| Geburtsdatum | 22.09.1962 |
|---|---|
| Alter | 63 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | MVV Maastricht |
Andries Jonker [Trainer]
27.02.2017 - 12:55 Uhr
01.03.2017 - 23:40 Uhr
Zitat von Hammerhai
Dass Jonker im Dezember noch keine Wunschlösung war, liegt auf der Hand. Sonst hätte man wohl keinen Vertrag mit David Wagner ausgehandelt. Was diese Seite von Olaf Rebbe betrifft, triffst du aber hier durchaus auf offene Ohren. Seine Außendarstellung ist maximal befriedigend. Ich hatte gehofft, dass er zeitnah jemanden zur Seite gestellt bekommt, denn Olaf ist unverkennbar jemand, der bestens im Hintergrund die Fäden ziehen kann, aber definitiv keiner, der den Verein dauerhaft repräsentieren kann. Dafür fehlt es ihm an der notwendigen Ausstrahlung und den rhetorischen Fähigkeiten. Klaus Allofs hätte der Presse bei dieser Frage den größten Bären aufgebunden.
Zitat von Mikelinho13
Dagegen war Rebbe sehr kurz angebunden, wenig sympathisch.
Besonders bei der Frage, warum Jonker nicht vorher schon auf dem Schirm war, wenn er denn die absolute Wunschlösung sein soll...
Das sagt ja doch Einiges über die eigene Kompetenz bzw. Wendehälsigkeit aus...
Dagegen war Rebbe sehr kurz angebunden, wenig sympathisch.
Besonders bei der Frage, warum Jonker nicht vorher schon auf dem Schirm war, wenn er denn die absolute Wunschlösung sein soll...
Das sagt ja doch Einiges über die eigene Kompetenz bzw. Wendehälsigkeit aus...
Dass Jonker im Dezember noch keine Wunschlösung war, liegt auf der Hand. Sonst hätte man wohl keinen Vertrag mit David Wagner ausgehandelt. Was diese Seite von Olaf Rebbe betrifft, triffst du aber hier durchaus auf offene Ohren. Seine Außendarstellung ist maximal befriedigend. Ich hatte gehofft, dass er zeitnah jemanden zur Seite gestellt bekommt, denn Olaf ist unverkennbar jemand, der bestens im Hintergrund die Fäden ziehen kann, aber definitiv keiner, der den Verein dauerhaft repräsentieren kann. Dafür fehlt es ihm an der notwendigen Ausstrahlung und den rhetorischen Fähigkeiten. Klaus Allofs hätte der Presse bei dieser Frage den größten Bären aufgebunden.
Wie oft wurde das ganze Allofs zum verhängnis, das er dauernd irgendwas in die Presse posaunte? Mir ist es lieber, wenn man es macht wie Rebbe. Dinge, die die Presse nichts angehen oder man keine vernünftige Antwort parat hat... Kein Kommentar.
02.03.2017 - 00:17 Uhr
Zitat von mituu
Wie oft wurde das ganze Allofs zum verhängnis, das er dauernd irgendwas in die Presse posaunte? Mir ist es lieber, wenn man es macht wie Rebbe. Dinge, die die Presse nichts angehen oder man keine vernünftige Antwort parat hat... Kein Kommentar.
Zitat von Hammerhai
Dass Jonker im Dezember noch keine Wunschlösung war, liegt auf der Hand. Sonst hätte man wohl keinen Vertrag mit David Wagner ausgehandelt. Was diese Seite von Olaf Rebbe betrifft, triffst du aber hier durchaus auf offene Ohren. Seine Außendarstellung ist maximal befriedigend. Ich hatte gehofft, dass er zeitnah jemanden zur Seite gestellt bekommt, denn Olaf ist unverkennbar jemand, der bestens im Hintergrund die Fäden ziehen kann, aber definitiv keiner, der den Verein dauerhaft repräsentieren kann. Dafür fehlt es ihm an der notwendigen Ausstrahlung und den rhetorischen Fähigkeiten. Klaus Allofs hätte der Presse bei dieser Frage den größten Bären aufgebunden.
Zitat von Mikelinho13
Dagegen war Rebbe sehr kurz angebunden, wenig sympathisch.
Besonders bei der Frage, warum Jonker nicht vorher schon auf dem Schirm war, wenn er denn die absolute Wunschlösung sein soll...
Das sagt ja doch Einiges über die eigene Kompetenz bzw. Wendehälsigkeit aus...
Dagegen war Rebbe sehr kurz angebunden, wenig sympathisch.
Besonders bei der Frage, warum Jonker nicht vorher schon auf dem Schirm war, wenn er denn die absolute Wunschlösung sein soll...
Das sagt ja doch Einiges über die eigene Kompetenz bzw. Wendehälsigkeit aus...
Dass Jonker im Dezember noch keine Wunschlösung war, liegt auf der Hand. Sonst hätte man wohl keinen Vertrag mit David Wagner ausgehandelt. Was diese Seite von Olaf Rebbe betrifft, triffst du aber hier durchaus auf offene Ohren. Seine Außendarstellung ist maximal befriedigend. Ich hatte gehofft, dass er zeitnah jemanden zur Seite gestellt bekommt, denn Olaf ist unverkennbar jemand, der bestens im Hintergrund die Fäden ziehen kann, aber definitiv keiner, der den Verein dauerhaft repräsentieren kann. Dafür fehlt es ihm an der notwendigen Ausstrahlung und den rhetorischen Fähigkeiten. Klaus Allofs hätte der Presse bei dieser Frage den größten Bären aufgebunden.
Wie oft wurde das ganze Allofs zum verhängnis, das er dauernd irgendwas in die Presse posaunte? Mir ist es lieber, wenn man es macht wie Rebbe. Dinge, die die Presse nichts angehen oder man keine vernünftige Antwort parat hat... Kein Kommentar.
Da hast du mich falsch verstanden. Genau das schätze ich an Rebbe: Dass er eben nicht wie Allofs jedes Mikrofon mitnimmt. Dennoch hat Allofs im Umgang mit den Medien eine gewisse Souveränität und Eloquenz ausgestrahlt, wohingegen Rebbe oft noch sehr wortkarg daherkommt. Ich bleibe dabei, dass ihm (und dem Verein) ein "Medienprofi" an seiner Seite nicht schlechttun würde.
02.03.2017 - 02:08 Uhr
Naja.. abwarten, wie er sich entwickelt in der Sache. Das er noch nicht so souverän wirkt wie ein alter Hase mit 30 Jahren Erfahrung im Geschäft, is ja logo.
Aber was anderes: Wollen wir dazu nicht in den passenden Thread gehen?
Aber was anderes: Wollen wir dazu nicht in den passenden Thread gehen?
02.03.2017 - 04:40 Uhr
Rebbe wirkt in der Tat leicht gereizt momentan. Hat wohl arbeitsintensive Tage und Nächte hinter sich.
Generell finde ich aber, dass er sich nicht so schlecht verkauft wie anfangs befürchtet. Ein bisschen Zeit sollte man ihm schon geben. Dass er in Sachen dummes Zeug erzählen noch nicht an Allofs herankommt, kann ich ihm indes nicht verübeln. In dieser Übung ist Klaus sowas wie das Real Madrid der Managergarde.
Aber natürlich gehört das nicht in den Jonker-Thread, Sorry.
Generell finde ich aber, dass er sich nicht so schlecht verkauft wie anfangs befürchtet. Ein bisschen Zeit sollte man ihm schon geben. Dass er in Sachen dummes Zeug erzählen noch nicht an Allofs herankommt, kann ich ihm indes nicht verübeln. In dieser Übung ist Klaus sowas wie das Real Madrid der Managergarde.
Aber natürlich gehört das nicht in den Jonker-Thread, Sorry.
02.03.2017 - 08:26 Uhr
Also wenn ich mir die Entscheidung für Jonker so durch den Kopf gehen lasse ist es aus Vereinssicht eine absolut nachvollziehbare Entscheidung!
Der Verein muss zukünftig mit weniger Geld auskommen. Man hat immer noch mehr als 2/3 der restlichen Bundesligavereine aber 20-25 Millionen sind halt nicht wenig.
Man scheint Begriffen zu haben das die Ausrichtung auf teure deutsche Nationalspieler nichts ist.
Zukünftig soll wieder vermehrt auf junge Entwicklungsfähige Spieler gesetzt werden.
Man hätte jetzt einen Feuerwehrmann holen können der wirklich nur bis Saisonende bleibt und bestenfalls den Klassenerhalt sichert. Da würde mir aber eigentlich nur Huub Stevens einfallen.
Wen hätte man dann im Sommer verpflichten sollen? Grad wo man wahrscheinlich erst in den letzten Spielen eine Planungssicherheit für die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison gewinnt.
Man hätte eine Lösung wie Breitenreiter, Labbadia, etc. präsentieren können. Diese hätten uns bestenfalls zum Klassenerhalt geführt und hätten dann mit verringertem Budget leben müssen. Zumindest Labbadia hat das in Stuttgart nicht hinbekommen.
Eine internationale Lösung wie Ranieri, Sousa oder LvG? Hätten sich das wohl unter den oben genannten Punkten nicht angetan und hätten auch nicht zu der geplanten Neuausrichtung gepasst da sowohl Raniere wie auch LvG ein extrem hohes Gehalt gefordert hätten. Sousa wäre wohl ein noch größeres Risiko als Jonker da er als Trainer überhaupt keine Erfahrung in Deutschland hat.
Jonker passt da schon ganz gut, das Risiko ist allerdings hoch da er jetzt keine Vorbereitung hat um seine Taktik trainieren zu lassen. Wenn es gut geht haben wir glaube ich jemanden der in der neuen Saison den VfL spielerisch wieder nach vorne bringt. Aber auch dann sollte man erstmal kleine Brötchen backen und nicht erwarten das es gleich in die Champions-League geht.
Der Verein muss zukünftig mit weniger Geld auskommen. Man hat immer noch mehr als 2/3 der restlichen Bundesligavereine aber 20-25 Millionen sind halt nicht wenig.
Man scheint Begriffen zu haben das die Ausrichtung auf teure deutsche Nationalspieler nichts ist.
Zukünftig soll wieder vermehrt auf junge Entwicklungsfähige Spieler gesetzt werden.
Man hätte jetzt einen Feuerwehrmann holen können der wirklich nur bis Saisonende bleibt und bestenfalls den Klassenerhalt sichert. Da würde mir aber eigentlich nur Huub Stevens einfallen.
Wen hätte man dann im Sommer verpflichten sollen? Grad wo man wahrscheinlich erst in den letzten Spielen eine Planungssicherheit für die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison gewinnt.
Man hätte eine Lösung wie Breitenreiter, Labbadia, etc. präsentieren können. Diese hätten uns bestenfalls zum Klassenerhalt geführt und hätten dann mit verringertem Budget leben müssen. Zumindest Labbadia hat das in Stuttgart nicht hinbekommen.
Eine internationale Lösung wie Ranieri, Sousa oder LvG? Hätten sich das wohl unter den oben genannten Punkten nicht angetan und hätten auch nicht zu der geplanten Neuausrichtung gepasst da sowohl Raniere wie auch LvG ein extrem hohes Gehalt gefordert hätten. Sousa wäre wohl ein noch größeres Risiko als Jonker da er als Trainer überhaupt keine Erfahrung in Deutschland hat.
Jonker passt da schon ganz gut, das Risiko ist allerdings hoch da er jetzt keine Vorbereitung hat um seine Taktik trainieren zu lassen. Wenn es gut geht haben wir glaube ich jemanden der in der neuen Saison den VfL spielerisch wieder nach vorne bringt. Aber auch dann sollte man erstmal kleine Brötchen backen und nicht erwarten das es gleich in die Champions-League geht.
02.03.2017 - 09:35 Uhr
Zitat von Edin09
Also wenn ich mir die Entscheidung für Jonker so durch den Kopf gehen lasse ist es aus Vereinssicht eine absolut nachvollziehbare Entscheidung!
Der Verein muss zukünftig mit weniger Geld auskommen. Man hat immer noch mehr als 2/3 der restlichen Bundesligavereine aber 20-25 Millionen sind halt nicht wenig.
Man scheint Begriffen zu haben das die Ausrichtung auf teure deutsche Nationalspieler nichts ist.
Zukünftig soll wieder vermehrt auf junge Entwicklungsfähige Spieler gesetzt werden.
Man hätte jetzt einen Feuerwehrmann holen können der wirklich nur bis Saisonende bleibt und bestenfalls den Klassenerhalt sichert. Da würde mir aber eigentlich nur Huub Stevens einfallen.
Wen hätte man dann im Sommer verpflichten sollen? Grad wo man wahrscheinlich erst in den letzten Spielen eine Planungssicherheit für die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison gewinnt.
Man hätte eine Lösung wie Breitenreiter, Labbadia, etc. präsentieren können. Diese hätten uns bestenfalls zum Klassenerhalt geführt und hätten dann mit verringertem Budget leben müssen. Zumindest Labbadia hat das in Stuttgart nicht hinbekommen.
Eine internationale Lösung wie Ranieri, Sousa oder LvG? Hätten sich das wohl unter den oben genannten Punkten nicht angetan und hätten auch nicht zu der geplanten Neuausrichtung gepasst da sowohl Raniere wie auch LvG ein extrem hohes Gehalt gefordert hätten. Sousa wäre wohl ein noch größeres Risiko als Jonker da er als Trainer überhaupt keine Erfahrung in Deutschland hat.
Jonker passt da schon ganz gut, das Risiko ist allerdings hoch da er jetzt keine Vorbereitung hat um seine Taktik trainieren zu lassen. Wenn es gut geht haben wir glaube ich jemanden der in der neuen Saison den VfL spielerisch wieder nach vorne bringt. Aber auch dann sollte man erstmal kleine Brötchen backen und nicht erwarten das es gleich in die Champions-League geht.
Also wenn ich mir die Entscheidung für Jonker so durch den Kopf gehen lasse ist es aus Vereinssicht eine absolut nachvollziehbare Entscheidung!
Der Verein muss zukünftig mit weniger Geld auskommen. Man hat immer noch mehr als 2/3 der restlichen Bundesligavereine aber 20-25 Millionen sind halt nicht wenig.
Man scheint Begriffen zu haben das die Ausrichtung auf teure deutsche Nationalspieler nichts ist.
Zukünftig soll wieder vermehrt auf junge Entwicklungsfähige Spieler gesetzt werden.
Man hätte jetzt einen Feuerwehrmann holen können der wirklich nur bis Saisonende bleibt und bestenfalls den Klassenerhalt sichert. Da würde mir aber eigentlich nur Huub Stevens einfallen.
Wen hätte man dann im Sommer verpflichten sollen? Grad wo man wahrscheinlich erst in den letzten Spielen eine Planungssicherheit für die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison gewinnt.
Man hätte eine Lösung wie Breitenreiter, Labbadia, etc. präsentieren können. Diese hätten uns bestenfalls zum Klassenerhalt geführt und hätten dann mit verringertem Budget leben müssen. Zumindest Labbadia hat das in Stuttgart nicht hinbekommen.
Eine internationale Lösung wie Ranieri, Sousa oder LvG? Hätten sich das wohl unter den oben genannten Punkten nicht angetan und hätten auch nicht zu der geplanten Neuausrichtung gepasst da sowohl Raniere wie auch LvG ein extrem hohes Gehalt gefordert hätten. Sousa wäre wohl ein noch größeres Risiko als Jonker da er als Trainer überhaupt keine Erfahrung in Deutschland hat.
Jonker passt da schon ganz gut, das Risiko ist allerdings hoch da er jetzt keine Vorbereitung hat um seine Taktik trainieren zu lassen. Wenn es gut geht haben wir glaube ich jemanden der in der neuen Saison den VfL spielerisch wieder nach vorne bringt. Aber auch dann sollte man erstmal kleine Brötchen backen und nicht erwarten das es gleich in die Champions-League geht.
Interessanter Ansatz. Ich sehe das ähnlich.
Als Verein sollte man immer sehen, dass Trainer und Spielermaterial eine fruchtbare Symbiose ergeben. Ich brauche keine potenziellen Topspieler von morgen verpflichten, wenn ich Hecking oder Luhukay auf der Bank sitzen habe. Das ergibt keinen Sinn. Allofs hat ständig Spieler am Trainer vorbei verpflichtet, die dann keinen Stich gemacht haben.
Jonker hat ja am Montag bei der PK schon angesprochen, dass man das über das Thema Jugend/Perspektivspieler schon vor seinem Dienstantritt gesprochen hat und dass ihm dieses sehr wichtig war. Es klang so, als habe der Klub vor, in diesem Bereich Gas zu geben. Jonker hat dann auch nochmal den damaligen Verlust von Brandt angesprochen und angedeutet, dass sowas in Zukunft nicht mehr passieren darf. Scheint also ein großes Thema im Verein zu sein.
In der Hinsicht sollte Jonker also tatsächlich passen. Das große Risiko sehe ich erstmal darin, jetzt die Klasse zu halten. Denn Fußball der van Gaalschen Schule (falls Jonker ihn im Sinne hat) braucht Zeit, den kann man nicht in 3 Wochen vermitteln. Zeit, die wir nicht haben. Deshalb vermute ich, dass der Trainer jetzt eher in Richtung Stabilisierung strebt und seine Präferenzen erstmal ein Stück weit zurückstehen müssen.
Wobei ich ohnehin gespannt bin, für was genau Jonker überhaupt steht. Radikales Positionsspiel?
Beim VfL hat er unter grundverschiedenen Cheftrainern gearbeitet, daraus lässt sich bezüglich seiner eigenen Vorstellungen wenig ableiten.
Aus diesen Gründen ist Jonker trotz allem Risiko eine absolut hochinteressante Wahl. Interessant deshalb, weil schwer einzuschätzen und (trotz reichlich Erfahrung) fast jungfräulich als Cheftrainer in Deutschland. Nun hat er freie Hand und kann zeigen, was in ihm steckt. Das Spannende ist, dass man nicht weiß, was man bekommt. Das wäre bei Bruno und Konsorten anders gewesen.
Seine Stationen in Holland sind so lange her, die will ich nicht überbewerten. Seitdem wird er extrem viel gelernt haben, so weit wie er rumgekommen ist.
Insgesamt bleibe ich eher skeptisch, ob er auf Dauer wirklich der richtige Mann für den VfL sein wird, so sehr ich es mir wünsche. Dafür wurde man einfach zu oft enttäuscht in der Vergangenheit, daher erwarte ich generell nicht mehr zuviel von den Trainern, die hier aufschlagen. Gerade weil im Verein insgesamt soviel falsch läuft, dass es vor allem für einen eher weniger etablierten Coach nicht einfach ist. Hochinteressant ist die Kombination Wolfsburg/Jonker aber allemal.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 02.03.2017 um 09:41 Uhr bearbeitet
02.03.2017 - 09:57 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Interessanter Ansatz. Ich sehe das ähnlich.
Als Verein sollte man immer sehen, dass Trainer und Spielermaterial eine fruchtbare Symbiose ergeben. Ich brauche keine potenziellen Topspieler von morgen verpflichten, wenn ich Hecking oder Luhukay auf der Bank sitzen habe. Das ergibt keinen Sinn. Allofs hat ständig Spieler am Trainer vorbei verpflichtet, die dann keinen Stich gemacht haben.
Jonker hat ja am Montag bei der PK schon angesprochen, dass man das über das Thema Jugend/Perspektivspieler schon vor seinem Dienstantritt gesprochen hat und dass ihm dieses sehr wichtig war. Es klang so, als habe der Klub vor, in diesem Bereich Gas zu geben. Jonker hat dann auch nochmal den damaligen Verlust von Brandt angesprochen und angedeutet, dass sowas in Zukunft nicht mehr passieren darf. Scheint also ein großes Thema im Verein zu sein.
In der Hinsicht sollte Jonker also tatsächlich passen. Das große Risiko sehe ich erstmal darin, jetzt die Klasse zu halten. Denn Fußball der van Gaalschen Schule (falls Jonker ihn im Sinne hat) braucht Zeit, den kann man nicht in 3 Wochen vermitteln. Zeit, die wir nicht haben. Deshalb vermute ich, dass der Trainer jetzt eher in Richtung Stabilisierung strebt und seine Präferenzen erstmal ein Stück weit zurückstehen müssen.
Wobei ich ohnehin gespannt bin, für was genau Jonker überhaupt steht. Radikales Positionsspiel?
Beim VfL hat er unter grundverschiedenen Cheftrainern gearbeitet, daraus lässt sich bezüglich seiner eigenen Vorstellungen wenig ableiten.
Aus diesen Gründen ist Jonker trotz allem Risiko eine absolut hochinteressante Wahl. Interessant deshalb, weil schwer einzuschätzen und (trotz reichlich Erfahrung) fast jungfräulich als Cheftrainer in Deutschland. Nun hat er freie Hand und kann zeigen, was in ihm steckt. Das Spannende ist, dass man nicht weiß, was man bekommt. Das wäre bei Bruno und Konsorten anders gewesen.
Seine Stationen in Holland sind so lange her, die will ich nicht überbewerten. Seitdem wird er extrem viel gelernt haben, so weit wie er rumgekommen ist.
Insgesamt bleibe ich eher skeptisch, ob er auf Dauer wirklich der richtige Mann für den VfL sein wird, so sehr ich es mir wünsche. Dafür wurde man einfach zu oft enttäuscht in der Vergangenheit, daher erwarte ich generell nicht mehr zuviel von den Trainern, die hier aufschlagen. Gerade weil im Verein insgesamt soviel falsch läuft, dass es vor allem für einen eher weniger etablierten Coach nicht einfach ist. Hochinteressant ist die Kombination Wolfsburg/Jonker aber allemal.
Zitat von Edin09
Also wenn ich mir die Entscheidung für Jonker so durch den Kopf gehen lasse ist es aus Vereinssicht eine absolut nachvollziehbare Entscheidung!
Der Verein muss zukünftig mit weniger Geld auskommen. Man hat immer noch mehr als 2/3 der restlichen Bundesligavereine aber 20-25 Millionen sind halt nicht wenig.
Man scheint Begriffen zu haben das die Ausrichtung auf teure deutsche Nationalspieler nichts ist.
Zukünftig soll wieder vermehrt auf junge Entwicklungsfähige Spieler gesetzt werden.
Man hätte jetzt einen Feuerwehrmann holen können der wirklich nur bis Saisonende bleibt und bestenfalls den Klassenerhalt sichert. Da würde mir aber eigentlich nur Huub Stevens einfallen.
Wen hätte man dann im Sommer verpflichten sollen? Grad wo man wahrscheinlich erst in den letzten Spielen eine Planungssicherheit für die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison gewinnt.
Man hätte eine Lösung wie Breitenreiter, Labbadia, etc. präsentieren können. Diese hätten uns bestenfalls zum Klassenerhalt geführt und hätten dann mit verringertem Budget leben müssen. Zumindest Labbadia hat das in Stuttgart nicht hinbekommen.
Eine internationale Lösung wie Ranieri, Sousa oder LvG? Hätten sich das wohl unter den oben genannten Punkten nicht angetan und hätten auch nicht zu der geplanten Neuausrichtung gepasst da sowohl Raniere wie auch LvG ein extrem hohes Gehalt gefordert hätten. Sousa wäre wohl ein noch größeres Risiko als Jonker da er als Trainer überhaupt keine Erfahrung in Deutschland hat.
Jonker passt da schon ganz gut, das Risiko ist allerdings hoch da er jetzt keine Vorbereitung hat um seine Taktik trainieren zu lassen. Wenn es gut geht haben wir glaube ich jemanden der in der neuen Saison den VfL spielerisch wieder nach vorne bringt. Aber auch dann sollte man erstmal kleine Brötchen backen und nicht erwarten das es gleich in die Champions-League geht.
Also wenn ich mir die Entscheidung für Jonker so durch den Kopf gehen lasse ist es aus Vereinssicht eine absolut nachvollziehbare Entscheidung!
Der Verein muss zukünftig mit weniger Geld auskommen. Man hat immer noch mehr als 2/3 der restlichen Bundesligavereine aber 20-25 Millionen sind halt nicht wenig.
Man scheint Begriffen zu haben das die Ausrichtung auf teure deutsche Nationalspieler nichts ist.
Zukünftig soll wieder vermehrt auf junge Entwicklungsfähige Spieler gesetzt werden.
Man hätte jetzt einen Feuerwehrmann holen können der wirklich nur bis Saisonende bleibt und bestenfalls den Klassenerhalt sichert. Da würde mir aber eigentlich nur Huub Stevens einfallen.
Wen hätte man dann im Sommer verpflichten sollen? Grad wo man wahrscheinlich erst in den letzten Spielen eine Planungssicherheit für die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison gewinnt.
Man hätte eine Lösung wie Breitenreiter, Labbadia, etc. präsentieren können. Diese hätten uns bestenfalls zum Klassenerhalt geführt und hätten dann mit verringertem Budget leben müssen. Zumindest Labbadia hat das in Stuttgart nicht hinbekommen.
Eine internationale Lösung wie Ranieri, Sousa oder LvG? Hätten sich das wohl unter den oben genannten Punkten nicht angetan und hätten auch nicht zu der geplanten Neuausrichtung gepasst da sowohl Raniere wie auch LvG ein extrem hohes Gehalt gefordert hätten. Sousa wäre wohl ein noch größeres Risiko als Jonker da er als Trainer überhaupt keine Erfahrung in Deutschland hat.
Jonker passt da schon ganz gut, das Risiko ist allerdings hoch da er jetzt keine Vorbereitung hat um seine Taktik trainieren zu lassen. Wenn es gut geht haben wir glaube ich jemanden der in der neuen Saison den VfL spielerisch wieder nach vorne bringt. Aber auch dann sollte man erstmal kleine Brötchen backen und nicht erwarten das es gleich in die Champions-League geht.
Interessanter Ansatz. Ich sehe das ähnlich.
Als Verein sollte man immer sehen, dass Trainer und Spielermaterial eine fruchtbare Symbiose ergeben. Ich brauche keine potenziellen Topspieler von morgen verpflichten, wenn ich Hecking oder Luhukay auf der Bank sitzen habe. Das ergibt keinen Sinn. Allofs hat ständig Spieler am Trainer vorbei verpflichtet, die dann keinen Stich gemacht haben.
Jonker hat ja am Montag bei der PK schon angesprochen, dass man das über das Thema Jugend/Perspektivspieler schon vor seinem Dienstantritt gesprochen hat und dass ihm dieses sehr wichtig war. Es klang so, als habe der Klub vor, in diesem Bereich Gas zu geben. Jonker hat dann auch nochmal den damaligen Verlust von Brandt angesprochen und angedeutet, dass sowas in Zukunft nicht mehr passieren darf. Scheint also ein großes Thema im Verein zu sein.
In der Hinsicht sollte Jonker also tatsächlich passen. Das große Risiko sehe ich erstmal darin, jetzt die Klasse zu halten. Denn Fußball der van Gaalschen Schule (falls Jonker ihn im Sinne hat) braucht Zeit, den kann man nicht in 3 Wochen vermitteln. Zeit, die wir nicht haben. Deshalb vermute ich, dass der Trainer jetzt eher in Richtung Stabilisierung strebt und seine Präferenzen erstmal ein Stück weit zurückstehen müssen.
Wobei ich ohnehin gespannt bin, für was genau Jonker überhaupt steht. Radikales Positionsspiel?
Beim VfL hat er unter grundverschiedenen Cheftrainern gearbeitet, daraus lässt sich bezüglich seiner eigenen Vorstellungen wenig ableiten.
Aus diesen Gründen ist Jonker trotz allem Risiko eine absolut hochinteressante Wahl. Interessant deshalb, weil schwer einzuschätzen und (trotz reichlich Erfahrung) fast jungfräulich als Cheftrainer in Deutschland. Nun hat er freie Hand und kann zeigen, was in ihm steckt. Das Spannende ist, dass man nicht weiß, was man bekommt. Das wäre bei Bruno und Konsorten anders gewesen.
Seine Stationen in Holland sind so lange her, die will ich nicht überbewerten. Seitdem wird er extrem viel gelernt haben, so weit wie er rumgekommen ist.
Insgesamt bleibe ich eher skeptisch, ob er auf Dauer wirklich der richtige Mann für den VfL sein wird, so sehr ich es mir wünsche. Dafür wurde man einfach zu oft enttäuscht in der Vergangenheit, daher erwarte ich generell nicht mehr zuviel von den Trainern, die hier aufschlagen. Gerade weil im Verein insgesamt soviel falsch läuft, dass es vor allem für einen eher weniger etablierten Coach nicht einfach ist. Hochinteressant ist die Kombination Wolfsburg/Jonker aber allemal.
Du hast meine Gedanken/Befürchtungen/Hoffnungen sehr gut zusammengefasst. Danke.
02.03.2017 - 10:18 Uhr
Zitat von Hammerhai
Da hast du mich falsch verstanden. Genau das schätze ich an Rebbe: Dass er eben nicht wie Allofs jedes Mikrofon mitnimmt. Dennoch hat Allofs im Umgang mit den Medien eine gewisse Souveränität und Eloquenz ausgestrahlt, wohingegen Rebbe oft noch sehr wortkarg daherkommt. Ich bleibe dabei, dass ihm (und dem Verein) ein "Medienprofi" an seiner Seite nicht schlechttun würde.
Zitat von mituu
Wie oft wurde das ganze Allofs zum verhängnis, das er dauernd irgendwas in die Presse posaunte? Mir ist es lieber, wenn man es macht wie Rebbe. Dinge, die die Presse nichts angehen oder man keine vernünftige Antwort parat hat... Kein Kommentar.
Zitat von Hammerhai
Dass Jonker im Dezember noch keine Wunschlösung war, liegt auf der Hand. Sonst hätte man wohl keinen Vertrag mit David Wagner ausgehandelt. Was diese Seite von Olaf Rebbe betrifft, triffst du aber hier durchaus auf offene Ohren. Seine Außendarstellung ist maximal befriedigend. Ich hatte gehofft, dass er zeitnah jemanden zur Seite gestellt bekommt, denn Olaf ist unverkennbar jemand, der bestens im Hintergrund die Fäden ziehen kann, aber definitiv keiner, der den Verein dauerhaft repräsentieren kann. Dafür fehlt es ihm an der notwendigen Ausstrahlung und den rhetorischen Fähigkeiten. Klaus Allofs hätte der Presse bei dieser Frage den größten Bären aufgebunden.
Zitat von Mikelinho13
Dagegen war Rebbe sehr kurz angebunden, wenig sympathisch.
Besonders bei der Frage, warum Jonker nicht vorher schon auf dem Schirm war, wenn er denn die absolute Wunschlösung sein soll...
Das sagt ja doch Einiges über die eigene Kompetenz bzw. Wendehälsigkeit aus...
Dagegen war Rebbe sehr kurz angebunden, wenig sympathisch.
Besonders bei der Frage, warum Jonker nicht vorher schon auf dem Schirm war, wenn er denn die absolute Wunschlösung sein soll...
Das sagt ja doch Einiges über die eigene Kompetenz bzw. Wendehälsigkeit aus...
Dass Jonker im Dezember noch keine Wunschlösung war, liegt auf der Hand. Sonst hätte man wohl keinen Vertrag mit David Wagner ausgehandelt. Was diese Seite von Olaf Rebbe betrifft, triffst du aber hier durchaus auf offene Ohren. Seine Außendarstellung ist maximal befriedigend. Ich hatte gehofft, dass er zeitnah jemanden zur Seite gestellt bekommt, denn Olaf ist unverkennbar jemand, der bestens im Hintergrund die Fäden ziehen kann, aber definitiv keiner, der den Verein dauerhaft repräsentieren kann. Dafür fehlt es ihm an der notwendigen Ausstrahlung und den rhetorischen Fähigkeiten. Klaus Allofs hätte der Presse bei dieser Frage den größten Bären aufgebunden.
Wie oft wurde das ganze Allofs zum verhängnis, das er dauernd irgendwas in die Presse posaunte? Mir ist es lieber, wenn man es macht wie Rebbe. Dinge, die die Presse nichts angehen oder man keine vernünftige Antwort parat hat... Kein Kommentar.
Da hast du mich falsch verstanden. Genau das schätze ich an Rebbe: Dass er eben nicht wie Allofs jedes Mikrofon mitnimmt. Dennoch hat Allofs im Umgang mit den Medien eine gewisse Souveränität und Eloquenz ausgestrahlt, wohingegen Rebbe oft noch sehr wortkarg daherkommt. Ich bleibe dabei, dass ihm (und dem Verein) ein "Medienprofi" an seiner Seite nicht schlechttun würde.
Als Fan ist das selbstverständlich unbefriedigend, wenn man solche kurzen und knappen Antworten von den Verantwortlichen in einer PK oder einem Interview hört. Ich persönlich finde die Art von Rebbe im Gegensatz zu den Selbstdarstellern vorher richtig erfrischend. Er ist emotionslos auf den Punkt, wenn er sich zu etwas nicht äußern möchte, dann sagt er das Frei raus. jeder weiß sofort woran er ist.
Das Medien und zum Teil die Fans damit nicht umgehen können ist ganz klar. Für mich braucht es keinen Medienprofi neben ihm.
02.03.2017 - 18:00 Uhr
Da der Spieltagsthread noch nicht erstellt wurde, erstmal hier: https://www.vfl-wolfsburg.de/woelfetv.html
PK zum Spiel in Mainz.
PK zum Spiel in Mainz.
02.03.2017 - 20:34 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Da der Spieltagsthread noch nicht erstellt wurde, erstmal hier: https://www.vfl-wolfsburg.de/woelfetv.html
PK zum Spiel in Mainz.
Da der Spieltagsthread noch nicht erstellt wurde, erstmal hier: https://www.vfl-wolfsburg.de/woelfetv.html
PK zum Spiel in Mainz.
sehr schön, interessante aussagen, zum nachdenken. mal schauen, ob sie diesmal umsetzen und sich zusammenreißen werden.
kopf einschalten!
danke für den link, hatte heute nachmittag ne ganze zeit ssnhd an, aber da war nicht viel, von der pk gar nichts.
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Niederlande 