BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
10.03.2026 - 20:15 Uhr
Zitat von BVBBC
Für mich gibt es daher für eine Rückkehr zur 4er Kette noch folgende, offene Baustellen:
Für mich gibt es daher für eine Rückkehr zur 4er Kette noch folgende, offene Baustellen:
- RIV (schnell, mobil, aggressiv im 1gg1)
- RV (offensiv ausgerichteter Breitengeber, der defensiv trotzdem gut mithelfen kann und dafür genug Tempo mitbringt)
- DM (Abräumer, idealerweise mit Qualität als Ballverteiler)
- OM oder offensiver ZM (Kreativspieler oder weiträumiger 8er, der Zug zum Tor entwickelt)
- RA (Kreativspieler)
Ohne dass es zu sehr in Richtung Transferspekulationen oder Kaderschmiede abkippen soll: Wen hättest du für diese Bedarfe im Auge?
Ich schaue abgesehen von unseren Spielen kaum etwas außer Zusammenfassungen, lese Statistiken und Nachrichten zum Thema unzuverlässig und unregelmäßig.
Als RIV wäre wohl nach deinen Ausführungen (der unrealistische) Anselmino prädestiniert. Beim RV verstehe ich im Verbund mit Kreativität vorne nicht genau, was dir bei Ryerson fehlt. Im DM käme mir sofort Sano in den Sinn (den ich wenige Male auch live gesehen habe). Gesetzt, man hielte Beier, Adeyemi und Silva, wäre dir El Mala Ergänzung genug? Oder muss dann doch der Kreative, der mir nicht einfallen will, ins ZM?
Vielleicht hast du kürzlich auch eine Schmiede gemacht und kannst die verlinken?
Insgesamt macht mir dein Beitrag (oder Aufsatz/Essay) schon ein bisschen Hoffnung. Im Prinzip wären das ja bearbeitbare Baustellen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von linksaussen09 am 10.03.2026 um 20:18 Uhr bearbeitet
10.03.2026 - 21:16 Uhr
Zitat von linksaussen09
Ohne dass es zu sehr in Richtung Transferspekulationen oder Kaderschmiede abkippen soll: Wen hättest du für diese Bedarfe im Auge?
Ich schaue abgesehen von unseren Spielen kaum etwas außer Zusammenfassungen, lese Statistiken und Nachrichten zum Thema unzuverlässig und unregelmäßig.
Als RIV wäre wohl nach deinen Ausführungen (der unrealistische) Anselmino prädestiniert.
Zitat von BVBBC
Für mich gibt es daher für eine Rückkehr zur 4er Kette noch folgende, offene Baustellen:
Für mich gibt es daher für eine Rückkehr zur 4er Kette noch folgende, offene Baustellen:
- RIV (schnell, mobil, aggressiv im 1gg1)
- RV (offensiv ausgerichteter Breitengeber, der defensiv trotzdem gut mithelfen kann und dafür genug Tempo mitbringt)
- DM (Abräumer, idealerweise mit Qualität als Ballverteiler)
- OM oder offensiver ZM (Kreativspieler oder weiträumiger 8er, der Zug zum Tor entwickelt)
- RA (Kreativspieler)
Ohne dass es zu sehr in Richtung Transferspekulationen oder Kaderschmiede abkippen soll: Wen hättest du für diese Bedarfe im Auge?
Ich schaue abgesehen von unseren Spielen kaum etwas außer Zusammenfassungen, lese Statistiken und Nachrichten zum Thema unzuverlässig und unregelmäßig.
Als RIV wäre wohl nach deinen Ausführungen (der unrealistische) Anselmino prädestiniert.
Anselmino wäre top, dürfte aber sehr schwer umsetzbar sein, so wie das lief im Winter.
Beim RV verstehe ich im Verbund mit Kreativität vorne nicht genau, was dir bei Ryerson fehlt.
Ich sehe Ryerson einfach nicht so offensivstark, wie seine Stats diese Saison behaupten. Klar, es läuft viel mehr über ihn, im Vergleich zu den letzten Jahren. Dadurch sollte der Output grundsätzlich hochgehen. So haben sich xA und KP ungefähr verdoppelt zu seiner vorherigen beiden vollen Saisons beim BVB. Schaut man aber genauer hin, dann kommt diese Steigerung quasi ausschließlich von seinen Standards:
OP | KP | A | xA
25/26 | 0,90 | 0,24 | 0,15
24/25+23/24 | 0,90 | 0,09 | 0,18
Standards | KP | A | xA
25/26 | 1,20 | 0,42 | 0,24
24/25+23/24 | 0,18 | 0,00 | 0,02
Aus dem Open Play gelingen ihm nicht mehr Vorlagen und sogar ein niedriger xA, aber die Assists haben sich fast verdreifacht. Das ist in vielerlei Hinsicht nicht nachhaltig einzuschätzen. Wenn mehr über Ryerson geht und man von einer echten Leistungssteigerung reden könnte, dann hätten KP und Vorlagen meines Erachtens ansteigen müssen. Seine Produktion ist aber in Etwa dieselbe in der Beziehung, was grundsätzliche Limitierungen in der Steigerung dieser Stats bedeutet. Eben die Limitationen bei der Self-Creation. Aber meines Erachtens sogar schon im taktischen Verhalten in Kombination mit dem OA. So fand ich Ryersons Verhalten selten gut, wenn zu hinter- oder unterlaufen versucht. Oft geht er dabei dann nicht konsequent in die Tiefe, nicht nur weil ihm Tempo fehlt, sondern auch Timing. Vor allem beim Unterlaufen hat er zudem desöfteren schon die Isolation des OA geschwächt, indem er nur den Gegenspieler in dessen Lauf gezogen hat und nur schwer dann ins Kombinationsspiel eingebunden werden kann, um das wieder zu kompensieren. Wenn zudem plötzlich der xA im selben Maß übertroffen wird, wie er zuvor unterboten wurde, sollte meines Erachtens nicht davon ausgegangen werden, dass das nachhaltig ist, wenn sich die anderen Stats nicht verändert haben. Effektiv ist es daher so, dass Ryersons OP Stats ihn nach wie vor eigentlich nicht als besonders offensivstarken RV oder gar Schienenspieler kennzeichnen.
Mal zum Vergleich Svensson und Couto: Svensson hatte letzte Saison 3 Assists aus dem OP (0,35 p90), bei 0,93 KP und einem xA von 0,12. Diese Saison wird weniger über ihn gespielt, sodass er noch keinen Assist in der Liga aus dem offenen Spiel hat, bei 0,69 KP und einem xA von nur 0,06. Von der Überperformance ist daher nicht wirklich etwas übrig geblieben und man sieht eben bei ihm tatsächlich, dass weniger über ihn gespielt wird. Bei Couto ist es umgekehrt. Aus 1,14 KP gelangen ihm keine Assists, bei nur 0,09 xA, diese Saison ist er aber sogar besser als Ryerson aus dem OP, was die Produktion betrifft, mit 1,38 KP und 0,22 xA. 0,18 Assists kennzeichnen ihn aber weiter als Unterperformer, mit weniger Assists als Ryerson. Daher verdrängt er ihn nicht, obwohl er wohl auf Dauer, gerade in dieser Rolle, bereits zeigt, dass er wohl auch in der Produktion die besseren Stats produziert. Und selbst da ginge noch mehr in meinen Augen, gerade auch im Verbund mit höheren Defensivansprüchen.
Für mich sind daher weder Svensson noch Ryerson wirklich offensivstark, wie es meines Erachtens aber eigentlich gefordert wäre, wenn man das Breitengeberproblem wenigstens teilweise in den Griff bekommen möchte über einen AV, der nach vorne verlässlich Druck machen kann. Dazu das Thema mit dem Tempo, das auch für Couto gilt, bei dem defensiv auch noch einiges dazu kommt. Ich glaube daher, dass man den Markt für Ryerson nutzen sollte, zumal er ja auch noch Ziele in der PL formuliert hat, die wohl nicht mehr besser verfolgbar werden als in diesem Sommer. Dass Couto zudem nicht an Ryerson vorbeikommt und er grundsätzlich nicht ideal auf RV aufgehoben ist, spricht dafür, dass man vielleicht gleich beide RV Plätze angeht.
Im DM käme mir sofort Sano in den Sinn (den ich wenige Male auch live gesehen habe). Gesetzt, man hielte Beier, Adeyemi und Silva, wäre dir El Mala Ergänzung genug? Oder muss dann doch der Kreative, der mir nicht einfallen will, ins ZM?
Vielleicht hast du kürzlich auch eine Schmiede gemacht und kannst die verlinken?
Hatte es mit Spielervorschlägen zuletzt mal als Schattenkader ausformuliert, in denen Sano und El Mala auch Thema sind. Es ist aber keine Schmiede im eigentlichen Sinne, weil vieles davon schlicht nicht passieren wird:
https://www.transfermarkt.de/bvb-kaderschmiede/thread/forum/12/thread_id/805657/page/805#anchor_4784329
Das hatte ich dann auch nochmal im Anschluss in der Diskussion in eine konkretere Schmiede umgesetzt, wie ich den Best-Case erwarten würde, der sich durch die Brandt Entwicklung aber schon wieder etwas überholt hat:
https://www.transfermarkt.de/bvb-kaderschmiede/thread/forum/12/thread_id/805657/page/805#anchor_4784345
Insgesamt macht mir dein Beitrag (oder Aufsatz/Essay) schon ein bisschen Hoffnung. Im Prinzip wären das ja bearbeitbare Baustellen.
Ja, es ist umsetzbar, aber ignoriert halt auch noch so ziemlich die potenziellen Leistungsträgerabgänge, die es zu erwarten gibt und die wohl auch in Teilen zur Finanzierung nötig sein dürften. Es klingt jedenfalls erst mal einfacher als es in der Umsetzung tatsächlich werden dürfte.
15.03.2026 - 10:58 Uhr
Ich glaube gestern hat man gesehen wie der BVB nächste Saison grundsätzlich spielen will, den man hatte grundsätzlich einen 3 + 1 Aufbau in der ersten Phase und gelegentlich auch einen 4 + 1 Aufbau wo dann Jobe noch auf Höhe der Verteidiger gegangen.
Und vorne hatte man dann 2 Breitengeber, 2 Zentrale Angreifer und dann und ist einer der beiden 8 mit vorne reingegangen und der andere war vor der Abwehr und diente als mögliche Anspielstation für Jobe.
Das konnte man sehr gut beim Adeyemi Lattentreffer sehen, den dort sah der Aufbau so aus mit Schlotti, Anton und Reggiani auf letzter Linie davor Jobe, dann Nmecha auf halb links, Svensson und Ryerson als Breitengeber und dann Beier, Sabitzer und Adeyemi in vorderster Reihe.
Und zur neuen Saison wenn dann tatsächlich mit 4er Kette wieder agiert wird, dann kann ich mir vorstellen, wenn das so aussehen soll wie gestern, das der 6er in die IV geht, ein 8er vor der Abwehr bleibt, beide AVs weiter als Breitengeber agieren und das dann einer der beiden Flügel grundsätzlich auf Höhe des Stürmers geht und der andere Flügel und der andere 8er/10er sich so verhalten wie gestern Nmecha und Sabi, einer dient als Anspielstation vor der gegnerischen Abwehr und der andere geht auch vorne rein in die Spitze.
Aber grundsätzlich muss man dafür die nächsten Wochen abwarten und gucken ob das wirklich der Plan ist, aber gestern hatte man wirklich ein gutes Gefühl wo es möglicherweise hingehen soll von der taktischen Herangehensweise.
Und vorne hatte man dann 2 Breitengeber, 2 Zentrale Angreifer und dann und ist einer der beiden 8 mit vorne reingegangen und der andere war vor der Abwehr und diente als mögliche Anspielstation für Jobe.
Das konnte man sehr gut beim Adeyemi Lattentreffer sehen, den dort sah der Aufbau so aus mit Schlotti, Anton und Reggiani auf letzter Linie davor Jobe, dann Nmecha auf halb links, Svensson und Ryerson als Breitengeber und dann Beier, Sabitzer und Adeyemi in vorderster Reihe.
Und zur neuen Saison wenn dann tatsächlich mit 4er Kette wieder agiert wird, dann kann ich mir vorstellen, wenn das so aussehen soll wie gestern, das der 6er in die IV geht, ein 8er vor der Abwehr bleibt, beide AVs weiter als Breitengeber agieren und das dann einer der beiden Flügel grundsätzlich auf Höhe des Stürmers geht und der andere Flügel und der andere 8er/10er sich so verhalten wie gestern Nmecha und Sabi, einer dient als Anspielstation vor der gegnerischen Abwehr und der andere geht auch vorne rein in die Spitze.
Aber grundsätzlich muss man dafür die nächsten Wochen abwarten und gucken ob das wirklich der Plan ist, aber gestern hatte man wirklich ein gutes Gefühl wo es möglicherweise hingehen soll von der taktischen Herangehensweise.
15.03.2026 - 11:26 Uhr
3-5-2 würde ich es nicht direkt beschreiben. Sondern ein 3-3-2-2. Eine Asymmetrie in de rFormation konnte ich auch erkennen. Nmecha hat diese stellenweise hergestellt in dem er nach außen schob während dann Svensson zentral einrückte. In HZ, habe ich das ein paar mal bei Bellingham beobachten können.
Ohne Ball war es auch interessant. Sabitzer hat das hohe Pressing von Nmecha/Bellingham abgesichert in dem sich dieser hat zurück fallen lassen.
Ich werde mir die Szene mit dem Lattentreffer heute Abend noch mal genauer anschauen. Kann durchaus sein, dass man hier unterschiedlichste Aufbaumuster spielt bzw. diese wechselt.
Das einzige was keinen Sinn ergibt. In diesem System brauchst du keinen klassischen 6er.
Laut Kovac sucht man allerdings einen.
Ohne Ball war es auch interessant. Sabitzer hat das hohe Pressing von Nmecha/Bellingham abgesichert in dem sich dieser hat zurück fallen lassen.
Ich werde mir die Szene mit dem Lattentreffer heute Abend noch mal genauer anschauen. Kann durchaus sein, dass man hier unterschiedlichste Aufbaumuster spielt bzw. diese wechselt.
Das einzige was keinen Sinn ergibt. In diesem System brauchst du keinen klassischen 6er.
Laut Kovac sucht man allerdings einen.
15.03.2026 - 11:50 Uhr
Zitat von Xey2510
Das 352 hatte Kovac ja schon im Sommer ausgepackt mit Groß, Sabitzer und dann Bellingham auf der 6. Das hat überraschend gut geklappt in den ersten Tests und ist dann mit Juve, Essen und St Pauli gescheitert. Wobei das generell eher kurios war denn wie hättest du da Beier, Adeyemi, Silva und Brandt untergebracht wenn Guirassy immer spielt?
Zitat von Hascosos
Ich glaube gestern hat man gesehen wie der BVB nächste Saison grundsätzlich spielen will, den man hatte grundsätzlich einen 3 + 1 Aufbau in der ersten Phase und gelegentlich auch einen 4 + 1 Aufbau wo dann Jobe noch auf Höhe der Verteidiger gegangen.
Und vorne hatte man dann 2 Breitengeber, 2 Zentrale Angreifer und dann und ist einer der beiden 8 mit vorne reingegangen und der andere war vor der Abwehr und diente als mögliche Anspielstation für Jobe.
Das konnte man sehr gut beim Adeyemi Lattentreffer sehen, den dort sah der Aufbau so aus mit Schlotti, Anton und Reggiani auf letzter Linie davor Jobe, dann Nmecha auf halb links, Svensson und Ryerson als Breitengeber und dann Beier, Sabitzer und Adeyemi in vorderster Reihe.
Und zur neuen Saison wenn dann tatsächlich mit 4er Kette wieder agiert wird, dann kann ich mir vorstellen, wenn das so aussehen soll wie gestern, das der 6er in die IV geht, ein 8er vor der Abwehr bleibt, beide AVs weiter als Breitengeber agieren und das dann einer der beiden Flügel grundsätzlich auf Höhe des Stürmers geht und der andere Flügel und der andere 8er/10er sich so verhalten wie gestern Nmecha und Sabi, einer dient als Anspielstation vor der gegnerischen Abwehr und der andere geht auch vorne rein in die Spitze.
Aber grundsätzlich muss man dafür die nächsten Wochen abwarten und gucken ob das wirklich der Plan ist, aber gestern hatte man wirklich ein gutes Gefühl wo es möglicherweise hingehen soll von der taktischen Herangehensweise.
Ich glaube gestern hat man gesehen wie der BVB nächste Saison grundsätzlich spielen will, den man hatte grundsätzlich einen 3 + 1 Aufbau in der ersten Phase und gelegentlich auch einen 4 + 1 Aufbau wo dann Jobe noch auf Höhe der Verteidiger gegangen.
Und vorne hatte man dann 2 Breitengeber, 2 Zentrale Angreifer und dann und ist einer der beiden 8 mit vorne reingegangen und der andere war vor der Abwehr und diente als mögliche Anspielstation für Jobe.
Das konnte man sehr gut beim Adeyemi Lattentreffer sehen, den dort sah der Aufbau so aus mit Schlotti, Anton und Reggiani auf letzter Linie davor Jobe, dann Nmecha auf halb links, Svensson und Ryerson als Breitengeber und dann Beier, Sabitzer und Adeyemi in vorderster Reihe.
Und zur neuen Saison wenn dann tatsächlich mit 4er Kette wieder agiert wird, dann kann ich mir vorstellen, wenn das so aussehen soll wie gestern, das der 6er in die IV geht, ein 8er vor der Abwehr bleibt, beide AVs weiter als Breitengeber agieren und das dann einer der beiden Flügel grundsätzlich auf Höhe des Stürmers geht und der andere Flügel und der andere 8er/10er sich so verhalten wie gestern Nmecha und Sabi, einer dient als Anspielstation vor der gegnerischen Abwehr und der andere geht auch vorne rein in die Spitze.
Aber grundsätzlich muss man dafür die nächsten Wochen abwarten und gucken ob das wirklich der Plan ist, aber gestern hatte man wirklich ein gutes Gefühl wo es möglicherweise hingehen soll von der taktischen Herangehensweise.
Das 352 hatte Kovac ja schon im Sommer ausgepackt mit Groß, Sabitzer und dann Bellingham auf der 6. Das hat überraschend gut geklappt in den ersten Tests und ist dann mit Juve, Essen und St Pauli gescheitert. Wobei das generell eher kurios war denn wie hättest du da Beier, Adeyemi, Silva und Brandt untergebracht wenn Guirassy immer spielt?
Also ich hätte am Anfang der Saison Nmecha und Brandt die beiden Rollen auf der 8er Position spielen lassen und dahinter wären dann Groß, Sabi oder Jobe gewesen und vorne hätte man dann rotieren können mit Beier, Adeyemi, Silva und Guirassy.
23.03.2026 - 13:38 Uhr
Unser nächster Gegner hat gestern gezeigt, wie effektiv er defensivtaktische Inkonsequenz bestrafen kann.
Vor dem 0:1 am Samstag verhielt nicht nur Svensson sich unnötig kompliziert.
So spielte Heuer Fernandes einen guten Ball, den Königsdörffer überhaupt erst weiterleiten konnte, weil Schlotterbeck zu lange spekulierte und dadurch zu spät ins Kopfballduell ging.
Svensson muss man zugutehalten, dass er wegen Mikelbrencis wenig Zeit für seinen Spielzug hatte und weitgehend isoliert war.
Er entschied sich nicht für die technisch komplexe Ballverarbeitung, sondern ließ den Ball erst auftitschen. Das ist auch in Ordnung, nur musste er dann das Nachsetzen seines Gegenspielers erwarten.
Statt mit der Prämisse des Gegners im Rücken zu agieren, verschwendete er mit dem Schulterblick wertvolle Zeit, in welcher er den Ball kontrolliert zu Kobel oder wenigstens ins Aus hätte spielen können.
Generell lässt unsere Absicherung bei ungeklärten langen Bällen zu wünschen übrig, da wir kleine Fehler wegen unserer fehlenden Dynamik nicht einfach kompensieren können. Augsburg hat es dem HSV vorgemacht, wie man unsere letzte Linie unter Druck setzen kann. Der VfB wird es sicher auch versuchen.
Vor dem 0:1 am Samstag verhielt nicht nur Svensson sich unnötig kompliziert.
So spielte Heuer Fernandes einen guten Ball, den Königsdörffer überhaupt erst weiterleiten konnte, weil Schlotterbeck zu lange spekulierte und dadurch zu spät ins Kopfballduell ging.
Svensson muss man zugutehalten, dass er wegen Mikelbrencis wenig Zeit für seinen Spielzug hatte und weitgehend isoliert war.
Er entschied sich nicht für die technisch komplexe Ballverarbeitung, sondern ließ den Ball erst auftitschen. Das ist auch in Ordnung, nur musste er dann das Nachsetzen seines Gegenspielers erwarten.
Statt mit der Prämisse des Gegners im Rücken zu agieren, verschwendete er mit dem Schulterblick wertvolle Zeit, in welcher er den Ball kontrolliert zu Kobel oder wenigstens ins Aus hätte spielen können.
Generell lässt unsere Absicherung bei ungeklärten langen Bällen zu wünschen übrig, da wir kleine Fehler wegen unserer fehlenden Dynamik nicht einfach kompensieren können. Augsburg hat es dem HSV vorgemacht, wie man unsere letzte Linie unter Druck setzen kann. Der VfB wird es sicher auch versuchen.
08.04.2026 - 12:42 Uhr
Zitat von Orizo
Ich nehme an, du hättest gerne je einen Winger als Abschlussspieler und einen kreativen, richtig?
Ich nehme an, du hättest gerne je einen Winger als Abschlussspieler und einen kreativen, richtig?
Das scheint mir bei der aktuellen Ausgangslage des Kaders der sinnvollste Weg, ja.
Silva zentral als f9?
Nein, als MS. Silva ist für mich keine falsche 9, trotzdem er spielstark ist, weiträumig agiert und kaum zu Abschlüssen kommt. Er ist noch lange kein Kreativspieler, nur weil er sehr viel auflegt in dieser Saison, sondern wird mehr oder weniger dazu gezwungen, weil er es dennoch am besten macht. Dadurch verstärkt er natürlich nochmal den Effekt, dass er zu weniger Abschlüssen kommt, da das auch zwangsläufig bedeutet, dass es auch für ihn aktuell keinen guten Vorbereiter im Kader gibt, wenn er schon selbst in die Rolle gedrängt wird. Daran würde es zu arbeiten gelten und dann sollten auch die Anzahl der Abschlüsse, die Chancenqualität und somit auch die Torausbeute hochgehen, während ja dennoch die spielerischen Effekte genutzt werden können. Vor allem das Einsetzen der Tiefenläufe, vielleicht sogar mehr, wenn es in Kombinationen geht, für die es einen passenderen Mitspieler gibt.
Zudem kippt er auch gar nicht so sehr in die 10er Räume ab, sondern nach außen, wenn er abkippt. Entsprechend sind Rochaden mit dem Abschlussspieler auf OA auch kein Problem in einer 3er Reihe, während er kaum auf die 10 geht. In einem 4-4-2 wäre das aber deutlich schwieriger umsetzbar, wenn die OA breit schieben müssen. Durch 2 MS im Zentrum ist der Weg in die Mitte für den OA dann meistens doch zu, weil es selbst bei Rochade ja noch immer einen MS im Zentrum gibt. Entsprechend könnte man in so einem System dann nur schwer mit einem Abschlussspieler auf OA arbeiten, weil die Rochaden ineffizient werden dürften. Auch für Silva, weil er ja dennoch kein Breitengeber ist, sondern die Rochade nur zum Ausweichen nutzen kann, um sich vom Mann zu lösen. Über die Position kreieren, kann er aber so gut wie gar nichts.
Ehrlich gesagt sehe ich da gar nicht so riesige Unterschiede zu ner Doppelspitze. Beier ist ja keiner, der von der Außenbahn reindribbelt und dann abschließt, sondern der bewegt sich im Voraus ins Zentrum, ohne Ball. Die Breitengeberthematik bleibt in der Offensive die selbe. Gilt auch für den kreativen, die AV müssen so oder so hoch.
Letztendlich war das ja auch meine Aussage aus dem initialen Beitrag, dass man eben auch in einer 3er Reihe vorne eine Doppelspitze installieren kann. Der Unterschied liegt vor allem in den Details und wie man die Rochaden in der Doppelspitze anlegt. Das hat dann aber schon einen größeren Einfluss auf den Transferbedarf. Dabei ist es eben nicht dasselbe, ob man auf Doppelspitze abstellt oder diese aus einer 3er Reihe herleitet.
Alles in allem ist mir eigentlich egal, wie man unsere Formation an der Taktiktafel aufmalt. Ob Beier da jetzt als Stürmer oder Linksaußen steht, oder Silva als 10er oder weiter vorne... Es kommt darauf an, wie sie sich bewegen und sich ergänzen. Was ich dann Doppelspitze nennen würde, hätte bei dir dann womöglich einen anderen Namen. Die Spielweise und mögliche Implikationen auf das Gesamtkunstwerk sind gar nicht so unterschiedlich, wie du es darstellt, denke ich.
Gehen wir mal von deinen Transfervorschlägen Sano, Sancho, Moreira und Tresoldi aus, bei Abgängen von Guirassy und Adeyemi bei 4-4-2 als Basissystem aus:
---------------------Silva----------Tresoldi-----------------------
Moreira--------------Nmecha---------------Sancho--Ryerson
-------Svensson-------------Sano---------------------------------
-----------------Schlotterbeck----------Anton-------------------
Unabhängig davon, dass ich davon ausgehen würde, dass Beier statt Tresoldi spielen würde, bekommt man hier höchstwahrscheinlich eine deutliche Asymmetrie rein. Das kann dadurch realtaktisch vom 3-5-2 oder 3-4-3 (Svensson als LIV) bis zum 4-3-3 (Moreira als LV, Svensson als DM) relativ schnell alles werden, sofern nur Sancho, Svensson und Moreira ihre bevorzugten Räume besetzen und Ryerson zumindest diszipliniert, wie in der Rückrunde aktuell, die Linie hält. Das bleibt aber quasi nie ein 4-4-2 im eigentlichen Sinne, weil die Spieler ihre Präferenzen haben, in welche Räume sie wollen.
Dabei würde mir vor allem nicht gefallen, wie die Restverteidigung gegen Dynamik aufgestellt wäre. Selbst wenn man Sano bekäme, wie von dir skizziert, um Bellingham dafür rauszunehmen und dessen defensivtaktische und dynamische Defizite, hätte man mit Svensson und Anton in der letzten Reihe immer noch immer 2 langsame Spieler, während die Außenbahnen defensiv freigeräumt werden, sodass gegnerisches Tempo genau dort Platz bekommt. Der Abräumer in der Mitte würde dann also weniger wert, weil der nicht nur Lücken im Zentrum füllen muss, sondern mehr verlorene Zweikämpfe außen auffangen soll. Wenn dann wahrscheinlich sowieso Beier spielt, macht es keinen Sinn Geld in Tresoldi zu stecken, während im Stamm Defizite vorhanden sind, die gerade in dieser Formation betont werden müssen. Zumal man auch bedenken muss, dass durch das nominelle 2er Zentrum Sano ja auch noch seinen eigenen Gegenspieler hat, falls das Zentrum nicht per se in Unterzahl ist. Dadurch wird er nie frei, um nach außen zu verteidigen, sondern das müssen im Zweifel die IV machen, die Sano maximal zentral absichern kann, ohne das Mittelfeld Nmecha allein zu überlassen. Vor allem rechts, wenn Ryerson weit aufrücken soll, wie es taktisch notwendig wäre, da Sancho sonst nur halb so viel wert ist.
Das ergibt aber ein hohes Risiko in der Endverteidigung gegen Tempo als auch eine höhere Wahrscheinlichkeit von Unterzahlen, indem man sich effektiv zu viele Offensive gönnt. Das finde ich nicht zielführend. Das würde nur funktionieren, wenn durch die Bank spielstark aufgestellt würde, dass der Ballbesitz extrem hoch ausfallen könnte und somit der Gegner nur schwer zu vielen Angriffswellen kommt, weil die Nachrückbewegung maximal erschwert wird, indem man den Gegner dann auch noch tief reindrückt. Dahingehend bleiben aber einige Schwächen, inklusive einer Offensivreihe, in der nur Sancho stark auf Ballsicherung aus ist.
Gerade in diesem Zusammenhang mag ich das Duo Sancho-Ryerson nicht, da Ryerson mit seinen kein gutes Timing hat, um anspielbar zu werden und zu bleiben, obwohl Sancho das braucht. Nicht nur, weil Ryerson ebenfalls langsam ist, ist es aber auch keine bessere Lösung ihn einfach tief zu lassen, um die Kette in die Breite besser abzusichern und rechts dafür auf Breite zu verzichten, um diese nur links zu haben. Das Tempodefizit bliebe, nur die Mannstärke würde zunehmen und damit aber auch wieder die Unterstützung der Offensive und vor allem das, was Sancho benötigt, um effizient zu sein. Vor allem durch die AV Läufe manipuliert er schließlich seine Gegenspieler und bekommt die Räume geschaffen, die ihn stark machen. RV wäre daher hier erst recht eine Baustelle. Zumal vorne auch der Tiefenläufer Druck auf die Kette machen soll, bliebe recht wenig Unterstützung für das Kombinationsspiel für Sancho. Maximal könnte Silva in den 10er Raum abkippen. Darin ist er aber wie gesagt nicht so gut in meinen Augen und wenn er mit Sancho rochiert, um auf RA zu gehen und Sancho auf die 10 zu bringen, wäre es am Ende wieder ein 4-3-3 ohne Breite rechts.
Warum dann also nicht gleich 4-3-3, das mehr auf Balance achtet?
------------Beier----------------Silva--------------------------------
-------------------Nmecha--------------Sano-----Sancho------X
-------Svensson-----------Bellingham---------------------------
--------------------Schlotterbeck------------X---------------------
Auch hieran wäre die Breite nicht optimal. Diesmal aber links, statt rechts, weil abzuwarten bleibt, ob Prates Svensson verdrängen kann und dann auch offensiv gut genug ist, da er ja doch auch eher defensiv seine Stärken haben dürfte. Es wäre aber zumindest nicht undenkbar, dass man das intern lösen kann. Bis dahin hätte die linke Seite nur Abschluss und Absicherung im Sinn, hätte daher keinen großen spielerischen Auftrag im Spiel nach vorne, womit dann auch nur sehr bedingt Breite hergestellt werden kann. Man würde aber dafür sehr deutlich auf eine Kreativseite setzen, die optimiert würde, indem Sancho vor und neben sich die Läufe bekommt, die er braucht.
Dazu würde man bei einem 3er Zentrum Sano komplett freigeben, um defensiv alle Optionen mit ihm abzudecken, ob als 2. Mann in der vordersten Pressingreihe, als klassischen Abräumer im Zentrum, als Absicherung für den sehr offensiv anlegbaren RV oder eben als Absicherung für die Kette, weil man einen IV holen würde, mit dem man dynamischere Gegenspieler besser aufnehmen kann. Dafür wäre immer genug Absicherung da oder es würden die Wege verkürzt, um Sanos natürlichen Gegenspieler aufzunehmen. Somit wäre man sehr stark darauf aus, dass man über 3 Spieler (Silva, Sancho, RV) eine Kreativseite rechts schafft, aber auch nach Ballverlusten sehr schnell wieder Druck im Gegenpressing aufbauen kann, sodass man dort auch gleich wieder die Bälle gewinnen kann und direkt wieder in den Angriff über diese Seite kommt, gegen einen dann idealerweise defensiv unorganisierten Gegner. Ziel müsste es hierbei dann eben sein, dass Sancho der schwächste Pressingspieler wäre und nicht auch noch Moreira und Tresoldi.
Auch wären Rochaden von Beier und Silva möglich, wodurch die gegnerische IV ständig bewegt würde und sicherstellen würde, dass ein Gegner, der sich zu weit auf die Kreativseite locken lässt, auch links durchaus ein paar Probleme bekommen kann, gerade auch im Verbund mit Nmecha und dem Potenzial in der Tiefenbedrohung. Das würde auch mit Adeyemi, mit Beier oder Silva funktionieren, den man gar nicht dafür abgeben müsste, sodass effektiv nur die Kohle für Guirassy und Couto für alle Änderungen im Vergleich zum heutigen Kader reichen würde. Verschiebt der Gegner also zu weit, riskiert er links Lücken gegen Tempo, wodurch das Breitengeberproblem dort weniger ins Gewicht fallen sollte, weil es eben das Ziel wäre dort den Abschlussspieler frei zu bekommen. Verschiebt er nicht raus, sollte die rechte Kreativseite dafür zu stark sein, weil dort zu viel Qualität konzentriert würde. Optimal wäre es natürlich aber, wenn der LV auch noch offensiv seine Läufe an der Linie hinbekommt. Durch eine schnellere Kette und das relativ flache, defesivstarke Zentrum kann man das dann auch defensiv gut auffangen, insbesondere wenn Bellingham defensivtaktisch ein wenig von Sano an die Hand genommen würde.
Wobei man im Zweifel sogar mehr Staffelung ins Zentrum bringen könnte, indem man noch einen offensiveren Mann dort integriert. Das kann statt Sano sein oder statt Bellingham (wobei das Dreieck im Zentrum sowieso variabel wäre und auch oben realtaktisch mit Doppel 6 agiert werden könnte) und wäre sowohl mit Chukwuemeka als auch einem noch offensiveren Mann auf der 10 möglich, der ebenfalls nach rechts die Kreativseite verstärken soll, falls die Power dahingehend dort noch immer nicht reicht, um links die Abschlussspieler frei zu bekommen. Wenn man die IV autarker bekommt, gegen die Temposchwäche, wäre das eher möglich. Zumal dann auch der RV nicht jeden Lauf in die Offensive mitmachen müsste, sondern auch ein Stück weit nach hinten absichern könnte, obwohl das weiterhin als echter Breitengeber geplant würde:
------------------Beier----------------Silva-------------------------
-------------------------------Chukwuemeka-------Sancho----
------Svensson------Nmecha----------Sano------------------X
-----------------------Schlotterbeck------------X------------------
Der Unterschied wäre daher: statt beide Seiten ungefähr ähnlich zu bespielen, bespielt man vor allem eine Seite, um die andere Seite freizubekommen. Dabei würde von niemandem etwas verlangt werden, was er nicht sowieso gerne so macht und man würde dafür sowohl weniger Kaderveränderungen benötigen als auch defensive Risiken verringern. Dabei würde ich erwarten, dass der kreative Mehrwert eines Moreira durch die deutlich bessere Einbindung eines Sancho aufgewogen würde, sodass über den RV sogar ein offensiver Mehrwert kreiert werden sollte. Realtaktisch wäre das trotzdem eine Doppelspitze, aber mit mehr Freiheiten sich so zu bewegen, wie die Spieler es darin sowieso tun. Dazu gewinnt man im Ballbesitz im Zentrum einen Mann, wodurch die Chancen steigen auch darüber die Defensive zu stabilisieren und den Druck im Ballbesitz konstant zu halten, indem man eben mehr Ballbesitz umsetzen kann, als mit 2 Kreativelementen, die kaum miteinander kreieren können, weil sie nicht gut miteinander verbunden sind.
08.04.2026 - 14:54 Uhr
Zitat von BVBBC
Das scheint mir bei der aktuellen Ausgangslage des Kaders der sinnvollste Weg, ja.
Silva zentral als f9?
Nein, als MS. Silva ist für mich keine falsche 9, trotzdem er spielstark ist, weiträumig agiert und kaum zu Abschlüssen kommt. Er ist noch lange kein Kreativspieler, nur weil er sehr viel auflegt in dieser Saison, sondern wird mehr oder weniger dazu gezwungen, weil er es dennoch am besten macht. Dadurch verstärkt er natürlich nochmal den Effekt, dass er zu weniger Abschlüssen kommt, da das auch zwangsläufig bedeutet, dass es auch für ihn aktuell keinen guten Vorbereiter im Kader gibt, wenn er schon selbst in die Rolle gedrängt wird. Daran würde es zu arbeiten gelten und dann sollten auch die Anzahl der Abschlüsse, die Chancenqualität und somit auch die Torausbeute hochgehen, während ja dennoch die spielerischen Effekte genutzt werden können. Vor allem das Einsetzen der Tiefenläufe, vielleicht sogar mehr, wenn es in Kombinationen geht, für die es einen passenderen Mitspieler gibt.
Zudem kippt er auch gar nicht so sehr in die 10er Räume ab, sondern nach außen, wenn er abkippt. Entsprechend sind Rochaden mit dem Abschlussspieler auf OA auch kein Problem in einer 3er Reihe, während er kaum auf die 10 geht. In einem 4-4-2 wäre das aber deutlich schwieriger umsetzbar, wenn die OA breit schieben müssen. Durch 2 MS im Zentrum ist der Weg in die Mitte für den OA dann meistens doch zu, weil es selbst bei Rochade ja noch immer einen MS im Zentrum gibt. Entsprechend könnte man in so einem System dann nur schwer mit einem Abschlussspieler auf OA arbeiten, weil die Rochaden ineffizient werden dürften. Auch für Silva, weil er ja dennoch kein Breitengeber ist, sondern die Rochade nur zum Ausweichen nutzen kann, um sich vom Mann zu lösen. Über die Position kreieren, kann er aber so gut wie gar nichts.
Ehrlich gesagt sehe ich da gar nicht so riesige Unterschiede zu ner Doppelspitze. Beier ist ja keiner, der von der Außenbahn reindribbelt und dann abschließt, sondern der bewegt sich im Voraus ins Zentrum, ohne Ball. Die Breitengeberthematik bleibt in der Offensive die selbe. Gilt auch für den kreativen, die AV müssen so oder so hoch.
Letztendlich war das ja auch meine Aussage aus dem initialen Beitrag, dass man eben auch in einer 3er Reihe vorne eine Doppelspitze installieren kann. Der Unterschied liegt vor allem in den Details und wie man die Rochaden in der Doppelspitze anlegt. Das hat dann aber schon einen größeren Einfluss auf den Transferbedarf. Dabei ist es eben nicht dasselbe, ob man auf Doppelspitze abstellt oder diese aus einer 3er Reihe herleitet.
Alles in allem ist mir eigentlich egal, wie man unsere Formation an der Taktiktafel aufmalt. Ob Beier da jetzt als Stürmer oder Linksaußen steht, oder Silva als 10er oder weiter vorne... Es kommt darauf an, wie sie sich bewegen und sich ergänzen. Was ich dann Doppelspitze nennen würde, hätte bei dir dann womöglich einen anderen Namen. Die Spielweise und mögliche Implikationen auf das Gesamtkunstwerk sind gar nicht so unterschiedlich, wie du es darstellt, denke ich.
Gehen wir mal von deinen Transfervorschlägen Sano, Sancho, Moreira und Tresoldi aus, bei Abgängen von Guirassy und Adeyemi bei 4-4-2 als Basissystem aus:
---------------------Silva----------Tresoldi-----------------------
Moreira--------------Nmecha---------------Sancho--Ryerson
-------Svensson-------------Sano---------------------------------
-----------------Schlotterbeck----------Anton-------------------
Unabhängig davon, dass ich davon ausgehen würde, dass Beier statt Tresoldi spielen würde, bekommt man hier höchstwahrscheinlich eine deutliche Asymmetrie rein. Das kann dadurch realtaktisch vom 3-5-2 oder 3-4-3 (Svensson als LIV) bis zum 4-3-3 (Moreira als LV, Svensson als DM) relativ schnell alles werden, sofern nur Sancho, Svensson und Moreira ihre bevorzugten Räume besetzen und Ryerson zumindest diszipliniert, wie in der Rückrunde aktuell, die Linie hält. Das bleibt aber quasi nie ein 4-4-2 im eigentlichen Sinne, weil die Spieler ihre Präferenzen haben, in welche Räume sie wollen.
Dabei würde mir vor allem nicht gefallen, wie die Restverteidigung gegen Dynamik aufgestellt wäre. Selbst wenn man Sano bekäme, wie von dir skizziert, um Bellingham dafür rauszunehmen und dessen defensivtaktische und dynamische Defizite, hätte man mit Svensson und Anton in der letzten Reihe immer noch immer 2 langsame Spieler, während die Außenbahnen defensiv freigeräumt werden, sodass gegnerisches Tempo genau dort Platz bekommt. Der Abräumer in der Mitte würde dann also weniger wert, weil der nicht nur Lücken im Zentrum füllen muss, sondern mehr verlorene Zweikämpfe außen auffangen soll. Wenn dann wahrscheinlich sowieso Beier spielt, macht es keinen Sinn Geld in Tresoldi zu stecken, während im Stamm Defizite vorhanden sind, die gerade in dieser Formation betont werden müssen. Zumal man auch bedenken muss, dass durch das nominelle 2er Zentrum Sano ja auch noch seinen eigenen Gegenspieler hat, falls das Zentrum nicht per se in Unterzahl ist. Dadurch wird er nie frei, um nach außen zu verteidigen, sondern das müssen im Zweifel die IV machen, die Sano maximal zentral absichern kann, ohne das Mittelfeld Nmecha allein zu überlassen. Vor allem rechts, wenn Ryerson weit aufrücken soll, wie es taktisch notwendig wäre, da Sancho sonst nur halb so viel wert ist.
Das ergibt aber ein hohes Risiko in der Endverteidigung gegen Tempo als auch eine höhere Wahrscheinlichkeit von Unterzahlen, indem man sich effektiv zu viele Offensive gönnt. Das finde ich nicht zielführend. Das würde nur funktionieren, wenn durch die Bank spielstark aufgestellt würde, dass der Ballbesitz extrem hoch ausfallen könnte und somit der Gegner nur schwer zu vielen Angriffswellen kommt, weil die Nachrückbewegung maximal erschwert wird, indem man den Gegner dann auch noch tief reindrückt. Dahingehend bleiben aber einige Schwächen, inklusive einer Offensivreihe, in der nur Sancho stark auf Ballsicherung aus ist.
Gerade in diesem Zusammenhang mag ich das Duo Sancho-Ryerson nicht, da Ryerson mit seinen kein gutes Timing hat, um anspielbar zu werden und zu bleiben, obwohl Sancho das braucht. Nicht nur, weil Ryerson ebenfalls langsam ist, ist es aber auch keine bessere Lösung ihn einfach tief zu lassen, um die Kette in die Breite besser abzusichern und rechts dafür auf Breite zu verzichten, um diese nur links zu haben. Das Tempodefizit bliebe, nur die Mannstärke würde zunehmen und damit aber auch wieder die Unterstützung der Offensive und vor allem das, was Sancho benötigt, um effizient zu sein. Vor allem durch die AV Läufe manipuliert er schließlich seine Gegenspieler und bekommt die Räume geschaffen, die ihn stark machen. RV wäre daher hier erst recht eine Baustelle. Zumal vorne auch der Tiefenläufer Druck auf die Kette machen soll, bliebe recht wenig Unterstützung für das Kombinationsspiel für Sancho. Maximal könnte Silva in den 10er Raum abkippen. Darin ist er aber wie gesagt nicht so gut in meinen Augen und wenn er mit Sancho rochiert, um auf RA zu gehen und Sancho auf die 10 zu bringen, wäre es am Ende wieder ein 4-3-3 ohne Breite rechts.
Warum dann also nicht gleich 4-3-3, das mehr auf Balance achtet?
------------Beier----------------Silva--------------------------------
-------------------Nmecha--------------Sano-----Sancho------X
-------Svensson-----------Bellingham---------------------------
--------------------Schlotterbeck------------X---------------------
Auch hieran wäre die Breite nicht optimal. Diesmal aber links, statt rechts, weil abzuwarten bleibt, ob Prates Svensson verdrängen kann und dann auch offensiv gut genug ist, da er ja doch auch eher defensiv seine Stärken haben dürfte. Es wäre aber zumindest nicht undenkbar, dass man das intern lösen kann. Bis dahin hätte die linke Seite nur Abschluss und Absicherung im Sinn, hätte daher keinen großen spielerischen Auftrag im Spiel nach vorne, womit dann auch nur sehr bedingt Breite hergestellt werden kann. Man würde aber dafür sehr deutlich auf eine Kreativseite setzen, die optimiert würde, indem Sancho vor und neben sich die Läufe bekommt, die er braucht.
Dazu würde man bei einem 3er Zentrum Sano komplett freigeben, um defensiv alle Optionen mit ihm abzudecken, ob als 2. Mann in der vordersten Pressingreihe, als klassischen Abräumer im Zentrum, als Absicherung für den sehr offensiv anlegbaren RV oder eben als Absicherung für die Kette, weil man einen IV holen würde, mit dem man dynamischere Gegenspieler besser aufnehmen kann. Dafür wäre immer genug Absicherung da oder es würden die Wege verkürzt, um Sanos natürlichen Gegenspieler aufzunehmen. Somit wäre man sehr stark darauf aus, dass man über 3 Spieler (Silva, Sancho, RV) eine Kreativseite rechts schafft, aber auch nach Ballverlusten sehr schnell wieder Druck im Gegenpressing aufbauen kann, sodass man dort auch gleich wieder die Bälle gewinnen kann und direkt wieder in den Angriff über diese Seite kommt, gegen einen dann idealerweise defensiv unorganisierten Gegner. Ziel müsste es hierbei dann eben sein, dass Sancho der schwächste Pressingspieler wäre und nicht auch noch Moreira und Tresoldi.
Auch wären Rochaden von Beier und Silva möglich, wodurch die gegnerische IV ständig bewegt würde und sicherstellen würde, dass ein Gegner, der sich zu weit auf die Kreativseite locken lässt, auch links durchaus ein paar Probleme bekommen kann, gerade auch im Verbund mit Nmecha und dem Potenzial in der Tiefenbedrohung. Das würde auch mit Adeyemi, mit Beier oder Silva funktionieren, den man gar nicht dafür abgeben müsste, sodass effektiv nur die Kohle für Guirassy und Couto für alle Änderungen im Vergleich zum heutigen Kader reichen würde. Verschiebt der Gegner also zu weit, riskiert er links Lücken gegen Tempo, wodurch das Breitengeberproblem dort weniger ins Gewicht fallen sollte, weil es eben das Ziel wäre dort den Abschlussspieler frei zu bekommen. Verschiebt er nicht raus, sollte die rechte Kreativseite dafür zu stark sein, weil dort zu viel Qualität konzentriert würde. Optimal wäre es natürlich aber, wenn der LV auch noch offensiv seine Läufe an der Linie hinbekommt. Durch eine schnellere Kette und das relativ flache, defesivstarke Zentrum kann man das dann auch defensiv gut auffangen, insbesondere wenn Bellingham defensivtaktisch ein wenig von Sano an die Hand genommen würde.
Wobei man im Zweifel sogar mehr Staffelung ins Zentrum bringen könnte, indem man noch einen offensiveren Mann dort integriert. Das kann statt Sano sein oder statt Bellingham (wobei das Dreieck im Zentrum sowieso variabel wäre und auch oben realtaktisch mit Doppel 6 agiert werden könnte) und wäre sowohl mit Chukwuemeka als auch einem noch offensiveren Mann auf der 10 möglich, der ebenfalls nach rechts die Kreativseite verstärken soll, falls die Power dahingehend dort noch immer nicht reicht, um links die Abschlussspieler frei zu bekommen. Wenn man die IV autarker bekommt, gegen die Temposchwäche, wäre das eher möglich. Zumal dann auch der RV nicht jeden Lauf in die Offensive mitmachen müsste, sondern auch ein Stück weit nach hinten absichern könnte, obwohl das weiterhin als echter Breitengeber geplant würde:
------------------Beier----------------Silva-------------------------
-------------------------------Chukwuemeka-------Sancho----
------Svensson------Nmecha----------Sano------------------X
-----------------------Schlotterbeck------------X------------------
Der Unterschied wäre daher: statt beide Seiten ungefähr ähnlich zu bespielen, bespielt man vor allem eine Seite, um die andere Seite freizubekommen. Dabei würde von niemandem etwas verlangt werden, was er nicht sowieso gerne so macht und man würde dafür sowohl weniger Kaderveränderungen benötigen als auch defensive Risiken verringern. Dabei würde ich erwarten, dass der kreative Mehrwert eines Moreira durch die deutlich bessere Einbindung eines Sancho aufgewogen würde, sodass über den RV sogar ein offensiver Mehrwert kreiert werden sollte. Realtaktisch wäre das trotzdem eine Doppelspitze, aber mit mehr Freiheiten sich so zu bewegen, wie die Spieler es darin sowieso tun. Dazu gewinnt man im Ballbesitz im Zentrum einen Mann, wodurch die Chancen steigen auch darüber die Defensive zu stabilisieren und den Druck im Ballbesitz konstant zu halten, indem man eben mehr Ballbesitz umsetzen kann, als mit 2 Kreativelementen, die kaum miteinander kreieren können, weil sie nicht gut miteinander verbunden sind.
Zitat von Orizo
Ich nehme an, du hättest gerne je einen Winger als Abschlussspieler und einen kreativen, richtig?
Ich nehme an, du hättest gerne je einen Winger als Abschlussspieler und einen kreativen, richtig?
Das scheint mir bei der aktuellen Ausgangslage des Kaders der sinnvollste Weg, ja.
Silva zentral als f9?
Nein, als MS. Silva ist für mich keine falsche 9, trotzdem er spielstark ist, weiträumig agiert und kaum zu Abschlüssen kommt. Er ist noch lange kein Kreativspieler, nur weil er sehr viel auflegt in dieser Saison, sondern wird mehr oder weniger dazu gezwungen, weil er es dennoch am besten macht. Dadurch verstärkt er natürlich nochmal den Effekt, dass er zu weniger Abschlüssen kommt, da das auch zwangsläufig bedeutet, dass es auch für ihn aktuell keinen guten Vorbereiter im Kader gibt, wenn er schon selbst in die Rolle gedrängt wird. Daran würde es zu arbeiten gelten und dann sollten auch die Anzahl der Abschlüsse, die Chancenqualität und somit auch die Torausbeute hochgehen, während ja dennoch die spielerischen Effekte genutzt werden können. Vor allem das Einsetzen der Tiefenläufe, vielleicht sogar mehr, wenn es in Kombinationen geht, für die es einen passenderen Mitspieler gibt.
Zudem kippt er auch gar nicht so sehr in die 10er Räume ab, sondern nach außen, wenn er abkippt. Entsprechend sind Rochaden mit dem Abschlussspieler auf OA auch kein Problem in einer 3er Reihe, während er kaum auf die 10 geht. In einem 4-4-2 wäre das aber deutlich schwieriger umsetzbar, wenn die OA breit schieben müssen. Durch 2 MS im Zentrum ist der Weg in die Mitte für den OA dann meistens doch zu, weil es selbst bei Rochade ja noch immer einen MS im Zentrum gibt. Entsprechend könnte man in so einem System dann nur schwer mit einem Abschlussspieler auf OA arbeiten, weil die Rochaden ineffizient werden dürften. Auch für Silva, weil er ja dennoch kein Breitengeber ist, sondern die Rochade nur zum Ausweichen nutzen kann, um sich vom Mann zu lösen. Über die Position kreieren, kann er aber so gut wie gar nichts.
Ehrlich gesagt sehe ich da gar nicht so riesige Unterschiede zu ner Doppelspitze. Beier ist ja keiner, der von der Außenbahn reindribbelt und dann abschließt, sondern der bewegt sich im Voraus ins Zentrum, ohne Ball. Die Breitengeberthematik bleibt in der Offensive die selbe. Gilt auch für den kreativen, die AV müssen so oder so hoch.
Letztendlich war das ja auch meine Aussage aus dem initialen Beitrag, dass man eben auch in einer 3er Reihe vorne eine Doppelspitze installieren kann. Der Unterschied liegt vor allem in den Details und wie man die Rochaden in der Doppelspitze anlegt. Das hat dann aber schon einen größeren Einfluss auf den Transferbedarf. Dabei ist es eben nicht dasselbe, ob man auf Doppelspitze abstellt oder diese aus einer 3er Reihe herleitet.
Alles in allem ist mir eigentlich egal, wie man unsere Formation an der Taktiktafel aufmalt. Ob Beier da jetzt als Stürmer oder Linksaußen steht, oder Silva als 10er oder weiter vorne... Es kommt darauf an, wie sie sich bewegen und sich ergänzen. Was ich dann Doppelspitze nennen würde, hätte bei dir dann womöglich einen anderen Namen. Die Spielweise und mögliche Implikationen auf das Gesamtkunstwerk sind gar nicht so unterschiedlich, wie du es darstellt, denke ich.
Gehen wir mal von deinen Transfervorschlägen Sano, Sancho, Moreira und Tresoldi aus, bei Abgängen von Guirassy und Adeyemi bei 4-4-2 als Basissystem aus:
---------------------Silva----------Tresoldi-----------------------
Moreira--------------Nmecha---------------Sancho--Ryerson
-------Svensson-------------Sano---------------------------------
-----------------Schlotterbeck----------Anton-------------------
Unabhängig davon, dass ich davon ausgehen würde, dass Beier statt Tresoldi spielen würde, bekommt man hier höchstwahrscheinlich eine deutliche Asymmetrie rein. Das kann dadurch realtaktisch vom 3-5-2 oder 3-4-3 (Svensson als LIV) bis zum 4-3-3 (Moreira als LV, Svensson als DM) relativ schnell alles werden, sofern nur Sancho, Svensson und Moreira ihre bevorzugten Räume besetzen und Ryerson zumindest diszipliniert, wie in der Rückrunde aktuell, die Linie hält. Das bleibt aber quasi nie ein 4-4-2 im eigentlichen Sinne, weil die Spieler ihre Präferenzen haben, in welche Räume sie wollen.
Dabei würde mir vor allem nicht gefallen, wie die Restverteidigung gegen Dynamik aufgestellt wäre. Selbst wenn man Sano bekäme, wie von dir skizziert, um Bellingham dafür rauszunehmen und dessen defensivtaktische und dynamische Defizite, hätte man mit Svensson und Anton in der letzten Reihe immer noch immer 2 langsame Spieler, während die Außenbahnen defensiv freigeräumt werden, sodass gegnerisches Tempo genau dort Platz bekommt. Der Abräumer in der Mitte würde dann also weniger wert, weil der nicht nur Lücken im Zentrum füllen muss, sondern mehr verlorene Zweikämpfe außen auffangen soll. Wenn dann wahrscheinlich sowieso Beier spielt, macht es keinen Sinn Geld in Tresoldi zu stecken, während im Stamm Defizite vorhanden sind, die gerade in dieser Formation betont werden müssen. Zumal man auch bedenken muss, dass durch das nominelle 2er Zentrum Sano ja auch noch seinen eigenen Gegenspieler hat, falls das Zentrum nicht per se in Unterzahl ist. Dadurch wird er nie frei, um nach außen zu verteidigen, sondern das müssen im Zweifel die IV machen, die Sano maximal zentral absichern kann, ohne das Mittelfeld Nmecha allein zu überlassen. Vor allem rechts, wenn Ryerson weit aufrücken soll, wie es taktisch notwendig wäre, da Sancho sonst nur halb so viel wert ist.
Das ergibt aber ein hohes Risiko in der Endverteidigung gegen Tempo als auch eine höhere Wahrscheinlichkeit von Unterzahlen, indem man sich effektiv zu viele Offensive gönnt. Das finde ich nicht zielführend. Das würde nur funktionieren, wenn durch die Bank spielstark aufgestellt würde, dass der Ballbesitz extrem hoch ausfallen könnte und somit der Gegner nur schwer zu vielen Angriffswellen kommt, weil die Nachrückbewegung maximal erschwert wird, indem man den Gegner dann auch noch tief reindrückt. Dahingehend bleiben aber einige Schwächen, inklusive einer Offensivreihe, in der nur Sancho stark auf Ballsicherung aus ist.
Gerade in diesem Zusammenhang mag ich das Duo Sancho-Ryerson nicht, da Ryerson mit seinen kein gutes Timing hat, um anspielbar zu werden und zu bleiben, obwohl Sancho das braucht. Nicht nur, weil Ryerson ebenfalls langsam ist, ist es aber auch keine bessere Lösung ihn einfach tief zu lassen, um die Kette in die Breite besser abzusichern und rechts dafür auf Breite zu verzichten, um diese nur links zu haben. Das Tempodefizit bliebe, nur die Mannstärke würde zunehmen und damit aber auch wieder die Unterstützung der Offensive und vor allem das, was Sancho benötigt, um effizient zu sein. Vor allem durch die AV Läufe manipuliert er schließlich seine Gegenspieler und bekommt die Räume geschaffen, die ihn stark machen. RV wäre daher hier erst recht eine Baustelle. Zumal vorne auch der Tiefenläufer Druck auf die Kette machen soll, bliebe recht wenig Unterstützung für das Kombinationsspiel für Sancho. Maximal könnte Silva in den 10er Raum abkippen. Darin ist er aber wie gesagt nicht so gut in meinen Augen und wenn er mit Sancho rochiert, um auf RA zu gehen und Sancho auf die 10 zu bringen, wäre es am Ende wieder ein 4-3-3 ohne Breite rechts.
Warum dann also nicht gleich 4-3-3, das mehr auf Balance achtet?
------------Beier----------------Silva--------------------------------
-------------------Nmecha--------------Sano-----Sancho------X
-------Svensson-----------Bellingham---------------------------
--------------------Schlotterbeck------------X---------------------
Auch hieran wäre die Breite nicht optimal. Diesmal aber links, statt rechts, weil abzuwarten bleibt, ob Prates Svensson verdrängen kann und dann auch offensiv gut genug ist, da er ja doch auch eher defensiv seine Stärken haben dürfte. Es wäre aber zumindest nicht undenkbar, dass man das intern lösen kann. Bis dahin hätte die linke Seite nur Abschluss und Absicherung im Sinn, hätte daher keinen großen spielerischen Auftrag im Spiel nach vorne, womit dann auch nur sehr bedingt Breite hergestellt werden kann. Man würde aber dafür sehr deutlich auf eine Kreativseite setzen, die optimiert würde, indem Sancho vor und neben sich die Läufe bekommt, die er braucht.
Dazu würde man bei einem 3er Zentrum Sano komplett freigeben, um defensiv alle Optionen mit ihm abzudecken, ob als 2. Mann in der vordersten Pressingreihe, als klassischen Abräumer im Zentrum, als Absicherung für den sehr offensiv anlegbaren RV oder eben als Absicherung für die Kette, weil man einen IV holen würde, mit dem man dynamischere Gegenspieler besser aufnehmen kann. Dafür wäre immer genug Absicherung da oder es würden die Wege verkürzt, um Sanos natürlichen Gegenspieler aufzunehmen. Somit wäre man sehr stark darauf aus, dass man über 3 Spieler (Silva, Sancho, RV) eine Kreativseite rechts schafft, aber auch nach Ballverlusten sehr schnell wieder Druck im Gegenpressing aufbauen kann, sodass man dort auch gleich wieder die Bälle gewinnen kann und direkt wieder in den Angriff über diese Seite kommt, gegen einen dann idealerweise defensiv unorganisierten Gegner. Ziel müsste es hierbei dann eben sein, dass Sancho der schwächste Pressingspieler wäre und nicht auch noch Moreira und Tresoldi.
Auch wären Rochaden von Beier und Silva möglich, wodurch die gegnerische IV ständig bewegt würde und sicherstellen würde, dass ein Gegner, der sich zu weit auf die Kreativseite locken lässt, auch links durchaus ein paar Probleme bekommen kann, gerade auch im Verbund mit Nmecha und dem Potenzial in der Tiefenbedrohung. Das würde auch mit Adeyemi, mit Beier oder Silva funktionieren, den man gar nicht dafür abgeben müsste, sodass effektiv nur die Kohle für Guirassy und Couto für alle Änderungen im Vergleich zum heutigen Kader reichen würde. Verschiebt der Gegner also zu weit, riskiert er links Lücken gegen Tempo, wodurch das Breitengeberproblem dort weniger ins Gewicht fallen sollte, weil es eben das Ziel wäre dort den Abschlussspieler frei zu bekommen. Verschiebt er nicht raus, sollte die rechte Kreativseite dafür zu stark sein, weil dort zu viel Qualität konzentriert würde. Optimal wäre es natürlich aber, wenn der LV auch noch offensiv seine Läufe an der Linie hinbekommt. Durch eine schnellere Kette und das relativ flache, defesivstarke Zentrum kann man das dann auch defensiv gut auffangen, insbesondere wenn Bellingham defensivtaktisch ein wenig von Sano an die Hand genommen würde.
Wobei man im Zweifel sogar mehr Staffelung ins Zentrum bringen könnte, indem man noch einen offensiveren Mann dort integriert. Das kann statt Sano sein oder statt Bellingham (wobei das Dreieck im Zentrum sowieso variabel wäre und auch oben realtaktisch mit Doppel 6 agiert werden könnte) und wäre sowohl mit Chukwuemeka als auch einem noch offensiveren Mann auf der 10 möglich, der ebenfalls nach rechts die Kreativseite verstärken soll, falls die Power dahingehend dort noch immer nicht reicht, um links die Abschlussspieler frei zu bekommen. Wenn man die IV autarker bekommt, gegen die Temposchwäche, wäre das eher möglich. Zumal dann auch der RV nicht jeden Lauf in die Offensive mitmachen müsste, sondern auch ein Stück weit nach hinten absichern könnte, obwohl das weiterhin als echter Breitengeber geplant würde:
------------------Beier----------------Silva-------------------------
-------------------------------Chukwuemeka-------Sancho----
------Svensson------Nmecha----------Sano------------------X
-----------------------Schlotterbeck------------X------------------
Der Unterschied wäre daher: statt beide Seiten ungefähr ähnlich zu bespielen, bespielt man vor allem eine Seite, um die andere Seite freizubekommen. Dabei würde von niemandem etwas verlangt werden, was er nicht sowieso gerne so macht und man würde dafür sowohl weniger Kaderveränderungen benötigen als auch defensive Risiken verringern. Dabei würde ich erwarten, dass der kreative Mehrwert eines Moreira durch die deutlich bessere Einbindung eines Sancho aufgewogen würde, sodass über den RV sogar ein offensiver Mehrwert kreiert werden sollte. Realtaktisch wäre das trotzdem eine Doppelspitze, aber mit mehr Freiheiten sich so zu bewegen, wie die Spieler es darin sowieso tun. Dazu gewinnt man im Ballbesitz im Zentrum einen Mann, wodurch die Chancen steigen auch darüber die Defensive zu stabilisieren und den Druck im Ballbesitz konstant zu halten, indem man eben mehr Ballbesitz umsetzen kann, als mit 2 Kreativelementen, die kaum miteinander kreieren können, weil sie nicht gut miteinander verbunden sind.
Ja, so in der Art wie von dir skizziert habe ich mir das in etwa vorgestellt. Das 442 ist die defensive Grundordnung, im Angriff würden wohl tatsächlich viele verschiedene Varianten zu sehen sein. Das ist ja auch gewollt, starre, undynamische Systeme sind doch gerade gegen stark mannorientierte Verteidigung kaum noch spielbar.
Allerdings würde ich die Doppel 6 positionstreuer halten, als von dir gezeigt. Nmecha sollte ohne Ball nicht so hoch schieben. Läufe mit Ball aus der Tiefe ja, aber dann bliebe der RV weiter zurück. Ebenfalls ja zu späten Läufen, um als Verwerter von Ablagen zu dienen. Aber generell ist das in erster Linie eine Rückraum-Position.
Sano würde sich situations- und matchup- abhängig positionieren. Hauptaufgabe Konterabsicherung. Wenn die IV Probleme gegen schnelle Angreifer hat, kann der auf einer Linie mit den IV dagegen absichern oder sogar die Position tauschen. Oder wenn nötig den AV den Rücken freihalten. Oder nervige gegnerische Winger doppeln, oder, oder... Ich bin der Meinung, dass es keinen IV gibt, der uns mehr defensive Stabilität geben könnte als Sano.
Noch kurz zum Sturm: Ich bin mir sicher, dass Beier Stammspieler bleibt. Ich persönlich sehe das nun so, dass auf 2 Positionen 3 Spieler mit Stammplatz-Niveau kommen sollten. Das wären dann vorne Beier, Tresoldi und Silva. Dabei bin ich auf keinen Fall auf Tresoldi fixiert und wahrscheinlich gibt es deutlich günstigere Lösungen mit ähnlichen Anlagen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Orizo am 08.04.2026 um 14:57 Uhr bearbeitet
27.04.2026 - 15:36 Uhr
Hier mal ein, zwei Gedanken wie man auch trotz 3er Kette nächste Saison offensiver werden kann.
Erster Schritt wäre ein Blick auf RIV:
Hier besteht sowieso Handlungsbedarf und ermöglicht mit der richtigen Anpassung auch mehr Spielraum auf RM. Anselmino war in Ansätzen ein tolles Profil und ich würde hier versuchen einen Spieler zu verpflichten der mobil genug ist um auch phasenweise auf RV zu verteidigen und gleichzeitig aber auch als klassischer IV stark ist. Vom Typ her gesucht wären Hybrid RV/IV wie Kounde oder Pavard. Hier fände ich Ganiou sehr interessant. Ähnliches kann man auch auf LIV abbilden mit Bensebaini oder in Zukunft Prates. Somit könnte man die Schiene vor dem AIV jeweils mit einem deutlich offensiveren Spieler als Ryerson/Svensson besetzen während die andere Seite defensiv bleibt
--> gut machbar, da Süle sowieso ersetzt werden muss.
Zweiter Schritt wären die Schienen:
Ryerson und Svensson sind die defensiven Varianten. Prates wäre sowohl als LIV als auch LAV denkbar, Couto ist leider außen vor. Somit wäre mindestens ein klar offensiver Schienenspieler notwendig. Somit geht man auch gleichzeitig das Breitengeber zumindest auf einer Seite an. Als beispiel nehme ich hier Osorio, der offensiv wie ein klarer RA agiert, aber defensiv gut genug ist um mit einem starken RIV dahinter zu performen.
--> auch gut machbar, da man Couto wohl abgeben will.
Dritter Schritt wäre die offensive Dreierreihe:
Hier braucht es ebenfalls einen Spieler der Phasenweise die Halbräume verlässt und für Breite auf dem Flügel sorgt um gemeinsam mit dem Schienenspieler auf der anderen Seite das Feld auseinander zieht.
--> auch gut machbar, da man Brandt ersetzen muss.
Angenommen wird halten den gleichen Kader ergeben sich folgende Möglichkeiten:
Süle ---> Ganiou
Couto --> Osorio
Brandt --> Sancho (wobei mir Godts z.B. lieber wäre)
Var. 1 (rechte Schiene offensiv)
----Sancho----Silva------Beier----
Svensson--Jobe--Nmecha--Osorio
---Schlotterbeck-Anton--Ganiou--
Im Spiel teilweise Viererkette: Svensson--Schlotterbeck-Anton- Ganiou
Var. 2: (linke Schiene offensiv)
---Sancho--Silva---Adeyemi--
Beier-----Jobe--Nmecha-----Ryerson
-Bensebaini-Schlotterbeck-Anton--
Im Spiel teilweise Viererkette: Bensebaini-Schlotterbeck-Anton-Ryerson
Erster Schritt wäre ein Blick auf RIV:
Hier besteht sowieso Handlungsbedarf und ermöglicht mit der richtigen Anpassung auch mehr Spielraum auf RM. Anselmino war in Ansätzen ein tolles Profil und ich würde hier versuchen einen Spieler zu verpflichten der mobil genug ist um auch phasenweise auf RV zu verteidigen und gleichzeitig aber auch als klassischer IV stark ist. Vom Typ her gesucht wären Hybrid RV/IV wie Kounde oder Pavard. Hier fände ich Ganiou sehr interessant. Ähnliches kann man auch auf LIV abbilden mit Bensebaini oder in Zukunft Prates. Somit könnte man die Schiene vor dem AIV jeweils mit einem deutlich offensiveren Spieler als Ryerson/Svensson besetzen während die andere Seite defensiv bleibt
--> gut machbar, da Süle sowieso ersetzt werden muss.
Zweiter Schritt wären die Schienen:
Ryerson und Svensson sind die defensiven Varianten. Prates wäre sowohl als LIV als auch LAV denkbar, Couto ist leider außen vor. Somit wäre mindestens ein klar offensiver Schienenspieler notwendig. Somit geht man auch gleichzeitig das Breitengeber zumindest auf einer Seite an. Als beispiel nehme ich hier Osorio, der offensiv wie ein klarer RA agiert, aber defensiv gut genug ist um mit einem starken RIV dahinter zu performen.
--> auch gut machbar, da man Couto wohl abgeben will.
Dritter Schritt wäre die offensive Dreierreihe:
Hier braucht es ebenfalls einen Spieler der Phasenweise die Halbräume verlässt und für Breite auf dem Flügel sorgt um gemeinsam mit dem Schienenspieler auf der anderen Seite das Feld auseinander zieht.
--> auch gut machbar, da man Brandt ersetzen muss.
Angenommen wird halten den gleichen Kader ergeben sich folgende Möglichkeiten:
Süle ---> Ganiou
Couto --> Osorio
Brandt --> Sancho (wobei mir Godts z.B. lieber wäre)
Var. 1 (rechte Schiene offensiv)
----Sancho----Silva------Beier----
Svensson--Jobe--Nmecha--Osorio
---Schlotterbeck-Anton--Ganiou--
Im Spiel teilweise Viererkette: Svensson--Schlotterbeck-Anton- Ganiou
Var. 2: (linke Schiene offensiv)
---Sancho--Silva---Adeyemi--
Beier-----Jobe--Nmecha-----Ryerson
-Bensebaini-Schlotterbeck-Anton--
Im Spiel teilweise Viererkette: Bensebaini-Schlotterbeck-Anton-Ryerson
27.04.2026 - 16:29 Uhr
Zitat von Ibipy
Hier mal ein, zwei Gedanken wie man auch trotz 3er Kette nächste Saison offensiver werden kann.
Erster Schritt wäre ein Blick auf RIV:
Hier besteht sowieso Handlungsbedarf und ermöglicht mit der richtigen Anpassung auch mehr Spielraum auf RM. Anselmino war in Ansätzen ein tolles Profil und ich würde hier versuchen einen Spieler zu verpflichten der mobil genug ist um auch phasenweise auf RV zu verteidigen und gleichzeitig aber auch als klassischer IV stark ist. Vom Typ her gesucht wären Hybrid RV/IV wie Kounde oder Pavard. Hier fände ich Ganiou sehr interessant. Ähnliches kann man auch auf LIV abbilden mit Bensebaini oder in Zukunft Prates. Somit könnte man die Schiene vor dem AIV jeweils mit einem deutlich offensiveren Spieler als Ryerson/Svensson besetzen während die andere Seite defensiv bleibt
--> gut machbar, da Süle sowieso ersetzt werden muss.
Zweiter Schritt wären die Schienen:
Ryerson und Svensson sind die defensiven Varianten. Prates wäre sowohl als LIV als auch LAV denkbar, Couto ist leider außen vor. Somit wäre mindestens ein klar offensiver Schienenspieler notwendig. Somit geht man auch gleichzeitig das Breitengeber zumindest auf einer Seite an. Als beispiel nehme ich hier Osorio, der offensiv wie ein klarer RA agiert, aber defensiv gut genug ist um mit einem starken RIV dahinter zu performen.
--> auch gut machbar, da man Couto wohl abgeben will.
Dritter Schritt wäre die offensive Dreierreihe:
Hier braucht es ebenfalls einen Spieler der Phasenweise die Halbräume verlässt und für Breite auf dem Flügel sorgt um gemeinsam mit dem Schienenspieler auf der anderen Seite das Feld auseinander zieht.
--> auch gut machbar, da man Brandt ersetzen muss.
Angenommen wird halten den gleichen Kader ergeben sich folgende Möglichkeiten:
Süle ---> Ganiou
Couto --> Osorio
Brandt --> Sancho (wobei mir Godts z.B. lieber wäre)
Var. 1 (rechte Schiene offensiv)
----Sancho----Silva------Beier----
Svensson--Jobe--Nmecha--Osorio
---Schlotterbeck-Anton--Ganiou--
Im Spiel teilweise Viererkette: Svensson--Schlotterbeck-Anton- Ganiou
Var. 2: (linke Schiene offensiv)
---Sancho--Silva---Adeyemi--
Beier-----Jobe--Nmecha-----Ryerson
-Bensebaini-Schlotterbeck-Anton--
Im Spiel teilweise Viererkette: Bensebaini-Schlotterbeck-Anton-Ryerson
Hier mal ein, zwei Gedanken wie man auch trotz 3er Kette nächste Saison offensiver werden kann.
Erster Schritt wäre ein Blick auf RIV:
Hier besteht sowieso Handlungsbedarf und ermöglicht mit der richtigen Anpassung auch mehr Spielraum auf RM. Anselmino war in Ansätzen ein tolles Profil und ich würde hier versuchen einen Spieler zu verpflichten der mobil genug ist um auch phasenweise auf RV zu verteidigen und gleichzeitig aber auch als klassischer IV stark ist. Vom Typ her gesucht wären Hybrid RV/IV wie Kounde oder Pavard. Hier fände ich Ganiou sehr interessant. Ähnliches kann man auch auf LIV abbilden mit Bensebaini oder in Zukunft Prates. Somit könnte man die Schiene vor dem AIV jeweils mit einem deutlich offensiveren Spieler als Ryerson/Svensson besetzen während die andere Seite defensiv bleibt
--> gut machbar, da Süle sowieso ersetzt werden muss.
Zweiter Schritt wären die Schienen:
Ryerson und Svensson sind die defensiven Varianten. Prates wäre sowohl als LIV als auch LAV denkbar, Couto ist leider außen vor. Somit wäre mindestens ein klar offensiver Schienenspieler notwendig. Somit geht man auch gleichzeitig das Breitengeber zumindest auf einer Seite an. Als beispiel nehme ich hier Osorio, der offensiv wie ein klarer RA agiert, aber defensiv gut genug ist um mit einem starken RIV dahinter zu performen.
--> auch gut machbar, da man Couto wohl abgeben will.
Dritter Schritt wäre die offensive Dreierreihe:
Hier braucht es ebenfalls einen Spieler der Phasenweise die Halbräume verlässt und für Breite auf dem Flügel sorgt um gemeinsam mit dem Schienenspieler auf der anderen Seite das Feld auseinander zieht.
--> auch gut machbar, da man Brandt ersetzen muss.
Angenommen wird halten den gleichen Kader ergeben sich folgende Möglichkeiten:
Süle ---> Ganiou
Couto --> Osorio
Brandt --> Sancho (wobei mir Godts z.B. lieber wäre)
Var. 1 (rechte Schiene offensiv)
----Sancho----Silva------Beier----
Svensson--Jobe--Nmecha--Osorio
---Schlotterbeck-Anton--Ganiou--
Im Spiel teilweise Viererkette: Svensson--Schlotterbeck-Anton- Ganiou
Var. 2: (linke Schiene offensiv)
---Sancho--Silva---Adeyemi--
Beier-----Jobe--Nmecha-----Ryerson
-Bensebaini-Schlotterbeck-Anton--
Im Spiel teilweise Viererkette: Bensebaini-Schlotterbeck-Anton-Ryerson
Dass Kovac Svensson und Couto auf die Bank setzt, um mit Beier einen Tiefengeber auf die Schiene zu stellen, sehe ich als relativ klares Signal, dass es in genau diese Richtung gehen wird. Das Gerückt zu Wimmer passt sehr gut in diesen Ansatz, der würde in deinem Gedankenspiel Osorio quasi 1 zu 1 ersetzen.
Mehr Talente zu fördern heißt für mich auch, dass man die Doppelbesetzung in Teilen bewusst reduziert. Bspw. halte ich es für möglich, dass man mit Silva, Beier, Adeyemi und Sancho als erfahrene Offensivkräfte in die Saison geht und dahinter dann Inacio, Lerma und Albert aufbaut.
Auf den AV-Positionen könnte das Analog mit Svensson, Ryerson und Prates laufen.
Nun ist es natürlich riskant auf gleich mehreren Positionen so unerfahrene Teenager in die Doppelbesetzung einzuplanen. Osorio/Wimmer könnten hier als taktische Option für die Schiene und gleichermaßen als Backup für die offensiven Halbpositionen agieren. Wenn sich dann bspw. Prates und Albert so schnell entwickeln, dass ein Wimmer viel auf der Bank sitzt, hält sich der finanzielle Schaden stark in Grenzen.
Ähnlich funktioniert das eigentlich für fast jede Position. Man kann Reggiani und bspw. Eichhorn in die Doppelbesetzung einplanen, weil mit Can ein Spieler im Kader steht, der im Zweifel als DM UND IV eine verlässliche Basisoption ist. Bensebaini ist Schlotterbeck-Backup, sichert aber gleichzeitig Prates ab, falls der ein wenig Anlaufzeit braucht.
Das ganze läuft auf einen Kader raus, in welchem 14-16 Spieler klar als Stammkräfte eingeplant sind, um einen gewissen Konkurrenzkampf zu provozieren. Hinzu kommen Spieler wie Bensebaini, Wimmer und Can, die als flexible Alternativen eingeplant sind.
Und dahinter dann eben eine Reihe Talente mit Reggiani, Inacio, Eichhorn, Lerma, Prates und Albert.
Man büßt natürlich Erfahrung ein, aber Couto Chuk und Özcan haben dann eben auch nicht dramatisch viele Punkte gerettet, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



