Alles Part II
04.07.2011 - 00:39 Uhr
05.03.2016 - 13:28 Uhr
Du hast es immer gesagt, das ist richtig! Bleibe dabei, dass jeder grundsätzlich eine zweite Chance im Leben verdient. Diese hat er mal kolossal versaut und muss jetzt zur Rechenschaft gezogen werden!
Was mich hier wahnsinnig aufgeregt hat, dass hier einige immer nur das minimal Positive seiner Arbeit gesehen haben, während das maximal Negative immer ausgeblendet wurde.
Auch wenn es ein bitterer Anlass ist, freue ich mich doch, dass Du wieder was postest.
Was mich hier wahnsinnig aufgeregt hat, dass hier einige immer nur das minimal Positive seiner Arbeit gesehen haben, während das maximal Negative immer ausgeblendet wurde.
Auch wenn es ein bitterer Anlass ist, freue ich mich doch, dass Du wieder was postest.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Haching17 am 05.03.2016 um 13:29 Uhr bearbeitet
05.03.2016 - 23:51 Uhr
Das ist schon wirklich heftig, was der Kassenprüfer da sagt. Mir war immer klar, dass Schwabl schlecht wirtschaftet. Aber in die eigene Tasche? Das hatte ich ihm nicht zugetraut. Trotz und irgendwie auch gerade wegen seiner Vorstrafe.
Er hatte eine zweite Chance verdient. Als Sportdirektor unter einem fähigen Management/Präsidium. Oder, weil das keiner machen wollte, wenigstens mit einem kompetenten Schatzmeister. Am Ende war er Alleinherrscher und das ist also noch mehr in die Hose gegangen als vorher bekannt war.
Der Hoffnungsschimmer: Die so genannte Opposition hat mit Frühbeis jetzt wenigstens einen Namen (gut, den hatte man eh vermutet) und - noch viel wichtiger - da sind scheinbar Vertreter aus der Wirtschaft dabei. Vielleicht hat da ja einer Geld, oder kennt jemanden, der Geld hat.
Er hatte eine zweite Chance verdient. Als Sportdirektor unter einem fähigen Management/Präsidium. Oder, weil das keiner machen wollte, wenigstens mit einem kompetenten Schatzmeister. Am Ende war er Alleinherrscher und das ist also noch mehr in die Hose gegangen als vorher bekannt war.
Der Hoffnungsschimmer: Die so genannte Opposition hat mit Frühbeis jetzt wenigstens einen Namen (gut, den hatte man eh vermutet) und - noch viel wichtiger - da sind scheinbar Vertreter aus der Wirtschaft dabei. Vielleicht hat da ja einer Geld, oder kennt jemanden, der Geld hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von matto1701 am 05.03.2016 um 23:52 Uhr bearbeitet
06.03.2016 - 02:14 Uhr
Dass WuRst sich wieder an der Diskussion beteiligt ist wahrlich die einzige positive Nachricht. Er hatte Recht, in dem er Schwabl nicht über den Weg getraut hat. Ich dachte damals, dass es nach Kupka und Schrobenhauser nicht mehr tiefer gehen könnte, nun weiß man es besser.
Bin mal gespannt, wie es in allernächster Zukunft im Verein weitergeht. Denn wenn der Kassenprüfer richtig gerechnet hat, steht die SpVgg ja mal wieder am Rande der Insolvenz, trotz Pokalrekordeinnahmen, trotz Beteiligung am Niederlechner-Transfer. Bin zudem gespannt, wie sich Schromm verhält, der ja durchaus recht eng und intensiv mit Schwabl zusammenarbeitet. Und zu guter Letzt bin ich durchaus gespannt, ob und wann sich Schwabl zu den ganzen Vorwürfen äußert. Sehr gespannt.
Bin mal gespannt, wie es in allernächster Zukunft im Verein weitergeht. Denn wenn der Kassenprüfer richtig gerechnet hat, steht die SpVgg ja mal wieder am Rande der Insolvenz, trotz Pokalrekordeinnahmen, trotz Beteiligung am Niederlechner-Transfer. Bin zudem gespannt, wie sich Schromm verhält, der ja durchaus recht eng und intensiv mit Schwabl zusammenarbeitet. Und zu guter Letzt bin ich durchaus gespannt, ob und wann sich Schwabl zu den ganzen Vorwürfen äußert. Sehr gespannt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bimmi am 06.03.2016 um 02:20 Uhr bearbeitet
06.03.2016 - 12:02 Uhr
Es gibt weitere spannende Details:
1) Es verdichten sich die Gerüchte, dass unser Präsident seinem Spezl Wenisch und dessen Sohn Alexander Wenisch - ganz zufällig Geschäftsführer bei Alpenbauer bzw. Bavarian Sweets GmbH - sowohl das Trikot als auch den Stadionnamen für lau gegeben hat. Eine Vermutung, die ich hier schon öfters geäußert habe und die sich auch aus der Bilanz unseres Hauptsponsors oder nennen wir ihn lieber Hauptparasiten ablesen lässt.
Ich finde, das grenzt schon an Betrug am Gesamtverein!
2) Apropos Spezlwirtschaft: Wie da so ist im Leben - jetzt tritt auf einmal der Pate wieder auf und versucht wieder mehr Einfluss zu gewinnen. Hat der Herr Schrobenhauser etwa Bedenken, dass die Kassenprüfung weitere pikante Details ans Licht bringt.
Die Zukunft des Vereins kann nur unter Aufarbeitung der Vergangenheit und mit einem komplett neuen Team gelingen. Wenn jetzt der Schrobenhauser wieder kommt, dann haben wir den Weg von der Pest zur Cholera und wieder zurück gemacht. Ich kann nur alle Mitglieder vor diesem Schritt warnen!!
Ich gebe Matto absolut recht - mit Frühbeis haben wir jemanden, der absolut integer, zuverlässig, uneitel und zutiefst mit dem Verein verwurzelt ist. Einen besseren Präsidenten hatten wir schon lange nicht mehr - oder noch nie...
1) Es verdichten sich die Gerüchte, dass unser Präsident seinem Spezl Wenisch und dessen Sohn Alexander Wenisch - ganz zufällig Geschäftsführer bei Alpenbauer bzw. Bavarian Sweets GmbH - sowohl das Trikot als auch den Stadionnamen für lau gegeben hat. Eine Vermutung, die ich hier schon öfters geäußert habe und die sich auch aus der Bilanz unseres Hauptsponsors oder nennen wir ihn lieber Hauptparasiten ablesen lässt.
Ich finde, das grenzt schon an Betrug am Gesamtverein!
2) Apropos Spezlwirtschaft: Wie da so ist im Leben - jetzt tritt auf einmal der Pate wieder auf und versucht wieder mehr Einfluss zu gewinnen. Hat der Herr Schrobenhauser etwa Bedenken, dass die Kassenprüfung weitere pikante Details ans Licht bringt.
Die Zukunft des Vereins kann nur unter Aufarbeitung der Vergangenheit und mit einem komplett neuen Team gelingen. Wenn jetzt der Schrobenhauser wieder kommt, dann haben wir den Weg von der Pest zur Cholera und wieder zurück gemacht. Ich kann nur alle Mitglieder vor diesem Schritt warnen!!
Ich gebe Matto absolut recht - mit Frühbeis haben wir jemanden, der absolut integer, zuverlässig, uneitel und zutiefst mit dem Verein verwurzelt ist. Einen besseren Präsidenten hatten wir schon lange nicht mehr - oder noch nie...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Haching17 am 06.03.2016 um 12:03 Uhr bearbeitet
06.03.2016 - 14:50 Uhr
Zitat von Haching17
1) Es verdichten sich die Gerüchte, dass unser Präsident seinem Spezl Wenisch und dessen Sohn Alexander Wenisch - ganz zufällig Geschäftsführer bei Alpenbauer bzw. Bavarian Sweets GmbH - sowohl das Trikot als auch den Stadionnamen für lau gegeben hat. Eine Vermutung, die ich hier schon öfters geäußert habe und die sich auch aus der Bilanz unseres Hauptsponsors oder nennen wir ihn lieber Hauptparasiten ablesen lässt.
1) Es verdichten sich die Gerüchte, dass unser Präsident seinem Spezl Wenisch und dessen Sohn Alexander Wenisch - ganz zufällig Geschäftsführer bei Alpenbauer bzw. Bavarian Sweets GmbH - sowohl das Trikot als auch den Stadionnamen für lau gegeben hat. Eine Vermutung, die ich hier schon öfters geäußert habe und die sich auch aus der Bilanz unseres Hauptsponsors oder nennen wir ihn lieber Hauptparasiten ablesen lässt.
Ich dachte bisher, die zahlen einfach nur lächerlich wenig, weil man angeblich nichts besseres findet.
Vor der Saison (und vor den Pokalsiegen) war der Etat ja mit 400.000€ angegeben. Niederlechner und die Teilnahme an der 1. Runde bringen ja schon 325.000€. Wenn man dann noch die Peanuts von der Bandenwerbung und dem Ticketverkauf nimmt dachte ich Alpenbauer zahlt vielleicht 50.000€.
Ich erinnere mich an eine Aussage von Schwabl, als der "Deal" mit Alpenabuer abgeschlossen wurde. Er meinte, die zahlen einen "marktgerechten Preis".


06.03.2016 - 16:41 Uhr
Liest sich tatsächlich alles ein bisschen übel. Ich würde trotzdem raten, jetzt mal kühlen Kopf zu bewahren. Ich hab erst im Forum, dann den Artikel gelesen. Meine erste drängende Frage war: "In die eigene Tasche?!" - Stichwort Straftat, Stichwort üble Nachrede, etc. pp. - und die SZ würde sich bei der potenziellen Nachrede gleich auch noch mit reinhängen, "Verbreiterhaftung" nennt sich das. Also wenn sowas unwidersprochen in der Zeitung steht, dann ist das ein absoluter Paukenschlag.
Erste Erkenntnis mal dazu: Im Artikel steht nix von "in die eigene Tasche", sondern Hütt sagt (eine Äußerung mit durchaus Autorität qua Amt, aber kein "Tatsachenbericht"), er sei "eher" der Ansicht, der Verein könne "womöglich" Schadenersatzansprüche gegenüber dem Präsidium (nicht Schwabl) haben. Sowas lässt sich auf vielerlei Wegen herleiten. Da geht's darum, ob der zu entlastende Vorstand wissentlich Gelder nicht bestmöglich eingesetzt hat. Einen direkten Link zu Betrug oder "Untreue zum eigenen Vorteil" gibt es nicht. Dass sich Hütt so schwammig äußert und vom Präsidium die Rede ist, spricht imho übrigens _dagegen_, dass hier Selbstbereicherung auch nur vorgeworfen wird.
Konkrete, faktisch geäußerte Vorwürfe sind:
- "mangelnde Finanzkontrolle"
- "Finanzen außer Kontrolle"
- "gehe eher von der Möglichkeit aus, dass dem Verein ganz erhebliche Ansprüche gegen das Präsidium zustehen"
- keine Aktualisierung im Vereinsregister/beim DFB (imho eher bfv, aber wie auch immer)
- Führungsschwäche.
Auf der anderen Seite fängt Hütt die Hälfte der Spekulationen wieder ein (inkl. Alpenbauer-Vertrag), wenn er sich zitieren lässt, "bis zu Perchtolds Abgang sei alles in Ordnung gewesen".
Also, wie gesagt, harter Tobak. Aber auch: Langsam reiten. Spannend ist, in welche Richtung Hütt die Anspruchs-Sache erhärten will. Da steht ja jetzt erstmal nix drin. Und was Schwabl dazu sagt.
Finanzen außer Kontrolle ist für mich hingegen eher ein alter Hut. Dass die Einnahmen nicht die (unter allgemeinem berechtigten Wehklagen) zusammengestrichenen Ausgaben decken, ist ja ebenso allgemein bekannt. Dass es in der RL nicht besser wird, war doch wohl auch allen klar. (Außer Frühbeis wohl, aber vielleicht interpretiere ich ihn da fehl.)
Von Insolvenz ist im SZ-Artikel übrigens auch nirgendwo die Rede.
Ich hoffe stark, dass bei der Mitgliederversammlung jede Menge Zahlen auf den Tisch kommen. Und Konzepte. Denn entscheidend wird einfach sein, dass jemand ans Ruder kommt, der die Schieflage zwischen Einnahmen und Ausgaben in den Griff bekommt - und zwar durch Erhöhung der Einnahmen!
Erste Erkenntnis mal dazu: Im Artikel steht nix von "in die eigene Tasche", sondern Hütt sagt (eine Äußerung mit durchaus Autorität qua Amt, aber kein "Tatsachenbericht"), er sei "eher" der Ansicht, der Verein könne "womöglich" Schadenersatzansprüche gegenüber dem Präsidium (nicht Schwabl) haben. Sowas lässt sich auf vielerlei Wegen herleiten. Da geht's darum, ob der zu entlastende Vorstand wissentlich Gelder nicht bestmöglich eingesetzt hat. Einen direkten Link zu Betrug oder "Untreue zum eigenen Vorteil" gibt es nicht. Dass sich Hütt so schwammig äußert und vom Präsidium die Rede ist, spricht imho übrigens _dagegen_, dass hier Selbstbereicherung auch nur vorgeworfen wird.
Konkrete, faktisch geäußerte Vorwürfe sind:
- "mangelnde Finanzkontrolle"
- "Finanzen außer Kontrolle"
- "gehe eher von der Möglichkeit aus, dass dem Verein ganz erhebliche Ansprüche gegen das Präsidium zustehen"
- keine Aktualisierung im Vereinsregister/beim DFB (imho eher bfv, aber wie auch immer)
- Führungsschwäche.
Auf der anderen Seite fängt Hütt die Hälfte der Spekulationen wieder ein (inkl. Alpenbauer-Vertrag), wenn er sich zitieren lässt, "bis zu Perchtolds Abgang sei alles in Ordnung gewesen".
Also, wie gesagt, harter Tobak. Aber auch: Langsam reiten. Spannend ist, in welche Richtung Hütt die Anspruchs-Sache erhärten will. Da steht ja jetzt erstmal nix drin. Und was Schwabl dazu sagt.
Finanzen außer Kontrolle ist für mich hingegen eher ein alter Hut. Dass die Einnahmen nicht die (unter allgemeinem berechtigten Wehklagen) zusammengestrichenen Ausgaben decken, ist ja ebenso allgemein bekannt. Dass es in der RL nicht besser wird, war doch wohl auch allen klar. (Außer Frühbeis wohl, aber vielleicht interpretiere ich ihn da fehl.)
Von Insolvenz ist im SZ-Artikel übrigens auch nirgendwo die Rede.
Ich hoffe stark, dass bei der Mitgliederversammlung jede Menge Zahlen auf den Tisch kommen. Und Konzepte. Denn entscheidend wird einfach sein, dass jemand ans Ruder kommt, der die Schieflage zwischen Einnahmen und Ausgaben in den Griff bekommt - und zwar durch Erhöhung der Einnahmen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VorstadtFlo am 06.03.2016 um 16:46 Uhr bearbeitet
06.03.2016 - 21:51 Uhr
Zitat von VorstadtFlo
Liest sich tatsächlich alles ein bisschen übel. Ich würde trotzdem raten, jetzt mal kühlen Kopf zu bewahren. Ich hab erst im Forum, dann den Artikel gelesen. Meine erste drängende Frage war: "In die eigene Tasche?!" - Stichwort Straftat, Stichwort üble Nachrede, etc. pp. - und die SZ würde sich bei der potenziellen Nachrede gleich auch noch mit reinhängen, "Verbreiterhaftung" nennt sich das. Also wenn sowas unwidersprochen in der Zeitung steht, dann ist das ein absoluter Paukenschlag.
Erste Erkenntnis mal dazu: Im Artikel steht nix von "in die eigene Tasche", sondern Hütt sagt (eine Äußerung mit durchaus Autorität qua Amt, aber kein "Tatsachenbericht"), er sei "eher" der Ansicht, der Verein könne "womöglich" Schadenersatzansprüche gegenüber dem Präsidium (nicht Schwabl) haben. Sowas lässt sich auf vielerlei Wegen herleiten. Da geht's darum, ob der zu entlastende Vorstand wissentlich Gelder nicht bestmöglich eingesetzt hat. Einen direkten Link zu Betrug oder "Untreue zum eigenen Vorteil" gibt es nicht. Dass sich Hütt so schwammig äußert und vom Präsidium die Rede ist, spricht imho übrigens _dagegen_, dass hier Selbstbereicherung auch nur vorgeworfen wird.
Konkrete, faktisch geäußerte Vorwürfe sind:
- "mangelnde Finanzkontrolle"
- "Finanzen außer Kontrolle"
- "gehe eher von der Möglichkeit aus, dass dem Verein ganz erhebliche Ansprüche gegen das Präsidium zustehen"
- keine Aktualisierung im Vereinsregister/beim DFB (imho eher bfv, aber wie auch immer)
- Führungsschwäche.
Auf der anderen Seite fängt Hütt die Hälfte der Spekulationen wieder ein (inkl. Alpenbauer-Vertrag), wenn er sich zitieren lässt, "bis zu Perchtolds Abgang sei alles in Ordnung gewesen".
Also, wie gesagt, harter Tobak. Aber auch: Langsam reiten. Spannend ist, in welche Richtung Hütt die Anspruchs-Sache erhärten will. Da steht ja jetzt erstmal nix drin. Und was Schwabl dazu sagt.
Finanzen außer Kontrolle ist für mich hingegen eher ein alter Hut. Dass die Einnahmen nicht die (unter allgemeinem berechtigten Wehklagen) zusammengestrichenen Ausgaben decken, ist ja ebenso allgemein bekannt. Dass es in der RL nicht besser wird, war doch wohl auch allen klar. (Außer Frühbeis wohl, aber vielleicht interpretiere ich ihn da fehl.)
Von Insolvenz ist im SZ-Artikel übrigens auch nirgendwo die Rede.
Ich hoffe stark, dass bei der Mitgliederversammlung jede Menge Zahlen auf den Tisch kommen. Und Konzepte. Denn entscheidend wird einfach sein, dass jemand ans Ruder kommt, der die Schieflage zwischen Einnahmen und Ausgaben in den Griff bekommt - und zwar durch Erhöhung der Einnahmen!
Liest sich tatsächlich alles ein bisschen übel. Ich würde trotzdem raten, jetzt mal kühlen Kopf zu bewahren. Ich hab erst im Forum, dann den Artikel gelesen. Meine erste drängende Frage war: "In die eigene Tasche?!" - Stichwort Straftat, Stichwort üble Nachrede, etc. pp. - und die SZ würde sich bei der potenziellen Nachrede gleich auch noch mit reinhängen, "Verbreiterhaftung" nennt sich das. Also wenn sowas unwidersprochen in der Zeitung steht, dann ist das ein absoluter Paukenschlag.
Erste Erkenntnis mal dazu: Im Artikel steht nix von "in die eigene Tasche", sondern Hütt sagt (eine Äußerung mit durchaus Autorität qua Amt, aber kein "Tatsachenbericht"), er sei "eher" der Ansicht, der Verein könne "womöglich" Schadenersatzansprüche gegenüber dem Präsidium (nicht Schwabl) haben. Sowas lässt sich auf vielerlei Wegen herleiten. Da geht's darum, ob der zu entlastende Vorstand wissentlich Gelder nicht bestmöglich eingesetzt hat. Einen direkten Link zu Betrug oder "Untreue zum eigenen Vorteil" gibt es nicht. Dass sich Hütt so schwammig äußert und vom Präsidium die Rede ist, spricht imho übrigens _dagegen_, dass hier Selbstbereicherung auch nur vorgeworfen wird.
Konkrete, faktisch geäußerte Vorwürfe sind:
- "mangelnde Finanzkontrolle"
- "Finanzen außer Kontrolle"
- "gehe eher von der Möglichkeit aus, dass dem Verein ganz erhebliche Ansprüche gegen das Präsidium zustehen"
- keine Aktualisierung im Vereinsregister/beim DFB (imho eher bfv, aber wie auch immer)
- Führungsschwäche.
Auf der anderen Seite fängt Hütt die Hälfte der Spekulationen wieder ein (inkl. Alpenbauer-Vertrag), wenn er sich zitieren lässt, "bis zu Perchtolds Abgang sei alles in Ordnung gewesen".
Also, wie gesagt, harter Tobak. Aber auch: Langsam reiten. Spannend ist, in welche Richtung Hütt die Anspruchs-Sache erhärten will. Da steht ja jetzt erstmal nix drin. Und was Schwabl dazu sagt.
Finanzen außer Kontrolle ist für mich hingegen eher ein alter Hut. Dass die Einnahmen nicht die (unter allgemeinem berechtigten Wehklagen) zusammengestrichenen Ausgaben decken, ist ja ebenso allgemein bekannt. Dass es in der RL nicht besser wird, war doch wohl auch allen klar. (Außer Frühbeis wohl, aber vielleicht interpretiere ich ihn da fehl.)
Von Insolvenz ist im SZ-Artikel übrigens auch nirgendwo die Rede.
Ich hoffe stark, dass bei der Mitgliederversammlung jede Menge Zahlen auf den Tisch kommen. Und Konzepte. Denn entscheidend wird einfach sein, dass jemand ans Ruder kommt, der die Schieflage zwischen Einnahmen und Ausgaben in den Griff bekommt - und zwar durch Erhöhung der Einnahmen!
Schön zusammen gefasst und alles ein alter Hut: Schwabl kann mit Themen außerhalb der sportlichen Dinge überhaupt nicht umgehen und es herrscht Chaos. Die Opposition sagt weiterhin nix und wir warten auf den 7. April.
Noch 31 Tage bis wir hoffentlich endlich Transparenz bekommen in dieses Chaos. Alleine die Geschichte mit dem Schatzmeister ist leider ein Armutszeugnis, aber immerhin schön, dass bis dahin alles lief. Hütt nimmt uns da einiges ab mit dieser offenen Aussage. Denn auch trotz einer wohl nicht erteilbaren Drittligalizenz in 2015 war der Verein auf Kurs der Konsolidierung. Somit hat auch das lästige und ärgerliche Ausdünnen des Kaders und der Geschäftsstelle wenigstens etwas gebracht, wenn auch zu einem gigantischen Preis. Und das erfährt man erst so viel später, wo man sich fragt warum, denn es hätte ja im Zweifel eher für Schwabls Kurs gesprochen. Eine verweigerte Entlastung als Ratschlag ist dann der richtige Weg sich alle Türen offen zu halten, so lange weiterhin die Transparenz fehlt.
07.03.2016 - 09:39 Uhr
Schwabl sollte beim naechsten Heimspiel auch mal von den Tribuenen merken (hoeren), dass wir mit seiner Politik nicht einverstanden sind!
Evtl. werden dadurch, z.B. durch Diskussionen mit anderen Zuschauern, dann diese o.a. Informationen weiter verteilt. Nicht jeder, der wie wir mit Herz an diesem Verein haengen, liest hier ein Forum ect.
Wenn ich immer die Fotos sehe oder live, wie er am Zaun abklatscht, dann koennte ich....silent
Evtl. werden dadurch, z.B. durch Diskussionen mit anderen Zuschauern, dann diese o.a. Informationen weiter verteilt. Nicht jeder, der wie wir mit Herz an diesem Verein haengen, liest hier ein Forum ect.
Wenn ich immer die Fotos sehe oder live, wie er am Zaun abklatscht, dann koennte ich....silent
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MunichOlli66 am 07.03.2016 um 09:44 Uhr bearbeitet
08.03.2016 - 18:55 Uhr
Kann man bei euch Karten nur noch über Tickethall kaufen? Da gibts nur Stehplätze in der Süd zu kaufen..
08.03.2016 - 19:17 Uhr
Auf Tickethall gibt's nur Süd, ja.
Ich nehme aber an, das ist eher ein Fortschritt. Ich weiß es nicht sicher, glaub aber nicht, dass es davor zuletzt irgendeine Art Vorverkauf gab.
Wenn's dir sehr wichtig ist, mit dem Wunschplatz auf der Haupttribüne, dann mail mal die Geschäftsstelle an. An sich würd ich dir aber raten, einfach hinzugehen. Letztes ausverkauftes Spiel war imho Ende 2006 gegen 60.
Ich nehme aber an, das ist eher ein Fortschritt. Ich weiß es nicht sicher, glaub aber nicht, dass es davor zuletzt irgendeine Art Vorverkauf gab.
Wenn's dir sehr wichtig ist, mit dem Wunschplatz auf der Haupttribüne, dann mail mal die Geschäftsstelle an. An sich würd ich dir aber raten, einfach hinzugehen. Letztes ausverkauftes Spiel war imho Ende 2006 gegen 60.
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