| Geburtsdatum | 30.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportdirektor |
| Akt. Verein | Legia Warschau |
Fredi Bobic
01.03.2021 - 22:42 Uhr
02.08.2022 - 09:28 Uhr
Zitat von MrVlado
Sorry, aber was ist das für eine Auflistung? Nach EINEM Pflichtspiel? Wieso sind Kanga und Ejuke, die beide noch nicht eine Minute von Beginn an gespielt haben, nur Hoffnungen und Sunjic eine Verstärkung nach EINEM Pflichtspiel?
Absurd
Zitat von Berlin71
Ich finde es allzu verständlich, dass man sich vertraute Mitarbeiter sucht. Das Risiko für Hertha ist - wenn es schiefgeht habe ich schon wieder einen großen Bedarf beim Ausmisten.
Leider überzeugt mich Bobic bei den Spieler-Verpflichtungen nicht. Immer wieder hofft man bei den großartigen Ankündigungen und dann stellt man schnell fest, dass die Spieler (noch ?) kein Bundesliganiveau haben, Verletzungen mit sich rumtragen.
Ich zähle mal auf:
Lee und Nsona - dauerverletzt
Kanga und Ejuke - Hoffnungen
Kenny und Kempf - beide wären bei mir nicht in der Stratelf
Björkan - wann kam der eigendlich und wann hat er mal gespielt ?
Uremovic - einer der Hoffnungen, aber bisher auch viel verletzt
Bleibt nur Sunjic
.
Ich finde es allzu verständlich, dass man sich vertraute Mitarbeiter sucht. Das Risiko für Hertha ist - wenn es schiefgeht habe ich schon wieder einen großen Bedarf beim Ausmisten.
Leider überzeugt mich Bobic bei den Spieler-Verpflichtungen nicht. Immer wieder hofft man bei den großartigen Ankündigungen und dann stellt man schnell fest, dass die Spieler (noch ?) kein Bundesliganiveau haben, Verletzungen mit sich rumtragen.
Ich zähle mal auf:
Lee und Nsona - dauerverletzt
Kanga und Ejuke - Hoffnungen
Kenny und Kempf - beide wären bei mir nicht in der Stratelf
Björkan - wann kam der eigendlich und wann hat er mal gespielt ?
Uremovic - einer der Hoffnungen, aber bisher auch viel verletzt
Bleibt nur Sunjic
.
Sorry, aber was ist das für eine Auflistung? Nach EINEM Pflichtspiel? Wieso sind Kanga und Ejuke, die beide noch nicht eine Minute von Beginn an gespielt haben, nur Hoffnungen und Sunjic eine Verstärkung nach EINEM Pflichtspiel?
Absurd
Prinzipiell gebe ich dir recht, aber manchen Spielern erkennt man oft sofort wo der Hase langläuft. Und bei Kenny direkt in die falsche Richtung. Ich habe den gegen Derby gesehen und jetzt gegen Braunschweig. Da erkennt man schon ein Muster. Auf der Seite wird ganz schnell wieder Pekarik spielen, soweit wage ich ich mal aus dem Fenster.
02.08.2022 - 09:35 Uhr
Zitat von CGDOGG
Na da solltest Du Dich nochmal genau informieren. Es gab sicherlich auch Mitarbeiter, die Preetz-Loyal waren. Es gab aber auch viele kritische, die wegen ihrer Fähigkeiten angestellt waren und mit Preetz wenig am Hut hatten.
Ich denke, dass es um diese Personen geht. Im übrigen werden auch viele Personen von Bobic jetzt eingesetzt, denen man in den anderen Vereinen keine Träne nachweint und jetzt hohe Positionen bekleiden, vorher aber eher Laufburschen waren.
Klar gab es auch unter Preetz viele Mitarbeiter, die über Beziehungen im Verein angestellt wurden. Das hatte jedoch nicht die Ausmaße des jetzigen Klüngels.
Ein Beispiel ist, dass die jetzige Akademie, deutschlandweit die meisten festangestellten Mitarbeiter hat. Über die Verbesserung bzw. Qualität läßt sich jedoch wahrlich streiten.
Zum Vergleich, gab es damals in den eigenen Reihen viele Preetz-Kritiker. Kritische Stimmen sind wohl jetzt nicht mehr gewünscht.
Zitat von StephanK
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von StephanK
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von Ron-D
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Zitat von StephanK
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Zitat von BolzplatzUltra
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Na da solltest Du Dich nochmal genau informieren. Es gab sicherlich auch Mitarbeiter, die Preetz-Loyal waren. Es gab aber auch viele kritische, die wegen ihrer Fähigkeiten angestellt waren und mit Preetz wenig am Hut hatten.
Ich denke, dass es um diese Personen geht. Im übrigen werden auch viele Personen von Bobic jetzt eingesetzt, denen man in den anderen Vereinen keine Träne nachweint und jetzt hohe Positionen bekleiden, vorher aber eher Laufburschen waren.
Klar gab es auch unter Preetz viele Mitarbeiter, die über Beziehungen im Verein angestellt wurden. Das hatte jedoch nicht die Ausmaße des jetzigen Klüngels.
Ein Beispiel ist, dass die jetzige Akademie, deutschlandweit die meisten festangestellten Mitarbeiter hat. Über die Verbesserung bzw. Qualität läßt sich jedoch wahrlich streiten.
Zum Vergleich, gab es damals in den eigenen Reihen viele Preetz-Kritiker. Kritische Stimmen sind wohl jetzt nicht mehr gewünscht.
Ich solle mich nochmal genau informieren und du argumentierst mit "sicherlich" und "ich denke"?
Dann nenne doch die Leute und bringe die Infos. Welcher Mitarbeiter wurden denn vergrault, der nicht - um mal im aktuellen Sprech zu bleiben - ein Preetz-Buddy war?
Woher stammt die Info über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter bei einer Akademie und wieviel haben andere Akademien der Bundesligisten?
Wieso sollten kritische Stimmen nicht gewünscht sein. Auch ich kann Personalentscheidungen wie Korkut oder auch Menger nicht nachvollziehen. Auch den sportlichen Output und Spielertransfers kann man sehr wohl diskutieren.
02.08.2022 - 09:41 Uhr
Zitat von StephanK
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von StephanK
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von Ron-D
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Zitat von StephanK
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Zitat von BolzplatzUltra
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
02.08.2022 - 09:51 Uhr
Zitat von MarlKarx
Dufner hat Freiburg in der 2. Liga nach der erfolgreichen Finke-Ära übernommen und auf einem EL-Platz verlassen. In der Zeit kam auch ein gewisser Christian Streich auf den Trainerposten.
Das würde ich nicht als langfristig ohne Erfolg nennen. Ich erhoffe mir aber auch mehr von einem Kaderplaner.
Korkut sollte lediglich die Saison retten. Er war aber auch schon bei der Vorstellung kein Kandidat, den die Befürworter einer Dardai-Trennung gewollt hatten.
Zitat von StephanK
Naja, dass Bobic ausschließlich seine Mitarbeiter nach Leistung/Fähigkeiten und nicht nach Verbundenheit auswählt, kann sich kaum verstellen, wenn er mit Dirk Dufner oder Tayfun Korkut Personen auf so wichtigen Positionen bei Hertha installiert, die nirgendwo im Profifußball langfristig Erfolg hatten.
Weiter kann man einem Scout, Geschäftsstellenmitarbeiter, etc. doch nicht für das Ausbleiben des kurzfristigen Erfolgs verantwortlich machen. Das stimmt hinten und vorne nicht. In solchen Positionen trägst du zum langfristigen Erfolg eines Profifußballvereins dazu, aber zu nichts anderem.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von StephanK
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von Ron-D
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von StephanK
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Naja, dass Bobic ausschließlich seine Mitarbeiter nach Leistung/Fähigkeiten und nicht nach Verbundenheit auswählt, kann sich kaum verstellen, wenn er mit Dirk Dufner oder Tayfun Korkut Personen auf so wichtigen Positionen bei Hertha installiert, die nirgendwo im Profifußball langfristig Erfolg hatten.
Weiter kann man einem Scout, Geschäftsstellenmitarbeiter, etc. doch nicht für das Ausbleiben des kurzfristigen Erfolgs verantwortlich machen. Das stimmt hinten und vorne nicht. In solchen Positionen trägst du zum langfristigen Erfolg eines Profifußballvereins dazu, aber zu nichts anderem.
Dufner hat Freiburg in der 2. Liga nach der erfolgreichen Finke-Ära übernommen und auf einem EL-Platz verlassen. In der Zeit kam auch ein gewisser Christian Streich auf den Trainerposten.
Das würde ich nicht als langfristig ohne Erfolg nennen. Ich erhoffe mir aber auch mehr von einem Kaderplaner.
Korkut sollte lediglich die Saison retten. Er war aber auch schon bei der Vorstellung kein Kandidat, den die Befürworter einer Dardai-Trennung gewollt hatten.
02.08.2022 - 10:03 Uhr
Zitat von pille100
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Zitat von StephanK
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von StephanK
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von Ron-D
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Zitat von StephanK
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Zitat von BolzplatzUltra
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
02.08.2022 - 10:51 Uhr
Zitat von DrDeDre
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Zitat von pille100
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Zitat von StephanK
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von StephanK
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von Ron-D
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Zitat von StephanK
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Zitat von BolzplatzUltra
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pille100 am 02.08.2022 um 10:52 Uhr bearbeitet
02.08.2022 - 11:04 Uhr
Zitat von pille100
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Zitat von DrDeDre
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Zitat von pille100
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Zitat von StephanK
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von StephanK
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von Ron-D
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Zitat von StephanK
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Zitat von BolzplatzUltra
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Stimmt alle Trainer und manager behalten auch auf ewig ihre jobs.
Dann werden sie halt freigestellt bis die Verträge auslaufen.
Da fängt es ja auch an das Preetz unbefristet Verträge vergeben hat.
Auf einerseit finde ich die Solidarität gut aber wenn es keine Entwicklung mehr im Verein gibt. Dann muss man neues personal einstellen und das in Position wo sie was anderen können. Entweder zieht das alte Personal mit oder es muss gehen. In Profi Mannschaft ist am Ende halt der sportliche Erfolg entscheidend.
02.08.2022 - 11:08 Uhr
Zitat von pille100
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Zitat von DrDeDre
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Zitat von pille100
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Zitat von StephanK
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von StephanK
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von Ron-D
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Zitat von StephanK
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Zitat von BolzplatzUltra
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Schon klar. Aber der Abstieg führt ja zu weniger Einnahmen und weniger Arbeit in vielen Bereichen. Betriebsbedingt ginge also.
Davon ab kann man immer kündigen und Hertha macht das ja auch bei Trainern. Fiedler zB. Klar, dann trifft man sich vor dem AG ind der Arbeitnehmer bekommt Recht und eine Abfindung. Aber idR ist er nicht mehr auf der Gehaltsliste.
02.08.2022 - 11:22 Uhr
Zitat von DrDeDre
Schon klar. Aber der Abstieg führt ja zu weniger Einnahmen und weniger Arbeit in vielen Bereichen. Betriebsbedingt ginge also.
Davon ab kann man immer kündigen und Hertha macht das ja auch bei Trainern. Fiedler zB. Klar, dann trifft man sich vor dem AG ind der Arbeitnehmer bekommt Recht und eine Abfindung. Aber idR ist er nicht mehr auf der Gehaltsliste.
Zitat von pille100
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Zitat von DrDeDre
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Zitat von pille100
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Zitat von StephanK
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von StephanK
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von Ron-D
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Zitat von StephanK
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Zitat von BolzplatzUltra
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Schon klar. Aber der Abstieg führt ja zu weniger Einnahmen und weniger Arbeit in vielen Bereichen. Betriebsbedingt ginge also.
Davon ab kann man immer kündigen und Hertha macht das ja auch bei Trainern. Fiedler zB. Klar, dann trifft man sich vor dem AG ind der Arbeitnehmer bekommt Recht und eine Abfindung. Aber idR ist er nicht mehr auf der Gehaltsliste.
Schonmal vor dem Arbeitsgericht geklagt, na dann viel Spaß. Die meisten Arbeitnehmer klagen auf Wiedereinstellung und nicht auf Abfindung. Und dem wird so über 90 % der Fälle stattgegeben, danach hast du einen unmotivierten Mitarbeiter, der sich ständig krank meldet. Wie gesagt betriebsbedinge Kündigungen laufen nach einem Sozialplan ab, alles andere ist willkürlich und hat vor Gericht keinen Bestand. Des Weiteren gibt es auch bei betriebsbedingten Kündigungen, gewisse Bedingungen ( in der Regel wirtschaftliche ) die eingehalten werden müssen. Also nochmal, in Deutschland zu kündigen, ist alles andere als einfach.
02.08.2022 - 11:37 Uhr
Zitat von pille100
Schonmal vor dem Arbeitsgericht geklagt, na dann viel Spaß. Die meisten Arbeitnehmer klagen auf Wiedereinstellung und nicht auf Abfindung. Und dem wird so über 90 % der Fälle stattgegeben, danach hast du einen unmotivierten Mitarbeiter, der sich ständig krank meldet. Wie gesagt betriebsbedinge Kündigungen laufen nach einem Sozialplan ab, alles andere ist willkürlich und hat vor Gericht keinen Bestand. Des Weiteren gibt es auch bei betriebsbedingten Kündigungen, gewisse Bedingungen ( in der Regel wirtschaftliche ) die eingehalten werden müssen. Also nochmal, in Deutschland zu kündigen, ist alles andere als einfach.
Zitat von DrDeDre
Schon klar. Aber der Abstieg führt ja zu weniger Einnahmen und weniger Arbeit in vielen Bereichen. Betriebsbedingt ginge also.
Davon ab kann man immer kündigen und Hertha macht das ja auch bei Trainern. Fiedler zB. Klar, dann trifft man sich vor dem AG ind der Arbeitnehmer bekommt Recht und eine Abfindung. Aber idR ist er nicht mehr auf der Gehaltsliste.
Zitat von pille100
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Zitat von DrDeDre
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Zitat von pille100
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Zitat von StephanK
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Zitat von BolzplatzUltra
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Zitat von StephanK
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Zitat von Ron-D
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Zitat von StephanK
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Zitat von BolzplatzUltra
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
(...)
Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
(...)
» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
...)
Hertha zahlte an Bobics vorherigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt kolportierte 2,5 Millionen Euro Ablöse und stattete den Hoffnungsträger mit einem üppig dotierten Vertrag und inhaltlich mit einer Carte blanche aus. Bobic installierte in der Geschäftsstelle, in der Akademie und im Staff eine Armada an Gefolgsleuten, an der Spitze Kaderplaner Dirk Dufner, Akademieleiter Pablo Thiam, Chefscout Babacar Wane und seine rechte Hand Sebastian Zelichowski, der bei Hertha als Technischer Direktor Sport firmiert. Seit einem Jahr hat der Klub in Matthias Borst einen Leiter Spielkonzeption und seit Januar in Thomas Broich einen Leiter Methodik in der Akademie.
Eine Fülle neuer Posten mit wohlklingenden Titeln wurde geschaffen, aber einen fähigen Linksaußen oder einen modernen Rechtsverteidiger haben die Trainer Pal Dardai, Tayfun Korkut und Felix Magath in den zwölf Bobic-Monaten vergeblich gesucht. Kritikern entgegnet Bobic, dass vieles angeschoben worden sei, „was man vielleich noch nicht sehen oder messen kann“. (...)
Er hat mit seinem Tempo einige überfordert und mit seiner Tonalität manche verstimmt. Bei denen, die gegangen sind oder gehen wollen, ist viel von fehlender Kommunikation und mangelnder Wertschätzung die Rede. Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. Bobic, der für eine kristallklare Bestandsaufnahme geholt wurde, war und ist davon überzeugt, dass Hertha weniger Stallgeruch und mehr Zugluft braucht. (...)
Mit der Ende November beurlaubten Klub-Ikone Dardai passte es vom ersten Tag an nicht. Sportdirektor Arne Friedrich, der im März hinwarf, fühlte sich schon bei den Transferverhandlungen im Sommer, als Dufner Bobics wichtigster Ansprechpartner war, beschnitten. Zwischen Bobic und Hauptgeschäftsführer Schmidt, der im Oktober 2021 wegen einer Erkrankung seiner Frau den Klub verließ, knirschte es auch. Die Job-Zufriedenheit von Finanzboss Schiller soll dem Vernehmen nach zuletzt spürbar gelitten haben. Der langjährige Akademieleiter Benjamin Weber ging Ende Februar auf eigenen Wunsch. U-19-Erfolgstrainer Michael Hartmann, zuletzt mit seinem Team im Finale um die Deutsche Meisterschaft (1:2 gegen Dortmund) und 2018 mit Herthas A-Jugend Meister, wechselt zum FC Bayern. „Es gab Verstimmungen zwischen den Mitarbeitern“, sagt Bobic. „Das ist auch normal. Aber wir haben zu viele Gräben.“
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Was er nicht sagt: Seitdem er amtiert, sind die Gräben im Verein noch viel tiefer als vorher. Der Klub hat jetzt nicht nur in der Mannschaft, in der die Topverdiener Krzysztof Piatek und Lucas Tousart sportlich nie die erste Geige spielten, ein Gehaltsgefälle, das für interne Debatten sorgt, sondern auch in der Geschäftsstelle und in der Akademie. Die aufgeblähten Personalkosten sind ein Schlüsselproblem des Vereins.
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» Klubintern geht der vergiftete Begriff vom „FC Bobic“ um. «
Auszüge aus einem langen Kicker-Artikel vom 13.06.2022
Er ist halt ein knallharter Machtmensch, der überall Leute auswechselt und sie durch Buddys (Leute aus seinem persönlichen Netzwerk) ersetzt.
Man darf annehmen, dass dies auch für neue Spieler gilt: Kandidaten, deren Berater er kennt oder die er schon "seit Jahren genau verfolgt" (Sunjic).
Er macht aus der Hertha einen FC Bobic (Kicker).
Dass es mit ihm und Dardai sowie Schiller nicht funktioniert, spricht in meinen Augen ganz klar für Bobic. Auch muss man mal schauen, zwischen wen da die Gräben in der Geschäftstelle am Ende sind. Sind das zwischen Lowperformern, die sich über die letzten Jahre eher durch Ausruhen in der Komfortzone ausgezeichnet haben und den Neuen oder zwischen motivierten Leuten, die sich voll reinhauen wollen und den Neuen?
Wen gibt es denn bisher an Mitarbeitern, die gegangen sind, denen wir hinterhertrauern müssten? Bei einem Hartmann, der im Artikel zwar als Abgang erwähnt wird, bei dem aber keinerlei direkten Bezug auf Bobic genommen wird, bezweifel ich, dass ein Wechsel zu den Bayern nun unbedingt nur etwas mit der internen Stimmung zu tun hat.
Die bisherigen Schritte kann ich nachvollziehen und finde die Trennungen von z.B. Dardai und Schiller richtig. Trotzdem müssen aber auch die neuen Leute langsam mal liefern bzw. sollte man inzwischen einen guten Überblick haben, wer die "faulen Äpfel" im Verein sind und sollte sich von diesen inzwischen getrennt haben. Noch kann man ihnen zugute halten, dass Leute wie Piatek, Selke oder Tousart sehr viel Personalbudget aufressen und den einen oder anderen Transfer dadurch behindern. Dann kann ich aber auf der anderen Seite auch nicht Geld für Leute wie Richter (da halte ich 7 Mio für viel zu hoch), Maolida, Ekklenkamp oder Lee raushauen. Auch einen Jordan im Winter zu verleihen und dafür einen Kempf zu kaufen, muss dann eben auch hinterfragt werden dürfen.
Auf der Geschäftsstelle ist schlechte Stimmung, weil angeblich die in der Amtszeit von Bobic eingestellten Mitarbeiter unverhältnismäßig mehr verdienen als die alteingesessenen Kollegen
Bei solchen Aussagen frage ich mich, woher die kommen. Woher weiß Mitarbeiter A, was neuer Mitarbeiter B verdient? Dann sind die Neuen meines Wissen allesamt eher in den leitenden Positionen. Also kann da eigentlich nur auf dieser Ebene Mißstimmung sein. Und dann haben wir aktuell eigentlich in nahezu jeder Branche einen Fachkräftemangel. Wer sich unterbezahlt fühlt, kriegt sicherlich woanders schnell einen neuen Job. Und ebenso ist es auch möglich, das Thema anzusprechen und sein eigenes Gehalt nachzubessern.
Naja...
Im Artikel wird geschildert, wie auch gute, verdiente Mitarbeiter vergrätzt werden und durch Bobic-Loyalisten ersetzt werden. Das entscheidende Merkmal für einen Job bei Hertha scheint zu sein:
Mitglied von Bobic´s Netzwerk (FC Bobic) zu sein
Dabei ist die Lage nicht ansatzweise besser geworden. Lediglich die Personalkosten wurden total aufgebläht.
Im Spielerkader hat Bobic einige Nicht-Perforfmer abgegeben und neue Under /Nicht-Performer geholt. Vielleicht kosten Kenny, Kempf und Co weniger Gehalt, doch sie sind alles andere als gute Bundesligaspieler mit Potential....
Und die Rebics oder Jovics sind auch weit und breit nicht in Sicht!
Naja, welche guten und verdienten Mitarbeiter meinst du denn?
Komisch, dass es über 13 Jahre niemanden gestört hat, dass wir einen "FC Preetz" hatten. Und im Gegensatz zu Bobic reichte da schon, dass man mal miteinander gespielt hat und brauchte auch keine Erfahrung außerhalb vom Spielfeld, um einen Job bei uns zu bekommen. Bei Bobic kommen wenigstens allesamt Leute, die schon in ähnlichen Positionen woanders gearbeitet haben.
Dass da die Preetz-Gefolgsleute im Verein meckern, ist da ganz normal. Von Außen wirkte es in den Preetz-Jahren eh so, als wäre bei uns eine Behörde mit sehr verbreiteter Beamtenmentalität. Kaum war die Hinrunde in Ordnung und der Klassenerhalt gefühlt sicher, trudelte die Saison aus. Ambitionen oder Gier auf mehr fehlte doch bei uns komplett. Dass da der Wandel zu einer anderen Vereins-DNA nicht geräuchlos funktioniert liegt in der Natur der Sache.
Ist ja interessant, da scheint es ja so, als würdest du alle Mitarbeiter inkl. Lebenslauf und gesellschaftlichen Verbindungen kennen. Dann kannste uns bestimmt auch Ross und Reiter nennen. Würde mich mal interessieren, welchen Klüngel du hier gleich aufdeckst. Heute wären wir alle froh, wenn nach der Vorrunde das Abstiegsgespenst nicht mehr "hallo" sagen würde.
Preetz ist zweimal abgestiegen und bei seiner Entlassung war auch Abstiegskampf angesagt.
Und, dass es unter Preetz einen Klüngel gab, das ist ja kein Geheimnis. Es musste ja nach dem Abstiegen zB niemand gehen, alle Mitarbeiter der GS konnten gehalten werden beide Male.
Jetzt wird halt mal überprüft, wer gut arbeitet, wer ausgetauscht oder auch wessen Job vlt wegrationalisiert werden kann.
Aber welche gute Mitarbeiter wurde denn gegangen.
Vor allem käme der anderswo ja locker unter, gute Mitarbeiter werden aktuell überall mit Kusshand genommen.
Abstieg ist schonmal arbeitsrechtlich kein Grund für eine Kündigung. Wenn schon, dann kann man betriebsbedingt kündigen. Und da kann man es mit Abfindungen versuchen, ansonsten gilt der Sozialplan und da geht es nicht nach gut oder schlecht, sondern nach Alter, Familienverhältnissen, Firmenzugehörigkeit etc. Also einfach mal mir nichts dir nichts kündigen geht überhaupt nicht, wo kämen wir da auch hin. Wer will schon amerikanische Verhältnisse in Deutschland.
Schon klar. Aber der Abstieg führt ja zu weniger Einnahmen und weniger Arbeit in vielen Bereichen. Betriebsbedingt ginge also.
Davon ab kann man immer kündigen und Hertha macht das ja auch bei Trainern. Fiedler zB. Klar, dann trifft man sich vor dem AG ind der Arbeitnehmer bekommt Recht und eine Abfindung. Aber idR ist er nicht mehr auf der Gehaltsliste.
Schonmal vor dem Arbeitsgericht geklagt, na dann viel Spaß. Die meisten Arbeitnehmer klagen auf Wiedereinstellung und nicht auf Abfindung. Und dem wird so über 90 % der Fälle stattgegeben, danach hast du einen unmotivierten Mitarbeiter, der sich ständig krank meldet. Wie gesagt betriebsbedinge Kündigungen laufen nach einem Sozialplan ab, alles andere ist willkürlich und hat vor Gericht keinen Bestand. Des Weiteren gibt es auch bei betriebsbedingten Kündigungen, gewisse Bedingungen ( in der Regel wirtschaftliche ) die eingehalten werden müssen. Also nochmal, in Deutschland zu kündigen, ist alles andere als einfach.
Klar klagt man auf Wiedereinstellung, was anderes geht ja nicht.
Die Lösung ist aber in 99% der Fälle dann eine Abfindung, weil beide Seiten kein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit haben. Der AN will ja auch kein Büro im Keller und ohne jede Aufgabe sein.
Ich weiß, dass D ein Arbeitnehmerland ist und kenne die gesetzte.
Aber bei Hertha haben in den letzten 25 Jahren diverse Trainer (Jugndtrainer, TW-Trainer, etc) geklagt, wenn ihr Vertrag nicht verlängert wurde oder wenn sie gekündigt wurden. Aktuell Zecke Neuendorf zB.
Es kommt immer zu einer Abfindung.
Oder denkst du, dass Zecke bei Gericht gewinnt (das wird er) und dann wieder eingestellt wird?
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