Unser Millerntor
12.07.2007 - 18:44 Uhr
17.05.2024 - 10:21 Uhr
Zitat von DKlebenslang
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden. Und das ist durch den 3 mal Im Jahr stattfindenden Hamburger Dom und andere Veranstaltungen leider nicht dauerhaft gewährleistet.
So war damals beim Umbau des Stadions, die Aussage. Da bereits zu dieser Zeit kritiisch über das "relativ kleine Stadion" diskutiert wurde.
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden. Und das ist durch den 3 mal Im Jahr stattfindenden Hamburger Dom und andere Veranstaltungen leider nicht dauerhaft gewährleistet.
So war damals beim Umbau des Stadions, die Aussage. Da bereits zu dieser Zeit kritiisch über das "relativ kleine Stadion" diskutiert wurde.
Da bin ich ja relativ radikal und sage: Da müssen keine bzw. nur wenige Parkplätze sein. Das Stadion liegt im Gegensatz zu fast allen anderen Stadien mitten in der Stadt und ist maximal gut mit 2-3 U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen angebunden. Ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen da mit dem Auto hinzufahren.
17.05.2024 - 10:23 Uhr
Zitat von NikoSTP
Ich denke auch dass das einzig sinnvolle wirklich die Ecken schließen wäre
Zitat von NordNordOst
Ja, was die Karten angeht, ist das inzwischen echt krass. Man muss selbst als Mitglied mit Vorkaufsrecht pünktlich zum Verkaufsstart am Rechner sitzen, um ein Ticket zu bekommen. Schaut man ne halbe Stunde später, sind meistens schon alle Tickets weg...
Zitat von Observierer
Ich meine mich zu erinnern, dass die Gründe zum einen die Parkplätze sind. Bei Stadiongröße X brauche es Anzahl Y an Stellflächen. Das wurde bei einer Stadionführung erzählt. Des weiteren spielt wohl die Lautstärke eine Rolle, da ein innerstädtisches Stadion mit direkter Wohnbebauung in der Nachbarschaft. Daher die Kita in der Ecke, wo der Schall sonst auf relativ kurzer Distanz auf Mietshäuser treffen würde. Zudem habe die Kindereinrichtung im Millerntor den Neubau des Stadions an selbiger Stelle generell begünstigt. Das findet sich im deutschen Profifußball wohl eher selten.
Nichtsdestotrotz ist es ein Dilemma, wie ich finde. So lang der FC St. Pauli Profifußball spielt, wird die Kapazität nicht ausreichen. Mit einem Aufstieg in die Bundesliga wird sich die Situation einmal mehr verschärfen. Alle, die keine Mitglieder, Dauerkarteninhaber oder Besitzer eines Saisonpakets sind, werden sehr geringe Chancen haben, überhaupt noch ein Ticket ergattern zu können.
Aber man weiß ja nie: Wenn alle glauben, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo eine Sondergenehmigung her. Vielleicht ist irgendwann ein St. Pauli-Fan als Senator für Inneres und Sport in Verantwortung - oder gar Erster Bürgermeister - und setzt sich dafür ein. Unmöglich scheint es mir nicht. Auflage hier, Update da - Zack, Sondergenehmigung für das Weltkulturerbe FC St. Pauli. Sollten der Verein mal bei UNESCO anfragen.
Ich meine mich zu erinnern, dass die Gründe zum einen die Parkplätze sind. Bei Stadiongröße X brauche es Anzahl Y an Stellflächen. Das wurde bei einer Stadionführung erzählt. Des weiteren spielt wohl die Lautstärke eine Rolle, da ein innerstädtisches Stadion mit direkter Wohnbebauung in der Nachbarschaft. Daher die Kita in der Ecke, wo der Schall sonst auf relativ kurzer Distanz auf Mietshäuser treffen würde. Zudem habe die Kindereinrichtung im Millerntor den Neubau des Stadions an selbiger Stelle generell begünstigt. Das findet sich im deutschen Profifußball wohl eher selten.
Nichtsdestotrotz ist es ein Dilemma, wie ich finde. So lang der FC St. Pauli Profifußball spielt, wird die Kapazität nicht ausreichen. Mit einem Aufstieg in die Bundesliga wird sich die Situation einmal mehr verschärfen. Alle, die keine Mitglieder, Dauerkarteninhaber oder Besitzer eines Saisonpakets sind, werden sehr geringe Chancen haben, überhaupt noch ein Ticket ergattern zu können.
Aber man weiß ja nie: Wenn alle glauben, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo eine Sondergenehmigung her. Vielleicht ist irgendwann ein St. Pauli-Fan als Senator für Inneres und Sport in Verantwortung - oder gar Erster Bürgermeister - und setzt sich dafür ein. Unmöglich scheint es mir nicht. Auflage hier, Update da - Zack, Sondergenehmigung für das Weltkulturerbe FC St. Pauli. Sollten der Verein mal bei UNESCO anfragen.

Ja, was die Karten angeht, ist das inzwischen echt krass. Man muss selbst als Mitglied mit Vorkaufsrecht pünktlich zum Verkaufsstart am Rechner sitzen, um ein Ticket zu bekommen. Schaut man ne halbe Stunde später, sind meistens schon alle Tickets weg...
Ich denke auch dass das einzig sinnvolle wirklich die Ecken schließen wäre
Sehe ich ebenso. Wenn wir die Kapazität überhaupt erhöhen dürfen, aus oben genannten Gründen, dann ist die angesprochene Lösung wohl die beste. Auch ich würde die Gäste dann in die Ecke zwischen Haupt und Nord sehen. Dann gingen schon mal die 2600 freigewordenen Plätze an die Heimfans über. Das Schließen der Ecke Nord-Gegengerade würde wohl eine ähnliche Dimension dazukommen lassen.
5000 mehr werden in der Bundesliga zwar auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin würde sich die Chance erhöhen, überhaupt ein Heimspiel besuchen zu können.
Obendrein könnte die Süd als komplette Stehkurve die Kapazität deutlich erhöhen. Wer sitzen will, soll m.E. auf die Haupt oder oben auf die Gegengerade. Kurven sollten den Stehern vorbehalten sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Observierer am 17.05.2024 um 10:26 Uhr bearbeitet
17.05.2024 - 10:27 Uhr
Zitat von Observierer
Obendrein könnte die Süd als komplette Stehkurve die Kapazität deutlich erhöhen. Wer sitzen will, soll m.E. auf die Haupt oder oben auf die Gegengerade. Kurven sollten den Stehern vorbehalten sein.
Obendrein könnte die Süd als komplette Stehkurve die Kapazität deutlich erhöhen. Wer sitzen will, soll m.E. auf die Haupt oder oben auf die Gegengerade. Kurven sollten den Stehern vorbehalten sein.
Das wird nicht passieren, weil da deutlich mehr dran hängt. Hinter den Stehplätzen auf der Süd sind ja im größten Teil der Tribüne nicht normale Sitzplätze, sondern Business seats. Dahinter in der Tribüne ist der Ballsaal Süd mit der ganzen Verpflegung für die Business seats, darüber der neue Bar-Bereich, wo man mit Business-Karten die Auswärtsspiele schauen kann.
Zu dem Vorhaben gehörte also weitaus mehr als nur die Sitze da wegzunehmen.
17.05.2024 - 10:41 Uhr
Zitat von phippswe
Das wird nicht passieren, weil da deutlich mehr dran hängt. Hinter den Stehplätzen auf der Süd sind ja im größten Teil der Tribüne nicht normale Sitzplätze, sondern Business seats. Dahinter in der Tribüne ist der Ballsaal Süd mit der ganzen Verpflegung für die Business seats, darüber der neue Bar-Bereich, wo man mit Business-Karten die Auswärtsspiele schauen kann.
Zu dem Vorhaben gehörte also weitaus mehr als nur die Sitze da wegzunehmen.
Zitat von Observierer
Obendrein könnte die Süd als komplette Stehkurve die Kapazität deutlich erhöhen. Wer sitzen will, soll m.E. auf die Haupt oder oben auf die Gegengerade. Kurven sollten den Stehern vorbehalten sein.
Obendrein könnte die Süd als komplette Stehkurve die Kapazität deutlich erhöhen. Wer sitzen will, soll m.E. auf die Haupt oder oben auf die Gegengerade. Kurven sollten den Stehern vorbehalten sein.
Das wird nicht passieren, weil da deutlich mehr dran hängt. Hinter den Stehplätzen auf der Süd sind ja im größten Teil der Tribüne nicht normale Sitzplätze, sondern Business seats. Dahinter in der Tribüne ist der Ballsaal Süd mit der ganzen Verpflegung für die Business seats, darüber der neue Bar-Bereich, wo man mit Business-Karten die Auswärtsspiele schauen kann.
Zu dem Vorhaben gehörte also weitaus mehr als nur die Sitze da wegzunehmen.
Sogern ich mir die Süd als Steh komplett wünsche würde, sehe ich hier das Gleiche Problem, auf der Süd sind auch die ganzen "reservierten" Karten der Spieler, Verantwortlichen etc. natürlich könnte man das verschieben auf die Haupt, aber auf der Süd sind ja auch die ganzen Räumlichkeiten für VIP / Business Seats. Da müsste schon einiges umgebaut werden und das sehe ich nicht kommen, evtl kann man den Steh bereich etwas "erhöhen" aber ganz eben nicht. da könnte man mehr aus den Ecken an Stehern rausholen
17.05.2024 - 12:34 Uhr
Zitat von phippswe
Da bin ich ja relativ radikal und sage: Da müssen keine bzw. nur wenige Parkplätze sein. Das Stadion liegt im Gegensatz zu fast allen anderen Stadien mitten in der Stadt und ist maximal gut mit 2-3 U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen angebunden. Ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen da mit dem Auto hinzufahren.
Zitat von DKlebenslang
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden. Und das ist durch den 3 mal Im Jahr stattfindenden Hamburger Dom und andere Veranstaltungen leider nicht dauerhaft gewährleistet.
So war damals beim Umbau des Stadions, die Aussage. Da bereits zu dieser Zeit kritiisch über das "relativ kleine Stadion" diskutiert wurde.
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden. Und das ist durch den 3 mal Im Jahr stattfindenden Hamburger Dom und andere Veranstaltungen leider nicht dauerhaft gewährleistet.
So war damals beim Umbau des Stadions, die Aussage. Da bereits zu dieser Zeit kritiisch über das "relativ kleine Stadion" diskutiert wurde.
Da bin ich ja relativ radikal und sage: Da müssen keine bzw. nur wenige Parkplätze sein. Das Stadion liegt im Gegensatz zu fast allen anderen Stadien mitten in der Stadt und ist maximal gut mit 2-3 U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen angebunden. Ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen da mit dem Auto hinzufahren.
Das sind aber, meines Wissens, Vorgaben der DFL.
17.05.2024 - 13:00 Uhr
Zitat von DKlebenslang
Das sind aber, meines Wissens, Vorgaben der DFL.
Zitat von phippswe
Da bin ich ja relativ radikal und sage: Da müssen keine bzw. nur wenige Parkplätze sein. Das Stadion liegt im Gegensatz zu fast allen anderen Stadien mitten in der Stadt und ist maximal gut mit 2-3 U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen angebunden. Ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen da mit dem Auto hinzufahren.
Zitat von DKlebenslang
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden. Und das ist durch den 3 mal Im Jahr stattfindenden Hamburger Dom und andere Veranstaltungen leider nicht dauerhaft gewährleistet.
So war damals beim Umbau des Stadions, die Aussage. Da bereits zu dieser Zeit kritiisch über das "relativ kleine Stadion" diskutiert wurde.
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden. Und das ist durch den 3 mal Im Jahr stattfindenden Hamburger Dom und andere Veranstaltungen leider nicht dauerhaft gewährleistet.
So war damals beim Umbau des Stadions, die Aussage. Da bereits zu dieser Zeit kritiisch über das "relativ kleine Stadion" diskutiert wurde.
Da bin ich ja relativ radikal und sage: Da müssen keine bzw. nur wenige Parkplätze sein. Das Stadion liegt im Gegensatz zu fast allen anderen Stadien mitten in der Stadt und ist maximal gut mit 2-3 U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen angebunden. Ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen da mit dem Auto hinzufahren.
Das sind aber, meines Wissens, Vorgaben der DFL.
Laut Anhang VI: Regelwerk für Stadien und Sicherheit, Artikel 26 der DFL sind eine „der Stadiongrösse angemessene“ Anzahl an Parkplätzen vorgesehen. Genaue Richtwerte gibt es, soweit ich weiss, nicht von der DFL. Bleibt halt die Frage, was angemessen ist und was nicht und welche Richtwerte von der Stadt vorgegeben werden (das weiss ich auch nicht). Vielleicht liesse sich ja doch mittelfristig noch darüber verhandeln.
18.05.2024 - 08:50 Uhr
Zitat von DKlebenslang
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden...
Das sind aber, meines Wissens, Vorgaben der DFL.
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden...
Das sind aber, meines Wissens, Vorgaben der DFL.
In diesem Artikel im Millernton, in dem es um die Version eines Neubaus zum Jahr 2050 geht, wird angedeutet, dass es diese Vorgabe so nicht gibt. Von "angeblichen Genehmigungsproblemen" ist die Rede.
https://millernton.de/2024/01/11/think-big-das-millerntor-im-jahre-2050/
Als Argument gegen das Schließen von Ecken wird ja auch immer wieder die dadurch unzureichende Belüftung des Stadions und damit des Rasen genannt. Durch eine Gerüstkonstruktion wäre das Problem vermutlich umgangen.
Klar ist, das Verein könnte im Moment sowohl in der ersten wie auch in der zweiten Liga vermutlich 10.000 Karten mehr verkaufen. Drei weitere geschlossene Ecken könnten vermutlich ca. 7.500 Plätze ergeben.
Damit wären natürlich weitere Baumaßnahmen erforderlich, da die Seiten der vorhandenen Tribünen die Sicht von den Ecken aus erheblich beeinträchtigen würden.
Ob die Umbauten rentabel wären, müssen natürlich andere einschätzen.
7500 verkaufte Tickets in 17 Saisonspielen wären (ohne mögliche Pokalspiele) 127.500 Tickets; das ergäbe bei einem Ticketpreis von 25,- knapp 3,2 Mio Bruttoeinnahme.
Ich denke für uns Fans wären mehr Plätze - vollkommen unabhängig von der Wirtschaftlichkeit - in jedem Fall wünschenswert.
26.05.2024 - 12:15 Uhr
Zitat von Shakes
In diesem Artikel im Millernton, in dem es um die Version eines Neubaus zum Jahr 2050 geht, wird angedeutet, dass es diese Vorgabe so nicht gibt. Von "angeblichen Genehmigungsproblemen" ist die Rede.
https://millernton.de/2024/01/11/think-big-das-millerntor-im-jahre-2050/
Als Argument gegen das Schließen von Ecken wird ja auch immer wieder die dadurch unzureichende Belüftung des Stadions und damit des Rasen genannt. Durch eine Gerüstkonstruktion wäre das Problem vermutlich umgangen.
Klar ist, das Verein könnte im Moment sowohl in der ersten wie auch in der zweiten Liga vermutlich 10.000 Karten mehr verkaufen. Drei weitere geschlossene Ecken könnten vermutlich ca. 7.500 Plätze ergeben.
Damit wären natürlich weitere Baumaßnahmen erforderlich, da die Seiten der vorhandenen Tribünen die Sicht von den Ecken aus erheblich beeinträchtigen würden.
Ob die Umbauten rentabel wären, müssen natürlich andere einschätzen.
7500 verkaufte Tickets in 17 Saisonspielen wären (ohne mögliche Pokalspiele) 127.500 Tickets; das ergäbe bei einem Ticketpreis von 25,- knapp 3,2 Mio Bruttoeinnahme.
Ich denke für uns Fans wären mehr Plätze - vollkommen unabhängig von der Wirtschaftlichkeit - in jedem Fall wünschenswert.
Zitat von DKlebenslang
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden...
Das sind aber, meines Wissens, Vorgaben der DFL.
Wenn unser Stadion ein Fassungsvermögen von mehr als 30.000 Zuschauer hat, müssen auch ausreichend Parkplätze vorgehalten werden...
Das sind aber, meines Wissens, Vorgaben der DFL.
In diesem Artikel im Millernton, in dem es um die Version eines Neubaus zum Jahr 2050 geht, wird angedeutet, dass es diese Vorgabe so nicht gibt. Von "angeblichen Genehmigungsproblemen" ist die Rede.
https://millernton.de/2024/01/11/think-big-das-millerntor-im-jahre-2050/
Als Argument gegen das Schließen von Ecken wird ja auch immer wieder die dadurch unzureichende Belüftung des Stadions und damit des Rasen genannt. Durch eine Gerüstkonstruktion wäre das Problem vermutlich umgangen.
Klar ist, das Verein könnte im Moment sowohl in der ersten wie auch in der zweiten Liga vermutlich 10.000 Karten mehr verkaufen. Drei weitere geschlossene Ecken könnten vermutlich ca. 7.500 Plätze ergeben.
Damit wären natürlich weitere Baumaßnahmen erforderlich, da die Seiten der vorhandenen Tribünen die Sicht von den Ecken aus erheblich beeinträchtigen würden.
Ob die Umbauten rentabel wären, müssen natürlich andere einschätzen.
7500 verkaufte Tickets in 17 Saisonspielen wären (ohne mögliche Pokalspiele) 127.500 Tickets; das ergäbe bei einem Ticketpreis von 25,- knapp 3,2 Mio Bruttoeinnahme.
Ich denke für uns Fans wären mehr Plätze - vollkommen unabhängig von der Wirtschaftlichkeit - in jedem Fall wünschenswert.
In keiner der Ecken sind 2.500 zusätzliche Plätze umsetzbar. Maximal 1.000 Stehplätze. Zwischen Nord und GG ist das Statikproblem das größte Hindernis (U-Bahn). Für mich wäre eine Aufstockung der GG das realistischste Szenario und das wäre schon schwierig genug.
15.02.2025 - 10:44 Uhr
Ich habe mal ein altes Thema mit einem neuen Titel versehen. So kann hier alles über das Stadion oder alles was sich so drumherum ergibt diskutiert werden.
Wie zum Beispiel jetzt das Thema: Soll "Das Herz von St.Pauli"....🤎 weiter Teil unseres Spiel-Vorprogramms bleiben?
Wie zum Beispiel jetzt das Thema: Soll "Das Herz von St.Pauli"....🤎 weiter Teil unseres Spiel-Vorprogramms bleiben?
Zitat von Shakes
Ich weiß, wie ich das finde. Ich finde das grotesk-lächerlich. Das hat was von selbstverliebter Beflissenheit.
Dann bitte in Zukunft auch kein Hells Bells mehr! (Man höre sich nur mal diverse Texte von AC/DC an!)
Sollte man sich jemals für's DFB-Pokalfinale qualifizieren, sollte man die Teilnahme mit Verweis auf die Historie der Austragungsstätte verweigern!
Den logischen Verzicht auf die Nutzung der A1 erwähnte ich ja schon.
Ebenso muss durch jeden linientreuen Sankt Paulianer natürlich auf jegliche medizinische Versorgung durch die Asklepios/Heidberg verzichtet werden! Lieber tot als in einer ehemaligen SS-Kaserne durch eine Not-OP gerettet werden!
Wer hätte bitte jemals das Lied Herz von Sankt Pauli mit dem Nationalsozialismus in Verbindung bringen können? Weder Inhalt, noch Kontext, noch Zeit haben damit zu tun. Lediglich die (bedeutungsarme Biografie des zurecht durch die Zeit vergessenen Texters) bringt eine an den Haaren herbeigezogene vermeintliche Verbindung hervor und die typischen und üblichen Verdächtigen hüpfen auf ihren eigenen Zug. Selbstverliebte Wichtigtuerei, für die unser Club leider nicht zu Unrecht berüchtigt ist. Als wenn es keine wirklichen und aktuellen Probleme mit echten Nazis oder anderen massiven A*schgesichtern in der Welt gäbe!
Oder man schaue sich nur mal an, welch einflussnehmende und Demokratie-destabilisierende Rolle das Mutterhaus dieses Online-Portals in der aktuellen gesellschaftlichen Lage und explizit im Wahlkampf mit seinem populistischen Speerspitzen-Blatt für die rechts-konservativen Kräfte einzunehmen gedenkt!
Dürfen die Vertreter immer noch zu offiziellen PKs oder erhalten sie Stadion-Akkreditierungen? Rückrat zu zeigen ist nicht das Gleiche wie Narzismus. Es ist sehr, sehr oft das Gegenteil.
Das Lied ist in gar keiner Weise ein Nazi-Song und hat schon lange, schon längst eine eigene Einbettung in Stadtteil und Stadtteil-Club. Wie die A1 keine Nazi-Autobahn und die Asklepios Nord keine SS-Kaserne mehr ist.
Irgendwie erinnert das einen jenen harmlosen Cartoon vor ein paar Jahren. Auch damals wurde die clubtypische Empörungskultur auf die lächerliche Spitze getrieben.
.
Zitat von Kaipirinh4
Quelle: millernton.de
„Das Herz von St. Pauli“ wird am Samstag nicht am Millerntor laufen. Damit trifft der FC St. Pauli die einzig logische Entscheidung und ruft zu weiteren Diskussionen auf.
Ich weiß nicht, wie ich das Ganze finden soll.Ich weiß, wie ich das finde. Ich finde das grotesk-lächerlich. Das hat was von selbstverliebter Beflissenheit.
Dann bitte in Zukunft auch kein Hells Bells mehr! (Man höre sich nur mal diverse Texte von AC/DC an!)
Sollte man sich jemals für's DFB-Pokalfinale qualifizieren, sollte man die Teilnahme mit Verweis auf die Historie der Austragungsstätte verweigern!
Den logischen Verzicht auf die Nutzung der A1 erwähnte ich ja schon.
Ebenso muss durch jeden linientreuen Sankt Paulianer natürlich auf jegliche medizinische Versorgung durch die Asklepios/Heidberg verzichtet werden! Lieber tot als in einer ehemaligen SS-Kaserne durch eine Not-OP gerettet werden!
Wer hätte bitte jemals das Lied Herz von Sankt Pauli mit dem Nationalsozialismus in Verbindung bringen können? Weder Inhalt, noch Kontext, noch Zeit haben damit zu tun. Lediglich die (bedeutungsarme Biografie des zurecht durch die Zeit vergessenen Texters) bringt eine an den Haaren herbeigezogene vermeintliche Verbindung hervor und die typischen und üblichen Verdächtigen hüpfen auf ihren eigenen Zug. Selbstverliebte Wichtigtuerei, für die unser Club leider nicht zu Unrecht berüchtigt ist. Als wenn es keine wirklichen und aktuellen Probleme mit echten Nazis oder anderen massiven A*schgesichtern in der Welt gäbe!
Oder man schaue sich nur mal an, welch einflussnehmende und Demokratie-destabilisierende Rolle das Mutterhaus dieses Online-Portals in der aktuellen gesellschaftlichen Lage und explizit im Wahlkampf mit seinem populistischen Speerspitzen-Blatt für die rechts-konservativen Kräfte einzunehmen gedenkt!
Dürfen die Vertreter immer noch zu offiziellen PKs oder erhalten sie Stadion-Akkreditierungen? Rückrat zu zeigen ist nicht das Gleiche wie Narzismus. Es ist sehr, sehr oft das Gegenteil.
Das Lied ist in gar keiner Weise ein Nazi-Song und hat schon lange, schon längst eine eigene Einbettung in Stadtteil und Stadtteil-Club. Wie die A1 keine Nazi-Autobahn und die Asklepios Nord keine SS-Kaserne mehr ist.
Irgendwie erinnert das einen jenen harmlosen Cartoon vor ein paar Jahren. Auch damals wurde die clubtypische Empörungskultur auf die lächerliche Spitze getrieben.
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Zitat von DKlebenslang
Wahre Worte, die ich nur unterstützen kann. Mir geht diese selbstverliebten Wichtigtuer, die alles und jeden auf eine NS-Vergangenheit untersuchen, gehen mir ächtig auf den Zeiger.
Wenn ich dann Aussagen wie " sachlich und wissenschaftlich unterstützte Auseinandersetzung" höre, kommt mir das Esden der letzten Tage hoch.
Wie viele Deutsche Staatsbürger haben Vorfahren, die in der NS-Zeit bei Behörden, Ämtern und in der Armee waren ?
WIird denen dann auch Stadionverbot erteilt ?
Werden solche Mitglieder aus dem Verein ausgeschlossen?
Werden Spieler, Trainer oder andere Offizielle ( Vorstände, AR, Vereinsangestellte) dann auch entlassen?
Und zu guter Letzt, bleibt die Frage nach den Sponsoren und Genossen der neuen Genossenschaft. Werde hier die Gelder auch zurück gezahlt ? Werden die Verträge gekündigt?
Bitte versteht mich nicht falsch. Ich will weder die Zeit, noch irgendwelche Taten aus dieser Zeit verherrlichen.
Auch meine politische Gesinnung ist weit weg von "Rechts".
Aber das ❤️ von St. Pauli hat keine Textzeile die die Zeit, welche vor fast 80 Jahren endete, verherrlicht.
Warum diese Informationen über den Texter erst in 2025 bekannt wird, finde ich schon recht merkwürdig.
Just my 2 cent
Sorry für offtopic
Wahre Worte, die ich nur unterstützen kann. Mir geht diese selbstverliebten Wichtigtuer, die alles und jeden auf eine NS-Vergangenheit untersuchen, gehen mir ächtig auf den Zeiger.
Wenn ich dann Aussagen wie " sachlich und wissenschaftlich unterstützte Auseinandersetzung" höre, kommt mir das Esden der letzten Tage hoch.
Wie viele Deutsche Staatsbürger haben Vorfahren, die in der NS-Zeit bei Behörden, Ämtern und in der Armee waren ?
WIird denen dann auch Stadionverbot erteilt ?
Werden solche Mitglieder aus dem Verein ausgeschlossen?
Werden Spieler, Trainer oder andere Offizielle ( Vorstände, AR, Vereinsangestellte) dann auch entlassen?
Und zu guter Letzt, bleibt die Frage nach den Sponsoren und Genossen der neuen Genossenschaft. Werde hier die Gelder auch zurück gezahlt ? Werden die Verträge gekündigt?
Bitte versteht mich nicht falsch. Ich will weder die Zeit, noch irgendwelche Taten aus dieser Zeit verherrlichen.
Auch meine politische Gesinnung ist weit weg von "Rechts".
Aber das ❤️ von St. Pauli hat keine Textzeile die die Zeit, welche vor fast 80 Jahren endete, verherrlicht.
Warum diese Informationen über den Texter erst in 2025 bekannt wird, finde ich schon recht merkwürdig.
Just my 2 cent
Sorry für offtopic
Dieser Beitrag wurde zuletzt von geestler am 15.02.2025 um 10:48 Uhr bearbeitet
16.02.2025 - 10:58 Uhr
Ich greife die Diskussion heute morgen noch mal auf. Vielleicht sehe ich das ganze zu unkritisch, aber das liegt daran, dass etwas kurz vor dem Anpfiff fehlen würde, was die Fangemeinde auf das Spiel vorbereitet und in Stimmung bringt.
Seit Beginn der Diskussion frage ich mich:
Was wird dem LIedtexter Ollig konkret an Taten vorgeworfen?
Soweit ich bisher gelesen habe war er Journalist und war im zweiten Weltkrieg zunächst als Kampfpilot, später als Kriegsberichterstatter tätig. Aber reicht das aus, um es als "NS-Propaganda" zu bezeichnen?
In jedem Krieg gibt es auf beiden Seiten Kriegsberichterstatter, die die aber nicht aus ideologischen Gründen tun, sondern als Soldat - um der Bevölkerung ein möglichst optimistischen Bild zu vermitteln.
Das haben aber - wie gesagt - nicht nur die Nazis getan, sondern beispielsweise auch die USA in ihren Kriegen in Korea, Vietnam, Iran. Ich erinnere mich auch an die ruhmreichen Berichte britischer Journalisten vom Falkland-Krieg.
Es wurde Herr Ollig ebenfalls vorgeworfen Ender der 20er, Anfang der 30er Jahre für das national-konservativ Blatt "Hamburgert Nachrichten" als Journalist gearbeitet zu haben.
Wahrscheinlich war es zu der Zeit durchaus ein glücklicher Umstand überhaupt eine Arbeitsstelle zu haben. Gibt es ansatzweise konkrete Hinweise darauf, dass er dort selber faschistische Texte im Sinne der NS-Ideologie geliefert hat?
Für mich klingt das alles im Moment nach "Es könnte ja sein, dass er ....." Die Möglichkeit, ihn danach zu befragt besteht nicht mehr. Und auf die wage Vermutung, dass da etwas sein könnte sein Werk aus unserer Fankultur zu entfernen finde ich maßlos übertrieben.
Gilt hier nicht "in dubio pro reo"?
Seit Beginn der Diskussion frage ich mich:
Was wird dem LIedtexter Ollig konkret an Taten vorgeworfen?
Soweit ich bisher gelesen habe war er Journalist und war im zweiten Weltkrieg zunächst als Kampfpilot, später als Kriegsberichterstatter tätig. Aber reicht das aus, um es als "NS-Propaganda" zu bezeichnen?
In jedem Krieg gibt es auf beiden Seiten Kriegsberichterstatter, die die aber nicht aus ideologischen Gründen tun, sondern als Soldat - um der Bevölkerung ein möglichst optimistischen Bild zu vermitteln.
Das haben aber - wie gesagt - nicht nur die Nazis getan, sondern beispielsweise auch die USA in ihren Kriegen in Korea, Vietnam, Iran. Ich erinnere mich auch an die ruhmreichen Berichte britischer Journalisten vom Falkland-Krieg.
Es wurde Herr Ollig ebenfalls vorgeworfen Ender der 20er, Anfang der 30er Jahre für das national-konservativ Blatt "Hamburgert Nachrichten" als Journalist gearbeitet zu haben.
Wahrscheinlich war es zu der Zeit durchaus ein glücklicher Umstand überhaupt eine Arbeitsstelle zu haben. Gibt es ansatzweise konkrete Hinweise darauf, dass er dort selber faschistische Texte im Sinne der NS-Ideologie geliefert hat?
Für mich klingt das alles im Moment nach "Es könnte ja sein, dass er ....." Die Möglichkeit, ihn danach zu befragt besteht nicht mehr. Und auf die wage Vermutung, dass da etwas sein könnte sein Werk aus unserer Fankultur zu entfernen finde ich maßlos übertrieben.
Gilt hier nicht "in dubio pro reo"?
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