02.11.2014 - 16:59 Uhr
So Herr Lettieri,
Zeit für ein erstes Fazit? Gerne.....
Ich mach es kurz: Bisher haben Sie mich in meinen Erwartungen nicht enttäuscht.... Richtig, ich habe nichts von Ihnen erwartet und ich sehe in unserer Mannschaft keine Fortkommen... keine Entwicklung... das einzige was ich sehe, dass wir jetzt zum xten mal mit einer neuen Formation in der Abwehr ins Spiel gehen. Das wir so gut wie nie in der Lage sind, das Spiel aus der Abwehr heraus aufzubauen und uns wirklich Chancen zu erarbeiten.....
Ich höre und lese immer wieder, dass wir einige junge Spieler im Kader haben, die noch richtig Potential haben.... Tja, aber anscheinend erst für die nächsten Vereine.
Ich bleibe dabei, dass sich viele durch die Serie haben blenden lassen....
Ich wünsche mir innigst für meinen Verein, dass die Mannschaft schnellstens die Kurve bekommt, denn ich halte den Aufstieg in dieser Saison für ein MUSS!! Aber so, wie es bisher läuft, müssen wir wohl eher aufpassen, dass es nicht nach unten geht.
Gruß
Zeit für ein erstes Fazit? Gerne.....
Ich mach es kurz: Bisher haben Sie mich in meinen Erwartungen nicht enttäuscht.... Richtig, ich habe nichts von Ihnen erwartet und ich sehe in unserer Mannschaft keine Fortkommen... keine Entwicklung... das einzige was ich sehe, dass wir jetzt zum xten mal mit einer neuen Formation in der Abwehr ins Spiel gehen. Das wir so gut wie nie in der Lage sind, das Spiel aus der Abwehr heraus aufzubauen und uns wirklich Chancen zu erarbeiten.....
Ich höre und lese immer wieder, dass wir einige junge Spieler im Kader haben, die noch richtig Potential haben.... Tja, aber anscheinend erst für die nächsten Vereine.
Ich bleibe dabei, dass sich viele durch die Serie haben blenden lassen....
Ich wünsche mir innigst für meinen Verein, dass die Mannschaft schnellstens die Kurve bekommt, denn ich halte den Aufstieg in dieser Saison für ein MUSS!! Aber so, wie es bisher läuft, müssen wir wohl eher aufpassen, dass es nicht nach unten geht.
Gruß
02.11.2014 - 17:34 Uhr
ein guter Co ... mehr nicht.
Keine Ahnung davon, wie man das Effektivste aus einer Mannschaft holt. Statt dessen wird einer komplizierten Spielkultur verfolgt, als ob man international spielt.
Trainer der Konkurrentenhaben es bis zu diesem Spieltag geschafft, eine Mannschaft zu entwickeln. Bielefeld, Münster, Wehen, Cottbus machen jetzt das Beste aus ihren Möglichkeiten. Mannschaften, die weniger gute Spieler haben sind erfolgreicher. ... sorry, der Trainer ist zur Zeit Ballast und neben unsreren Stürmern die größte Schwachstelle.
Keine Ahnung davon, wie man das Effektivste aus einer Mannschaft holt. Statt dessen wird einer komplizierten Spielkultur verfolgt, als ob man international spielt.
Trainer der Konkurrentenhaben es bis zu diesem Spieltag geschafft, eine Mannschaft zu entwickeln. Bielefeld, Münster, Wehen, Cottbus machen jetzt das Beste aus ihren Möglichkeiten. Mannschaften, die weniger gute Spieler haben sind erfolgreicher. ... sorry, der Trainer ist zur Zeit Ballast und neben unsreren Stürmern die größte Schwachstelle.
02.11.2014 - 19:01 Uhr
Zwischenfazit:
Man sollte bei einer Mannschaft die Handschrift des Trainers erkennen. Ich kann beim besten Willen da nichts erkennen. Außer der Tatsache, dass das vom Trainer versprochene offensive Spielweise komplett zum Erliegen gekommen ist.
Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, dass Sie nicht eingespielt ist, da das einzige Konstante das permanente Wechseln von Schaltstellen ist. Besonders auffällig ist das in der Abwehr. Und kein Mensch kann das nachvollziehen.
Natürlich ist uns PdW verletzungsbedingt früh in der Saison ausgefallen, aber warum Schellhardt, der genau diese Position spielen kann, nicht spielt, weiß der Himmel. Wenn es fehlende Fitness ist, dann spielt er eben bis er nicht mehr kann. Das kann doch nicht so schwer sein.
Die Mannschaft hätte die Qualität aufzusteigen, aber wenn das Mittelfeld nicht durchschlagkräftig oder nicht vorhanden (OM) ist und man mit einem Stürmer spielt, der sich die Lunge aus dem Leib läuft, aber keine Anspielstation hat oder nicht "richtig" angespielt wird, ist das brotlose Kunst.
Wo ist die Fortentwicklung gegenüber der letzten Saison. Baumann hatte sicherlich nicht das Spielermaterial zur Verfügung und der Vertrag wurde nicht verlängert. Aber bei genauer Betrachtung sind wir genau an dem Punkt wie letzte Saison, nur das die Gegebenheiten im letzten Jahr um ein vielfaches schwieriger waren.
Nach den nächsten drei Spielen muss man ein Strich machen und schauen, ob man mit bisher Erreichten zufrieden ist und die gesteckten Ziele erreicht werden können.
Wenn man zu der Erkenntnis kommt, dass es nicht erreicht wird, muss man handeln.
Und die Verantwortung dafür hat der Trainer.
Man sollte bei einer Mannschaft die Handschrift des Trainers erkennen. Ich kann beim besten Willen da nichts erkennen. Außer der Tatsache, dass das vom Trainer versprochene offensive Spielweise komplett zum Erliegen gekommen ist.
Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, dass Sie nicht eingespielt ist, da das einzige Konstante das permanente Wechseln von Schaltstellen ist. Besonders auffällig ist das in der Abwehr. Und kein Mensch kann das nachvollziehen.
Natürlich ist uns PdW verletzungsbedingt früh in der Saison ausgefallen, aber warum Schellhardt, der genau diese Position spielen kann, nicht spielt, weiß der Himmel. Wenn es fehlende Fitness ist, dann spielt er eben bis er nicht mehr kann. Das kann doch nicht so schwer sein.
Die Mannschaft hätte die Qualität aufzusteigen, aber wenn das Mittelfeld nicht durchschlagkräftig oder nicht vorhanden (OM) ist und man mit einem Stürmer spielt, der sich die Lunge aus dem Leib läuft, aber keine Anspielstation hat oder nicht "richtig" angespielt wird, ist das brotlose Kunst.
Wo ist die Fortentwicklung gegenüber der letzten Saison. Baumann hatte sicherlich nicht das Spielermaterial zur Verfügung und der Vertrag wurde nicht verlängert. Aber bei genauer Betrachtung sind wir genau an dem Punkt wie letzte Saison, nur das die Gegebenheiten im letzten Jahr um ein vielfaches schwieriger waren.
Nach den nächsten drei Spielen muss man ein Strich machen und schauen, ob man mit bisher Erreichten zufrieden ist und die gesteckten Ziele erreicht werden können.
Wenn man zu der Erkenntnis kommt, dass es nicht erreicht wird, muss man handeln.
Und die Verantwortung dafür hat der Trainer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -DU59- am 02.11.2014 um 19:03 Uhr bearbeitet
02.11.2014 - 19:30 Uhr
Ich hab bislang noch nichts über den Trainer geschrieben..er hat manchmal eine sehr seltsame das Team umzubauen..für mich macht ein Team aus was eingespielt ist..wenn er zB Feltscher von rechts auf links zieht dann gleich wieder zwei Baustellen aufmacht..das ständige,in meiner Sicht,unnötige umstellen der Innenverteiligung.
Wenn wir oben mitpielen wollen muß die Einstellung passen..teilweise rufen die Spieler nicht mehr ihre Leistungen ab..beste Beispiel Dennis Grote..letztes Jahr einer der besten Spieler auf links...zu Zeit ein Schatten seiner selbst...
Gino muss sich messen lassen,das ihm nun die passenden Antworten einfallen..sein Unzufriedenheit an der Seitenlinie überträgt sich auf's Team..
Wenn wir oben mitpielen wollen muß die Einstellung passen..teilweise rufen die Spieler nicht mehr ihre Leistungen ab..beste Beispiel Dennis Grote..letztes Jahr einer der besten Spieler auf links...zu Zeit ein Schatten seiner selbst...
Gino muss sich messen lassen,das ihm nun die passenden Antworten einfallen..sein Unzufriedenheit an der Seitenlinie überträgt sich auf's Team..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zebra-22 am 02.11.2014 um 19:33 Uhr bearbeitet
02.11.2014 - 22:02 Uhr
In der vergangenen Saison hat man den Trainer kritisiert, da unter ihm keine Entwicklung zu sehen sei. Mit welchen Spielern sei mal dahin gestellt. Jetzt müssen wir uns nach 16 Spieltagen fragen, was sich geändert hat. Bis auf zwei Punkte mehr nach m. A. recht wenig. Nun sollte man fair sein und Lettieri zugestehen, dass er taktisch neue Wege gehen möchte und das(man siehe Klopp beim BVB) dauert seine Zeit. In den vergangenen drei Spielen gegen direkte Mitkonkurrenten um die oberen Plätze hat die Mannschaft das neue System entweder schlampig oder lustlos(weil überfordert?)umgesetzt. Das einfache Fußballspielen scheint uns irgendwie abhanden gekommen zu sein. Wenn Schlampigkeit der Grund ist, kann der Trainer korrigieren, wenn Lustlosigkeit der Grund ist, wird es für Signore Lettieri ungemütlich dann aber auch für unseren Spielverein. Gleichwohl fahre ich am kommenden Samstag in die Arena, um die Jungens gegen Erfurt anzufeuern und ich hoffe, dass es eine Reaktion gibt.
Herr Lettieri, bitte erläutern Sie uns ihr System oder wenn nicht uns, dann der Mannschaft damit es umgesetzt werden kann. Ich zitiere da mal Heinrich Heine, auch wenn er es in einem anderen Zusammenhang gebracht hat(Deutschland, ein Wintermärchen):
"Franzosen und Russen gehört das Land,
das Meer gehört den Briten,
Wir aber besitzen im Luftreich des Traums
die Herrschaft, ganz unbestritten"
Hier üben wir die Hegemonie,
Hier sind wir unzerstückelt
Die anderen Völker haben sich
auf platter Erde entwickelt"
Die anderen spielen es ganz unkompliziert.
Herr Lettieri, bitte erläutern Sie uns ihr System oder wenn nicht uns, dann der Mannschaft damit es umgesetzt werden kann. Ich zitiere da mal Heinrich Heine, auch wenn er es in einem anderen Zusammenhang gebracht hat(Deutschland, ein Wintermärchen):
"Franzosen und Russen gehört das Land,
das Meer gehört den Briten,
Wir aber besitzen im Luftreich des Traums
die Herrschaft, ganz unbestritten"
Hier üben wir die Hegemonie,
Hier sind wir unzerstückelt
Die anderen Völker haben sich
auf platter Erde entwickelt"
Die anderen spielen es ganz unkompliziert.
04.11.2014 - 05:23 Uhr
Wie schlecht muss unser Nachwuchs sein,daß ein King monatelang gurken darf,Lekesiz muss doch total Frustriert sein und ein Öztürk der auch dauernd trifft auch.Dann diese unsinnigen Wechselspielchen,warum bleibt die Viererkette aus dem Pokal nicht bestehen???
Wenn unter Baumann keine Entwicklung war,wo ist die von Gino?
Wenn unter Baumann keine Entwicklung war,wo ist die von Gino?
04.11.2014 - 08:59 Uhr
Ich spüre bei einigen Usern eine gewisse persönliche Abneigung gegenüber Lettieri. Die zweite Saisonniederlage eignet sich dann natürlich gut um ein erstes Fazit zu ziehen. Wieso nicht nach dem Köln-Spiel?
Das Argument keine Entwicklung zu sehen ist ein sehr beliebtes um Trainerkritik zu begründen. Aber welche Entwicklung ist damit gemeint? Die Punkte? Die Tore? Die Torchancen? Richtig, darin ist die Entwicklung der Mannschaft rückläufig. Aber in anderen Aspekten ist sehr wohl eine Entwicklung zu sehen, auch wenn sie unkonstant verläuft und derzeit ein etwas unscharfes Bild hinterlässt.
Lettieri hat zu Saisonbeginn sehr stark auf den Umschaltmoment gesetzt. Die Mannschaft zog sich gegen den Ball extrem eng zusammen, die ballfernen Spieler sind stark eingrückt, die AV haben hoch geschoben und nach Balleroberungen wurden mit Speed die Räume und Lücken bespielt. Dafür hat Lettieri dem Gegner auch gerne den Ball überlassen. Gegen die Kickers wurde jeder Abschlag lang nach vorne gepöhlt, in Mainz wurde auch sehr riskant und direkt gespielt, zu Hause gegen Dortmund sind beide Tore nach Konter gefallen, in Köln musste man nach der Elfer-Führung auch nur reagieren, in Rostock hat man deren Lücken und physische Schwächen gut bespielt und gegen Osnabrück hat man auch durch den Konterspiel den Deckel drauf gemacht.
Die erste Entwicklung in taktischer Hinsicht hat Lettieri in der defensiven Stabilität vollzogen. Das Spiel in Mainz war da wohl der Auslöser als man relativ unsouverän ins Schwimmen kam. In den zehn Spielen danach bekam man nur sechs Gegentore. Eine beeindruckende Entwicklung, die natürlich auch etwas zu Lasten der Offensive ging.
Mittlerweile lassen sich unsere Gegner aber nicht mehr auskontern. Preußen hat nur mit drei, vier Spielern angegriffen. Der Rest blieb hinten und sicherte ab. Wir sind aufgrund der individuellen Qualität und der Tabellensituation mittlerweile fast in jedem Spiel Favorit. Die Gegner sind meist mit dem Punkt bei Anpfiff zufrieden. Von uns wird erwartet auf drei Punkte zu spielen.
Also muss Lettieri am Ballbesitzfussball arbeiten. Um Ballbesitzfussball zu betreiben muss genau das Gegenteil davon machen, was man zu Saisonbeginn gemacht hat - Auffächern, breit und offen stehen, um Platz zum Fussballspielen zu haben. Dadurch ist man natürlich selbst anfällig für Konter. Hier muss die Balance stimmen und man muss mit Rückschlägen rechnen. Ballbesitzfussball kann man aber nicht nur im Training einstudieren, dafür braucht man auch den Wettkampf. Genau in dieser Phase befindet sich die Mannschaft derzeit. Auch die Personalrotation ist dadurch zu erklären. Die AV-Positionen werden nicht mehr durch dynamische, sondern mehr durch aufbaustarke und absichernde Spieler besetzt (Parallele zu Löw ;) ). Auf der Sechs und in der IV werden mehrere Varianten durchgespielt.
Ich möchte Lettieri nicht von jeder Schuld freisprechen. Aber den Vorwurf, dass keine Entwicklung zu sehen sei, kann ich nicht nachvollziehen und er wirkt für mich nur vorgeschoben, sei es wegen einer persönlichen Aversion oder der Ergebniskrise.
Lettieri wird sich an dem messen lassen müssen, was die Mannschaft in der Rückrunde leistet. Solange wir auf Tuchfüllung zur Tabellenspitze sind, bleibt für uns Fans nur die Hoffnung, dass die Entwicklung weiter voran schreitet und wir zur Rückrunde gestärkt aus dieser Krise hervor gehen.
Das Argument keine Entwicklung zu sehen ist ein sehr beliebtes um Trainerkritik zu begründen. Aber welche Entwicklung ist damit gemeint? Die Punkte? Die Tore? Die Torchancen? Richtig, darin ist die Entwicklung der Mannschaft rückläufig. Aber in anderen Aspekten ist sehr wohl eine Entwicklung zu sehen, auch wenn sie unkonstant verläuft und derzeit ein etwas unscharfes Bild hinterlässt.
Lettieri hat zu Saisonbeginn sehr stark auf den Umschaltmoment gesetzt. Die Mannschaft zog sich gegen den Ball extrem eng zusammen, die ballfernen Spieler sind stark eingrückt, die AV haben hoch geschoben und nach Balleroberungen wurden mit Speed die Räume und Lücken bespielt. Dafür hat Lettieri dem Gegner auch gerne den Ball überlassen. Gegen die Kickers wurde jeder Abschlag lang nach vorne gepöhlt, in Mainz wurde auch sehr riskant und direkt gespielt, zu Hause gegen Dortmund sind beide Tore nach Konter gefallen, in Köln musste man nach der Elfer-Führung auch nur reagieren, in Rostock hat man deren Lücken und physische Schwächen gut bespielt und gegen Osnabrück hat man auch durch den Konterspiel den Deckel drauf gemacht.
Die erste Entwicklung in taktischer Hinsicht hat Lettieri in der defensiven Stabilität vollzogen. Das Spiel in Mainz war da wohl der Auslöser als man relativ unsouverän ins Schwimmen kam. In den zehn Spielen danach bekam man nur sechs Gegentore. Eine beeindruckende Entwicklung, die natürlich auch etwas zu Lasten der Offensive ging.
Mittlerweile lassen sich unsere Gegner aber nicht mehr auskontern. Preußen hat nur mit drei, vier Spielern angegriffen. Der Rest blieb hinten und sicherte ab. Wir sind aufgrund der individuellen Qualität und der Tabellensituation mittlerweile fast in jedem Spiel Favorit. Die Gegner sind meist mit dem Punkt bei Anpfiff zufrieden. Von uns wird erwartet auf drei Punkte zu spielen.
Also muss Lettieri am Ballbesitzfussball arbeiten. Um Ballbesitzfussball zu betreiben muss genau das Gegenteil davon machen, was man zu Saisonbeginn gemacht hat - Auffächern, breit und offen stehen, um Platz zum Fussballspielen zu haben. Dadurch ist man natürlich selbst anfällig für Konter. Hier muss die Balance stimmen und man muss mit Rückschlägen rechnen. Ballbesitzfussball kann man aber nicht nur im Training einstudieren, dafür braucht man auch den Wettkampf. Genau in dieser Phase befindet sich die Mannschaft derzeit. Auch die Personalrotation ist dadurch zu erklären. Die AV-Positionen werden nicht mehr durch dynamische, sondern mehr durch aufbaustarke und absichernde Spieler besetzt (Parallele zu Löw ;) ). Auf der Sechs und in der IV werden mehrere Varianten durchgespielt.
Ich möchte Lettieri nicht von jeder Schuld freisprechen. Aber den Vorwurf, dass keine Entwicklung zu sehen sei, kann ich nicht nachvollziehen und er wirkt für mich nur vorgeschoben, sei es wegen einer persönlichen Aversion oder der Ergebniskrise.
Lettieri wird sich an dem messen lassen müssen, was die Mannschaft in der Rückrunde leistet. Solange wir auf Tuchfüllung zur Tabellenspitze sind, bleibt für uns Fans nur die Hoffnung, dass die Entwicklung weiter voran schreitet und wir zur Rückrunde gestärkt aus dieser Krise hervor gehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schimanski am 04.11.2014 um 09:02 Uhr bearbeitet
04.11.2014 - 10:32 Uhr
Das wir derzeit eine kleine Ergebniskrise haben, steht außer Frage.
In Münster gab es ein kollektives Versagen der Mannschaft. Wenn man bedenkt, dass sie gegen Dresden eine Halbzeit in Unterzahl spielen mussten und gegen Köln 120 Minuten plus deprimierendes Elfmeterschießen verdauen mussten, ist die Leistung nicht wirklich überraschend.
Warum Lettieri ständig die Innenverteidigung durchwürfelt, verstehe ich auch nicht. Bei den Außenverteidigern gibt es ja verletzungsbedingte Gründe.
Meine Stamm-Abwehrreihe würde so aussehen: Feltscher, Bajic, Meißner, Wolze.
Da Wolze wohl noch länger ausfällt: Bohl, Bajic, Meißner, Feltscher (war gegen Köln auch sehr überzeugend)
Fakt ist auch, trotz der häufigen Umstellungen haben wir erst 3 mal verloren (Bestmarke in Liga 3) und hinsichtlich unserer kassierten Gegentore stehen wir auf Platz 4.
Ich halte Lettieri weiterhin für den richtigen Trainer. Er arbeitet akribisch. Macht sich viele Gedanken (vielleicht manchmal zu viele). Und wenn es gegen Erfurt den erhofften Dreier gibt, stehen wir auch punktemäßig wieder voll im Soll.
In Münster gab es ein kollektives Versagen der Mannschaft. Wenn man bedenkt, dass sie gegen Dresden eine Halbzeit in Unterzahl spielen mussten und gegen Köln 120 Minuten plus deprimierendes Elfmeterschießen verdauen mussten, ist die Leistung nicht wirklich überraschend.
Warum Lettieri ständig die Innenverteidigung durchwürfelt, verstehe ich auch nicht. Bei den Außenverteidigern gibt es ja verletzungsbedingte Gründe.
Meine Stamm-Abwehrreihe würde so aussehen: Feltscher, Bajic, Meißner, Wolze.
Da Wolze wohl noch länger ausfällt: Bohl, Bajic, Meißner, Feltscher (war gegen Köln auch sehr überzeugend)
Fakt ist auch, trotz der häufigen Umstellungen haben wir erst 3 mal verloren (Bestmarke in Liga 3) und hinsichtlich unserer kassierten Gegentore stehen wir auf Platz 4.
Ich halte Lettieri weiterhin für den richtigen Trainer. Er arbeitet akribisch. Macht sich viele Gedanken (vielleicht manchmal zu viele). Und wenn es gegen Erfurt den erhofften Dreier gibt, stehen wir auch punktemäßig wieder voll im Soll.
04.11.2014 - 11:22 Uhr
@Schimmi:
Also ich verstehe nicht, warum wir in Münster unbedingt Ballbesitzfußball spielen mussten. Ich hätte auf Konter gesetzt und die mal schön kommen lassen. Die haben Heimspiel und wir hätten doch mit einem Punkt gut leben können. Schließlich sehen wir gegen Münster punktemäßig fast immer schlecht aus.
Und was die Entwicklung unter diesem Trainer betrifft, da würde ich auch die Entwicklung von jungen Spielern miteinbeziehen. Und da bekommt er von mir bisher keine gute Note. ;)
Und dann wurde der Trainerwechsel ja auch noch von vielen hier im Forum damit begründet, dass wir mit dem neuen Trainer einen attraktiven Offensivfußball sehen werden. Wie lange dauert das denn, bis man das zu sehen bekommt? In der Rückrunde erst? OK, denn viel mehr Zeit hatte Baumann auch nicht und da wurde mit schlechteren Spielern ein ähnlicher Kick abgeliefert.
Also ich verstehe nicht, warum wir in Münster unbedingt Ballbesitzfußball spielen mussten. Ich hätte auf Konter gesetzt und die mal schön kommen lassen. Die haben Heimspiel und wir hätten doch mit einem Punkt gut leben können. Schließlich sehen wir gegen Münster punktemäßig fast immer schlecht aus.
Und was die Entwicklung unter diesem Trainer betrifft, da würde ich auch die Entwicklung von jungen Spielern miteinbeziehen. Und da bekommt er von mir bisher keine gute Note. ;)
Und dann wurde der Trainerwechsel ja auch noch von vielen hier im Forum damit begründet, dass wir mit dem neuen Trainer einen attraktiven Offensivfußball sehen werden. Wie lange dauert das denn, bis man das zu sehen bekommt? In der Rückrunde erst? OK, denn viel mehr Zeit hatte Baumann auch nicht und da wurde mit schlechteren Spielern ein ähnlicher Kick abgeliefert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sagittarius9 am 04.11.2014 um 11:23 Uhr bearbeitet
04.11.2014 - 11:46 Uhr
Zitat von sagittarius9
@Schimmi:
Also ich verstehe nicht, warum wir in Münster unbedingt Ballbesitzfußball spielen mussten. Ich hätte auf Konter gesetzt und die mal schön kommen lassen. Die haben Heimspiel und wir hätten doch mit einem Punkt gut leben können. Schließlich sehen wir gegen Münster punktemäßig fast immer schlecht aus.
@Schimmi:
Also ich verstehe nicht, warum wir in Münster unbedingt Ballbesitzfußball spielen mussten. Ich hätte auf Konter gesetzt und die mal schön kommen lassen. Die haben Heimspiel und wir hätten doch mit einem Punkt gut leben können. Schließlich sehen wir gegen Münster punktemäßig fast immer schlecht aus.
Gute Frage! Ich spekuliere mal...
Was ist, wenn Münster auch nicht will? Dann ergibt sich ein langweiliges Ballgeschiebe, wo dann wieder die fehlende Einstellung kritisiert wird
Was man gegen einen kompakten Gegner wie Münster gut machen kann (und was in dieser Saison auch schon praktiziert wurde). Lange Bälle ins letzte Drittel. Und dann mit Vollspeed auf die zweiten Bälle oder - sofern der Gegner den Ball bekommt - ins Gegenpressing gehen. Aber so einer Spielweise ist natürlich sehr kraftraubend (hat die Mannschaft nach der letzen Woche diesen Punch noch?), das Spiel wird sehr hektisch und man gibt die Spielkontrolle ab. Zudem bleibt immer die Frage nach der Perspektive. Solch eine Spielweise bringt dir vielleicht kurzfristigen Erfolg. Langfristig musst du aber flexibel auftreten. Dazu gehört auch, die Abläufe im Flachpassspiel zu optimieren.
Der entscheidene Vorteil vom Ballbesitzfussball (bei all dem Risiko den er mit sich trägt): Man ist unabhängig vom Spiel des Gegners. Wenn man den Ball abgibt und sich auf Pressing und Konter verlässt, ist man immer auf das Spiel des Gegners und dem, was sie anbieten, angewiesen.
Um das mal an prominenten Mannschaften fest zu machen: Dortmund hat damit zu kämpfen, auch Leverkusen unter Schmitt oder auch die Kölner (siehe am Sonntag gegen Freiburg, die ihnen nicht den Gefallen getan haben, anzugreifen). Diese Teams sind trotz vielen erfolgreichen Zeiten immer etwas unkonstant und für negative Überraschungen gut.
Langfristig lohnt sich die Arbeit am Ballbesitzfussball. Löw hat da z.B. viel bei der Natio bewegt oder auch Hecking in Wolfsburg, Favre in Gladbach oder Schmidt in Heidenheim. Aber das sind Zeiträume von denen wir in Duisburg nur träumen können. Hier wird ein Trainer generell in der ersten Halbserie angezählt...
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