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Kader 16/17

23.03.2016 - 21:34 Uhr
Kader 16/17 |#731
06.10.2016 - 09:14 Uhr
Zitat von 1910erFCSP

Zitat von halbfan

Ausgerechnet seine Position ist aber leider das Problem, wir brauchen ihn, weil es nicht passt hinten und er den Staubsauger geben muss. Das Bindeglied nach vorne kann er dann natürlich nicht sein.
Wenn unsere Abwehrspieler wieder das bringen, was sie letzte Saison brachten, könnte man jemand Offensiveres dort bringen. Vielleicht bringt ja wirklich Neudecker genau das, jene Diagonalbälle in die Spitze, die wir alle so sehr vermissen.


Optionen gab es damals genug auf dem Markt. Sonny Kittel, Alexander Baumjohann sogar ein Kleinheisler war der 2. Liga nicht abgeneigt. Auch alles Spieler die die meisten von uns (Ich mit eingeschlossen) immer wieder vorgeschlagen haben.
Es war einfach so offensichtlich die Situation mit den Kreativspielern, dass ich jetzt auch nur noch die Hoffnung habe, dass Neudecker ein "kreativer" ist und nach gefühlt einem Jahr von 0 auf 100 auf einem gehobenen Zweitliganiveau spielen kann.
Und falls du den Spieler mit den Diagonalbällen vermisst, für den Alushi Ersatz haben wir uns ja Avevor geholt, ich weiß nicht wo da das Problem sein sollte... oh warte


Also einen Kittel hätten wir wohl nicht bekommen, der verdient zu viel, bei den anderen kann ich das eher schwer einschätzen.

In der Sache bin ich voll bei dir, mir fehlt ein Alushi auch sehr .... mehr als Rzatkowski. Es ist ja nicht so das wir letzte Saison immer mit Meier im Offensivem Mittelfeld gespielt haben, bei vielen zu Null-Spielen war Alushi der "Zehner/Achter". Man hat auch das ganze gut funktionierende System getauscht, in ein 4-4-2. Auch das funktioniert offensichtlich nicht.

So machen dann auch die Transfers Sinn, also keinen OM holen sondern eher einen Zentralen und einen zweiten Staubsauger. Die Systemumstellung ist das was mich am meisten stört, man hatte ein wirklich gut funktionierendes System, defensiv besser als offensiv aber es funktionierte. Warum wollte man diese Saison dann unbedingt offensiver werden, baut eine Stelle in der zentrale ab aber legt grad da dann nicht qualitativ zu. Da liegt für mich die Wurzel des Übels momentan. Dazu kommen dann die immer länger dauernde Verletzung von Neudecker und ein Avevor der nicht in Schwung kommt. Wenn man es jetzt mal ganz düster malt verletzt sich Buchtmann, Neudecker laboriert weiter, Dudziak verletzt .... dann wird's erst richtig witzig.


Die Fragen müssen sich Meggle & Lienen auch gefallen lassen, es waren ihre Umstellungen und Ideen. Ich wünsche beiden das wir die Kurve jetzt kriegen, das die Länderspielpause uns die Zeit gibt die neue Spielidee umzusetzen. Das brandgefährliche an dieser Saison ist das wir qualitativ gute Spieler haben, wie Paderborn letztes Jahr.

Die einzigen (zwei) guten Diagonalbälle gegen H96 kamen vom hier so beliebten Kalla.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VoodooUdo am 06.10.2016 um 09:15 Uhr bearbeitet
Kader 16/17 |#732
06.10.2016 - 19:22 Uhr
Bei der Beurteilung der Abwehrspieler wäre es besser gewesen davor zu setzen, dass jeder unserer Abwehrspieler einen rabenschwarzen Tag hatte und sie sich munter bei abwechselten.

Ziereis gegen Stuttgart, Gonther gegen Braunschweig, Sobiech gegen Berlin.
In den anderen Spielen waren sie aber weitgehend stabil. Dummerweise kosteten uns diese "Untage" eine Unmenge Punkte! Ich zähle da ungefähr drei, die wir mehr hätten normalerweise.

Dazu dann noch Buballa, der anfangs gar nicht in Form war, gegen Hannover aber erstmals seine gewohnte Form zeigte.

Im übrigen, meine Einzelkritik sagt ja leider dennoch nichts über die Mannschaftsleistung auf. Aussetzer einzelner Spieler konnte man letzte Saison noch meist ausbügeln dank starker Leistungen der Mitspieler. Das gelingt bislang noch überhaupt nicht.

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Fußball ist das, was passiert, während Trainer andere Pläne machen.
Kader 16/17 |#733
06.10.2016 - 22:15 Uhr
Mal ein paar ganz kurze Eindrücke vom Testspiel gegen Werder:
  • Sahin hat mir sehr gut gefallen; weiss was mit dem Ball anzufangen und kämpft um jeden
  • Litka finde ich top - würde ich sehr gerne mal wieder in der Startelf sehen, nicht nur weil er ein recht geiles Tor gemacht hat
  • Avevor fand ich heute nicht so schlecht; hatte anfangs ein paar Patzer, dann aber ganz gut, wenn auch nicht hervorragend
  • Ducksch tat mir heute ein wenig leid; ihm ist nicht wirklich viel gelungen, hatte einige Probleme in der Ballannahme, sah ziemlich alleine und zudem etwas langsam und behäbig aus. Sehr schade, aber er scheint noch ein wenig Zeit und Erfolgserlebnisse zu brauchen, wenn ich seine Körpersprache richtig lese.
  • Buballa heute wieder richtig gut, wie ich fand. Hoffentlich Anzeichen einer aufsteigenden Formkurve.
  • Hornshuh solide und unaufgeregt, da ging hin und wieder auch was nach vorne.
  • Dudziak anfangs naja, hat sich dann aber gefangen - ein paar Fehlpässe waren drin, aber hin und wieder auch ganz schöne Aktionen nach vorne.

PS: Beim Tor und bei den Auswechslungen gab's Naki auf der Leinwand. Auch ein nettes Zeichen.
PPS: Und ja, ist immernoch Abstiegskampf bei uns!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von spinetrak am 06.10.2016 um 22:19 Uhr bearbeitet
Kader 16/17 |#734
16.10.2016 - 14:40 Uhr
Ich schmeiße mal einen Begriff in die Runde:

"Kaputtgespart"

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Artikel 5 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Kader 16/17 |#735
17.10.2016 - 00:01 Uhr
Zitat von Karten-Termina
Ich schmeiße mal einen Begriff in die Runde:

"Kaputtgespart"


Angenommen wir haetten niemals die Millionen fuer Halstenberg bekommen und haetten Budimir nicht abgeben koennen, oder Kohle fuer Ratsche bekommen etc.

Wir haben eindeutig nicht DIE finanziellen Mittel die hier so oft Basic Level mathematisch errechnet werden. Ihr denkt doch nicht wirklich dass 3.5 Millionen fuer Halste und eine Million fuer Budimir und eine Million fuer Ratsche = 5.5 Millionen zum investieren sind!?!?!?!?

Was haettest du denn gewollt? Das wir Spieler verpflichten die wir uns nur ein Jahr leisten koennen oder maximal 2? Die uns, sollten sie nicht helfen (aehnlich wie bei Goerlitz) ploetzlich auf der Gehaltsliste hocken und uns nur Kohle kosten?

Mit dem Begriff kann ich nichts anfangen und gehoert auch niemals in unseren Verein. Kaputtsparen kann sich nicht wenn man das Geld in so viele andere Bereiche investiert wie den Nachwuchs, Infrastruktur und oder Breitensport.

Das ist schon so banal das ich sicher bin, solche Kommentare im Rautenforum zu finden. augen-zuhalten
Kader 16/17 |#736
17.10.2016 - 09:43 Uhr
Zitat von Karten-Termina
Ich schmeiße mal einen Begriff in die Runde:

"Kaputtgespart"


Selbst wenn du am 13 Nov. keine Zeit hast, du kannst trotzdem deine wilde These selbst überprüfen.

http://www.fcstpauli.com/home/verein/news/10609

"Eine erläuterte Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Lagebericht des Vereins liegen spätestens zwei Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung für alle Mitglieder zugänglich auf der Geschäftsstelle des Vereins aus und dürfen von den Mitgliedern gegen Vorlage des Mitgliedsausweises und eines Personaldokuments (Personalausweis/Reisepass) auf der Geschäftsstelle eingesehen werden.
Gleiches gilt für den Konzernabschluss.
Auf Wunsch eines Mitglieds werden diese Unterlagen auf seine Kosten zugesandt.
(s. auch § 14 –Einberufung der Mitgliederversammlung- der Satzung des FC St. Pauli)."

Transfererlöse können bei uns nicht 1:1 in neue Spieler investiert werden, dafür kosten uns Spieler wie Sobiech, Himmelmann & Ziereis zu viel Kohle. Auch der Breitensport frisst nicht den Spieleretat auf, auch nicht die ganzen netten Hilfsprojekte und die Pyroshows. Es sind Spielergehälter, Spielerberaterkosten, Transferausgaben, Vertragsverlängerungen, Handgelder usw.

Lass uns doch mal die JHV abwarten, danach ist noch genug zeit Präsidium, Geschäftsführer & Trainer zu demontieren.
Kader 16/17 |#737
17.10.2016 - 09:56 Uhr
Zitat von VoodooUdo


Lass uns doch mal die JHV abwarten, danach ist noch genug zeit Präsidium, Geschäftsführer & Trainer zu demontieren.


Zeit haben wir ja noch, bis Ende Mai. dann ist es zu spät. augen-zuhalten
Aber du kannst mir schon glauben, dass wir dieses Jahr (bez. das letzte) besser abgeschnitten haben, als das Vorjahr. als so um die 1,2 Mill Gewinn. wir haben aber Ratsche und Co dieses Jahr verkauft, somit tauchen die Zahlen erst nächstes Jahr auf.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus der JHV 2015:
Der FC St. Pauli und seine Tochtergesellschaften haben auch das Geschäftsjahr 2014/15 mit einem Gewinn abgeschlossen. Der Konzernabschluss ergab bei Gesamterträgen von EUR 33, 13 Mio. (Vorjahr EUR 30,57 Mio.) ein Betriebsergebnis vor Steuern von EUR 1,13 Mio. Dieses Ergebnis führt zu einem Konzernjahresüberschuss von EUR 0,24 Mio.

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Kader 16/17 |#738
17.10.2016 - 10:05 Uhr
Kleine Kriese bei den Kiezkickern.

Mein Handy hat mich am Wochenende auf eine Seite verwiesen, die ich bisher nicht kannte, aber die (Meiner Meinung) sehr gut unser Problem wiedergibt.

In der Vorsaison als Vierter noch eines der Topteams in der 2. Liga, in dieser Spielzeit bisher mit großen Problemen das Tabellenschlusslicht. Wie erklärt sich diese Entwicklung bei St. Pauli?

Häufig hört man in derartigen Konstellationen vor allem die Erklärung über einen etwaigen personellen Aderlass, wie es auch bei den Hamburgern zutrifft. Die Abgänge der Doppel-Sechs Alushi und Rzatkowski sowie der Offensivakteure Maier und Thy wiegen unzweifelhaft sehr schwer. Natürlich sind diese Faktoren aber kaum mal alleinerklärend, zumal der Verlust von Schlüsselspielern neben den individuellen Qualitäten auch deren vormalige Rolle im Gesamtsystem berührt. Bei St. Pauli reagierte Trainer Ewald Lienen auf die Abgänge gerade in den ersten Saisonspielen mit etwas größeren Anpassungen innerhalb des taktischen Systems. Ein zentrales Problem lag und liegt darin, dass jene Ausrichtung insgesamt nicht so gut umgesetzt wird, wie die Spielweise der Vorsaison umgesetzt wurde.


Ich möchte hier einige Zitate von der Seite wiedergeben, da ich glaube, den Punkt genau getroffen zu haben.

Zitat von spielverlagerung.de
Schon zum Heimauftakt gegen Eintracht Braunschweig wurde bei der 0:2-Niederlage sehr augenscheinlich, dass es bei den Mannen vom Millerntor zunächst vor allem am Spielaufbau hakte. Auf das sehr weite Vorrücken der Außenverteidiger gab es im Zentrum der 4-4-2-Formation keine optimale Rollenverteilung: Nehrig konnte sich zentral zwischen die Innenverteidiger zurückbewegen, Buchtmann suchte den Raum links neben ihm. Der jeweils andere blieb im Mittelfeld aber passiv oder bewegte sich auch noch zurück, während das Sturmduo zwar viel rochierte, aber nur in hohen Zonen.


Zitat von spielverlagerung.de
So blieb im Mittelfeld ein großes Verbindungsloch, das nur sporadisch von den nominellen Flügeln besetzt war. Zwar pendelte etwa Kalla vielseitig über das Feld, auch zurückfallend, doch für eine konstante Füllung der Räume war sein Bewegungsspiel zu unstetig. Noch etwas häufiger ließ sich Sobota zurückfallen und bot sich im tiefen Halbraum an, konnte dort aber einfach von der Braunschweiger Mittelfeldlinie aufgenommen werden, deren Flügel sich auch nicht von Hedenstad und Buballa zurückschieben ließen. An dieser Kette scheiterte St. Pauli daher letztlich immer wieder, wenn einer ihrer Mittelfeldmänner das Leder von hinten heraus trieb.


Zitat von spielverlagerung.de
Fazit

Wie kann man nun die Lage bei St. Pauli nach dem schlechtesten Saisonstart ihrer Zweitligageschichte zusammenfassen? Abseits der geringer gewordenen Kaderqualität liegt das Hauptproblem der (und auch anderer) Hamburger im Spielaufbau. Nach der weiträumigen Offensivausrichtung des Saisonstarts suchte Trainer Lienen zuletzt mehr horizontale Bindung, so dass der vertikale Aspekt derzeit noch der Knackpunkt ist. Hinzu kam in den vergangenen Partien häufig eine überambitionierte Hektik zum frühen Vorwärtsdrang. Dass es sich bei den Aufbauproblemen um eher grundlegend strukturelle Aspekte handelt, spräche gegen die Hoffnung auf eine „irgendwann schon sich vollziehende“ Trendwende.

Andererseits hat Lienen nach acht Spielen doch schon einige Veränderungen und Anpassungen versucht und sich gerade bei strategischen Maßnahmen vielseitig und flexibel gezeigt. Zudem waren selbst in dieser „Krise“ die Negativ-Ergebnisse und Leistungsunterschiede häufig nur gering, was man als Ausgewogenheit der zweiten Liga deuten mag, was aber auch darauf verweist, dass einige andere dort nicht unähnliche Probleme haben. Von daher war St. Pauli auch zuletzt gar nicht so weit weg zumindest von den (oberen) Mittelfeldteams, erwischte einige Male auch unglückliche Spielverläufe. Vor diesem Hintergrund „kann es dann doch schnell plötzlich ganz anders aussehen“….


Liest euch mal die Seite ganz durch. Ich finde die Bilder (die die Jungs selbst gemacht haben) geben einen genauen Überblick auf die Problematik und die Versuche von Lienen sich besser Aufzustellen.
Leider fehlen uns hierbei die Ergebnisse und somit auch die Punkte.
Die Zusammenfassung der letzten Spiele gibt uns einen Gesamtüberblick auf unsere Problematik wieder.

•     •     •

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(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Kader 16/17 |#739
17.10.2016 - 11:00 Uhr
Zitat von Karten-Termina
Kleine Kriese bei den Kiezkickern.

Mein Handy hat mich am Wochenende auf eine Seite verwiesen, die ich bisher nicht kannte, aber die (Meiner Meinung) sehr gut unser Problem wiedergibt.

In der Vorsaison als Vierter noch eines der Topteams in der 2. Liga, in dieser Spielzeit bisher mit großen Problemen das Tabellenschlusslicht. Wie erklärt sich diese Entwicklung bei St. Pauli?

Häufig hört man in derartigen Konstellationen vor allem die Erklärung über einen etwaigen personellen Aderlass, wie es auch bei den Hamburgern zutrifft. Die Abgänge der Doppel-Sechs Alushi und Rzatkowski sowie der Offensivakteure Maier und Thy wiegen unzweifelhaft sehr schwer. Natürlich sind diese Faktoren aber kaum mal alleinerklärend, zumal der Verlust von Schlüsselspielern neben den individuellen Qualitäten auch deren vormalige Rolle im Gesamtsystem berührt. Bei St. Pauli reagierte Trainer Ewald Lienen auf die Abgänge gerade in den ersten Saisonspielen mit etwas größeren Anpassungen innerhalb des taktischen Systems. Ein zentrales Problem lag und liegt darin, dass jene Ausrichtung insgesamt nicht so gut umgesetzt wird, wie die Spielweise der Vorsaison umgesetzt wurde.


Ich möchte hier einige Zitate von der Seite wiedergeben, da ich glaube, den Punkt genau getroffen zu haben.

Zitat von spielverlagerung.de

Schon zum Heimauftakt gegen Eintracht Braunschweig wurde bei der 0:2-Niederlage sehr augenscheinlich, dass es bei den Mannen vom Millerntor zunächst vor allem am Spielaufbau hakte. Auf das sehr weite Vorrücken der Außenverteidiger gab es im Zentrum der 4-4-2-Formation keine optimale Rollenverteilung: Nehrig konnte sich zentral zwischen die Innenverteidiger zurückbewegen, Buchtmann suchte den Raum links neben ihm. Der jeweils andere blieb im Mittelfeld aber passiv oder bewegte sich auch noch zurück, während das Sturmduo zwar viel rochierte, aber nur in hohen Zonen.


Zitat von spielverlagerung.de

So blieb im Mittelfeld ein großes Verbindungsloch, das nur sporadisch von den nominellen Flügeln besetzt war. Zwar pendelte etwa Kalla vielseitig über das Feld, auch zurückfallend, doch für eine konstante Füllung der Räume war sein Bewegungsspiel zu unstetig. Noch etwas häufiger ließ sich Sobota zurückfallen und bot sich im tiefen Halbraum an, konnte dort aber einfach von der Braunschweiger Mittelfeldlinie aufgenommen werden, deren Flügel sich auch nicht von Hedenstad und Buballa zurückschieben ließen. An dieser Kette scheiterte St. Pauli daher letztlich immer wieder, wenn einer ihrer Mittelfeldmänner das Leder von hinten heraus trieb.


Zitat von spielverlagerung.de

Fazit

Wie kann man nun die Lage bei St. Pauli nach dem schlechtesten Saisonstart ihrer Zweitligageschichte zusammenfassen? Abseits der geringer gewordenen Kaderqualität liegt das Hauptproblem der (und auch anderer) Hamburger im Spielaufbau. Nach der weiträumigen Offensivausrichtung des Saisonstarts suchte Trainer Lienen zuletzt mehr horizontale Bindung, so dass der vertikale Aspekt derzeit noch der Knackpunkt ist. Hinzu kam in den vergangenen Partien häufig eine überambitionierte Hektik zum frühen Vorwärtsdrang. Dass es sich bei den Aufbauproblemen um eher grundlegend strukturelle Aspekte handelt, spräche gegen die Hoffnung auf eine „irgendwann schon sich vollziehende“ Trendwende.

Andererseits hat Lienen nach acht Spielen doch schon einige Veränderungen und Anpassungen versucht und sich gerade bei strategischen Maßnahmen vielseitig und flexibel gezeigt. Zudem waren selbst in dieser „Krise“ die Negativ-Ergebnisse und Leistungsunterschiede häufig nur gering, was man als Ausgewogenheit der zweiten Liga deuten mag, was aber auch darauf verweist, dass einige andere dort nicht unähnliche Probleme haben. Von daher war St. Pauli auch zuletzt gar nicht so weit weg zumindest von den (oberen) Mittelfeldteams, erwischte einige Male auch unglückliche Spielverläufe. Vor diesem Hintergrund „kann es dann doch schnell plötzlich ganz anders aussehen“….


Liest euch mal die Seite ganz durch. Ich finde die Bilder (die die Jungs selbst gemacht haben) geben einen genauen Überblick auf die Problematik und die Versuche von Lienen sich besser Aufzustellen.
Leider fehlen uns hierbei die Ergebnisse und somit auch die Punkte.
Die Zusammenfassung der letzten Spiele gibt uns einen Gesamtüberblick auf unsere Problematik wieder.


Spielverlagerung ist ein ausgezeichnetes Taktikanalyseportal. Sehr zu empfehlen. Habe ich zu meiner Zeit als Trainer auch regelmaessig gelesen. daumen-hoch
Kader 16/17 |#740
17.10.2016 - 11:04 Uhr
Zitat von Schnuersenkel

Zitat von Karten-Termina

Kleine Kriese bei den Kiezkickern.

Mein Handy hat mich am Wochenende auf eine Seite verwiesen, die ich bisher nicht kannte, aber die (Meiner Meinung) sehr gut unser Problem wiedergibt.

In der Vorsaison als Vierter noch eines der Topteams in der 2. Liga, in dieser Spielzeit bisher mit großen Problemen das Tabellenschlusslicht. Wie erklärt sich diese Entwicklung bei St. Pauli?

Häufig hört man in derartigen Konstellationen vor allem die Erklärung über einen etwaigen personellen Aderlass, wie es auch bei den Hamburgern zutrifft. Die Abgänge der Doppel-Sechs Alushi und Rzatkowski sowie der Offensivakteure Maier und Thy wiegen unzweifelhaft sehr schwer. Natürlich sind diese Faktoren aber kaum mal alleinerklärend, zumal der Verlust von Schlüsselspielern neben den individuellen Qualitäten auch deren vormalige Rolle im Gesamtsystem berührt. Bei St. Pauli reagierte Trainer Ewald Lienen auf die Abgänge gerade in den ersten Saisonspielen mit etwas größeren Anpassungen innerhalb des taktischen Systems. Ein zentrales Problem lag und liegt darin, dass jene Ausrichtung insgesamt nicht so gut umgesetzt wird, wie die Spielweise der Vorsaison umgesetzt wurde.



Spielverlagerung ist ein ausgezeichnetes Taktikanalyseportal. Sehr zu empfehlen. Habe ich zu meiner Zeit als Trainer auch regelmaessig gelesen. daumen-hoch




und von Hamburger Jungs geschrieben. stark

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Artikel 5 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Karten-Termina am 17.10.2016 um 11:04 Uhr bearbeitet
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