Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Meliodas
Das ist eben auch bei oben skizzierten Sicherheitsregelungen der Fall. Der Gesetzgeber versucht die öffentliche Ordnung und die körperl. Unversehrtheit der unbeteiligten Veranstaltungsteilnehmer zu schützen. Dabei findet eine Abwägung der Grundrechtseinschränkungen statt und eine Verhältnismäßigkeitsprüfung.
Wenn im Rahmen dieser Verhältnismäßigkeitsprüfung bestimmte Verhaltensweisen verboten werden, oder eben andere Einschränkungen beschlossen werden (z. B. Einschränkung des Rechts auf Privatsphäre durch Videoüberwachung), dann ist dies keine Strafe (und schon gar keine Kollektivstrafe), sondern schlichtweg eine Ausgestaltung des Gesetzgebers um den Grundrechten aller Beteiligter zur bestmöglichen Entfaltung zu verhelfen.
Das ist eben auch bei oben skizzierten Sicherheitsregelungen der Fall. Der Gesetzgeber versucht die öffentliche Ordnung und die körperl. Unversehrtheit der unbeteiligten Veranstaltungsteilnehmer zu schützen. Dabei findet eine Abwägung der Grundrechtseinschränkungen statt und eine Verhältnismäßigkeitsprüfung.
Wenn im Rahmen dieser Verhältnismäßigkeitsprüfung bestimmte Verhaltensweisen verboten werden, oder eben andere Einschränkungen beschlossen werden (z. B. Einschränkung des Rechts auf Privatsphäre durch Videoüberwachung), dann ist dies keine Strafe (und schon gar keine Kollektivstrafe), sondern schlichtweg eine Ausgestaltung des Gesetzgebers um den Grundrechten aller Beteiligter zur bestmöglichen Entfaltung zu verhelfen.
Wenn Grundrechte nach subjektivem Empfinden eingeschraenkt werden, sind sie das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Wird Zeit, dass man endlich mal wieder individuelle Verantwortung mehr schaetzt, anstatt jedes Problem zum Anlass zu nehmen, die Rechte der Verantwortungsvollen beschneiden zu wollen. Findet die Taeter und bestraft sie hart. Alles andere ist faul, nutzlos, und sollte nicht rechtens sein.
Zitat von Meliodas
Ich glaube die Mehrheit der Fans könnte sich mit solchen Einschränkungen auch anfreunden, wenn dadurch die Gefahr von gewalttätigen Übergriffen, Eskalationen, Spielunterbrechungen oder Abbrüchen etc. reduziert werden könnte und gleichzeitig die Strafverfolgung gegen Straftäter erleichtert würde.
Ich für meinen Teil (ohne dabei repräsentativ für die Gesamtheit der Stadionbesucher zu stehen) wäre mit solchen Einschränkungen einverstanden.
Ich glaube die Mehrheit der Fans könnte sich mit solchen Einschränkungen auch anfreunden, wenn dadurch die Gefahr von gewalttätigen Übergriffen, Eskalationen, Spielunterbrechungen oder Abbrüchen etc. reduziert werden könnte und gleichzeitig die Strafverfolgung gegen Straftäter erleichtert würde.
Ich für meinen Teil (ohne dabei repräsentativ für die Gesamtheit der Stadionbesucher zu stehen) wäre mit solchen Einschränkungen einverstanden.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety"
Ich koennte mich damit nicht anfreunden. Genauso wie anlasslose Polizeikontrollen von Leuten, die nichts verbrochen haben, eine absolut widerliche Farce sind. Papiere bitte und so. Kennt man ja aus der deutschen Geschichte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 07.04.2026 um 17:03 Uhr bearbeitet
@Pal1975
Wer in solcher Frequenz Beiträge schreibt, sollte Zitate bitte Kennzeichnen können. Danke. Ansonsten halte ich das inhaltlich für ziemlich unsinnig. Flughafengleiche Kontrolle für teilweise 50.000 - 70.000 Zuschauer. Klar.
@Meliodas
Hast du Recht, bezüglich der Wortwahl hätte ich da besser differenzieren müssen. Was die Wirkung von personalisierten Tickets auf solche Bilder wie in Dresden anbelangt, bleibe ich allerdings extrem skeptisch, da ich nicht sehe, wie und wer das in der Praxis entsprechend umsetzen soll und ich, wie erwähnt, andere und mMn einfacher umzusetzende Maßnahmen bevorzugen würde.
Wer in solcher Frequenz Beiträge schreibt, sollte Zitate bitte Kennzeichnen können. Danke. Ansonsten halte ich das inhaltlich für ziemlich unsinnig. Flughafengleiche Kontrolle für teilweise 50.000 - 70.000 Zuschauer. Klar.
@Meliodas
Hast du Recht, bezüglich der Wortwahl hätte ich da besser differenzieren müssen. Was die Wirkung von personalisierten Tickets auf solche Bilder wie in Dresden anbelangt, bleibe ich allerdings extrem skeptisch, da ich nicht sehe, wie und wer das in der Praxis entsprechend umsetzen soll und ich, wie erwähnt, andere und mMn einfacher umzusetzende Maßnahmen bevorzugen würde.
Wieso eigentlich teils diese strikte Ablehnung von Kollektivstrafen? Die Beteiligten agieren aus dem Kollektiv der Ultras und der Kurve heraus und dieses Kollektiv schützt sie auch mehr oder weniger bewusst. Auch die Vereine als Veranstalter agieren abseits der Sonntagsreden teilweise sehr zurückhaltend und zaghaft, so dass sie effektiv ihre Verantwortung scheuen und nicht ausüben. Warum also sollte man nicht genau hier ansetzen? Was spricht dagegen, nach solchen Ausschreitungen die Kurve temporär (die nachfolgenden Spiele) oder situativ (bei der nächsten Absetzung eines Risikospiels bzw. gegen den selben Gegner) zu sperren? Ich finde das komplett angemessen und adressatengerecht.
Umgekehrt finde ich den Terminus Grundrechtseingriff hier ebenso überhöht. Wo exakt im Grundgesetz steht denn, dass es ein Grundrecht auf anonyme oder kontrollfreie Fußballspielbesuche gibt? Vielmehr gibt es hier ein Hausrecht und so können auch Regeln definiert werden. Umgekehrt gibt es auch ein begründetes Interesse an einem wirksamen Sicherheitskonzept. Und es beschwert sich doch auch niemand, dass man mit Überschreiten der Einlassbereiche u.a. das Recht am eigenen Bild abgibt (tatsächlich ein sonst streng geschütztes Grundrecht).
Umgekehrt finde ich den Terminus Grundrechtseingriff hier ebenso überhöht. Wo exakt im Grundgesetz steht denn, dass es ein Grundrecht auf anonyme oder kontrollfreie Fußballspielbesuche gibt? Vielmehr gibt es hier ein Hausrecht und so können auch Regeln definiert werden. Umgekehrt gibt es auch ein begründetes Interesse an einem wirksamen Sicherheitskonzept. Und es beschwert sich doch auch niemand, dass man mit Überschreiten der Einlassbereiche u.a. das Recht am eigenen Bild abgibt (tatsächlich ein sonst streng geschütztes Grundrecht).
Zitat von Spreedampfer92
Wieso eigentlich teils diese strikte Ablehnung von Kollektivstrafen? Die Beteiligten agieren aus dem Kollektiv der Ultras und der Kurve heraus und dieses Kollektiv schützt sie auch mehr oder weniger bewusst. Auch die Vereine als Veranstalter agieren abseits der Sonntagsreden teilweise sehr zurückhaltend und zaghaft, so dass sie effektiv ihre Verantwortung scheuen und nicht ausüben. Warum also sollte man nicht genau hier ansetzen? Was spricht dagegen, nach solchen Ausschreitungen die Kurve temporär (die nachfolgenden Spiele) oder situativ (bei der nächsten Absetzung eines Risikospiels bzw. gegen den selben Gegner) zu sperren? Ich finde das komplett angemessen und adressatengerecht.
Umgekehrt finde ich den Terminus Grundrechtseingriff hier ebenso überhöht. Wo exakt im Grundgesetz steht denn, dass es ein Grundrecht auf anonyme oder kontrollfreie Fußballspielbesuche gibt? Vielmehr gibt es hier ein Hausrecht und so können auch Regeln definiert werden. Umgekehrt gibt es auch ein begründetes Interesse an einem wirksamen Sicherheitskonzept. Und es beschwert sich doch auch niemand, dass man mit Überschreiten der Einlassbereiche u.a. das Recht am eigenen Bild abgibt (tatsächlich ein sonst streng geschütztes Grundrecht).
Wieso eigentlich teils diese strikte Ablehnung von Kollektivstrafen? Die Beteiligten agieren aus dem Kollektiv der Ultras und der Kurve heraus und dieses Kollektiv schützt sie auch mehr oder weniger bewusst. Auch die Vereine als Veranstalter agieren abseits der Sonntagsreden teilweise sehr zurückhaltend und zaghaft, so dass sie effektiv ihre Verantwortung scheuen und nicht ausüben. Warum also sollte man nicht genau hier ansetzen? Was spricht dagegen, nach solchen Ausschreitungen die Kurve temporär (die nachfolgenden Spiele) oder situativ (bei der nächsten Absetzung eines Risikospiels bzw. gegen den selben Gegner) zu sperren? Ich finde das komplett angemessen und adressatengerecht.
Umgekehrt finde ich den Terminus Grundrechtseingriff hier ebenso überhöht. Wo exakt im Grundgesetz steht denn, dass es ein Grundrecht auf anonyme oder kontrollfreie Fußballspielbesuche gibt? Vielmehr gibt es hier ein Hausrecht und so können auch Regeln definiert werden. Umgekehrt gibt es auch ein begründetes Interesse an einem wirksamen Sicherheitskonzept. Und es beschwert sich doch auch niemand, dass man mit Überschreiten der Einlassbereiche u.a. das Recht am eigenen Bild abgibt (tatsächlich ein sonst streng geschütztes Grundrecht).
Zumal es auch echt eklig ist, eine Thematik aus dem Völkerrecht heranzuziehen, um die Geltungssucht von Rechtsbrechern zu rechtfertigen.
Ich hatte mir nochmal ein paar Bilder angesehen und mir stellt sich die Frage, wieso die Polizei geschlagene 2 Minuten braucht, um in Erscheinung zu treten.
Und sind wir mal ehrlich, wenn die Einsatzgruppe vor dem K Block 30 Sekunden früher erscheint, werden die Platzstürmer allesamt eingesammelt und abgeführt.
Das soll keine generelle Kritik an der Polizei sein, wobei die sächsische Polizei ne Menge Gründe bieten würde. Mir erschließt sich das Ganze Sicherheitskonzept für dieses Hochrisikospiel überhaupt nicht.
Und nein, es entschuldigt nichts. Ich bin auch für extrem harte Strafen gegen den Fangruppierungen und das Hertha die Kosten direkt an die bekannten Fanclubs weiterreicht. Es wird Zeit zu handeln und die Macht der Ultras zu brechen!
Und sind wir mal ehrlich, wenn die Einsatzgruppe vor dem K Block 30 Sekunden früher erscheint, werden die Platzstürmer allesamt eingesammelt und abgeführt.
Das soll keine generelle Kritik an der Polizei sein, wobei die sächsische Polizei ne Menge Gründe bieten würde. Mir erschließt sich das Ganze Sicherheitskonzept für dieses Hochrisikospiel überhaupt nicht.
Und nein, es entschuldigt nichts. Ich bin auch für extrem harte Strafen gegen den Fangruppierungen und das Hertha die Kosten direkt an die bekannten Fanclubs weiterreicht. Es wird Zeit zu handeln und die Macht der Ultras zu brechen!
Zitat von Spreedampfer92
Wieso eigentlich teils diese strikte Ablehnung von Kollektivstrafen? Die Beteiligten agieren aus dem Kollektiv der Ultras und der Kurve heraus und dieses Kollektiv schützt sie auch mehr oder weniger bewusst. Auch die Vereine als Veranstalter agieren abseits der Sonntagsreden teilweise sehr zurückhaltend und zaghaft, so dass sie effektiv ihre Verantwortung scheuen und nicht ausüben. Warum also sollte man nicht genau hier ansetzen? Was spricht dagegen, nach solchen Ausschreitungen die Kurve temporär (die nachfolgenden Spiele) oder situativ (bei der nächsten Absetzung eines Risikospiels bzw. gegen den selben Gegner) zu sperren? Ich finde das komplett angemessen und adressatengerecht.
Umgekehrt finde ich den Terminus Grundrechtseingriff hier ebenso überhöht. Wo exakt im Grundgesetz steht denn, dass es ein Grundrecht auf anonyme oder kontrollfreie Fußballspielbesuche gibt? Vielmehr gibt es hier ein Hausrecht und so können auch Regeln definiert werden. Umgekehrt gibt es auch ein begründetes Interesse an einem wirksamen Sicherheitskonzept. Und es beschwert sich doch auch niemand, dass man mit Überschreiten der Einlassbereiche u.a. das Recht am eigenen Bild abgibt (tatsächlich ein sonst streng geschütztes Grundrecht).
Wieso eigentlich teils diese strikte Ablehnung von Kollektivstrafen? Die Beteiligten agieren aus dem Kollektiv der Ultras und der Kurve heraus und dieses Kollektiv schützt sie auch mehr oder weniger bewusst. Auch die Vereine als Veranstalter agieren abseits der Sonntagsreden teilweise sehr zurückhaltend und zaghaft, so dass sie effektiv ihre Verantwortung scheuen und nicht ausüben. Warum also sollte man nicht genau hier ansetzen? Was spricht dagegen, nach solchen Ausschreitungen die Kurve temporär (die nachfolgenden Spiele) oder situativ (bei der nächsten Absetzung eines Risikospiels bzw. gegen den selben Gegner) zu sperren? Ich finde das komplett angemessen und adressatengerecht.
Umgekehrt finde ich den Terminus Grundrechtseingriff hier ebenso überhöht. Wo exakt im Grundgesetz steht denn, dass es ein Grundrecht auf anonyme oder kontrollfreie Fußballspielbesuche gibt? Vielmehr gibt es hier ein Hausrecht und so können auch Regeln definiert werden. Umgekehrt gibt es auch ein begründetes Interesse an einem wirksamen Sicherheitskonzept. Und es beschwert sich doch auch niemand, dass man mit Überschreiten der Einlassbereiche u.a. das Recht am eigenen Bild abgibt (tatsächlich ein sonst streng geschütztes Grundrecht).
Zuckerbrot und Peitsche sagt man ja. Wir müssen bei solchen Risikospiele schon länger auf 7000 Zuschauer verzichten. Die ganze Süd bleibt geschlossen und die Gäste sind im Oberrang mit großem Abstand zu den Heimfans. Das ist natürlich unschön anzusehen und jeder will lieber ein volles Stadion haben, aber anders geht es wohl nicht mehr. Dazu Alkoholverbot oder Light-Bier.
In Dresden scheint das alles weniger eng gesehen zu werden. Innenministerin Behrens ist/war die letzten Jahre #1 Zielscheibe der Szenen aus Niedersachsen. Guckt man sich jetzt aber mal die letzten beiden Derbys an, und das Rückspiel war sogar an einem Freitagabend, dann ist doch deutlich weniger vorgefallen als vorher. Es scheint also eine Wirkung zu zeigen, wenn Verantwortliche handeln, hartnäckig und unbequem bleiben. Und ich bin jetzt alles andere als ein Fan von Behrens.
Zitat von wacken
@Pal1975
Wer in solcher Frequenz Beiträge schreibt, sollte Zitate bitte Kennzeichnen können. Danke. Ansonsten halte ich das inhaltlich für ziemlich unsinnig. Flughafengleiche Kontrolle für teilweise 50.000 - 70.000 Zuschauer. Klar.
@Meliodas
Hast du Recht, bezüglich der Wortwahl hätte ich da besser differenzieren müssen. Was die Wirkung von personalisierten Tickets auf solche Bilder wie in Dresden anbelangt, bleibe ich allerdings extrem skeptisch, da ich nicht sehe, wie und wer das in der Praxis entsprechend umsetzen soll und ich, wie erwähnt, andere und mMn einfacher umzusetzende Maßnahmen bevorzugen würde.
@Pal1975
Wer in solcher Frequenz Beiträge schreibt, sollte Zitate bitte Kennzeichnen können. Danke. Ansonsten halte ich das inhaltlich für ziemlich unsinnig. Flughafengleiche Kontrolle für teilweise 50.000 - 70.000 Zuschauer. Klar.
@Meliodas
Hast du Recht, bezüglich der Wortwahl hätte ich da besser differenzieren müssen. Was die Wirkung von personalisierten Tickets auf solche Bilder wie in Dresden anbelangt, bleibe ich allerdings extrem skeptisch, da ich nicht sehe, wie und wer das in der Praxis entsprechend umsetzen soll und ich, wie erwähnt, andere und mMn einfacher umzusetzende Maßnahmen bevorzugen würde.
Maßnahmen könnten z. B. durch elektronische Hilfsmittel erfolgen (bspw. Pass-Scanner wie sie auch in Flughäfen eingesetzt werden) oder durch eine Erhöhung des eingesetzten Sicherheitspersonals (mehr Einlassschleusen).
Der Effekt wäre hier zum einen abschreckender Natur (Erhöhung der Identifikationsgefahr) und die Erhöhung der Effektivität der Strafverfolgung (insbesondere im Zusammenspiel mit Videoüberwachung, welche ebenfalls eine abschreckende Wirkung hat).
Ich persönlich finde personalisierte Tickets dabei sehr charmant, weil Sie gleichzeitig das Schwarzmarktproblem bekämpfen.
Aber es gibt natürlich sehr viele Möglichkeiten, welche alle verschiedene Vor- und Nachteile haben. Exemplarisch dafür
- Abschaffung der Auswärtstickets
- Alkoholverbot im Stadion
- Abschaffung von Stehplätzen
- Videoüberwachung
- Bessere und umfangreiche Sicherheitskontrollen vor dem Stadion
- Mehr Stadionverbote
- Einschränkung der Besucherzahlen
Alle diese Maßnahmen haben erhebliche Nachteile für die Fankultur in Deutschland. Dabei sind mMn das Alkoholverbot, die schärfere Videoüberwachung und die schärferen Einlasskontrollen noch die mildesten Mittel (das ist natürlich ein Stück weit auch individuelle Ansicht). Ich glaube die vers. Großveranstaltungen wo alle diese Einschränkungen gelten haben gezeigt, dass dies nicht zu Lasten der Stimmung gehen muss.
Quelle: BILD
Mittlerweile gibt es klare Hinweise darauf, wie der Fahnen-Diebstahl im Berliner Block abgelaufen sein soll. Bilder zeigen, dass das Banner vom „Förderkreis Ostkurve e.V.“ ganz hinten im Gästebereich an der Betonmauer angebracht war.
Vielleicht werden ja diesmal doch ein paar Jungs zur Rechenschaft gezogen. Wie gesagt wichtig und richtig das dem Irrsinn endlich einmal mit aller Ernsthafthaftigkeit begegnet wird. Ich hoffe das unser Verein jetzt langsam dieses unterwürfige Verhalten weglässt und sich für die allgemeine Verantwortung entscheidet. Die Schande von Dresden. Beim Hochrisiko-Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC (0:1) kam es Samstagabend zu schweren Ausschreitungen. BILD liegt exklusiv der interne Polizeibericht zum Skandal-Spiel vor. Ein Fahnen-Klau durch Dresden-Ultras soll der Auslöser gewesen sein. Die Hertha-Fahne wurde später im Dynamo-Block verbrannt.
Mittlerweile gibt es klare Hinweise darauf, wie der Fahnen-Diebstahl im Berliner Block abgelaufen sein soll. Bilder zeigen, dass das Banner vom „Förderkreis Ostkurve e.V.“ ganz hinten im Gästebereich an der Betonmauer angebracht war. Mehrere Zeugen berichten BILD übereinstimmend, dass die Dynamo-Ultras vom Dach kamen und die Zaunfahne von hinten stahlen. Dafür nutzten sie die dichte Verneblung im Block, die die Hertha-Fans mit einer Pyroshow zu Beginn des Spiels selbst angerichtet hatten.
Auffälliger Ordner vor Hertha-Fahne
Unklar ist, welche Rolle dabei ein Ordner spielte. Auffällig: Als einzige Sicherheitskraft steht er mit orangefarbenem Leibchen vor Anpfiff der Partie direkt vor der später geklauten Fahne. Allerdings waren er und ein weiterer Kollege für den Gästeblock eingeteilt, sie wechselten ständig die Positionen.
Als Hertha-Fans den Klau bemerkten, eskalierte die Situation. Um 20.49 Uhr sammelten sich Gästefans oberhalb des S-Blocks zum R-Block (Heimfans). Gleichzeitig stiegen andere Hertha-Chaoten aus dem T-Block in den Innenraum.
Dynamo-Chaot schlägt Ordner mehrere Zähne locker
Folge: 100 Dynamo-Anhänger aus dem K-Block machten sich auf den Weg zu den Gästefans. Beide Lager beschossen sich mit Pyrotechnik. Es kam zu Schlägereien zwischen beiden Seiten und mit Ordnern. 24 Personen wurden dabei verletzt: Ein Ordner wurde von einem Dynamo-Fan mit Schlägen im Gesicht attackiert. Der Mann wurde mit mehreren gelockerten Zähnen schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. 13 weitere Personen wurden durch Pfefferspray der Polizei verletzt.
Um 21.05 Uhr hatte sich die Situation beruhigt. Hertha-Ultras hatten da schon die Blöcke S und T verlassen. Gegenüber Polizisten sollen sie gesagt haben, nach Hause fahren zu wollen. Grund: Sie konnten die geklaute Fahne nicht zurückerobern. Shuttle-Busse zum Gästeparkplatz wurden für 600 Gäste vorbereitet, die um 21.34 Uhr in die Busse stiegen. 50 Gästefans gingen zu Fuß.
Unterstützung von anderen Ultras
Insgesamt waren 717 Polizisten genau 101,35 Stunden im Einsatz. Dazu kamen 6 Dienstpferde, 4 Diensthunde, 2 Wasserwerfer und ein Hubschrauber.
Polizisten des Unterstützungskommandos (USK) Dachau aus Bayern laufen zwei Dynamo-Chaoten hinterher
Foto: Olaf Rentsch
Die Polizei zählte 31.414 Zuschauer. Dresden wurden 28.448 und Hertha 2936 Fans zugerechnet. Nach BILD-Infos erhielten beide Ultra-Lager Fan-Unterstützung von befreundeten Vereinen. 20 Ultras des FSV Zwickau unterstützten Dynamo-Anhänger und fünf aus Karlsruhe die Berliner. Fünf Hooligans des BFC Dynamo aus Berlin waren auch dabei.
16 „Störergruppen“ im Stadion
Unter den Dynamo-Zuschauern waren laut Polizei 350 gewaltbereite Fans (Kategorie B) und 80 gewaltsuchende Fans (Kategorie C). Bei Hertha waren es auch 350 in der Kat. B und sogar 100 in der Kat. C.
Die Polizei listet 16 „Störergruppen“ in ihrem Bericht auf. 7 davon gehören zu Hertha: Crew 08, Harlekins Berlin, Hauptstadtmafia 03, Hertha BSC Hooligans, Kaliber 030, Ragazzi della Curva, Young & Free. Zu Dynamo gehören 6: Bautzen Supporters, Devils Dynamo, Dresden-Ost, Dresden-West, OSL-Bande, Ultras Dynamo. Bei Karlsruhe waren es einige der Wild Boys 2004, bei Zwickau die Ultras Red Kaos, bei BFC Dynamo wurde nur Hooligans vermerkt.
Die Ermittlungsgruppe „Fahne“ (14 Beamte) wertet ab sofort mehr als 330 Gigabyte Videomaterial aus. Dresdens Polizeipräsident Lutz Rodig (62): „Aufgabe der gemeinsamen Ermittlungsgruppe ist es, die Abläufe der Ausschreitungen zu erhellen und die Tatverdächtigen für ihr Handeln zur Rechenschaft zu ziehen.“
Um 21.05 Uhr hatte sich die Situation beruhigt. Hertha-Ultras hatten da schon die Blöcke S und T verlassen. Gegenüber Polizisten sollen sie gesagt haben, nach Hause fahren zu wollen. Grund: Sie konnten die geklaute Fahne nicht zurückerobern. Shuttle-Busse zum Gästeparkplatz wurden für 600 Gäste vorbereitet, die um 21.34 Uhr in die Busse stiegen. 50 Gästefans gingen zu Fuß.
Laut eines Users war es ja in Absprache mit der Polizei. Er weiß mehr als die Polizei
Laut eines Users war es ja in Absprache mit der Polizei. Er weiß mehr als die Polizei
Zitat von SCHMARGENDORF
Um 21.05 Uhr hatte sich die Situation beruhigt. Hertha-Ultras hatten da schon die Blöcke S und T verlassen. Gegenüber Polizisten sollen sie gesagt haben, nach Hause fahren zu wollen. Grund: Sie konnten die geklaute Fahne nicht zurückerobern. Shuttle-Busse zum Gästeparkplatz wurden für 600 Gäste vorbereitet, die um 21.34 Uhr in die Busse stiegen. 50 Gästefans gingen zu Fuß.
Laut eines Users war es ja in Absprache mit der Polizei. Er weiß mehr als die Polizei
Um 21.05 Uhr hatte sich die Situation beruhigt. Hertha-Ultras hatten da schon die Blöcke S und T verlassen. Gegenüber Polizisten sollen sie gesagt haben, nach Hause fahren zu wollen. Grund: Sie konnten die geklaute Fahne nicht zurückerobern. Shuttle-Busse zum Gästeparkplatz wurden für 600 Gäste vorbereitet, die um 21.34 Uhr in die Busse stiegen. 50 Gästefans gingen zu Fuß.
Laut eines Users war es ja in Absprache mit der Polizei. Er weiß mehr als die Polizei

Wenn wir nicht kleinlich sind war das doch eine Absprache 😆
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