Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Kraule
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Zitat von Atzenfratze
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Zitat von FHain_United
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Zitat von Atzenfratze
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Zitat von FHain_United
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Zitat von Berlin71
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zitat von Atzenfratze
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zitat von Kraule
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Zitat von Atzenfratze
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Zitat von FHain_United
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Zitat von Atzenfratze
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Zitat von FHain_United
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Zitat von Berlin71
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Zitat von Atzenfratze
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zitat von Kraule
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Zitat von Atzenfratze
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Zitat von FHain_United
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Zitat von Atzenfratze
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Zitat von FHain_United
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Zitat von Berlin71
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Sicher kann man so argumentieren dass die Gefahr für den einzelnen gering ist. Aber wenn du der bist dem zum Beispiel wie in Dresden Pyro vor die Rübe geworfen wird oder du durch Zufall in eine Schlägerei von 2 Gruppierungen gerätst hast du die ***** karte gezogen. Dazu braucht es auch keine Hunderte oder Tausende Hools, da reicht eine Handvoll. Solche Vorfälle darf es nicht geben, schon gar nicht regelmäßig. Es geht darum genau diese zu identifizieren und aus dem Stadion zu verbannen und nicht gleich ganze Blöcke. Aber dazu muss dann Beispielsweise auch das Spiel direkt unterbrochen werden wenn einzelne anfangen sich zu maskieren. Und genauso ist dann auch im Zweifelsfall eine Ausweitung der Videoüberwachung ein Thema solange man das nicht im Griff hat.
Zitat von Pal1975
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Zitat von Atzenfratze
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zitat von Kraule
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Zitat von Atzenfratze
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Zitat von FHain_United
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Zitat von Atzenfratze
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Zitat von FHain_United
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Zitat von Berlin71
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Du findest es also richtig, politische Entscheidungen auf Grundlage subjektiven Empfindens zu treffen, obwohl belastbare Zahlen vorlegen, die das Gegenteil beweisen?
Und du behauptest gleichzeitig, dass es eine Dunkelziffer an Vorfällen gibt, welche den 0815-Stadiongänger betreffen? Das ist doch Quatsch. Jeder normale Stadionbesucher, der im Rahmen eines Fußballspiels Opfer einer Straftat wird, wird die Polizei darüber informieren. Und das ist auch richtig so. Was ohne Kenntnis der Polizei zwischen irgendwelchen Gruppierungen an abgelegenen Drittorten passiert, ist für diese Diskussion erstmal nebensächlich, da das den typischen Stadionbesucher nicht einmal im Ansatz betrifft.
Zitat von Atzenfratze
Du findest es also richtig, politische Entscheidungen auf Grundlage subjektiven Empfindens zu treffen, obwohl belastbare Zahlen vorlegen, die das Gegenteil beweisen?
Und du behauptest gleichzeitig, dass es eine Dunkelziffer an Vorfällen gibt, welche den 0815-Stadiongänger betreffen? Das ist doch Quatsch. Jeder normale Stadionbesucher, der im Rahmen eines Fußballspiels Opfer einer Straftat wird, wird die Polizei darüber informieren. Und das ist auch richtig so. Was ohne Kenntnis der Polizei zwischen irgendwelchen Gruppierungen an abgelegenen Drittorten passiert, ist für diese Diskussion erstmal nebensächlich, da das den typischen Stadionbesucher nicht einmal im Ansatz betrifft.
Zitat von Pal1975
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Zitat von Atzenfratze
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zitat von Kraule
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Zitat von Atzenfratze
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Zitat von FHain_United
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Zitat von Atzenfratze
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Zitat von FHain_United
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Zitat von Berlin71
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Du findest es also richtig, politische Entscheidungen auf Grundlage subjektiven Empfindens zu treffen, obwohl belastbare Zahlen vorlegen, die das Gegenteil beweisen?
Und du behauptest gleichzeitig, dass es eine Dunkelziffer an Vorfällen gibt, welche den 0815-Stadiongänger betreffen? Das ist doch Quatsch. Jeder normale Stadionbesucher, der im Rahmen eines Fußballspiels Opfer einer Straftat wird, wird die Polizei darüber informieren. Und das ist auch richtig so. Was ohne Kenntnis der Polizei zwischen irgendwelchen Gruppierungen an abgelegenen Drittorten passiert, ist für diese Diskussion erstmal nebensächlich, da das den typischen Stadionbesucher nicht einmal im Ansatz betrifft.
Das mag sein, aber dieses Gewaltpotential was sich dabei entwickelt, wird auch immer wieder mal ins Stadion getragen und wie oft sind bei solchen Dingen normale Fans betroffen, nur weil sie die falschen Fanutensilien tragen und man sie zum Feind macht?
Es muss seitens der Politik und der Vereine endlich eine klare Kante gezogen werden. Jeder der strafbare Handlungen im Stadion begeht und erwischt wird, bekommt ein Stadionverbot auf Dauer. Dazu gibt es personalisierte Tickets um das zu überprüfen, damit das eingehalten wird. Eskaliert ein Verhalten im Fanblock, wird dieser für das nächste Spiel komplett gesperrt. Pech für die Dauerkartenbesitzer die in diesem Bereich ihre Karte dann nicht nutzen können, aber man kennt sich ja untereinander und weiß sehr wohl wer da Mist gebaut hat und dafür Verantwortlich ist.
Sorry, aber anders wird man diese Chaoten nicht mehr in die Schranken weisen können, denn sie sind ja gegen jede Sanktion resistent und machen einfach weiter, weil es ja völlig normal ist gegen Regeln zu verstoßen.
Zitat von Pal1975
Das mag sein, aber dieses Gewaltpotential was sich dabei entwickelt, wird auch immer wieder mal ins Stadion getragen und wie oft sind bei solchen Dingen normale Fans betroffen, nur weil sie die falschen Fanutensilien tragen und man sie zum Feind macht?
Es muss seitens der Politik und der Vereine endlich eine klare Kante gezogen werden. Jeder der strafbare Handlungen im Stadion begeht und erwischt wird, bekommt ein Stadionverbot auf Dauer. Dazu gibt es personalisierte Tickets um das zu überprüfen, damit das eingehalten wird. Eskaliert ein Verhalten im Fanblock, wird dieser für das nächste Spiel komplett gesperrt. Pech für die Dauerkartenbesitzer die in diesem Bereich ihre Karte dann nicht nutzen können, aber man kennt sich ja untereinander und weiß sehr wohl wer da Mist gebaut hat und dafür Verantwortlich ist.
Sorry, aber anders wird man diese Chaoten nicht mehr in die Schranken weisen können, denn sie sind ja gegen jede Sanktion resistent und machen einfach weiter, weil es ja völlig normal ist gegen Regeln zu verstoßen.
Zitat von Atzenfratze
Du findest es also richtig, politische Entscheidungen auf Grundlage subjektiven Empfindens zu treffen, obwohl belastbare Zahlen vorlegen, die das Gegenteil beweisen?
Und du behauptest gleichzeitig, dass es eine Dunkelziffer an Vorfällen gibt, welche den 0815-Stadiongänger betreffen? Das ist doch Quatsch. Jeder normale Stadionbesucher, der im Rahmen eines Fußballspiels Opfer einer Straftat wird, wird die Polizei darüber informieren. Und das ist auch richtig so. Was ohne Kenntnis der Polizei zwischen irgendwelchen Gruppierungen an abgelegenen Drittorten passiert, ist für diese Diskussion erstmal nebensächlich, da das den typischen Stadionbesucher nicht einmal im Ansatz betrifft.
Zitat von Pal1975
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Zitat von Atzenfratze
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zitat von Kraule
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Zitat von Atzenfratze
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Zitat von FHain_United
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Zitat von Atzenfratze
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Zitat von FHain_United
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Zitat von Berlin71
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Du findest es also richtig, politische Entscheidungen auf Grundlage subjektiven Empfindens zu treffen, obwohl belastbare Zahlen vorlegen, die das Gegenteil beweisen?
Und du behauptest gleichzeitig, dass es eine Dunkelziffer an Vorfällen gibt, welche den 0815-Stadiongänger betreffen? Das ist doch Quatsch. Jeder normale Stadionbesucher, der im Rahmen eines Fußballspiels Opfer einer Straftat wird, wird die Polizei darüber informieren. Und das ist auch richtig so. Was ohne Kenntnis der Polizei zwischen irgendwelchen Gruppierungen an abgelegenen Drittorten passiert, ist für diese Diskussion erstmal nebensächlich, da das den typischen Stadionbesucher nicht einmal im Ansatz betrifft.
Das mag sein, aber dieses Gewaltpotential was sich dabei entwickelt, wird auch immer wieder mal ins Stadion getragen und wie oft sind bei solchen Dingen normale Fans betroffen, nur weil sie die falschen Fanutensilien tragen und man sie zum Feind macht?
Es muss seitens der Politik und der Vereine endlich eine klare Kante gezogen werden. Jeder der strafbare Handlungen im Stadion begeht und erwischt wird, bekommt ein Stadionverbot auf Dauer. Dazu gibt es personalisierte Tickets um das zu überprüfen, damit das eingehalten wird. Eskaliert ein Verhalten im Fanblock, wird dieser für das nächste Spiel komplett gesperrt. Pech für die Dauerkartenbesitzer die in diesem Bereich ihre Karte dann nicht nutzen können, aber man kennt sich ja untereinander und weiß sehr wohl wer da Mist gebaut hat und dafür Verantwortlich ist.
Sorry, aber anders wird man diese Chaoten nicht mehr in die Schranken weisen können, denn sie sind ja gegen jede Sanktion resistent und machen einfach weiter, weil es ja völlig normal ist gegen Regeln zu verstoßen.
Die Blöcke zu sperren bringt doch auch nichts. Ich erinnere da jetzt nur mal an Legia Warschau in der Champions League denen auch die Kurve gesperrt wurde. Danach sind die Legia Ultras einfach auf eine andere Tribüne ausgewichen und haben einfach weiter gemacht. Und so würde es überall laufen. Vielleicht nicht immer mit so einer riesen Choreo wie in Warschau, aber nur weil der Block gesperrt ist, sind die Ultras an dem Tag nicht weg.
Du löst das Problem damit nicht, du bestrafst aber Unschuldige Dritte.
Einzig ein konsequentes ergreifen der Täter kann hier helfen und diese müssen dann einzeln ausgeschlossen werden. Das geht nicht von heute auf morgen, aber alles andere wird nicht zum Ziel führen.
Zitat von Pal1975
Das mag sein, aber dieses Gewaltpotential was sich dabei entwickelt, wird auch immer wieder mal ins Stadion getragen und wie oft sind bei solchen Dingen normale Fans betroffen, nur weil sie die falschen Fanutensilien tragen und man sie zum Feind macht?
Es muss seitens der Politik und der Vereine endlich eine klare Kante gezogen werden. Jeder der strafbare Handlungen im Stadion begeht und erwischt wird, bekommt ein Stadionverbot auf Dauer. Dazu gibt es personalisierte Tickets um das zu überprüfen, damit das eingehalten wird. Eskaliert ein Verhalten im Fanblock, wird dieser für das nächste Spiel komplett gesperrt. Pech für die Dauerkartenbesitzer die in diesem Bereich ihre Karte dann nicht nutzen können, aber man kennt sich ja untereinander und weiß sehr wohl wer da Mist gebaut hat und dafür Verantwortlich ist.
Sorry, aber anders wird man diese Chaoten nicht mehr in die Schranken weisen können, denn sie sind ja gegen jede Sanktion resistent und machen einfach weiter, weil es ja völlig normal ist gegen Regeln zu verstoßen.
Zitat von Atzenfratze
Du findest es also richtig, politische Entscheidungen auf Grundlage subjektiven Empfindens zu treffen, obwohl belastbare Zahlen vorlegen, die das Gegenteil beweisen?
Und du behauptest gleichzeitig, dass es eine Dunkelziffer an Vorfällen gibt, welche den 0815-Stadiongänger betreffen? Das ist doch Quatsch. Jeder normale Stadionbesucher, der im Rahmen eines Fußballspiels Opfer einer Straftat wird, wird die Polizei darüber informieren. Und das ist auch richtig so. Was ohne Kenntnis der Polizei zwischen irgendwelchen Gruppierungen an abgelegenen Drittorten passiert, ist für diese Diskussion erstmal nebensächlich, da das den typischen Stadionbesucher nicht einmal im Ansatz betrifft.
Zitat von Pal1975
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Zitat von Atzenfratze
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zitat von Kraule
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Zitat von Atzenfratze
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Zitat von FHain_United
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Zitat von Atzenfratze
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Zitat von FHain_United
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Zitat von Berlin71
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Ich bin ja schon sehr lange dabei (seit 50 Jahren) und kenne viel Historie.
Ich kenne es noch, dass nach jedem Heimspiel mindestens ein Waggon der U-Bahn zerlegt wurde; auswärts wurde immer randaliert (die "Frösche" hatten da einen entsprechenden Ruf). Ich bin wegen dieser Randale irgendwann auswärts nicht mehr mitgefahren (allein gefahren im KFZ oder Zug). Es war eine schlimme Zeit.
Ich dachte eigentlich, wir haben das hinter uns, aber seit einiger Zeit geht es wieder in diese Richtung.
Man geilt sich auf an der eigenen Respektlosigkeit, an den Aggressionen, die man ungestraft ausleben kann. Und wenn mal jemand erwischt wird kommt die Fanhilfe und stellt Anwälte. Und Schuld sind immer die Anderen. Meistens die Polizei (die manchmal wirklich unverhältnismäßig eingreift) oder der gegenerische Fan, der an uns vorbeiläuft (Hertha-Schalke) und provoziert.
Und wenn jemand Stadionverbot bekommt findet er die Heimat bei der Sektion Stadionverbot. "Ach der Arme." Und dann wird die nächste Pyroschow abgezogen und alle jubeln und dann kommt die nächste Randale und alle sind geschockt.
Das war die Beschreibung, wie ich die Entwicklung erlebe. Ich sitze heute immer mehr in der Mitte des Stadions oder auswärts nur noch an der Glotze, ärgere mich über die Pyros, weil ich dann eventuell nichts mehr sehe oder das Spiel unterbrochen wird. Und mein Erleben ist, das viele von "Ehemaligen" heute eher in die Mitte ausweichen.
Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird haben wir bald rechtsfreie Räume im Stadion (haben wir die nicht sogar jetzt schon) und es wird für Familien, für "normale" Fans immer schwieriger noch ins Stadion zu gehen.
Und irgendwann macht es keinen Spaß mehr und man sitzt nur noch vor dem Bezahl-TV.
Ich habe keine Ahnung, wie dieser Trend zu stoppen ist, Selbstreinigung scheint gegen die Ultra-Bewegung, die Pyros und rechtsfreie Räume feiert, kaum möglich. Wir "Oldies" haben keinen Einfluß auf diese Szene. Die Geschäftsführung steht unter dem Einfluß dieser Szene, die immer mehr die Vereinsführungen unterwandern.
Nicht nur bei Hertha, auch bei vielen anderen Vereinen bis in die 3. Liga (Dynamo).
Diskussion, reden, scheint nicht zu helfen, dann wird es am Ende auf die Staatsgewalt und Strafen hinauslaufen. Die Stimmung im Fanblock geht zum Teufel wenn mehr und mehr eingegriffen werden muß; ist ja jetzt schon so, dass die Ultras auch bei wichtigen Spielen einfach nach Hause gehen weil ihnen was quergelaufen ist. Ich denke an das Schalkespiel und an Dresden, aber auch immer noch an Corona, wo die Ultras die wenigen Plätze boykottiert haben, weil man mit den Regeln des Staates nicht einverstanden war. (Ich war bei fast jedem Heimspiel, murrend aber ich war da).
Also ? Appell an die Ultras sich auf ihre soziale Verantwortung (die sie ja sonst so hoch vor sich her tragen) besinnen und endlich mit den bewußten Übertretungen der Regeln aufzuhören (keine Pyros mehr; keine Gewalt gegen gegnerische Fans).
Dann macht der Gang ins Stadion wieder uneingeschränkt Spaß.
Sehr schöner Beitrag, vielen Dank! Ich denke aber Apelle an diese Leute nichts bringen werden. Man muss diese Leute aus dem Stadion entfernen. Wir brauchen diese Leute nicht, und das muss man ihnen auch klar machen. Dass die Stimmung leidet glaube ich nicht, die Zahl dieser ***** en ist kleiner als man denkt. Zumal das doch eh keine echten Fans sind sondern Krawalltouristen. Die Lücken in den Blöcken sind sehr schnell wieder gefüllt. Vermutlich bekommt man tendenziell sogar wieder mehr Leute ins Stadion, nämlich die Leute die heute wegen solchen ***** en den Stadionbesuch meiden.
Wie hoch ist denn die Anzahl an Leuten, die den Stadionbesuch wegen "solchen ***** en" meinen? Wie gefährlich ist ein Stadionbesuch denn in der Realität für den Otto-Normal-Stadiongänger?
Diese Frage solltest du an Polizei und Verein stellen. Wie hoch genau diese ist finde ich auch nicht relevant. Diese Leute müssen weg.
Es ist doch aber durchaus relevant, wie real eine angebliche Gefahr tatsächlich ist, auf deren Grundlage man weitreichende Konsequenzen für hunderte oder auch teilweise tausende Stadionbesucher fordert.
Ich helfe dir aber gerne weiter:
Zum anderen dokumentieren die gerade veröffentlichten Zahlen („eure eigenen Statistiken“) aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2024/25 tatsächlich keine Zunahme der Gewalt – sondern einen Rückgang. Demnach hat es in den Ligen eins bis drei zwar mehr Vorfälle mit dem Gebrauch von Pyrotechnik gegeben, aber eben deutlich weniger Verletzte als in der Saison davor – obwohl vier Prozent mehr Zuschauer kamen. 1107 Menschen wurden demnach verletzt, das ist ein Rückgang von 17 Prozent. „Die Stadien sind sichere Orte“, bilanzierte der Dachverband der Fanhilfen. Rechne man die ZIS-Daten um, die sich aus Polizeizahlen speisen, liege „das Risiko, beim Besuch eines Fußballspiels verletzt zu werden, bei 0,00438 Prozent“.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-stadien-polizei-gewalt-zahlen-statistik-li.3337233
Interessanter Artikel und wenn man weiterliest kommen Passagen wie:
„……. Und doch gab es in den vergangenen Wochen eine derart auffällige Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen, dass auch fannahe Organisationen die kritischen Stimmen aus Polizei und Politik nicht mehr als anlasslosen Populismus bezeichnen können. Anfang November prügelten am Kölner Hauptbahnhof etwa zwanzig Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander ein, Hunderte hatten in Erwartung einer Schlägerei ihre Züge verlassen. Einige Tage zuvor waren – medial kaum erwähnt – gut 150 Angehörige der Gladbacher aktiven Fanszene nach Abpfiff des Pokalspiels gegen den Karlsruher SC zur Gästekurve gerannt, wo die der Gewalt Zugeneigten aus beiden Lagern nur durch eine dicke Plexiglasscheibe daran gehindert wurden, sich zu vermöbeln….“ usw.
Der von dir zitierte Artikel spricht auch von mehreren Lesarten.
Also wer sich interessiert liest diesen Artikel bis zum Ende.
Ja, das ist doch völlig unstrittig, dass es diese Vorfälle gibt und schon immer gegeben hat. Wir diskutieren ja auch nicht über das Stattfinden der Vorfälle in Dresden.
Ich finde es trotz allem mehr als populistisch, einen stinknormalen Stadionbesuch als besonders gefährlich zu bezeichnen oder davon zu reden, dass es derzeit übermäßig viele Personen gibt, welche aus Sicherheitsgründen auf regelmäßige Stadionbesuche verzichten. Weder das eine noch das andere ist mit den Zahlen der Polizei oder der deutschlandweiten Stadionauslastung zu belegen.
Zahlen sind das eine, aber das Empfinden der Zuschauer eine andere. Wenn man überlegt das man sehr viele Kinder und Familien in den Stadien hat, die dort hingehen um Fußball zu sehen und nicht randalierende Fans, die sich prügeln, Pyros und Bengalos abfeuern und dadurch bei solchen Zuschauern Ängste verursachen.
Weiterhin sind diese Zahlen auch nur das was man festgestellt hat und Dinge die im verborgenen geblieben sind dort gar nicht reinfallen.
Machen wir uns doch nichts vor, die Ultras werden hauptsächlich aus jungen Menschen gebildet. Dieser Personenkreis hat aktuell gerade in unserer Gesellschaft durchaus einen hohen Anteil bei Beteiligungen von Gewaltdelikten die deutlich ansteigt. Somit sind diese Szenen in den Stadien oder rundherum ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Frage ist doch ob man das weiterhin toleriert oder endlich auch mal politisch etwas dagegen macht.
Du findest es also richtig, politische Entscheidungen auf Grundlage subjektiven Empfindens zu treffen, obwohl belastbare Zahlen vorlegen, die das Gegenteil beweisen?
Und du behauptest gleichzeitig, dass es eine Dunkelziffer an Vorfällen gibt, welche den 0815-Stadiongänger betreffen? Das ist doch Quatsch. Jeder normale Stadionbesucher, der im Rahmen eines Fußballspiels Opfer einer Straftat wird, wird die Polizei darüber informieren. Und das ist auch richtig so. Was ohne Kenntnis der Polizei zwischen irgendwelchen Gruppierungen an abgelegenen Drittorten passiert, ist für diese Diskussion erstmal nebensächlich, da das den typischen Stadionbesucher nicht einmal im Ansatz betrifft.
Das mag sein, aber dieses Gewaltpotential was sich dabei entwickelt, wird auch immer wieder mal ins Stadion getragen und wie oft sind bei solchen Dingen normale Fans betroffen, nur weil sie die falschen Fanutensilien tragen und man sie zum Feind macht?
Es muss seitens der Politik und der Vereine endlich eine klare Kante gezogen werden. Jeder der strafbare Handlungen im Stadion begeht und erwischt wird, bekommt ein Stadionverbot auf Dauer. Dazu gibt es personalisierte Tickets um das zu überprüfen, damit das eingehalten wird. Eskaliert ein Verhalten im Fanblock, wird dieser für das nächste Spiel komplett gesperrt. Pech für die Dauerkartenbesitzer die in diesem Bereich ihre Karte dann nicht nutzen können, aber man kennt sich ja untereinander und weiß sehr wohl wer da Mist gebaut hat und dafür Verantwortlich ist.
Sorry, aber anders wird man diese Chaoten nicht mehr in die Schranken weisen können, denn sie sind ja gegen jede Sanktion resistent und machen einfach weiter, weil es ja völlig normal ist gegen Regeln zu verstoßen.
Das ist doch einfach völlig an den Haaren herbei gezogen. Wie oft sind denn tatsächlich normale Fans betroffen, wenn es einen Vorfall im Stadion gibt? Und wieso gehst du davon aus, dass diese Vorfälle nicht in der Polizeistatistik erfasst sind?
Die Überprüfung personalisierter Tickets ist ebenfalls nicht realistisch umsetzbar. Im Verkauf ja, bei der tatsächlichen Kontrolle nicht. Und Argumente wie "Pech für die Dauerkartenbesitzer" und "man kennt sich ja untereinander" sind genau die Argumente, die bei dieser Diskussion nullkommanull weiterhelfen. In der Ostkurve sitzen im Unterring ca. 7.000 Menschen soweit ich weiß. Auf der Dortmunder Südtribüne sind es 25.000 Personen. Diese Leute sollen sich alle kennen? Und das zweifelsfrei identifizierbar mit Vor- und Nachnamen?
Zitat von Atzenfratze
Die Überprüfung personalisierter Tickets ist ebenfalls nicht realistisch umsetzbar. Im Verkauf ja, bei der tatsächlichen Kontrolle nicht.
Facescan und die Sache ist umsetzbar. Seit Jahren in US so geboardet. Aber wahrscheinlich machen wir uns wg. DSGVO in die Hose. Die Überprüfung personalisierter Tickets ist ebenfalls nicht realistisch umsetzbar. Im Verkauf ja, bei der tatsächlichen Kontrolle nicht.
Zitat von -I892-
Zitat von Atzenfratze
Die Überprüfung personalisierter Tickets ist ebenfalls nicht realistisch umsetzbar. Im Verkauf ja, bei der tatsächlichen Kontrolle nicht.
Facescan und die Sache ist umsetzbar. Seit Jahren in US so geboardet. Aber wahrscheinlich machen wir uns wg. DSGVO in die Hose.Die Überprüfung personalisierter Tickets ist ebenfalls nicht realistisch umsetzbar. Im Verkauf ja, bei der tatsächlichen Kontrolle nicht.
Das wäre zu wünschen, dass die DSGVO dem ganzen einen Riegel vor schieben würde. Nur weil die Amis etwas seit Jahren machen, müssen wir das nicht unbedingt nachmachen.
Hier würde nur bleiben, dass die Fans beim Einlass ihren Ausweis oder Pass bereit halten und diesem dem Einlasspersonal vorzeigen. Das wäre natürlich sehr langwierig, weshalb es zu weit verzögerten Einlässen kommen würde und anfällig dafür, dass die Ultras und andere eben auch dort wieder ihre Leute platzieren, die sie dann problemlos reinlassen.
Zitat von male1984
Das wäre zu wünschen, dass die DSGVO dem ganzen einen Riegel vor schieben würde. Nur weil die Amis etwas seit Jahren machen, müssen wir das nicht unbedingt nachmachen.
Hier würde nur bleiben, dass die Fans beim Einlass ihren Ausweis oder Pass bereit halten und diesem dem Einlasspersonal vorzeigen. Das wäre natürlich sehr langwierig, weshalb es zu weit verzögerten Einlässen kommen würde und anfällig dafür, dass die Ultras und andere eben auch dort wieder ihre Leute platzieren, die sie dann problemlos reinlassen.
Genau, wegen dieser Grundeinstellung hält mittlerweile die deutsche Bevölkerung ihr Gesicht zur Authentifizierung am Mobilfunkgerät in US Technologie. (bzw. auch CN, KR…) Zitat von -I892-
Zitat von Atzenfratze
Die Überprüfung personalisierter Tickets ist ebenfalls nicht realistisch umsetzbar. Im Verkauf ja, bei der tatsächlichen Kontrolle nicht.
Facescan und die Sache ist umsetzbar. Seit Jahren in US so geboardet. Aber wahrscheinlich machen wir uns wg. DSGVO in die Hose.Die Überprüfung personalisierter Tickets ist ebenfalls nicht realistisch umsetzbar. Im Verkauf ja, bei der tatsächlichen Kontrolle nicht.
Das wäre zu wünschen, dass die DSGVO dem ganzen einen Riegel vor schieben würde. Nur weil die Amis etwas seit Jahren machen, müssen wir das nicht unbedingt nachmachen.
Hier würde nur bleiben, dass die Fans beim Einlass ihren Ausweis oder Pass bereit halten und diesem dem Einlasspersonal vorzeigen. Das wäre natürlich sehr langwierig, weshalb es zu weit verzögerten Einlässen kommen würde und anfällig dafür, dass die Ultras und andere eben auch dort wieder ihre Leute platzieren, die sie dann problemlos reinlassen.
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