Hertha BSC Hertha BSC
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Kaderplanung

30.04.2012 - 13:40 Uhr
Kaderplanung |#21211
20.03.2026 - 15:57 Uhr
Zitat von -I892-
Zitat von andiQB

Zitat von Toto-BSC

Zitat von Atzenfratze

Zitat von Gruenschnabel

Quelle: m.bild.de
Huber hat sich für „TransferRoom Live“ in Amsterdam angemeldet, wo am 23. und 24. März in der EXPO Greater Amsterdam das größte Treffen der Entscheidungsträger im Weltfußball stattfindet. Über 500 Personen kommen – Sportbosse, Kaderplaner, Scouts und Berater.
Man merkt das nun sehr viel professioneller bei uns gearbeitet gearbeitet wird. Huber und P.G. sei Dank


Da kann ich dir den Wind aus den Segeln nehmen. Die Zusammenarbeit mit Transferroom gab es schon vorher. Über die Plattform wurde laut einem Artikel aus der FAZ bereits im Sommer 2024 Rogel nach Brasilien verliehen und Wilfried Kanga nach Cardiff vermittelt. ...


Hoert sich dann eher nach einem Rudis Reste Rampe Treffen an, bei dem man Spieler loswerden will, die man gar nicht erst verpflichten haette sollen. 😊


Na du musst es ja wissen. Absolut polemischer Kommentar.
Warum sollte unser Kaderplaner nicht bei solchen Veranstaltungen sein? Ich wüsche mir, dass er und sein Team alle erdenklich möglichen Wege geht, um gute Spieler für uns zu finden. Und bestenfalls schafft er das nicht er zum Ende der Transferphase.
Die TransferRoom Datenbank ist ja vorher bekannt, anhand derer kann man Spieler finden, da braucht man nicht vor Ort. Wenn man einen Spieler verpflichten will kann man es jederzeit mit den Agenten und Verein aufnehmen.
Der Summit bzw. Live Event bringt da keine neuen Erkenntnisse, sondern ist eher der Weg mit jemandem zu dealen und dann aus einer Dynamik und Zeitdruck heraus Abschlüsse zu machen. Professioneller ? Eher nicht. Und klar wird da feilgeboten was vorher nicht wegging....


Klar ist doch aber das es einen großen Unterschied macht wer da vor Ort ist. Schicke ich da einen Azubi wie Weber hin oder einen Experten. Zudem ist es doch ein Himmelweiterunterschied ob ich mit jemanden persönlich spreche oder nicht. Ob mir mein Gegenüber bei der Gelegenheit möglicher Weise bei einem Kaltgetränk noch Person Xy vorstellt und man sein Netzwerk mal eben, an einem Nachmittag, um ein paar spannende Kontakte erweitern kann. Ich gehe mal davon aus, dass Huber aufgrund seiner Hoffenheimer Zeit schon sehr gut weiß was zu tun ist und er mit einem sehr viel schärferen Blick solche Optionen wahrnimmt als es Weber jemals tun würde.

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Tellerrand bestimmst nur Du allein
Kaderplanung |#21212
22.03.2026 - 15:18 Uhr
Digitalisierung im Fußball:
Das Transfer-Tinder

Was mit Autos und Immobilien funktioniert hat, läuft nun auch mit Fußballprofis: Einblicke in den digitalen Maschinenraum des Geschäfts.
Zitat von Gruenschnabel

Zitat von -I892-

Zitat von andiQB

Zitat von Toto-BSC

Zitat von Atzenfratze

Zitat von Gruenschnabel

Quelle: m.bild.de
Huber hat sich für „TransferRoom Live“ in Amsterdam angemeldet, wo am 23. und 24. März in der EXPO Greater Amsterdam das größte Treffen der Entscheidungsträger im Weltfußball stattfindet. Über 500 Personen kommen – Sportbosse, Kaderplaner, Scouts und Berater.
Man merkt das nun sehr viel professioneller bei uns gearbeitet gearbeitet wird. Huber und P.G. sei Dank


Da kann ich dir den Wind aus den Segeln nehmen. Die Zusammenarbeit mit Transferroom gab es schon vorher. Über die Plattform wurde laut einem Artikel aus der FAZ bereits im Sommer 2024 Rogel nach Brasilien verliehen und Wilfried Kanga nach Cardiff vermittelt. ...


Hoert sich dann eher nach einem Rudis Reste Rampe Treffen an, bei dem man Spieler loswerden will, die man gar nicht erst verpflichten haette sollen. 😊


Na du musst es ja wissen. Absolut polemischer Kommentar.
Warum sollte unser Kaderplaner nicht bei solchen Veranstaltungen sein? Ich wüsche mir, dass er und sein Team alle erdenklich möglichen Wege geht, um gute Spieler für uns zu finden. Und bestenfalls schafft er das nicht er zum Ende der Transferphase.
Die TransferRoom Datenbank ist ja vorher bekannt, anhand derer kann man Spieler finden, da braucht man nicht vor Ort. Wenn man einen Spieler verpflichten will kann man es jederzeit mit den Agenten und Verein aufnehmen.
Der Summit bzw. Live Event bringt da keine neuen Erkenntnisse, sondern ist eher der Weg mit jemandem zu dealen und dann aus einer Dynamik und Zeitdruck heraus Abschlüsse zu machen. Professioneller ? Eher nicht. Und klar wird da feilgeboten was vorher nicht wegging....


Klar ist doch aber das es einen großen Unterschied macht wer da vor Ort ist. Schicke ich da einen Azubi wie Weber hin oder einen Experten. Zudem ist es doch ein Himmelweiterunterschied ob ich mit jemanden persönlich spreche oder nicht. Ob mir mein Gegenüber bei der Gelegenheit möglicher Weise bei einem Kaltgetränk noch Person Xy vorstellt und man sein Netzwerk mal eben, an einem Nachmittag, um ein paar spannende Kontakte erweitern kann. Ich gehe mal davon aus, dass Huber aufgrund seiner Hoffenheimer Zeit schon sehr gut weiß was zu tun ist und er mit einem sehr viel schärferen Blick solche Optionen wahrnimmt als es Weber jemals tun würde.


Ich poste erneut den Paywall FAZ Artikel über TransferRoom vom 21.01.2025

Da kann dann jeder sich ein Urteil machen ob das "Rudis Reste Rampe" ist oder doch was kann...
... der "TransferRoom", der "Staffroom", die"summits" oder der "Coachfinder"😉

Artikel ist um einiges länger und informativer als der Bild Artikel, allerdings aus dem Januar 2025 👍️

Zitat von Arthur Renard ,übersetzt von Christoph Becker und Michael Wittershagen


Hertha BSC steckte in einer heiklen Lage. Nachrichten über die Finanznöte des Berliner Klubs waren lange vor dem Abstieg 2023 zu lesen. Als sich vor einem Jahr abzeichnete, dass es mit dem schnellen Wiederaufstieg nichts werden würde, musste der Klub noch mehr Spieler loswerden. Weiterhin zweite Liga bedeutet weiterhin weniger Geld.
Ein Kandidat war Agustín Rogel. Der Mann aus Uruguay war erst im Sommer 2022 nach Berlin gekommen. Nach der ersten Saison in Deutschland musste er sich am Knie operieren lassen und konnte erst im Frühjahr 2024 in Herthas Regionalligamannschaft wieder auflaufen. Rogel musste von der Gehaltsliste.

Eine Onlineplattform für Fußball-Transfers

Der Klub versuchte alles, um einen Abnehmer zu finden. Schließlich bekundete der SC Internacional in Porto Alegre Interesse an Rogel. Eine Leihe wurde vereinbart. In Brasilien kam Rogel wieder in Form, Internacional spielte eine gute Saison, Platz fünf. Das bedeutet für Hertha: Der Markt könnte Interesse an Agustín Rogel haben. Wenn das Leihgeschäft im Sommer ausläuft, hat Hertha wieder Aussicht darauf, den Verteidiger zu verkaufen. Das Leihgeschäft hat funktioniert.

Möglich gemacht hat es eine Onlineplattform namens TransferRoom. Hier stehen Klubs und Spieleragenten ständig in Kontakt zu möglichen Transfers. Hertha BSC hat auch Wilfried Kanga dank TransferRoom verliehen, an Cardiff City. Darmstadt 98 hat Christoph Klarer via TransferRoom an Birmingham City verkauft, die Engländer zahlten den gerade abgestiegenen Hessen im Sommer 2024 4,15 Millionen Euro. Gerade deutsche Klubs sind auf TransferRoom sehr aktiv: Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, RB Leipzig, Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart und Werder Bremen nutzen es, die dritte Liga hat sogar eine Vereinbarung mit der Plattform, sodass alle Vereine sie und die zur Verfügung stehenden Daten nutzen können.

Angesichts der Rolle im Geschäftsalltag ist das System, das der dänische Unternehmer Jonas Ankersen 2017 gründete, erstaunlich unbekannt. Jonas Ankersen ist der jüngere Bruder von Rasmus Ankersen, dessen Unternehmen Sport Republic Mehrheitseigner des FC Southampton, des türkischen Klubs Göztepe und des FC Valenciennes ist. Jonas Ankersen sagt, er habe vor neun Jahren angefangen, über die Ausgaben von Klubs nachzudenken. „Mich hat das Fußballgeschäft immer interessiert. Ich habe mich gefragt, warum es den meisten Vereinen verglichen mit anderen Unternehmen so schwerfällt, Gewinne zu erzielen“, sagt er. „Zudem interessiere ich mich für Onlinemarktplätze, die in diversen Geschäftsfeldern für mehr Effizienz gesorgt haben. Im Immobilienmarkt zum Beispiel. Bevor es TransferRoom gab, war das Transfergeschäft ein Feld, auf dem es sehr offline zuging. Ich sah riesiges Digitalisierungspotential.“

Ankersen stellte sich vor, das Geschäft strukturierter und transparenter zugleich zu machen – und machte das zu seinem Fulltime-Job. „2016 habe ich mit intensiver Marktrecherche begonnen, habe Sportdirektoren in ganz Europa getroffen. Sie haben mir von ihren Schwierigkeiten berichtet, ich habe meine Ideen an ihnen ausprobiert. Zuerst haben wir im Wesentlichen aus meinem Wohnzimmer heraus gearbeitet und sämtliches Geld in die Reisebudgets gesteckt, um potentielle Kunden zu treffen. Wir brauchten Treffen, Zugang zu den Leuten, die Entscheidungen treffen“, sagt Ankersen. Er musste kreativ denken. „Ich hatte kein starkes Netzwerk in der Fußballwelt. Zuerst war ich in Schweden und Norwegen unterwegs, weil man die Kontaktdaten der Sportdirektoren auf den Websites der Klubs findet.“

„Da wurden Millionen-Entscheidungen getroffen – ins Blaue hinein“

Nach einigen Treffen wuchs seine Überzeugung von der Idee. „Ich habe gemerkt, dass die handelnden Akteure in den Vereinen tatsächlich Probleme hatten, verlässliche Marktinformationen zu bekommen. Es gab ein generelles Transparenzdefizit. Da wurden Entscheidungen getroffen, bei denen es um Millionen Euro ging – ins Blaue hinein. Sehr oft gab es auch gar keine direkte Kommunikation zwischen den Leuten, die die Entscheidungen zu treffen hatten. Unter dem Strich merkte ich, dass Käufer keine verlässliche Methode hatten, herauszufinden, welche Spieler zum Verkauf standen, und Verkäufer nicht wussten, nach welchem Spielerprofil die Käufer suchten.“
Ankersen wollte ein Tool entwerfen, das es Klubs ermöglichen würde, offen Gespräche zu Spielern zu führen, um die Effizienz zu steigern. Er stellte sich eine Digitalplattform vor, auf die Klubs weltweit Zugriff haben, um ihnen Kontaktaufnahme per Mausklick zu ermöglichen. TransferRoom war geboren.

Inzwischen nutzen mehr als 800 Klubs aus 128 Ligen und 86 Ländern die Plattform. Darunter sind mehr als 50 Vereine aus den besten drei deutschen Ligen. Daniel Beiderbeck, der Referent von Sebastian Kehl, des Sportdirektors von Borussia Dortmund, nennt die Vorzüge der Plattform: „Mir gefällt, dass sie Klubs unmittelbar miteinander in Kontakt stellt. Engere Beziehungen von Verein zu Verein in Ländern, in denen man nicht regelmäßig sucht, waren sehr interessant für uns, für mich und insbesondere für meinen Job.“

Zunächst hatten nur Klubs Zugang zu TransferRoom, Mittelsmänner blieben draußen. Vor vier Jahren wurden zertifizierte Spielerberater zugelassen. Aber bis heute können Spielerberater ihre Mandanten nur zum Verkauf anbieten, wenn die Klubs ihnen ihre Bedingungen mitteilen oder Interesse an einem Spieler des Beraters anmelden. Das bedeutet, dass die Vereine weiterhin direkt verhandeln können, wenn sie das wünschen. Zugang zur Plattform bekommen Abonnenten, deren Gebühren nach Auskunft von TransferRoom unter anderem davon abhängen, ob es sich um einen Klub oder eine Spielervermittleragentur handelt, von deren jeweiliger Größe und Abonnementdauer sowie den gebuchten Optionen und Tools. Konkrete Preise nennt die Firma nicht. Eine Vermittlerkommission bei Vertragsabschluss erhebt TransferRoom nicht.

„Die Plattform hilft uns, Informationen zu filtern“

Auch Manchester United nutzt TransferRoom. Matt Hargreaves, Director of Football Negotiations beim an Meistertiteln bemessen erfolgreichsten Klub Englands, erklärt, wie United das System seit 2021 einsetzt: „Wir haben es genutzt, um Spieler zu verleihen. Die Plattform hilft uns, Informationen zu filtern, sodass wir nicht bei 25 Vereinen anrufen müssen. Man sieht, welcher Spieler auf welcher Position zur Verfügung steht. Und man sieht, welcher Klub aktiv auf der Suche ist, eine bestimmte Position zu besetzen, dann können wir ihnen einen Spieler vorschlagen.“

Auch Miguel Pacheco nutzt die Plattform für seinen Arbeitgeber, die City Football Group Holding, deren berühmtester Exponent Manchester City ist. „Ich arbeite von Manchester aus“, sagt Pacheco, „aber im Wesentlichen bin ich mit den Vereinen in Bahia, Montevideo, New York und Troyes in Kontakt. Ich unterstütze sie und berate sie hinsichtlich der besten Transferstrukturen, bei Leihgeschäften, Käufen und Verkäufen.“ Zu seiner Arbeit gehört es, Spieler von Manchester City, die nicht dem Kader der ersten Mannschaft angehören, bei anderen Klubs der Holding unterzubringen. TransferRoom kommt ins Spiel, wenn eine alternative Strategie gefragt ist. „Besonders wichtig wird es im Transferfenster, dann nutze ich die Plattform hauptsächlich“, sagt Pacheco: „Für unsere Abteilung geht es vor allem darum, Spieler zu verkaufen oder zu verleihen.“

So groß der Kulturwandel durch die Digitalisierung ist: Ein kleiner, aber wichtiger Teil des TransferRoom-Angebots findet offline statt: Bei den sogenannten summits, Treffen, kommen Klubmanager und Spielerberater zusammen. Die Veranstaltungen finden mehrmals im Jahr an verschiedenen Orten statt.
Im November 2024 sitzen Vertreter von 550 Klubs aus 107 Ligen in Istanbul zusammen, unter ihnen sind auch Dominik Kaiser, David Blacha und Sebastian Lange, drei frühere deutsche Profis.

Kaiser ist für RB Leipzig in Istanbul, für den Klub, für den er lange spielte und dessen erstes Bundesligator er nach dem Aufstieg 2016 schoss. „Nach meinem Karriereende als Spieler haben wir diskutiert, wie ich zum Klub zurückkommen könnte“, sagt er. Kaiser sieht sich dabei auf der Managementschiene, auch wenn er ein paar Trainerlizenzen erwerben will. „Ich war erst Trainee in der Scouting-Abteilung, jetzt bin ich Manager für die Leihspieler und kümmere mich um die Spieler aus der Akademie (Nachwuchsleistungszentrum von RB; Anm. d. Red.) und aus der ersten Mannschaft.“ In seiner neuen Rolle kümmert er sich um die Weiterentwicklung der Spieler, das Treffen in Istanbul ermögliche ihm die Gelegenheit, „gute Kontakte zu knüpfen zu interessanten Leuten und Klubs“.

Sebastian Lange ist für den SC Verl in Istanbul, einen Verein, für dessen Management er schon arbeitete, als er noch im Tor stand. „Wir waren ein Amateurklub. In den zurückliegenden fünf Jahren sind wir gewachsen, und ich bin mitgegangen. Jetzt kann ich Vollzeit im Fußball arbeiten, das bereitet mir große Freude.“ Seit 2020 spielt der SC Verl in der dritten Liga, Lange ist inzwischen Sportlicher Leiter. „Wir versuchen uns vom typischen Drittligafußball abzuheben mit unserem Spielstil. In dieser Liga geht es sehr körperlich zu, lange Bälle. Wir wollen Ballbesitzfußball spielen. Mir und unserem Verein bietet sich hier eine wunderbare Gelegenheit zum Networken“, sagt er in Istanbul.

David Blacha leitet den Lizenzspielerbereich eines weiteren Aufsteigers der vergangenen Jahre unter den deutschen Fußballklubs: Die SV Elversberg ist als Tabellenvierter der zweiten Liga in die kurze Winterpause gegangen. Blacha sagt, der Verein habe begonnen, TransferRoom nach dem Aufstieg in die zweite Liga 2023 zu nutzen. „Als einem der kleinsten Vereine in der Liga hat es uns die Möglichkeit geboten, mit Vereinen und Beratern im internationalen Markt in Kontakt zu treten. Das ist perfekt, um die Leute kennenzulernen, die die Entscheidungen treffen, und unser Netzwerk wachsen zu lassen. Und zugleich bekommen wir eine Vorstellung davon, welche Spieler interessiert sein könnten, zu uns zu wechseln.“

Ankersen weiß um die Bedeutung dieser Treffen. „Das persönliche Gespräch ist etwas, das niemals an Bedeutung verlieren wird. Unsere Kunden schätzen das. Es ist der Schlüssel zum Aufbau starker Beziehungen“, sagt er: „Das Gespräch beginnt oft hier und wird online auf unserer Plattform fortgesetzt. Klubs und Agenten sagen uns, dass sie so Zeit, Geld und Aufwand sparen.“

TransferRoom veranstaltet derzeit vier Live-Events pro Jahr. „Ich war auf Treffen in Berlin, Lissabon, London und Istanbul“, sagt Lange: „Wir sind ein sehr kleiner Verein, für uns ist es großartig, mit einer globalen Fußballgesellschaft in Kontakt zu kommen.“ In Istanbul spricht er mit Vertretern von Vissel Kobe aus Japan, mit Vereinen aus der Schweiz und aus Österreich.

Wie beim Speed *****

Ein Highlight der summits sind die Momente, in denen sich Vertreter der Klubs und Agenten im „Speed- ***** -Format“ für je fünfzehn Minuten treffen. Ein Buzzer signalisiert den Beginn und das Ende jeder Gesprächsrunde. Das Signal ertönt, die Fußballmanager setzen sich schnell an einen der Tische, reden, diskutieren und ziehen nach dem nächsten Signal an einen anderen Tisch weiter. „Die Idee hinter den fünfzehnminütigen Treffen ist es, die Menschen zu ermutigen, sich kurz zu fassen, zum Kern der Sache zu kommen“, sagt Ankersen: „Deshalb haben wir ein Format gewählt, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Ein 15-Minuten-Fenster lässt keine andere Möglichkeit zu.“

Die kurzen Treffen können das erste kleine Stück im Puzzle eines Transfers sein, wie Lange vom SC Verl erklärt. „Ich denke, hier ist der erste Kontaktpunkt. Meistens spricht man nicht direkt über einen bestimmten Spieler, aber über den Kontakt kann man dann in den nächsten Monaten Deals abschließen.“ Dabei gibt es auf jedem Gipfel auch einen sogenannten „Deal Day“, der Vereine zu direkten Abschlüssen ermutigen soll. „Dieser Tag war intensiv“, sagt Hargreaves, der Mann von Manchester United: „Es war fast wie: Okay, wenn wir nichts füreinander haben, dann gehen wir an den nächsten Tisch. Wir brauchen nicht einmal 15 Minuten.“

Hargreaves sagt, es gebe derzeit eine Gruppe Leihspieler, an denen Interesse über TransferRoom geweckt wurde. Aber er sagt auch, dass der Klub die Plattform nicht wirklich nutzt, um Spieler zu kaufen. Dafür habe United ein eigenes ausgeklügeltes System, bei dem die Spieler oft schon lange gescoutet wurden. Ähnlich sei das in Leipzig, sagt Dominik Kaiser: „Das Hauptaugenmerk liegt eindeutig darauf, potentielle Leihvereine für die Zukunft zu finden.“ Davon machen dann Vereine wie Verl Gebrauch. Der Klub hat in dieser Saison beispielsweise Philipp Schulze aus Wolfsburg, Max Scholze von Bayern München, Tim Köhler von Red Bull Leipzig und Chilohem Onuoha vom 1. FC Köln ausgeliehen.

Verl nutzt die Plattform auch für Verkäufe. Der Klub hat sich als ein gutes Sprungbrett für aufstrebende Spieler erwiesen. „Ich glaube, in den letzten fünf Jahren kamen etwa zehn Spieler aus Verl in die erste oder zweite Bundesliga, das ist phantastisch“, sagt Lange. Einer von ihnen ist Innenverteidiger Torge Paetow, der aus Verl zu Preußen Münster wechselte. Der Transfer kam nach einem Treffen der Klubs beim Lissabonner Gipfel im November 2023 zustande. Auch vereinslose Spieler können der Plattform beitreten. Als Lennart Moser, ehemaliger Torhüter von Union Berlin und Energie Cottbus, einen neuen Klub suchte, nutzte sein Agent die Plattform, um seinen Klienten dem dänischen Verein Kolding IF vorzustellen. Dieser nahm Moser im Januar 2024 unter Vertrag. Moser ist in Kolding zum Stammkeeper aufgestiegen.

Ein Tool für alle Protagonisten in der Fußballwelt
Ankersen sagt, sein Ziel war es, ein Tool für alle Protagonisten in der Fußballwelt zu entwickeln. Eines, das ihnen Echtzeit-Zugang zu Marktdaten ermöglicht, die „für sie so wichtig sind wie Bloomberg für einen Finanzhändler“. Die Vereine können die Plattform nutzen, um zu verstehen, was andere Klubs in Bezug auf Spielerprofile, Positionen, Gehälter und Ablösesummen anbieten, und so ihre eigene Marktstrategie bestimmen. „Wenn man Gehaltsinformationen herausfinden will, ist TransferRoom sehr nützlich, weil diese Informationen nicht öffentlich zugänglich sind, und man weiß, dass sie wirklich von den Vereinen stammen“, sagt Hargreaves.

Die Klubs scouten nicht nur Spieler. „Dieser Gipfel ist sehr gut für die Vernetzung, und andere Vereine haben mir offen gesagt, dass sie hierherkommen, um Personal zu rekrutieren. Denn man sieht gute Leute aus anderen Vereinen, zum Beispiel jemanden, der vielleicht mehrsprachig ist und einen Wechsel anstrebt“, sagt Hargreaves. TransferRoom hat deshalb eine neue Funktion namens Staffroom eingeführt, durch die Klubs nach Geschäftsführern oder Scouts suchen können. Das Tool ergänzt Coachfinder, mit dem dank ausgefeilter Analysen und Algorithmen festgestellt werden kann, welcher Trainer zur Philosophie und Vision des jeweiligen Vereins passen könnte.

Das System ähnelt einer vereinsübergreifenden Organisation wie der City Football Group, wo die beteiligten Vereine Daten und Ressourcen gemeinsam nutzen. Es gibt seinen Mitgliedsvereinen die Möglichkeit, sich auf unterschiedlichste Art und Weise zu vernetzen. „Es gibt auch ein paar andere interessante Tools, wie den Freundschaftsspiel-Organisator“, sagt Beiderbeck aus Dortmund. Lange aus Verl sagt: „Es ist eine praktische Möglichkeit für uns, Vereine zu finden, die Spiele im Sommer und im Winter organisieren.“ Die Vereine haben Zugang zu den Kalendern der anderen Klubs, sodass sie einen Überblick darüber haben, wann Vereine möglicherweise für ein Spiel frei sind.

„Die ganze Idee von TransferRoom ist, dass es ein komplettes Ökosystem ist, das es Vereinen, Agenten, Spielern und anderen Mitarbeitern aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Ebenen des Fußballs ermöglicht, zusammenzuarbeiten“, sagt Ankersen. „Weniger bekannte Spieler brauchen manchmal nur den richtigen Schritt zur richtigen Zeit, um ihre Karriere auf einen neuen Weg zu bringen.“ Seit seiner Erfindung der Plattform im Jahr 2017 wurden mehr als 6500 Deals über TransferRoom abgewickelt. Viele weitere könnten folgen, ein großer Teil davon dürfte aus Deutschland kommen.

Auch Hertha BSC könnte einige weitere Transfers gut gebrauchen. Während andere Klubs sich vielleicht mehr auf Einkäufe konzentrieren, wird der deutsche Hauptstadtklub jede Gelegenheit nutzen, um durch Verkäufe Geld zu beschaffen. Die Transferplattform könnte sich dabei weiterhin als eine hilfreiche Komponente erweisen. Der nächste TransferRoom-Gipfel findet im März statt. In Berlin.

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 22.03.2026 um 15:22 Uhr bearbeitet
Kaderplanung |#21213
24.03.2026 - 09:12 Uhr
Also, es sieht ja sehr danach aus, dass wir einige unserer Talente verkaufen müssen und werden.
Wenn man dann mit Ernst, Gechter, Eichhorn und Dardai ca. 25 Millionen machen kann und davon vielleicht 10 Millionen in den Kader investiert, sollte sicherlich so einiges zu machen sein. Vorausgesetzt, dass man dieses Geld wirklich sinnvoll investiert und es schafft wirklich gute Alternativen zu einem günstigen Preis zu bekommen, um den Abfall der Qualität zu stoppen.
Kaderplanung |#21214
24.03.2026 - 09:26 Uhr
Zitat von Pal1975
Also, es sieht ja sehr danach aus, dass wir einige unserer Talente verkaufen müssen und werden.
Wenn man dann mit Ernst, Gechter, Eichhorn und Dardai ca. 25 Millionen machen kann und davon vielleicht 10 Millionen in den Kader investiert, sollte sicherlich so einiges zu machen sein. Vorausgesetzt, dass man dieses Geld wirklich sinnvoll investiert und es schafft wirklich gute Alternativen zu einem günstigen Preis zu bekommen, um den Abfall der Qualität zu stoppen.


Ich glaube, dass Dardai bleiben wird. Bei Ernst, Gechter und Eichhorn rechne ich aufgrund berichteter Klauseln mit rund 20 Millionen (5+3+12). Wie viel man wirklich reinvestieren kann, werden wohl die Löcher entscheiden, die gestopft werden müssen. Wenn ein Transferplus von "nur" 15 Millionen bereits reicht und alles darüber bereits reinvestiert werden kann, wäre das fast schon positiv zu bewerten. Zumindest in Bezug auf den potentiellen Kader, nicht auf die generelle finanzielle Situation.

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Hertha BSC & Erzgebirge Aue
Ein Herz - zwei Vereine!

sonstige Sympathien: FC Arsenal London, AC Mailand & Celtic Glasgow


Kaderplanung |#21215
24.03.2026 - 10:19 Uhr
Man kann einfach nur hoffen, das ein Huber bereits interessante Kandidaten auf seiner Liste hat, die einen frischen Wind mitbringen und endlich unsere Kaderbaustellen behoben werden.

Weiterhin hoffe ich einfach mal, dass man den einen oder anderen aus dem Nachwuchs in eine Art Backup Rolle bekommt. Wir brauchen diese Erlöse von guten Talenten die hier eine starke Entwicklung durchlaufen haben. Daher muss man da mehr Mut einbringen und diese Jungs mehr fördern.

Damit meine ich einen Hildebrandt, Gottschalk, Ndi, Berner, Rölke, Trus, Telib, Gouram, Strasner oder Ajvazi.

Man könnte so einiges an Gehalt einsparen und diese Jungs weiter fördern, durch intensives Training bei den Profis und möglichen Kurzeinsätzen.
Kaderplanung |#21216
24.03.2026 - 11:13 Uhr
Zitat von Pal1975
Man kann einfach nur hoffen, das ein Huber bereits interessante Kandidaten auf seiner Liste hat, die einen frischen Wind mitbringen und endlich unsere Kaderbaustellen behoben werden.

Weiterhin hoffe ich einfach mal, dass man den einen oder anderen aus dem Nachwuchs in eine Art Backup Rolle bekommt. Wir brauchen diese Erlöse von guten Talenten die hier eine starke Entwicklung durchlaufen haben. Daher muss man da mehr Mut einbringen und diese Jungs mehr fördern.

Damit meine ich einen Hildebrandt, Gottschalk, Ndi, Berner, Rölke, Trus, Telib, Gouram, Strasner oder Ajvazi.

Man könnte so einiges an Gehalt einsparen und diese Jungs weiter fördern, durch intensives Training bei den Profis und möglichen Kurzeinsätzen.



Das erhoffe ich mir auch. Es muss 2-3 echte Topverstärkungen geben (ST, körperlicher DM, LV) und Backup-Kaderplätze schon aus finanziellem Zwang an die Akademie vergeben werden.

Ich sehe da vor allem: Adelenu (immerhin Jugendnationalspieler), Berner, Michelbrink (wenn man ihn da noch zählen mag), Telib, Todorovic, Hildebrandt, Ünal (wenn der noch verlängern mag). Die sonst von dir genannten haben in der Regio zuletzt eher keine Bäume ausgerissen bzw. waren auch verletzt, sodass ich die nicht sehe.

Kann da ein Akademie-Experte vielleicht nochmal einordnen? Ich mag falsch liegen.

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Hertha BSC & Eintracht Braunschweig
Kaderplanung |#21217
01.04.2026 - 12:33 Uhr
Machen wir uns nichts vor, viel Geld werden wir kaum ausgeben können und hinzu kommt, dass wir einige Leistungsträger verlieren werden. Alle werden wir nicht ersetzen können, aber man sollte endlich mal anfangen sinnvolle Transfers zu finden, die jung sind, etwas vorzuweisen haben und für uns durchaus noch greifbar sind. Über sie muss man nachhaltig endlich mal einen Kader aufbauen, der unsere finanziellen Gehaltsstrukturen reduziert und mit dem man weiterhin wirtschaftlich Gewinne einfahren kann. Vereine wie der KSC, Fürth, Paderborn und Elversberg machen es ja ähnlich.

Abwehr:
Er ist 20 Jahre und ist bereits Stammspieler bei Regensburg in der 3. Liga. Mit 194cm ist er Kopfballstark, verteidigt stark gegen den Ball ob defensiv oder offensiv. Er schlägt gut Pässe oder lange Bälle und sein Vertrag läuft im Sommer aus. Erfahrung aus der 2. Liga hat er auch bereits und bringt eigentlich alles mit.

https://www.transfermarkt.de/leopold-wurm/leistungsdatendetails/spieler/897431/wettbewerb/L3/saison/2025


Ein interessanter Spieler, der mit 22 Jahren eine starke Saison als Stammspieler in Verl spielt. Er ist RV und könnte mit Eitschberger in den direkten Konkurrenzkampf gehen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und er wäre Ablösefrei. Mit 22 Jahren hat er sicherlich noch Potential nach oben und könnte ein gewinnbringender Transfer sein.

https://www.transfermarkt.de/oualid-mhamdi/leistungsdatendetails/spieler/673273/wettbewerb/L3/saison/2025


Mittelfeld:
Ein junger Spieler aus Stuttgart der mit 20 Jahren bereits in seinem zweiten Jahr in der 3 Liga als Stammspieler agiert und beim VFB irgendwie nicht weiterkommt. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und er bringt einiges mit, die ein Cuisance auch hat. Gerade im Paßspiel nach vorne traut er sich einiges zu und schafft dadurch Räume in der Tiefe. Auch er könnte mit 20 Jahren durchaus Potential für mehr haben.

https://www.transfermarkt.de/samuele-di-benedetto/leistungsdatendetails/spieler/826064/wettbewerb/L3/saison/2025


Ein Junge aus dem Nachwuchs von Hoffenheim, der mit 22 Jahren aktuell eine sehr starke Saison spielt. Er spielt im ZM/ OM, ist torgefährlich, technisch stark am Ball und hat ein gutes Paßspiel. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und er hat bisher bei Hoffenheim noch nicht verlängert. Vielleicht ist gerade jetzt die 2. Liga für ihn der nächste Step, wenn man ihm in Hoffenheim bisher noch nicht die Bundesliga zutraut.

https://www.transfermarkt.de/luka-duric/leistungsdatendetails/spieler/685484/wettbewerb/L3/saison/2025


Ein junger Spieler aus dem Freiburger Nachwuchs. Er ist 23 Jahre und spielt aktuell in Osnabrück. Er ist dort Stammspieler und überzeugt voll und ganz im OM und ist dort Dreh- und Angelpunkt. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und mit 23 Jahren dürfte da auch noch Luft nach oben sein. Er weiß zumindest mit dem Ball umzugehen und wie man seine Mitspieler in Szene setzen kann. Hinzu kommt das er auch torgefährlich ist.

https://www.transfermarkt.de/lars-kehl/leistungsdatendetails/spieler/527278/wettbewerb/L3/saison/2025


Ein junger Spieler aus der Regionalliga Südwest, der dort mit 20 Jahren stark aufspielt. Er ist ein RA und hat aktuell 11 Tore und 10 Vorlagen auf seinem Konto. Der KSC und Elversberg haben ihn bereits auf dem Radar und sein Vertrag läuft im Sommer aus. Leider gibt es zu ihm nicht viele Daten, aber auch er ist sicherlich ein Kandidat, den man noch entwickeln kann und erstmal für die Kaderbreite dazu holen könnte.

https://www.transfermarkt.de/yasin-zor/leistungsdatendetails/spieler/924089/wettbewerb/RLSW/saison/2025


Ein junger Spieler aus Freiburg, der mit 21 Jahren in der Regionalliga Südwest unterwegs ist. Er gehört dort zu den Stammspielern und spielt eine starke Saison mit 11 Toren und 4 Vorlagen. Er wurde bei Unterhaching ausgebildet und kam dann zum SC Freiburg. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und vielleicht wäre er ja auch so ein Kandidat den man noch weiter entwickeln kann.

https://www.transfermarkt.de/david-amegnaglo/leistungsdatendetails/spieler/924051/wettbewerb/RLSW/saison/2025


Sturm:
Ein junger Schweizer in den Diensten des SC Freiburg, der aktuell an Verl ausgeliehen ist. Mit 22 Jahren spielt er dort als Stammspieler eine sehr starke Saison. Vielleicht kann man ihn ja von uns überzeugen, denn wenn man schon investiert, dann vielleicht in einen noch entwicklungsfähigen Stürmer mit etwas Erfahrung.

https://www.transfermarkt.de/alessio-besio/leistungsdatendetails/spieler/659278/wettbewerb/L3/saison/2025


Ein junger Amerikaner, der bei 1860 und Köln ausgebildet wurde und aktuell in der 3. Liga beim VFB Stuttgart spielt. Er ist 21 Jahre, 191cm groß und bringt einiges mit. Trotz seiner Größe ist er schnell, körperlich sehr robust, kann die Bälle gut behaupten und hat einen Torriecher. Er lauert auf die Bälle und ist torgefährlich. Denke er hat durchaus Potential für mehr und er hat auch schon etwas Erfahrung in der 2. Liga. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2028 und der VFB Stuttgart hat eine Kaufoption erhalten. Sein Marktwert liegt noch bei 500 Tsd.. Vielleicht kann man ihn ja überzeugen den nächsten Step bei uns zu machen.

https://www.transfermarkt.de/mansour-ouro-tagba/leistungsdatendetails/spieler/705020/wettbewerb/L3/saison/2025


Ein junger Spieler aus Wiesbaden, der seine Torgefährlichkeit immer wieder in der 3. Liga gezeigt hat. Mit 23 Jahren müsste eigentlich der nächste Schritt kommen und da wäre doch vielleicht die 2. Liga der Richtige Weg. Mit 192cm und seinen Fähigkeiten am Ball bringt er einiges mit, was wir eventuell gebrauchen können. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, aber sein Marktwert ist noch gering. Vielleicht erstmal als Backup hinter einem Stürmer Nr. 1 um ihn weiter aufzubauen.

https://www.transfermarkt.de/moritz-flotho/leistungsdatendetails/spieler/859433/wettbewerb/L3/saison/2025


Ein junger Spieler aus dem Nachwuchs des HSV. Er spielt aktuell eine sehr starke Saison in der Regionalliga Nord, ist Stammspieler und hat dort 19 Tore und 4 Vorlagen auf seinem Konto. Er ist erst 21 Jahre alt und dürfte Potential für mehr haben. Vielleicht nicht direkt in der S11 aber für die Kaderbreite sicherlich. Elversberg hat ihn auch schon auf dem Radar. Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

https://www.transfermarkt.de/maurice-boakye/profil/spieler/805595
Kaderplanung |#21218
01.04.2026 - 14:43 Uhr
Ist das eher was für den Wunschspieler Thread?
Kaderplanung |#21219
07.04.2026 - 18:30 Uhr
Mit der heutigen Meldung kann man auch schon Prognosen wagen, wer hier deshalb wahrscheinlich abgangswillig sein wird:

- Jensen:
Ist seit Monaten nicht im Kader, obwohl er normal im Mannschaftstraining ist. Da muss irgendetwas vorgefallen sein zwischen ihm und Leitl, anders kann ich mir das nicht erklären.

- Grönning:
Ist seit Wochen Außen vor und kam davor wenn überhaupt nur auf Kurzeinsätze.

Die beiden sollten ziemlich sicher wechseln wollen. Beide sagten Hertha übrigens vor der Verpflichtung von Leitl zu.


- Lum:
Ist monatelang Außen vor, bekommt den solidesten Bankplatz oder darf mal ganz wenig Profiluft schnuppern. Dann wird er mal 2 Spiele hintereinander reingeworfen und zeigt starke Leistungen, nur um dann wieder hinter einem 34 jährigen Diego Demme mit auslaufendem Vertrag in der Hackordnung zu stehen. Die 3 Mio Ausstiegsklausel sollte keine Hürde für ambitionierte Bundesligisten oder ausländische Vereine sein, die ihn sich schon mal sichern wollen. Zumindest dürfte er einem Abgang nicht abgeneigt sein und er wird sich wahrscheinlich Angebote anhören wollen.

-Cuisance:
Das ist eher eine Philosophie Frage und ich bin der Meinung, dass dieser Spielstil seiner Karriere eher schadet. Ich empfand Mika in den wenigen Spielen, wo wir aktiv gespielt haben enorm verbessert. Diese Art Fußball-Künstler passt eben sonst nicht in die abwartende Spielweise von Leitl. Das jetzt mit Brekalo jemand auf seiner Position ist, der auch zaubern kann, aber teilweise auch sehr direkt und schnell spielt und dementsprechend besser reinpasst, wird denke ich einen Abgang wahrscheinlicher machen. Auch im Sinne der Reduzierung des Spieleretats ist Cuisance einer der Top-Verdiener, der unter Leitl aber nicht unverzichtbar ist.
Kaderplanung |#21220
07.04.2026 - 20:32 Uhr
Zitat von PauleHertha
Mit der heutigen Meldung kann man auch schon Prognosen wagen, wer hier deshalb wahrscheinlich abgangswillig sein wird:

- Jensen:
Ist seit Monaten nicht im Kader, obwohl er normal im Mannschaftstraining ist. Da muss irgendetwas vorgefallen sein zwischen ihm und Leitl, anders kann ich mir das nicht erklären.

-Cuisance:
Das ist eher eine Philosophie Frage und ich bin der Meinung, dass dieser Spielstil seiner Karriere eher schadet. Ich empfand Mika in den wenigen Spielen, wo wir aktiv gespielt haben enorm verbessert. Diese Art Fußball-Künstler passt eben sonst nicht in die abwartende Spielweise von Leitl. Das jetzt mit Brekalo jemand auf seiner Position ist, der auch zaubern kann, aber teilweise auch sehr direkt und schnell spielt und dementsprechend besser reinpasst, wird denke ich einen Abgang wahrscheinlicher machen. Auch im Sinne der Reduzierung des Spieleretats ist Cuisance einer der Top-Verdiener, der unter Leitl aber nicht unverzichtbar ist.


Ich gehe mal nur auf Jensen und Cuisance ein:
Ich denke nicht, dass bei Jensen etwas vorgefallen ist. Er war schlicht und ergreifend am Saisonanfang nicht wirklich gut. Jetzt steht er völlig zurecht hinter Seguin und Eichhorn, Lum ist talentierter (aber steht nicht mal wirklich vor ihm). Die einzige Hackordnung, die man hinterfragen könnte, wäre da zwischen ihm, Sessa und Demme. Da kann man sich jetzt trefflich streiten, aber für jeden irgendwie Argumente finden. Denke da ist die Entscheidung gegen Jensen dann relativ simpel auf den Spielertypen zurückzuführen, den Leitl dort haben möchte.

Cuisance:
Er hat es die ganze Saison - in meinem subjektiven Empfinden - nicht geschafft, das ständige Verlangsamen und die zu vielen Schnörkel abzustellen. Seine besten Spiele/Momente sind immer dann, wenn er mal gradlinig agiert, und das passiert einfach zu selten. Mit Reese in aufsteigender Form (und sowieso unter Leitl unantastbar auch vorher schon) und Brekalo, der hier sofort gut einschlug, ist es auf einmal eine Entscheidung zwischen Cuisance und Winkler, oder im Zweifel zwischen Cuisance und Sessa. Natürlich ist von diesen Dreien Cuisance der beste Fußballer, aber Winkler hat am Ende in weniger Spielzeit doppelt so viele Scorer, und auf der Achterposition spielt Cuisance schlicht nicht besonders gut. Zumal da jetzt Kenny wieder da ist.
Im Verhältnis zum Gehalt ist Cuisance für mich diese Saison DIE Inbalance im Kader. Der Output ist viel zu gering für die Mittel, die er bindet. Ich wäre nicht böse drum, wenn er im Sommer geht und man das Gehalt zur besseren Balancierung verwenden kann (ok, realistisch wird man es einfach einsparen müssen).
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