Taktikthread
21.03.2010 - 11:58 Uhr
12.09.2016 - 17:49 Uhr
Aber du kannst doch trotzdem gegen tiefstehende Mannschaften schnell Umschalten, wenn es Gelegenheit dazu gibt. Sicher kommt das nicht allzu häufig vor, aber wenn es vorkommt , spielen wir eben doch lieber den risikoarmen Pass zur Seite.
Wir haben doch ganz andere Möglichkeiten, wie auch die Vergangenheit gezeigt hat: Pass vom Außenverteidiger (RiR) auf den offensiven Außen der anderen Seite (damals unser Alpha-Kevin), dann einen Pass in die Mitte (Perisic ist nach innen gezogen, Dost war auch da) und die Kugel ist drin.
Liest sich alles relativ simpel, aber braucht auch Spieler, die mal loslaufen, ohne das der Ball in der Nähe ist und definitiv auch einen anderen Spielertyp als Caligiuri auf den außen, denn da fehlt einfach die Übersicht.
Draxler ist eigentlich der perfekte Spielertyp hierfür, spielt aber leider auf der Falschen Seite um von RiRo´s Ballwechseln zu profitieren und von der Rechten Abwehrseite (egal ob Träsch, Jung oder Kuba) ist das nicht zu erwarten/gebrauchen), weswegen ich auch V8 schmerzlich vermisse.
Wir haben doch ganz andere Möglichkeiten, wie auch die Vergangenheit gezeigt hat: Pass vom Außenverteidiger (RiR) auf den offensiven Außen der anderen Seite (damals unser Alpha-Kevin), dann einen Pass in die Mitte (Perisic ist nach innen gezogen, Dost war auch da) und die Kugel ist drin.
Liest sich alles relativ simpel, aber braucht auch Spieler, die mal loslaufen, ohne das der Ball in der Nähe ist und definitiv auch einen anderen Spielertyp als Caligiuri auf den außen, denn da fehlt einfach die Übersicht.
Draxler ist eigentlich der perfekte Spielertyp hierfür, spielt aber leider auf der Falschen Seite um von RiRo´s Ballwechseln zu profitieren und von der Rechten Abwehrseite (egal ob Träsch, Jung oder Kuba) ist das nicht zu erwarten/gebrauchen), weswegen ich auch V8 schmerzlich vermisse.
12.09.2016 - 18:51 Uhr
Also der Vergleich mit Leipzig hinkt natürlich, auch mit Leverkusen natürlich. Die spielen komplett anders Fussball, auch mit anderen Spielertypen. Gomez, Draxler und Didavi werden nie Pressing-Maschinen werden, da würde ich ziemlich viel drauf wetten.
Bayern, Dortmund, Gladbach - die spielen alle auf Ballbesitz - aber auch hier mit unterschiedlichen Teil-Varianten. Bayern hat den Mix drin, auch mal vertikal zu spielen und sogar tief zu stehen, Gladbach attackiert dafür sehr früh, Dortmund definiert sich über Sprints gegen den Ball in der Defensive.
Und wir? Wir stehen auch tief wenn der Gegner den Ball hat. Die Folge: Der Weg zum Tor ist natürlich weit, da brauchst du Ballschlepper und vor allem individuelle Qualität. Trotzdem kann man natürlich auch so erfolgreich sein.
Wenn ich unseren Kader so sehe, dann müssen die Tore eben durch Standards (da haben wir enorm starke Schützen, sogar mehrere!) oder durch relativ simple und kurze herauskombinierte Abschlüsse kommen (zb Doppelpass, Pass rein und Abschluss oder wie oben durch die Diagonalbälle aus denen dann etwas entstehen kann). Letztendlich müssen wir unsere Abschlussspieler (Gomez, Didavi und Draxler) einfach in Position bringen. Dann werden auch die Tore kommen. Sowas muss natürlich erarbeitet werden - auf dem Trainingsplatz.
Bayern, Dortmund, Gladbach - die spielen alle auf Ballbesitz - aber auch hier mit unterschiedlichen Teil-Varianten. Bayern hat den Mix drin, auch mal vertikal zu spielen und sogar tief zu stehen, Gladbach attackiert dafür sehr früh, Dortmund definiert sich über Sprints gegen den Ball in der Defensive.
Und wir? Wir stehen auch tief wenn der Gegner den Ball hat. Die Folge: Der Weg zum Tor ist natürlich weit, da brauchst du Ballschlepper und vor allem individuelle Qualität. Trotzdem kann man natürlich auch so erfolgreich sein.
Wenn ich unseren Kader so sehe, dann müssen die Tore eben durch Standards (da haben wir enorm starke Schützen, sogar mehrere!) oder durch relativ simple und kurze herauskombinierte Abschlüsse kommen (zb Doppelpass, Pass rein und Abschluss oder wie oben durch die Diagonalbälle aus denen dann etwas entstehen kann). Letztendlich müssen wir unsere Abschlussspieler (Gomez, Didavi und Draxler) einfach in Position bringen. Dann werden auch die Tore kommen. Sowas muss natürlich erarbeitet werden - auf dem Trainingsplatz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Malanda85 am 12.09.2016 um 18:54 Uhr bearbeitet
12.09.2016 - 20:29 Uhr
Zitat von klotzer
Aber du kannst doch trotzdem gegen tiefstehende Mannschaften schnell Umschalten, wenn es Gelegenheit dazu gibt. Sicher kommt das nicht allzu häufig vor, aber wenn es vorkommt , spielen wir eben doch lieber den risikoarmen Pass zur Seite.
Wir haben doch ganz andere Möglichkeiten, wie auch die Vergangenheit gezeigt hat: Pass vom Außenverteidiger (RiR) auf den offensiven Außen der anderen Seite (damals unser Alpha-Kevin), dann einen Pass in die Mitte (Perisic ist nach innen gezogen, Dost war auch da) und die Kugel ist drin.
Liest sich alles relativ simpel, aber braucht auch Spieler, die mal loslaufen, ohne das der Ball in der Nähe ist und definitiv auch einen anderen Spielertyp als Caligiuri auf den außen, denn da fehlt einfach die Übersicht.
Draxler ist eigentlich der perfekte Spielertyp hierfür, spielt aber leider auf der Falschen Seite um von RiRo´s Ballwechseln zu profitieren und von der Rechten Abwehrseite (egal ob Träsch, Jung oder Kuba) ist das nicht zu erwarten/gebrauchen), weswegen ich auch V8 schmerzlich vermisse.
Aber du kannst doch trotzdem gegen tiefstehende Mannschaften schnell Umschalten, wenn es Gelegenheit dazu gibt. Sicher kommt das nicht allzu häufig vor, aber wenn es vorkommt , spielen wir eben doch lieber den risikoarmen Pass zur Seite.
Wir haben doch ganz andere Möglichkeiten, wie auch die Vergangenheit gezeigt hat: Pass vom Außenverteidiger (RiR) auf den offensiven Außen der anderen Seite (damals unser Alpha-Kevin), dann einen Pass in die Mitte (Perisic ist nach innen gezogen, Dost war auch da) und die Kugel ist drin.
Liest sich alles relativ simpel, aber braucht auch Spieler, die mal loslaufen, ohne das der Ball in der Nähe ist und definitiv auch einen anderen Spielertyp als Caligiuri auf den außen, denn da fehlt einfach die Übersicht.
Draxler ist eigentlich der perfekte Spielertyp hierfür, spielt aber leider auf der Falschen Seite um von RiRo´s Ballwechseln zu profitieren und von der Rechten Abwehrseite (egal ob Träsch, Jung oder Kuba) ist das nicht zu erwarten/gebrauchen), weswegen ich auch V8 schmerzlich vermisse.
Klar kann man auch gegen einen tief stehenden Gegner umschalten. Da stellt sich nur aus meiner Sicht folgendes Problem: Ich nehme mal mit Absicht Extrembeispiele: Darmstadt, Frankfurt und wie sie alle heißen rücken eben mit wenns gut läuft mal mit 4 Mann auf, der Rest sichert eher hinter bzw nahe dem Ball ab. Das ganze aus einer sowieso tiefen Grundposition lässt zwar durchaus Raum zu kontern, allerdings steht das Team dann eben hinten auch häufig mit 5 oder 6 Mann, da kann man den Kontern entsprechend gut verteidigen.
Die Verlagerungs-Sache war damals extrem stark, richtig. Ich wiederhole mich, aber auch das wird mMn durch den tiefen Gegner einfach schwerer umzusetzen, bzw der Passempfänger wäre hier einfach zu isolieren.
Bezüglich den Spielertypen gehe ich völlig konform mit dir. Das ist teils grausam anzuschauen wie sich auf dem ganzen Platz 3 unserer Spieler bewegen und der Rest ne Pause macht.
12.09.2016 - 20:42 Uhr
Zitat von Malanda85
Also der Vergleich mit Leipzig hinkt natürlich, auch mit Leverkusen natürlich. Die spielen komplett anders Fussball, auch mit anderen Spielertypen. Gomez, Draxler und Didavi werden nie Pressing-Maschinen werden, da würde ich ziemlich viel drauf wetten.
Bayern, Dortmund, Gladbach - die spielen alle auf Ballbesitz - aber auch hier mit unterschiedlichen Teil-Varianten. Bayern hat den Mix drin, auch mal vertikal zu spielen und sogar tief zu stehen, Gladbach attackiert dafür sehr früh, Dortmund definiert sich über Sprints gegen den Ball in der Defensive.
Und wir? Wir stehen auch tief wenn der Gegner den Ball hat. Die Folge: Der Weg zum Tor ist natürlich weit, da brauchst du Ballschlepper und vor allem individuelle Qualität. Trotzdem kann man natürlich auch so erfolgreich sein.
Wenn ich unseren Kader so sehe, dann müssen die Tore eben durch Standards (da haben wir enorm starke Schützen, sogar mehrere!) oder durch relativ simple und kurze herauskombinierte Abschlüsse kommen (zb Doppelpass, Pass rein und Abschluss oder wie oben durch die Diagonalbälle aus denen dann etwas entstehen kann). Letztendlich müssen wir unsere Abschlussspieler (Gomez, Didavi und Draxler) einfach in Position bringen. Dann werden auch die Tore kommen. Sowas muss natürlich erarbeitet werden - auf dem Trainingsplatz.
Also der Vergleich mit Leipzig hinkt natürlich, auch mit Leverkusen natürlich. Die spielen komplett anders Fussball, auch mit anderen Spielertypen. Gomez, Draxler und Didavi werden nie Pressing-Maschinen werden, da würde ich ziemlich viel drauf wetten.
Bayern, Dortmund, Gladbach - die spielen alle auf Ballbesitz - aber auch hier mit unterschiedlichen Teil-Varianten. Bayern hat den Mix drin, auch mal vertikal zu spielen und sogar tief zu stehen, Gladbach attackiert dafür sehr früh, Dortmund definiert sich über Sprints gegen den Ball in der Defensive.
Und wir? Wir stehen auch tief wenn der Gegner den Ball hat. Die Folge: Der Weg zum Tor ist natürlich weit, da brauchst du Ballschlepper und vor allem individuelle Qualität. Trotzdem kann man natürlich auch so erfolgreich sein.
Wenn ich unseren Kader so sehe, dann müssen die Tore eben durch Standards (da haben wir enorm starke Schützen, sogar mehrere!) oder durch relativ simple und kurze herauskombinierte Abschlüsse kommen (zb Doppelpass, Pass rein und Abschluss oder wie oben durch die Diagonalbälle aus denen dann etwas entstehen kann). Letztendlich müssen wir unsere Abschlussspieler (Gomez, Didavi und Draxler) einfach in Position bringen. Dann werden auch die Tore kommen. Sowas muss natürlich erarbeitet werden - auf dem Trainingsplatz.
Zum letzten Absatz: Stell dir mal vor Son wäre noch gekommen, Gustavo oder Guilavogui sind im ZM gesetzt. Dann hast du mit Gomez, (Draxler), Didavi und (Son) fast nur Abschlussspieler. Dahinter nen lineareren Box to Box Spieler ohne große Kreativität (Gui) oder nen reinen 6er (Gustl) neben sage und schreibe einem halbwegs kreativen Spieler (Arnold bzw Gerhardt), der sich auch noch beweisen muss. Mit Cali anstatt Son sieht das auch nicht viel besser aus. Dementsprechend meine Frage: Wer soll die Tore vorbereiten bzw. den Pre-Assist geben?
Dein letzter Punkt trifft den Nagel auf den Kopf. Ich habe keine Einblicke was wir so trainieren, aber hat jemand von euch im Spiel schonmal eine wiederkehrende Struktur im letzten Drittel oder aufeinander abgestimmte Laufwege gesehen? Ich nicht (leider).
Thema Ballbesitz: WIr hatten meine ich letztes Jahr nach den Bayern am meisten Ballbesitz. Finde ich sehr cool. Nur leider machen wir offensichtlich null daraus. Hecking steht für mich für eine stabile, tiefe Defensive mit schnellen Umschaltmomenten über starke Außen, gepaart mit extremen Freiheiten für den "10er" und einem Abschlussstürmer. Das ist eben die Krux. Wir werden zu Ballbesitz mehr oder weniger gezwungen und können nichts mit dem Ball anfangen, unser Coach wäre prädestiniert eben gegen eine Mannschaft wie uns zu spielen.
12.09.2016 - 22:08 Uhr
Zitat von Football_Fan
Zum letzten Absatz: Stell dir mal vor Son wäre noch gekommen, Gustavo oder Guilavogui sind im ZM gesetzt. Dann hast du mit Gomez, (Draxler), Didavi und (Son) fast nur Abschlussspieler. Dahinter nen lineareren Box to Box Spieler ohne große Kreativität (Gui) oder nen reinen 6er (Gustl) neben sage und schreibe einem halbwegs kreativen Spieler (Arnold bzw Gerhardt), der sich auch noch beweisen muss. Mit Cali anstatt Son sieht das auch nicht viel besser aus. Dementsprechend meine Frage: Wer soll die Tore vorbereiten bzw. den Pre-Assist geben?
Dein letzter Punkt trifft den Nagel auf den Kopf. Ich habe keine Einblicke was wir so trainieren, aber hat jemand von euch im Spiel schonmal eine wiederkehrende Struktur im letzten Drittel oder aufeinander abgestimmte Laufwege gesehen? Ich nicht (leider).
Thema Ballbesitz: WIr hatten meine ich letztes Jahr nach den Bayern am meisten Ballbesitz. Finde ich sehr cool. Nur leider machen wir offensichtlich null daraus. Hecking steht für mich für eine stabile, tiefe Defensive mit schnellen Umschaltmomenten über starke Außen, gepaart mit extremen Freiheiten für den "10er" und einem Abschlussstürmer. Das ist eben die Krux. Wir werden zu Ballbesitz mehr oder weniger gezwungen und können nichts mit dem Ball anfangen, unser Coach wäre prädestiniert eben gegen eine Mannschaft wie uns zu spielen.
Zitat von Malanda85
Also der Vergleich mit Leipzig hinkt natürlich, auch mit Leverkusen natürlich. Die spielen komplett anders Fussball, auch mit anderen Spielertypen. Gomez, Draxler und Didavi werden nie Pressing-Maschinen werden, da würde ich ziemlich viel drauf wetten.
Bayern, Dortmund, Gladbach - die spielen alle auf Ballbesitz - aber auch hier mit unterschiedlichen Teil-Varianten. Bayern hat den Mix drin, auch mal vertikal zu spielen und sogar tief zu stehen, Gladbach attackiert dafür sehr früh, Dortmund definiert sich über Sprints gegen den Ball in der Defensive.
Und wir? Wir stehen auch tief wenn der Gegner den Ball hat. Die Folge: Der Weg zum Tor ist natürlich weit, da brauchst du Ballschlepper und vor allem individuelle Qualität. Trotzdem kann man natürlich auch so erfolgreich sein.
Wenn ich unseren Kader so sehe, dann müssen die Tore eben durch Standards (da haben wir enorm starke Schützen, sogar mehrere!) oder durch relativ simple und kurze herauskombinierte Abschlüsse kommen (zb Doppelpass, Pass rein und Abschluss oder wie oben durch die Diagonalbälle aus denen dann etwas entstehen kann). Letztendlich müssen wir unsere Abschlussspieler (Gomez, Didavi und Draxler) einfach in Position bringen. Dann werden auch die Tore kommen. Sowas muss natürlich erarbeitet werden - auf dem Trainingsplatz.
Also der Vergleich mit Leipzig hinkt natürlich, auch mit Leverkusen natürlich. Die spielen komplett anders Fussball, auch mit anderen Spielertypen. Gomez, Draxler und Didavi werden nie Pressing-Maschinen werden, da würde ich ziemlich viel drauf wetten.
Bayern, Dortmund, Gladbach - die spielen alle auf Ballbesitz - aber auch hier mit unterschiedlichen Teil-Varianten. Bayern hat den Mix drin, auch mal vertikal zu spielen und sogar tief zu stehen, Gladbach attackiert dafür sehr früh, Dortmund definiert sich über Sprints gegen den Ball in der Defensive.
Und wir? Wir stehen auch tief wenn der Gegner den Ball hat. Die Folge: Der Weg zum Tor ist natürlich weit, da brauchst du Ballschlepper und vor allem individuelle Qualität. Trotzdem kann man natürlich auch so erfolgreich sein.
Wenn ich unseren Kader so sehe, dann müssen die Tore eben durch Standards (da haben wir enorm starke Schützen, sogar mehrere!) oder durch relativ simple und kurze herauskombinierte Abschlüsse kommen (zb Doppelpass, Pass rein und Abschluss oder wie oben durch die Diagonalbälle aus denen dann etwas entstehen kann). Letztendlich müssen wir unsere Abschlussspieler (Gomez, Didavi und Draxler) einfach in Position bringen. Dann werden auch die Tore kommen. Sowas muss natürlich erarbeitet werden - auf dem Trainingsplatz.
Zum letzten Absatz: Stell dir mal vor Son wäre noch gekommen, Gustavo oder Guilavogui sind im ZM gesetzt. Dann hast du mit Gomez, (Draxler), Didavi und (Son) fast nur Abschlussspieler. Dahinter nen lineareren Box to Box Spieler ohne große Kreativität (Gui) oder nen reinen 6er (Gustl) neben sage und schreibe einem halbwegs kreativen Spieler (Arnold bzw Gerhardt), der sich auch noch beweisen muss. Mit Cali anstatt Son sieht das auch nicht viel besser aus. Dementsprechend meine Frage: Wer soll die Tore vorbereiten bzw. den Pre-Assist geben?
Dein letzter Punkt trifft den Nagel auf den Kopf. Ich habe keine Einblicke was wir so trainieren, aber hat jemand von euch im Spiel schonmal eine wiederkehrende Struktur im letzten Drittel oder aufeinander abgestimmte Laufwege gesehen? Ich nicht (leider).
Thema Ballbesitz: WIr hatten meine ich letztes Jahr nach den Bayern am meisten Ballbesitz. Finde ich sehr cool. Nur leider machen wir offensichtlich null daraus. Hecking steht für mich für eine stabile, tiefe Defensive mit schnellen Umschaltmomenten über starke Außen, gepaart mit extremen Freiheiten für den "10er" und einem Abschlussstürmer. Das ist eben die Krux. Wir werden zu Ballbesitz mehr oder weniger gezwungen und können nichts mit dem Ball anfangen, unser Coach wäre prädestiniert eben gegen eine Mannschaft wie uns zu spielen.
Da ist sicher etwas wahres dran, gerade die Sache mit den Vorbereitungsaktionen...da hakt es gewaltig. Hier muss man halt kreative Lösungen entwickeln: Henrique zb mit dem könnte man gut Doppelpass spielen, den kann man steil schicken. Pässe spielen können auch Didavi und Draxler, sie müssen sich gegenseitig suchen und einsetzen und suchen und auch Gomez muss als absoluter Fixpunkt immer wieder gesucht werden. Und selbst wenn er abgedeckt wird, schafft er so Räume für andere Spieler, die diese Räume dann aber auch nutzen müssen. Selbst wenn ein Gustavo einen seiner seltener Antritte macht, bindet er damit Gegenspieler. Nur wenn diese Räume niemand anders nutzt, nützt es ja nichts. Wir sprechen hier natürlich auch über das Spiel ohne Ball - freilaufen, Räume erkennen und die Bälle fordern.
Zu den Abschlussspielern: Ist es nicht so, dass gerade Ballbesitz-Mannschaften (und eigentlich jede Mannschaft) starke Abschlusspieler benötigen? Nach dem Motto: "Irgendwer muss doch jetzt endlich mal schießen!" Wir haben die Spieler, die abschließen können. Und ich bin mir absolut sicher, das viele Bundesligisten diese Spieler gerne hätten.
Gegen Köln gab es einen gefährlichen Abschluss von Didavi - wurde geblockt zur Ecke. Einen versuchten Abschluss von Draxler, ging nicht weil jemand davor stand und einen Abschluss von Gomez aus der Drehung. Alle Szenen wurden eigentlich recht simple herausgespielt, ich glaube sogar jeweils nur mit einem Pass. Das ist zu wenig. Es muss öfter versucht werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Malanda85 am 12.09.2016 um 22:09 Uhr bearbeitet
13.09.2016 - 07:33 Uhr
Zitat von Malanda85
Da ist sicher etwas wahres dran, gerade die Sache mit den Vorbereitungsaktionen...da hakt es gewaltig. Hier muss man halt kreative Lösungen entwickeln: Henrique zb mit dem könnte man gut Doppelpass spielen, den kann man steil schicken. Pässe spielen können auch Didavi und Draxler, sie müssen sich gegenseitig suchen und einsetzen und suchen und auch Gomez muss als absoluter Fixpunkt immer wieder gesucht werden. Und selbst wenn er abgedeckt wird, schafft er so Räume für andere Spieler, die diese Räume dann aber auch nutzen müssen. Selbst wenn ein Gustavo einen seiner seltener Antritte macht, bindet er damit Gegenspieler. Nur wenn diese Räume niemand anders nutzt, nützt es ja nichts. Wir sprechen hier natürlich auch über das Spiel ohne Ball - freilaufen, Räume erkennen und die Bälle fordern.
Da ist sicher etwas wahres dran, gerade die Sache mit den Vorbereitungsaktionen...da hakt es gewaltig. Hier muss man halt kreative Lösungen entwickeln: Henrique zb mit dem könnte man gut Doppelpass spielen, den kann man steil schicken. Pässe spielen können auch Didavi und Draxler, sie müssen sich gegenseitig suchen und einsetzen und suchen und auch Gomez muss als absoluter Fixpunkt immer wieder gesucht werden. Und selbst wenn er abgedeckt wird, schafft er so Räume für andere Spieler, die diese Räume dann aber auch nutzen müssen. Selbst wenn ein Gustavo einen seiner seltener Antritte macht, bindet er damit Gegenspieler. Nur wenn diese Räume niemand anders nutzt, nützt es ja nichts. Wir sprechen hier natürlich auch über das Spiel ohne Ball - freilaufen, Räume erkennen und die Bälle fordern.
Absolute Zustimmung. Draxler und Didavi fand ich im Zusammenspiel teils sehr stark, würde die beiden liebend gerne mal als HS oder wie auch immer man es nennen möchte hinter Gomez sehen. Also eine Art von 4321: Gustl, Arnold & Gerhardt, davor Draxler & Didavi, ganz vorne Gomez.
Zitat von Malanda85
Zu den Abschlussspielern: Ist es nicht so, dass gerade Ballbesitz-Mannschaften (und eigentlich jede Mannschaft) starke Abschlusspieler benötigen? Nach dem Motto: "Irgendwer muss doch jetzt endlich mal schießen!" Wir haben die Spieler, die abschließen können. Und ich bin mir absolut sicher, das viele Bundesligisten diese Spieler gerne hätten.
Zu den Abschlussspielern: Ist es nicht so, dass gerade Ballbesitz-Mannschaften (und eigentlich jede Mannschaft) starke Abschlusspieler benötigen? Nach dem Motto: "Irgendwer muss doch jetzt endlich mal schießen!" Wir haben die Spieler, die abschließen können. Und ich bin mir absolut sicher, das viele Bundesligisten diese Spieler gerne hätten.
Klar braucht es solche Spieler, das kann und wird niemand leugnen. Aber eben nicht in dieser Vielzahl. Ja, wie haben viele Spieler die toll abschließen können, man kann nur eben nicht von solchen Leuten erwarten, dass sie sowohl den Spielaufbau als auch das Tore-schießen übernehmen.
Prominente Beispiele für die Ballbesitz-Mannschaften: Barca, Bayern, BMG, BVB spielen bzw. spielten alle im Mittelfeld mit wie Iniesta, Xavi, Busquets; Alonso, Thiago, Vidal; Xhaka, Kramer, Strobl; Weigl, Gündogan, Castro, Miki; Du hast hier bei jedem Team in der starting 11 at least 2 kreative, ballsichere, pressingresistente Leute die aus der Tiefe kommend das Spiel eröffnen. Bei uns gibt es im ganzen Kader mit Arnold genau einen Spieler, der das Profil bei guter Entwicklung vielleicht mal ausfüllen kann.
Zitat von Malanda85
Gegen Köln gab es einen gefährlichen Abschluss von Didavi - wurde geblockt zur Ecke. Einen versuchten Abschluss von Draxler, ging nicht weil jemand davor stand und einen Abschluss von Gomez aus der Drehung. Alle Szenen wurden eigentlich recht simple herausgespielt, ich glaube sogar jeweils nur mit einem Pass. Das ist zu wenig. Es muss öfter versucht werden.
Gegen Köln gab es einen gefährlichen Abschluss von Didavi - wurde geblockt zur Ecke. Einen versuchten Abschluss von Draxler, ging nicht weil jemand davor stand und einen Abschluss von Gomez aus der Drehung. Alle Szenen wurden eigentlich recht simple herausgespielt, ich glaube sogar jeweils nur mit einem Pass. Das ist zu wenig. Es muss öfter versucht werden.
Stimmt. Köln ist aber eben auch in der Endverteidigung einfach stark, muss man mal zugeben, soll jetzt aber nicht als Ausrede gelten.
Wir haben in HZ 1 Draxler 2 mal richtig schön frei-spielen können, so dass er das 1v1 gegen Sörensen(?) suchen konnte - er hat ihn beide male ausgespielt, der Ball kam als Konsequenz flach und scharf vors Tor, wurde nur leider verteidigt. Genau so muss ich Draxler mMn einsetzten, wenn der mit Tempo auf den Gegner zu läuft ist schwer zu halten.
Auf rechts gab es immer wieder ein sehr simples Muster: Rechter IV am Ball, Kuba öffnet durch eine schnelle Bewegung den Raum, der wird von RM besetzt, er erhält den Ball. Ergo einfacher Raumgewinn. Problem: Folgeaktion nicht möglich, da sich außer den 3 Leuten niemand bewegt.
14.09.2016 - 12:40 Uhr
Ich habe mir mal ein paar Gendaken gemacht, was man mit dem aktuellen Spielermaterial so machen könnte und gleichzeitig gewisse Zwänge (Gustavo in Start-11) erfüllt.
http://lineupbuilder.com/?sk=cx2gx9
System wäre ein asymetrisches 4-3-3: Grade die Positionen der AV und Gustl sowie Draxler habe ich etwas übertrieben dargestellt, um die Intention zu verdeutlichen.
Tiefe, spielmachende Rolle für Riro, auf der anderen Seite den linearen, offensiver ausgerichteten und höher stehendem Vierinha. Gustavo kann in diesen Freiraum abkippen und damit dem Pressing entgehen.
Durch die hohe , breite Position des RV kann der RA Didavi zentraler spielen (halb 10, halb RA), daraus ergibt sich rechts ein mit V8, Didavi und Arnold enger Raum, der mit ball- und pass-sicheren Leuten besetzt ist.
Draxler bleibt meistens breit, zieht damit die Abwehr auseinander und kann gut in 1v1 Situationen - seine mMn größte Stärke - geschickt werden. Gerhardt muss an sich nur die Lücken stopfen, was seiner sehr weiträumigen Spielweise entgegenkommt.
Meinungen?
http://lineupbuilder.com/?sk=cx2gx9
System wäre ein asymetrisches 4-3-3: Grade die Positionen der AV und Gustl sowie Draxler habe ich etwas übertrieben dargestellt, um die Intention zu verdeutlichen.
Tiefe, spielmachende Rolle für Riro, auf der anderen Seite den linearen, offensiver ausgerichteten und höher stehendem Vierinha. Gustavo kann in diesen Freiraum abkippen und damit dem Pressing entgehen.
Durch die hohe , breite Position des RV kann der RA Didavi zentraler spielen (halb 10, halb RA), daraus ergibt sich rechts ein mit V8, Didavi und Arnold enger Raum, der mit ball- und pass-sicheren Leuten besetzt ist.
Draxler bleibt meistens breit, zieht damit die Abwehr auseinander und kann gut in 1v1 Situationen - seine mMn größte Stärke - geschickt werden. Gerhardt muss an sich nur die Lücken stopfen, was seiner sehr weiträumigen Spielweise entgegenkommt.
Meinungen?
14.09.2016 - 22:40 Uhr
Zitat von Football_Fan
Ich habe mir mal ein paar Gendaken gemacht, was man mit dem aktuellen Spielermaterial so machen könnte und gleichzeitig gewisse Zwänge (Gustavo in Start-11) erfüllt.
http://lineupbuilder.com/?sk=cx2gx9
System wäre ein asymetrisches 4-3-3: Grade die Positionen der AV und Gustl sowie Draxler habe ich etwas übertrieben dargestellt, um die Intention zu verdeutlichen.
Tiefe, spielmachende Rolle für Riro, auf der anderen Seite den linearen, offensiver ausgerichteten und höher stehendem Vierinha. Gustavo kann in diesen Freiraum abkippen und damit dem Pressing entgehen.
Durch die hohe , breite Position des RV kann der RA Didavi zentraler spielen (halb 10, halb RA), daraus ergibt sich rechts ein mit V8, Didavi und Arnold enger Raum, der mit ball- und pass-sicheren Leuten besetzt ist.
Draxler bleibt meistens breit, zieht damit die Abwehr auseinander und kann gut in 1v1 Situationen - seine mMn größte Stärke - geschickt werden. Gerhardt muss an sich nur die Lücken stopfen, was seiner sehr weiträumigen Spielweise entgegenkommt.
Meinungen?
Ich habe mir mal ein paar Gendaken gemacht, was man mit dem aktuellen Spielermaterial so machen könnte und gleichzeitig gewisse Zwänge (Gustavo in Start-11) erfüllt.
http://lineupbuilder.com/?sk=cx2gx9
System wäre ein asymetrisches 4-3-3: Grade die Positionen der AV und Gustl sowie Draxler habe ich etwas übertrieben dargestellt, um die Intention zu verdeutlichen.
Tiefe, spielmachende Rolle für Riro, auf der anderen Seite den linearen, offensiver ausgerichteten und höher stehendem Vierinha. Gustavo kann in diesen Freiraum abkippen und damit dem Pressing entgehen.
Durch die hohe , breite Position des RV kann der RA Didavi zentraler spielen (halb 10, halb RA), daraus ergibt sich rechts ein mit V8, Didavi und Arnold enger Raum, der mit ball- und pass-sicheren Leuten besetzt ist.
Draxler bleibt meistens breit, zieht damit die Abwehr auseinander und kann gut in 1v1 Situationen - seine mMn größte Stärke - geschickt werden. Gerhardt muss an sich nur die Lücken stopfen, was seiner sehr weiträumigen Spielweise entgegenkommt.
Meinungen?
Gefällt mir eigentlich ganz gut, wobei ich sagen würde, dass dann im letzten Drittel Draxler schon eher nach innen tendieren sollte, dafür kann dann entweder RiRo oder Gerhardt den Flügel besetzen.
15.09.2016 - 16:47 Uhr
Zitat von VfL_Dzeko
Gefällt mir eigentlich ganz gut, wobei ich sagen würde, dass dann im letzten Drittel Draxler schon eher nach innen tendieren sollte, dafür kann dann entweder RiRo oder Gerhardt den Flügel besetzen.
Gefällt mir eigentlich ganz gut, wobei ich sagen würde, dass dann im letzten Drittel Draxler schon eher nach innen tendieren sollte, dafür kann dann entweder RiRo oder Gerhardt den Flügel besetzen.
Riro sollte für mich eher weniger offensiv spielen - zumindest von der Grundposition, einfach weil er dafür zu langsam ist und mMn auch nicht die überragende Durchschlagskraft hat. Finde ihn wie ich schon geschrieben habe, deutlich stärker wenn er wie vor 2 Jahren das Spiel von hinten - auch durch Verlagerungen - eröffnen kann.
Ja, Draxler kann natürlich auch nach innen ziehen, dafür spielt ja extra auf der linken 8 mit Gerhardt ein sehr laufstarker und weiträumiger Spieler, der dann eben die offenen Räume besetzt.
28.06.2017 - 09:12 Uhr
Ich hab mir mal ein paar Gedanken gemacht, worauf das in der nächsten Saison hinauslaufen könnte.
Auslöser dafür war das Interesse an Nicolai Müller, was mich etwas stutzig gemacht hat, da der ja in einer Mannschaft, die vermehrt MIT Ball spielen will, eigentlich nur als Stürmer infrage kommt, für die Aussen ist er da technisch zu limitiert meiner Meinung nach.
Nun haben wir ja schon drei Stürmer im Kader, sodass ein weiterer im Prinzip nur Sinn macht, wenn mindestens zwei meistens spielen. Da wir einen holländischen Trainer haben, der sagt er lässt gerne offensiv spielen, würde ich aber mal von einer 4-3-3 Grundordnung ausgehen.
Gehen wir mal von dieser Viererkette aus:
Gerhardt (Itter)---Brooks---Bruma---William (Jung)
Dann ein Dreiermittelfeld:
------Bazoer---Arnold/Malli/Didavi
---------Guilavogui--------------------
Und eine offensive Dreierreihe:
Dimata/Ntep---Gomez---Osimhen/Müller (bzw. X)
Dabei würden dann die nominellen Flügelspieler eingerückt, also im letzten Drittel quasi wie Mittelstürmer agieren, was ja zu Dimata, Osimhen und einem Spieler wie Müller passen würde.
Das wiederum heißt natürlich, dass irgendjemand dann die Flügel besetzen muss, wofür im Prinzip zwei Möglichkeiten bestehen: entweder von den Aussenverteidigern oder von weiträumigen Achtern.
Auf der rechten Seite bietet sich ja relativ eindeutig der Aussenverteidiger an, da Jung und William ja wohl auch relativ lineare Aussenverteidiger sind.
Auf der linken Seite ist es nicht mehr so eindeutig, da dort ein gelernter ZM spielt. Dies könnte man für Variationen nutzen. So könnten Gerhardt und Bazoer sich abwechseln, einer besetzt den Flügel, einer das Zentrum.
Den rechten Achter kann man dann je nach Gegner wählen: Arnold für etwas mehr Defensivstärke, Malli oder Didavi für mehr Kreativität.
Um das ganze defensiv zu stabilisieren, müsste Guilavogui dann fast eine Dreierkette bilden mit Bruma und Brooks.
Sähe dann bei eigenem Ballbesitz in etwa so aus:
Gerhardt-------------Gomez--------------William
-----------------Dimata-------Osimhen------------
-----------------Bazoer----------Malli---------------
-----------Brooks---Guilavogui---Bruma--------
-------------------------Casteels----------------------
Wenn man nun Ntep reinnehmen würde für Dimata könnte dieser natürlich auch den Flügel besetzen und Gerhardt kann einen zusätzlichen ZM spielen. So hätte man eine weitere Variationsmöglichkeit.
Wäre eigentlich recht interessant, und die einzige Möglichkeit, wie ich mir das Interesse an Nicolai Müller erklären kann, was meint ihr?
Auslöser dafür war das Interesse an Nicolai Müller, was mich etwas stutzig gemacht hat, da der ja in einer Mannschaft, die vermehrt MIT Ball spielen will, eigentlich nur als Stürmer infrage kommt, für die Aussen ist er da technisch zu limitiert meiner Meinung nach.
Nun haben wir ja schon drei Stürmer im Kader, sodass ein weiterer im Prinzip nur Sinn macht, wenn mindestens zwei meistens spielen. Da wir einen holländischen Trainer haben, der sagt er lässt gerne offensiv spielen, würde ich aber mal von einer 4-3-3 Grundordnung ausgehen.
Gehen wir mal von dieser Viererkette aus:
Gerhardt (Itter)---Brooks---Bruma---William (Jung)
Dann ein Dreiermittelfeld:
------Bazoer---Arnold/Malli/Didavi
---------Guilavogui--------------------
Und eine offensive Dreierreihe:
Dimata/Ntep---Gomez---Osimhen/Müller (bzw. X)
Dabei würden dann die nominellen Flügelspieler eingerückt, also im letzten Drittel quasi wie Mittelstürmer agieren, was ja zu Dimata, Osimhen und einem Spieler wie Müller passen würde.
Das wiederum heißt natürlich, dass irgendjemand dann die Flügel besetzen muss, wofür im Prinzip zwei Möglichkeiten bestehen: entweder von den Aussenverteidigern oder von weiträumigen Achtern.
Auf der rechten Seite bietet sich ja relativ eindeutig der Aussenverteidiger an, da Jung und William ja wohl auch relativ lineare Aussenverteidiger sind.
Auf der linken Seite ist es nicht mehr so eindeutig, da dort ein gelernter ZM spielt. Dies könnte man für Variationen nutzen. So könnten Gerhardt und Bazoer sich abwechseln, einer besetzt den Flügel, einer das Zentrum.
Den rechten Achter kann man dann je nach Gegner wählen: Arnold für etwas mehr Defensivstärke, Malli oder Didavi für mehr Kreativität.
Um das ganze defensiv zu stabilisieren, müsste Guilavogui dann fast eine Dreierkette bilden mit Bruma und Brooks.
Sähe dann bei eigenem Ballbesitz in etwa so aus:
Gerhardt-------------Gomez--------------William
-----------------Dimata-------Osimhen------------
-----------------Bazoer----------Malli---------------
-----------Brooks---Guilavogui---Bruma--------
-------------------------Casteels----------------------
Wenn man nun Ntep reinnehmen würde für Dimata könnte dieser natürlich auch den Flügel besetzen und Gerhardt kann einen zusätzlichen ZM spielen. So hätte man eine weitere Variationsmöglichkeit.
Wäre eigentlich recht interessant, und die einzige Möglichkeit, wie ich mir das Interesse an Nicolai Müller erklären kann, was meint ihr?
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