Taktik(tisch)thread
17.12.2008 - 20:13 Uhr
23.03.2026 - 10:30 Uhr
Ich verstehe nach wie vor ein zentrales Problem nicht:
Unsere „Schienen“ sind viel zu leicht zu knacken. Die defensive Absicherung passt für mich dort einfach nach wie vor nicht. Gegen schwächere oder verunsicherte Teams funktioniert unser Ansatz nur dann, wenn der Spielverlauf "ideal" ist und wir früh in Führung gehen – wie zuletzt beim Spiel in Münster oder zu Hause gegen den KSC (...und selbst dort waren wir in den ersten 2–3 Minuten bei der defensiven Grundorientierung nicht wirklich anwesend bzw. schon vom Anpfiff an weg erstaunlich offen - die Gegner erkennen das ja auch).
Besonders deutlich wird das, wenn wie am vergangenen Samstag unsere Flügelspieler vom Gegner gedoppelt werden. Stellen unsere Gegner (situativ) selbst auf flügellastige Systeme wie ein 4-4-2 oder 4-2-3-1 um, geraten wir auf den personell unterbesetzten Außenbahnen regelmäßig unter Druck, ohne dass wir auch nach 2/3 der Saison ein klares taktisches Konzept hierfür entwickelt haben: Die äußeren Innenverteidiger schieben nicht konsequent genug heraus, und die ballnahen Sechser unterstützen die Schienenspieler im Spiel gegen den Ball ebenfalls zu selten oder nicht entschlossen genug.
Gerade gegen Nürnberg war das in der ersten halben Stunde sehr gut zu beobachten. Man hat ganz bewusst immer und immer wieder die 2-gegen-1-Situationen auf den Flügeln gesucht und provoziert, die wir überhaupt nicht wegverteidigt bekommen. Während unserer kleinen Druckphase zum Ende der Halbzeit gab es wohl durch 1-2 taktische Umstellungen zumindest etwas Entlastung, was aber auch ganz stark an den Nürnbergern selbst lag, die sich nach rund einer halben Stunde spürbar zurücknahmen, wahrscheinlich um sich noch einige Kräfte für die zweite Halbzeit aufzusparen.
Mir erschließt sich dahingehend einfach nicht, warum wir in Spielphasen, in denen uns der Gegner klar dominiert und mehrere gute Einschussmöglichkeiten konstruiert (...eigentlich muss es am Samstag nach 20-25 Minuten schon 0:3 stehen) erst nach rund einer halben Stunde überhaupt einmal auf die Idee kommen, unser Spiel umzustellen. Oder fehlt dafür auch nach 27. Spieltagen schlicht der schon mehrfach kritisierte „Plan B“, der insbesondere in Auswärtsspielen über die in Bielefeld gezeigte "Parking-the-Bus"-Nummer hinausgeht?
Manchmal drängt sich mir deshalb auch immer häufiger der Verdacht auf, dass wir das Spiel nicht richtig lesen. Exemplarisch zeigen das die Wechsel nach rund einer Stunde. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir zwar „nur“ 0:1 zurück und mussten offensiv reagieren, aber warum bringt man Redondo als offenbar inversen Flügelspieler für Joly, wenn a) unsere Außen vom Glubb ohnehin regelmäßig personell überladen werden und die zweite Halbzeit genauso beginnt, wie die ersten dreißig Minuten der Nürnberger aufgehört haben? Verstärkt man damit nicht sogar noch das Problem des „Hergespielt-Werdens“ auf der Schienenposition, da man diese nun fast vollständig brachliegen lässt und den Nürnbergern überhaupt keine personelle Gegenwehr mehr entgegensetzt - zumindest aus defensiver Hinsicht?
Auch die späteren Wechsel – Robinson für Skyttä und Asta für Haas – wirkten auf mich danach eher wie korrigierende Maßnahmen oder ein Zurückrudern von der Trainerbank. Vielleicht aus Sorge, dass sich nach dem 0:2 ein zweites Berlin-/Darmstadt-Debakel abzeichnen könnte, da sich die Nürnberger auch im Anschluss durch unsere Abwehr bewegten wie ein Messer durch Butter, begünstigst durch die vorherigen Einwechslungen unser gesamten Offensivkapelle nur wenige Momente zuvor.
Unabhängig von der absolut verdienten Niederlage bleiben mir solche Wechsel oder der dahinterstehende taktische Gedanke deshalb oft nur in einer schwer nachzuvollziehenden Erinnerung. Als Zuschauer wirkt das Geschehen an unserer Seitenlinie in den meisten Spielen jedenfalls genauso „wild“ und aktionistisch wie das Verhalten auf dem Rasen selbst – wobei hier sicherlich auch eine Wechselwirkung zwischen beiden Ebenen besteht.
Gruß,
W7
Unsere „Schienen“ sind viel zu leicht zu knacken. Die defensive Absicherung passt für mich dort einfach nach wie vor nicht. Gegen schwächere oder verunsicherte Teams funktioniert unser Ansatz nur dann, wenn der Spielverlauf "ideal" ist und wir früh in Führung gehen – wie zuletzt beim Spiel in Münster oder zu Hause gegen den KSC (...und selbst dort waren wir in den ersten 2–3 Minuten bei der defensiven Grundorientierung nicht wirklich anwesend bzw. schon vom Anpfiff an weg erstaunlich offen - die Gegner erkennen das ja auch).
Besonders deutlich wird das, wenn wie am vergangenen Samstag unsere Flügelspieler vom Gegner gedoppelt werden. Stellen unsere Gegner (situativ) selbst auf flügellastige Systeme wie ein 4-4-2 oder 4-2-3-1 um, geraten wir auf den personell unterbesetzten Außenbahnen regelmäßig unter Druck, ohne dass wir auch nach 2/3 der Saison ein klares taktisches Konzept hierfür entwickelt haben: Die äußeren Innenverteidiger schieben nicht konsequent genug heraus, und die ballnahen Sechser unterstützen die Schienenspieler im Spiel gegen den Ball ebenfalls zu selten oder nicht entschlossen genug.
Gerade gegen Nürnberg war das in der ersten halben Stunde sehr gut zu beobachten. Man hat ganz bewusst immer und immer wieder die 2-gegen-1-Situationen auf den Flügeln gesucht und provoziert, die wir überhaupt nicht wegverteidigt bekommen. Während unserer kleinen Druckphase zum Ende der Halbzeit gab es wohl durch 1-2 taktische Umstellungen zumindest etwas Entlastung, was aber auch ganz stark an den Nürnbergern selbst lag, die sich nach rund einer halben Stunde spürbar zurücknahmen, wahrscheinlich um sich noch einige Kräfte für die zweite Halbzeit aufzusparen.
Mir erschließt sich dahingehend einfach nicht, warum wir in Spielphasen, in denen uns der Gegner klar dominiert und mehrere gute Einschussmöglichkeiten konstruiert (...eigentlich muss es am Samstag nach 20-25 Minuten schon 0:3 stehen) erst nach rund einer halben Stunde überhaupt einmal auf die Idee kommen, unser Spiel umzustellen. Oder fehlt dafür auch nach 27. Spieltagen schlicht der schon mehrfach kritisierte „Plan B“, der insbesondere in Auswärtsspielen über die in Bielefeld gezeigte "Parking-the-Bus"-Nummer hinausgeht?
Manchmal drängt sich mir deshalb auch immer häufiger der Verdacht auf, dass wir das Spiel nicht richtig lesen. Exemplarisch zeigen das die Wechsel nach rund einer Stunde. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir zwar „nur“ 0:1 zurück und mussten offensiv reagieren, aber warum bringt man Redondo als offenbar inversen Flügelspieler für Joly, wenn a) unsere Außen vom Glubb ohnehin regelmäßig personell überladen werden und die zweite Halbzeit genauso beginnt, wie die ersten dreißig Minuten der Nürnberger aufgehört haben? Verstärkt man damit nicht sogar noch das Problem des „Hergespielt-Werdens“ auf der Schienenposition, da man diese nun fast vollständig brachliegen lässt und den Nürnbergern überhaupt keine personelle Gegenwehr mehr entgegensetzt - zumindest aus defensiver Hinsicht?
Auch die späteren Wechsel – Robinson für Skyttä und Asta für Haas – wirkten auf mich danach eher wie korrigierende Maßnahmen oder ein Zurückrudern von der Trainerbank. Vielleicht aus Sorge, dass sich nach dem 0:2 ein zweites Berlin-/Darmstadt-Debakel abzeichnen könnte, da sich die Nürnberger auch im Anschluss durch unsere Abwehr bewegten wie ein Messer durch Butter, begünstigst durch die vorherigen Einwechslungen unser gesamten Offensivkapelle nur wenige Momente zuvor.
Unabhängig von der absolut verdienten Niederlage bleiben mir solche Wechsel oder der dahinterstehende taktische Gedanke deshalb oft nur in einer schwer nachzuvollziehenden Erinnerung. Als Zuschauer wirkt das Geschehen an unserer Seitenlinie in den meisten Spielen jedenfalls genauso „wild“ und aktionistisch wie das Verhalten auf dem Rasen selbst – wobei hier sicherlich auch eine Wechselwirkung zwischen beiden Ebenen besteht.
Gruß,
W7
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wingman_7 am 23.03.2026 um 10:35 Uhr bearbeitet
12.04.2026 - 14:52 Uhr
Das Thema Viererkette wird nach dem überraschenden Sieg gestern sicherlich auch für die kommenden Wochen diskutiert.
Gyamfi und Rasmussen haben ein starkes Spiel gemacht, auch Asta und Haas profitieren davon, wenn die Verantwortung für Flankenläufe nicht nur auf ihren Schultern lastet.
Die offenen Fragen:
1. Kann Joly auch RV oder ist er wegen seiner starken Flanken vor allem als rechter Flügel eine Option?
2. Ist Bassette defensiv diszipliniert genug, um 90 Minuten links zu spielen? Nach vorne war er sofort viel präsenter als Redondo.
3. Kriegt man Sirch, Sahin und Ritter gleichzeitig auf den Platz, oder ist nur Platz für zwei von ihnen?
Für die Kaderplanung 26/27 sind das schon bedeutende Fragen hinsichtlich der Weiterbeschäftigung von Joly und Bassette, einkommenden Angeboten für Skyttä und der Planung in der Innenverteidigung.
Gyamfi und Rasmussen haben ein starkes Spiel gemacht, auch Asta und Haas profitieren davon, wenn die Verantwortung für Flankenläufe nicht nur auf ihren Schultern lastet.
Die offenen Fragen:
1. Kann Joly auch RV oder ist er wegen seiner starken Flanken vor allem als rechter Flügel eine Option?
2. Ist Bassette defensiv diszipliniert genug, um 90 Minuten links zu spielen? Nach vorne war er sofort viel präsenter als Redondo.
3. Kriegt man Sirch, Sahin und Ritter gleichzeitig auf den Platz, oder ist nur Platz für zwei von ihnen?
Für die Kaderplanung 26/27 sind das schon bedeutende Fragen hinsichtlich der Weiterbeschäftigung von Joly und Bassette, einkommenden Angeboten für Skyttä und der Planung in der Innenverteidigung.
12.04.2026 - 14:55 Uhr
Ich sehe das 4-2-3-1 grundsätzlich als sinnvoll an, wenn wir passiver spielen wollen. Wollen wir den Gegner unter Druck setzen, würde ich weiterhin das 3-4-2-1 nehmen.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
12.04.2026 - 15:17 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich sehe das 4-2-3-1 grundsätzlich als sinnvoll an, wenn wir passiver spielen wollen. Wollen wir den Gegner unter Druck setzen, würde ich weiterhin das 3-4-2-1 nehmen.
Ich sehe das 4-2-3-1 grundsätzlich als sinnvoll an, wenn wir passiver spielen wollen. Wollen wir den Gegner unter Druck setzen, würde ich weiterhin das 3-4-2-1 nehmen.
Auf dem Papier könnten wir beides mit der gleichen 11 spielen, wenn Sirch entweder RIV oder RA spielt.
Zumindest in dieser Saison. Und unter der Bedingung, dass Joly einen brauchbaren RV in einer 4er-Kette gibt.
Verlangt halt einiges an Flexibilität, vor allem im Kopf. (edit: von allen Spielern, nicht nur Joly, Sirch und Hass)
Nächste Saison sieht das anders aus, wenn Sirch weiter zieht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 12.04.2026 um 15:22 Uhr bearbeitet
12.04.2026 - 15:20 Uhr
Zitat von WannaMcLuv
1. Kann Joly auch RV oder ist er wegen seiner starken Flanken vor allem als rechter Flügel eine Option?
1. Kann Joly auch RV oder ist er wegen seiner starken Flanken vor allem als rechter Flügel eine Option?
Paul Joly hat in seiner Zeit bei AJ Auxerre in Ligue 2 und Ligue 1 ausschließlich den rechten Außenverteidiger in einer Viererkette gespielt. Bevor er zu uns wechselte, war das ein großer Kritikpunkt, weil diverse User ihm den rechten Schienenspieler deshalb nicht zutrauten.
Wobei ich ihm wegen seiner Offensivstärke und seinen guten Flanken durchaus auch den rechten offensiven Flügel zutraue. Er dürfte rechts sehr polyvalent einsetzbar sein.
12.04.2026 - 15:46 Uhr
Zitat von Hegermeister
Auf dem Papier könnten wir beides mit der gleichen 11 spielen, wenn Sirch entweder RIV oder RA spielt.
Auf dem Papier könnten wir beides mit der gleichen 11 spielen, wenn Sirch entweder RIV oder RA spielt.
Sirch ist ja vieles, aber absolut kein Rechtsaußen. Er braucht das Spiel vor sich, um seine Stärken einbringen zu können.
Beste Grüße
Lullaby
12.04.2026 - 16:54 Uhr
Es kann auch gut sein, dass die 4er Kette jetzt einmal das Mittel der Wahl war oder wir das Ding nur 3-4 mal pro Saison auswärts zu sehen bekommen.
Thomas Hengen besteht doch schon so lange auf 3er Kette und hat sich darüber (u.a.) auch mit Funkel zerstritten, dass ich nicht glaube, dass man das leichtfertig aufgeben wird, weil es jetzt einmal gut geklappt hat.
Möglicherweise bietet sich aber für die neue Saison eher die Möglichkeit, weil Sirch dann weg ist. Die 3er Kette ist eigentlich die einzig realistische Option, ihn aufzubieten.
Im Prinzip erzähle ich ja schon lange, dass wir die eigentlichen Vorteile, weswegen man mit Dreierkette spielt, gar nicht wirklich nutzen. Man spielt das nämlich vornehmlich wegen guter Raumaufteilung (wir spielen aber mehr Mann- als raumorientiert) und wegen der besseren Optionen, das Spiel aus der Abwehr heraus aufzubauen (was wir aber nicht machen, wir lassen das Ding entweder von Sirch nach vorne tragen oder spielen den langen Ball).
Ich glaube, dass es auch einfacher ist, in einer 4-2-3-1 Grundordnung die Situativ zum 4-3-3 wird, die Phasen zu variieren, in denen man Druck ausübt und in denen man Kontrolle ausübt.
Für diese Variante müsste man halt Sirch und Ritter "opfern", dazu war man in dieser Saison halt nicht bereit. Ausgezahlt hat es sich eher nicht.
Thomas Hengen besteht doch schon so lange auf 3er Kette und hat sich darüber (u.a.) auch mit Funkel zerstritten, dass ich nicht glaube, dass man das leichtfertig aufgeben wird, weil es jetzt einmal gut geklappt hat.
Möglicherweise bietet sich aber für die neue Saison eher die Möglichkeit, weil Sirch dann weg ist. Die 3er Kette ist eigentlich die einzig realistische Option, ihn aufzubieten.
Im Prinzip erzähle ich ja schon lange, dass wir die eigentlichen Vorteile, weswegen man mit Dreierkette spielt, gar nicht wirklich nutzen. Man spielt das nämlich vornehmlich wegen guter Raumaufteilung (wir spielen aber mehr Mann- als raumorientiert) und wegen der besseren Optionen, das Spiel aus der Abwehr heraus aufzubauen (was wir aber nicht machen, wir lassen das Ding entweder von Sirch nach vorne tragen oder spielen den langen Ball).
Ich glaube, dass es auch einfacher ist, in einer 4-2-3-1 Grundordnung die Situativ zum 4-3-3 wird, die Phasen zu variieren, in denen man Druck ausübt und in denen man Kontrolle ausübt.
Für diese Variante müsste man halt Sirch und Ritter "opfern", dazu war man in dieser Saison halt nicht bereit. Ausgezahlt hat es sich eher nicht.
14.04.2026 - 11:06 Uhr
Wie stellt man sich eigentlich Prtajin und Berisha in der nächsten Saison zusammen vor?
Also erstmal wenn beide fit sind, sind beide von der Mentalität her keine Spieler die du auf die Bank setzt. Das kann dir auch mal ganz schnell knallen. Deswegen muss ja ein System her, dass beide auf dem Feld zusammen führt.
Was mir da aktuell komplett fehlt... Flankengeber...1:1 Qualität auf den Außen... Jemand der Außenverteidiger bindet...
Wenn du beide einsetzt hast du aus meiner Sicht weniger Pressing im Zentrum...du musst hinten noch besser abgesichert sein...
Also ich halte den Wunsch, die beiden zusammen auf dem Feld zu haben für eine große Herausforderung und wir werden den Kader deutlich aufwerten müssen...
Aber ich sehe da auch keine Alternative...Ich würde sogar soweit gehen zu sagen das dann Beispielsweise ein Joly mit seinen defensiven Schwächen da nicht gut genug ist... auch wenn er Offensiv überzeugt. Auch ein Ritter müsste dann übrigens mehr laufen als aktuell. Ich halte das in Anbetracht seiner sowieso sehr launischen Leistungen für zumindest schwierig.
Also erstmal wenn beide fit sind, sind beide von der Mentalität her keine Spieler die du auf die Bank setzt. Das kann dir auch mal ganz schnell knallen. Deswegen muss ja ein System her, dass beide auf dem Feld zusammen führt.
Was mir da aktuell komplett fehlt... Flankengeber...1:1 Qualität auf den Außen... Jemand der Außenverteidiger bindet...
Wenn du beide einsetzt hast du aus meiner Sicht weniger Pressing im Zentrum...du musst hinten noch besser abgesichert sein...
Also ich halte den Wunsch, die beiden zusammen auf dem Feld zu haben für eine große Herausforderung und wir werden den Kader deutlich aufwerten müssen...
Aber ich sehe da auch keine Alternative...Ich würde sogar soweit gehen zu sagen das dann Beispielsweise ein Joly mit seinen defensiven Schwächen da nicht gut genug ist... auch wenn er Offensiv überzeugt. Auch ein Ritter müsste dann übrigens mehr laufen als aktuell. Ich halte das in Anbetracht seiner sowieso sehr launischen Leistungen für zumindest schwierig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 14.04.2026 um 11:12 Uhr bearbeitet
14.04.2026 - 11:21 Uhr
Zitat von Toidi
Es kann auch gut sein, dass die 4er Kette jetzt einmal das Mittel der Wahl war oder wir das Ding nur 3-4 mal pro Saison auswärts zu sehen bekommen.
Es kann auch gut sein, dass die 4er Kette jetzt einmal das Mittel der Wahl war oder wir das Ding nur 3-4 mal pro Saison auswärts zu sehen bekommen.
Das glaube ich auch. Unsere Spielweise war insbesondere in Halbzeit eins stark darauf ausgerichtet das Spiel chancenarm und offen zu halten. Das kannst Du machen, wenn Du damit leben kannst, dass letztlich das Spielglück entscheidet, wer gewinnt.
Wenn wir nach oben wollen müssen wir aber in den meisten Spielen versuchen, genau das zu verhindern und spielentscheidende Überlegenheit aufbauen. Ich vermute, dass man dabei nach wie vor eher auf die 3er Kette setzt, obwohl das natürlich nicht zwingend ist.
14.04.2026 - 11:23 Uhr
Zitat von bahli77
Paul Joly hat in seiner Zeit bei AJ Auxerre in Ligue 2 und Ligue 1 ausschließlich den rechten Außenverteidiger in einer Viererkette gespielt. Bevor er zu uns wechselte, war das ein großer Kritikpunkt, weil diverse User ihm den rechten Schienenspieler deshalb nicht zutrauten.
Wobei ich ihm wegen seiner Offensivstärke und seinen guten Flanken durchaus auch den rechten offensiven Flügel zutraue. Er dürfte rechts sehr polyvalent einsetzbar sein.
Zitat von WannaMcLuv
1. Kann Joly auch RV oder ist er wegen seiner starken Flanken vor allem als rechter Flügel eine Option?
1. Kann Joly auch RV oder ist er wegen seiner starken Flanken vor allem als rechter Flügel eine Option?
Paul Joly hat in seiner Zeit bei AJ Auxerre in Ligue 2 und Ligue 1 ausschließlich den rechten Außenverteidiger in einer Viererkette gespielt. Bevor er zu uns wechselte, war das ein großer Kritikpunkt, weil diverse User ihm den rechten Schienenspieler deshalb nicht zutrauten.
Wobei ich ihm wegen seiner Offensivstärke und seinen guten Flanken durchaus auch den rechten offensiven Flügel zutraue. Er dürfte rechts sehr polyvalent einsetzbar sein.
Joly kann flanken, aber der offensive Flügelspieler in einem 4-2-3-1 muss auch konsequent bei der Strafraumbesetzung sein. Ähnlich wie bei Puchacz sehe ich bei Joly nicht, dass er das Skillset für einen Außenstürmer mitbringt. Beide sind vor allem Vorbereiter, die nur selten selbst in den Strafraum gehen, sondern dort Abnehmer suchen.
Beste Grüße
Lullaby
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