Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wacken am 07.04.2026 um 11:01 Uhr bearbeitet Zitat von wacken
Na dann erklär mir doch mal, wie du die personalisierten Tickets umsetzen möchtest. Du erwähnst richtigerweise, dass es beim Ordnungsdienst mehrere Probleme diesbezüglich gibt, also wer wird denn zukünftig bei 50.000 - 70.000 Zuschauern in Berlin vor Einlass ins Stadion bei jedem Besucher kontrollieren, ob es auch wirklich die entsprechende Person ist, die das Ticket besitzt? Abgleich Personalausweis/Ticket, Abgleich Personalausweis/Person. Aber klar, personalisierte Tickets sind die Lösung aller Probleme, weil dann garantiert niemand mehr ins Stadion kommt, der potenziell Probleme auslösen könnte...
Nochmal: es gibt beim absolute Großteil der Spiele im deutschen Profifussball absolut kein Risiko beim Stadionbesuch. Daher sollte man auch keine pauschalen Einschränkungen beschließen, die die deutlich über 99% der friedlichen Fans einschränken, sondern konkrete und harte Maßnahmen bei Problemspielen mit Ausschreitungen in der Vergangenheit. Im Sinne der aktuellen Politik gehe ich allerdings auch stark davon aus, dass man unsinnige Kollektivstrafen festlegt, die in der Realität nur schwer umzusetzen sind (bzw. gegebenenfalls sogar Auswärtsfans generell ausschließen werden) und die Situation nur weiter eskalieren, statt eine konkrete Einzelfallbetrachtung durchzuführen.
Zitat von Ruhleben
Personalisierte Tickets etc.
Noch wird ein Verein das Ganze mit eigenem "Ordnungsdienst" in den Griff kriegen. Da stellt sich doch keiner effektiv (!) zu einem Mindestlohn dazwischen und riskiert seine Gesundheit. Bis hin zu solchen Aktionen, "Szene" Menschen in diese Positionen zu schleusen.
Personalisierte Tickets etc.
Noch wird ein Verein das Ganze mit eigenem "Ordnungsdienst" in den Griff kriegen. Da stellt sich doch keiner effektiv (!) zu einem Mindestlohn dazwischen und riskiert seine Gesundheit. Bis hin zu solchen Aktionen, "Szene" Menschen in diese Positionen zu schleusen.
Na dann erklär mir doch mal, wie du die personalisierten Tickets umsetzen möchtest. Du erwähnst richtigerweise, dass es beim Ordnungsdienst mehrere Probleme diesbezüglich gibt, also wer wird denn zukünftig bei 50.000 - 70.000 Zuschauern in Berlin vor Einlass ins Stadion bei jedem Besucher kontrollieren, ob es auch wirklich die entsprechende Person ist, die das Ticket besitzt? Abgleich Personalausweis/Ticket, Abgleich Personalausweis/Person. Aber klar, personalisierte Tickets sind die Lösung aller Probleme, weil dann garantiert niemand mehr ins Stadion kommt, der potenziell Probleme auslösen könnte...
Nochmal: es gibt beim absolute Großteil der Spiele im deutschen Profifussball absolut kein Risiko beim Stadionbesuch. Daher sollte man auch keine pauschalen Einschränkungen beschließen, die die deutlich über 99% der friedlichen Fans einschränken, sondern konkrete und harte Maßnahmen bei Problemspielen mit Ausschreitungen in der Vergangenheit. Im Sinne der aktuellen Politik gehe ich allerdings auch stark davon aus, dass man unsinnige Kollektivstrafen festlegt, die in der Realität nur schwer umzusetzen sind (bzw. gegebenenfalls sogar Auswärtsfans generell ausschließen werden) und die Situation nur weiter eskalieren, statt eine konkrete Einzelfallbetrachtung durchzuführen.
Personalisierte Tickets sind doch jetzt keine Weltneuheit . Gibt es immer wieder mal .
Ja bei manchen Veranstaltungen werden alle überprüft. Bei anderen Stichproben Artig
Zitat von 1892Blau-Weiss
Personalisierte Tickets sind doch jetzt keine Weltneuheit . Gibt es immer wieder mal .
Ja bei manchen Veranstaltungen werden alle überprüft. Bei anderen Stichproben Artig
Personalisierte Tickets sind doch jetzt keine Weltneuheit . Gibt es immer wieder mal .
Ja bei manchen Veranstaltungen werden alle überprüft. Bei anderen Stichproben Artig
Darum geht es doch nicht. Die Frage ist: sorgen personalisierte Tickets und diejenigen, die diese für die entsprechende Anzahl an Menschen kontrollieren müssen dafür, dass die Leute, die man damit aus den Stadien raushalten möchte, nicht mehr reinkommen? Ich halte das aus mehreren Gründen für ziemlich unwahrscheinlich und damit für das Paradebeispiel einer Maßnahme, die die Probleme mMn nur an eine andere Stelle weiterreicht und nicht löst.
Zitat von wacken
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
Dann erzähl doch mal:
Wie bekommst du Kreisel und Anhang dazu, die "Chaoten" als unerwünschte Personen zu behandeln und aus allen Aktivitäten auszuschließen?
Zitat von Ruhleben
Dann erzähl doch mal:
Wie bekommst du Kreisel und Anhang dazu, die "Chaoten" als unerwünschte Personen zu behandeln und aus allen Aktivitäten auszuschließen?
Zitat von wacken
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
Dann erzähl doch mal:
Wie bekommst du Kreisel und Anhang dazu, die "Chaoten" als unerwünschte Personen zu behandeln und aus allen Aktivitäten auszuschließen?
In dem du ihnen das nimmst, was sie letztlich lieben - den Verein bei jedem Spiel zu unterstützen. Hab ich doch gestern hier schon erläutert. Aus meiner Sicht dürfte es die nächsten x-Spiele (oder alternativ x-Jahre) zwischen Dresden und Hertha (würde wohl mal mit 2-4 Spielen anfangen) keine Auswärtsfans mehr. Selbes Vorgehen bei allen zukünftigen Spielen, in denen es zu massiven Ausschreitungen bzw. Verfehlungen kommt. So gibst du die Verantwortung, ob Spiele zukünftig auswärts noch besucht werden können direkt in die Hände der Kurve. Und wenn es darum geht, dass man zukünftig nur noch eine begrenzte Anzahl an Spielen auswärts supporten kann, dann geht man mit den Personen vielleicht auch anders um. Darüber hinaus trifft man zwar auch den überwiegenden Teil der friedlichen Auswärtsfans, mMn aber dann doch deutlich weniger, als wenn man Kollektivmaßnahmen für alle Saisonspiele beschließt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wacken am 07.04.2026 um 11:34 Uhr bearbeitet Zitat von wacken
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
Personalisierte Tickets, Alkoholverbote, Videoüberwachung und konsequente Strafverfolgung sind aber keine Kollektivstrafen. Das sind normale Sicherheitsmaßnahmen.
Genauso wie z. B. Messerverbote in allen öffentlichen Verkehrsmitteln (problematisch zB für den Rentner mit dem Taschenmesser), Videoüberwachung von Bahnhöfen, Verbot von Glasflaschen oder anlasslose Polizeikontrollen in besonders kriminalitätsbelasteten öffentlichen Flächen.
Zitat von wacken
..... Darüber hinaus trifft man zwar auch den überwiegenden Teil der friedlichen Auswärtsfans, mMn aber dann doch deutlich weniger, als wenn man Kollektivmaßnahmen für alle Saisonspiele beschließt.
..... Darüber hinaus trifft man zwar auch den überwiegenden Teil der friedlichen Auswärtsfans, mMn aber dann doch deutlich weniger, als wenn man Kollektivmaßnahmen für alle Saisonspiele beschließt.
... dieser "überwiegende Teil der friedlichen Auswärtsfans" trägt aber durch die Duldung der Chaoten bzw. das Nicht-Anzeigen/Denunzieren selbiger auch zur aktuellen Situation mit bei....
Zitat von Meliodas
Personalisierte Tickets, Alkoholverbote, Videoüberwachung und konsequente Strafverfolgung sind aber keine Kollektivstrafen. Das sind normale Sicherheitsmaßnahmen.
Genauso wie z. B. Messerverbote in allen öffentlichen Verkehrsmitteln (problematisch zB für den Rentner mit dem Taschenmesser), Videoüberwachung von Bahnhöfen, Verbot von Glasflaschen oder anlasslose Polizeikontrollen in besonders kriminalitätsbelasteten öffentlichen Flächen.
Zitat von wacken
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
Personalisierte Tickets, Alkoholverbote, Videoüberwachung und konsequente Strafverfolgung sind aber keine Kollektivstrafen. Das sind normale Sicherheitsmaßnahmen.
Genauso wie z. B. Messerverbote in allen öffentlichen Verkehrsmitteln (problematisch zB für den Rentner mit dem Taschenmesser), Videoüberwachung von Bahnhöfen, Verbot von Glasflaschen oder anlasslose Polizeikontrollen in besonders kriminalitätsbelasteten öffentlichen Flächen.
Nur weil es auch in anderen Lebensbereichen Kollektivstrafen gibt, bleiben diese ja trotzdem Kollektivstrafen. Videoüberwachung, Waffenverbotszonen werden ja als Grundrechtseingriffe auch unabhängig vom Fußball immer wieder kritisiert.
Ich stimme hier mit @wacken überein; personalisierte Tickets sind eine Schikane für alle Fans, ohne dass man plausibel argumentieren kann, Gewaltdelikte im Stadion damit zu verhindern. Generell ist es ja immer schwierig, davon auszugehen, man könne jedes Verbrechen verhindern, das geht einfach nicht. Im Zweifel muss man dann halt zu solchen Maßnahmen wie dem Ausschluss aller Gästefans in solch problematischen Duellen greifen, auch wenn ich befürchte, dass das erste Spiel mit Gästefans dann sofort für eine erneute Machtdemonstrstion genutzt wird.
Nennt mich Optimist, aber ich hoffe, dass solche Aktionen schon für eine Realtion innerhalb der Szene sorgen. Es kann doch rückblickend niemand behaupten, dass es sinnvoll war, Pyro in einen Fanblock zu werfen. Das überschreitet jegliche Grenze. Ich würde da in zukünftigen Situationen dann als Beteiligter schon anders handeln, aber ich bin auch kein Teil der Szene, also keine Ahnung wie das da rezipiert wird.
In dem du ihnen das nimmst, was sie letztlich lieben - den Verein bei jedem Spiel zu unterstützen. Hab ich doch gestern hier schon erläutert. Aus meiner Sicht dürfte es die nächsten x-Spiele (oder alternativ x-Jahre) zwischen Dresden und Hertha (würde wohl mal mit 2-4 Spielen anfangen) keine Auswärtsfans mehr. Selbes Vorgehen bei allen zukünftigen Spielen, in denen es zu massiven Ausschreitungen bzw. Verfehlungen kommt. So gibst du die Verantwortung, ob Spiele zukünftig auswärts noch besucht werden können direkt in die Hände der Kurve. Und wenn es darum geht, dass man zukünftig nur noch eine begrenzte Anzahl an Spielen auswärts supporten kann, dann geht man mit den Personen vielleicht auch anders um. Darüber hinaus trifft man zwar auch den überwiegenden Teil der friedlichen Auswärtsfans, mMn aber dann doch deutlich weniger, als wenn man Kollektivmaßnahmen für alle Saisonspiele beschließt.
Naja, ich glaube es geht diesen Chaoten wohl kaum um den Verein. Daher triffst du sie damit überhaupt nicht. Sie nutzen diese Plattform doch ausschließlich um Krawalle zu machen, weil sie eben in der Masse sich stark fühlen und untertauchen können, ohne das man sie erkennen und für ihr Verhalten sanktionieren kann. Für sie ist es ein rechtsfreier Raum in dem sie alles geben können nur eben nicht für den Fußball.
Es ist doch ähnlich wie bei Demonstrationen.
Nein hier muss der Staat einfach massiver durchgreifen und mit konsequenteren Strafen einschreiten.
Massivere Einlasskontrollen ähnlich wie am Flughafen, wo man gefilzt wird wie ein Schwerverbrecher.
Lebenslange Stadionverbote bei Auffälligkeiten oder konsequenter Ausschluss für die Spiele der kompletten Kurve. Sperrung der Gästeblöcke für Auswärtsfans und man muss einfach mal viel mehr die Vereine in die Pflicht nehmen.
Anders verstehen diese Chaoten es doch nicht.
Naja, ich glaube es geht diesen Chaoten wohl kaum um den Verein. Daher triffst du sie damit überhaupt nicht. Sie nutzen diese Plattform doch ausschließlich um Krawalle zu machen, weil sie eben in der Masse sich stark fühlen und untertauchen können, ohne das man sie erkennen und für ihr Verhalten sanktionieren kann. Für sie ist es ein rechtsfreier Raum in dem sie alles geben können nur eben nicht für den Fußball.
Es ist doch ähnlich wie bei Demonstrationen.
Nein hier muss der Staat einfach massiver durchgreifen und mit konsequenteren Strafen einschreiten.
Massivere Einlasskontrollen ähnlich wie am Flughafen, wo man gefilzt wird wie ein Schwerverbrecher.
Lebenslange Stadionverbote bei Auffälligkeiten oder konsequenter Ausschluss für die Spiele der kompletten Kurve. Sperrung der Gästeblöcke für Auswärtsfans und man muss einfach mal viel mehr die Vereine in die Pflicht nehmen.
Anders verstehen diese Chaoten es doch nicht.
Zitat von AbuDardai
Nur weil es auch in anderen Lebensbereichen Kollektivstrafen gibt, bleiben diese ja trotzdem Kollektivstrafen. Videoüberwachung, Waffenverbotszonen werden ja als Grundrechtseingriffe auch unabhängig vom Fußball immer wieder kritisiert.
Ich stimme hier mit @wacken überein; personalisierte Tickets sind eine Schikane für alle Fans, ohne dass man plausibel argumentieren kann, Gewaltdelikte im Stadion damit zu verhindern. Generell ist es ja immer schwierig, davon auszugehen, man könne jedes Verbrechen verhindern, das geht einfach nicht. Im Zweifel muss man dann halt zu solchen Maßnahmen wie dem Ausschluss aller Gästefans in solch problematischen Duellen greifen, auch wenn ich befürchte, dass das erste Spiel mit Gästefans dann sofort für eine erneute Machtdemonstrstion genutzt wird.
Nennt mich Optimist, aber ich hoffe, dass solche Aktionen schon für eine Realtion innerhalb der Szene sorgen. Es kann doch rückblickend niemand behaupten, dass es sinnvoll war, Pyro in einen Fanblock zu werfen. Das überschreitet jegliche Grenze. Ich würde da in zukünftigen Situationen dann als Beteiligter schon anders handeln, aber ich bin auch kein Teil der Szene, also keine Ahnung wie das da rezipiert wird.
Zitat von Meliodas
Personalisierte Tickets, Alkoholverbote, Videoüberwachung und konsequente Strafverfolgung sind aber keine Kollektivstrafen. Das sind normale Sicherheitsmaßnahmen.
Genauso wie z. B. Messerverbote in allen öffentlichen Verkehrsmitteln (problematisch zB für den Rentner mit dem Taschenmesser), Videoüberwachung von Bahnhöfen, Verbot von Glasflaschen oder anlasslose Polizeikontrollen in besonders kriminalitätsbelasteten öffentlichen Flächen.
Zitat von wacken
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
@Ruhleben
Die eigentliche Frage zur Umsetzung hast du aber gekonnt ignoriert.
Trotzdem - nein, so sehe ich das nicht. Kollektivstrafen sind letztlich nur die Vermeidung, sich mit den konkreten Problemen auseinanderzusetzen und spezifische Einzelmaßnahmen umzusetzen. Warum sollen jetzt beispielsweise Zuschauer in Mainz wegen der Vorfälle in Dresden eingeschränkt werden und wie soll das zur Besserung beitragen? Verstehe ich nicht und halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Nimm den gewaltbereiten Fans die Möglichkeit, sich in Problemspielen zu profilieren und schließ sie bei Vorkommnissen in der Vergangenheit aus. Ist ja nicht so kompliziert und garantiert die bessere und fairere Lösung im Vergleich zu dauerhaften Kollektivstrafen für alle.
Personalisierte Tickets, Alkoholverbote, Videoüberwachung und konsequente Strafverfolgung sind aber keine Kollektivstrafen. Das sind normale Sicherheitsmaßnahmen.
Genauso wie z. B. Messerverbote in allen öffentlichen Verkehrsmitteln (problematisch zB für den Rentner mit dem Taschenmesser), Videoüberwachung von Bahnhöfen, Verbot von Glasflaschen oder anlasslose Polizeikontrollen in besonders kriminalitätsbelasteten öffentlichen Flächen.
Nur weil es auch in anderen Lebensbereichen Kollektivstrafen gibt, bleiben diese ja trotzdem Kollektivstrafen. Videoüberwachung, Waffenverbotszonen werden ja als Grundrechtseingriffe auch unabhängig vom Fußball immer wieder kritisiert.
Ich stimme hier mit @wacken überein; personalisierte Tickets sind eine Schikane für alle Fans, ohne dass man plausibel argumentieren kann, Gewaltdelikte im Stadion damit zu verhindern. Generell ist es ja immer schwierig, davon auszugehen, man könne jedes Verbrechen verhindern, das geht einfach nicht. Im Zweifel muss man dann halt zu solchen Maßnahmen wie dem Ausschluss aller Gästefans in solch problematischen Duellen greifen, auch wenn ich befürchte, dass das erste Spiel mit Gästefans dann sofort für eine erneute Machtdemonstrstion genutzt wird.
Nennt mich Optimist, aber ich hoffe, dass solche Aktionen schon für eine Realtion innerhalb der Szene sorgen. Es kann doch rückblickend niemand behaupten, dass es sinnvoll war, Pyro in einen Fanblock zu werfen. Das überschreitet jegliche Grenze. Ich würde da in zukünftigen Situationen dann als Beteiligter schon anders handeln, aber ich bin auch kein Teil der Szene, also keine Ahnung wie das da rezipiert wird.
Nahezu jede staatliche Veordnung und Gesetz stellt einen Grundrechtseingriff dar. Dennoch würde vermutlich niemand argumentieren, dass das strafrechtliche Verbot des Diebstahls eine Kollektivstrafe darstellt, da es mir nun nicht mehr erlaubt das Eigentum anderer Menschen zu entwenden (Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit). Grund dafür ist, dass der Gesetzgeber eben auch andere Grundrechte schützen muss (beim Diebstahl z. B. das Recht auf Eigentum).
Das ist eben auch bei oben skizzierten Sicherheitsregelungen der Fall. Der Gesetzgeber versucht die öffentliche Ordnung und die körperl. Unversehrtheit der unbeteiligten Veranstaltungsteilnehmer zu schützen. Dabei findet eine Abwägung der Grundrechtseinschränkungen statt und eine Verhältnismäßigkeitsprüfung.
Wenn im Rahmen dieser Verhältnismäßigkeitsprüfung bestimmte Verhaltensweisen verboten werden, oder eben andere Einschränkungen beschlossen werden (z. B. Einschränkung des Rechts auf Privatsphäre durch Videoüberwachung), dann ist dies keine Strafe (und schon gar keine Kollektivstrafe), sondern schlichtweg eine Ausgestaltung des Gesetzgebers um den Grundrechten aller Beteiligter zur bestmöglichen Entfaltung zu verhelfen.
Ich glaube die Mehrheit der Fans könnte sich mit solchen Einschränkungen auch anfreunden, wenn dadurch die Gefahr von gewalttätigen Übergriffen, Eskalationen, Spielunterbrechungen oder Abbrüchen etc. reduziert werden könnte und gleichzeitig die Strafverfolgung gegen Straftäter erleichtert würde.
Ich für meinen Teil (ohne dabei repräsentativ für die Gesamtheit der Stadionbesucher zu stehen) wäre mit solchen Einschränkungen einverstanden.
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