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BVB - Taktik-Thread

20.01.2006 - 12:09 Uhr
BVB - Taktik-Thread |#6021
14.02.2026 - 10:56 Uhr
Grundsätzlich entsteht ein Eckball meist aus einer Angriffs- bzw. Offensivaktion. Eine Mannschaft spielt nach vorne, um Tore zu erzielen, während der Gegner versucht, dies zu verhindern oder zu verteidigen. Gelingt es dem verteidigenden Team nicht, den Ball kontrolliert nach vorne zu klären, erhöht sich der Druck, da der Ball am oder im Strafraum (in jedem Fall jedoch in der eigenen Hälfte) verbleibt.

Der Sinn eines Eckballs besteht unter anderem darin, offensiv agierende Mannschaften für ihr Angriffsspiel zu belohnen und ihnen die Möglichkeit zu geben, weiteren Druck aufzubauen. Verteidigt der Gegner erfolgreich nach vorne und es entsteht ein Konter, wird ebenfalls die nach vorne gerichtete Aktion belohnt: Es ergeben sich größere Räume, und der Umschaltmoment kann effektiv genutzt werden.

Würde man Eckbälle nun so regulieren, dass ihr Vorteil bewusst begrenzt wird, widerspräche dies im Grunde dieser Spielmechanik. Gleichzeitig wurde gestern ein klarer Elfmeter nicht einmal überprüft, obwohl hier eine offensichtliche Torchance verhindert wurde. Auch in diesem Fall wurde die Offensivaktion nicht belohnt bzw. man wurde als angreifendes Team benachteiligt.

Ein leichtes Halten oder Blocken kann man durchaus tolerant bewerten. Im Mittelfeld ist das normal. Doch je deutlicher die Benachteiligung wird, desto konsequenter sollte zugunsten der Offensive entschieden werden. Aktuell wird intensiv über den „Ecken-Trick“ diskutiert, während der gestrige Elfmeter (streng genommen sogar zwei) sowie die nicht gegebene rote Karte gegen Lovro Majer (letzte Woche) kaum thematisiert werden. Obwohl diese Entscheidungen einen klar regelwidrigen Nachteil erzeugt haben. Natürlich für das angreifende Team.

Fazit: Ja, würde Borussia Dortmund solche Gegentore nach Ecken kassieren, wäre das ebenfalls ärgerlich. Der richtige Ansatz wäre jedoch, gar nicht erst so viele Eckbälle zuzulassen. Konsequentes Verteidigen nach vorne, effektives Konterspiel oder mehr Ballbesitz mit Spielkontrolle würden automatisch zu weniger Ecken und weniger kritischen Strafraumszenen führen.

Weniger im vorderen Drittel bedeuten weniger Eckbälle. Warum sollte man also eine Mannschaft bestrafen, die häufiger gefährlich vors Tor kommt? Daher halte ich die Taktik für legitim, solange kein tatsächliches Foul vorliegt. Ich sehe darin auch keine Grauzone. Diese entsteht erst durch die Schiedsrichter, wenn klare Verstöße nicht oder nur unzureichend sanktioniert werden.

Sollte man Ecken z. B. so regulieren, dass kein Spieler den 5er betreten darf, wäre ich dafür... allerdings nur, wenn Offensivspiel weiterhin belohnt wird. Da destruktives Spiel heutzutage ohnehin oft begünstigt wird, könnte man ergänzend die Regel einführen: 3 Ecken = 1 Elfmeter. Das gefiel mir mehr, als die aktuelle Eckentaktik. 😇

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Taktik-Thread |#6022
01.03.2026 - 09:48 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Zitat von BVBBC

Zitat von Doc_Gonzo

Heute sieht man seine Stärken, weil wir nur ~30% Ballbesitz haben. Gegen den Ball extrem gut, hervorragende Laufwege beim Umschaltspiel und er kommt schnörkellos zum Abschluss. Technisch ist er auch solide, wenn er etwas Platz hat.
Im März geht's allerdings wieder gegen Abstiegskandidaten, dann wird es wieder zäh.


Ich würde die 3er Reihe, die heute begonnen hat, trotzdem gerne gegen die nächsten Gegner sehen. Wenn man die Bayern so stressen kann damit, dann kann man das auch bei technisch schwächeren Gegnern. Selbst wenn die dann die Bälle nach vorne bolzen, wird ihnen das bei dem Tempo und der Aggressivität nicht immer gelingen, was solche Situationen schnell scharf macht. Vor allem nach der Halbzeitpause war das schon sehr gefährlich, was wir im Pressing hinbekamen. Zumal man gegen schwächere Gegner dann auch mehr Wellen hinbekommt, die zwangsläufig zu Fehlern führen sollten, wenn man die Bälle schnell wieder einsammelt.

Offensiv ist es sicher nicht optimal, wenn die 3 dann kreieren sollen, umso enger es wird. Allerdings würde ich trotzdem nochmal genauer sehen wollen, ob sich da nicht vielleicht doch ein paar Synergieeffekte einstellen, indem man variabel in Abschlusspositionen kommt, dadurch den Gegner ständig bewegt und vor allem mit Tempo in den 16er geht, das nur schwer zu halten ist. Trotzdem Silva bei den Tiefenläufen nicht auf dem Level von Beier und Adeyemi ist, ist es eben doch ein Unterschied zu Guirassy und daher vorstellbar, dass die Variabilität des Trios beim Thema Kreativität etwas hilft, weil mehr Zug und Bewegung ohne Ball drin ist, wodurch zwangsläufig auch Zuordnungsprobleme und dynamischere Situationen entstehen. Mit Guirassy ist das bei Beier und Adeyemi halt schon bei der Ballannahme oft ziemlich statisch, weil das Tempo verschleppt und die Tiefe oft schlecht besetzt wird.

Von dem her würde ich nicht darauf setzen, dass es mit dem Trio im März so zäh laufen muss, wie von dir angenommen. Trotzdem die Angriffsreihe dafür sicher nicht das einzige Thema ist. Mehr gemeinsame Minuten hätten sie nach dem Spiel heute zumindest verdient.


Kann mir sehr gut vorstellen, dass es ab der nächsten Saison das Stamm-Trio sein wird.

Vor allem mit Viererkette und dadurch mit einem weiteren Kreativspieler statt einem IV, würde ich das gerne mal sehen. Mit der Elf, wie gegen die Bayern, fehlt es wahrscheinlich an Kreativität, denke ich. In dem Spiel gegen die Bayern war eben kein gepflegtes, kontrolliertes Spiel durchs Mittelfeld gefragt, da konnte sehr vertikal gespielt werden, da unsere Stürmer Raum hatten, was defensivere Gegner nicht so anbieten.
Daher würde ich gerne so etwas sehen:

------Adeyemi--------Silva-------Beier---------------
------------------Chukwuemeka------------Couto---
-Svensson-------------------------Nmecha-----------
------------------Bellingham---------------------------
----Schlotterbeck-------------Anton-----------------
----------------------Kobel-------------------------------


Hier Nmecha halbrechts als Teil der Doppelsech, weil er mit seinem Tempo Couto außen gut absichern kann. Couto sollte rechts offensiv weiterhin die Breite geben, was ohne Dreierkette eine andere Absicherung benötigt. Das könnten aufgrund ihres Tempos im Mittelfeld eigentlich nur Nmecha und Can gut bewerkstelligen; aber Can sollte nicht mehr im Mittelfeld auflaufen. Links offensiv muss Adeyemi dann eher Breite geben als Beier. Aufgrund seiner Fähigkeiten im 1gegen1 kann Adeyemi diese Rolle auch besser ausfüllen als Beier. Ansonsten ist man dort aber flexibel mit Svensson, Chukwuemeka und Adeyemi. Svensson wird als LV defensiver spielen müssen als vor der Dreierkette. Hier kann man nicht auch noch eine Absicherung wie für Couto installieren. Das ist aber auch nicht nötig, Svensson sehe ich sowieso mehr als AV als als Schienenspieler. Für Adeyemi ändert sich positionell aber eigentlich nichts, da eben Chukwuemeka als zusätzlicher Spieler im Mittelfeld aufläuft und mit seinen 1gegen1 Fähigkeiten auch ab und an über außen kommen könnte. Da mit Chukwuemeka hier ein offensiverer, kreativer Mittelfeldspieler aufläuft, sollte das für Adeyemi und die andere Stürmer nur Vorteile haben, da sie besser in Szene gesetzt werden würden.
Insgesamt wäre die Aufstellung aber deutlich offensiver als jetzt, da im Prinzip nur ein IV gegen einen offensiveren Chukwuemeka getauscht wurde und die Rollen der Spieler sich ansonsten wenig ändern. Wobei das eigentlich auch nur eine Ausrichtung wäre, wie sie viele Vereine spielen. Im Allgemeine wäre die Aufstellung nicht besonders offensiv; nur eben aus Sicht, was Kovac spielen lässt.
BVB - Taktik-Thread |#6023
01.03.2026 - 10:34 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von BVBBC

Zitat von Doc_Gonzo

Heute sieht man seine Stärken, weil wir nur ~30% Ballbesitz haben. Gegen den Ball extrem gut, hervorragende Laufwege beim Umschaltspiel und er kommt schnörkellos zum Abschluss. Technisch ist er auch solide, wenn er etwas Platz hat.
Im März geht's allerdings wieder gegen Abstiegskandidaten, dann wird es wieder zäh.


Ich würde die 3er Reihe, die heute begonnen hat, trotzdem gerne gegen die nächsten Gegner sehen. Wenn man die Bayern so stressen kann damit, dann kann man das auch bei technisch schwächeren Gegnern. Selbst wenn die dann die Bälle nach vorne bolzen, wird ihnen das bei dem Tempo und der Aggressivität nicht immer gelingen, was solche Situationen schnell scharf macht. Vor allem nach der Halbzeitpause war das schon sehr gefährlich, was wir im Pressing hinbekamen. Zumal man gegen schwächere Gegner dann auch mehr Wellen hinbekommt, die zwangsläufig zu Fehlern führen sollten, wenn man die Bälle schnell wieder einsammelt.

Offensiv ist es sicher nicht optimal, wenn die 3 dann kreieren sollen, umso enger es wird. Allerdings würde ich trotzdem nochmal genauer sehen wollen, ob sich da nicht vielleicht doch ein paar Synergieeffekte einstellen, indem man variabel in Abschlusspositionen kommt, dadurch den Gegner ständig bewegt und vor allem mit Tempo in den 16er geht, das nur schwer zu halten ist. Trotzdem Silva bei den Tiefenläufen nicht auf dem Level von Beier und Adeyemi ist, ist es eben doch ein Unterschied zu Guirassy und daher vorstellbar, dass die Variabilität des Trios beim Thema Kreativität etwas hilft, weil mehr Zug und Bewegung ohne Ball drin ist, wodurch zwangsläufig auch Zuordnungsprobleme und dynamischere Situationen entstehen. Mit Guirassy ist das bei Beier und Adeyemi halt schon bei der Ballannahme oft ziemlich statisch, weil das Tempo verschleppt und die Tiefe oft schlecht besetzt wird.

Von dem her würde ich nicht darauf setzen, dass es mit dem Trio im März so zäh laufen muss, wie von dir angenommen. Trotzdem die Angriffsreihe dafür sicher nicht das einzige Thema ist. Mehr gemeinsame Minuten hätten sie nach dem Spiel heute zumindest verdient.


Kann mir sehr gut vorstellen, dass es ab der nächsten Saison das Stamm-Trio sein wird.

Vor allem mit Viererkette und dadurch mit einem weiteren Kreativspieler statt einem IV, würde ich das gerne mal sehen. Mit der Elf, wie gegen die Bayern, fehlt es wahrscheinlich an Kreativität, denke ich. In dem Spiel gegen die Bayern war eben kein gepflegtes, kontrolliertes Spiel durchs Mittelfeld gefragt, da konnte sehr vertikal gespielt werden, da unsere Stürmer Raum hatten, was defensivere Gegner nicht so anbieten.
Daher würde ich gerne so etwas sehen:

------Adeyemi--------Silva-------Beier---------------
------------------Chukwuemeka------------Couto---
-Svensson-------------------------Nmecha-----------
------------------Bellingham---------------------------
----Schlotterbeck-------------Anton-----------------
----------------------Kobel-------------------------------


Hier Nmecha halbrechts als Teil der Doppelsech, weil er mit seinem Tempo Couto außen gut absichern kann. Couto sollte rechts offensiv weiterhin die Breite geben, was ohne Dreierkette eine andere Absicherung benötigt. Das könnten aufgrund ihres Tempos im Mittelfeld eigentlich nur Nmecha und Can gut bewerkstelligen; aber Can sollte nicht mehr im Mittelfeld auflaufen. Links offensiv muss Adeyemi dann eher Breite geben als Beier. Aufgrund seiner Fähigkeiten im 1gegen1 kann Adeyemi diese Rolle auch besser ausfüllen als Beier. Ansonsten ist man dort aber flexibel mit Svensson, Chukwuemeka und Adeyemi. Svensson wird als LV defensiver spielen müssen als vor der Dreierkette. Hier kann man nicht auch noch eine Absicherung wie für Couto installieren. Das ist aber auch nicht nötig, Svensson sehe ich sowieso mehr als AV als als Schienenspieler. Für Adeyemi ändert sich positionell aber eigentlich nichts, da eben Chukwuemeka als zusätzlicher Spieler im Mittelfeld aufläuft und mit seinen 1gegen1 Fähigkeiten auch ab und an über außen kommen könnte. Da mit Chukwuemeka hier ein offensiverer, kreativer Mittelfeldspieler aufläuft, sollte das für Adeyemi und die andere Stürmer nur Vorteile haben, da sie besser in Szene gesetzt werden würden.
Insgesamt wäre die Aufstellung aber deutlich offensiver als jetzt, da im Prinzip nur ein IV gegen einen offensiveren Chukwuemeka getauscht wurde und die Rollen der Spieler sich ansonsten wenig ändern. Wobei das eigentlich auch nur eine Ausrichtung wäre, wie sie viele Vereine spielen. Im Allgemeine wäre die Aufstellung nicht besonders offensiv; nur eben aus Sicht, was Kovac spielen lässt.


Finde vieles daran richtig und würde selbst für die nächste Saison sehr ähnliche Gedanken verfolgen. Allerdings bin ich mir bezüglich der Absicherung und Breitengebern nicht sicher, wie man das optimiert.

Denn es ist klar, dass Nmecha aus dem Zentrum gezogen bedeutet, dass die Absicherung zentral suboptimal wäre, weil das Trio Schlotterbeck, Anton und Bellingham die Tiefe nicht konstant gut verteidigt bekommen dürfte. Da fehlt mindestens einer, der richtig schnelle Gegenspieler aufnehmen kann. Daher stellt sich mir defensiv die Frage, ob Couto der Spieler ist, dessen Absicherung die kritischte ist. Zumal eine seitlichere Positionierung bereits im Ballbesitz meines Erachtens auch Nachteile mit sich bringt. Selbst wenn man Nmecha zentral stärker absichernd einsetzen würde und wenig Spielraum nach vorne lässt, um Chukwuemeka zu unterstützen, würde man zumindest Bellingham mehr davon erlauben oder sogar einen Wechsel darin. Das würde also weniger Isolationen von Chukwuemeka bedeuten, weil man mehr Optionen für Ablagen eröffnet, was ich wichtig fände, da Chukwuemeka im First Touch noch Luft nach oben hat.

Dazu bleibt es dabei, dass man mit diesem Kader das Thema Breitengeber nicht optimal lösen kann. Die echten AV - Couto zähle ich nicht dazu - geben vor, dass die OA Breitengeber sein sollten. Umgekehrt geben die OA vor, dass die AV Breitengeber sein sollten. Dabei hat das eben auch Konsequenzen für IV und DM. Sichern die AV ab, können die DM offensiver nachrücken und die IV müssen nicht in die Breite verteidigen können. Schieben die AV hoch, ist es eher umgekehrt und dann muss vor allem im DM einer sein, der in der Kette auffüllen kann. Das wäre mir bei Bellingham noch zu viel verlangt. Der Kopfball gestern zur Kimmich Vorlage hat zwar mit der konkreten Aufgabenstellung wenig zu tun, aber ist trotzdem das letzte beobachtbare Symptom für seine Wachstumsschmerzen auf der 6. Davon sieht man jedes Spiel immer noch zu viel, gerade im taktischen Verständnis. Ich hätte daher nicht das Vertrauen in ihn, dass er bei einem offensiven AV weit genug ist, um die Rolle im Zentrum zuverlässig genug umsetzen zu können. Sogar unabhängig von der Tempofrage, die darüber hinaus die Frage formuliert, ob das überhaupt langfristig das Ziel sein sollte.

Daher glaube ich, dass die 3er Kette zumindest bis Saisonende für die Balance besser ist. Im Sommer wird man entsprechend anpassen müssen, wobei es ja schon viel wert wäre, wenn man wüsste, inwiefern das vorne funktioniert und ob man darauf dann abstellen möchte oder nicht.
BVB - Taktik-Thread |#6024
01.03.2026 - 11:49 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von mba123

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von BVBBC

Zitat von Doc_Gonzo

Heute sieht man seine Stärken, weil wir nur ~30% Ballbesitz haben. Gegen den Ball extrem gut, hervorragende Laufwege beim Umschaltspiel und er kommt schnörkellos zum Abschluss. Technisch ist er auch solide, wenn er etwas Platz hat.
Im März geht's allerdings wieder gegen Abstiegskandidaten, dann wird es wieder zäh.


Ich würde die 3er Reihe, die heute begonnen hat, trotzdem gerne gegen die nächsten Gegner sehen. Wenn man die Bayern so stressen kann damit, dann kann man das auch bei technisch schwächeren Gegnern. Selbst wenn die dann die Bälle nach vorne bolzen, wird ihnen das bei dem Tempo und der Aggressivität nicht immer gelingen, was solche Situationen schnell scharf macht. Vor allem nach der Halbzeitpause war das schon sehr gefährlich, was wir im Pressing hinbekamen. Zumal man gegen schwächere Gegner dann auch mehr Wellen hinbekommt, die zwangsläufig zu Fehlern führen sollten, wenn man die Bälle schnell wieder einsammelt.

Offensiv ist es sicher nicht optimal, wenn die 3 dann kreieren sollen, umso enger es wird. Allerdings würde ich trotzdem nochmal genauer sehen wollen, ob sich da nicht vielleicht doch ein paar Synergieeffekte einstellen, indem man variabel in Abschlusspositionen kommt, dadurch den Gegner ständig bewegt und vor allem mit Tempo in den 16er geht, das nur schwer zu halten ist. Trotzdem Silva bei den Tiefenläufen nicht auf dem Level von Beier und Adeyemi ist, ist es eben doch ein Unterschied zu Guirassy und daher vorstellbar, dass die Variabilität des Trios beim Thema Kreativität etwas hilft, weil mehr Zug und Bewegung ohne Ball drin ist, wodurch zwangsläufig auch Zuordnungsprobleme und dynamischere Situationen entstehen. Mit Guirassy ist das bei Beier und Adeyemi halt schon bei der Ballannahme oft ziemlich statisch, weil das Tempo verschleppt und die Tiefe oft schlecht besetzt wird.

Von dem her würde ich nicht darauf setzen, dass es mit dem Trio im März so zäh laufen muss, wie von dir angenommen. Trotzdem die Angriffsreihe dafür sicher nicht das einzige Thema ist. Mehr gemeinsame Minuten hätten sie nach dem Spiel heute zumindest verdient.


Kann mir sehr gut vorstellen, dass es ab der nächsten Saison das Stamm-Trio sein wird.

Vor allem mit Viererkette und dadurch mit einem weiteren Kreativspieler statt einem IV, würde ich das gerne mal sehen. Mit der Elf, wie gegen die Bayern, fehlt es wahrscheinlich an Kreativität, denke ich. In dem Spiel gegen die Bayern war eben kein gepflegtes, kontrolliertes Spiel durchs Mittelfeld gefragt, da konnte sehr vertikal gespielt werden, da unsere Stürmer Raum hatten, was defensivere Gegner nicht so anbieten.
Daher würde ich gerne so etwas sehen:

------Adeyemi--------Silva-------Beier---------------
------------------Chukwuemeka------------Couto---
-Svensson-------------------------Nmecha-----------
------------------Bellingham---------------------------
----Schlotterbeck-------------Anton-----------------
----------------------Kobel-------------------------------


Hier Nmecha halbrechts als Teil der Doppelsech, weil er mit seinem Tempo Couto außen gut absichern kann. Couto sollte rechts offensiv weiterhin die Breite geben, was ohne Dreierkette eine andere Absicherung benötigt. Das könnten aufgrund ihres Tempos im Mittelfeld eigentlich nur Nmecha und Can gut bewerkstelligen; aber Can sollte nicht mehr im Mittelfeld auflaufen. Links offensiv muss Adeyemi dann eher Breite geben als Beier. Aufgrund seiner Fähigkeiten im 1gegen1 kann Adeyemi diese Rolle auch besser ausfüllen als Beier. Ansonsten ist man dort aber flexibel mit Svensson, Chukwuemeka und Adeyemi. Svensson wird als LV defensiver spielen müssen als vor der Dreierkette. Hier kann man nicht auch noch eine Absicherung wie für Couto installieren. Das ist aber auch nicht nötig, Svensson sehe ich sowieso mehr als AV als als Schienenspieler. Für Adeyemi ändert sich positionell aber eigentlich nichts, da eben Chukwuemeka als zusätzlicher Spieler im Mittelfeld aufläuft und mit seinen 1gegen1 Fähigkeiten auch ab und an über außen kommen könnte. Da mit Chukwuemeka hier ein offensiverer, kreativer Mittelfeldspieler aufläuft, sollte das für Adeyemi und die andere Stürmer nur Vorteile haben, da sie besser in Szene gesetzt werden würden.
Insgesamt wäre die Aufstellung aber deutlich offensiver als jetzt, da im Prinzip nur ein IV gegen einen offensiveren Chukwuemeka getauscht wurde und die Rollen der Spieler sich ansonsten wenig ändern. Wobei das eigentlich auch nur eine Ausrichtung wäre, wie sie viele Vereine spielen. Im Allgemeine wäre die Aufstellung nicht besonders offensiv; nur eben aus Sicht, was Kovac spielen lässt.


Finde vieles daran richtig und würde selbst für die nächste Saison sehr ähnliche Gedanken verfolgen. Allerdings bin ich mir bezüglich der Absicherung und Breitengebern nicht sicher, wie man das optimiert.

Denn es ist klar, dass Nmecha aus dem Zentrum gezogen bedeutet, dass die Absicherung zentral suboptimal wäre, weil das Trio Schlotterbeck, Anton und Bellingham die Tiefe nicht konstant gut verteidigt bekommen dürfte. Da fehlt mindestens einer, der richtig schnelle Gegenspieler aufnehmen kann. Daher stellt sich mir defensiv die Frage, ob Couto der Spieler ist, dessen Absicherung die kritischte ist. Zumal eine seitlichere Positionierung bereits im Ballbesitz meines Erachtens auch Nachteile mit sich bringt. Selbst wenn man Nmecha zentral stärker absichernd einsetzen würde und wenig Spielraum nach vorne lässt, um Chukwuemeka zu unterstützen, würde man zumindest Bellingham mehr davon erlauben oder sogar einen Wechsel darin. Das würde also weniger Isolationen von Chukwuemeka bedeuten, weil man mehr Optionen für Ablagen eröffnet, was ich wichtig fände, da Chukwuemeka im First Touch noch Luft nach oben hat.

Dazu bleibt es dabei, dass man mit diesem Kader das Thema Breitengeber nicht optimal lösen kann. Die echten AV - Couto zähle ich nicht dazu - geben vor, dass die OA Breitengeber sein sollten. Umgekehrt geben die OA vor, dass die AV Breitengeber sein sollten. Dabei hat das eben auch Konsequenzen für IV und DM. Sichern die AV ab, können die DM offensiver nachrücken und die IV müssen nicht in die Breite verteidigen können. Schieben die AV hoch, ist es eher umgekehrt und dann muss vor allem im DM einer sein, der in der Kette auffüllen kann. Das wäre mir bei Bellingham noch zu viel verlangt. Der Kopfball gestern zur Kimmich Vorlage hat zwar mit der konkreten Aufgabenstellung wenig zu tun, aber ist trotzdem das letzte beobachtbare Symptom für seine Wachstumsschmerzen auf der 6. Davon sieht man jedes Spiel immer noch zu viel, gerade im taktischen Verständnis. Ich hätte daher nicht das Vertrauen in ihn, dass er bei einem offensiven AV weit genug ist, um die Rolle im Zentrum zuverlässig genug umsetzen zu können. Sogar unabhängig von der Tempofrage, die darüber hinaus die Frage formuliert, ob das überhaupt langfristig das Ziel sein sollte.

Daher glaube ich, dass die 3er Kette zumindest bis Saisonende für die Balance besser ist. Im Sommer wird man entsprechend anpassen müssen, wobei es ja schon viel wert wäre, wenn man wüsste, inwiefern das vorne funktioniert und ob man darauf dann abstellen möchte oder nicht.

Ich denke auch, dass vor allem Anton in so einer Konstellation mehr Probleme bekäme. Allerdings würde ich das nicht ganz so kritisch sehen. Beide IVs haben oft in einer Viererkette gespielt und es ist allgemein auch nicht üblich, dass der Sechser sich zurückfallen lässt und absichert. Da sollte man von unseren IVs schon ein gutes Niveau erwarten dürfen, denke ich.
Nmecha wäre für rechts eine Absicherung, wenn Gegner in Umschaltsituationen aus der Tiefe in diesen Raum nach hinten sprinten. Ansonsten wäre Nmecha defensiv zentral im Mittelfeld.
Im Ballbesitz könnte Nmecha dann auch das Spiel ankurbeln, denke ich. Eine ähnliche Rolle im Ballbesitz hatte Gündogan 15/16 als Tuchel den RV ebenfalls sehr offensiv nach vorne schieben ließ. Da agierte Gündogan im Aufbau oft halbrechts und übernahm auch das Aufbauspiel des RVs. Womöglich könnte Nmecha so auch sein Tempo mit Ball gut einbringen. Das sieht man auch jetzt, da Kovac ihn öfters nach außen schieben lässt, wo Nmecha den ein oder anderen Lauf mit Ball startete. Dennoch würde ich es auch so sehen, dass Nmecha eigentlich als der Sechser noch besser aufgehoben wäre. Aber es gibt nun einmal sonst keinen im Kader, der diese Rolle halbrechts so gut ausfüllen könnte.
Inwieweit Bellingham Probleme bekäme, hinge für mich davon ab, ob der Gegner viel Raum um ihn herum bespielen kann. Das wäre der Fall, wenn der Gegner die möglichen Unterstützer, Nmecha, Chukwuemeka und mit Abstrichen Svensson, von ihm wegziehen kann. Generell kann dies nur in Umschaltsituationen passieren, weil wir ansonsten in unserer Defensivstruktur, 4-4-2 oder 4-3-3, stehen würden und diese Probleme nicht hätten. Ob es in Umschaltsituationen anders käme, hinge davon ab, wo wir die Bälle verlieren und welche Läufe der Gegner dann startet. So würde es zwei Spieler ganz vorne benötigen, die die IVs und Svensson in die letzte Linie zwingen. Außerdem einen Lauf, der Nmecha auf die rechte Seite zwingt, was aber nur ginge, wenn Couto gerade vorne ist, wenn wir den Ball verlieren. Und Chukwuemeka müsste auch so weit vorne sein, dass er einen zweiten vorrückenden Mittelfeld nicht aufnehmen kann, so dass Bellingham in Entscheidungesprobleme geriete. Letztendlich geht es also darum, wie kompakt wir um die IVs und Bellingham stehen könnten, wenn der Gegner umschaltet. Das ist dann auch sehr viel eine Frage, die der Trainer taktisch beantworten muss. Beispielsweise könnte es Vorgabe sein, dass Chukwuemeka sich etwas tiefer im Mittelfeld aufhält, wenn der Ball auf Couto nach rechts vorne geht. Und wenn unser Angriff über links geht, könnte Nmecha mehr einrücken, da der Gegner in einer Umschaltsituation einen längeren Weg zu unserer rechten Seite hätte. Das ist ja sowieso das Vorgehen, dass man defensiv auf die Seite des Balles schiebt.
Ich denke, die obige Aufstellung kann man taktisch recht unterschiedlich spielen und so dann die Balance zwischen Offensivpower und defensiver Kompaktheit verändern.
Man könnte jetzt darauf hinarbeiten und dann schauen, ob man mit Transfers noch mehr rausholen würde.
BVB - Taktik-Thread |#6025
01.03.2026 - 21:48 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von BVBBC

Zitat von mba123

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von BVBBC

Zitat von Doc_Gonzo

Heute sieht man seine Stärken, weil wir nur ~30% Ballbesitz haben. Gegen den Ball extrem gut, hervorragende Laufwege beim Umschaltspiel und er kommt schnörkellos zum Abschluss. Technisch ist er auch solide, wenn er etwas Platz hat.
Im März geht's allerdings wieder gegen Abstiegskandidaten, dann wird es wieder zäh.


Ich würde die 3er Reihe, die heute begonnen hat, trotzdem gerne gegen die nächsten Gegner sehen. Wenn man die Bayern so stressen kann damit, dann kann man das auch bei technisch schwächeren Gegnern. Selbst wenn die dann die Bälle nach vorne bolzen, wird ihnen das bei dem Tempo und der Aggressivität nicht immer gelingen, was solche Situationen schnell scharf macht. Vor allem nach der Halbzeitpause war das schon sehr gefährlich, was wir im Pressing hinbekamen. Zumal man gegen schwächere Gegner dann auch mehr Wellen hinbekommt, die zwangsläufig zu Fehlern führen sollten, wenn man die Bälle schnell wieder einsammelt.

Offensiv ist es sicher nicht optimal, wenn die 3 dann kreieren sollen, umso enger es wird. Allerdings würde ich trotzdem nochmal genauer sehen wollen, ob sich da nicht vielleicht doch ein paar Synergieeffekte einstellen, indem man variabel in Abschlusspositionen kommt, dadurch den Gegner ständig bewegt und vor allem mit Tempo in den 16er geht, das nur schwer zu halten ist. Trotzdem Silva bei den Tiefenläufen nicht auf dem Level von Beier und Adeyemi ist, ist es eben doch ein Unterschied zu Guirassy und daher vorstellbar, dass die Variabilität des Trios beim Thema Kreativität etwas hilft, weil mehr Zug und Bewegung ohne Ball drin ist, wodurch zwangsläufig auch Zuordnungsprobleme und dynamischere Situationen entstehen. Mit Guirassy ist das bei Beier und Adeyemi halt schon bei der Ballannahme oft ziemlich statisch, weil das Tempo verschleppt und die Tiefe oft schlecht besetzt wird.

Von dem her würde ich nicht darauf setzen, dass es mit dem Trio im März so zäh laufen muss, wie von dir angenommen. Trotzdem die Angriffsreihe dafür sicher nicht das einzige Thema ist. Mehr gemeinsame Minuten hätten sie nach dem Spiel heute zumindest verdient.


Kann mir sehr gut vorstellen, dass es ab der nächsten Saison das Stamm-Trio sein wird.

Vor allem mit Viererkette und dadurch mit einem weiteren Kreativspieler statt einem IV, würde ich das gerne mal sehen. Mit der Elf, wie gegen die Bayern, fehlt es wahrscheinlich an Kreativität, denke ich. In dem Spiel gegen die Bayern war eben kein gepflegtes, kontrolliertes Spiel durchs Mittelfeld gefragt, da konnte sehr vertikal gespielt werden, da unsere Stürmer Raum hatten, was defensivere Gegner nicht so anbieten.
Daher würde ich gerne so etwas sehen:

------Adeyemi--------Silva-------Beier---------------
------------------Chukwuemeka------------Couto---
-Svensson-------------------------Nmecha-----------
------------------Bellingham---------------------------
----Schlotterbeck-------------Anton-----------------
----------------------Kobel-------------------------------


Hier Nmecha halbrechts als Teil der Doppelsech, weil er mit seinem Tempo Couto außen gut absichern kann. Couto sollte rechts offensiv weiterhin die Breite geben, was ohne Dreierkette eine andere Absicherung benötigt. Das könnten aufgrund ihres Tempos im Mittelfeld eigentlich nur Nmecha und Can gut bewerkstelligen; aber Can sollte nicht mehr im Mittelfeld auflaufen. Links offensiv muss Adeyemi dann eher Breite geben als Beier. Aufgrund seiner Fähigkeiten im 1gegen1 kann Adeyemi diese Rolle auch besser ausfüllen als Beier. Ansonsten ist man dort aber flexibel mit Svensson, Chukwuemeka und Adeyemi. Svensson wird als LV defensiver spielen müssen als vor der Dreierkette. Hier kann man nicht auch noch eine Absicherung wie für Couto installieren. Das ist aber auch nicht nötig, Svensson sehe ich sowieso mehr als AV als als Schienenspieler. Für Adeyemi ändert sich positionell aber eigentlich nichts, da eben Chukwuemeka als zusätzlicher Spieler im Mittelfeld aufläuft und mit seinen 1gegen1 Fähigkeiten auch ab und an über außen kommen könnte. Da mit Chukwuemeka hier ein offensiverer, kreativer Mittelfeldspieler aufläuft, sollte das für Adeyemi und die andere Stürmer nur Vorteile haben, da sie besser in Szene gesetzt werden würden.
Insgesamt wäre die Aufstellung aber deutlich offensiver als jetzt, da im Prinzip nur ein IV gegen einen offensiveren Chukwuemeka getauscht wurde und die Rollen der Spieler sich ansonsten wenig ändern. Wobei das eigentlich auch nur eine Ausrichtung wäre, wie sie viele Vereine spielen. Im Allgemeine wäre die Aufstellung nicht besonders offensiv; nur eben aus Sicht, was Kovac spielen lässt.


Finde vieles daran richtig und würde selbst für die nächste Saison sehr ähnliche Gedanken verfolgen. Allerdings bin ich mir bezüglich der Absicherung und Breitengebern nicht sicher, wie man das optimiert.

Denn es ist klar, dass Nmecha aus dem Zentrum gezogen bedeutet, dass die Absicherung zentral suboptimal wäre, weil das Trio Schlotterbeck, Anton und Bellingham die Tiefe nicht konstant gut verteidigt bekommen dürfte. Da fehlt mindestens einer, der richtig schnelle Gegenspieler aufnehmen kann. Daher stellt sich mir defensiv die Frage, ob Couto der Spieler ist, dessen Absicherung die kritischte ist. Zumal eine seitlichere Positionierung bereits im Ballbesitz meines Erachtens auch Nachteile mit sich bringt. Selbst wenn man Nmecha zentral stärker absichernd einsetzen würde und wenig Spielraum nach vorne lässt, um Chukwuemeka zu unterstützen, würde man zumindest Bellingham mehr davon erlauben oder sogar einen Wechsel darin. Das würde also weniger Isolationen von Chukwuemeka bedeuten, weil man mehr Optionen für Ablagen eröffnet, was ich wichtig fände, da Chukwuemeka im First Touch noch Luft nach oben hat.

Dazu bleibt es dabei, dass man mit diesem Kader das Thema Breitengeber nicht optimal lösen kann. Die echten AV - Couto zähle ich nicht dazu - geben vor, dass die OA Breitengeber sein sollten. Umgekehrt geben die OA vor, dass die AV Breitengeber sein sollten. Dabei hat das eben auch Konsequenzen für IV und DM. Sichern die AV ab, können die DM offensiver nachrücken und die IV müssen nicht in die Breite verteidigen können. Schieben die AV hoch, ist es eher umgekehrt und dann muss vor allem im DM einer sein, der in der Kette auffüllen kann. Das wäre mir bei Bellingham noch zu viel verlangt. Der Kopfball gestern zur Kimmich Vorlage hat zwar mit der konkreten Aufgabenstellung wenig zu tun, aber ist trotzdem das letzte beobachtbare Symptom für seine Wachstumsschmerzen auf der 6. Davon sieht man jedes Spiel immer noch zu viel, gerade im taktischen Verständnis. Ich hätte daher nicht das Vertrauen in ihn, dass er bei einem offensiven AV weit genug ist, um die Rolle im Zentrum zuverlässig genug umsetzen zu können. Sogar unabhängig von der Tempofrage, die darüber hinaus die Frage formuliert, ob das überhaupt langfristig das Ziel sein sollte.

Daher glaube ich, dass die 3er Kette zumindest bis Saisonende für die Balance besser ist. Im Sommer wird man entsprechend anpassen müssen, wobei es ja schon viel wert wäre, wenn man wüsste, inwiefern das vorne funktioniert und ob man darauf dann abstellen möchte oder nicht.

Ich denke auch, dass vor allem Anton in so einer Konstellation mehr Probleme bekäme. Allerdings würde ich das nicht ganz so kritisch sehen. Beide IVs haben oft in einer Viererkette gespielt und es ist allgemein auch nicht üblich, dass der Sechser sich zurückfallen lässt und absichert. Da sollte man von unseren IVs schon ein gutes Niveau erwarten dürfen, denke ich.
Nmecha wäre für rechts eine Absicherung, wenn Gegner in Umschaltsituationen aus der Tiefe in diesen Raum nach hinten sprinten. Ansonsten wäre Nmecha defensiv zentral im Mittelfeld.
Im Ballbesitz könnte Nmecha dann auch das Spiel ankurbeln, denke ich. Eine ähnliche Rolle im Ballbesitz hatte Gündogan 15/16 als Tuchel den RV ebenfalls sehr offensiv nach vorne schieben ließ. Da agierte Gündogan im Aufbau oft halbrechts und übernahm auch das Aufbauspiel des RVs. Womöglich könnte Nmecha so auch sein Tempo mit Ball gut einbringen. Das sieht man auch jetzt, da Kovac ihn öfters nach außen schieben lässt, wo Nmecha den ein oder anderen Lauf mit Ball startete. Dennoch würde ich es auch so sehen, dass Nmecha eigentlich als der Sechser noch besser aufgehoben wäre. Aber es gibt nun einmal sonst keinen im Kader, der diese Rolle halbrechts so gut ausfüllen könnte.
Inwieweit Bellingham Probleme bekäme, hinge für mich davon ab, ob der Gegner viel Raum um ihn herum bespielen kann. Das wäre der Fall, wenn der Gegner die möglichen Unterstützer, Nmecha, Chukwuemeka und mit Abstrichen Svensson, von ihm wegziehen kann. Generell kann dies nur in Umschaltsituationen passieren, weil wir ansonsten in unserer Defensivstruktur, 4-4-2 oder 4-3-3, stehen würden und diese Probleme nicht hätten. Ob es in Umschaltsituationen anders käme, hinge davon ab, wo wir die Bälle verlieren und welche Läufe der Gegner dann startet. So würde es zwei Spieler ganz vorne benötigen, die die IVs und Svensson in die letzte Linie zwingen. Außerdem einen Lauf, der Nmecha auf die rechte Seite zwingt, was aber nur ginge, wenn Couto gerade vorne ist, wenn wir den Ball verlieren. Und Chukwuemeka müsste auch so weit vorne sein, dass er einen zweiten vorrückenden Mittelfeld nicht aufnehmen kann, so dass Bellingham in Entscheidungesprobleme geriete. Letztendlich geht es also darum, wie kompakt wir um die IVs und Bellingham stehen könnten, wenn der Gegner umschaltet. Das ist dann auch sehr viel eine Frage, die der Trainer taktisch beantworten muss. Beispielsweise könnte es Vorgabe sein, dass Chukwuemeka sich etwas tiefer im Mittelfeld aufhält, wenn der Ball auf Couto nach rechts vorne geht. Und wenn unser Angriff über links geht, könnte Nmecha mehr einrücken, da der Gegner in einer Umschaltsituation einen längeren Weg zu unserer rechten Seite hätte. Das ist ja sowieso das Vorgehen, dass man defensiv auf die Seite des Balles schiebt.
Ich denke, die obige Aufstellung kann man taktisch recht unterschiedlich spielen und so dann die Balance zwischen Offensivpower und defensiver Kompaktheit verändern.
Man könnte jetzt darauf hinarbeiten und dann schauen, ob man mit Transfers noch mehr rausholen würde.


Ich kann eure beiden Argumente gut verstehen. @BVBBC Das ist das wohl erste Mal, das ich lese, das du dich für den Verbleib der Dreierkette aussprichst.😜 Vielleicht ist das aber auch speziell auf den Dreiersturm bezogen.

Ich fand es aber auch spannend zu sehen, wie der schnellere Sturm den Gegner selbst tiefer bindet. Ein Freund mit dem ich das Bayernspiel geguckt habe, meinte Bayern hätte auf Dortmundniveau gespielt und nicht Dortmund auf Bayernniveau. Offensiv betrachtet mag das richtig sein, das die Bayern nicht ihren gewohnten Druck entfalten konnten. Defensiv war es aber dafür wirklich eine starke Vorstellung von Dortmund, quasi doch eher auf Bayernniveau. Ich denke das Bayern nicht so viel Druck ausüben konnte, lag auch daran das sie gegen Beier, Adeyemi und Silva im Ballbesitz nicht ganz so hoch auffrücken konnten, wie gewohnt.
Sie brauchten gegen den Dortmunds schnellen Sturm mehr Absicherung und konnten deshalb ihr Powerplay nicht mit so viel Personal aufziehen, wie sie es sonst oft machen.

Ich würde nicht behaupten das Dortmund durch die Wechsel das Spiel verloren hat, dafür sind Bayerns Tore zu sehr durch Zufall und individuelle Qualität gefallen. Dennoch hat man mit Guirassy > Beier, Brandt > Adeyemi, Bellingham > Nmencha und Inacio > Beier mit jedem Wechsel Geschwindigkeit aus dem eigenen Spiel genommen ( Inacios Tempo kenne ich nicht genau, in jedem Fall fehlt ihm aber noch die Sicherheit diese effektiv auf den Platz zu bringen ). Obwohl auch Svensson in dieser Phase noch sein Tor erziehlt hat, ist das Momentum direkt nach allen Wechseln ab der 75. min etwas pro Bayern gekippt.

https://www.fotmob.com/de/matches/borussia-dortmund-vs-bayern-munchen/36iek5#4829525

Ich weiß jetzt nicht mehr ob Kimmich während des übrigen Spiels mehr oder weniger Vorstöße als in dieser Phase hatte, aber er war eben auch bei seinem Tor in der 87. min im Strafraum zur Stelle.
Unabhängig davon denke ich schon das ein schnellerer Sturm helfen kann, den Gegner tiefer zu binden und so die Devensive entlastet und "theoretisch" auch eine 4er Kette begünstigen kann. Das nicht alles was theoretisch funktionieren kann, auch tatsächlich immer funktioniert muss, haben wir aber spätestens unter Sahin gesehehen. Von daher würde ich auch eher die Saison mit der 3er Kette zu Ende spielen und eine Systemänderung bis in den Sommer verschieben. Ausser man ist so mutig und wagt sich den herausgespielten Vorsprung als Chance zu nutzen, um bereits jetzt Änderungen für die nächste Saison einzustudieren. Dieses Risiko wird allerdings Niemand in Dortmunds Führung eingehen. Zu wohltuend für das eigene Selbstverständnis wäre es nach den letzten Jahren, eine Saison mal wieder mit entspanntem Vorsprung als souveräner Zweiter zu beenden.

In jedem Fall sind wir uns wohl einig, das der Dreiersturm aus Beier, Adeyemi und Silva gerne öfter von Beginn an auflaufen darf.
BVB - Taktik-Thread |#6026
02.03.2026 - 10:59 Uhr
Zitat von Ballzumir
Zitat von mba123

Zitat von BVBBC

Zitat von mba123

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von BVBBC

Zitat von Doc_Gonzo

Heute sieht man seine Stärken, weil wir nur ~30% Ballbesitz haben. Gegen den Ball extrem gut, hervorragende Laufwege beim Umschaltspiel und er kommt schnörkellos zum Abschluss. Technisch ist er auch solide, wenn er etwas Platz hat.
Im März geht's allerdings wieder gegen Abstiegskandidaten, dann wird es wieder zäh.


Ich würde die 3er Reihe, die heute begonnen hat, trotzdem gerne gegen die nächsten Gegner sehen. Wenn man die Bayern so stressen kann damit, dann kann man das auch bei technisch schwächeren Gegnern. Selbst wenn die dann die Bälle nach vorne bolzen, wird ihnen das bei dem Tempo und der Aggressivität nicht immer gelingen, was solche Situationen schnell scharf macht. Vor allem nach der Halbzeitpause war das schon sehr gefährlich, was wir im Pressing hinbekamen. Zumal man gegen schwächere Gegner dann auch mehr Wellen hinbekommt, die zwangsläufig zu Fehlern führen sollten, wenn man die Bälle schnell wieder einsammelt.

Offensiv ist es sicher nicht optimal, wenn die 3 dann kreieren sollen, umso enger es wird. Allerdings würde ich trotzdem nochmal genauer sehen wollen, ob sich da nicht vielleicht doch ein paar Synergieeffekte einstellen, indem man variabel in Abschlusspositionen kommt, dadurch den Gegner ständig bewegt und vor allem mit Tempo in den 16er geht, das nur schwer zu halten ist. Trotzdem Silva bei den Tiefenläufen nicht auf dem Level von Beier und Adeyemi ist, ist es eben doch ein Unterschied zu Guirassy und daher vorstellbar, dass die Variabilität des Trios beim Thema Kreativität etwas hilft, weil mehr Zug und Bewegung ohne Ball drin ist, wodurch zwangsläufig auch Zuordnungsprobleme und dynamischere Situationen entstehen. Mit Guirassy ist das bei Beier und Adeyemi halt schon bei der Ballannahme oft ziemlich statisch, weil das Tempo verschleppt und die Tiefe oft schlecht besetzt wird.

Von dem her würde ich nicht darauf setzen, dass es mit dem Trio im März so zäh laufen muss, wie von dir angenommen. Trotzdem die Angriffsreihe dafür sicher nicht das einzige Thema ist. Mehr gemeinsame Minuten hätten sie nach dem Spiel heute zumindest verdient.


Kann mir sehr gut vorstellen, dass es ab der nächsten Saison das Stamm-Trio sein wird.

Vor allem mit Viererkette und dadurch mit einem weiteren Kreativspieler statt einem IV, würde ich das gerne mal sehen. Mit der Elf, wie gegen die Bayern, fehlt es wahrscheinlich an Kreativität, denke ich. In dem Spiel gegen die Bayern war eben kein gepflegtes, kontrolliertes Spiel durchs Mittelfeld gefragt, da konnte sehr vertikal gespielt werden, da unsere Stürmer Raum hatten, was defensivere Gegner nicht so anbieten.
Daher würde ich gerne so etwas sehen:

------Adeyemi--------Silva-------Beier---------------
------------------Chukwuemeka------------Couto---
-Svensson-------------------------Nmecha-----------
------------------Bellingham---------------------------
----Schlotterbeck-------------Anton-----------------
----------------------Kobel-------------------------------


Hier Nmecha halbrechts als Teil der Doppelsech, weil er mit seinem Tempo Couto außen gut absichern kann. Couto sollte rechts offensiv weiterhin die Breite geben, was ohne Dreierkette eine andere Absicherung benötigt. Das könnten aufgrund ihres Tempos im Mittelfeld eigentlich nur Nmecha und Can gut bewerkstelligen; aber Can sollte nicht mehr im Mittelfeld auflaufen. Links offensiv muss Adeyemi dann eher Breite geben als Beier. Aufgrund seiner Fähigkeiten im 1gegen1 kann Adeyemi diese Rolle auch besser ausfüllen als Beier. Ansonsten ist man dort aber flexibel mit Svensson, Chukwuemeka und Adeyemi. Svensson wird als LV defensiver spielen müssen als vor der Dreierkette. Hier kann man nicht auch noch eine Absicherung wie für Couto installieren. Das ist aber auch nicht nötig, Svensson sehe ich sowieso mehr als AV als als Schienenspieler. Für Adeyemi ändert sich positionell aber eigentlich nichts, da eben Chukwuemeka als zusätzlicher Spieler im Mittelfeld aufläuft und mit seinen 1gegen1 Fähigkeiten auch ab und an über außen kommen könnte. Da mit Chukwuemeka hier ein offensiverer, kreativer Mittelfeldspieler aufläuft, sollte das für Adeyemi und die andere Stürmer nur Vorteile haben, da sie besser in Szene gesetzt werden würden.
Insgesamt wäre die Aufstellung aber deutlich offensiver als jetzt, da im Prinzip nur ein IV gegen einen offensiveren Chukwuemeka getauscht wurde und die Rollen der Spieler sich ansonsten wenig ändern. Wobei das eigentlich auch nur eine Ausrichtung wäre, wie sie viele Vereine spielen. Im Allgemeine wäre die Aufstellung nicht besonders offensiv; nur eben aus Sicht, was Kovac spielen lässt.


Finde vieles daran richtig und würde selbst für die nächste Saison sehr ähnliche Gedanken verfolgen. Allerdings bin ich mir bezüglich der Absicherung und Breitengebern nicht sicher, wie man das optimiert.

Denn es ist klar, dass Nmecha aus dem Zentrum gezogen bedeutet, dass die Absicherung zentral suboptimal wäre, weil das Trio Schlotterbeck, Anton und Bellingham die Tiefe nicht konstant gut verteidigt bekommen dürfte. Da fehlt mindestens einer, der richtig schnelle Gegenspieler aufnehmen kann. Daher stellt sich mir defensiv die Frage, ob Couto der Spieler ist, dessen Absicherung die kritischte ist. Zumal eine seitlichere Positionierung bereits im Ballbesitz meines Erachtens auch Nachteile mit sich bringt. Selbst wenn man Nmecha zentral stärker absichernd einsetzen würde und wenig Spielraum nach vorne lässt, um Chukwuemeka zu unterstützen, würde man zumindest Bellingham mehr davon erlauben oder sogar einen Wechsel darin. Das würde also weniger Isolationen von Chukwuemeka bedeuten, weil man mehr Optionen für Ablagen eröffnet, was ich wichtig fände, da Chukwuemeka im First Touch noch Luft nach oben hat.

Dazu bleibt es dabei, dass man mit diesem Kader das Thema Breitengeber nicht optimal lösen kann. Die echten AV - Couto zähle ich nicht dazu - geben vor, dass die OA Breitengeber sein sollten. Umgekehrt geben die OA vor, dass die AV Breitengeber sein sollten. Dabei hat das eben auch Konsequenzen für IV und DM. Sichern die AV ab, können die DM offensiver nachrücken und die IV müssen nicht in die Breite verteidigen können. Schieben die AV hoch, ist es eher umgekehrt und dann muss vor allem im DM einer sein, der in der Kette auffüllen kann. Das wäre mir bei Bellingham noch zu viel verlangt. Der Kopfball gestern zur Kimmich Vorlage hat zwar mit der konkreten Aufgabenstellung wenig zu tun, aber ist trotzdem das letzte beobachtbare Symptom für seine Wachstumsschmerzen auf der 6. Davon sieht man jedes Spiel immer noch zu viel, gerade im taktischen Verständnis. Ich hätte daher nicht das Vertrauen in ihn, dass er bei einem offensiven AV weit genug ist, um die Rolle im Zentrum zuverlässig genug umsetzen zu können. Sogar unabhängig von der Tempofrage, die darüber hinaus die Frage formuliert, ob das überhaupt langfristig das Ziel sein sollte.

Daher glaube ich, dass die 3er Kette zumindest bis Saisonende für die Balance besser ist. Im Sommer wird man entsprechend anpassen müssen, wobei es ja schon viel wert wäre, wenn man wüsste, inwiefern das vorne funktioniert und ob man darauf dann abstellen möchte oder nicht.

Ich denke auch, dass vor allem Anton in so einer Konstellation mehr Probleme bekäme. Allerdings würde ich das nicht ganz so kritisch sehen. Beide IVs haben oft in einer Viererkette gespielt und es ist allgemein auch nicht üblich, dass der Sechser sich zurückfallen lässt und absichert. Da sollte man von unseren IVs schon ein gutes Niveau erwarten dürfen, denke ich.
Nmecha wäre für rechts eine Absicherung, wenn Gegner in Umschaltsituationen aus der Tiefe in diesen Raum nach hinten sprinten. Ansonsten wäre Nmecha defensiv zentral im Mittelfeld.
Im Ballbesitz könnte Nmecha dann auch das Spiel ankurbeln, denke ich. Eine ähnliche Rolle im Ballbesitz hatte Gündogan 15/16 als Tuchel den RV ebenfalls sehr offensiv nach vorne schieben ließ. Da agierte Gündogan im Aufbau oft halbrechts und übernahm auch das Aufbauspiel des RVs. Womöglich könnte Nmecha so auch sein Tempo mit Ball gut einbringen. Das sieht man auch jetzt, da Kovac ihn öfters nach außen schieben lässt, wo Nmecha den ein oder anderen Lauf mit Ball startete. Dennoch würde ich es auch so sehen, dass Nmecha eigentlich als der Sechser noch besser aufgehoben wäre. Aber es gibt nun einmal sonst keinen im Kader, der diese Rolle halbrechts so gut ausfüllen könnte.
Inwieweit Bellingham Probleme bekäme, hinge für mich davon ab, ob der Gegner viel Raum um ihn herum bespielen kann. Das wäre der Fall, wenn der Gegner die möglichen Unterstützer, Nmecha, Chukwuemeka und mit Abstrichen Svensson, von ihm wegziehen kann. Generell kann dies nur in Umschaltsituationen passieren, weil wir ansonsten in unserer Defensivstruktur, 4-4-2 oder 4-3-3, stehen würden und diese Probleme nicht hätten. Ob es in Umschaltsituationen anders käme, hinge davon ab, wo wir die Bälle verlieren und welche Läufe der Gegner dann startet. So würde es zwei Spieler ganz vorne benötigen, die die IVs und Svensson in die letzte Linie zwingen. Außerdem einen Lauf, der Nmecha auf die rechte Seite zwingt, was aber nur ginge, wenn Couto gerade vorne ist, wenn wir den Ball verlieren. Und Chukwuemeka müsste auch so weit vorne sein, dass er einen zweiten vorrückenden Mittelfeld nicht aufnehmen kann, so dass Bellingham in Entscheidungesprobleme geriete. Letztendlich geht es also darum, wie kompakt wir um die IVs und Bellingham stehen könnten, wenn der Gegner umschaltet. Das ist dann auch sehr viel eine Frage, die der Trainer taktisch beantworten muss. Beispielsweise könnte es Vorgabe sein, dass Chukwuemeka sich etwas tiefer im Mittelfeld aufhält, wenn der Ball auf Couto nach rechts vorne geht. Und wenn unser Angriff über links geht, könnte Nmecha mehr einrücken, da der Gegner in einer Umschaltsituation einen längeren Weg zu unserer rechten Seite hätte. Das ist ja sowieso das Vorgehen, dass man defensiv auf die Seite des Balles schiebt.
Ich denke, die obige Aufstellung kann man taktisch recht unterschiedlich spielen und so dann die Balance zwischen Offensivpower und defensiver Kompaktheit verändern.
Man könnte jetzt darauf hinarbeiten und dann schauen, ob man mit Transfers noch mehr rausholen würde.


Ich kann eure beiden Argumente gut verstehen. @BVBBC Das ist das wohl erste Mal, das ich lese, das du dich für den Verbleib der Dreierkette aussprichst.😜 Vielleicht ist das aber auch speziell auf den Dreiersturm bezogen.

Ich fand es aber auch spannend zu sehen, wie der schnellere Sturm den Gegner selbst tiefer bindet. Ein Freund mit dem ich das Bayernspiel geguckt habe, meinte Bayern hätte auf Dortmundniveau gespielt und nicht Dortmund auf Bayernniveau. Offensiv betrachtet mag das richtig sein, das die Bayern nicht ihren gewohnten Druck entfalten konnten. Defensiv war es aber dafür wirklich eine starke Vorstellung von Dortmund, quasi doch eher auf Bayernniveau. Ich denke das Bayern nicht so viel Druck ausüben konnte, lag auch daran das sie gegen Beier, Adeyemi und Silva im Ballbesitz nicht ganz so hoch auffrücken konnten, wie gewohnt.
Sie brauchten gegen den Dortmunds schnellen Sturm mehr Absicherung und konnten deshalb ihr Powerplay nicht mit so viel Personal aufziehen, wie sie es sonst oft machen.

Ich würde nicht behaupten das Dortmund durch die Wechsel das Spiel verloren hat, dafür sind Bayerns Tore zu sehr durch Zufall und individuelle Qualität gefallen. Dennoch hat man mit Guirassy > Beier, Brandt > Adeyemi, Bellingham > Nmencha und Inacio > Beier mit jedem Wechsel Geschwindigkeit aus dem eigenen Spiel genommen ( Inacios Tempo kenne ich nicht genau, in jedem Fall fehlt ihm aber noch die Sicherheit diese effektiv auf den Platz zu bringen ). Obwohl auch Svensson in dieser Phase noch sein Tor erziehlt hat, ist das Momentum direkt nach allen Wechseln ab der 75. min etwas pro Bayern gekippt.

https://www.fotmob.com/de/matches/borussia-dortmund-vs-bayern-munchen/36iek5#4829525

Ich weiß jetzt nicht mehr ob Kimmich während des übrigen Spiels mehr oder weniger Vorstöße als in dieser Phase hatte, aber er war eben auch bei seinem Tor in der 87. min im Strafraum zur Stelle.
Unabhängig davon denke ich schon das ein schnellerer Sturm helfen kann, den Gegner tiefer zu binden und so die Devensive entlastet und "theoretisch" auch eine 4er Kette begünstigen kann. Das nicht alles was theoretisch funktionieren kann, auch tatsächlich immer funktioniert muss, haben wir aber spätestens unter Sahin gesehehen. Von daher würde ich auch eher die Saison mit der 3er Kette zu Ende spielen und eine Systemänderung bis in den Sommer verschieben. Ausser man ist so mutig und wagt sich den herausgespielten Vorsprung als Chance zu nutzen, um bereits jetzt Änderungen für die nächste Saison einzustudieren. Dieses Risiko wird allerdings Niemand in Dortmunds Führung eingehen. Zu wohltuend für das eigene Selbstverständnis wäre es nach den letzten Jahren, eine Saison mal wieder mit entspanntem Vorsprung als souveräner Zweiter zu beenden.

In jedem Fall sind wir uns wohl einig, das der Dreiersturm aus Beier, Adeyemi und Silva gerne öfter von Beginn an auflaufen darf.


Für eine Systemänderung jetzt fehlen einfach die Flügelspieler. Oder wer soll da spielen?
BVB - Taktik-Thread |#6027
10.03.2026 - 09:49 Uhr
Hallo Zusammen,

ich wollte jetzt die anderen Themen nicht mit meiner allgemeinen Frage zu spamen.
Vermutlich hätte ich meine Antwort auch in den letzten Beiträgen hier gefunden, aber ich bin zu faul zum Lesen und nicht in der Lage das zu interpretieren, da Taktik nicht meine Stärke ist.

Ich gehe aktuell im Kopf wieder "Kaderplanungen" für die nächste Saison durch, bin mir aber nicht sicher, welche Formation es wohl wird. Meiner Meinung nach macht die aktuelle Dreierkette keinen Sinn mehr. Zum Stabilisieren war das wohl okay, aber jetzt muss man den nächsten Schritt zurück zur Viererkette gehen, denke ich. Wenn man die Gerüchte über Flügelspieler liest, könnte das auch wohl passieren.

Kurz und knapp: Was wäre den die realistischste Formation, bei dem die Umstellung nicht zu gewaltig ist? Ich habe das klassische 4-3-3 im Sinn, mit 3 zentralen Spielern. So würde man die Baustelle IV und ZM nicht groß aufmachen. Lediglich Beier und/ oder Adeyemi wären überflüssig. Was schon ärgerlich genug ist...
BVB - Taktik-Thread |#6028
10.03.2026 - 10:45 Uhr
Zitat von MajorM
Hallo Zusammen,

ich wollte jetzt die anderen Themen nicht mit meiner allgemeinen Frage zu spamen.
Vermutlich hätte ich meine Antwort auch in den letzten Beiträgen hier gefunden, aber ich bin zu faul zum Lesen und nicht in der Lage das zu interpretieren, da Taktik nicht meine Stärke ist.

Ich gehe aktuell im Kopf wieder "Kaderplanungen" für die nächste Saison durch, bin mir aber nicht sicher, welche Formation es wohl wird. Meiner Meinung nach macht die aktuelle Dreierkette keinen Sinn mehr. Zum Stabilisieren war das wohl okay, aber jetzt muss man den nächsten Schritt zurück zur Viererkette gehen, denke ich. Wenn man die Gerüchte über Flügelspieler liest, könnte das auch wohl passieren.

Kurz und knapp: Was wäre den die realistischste Formation, bei dem die Umstellung nicht zu gewaltig ist? Ich habe das klassische 4-3-3 im Sinn, mit 3 zentralen Spielern. So würde man die Baustelle IV und ZM nicht groß aufmachen. Lediglich Beier und/ oder Adeyemi wären überflüssig. Was schon ärgerlich genug ist...


Vergesst was ich gesagt habe, kompletter Denkfehler, uns fehlen ja hinten und vorne ZM. Ich kriege meinen Beitrag leider nicht bearbeitet oder gelöscht. Vergesst es einfach.
BVB - Taktik-Thread |#6029
10.03.2026 - 11:28 Uhr
Zitat von MajorM
Zitat von MajorM

Hallo Zusammen,

ich wollte jetzt die anderen Themen nicht mit meiner allgemeinen Frage zu spamen.
Vermutlich hätte ich meine Antwort auch in den letzten Beiträgen hier gefunden, aber ich bin zu faul zum Lesen und nicht in der Lage das zu interpretieren, da Taktik nicht meine Stärke ist.

Ich gehe aktuell im Kopf wieder "Kaderplanungen" für die nächste Saison durch, bin mir aber nicht sicher, welche Formation es wohl wird. Meiner Meinung nach macht die aktuelle Dreierkette keinen Sinn mehr. Zum Stabilisieren war das wohl okay, aber jetzt muss man den nächsten Schritt zurück zur Viererkette gehen, denke ich. Wenn man die Gerüchte über Flügelspieler liest, könnte das auch wohl passieren.

Kurz und knapp: Was wäre den die realistischste Formation, bei dem die Umstellung nicht zu gewaltig ist? Ich habe das klassische 4-3-3 im Sinn, mit 3 zentralen Spielern. So würde man die Baustelle IV und ZM nicht groß aufmachen. Lediglich Beier und/ oder Adeyemi wären überflüssig. Was schon ärgerlich genug ist...


Vergesst was ich gesagt habe, kompletter Denkfehler, uns fehlen ja hinten und vorne ZM. Ich kriege meinen Beitrag leider nicht bearbeitet oder gelöscht. Vergesst es einfach.


wenn es 4-3-3 oder 4-2-3-1 wird fehlt ein 6er, Flügelspieler und eine Änderung auf RIV oder RV. ZM haben wir schon irgendwie
BVB - Taktik-Thread |#6030
10.03.2026 - 18:00 Uhr
Zitat von Vampier82

Zitat von MajorM

Zitat von MajorM

Hallo Zusammen,

ich wollte jetzt die anderen Themen nicht mit meiner allgemeinen Frage zu spamen.
Vermutlich hätte ich meine Antwort auch in den letzten Beiträgen hier gefunden, aber ich bin zu faul zum Lesen und nicht in der Lage das zu interpretieren, da Taktik nicht meine Stärke ist.

Ich gehe aktuell im Kopf wieder "Kaderplanungen" für die nächste Saison durch, bin mir aber nicht sicher, welche Formation es wohl wird. Meiner Meinung nach macht die aktuelle Dreierkette keinen Sinn mehr. Zum Stabilisieren war das wohl okay, aber jetzt muss man den nächsten Schritt zurück zur Viererkette gehen, denke ich. Wenn man die Gerüchte über Flügelspieler liest, könnte das auch wohl passieren.

Kurz und knapp: Was wäre den die realistischste Formation, bei dem die Umstellung nicht zu gewaltig ist? Ich habe das klassische 4-3-3 im Sinn, mit 3 zentralen Spielern. So würde man die Baustelle IV und ZM nicht groß aufmachen. Lediglich Beier und/ oder Adeyemi wären überflüssig. Was schon ärgerlich genug ist...


Vergesst was ich gesagt habe, kompletter Denkfehler, uns fehlen ja hinten und vorne ZM. Ich kriege meinen Beitrag leider nicht bearbeitet oder gelöscht. Vergesst es einfach.


wenn es 4-3-3 oder 4-2-3-1 wird fehlt ein 6er, Flügelspieler und eine Änderung auf RIV oder RV. ZM haben wir schon irgendwie


Greift in meinen Augen zu kurz. Offensiv sehe ich auch klar den Anspruch, dass man einen IV wieder in einen Kreativen mehr umwandeln muss. Defensiv heißt das aber auch ganz klar, dass man individuell das ein oder andere Problem reduzieren muss. Vor allem die Anfälligkeit gegen Tempo, um die Tiefe auch mit hoher Kette zuverlässig zu verteidigen, wird ein Baustelle. Wir sind auf alle 4 Positionen, die im Stamm einer 4er Kette zu erwarten wären, nicht elitär schnell. Schlotterbeck wäre darin schon mit einigem Abstand der schnellste Spieler, falls er überhaupt bleibt, was auch nach wie vor ungewiss ist. Dabei kratzt er nur an den 34 km/h im Topspeed, in einer Liga, die immer mehr Spieler bekommt, die um die 36 km/h laufen können. Das lässt sich mit Positionsspiel kaum noch auffangen, außer man hat grundsätzlich eine extrem hohe Kompaktheit in der Defensive, was entweder viele Defensive bedingt, einen sehr tiefen Schwerpunkt oder beides. Gerade das würde es aber zu ändern gelten, will man überhaupt vom zusätzlichen Kreativen profitieren und generell auch gegen den Ball druckvoller agieren, indem man nicht nur situativ gut presst, sondern konstant den Gegner terrorisiert. Gerade auch, wenn man mit Silva und Beier dafür vorne gleich 2 Spieler hat, die weit überdurchschnittlich sind.

Auf LV haben wir unsere Aufgaben vermutlich für die nächste Saison erledigt. Zumindest auf der Zugangseite. Ich würde aber nicht damit rechnen, dass Prates sich so schnell gegen Svensson durchsetzen kann, gerade wenn es zur 4er Kette zurückgeht, wovon er nochmal deutlich profitieren sollte. Dafür ist Svensson defensivtaktisch schlicht zu gut. Allein in was für Situation er in den letzten Spielen noch ein Bein reinbekommen hat, die bekommen sehr viele AV dieser Welt gar nicht mit und müssen dann zusehen, wie der Ball eingeschoben wird. Damit bleibt meines Erachtens ein eher langsamer Spieler in der Kette wahrscheinlich gesetzt. Neben Schlotterbeck an sich auch kein Problem. Das heißt aber ganz klar für mich, dass die rechte Seite deutlich schneller werden sollte. Bedeutet also ein neuer Herausforderer für Ryerson oder gar ein Nachfolger für ihn als auch einen Herausforderer für Anton, die beide deutlich mehr Speed mitbringen und idealerweise auch noch hoch im Feld gute Spieler im 1gg1 gegen den Ball sind. Mit Süle darf es demnach keine Verlängerung geben, egal was sonst noch an Baustellen ansteht. Agieren wir in der Kette nur halbgar, brauchen wir gar nicht erst versuchen vorne mehr Kreativität zu implementieren, weil wir sonst Probleme bekommen die Tiefe zu verteidigen.

Damit die Kette aber auch zuverlässig nach vorne verteidigen kann, sollten wir meines Erachtens auch auf der 6 überlegen, ob die Entwicklung von Bellingham schnell genug geht und wirklich zum Ergebnis führt, das man sich wünscht. Denn damit die Kette aggressiv nach vorne verteidigen kann, muss im Mittelfeld jemand mitdenken, der das absichern kann. Das sehe ich im Moment nicht. Bellingham ist in der Beziehung im Moment noch immer zu häufig verloren und Nmecha kann es zwar, ist anderweitig aber wertvoller und vielleicht auch nicht konstant genug in der Beziehung, weil man ihn in den letzten Monaten in der Rolle immer weniger forderte, auch bedingt durch die 3er Kette. Gut möglich, dass Bellingham auch nie so recht zum vollwertigen 6er entwickelbar ist und daher auch wieder mehr zum 8er mutiert, weil vor allem dynamisch auch etwas fehlt und nicht nur taktisch, um auch hinter der Kette gut absichern zu können. Ich glaube daher, dass für die Umstellung auf 4er Kette auch noch ein 6er gut wäre, der als Abräumer zuverlässiger funktioniert, damit vorne dann auch mehr Risiken von der Kreativabteilung genommen werden können, weil man auf Ballverluste auch mit weniger Mann gut vorbereitet ist.

Je nachdem, was dieser 6er dann am Ball kann, kann man im zentralen Mittelfeld vielleicht auch schon einen Platz für einen Kreativen schaffen. Wichtiger wäre aber, dass in jedem Fall die Resilienz am Ball mit einem 3. Spieler weiter zunimmt, um kontrolliert durch das Zentrum spielen zu können, selbst wenn es dort eng wird. Das setzt in erster Linie eine gute Mischung aus Fähigkeiten als Ballverteiler als auch in der dynamischen Spielverbindung voraus. Für Letzteres sind wir derzeit sehr gut aufgestellt, müssten wohl nur auf einen Nmecha Abgang reagieren, falls es dazu käme. In Sachen strategischer Kompetenz gibt es aber sicher Luft nach oben, die im Idealfall aber auch schon mit dem Abräumer verknüpft werden könnte, um eben auch noch einen Platz für einen Kreativen oder zumindest einen 8-10er - der mit vorne reingehen kann und sehr weiträumig agiert, aber trotzdem Drucksituationen mit Ball auflösen kann - zu haben. Wie man das Zentrum dann anordnet, ob mit Holding 6 und Doppel 8, Doppel 6 und 10 oder 6, 8 und 10, halte ich erst mal für sekundär. Wichtiger sind die Fähigkeiten darin, die enthalten sein müssen und der Rest ist eher auch Abstimmung auf Kette und Offensivreihe sowie Gegner.

In der Offensivreihe sollte es dann meines Erachtens immer auf 2 Abschlussspieler und eine Kreativen hinauslaufen. Auch dort halte ich es nicht für entscheidend, wie man das anlegt, solange es zu den Spielerprofilen passt. So kann ich mir bspw. gut vorstellen, dass Silva und Beier sich gut mit einem Kreativen ergänzen würden, indem sie einen sehr beweglichen Sturm bilden, der für den Gegner nur schwer greifbar ist. Ich würde aber noch gerne diese Saison ein paar Mal Silva mit Beier und Adeyemi sehen, um herauszufinden, ob ein 10er dahinter bei 4er Kette vielleicht sogar genauso gut funktioniert, sodass man über den Speed und die Rochaden vorne schwer genug zu greifen ist, um die Kreativität vielleicht gar nicht unbedingt in der vordersten Reihe zu benötigen. Zumal das für das Pressing ein extrem hohes Maß an Aggressivität ermöglichen würde, wenn die Kette eben mitspielt. Je nachdem, müsste man dann vielleicht sogar nur BU Positionen auffüllen und hätte die wichtigen Transfers vor allem in der Kette und im Mittelfeld.

Wobei auch das Breitengeberthema eines bleiben wird, was mit Beier und Adeyemi auf dem Flügel nie optimal auflösbar sein wird, wenn man jetzt schon weiß, dass auch der LV kein Breitengeber sein wird. Außer man schafft rechts die Kreativseite, wie es auch im Moment schon passiert und lässt daher links nur noch 1gg1 Duelle offen, die mehrheitlich abseits vom Ball relevant sind, wofür Beier und Adeyemi dann doch wieder gut passen. Somit wäre aber die Breite und Kreativität zwingend auf der rechten Seite zu erhöhen. Gegebenenfalls sogar auf beiden Positionen, mindestens eines der Themen aber auf einer dieser Positionen. Will man rechts allerdings eine Kreativseite schaffen, um von der Breitengeberproblematik links abzulenken und diesen Spieler nur als Abschlussspieler zu nutzen, dann funktioniert das in meinen Augen mit einem RV als Breitengeber, der offensiv viele Läufe hinter den RA machen kann, am besten. Ein offensiver RV würde aber eben auch nochmal einem schnellen RIV, der auch gut nach außen verteidigen kann sowie dem Abräumer im Zentrum, der für den RIV auffüllen kann, Nachdruck verleihen, will man das alles vernünftig ausbalancieren.

Für mich gibt es daher für eine Rückkehr zur 4er Kette noch folgende, offene Baustellen:

  • RIV (schnell, mobil, aggressiv im 1gg1)
  • RV (offensiv ausgerichteter Breitengeber, der defensiv trotzdem gut mithelfen kann und dafür genug Tempo mitbringt)
  • DM (Abräumer, idealerweise mit Qualität als Ballverteiler)
  • OM oder offensiver ZM (Kreativspieler oder weiträumiger 8er, der Zug zum Tor entwickelt)
  • RA (Kreativspieler)


Je nachdem könnte man OM und RA vielleicht sogar in Personalunion angehen und das Ganze etwas anders auflösen. Der Rest hinge stark von Abgängen ab. Es sollte ja aber auch nur um grundsätzliche Überlegungen gehen.

Edit: für eine 3er Kette, die offensiver werden soll, gibt es übrigens auch so einiges zu tun. Die Bedarfe würde ich dabei so sehen, ohne es en detail zu erklären, weil die Grundüberlegungen denen oben nicht gänzlich unähnlich sind, nur eben der Abräumer doch ein IV bleibt, trotzdem ein Stratege als Upgrade im Zentrum sinnvoll wäre und OM/RA definitiv eine Sache in Personalunion werden müsste, je nachdem, ob man Doppelspitze oder 3er Reihe vorne sehen möchte.

  • ZIV (schnell, physisch, taktisch zuverlässig im Positionsspiel und lesen des Spiels)
  • RIV (schnell, mobil, aggressiv im 1gg1, polyvalent (RV oder DM im Repertoire))
  • RSS (offensiv ausgerichteter Breitengeber, der defensiv trotzdem gut mithelfen kann und dafür genug Tempo mitbringt)
  • DM (Stratege)
  • OM/RA (Kreativspieler)


Ich finde aber, dass wir dafür vor allem auf LSS eigentlich nicht gut aufgestellt wären, selbst wenn wir ansonsten vieles optimieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 10.03.2026 um 18:10 Uhr bearbeitet
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