VfL - Finanzen
22.04.2012 - 01:57 Uhr
18.01.2014 - 20:52 Uhr
Zitat von WOBoogyBoy:
Zitat von Greg_Oden:
...
Sorry, aber ich glaube Europa interessiert sich eher für solche Geschichten wie die Auferstehung des BVB nach der fast-Pleite (für die man im Gegensatz zu Werksvereinen die Zeche zahlen musste)...
Die Zeche zahlen? Kleinere Vereine mussten schon für einen Bruchteil eures damaligen Schuldenstandes zwangsabsteigen und haben nicht die Gelegenheit bekommen, sich über einen längeren Zeitraum zu konsolidieren. MMn wurde der BvB im Vergleich dazu gepampert.
Sorry, aber da muss ich sogar als Schalker den Dortmunder Verteidigen: Dein Vergleich mit kleineren Vereinen ist hanebüchen, weil die Höhe des Schuldenstandes, welche zur Insolvenz führt, bei kleineren Vereinen logischerweise viel geringer ist als beim großen BvB. Bei Dortmund stand den Schulden auch damals hohes Eigenkapital in Form vom Profikader oder dem Vereinsgelände gegenüber.
Ich verstehe nicht, warum die Wolfsburger nicht einfach die Eier haben, zuzugeben, dass sie von einer wettbewerbsverzerrenden Ungleichbehandlung profitieren. Wenn ich Hotelier wäre, würde ich den geringeren Steuersatz doch auch befürworten, klar. Nur hätte ich zumindest die Größe dann auch zuzugeben, dass dies dem Möbelgeschäft von Nebenan gegenüber eigentlich unfair ist. Stattdessen wird hier versucht, die Tatsachen zu verklären und VWs Engagement bei seiner Tochter-GmbH als branchenübliches Sponsoring abzutun.
Zitat von Greg_Oden:
...
Sorry, aber ich glaube Europa interessiert sich eher für solche Geschichten wie die Auferstehung des BVB nach der fast-Pleite (für die man im Gegensatz zu Werksvereinen die Zeche zahlen musste)...
Die Zeche zahlen? Kleinere Vereine mussten schon für einen Bruchteil eures damaligen Schuldenstandes zwangsabsteigen und haben nicht die Gelegenheit bekommen, sich über einen längeren Zeitraum zu konsolidieren. MMn wurde der BvB im Vergleich dazu gepampert.
Sorry, aber da muss ich sogar als Schalker den Dortmunder Verteidigen: Dein Vergleich mit kleineren Vereinen ist hanebüchen, weil die Höhe des Schuldenstandes, welche zur Insolvenz führt, bei kleineren Vereinen logischerweise viel geringer ist als beim großen BvB. Bei Dortmund stand den Schulden auch damals hohes Eigenkapital in Form vom Profikader oder dem Vereinsgelände gegenüber.
Ich verstehe nicht, warum die Wolfsburger nicht einfach die Eier haben, zuzugeben, dass sie von einer wettbewerbsverzerrenden Ungleichbehandlung profitieren. Wenn ich Hotelier wäre, würde ich den geringeren Steuersatz doch auch befürworten, klar. Nur hätte ich zumindest die Größe dann auch zuzugeben, dass dies dem Möbelgeschäft von Nebenan gegenüber eigentlich unfair ist. Stattdessen wird hier versucht, die Tatsachen zu verklären und VWs Engagement bei seiner Tochter-GmbH als branchenübliches Sponsoring abzutun.
18.01.2014 - 21:02 Uhr
Wir haben einen Standortvorteil, weil VW nun mal den Hauptsitz hier hat, Wettbewerbsverzerrung ? Nö !
Wieso?
Jeder kann bei 20+ Jahren einen solchen Sponsor haben...
Wieso?
Jeder kann bei 20+ Jahren einen solchen Sponsor haben...
18.01.2014 - 21:04 Uhr
Zitat von El_Bronx:
Zitat von WOBoogyBoy:
Zitat von Greg_Oden:
...
Sorry, aber ich glaube Europa interessiert sich eher für solche Geschichten wie die Auferstehung des BVB nach der fast-Pleite (für die man im Gegensatz zu Werksvereinen die Zeche zahlen musste)...
Die Zeche zahlen? Kleinere Vereine mussten schon für einen Bruchteil eures damaligen Schuldenstandes zwangsabsteigen und haben nicht die Gelegenheit bekommen, sich über einen längeren Zeitraum zu konsolidieren. MMn wurde der BvB im Vergleich dazu gepampert.
Sorry, aber da muss ich sogar als Schalker den Dortmunder Verteidigen: Dein Vergleich mit kleineren Vereinen ist hanebüchen, weil die Höhe des Schuldenstandes, welche zur Insolvenz führt, bei kleineren Vereinen logischerweise viel geringer ist als beim großen BvB. Bei Dortmund stand den Schulden auch damals hohes Eigenkapital in Form vom Profikader oder dem Vereinsgelände gegenüber.
Ich verstehe nicht, warum die Wolfsburger nicht einfach die Eier haben, zuzugeben, dass sie von einer wettbewerbsverzerrenden Ungleichbehandlung profitieren. Wenn ich Hotelier wäre, würde ich den geringeren Steuersatz doch auch befürworten, klar. Nur hätte ich zumindest die Größe dann auch zuzugeben, dass dies dem Möbelgeschäft von Nebenan gegenüber eigentlich unfair ist. Stattdessen wird hier versucht, die Tatsachen zu verklären und VWs Engagement bei seiner Tochter-GmbH als branchenübliches Sponsoring abzutun.
Entschuldigt ihr euch auch im Mainzer Forum für euren Standortvorteil und das riesige Einzugsgebiet?
Das doppelt so große Stadion werdet ihr wahrscheinlich wegen der Chancengleichheit nächste Woche einreißen... :rolleyes
Jeder nutzt seine Vorteile. Dies tut ihr nämlich auch.
Zitat von WOBoogyBoy:
Zitat von Greg_Oden:
...
Sorry, aber ich glaube Europa interessiert sich eher für solche Geschichten wie die Auferstehung des BVB nach der fast-Pleite (für die man im Gegensatz zu Werksvereinen die Zeche zahlen musste)...
Die Zeche zahlen? Kleinere Vereine mussten schon für einen Bruchteil eures damaligen Schuldenstandes zwangsabsteigen und haben nicht die Gelegenheit bekommen, sich über einen längeren Zeitraum zu konsolidieren. MMn wurde der BvB im Vergleich dazu gepampert.
Sorry, aber da muss ich sogar als Schalker den Dortmunder Verteidigen: Dein Vergleich mit kleineren Vereinen ist hanebüchen, weil die Höhe des Schuldenstandes, welche zur Insolvenz führt, bei kleineren Vereinen logischerweise viel geringer ist als beim großen BvB. Bei Dortmund stand den Schulden auch damals hohes Eigenkapital in Form vom Profikader oder dem Vereinsgelände gegenüber.
Ich verstehe nicht, warum die Wolfsburger nicht einfach die Eier haben, zuzugeben, dass sie von einer wettbewerbsverzerrenden Ungleichbehandlung profitieren. Wenn ich Hotelier wäre, würde ich den geringeren Steuersatz doch auch befürworten, klar. Nur hätte ich zumindest die Größe dann auch zuzugeben, dass dies dem Möbelgeschäft von Nebenan gegenüber eigentlich unfair ist. Stattdessen wird hier versucht, die Tatsachen zu verklären und VWs Engagement bei seiner Tochter-GmbH als branchenübliches Sponsoring abzutun.
Entschuldigt ihr euch auch im Mainzer Forum für euren Standortvorteil und das riesige Einzugsgebiet?
Das doppelt so große Stadion werdet ihr wahrscheinlich wegen der Chancengleichheit nächste Woche einreißen... :rolleyes
Jeder nutzt seine Vorteile. Dies tut ihr nämlich auch.
18.01.2014 - 21:29 Uhr
Zitat von El_Bronx:
Zitat von WOBoogyBoy:
Zitat von Greg_Oden:
...
Sorry, aber ich glaube Europa interessiert sich eher für solche Geschichten wie die Auferstehung des BVB nach der fast-Pleite (für die man im Gegensatz zu Werksvereinen die Zeche zahlen musste)...
Die Zeche zahlen? Kleinere Vereine mussten schon für einen Bruchteil eures damaligen Schuldenstandes zwangsabsteigen und haben nicht die Gelegenheit bekommen, sich über einen längeren Zeitraum zu konsolidieren. MMn wurde der BvB im Vergleich dazu gepampert.
Sorry, aber da muss ich sogar als Schalker den Dortmunder Verteidigen: Dein Vergleich mit kleineren Vereinen ist hanebüchen, weil die Höhe des Schuldenstandes, welche zur Insolvenz führt, bei kleineren Vereinen logischerweise viel geringer ist als beim großen BvB. Bei Dortmund stand den Schulden auch damals hohes Eigenkapital in Form vom Profikader oder dem Vereinsgelände gegenüber.
Ich verstehe nicht, warum die Wolfsburger nicht einfach die Eier haben, zuzugeben, dass sie von einer wettbewerbsverzerrenden Ungleichbehandlung profitieren. Wenn ich Hotelier wäre, würde ich den geringeren Steuersatz doch auch befürworten, klar. Nur hätte ich zumindest die Größe dann auch zuzugeben, dass dies dem Möbelgeschäft von Nebenan gegenüber eigentlich unfair ist. Stattdessen wird hier versucht, die Tatsachen zu verklären und VWs Engagement bei seiner Tochter-GmbH als branchenübliches Sponsoring abzutun.
Also du vermischt da einiges. Wettbewerbsverzerrung ist völlig falsch. Wettbewerbsvorteil- Ja, unbestritten!
Welche Ungleichbehandlung denn? Man hat einen Standortvorteil. Genauso wie dein Schalke und die heutigen Traditionsklubs eben diesen vor 60 Jahren hatten. Damals waren die Summen andere. Aber es war nie so dass die Stadt am Besten war, in welcher die meisten Ausnahmefussballer auf die Welt kamen. Damals waren es genauso wirtschaftliche und infrastrukturelle Vorteile. Das wird immer völlig außen vor gelassen.
Ein weiteres Argument ist immer dass man sich Sponsoring verdienen muss. Wer sagt denn das?! Ihr rechnet den Wert einen Fussballklubs anhand von Fans und den Erfolgen. Aber die Fans kamen doch bei euch ebenso erst mit dem Erfolg! Fussball ist doch ein Sport in dem es gottseidank schon immer vertikale Bewegungen gab auch wenn viele Medien uns quasi schon zu Bayern bzw BVB-Fans erziehen (Bravo-Sport & Co). Dürfen wir nicht viel Geld bekommen weil wir eine kleine Stadt sind und weniger Fans haben? Sollen wir dann sagen. Nein danke lieber VW-Konzern bring das Geld nach Bremen.
Und ich finde niemand hat sich denn Sponsor so wie der VfL verdient. Das Unternehmen, welches man selbst aufgebaut hat und durch welches die Stadt überhaupt zur Stadt geworden ist sponsort den Fussballklub. Und natürlich fließt da mehr Geld als beim SC Freiburg wenn man das umsatzstärkste Unternehmen Deutschlands im Rücken hat. Aber was ist daran denn verwerflich?
Eure Vereine feilschen doch um jeden Cent mehr den sie bekommen könnten, verkaufen doch jegliche Namensrechte dafür. Aber VW's Engagement ist verwerflich?
Das leuchtet mir nicht ein. Ganz und gar nicht. Es sind die immer wiederkehrenden Klischees, Argumente und Stammtischparolen. Niemand zwingt euch uns zu Mögen.
Aber ich finde es bedenklich wenn es zu solch einer Hetze kommt in der Fakten keine Rolle spielen.
Ich les täglich Wolfsburg hatte noch nie Erfolg. - Wer war vor nichtmal 5 Jahren mit einem mittelmäßigen Etat Deutscher Meister. Das haben andere Vereine trotz jahrzehntelanger Investitionen nicht erreicht. Zumal sammelte Jugend und Frauen massenweise Titel.
Das Spiel Augsburg-Wolfsburg wurde in der Sportschau angekündigt indem man sagte WOB hätten den 2.größten Etat der Liga. -Dabei hat man den 4. bzw fast 5. Größten man ist näher an Braunschweig als an Bayern (http://fussball-geld.de/lizenzspieleretat-1-bundesliga-20132014/)
Ich finde solche Fehlinformationen skandalös. Das macht Stimmung und trifft auf nährhaften Boden bei all den "Kritikern".
Ich könnte immer und immer weiter schreiben. Auch lese ich in öffentlichen Medien von der Ausnahmeregelung von welcher Wolfsburg angeblich profitieren würde. Hierzu ein Zitat: "Definitiv falsch ist, dass der VfL Wolfsburg von einer Ausnahme-Regelung profitieren würde. Dies war einmal so. Seit dem 30. August des vergangenen Jahres können alle Investoren die Mehrheit der Anteile an einem Fußballverein kaufen, solang sie zuvor den Verein 20 Jahre als Sponsor begleitet haben. Die Ausnahme-Klausel „vor dem 1.1.1999“ wurde gestrichen und aus einer Ausnahme-Regelung wurde eine Regelung"
So jetzt reicht es. Wolfsburg hält sich an alle Regelungen ist im Gegensatz zu anderen Vereinen kein künstlisches Konstrukt. Ich denke die Antipathie rührt größtenteils daher, dass man befürchtet der VfL nimmt dem Lieblungsklub seine Stellung im deutschen Fussball weg.
Seid weiter Real Madrid Fan, schaut Premier League und beschwert euch darüber wie unfair die finanzielle Situation des VfL's ist. Wer will darf sich informieren. Der Rest kann bei Bild.de, Kicker & Co weiter seinen Ärger loslassen. Likes sind da garantiert.
Zitat von WOBoogyBoy:
Zitat von Greg_Oden:
...
Sorry, aber ich glaube Europa interessiert sich eher für solche Geschichten wie die Auferstehung des BVB nach der fast-Pleite (für die man im Gegensatz zu Werksvereinen die Zeche zahlen musste)...
Die Zeche zahlen? Kleinere Vereine mussten schon für einen Bruchteil eures damaligen Schuldenstandes zwangsabsteigen und haben nicht die Gelegenheit bekommen, sich über einen längeren Zeitraum zu konsolidieren. MMn wurde der BvB im Vergleich dazu gepampert.
Sorry, aber da muss ich sogar als Schalker den Dortmunder Verteidigen: Dein Vergleich mit kleineren Vereinen ist hanebüchen, weil die Höhe des Schuldenstandes, welche zur Insolvenz führt, bei kleineren Vereinen logischerweise viel geringer ist als beim großen BvB. Bei Dortmund stand den Schulden auch damals hohes Eigenkapital in Form vom Profikader oder dem Vereinsgelände gegenüber.
Ich verstehe nicht, warum die Wolfsburger nicht einfach die Eier haben, zuzugeben, dass sie von einer wettbewerbsverzerrenden Ungleichbehandlung profitieren. Wenn ich Hotelier wäre, würde ich den geringeren Steuersatz doch auch befürworten, klar. Nur hätte ich zumindest die Größe dann auch zuzugeben, dass dies dem Möbelgeschäft von Nebenan gegenüber eigentlich unfair ist. Stattdessen wird hier versucht, die Tatsachen zu verklären und VWs Engagement bei seiner Tochter-GmbH als branchenübliches Sponsoring abzutun.
Also du vermischt da einiges. Wettbewerbsverzerrung ist völlig falsch. Wettbewerbsvorteil- Ja, unbestritten!
Welche Ungleichbehandlung denn? Man hat einen Standortvorteil. Genauso wie dein Schalke und die heutigen Traditionsklubs eben diesen vor 60 Jahren hatten. Damals waren die Summen andere. Aber es war nie so dass die Stadt am Besten war, in welcher die meisten Ausnahmefussballer auf die Welt kamen. Damals waren es genauso wirtschaftliche und infrastrukturelle Vorteile. Das wird immer völlig außen vor gelassen.
Ein weiteres Argument ist immer dass man sich Sponsoring verdienen muss. Wer sagt denn das?! Ihr rechnet den Wert einen Fussballklubs anhand von Fans und den Erfolgen. Aber die Fans kamen doch bei euch ebenso erst mit dem Erfolg! Fussball ist doch ein Sport in dem es gottseidank schon immer vertikale Bewegungen gab auch wenn viele Medien uns quasi schon zu Bayern bzw BVB-Fans erziehen (Bravo-Sport & Co). Dürfen wir nicht viel Geld bekommen weil wir eine kleine Stadt sind und weniger Fans haben? Sollen wir dann sagen. Nein danke lieber VW-Konzern bring das Geld nach Bremen.
Und ich finde niemand hat sich denn Sponsor so wie der VfL verdient. Das Unternehmen, welches man selbst aufgebaut hat und durch welches die Stadt überhaupt zur Stadt geworden ist sponsort den Fussballklub. Und natürlich fließt da mehr Geld als beim SC Freiburg wenn man das umsatzstärkste Unternehmen Deutschlands im Rücken hat. Aber was ist daran denn verwerflich?
Eure Vereine feilschen doch um jeden Cent mehr den sie bekommen könnten, verkaufen doch jegliche Namensrechte dafür. Aber VW's Engagement ist verwerflich?
Das leuchtet mir nicht ein. Ganz und gar nicht. Es sind die immer wiederkehrenden Klischees, Argumente und Stammtischparolen. Niemand zwingt euch uns zu Mögen.
Aber ich finde es bedenklich wenn es zu solch einer Hetze kommt in der Fakten keine Rolle spielen.
Ich les täglich Wolfsburg hatte noch nie Erfolg. - Wer war vor nichtmal 5 Jahren mit einem mittelmäßigen Etat Deutscher Meister. Das haben andere Vereine trotz jahrzehntelanger Investitionen nicht erreicht. Zumal sammelte Jugend und Frauen massenweise Titel.
Das Spiel Augsburg-Wolfsburg wurde in der Sportschau angekündigt indem man sagte WOB hätten den 2.größten Etat der Liga. -Dabei hat man den 4. bzw fast 5. Größten man ist näher an Braunschweig als an Bayern (http://fussball-geld.de/lizenzspieleretat-1-bundesliga-20132014/)
Ich finde solche Fehlinformationen skandalös. Das macht Stimmung und trifft auf nährhaften Boden bei all den "Kritikern".
Ich könnte immer und immer weiter schreiben. Auch lese ich in öffentlichen Medien von der Ausnahmeregelung von welcher Wolfsburg angeblich profitieren würde. Hierzu ein Zitat: "Definitiv falsch ist, dass der VfL Wolfsburg von einer Ausnahme-Regelung profitieren würde. Dies war einmal so. Seit dem 30. August des vergangenen Jahres können alle Investoren die Mehrheit der Anteile an einem Fußballverein kaufen, solang sie zuvor den Verein 20 Jahre als Sponsor begleitet haben. Die Ausnahme-Klausel „vor dem 1.1.1999“ wurde gestrichen und aus einer Ausnahme-Regelung wurde eine Regelung"
So jetzt reicht es. Wolfsburg hält sich an alle Regelungen ist im Gegensatz zu anderen Vereinen kein künstlisches Konstrukt. Ich denke die Antipathie rührt größtenteils daher, dass man befürchtet der VfL nimmt dem Lieblungsklub seine Stellung im deutschen Fussball weg.
Seid weiter Real Madrid Fan, schaut Premier League und beschwert euch darüber wie unfair die finanzielle Situation des VfL's ist. Wer will darf sich informieren. Der Rest kann bei Bild.de, Kicker & Co weiter seinen Ärger loslassen. Likes sind da garantiert.
18.01.2014 - 22:02 Uhr
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
19.01.2014 - 10:26 Uhr
Hier geht es um:
Zitat
Hier geht es u.a. um die Themen
- Sponsoring
- Marketing
- Merchandising
- TV-Gelder
Nicht um Auswärtsfans, was Gladbacher lieber im Fernsehen schauen oder Sonstiges was nicht mit dem VfL Wolfsburg Finanzthread zu tun hat.
Zitat
Hier geht es u.a. um die Themen
- Sponsoring
- Marketing
- Merchandising
- TV-Gelder
Nicht um Auswärtsfans, was Gladbacher lieber im Fernsehen schauen oder Sonstiges was nicht mit dem VfL Wolfsburg Finanzthread zu tun hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 20.01.2014 um 16:52 Uhr bearbeitet
19.01.2014 - 10:48 Uhr
Hallo, ich verstehe diese ganze Hetze gegen die Wolfsburger nicht, für mich grenzt das schon sehr an Neid, ich stelle nur mal eine hypothetische Frage: was wäre, wenn VW bei Braunschweig so groß eingestiegen wär ?, und dann geb ich zu Bedenken, das Mitte der Sechziger Jahre zwei Vereine aufgestiegen sind, die keiner so richtig auf den Schirm hatten,(ohne Tradition), beide bestimmten darauf den deutschen Fußball nur mit dem Unterschied, die Einen, Großmetropole im Süden des Landes, hatten auf Grund der o.Spiele und der vollen Unterstützung der Politik, die Möglichkeit, auf ein zu damaliger Zeit riesiges Stadion zurück zugreifen im Gegensatz zum kleinen Provinzdorf an der holländischen Grenze, das ihre intern. Spiele fast immer auswärts absolvieren mußten, was zu dieser Zeit auch ein enormer Finanz. Vorteil der Süddeutschen war, den die Fußballkonkurenz heute immer noch hinterher laufen müssen.
19.01.2014 - 11:18 Uhr
Zitat von W0BT0WN:
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Euer vermeintliche Wettbewerbsvorteil ist doch nur ein Euphemismus für Wettbewerbsverzerrung. Dass Argument, seit Kinds Vorstoß vor ein paar Jahren könne nun jeder Verein nach 20 Jahren einen Investor haben, zieht auch nicht. Erstens ist es schon schlimm genug, dass Kind damals damit durchkam. Doch der Knackpunkt ist ein anderer: Am Beispiel Leverkusen sieht man gut, dass man selbst als Werksklub, der von einem Investor wie Bayer finanziert wird, lediglich von einem tatsächlichen Wettbewerbsvorteil, nicht -verzerrung profitieren kann. Denn anders als VW bleibt es bei Bayer bei den jährlichen fixen Zahlungen. Da werden nicht mal eben Sponsoringprämien o.ä. als Grund für die Finanzierung eines Starkaufs vorgeschoben, denn solche Käufe kommen dort gar nicht vor. Das zahlt der Verein dann aus eigener Kasse.
Ich kann euch auch sagen, warum die Wettbewerbsverzerrung von den Verantwortlichen der DFL, der übrigen Vereine und der Politik weitgehend zähneknirschend hingenommen wird. Ganz einfach: weil VW als einer der größten und einflussreichsten Konzerne der Welt zu mächtig ist, um ernsthaft gegen seine Wettbewerbsverzerrung vorzugehen. Niemand traut sich dagegen vorzugehen, es hängen einfach viel zu viele Arbeitsplätze daran, VW tritt in viel zu vielen Vereinen (auch Schalke) als Sponsor bzw. Autoausrüster auf, sodass diese Umstände von den Verantwortlichen leider hingenommen werden. So traurig das auch für den Rest der Liga ist.
Um es zum x-ten mal auf den Punkt zu bringen: die Wettbewerbsverzerrung besteht nicht in dem Sponsoring VWs (welches aber ohnehin schon laut etlichen Marketingexperten als unverhältnismäßig hoch eingestuft wird, gerade im Vergleich zum zig-mal erfolgreicheren FC Bayern), sondern in den zusätzlichen, situationsbedingten Zuwendungen wie im Falle von Stareinkäufen. Wenn es sich lediglich um hohes, aber aus euerer Sicht gerechtfertigtes Sponsoring handeln würde, dann frage ich euch, warum der VfL seine Zahlen (insbesondere die Transfers der AG an die VfL GmbH) nicht öffentlich macht? Wozu dann diese Intransparenz? Nicht etwa, um nicht gerechtfertigte Wettbewerbsverzerrung und Missmanagement des VW-Marketingvorstands, für das er sich im Extremfall sogar vor Gericht zu verantworten hätten, zu vertuschen?
Darüberhinaus liegt der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung umso näher als dass VW ja nicht nur selbst zusätzliche Gelder zum üblichen Sponsoringvertrag beisteuert, sondern überdies auch noch andere Unternehmen dazu drängt, für den VfL zu werben. Daran, dass man schon andere Sponsoren dazu nötigen muss, um für den VfL zu werben, sieht man doch deutlich, dass der VfL eigentlich ein winziger Provinzverein ohne wirtschaftliche Strahlkraft für attraktive Sponsoren darstellt.
Siehe dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vfl-wolfsburg-volkswagen-droht-millionenstrafe-in-sponsoring-affaere-a-920496.html
Die Vergleiche, die eurerseits mit Bayern oder Schalke gemacht werden sind einfach lächerlich, sorry. Zumal ihr ja widersprüchlicherweise andererseits selbst vom Wettbewerbs"vorteil" gegenüber S04 etc. schreibt. Wenn Schalkes 16 Mio im Vergleich zu Gladbachs 4,5 Mio (11,5 Differenz zugunsten des Besserplatzierten) unverhältnismäßig viel sein sollen, was sind dann die mind. 70 Mio, welche der VfL wohlgemerkt OHNE internationales Geschäft im Vergleich zum langjährigen Europapokalteilnehmer (zuletzt 2x in Folge CL-Achtelfinalist) Schalke bekommt (Differenz über 50! Mio zulasten des Besserplatzierten)?
Quellen:
http://www.ftbpro.com/de/meldungen/jan-hendrik.möbert/309215/die-trikotsponsoring-bundesligatabelle-der-saison-2013-14
Zitat
Wie viel der VFL wirklich pro Saison bekommt ist nicht bekannt. Sicher ist das es mindestens 30 Millionen Euro pro Saison sind die die Wölfe vom Volkswagenkonzern einstreichen. Wenn es jedoch teure Ausgaben wie zum Beispiel einen Transfer gibt wird auch dies von Volkswagen bezahlt. Weiter bezahlt der VW-Konzern alle Verbindlichkeiten, etwa durch die Gehaltsausgaben für den aufgeblähten Kader.
Mind. 30 Mio + Transferminus von ca. 40 Mio ergibt die von mir angegebenen 70 Mio.
Aber all dies wird hier ja offensichtlich gutgeheißen, genauso wie die Bayern-Mitglieder Steuerhinterziehung gutheißen. Wobei letzteres nur eine einmalige Sache war. Bei euch liegt ein struktureller Mißstand vor.
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Euer vermeintliche Wettbewerbsvorteil ist doch nur ein Euphemismus für Wettbewerbsverzerrung. Dass Argument, seit Kinds Vorstoß vor ein paar Jahren könne nun jeder Verein nach 20 Jahren einen Investor haben, zieht auch nicht. Erstens ist es schon schlimm genug, dass Kind damals damit durchkam. Doch der Knackpunkt ist ein anderer: Am Beispiel Leverkusen sieht man gut, dass man selbst als Werksklub, der von einem Investor wie Bayer finanziert wird, lediglich von einem tatsächlichen Wettbewerbsvorteil, nicht -verzerrung profitieren kann. Denn anders als VW bleibt es bei Bayer bei den jährlichen fixen Zahlungen. Da werden nicht mal eben Sponsoringprämien o.ä. als Grund für die Finanzierung eines Starkaufs vorgeschoben, denn solche Käufe kommen dort gar nicht vor. Das zahlt der Verein dann aus eigener Kasse.
Ich kann euch auch sagen, warum die Wettbewerbsverzerrung von den Verantwortlichen der DFL, der übrigen Vereine und der Politik weitgehend zähneknirschend hingenommen wird. Ganz einfach: weil VW als einer der größten und einflussreichsten Konzerne der Welt zu mächtig ist, um ernsthaft gegen seine Wettbewerbsverzerrung vorzugehen. Niemand traut sich dagegen vorzugehen, es hängen einfach viel zu viele Arbeitsplätze daran, VW tritt in viel zu vielen Vereinen (auch Schalke) als Sponsor bzw. Autoausrüster auf, sodass diese Umstände von den Verantwortlichen leider hingenommen werden. So traurig das auch für den Rest der Liga ist.
Um es zum x-ten mal auf den Punkt zu bringen: die Wettbewerbsverzerrung besteht nicht in dem Sponsoring VWs (welches aber ohnehin schon laut etlichen Marketingexperten als unverhältnismäßig hoch eingestuft wird, gerade im Vergleich zum zig-mal erfolgreicheren FC Bayern), sondern in den zusätzlichen, situationsbedingten Zuwendungen wie im Falle von Stareinkäufen. Wenn es sich lediglich um hohes, aber aus euerer Sicht gerechtfertigtes Sponsoring handeln würde, dann frage ich euch, warum der VfL seine Zahlen (insbesondere die Transfers der AG an die VfL GmbH) nicht öffentlich macht? Wozu dann diese Intransparenz? Nicht etwa, um nicht gerechtfertigte Wettbewerbsverzerrung und Missmanagement des VW-Marketingvorstands, für das er sich im Extremfall sogar vor Gericht zu verantworten hätten, zu vertuschen?
Darüberhinaus liegt der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung umso näher als dass VW ja nicht nur selbst zusätzliche Gelder zum üblichen Sponsoringvertrag beisteuert, sondern überdies auch noch andere Unternehmen dazu drängt, für den VfL zu werben. Daran, dass man schon andere Sponsoren dazu nötigen muss, um für den VfL zu werben, sieht man doch deutlich, dass der VfL eigentlich ein winziger Provinzverein ohne wirtschaftliche Strahlkraft für attraktive Sponsoren darstellt.
Siehe dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vfl-wolfsburg-volkswagen-droht-millionenstrafe-in-sponsoring-affaere-a-920496.html
Die Vergleiche, die eurerseits mit Bayern oder Schalke gemacht werden sind einfach lächerlich, sorry. Zumal ihr ja widersprüchlicherweise andererseits selbst vom Wettbewerbs"vorteil" gegenüber S04 etc. schreibt. Wenn Schalkes 16 Mio im Vergleich zu Gladbachs 4,5 Mio (11,5 Differenz zugunsten des Besserplatzierten) unverhältnismäßig viel sein sollen, was sind dann die mind. 70 Mio, welche der VfL wohlgemerkt OHNE internationales Geschäft im Vergleich zum langjährigen Europapokalteilnehmer (zuletzt 2x in Folge CL-Achtelfinalist) Schalke bekommt (Differenz über 50! Mio zulasten des Besserplatzierten)?
Quellen:
http://www.ftbpro.com/de/meldungen/jan-hendrik.möbert/309215/die-trikotsponsoring-bundesligatabelle-der-saison-2013-14
Zitat
Wie viel der VFL wirklich pro Saison bekommt ist nicht bekannt. Sicher ist das es mindestens 30 Millionen Euro pro Saison sind die die Wölfe vom Volkswagenkonzern einstreichen. Wenn es jedoch teure Ausgaben wie zum Beispiel einen Transfer gibt wird auch dies von Volkswagen bezahlt. Weiter bezahlt der VW-Konzern alle Verbindlichkeiten, etwa durch die Gehaltsausgaben für den aufgeblähten Kader.
Mind. 30 Mio + Transferminus von ca. 40 Mio ergibt die von mir angegebenen 70 Mio.
Aber all dies wird hier ja offensichtlich gutgeheißen, genauso wie die Bayern-Mitglieder Steuerhinterziehung gutheißen. Wobei letzteres nur eine einmalige Sache war. Bei euch liegt ein struktureller Mißstand vor.
19.01.2014 - 11:27 Uhr
Zitat von El_Bronx:
Zitat von W0BT0WN:
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Euer vermeintliche Wettbewerbsvorteil ist doch nur ein Euphemismus für Wettbewerbsverzerrung. Dass Argument, seit Kinds Vorstoß vor ein paar Jahren könne nun jeder Verein nach 20 Jahren einen Investor haben, zieht auch nicht. Erstens ist es schon schlimm genug, dass Kind damals damit durchkam. Doch der Knackpunkt ist ein anderer: Am Beispiel Leverkusen sieht man gut, dass man selbst als Werksklub, der von einem Investor wie Bayer finanziert wird, lediglich von einem tatsächlichen Wettbewerbsvorteil, nicht -verzerrung profitieren kann. Denn anders als VW bleibt es bei Bayer bei den jährlichen fixen Zahlungen. Da werden nicht mal eben Sponsoringprämien o.ä. als Grund für die Finanzierung eines Starkaufs vorgeschoben, denn solche Käufe kommen dort gar nicht vor. Das zahlt der Verein dann aus eigener Kasse.
Ich kann euch auch sagen, warum die Wettbewerbsverzerrung von den Verantwortlichen der DFL, der übrigen Vereine und der Politik weitgehend zähneknirschend hingenommen wird. Ganz einfach: weil VW als einer der größten und einflussreichsten Konzerne der Welt zu mächtig ist, um ernsthaft gegen seine Wettbewerbsverzerrung vorzugehen. Niemand traut sich dagegen vorzugehen, es hängen einfach viel zu viele Arbeitsplätze daran, VW tritt in viel zu vielen Vereinen (auch Schalke) als Sponsor bzw. Autoausrüster auf, sodass diese Umstände von den Verantwortlichen leider hingenommen werden. So traurig das auch für den Rest der Liga ist.
Um es zum x-ten mal auf den Punkt zu bringen: die Wettbewerbsverzerrung besteht nicht in dem Sponsoring VWs (welches aber ohnehin schon laut etlichen Marketingexperten als unverhältnismäßig hoch eingestuft wird, gerade im Vergleich zum zig-mal erfolgreicheren FC Bayern), sondern in den zusätzlichen, situationsbedingten Zuwendungen wie im Falle von Stareinkäufen. Wenn es sich lediglich um hohes, aber aus euerer Sicht gerechtfertigtes Sponsoring handeln würde, dann frage ich euch, warum der VfL seine Zahlen (insbesondere die Transfers der AG an die VfL GmbH) nicht öffentlich macht? Wozu dann diese Intransparenz? Nicht etwa, um nicht gerechtfertigte Wettbewerbsverzerrung und Missmanagement des VW-Marketingvorstands, für das er sich im Extremfall sogar vor Gericht zu verantworten hätten, zu vertuschen?
Darüberhinaus liegt der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung umso näher als dass VW ja nicht nur selbst zusätzliche Gelder zum üblichen Sponsoringvertrag beisteuert, sondern überdies auch noch andere Unternehmen dazu drängt, für den VfL zu werben. Daran, dass man schon andere Sponsoren dazu nötigen muss, um für den VfL zu werben, sieht man doch deutlich, dass der VfL eigentlich ein winziger Provinzverein ohne wirtschaftliche Strahlkraft für attraktive Sponsoren darstellt.
Siehe dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vfl-wolfsburg-volkswagen-droht-millionenstrafe-in-sponsoring-affaere-a-920496.html
Die Vergleiche, die eurerseits mit Bayern oder Schalke gemacht werden sind einfach lächerlich, sorry. Zumal ihr ja widersprüchlicherweise andererseits selbst vom Wettbewerbs"vorteil" gegenüber S04 etc. schreibt. Wenn Schalkes 16 Mio im Vergleich zu Gladbachs 4,5 Mio (11,5 Differenz zugunsten des Besserplatzierten) unverhältnismäßig viel sein sollen, was sind dann die mind. 70 Mio, welche der VfL wohlgemerkt OHNE internationales Geschäft im Vergleich zum langjährigen Europapokalteilnehmer (zuletzt 2x in Folge CL-Achtelfinalist) Schalke bekommt (Differenz über 50! Mio zulasten des Besserplatzierten)?
Quellen:
http://www.ftbpro.com/de/meldungen/jan-hendrik.möbert/309215/die-trikotsponsoring-bundesligatabelle-der-saison-2013-14
Zitat
Wie viel der VFL wirklich pro Saison bekommt ist nicht bekannt. Sicher ist das es mindestens 30 Millionen Euro pro Saison sind die die Wölfe vom Volkswagenkonzern einstreichen. Wenn es jedoch teure Ausgaben wie zum Beispiel einen Transfer gibt wird auch dies von Volkswagen bezahlt. Weiter bezahlt der VW-Konzern alle Verbindlichkeiten, etwa durch die Gehaltsausgaben für den aufgeblähten Kader.
Mind. 30 Mio + Transferminus von ca. 40 Mio ergibt die von mir angegebenen 70 Mio.
Aber all dies wird hier ja offensichtlich gutgeheißen, genauso wie die Bayern-Mitglieder Steuerhinterziehung gutheißen. Wobei letzteres nur eine einmalige Sache war. Bei euch liegt ein struktureller Mißstand vor.
Ein Klasse Beitrag der alles zu diesen Thema sagt, die Bundesliga geht traurigen Zeiten entgegen.
Zitat von W0BT0WN:
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Euer vermeintliche Wettbewerbsvorteil ist doch nur ein Euphemismus für Wettbewerbsverzerrung. Dass Argument, seit Kinds Vorstoß vor ein paar Jahren könne nun jeder Verein nach 20 Jahren einen Investor haben, zieht auch nicht. Erstens ist es schon schlimm genug, dass Kind damals damit durchkam. Doch der Knackpunkt ist ein anderer: Am Beispiel Leverkusen sieht man gut, dass man selbst als Werksklub, der von einem Investor wie Bayer finanziert wird, lediglich von einem tatsächlichen Wettbewerbsvorteil, nicht -verzerrung profitieren kann. Denn anders als VW bleibt es bei Bayer bei den jährlichen fixen Zahlungen. Da werden nicht mal eben Sponsoringprämien o.ä. als Grund für die Finanzierung eines Starkaufs vorgeschoben, denn solche Käufe kommen dort gar nicht vor. Das zahlt der Verein dann aus eigener Kasse.
Ich kann euch auch sagen, warum die Wettbewerbsverzerrung von den Verantwortlichen der DFL, der übrigen Vereine und der Politik weitgehend zähneknirschend hingenommen wird. Ganz einfach: weil VW als einer der größten und einflussreichsten Konzerne der Welt zu mächtig ist, um ernsthaft gegen seine Wettbewerbsverzerrung vorzugehen. Niemand traut sich dagegen vorzugehen, es hängen einfach viel zu viele Arbeitsplätze daran, VW tritt in viel zu vielen Vereinen (auch Schalke) als Sponsor bzw. Autoausrüster auf, sodass diese Umstände von den Verantwortlichen leider hingenommen werden. So traurig das auch für den Rest der Liga ist.
Um es zum x-ten mal auf den Punkt zu bringen: die Wettbewerbsverzerrung besteht nicht in dem Sponsoring VWs (welches aber ohnehin schon laut etlichen Marketingexperten als unverhältnismäßig hoch eingestuft wird, gerade im Vergleich zum zig-mal erfolgreicheren FC Bayern), sondern in den zusätzlichen, situationsbedingten Zuwendungen wie im Falle von Stareinkäufen. Wenn es sich lediglich um hohes, aber aus euerer Sicht gerechtfertigtes Sponsoring handeln würde, dann frage ich euch, warum der VfL seine Zahlen (insbesondere die Transfers der AG an die VfL GmbH) nicht öffentlich macht? Wozu dann diese Intransparenz? Nicht etwa, um nicht gerechtfertigte Wettbewerbsverzerrung und Missmanagement des VW-Marketingvorstands, für das er sich im Extremfall sogar vor Gericht zu verantworten hätten, zu vertuschen?
Darüberhinaus liegt der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung umso näher als dass VW ja nicht nur selbst zusätzliche Gelder zum üblichen Sponsoringvertrag beisteuert, sondern überdies auch noch andere Unternehmen dazu drängt, für den VfL zu werben. Daran, dass man schon andere Sponsoren dazu nötigen muss, um für den VfL zu werben, sieht man doch deutlich, dass der VfL eigentlich ein winziger Provinzverein ohne wirtschaftliche Strahlkraft für attraktive Sponsoren darstellt.
Siehe dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vfl-wolfsburg-volkswagen-droht-millionenstrafe-in-sponsoring-affaere-a-920496.html
Die Vergleiche, die eurerseits mit Bayern oder Schalke gemacht werden sind einfach lächerlich, sorry. Zumal ihr ja widersprüchlicherweise andererseits selbst vom Wettbewerbs"vorteil" gegenüber S04 etc. schreibt. Wenn Schalkes 16 Mio im Vergleich zu Gladbachs 4,5 Mio (11,5 Differenz zugunsten des Besserplatzierten) unverhältnismäßig viel sein sollen, was sind dann die mind. 70 Mio, welche der VfL wohlgemerkt OHNE internationales Geschäft im Vergleich zum langjährigen Europapokalteilnehmer (zuletzt 2x in Folge CL-Achtelfinalist) Schalke bekommt (Differenz über 50! Mio zulasten des Besserplatzierten)?
Quellen:
http://www.ftbpro.com/de/meldungen/jan-hendrik.möbert/309215/die-trikotsponsoring-bundesligatabelle-der-saison-2013-14
Zitat
Wie viel der VFL wirklich pro Saison bekommt ist nicht bekannt. Sicher ist das es mindestens 30 Millionen Euro pro Saison sind die die Wölfe vom Volkswagenkonzern einstreichen. Wenn es jedoch teure Ausgaben wie zum Beispiel einen Transfer gibt wird auch dies von Volkswagen bezahlt. Weiter bezahlt der VW-Konzern alle Verbindlichkeiten, etwa durch die Gehaltsausgaben für den aufgeblähten Kader.
Mind. 30 Mio + Transferminus von ca. 40 Mio ergibt die von mir angegebenen 70 Mio.
Aber all dies wird hier ja offensichtlich gutgeheißen, genauso wie die Bayern-Mitglieder Steuerhinterziehung gutheißen. Wobei letzteres nur eine einmalige Sache war. Bei euch liegt ein struktureller Mißstand vor.
Ein Klasse Beitrag der alles zu diesen Thema sagt, die Bundesliga geht traurigen Zeiten entgegen.
19.01.2014 - 11:42 Uhr
Zitat von El_Bronx:
Zitat von W0BT0WN:
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Euer vermeintliche Wettbewerbsvorteil ist doch nur ein Euphemismus für Wettbewerbsverzerrung. Dass Argument, seit Kinds Vorstoß vor ein paar Jahren könne nun jeder Verein nach 20 Jahren einen Investor haben, zieht auch nicht. Erstens ist es schon schlimm genug, dass Kind damals damit durchkam. Doch der Knackpunkt ist ein anderer: Am Beispiel Leverkusen sieht man gut, dass man selbst als Werksklub, der von einem Investor wie Bayer finanziert wird, lediglich von einem tatsächlichen Wettbewerbsvorteil, nicht -verzerrung profitieren kann. Denn anders als VW bleibt es bei Bayer bei den jährlichen fixen Zahlungen. Da werden nicht mal eben Sponsoringprämien o.ä. als Grund für die Finanzierung eines Starkaufs vorgeschoben, denn solche Käufe kommen dort gar nicht vor. Das zahlt der Verein dann aus eigener Kasse.
Ich kann euch auch sagen, warum die Wettbewerbsverzerrung von den Verantwortlichen der DFL, der übrigen Vereine und der Politik weitgehend zähneknirschend hingenommen wird. Ganz einfach: weil VW als einer der größten und einflussreichsten Konzerne der Welt zu mächtig ist, um ernsthaft gegen seine Wettbewerbsverzerrung vorzugehen. Niemand traut sich dagegen vorzugehen, es hängen einfach viel zu viele Arbeitsplätze daran, VW tritt in viel zu vielen Vereinen (auch Schalke) als Sponsor bzw. Autoausrüster auf, sodass diese Umstände von den Verantwortlichen leider hingenommen werden. So traurig das auch für den Rest der Liga ist.
Um es zum x-ten mal auf den Punkt zu bringen: die Wettbewerbsverzerrung besteht nicht in dem Sponsoring VWs (welches aber ohnehin schon laut etlichen Marketingexperten als unverhältnismäßig hoch eingestuft wird, gerade im Vergleich zum zig-mal erfolgreicheren FC Bayern), sondern in den zusätzlichen, situationsbedingten Zuwendungen wie im Falle von Stareinkäufen. Wenn es sich lediglich um hohes, aber aus euerer Sicht gerechtfertigtes Sponsoring handeln würde, dann frage ich euch, warum der VfL seine Zahlen (insbesondere die Transfers der AG an die VfL GmbH) nicht öffentlich macht? Wozu dann diese Intransparenz? Nicht etwa, um nicht gerechtfertigte Wettbewerbsverzerrung und Missmanagement des VW-Marketingvorstands, für das er sich im Extremfall sogar vor Gericht zu verantworten hätten, zu vertuschen?
Darüberhinaus liegt der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung umso näher als dass VW ja nicht nur selbst zusätzliche Gelder zum üblichen Sponsoringvertrag beisteuert, sondern überdies auch noch andere Unternehmen dazu drängt, für den VfL zu werben. Daran, dass man schon andere Sponsoren dazu nötigen muss, um für den VfL zu werben, sieht man doch deutlich, dass der VfL eigentlich ein winziger Provinzverein ohne wirtschaftliche Strahlkraft für attraktive Sponsoren darstellt.
Siehe dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vfl-wolfsburg-volkswagen-droht-millionenstrafe-in-sponsoring-affaere-a-920496.html
Die Vergleiche, die eurerseits mit Bayern oder Schalke gemacht werden sind einfach lächerlich, sorry. Zumal ihr ja widersprüchlicherweise andererseits selbst vom Wettbewerbs"vorteil" gegenüber S04 etc. schreibt. Wenn Schalkes 16 Mio im Vergleich zu Gladbachs 4,5 Mio (11,5 Differenz zugunsten des Besserplatzierten) unverhältnismäßig viel sein sollen, was sind dann die mind. 70 Mio, welche der VfL wohlgemerkt OHNE internationales Geschäft im Vergleich zum langjährigen Europapokalteilnehmer (zuletzt 2x in Folge CL-Achtelfinalist) Schalke bekommt (Differenz über 50! Mio zulasten des Besserplatzierten)?
Quellen:
http://www.ftbpro.com/de/meldungen/jan-hendrik.möbert/309215/die-trikotsponsoring-bundesligatabelle-der-saison-2013-14
Zitat
Wie viel der VFL wirklich pro Saison bekommt ist nicht bekannt. Sicher ist das es mindestens 30 Millionen Euro pro Saison sind die die Wölfe vom Volkswagenkonzern einstreichen. Wenn es jedoch teure Ausgaben wie zum Beispiel einen Transfer gibt wird auch dies von Volkswagen bezahlt. Weiter bezahlt der VW-Konzern alle Verbindlichkeiten, etwa durch die Gehaltsausgaben für den aufgeblähten Kader.
Mind. 30 Mio + Transferminus von ca. 40 Mio ergibt die von mir angegebenen 70 Mio.
Aber all dies wird hier ja offensichtlich gutgeheißen, genauso wie die Bayern-Mitglieder Steuerhinterziehung gutheißen. Wobei letzteres nur eine einmalige Sache war. Bei euch liegt ein struktureller Mißstand vor.
Ein wirklich guter Beitrag, allerdings absolut sinnlos, die Leute hier werden sich deshalb ja nicht an den Kopf fassen und sagen:"Oh, du hast recht, wir sollten den VW Konzern Boykottieren!".
Im gegenteil, jedes Argument wird irgendwie gerechtfertigt oder ignoriert.
Der VFL könnte ein absolut sympathischer und finanziell auch solider Verein sein. Scheinbar sind die Fans aber zufrieden damit wie es ist also sollte man dies mMn auch dabei belassen und dies Aktzeptieren.
Zitat von W0BT0WN:
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Euer vermeintliche Wettbewerbsvorteil ist doch nur ein Euphemismus für Wettbewerbsverzerrung. Dass Argument, seit Kinds Vorstoß vor ein paar Jahren könne nun jeder Verein nach 20 Jahren einen Investor haben, zieht auch nicht. Erstens ist es schon schlimm genug, dass Kind damals damit durchkam. Doch der Knackpunkt ist ein anderer: Am Beispiel Leverkusen sieht man gut, dass man selbst als Werksklub, der von einem Investor wie Bayer finanziert wird, lediglich von einem tatsächlichen Wettbewerbsvorteil, nicht -verzerrung profitieren kann. Denn anders als VW bleibt es bei Bayer bei den jährlichen fixen Zahlungen. Da werden nicht mal eben Sponsoringprämien o.ä. als Grund für die Finanzierung eines Starkaufs vorgeschoben, denn solche Käufe kommen dort gar nicht vor. Das zahlt der Verein dann aus eigener Kasse.
Ich kann euch auch sagen, warum die Wettbewerbsverzerrung von den Verantwortlichen der DFL, der übrigen Vereine und der Politik weitgehend zähneknirschend hingenommen wird. Ganz einfach: weil VW als einer der größten und einflussreichsten Konzerne der Welt zu mächtig ist, um ernsthaft gegen seine Wettbewerbsverzerrung vorzugehen. Niemand traut sich dagegen vorzugehen, es hängen einfach viel zu viele Arbeitsplätze daran, VW tritt in viel zu vielen Vereinen (auch Schalke) als Sponsor bzw. Autoausrüster auf, sodass diese Umstände von den Verantwortlichen leider hingenommen werden. So traurig das auch für den Rest der Liga ist.
Um es zum x-ten mal auf den Punkt zu bringen: die Wettbewerbsverzerrung besteht nicht in dem Sponsoring VWs (welches aber ohnehin schon laut etlichen Marketingexperten als unverhältnismäßig hoch eingestuft wird, gerade im Vergleich zum zig-mal erfolgreicheren FC Bayern), sondern in den zusätzlichen, situationsbedingten Zuwendungen wie im Falle von Stareinkäufen. Wenn es sich lediglich um hohes, aber aus euerer Sicht gerechtfertigtes Sponsoring handeln würde, dann frage ich euch, warum der VfL seine Zahlen (insbesondere die Transfers der AG an die VfL GmbH) nicht öffentlich macht? Wozu dann diese Intransparenz? Nicht etwa, um nicht gerechtfertigte Wettbewerbsverzerrung und Missmanagement des VW-Marketingvorstands, für das er sich im Extremfall sogar vor Gericht zu verantworten hätten, zu vertuschen?
Darüberhinaus liegt der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung umso näher als dass VW ja nicht nur selbst zusätzliche Gelder zum üblichen Sponsoringvertrag beisteuert, sondern überdies auch noch andere Unternehmen dazu drängt, für den VfL zu werben. Daran, dass man schon andere Sponsoren dazu nötigen muss, um für den VfL zu werben, sieht man doch deutlich, dass der VfL eigentlich ein winziger Provinzverein ohne wirtschaftliche Strahlkraft für attraktive Sponsoren darstellt.
Siehe dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vfl-wolfsburg-volkswagen-droht-millionenstrafe-in-sponsoring-affaere-a-920496.html
Die Vergleiche, die eurerseits mit Bayern oder Schalke gemacht werden sind einfach lächerlich, sorry. Zumal ihr ja widersprüchlicherweise andererseits selbst vom Wettbewerbs"vorteil" gegenüber S04 etc. schreibt. Wenn Schalkes 16 Mio im Vergleich zu Gladbachs 4,5 Mio (11,5 Differenz zugunsten des Besserplatzierten) unverhältnismäßig viel sein sollen, was sind dann die mind. 70 Mio, welche der VfL wohlgemerkt OHNE internationales Geschäft im Vergleich zum langjährigen Europapokalteilnehmer (zuletzt 2x in Folge CL-Achtelfinalist) Schalke bekommt (Differenz über 50! Mio zulasten des Besserplatzierten)?
Quellen:
http://www.ftbpro.com/de/meldungen/jan-hendrik.möbert/309215/die-trikotsponsoring-bundesligatabelle-der-saison-2013-14
Zitat
Wie viel der VFL wirklich pro Saison bekommt ist nicht bekannt. Sicher ist das es mindestens 30 Millionen Euro pro Saison sind die die Wölfe vom Volkswagenkonzern einstreichen. Wenn es jedoch teure Ausgaben wie zum Beispiel einen Transfer gibt wird auch dies von Volkswagen bezahlt. Weiter bezahlt der VW-Konzern alle Verbindlichkeiten, etwa durch die Gehaltsausgaben für den aufgeblähten Kader.
Mind. 30 Mio + Transferminus von ca. 40 Mio ergibt die von mir angegebenen 70 Mio.
Aber all dies wird hier ja offensichtlich gutgeheißen, genauso wie die Bayern-Mitglieder Steuerhinterziehung gutheißen. Wobei letzteres nur eine einmalige Sache war. Bei euch liegt ein struktureller Mißstand vor.
Ein wirklich guter Beitrag, allerdings absolut sinnlos, die Leute hier werden sich deshalb ja nicht an den Kopf fassen und sagen:"Oh, du hast recht, wir sollten den VW Konzern Boykottieren!".
Im gegenteil, jedes Argument wird irgendwie gerechtfertigt oder ignoriert.
Der VFL könnte ein absolut sympathischer und finanziell auch solider Verein sein. Scheinbar sind die Fans aber zufrieden damit wie es ist also sollte man dies mMn auch dabei belassen und dies Aktzeptieren.
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