| Geburtsdatum | 30.07.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Jürgen Klinsmann
27.11.2019 - 10:12 Uhr
16.01.2020 - 13:37 Uhr
Ich glaube, wenn der Erfolg sich einstellt in der Rückrunde - sprich Hertha nicht mehr in Abstiegsgefahr gerät - dann kann Klinsmann bei Hertha alles werden, was er will. Dann geht es nur darum, ob er seinen Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen wollen würde. Das halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Ich sehe Klinsmann persönlich deshalb weder als Dauerlösung auf der Trainerbank noch in einer anderen Position, die ständige oder überwiegende Präsenz erfordert.
Und deshalb glaube ich auch nicht, dass er ein GF Sport werden wollen würde. Was ich mir aber vorstellen kann ist, dass er einem GF Sport gerne die Leitlinien diktieren und dabei auch etwas konkreter werden würde, als das bei Leitlinien normalerweise der Fall ist.
Und deshalb glaube ich auch nicht, dass er ein GF Sport werden wollen würde. Was ich mir aber vorstellen kann ist, dass er einem GF Sport gerne die Leitlinien diktieren und dabei auch etwas konkreter werden würde, als das bei Leitlinien normalerweise der Fall ist.
16.01.2020 - 13:38 Uhr
Zitat von Price
Haltet ihr es eigentlich für realistisch, dass Klinsmann ein Kandidat für eine mögliche Preetz-Nachfolge ist? Aktuell sieht es ja wirklich so aus, als wäre er nicht wirklich der Trainer, sondern wie Matthäus schon treffend analysiert hat, eine Art Projektleiter. Dazu kommen deutliche Vorstellungen bezüglich der Personalplanung, die Positionierung in Sachen Stadion usw..
Sein Führungsstil lässt imho einen Preetz gerade ein bisschen überflüssig wirken.
Ich will nicht sagen, dass Preetz schlechte Arbeit leistet (darüber kann man natürlich auch diskutieren). Ich möchte nur mal die Frage in den Raum werfen, ob die Rolle des Geschäftsführer Sports, wie sie aktuell ausgelebt wird, neben dem omnipräsenten Klinsmann von Nöten ist.
Ich glaube, dass sich da eventuell eine Art Machtkampf abzeichnen könnte. LW wird jedenfalls seinen Favoriten bereits haben ...
Haltet ihr es eigentlich für realistisch, dass Klinsmann ein Kandidat für eine mögliche Preetz-Nachfolge ist? Aktuell sieht es ja wirklich so aus, als wäre er nicht wirklich der Trainer, sondern wie Matthäus schon treffend analysiert hat, eine Art Projektleiter. Dazu kommen deutliche Vorstellungen bezüglich der Personalplanung, die Positionierung in Sachen Stadion usw..
Sein Führungsstil lässt imho einen Preetz gerade ein bisschen überflüssig wirken.
Ich will nicht sagen, dass Preetz schlechte Arbeit leistet (darüber kann man natürlich auch diskutieren). Ich möchte nur mal die Frage in den Raum werfen, ob die Rolle des Geschäftsführer Sports, wie sie aktuell ausgelebt wird, neben dem omnipräsenten Klinsmann von Nöten ist.
Ich glaube, dass sich da eventuell eine Art Machtkampf abzeichnen könnte. LW wird jedenfalls seinen Favoriten bereits haben ...
In meinen Augen ist es wichtig beide Typen im Verein zu haben. Während Klinsmann der euphorische Visionär ist, der Leute begeistern kann, ist Preetz eher der nüchterne und professionelle Manager, den es bei gewissen Verhandlungen einfach braucht, um die hoch gesteckten Ziele von JK/LW in seriösen Verhandlungen zu erreichen. Ich persönlich stelle mir Klinsmann in solchen Gesprächen einfach zu emotional vor. Das ist in meinen Augen oft nicht förderlich.
Kurz um: In meinen Augen brauchen wir auch weiterhin einen Ruhepol wie Preetz in der Führungsriege als Manager, während Klinsmann (wie ja auch angedacht) eher eine beratende Rolle ausfüllen sollte.
16.01.2020 - 14:33 Uhr
Klinsmann ist/war in der derzeitigen Situation genau der richtige Mann für die ihm auferlegte Aufgabe. Meiner Meinung nach aber auch nicht mehr.
Alleine sein Name, seine Präsenz und die vielzitierte Strahlkraft haben einiges an Fokus von der Mannschaft weggenommen, sodass die sich wieder voll auf Fußball konzentrieren konnten. Dies gilt es jetzt erstmal über die Rückrunde zu bringen.
Einen dauerhaften Verbleib Klinsmanns in einer tatsächlichen operativen und nicht nur beratenden Rolle kann ich mir nicht vorstellen.
Wie bereits angesprochen wurde, betont er immer wieder, dass sein Lebensmittelpunkt in den USA liegt. Dass er so einfache seine Familie dort lässt oder diese eben dort entwurzelt, glaube ich nicht.
Außerdem stimme ich der Aussage, dass man mit Preetz einen guten Gegenpol hat, absolut zu. Den sollte man auch unbedingt bewahren. Das bezieht sich auf den Gegenpol und nicht notwendigerweise auch auf einzelne Personalien.
Ich könnte mir einen Verbleib eigentlich nur dann vorstellen, wenn man ihm im Organigram eine eigene "neue" Rolle zuschustert. Die bekannten Modelle wie sie in Gelsenkirchen, Leipzig oder Dortmund praktiziert werden, passen meiner Meinung nach nicht wirklich mit der Person Klinsmann zusammen. Er ist zwar ein absoluter Teamplayer, aber er steht eben meist als Kopf des Teams dar und fügt sich nicht in eine einzelne Rolle ein. Dies wäre aber wohl schwer umzusetzen.
Ich denke daher, dass er die Saison beenden wird und danach in den Aufsichtsrat zurückkehrt. Dies schließt ja eben die Beratungstätigkeit nicht aus - so war es ja ohnehin geplant.
Alleine sein Name, seine Präsenz und die vielzitierte Strahlkraft haben einiges an Fokus von der Mannschaft weggenommen, sodass die sich wieder voll auf Fußball konzentrieren konnten. Dies gilt es jetzt erstmal über die Rückrunde zu bringen.
Einen dauerhaften Verbleib Klinsmanns in einer tatsächlichen operativen und nicht nur beratenden Rolle kann ich mir nicht vorstellen.
Wie bereits angesprochen wurde, betont er immer wieder, dass sein Lebensmittelpunkt in den USA liegt. Dass er so einfache seine Familie dort lässt oder diese eben dort entwurzelt, glaube ich nicht.
Außerdem stimme ich der Aussage, dass man mit Preetz einen guten Gegenpol hat, absolut zu. Den sollte man auch unbedingt bewahren. Das bezieht sich auf den Gegenpol und nicht notwendigerweise auch auf einzelne Personalien.
Ich könnte mir einen Verbleib eigentlich nur dann vorstellen, wenn man ihm im Organigram eine eigene "neue" Rolle zuschustert. Die bekannten Modelle wie sie in Gelsenkirchen, Leipzig oder Dortmund praktiziert werden, passen meiner Meinung nach nicht wirklich mit der Person Klinsmann zusammen. Er ist zwar ein absoluter Teamplayer, aber er steht eben meist als Kopf des Teams dar und fügt sich nicht in eine einzelne Rolle ein. Dies wäre aber wohl schwer umzusetzen.
Ich denke daher, dass er die Saison beenden wird und danach in den Aufsichtsrat zurückkehrt. Dies schließt ja eben die Beratungstätigkeit nicht aus - so war es ja ohnehin geplant.
16.01.2020 - 15:50 Uhr
Die Frage nach der Rolle Klinsmann's über den Sommer hinaus, ist auf jeden Fall eine spannende.
Es ist zwar irgendwie schwer vorstellbar, dass er, nach dem er medial quasi rund um die Uhr Hertha BSC vertreten hat, wieder auf ein schmucklosen Aufsichtsratsplatz zurückkehrt, andererseits müsste er für einen anderen (wichtigen) Posten weiterhin regelmäßig oder gar dauerhaft in Berlin weilen.
An den Geschäftsführer glaube ich daher nicht, auch weil ich vermute, dass Preetz weiterhin das Vertrauen von Gegenbauer und Co genießt.
Allerdings sind im Mai Präsidiumswahlen, mal gucken, ob es da ernsthafte Gegenkandidaten für Gegenbauer gibt.
Eine weitere - wenn auch wohl unwahrscheinliche - Möglichkeit in diesem Zusammenhang wäre ein Präsidiumsplatz für Klinsmann, der ihn automatisch zum Beiratsmitglied macht (dafür müsste er natürlich zuerst aus dem Aufsichtsrat der KGaA austreten).
Aber auch hier bleiben große Zweifel, ob Klinsmann Lust hat sich unentgeltlich mit der Erstellung und Genehmigung von Haushaltsplänen für die Kegelabteilung oder ähnlichem zu beschäftigen, nur um eine von zehn oder elf Stimmen im Beirat zu besitzen.
Außerdem ist die Frist, um als Kandidat vorgeschlagen zu werden, seit gestern abgelaufen, also wenn ihn bis jetzt keiner vorgeschlagen hat, ist es eh zu spät.
Ich sehe es daher ähnlich wie @Delta38 - sollte kein eigener Posten extra für ihn geschaffen werden, oder er bereit sein, dauerhaft nach Berlin zu kommen, wird er wohl seine ursprünglich angedachte Rolle einnehmen.
Es ist zwar irgendwie schwer vorstellbar, dass er, nach dem er medial quasi rund um die Uhr Hertha BSC vertreten hat, wieder auf ein schmucklosen Aufsichtsratsplatz zurückkehrt, andererseits müsste er für einen anderen (wichtigen) Posten weiterhin regelmäßig oder gar dauerhaft in Berlin weilen.
An den Geschäftsführer glaube ich daher nicht, auch weil ich vermute, dass Preetz weiterhin das Vertrauen von Gegenbauer und Co genießt.
Allerdings sind im Mai Präsidiumswahlen, mal gucken, ob es da ernsthafte Gegenkandidaten für Gegenbauer gibt.
Eine weitere - wenn auch wohl unwahrscheinliche - Möglichkeit in diesem Zusammenhang wäre ein Präsidiumsplatz für Klinsmann, der ihn automatisch zum Beiratsmitglied macht (dafür müsste er natürlich zuerst aus dem Aufsichtsrat der KGaA austreten).
Aber auch hier bleiben große Zweifel, ob Klinsmann Lust hat sich unentgeltlich mit der Erstellung und Genehmigung von Haushaltsplänen für die Kegelabteilung oder ähnlichem zu beschäftigen, nur um eine von zehn oder elf Stimmen im Beirat zu besitzen.
Außerdem ist die Frist, um als Kandidat vorgeschlagen zu werden, seit gestern abgelaufen, also wenn ihn bis jetzt keiner vorgeschlagen hat, ist es eh zu spät.
Ich sehe es daher ähnlich wie @Delta38 - sollte kein eigener Posten extra für ihn geschaffen werden, oder er bereit sein, dauerhaft nach Berlin zu kommen, wird er wohl seine ursprünglich angedachte Rolle einnehmen.
16.01.2020 - 16:00 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Ich sehe es daher ähnlich wie @Delta38 - sollte kein eigener Posten extra für ihn geschaffen werden, oder er bereit sein, dauerhaft nach Berlin zu kommen, wird er wohl seine ursprünglich angedachte Rolle einnehmen.
Ich sehe es daher ähnlich wie @Delta38 - sollte kein eigener Posten extra für ihn geschaffen werden, oder er bereit sein, dauerhaft nach Berlin zu kommen, wird er wohl seine ursprünglich angedachte Rolle einnehmen.
Womit wir medial womöglich in ein ziemliches Loch abstürzen dürften. Nicht, dass ich das nicht befürworte - aber dann kann man sich wohl wieder darauf einstellen, dass diese ganzen Parolen rund um "Mega-Projekt" und "Big-City-Club" eher von kurzfristiger Wirkung waren.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Preetz auf diesen Zug mit aufspringen will - auch wenn man es von ihm erwartet.
Es wird insgesamt interessant zu sehen, was im Sommer passiert und wie sich das Machtgefüge weiter verschiebt. Mit Klinsmann verliert LW auf jeden Fall sein wichtigster Spieler. Da Preetz ja schon öffentlich gesagt hat, dass er eher bremsend dagegenhalten muss, wird Windhorst sicherlich nicht still zusehen, wie wir wieder in alte Muster verfallen.
Wir werden sehen - mein Popkorn steht bereit.
16.01.2020 - 16:21 Uhr
Zitat von Price
Womit wir medial womöglich in ein ziemliches Loch abstürzen dürften. Nicht, dass ich das nicht befürworte - aber dann kann man sich wohl wieder darauf einstellen, dass diese ganzen Parolen rund um "Mega-Projekt" und "Big-City-Club" eher von kurzfristiger Wirkung waren.
Zitat von Dicksen_Paule
Ich sehe es daher ähnlich wie @Delta38 - sollte kein eigener Posten extra für ihn geschaffen werden, oder er bereit sein, dauerhaft nach Berlin zu kommen, wird er wohl seine ursprünglich angedachte Rolle einnehmen.
Ich sehe es daher ähnlich wie @Delta38 - sollte kein eigener Posten extra für ihn geschaffen werden, oder er bereit sein, dauerhaft nach Berlin zu kommen, wird er wohl seine ursprünglich angedachte Rolle einnehmen.
Womit wir medial womöglich in ein ziemliches Loch abstürzen dürften. Nicht, dass ich das nicht befürworte - aber dann kann man sich wohl wieder darauf einstellen, dass diese ganzen Parolen rund um "Mega-Projekt" und "Big-City-Club" eher von kurzfristiger Wirkung waren.
Das glaube ich auf keinen Fall. Selbst im Aufsichtsrat wird sich Klinsmann des öfteren zu Wort melden und eine größere Rolle einnehmen als das sonst so bei Aufsichtsratmitgliedern der Fall ist.
Zudem kommt dann ja auch ein neuer Trainer und ich bin mir sehr sicher, dass man da diesmal alles versuchen wird, jemanden mit einer gewissen Strahlkraft zu bekommen, um eben die Ambitionen zu untermauern. Guess: Kovac. Spricht nicht viel dagegen. Sollte kein ordentlicher Trainer zu finden sein, gehe ich fest von aus, dass nicht wieder eine vermeintliche Notlösung präsentiert wird, sondern Klinsmann noch ein Jahr dranhängt als Trainer. In beiden Fällen wird das unserer öffentlichen Aufmerksamkeit keinen großen Abbruch tun.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrVlado am 16.01.2020 um 16:23 Uhr bearbeitet
18.01.2020 - 09:20 Uhr
18.01.2020 - 11:40 Uhr
Hoffentlich lernen unsere Verantwortlichen daraus im Umgang mit diesen Schundblättern....
18.01.2020 - 11:46 Uhr
Das haben Klinsmann und Co doch elegant geregelt und die kleinen Seitenhiebe von Klinsmann die Richtung der Sensationssucht der Presse haben mich bei der jüngsten PK schmunzeln lassen, war doch alles souverän und vom Ergebnis her so wie es angekündigt wurde. Die "Sonntags-Presse" kannste nicht erziehen, nur sauber reagieren.
24.01.2020 - 11:50 Uhr
Laut seinem Twitteraccount ist Klinsmann übrigens "Headcoach of Hertha BSC Berlin"
Für einen geborenen Promoter ist das eine schwache Nummer, auch wenn man zugeben muss das dass mit dem Namen bei uns seit jeher eine Katastrophe ist. Aber vor 120 Jahren hat das wahrscheinlich keinen interessiert.
Trotzdem ist es blöd wenn der Trainer nicht weiß wie der eigene Verein heißt.
Für einen geborenen Promoter ist das eine schwache Nummer, auch wenn man zugeben muss das dass mit dem Namen bei uns seit jeher eine Katastrophe ist. Aber vor 120 Jahren hat das wahrscheinlich keinen interessiert.
Trotzdem ist es blöd wenn der Trainer nicht weiß wie der eigene Verein heißt.
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