Unser Trainer
01.07.2010 - 11:12 Uhr
05.02.2021 - 12:57 Uhr
Zitat von Fanatic-83
Naja wir wissen nicht was kommuniziert wurde. Vielleicht wollte er damit seiner Mannschaft signalisieren, dass er an sie glaubt.
Meiner Meinung nach müsste man sich jetzt sofort trennen.
Naja wir wissen nicht was kommuniziert wurde. Vielleicht wollte er damit seiner Mannschaft signalisieren, dass er an sie glaubt.
Meiner Meinung nach müsste man sich jetzt sofort trennen.
Hoffentlich. Lieberknecht, Koschinat oder Ziegner fände ich nicht unbedingt schlechter als Kwasniok. Was seine Entscheidung wiederum einmal mehr als zumindest mal riskant darstellt.
05.02.2021 - 13:55 Uhr
Als ich heute Mittag den Fernseher einschaltet, wollte ich eigentlich nur nachsehen, ob es bezüglich unseres nächsten Spieles Neuigkeiten im Saartext gibt. Dann las ich als erstes die Nachricht: "Saarbrücken trennt sich von Trainer Kwasniok". Ich dachte sofort, das dies mit sofortiger Wirkung wäre. Als ich dann die Nachricht las, war eine erster Gedanke: "Was soll der Quatsch"?
Was soll ein Trainer, dessen Spielergebnisse in den letzten Wochen eher dürftig sind, noch in der restlichen Saison bewirken? Was soll die Aussage von Kwasniok bezügtlich der 2. Liga? Wieso darf er weitermachen und damit der Mannschaft für ein evenutelles Scheitern ein Alibi geben?
Nachdem ich einigen Abstand gewonnen habe, habe ich einige spekulative Antworten gefunden:
1) Beide Seiten wahren das Gesicht und haben eine Begründung gesucht, warum es nicht zur Vertragsverlängerung kam.
2) Der Trainer bekommt eine Bewährungsfrist mit den Spielen gegen Duisburg und Unterhaching. Nutzt er die nicht und wir holen nicht mindestens 4 Punkte aus den 2 Spielen, kann er von sich aus zurücktreten ohne das Gesicht zu verlieren und ohne den Makel einer Entlassung. Der Intermintrainer steht mit Luginger ja schon bereit.
3) Wir haben Zeit genug für die neue Saison einen Trainer zu suchen, oder es wird Luginger.
4) Spätestens mit dem Trainerwechsel muß die Mannschaft sich ins Zeug legen. Viele Verträge laufen aus und werden, wenn überhaupt, nur in der 3. Liga verlängert.
Aber wie bereits in der einleitung gesagt: Das sind alles nur spekulative mögliche Szenarien. Es kann natürlich auch ganz anders kommen.
Was soll ein Trainer, dessen Spielergebnisse in den letzten Wochen eher dürftig sind, noch in der restlichen Saison bewirken? Was soll die Aussage von Kwasniok bezügtlich der 2. Liga? Wieso darf er weitermachen und damit der Mannschaft für ein evenutelles Scheitern ein Alibi geben?
Nachdem ich einigen Abstand gewonnen habe, habe ich einige spekulative Antworten gefunden:
1) Beide Seiten wahren das Gesicht und haben eine Begründung gesucht, warum es nicht zur Vertragsverlängerung kam.
2) Der Trainer bekommt eine Bewährungsfrist mit den Spielen gegen Duisburg und Unterhaching. Nutzt er die nicht und wir holen nicht mindestens 4 Punkte aus den 2 Spielen, kann er von sich aus zurücktreten ohne das Gesicht zu verlieren und ohne den Makel einer Entlassung. Der Intermintrainer steht mit Luginger ja schon bereit.
3) Wir haben Zeit genug für die neue Saison einen Trainer zu suchen, oder es wird Luginger.
4) Spätestens mit dem Trainerwechsel muß die Mannschaft sich ins Zeug legen. Viele Verträge laufen aus und werden, wenn überhaupt, nur in der 3. Liga verlängert.
Aber wie bereits in der einleitung gesagt: Das sind alles nur spekulative mögliche Szenarien. Es kann natürlich auch ganz anders kommen.
05.02.2021 - 16:32 Uhr
Trainer gehen, Spieler gehen. Finde seine Entscheidung sehr mutig, spricht aber für sein Selbstbewusstsein. Man muss aber dazu sagen, dass seine bisherige Vita eher nicht für Liga 2 spricht. Er hatte in Jena und hier direkt Hochphasen und dann kam irgendwann eine Krise. Ein guter Trainer kann sich von der Krise befreien, dass hat er hier noch nicht bewiesen. Hier beim FCS wird eigentlich alles geboten um langfristig in Liga 2 zu landen. Man hat mit Ostermann einen Sponsor, von dem fast jeder Drittligist träumen würde. Zudem ist das Stadion hoffentlich kurz vor der Fertigstellung. Im Gegensatz zu den zahlreichen Dorfclubs in Liga 2 besitzt man eine gute Fanbasis. Also ihm fehlt es hier eigentlich an nichts. Aber das dauert ihm alles zu lange und er will anscheinend direkt in Liga 2.
In Saarbrücken will man langfristig auch in Liga 2, aber erst in 2-3 Jahren. Aber bin auch der Meinung, dass man seinen Nachfolger jetzt holen sollte und Kwasniok beurlauben sollte. Natürlich nur dann, wenn man von seinem Nachfolger überzeugt ist.
In Saarbrücken will man langfristig auch in Liga 2, aber erst in 2-3 Jahren. Aber bin auch der Meinung, dass man seinen Nachfolger jetzt holen sollte und Kwasniok beurlauben sollte. Natürlich nur dann, wenn man von seinem Nachfolger überzeugt ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VolkerPut am 05.02.2021 um 16:33 Uhr bearbeitet
05.02.2021 - 17:47 Uhr
05.02.2021 - 18:10 Uhr
Danke @RheinMainSaar sehr interessantes Video. Kann ich nur jedem empfehlen.
05.02.2021 - 18:50 Uhr
Puh, das ist natürlich eine -zumindest für die Öffentlichkeit- unerwartete Entwicklung.
Ich empfinde es als äußerst diffizil, ein Fazit aus den Aussagen der Verantwortlichen ziehen zu können. Die Entscheidung, die ja offenkundig bereits Ende letzten Jahres abschließend beschlossen und intern kommuniziert wurde, wandert meines Erachtens auf dem schmalen Grat zwischen gesundem Selbstvertrauen und Größenwahn. Aber -und ich möchte da gar nicht zu sehr werten- es ist ein Aspekt des Charakters eines Menschen und wenn Kwasniok in diesen Belangen nach Höherem strebt, sei ihm das gestattet. Nichtsdestotrotz sehe ich nunmehr die Gefahr, dass der Mannschaft eine Ausrede auf dem Silbertablett präsentiert wurde, sollte die Ergebniskrise weiterhin anhalten. Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, warum man als Verein, da man mit dieser Einstellung respektive Forderung des Trainers nicht konform gehen wollte, die Winterpause nicht dergestalt genutzt hat, schon gleich einen Trainer zu installieren, der -passable Ergebnisse vorausgesetzt- sich auch imstande sieht, zur kommenden Drittligasaison an der Seitenlinie stehen zu wollen. So hat man eine komplette Transferperiode nach den Wünschen eines scheidenden Trainers gestaltet und nicht wenig Geld in die Hand genommen, um teilweise Spieler zu verpflichten, die man schon im Sommer hätte mit deutlich weniger Risiko verpflichten können und darüber hinaus Spieler abgegeben, die offenkundig nicht in das sportliche und/oder menschliche Schema gepasst haben, obgleich sie grundsätzlich aus sportlicher Sicht womöglich eine Hilfe hätten darstellen können. Ferner sagt zwar, dass augenscheinlich ein Großteil der Mannschaft sehr zufrieden mit dem Trainer sei, aber das lässt sich jetzt natürlich auch gut behaupten, nachdem die umstrittene zweite Trainingsgruppe aufgelöst und abgegeben wurde, eine Gruppe, deren Bildung grundsätzlich durchaus hinterfragt werden darf. Nebstdem glaube ich nicht, dass Kwasniok bei ausbleibendem Erfolg, ergo einer Fortführung der Ergebnis- und Leistungskrise, die bereits seit Mitte/Ende November anhält, bis zum Saisonende an der Seitenlinie stehen wird. Und dann wird der Zeitpunkt der Trennung noch ungünstiger sein als zum vergangenen Jahreswechsel.
Ich möchte aber nicht lediglich Schwarzmalerei betreiben, denn es ist nicht ausgeschlossen, dass Kwasniok, der ohne Frage aufgrund seiner Art ein Team auch mitzureißen imstande ist, mit etwas glücklicherem Händchen und die Mannschaft mit etwas mehr Spielglück, das Ruder herumreißen können und die Saison noch erfolgreicher zu gestalten vermögen, als man das seit geraumer Zeit tut.
Ich empfinde es als äußerst diffizil, ein Fazit aus den Aussagen der Verantwortlichen ziehen zu können. Die Entscheidung, die ja offenkundig bereits Ende letzten Jahres abschließend beschlossen und intern kommuniziert wurde, wandert meines Erachtens auf dem schmalen Grat zwischen gesundem Selbstvertrauen und Größenwahn. Aber -und ich möchte da gar nicht zu sehr werten- es ist ein Aspekt des Charakters eines Menschen und wenn Kwasniok in diesen Belangen nach Höherem strebt, sei ihm das gestattet. Nichtsdestotrotz sehe ich nunmehr die Gefahr, dass der Mannschaft eine Ausrede auf dem Silbertablett präsentiert wurde, sollte die Ergebniskrise weiterhin anhalten. Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, warum man als Verein, da man mit dieser Einstellung respektive Forderung des Trainers nicht konform gehen wollte, die Winterpause nicht dergestalt genutzt hat, schon gleich einen Trainer zu installieren, der -passable Ergebnisse vorausgesetzt- sich auch imstande sieht, zur kommenden Drittligasaison an der Seitenlinie stehen zu wollen. So hat man eine komplette Transferperiode nach den Wünschen eines scheidenden Trainers gestaltet und nicht wenig Geld in die Hand genommen, um teilweise Spieler zu verpflichten, die man schon im Sommer hätte mit deutlich weniger Risiko verpflichten können und darüber hinaus Spieler abgegeben, die offenkundig nicht in das sportliche und/oder menschliche Schema gepasst haben, obgleich sie grundsätzlich aus sportlicher Sicht womöglich eine Hilfe hätten darstellen können. Ferner sagt zwar, dass augenscheinlich ein Großteil der Mannschaft sehr zufrieden mit dem Trainer sei, aber das lässt sich jetzt natürlich auch gut behaupten, nachdem die umstrittene zweite Trainingsgruppe aufgelöst und abgegeben wurde, eine Gruppe, deren Bildung grundsätzlich durchaus hinterfragt werden darf. Nebstdem glaube ich nicht, dass Kwasniok bei ausbleibendem Erfolg, ergo einer Fortführung der Ergebnis- und Leistungskrise, die bereits seit Mitte/Ende November anhält, bis zum Saisonende an der Seitenlinie stehen wird. Und dann wird der Zeitpunkt der Trennung noch ungünstiger sein als zum vergangenen Jahreswechsel.
Ich möchte aber nicht lediglich Schwarzmalerei betreiben, denn es ist nicht ausgeschlossen, dass Kwasniok, der ohne Frage aufgrund seiner Art ein Team auch mitzureißen imstande ist, mit etwas glücklicherem Händchen und die Mannschaft mit etwas mehr Spielglück, das Ruder herumreißen können und die Saison noch erfolgreicher zu gestalten vermögen, als man das seit geraumer Zeit tut.
05.02.2021 - 19:22 Uhr
Quelle: liga3-online.de
Kommentar: Kwasnioks Entscheidung mutet skurril an
Am Saisonende gehen der 1. FC Saarbrücken und Trainer Lukas Kwasniok nach eineinhalb Jahren getrennte Wege – das gab der Aufsteiger am Freitag bekannt. Dass die Zusammenarbeit aufgrund "unterschiedlicher Ansichten und Ausrichtungen" enden wird, ist nicht unbedingt ungewöhnlich. Kwasnioks Begründung hingegen schon. Ein Kommentar.
Am Saisonende gehen der 1. FC Saarbrücken und Trainer Lukas Kwasniok nach eineinhalb Jahren getrennte Wege – das gab der Aufsteiger am Freitag bekannt. Dass die Zusammenarbeit aufgrund "unterschiedlicher Ansichten und Ausrichtungen" enden wird, ist nicht unbedingt ungewöhnlich. Kwasnioks Begründung hingegen schon. Ein Kommentar.
05.02.2021 - 21:18 Uhr
Ich kann mir ja echt den Lieberknecht vorstellen. Kennt die Liga, ist ein emotionaler Typ, erfahren aber nicht zu alt, Durchmarsch mit Braunschweig geschafft und in seiner Spielerkarriere lange im Südwesten unterwegs gewesen, unter anderem ein Jahr beim FC.
06.02.2021 - 11:42 Uhr
Je länger über die Entscheidung von Kwasniok nachdenke, umso nachdenklicher werde ich. Wie oft hat Kwasniok in den Interviews in der unserer Hochphase betont, das man nur ein Aufsteiger ist und dass Umfeld nicht vom Aufstieg träumen sollte. Wie gesagt, in SB hat man ihm vertraut und will langfristig auch hoch. Aber wenn er meint er kann schneller hochkommen, soll er das Risko eingehen. Bin gespannt wo er landet.
Aber gut, dass Ferner ein Trainerengagement von Lugingner ausgeschlossen hat. Luginger kommt für mich in der FC-Fanszene sowieso zu schlecht weg. Sicherlich ist er kein Übertrainer, aber auch kein Sargnagel wie Sasic, dem wir 6 Jahre Regionalliga zu verdanken hatten.
Aber gut, dass Ferner ein Trainerengagement von Lugingner ausgeschlossen hat. Luginger kommt für mich in der FC-Fanszene sowieso zu schlecht weg. Sicherlich ist er kein Übertrainer, aber auch kein Sargnagel wie Sasic, dem wir 6 Jahre Regionalliga zu verdanken hatten.
06.02.2021 - 12:53 Uhr
Zitat von VolkerPut
Je länger über die Entscheidung von Kwasniok nachdenke, umso nachdenklicher werde ich. Wie oft hat Kwasniok in den Interviews in der unserer Hochphase betont, das man nur ein Aufsteiger ist und dass Umfeld nicht vom Aufstieg träumen sollte. Wie gesagt, in SB hat man ihm vertraut und will langfristig auch hoch. Aber wenn er meint er kann schneller hochkommen, soll er das Risko eingehen. Bin gespannt wo er landet.
Aber gut, dass Ferner ein Trainerengagement von Lugingner ausgeschlossen hat. Luginger kommt für mich in der FC-Fanszene sowieso zu schlecht weg. Sicherlich ist er kein Übertrainer, aber auch kein Sargnagel wie Sasic, dem wir 6 Jahre Regionalliga zu verdanken hatten.
Je länger über die Entscheidung von Kwasniok nachdenke, umso nachdenklicher werde ich. Wie oft hat Kwasniok in den Interviews in der unserer Hochphase betont, das man nur ein Aufsteiger ist und dass Umfeld nicht vom Aufstieg träumen sollte. Wie gesagt, in SB hat man ihm vertraut und will langfristig auch hoch. Aber wenn er meint er kann schneller hochkommen, soll er das Risko eingehen. Bin gespannt wo er landet.
Aber gut, dass Ferner ein Trainerengagement von Lugingner ausgeschlossen hat. Luginger kommt für mich in der FC-Fanszene sowieso zu schlecht weg. Sicherlich ist er kein Übertrainer, aber auch kein Sargnagel wie Sasic, dem wir 6 Jahre Regionalliga zu verdanken hatten.
Du hast sicherlich Recht. Ich habe mir das Video jetzt drei mal angesehen. Es bleibt der Eindruck, dass die Aussage von Ferner bei mir so rüberkommt: Was sollen wir den noch tun? Wir haben doch im Winter neue Spieler geholt, wir haben die Aussortierten fast alle abgegeben, mehr geht aus Vereinssicht im Moment nicht.
Dagegen sind die Aussagen von Kwasniok für mich schwer nachvollzeihbar. Natürlich habe ich mich über den Platz an der Tabellenspitze gefreut und es genossen. Doch jeder, der unseren FCS etwas genauer kennt, freut sich über einen Aufstieg erst, wenn er auch rechnerisch feststeht. Das erspart einem weitere Enttäuschungen, von denen ich weiß Gott genug erlebt habe.
Ich bin einmal gespannt, ob Kwasniok seinen Worten nun auch Taten (Siege) folgen lässt.
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