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Kay Bernstein
Geburtsdatum 30.09.1980
Alter 43
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion ---
Akt. Verein ---

Kay Bernstein [✝]

26.06.2022 - 16:26 Uhr
Kay Bernstein [✝] |#1891
04.07.2023 - 07:33 Uhr
Zitat von Borse
Zitat von Soki1072

Ich gebe euch in weiten Teilen in der Kritik an Bernstein recht.
Aber die Ironie der Geschichte ist doch, dass er der genau richtige Präsident war, um den 777 Deal durchzuziehen (mal unabhängig davon, was man von 777 hält). Wäre es Steffel gewesen, wäre der Verein an diesem Deal zerbrochen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was da in der Kurve passiert wäre und welche "Stimmung" rund um Hertha geherrscht hätte und immer noch herrschen würde.

Mit der Wahl von Steffel, hätte es den 777 Deal nicht gegeben. Windhorst wäre weiterhin Eigentümer und 777 hätte sich einen anderen Verein suchen müssen.


Weil ein Steffel die ganze Spionagenummer einfach akzeptiert und weiter vertrauensvoll mit Windhorst zusammengearbeitet hätte? Habe ich ehrlich gesagt meine Zweifel dran.
Kay Bernstein [✝] |#1892
04.07.2023 - 07:51 Uhr
Zitat von AlmanSimplex
Zitat von Borse

Zitat von Soki1072

Ich gebe euch in weiten Teilen in der Kritik an Bernstein recht.
Aber die Ironie der Geschichte ist doch, dass er der genau richtige Präsident war, um den 777 Deal durchzuziehen (mal unabhängig davon, was man von 777 hält). Wäre es Steffel gewesen, wäre der Verein an diesem Deal zerbrochen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was da in der Kurve passiert wäre und welche "Stimmung" rund um Hertha geherrscht hätte und immer noch herrschen würde.

Mit der Wahl von Steffel, hätte es den 777 Deal nicht gegeben. Windhorst wäre weiterhin Eigentümer und 777 hätte sich einen anderen Verein suchen müssen.


Weil ein Steffel die ganze Spionagenummer einfach akzeptiert und weiter vertrauensvoll mit Windhorst zusammengearbeitet hätte? Habe ich ehrlich gesagt meine Zweifel dran.


Habe ich auch meine Zweifel. Das hätte er medial gar nicht durchhalten können.
Bekanntermaßen bin ich gar kein Freund von Bernstein und würde ihn auch persönlich aus der Geschäftsstelle in sein schönes Marzahn tragen, aber…

1. hat er im Sinne des Vereins gehandelt und den 777-Deal durchgezogen, weil er wie ein „Geschäftsmann“ agiert hat und dafür von seiner eigenen Überzeugung Abstand genommen hat

2. das NTV-Interview ist nun wirklich unkritisch. Dieses hochgepusche ist lächerlich. Natürlich wünscht man sich einen Verein, der unabhängig ist (also 95% der Fans) und natürlich ist das System Fußball im A… siehe aktuell die täglichen Transfernews aus Saudi-Arabien…

3. trotzdem wäre ich froh, wenn Bernstein morgen seine Sachen packen würde zwinker
Kay Bernstein [✝] |#1893
04.07.2023 - 07:54 Uhr
Zitat von Borse
Zitat von Soki1072

Ich gebe euch in weiten Teilen in der Kritik an Bernstein recht.
Aber die Ironie der Geschichte ist doch, dass er der genau richtige Präsident war, um den 777 Deal durchzuziehen (mal unabhängig davon, was man von 777 hält). Wäre es Steffel gewesen, wäre der Verein an diesem Deal zerbrochen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was da in der Kurve passiert wäre und welche "Stimmung" rund um Hertha geherrscht hätte und immer noch herrschen würde.

Mit der Wahl von Steffel, hätte es den 777 Deal nicht gegeben. Windhorst wäre weiterhin Eigentümer und 777 hätte sich einen anderen Verein suchen müssen.


Und das weißt du woher? Fahrradreifen etc.
Wir wissen alle nicht wie es mit Steffel gelaufen wäre. Hätte genau so gut sein können, dass er einen besseren Partner präsentiert, Bobic und Schwarz früher feuert etc.

Ist auch egal den wir müssen mit Kay jetzt leben. Ob man will oder nicht.
Für mich braucht er dringend eine Medienschulung etwas in der Richtung.
Und schön wäre es tatsächlich nicht jede Woche irgendein neues Interview zu geben und den Verein endlich mal aus den Medien rauszuhalten
Kay Bernstein [✝] |#1894
04.07.2023 - 08:48 Uhr
Zitat von exsample
Warum wird eigentlich nicht S5 für die schleppende Suche verantwortlich gemacht? schließlich bekommen sie ja dafür ihr Geld.

Man kann sich ja an Personen gerne abarbeiten. Man muss sich aber auch fragen lassen, gehts noch um die Sache oder nur nur weil man das eben schon immer so gemacht hat. Egal wer in Verantwortung ist Höness, Pretz, Bobic, Weber, Gegenbauer, Bernstein beständig ist nur, dass auf sie eingedroschen wird verbal.


Liegt meiner Meinung nach eher an der Unfähigkeit der Personen, als an dem Wunsch des Hertha-Fans sich an den Personen abzuarbeiten. Wir sind leider auch selbstverschuldet (MV's) nicht mit Fachpersonal gesegnet. Carsten Schmidt wurde dagegen durchweg positiv gesehen, weil man das Gefühl hatte, da sitzt ein Profi. Und die Kritik die an den Ehemaligen geübt wurde, hat sich ja im Nachhinein auch als korrekt erwiesen. Bspw. das Hoeneß Schulden für den kurzfristigen Erfolg aufnahm.
Kay Bernstein [✝] |#1895
04.07.2023 - 08:51 Uhr
Zitat von chris2207

Zitat von Borse

Zitat von Soki1072

Ich gebe euch in weiten Teilen in der Kritik an Bernstein recht.
Aber die Ironie der Geschichte ist doch, dass er der genau richtige Präsident war, um den 777 Deal durchzuziehen (mal unabhängig davon, was man von 777 hält). Wäre es Steffel gewesen, wäre der Verein an diesem Deal zerbrochen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was da in der Kurve passiert wäre und welche "Stimmung" rund um Hertha geherrscht hätte und immer noch herrschen würde.

Mit der Wahl von Steffel, hätte es den 777 Deal nicht gegeben. Windhorst wäre weiterhin Eigentümer und 777 hätte sich einen anderen Verein suchen müssen.


Und das weißt du woher? Fahrradreifen etc.
Wir wissen alle nicht wie es mit Steffel gelaufen wäre. Hätte genau so gut sein können, dass er einen besseren Partner präsentiert, Bobic und Schwarz früher feuert etc.

Ist auch egal den wir müssen mit Kay jetzt leben. Ob man will oder nicht.
Für mich braucht er dringend eine Medienschulung etwas in der Richtung.
Und schön wäre es tatsächlich nicht jede Woche irgendein neues Interview zu geben und den Verein endlich mal aus den Medien rauszuhalten


Sei mir nicht böse, aber es ist ein offenes Geheimnis, dass Steffel der Windhorst Kandidat war.
Es gab Fotos von Treffen der beiden. Stimmen aus dem Umfeld mit Bekenntnissen von Windhorst usw.
Es gab sogar die Zusage von Windhorst, dass er weitere 100 Mio in Hertha investiert, sollte Steffel Präsident werden.
Da gab es nicht nur Gerüchte, sondern auch wie gesagt die Bilder der zwei.
Mit Steffel gäbe es definitiv kein 777 bei Hertha silent
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Ob das besser oder schlechter wäre, weiß nur die legendäre Glaskugel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bimmeLinho am 04.07.2023 um 08:53 Uhr bearbeitet
Kay Bernstein [✝] |#1896
04.07.2023 - 08:58 Uhr
Zitat von bimmeLinho
Zitat von chris2207

Zitat von Borse

Zitat von Soki1072

Ich gebe euch in weiten Teilen in der Kritik an Bernstein recht.
Aber die Ironie der Geschichte ist doch, dass er der genau richtige Präsident war, um den 777 Deal durchzuziehen (mal unabhängig davon, was man von 777 hält). Wäre es Steffel gewesen, wäre der Verein an diesem Deal zerbrochen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was da in der Kurve passiert wäre und welche "Stimmung" rund um Hertha geherrscht hätte und immer noch herrschen würde.

Mit der Wahl von Steffel, hätte es den 777 Deal nicht gegeben. Windhorst wäre weiterhin Eigentümer und 777 hätte sich einen anderen Verein suchen müssen.


Und das weißt du woher? Fahrradreifen etc.
Wir wissen alle nicht wie es mit Steffel gelaufen wäre. Hätte genau so gut sein können, dass er einen besseren Partner präsentiert, Bobic und Schwarz früher feuert etc.

Ist auch egal den wir müssen mit Kay jetzt leben. Ob man will oder nicht.
Für mich braucht er dringend eine Medienschulung etwas in der Richtung.
Und schön wäre es tatsächlich nicht jede Woche irgendein neues Interview zu geben und den Verein endlich mal aus den Medien rauszuhalten


Sei mir nicht böse, aber es ist ein offenes Geheimnis, dass Steffel der Windhorst Kandidat war.
Es gab Fotos von Treffen der beiden. Stimmen aus dem Umfeld mit Bekenntnissen von Windhorst usw.
Es gab sogar die Zusage von Windhorst, dass er weitere 100 Mio in Hertha investiert, sollte Steffel Präsident werden.
Da gab es nicht nur Gerüchte, sondern auch wie gesagt die Bilder der zwei.
Mit Steffel gäbe es definitiv kein 777 bei Hertha silent
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Ob das besser oder schlechter wäre, weiß nur die legendäre Glaskugel.


Also hätte Steffel die Spionage-Affäre um Windhorst totgeschwiegen oder ausgesessen?

Nach dem Vorgang war doch eine Trennung unumgänglich, egal ob der Präsident Kay Bernstein, Frank Steffel oder Herthinho heißt..
Kay Bernstein [✝] |#1897
04.07.2023 - 11:51 Uhr
Zitat von AbuDardai
Zitat von marcello84

Zitat von zizouBSC

Zitat von Borse

Zitat von makkusu17

Falls man es freundlich ausdrücken will, sind Herr Bernsteins Aussagen unglücklich. Falls man es kritisch sieht, darf man es gerne naiv und einfältig nennen.
Ich versuche ihm jetzt mal nicht überbordenden Egoismus und dergleichen vorzuwerfen, aber dennoch schließe ich mich den kritischen Stimmen an, dass Herr Bernstein sich zu oft und nahezu durchgehend gehaltlos äußert.
Wird ihm daraus oft ein unnötig dicker Strick gedreht, bestimmt, aber er gibt den Leuten auch die Vorlage. Und wenn es mal interessante Sachen intern gibt, wie Vetternwirtschaft, die er seinem Vorgänger vorgeworfen hat, redet er sich derart flapsig und dünn raus, dass viele sich eben ihre Gedanken machen.
Als Hertha Fan wünsche ich mir, dass er Hertha mehr Ruhe und Stabilität gibt und den Leuten dem Rücken frei hält. Er soll sich bitte nicht mit der Position eines Geschäftsführers verwechseln.

Vielleicht ist es ganz banal und Kommunikation ist was er am Besten kann.

Das Sportliche, die Organisation und die Finanzen gehören vielleicht nicht zu seinen Stärken.


Also wenn schon diese Art von Kommunikation zu seinen Stärken gehört....will ich gar nicht wissen, wie schlecht es um den Rest bestellt ist. Er gibt praktisch perfekte Vorlagen, damit seine Aussagen aus dem Kontext gerissen werden und mal wieder der Verein in ein schlechtes Licht gerückt wird.

Das einzige, was unser Verein gerade braucht, ist RUHE. Und nicht einen Präsidenten, der irgendwas von Revolution faselt. Bei der Unprofessionalität, die unsere GF und das Präsidium quer durch die Bereiche an den Tag legt, kommt man sich echt vor, als würde man Fan eines Kreisligisten sein...

Und bevor mir jemand kommt mit "Ja aus dem Kontext gerissen" und "Er darf ja wohl seine Meinung sagen" - ja kann er, aber dann braucht er sich nicht wundern, wenn wir Probleme haben, einen Hauptsponsor zu finden. Wer hat denn schon Lust, einen Verein zu sponsoren, der von einem Ex-Ultra angeführt wird, der ständig aus dem Off zutiefst absurde und einfältige Aussagen trifft? Gerade als angeblicher Kommunikationsexperte wird er sicherlich abstrahieren und sich ausmalen können, dass schlechte PR eben nicht besser ist als gar keine PR. Halbwegs seriöse Unternehmen werden doch die Finger lassen von einem amateurhaft geführten Verein, bei dem der Präsi ständig im Rampenlicht steht und zweifelhafte Aussagen an die Öffentlichkeit trägt.

Dann soll er lieber das machen, was er versprochen hat, nämlich den Verein in eine sportlich und wirtschaftlich bessere Zukunft führen und einfach mal sich der Gegenwart stellen statt nur über die Vergangenheit zu reden und Spitzen zu verteilen und über ungelegte Eier aus der Zukunft zu sprechen. Da kriegt man echt das Gefühl, dass er mit seinem Dilettantismus einfach nur versucht von der Inkompetenz abzulenken, die in unserem Verein vorherrscht und glaubt, dass es dem Verein gut tut, wenn er "ehrlich" und "offen" über das Geschäft spricht. Bloß juckt es absolut niemanden im Profi-Fußball oder in der Wirtschaft oder in der Gesellschaft, was der Kay so von sich gibt. Ich würde sogar behaupten, dass es die meisten Hertha-Fans auch nicht interessiert. Zumindest die meisten Hertha-Fans, die ich kenne, treibt eher die Sorge, dass wir in der aktuellen Situation durchgereicht werden und nicht ob wir in 10 Jahren noch einen Investor haben oder nicht. Wäre doch also schön, sich einfach mal auf den Fußball zu konzentrieren und allen Beteiligten den Rücken freizuhalten, damit zum Start der 2.Bundesliga ein halbwegs brauchbarer Kader steht anstatt sowas zu machen.

Echt, dieser Verein macht es einem echt nicht einfach...


@zizouBSC

Du sprichst mir aus der Seele! Besser kann man es nicht zusammenfassen. Wir sind quasi ein Kreisligist im Gewand eines Bundesligisten geworden. So unprofessionell geführt waren wir zuletzt Anfang der 90er und vor der Ära Hoeneß. Hätte nie gedacht, dass Bernstein uns so gegen die Wand fährt. Ist das nur Dilettantismus oder steckt da Absicht hinter? Wenn man das Interview liest könnte man zumindest ins Grübeln kommen.

Ich höre inzwischen aus allen Ecken, wie peinlich wie agieren. Sowohl auf der Sponsorenebene (und gerade auf der Finanzseite), als auch im Kerngeschäft dem Sportlichen. Weber und Zecke meinen es sicherlich gut und ich wünschte man könnte ihnen mehr Zeit geben, aber was ich so höre ist blamabel. Unsere ex-Spieler versuchen da noch ihr bestes und aktivieren ihre Netzwerke - aber insgesamt ist es ganz nach dem Motto Jugend forscht.

Wie man immer noch hinter Bernstein stehen kann und es gleichzeitig mit Hertha gut meinen kann ist mir ein Rätsel. Aber wahrscheinlich wissen die wenigsten Leute was hinter den Kulissen abgeht oder haben auch nicht die Einblicke, die man hier bekommt. Nach über 30 Jahren, werde ich das erste Mal keine Dauerkarte besorgen und ich wünschte viel mehr Leute, würde so reagieren wie ich. Damit das Zeichen bei Bernstein ankommt!

Nichts destotrotz, werde ich Hertha natürlich weiter verfolgen - anders kann ich nicht. Und meine letzte Hoffnung beruht auf Dardai, unserer Jugendabteilung, den paar erfahrenen die bleiben (bei Richter soll es wohl gut aussehen) und dem Fakt, dass 777 soviel Geld reingesteckt hat. Steigen wir nicht sofort wieder auf, hat Bernstein den Nagel in unser Grab gerammt.


Naja viele Fans sehen das öffentlich anders, wenn man sich die Verkäufe anguckt. Ihn jetzt für die schleppende Sponsorensuche verantwortlich zu machen, halte ich für Quatsch. Wir hatten vor einigen Jahren schon mal extreme Schwierigkeiten mit dem Finden eines Sponsor. Das ist ja auch nach all den negativen Schlagzeilen nachvollziehbar. Und die sind zumeist in der katastrophalen finanziellen Lage zu begründen, die Bernstein schlechtestensfalls mitzuverantworten hat.


Viele Fans verstehen auch von den Prozessen eines Fußballvereins wenig - das ist wie in der Politik. Und wo hast du bitte gelesen, dass ich Bernstein in Person für die schleppende Sponsorensuche verantwortlich mache? Bitte nochmal genauer lesen! Er ist verantwortlich für die Besetzung unserer Geschäftsführung und diese ist sowohl auf der sportlichen, als auch auf der Finanzebene total überfordert. Das bekomme ich eben auf diversen Seiten mit (ob du mir jetzt glaubst oder nicht).
Kay Bernstein [✝] |#1898
04.07.2023 - 14:03 Uhr
Zitat von zizouBSC
Zitat von Borse

Zitat von makkusu17

Falls man es freundlich ausdrücken will, sind Herr Bernsteins Aussagen unglücklich. Falls man es kritisch sieht, darf man es gerne naiv und einfältig nennen.
Ich versuche ihm jetzt mal nicht überbordenden Egoismus und dergleichen vorzuwerfen, aber dennoch schließe ich mich den kritischen Stimmen an, dass Herr Bernstein sich zu oft und nahezu durchgehend gehaltlos äußert.
Wird ihm daraus oft ein unnötig dicker Strick gedreht, bestimmt, aber er gibt den Leuten auch die Vorlage. Und wenn es mal interessante Sachen intern gibt, wie Vetternwirtschaft, die er seinem Vorgänger vorgeworfen hat, redet er sich derart flapsig und dünn raus, dass viele sich eben ihre Gedanken machen.
Als Hertha Fan wünsche ich mir, dass er Hertha mehr Ruhe und Stabilität gibt und den Leuten dem Rücken frei hält. Er soll sich bitte nicht mit der Position eines Geschäftsführers verwechseln.

Vielleicht ist es ganz banal und Kommunikation ist was er am Besten kann.

Das Sportliche, die Organisation und die Finanzen gehören vielleicht nicht zu seinen Stärken.


Also wenn schon diese Art von Kommunikation zu seinen Stärken gehört....will ich gar nicht wissen, wie schlecht es um den Rest bestellt ist. Er gibt praktisch perfekte Vorlagen, damit seine Aussagen aus dem Kontext gerissen werden und mal wieder der Verein in ein schlechtes Licht gerückt wird.

Das einzige, was unser Verein gerade braucht, ist RUHE. Und nicht einen Präsidenten, der irgendwas von Revolution faselt. Bei der Unprofessionalität, die unsere GF und das Präsidium quer durch die Bereiche an den Tag legt, kommt man sich echt vor, als würde man Fan eines Kreisligisten sein...

Und bevor mir jemand kommt mit "Ja aus dem Kontext gerissen" und "Er darf ja wohl seine Meinung sagen" - ja kann er, aber dann braucht er sich nicht wundern, wenn wir Probleme haben, einen Hauptsponsor zu finden. Wer hat denn schon Lust, einen Verein zu sponsoren, der von einem Ex-Ultra angeführt wird, der ständig aus dem Off zutiefst absurde und einfältige Aussagen trifft? Gerade als angeblicher Kommunikationsexperte wird er sicherlich abstrahieren und sich ausmalen können, dass schlechte PR eben nicht besser ist als gar keine PR. Halbwegs seriöse Unternehmen werden doch die Finger lassen von einem amateurhaft geführten Verein, bei dem der Präsi ständig im Rampenlicht steht und zweifelhafte Aussagen an die Öffentlichkeit trägt.

Dann soll er lieber das machen, was er versprochen hat, nämlich den Verein in eine sportlich und wirtschaftlich bessere Zukunft führen und einfach mal sich der Gegenwart stellen statt nur über die Vergangenheit zu reden und Spitzen zu verteilen und über ungelegte Eier aus der Zukunft zu sprechen. Da kriegt man echt das Gefühl, dass er mit seinem Dilettantismus einfach nur versucht von der Inkompetenz abzulenken, die in unserem Verein vorherrscht und glaubt, dass es dem Verein gut tut, wenn er "ehrlich" und "offen" über das Geschäft spricht. Bloß juckt es absolut niemanden im Profi-Fußball oder in der Wirtschaft oder in der Gesellschaft, was der Kay so von sich gibt. Ich würde sogar behaupten, dass es die meisten Hertha-Fans auch nicht interessiert. Zumindest die meisten Hertha-Fans, die ich kenne, treibt eher die Sorge, dass wir in der aktuellen Situation durchgereicht werden und nicht ob wir in 10 Jahren noch einen Investor haben oder nicht. Wäre doch also schön, sich einfach mal auf den Fußball zu konzentrieren und allen Beteiligten den Rücken freizuhalten, damit zum Start der 2.Bundesliga ein halbwegs brauchbarer Kader steht anstatt sowas zu machen.

Echt, dieser Verein macht es einem echt nicht einfach...


Da hast Du meine Gemütslage schön ausformuliert. Ich stand dem Präsidenten bisher neutral gegenüber, aber langsam gehen mir diese unnötigen "Interviews" auf die Nüsse. Inhaltlich grenzwertige Aussagen, und für mich reine Dampfplauderei. Kann hier nicht mal Ruhe einkehren? Ich bekomme inzwischen schon immer Puls, wenn ein neues Interview verkündet wird.

•     •     •


Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht.
Kay Bernstein [✝] |#1899
04.07.2023 - 14:10 Uhr
Mache ich eine Liste mit Argumenten für Bernstein und eine Liste mit Argumenten gegen Bernstein, dann erkenne ich nicht den Mehrwert!

•     •     •

Hertha ist Liebe und LEIDENschaft.
Im schlimmsten Fall eine sexuelle Ausrichtung.
—————————————-
Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates
Kay Bernstein [✝] |#1900
05.07.2023 - 15:54 Uhr
Erstmal vielen lieben Dank, dass hier viele auch nochmal auf den Punkt bringen, dass Herr Bernstein eben nicht gut kommuniziert.
Gleichzeitig habe ich auch das Gefühl, dass die meisten Pro Bernstein Argumente relativ sachlich gehalten sind. Da war die Stimmung schon schlimmer.

Zum Thema aus den Medien halten, passt dann auch die El-Jindaoui Verlängerung. Warum ist der Präsident bei den Fotos dabei? Dafür sollte Zecke genügen, von mir aus noch Weber, wobei das bei Nachwuchsmannschaften auch nicht nötig ist. Das war schon bei El-Jindaouis Verpflichtung auffällig, dass Bobic da prominent zu sehen gewesen ist. Und da sind wir wieder bei der Profilierung, die dem Verein nichts, aber auch gar nichts bringt.

Als Außenstehender ergibt sich aus seinem Verhalten einfach Null Mehrwert. Wenn überhaupt befeuert man meinem Verständnis nach das Gefühl, dass der Präsident entschieden hat und nicht die von ihm berufenen Experten. Kann man machen, da er auch Verantwortungsträger ist, erscheint aber eben auch so, als suche er das Rampenlicht.

Er muss da nicht sein, er hat da nichts Gehaltvolles mitzuteilen (klar, die meisten labern eh nur bei Präsentationen und Verlängerungen, so fair will ich sein) und es fühlt sich einfach danach an, als wolle man sagen: hier, das hab ich gemacht.

Und da sollte man einfach ehrlich sein, dass die Kritik der Selbstdarstellung, gerade in Vergleich zu Vorgängern und anderen Präsidenten, bislang zutreffend ist.
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