Trainingseindrücke
05.09.2011 - 20:29 Uhr
07.01.2013 - 18:30 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
Dresden. Erstmals nach seinem Amtsantritt bei Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden hat der neue Coach Peter Pacult am Montag mit einem fast kompletten Kader trainieren können. Lediglich Mittelfeldspieler Lynel Kitambala befindet sich nach seinem Innenbandriss im Knie noch im Aufbautraining. Am Morgen versammelte der Österreicher die restlichen 26 Spieler. Am Nachmittag fehlten auf dem Rasen dann Filip Trojan, Vujadin Savic, Muhamed Subasic und Hasan Pepic. „Sie holen die Läufe nach, die sie aufgrund ihrer Krankheit versäumt hatten“, erklärte Pacult.
Die waren alle rennen 82er ...
07.01.2013 - 18:34 Uhr
Ich war früh da haben sie auf dem Kunstrasen trainiert :cool
Es ging zur Sache selbst Trojan hat nicht mehr gelacht,es wurde
viel gelaufen mit und ohne Ball.
Es ging zur Sache selbst Trojan hat nicht mehr gelacht,es wurde
viel gelaufen mit und ohne Ball.
07.01.2013 - 18:40 Uhr
Zitat von 5gegenWilli:
Die waren alle rennen 82er ...
Hm. Ich hätte also doch warten sollen... :/:
Die waren alle rennen 82er ...
Hm. Ich hätte also doch warten sollen... :/:
07.01.2013 - 19:15 Uhr
Zitat von sgd-freak:
Ja ich habe das gehört!Allerdings sind das trotzdem keine Werte mit denen man im laufenden Spielbetrieb etwas holt!Ist mir schon klar das der Test nicht lügt,aber wenn du die Aussage glaubst,bist selber schuld!Was damit gemeint war,ist der derzeitige Fitnessstand!Oder glaubst du allen ernstes,das sie jetzt bereit für den Spielbetrieb sind?Und das in der Schlussphase bei uns nix mehr ging ist ja wohl offensichtlich!Oder siehst das etwa anders ?
Wenn ich den Aussagen von Pacult glauben schenke bin ich selber schuld!? Du bist ja einer. Deine Bild hat sicher was anderes geschrieben richtig!?
Komisch das Pacult nie ein Blatt vor den Mund nimmt, wenn etwas nicht stimmt (siehe auch das Nachtreten gegen RB). Oder sein Amtsantritt 2006. Da hat'er vom Stappel gelassen. Und dieses Mal kein gemecker? Komisch
Und das unsere Jungs (der Großteil) körperlich fit war, haben 120 Minuten gegen Hannover gezeigt. Wenn mal Spiele Scheiße laufen ist es gleich die Fitness. Sehr viel Fussball Sachverstand
Ja ich habe das gehört!Allerdings sind das trotzdem keine Werte mit denen man im laufenden Spielbetrieb etwas holt!Ist mir schon klar das der Test nicht lügt,aber wenn du die Aussage glaubst,bist selber schuld!Was damit gemeint war,ist der derzeitige Fitnessstand!Oder glaubst du allen ernstes,das sie jetzt bereit für den Spielbetrieb sind?Und das in der Schlussphase bei uns nix mehr ging ist ja wohl offensichtlich!Oder siehst das etwa anders ?
Wenn ich den Aussagen von Pacult glauben schenke bin ich selber schuld!? Du bist ja einer. Deine Bild hat sicher was anderes geschrieben richtig!?
Komisch das Pacult nie ein Blatt vor den Mund nimmt, wenn etwas nicht stimmt (siehe auch das Nachtreten gegen RB). Oder sein Amtsantritt 2006. Da hat'er vom Stappel gelassen. Und dieses Mal kein gemecker? Komisch
Und das unsere Jungs (der Großteil) körperlich fit war, haben 120 Minuten gegen Hannover gezeigt. Wenn mal Spiele Scheiße laufen ist es gleich die Fitness. Sehr viel Fussball Sachverstand
07.01.2013 - 20:26 Uhr
Du dichtest was zusammen!glaubst du,er stellt sich hin und sagt die Fitness is schlecht?Und Hannover geb ich dir recht.Aber der Großteil der Hinrunde war nun mal so!Das es natürlich noch mehr Baustellen gibt,bezweifelt ja auch keiner.Und trotzdem ist der Punkt Fitness der wichtigste.
13.01.2013 - 18:58 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
Unfreiwillige Tuchfühlung mit den Zebras
Trainingslager Lara/Antalya | 2. Tag: Auftakt
Seit Sonntag läuft das Trainingsprogramm im türkischen Vorbereitungs-Camp auf vollen Touren. Um 9.30 Uhr versammelte Dynamos Cheftrainer Peter Pacult sein Team erstmals auf dem hoteleigenen Trainingsgelände wenige Kilometer vom Mannschaftsquartier entfernt. Die zweite Einheit des Tages fand um 15.30 Uhr auf der Trainingsanlage unmittelbar bei der Mannschaftsunterkunft statt. Das nachmittägliche Training dauerte noch einmal etwas mehr als zwei Stunden und war sehr intensiv. Den Schwarz-Gelben boten sich sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag perfekte Rahmenbedingungen: Umgeben von malerisch-charmanter anatolischer Einöde, zeigte sich das Wetter zu dieser Jahreszeit direkt von seiner schönsten Seite – 20 Grad und Sonnenschein. Der Trainingsplatz in Lara präsentierte sich ebenso in einem hervorragenden Zustand: Das Grün ist dicht gewachsen, der Platz ist eben und der Ball rollt zur Freude der Dynamo-Profis schnell auf dem Untergrund.
Doch einen Haken hatte die Auftaktfreude am Ende dann doch noch: Pikanterweise und zur Überraschung aller trudelten eine halbe Stunde nach den Dresdnern auch die Profis des MSV Duisburg auf dem Gelände ein. „Das war so von beiden Seiten natürlich nicht geplant“, sagte Peter Pacult anschließend und erklärte, warum es die Duisburger dennoch auf Dynamos Trainingsgelände verschlagen hat: „Der MSV wohnt in einem anderen Hotel und sollte eigentlich auch auf einem anderen Platz trainieren, aber da dieser in einem schlechten Zustand ist, hat deren Veranstalter sie offensichtlich auf einen der freien Plätze auf unserem Gelände vermittelt.“
Beiden Vereinen, die sich schon am 1. Februar als direkte Konkurrenten zum Pflichtspielauftakt „mit besonderem Reiz“ in Dresden wiedersehen werden, kann diese unfreiwillige Tuchfühlung während der intensiven wie wichtigen Vorbereitungsphase auf die noch ausstehenden 15 Endspiele im Kampf um den Klassenerhalt selbstverständlich nicht recht sein. Deshalb machten sich die Veranstalter hinter den Kulissen bereits eifrig auf die Suche nach einer schnellen Lösung, um beiden Mannschaften etwas mehr Diskretion bei den Trainingseinheiten in den kommenden Tagen zu ermöglichen. „Ich denke, dass die Verantwortlichen sicher eine Lösung finden werden“, gab sich Peter Pacult optimistisch, dass sich beide Clubs schon bald örtlich voneinander getrennt vorbereiten können.
Dynamos Cheftrainer will die kommenden Tage und Testspiele im Türkei-Camp insbesondere dazu nutzen, die Positionskämpfe seiner Spieler genau zu beobachten. Peter Pacult fordert seinen Spielern im Trainingslager von Beginn an alles ab. In den beiden Trainingseinheiten des ersten Tages hat er das immer wieder lautstark und mit deutlichen Worten klar gemacht. Seine Vorgabe ist unmissverständlich: Im Kampf um den Klassenerhalt muss der gesamte Kader alles aus sich herausholen und jeder einzelne Spieler kompromisslos mitziehen.
Peter Pacult hat gleich nach seiner Verpflichtung Ende Dezember den absoluten Konkurrenzkampf innerhalb des Teams ausgerufen und hofft nun, dass sich das Team auch durch die neuen Reizpunkte qualitativ verbessert. „Wir legen hier den Grundstein und müssen so schnell wie möglich das Gerüst der Mannschaft finden.“ Auch deshalb will der Österreicher in den kommenden Testspielen während des Trainingslagers nicht mehr komplett durchwechseln. „Es wird keine großen Experimente geben können, dafür haben wir keine Zeit.“ Um trotzdem allen Spielern Einsatzzeiten geben zu können, plant er deshalb „ein viertes und vielleicht sogar fünftes Testspiel“ während des Trainingslagers in der Türkei.
Dabei geht es auch um die Systemfrage bei Dynamo. Peter Pacults bevorzugtes taktisches Konzept sieht zwei Stürmer vor. Doch die entscheidende Frage lautet: „Wer passt zu Poté?“ Dieses Fragezeichen stellt sich Dynamos Cheftrainer im Moment am dringendsten. Und von der Antwort darauf scheint am Ende wohl auch die Entscheidung abzuhängen, ob Peter Pacult sein bevorzugtes System mit Dynamo in der Rückrunde umsetzen kann. Nicht ausgeschlossen ist, dass Dynamo noch einen Stürmer hinzuholt, der von selbst die Antwort auf die Frage nach Mickael Potés Sturmpartner gibt.
Am Montag steht das erste Testspiel für Dynamo im Türkei-Camp auf dem Plan. Um 15.30 Uhr testet das Pacult-Team auf dem eigenen Trainingsplatz gegen den SV Darmstadt 98. Die „Lilien“ sind derzeit Tabellenletzter in der 3. Liga. Dann ist es für die aktuellen Spieler an der Zeit, ihrem Trainer zu zeigen, dass sie zum Gerüst gehören wollen und in der Lage sind, die noch offenen Fragen von selbst zu beantworten.
SGD53 Trainingslager Lara/Antalya | 2. Tag: Auftakt
Seit Sonntag läuft das Trainingsprogramm im türkischen Vorbereitungs-Camp auf vollen Touren. Um 9.30 Uhr versammelte Dynamos Cheftrainer Peter Pacult sein Team erstmals auf dem hoteleigenen Trainingsgelände wenige Kilometer vom Mannschaftsquartier entfernt. Die zweite Einheit des Tages fand um 15.30 Uhr auf der Trainingsanlage unmittelbar bei der Mannschaftsunterkunft statt. Das nachmittägliche Training dauerte noch einmal etwas mehr als zwei Stunden und war sehr intensiv. Den Schwarz-Gelben boten sich sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag perfekte Rahmenbedingungen: Umgeben von malerisch-charmanter anatolischer Einöde, zeigte sich das Wetter zu dieser Jahreszeit direkt von seiner schönsten Seite – 20 Grad und Sonnenschein. Der Trainingsplatz in Lara präsentierte sich ebenso in einem hervorragenden Zustand: Das Grün ist dicht gewachsen, der Platz ist eben und der Ball rollt zur Freude der Dynamo-Profis schnell auf dem Untergrund.
Doch einen Haken hatte die Auftaktfreude am Ende dann doch noch: Pikanterweise und zur Überraschung aller trudelten eine halbe Stunde nach den Dresdnern auch die Profis des MSV Duisburg auf dem Gelände ein. „Das war so von beiden Seiten natürlich nicht geplant“, sagte Peter Pacult anschließend und erklärte, warum es die Duisburger dennoch auf Dynamos Trainingsgelände verschlagen hat: „Der MSV wohnt in einem anderen Hotel und sollte eigentlich auch auf einem anderen Platz trainieren, aber da dieser in einem schlechten Zustand ist, hat deren Veranstalter sie offensichtlich auf einen der freien Plätze auf unserem Gelände vermittelt.“
Beiden Vereinen, die sich schon am 1. Februar als direkte Konkurrenten zum Pflichtspielauftakt „mit besonderem Reiz“ in Dresden wiedersehen werden, kann diese unfreiwillige Tuchfühlung während der intensiven wie wichtigen Vorbereitungsphase auf die noch ausstehenden 15 Endspiele im Kampf um den Klassenerhalt selbstverständlich nicht recht sein. Deshalb machten sich die Veranstalter hinter den Kulissen bereits eifrig auf die Suche nach einer schnellen Lösung, um beiden Mannschaften etwas mehr Diskretion bei den Trainingseinheiten in den kommenden Tagen zu ermöglichen. „Ich denke, dass die Verantwortlichen sicher eine Lösung finden werden“, gab sich Peter Pacult optimistisch, dass sich beide Clubs schon bald örtlich voneinander getrennt vorbereiten können.
Dynamos Cheftrainer will die kommenden Tage und Testspiele im Türkei-Camp insbesondere dazu nutzen, die Positionskämpfe seiner Spieler genau zu beobachten. Peter Pacult fordert seinen Spielern im Trainingslager von Beginn an alles ab. In den beiden Trainingseinheiten des ersten Tages hat er das immer wieder lautstark und mit deutlichen Worten klar gemacht. Seine Vorgabe ist unmissverständlich: Im Kampf um den Klassenerhalt muss der gesamte Kader alles aus sich herausholen und jeder einzelne Spieler kompromisslos mitziehen.
Peter Pacult hat gleich nach seiner Verpflichtung Ende Dezember den absoluten Konkurrenzkampf innerhalb des Teams ausgerufen und hofft nun, dass sich das Team auch durch die neuen Reizpunkte qualitativ verbessert. „Wir legen hier den Grundstein und müssen so schnell wie möglich das Gerüst der Mannschaft finden.“ Auch deshalb will der Österreicher in den kommenden Testspielen während des Trainingslagers nicht mehr komplett durchwechseln. „Es wird keine großen Experimente geben können, dafür haben wir keine Zeit.“ Um trotzdem allen Spielern Einsatzzeiten geben zu können, plant er deshalb „ein viertes und vielleicht sogar fünftes Testspiel“ während des Trainingslagers in der Türkei.
Dabei geht es auch um die Systemfrage bei Dynamo. Peter Pacults bevorzugtes taktisches Konzept sieht zwei Stürmer vor. Doch die entscheidende Frage lautet: „Wer passt zu Poté?“ Dieses Fragezeichen stellt sich Dynamos Cheftrainer im Moment am dringendsten. Und von der Antwort darauf scheint am Ende wohl auch die Entscheidung abzuhängen, ob Peter Pacult sein bevorzugtes System mit Dynamo in der Rückrunde umsetzen kann. Nicht ausgeschlossen ist, dass Dynamo noch einen Stürmer hinzuholt, der von selbst die Antwort auf die Frage nach Mickael Potés Sturmpartner gibt.
Am Montag steht das erste Testspiel für Dynamo im Türkei-Camp auf dem Plan. Um 15.30 Uhr testet das Pacult-Team auf dem eigenen Trainingsplatz gegen den SV Darmstadt 98. Die „Lilien“ sind derzeit Tabellenletzter in der 3. Liga. Dann ist es für die aktuellen Spieler an der Zeit, ihrem Trainer zu zeigen, dass sie zum Gerüst gehören wollen und in der Lage sind, die noch offenen Fragen von selbst zu beantworten.
16.01.2013 - 13:18 Uhr
Ich pack's mal hier rein. Wem ein besserer Thread einfällt, kann es gern umswitchen.
Es ist ja fast Halbzeit in der Vorbereitung, so dass man sich vielleicht ein Zwischenfazit aus den bisherigen Meldungen zusammenreimen kann.
Training: Pacult gibt den Chef und lässt da auch keine Luft ran. Er scheint klarer und direkter als Loose Fehler anzusprechen, aber auch zu motivieren. Das Training ist abwechslungsreicher und setzt damit beständig neue Reize.
Fitness: Zwar schienen die individuellen Laktat-Werte in Ordnung gewesen zu sein, aber dennoch hat Pacult die Trainingsumfänge und noch mehr die Intensität gegenüber Loose wohl deutlich gesteigert, um den bisherigen Leistungsabfall in der 2. Halbzeit zu beheben. Wenn Kita sich auf dem Weg zur Ronaldo-Figur sieht, wird das von der Mannschaft offenbar angenommen. Canestrini scheint den Jungs so langsam den Glauben an die eigene Kraft (im Wortsinne) zurückzugeben.
Taktik/System: Das auch hier im Forum in der Hinrunde beanstandete Loch zwischen Sturm und Rest der Mannschaft, das fehlende Pressing, die wenig kreative Spieleröffnung wird mit einer offensiv-aggressiveren (und auch moderneren) Spieltaktik angegangen, die die Mannschaft insgesamt mehr in Richtung gegnerisches Tor verschiebt, den Spielaufbau des Gegners möglichst erschweren und für uns den Weg zu seinem Tor verkürzen soll. Da das ein wirklich anderes Herangehen ans Spiel als das eher abwartende, auf Konter setzende zuvor ist, wird das noch dauern. Rückschläge muss man wohl mit einkalkulieren. Aber es dürfte der einzige Weg sein, um wieder mehr Spiele gewinnen zu können. Für sein Wunschsystem 4-4-2 (das auch Looses war) fehlt Pacult wie Loose der passende Mann neben Poté. Und auch für die Alternative 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 hat er den offensiv-kreativen Mittelfeldmann noch nicht gefunden.
Kader/Mannschaftsgefüge: Pacult hat allein dadurch, dass er einerseits für (fast) niemanden eine Stammplatzgarantie ausgesprochen und andererseits angekündigt hat, den Kader verkleinern zu wollen, den Konkurrenzkampf im Team neu angefacht. Der war unter Loose offensichtlich nur noch eingeschränkt gegeben. Eine Sonderbehandlung für Einzelne oder Gruppen gibt es nicht. Pacult strebt offensichtlich einen 25er Kader an, was bedeuten würde, dass er noch vier aussortieren müsste, wenn zwei neue kommen. Wenn er das durchzieht, würde das die im Kader Verbleibenden wohl eher zusammenschweißen, zumal die Zahl der potentiell Unzufriedenen reduziert würde.
Probleme: Kein Neuzugang, nirgends. Die anderen rüsten munter auf, bei uns ruht still der See. Dies ist beunruhigend, umso mehr als die gesuchte Spieler-Spezies ohnehin zu den raren (und teuren) gehört. Dass Pacult zwei Neue will, scheint mittlerweile klar. Mit jedem Tag, den sie später kommen, wird die Integration ins System und Team länger. Und Typen mit einer Qualität, wo das kein Problem ist, werden wir uns wohl nicht leisten können. Die zweite Frage, die mich umtreibt, ist die, wie schnell die neue Taktik der Mannschaft in Fleisch und Blut übergeht. Angesichts der Notwendigkeit, vom ersten Spiel an gewinnen und schon aus den ersten vier Spielen eigentlich mindestens 8 Punkte holen zu müssen, sehe ich da ein Risiko, wenn ich an das Darmstadt-Spiel denke. Aber damit werden wir wohl leben müssen .
Alles in allem: Es darf getrost bezweifelt werden, ob Loose angesichts des offensichtlich bestehenden Änderungsbedarfs in Kernbereichen (Fitness, Taktik, Team) den Neustart geschafft hätte. Doch auch für Pacult wird das ein Ritt auf der Rasierklinge, der sich mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit erst auf den letzten Metern entscheiden wird. Umso wichtiger wird der uneingeschränkte Support für die Mannschaft werden.
Es ist ja fast Halbzeit in der Vorbereitung, so dass man sich vielleicht ein Zwischenfazit aus den bisherigen Meldungen zusammenreimen kann.
Training: Pacult gibt den Chef und lässt da auch keine Luft ran. Er scheint klarer und direkter als Loose Fehler anzusprechen, aber auch zu motivieren. Das Training ist abwechslungsreicher und setzt damit beständig neue Reize.
Fitness: Zwar schienen die individuellen Laktat-Werte in Ordnung gewesen zu sein, aber dennoch hat Pacult die Trainingsumfänge und noch mehr die Intensität gegenüber Loose wohl deutlich gesteigert, um den bisherigen Leistungsabfall in der 2. Halbzeit zu beheben. Wenn Kita sich auf dem Weg zur Ronaldo-Figur sieht, wird das von der Mannschaft offenbar angenommen. Canestrini scheint den Jungs so langsam den Glauben an die eigene Kraft (im Wortsinne) zurückzugeben.
Taktik/System: Das auch hier im Forum in der Hinrunde beanstandete Loch zwischen Sturm und Rest der Mannschaft, das fehlende Pressing, die wenig kreative Spieleröffnung wird mit einer offensiv-aggressiveren (und auch moderneren) Spieltaktik angegangen, die die Mannschaft insgesamt mehr in Richtung gegnerisches Tor verschiebt, den Spielaufbau des Gegners möglichst erschweren und für uns den Weg zu seinem Tor verkürzen soll. Da das ein wirklich anderes Herangehen ans Spiel als das eher abwartende, auf Konter setzende zuvor ist, wird das noch dauern. Rückschläge muss man wohl mit einkalkulieren. Aber es dürfte der einzige Weg sein, um wieder mehr Spiele gewinnen zu können. Für sein Wunschsystem 4-4-2 (das auch Looses war) fehlt Pacult wie Loose der passende Mann neben Poté. Und auch für die Alternative 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 hat er den offensiv-kreativen Mittelfeldmann noch nicht gefunden.
Kader/Mannschaftsgefüge: Pacult hat allein dadurch, dass er einerseits für (fast) niemanden eine Stammplatzgarantie ausgesprochen und andererseits angekündigt hat, den Kader verkleinern zu wollen, den Konkurrenzkampf im Team neu angefacht. Der war unter Loose offensichtlich nur noch eingeschränkt gegeben. Eine Sonderbehandlung für Einzelne oder Gruppen gibt es nicht. Pacult strebt offensichtlich einen 25er Kader an, was bedeuten würde, dass er noch vier aussortieren müsste, wenn zwei neue kommen. Wenn er das durchzieht, würde das die im Kader Verbleibenden wohl eher zusammenschweißen, zumal die Zahl der potentiell Unzufriedenen reduziert würde.
Probleme: Kein Neuzugang, nirgends. Die anderen rüsten munter auf, bei uns ruht still der See. Dies ist beunruhigend, umso mehr als die gesuchte Spieler-Spezies ohnehin zu den raren (und teuren) gehört. Dass Pacult zwei Neue will, scheint mittlerweile klar. Mit jedem Tag, den sie später kommen, wird die Integration ins System und Team länger. Und Typen mit einer Qualität, wo das kein Problem ist, werden wir uns wohl nicht leisten können. Die zweite Frage, die mich umtreibt, ist die, wie schnell die neue Taktik der Mannschaft in Fleisch und Blut übergeht. Angesichts der Notwendigkeit, vom ersten Spiel an gewinnen und schon aus den ersten vier Spielen eigentlich mindestens 8 Punkte holen zu müssen, sehe ich da ein Risiko, wenn ich an das Darmstadt-Spiel denke. Aber damit werden wir wohl leben müssen .
Alles in allem: Es darf getrost bezweifelt werden, ob Loose angesichts des offensichtlich bestehenden Änderungsbedarfs in Kernbereichen (Fitness, Taktik, Team) den Neustart geschafft hätte. Doch auch für Pacult wird das ein Ritt auf der Rasierklinge, der sich mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit erst auf den letzten Metern entscheiden wird. Umso wichtiger wird der uneingeschränkte Support für die Mannschaft werden.
16.01.2013 - 13:45 Uhr
chapeau, klasse zusammenfassung des bisherigen geschehens
16.01.2013 - 14:30 Uhr
Dem schließe ich mich an. Gute Zusmmenfassung.
Loose hätte mit seinen Mitteln nie die Wende geschafft, da er im taktischen Bereich wenig bis nichts mit der Mannschafft gemacht hatte! Ob es Pacult schafft, ist eine andere Sache...
Loose hätte mit seinen Mitteln nie die Wende geschafft, da er im taktischen Bereich wenig bis nichts mit der Mannschafft gemacht hatte! Ob es Pacult schafft, ist eine andere Sache...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Commodus am 16.01.2013 um 14:32 Uhr bearbeitet
16.01.2013 - 18:18 Uhr
Lasst uns erstmal gg Duisburg spielen. Wenn's da umgesetzt wird was jetzt angeblich besser trainiert wird, dann und auch nur dann können wir uns gerne freudentränenüberströmt in den Armen liegen.
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