Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Hertha_Junior
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Es ist der logische Umkehrschluss deiner Aussagen. Es ist ja nur ein kleiner Teil, lasst die Polizei ihre Arbeit machen. Damit die Polizei ihre Arbeit richtig machen kann, sind aber Maßnahmen notwendig, die alle treffen. Maßnahmen, die alle treffen, werden abgelehnt. Wenn aber die Bestrafung des Kollektivs nicht hinnehmbar ist, um die Straftäter loszuwerden, sind letztere im Umkehrschluss zu dulden.
Davon abgesehen, dass ich die vom Dresdenspiel im Raum stehenden Zahlen nicht unbedingt als "ganz wenige" bezeichnen würde - prozentual vielleicht, aber wir reden hier von einer dreistelligen Zahl, die von der Polizei als potenzielle Gefahr eingestuft wird, bei einem Auswärtsspiel!
Wie überzeugend diese Idee ist? Wo eine solche Lücke entsteht, wird sich IMMER eine Gruppe finden, die versucht diese zu füllen. Dafür ist das Fanpotenzial schlicht zu groß. Die Übergangszeit wäre sicherlich etwas trüb, aber ich bin mir sicher es würde maximal eine Saison dauern, bis wieder gute Stimmung herrscht. Es geht ja auch niemandem darum, die gesamte Ostkurve zu verbannen.
Zitat von Hertha_Junior
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Bei Kern und Seele des Vereins, habe ich schon aufgehört zu lesen.
Das sind zu großen Teilen Selbstdarsteller, die nur aus eigenem Interesse handeln und jeglichen Fortschritt im modernen Fußball verhindern. Unser Verein ist das Paradebeispiel, obwohl wir dringend in allen Bereichen modernisiert werden müssten.
Auch diese "nur 0,01 % Gewalttäter" Aussage ist einfach vollkommen untertrieben und fernab jeglicher Realität.
Müssen uns jetzt nicht auf Prozente einigen. Aber ich denke ein Blick darauf wie schlimm die Szenen von Hansa, Cottbus etc. sind reicht um festzustellen, dass wir wirklich ein vergleichweise kleines Problem mit Gewalttätigen Fans haben.
Kern und Seele des Vereins ist die Fankultur. Nicht nur Kay Bernstein zeigt das (RIP) als Beispiel wie aus der Ultra-Szene am Ende aktiv unser Verein gerettet werden kann. Auch die heutige Szene ist elementar für unseren Verein. Was bliebe denn noch von „Hertha“ wenn man die Fankultur wegdenken würde? Mittelmäßigr Fußballer mit Wettsponsoren aufm Trikot?
Kern und Seele des Vereins ist die Fankultur. Nicht nur Kay Bernstein zeigt das (RIP) als Beispiel wie aus der Ultra-Szene am Ende aktiv unser Verein gerettet werden kann. Auch die heutige Szene ist elementar für unseren Verein. Was bliebe denn noch von „Hertha“ wenn man die Fankultur wegdenken würde? Mittelmäßigr Fußballer mit Wettsponsoren aufm Trikot?
Zitat von bschuss
Es ist der logische Umkehrschluss deiner Aussagen. Es ist ja nur ein kleiner Teil, lasst die Polizei ihre Arbeit machen. Damit die Polizei ihre Arbeit richtig machen kann, sind aber Maßnahmen notwendig, die alle treffen. Maßnahmen, die alle treffen, werden abgelehnt. Wenn aber die Bestrafung des Kollektivs nicht hinnehmbar ist, um die Straftäter loszuwerden, sind letztere im Umkehrschluss zu dulden.
Davon abgesehen, dass ich die vom Dresdenspiel im Raum stehenden Zahlen nicht unbedingt als "ganz wenige" bezeichnen würde - prozentual vielleicht, aber wir reden hier von einer dreistelligen Zahl, die von der Polizei als potenzielle Gefahr eingestuft wird, bei einem Auswärtsspiel!
Wie überzeugend diese Idee ist? Wo eine solche Lücke entsteht, wird sich IMMER eine Gruppe finden, die versucht diese zu füllen. Dafür ist das Fanpotenzial schlicht zu groß. Die Übergangszeit wäre sicherlich etwas trüb, aber ich bin mir sicher es würde maximal eine Saison dauern, bis wieder gute Stimmung herrscht. Es geht ja auch niemandem darum, die gesamte Ostkurve zu verbannen.
Zitat von Hertha_Junior
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Es ist der logische Umkehrschluss deiner Aussagen. Es ist ja nur ein kleiner Teil, lasst die Polizei ihre Arbeit machen. Damit die Polizei ihre Arbeit richtig machen kann, sind aber Maßnahmen notwendig, die alle treffen. Maßnahmen, die alle treffen, werden abgelehnt. Wenn aber die Bestrafung des Kollektivs nicht hinnehmbar ist, um die Straftäter loszuwerden, sind letztere im Umkehrschluss zu dulden.
Davon abgesehen, dass ich die vom Dresdenspiel im Raum stehenden Zahlen nicht unbedingt als "ganz wenige" bezeichnen würde - prozentual vielleicht, aber wir reden hier von einer dreistelligen Zahl, die von der Polizei als potenzielle Gefahr eingestuft wird, bei einem Auswärtsspiel!
Wie überzeugend diese Idee ist? Wo eine solche Lücke entsteht, wird sich IMMER eine Gruppe finden, die versucht diese zu füllen. Dafür ist das Fanpotenzial schlicht zu groß. Die Übergangszeit wäre sicherlich etwas trüb, aber ich bin mir sicher es würde maximal eine Saison dauern, bis wieder gute Stimmung herrscht. Es geht ja auch niemandem darum, die gesamte Ostkurve zu verbannen.
Gebe dir Recht in dem Punkt, dass die Lücke sicherlich geschlossen werden würde. Aber im Endeffekt stünden deiner Idee zwei wesentliche Punkte entgegen.
1. Kollektivstrafen stellen einen sehr starken Eingriff dar, das müsste man schon sehr gründlich begründen. Dafür ist es bei Hertha vergleichsweise noch „okay“ was die schiere Gewaltbereitschaft angeht im Gegensatz zu anderen Szenen. Ich wüsste nicht wie man den nicht gewalttätitgen Ultras erzählen will, dass sie nicht mehr kommen dürfen, weil ja einige gewaltbereit sind - denke das würde leider dazu führen, dass noch mehr Radikalität und Wir gegen Die Denken sich bildet. Eine Einzelfallprüfung ist leider sehr schwer.
2. Selbst würde man es tun, ist das Problem doch nur unwesentlich geringer. Dann prügelt sich Dynamo halt gegen Lautern oder den KSC nächstes Mal. Denke kaum, dass ein Verbannen der Hertha-Szene dazuführt, dass es bundesweit weniger Konflikt gibt - wohl er das Gegenteil. Gerade die eher zu Gewalt neigende Szene von Hertha hat sowieso gute Kontakte in Karlsruhe oder beim BFC, dann gehen sie halt dahin.
Denke am Ende bleibt nur, dass man Hoffnung darauf setzt, dass Polizei etc. die Randalierer findet und stellt. Mein Gefühl sagt, dass nach den Ausschreitungen in Dortmund damals, viele gestellt worden sind.
Zitat von Hertha_Junior
Gebe dir Recht in dem Punkt, dass die Lücke sicherlich geschlossen werden würde. Aber im Endeffekt stünden deiner Idee zwei wesentliche Punkte entgegen.
1. Kollektivstrafen stellen einen sehr starken Eingriff dar, das müsste man schon sehr gründlich begründen. Dafür ist es bei Hertha vergleichsweise noch „okay“ was die schiere Gewaltbereitschaft angeht im Gegensatz zu anderen Szenen. Ich wüsste nicht wie man den nicht gewalttätitgen Ultras erzählen will, dass sie nicht mehr kommen dürfen, weil ja einige gewaltbereit sind - denke das würde leider dazu führen, dass noch mehr Radikalität und Wir gegen Die Denken sich bildet. Eine Einzelfallprüfung ist leider sehr schwer.
2. Selbst würde man es tun, ist das Problem doch nur unwesentlich geringer. Dann prügelt sich Dynamo halt gegen Lautern oder den KSC nächstes Mal. Denke kaum, dass ein Verbannen der Hertha-Szene dazuführt, dass es bundesweit weniger Konflikt gibt - wohl er das Gegenteil. Gerade die eher zu Gewalt neigende Szene von Hertha hat sowieso gute Kontakte in Karlsruhe oder beim BFC, dann gehen sie halt dahin.
Denke am Ende bleibt nur, dass man Hoffnung darauf setzt, dass Polizei etc. die Randalierer findet und stellt. Mein Gefühl sagt, dass nach den Ausschreitungen in Dortmund damals, viele gestellt worden sind.
Zitat von bschuss
Es ist der logische Umkehrschluss deiner Aussagen. Es ist ja nur ein kleiner Teil, lasst die Polizei ihre Arbeit machen. Damit die Polizei ihre Arbeit richtig machen kann, sind aber Maßnahmen notwendig, die alle treffen. Maßnahmen, die alle treffen, werden abgelehnt. Wenn aber die Bestrafung des Kollektivs nicht hinnehmbar ist, um die Straftäter loszuwerden, sind letztere im Umkehrschluss zu dulden.
Davon abgesehen, dass ich die vom Dresdenspiel im Raum stehenden Zahlen nicht unbedingt als "ganz wenige" bezeichnen würde - prozentual vielleicht, aber wir reden hier von einer dreistelligen Zahl, die von der Polizei als potenzielle Gefahr eingestuft wird, bei einem Auswärtsspiel!
Wie überzeugend diese Idee ist? Wo eine solche Lücke entsteht, wird sich IMMER eine Gruppe finden, die versucht diese zu füllen. Dafür ist das Fanpotenzial schlicht zu groß. Die Übergangszeit wäre sicherlich etwas trüb, aber ich bin mir sicher es würde maximal eine Saison dauern, bis wieder gute Stimmung herrscht. Es geht ja auch niemandem darum, die gesamte Ostkurve zu verbannen.
Zitat von Hertha_Junior
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Es ist der logische Umkehrschluss deiner Aussagen. Es ist ja nur ein kleiner Teil, lasst die Polizei ihre Arbeit machen. Damit die Polizei ihre Arbeit richtig machen kann, sind aber Maßnahmen notwendig, die alle treffen. Maßnahmen, die alle treffen, werden abgelehnt. Wenn aber die Bestrafung des Kollektivs nicht hinnehmbar ist, um die Straftäter loszuwerden, sind letztere im Umkehrschluss zu dulden.
Davon abgesehen, dass ich die vom Dresdenspiel im Raum stehenden Zahlen nicht unbedingt als "ganz wenige" bezeichnen würde - prozentual vielleicht, aber wir reden hier von einer dreistelligen Zahl, die von der Polizei als potenzielle Gefahr eingestuft wird, bei einem Auswärtsspiel!
Wie überzeugend diese Idee ist? Wo eine solche Lücke entsteht, wird sich IMMER eine Gruppe finden, die versucht diese zu füllen. Dafür ist das Fanpotenzial schlicht zu groß. Die Übergangszeit wäre sicherlich etwas trüb, aber ich bin mir sicher es würde maximal eine Saison dauern, bis wieder gute Stimmung herrscht. Es geht ja auch niemandem darum, die gesamte Ostkurve zu verbannen.
Gebe dir Recht in dem Punkt, dass die Lücke sicherlich geschlossen werden würde. Aber im Endeffekt stünden deiner Idee zwei wesentliche Punkte entgegen.
1. Kollektivstrafen stellen einen sehr starken Eingriff dar, das müsste man schon sehr gründlich begründen. Dafür ist es bei Hertha vergleichsweise noch „okay“ was die schiere Gewaltbereitschaft angeht im Gegensatz zu anderen Szenen. Ich wüsste nicht wie man den nicht gewalttätitgen Ultras erzählen will, dass sie nicht mehr kommen dürfen, weil ja einige gewaltbereit sind - denke das würde leider dazu führen, dass noch mehr Radikalität und Wir gegen Die Denken sich bildet. Eine Einzelfallprüfung ist leider sehr schwer.
2. Selbst würde man es tun, ist das Problem doch nur unwesentlich geringer. Dann prügelt sich Dynamo halt gegen Lautern oder den KSC nächstes Mal. Denke kaum, dass ein Verbannen der Hertha-Szene dazuführt, dass es bundesweit weniger Konflikt gibt - wohl er das Gegenteil. Gerade die eher zu Gewalt neigende Szene von Hertha hat sowieso gute Kontakte in Karlsruhe oder beim BFC, dann gehen sie halt dahin.
Denke am Ende bleibt nur, dass man Hoffnung darauf setzt, dass Polizei etc. die Randalierer findet und stellt. Mein Gefühl sagt, dass nach den Ausschreitungen in Dortmund damals, viele gestellt worden sind.
Die Begründung für Kollektivstrafen - bzw. im ersten Schritt nicht mal Strafen, sondern Maßnahmen, die das Kollektiv betreffen (wie z.B. Alkoholverbot, Videokameras) - wäre eben, wenn die Polizei mit den derzeitigen Mitteln nicht ausreichend die Verursacher stellen kann. Das Problem ist ja, so auch von Hertha selbst benannt, dass man nach den Aktionen rund ums Schalkespiel so sehr gegen die Polizei gewettert hat, nur um sich jetzt selbst in eine Sackgasse zu manövrieren und alle Argumente aus der Hand zu geben.
Wenn so etwas umgesetzt wird, dann auch sicherlich nicht nur bei einem Verein, sondern früher oder später überall. Und ja, bei anderen Vereinen wäre es wesentlich dringlicher, über so etwas nachzudenken.
Zitat von Hertha_Junior
Müssen uns jetzt nicht auf Prozente einigen. Aber ich denke ein Blick darauf wie schlimm die Szenen von Hansa, Cottbus etc. sind reicht um festzustellen, dass wir wirklich ein vergleichweise kleines Problem mit Gewalttätigen Fans haben.
Kern und Seele des Vereins ist die Fankultur. Nicht nur Kay Bernstein zeigt das (RIP) als Beispiel wie aus der Ultra-Szene am Ende aktiv unser Verein gerettet werden kann. Auch die heutige Szene ist elementar für unseren Verein. Was bliebe denn noch von „Hertha“ wenn man die Fankultur wegdenken würde? Mittelmäßigr Fußballer mit Wettsponsoren aufm Trikot?
Müssen uns jetzt nicht auf Prozente einigen. Aber ich denke ein Blick darauf wie schlimm die Szenen von Hansa, Cottbus etc. sind reicht um festzustellen, dass wir wirklich ein vergleichweise kleines Problem mit Gewalttätigen Fans haben.
Kern und Seele des Vereins ist die Fankultur. Nicht nur Kay Bernstein zeigt das (RIP) als Beispiel wie aus der Ultra-Szene am Ende aktiv unser Verein gerettet werden kann. Auch die heutige Szene ist elementar für unseren Verein. Was bliebe denn noch von „Hertha“ wenn man die Fankultur wegdenken würde? Mittelmäßigr Fußballer mit Wettsponsoren aufm Trikot?
Wo die Szene den Verein gerettet hat, musst du mir mal erklären. Wir reden hier die letzten Jahre pausenlos davon, dass der Weg immer weiter in die Bedeutungslosigkeit geht, und aus der Zeit vor Bernstein ist quasi niemand mehr da. Im Grunde stehen wir in allen Belangen schlechter da als vor Bernsteins Amtsantritt, nur dass die Fanszene ruhig gestellt ist, weil ihre Leute im Präsidium und an anderen Stellen sitzen. Ich sehe die Schuld da übrigens ausdrücklich nicht bei Bernstein, aber hier von Rettung zu sprechen finde ich absurd.
Ich gehe auch davon aus, dass mit den Zillionen Kameras im Stadion die Ermittlung der Täter zum größten Teil gelingt.
Das Problem ist eher, dass Stadionverbote dann nicht durchgesetzt werden.
Was würde denn dagegen sprechen die Visagen der Stadionverbotler im Kamerasystem zu haben und diese dann ab Einlass rauszufischen ?
Das Problem ist eher, dass Stadionverbote dann nicht durchgesetzt werden.
Was würde denn dagegen sprechen die Visagen der Stadionverbotler im Kamerasystem zu haben und diese dann ab Einlass rauszufischen ?
Zitat von bschuss
Die Begründung für Kollektivstrafen - bzw. im ersten Schritt nicht mal Strafen, sondern Maßnahmen, die das Kollektiv betreffen (wie z.B. Alkoholverbot, Videokameras) - wäre eben, wenn die Polizei mit den derzeitigen Mitteln nicht ausreichend die Verursacher stellen kann. Das Problem ist ja, so auch von Hertha selbst benannt, dass man nach den Aktionen rund ums Schalkespiel so sehr gegen die Polizei gewettert hat, nur um sich jetzt selbst in eine Sackgasse zu manövrieren und alle Argumente aus der Hand zu geben.
Wenn so etwas umgesetzt wird, dann auch sicherlich nicht nur bei einem Verein, sondern früher oder später überall. Und ja, bei anderen Vereinen wäre es wesentlich dringlicher, über so etwas nachzudenken.
Wo die Szene den Verein gerettet hat, musst du mir mal erklären. Wir reden hier die letzten Jahre pausenlos davon, dass der Weg immer weiter in die Bedeutungslosigkeit geht, und aus der Zeit vor Bernstein ist quasi niemand mehr da. Im Grunde stehen wir in allen Belangen schlechter da als vor Bernsteins Amtsantritt, nur dass die Fanszene ruhig gestellt ist, weil ihre Leute im Präsidium und an anderen Stellen sitzen. Ich sehe die Schuld da übrigens ausdrücklich nicht bei Bernstein, aber hier von Rettung zu sprechen finde ich absurd.
Zitat von Hertha_Junior
Gebe dir Recht in dem Punkt, dass die Lücke sicherlich geschlossen werden würde. Aber im Endeffekt stünden deiner Idee zwei wesentliche Punkte entgegen.
1. Kollektivstrafen stellen einen sehr starken Eingriff dar, das müsste man schon sehr gründlich begründen. Dafür ist es bei Hertha vergleichsweise noch „okay“ was die schiere Gewaltbereitschaft angeht im Gegensatz zu anderen Szenen. Ich wüsste nicht wie man den nicht gewalttätitgen Ultras erzählen will, dass sie nicht mehr kommen dürfen, weil ja einige gewaltbereit sind - denke das würde leider dazu führen, dass noch mehr Radikalität und Wir gegen Die Denken sich bildet. Eine Einzelfallprüfung ist leider sehr schwer.
2. Selbst würde man es tun, ist das Problem doch nur unwesentlich geringer. Dann prügelt sich Dynamo halt gegen Lautern oder den KSC nächstes Mal. Denke kaum, dass ein Verbannen der Hertha-Szene dazuführt, dass es bundesweit weniger Konflikt gibt - wohl er das Gegenteil. Gerade die eher zu Gewalt neigende Szene von Hertha hat sowieso gute Kontakte in Karlsruhe oder beim BFC, dann gehen sie halt dahin.
Denke am Ende bleibt nur, dass man Hoffnung darauf setzt, dass Polizei etc. die Randalierer findet und stellt. Mein Gefühl sagt, dass nach den Ausschreitungen in Dortmund damals, viele gestellt worden sind.
Zitat von bschuss
Es ist der logische Umkehrschluss deiner Aussagen. Es ist ja nur ein kleiner Teil, lasst die Polizei ihre Arbeit machen. Damit die Polizei ihre Arbeit richtig machen kann, sind aber Maßnahmen notwendig, die alle treffen. Maßnahmen, die alle treffen, werden abgelehnt. Wenn aber die Bestrafung des Kollektivs nicht hinnehmbar ist, um die Straftäter loszuwerden, sind letztere im Umkehrschluss zu dulden.
Davon abgesehen, dass ich die vom Dresdenspiel im Raum stehenden Zahlen nicht unbedingt als "ganz wenige" bezeichnen würde - prozentual vielleicht, aber wir reden hier von einer dreistelligen Zahl, die von der Polizei als potenzielle Gefahr eingestuft wird, bei einem Auswärtsspiel!
Wie überzeugend diese Idee ist? Wo eine solche Lücke entsteht, wird sich IMMER eine Gruppe finden, die versucht diese zu füllen. Dafür ist das Fanpotenzial schlicht zu groß. Die Übergangszeit wäre sicherlich etwas trüb, aber ich bin mir sicher es würde maximal eine Saison dauern, bis wieder gute Stimmung herrscht. Es geht ja auch niemandem darum, die gesamte Ostkurve zu verbannen.
Zitat von Hertha_Junior
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Wenn ich jetzt nochmal lese, dass ich Gewalt dulde dann springe ich im Kreis. Niemand „duldet“ Gewalt oder will das. Es gilt es doch nur in einen Maßstab zu setzen, dass es eben ganz wenige Gewalttäter sind und der große große Rest eben der Kern und die Seele unseres Vereines ist.
Aber abseits davon: Wie überzeugend ist denn bitte die Idee mal eben wichtige Teile der Ostkurve zu entfernen und dann darauf zu hoffen, dass sich neue Gruppen bilden. Wir befinden uns Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, wo man nicht für Dinge bestraft werden darf, die man nicht zu verantworten hat.
Es ist der logische Umkehrschluss deiner Aussagen. Es ist ja nur ein kleiner Teil, lasst die Polizei ihre Arbeit machen. Damit die Polizei ihre Arbeit richtig machen kann, sind aber Maßnahmen notwendig, die alle treffen. Maßnahmen, die alle treffen, werden abgelehnt. Wenn aber die Bestrafung des Kollektivs nicht hinnehmbar ist, um die Straftäter loszuwerden, sind letztere im Umkehrschluss zu dulden.
Davon abgesehen, dass ich die vom Dresdenspiel im Raum stehenden Zahlen nicht unbedingt als "ganz wenige" bezeichnen würde - prozentual vielleicht, aber wir reden hier von einer dreistelligen Zahl, die von der Polizei als potenzielle Gefahr eingestuft wird, bei einem Auswärtsspiel!
Wie überzeugend diese Idee ist? Wo eine solche Lücke entsteht, wird sich IMMER eine Gruppe finden, die versucht diese zu füllen. Dafür ist das Fanpotenzial schlicht zu groß. Die Übergangszeit wäre sicherlich etwas trüb, aber ich bin mir sicher es würde maximal eine Saison dauern, bis wieder gute Stimmung herrscht. Es geht ja auch niemandem darum, die gesamte Ostkurve zu verbannen.
Gebe dir Recht in dem Punkt, dass die Lücke sicherlich geschlossen werden würde. Aber im Endeffekt stünden deiner Idee zwei wesentliche Punkte entgegen.
1. Kollektivstrafen stellen einen sehr starken Eingriff dar, das müsste man schon sehr gründlich begründen. Dafür ist es bei Hertha vergleichsweise noch „okay“ was die schiere Gewaltbereitschaft angeht im Gegensatz zu anderen Szenen. Ich wüsste nicht wie man den nicht gewalttätitgen Ultras erzählen will, dass sie nicht mehr kommen dürfen, weil ja einige gewaltbereit sind - denke das würde leider dazu führen, dass noch mehr Radikalität und Wir gegen Die Denken sich bildet. Eine Einzelfallprüfung ist leider sehr schwer.
2. Selbst würde man es tun, ist das Problem doch nur unwesentlich geringer. Dann prügelt sich Dynamo halt gegen Lautern oder den KSC nächstes Mal. Denke kaum, dass ein Verbannen der Hertha-Szene dazuführt, dass es bundesweit weniger Konflikt gibt - wohl er das Gegenteil. Gerade die eher zu Gewalt neigende Szene von Hertha hat sowieso gute Kontakte in Karlsruhe oder beim BFC, dann gehen sie halt dahin.
Denke am Ende bleibt nur, dass man Hoffnung darauf setzt, dass Polizei etc. die Randalierer findet und stellt. Mein Gefühl sagt, dass nach den Ausschreitungen in Dortmund damals, viele gestellt worden sind.
Die Begründung für Kollektivstrafen - bzw. im ersten Schritt nicht mal Strafen, sondern Maßnahmen, die das Kollektiv betreffen (wie z.B. Alkoholverbot, Videokameras) - wäre eben, wenn die Polizei mit den derzeitigen Mitteln nicht ausreichend die Verursacher stellen kann. Das Problem ist ja, so auch von Hertha selbst benannt, dass man nach den Aktionen rund ums Schalkespiel so sehr gegen die Polizei gewettert hat, nur um sich jetzt selbst in eine Sackgasse zu manövrieren und alle Argumente aus der Hand zu geben.
Wenn so etwas umgesetzt wird, dann auch sicherlich nicht nur bei einem Verein, sondern früher oder später überall. Und ja, bei anderen Vereinen wäre es wesentlich dringlicher, über so etwas nachzudenken.
Zitat von Hertha_Junior
Müssen uns jetzt nicht auf Prozente einigen. Aber ich denke ein Blick darauf wie schlimm die Szenen von Hansa, Cottbus etc. sind reicht um festzustellen, dass wir wirklich ein vergleichweise kleines Problem mit Gewalttätigen Fans haben.
Kern und Seele des Vereins ist die Fankultur. Nicht nur Kay Bernstein zeigt das (RIP) als Beispiel wie aus der Ultra-Szene am Ende aktiv unser Verein gerettet werden kann. Auch die heutige Szene ist elementar für unseren Verein. Was bliebe denn noch von „Hertha“ wenn man die Fankultur wegdenken würde? Mittelmäßigr Fußballer mit Wettsponsoren aufm Trikot?
Müssen uns jetzt nicht auf Prozente einigen. Aber ich denke ein Blick darauf wie schlimm die Szenen von Hansa, Cottbus etc. sind reicht um festzustellen, dass wir wirklich ein vergleichweise kleines Problem mit Gewalttätigen Fans haben.
Kern und Seele des Vereins ist die Fankultur. Nicht nur Kay Bernstein zeigt das (RIP) als Beispiel wie aus der Ultra-Szene am Ende aktiv unser Verein gerettet werden kann. Auch die heutige Szene ist elementar für unseren Verein. Was bliebe denn noch von „Hertha“ wenn man die Fankultur wegdenken würde? Mittelmäßigr Fußballer mit Wettsponsoren aufm Trikot?
Wo die Szene den Verein gerettet hat, musst du mir mal erklären. Wir reden hier die letzten Jahre pausenlos davon, dass der Weg immer weiter in die Bedeutungslosigkeit geht, und aus der Zeit vor Bernstein ist quasi niemand mehr da. Im Grunde stehen wir in allen Belangen schlechter da als vor Bernsteins Amtsantritt, nur dass die Fanszene ruhig gestellt ist, weil ihre Leute im Präsidium und an anderen Stellen sitzen. Ich sehe die Schuld da übrigens ausdrücklich nicht bei Bernstein, aber hier von Rettung zu sprechen finde ich absurd.
Ich verstehe die Idee, aber ich denke, dass wenn es wirklich Ziel wäre alle Szenen so herauszudrängen, dann geht das Chaos erst so Recht los, weil für die allermeisten ist Hertha etc. und ihr Ultra-sein der Kern ihrer Identität.
Mit Rettung meine ich, dass mit der Wahl von Bernstein und seinem Team tatsächlich unser Verein wieder „den Herthanern“ gehört hat. Vorher war das ja wirklich eher eine Netflix-Serie mit Windhorst, Gegenbauer, Bobic - die Millionen verschossen haben und den Verein an den Rand des Lizenzabzugs gebracht haben. Oder die ganzen Intrigen (etwa gg. Arne Friedrich oder Spione gg. Gegenbauer)... Da hat Bernstein schon ordentlich aufgeräumt und den Verein so, bis dann wieder durch sein Gehen Chaos reinkam, in sichere Gewässer gebracht.
Quelle: Kicker
Als Konsequenz aus dem Skandalspiel in Dresden
Hertha droht Fans mit Stadionverboten
Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat im Zuge der Aufarbeitung der Krawalle des Dresden-Spiels Sanktionen in Aussicht gestellt und die aktive Fanszene in die Pflicht genommen.
(.....)
Hertha droht Fans mit Stadionverboten
Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat im Zuge der Aufarbeitung der Krawalle des Dresden-Spiels Sanktionen in Aussicht gestellt und die aktive Fanszene in die Pflicht genommen.
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Zitat von Steffen Rohr
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Görlich: "Ich scheue mich nicht, klare Grenzen zu setzen"
Den Austausch mit Herthas aktiver Fanszene nannte Görlich "sehr intensiv" und "sehr offen". Ihn habe "erschüttert, wie man in Dresden agiert hat, aber es ist jetzt nicht so, dass sich eine Gruppe vor der anderen in den Staub wirft", erklärte der Geschäftsführer in der FAZ. "Da fallen sehr klare und sehr deutliche Worte." Seit der Präsidentschaft des im Januar 2024 verstorbenen früheren Ultra-Frontmanns Kay Bernstein hat Herthas aktive Fanszene in den Klubgremien mehr Gewicht und Einfluss. "Ich sehe mich in einer Vermittlerrolle und scheue mich nicht, klare Grenzen zu setzen und klare Entscheidungen zu formulieren, auch wenn sie dem einen oder anderen in seiner Welt nicht gefallen", betonte Görlich. "Ja, da gibt es andere Erfahrungswerte, und ja, da gibt es andere Sichtweisen, aber wir haben uns eine Kultur erarbeitet, wo das bessere Argument zählt. Das sehe ich auch auf der Fanseite."
Görlich nimmt die Kurve in die Pflicht: "Die Fanszene muss sich die Frage stellen: Will man Sand oder will man Samen sein in den zukünftigen Strukturen? Vor dem Hintergrund der Betrachtung durch die Innenministerkonferenz und die Sportministerkonferenz waren diese Aktionen sicherlich nicht förderlich. Ich glaube, man kann nicht nur einfordern, sondern zum Einfordern gehört auch, dass wir uns an Regeln halten, die jedem ein schönes Stadionerlebnis ermöglichen. Das, was wir in Dresden gesehen haben, hat nichts mit einem schönen Stadionerlebnis zu tun." Bereits am Abend des Dresden-Spiels hatte Görlich unter dem Eindruck der Ausschreitungen gesagt: "Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der großen Kritiker, das ist uns bewusst. Uns gehen langsam die Argumente aus."
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Görlich: "Ich scheue mich nicht, klare Grenzen zu setzen"
Den Austausch mit Herthas aktiver Fanszene nannte Görlich "sehr intensiv" und "sehr offen". Ihn habe "erschüttert, wie man in Dresden agiert hat, aber es ist jetzt nicht so, dass sich eine Gruppe vor der anderen in den Staub wirft", erklärte der Geschäftsführer in der FAZ. "Da fallen sehr klare und sehr deutliche Worte." Seit der Präsidentschaft des im Januar 2024 verstorbenen früheren Ultra-Frontmanns Kay Bernstein hat Herthas aktive Fanszene in den Klubgremien mehr Gewicht und Einfluss. "Ich sehe mich in einer Vermittlerrolle und scheue mich nicht, klare Grenzen zu setzen und klare Entscheidungen zu formulieren, auch wenn sie dem einen oder anderen in seiner Welt nicht gefallen", betonte Görlich. "Ja, da gibt es andere Erfahrungswerte, und ja, da gibt es andere Sichtweisen, aber wir haben uns eine Kultur erarbeitet, wo das bessere Argument zählt. Das sehe ich auch auf der Fanseite."
Görlich nimmt die Kurve in die Pflicht: "Die Fanszene muss sich die Frage stellen: Will man Sand oder will man Samen sein in den zukünftigen Strukturen? Vor dem Hintergrund der Betrachtung durch die Innenministerkonferenz und die Sportministerkonferenz waren diese Aktionen sicherlich nicht förderlich. Ich glaube, man kann nicht nur einfordern, sondern zum Einfordern gehört auch, dass wir uns an Regeln halten, die jedem ein schönes Stadionerlebnis ermöglichen. Das, was wir in Dresden gesehen haben, hat nichts mit einem schönen Stadionerlebnis zu tun." Bereits am Abend des Dresden-Spiels hatte Görlich unter dem Eindruck der Ausschreitungen gesagt: "Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der großen Kritiker, das ist uns bewusst. Uns gehen langsam die Argumente aus."
Es sagt ja keiner, dass die aktive Fanszene nur Negatives macht. Ja, es gibt soziale Projekte durch sie, die Choreos sind teilweise richtig top und sie sorgen für die Stimmung in der Kurve. Alles schön und gut.
Das Problem in der aktiven Fanszene ist aber Folgendes: Selbst wenn sie - zumindest in Teilen - nicht gewaltbereit oder gar -suchend ist, wird Gewalt auf der anderen Seite mindestens geduldet.
Für mich aussagekräftig genug war die Reaktion auf das Spiel in Dresden. Es wird auf die geklaute und verbrannte Herthafahne hingewiesen und dass dies in der eigenen Verantwortung lag. Zu allen anderen Dingen - Gewalt auch aus der Herthakurve ausgehend, Pyrotechnik, die abgeworfen wurde, Spielunterbrechung... - kein einziges Wörtchen.
Und das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Die aktive Fanszene und vor allem die Ultras haben ein lautes Mundwerk, setzen sich offensiv für Pyrotechnik im Stadion bzw. gegen Kollektivstrafen ein und kritisieren eine Menge.
Geht es jedoch darum, ein klares Statement gegen Gewalt zu setzen, sind sie zuverlässig ruhig.
Nicht zu vergessen ihr pauschaler, abstoßender Hass auf die Polizei, unmenschliche Transparente nd Forderungen in der Vergangenheit (gegen Rangnick, Trikotaktion nach einem verlorenen Derby gegen Union etc.) und ihr Selbstverständnis, Teile der Fankurve bzw. bestimmte Bereiche "gehören" ihnen.
Äußert man eine andere Meinung als sie, darf man sich auch als Herthaner einige " nette Kommentare" anhören.
Durch unerlaubtes Abbrennen von Pyrotechnik wird dem finanziell angeschlagenen Verein übrigens auch immer wieder im wirtschaftlichen Bereich geschadet. So viel dazu, dass sie den Verein "gerettet" haben.
Selbst wenn andere Leute Pyrotechnik abbrennen, wird dies von den Ultras aktiv unterstützt oder befeuert, nämlich durch Lieder wie "Pyrotechnik ist doch kein Verbrechen..." oder durch diverse Transparente, Statements usw.
Diese Aspekte führen dazu, dass ich mich strikt weigere, sie als "Herz und Seele" des Vereins zu betrachten.
Das Problem in der aktiven Fanszene ist aber Folgendes: Selbst wenn sie - zumindest in Teilen - nicht gewaltbereit oder gar -suchend ist, wird Gewalt auf der anderen Seite mindestens geduldet.
Für mich aussagekräftig genug war die Reaktion auf das Spiel in Dresden. Es wird auf die geklaute und verbrannte Herthafahne hingewiesen und dass dies in der eigenen Verantwortung lag. Zu allen anderen Dingen - Gewalt auch aus der Herthakurve ausgehend, Pyrotechnik, die abgeworfen wurde, Spielunterbrechung... - kein einziges Wörtchen.
Und das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Die aktive Fanszene und vor allem die Ultras haben ein lautes Mundwerk, setzen sich offensiv für Pyrotechnik im Stadion bzw. gegen Kollektivstrafen ein und kritisieren eine Menge.
Geht es jedoch darum, ein klares Statement gegen Gewalt zu setzen, sind sie zuverlässig ruhig.
Nicht zu vergessen ihr pauschaler, abstoßender Hass auf die Polizei, unmenschliche Transparente nd Forderungen in der Vergangenheit (gegen Rangnick, Trikotaktion nach einem verlorenen Derby gegen Union etc.) und ihr Selbstverständnis, Teile der Fankurve bzw. bestimmte Bereiche "gehören" ihnen.
Äußert man eine andere Meinung als sie, darf man sich auch als Herthaner einige " nette Kommentare" anhören.
Durch unerlaubtes Abbrennen von Pyrotechnik wird dem finanziell angeschlagenen Verein übrigens auch immer wieder im wirtschaftlichen Bereich geschadet. So viel dazu, dass sie den Verein "gerettet" haben.
Selbst wenn andere Leute Pyrotechnik abbrennen, wird dies von den Ultras aktiv unterstützt oder befeuert, nämlich durch Lieder wie "Pyrotechnik ist doch kein Verbrechen..." oder durch diverse Transparente, Statements usw.
Diese Aspekte führen dazu, dass ich mich strikt weigere, sie als "Herz und Seele" des Vereins zu betrachten.
Zitat von Fussballclown
Es sagt ja keiner, dass die aktive Fanszene nur Negatives macht. Ja, es gibt soziale Projekte durch sie, die Choreos sind teilweise richtig top und sie sorgen für die Stimmung in der Kurve. Alles schön und gut.
Das Problem in der aktiven Fanszene ist aber Folgendes: Selbst wenn sie - zumindest in Teilen - nicht gewaltbereit oder gar -suchend ist, wird Gewalt auf der anderen Seite mindestens geduldet.
Für mich aussagekräftig genug war die Reaktion auf das Spiel in Dresden. Es wird auf die geklaute und verbrannte Herthafahne hingewiesen und dass dies in der eigenen Verantwortung lag. Zu allen anderen Dingen - Gewalt auch aus der Herthakurve ausgehend, Pyrotechnik, die abgeworfen wurde, Spielunterbrechung... - kein einziges Wörtchen.
Und das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Die aktive Fanszene und vor allem die Ultras haben ein lautes Mundwerk, setzen sich offensiv für Pyrotechnik im Stadion bzw. gegen Kollektivstrafen ein und kritisieren eine Menge.
Geht es jedoch darum, ein klares Statement gegen Gewalt zu setzen, sind sie zuverlässig ruhig.
Nicht zu vergessen ihr pauschaler, abstoßender Hass auf die Polizei, unmenschliche Transparente nd Forderungen in der Vergangenheit (gegen Rangnick, Trikotaktion nach einem verlorenen Derby gegen Union etc.) und ihr Selbstverständnis, Teile der Fankurve bzw. bestimmte Bereiche "gehören" ihnen.
Äußert man eine andere Meinung als sie, darf man sich auch als Herthaner einige " nette Kommentare" anhören.
Durch unerlaubtes Abbrennen von Pyrotechnik wird dem finanziell angeschlagenen Verein übrigens auch immer wieder im wirtschaftlichen Bereich geschadet. So viel dazu, dass sie den Verein "gerettet" haben.
Selbst wenn andere Leute Pyrotechnik abbrennen, wird dies von den Ultras aktiv unterstützt oder befeuert, nämlich durch Lieder wie "Pyrotechnik ist doch kein Verbrechen..." oder durch diverse Transparente, Statements usw.
Diese Aspekte führen dazu, dass ich mich strikt weigere, sie als "Herz und Seele" des Vereins zu betrachten.
Es sagt ja keiner, dass die aktive Fanszene nur Negatives macht. Ja, es gibt soziale Projekte durch sie, die Choreos sind teilweise richtig top und sie sorgen für die Stimmung in der Kurve. Alles schön und gut.
Das Problem in der aktiven Fanszene ist aber Folgendes: Selbst wenn sie - zumindest in Teilen - nicht gewaltbereit oder gar -suchend ist, wird Gewalt auf der anderen Seite mindestens geduldet.
Für mich aussagekräftig genug war die Reaktion auf das Spiel in Dresden. Es wird auf die geklaute und verbrannte Herthafahne hingewiesen und dass dies in der eigenen Verantwortung lag. Zu allen anderen Dingen - Gewalt auch aus der Herthakurve ausgehend, Pyrotechnik, die abgeworfen wurde, Spielunterbrechung... - kein einziges Wörtchen.
Und das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Die aktive Fanszene und vor allem die Ultras haben ein lautes Mundwerk, setzen sich offensiv für Pyrotechnik im Stadion bzw. gegen Kollektivstrafen ein und kritisieren eine Menge.
Geht es jedoch darum, ein klares Statement gegen Gewalt zu setzen, sind sie zuverlässig ruhig.
Nicht zu vergessen ihr pauschaler, abstoßender Hass auf die Polizei, unmenschliche Transparente nd Forderungen in der Vergangenheit (gegen Rangnick, Trikotaktion nach einem verlorenen Derby gegen Union etc.) und ihr Selbstverständnis, Teile der Fankurve bzw. bestimmte Bereiche "gehören" ihnen.
Äußert man eine andere Meinung als sie, darf man sich auch als Herthaner einige " nette Kommentare" anhören.
Durch unerlaubtes Abbrennen von Pyrotechnik wird dem finanziell angeschlagenen Verein übrigens auch immer wieder im wirtschaftlichen Bereich geschadet. So viel dazu, dass sie den Verein "gerettet" haben.
Selbst wenn andere Leute Pyrotechnik abbrennen, wird dies von den Ultras aktiv unterstützt oder befeuert, nämlich durch Lieder wie "Pyrotechnik ist doch kein Verbrechen..." oder durch diverse Transparente, Statements usw.
Diese Aspekte führen dazu, dass ich mich strikt weigere, sie als "Herz und Seele" des Vereins zu betrachten.
Ich bin da bei Dir , möchte allerdings auch noch einwerfen das doch in der LSP nach der Elversberg Heimniederlage , die Profis sich bei den "Fans" zu melden hätten zum Rapport
Zitat von Kreisel
„Wir haben heute ganz viel verspielt. Es gibt bei euch einen Mannschaftsrat, der meldet sich bei mir. Wir werden dann sprechen und dann könnt ihr uns erklären, woran es gelegen hat. Wenn ich nichts von euch höre, ist das auch ein Zeichen.“
„Wir haben heute ganz viel verspielt. Es gibt bei euch einen Mannschaftsrat, der meldet sich bei mir. Wir werden dann sprechen und dann könnt ihr uns erklären, woran es gelegen hat. Wenn ich nichts von euch höre, ist das auch ein Zeichen.“
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