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Bruno Labbadia
Geburtsdatum 08.02.1966
Alter 60
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Bruno Labbadia [Ex-Trainer]

20.02.2018 - 12:52 Uhr
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#351
28.05.2018 - 13:59 Uhr
Zitat von westschinken

Zitat von Frisbee

Zitat von mituu

Zitat von OneEightSeven

Zitat von Frisbee

Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."

Das geht gar nicht.


Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.


Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.

Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre. grins


Ich bin einfach nicht der Meinung, dass man Arbeitnehmer sonderlich motiviert, wenn man sie öffentlich an den Pranger stellt und sich gleichzeitig lobt und ruft: "Seht her, ich weiß was!"

Zwinkernd

Ich kann nicht beurteilen was Ismael, Jonker, Schmidt und co. in den vergangenen Jahren intern angesprochen haben, ich bevorzuge das interne Gespräch allerdings. So einen Arbeitnehmer wie Labbadia halte ich nicht für tragbar, den würde ich absägen.


Die Möglichkeiten liegen doch auf der Hand: Entweder ist er nicht mehr da, oder man sondert die Schuldigen rigoros aus. Da man mit ihm weitermacht, tippe ich auf Konsequenz zwei.

Und: Es ist einfach mal erfrischend, dass jemand die Wahrheit sagt. Alle wollten Ehrlichkeit in einer verlogenen Branchen. Gerade b ei uns gibt es doch diese Ja-Sager Mentalität, dich im übrigen zum kotzen finde. Endlich tut sich was.


Wenn es nach Labbadia geht, funktioniert ja in dem Verein niemand. Das kann man nach all den Interviews herauslesen. Spieler nicht, Management, Medizinische Abteilung und Verwaltung.

Abgesehen von den enormen Kosten: Die alle über die Planke gehen zu lassen und Neue zu holen wird unmöglich ... wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Wob? Bei uns liegt sie bei 1,2% ...

Abgesehen davon, dass der Wissenstransfer so auch bei Null liegt.

Du musst die Arbeitnehmer die du hast so formen, dass sie funktionieren. Wenn dann max. 5% nicht funktionieren, kannst du austauschen. - Aber von Labbadia habe ich bisher noch nichts positives über den VfL gehört, ihn selbst natürlich ausgenommen.

•     •     •

VfL: Per aspera ad astra

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 28.05.2018 um 14:01 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#352
28.05.2018 - 14:08 Uhr
Zitat von Frisbee
Zitat von westschinken

Zitat von Frisbee

Zitat von mituu

Zitat von OneEightSeven

Zitat von Frisbee

Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."

Das geht gar nicht.


Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.


Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.

Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre. grins


Ich bin einfach nicht der Meinung, dass man Arbeitnehmer sonderlich motiviert, wenn man sie öffentlich an den Pranger stellt und sich gleichzeitig lobt und ruft: "Seht her, ich weiß was!"

Zwinkernd

Ich kann nicht beurteilen was Ismael, Jonker, Schmidt und co. in den vergangenen Jahren intern angesprochen haben, ich bevorzuge das interne Gespräch allerdings. So einen Arbeitnehmer wie Labbadia halte ich nicht für tragbar, den würde ich absägen.


Die Möglichkeiten liegen doch auf der Hand: Entweder ist er nicht mehr da, oder man sondert die Schuldigen rigoros aus. Da man mit ihm weitermacht, tippe ich auf Konsequenz zwei.

Und: Es ist einfach mal erfrischend, dass jemand die Wahrheit sagt. Alle wollten Ehrlichkeit in einer verlogenen Branchen. Gerade b ei uns gibt es doch diese Ja-Sager Mentalität, dich im übrigen zum kotzen finde. Endlich tut sich was.


Wenn es nach Labbadia geht, funktioniert ja in dem Verein niemand. Das kann man nach all den Interviews herauslesen. Spieler nicht, Management, Medizinische Abteilung und Verwaltung.

Abgesehen von den enormen Kosten: Die alle über die Planke gehen zu lassen und Neue zu holen wird unmöglich ... wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Wob? Bei uns liegt sie bei 1,2% ...

Abgesehen davon, dass der Wissenstransfer so auch bei Null liegt.

Du musst die Arbeitnehmer die du hast so formen, dass sie funktionieren. Wenn dann max. 5% nicht funktionieren, kannst du austauschen. - Aber von Labbadia habe ich bisher noch nichts positives über den VfL gehört, ihn selbst natürlich ausgenommen.


Ich weiß nicht, ob deine Erfahrungen branchenübergreifend im Fußball 1-1 so anzuwenden sind.
Wenn beim VfL nur ein paar Dinge falschgelaufen wären, dann wäre man vielleicht 10. und 9. geworden, aber nicht zweimal 16.. Damit wäre man bis 2009 jeweils direkt abgestiegen.
Übrigens hat Labbadia auch gesagt, dass er durchaus auch Gutes im Verein sieht.
So oder so, wir werden sehen, wohin es führt.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#353
28.05.2018 - 14:20 Uhr
Zitat von OneEightSeven

Zitat von Frisbee

Zitat von westschinken

Zitat von Frisbee

Zitat von mituu

Zitat von OneEightSeven

Zitat von Frisbee

Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."

Das geht gar nicht.


Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.


Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.

Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre. grins


Ich bin einfach nicht der Meinung, dass man Arbeitnehmer sonderlich motiviert, wenn man sie öffentlich an den Pranger stellt und sich gleichzeitig lobt und ruft: "Seht her, ich weiß was!"

Zwinkernd

Ich kann nicht beurteilen was Ismael, Jonker, Schmidt und co. in den vergangenen Jahren intern angesprochen haben, ich bevorzuge das interne Gespräch allerdings. So einen Arbeitnehmer wie Labbadia halte ich nicht für tragbar, den würde ich absägen.


Die Möglichkeiten liegen doch auf der Hand: Entweder ist er nicht mehr da, oder man sondert die Schuldigen rigoros aus. Da man mit ihm weitermacht, tippe ich auf Konsequenz zwei.

Und: Es ist einfach mal erfrischend, dass jemand die Wahrheit sagt. Alle wollten Ehrlichkeit in einer verlogenen Branchen. Gerade b ei uns gibt es doch diese Ja-Sager Mentalität, dich im übrigen zum kotzen finde. Endlich tut sich was.


Wenn es nach Labbadia geht, funktioniert ja in dem Verein niemand. Das kann man nach all den Interviews herauslesen. Spieler nicht, Management, Medizinische Abteilung und Verwaltung.

Abgesehen von den enormen Kosten: Die alle über die Planke gehen zu lassen und Neue zu holen wird unmöglich ... wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Wob? Bei uns liegt sie bei 1,2% ...

Abgesehen davon, dass der Wissenstransfer so auch bei Null liegt.

Du musst die Arbeitnehmer die du hast so formen, dass sie funktionieren. Wenn dann max. 5% nicht funktionieren, kannst du austauschen. - Aber von Labbadia habe ich bisher noch nichts positives über den VfL gehört, ihn selbst natürlich ausgenommen.


Ich weiß nicht, ob deine Erfahrungen branchenübergreifend im Fußball 1-1 so anzuwenden sind.
Wenn beim VfL nur ein paar Dinge falschgelaufen wären, dann wäre man vielleicht 10. und 9. geworden, aber nicht zweimal 16.. Damit wäre man bis 2009 jeweils direkt abgestiegen.
Übrigens hat Labbadia auch gesagt, dass er durchaus auch Gutes im Verein sieht.
So oder so, wir werden sehen, wohin es führt.


Der VfL ist ein normaler Arbeitgeber, abgesehen von den 20 Millionären auf dem Rasen. Mit Arbeitnehmern die all ihre Bedürfnisse haben. Mit Buchhaltern, IT´lern, Vertrieblern, etc.

Die alle abzukanzeln als "emotionslos", "orientierungslos", "gleichgültig" und "verunsichert", halte ich nach wie vor für nicht tragbar.

Und nun zu behaupten er habe das geändert bzw. ändere das, ist doch ein wenig sonderbar. Wahrscheinlich hat der bisher nicht ein Wort mit den Meisten gewechselt, weiß nicht was sie tun und kennt auch ihren Background nicht.

Meine Erfahrung: Es gibt verschiedenste Kommunikationstechniken, ob es jetzt NLP o.ä. ist, Labbadia beherrscht keine davon, es bringt aber meines Erachtens auch nichts so etwas konsequent zu beherrschen. Arbeitnehmer gut führen, kann man nur, wenn man ihren Background kennt und sie auf der emotionalen Ebene führt. - Und nicht öffentlich vorführt.

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VfL: Per aspera ad astra

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 28.05.2018 um 14:26 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#354
28.05.2018 - 14:33 Uhr
Zitat von Frisbee
Zitat von OneEightSeven

Zitat von Frisbee

Zitat von westschinken

Zitat von Frisbee

Zitat von mituu

Zitat von OneEightSeven

Zitat von Frisbee

Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."

Das geht gar nicht.


Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.


Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.

Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre. grins


Ich bin einfach nicht der Meinung, dass man Arbeitnehmer sonderlich motiviert, wenn man sie öffentlich an den Pranger stellt und sich gleichzeitig lobt und ruft: "Seht her, ich weiß was!"

Zwinkernd

Ich kann nicht beurteilen was Ismael, Jonker, Schmidt und co. in den vergangenen Jahren intern angesprochen haben, ich bevorzuge das interne Gespräch allerdings. So einen Arbeitnehmer wie Labbadia halte ich nicht für tragbar, den würde ich absägen.


Die Möglichkeiten liegen doch auf der Hand: Entweder ist er nicht mehr da, oder man sondert die Schuldigen rigoros aus. Da man mit ihm weitermacht, tippe ich auf Konsequenz zwei.

Und: Es ist einfach mal erfrischend, dass jemand die Wahrheit sagt. Alle wollten Ehrlichkeit in einer verlogenen Branchen. Gerade b ei uns gibt es doch diese Ja-Sager Mentalität, dich im übrigen zum kotzen finde. Endlich tut sich was.


Wenn es nach Labbadia geht, funktioniert ja in dem Verein niemand. Das kann man nach all den Interviews herauslesen. Spieler nicht, Management, Medizinische Abteilung und Verwaltung.

Abgesehen von den enormen Kosten: Die alle über die Planke gehen zu lassen und Neue zu holen wird unmöglich ... wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Wob? Bei uns liegt sie bei 1,2% ...

Abgesehen davon, dass der Wissenstransfer so auch bei Null liegt.

Du musst die Arbeitnehmer die du hast so formen, dass sie funktionieren. Wenn dann max. 5% nicht funktionieren, kannst du austauschen. - Aber von Labbadia habe ich bisher noch nichts positives über den VfL gehört, ihn selbst natürlich ausgenommen.


Ich weiß nicht, ob deine Erfahrungen branchenübergreifend im Fußball 1-1 so anzuwenden sind.
Wenn beim VfL nur ein paar Dinge falschgelaufen wären, dann wäre man vielleicht 10. und 9. geworden, aber nicht zweimal 16.. Damit wäre man bis 2009 jeweils direkt abgestiegen.
Übrigens hat Labbadia auch gesagt, dass er durchaus auch Gutes im Verein sieht.
So oder so, wir werden sehen, wohin es führt.


Der VfL ist ein normaler Arbeitgeber, abgesehen von den 20 Millionären auf dem Rasen. Mit Arbeitnehmern die all ihre Bedürfnisse haben. Mit Buchhaltern, IT´lern, Vertrieblern, etc.

Die alle abzukanzeln als "emotionslos", "orientierungslos", "gleichgültig" und "verunsichert", halte ich nach wie vor für nicht tragbar.

Und nun zu behaupten er habe das geändert bzw. ändere das, ist doch ein wenig sonderbar. Wahrscheinlich hat der bisher nicht ein Wort mit den Meisten gewechselt, weiß nicht was sie tun und kennt auch ihren Background nicht.

Meine Erfahrung: Es gibt verschiedenste Kommunikationstechniken, ob es jetzt NLP o.ä. ist, Labbadia beherrscht keine davon, es bringt aber meines Erachtens auch nichts so etwas konsequent zu beherrschen. Arbeitnehmer gut führen, kann man nur, wenn man ihren Background kennt und sie auf der emotionalen Ebene führt. - Und nicht öffentlich vorführt.


Frisbee, ich glaube du nimmst das ganze einfach zu genau. Das eher dann korintenkackerei.

Es gibt Probleme auf allen Ebenen und in jedem Bereich. Bisher war es immer so, dass einem Erfolgreichen Jahr, DIE SCHLECHTEN JAHRE foltgen. Das ist doch ein anerkanntes Problem überall, dass sich auf erreichten ausgeruht wird und der Fehler begangen wird einen Gang zurück zu schalten.

Labbadia sagt ja nicht das der Buchhalter seine Konten nicht im Griff hat. Er sagt halt, dass der Verein, wo er sicherlich alle am sportlichen Erfolg messbaren Personen meint, kritisch hinterfragen müssen.

Und ganz ehrlich, dass unsere medizinische oder Scouting Abteilung unterstes Bundesliga Niveau hat, ist ja nicht erst seit dem Interview von Labbadia klar. Hinzu kommt ein Aufsichtsrat der keine Ahnung von der Materie hat und 2 Geschäftsführer, für die Sport im Allgemeinen eher eine unaufwendbare Anstrengung ist.

Labbadia hat hier einfach überspitzt den Finger tief in die Wunde gelegt und öffentlich ein paar Anhaltspunkte genannt.

Wenn man was verändern will, muss man auch dazu bereit sein. Es wird sich zeigen was der VfL und seine neuen Verantwortlichen aus den letzten beiden Jahren gelernt haben.

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¯¯¨¨˜“ª¤.¸ VfL WOLFSBURG ¸.¤ª“˜¨¨¯¯
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#355
28.05.2018 - 15:06 Uhr
Mich erinnert das ein wenig an das Mittelalter, wo Überbringer schlechter Nachrichten gehängt wurden.

Fakt ist doch, dass hier nichts normal läuft. Von der schlechtesten medizinischen Abteilung, Spielern, die scheinbar keine Lust haben, Mitarbeitern mit Wimpeln anderer Vereine, Seilschaften und Intrigen (laut Medien).

Und mal ehrlich: Wenn ein Verein bzw. Unternehmen so schlecht performt, hat das Gründe in der normalen Mitarbeiterbasis. Da unterscheidet sich ein Verein nicht großartig von Dienstleistung- und Produktionsbetrieben. Eines ist sicher: Entweder die Mitarbeiter hinterfragen sich und tragen die Veränderungen mit, oder sie müssen sich was neues suchen. Man muss auch mal aufhören, auf jede Befindlichkeit Rücksicht zu nehmen.

Und ich finde die öffentliche Kommunikation interessant, wenn wirklich harte Umstrukturierungen anstehen. Man macht nämlich schon vorher Publik, was los ist und kriegt so Medien und Fans auf die eigene Seite und erreicht eine Art der Legitimation. Nach dem Motto: Da läuft ja alles falsch, sollen die mal ausmisten.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#356
28.05.2018 - 15:29 Uhr
Ich finde die Generalkritik etwas überzogen. Mir fehlt vor allem die Selbstreflexion von Labbadia. Er hat einige Spiele total vercoacht und sicher auch einige Fehler gemacht.. Hierfür findet er aber keine Worte.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#357
28.05.2018 - 15:44 Uhr
Zitat von Gamer4U
Ich finde die Generalkritik etwas überzogen. Mir fehlt vor allem die Selbstreflexion von Labbadia. Er hat einige Spiele total vercoacht und sicher auch einige Fehler gemacht.. Hierfür findet er aber keine Worte.


Klar hat er Spiele vercoacht, genau wie jeder seiner Vorgänger auch. Man muss ja auch erstmal erkennen, auf welche Spieler man zählen kann und auf welche nicht.
In allererster Linie waren die Spieler aber in katastrophalem Zustand. Nicht nur, dass ständig andere Spieler verletzt waren, auch die, die auf dem Feld standen sind oftmals völlig eingebrochen.
Gegen Köln und Kiel sah die Truppe aber ganz anders aus, allein die Körpersprache. Das waren Welten im Vergleich zu vorher. Und sowas liegt nicht nur am Gegner.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#358
28.05.2018 - 15:59 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Zitat von Gamer4U

Ich finde die Generalkritik etwas überzogen. Mir fehlt vor allem die Selbstreflexion von Labbadia. Er hat einige Spiele total vercoacht und sicher auch einige Fehler gemacht.. Hierfür findet er aber keine Worte.


Klar hat er Spiele vercoacht, genau wie jeder seiner Vorgänger auch. Man muss ja auch erstmal erkennen, auf welche Spieler man zählen kann und auf welche nicht.
In allererster Linie waren die Spieler aber in katastrophalem Zustand. Nicht nur, dass ständig andere Spieler verletzt waren, auch die, die auf dem Feld standen sind oftmals völlig eingebrochen.
Gegen Köln und Kiel sah die Truppe aber ganz anders aus, allein die Körpersprache. Das waren Welten im Vergleich zu vorher. Und sowas liegt nicht nur am Gegner.


Weil da jeder gewusst hat worum es geht, wenn man diese Einstellung als Trainer vorher nicht vermittelt bekommt, ist man definitiv kein giter Trainer.

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Immer nur DU!
JM19!
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#359
28.05.2018 - 16:21 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Zitat von Gamer4U

Ich finde die Generalkritik etwas überzogen. Mir fehlt vor allem die Selbstreflexion von Labbadia. Er hat einige Spiele total vercoacht und sicher auch einige Fehler gemacht.. Hierfür findet er aber keine Worte.


Klar hat er Spiele vercoacht, genau wie jeder seiner Vorgänger auch. Man muss ja auch erstmal erkennen, auf welche Spieler man zählen kann und auf welche nicht.
In allererster Linie waren die Spieler aber in katastrophalem Zustand. Nicht nur, dass ständig andere Spieler verletzt waren, auch die, die auf dem Feld standen sind oftmals völlig eingebrochen.
Gegen Köln und Kiel sah die Truppe aber ganz anders aus, allein die Körpersprache. Das waren Welten im Vergleich zu vorher. Und sowas liegt nicht nur am Gegner.
.

Aha... Du bist also der Meinung das BL keine Fehler gemacht hat, oder? Wenn ich an die Spiele gg Leverkusen, Hoffemheim, Gladbach und Leipzig denke wird mir heute noch ganz anders. Das HSV Spiel will ich erst gar nicht anführen. Aber, stimmt ja, das lag an der Mannschaft oder am Busfahrer (vielleicht hat er die falsche Musik gespielt). Bevor ich alles schlecht mache und alle anderen kritisiere, schaue ich vor der eigenen Haustür nach. Er hat die Klasse gehalten und kennt viele Baustellen in der Mannschaft und im Verein . Das ist ohne Zweifel positiv. Alles andere wird die Zukunft zeigen - da haben wir ohnehin keinen Einfluss!
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#360
28.05.2018 - 17:10 Uhr
So ist es. Es war wichtig das die Entscheidung zum Trainer schnell fällt damit jetzt die Kaderplanung zeitnah angegangen werden kann.
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