Diskussionsthemen Dynamo Dresden
25.02.2011 - 10:29 Uhr
15.03.2015 - 14:36 Uhr
Da steckt eine Menge Sarkasmus in Deinem Post, aber so unrecht hast Du natürlich nicht.
Ich kann nur ergänzen, am letzten Tag der Saison ist das Stadion brechend voll, es kommt Großasbach zu uns und die Ultras feiern mit denen ihren Aufstieg.
Danach kommt unser nächstes PROJEKT, hoch ambitioniert und mit einem unmißverständlichen Anspruch auf Richtigkeit. Dieses Mal ist es Ulf Kirsten, der uns als Messias vorgestellt wird, der setzt auf Vietnamnesen mit Duracell-Hasenprofil im Sturm, das Mittelfeld wird von Spaniern in Ballarinaschuhen besetzt und in der Abwehr werden wir Massais einsetzen, die sind besonders groß und haben große Füße.
Bleibt die Torwartposition - mein Vorschlag Modell Riesenkrake - viele Fangarme, riecht streng, bis zu 14 m groß, hoch motiviert.
Danach machen wir mit Projekt 25 nach der Wende zielstrebig und hoch motiviert einfach dort weiter, wo wir mit Projekt 24 aufgehört haben.
Und niemals vergessen, wir können von den Bayern noch etwas lernen, wir sind aber auf dem Weg (Zitat: Paul Blümel, anno 2014)
Komisch, zu Ostzeiten brauchten wir nur ein Projekt, das hieß Meisterschaft und Europapokal - und das hat funktioniert. Aber da hat auch keine Sau reingeredet, der Trainer war für Jahre gesetzt, der Nachwuchs hat eingeschlagen und man hat einfach gemacht.
Ach so, auf die Befindlichkeiten der Ultras brauchte man damals auch keine Rücksicht zu nehmen - Stimmung und Lautstärke im Stadion - genau so gut wie heute und den Torschrei hat man noch am Postplatz gehört.
Letztes dazu - Stadionverbotler hatten sich auf der Schiessgasse vor Spielbeginn zu melden und saßen in keinem Aufsichtsrat (Quelle: Kroemer, vor ein paar Tagen).
Ich kann nur ergänzen, am letzten Tag der Saison ist das Stadion brechend voll, es kommt Großasbach zu uns und die Ultras feiern mit denen ihren Aufstieg.
Danach kommt unser nächstes PROJEKT, hoch ambitioniert und mit einem unmißverständlichen Anspruch auf Richtigkeit. Dieses Mal ist es Ulf Kirsten, der uns als Messias vorgestellt wird, der setzt auf Vietnamnesen mit Duracell-Hasenprofil im Sturm, das Mittelfeld wird von Spaniern in Ballarinaschuhen besetzt und in der Abwehr werden wir Massais einsetzen, die sind besonders groß und haben große Füße.
Bleibt die Torwartposition - mein Vorschlag Modell Riesenkrake - viele Fangarme, riecht streng, bis zu 14 m groß, hoch motiviert.
Danach machen wir mit Projekt 25 nach der Wende zielstrebig und hoch motiviert einfach dort weiter, wo wir mit Projekt 24 aufgehört haben.
Und niemals vergessen, wir können von den Bayern noch etwas lernen, wir sind aber auf dem Weg (Zitat: Paul Blümel, anno 2014)
Komisch, zu Ostzeiten brauchten wir nur ein Projekt, das hieß Meisterschaft und Europapokal - und das hat funktioniert. Aber da hat auch keine Sau reingeredet, der Trainer war für Jahre gesetzt, der Nachwuchs hat eingeschlagen und man hat einfach gemacht.
Ach so, auf die Befindlichkeiten der Ultras brauchte man damals auch keine Rücksicht zu nehmen - Stimmung und Lautstärke im Stadion - genau so gut wie heute und den Torschrei hat man noch am Postplatz gehört.
Letztes dazu - Stadionverbotler hatten sich auf der Schiessgasse vor Spielbeginn zu melden und saßen in keinem Aufsichtsrat (Quelle: Kroemer, vor ein paar Tagen).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 15.03.2015 um 15:03 Uhr bearbeitet
15.03.2015 - 14:57 Uhr
Na prima Adler,
ich bin sarkastisch. Ich hab aber echt Zweifel, dass es anders wird.
ich bin sarkastisch. Ich hab aber echt Zweifel, dass es anders wird.
15.03.2015 - 15:00 Uhr
GEHT MIR AUCH SO!!!!
15.03.2015 - 19:00 Uhr
Ach, Adler, der Vergleich mit den glorreichen vergangenen Zeiten bringt doch nichts. Damals wurden Spieler zur SGD delegiert. Und Trainerwechsel gab's bei Misserfolg durchaus auch, mussten allerdings von der SV Dynamo genehmigt werden. Aber auf der Tasche lag der Trainer dann dem Verein nicht mehr. War eben auch im Sport damals 'ne Planwirtschaft, dort übrigens erfolgreicher als bei den Kombinaten, weil der Leistungsgedanke knallhart durchgezogen wurde.
Minges Konzept ist an sich in Ordnung, aber er hat es eben selbst nicht konsequent durchgezogen. Nicht nur in Bezug auf Böger, nein auch sein Hinundher bei den Saisonzielen bis hin zu dem seltsamen Aussagen zum neuen Trainer. Das kannst du auch nicht mit irgendwelchen Einkäufen im Winter kompensieren, für die zudem das Geld fehlt, weil es eben für die Schuldentilgung verplant ist. Anders als in Bielefeld hat man eben nicht auf Gönner zurückgegriffen, um sofort konkurrenzfähig um den Aufstieg mitspielen zu können. Inwieweit dabei die Konstellation im Aufsichtsrat und das daraus folgende gestörte Verhältnis zu potentiellen Geldgebern eine Rolle gespielt hat, kann man durchaus mal fragen. Nur bringt das eben jetzt nichts mehr.
Deshalb wird es im Sommer kein neues Konzept geben, sondern die Umsetzung des bisherigen überhaupt erstmal beginnen, vermutlich mit der einen oder anderen Nuancierung im Kader aufgrund dessen, was sich an Mentalität bis zum Saisonende zeigt und an Qualität im Verlaufe der gesamten Saison festzustellen war. Und vermutlich wurde inzwischen im Verein auch begriffen, dass man seine Vorhaben nicht nur auf die erste Mannschaft, sondern auf den ganzen Verein beziehen muss.
D.h. leider nichts anderes, als dass wir für den Rest der Saison unser großes Dynamo-Herz ganz weit öffnen müssen, um das Gegurke ertragen und dennoch zur Mannschaft stehen zu können. Dabei kann es durchaus sein, dass es in den letzten drei, vier Spielen nochmal ein bisschen besser wird, weil der eine oder andere Schlüsselspieler zurückkehrt, der eine oder andere Spieler nochmal einen guten Eindruck machen will und Nemeths Mechanismen zu greifen beginnen.
Wenn man dann einen Strich drunter zieht, wird man die Saison wohl als Lehrjahr bezeichnen müssen. Das kann durchaus positiv sein, wenn alle Beteiligten aus den Fehlern lernen. Das fängt sicher bei Minge an, geht über die Spieler und die Vereinsführung und hört bei der so genannten aktiven Fanszene noch lange nicht auf. Ob und wie das erfolgreich bewältigt wird, wissen wir alle nicht. Aber wird werden es garantiert wieder zu Zehntausenden im Stadion beklatschen und bestöhnen, weil die Liebe zur SGD eben doch unzerstörbar ist.
Minges Konzept ist an sich in Ordnung, aber er hat es eben selbst nicht konsequent durchgezogen. Nicht nur in Bezug auf Böger, nein auch sein Hinundher bei den Saisonzielen bis hin zu dem seltsamen Aussagen zum neuen Trainer. Das kannst du auch nicht mit irgendwelchen Einkäufen im Winter kompensieren, für die zudem das Geld fehlt, weil es eben für die Schuldentilgung verplant ist. Anders als in Bielefeld hat man eben nicht auf Gönner zurückgegriffen, um sofort konkurrenzfähig um den Aufstieg mitspielen zu können. Inwieweit dabei die Konstellation im Aufsichtsrat und das daraus folgende gestörte Verhältnis zu potentiellen Geldgebern eine Rolle gespielt hat, kann man durchaus mal fragen. Nur bringt das eben jetzt nichts mehr.
Deshalb wird es im Sommer kein neues Konzept geben, sondern die Umsetzung des bisherigen überhaupt erstmal beginnen, vermutlich mit der einen oder anderen Nuancierung im Kader aufgrund dessen, was sich an Mentalität bis zum Saisonende zeigt und an Qualität im Verlaufe der gesamten Saison festzustellen war. Und vermutlich wurde inzwischen im Verein auch begriffen, dass man seine Vorhaben nicht nur auf die erste Mannschaft, sondern auf den ganzen Verein beziehen muss.
D.h. leider nichts anderes, als dass wir für den Rest der Saison unser großes Dynamo-Herz ganz weit öffnen müssen, um das Gegurke ertragen und dennoch zur Mannschaft stehen zu können. Dabei kann es durchaus sein, dass es in den letzten drei, vier Spielen nochmal ein bisschen besser wird, weil der eine oder andere Schlüsselspieler zurückkehrt, der eine oder andere Spieler nochmal einen guten Eindruck machen will und Nemeths Mechanismen zu greifen beginnen.
Wenn man dann einen Strich drunter zieht, wird man die Saison wohl als Lehrjahr bezeichnen müssen. Das kann durchaus positiv sein, wenn alle Beteiligten aus den Fehlern lernen. Das fängt sicher bei Minge an, geht über die Spieler und die Vereinsführung und hört bei der so genannten aktiven Fanszene noch lange nicht auf. Ob und wie das erfolgreich bewältigt wird, wissen wir alle nicht. Aber wird werden es garantiert wieder zu Zehntausenden im Stadion beklatschen und bestöhnen, weil die Liebe zur SGD eben doch unzerstörbar ist.
15.03.2015 - 19:11 Uhr
LV, so ist es, auch nach meiner Meinung! Die Hoffnung stirbt zuletzt!
15.03.2015 - 21:56 Uhr
Natürlich ist das überspitzt LV 60, was ich da geschrieben habe, aber so falsch ist es dann doch nicht.
In der DDR haben wir in 37 Jahren 13 Trainer bezahlt. Im Bezahl- und Amateurfußball der vereinten deutschen Republik waren es in 25 Jahren 35 Trainer, die auf unserer Gehaltsliste standen. Letzteres ist schon inflationär, oder?
Es ist auch eine Wahrheit, dass die Nachwuchsarbeit in der DDR Vorbildcharkter hatte. Davon hat sogar Ajax Amsterdam partizipiert.
Deligiert - so viele waren das meiner Meinung nach nun auch nicht, Bernd Jakubowski (Rostock) fällt mir ein, Reinhard Häfner (Erfurt), Dixi Dörner (Gröditz), Peter Kotte (Stahl Riesa) und Hans-Uwe Pilz (Zwickau) - mehr habe ich nicht auf dem Bildschirm.
Wenn Du natürlich die vielen kleinen Kirstens und Sammers dazu zählst, die durch die KJS gegangen sind und aus dem Umland gekommen sind, dann waren es auch ein paar mehr.
Der Rest war einfach vorbildliche Nachwuchsarbeit und Kontinuität, siehe oben.
Es ist zweifellos richtig, dass der Plan Minge nicht der Schlechteste ist, aber als Sportdirektor hätte er konsequenter durchgreifen müssen. Wir befinden uns im Leistungssport und er trägt maßgeblich die Verantwortung für den sportlichen roten Faden. Den hat er mindestens einmal verlassen und dadurch haben wir nach der vorigen verkorksten Saison, in der wir meiner Meinung nach nicht hätten absteigen müssen, eine weitere Saison verloren.
Die Leistungsdichte in der nächsten Saison wird mindestens genau so hoch sein, und wenn wir nicht alles richtig machen, wird es ein neues Projekt geben, davon bin ich überzeugt.
Zu den Gremien und ihre Besetzung sage ich nichts, nur so viel, wenn man erfolgreich sein will, benötigt man vertrauenswürdige Personen mit einem hervorragenden Leumund, ansonsten wird es schwer mit der Glaubwürdigkeit.
In der DDR haben wir in 37 Jahren 13 Trainer bezahlt. Im Bezahl- und Amateurfußball der vereinten deutschen Republik waren es in 25 Jahren 35 Trainer, die auf unserer Gehaltsliste standen. Letzteres ist schon inflationär, oder?
Es ist auch eine Wahrheit, dass die Nachwuchsarbeit in der DDR Vorbildcharkter hatte. Davon hat sogar Ajax Amsterdam partizipiert.
Deligiert - so viele waren das meiner Meinung nach nun auch nicht, Bernd Jakubowski (Rostock) fällt mir ein, Reinhard Häfner (Erfurt), Dixi Dörner (Gröditz), Peter Kotte (Stahl Riesa) und Hans-Uwe Pilz (Zwickau) - mehr habe ich nicht auf dem Bildschirm.
Wenn Du natürlich die vielen kleinen Kirstens und Sammers dazu zählst, die durch die KJS gegangen sind und aus dem Umland gekommen sind, dann waren es auch ein paar mehr.
Der Rest war einfach vorbildliche Nachwuchsarbeit und Kontinuität, siehe oben.
Es ist zweifellos richtig, dass der Plan Minge nicht der Schlechteste ist, aber als Sportdirektor hätte er konsequenter durchgreifen müssen. Wir befinden uns im Leistungssport und er trägt maßgeblich die Verantwortung für den sportlichen roten Faden. Den hat er mindestens einmal verlassen und dadurch haben wir nach der vorigen verkorksten Saison, in der wir meiner Meinung nach nicht hätten absteigen müssen, eine weitere Saison verloren.
Die Leistungsdichte in der nächsten Saison wird mindestens genau so hoch sein, und wenn wir nicht alles richtig machen, wird es ein neues Projekt geben, davon bin ich überzeugt.
Zu den Gremien und ihre Besetzung sage ich nichts, nur so viel, wenn man erfolgreich sein will, benötigt man vertrauenswürdige Personen mit einem hervorragenden Leumund, ansonsten wird es schwer mit der Glaubwürdigkeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 15.03.2015 um 22:02 Uhr bearbeitet
15.03.2015 - 22:08 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Natürlich ist das überspitzt LV 60, was ich da geschrieben habe, aber so falsch ist es dann doch nicht.
In der DDR haben wir in 37 Jahren 13 Trainer bezahlt. Im Bezahl- und Amateurfußball der vereinten deutschen Republik waren es in 25 Jahren 35 Trainer, die auf unserer Gehaltsliste standen. Letzteres ist schon inflationär, oder?
Es ist auch eine Wahrheit, dass die Nachwuchsarbeit in der DDR Vorbildcharkter hatte. Davon hat sogar Ajax Amsterdam partizipiert.
Deligiert - so viele waren das meiner Meinung nach nun auch nicht, Bernd Jakubowski (Rostock) fällt mir ein, Reinhard Häfner (Erfurt), Dixi Dörner (Gröditz), Peter Kotte (Stahl Riesa) und Hans-Uwe Pilz (Zwickau) - mehr habe ich nicht auf dem Bildschirm.
Wenn Du natürlich die vielen kleinen Kirstens und Sammers dazu zählst, die durch die KJS gegangen sind und aus dem Umland gekommen sind, dann waren es auch ein paar mehr.
Der Rest war einfach vorbildliche Nachwuchsarbeit und Kontinuität, siehe oben.
Es ist zweifellos richtig, dass der Plan Minge nicht der Schlechteste ist, aber als Sportdirektor hätte er konsequenter durchgreifen müssen. Wir befinden uns im Leistungssport und er trägt maßgeblich die Verantwortung für den sportlichen roten Faden. Den hat er mindestens einmal verlassen und dadurch haben wir nach der vorigen verkorksten Saison, in der wir meiner Meinung nach nicht hätten absteigen müssen, eine weitere Saison verloren.
Die Leistungsdichte in der nächsten Saison wird mindestens genau so hoch sein, und wenn wir nicht alles richtig machen, wird es ein neues Projekt geben, davon bin ich überzeugt.
Zu den Gremien und ihre Besetzung sage ich nichts, nur so viel, wenn man erfolgreich sein will, benötigt man vertrauenswürdige Personen mit einem hervorragenden Leumund, ansonsten wird es schwer mit der Glaubwürdigkeit.
Natürlich ist das überspitzt LV 60, was ich da geschrieben habe, aber so falsch ist es dann doch nicht.
In der DDR haben wir in 37 Jahren 13 Trainer bezahlt. Im Bezahl- und Amateurfußball der vereinten deutschen Republik waren es in 25 Jahren 35 Trainer, die auf unserer Gehaltsliste standen. Letzteres ist schon inflationär, oder?
Es ist auch eine Wahrheit, dass die Nachwuchsarbeit in der DDR Vorbildcharkter hatte. Davon hat sogar Ajax Amsterdam partizipiert.
Deligiert - so viele waren das meiner Meinung nach nun auch nicht, Bernd Jakubowski (Rostock) fällt mir ein, Reinhard Häfner (Erfurt), Dixi Dörner (Gröditz), Peter Kotte (Stahl Riesa) und Hans-Uwe Pilz (Zwickau) - mehr habe ich nicht auf dem Bildschirm.
Wenn Du natürlich die vielen kleinen Kirstens und Sammers dazu zählst, die durch die KJS gegangen sind und aus dem Umland gekommen sind, dann waren es auch ein paar mehr.
Der Rest war einfach vorbildliche Nachwuchsarbeit und Kontinuität, siehe oben.
Es ist zweifellos richtig, dass der Plan Minge nicht der Schlechteste ist, aber als Sportdirektor hätte er konsequenter durchgreifen müssen. Wir befinden uns im Leistungssport und er trägt maßgeblich die Verantwortung für den sportlichen roten Faden. Den hat er mindestens einmal verlassen und dadurch haben wir nach der vorigen verkorksten Saison, in der wir meiner Meinung nach nicht hätten absteigen müssen, eine weitere Saison verloren.
Die Leistungsdichte in der nächsten Saison wird mindestens genau so hoch sein, und wenn wir nicht alles richtig machen, wird es ein neues Projekt geben, davon bin ich überzeugt.
Zu den Gremien und ihre Besetzung sage ich nichts, nur so viel, wenn man erfolgreich sein will, benötigt man vertrauenswürdige Personen mit einem hervorragenden Leumund, ansonsten wird es schwer mit der Glaubwürdigkeit.
Daran sieht man aber auch das einige alte das heutige System nicht verstanden haben und glauben, dass es so einfach wäre das von früher zu kopieren.
Es ist ein Unterschied ob du die besten Spieler eines Jahrganges für lau bekommst, oder ob du dir mit fünf anderen ein wettbieten liefern musst.
Jugendarbeit von F bis A ist das eine, aber früher sind irgendwann die Spieler aus den Farmteams abgezogen worden, egal ob gewollt oder ungewollt.
Den Status FC Bayern des Ostens hat man sich nicht nur erarbeitet. Man hat ihn zu einem gewissen Teil auch geschenkt bekommen.
16.03.2015 - 07:17 Uhr
@cookie, das heutige System habe ich voll verstanden. aber wenn man es denn versteht, dann bedeutet es auch talentierte Spieler zu halten. Das ist wiederum mit viel Geld verbunden, das wir in der momentanen und auch zukünftigen Situation nicht haben. Wenn Letzteres so ist, wie es ist, muß man darüber nachdenken, wie man diese Situation verändert. Und hier frage ich mich, ist ein Mitglieder geführter Verein darauf die richtige Antwort.
Geschenkt, oder z.T. geschenkt wurde unseren Dynamos zu Ostzeiten auch nichts. Da mußt Du schon zweihundert Kilometer weiter nach Norden fahren. Hinter dem gleichnamigen Club stand die geballte DDR-Macht in Form des Schildes und Schwertes der Partei. Und die hat an den Rädern gedreht, das war vom aller Feinsten. Da wurden nicht nur die Spieler hin delegiert, da wurde an den Uhren gedreht, so daß manches Spiel bis zu 7 Minuten Nachspielzeit bekam - bis die Dynamos aus Berlin den Ausgleich geschossen hatten. Auch die Abseitsregelung wurde für Herrn Riediger neu erfunden und der Kollege Prokopp, einer der systemnahen Schiedsrichter, war bis zu den Hühnerausgen blind, wenn er "Prikas" von ganz oben bekam.
Auch damals wurden wir schon Beloche und Betroche.
Am Besten hat man dann den wahren Meister in den Pokalspielen zwischen den beiden Vereinen ausgemacht. Schwarz-Gelb ist damals stets als Sieger vom Platz gegangen, weil u.a. der Einfluß der Schiedsrichter beschränkt war, schließlich hat die ganze Republik diese Spiele verfolgt, - und da funktionierte das Drehen an der Uhr und das Neuerfinden der Abseitsregel nicht mehr uneingeschränkt.
Und im EP sah es für den BFC oft gar nicht so gut aus. Die hatten sich oftmals schon zeitig verabschiedet.
Erneut lange Rede kurzer Sinn, wir können in Zukunft vieles richtig machen, die Kraft ganz nach oben zu kommen wird nicht ausreichen, wenn im Verein nicht die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Kapital in nicht geringer Größe in den Verein fließt.
Von den Bayern des Ostens ist nicht mehr viel geblieben, mittlerweile sind wir die Nummer 5. Falls Halle am Wochenede an uns vorbei ziehen sollte - die Nummer 6.
Nummer 2 nach RB wäre möglich, wenn es tiefgreifende Veränderungen in der Satzung und im Verein selbst geben würde.
Geschenkt, oder z.T. geschenkt wurde unseren Dynamos zu Ostzeiten auch nichts. Da mußt Du schon zweihundert Kilometer weiter nach Norden fahren. Hinter dem gleichnamigen Club stand die geballte DDR-Macht in Form des Schildes und Schwertes der Partei. Und die hat an den Rädern gedreht, das war vom aller Feinsten. Da wurden nicht nur die Spieler hin delegiert, da wurde an den Uhren gedreht, so daß manches Spiel bis zu 7 Minuten Nachspielzeit bekam - bis die Dynamos aus Berlin den Ausgleich geschossen hatten. Auch die Abseitsregelung wurde für Herrn Riediger neu erfunden und der Kollege Prokopp, einer der systemnahen Schiedsrichter, war bis zu den Hühnerausgen blind, wenn er "Prikas" von ganz oben bekam.
Auch damals wurden wir schon Beloche und Betroche.
Am Besten hat man dann den wahren Meister in den Pokalspielen zwischen den beiden Vereinen ausgemacht. Schwarz-Gelb ist damals stets als Sieger vom Platz gegangen, weil u.a. der Einfluß der Schiedsrichter beschränkt war, schließlich hat die ganze Republik diese Spiele verfolgt, - und da funktionierte das Drehen an der Uhr und das Neuerfinden der Abseitsregel nicht mehr uneingeschränkt.
Und im EP sah es für den BFC oft gar nicht so gut aus. Die hatten sich oftmals schon zeitig verabschiedet.
Erneut lange Rede kurzer Sinn, wir können in Zukunft vieles richtig machen, die Kraft ganz nach oben zu kommen wird nicht ausreichen, wenn im Verein nicht die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Kapital in nicht geringer Größe in den Verein fließt.
Von den Bayern des Ostens ist nicht mehr viel geblieben, mittlerweile sind wir die Nummer 5. Falls Halle am Wochenede an uns vorbei ziehen sollte - die Nummer 6.
Nummer 2 nach RB wäre möglich, wenn es tiefgreifende Veränderungen in der Satzung und im Verein selbst geben würde.
17.03.2015 - 09:46 Uhr
Aus der heutigen SZ: "Erzählt wird zum Beispiel von Spielern, die Böger in dessen Gegenwart nachgeäfft und Anweisungen ignoriert haben."
Wenn dem so wäre, (keiner weiß es), ein absolutes Armutszeugnis, dass bei uns Spieler mit Drittliga-Qualität das Selbstvertrauen Ibrahimovics in der Kabine an den Tag legen.
Wenn dem so wäre, (keiner weiß es), ein absolutes Armutszeugnis, dass bei uns Spieler mit Drittliga-Qualität das Selbstvertrauen Ibrahimovics in der Kabine an den Tag legen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sgdfanatic am 17.03.2015 um 09:46 Uhr bearbeitet
17.03.2015 - 09:57 Uhr
Zitat von Sgdfanatic
Aus der heutigen SZ: "Erzählt wird zum Beispiel von Spielern, die Böger in dessen Gegenwart nachgeäfft und Anweisungen ignoriert haben."
Wenn dem so wäre, (keiner weiß es), ein absolutes Armutszeugnis, dass bei uns Spieler mit Drittliga-Qualität das Selbstvertrauen Ibrahimovics in der Kabine an den Tag legen.
Aus der heutigen SZ: "Erzählt wird zum Beispiel von Spielern, die Böger in dessen Gegenwart nachgeäfft und Anweisungen ignoriert haben."
Wenn dem so wäre, (keiner weiß es), ein absolutes Armutszeugnis, dass bei uns Spieler mit Drittliga-Qualität das Selbstvertrauen Ibrahimovics in der Kabine an den Tag legen.
Ist immer ein Geben und Nehmen: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus." Böger hat daran sicher gehörigen Anteil. Seine oberlehrerhafte Art provoziert solches Verhalten einfach. Außerdem hat er scheinbar nicht die nötige Konsequenz gezogen.
Ich wundere mich immer, was Drittliga-Qualität mit Selbstvertrauen oder Verhaltenskodex zu tun haben? Ist es in Ordnung, dass Ibrakadabra herumpöbelt, nur weil er einer der besten Fußballspieler der Welt ist? Nein! Es ist generell nicht in Ordnung, völlig unabhängig von der Leistung. Das hat etwas mit gegenseitigem Respekt zu tun. Unterstreichen möchte ich das Wort "gegenseitig". Respekt muss von beiden Seiten da sein. Auch da hat es bei Böger vermutlich gemangelt.
Der Peter wird das hoffentlich wieder hinbiegen und alle wieder in die Spur bringen. Ich traue es ihm zu.
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