Taktikthread
21.03.2010 - 11:58 Uhr
02.07.2010 - 08:46 Uhr
Zitat von Janoldinho10:
Ich glaube mich erinnern zu können, dass es jeweils sechs Felder in der Länge waren und 3 Felder in der Breite, so wie du es auch vermutest.
Dabei waren alle Felder, die sich auf mittlerer Breite befanden viel größer als alle restlichen Rechtecke, sprich sie waren lediglich breiter, aber nicht länger.
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Ahh super. - Also nicht wie die WAZ schrieb - "gleichgroße" Felder. Hätte ich mich auch fast gewundert bzgl. den 2 Innenverteidigern und den 2 zentralen Mittelfeldspielern. Bin ich mal gespannt ob es was fruchtet wenn sie die Räume besser aufteilen. Das war ja das Kernproblem der Defensivarbeit in der vergangenen Saison.
Ich glaube mich erinnern zu können, dass es jeweils sechs Felder in der Länge waren und 3 Felder in der Breite, so wie du es auch vermutest.
Dabei waren alle Felder, die sich auf mittlerer Breite befanden viel größer als alle restlichen Rechtecke, sprich sie waren lediglich breiter, aber nicht länger.
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Ahh super. - Also nicht wie die WAZ schrieb - "gleichgroße" Felder. Hätte ich mich auch fast gewundert bzgl. den 2 Innenverteidigern und den 2 zentralen Mittelfeldspielern. Bin ich mal gespannt ob es was fruchtet wenn sie die Räume besser aufteilen. Das war ja das Kernproblem der Defensivarbeit in der vergangenen Saison.
17.10.2010 - 15:33 Uhr
Um das Thema aus dem Mandzukic-Thread mal hier her zu verschieben:
Zitat von Wolfsburgo:
Für das Spiel mit der Raumdominanz benötigt man eher fleißige Spieler, die Laufarbeit verrichten, aber das Spiel bei Ballbesitz schnell machen können. Idealerweise drei ZM, die sowohl Defensiv- als auch Offensivqualitäten haben. Davor dann die Offensivreihe.
Solche Spieler sind wesentlich leichter zu bekommen, da es sie einfach öfter gibt und man Abstriche bei gewissen Punkten machen kann. So konnte man z.B. damals bei Josue auf die Offensivqualitäten verzichten.
Ich glaube, genau da liegt der Hund begraben. Das neue System - beziehungsweise das Beherrschen des Gegners wie du es nennst - können wir augenscheinlich nicht spielen, weil uns dafür die Spieler fehlen. Da sind wir einfach zu limitiert. Da stimme ich dir zu.
Das von dir angesprochene 2. System funktioniert meiner Meinung nach aber auch nicht. Du sprichst von "fleißigen Spielern, die die Laufarbeit verrichten und wo nach Möglichkeit die drei ZM sowohl defensiv als auch offensiv ihre Qualitäten haben.
Genau das sehe ich bei uns nicht. Unsere SPieler laufen einfach nicht mehr.
Ich glaube in ihren Köpfen ist immer noch das alte Magath-Muster: Man lässt den Gegner sich austoben bis er kaputt ist und läuft ihn dann in den letzten 20 Minuten in Grund und Boden. Leider klappt das überhaupt nicht mehr. (Liegt es daran, dass wir noch in der Frühphase der Saison uns befinden und zum einen die jungen Teams kaum WM-Belastungen haben, wir und andere dafür kaputte WM-Fahrer haben? )
Zum anderen hat glaube ich auch die Meisterschaft viel kaputt gemacht. Stichwort: Gehaltsumstrukturierungen, Neid, Kluft zwischen Stars und Wasserträgern, alten und jungen Spielern usw. Niemand läuft und kämpft mehr für den anderen, was dieses System unbedingt voraussetzt.
Und auch die Qualitätl, die du forderst sehe ich bei den ZM-Spielern nicht. Ich habe es auch häufig hier geschrieben: viele unserer Spieler sind limitiert und können immer nur eine Teilaufgabe lösen, wo hingegen der Gegner Allrounder aufbieten kann.
Josuè kann nur verteidigen - hier fehlt uns wenn man so will ein "halber Spieler" mit Offensivqualität...
Kahlenberg hat ein paar schöne Pässe drauf, und setzt Schäfer besser ein. Leider ist er nach hinten eine Gurke. Letargisch, gedanklich viel zu langsam und defensiv einfach schlecht...
Und Hasebe... was kann Hasebe eigentlich? Gute Pässe schlagen? Gut verteidigen? Mit Einsatz und Engagement die Mannschaft mitreißen? Tore schießen oder vorbereiten? Ich sehe nichts davon...
Warum klappt es bei Mainz, Dortmund usw? Das sind meistens Spieler auf Augenhöhe. Es ist leichter in einer jungen Mannschaft den Teamgeist heraufzubeschwören. Also laufen und kämpfen sie noch für ihre Mitspieler - so wie es bei uns auch der Fall war.
Im Vergleich Mann gegen Mann würde unsere Spieler wahrscheinlich jedesmal besser abschneiden, nur gewinnt man dadurch noch kein Spiel.
Individuelle Klasse macht sich nur bemerkbar, wenn alle das gleiche Ziel verfolgen und mehr oder weniger auf Augenhöhe sind.
Deswegen funktioniert bei einem Team wie unserem auch so schlecht das Einbauen von jungen Nachwuchsspielern. Sie wären einfach nicht auf einer Augenhöhe mit den Stars...
Was ist jetzt die Lösung?
Ein Umbruch muss weiter vorangetrieben werden. Und wenn man schon den Kader erneuern muss, dann kann man auch gleich hin zum neuen System wechseln. Neue Spieler für das alte System zu kaufen hielte ich für falsch.
und da sind wir dann wieder anderer Meinung. Ich will - ähnlich wie es der Spielmacher schrieb - auch mal einen dominanten VfL sehen. Man kann nicht dauerhaft in den Top5 oder Top3 spielen wollen, und mit einer Underdog-Taktik auflaufen.
Die Idee des VfL als solche ist es doch durch das Geld von VW in Qualität zu investieren. Projekte wie damals mit Magath in junge Spieler zu investieren, (siehe Mainz, Dortmund, usw) hat immer sehr viel mit Glück zu tun und ist nie von langer Dauer...
Ich finde wir sollten uns auf den Weg von Bayern München machen - und wenn man sieht was investiert wird, dann scheint das auch der angedachte Weg des VfL zu sein.
Wie es aussieht brauchen wir jetzt Geduld und kaufen hoffentlich in der Winterpause noch mal ein...
Zitat von Wolfsburgo:
Für das Spiel mit der Raumdominanz benötigt man eher fleißige Spieler, die Laufarbeit verrichten, aber das Spiel bei Ballbesitz schnell machen können. Idealerweise drei ZM, die sowohl Defensiv- als auch Offensivqualitäten haben. Davor dann die Offensivreihe.
Solche Spieler sind wesentlich leichter zu bekommen, da es sie einfach öfter gibt und man Abstriche bei gewissen Punkten machen kann. So konnte man z.B. damals bei Josue auf die Offensivqualitäten verzichten.
Ich glaube, genau da liegt der Hund begraben. Das neue System - beziehungsweise das Beherrschen des Gegners wie du es nennst - können wir augenscheinlich nicht spielen, weil uns dafür die Spieler fehlen. Da sind wir einfach zu limitiert. Da stimme ich dir zu.
Das von dir angesprochene 2. System funktioniert meiner Meinung nach aber auch nicht. Du sprichst von "fleißigen Spielern, die die Laufarbeit verrichten und wo nach Möglichkeit die drei ZM sowohl defensiv als auch offensiv ihre Qualitäten haben.
Genau das sehe ich bei uns nicht. Unsere SPieler laufen einfach nicht mehr.
Ich glaube in ihren Köpfen ist immer noch das alte Magath-Muster: Man lässt den Gegner sich austoben bis er kaputt ist und läuft ihn dann in den letzten 20 Minuten in Grund und Boden. Leider klappt das überhaupt nicht mehr. (Liegt es daran, dass wir noch in der Frühphase der Saison uns befinden und zum einen die jungen Teams kaum WM-Belastungen haben, wir und andere dafür kaputte WM-Fahrer haben? )
Zum anderen hat glaube ich auch die Meisterschaft viel kaputt gemacht. Stichwort: Gehaltsumstrukturierungen, Neid, Kluft zwischen Stars und Wasserträgern, alten und jungen Spielern usw. Niemand läuft und kämpft mehr für den anderen, was dieses System unbedingt voraussetzt.
Und auch die Qualitätl, die du forderst sehe ich bei den ZM-Spielern nicht. Ich habe es auch häufig hier geschrieben: viele unserer Spieler sind limitiert und können immer nur eine Teilaufgabe lösen, wo hingegen der Gegner Allrounder aufbieten kann.
Josuè kann nur verteidigen - hier fehlt uns wenn man so will ein "halber Spieler" mit Offensivqualität...
Kahlenberg hat ein paar schöne Pässe drauf, und setzt Schäfer besser ein. Leider ist er nach hinten eine Gurke. Letargisch, gedanklich viel zu langsam und defensiv einfach schlecht...
Und Hasebe... was kann Hasebe eigentlich? Gute Pässe schlagen? Gut verteidigen? Mit Einsatz und Engagement die Mannschaft mitreißen? Tore schießen oder vorbereiten? Ich sehe nichts davon...
Warum klappt es bei Mainz, Dortmund usw? Das sind meistens Spieler auf Augenhöhe. Es ist leichter in einer jungen Mannschaft den Teamgeist heraufzubeschwören. Also laufen und kämpfen sie noch für ihre Mitspieler - so wie es bei uns auch der Fall war.
Im Vergleich Mann gegen Mann würde unsere Spieler wahrscheinlich jedesmal besser abschneiden, nur gewinnt man dadurch noch kein Spiel.
Individuelle Klasse macht sich nur bemerkbar, wenn alle das gleiche Ziel verfolgen und mehr oder weniger auf Augenhöhe sind.
Deswegen funktioniert bei einem Team wie unserem auch so schlecht das Einbauen von jungen Nachwuchsspielern. Sie wären einfach nicht auf einer Augenhöhe mit den Stars...
Was ist jetzt die Lösung?
Ein Umbruch muss weiter vorangetrieben werden. Und wenn man schon den Kader erneuern muss, dann kann man auch gleich hin zum neuen System wechseln. Neue Spieler für das alte System zu kaufen hielte ich für falsch.
und da sind wir dann wieder anderer Meinung. Ich will - ähnlich wie es der Spielmacher schrieb - auch mal einen dominanten VfL sehen. Man kann nicht dauerhaft in den Top5 oder Top3 spielen wollen, und mit einer Underdog-Taktik auflaufen.
Die Idee des VfL als solche ist es doch durch das Geld von VW in Qualität zu investieren. Projekte wie damals mit Magath in junge Spieler zu investieren, (siehe Mainz, Dortmund, usw) hat immer sehr viel mit Glück zu tun und ist nie von langer Dauer...
Ich finde wir sollten uns auf den Weg von Bayern München machen - und wenn man sieht was investiert wird, dann scheint das auch der angedachte Weg des VfL zu sein.
Wie es aussieht brauchen wir jetzt Geduld und kaufen hoffentlich in der Winterpause noch mal ein...
17.10.2010 - 16:38 Uhr
Unser Spiel kann man wohl kaum als "taktisch" bezeichen.
Wir stehen rum und gucken zu, anstatt drauf zu gehen und die Räume zu zustellen...
Wir stehen teilweise im eigenen 16er mit 8 Leuten!
Man darf schon die Frage nach einem Konzept stellen und ob dies auch richtig ist...
Da bin ich bei HuiBuh und Wolfsburgo.
Wir stehen rum und gucken zu, anstatt drauf zu gehen und die Räume zu zustellen...
Wir stehen teilweise im eigenen 16er mit 8 Leuten!
Man darf schon die Frage nach einem Konzept stellen und ob dies auch richtig ist...
Da bin ich bei HuiBuh und Wolfsburgo.
17.10.2010 - 19:11 Uhr
Es greift im Moment ein Rädchen ins andere. Und das im negativem Sinne!
- Viele Spieler sind weit unter 100 % (So oft kann man nicht in schlechter Tagesform sein. :ugly )
- Fitnessproblem? Vielleicht. Das ist schwer zu beurteilen. Das sieht man eigentlich erst im Laufe einer Saison. Aber bei manchen Spielern hat es tatsächlich den Anschein, als ob ihnen die entscheidenden paar Prozent fehlen, um Bundesligaspiele erfolgreich zu bestreiten.
- System/Taktik/Pressing/Hoch stehen
-> Das sieht auch jemand, der kein VFL-Fan ist oder sich weniger Fussballspiele anschaut.
- Wir spielen kein Pressing, demnach ist es auch kein "Umbruch" in diesem Sinne!
- Wir verteidigen teilweise extrem tief, teilweise extrem hoch -> Konzept?
- Mentalität
-> Vielleicht, nein ganz sicher unser größtes Problem.
Wenn die Spieler dieses Spiel genauso analysieren wie einige User hier, dann werden wir noch lange Probleme bekommen.
Mir fällt dazu eigentlich nix mehr ein... Da kann man nur sprachlos sein.
- Viele Spieler sind weit unter 100 % (So oft kann man nicht in schlechter Tagesform sein. :ugly )
- Fitnessproblem? Vielleicht. Das ist schwer zu beurteilen. Das sieht man eigentlich erst im Laufe einer Saison. Aber bei manchen Spielern hat es tatsächlich den Anschein, als ob ihnen die entscheidenden paar Prozent fehlen, um Bundesligaspiele erfolgreich zu bestreiten.
- System/Taktik/Pressing/Hoch stehen
-> Das sieht auch jemand, der kein VFL-Fan ist oder sich weniger Fussballspiele anschaut.
- Wir spielen kein Pressing, demnach ist es auch kein "Umbruch" in diesem Sinne!
- Wir verteidigen teilweise extrem tief, teilweise extrem hoch -> Konzept?
- Mentalität
-> Vielleicht, nein ganz sicher unser größtes Problem.
Wenn die Spieler dieses Spiel genauso analysieren wie einige User hier, dann werden wir noch lange Probleme bekommen.
Mir fällt dazu eigentlich nix mehr ein... Da kann man nur sprachlos sein.
17.10.2010 - 19:49 Uhr
Angsthasentaktik. Einige Spieler scheinen echt verängstigt zu sein. Hasebe zum Beispiel, den habe ich nicht wieder erkannt. Ich dachte immer, was ist das nur für ein Antifussballer mit der Rückennummer 13?? Auch bei Barzagli muss ich mich fragen, ob er vor dem Spiel schon die Hosen voll hatte!? Aber von wem denn? Wen hatte er denn groß zu befürchten? Selbst sein Schatten hat sich besser bewegt.
Es liegt wirklich an der Mentalität, die scheint bei den meisten im Keller zu sein. Siegeswille sieht anders aus.
Es liegt wirklich an der Mentalität, die scheint bei den meisten im Keller zu sein. Siegeswille sieht anders aus.
17.10.2010 - 22:21 Uhr
Zitat von RundesDing:
Angsthasentaktik. Einige Spieler scheinen echt verängstigt zu sein. Hasebe zum Beispiel, den habe ich nicht wieder erkannt. Ich dachte immer, was ist das nur für ein Antifussballer mit der Rückennummer 13?? Auch bei Barzagli muss ich mich fragen, ob er vor dem Spiel schon die Hosen voll hatte!? Aber von wem denn? Wen hatte er denn groß zu befürchten? Selbst sein Schatten hat sich besser bewegt.
Es liegt wirklich an der Mentalität, die scheint bei den meisten im Keller zu sein. Siegeswille sieht anders aus.
Was war an Barzagli nun falsch? Hat bis zur 65.MInute nen Topspiel abgeliefert.
Hasebe war Kreisklasse reif. Was er gespielt hat geht gar nicht und damit sollte er sich erstmal aus der ersten Elf gespielt haben. Sowas geht nicht.
Taktisch muss man dann das 3-0 machen und gut ist. Oder eben einfach früher wechseln. Neue frische Leute bringen und auf das 3-0 gehen. Nichts anderes...
Pah!
Angsthasentaktik. Einige Spieler scheinen echt verängstigt zu sein. Hasebe zum Beispiel, den habe ich nicht wieder erkannt. Ich dachte immer, was ist das nur für ein Antifussballer mit der Rückennummer 13?? Auch bei Barzagli muss ich mich fragen, ob er vor dem Spiel schon die Hosen voll hatte!? Aber von wem denn? Wen hatte er denn groß zu befürchten? Selbst sein Schatten hat sich besser bewegt.
Es liegt wirklich an der Mentalität, die scheint bei den meisten im Keller zu sein. Siegeswille sieht anders aus.
Was war an Barzagli nun falsch? Hat bis zur 65.MInute nen Topspiel abgeliefert.
Hasebe war Kreisklasse reif. Was er gespielt hat geht gar nicht und damit sollte er sich erstmal aus der ersten Elf gespielt haben. Sowas geht nicht.
Taktisch muss man dann das 3-0 machen und gut ist. Oder eben einfach früher wechseln. Neue frische Leute bringen und auf das 3-0 gehen. Nichts anderes...
Pah!
18.10.2010 - 20:13 Uhr
Barzagli war auch in der erster Hälfte unsicher, z.b. bei der ersten Chance für Leverkusen, die Flanke total verschätzt. Beim dritten Gegentor stand er völlig falsch. Warum steht er nicht am langen Pfosten? Nein er stand hinter allen anderen Mitspielern und vor allen anderen Gegenspielern. Was hat er denn da gesucht. Da hat die Zuordnung überhaupt nicht gestimmt. Kann man ihn aber auch nicht die alleinige Schuld zuweisen... Trotzdem schlecht gestanden.
19.10.2010 - 10:17 Uhr
Es wurde hier und auch im Spieltagsthread schon einige male gesagt, dass man die Probleme wohl zuerst bei den Spielern selber und bei ihrer Einstellung suchen muss, und die taktischen Probleme erst einmal hinten anstellen kann/sollte.
Unsere Spieler haben ein Kopfproblem, dessen Ursache noch nicht genau geklärt ist. Stichwort: Überheblichkeit der Meisterspieler? Angst? Fehlendes Selbstbewusstsein? Mangelnde Einstellung?...
In der Waz steht heute dazu ein interessanter Artikel.
Der VfL denkt über einen Mentaltrainer nach...
Aber auch das Problem, dass wir keinen echten Führungsspieler haben wird angesprochen und von Hoeneß dahingehend kommentiert, dass wenn sich in nächster Zeit kein Führungsspieler "entwickelt" bzw herauskristallisiert, dass der VfL dann in diesem Bereich nachlegen wird.
Interessant auch der dritte angesprochene Punkt: Der Trainer. Intern wünschen sich angeblich einige, dass der Trainer schneller wechselt.
Hier frage ich mich wer mit "intern" wohl gemeint sein kann. Die Spieler wohl weniger (oder vielleicht doch die Ersatzspieler?). Oder ist es vielleicht wieder das VW Umfeld, die schon Anfang des Jahres in der Krisenzeit angedeutet hatten, dass die sogenannten Stars -sollten sie nicht spuren und sich hängen lassen - ruhig einmal eine Pause auf der Tribüne bekommen sollten...
Für mich eine schwierige Frage.
Im Stadion und im Spiel selber denke ich auch oft, wieso spielt Hasebe oder Kahlenberg noch nach dieser Leistung. Danach kommen dann häufig auch die Wechsel. Dies kann vielleicht etwas früher erfolgen.
ABER: Häufig denke ich das gleiche auch bei unseren "Stars". Auch ein Dzeko spielt in letzter Zeit schlecht - und damit meine ich nicht seine Torausbeute. Die ist bei jedem Stürmer mal schlecht und hat häufig auch mit Pech usw zu tun. Deswegen würde ich ihn noch nicht rausnehmen. Aber was ist mit seiner Einstellung? Was ist mit seiner Ausstrahlung auf dem Platz? Was ist mit seiner Rolle als Kapitän? Nimmt er sie überhaupt wahr? Auf der anderen Seite: Darf man überhaupt seinen Kapitän auswechseln?
Meinen die "internen Kreise" vielleicht auch Spieler wie ihn?
Oder Grafite: Hier wird geschrieben, dass Grafite wieder an alte Meisterzeiten anknüpft. Zugegeben, schaut man auf seine Torausbeute stimmt dies wohl. Aber für ihn gilt das gleiche wie für Dzeko: Was zeigt er abgesehen von den Toren? Sein Einsatz stimmt - keine Frage.
Aber was ist mit den spielerischen Elementen?
Wie immer kann er so gut wie keinen Ball annehmen und keinen (guten) Pass spielen. Dazu steht er gefühlte 100 mal im Spiel im Abseits.
Traut sich unser Trainer vielleicht nicht solche "Stars" auszuwechseln, oder aber hat er andere Beweggründe? Vielleicht will er auch erst einmal Sicherheit in die Mannschaft bekommen. Wir erinnern uns an Veh, der munter in jedem Spieler neue Spieler hin und her gestellt hat, besonders in der Abwehr. So etwas verunsichert. Nicht umsonst heißt es, dass sich eine feste Formation auch mal mehrere Spiele einspielen muss ohne ständig durcheinander gewirbelt zu werden.
Abstriche hat McClaren schon in seinem System gemacht. Nach 3 Niederlagen hat er es sofort geändert. Nach 3 Siegen und einem Unentschieden - soll er jetzt wieder mit dem Wechseln der Spieler anfangen und neue Unsicherheit ins Team bringen?
Ich denke, darauf gibt es keine richtige Antwort. Es gibt mehrere Möglichkeiten und der Trainer hat sich für eine entschieden.
Dennoch denke ich auch, dass man offenkundig schlecht-spielende Spieler während des Spiels schneller rausnehmen muss - aber nur dann, wenn sich ein, zwei Spieler herauskristallisieren, die negativ herausstechen. Spielt das ganze Team schlecht kann so etwas auch zu neuem Unmut führen.
Waz:
Zitat
Kopfsache: Der VfL denkt jetzt über einen Mentaltrainer nach
Mentales Problem: „Das ist eine Kopfsache.“ So, oder so ähnlich äußerten sich einige VfL-Profis nach Pleiten in dieser Saison
Keine Führungsspieler: Als Leverkusen den Anschlusstreffer erzielt hatte, war sofort Hektik beim VfL drin. Da war keiner, der das Ruder an sich riss und die Mannschaft führte. Kurzum: Dem VfL fehlt einer wie Bayerns Mark van Bommel. Hoeneß: „Da müssen wir nicht drüber reden. Ich glaube aber, dass so etwas erlernbar ist, dass man sich dahin entwickeln kann. Wenn nicht, müssen wir auf Sicht da etwas machen.“
Der Trainer: Die VfL-Profis schaffen es immer noch, ihren Coach zu überraschen. VfL-intern ist man mit dem Engländer nicht unzufrieden. Aber man wünscht sich, dass McClaren in bestimmten Situationen noch stärker auf sein Team einwirkt und auf Entwicklungen im Spiel (schwindende Konzentration) früher reagiert.
Link: http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/VfL-Wolfsburg/Kopfsache-Der-VfL-denkt-jetzt-ueber-einen-Mentaltrainer-nach
Unsere Spieler haben ein Kopfproblem, dessen Ursache noch nicht genau geklärt ist. Stichwort: Überheblichkeit der Meisterspieler? Angst? Fehlendes Selbstbewusstsein? Mangelnde Einstellung?...
In der Waz steht heute dazu ein interessanter Artikel.
Der VfL denkt über einen Mentaltrainer nach...
Aber auch das Problem, dass wir keinen echten Führungsspieler haben wird angesprochen und von Hoeneß dahingehend kommentiert, dass wenn sich in nächster Zeit kein Führungsspieler "entwickelt" bzw herauskristallisiert, dass der VfL dann in diesem Bereich nachlegen wird.
Interessant auch der dritte angesprochene Punkt: Der Trainer. Intern wünschen sich angeblich einige, dass der Trainer schneller wechselt.
Hier frage ich mich wer mit "intern" wohl gemeint sein kann. Die Spieler wohl weniger (oder vielleicht doch die Ersatzspieler?). Oder ist es vielleicht wieder das VW Umfeld, die schon Anfang des Jahres in der Krisenzeit angedeutet hatten, dass die sogenannten Stars -sollten sie nicht spuren und sich hängen lassen - ruhig einmal eine Pause auf der Tribüne bekommen sollten...
Für mich eine schwierige Frage.
Im Stadion und im Spiel selber denke ich auch oft, wieso spielt Hasebe oder Kahlenberg noch nach dieser Leistung. Danach kommen dann häufig auch die Wechsel. Dies kann vielleicht etwas früher erfolgen.
ABER: Häufig denke ich das gleiche auch bei unseren "Stars". Auch ein Dzeko spielt in letzter Zeit schlecht - und damit meine ich nicht seine Torausbeute. Die ist bei jedem Stürmer mal schlecht und hat häufig auch mit Pech usw zu tun. Deswegen würde ich ihn noch nicht rausnehmen. Aber was ist mit seiner Einstellung? Was ist mit seiner Ausstrahlung auf dem Platz? Was ist mit seiner Rolle als Kapitän? Nimmt er sie überhaupt wahr? Auf der anderen Seite: Darf man überhaupt seinen Kapitän auswechseln?
Meinen die "internen Kreise" vielleicht auch Spieler wie ihn?
Oder Grafite: Hier wird geschrieben, dass Grafite wieder an alte Meisterzeiten anknüpft. Zugegeben, schaut man auf seine Torausbeute stimmt dies wohl. Aber für ihn gilt das gleiche wie für Dzeko: Was zeigt er abgesehen von den Toren? Sein Einsatz stimmt - keine Frage.
Aber was ist mit den spielerischen Elementen?
Wie immer kann er so gut wie keinen Ball annehmen und keinen (guten) Pass spielen. Dazu steht er gefühlte 100 mal im Spiel im Abseits.
Traut sich unser Trainer vielleicht nicht solche "Stars" auszuwechseln, oder aber hat er andere Beweggründe? Vielleicht will er auch erst einmal Sicherheit in die Mannschaft bekommen. Wir erinnern uns an Veh, der munter in jedem Spieler neue Spieler hin und her gestellt hat, besonders in der Abwehr. So etwas verunsichert. Nicht umsonst heißt es, dass sich eine feste Formation auch mal mehrere Spiele einspielen muss ohne ständig durcheinander gewirbelt zu werden.
Abstriche hat McClaren schon in seinem System gemacht. Nach 3 Niederlagen hat er es sofort geändert. Nach 3 Siegen und einem Unentschieden - soll er jetzt wieder mit dem Wechseln der Spieler anfangen und neue Unsicherheit ins Team bringen?
Ich denke, darauf gibt es keine richtige Antwort. Es gibt mehrere Möglichkeiten und der Trainer hat sich für eine entschieden.
Dennoch denke ich auch, dass man offenkundig schlecht-spielende Spieler während des Spiels schneller rausnehmen muss - aber nur dann, wenn sich ein, zwei Spieler herauskristallisieren, die negativ herausstechen. Spielt das ganze Team schlecht kann so etwas auch zu neuem Unmut führen.
Waz:
Zitat
Kopfsache: Der VfL denkt jetzt über einen Mentaltrainer nach
Mentales Problem: „Das ist eine Kopfsache.“ So, oder so ähnlich äußerten sich einige VfL-Profis nach Pleiten in dieser Saison
Keine Führungsspieler: Als Leverkusen den Anschlusstreffer erzielt hatte, war sofort Hektik beim VfL drin. Da war keiner, der das Ruder an sich riss und die Mannschaft führte. Kurzum: Dem VfL fehlt einer wie Bayerns Mark van Bommel. Hoeneß: „Da müssen wir nicht drüber reden. Ich glaube aber, dass so etwas erlernbar ist, dass man sich dahin entwickeln kann. Wenn nicht, müssen wir auf Sicht da etwas machen.“
Der Trainer: Die VfL-Profis schaffen es immer noch, ihren Coach zu überraschen. VfL-intern ist man mit dem Engländer nicht unzufrieden. Aber man wünscht sich, dass McClaren in bestimmten Situationen noch stärker auf sein Team einwirkt und auf Entwicklungen im Spiel (schwindende Konzentration) früher reagiert.
Link: http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/VfL-Wolfsburg/Kopfsache-Der-VfL-denkt-jetzt-ueber-einen-Mentaltrainer-nach
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HuiBuh am 19.10.2010 um 10:21 Uhr bearbeitet
19.10.2010 - 18:58 Uhr
Zitat von Alte Herren:
Zitat von Fifa2311:
Das Problem ist das die Abwehr viel zu tief steht sie müsste 15-20m weiter vorne stehen,die Gegner werden auf den Außen erst wenn sie zu nah am Tor sind angegriffen,dazu werden die Räume nicht eng gemacht und die Mannschaft ist teilweise zu passiv in den Zweikämpfen und hat
ein schlechtes Zweikampfverhalten.
Mc Claren wollte doch am Anfang Pressing spielen aber im Moment ist davon nichts zu sehen,die Mannschaft ist zu passiv.Das muss sich zwingend verbessern und die Kompaktheit muss da sein,
die Passwege zugestellt werden das sind die Hauptfehler die Mannschaft muss mehr kämpfen,sich
gegenseitig unterstützen.
Zu eben diesem Thema und in stetiger Wiederholung schreibe ich mir seit Jahren hier die Fingerkuppen schorfig.
Andere User ebenfalls.
Warum sehen wir alle hier das, aber die Trainer tun so wenig dagegen?
Oder haben doch unsere Abwehrspieler Angstpsychosen, die sie an den 16er ketten?
Ich habe den Trainer während des Spiels häufig beobachtet. Er stand wieder sehr oft an der Seitenlinie - ähnlich dem Bayernspiel und hat wild gestikuliert.
Die Zeichen und Handbewegungen waren meiner Meinung nach eindeutig: Nach vorne, nach vorne - hinten rausrücken ... lauft, bewegt euch...
Ich denke schon, dass wir davon ausgehen können, dass es die Trainer sehen und auch ansprechen bzw sogar im Spiel ständig darauf aufmerksam machen.
Leider können es die Spieler auf dem Feld nicht umsetzen.
Kjaer möchte ich da ausklammern. Er sticht immer wieder vor, steht teilweile auf einer Höhe mit Josuè, doch seine Mitspieler bleiben wie angewurzelt hinten.
Es fehlt wohl doch eine Führungsperson auf dem Platz. Dazu mehr Mut und Selbstbewusstsein.
Zitat von Fifa2311:
Das Problem ist das die Abwehr viel zu tief steht sie müsste 15-20m weiter vorne stehen,die Gegner werden auf den Außen erst wenn sie zu nah am Tor sind angegriffen,dazu werden die Räume nicht eng gemacht und die Mannschaft ist teilweise zu passiv in den Zweikämpfen und hat
ein schlechtes Zweikampfverhalten.
Mc Claren wollte doch am Anfang Pressing spielen aber im Moment ist davon nichts zu sehen,die Mannschaft ist zu passiv.Das muss sich zwingend verbessern und die Kompaktheit muss da sein,
die Passwege zugestellt werden das sind die Hauptfehler die Mannschaft muss mehr kämpfen,sich
gegenseitig unterstützen.
Zu eben diesem Thema und in stetiger Wiederholung schreibe ich mir seit Jahren hier die Fingerkuppen schorfig.
Andere User ebenfalls.
Warum sehen wir alle hier das, aber die Trainer tun so wenig dagegen?
Oder haben doch unsere Abwehrspieler Angstpsychosen, die sie an den 16er ketten?
Ich habe den Trainer während des Spiels häufig beobachtet. Er stand wieder sehr oft an der Seitenlinie - ähnlich dem Bayernspiel und hat wild gestikuliert.
Die Zeichen und Handbewegungen waren meiner Meinung nach eindeutig: Nach vorne, nach vorne - hinten rausrücken ... lauft, bewegt euch...
Ich denke schon, dass wir davon ausgehen können, dass es die Trainer sehen und auch ansprechen bzw sogar im Spiel ständig darauf aufmerksam machen.
Leider können es die Spieler auf dem Feld nicht umsetzen.
Kjaer möchte ich da ausklammern. Er sticht immer wieder vor, steht teilweile auf einer Höhe mit Josuè, doch seine Mitspieler bleiben wie angewurzelt hinten.
Es fehlt wohl doch eine Führungsperson auf dem Platz. Dazu mehr Mut und Selbstbewusstsein.
19.10.2010 - 19:05 Uhr
Zitat von derspielmacher:
- Wir spielen kein Pressing, demnach ist es auch kein "Umbruch" in diesem Sinne!
Bislang war es ein punktuelles Pressing, mehr nicht.
Nun kann man fragen - extra oder nicht?
Die Tatsache, dass McClaren an der Organisation und Grundordnung gearbeitet hat, dürfte klar ersichtlich sein, demzufolge stand man zuletzt (vor Bayer 3 Gegentore in 4 Spielen - dazu auch gegen Bayer) defensiv gut organisert und massiert.
Pressing - hat welche Auswirkungen?
-> Die "Offensiven" gehen auf den Mann drauf, lassen die angestammte Raumdeckung außer Acht und öffnen den Raum.
-> Grundordnung geht verloren, es entstehen Lücken & Räume
Was macht man? Viererkette muss nachschieben, gesamte Mannschaft muss verschieben.
Wenn dies nicht gelingt, ist man offen wie ein Scheunentor und kann sehr leicht ausgespielt werden - sehr gut bei Spielen wie FIFA oder PES zu sehen. Hört sich jetzt zwar doof an, aber die Raumdeckung und Folgen von Pressing sind auf solchen Spielen selbst herauszufinden, man erkennt sehr gut, dass das Pressing und Arbeiten gegen den Ball wirklich verinnerlicht sein muss, damit dieses Spiel effektiv ist.
Ist man bereits so weit? - Klares Nein, bislang hatte man genug Mühe, die defensive Grundordnung wiederherzustellen, von daher kann es gut sein, dass das Pressing zukünftig noch eingeführt wird. Bisweilen ist alles auf einmal nicht zu erwarten.
Viele sagten vor der Saison, man müsse der Mannschaft und dem Trainerteam Zeit lassen - scheinen manche schon wieder vergessen zu haben, was sie alle schon für Änderungen und Verbesserungen voraussetzen, ist gelinde gesagt unfair.
- Wir spielen kein Pressing, demnach ist es auch kein "Umbruch" in diesem Sinne!
Bislang war es ein punktuelles Pressing, mehr nicht.
Nun kann man fragen - extra oder nicht?
Die Tatsache, dass McClaren an der Organisation und Grundordnung gearbeitet hat, dürfte klar ersichtlich sein, demzufolge stand man zuletzt (vor Bayer 3 Gegentore in 4 Spielen - dazu auch gegen Bayer) defensiv gut organisert und massiert.
Pressing - hat welche Auswirkungen?
-> Die "Offensiven" gehen auf den Mann drauf, lassen die angestammte Raumdeckung außer Acht und öffnen den Raum.
-> Grundordnung geht verloren, es entstehen Lücken & Räume
Was macht man? Viererkette muss nachschieben, gesamte Mannschaft muss verschieben.
Wenn dies nicht gelingt, ist man offen wie ein Scheunentor und kann sehr leicht ausgespielt werden - sehr gut bei Spielen wie FIFA oder PES zu sehen. Hört sich jetzt zwar doof an, aber die Raumdeckung und Folgen von Pressing sind auf solchen Spielen selbst herauszufinden, man erkennt sehr gut, dass das Pressing und Arbeiten gegen den Ball wirklich verinnerlicht sein muss, damit dieses Spiel effektiv ist.
Ist man bereits so weit? - Klares Nein, bislang hatte man genug Mühe, die defensive Grundordnung wiederherzustellen, von daher kann es gut sein, dass das Pressing zukünftig noch eingeführt wird. Bisweilen ist alles auf einmal nicht zu erwarten.
Viele sagten vor der Saison, man müsse der Mannschaft und dem Trainerteam Zeit lassen - scheinen manche schon wieder vergessen zu haben, was sie alle schon für Änderungen und Verbesserungen voraussetzen, ist gelinde gesagt unfair.
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