| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
31.07.2022 - 13:48 Uhr
Zitat von handycap
Hier kannst du die "vermeintlichen Gründe" nachlesen
Wobei es zwischen den Zeilen gelesen, mir so vorkommt als, wenn der Verein dringend Geld benötigt.
Zitat von Clubman
Am Mittwoch wurde MK von den Aufsichtsratsvertretern des e.V. aus wichtigen Gründen abberufen. Niemand außer dem Vorstand vom e.V. kennt zurzeit die Gründe.
Am Mittwoch wurde MK von den Aufsichtsratsvertretern des e.V. aus wichtigen Gründen abberufen. Niemand außer dem Vorstand vom e.V. kennt zurzeit die Gründe.
Hier kannst du die "vermeintlichen Gründe" nachlesen
Wobei es zwischen den Zeilen gelesen, mir so vorkommt als, wenn der Verein dringend Geld benötigt.
Wobei ich da gleich eine Frage an die Juristen unter uns habe, ist eine vertraglich vereinbarte Spende einklagbar?
Ich habe dazu nicht viel gefunden.
31.07.2022 - 14:41 Uhr
Zitat von OnlyH96
Dir Vorwürfe gegen Kind und die Kapitalseite sind definitiv schwerwiegend. Aber sie haben keinen direkten Bezug zum Geschäftsführer. Eine ausbleibende Zahlung der Kapitalseite hat nichts mit dem GF zu tun.
Dir Vorwürfe gegen Kind und die Kapitalseite sind definitiv schwerwiegend. Aber sie haben keinen direkten Bezug zum Geschäftsführer. Eine ausbleibende Zahlung der Kapitalseite hat nichts mit dem GF zu tun.
Aber wer, wenn nicht der GF ist dafür verantwortlich?
Für mich sind die aufgeführten Gründe ausreichend um zu erklären, dass eine weitere Zusammenarbeit zwischen Kind und dem e.V. nicht möglich und noch weniger wünschenswert ist.
Dennoch reichen die Gründe für mich nicht aus, um das Vorgehen vom e.V. so wie es gelaufen ist zu rechtfertigen oder zu beschönigen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der e.V. nicht die Möglichkeit gehabt hätte seinen Fans u. Mitglieder erst davon zu informieren, und eine weniger feindliche Lösung zu finden. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass der GF der KGaA ohne das Wissen der Kapitalseite gehandelt hat, d.h. es muss auch für die Kapitalseite Gründe gegeben haben diese Zahlung zurückzuhalten, der Vorwurf dieses zu machen, um den Verein bewusst zu schaden, möchte ich dann doch bezweifeln.
31.07.2022 - 14:57 Uhr
Zitat von richie96
Hier kannst du die "vermeintlichen Gründe" nachlesen
Wobei es zwischen den Zeilen gelesen, mir so vorkommt als, wenn der Verein dringend Geld benötigt.
@hanycap: danke für die Quelle. Kannst/darfst du sagen wo diese herkommen? Die Gründe verwundern mich ziemlich, das sie doch teilweise von den bisher bekannten Gründen abweichen.
Zu den jetzt genannten Gründen lässt sich zumindest festhalten, dass diese keinen direkten Bezug zu der Tätigkeit von MK als GF der Management GmbH oder der KGaA haben. Dennoch können diese Gründe tatsächlich einen gewichtigen Grund für eine Abberufung darstellen. Auch die Privatperson MK darf keine Handlungen vornehmen, welche den Gesellschafter einer GmbH für welche er als GF tätig ist, negative Auswirkungen hat. Auch in diesen Fällen kann es dem Gesellschafter unzumutbar sein mit dem GF weiterhin zusammen zu arbeiten.
Ob die jetzt genannten Gründe hierfür ausreichen und sich der e.V. durch dieses Handeln einen gefallen tut, ist aber mehr als fraglich. Bei den genannten ausstehenden Zahlungen, hätte der e.V., sofern die Ansprüche rechtssicher sind, diese auf einem anderen Wege einfordern können. Durch die Abberufung von MK wird die Kapitalseite jetzt sicherlich nicht motiviert die Zahlungen zu leisten. Der e.V. wird daher noch weitere Schritte gegen die Kapitalseite einleiten müssen, um ihre Forderungen geltend zu machen. Es ist somit leider mit einer weiteren Verhärtung der Fronten zu rechnen.
Darüber hinaus liegen die genannten Gründe teilweise bereits um einige Zeit zurück. Hier wird es schwer für den e.V. die Abberufung ohne Beteiligung des Aufsichtsrates zu begründen. Alle Gründe lagen schließlich weit vor Mittwoch vor.
Ich muss daher Handycap zustimmen, dass es sich so anhört als wenn der e.V. Geld benötigt. Und anscheinend ist dies so dringend der Fall, dass man durch eine Kurzschlusshandlung versucht den letzten Strohhalm zu ziehen.
Es bleibt spannend....
Hier kannst du die "vermeintlichen Gründe" nachlesen
Wobei es zwischen den Zeilen gelesen, mir so vorkommt als, wenn der Verein dringend Geld benötigt.
@hanycap: danke für die Quelle. Kannst/darfst du sagen wo diese herkommen? Die Gründe verwundern mich ziemlich, das sie doch teilweise von den bisher bekannten Gründen abweichen.
Zu den jetzt genannten Gründen lässt sich zumindest festhalten, dass diese keinen direkten Bezug zu der Tätigkeit von MK als GF der Management GmbH oder der KGaA haben. Dennoch können diese Gründe tatsächlich einen gewichtigen Grund für eine Abberufung darstellen. Auch die Privatperson MK darf keine Handlungen vornehmen, welche den Gesellschafter einer GmbH für welche er als GF tätig ist, negative Auswirkungen hat. Auch in diesen Fällen kann es dem Gesellschafter unzumutbar sein mit dem GF weiterhin zusammen zu arbeiten.
Ob die jetzt genannten Gründe hierfür ausreichen und sich der e.V. durch dieses Handeln einen gefallen tut, ist aber mehr als fraglich. Bei den genannten ausstehenden Zahlungen, hätte der e.V., sofern die Ansprüche rechtssicher sind, diese auf einem anderen Wege einfordern können. Durch die Abberufung von MK wird die Kapitalseite jetzt sicherlich nicht motiviert die Zahlungen zu leisten. Der e.V. wird daher noch weitere Schritte gegen die Kapitalseite einleiten müssen, um ihre Forderungen geltend zu machen. Es ist somit leider mit einer weiteren Verhärtung der Fronten zu rechnen.
Darüber hinaus liegen die genannten Gründe teilweise bereits um einige Zeit zurück. Hier wird es schwer für den e.V. die Abberufung ohne Beteiligung des Aufsichtsrates zu begründen. Alle Gründe lagen schließlich weit vor Mittwoch vor.
Ich muss daher Handycap zustimmen, dass es sich so anhört als wenn der e.V. Geld benötigt. Und anscheinend ist dies so dringend der Fall, dass man durch eine Kurzschlusshandlung versucht den letzten Strohhalm zu ziehen.
Es bleibt spannend....
Ob der e.V. Geld benötigt oder nicht ist doch vollkommen irrelevant.
Das Geld wurde dem e.V. vertraglich zugesagt und ist somit zu zahlen.
Wenn ich jemandem Geld schulde zahle ich es ihm, unabhängig davon ob er das Geld "braucht" oder nicht.
31.07.2022 - 15:11 Uhr
Zitat von Saufnase
Ob der e.V. Geld benötigt oder nicht ist doch vollkommen irrelevant.
Das Geld wurde dem e.V. vertraglich zugesagt und ist somit zu zahlen.
Wenn ich jemandem Geld schulde zahle ich es ihm, unabhängig davon ob er das Geld "braucht" oder nicht.
Ob der e.V. Geld benötigt oder nicht ist doch vollkommen irrelevant.
Das Geld wurde dem e.V. vertraglich zugesagt und ist somit zu zahlen.
Wenn ich jemandem Geld schulde zahle ich es ihm, unabhängig davon ob er das Geld "braucht" oder nicht.
Ja und nein, zuerst muss da einmal geklärt werde, ob dem denn so ist, denn nur weil ich sage, du schuldest mir was, muss das nicht zwingend richtig sein. Dazu hat Kind sicherlich nicht ohne das Wissen der Kapitalseite gehandelt, d.h. es muss a einen Grund dafür geben, dass die Kapitalseite diese Zahlungen nicht getätigt hat und b wäre dieses Vorgehen für mich immer noch falsch weil ich auch nach Kind als GF weiterhin Gelder von der Kapitalseite her zum Überleben brauche.
Wenn man sich seiner Sache so sicher wäre, hätte man Kind auch direkt damit konfrontieren können, um so ggf. einen freiwilligen Rücktritt von Kind zu erzwingen, aber man ist sich wohl der Sache entweder nicht sicher genug, oder aber persönliche Befindlichkeiten werden höher geschätzt als das wohl von H96, was wir zuvor ja schon einige Male von Kind erlebt haben.
31.07.2022 - 15:19 Uhr
Unabhängig davon, wie ich zu Martin Kind stehe, habe ich mir vorgenommen, mir ein abschließendes Urteil bzw. eine Meinung erst zu holen, wenn (Zumindest annähernd) transparent ist, was genau vorgefallen ist bzw. welche eventuellen Vereinbarungen nun genau von wem nicht eingehalten wurden.
Das gesamte Konstrukt ist derart komplex, dass ich mich da noch auf keine Seite schlagen möchte.
Ein wenig verwundert bin ich, dass nun doch einige Gründe/Punkte/Vorwürfe des e.V. in diversen Foren und sogar in der BILD aufgetaucht sind. War man doch nicht müde zu betonen, dass man sich in einem schwebenden Verfahren befinde und man eine Stillschweigen-Vereinbarung habe.
Das gesamte Konstrukt ist derart komplex, dass ich mich da noch auf keine Seite schlagen möchte.
Ein wenig verwundert bin ich, dass nun doch einige Gründe/Punkte/Vorwürfe des e.V. in diversen Foren und sogar in der BILD aufgetaucht sind. War man doch nicht müde zu betonen, dass man sich in einem schwebenden Verfahren befinde und man eine Stillschweigen-Vereinbarung habe.
31.07.2022 - 15:19 Uhr
Zitat von Nickname2020
Wenn Kind nicht einmal zu Vorstandssitzungen erscheint, wie will man ihn konfrontieren
?
Zitat von handycap
Wenn man sich seiner Sache so sicher wäre, hätte man Kind auch direkt damit konfrontieren können, um so ggf. einen freiwilligen Rücktritt von Kind zu erzwingen, aber man ist sich wohl der Sache entweder nicht sicher genug, oder aber persönliche Befindlichkeiten werden höher geschätzt als das wohl von H96, was wir zuvor ja schon einige Male von Kind erlebt haben.
Wenn man sich seiner Sache so sicher wäre, hätte man Kind auch direkt damit konfrontieren können, um so ggf. einen freiwilligen Rücktritt von Kind zu erzwingen, aber man ist sich wohl der Sache entweder nicht sicher genug, oder aber persönliche Befindlichkeiten werden höher geschätzt als das wohl von H96, was wir zuvor ja schon einige Male von Kind erlebt haben.
Wenn Kind nicht einmal zu Vorstandssitzungen erscheint, wie will man ihn konfrontieren
?Du hast dich zwar gegen die Online- bzw. Briefwahl ausgesprochen, solche Kommunikationswege existieren allerdings dennoch (auch in Hannover).
31.07.2022 - 15:26 Uhr
Zitat von Red_Nax
Ein wenig verwundert bin ich, dass nun doch einige Gründe/Punkte/Vorwürfe des e.V. in diversen Foren und sogar in der BILD aufgetaucht sind. War man doch nicht müde zu betonen, dass man sich in einem schwebenden Verfahren befinde und man eine Stillschweigen-Vereinbarung habe.
Ein wenig verwundert bin ich, dass nun doch einige Gründe/Punkte/Vorwürfe des e.V. in diversen Foren und sogar in der BILD aufgetaucht sind. War man doch nicht müde zu betonen, dass man sich in einem schwebenden Verfahren befinde und man eine Stillschweigen-Vereinbarung habe.
Naja, der e.v. hat halt heute eine Mail rausgeschickt in der sie sich zu der Situation äußern und einiges ausfdröseln.
Wurde ja so gewünscht. Müsste dann doch eher ein Grund zur Freude sein, oder?
31.07.2022 - 15:30 Uhr
Zitat von Nickname2020
Die Infos stammen aus einem Mitgliederbrief, der heute versendet wurde und der auch mit dem Anwalt abgestimmt ist. Hier der Wortlaut:
Zitat von Red_Nax
Ein wenig verwundert bin ich, dass nun doch einige Gründe/Punkte/Vorwürfe des e.V. in diversen Foren und sogar in der BILD aufgetaucht sind. War man doch nicht müde zu betonen, dass man sich in einem schwebenden Verfahren befinde und man eine Stillschweigen-Vereinbarung habe.
Ein wenig verwundert bin ich, dass nun doch einige Gründe/Punkte/Vorwürfe des e.V. in diversen Foren und sogar in der BILD aufgetaucht sind. War man doch nicht müde zu betonen, dass man sich in einem schwebenden Verfahren befinde und man eine Stillschweigen-Vereinbarung habe.
Die Infos stammen aus einem Mitgliederbrief, der heute versendet wurde und der auch mit dem Anwalt abgestimmt ist. Hier der Wortlaut:
Der Vorstand informiert...
Liebes Mitglied,
seitdem wir am Mittwochabend Martin Kind als Geschäftsführer der Hannover 96 Management GmbH aus wichtigen Gründen abberufen haben, gibt es bei euch sicherlich viele Fragezeichen. Da zu dem Vorgang ein gerichtliches Eilverfahren läuft, können wir leider nicht vollumfänglich informieren, so wie wir es gerne machen würden. Vor allem werden wir daher die „wichtigen Gründe“ zum jetzigen Zeitpunkt nicht explizit benennen. Dennoch möchten wir versuchen, zumindest ein paar Fragen zu klären. Bevor einige Fakten folgen, noch eine Erklärung der genutzten Abkürzungen, die den Text hoffentlich leserlicher machen:
H96 e.V. – Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V. (Mutterverein)
H96 KGaA – Hannover 96 GmbH & Co. KGaA (DFL-Lizenznehmerin, sie organisiert den Profifußball)
H96M – Hannover 96 Management GmbH (zu 100% im Eigentum des H96 e.V.; stellt die Geschäftsführung der H96KGaA)
H96 S&S – Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG (im Besitz der drei Gesellschafter Kind, Roßmann und Baum und Kommanditaktionärin, vereinfacht Geldgeberin, der H96 KGaA)
Kapitalseite – Vereinfachte Zusammenfassung von H96 KGaA und H96 S&S
Aktuell wurde beim Landgericht Hannover eine einstweilige Verfügung gegen die Abberufung von Herrn Kind durch seine Anwälte beantragt. Der H96 e.V. hat über seinen Rechtsbeistand hierzu eine Schutzschrift hinterlegen lassen. Mit einer Entscheidung rechnen wir frühestens in der übernächsten Woche.
In einem Gespräch am 21.07.2022 hat ein Vertreter der H96 S&S gegenüber einem Vertreter des H96 e.V. bestätigt, dass sich der H96 e.V. jederzeit an die zwischen Verein und Kapitalseite geschlossenen Verträge, insbesondere den Hannover-96-Vertrag, gehalten hat.
Demgegenüber hat die Kapitalseite schon mehrfach gegen den Hannover-96-Vertrag und die zugleich abgeschlossene Fördervereinbarung verstoßen und eine festgelegte Spende in Höhe von 200.000 € nicht und weitere Spenden nicht zum vereinbarten Zeitpunkt gezahlt und hiermit wissentlich die Liquidität des H96 e.V. geschwächt. Auch wurden vertraglich vereinbarte Darlehen in Höhe von mindestens 300.000 € nicht ausgezahlt. Trotz Ankündigung der Kapitalseite keine vertraglich vereinbarten Leistungen bis auf weiteres zu erbringen, sichert der Vorstand aktuell die weitere Finanzierung des H96 e.V.
Auch stellte die Kapitalseite dem H96 e.V. plötzlich im Jahr 2021 Rechnungen in Höhe von deutlich über 400.000 €, für die es weder eine vertragliche noch eine sonstige Grundlage gibt. So möchte die Kapitalseite für die Nutzung der Fußballplätze im NLZ durch H96 e.V.-Mannschaften hohe Kosten geltend machen, obwohl im Grundlagenvertrag aus dem Jahr 2014 eindeutig geregelt ist, dass der H96 e.V. die Plätze kostenfrei nutzen darf. Ebenfalls wurden Rechnungen für den Bereich Kommunikation gestellt. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass Herr Kind für jede Erwähnung des H96 e.V. in den Medien der H96 KGaA eine Bezahlung rückwirkend fordert. Dies wurde seitens Herrn Kind als Vorwand genutzt, Spendenzahlungen zurückzuhalten und eine Änderung des Grundlagenvertrags zu erreichen. Pikanterweise wurden diese Rechnungen erst für den Zeitraum ab dem Februar 2019 gestellt, also jenem Zeitraum, in dem Herr Kind als Vorstandsvorsitzender des H96 e.V. ausschied. Auch wurde von der Kapitalseite bis heute kein Kaufpreis für das Gebäude Clausewitzstraße 2 gezahlt, als dieses im Jahr 2018, noch unter Verantwortung von Martin Kind, vom H96 e.V. an die H96 KGaA übergeben wurde. Wie schon auf der Mitgliederversammlung 2021 berichtet, hat der damalige H96 e.V.-Vorstand unter Martin Kind den Wert des Gebäudes nicht einmal aus der Bilanz des H96 e.V. ausgebucht.
Die hier vorliegende Abberufung aus wichtigem Grund stellt keine Verletzung des Hannover-96-Vertrages oder eines sonstigen Vertrages dar. Eine Abberufung von Herrn Kind als Geschäftsführer ist weder vertraglich noch gesetzlich ausgeschlossen, vor allen Dingen nicht eine solche aus wichtigem Grund. Insbesondere hat der Vorstand nicht, wie im Hannover-96-Vertrag vereinbart, die Satzung geändert und dies, obwohl die H96 S&S selbst nicht vertragstreu war (vgl. 3.). Herr Kind hat persönlich die wichtigen Gründe geschaffen, die eine Weiterführung der Geschäftsführung durch ihn nicht möglich machen.
In der Mitgliederversammlung 2022 haben die Mitglieder ohne Gegenstimme den Vorstand über eine Satzungsänderung verpflichtet, alles aktiv zu tun und nichts zu unterlassen, um 50+1 zu erhalten. Auch die Vertragsparteien des Hannover-96-Vertrages haben sich dazu verpflichtet. Die Satzung der DFL und auch eine explizite Mitteilung der DFL zum Hannover-96-Vertrag verweisen auf das uneingeschränkte Weisungsrecht des Muttervereins. Bei Verletzungen droht ein Lizenzentzug. Um die Lizenz nicht zu gefährden, war das Handeln des Vorstandes somit zur Sicherung des Profifußballs zwingend notwendig.
Der Vorstand hatte den abberufenen Geschäftsführer ebenfalls aufgefordert, die Erfüllung von §5 der DFL-Lizenzordnung (Personelle und administrative Kriterien) nachzuweisen und die dortigen Vorgaben zu erfüllen. Hierzu hat sich Herr Kind nicht geäußert. Die ordnungsgemäße vollständige Erfüllung der Lizenzordnung ist für den Profifußball zwingend notwendig.
Der Vorstand des H96 e.V. hat Herrn Kind, den ehemaligen Geschäftsführer der H96M, welche sich zu 100% im Eigentum des H96 e.V. befindet, mehrfach für einen inhaltlichen Austausch zu Vorstandssitzungen eingeladen. Diesen Einladungen ist Herr Kind nicht nachgekommen. Auch hat er trotz mehrfacher Nachfrage nicht über die wirtschaftlichen Kennzahlen der H96 KGaA informiert. Noch nicht einmal die Jahresabschlüsse wurden dem Vorstand vorgelegt. Die H96M haftet als Komplementärin für alle Verbindlichkeiten der H96 KGaA. Als Eigentümer der H96M hat der Vorstand des H96 e.V. selbstverständlich Anspruch, vom eigenen Geschäftsführer informiert zu werden. Dies erfolgte nicht.
Der Vorstand als Vertreter des Alleingesellschafters hat den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der H96M am 27. Juli 2022 gebeten, satzungsgemäß zunächst eine einvernehmliche Interimslösung für die Geschäftsführung zu finden und einen Beschluss im Aufsichtsrat der H96M herbeizuführen. Dem Aufsichtsratsvorsitzenden der H96M wurden vom Vorstand am selben Tag zwei Kandidaten für die Interimsgeschäftsführung zur Abstimmung über die Bestellung durch den Aufsichtsrat der H96M benannt. Sobald eine Interimslösung gefunden wurde, muss ebenfalls einvernehmlich eine dauerhafte Lösung gefunden werden. Es bleibt zu hoffen, dass allen beteiligten Personen die Relevanz konstruktiver Arbeit an dieser Stelle bewusst ist.
Der Vorstand
Liebes Mitglied,
seitdem wir am Mittwochabend Martin Kind als Geschäftsführer der Hannover 96 Management GmbH aus wichtigen Gründen abberufen haben, gibt es bei euch sicherlich viele Fragezeichen. Da zu dem Vorgang ein gerichtliches Eilverfahren läuft, können wir leider nicht vollumfänglich informieren, so wie wir es gerne machen würden. Vor allem werden wir daher die „wichtigen Gründe“ zum jetzigen Zeitpunkt nicht explizit benennen. Dennoch möchten wir versuchen, zumindest ein paar Fragen zu klären. Bevor einige Fakten folgen, noch eine Erklärung der genutzten Abkürzungen, die den Text hoffentlich leserlicher machen:
H96 e.V. – Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V. (Mutterverein)
H96 KGaA – Hannover 96 GmbH & Co. KGaA (DFL-Lizenznehmerin, sie organisiert den Profifußball)
H96M – Hannover 96 Management GmbH (zu 100% im Eigentum des H96 e.V.; stellt die Geschäftsführung der H96KGaA)
H96 S&S – Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG (im Besitz der drei Gesellschafter Kind, Roßmann und Baum und Kommanditaktionärin, vereinfacht Geldgeberin, der H96 KGaA)
Kapitalseite – Vereinfachte Zusammenfassung von H96 KGaA und H96 S&S
Aktuell wurde beim Landgericht Hannover eine einstweilige Verfügung gegen die Abberufung von Herrn Kind durch seine Anwälte beantragt. Der H96 e.V. hat über seinen Rechtsbeistand hierzu eine Schutzschrift hinterlegen lassen. Mit einer Entscheidung rechnen wir frühestens in der übernächsten Woche.
In einem Gespräch am 21.07.2022 hat ein Vertreter der H96 S&S gegenüber einem Vertreter des H96 e.V. bestätigt, dass sich der H96 e.V. jederzeit an die zwischen Verein und Kapitalseite geschlossenen Verträge, insbesondere den Hannover-96-Vertrag, gehalten hat.
Demgegenüber hat die Kapitalseite schon mehrfach gegen den Hannover-96-Vertrag und die zugleich abgeschlossene Fördervereinbarung verstoßen und eine festgelegte Spende in Höhe von 200.000 € nicht und weitere Spenden nicht zum vereinbarten Zeitpunkt gezahlt und hiermit wissentlich die Liquidität des H96 e.V. geschwächt. Auch wurden vertraglich vereinbarte Darlehen in Höhe von mindestens 300.000 € nicht ausgezahlt. Trotz Ankündigung der Kapitalseite keine vertraglich vereinbarten Leistungen bis auf weiteres zu erbringen, sichert der Vorstand aktuell die weitere Finanzierung des H96 e.V.
Auch stellte die Kapitalseite dem H96 e.V. plötzlich im Jahr 2021 Rechnungen in Höhe von deutlich über 400.000 €, für die es weder eine vertragliche noch eine sonstige Grundlage gibt. So möchte die Kapitalseite für die Nutzung der Fußballplätze im NLZ durch H96 e.V.-Mannschaften hohe Kosten geltend machen, obwohl im Grundlagenvertrag aus dem Jahr 2014 eindeutig geregelt ist, dass der H96 e.V. die Plätze kostenfrei nutzen darf. Ebenfalls wurden Rechnungen für den Bereich Kommunikation gestellt. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass Herr Kind für jede Erwähnung des H96 e.V. in den Medien der H96 KGaA eine Bezahlung rückwirkend fordert. Dies wurde seitens Herrn Kind als Vorwand genutzt, Spendenzahlungen zurückzuhalten und eine Änderung des Grundlagenvertrags zu erreichen. Pikanterweise wurden diese Rechnungen erst für den Zeitraum ab dem Februar 2019 gestellt, also jenem Zeitraum, in dem Herr Kind als Vorstandsvorsitzender des H96 e.V. ausschied. Auch wurde von der Kapitalseite bis heute kein Kaufpreis für das Gebäude Clausewitzstraße 2 gezahlt, als dieses im Jahr 2018, noch unter Verantwortung von Martin Kind, vom H96 e.V. an die H96 KGaA übergeben wurde. Wie schon auf der Mitgliederversammlung 2021 berichtet, hat der damalige H96 e.V.-Vorstand unter Martin Kind den Wert des Gebäudes nicht einmal aus der Bilanz des H96 e.V. ausgebucht.
Die hier vorliegende Abberufung aus wichtigem Grund stellt keine Verletzung des Hannover-96-Vertrages oder eines sonstigen Vertrages dar. Eine Abberufung von Herrn Kind als Geschäftsführer ist weder vertraglich noch gesetzlich ausgeschlossen, vor allen Dingen nicht eine solche aus wichtigem Grund. Insbesondere hat der Vorstand nicht, wie im Hannover-96-Vertrag vereinbart, die Satzung geändert und dies, obwohl die H96 S&S selbst nicht vertragstreu war (vgl. 3.). Herr Kind hat persönlich die wichtigen Gründe geschaffen, die eine Weiterführung der Geschäftsführung durch ihn nicht möglich machen.
In der Mitgliederversammlung 2022 haben die Mitglieder ohne Gegenstimme den Vorstand über eine Satzungsänderung verpflichtet, alles aktiv zu tun und nichts zu unterlassen, um 50+1 zu erhalten. Auch die Vertragsparteien des Hannover-96-Vertrages haben sich dazu verpflichtet. Die Satzung der DFL und auch eine explizite Mitteilung der DFL zum Hannover-96-Vertrag verweisen auf das uneingeschränkte Weisungsrecht des Muttervereins. Bei Verletzungen droht ein Lizenzentzug. Um die Lizenz nicht zu gefährden, war das Handeln des Vorstandes somit zur Sicherung des Profifußballs zwingend notwendig.
Der Vorstand hatte den abberufenen Geschäftsführer ebenfalls aufgefordert, die Erfüllung von §5 der DFL-Lizenzordnung (Personelle und administrative Kriterien) nachzuweisen und die dortigen Vorgaben zu erfüllen. Hierzu hat sich Herr Kind nicht geäußert. Die ordnungsgemäße vollständige Erfüllung der Lizenzordnung ist für den Profifußball zwingend notwendig.
Der Vorstand des H96 e.V. hat Herrn Kind, den ehemaligen Geschäftsführer der H96M, welche sich zu 100% im Eigentum des H96 e.V. befindet, mehrfach für einen inhaltlichen Austausch zu Vorstandssitzungen eingeladen. Diesen Einladungen ist Herr Kind nicht nachgekommen. Auch hat er trotz mehrfacher Nachfrage nicht über die wirtschaftlichen Kennzahlen der H96 KGaA informiert. Noch nicht einmal die Jahresabschlüsse wurden dem Vorstand vorgelegt. Die H96M haftet als Komplementärin für alle Verbindlichkeiten der H96 KGaA. Als Eigentümer der H96M hat der Vorstand des H96 e.V. selbstverständlich Anspruch, vom eigenen Geschäftsführer informiert zu werden. Dies erfolgte nicht.
Der Vorstand als Vertreter des Alleingesellschafters hat den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der H96M am 27. Juli 2022 gebeten, satzungsgemäß zunächst eine einvernehmliche Interimslösung für die Geschäftsführung zu finden und einen Beschluss im Aufsichtsrat der H96M herbeizuführen. Dem Aufsichtsratsvorsitzenden der H96M wurden vom Vorstand am selben Tag zwei Kandidaten für die Interimsgeschäftsführung zur Abstimmung über die Bestellung durch den Aufsichtsrat der H96M benannt. Sobald eine Interimslösung gefunden wurde, muss ebenfalls einvernehmlich eine dauerhafte Lösung gefunden werden. Es bleibt zu hoffen, dass allen beteiligten Personen die Relevanz konstruktiver Arbeit an dieser Stelle bewusst ist.
Der Vorstand
Danke für die schnelle Antwort.
Ich hatte es erst nach meinem Beitrag dann im anderen Thread gelesen (Schande über Mein Haupt)
Dennoch bleibt ja der Kern derselbe:
Wenn ich mich in einem schwebenden Verfahren befinde, äußere ich mich öffentlich bis zur nächsten Verhandlung Eig gar nicht und gebe nicht 5 Punkte preis und halte 3 zurück.
Insgesamt aber natürlich für die Mitglieder/Öffentlichkeit etc. gut, da man Informationen bekommt.
Ich wäre wahrscheinlich bei meinem bisherigen Weg geblieben, aber wie gesagt, insgesamt ist die Öffentlichkeit dankbar
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Red_Nax am 31.07.2022 um 15:32 Uhr bearbeitet
31.07.2022 - 15:55 Uhr
Zitat von Saufnase
Ob der e.V. Geld benötigt oder nicht ist doch vollkommen irrelevant.
Das Geld wurde dem e.V. vertraglich zugesagt und ist somit zu zahlen.
Wenn ich jemandem Geld schulde zahle ich es ihm, unabhängig davon ob er das Geld "braucht" oder nicht.
Zitat von richie96
Hier kannst du die "vermeintlichen Gründe" nachlesen
Wobei es zwischen den Zeilen gelesen, mir so vorkommt als, wenn der Verein dringend Geld benötigt.
@hanycap: danke für die Quelle. Kannst/darfst du sagen wo diese herkommen? Die Gründe verwundern mich ziemlich, das sie doch teilweise von den bisher bekannten Gründen abweichen.
Zu den jetzt genannten Gründen lässt sich zumindest festhalten, dass diese keinen direkten Bezug zu der Tätigkeit von MK als GF der Management GmbH oder der KGaA haben. Dennoch können diese Gründe tatsächlich einen gewichtigen Grund für eine Abberufung darstellen. Auch die Privatperson MK darf keine Handlungen vornehmen, welche den Gesellschafter einer GmbH für welche er als GF tätig ist, negative Auswirkungen hat. Auch in diesen Fällen kann es dem Gesellschafter unzumutbar sein mit dem GF weiterhin zusammen zu arbeiten.
Ob die jetzt genannten Gründe hierfür ausreichen und sich der e.V. durch dieses Handeln einen gefallen tut, ist aber mehr als fraglich. Bei den genannten ausstehenden Zahlungen, hätte der e.V., sofern die Ansprüche rechtssicher sind, diese auf einem anderen Wege einfordern können. Durch die Abberufung von MK wird die Kapitalseite jetzt sicherlich nicht motiviert die Zahlungen zu leisten. Der e.V. wird daher noch weitere Schritte gegen die Kapitalseite einleiten müssen, um ihre Forderungen geltend zu machen. Es ist somit leider mit einer weiteren Verhärtung der Fronten zu rechnen.
Darüber hinaus liegen die genannten Gründe teilweise bereits um einige Zeit zurück. Hier wird es schwer für den e.V. die Abberufung ohne Beteiligung des Aufsichtsrates zu begründen. Alle Gründe lagen schließlich weit vor Mittwoch vor.
Ich muss daher Handycap zustimmen, dass es sich so anhört als wenn der e.V. Geld benötigt. Und anscheinend ist dies so dringend der Fall, dass man durch eine Kurzschlusshandlung versucht den letzten Strohhalm zu ziehen.
Es bleibt spannend....
Hier kannst du die "vermeintlichen Gründe" nachlesen
Wobei es zwischen den Zeilen gelesen, mir so vorkommt als, wenn der Verein dringend Geld benötigt.
@hanycap: danke für die Quelle. Kannst/darfst du sagen wo diese herkommen? Die Gründe verwundern mich ziemlich, das sie doch teilweise von den bisher bekannten Gründen abweichen.
Zu den jetzt genannten Gründen lässt sich zumindest festhalten, dass diese keinen direkten Bezug zu der Tätigkeit von MK als GF der Management GmbH oder der KGaA haben. Dennoch können diese Gründe tatsächlich einen gewichtigen Grund für eine Abberufung darstellen. Auch die Privatperson MK darf keine Handlungen vornehmen, welche den Gesellschafter einer GmbH für welche er als GF tätig ist, negative Auswirkungen hat. Auch in diesen Fällen kann es dem Gesellschafter unzumutbar sein mit dem GF weiterhin zusammen zu arbeiten.
Ob die jetzt genannten Gründe hierfür ausreichen und sich der e.V. durch dieses Handeln einen gefallen tut, ist aber mehr als fraglich. Bei den genannten ausstehenden Zahlungen, hätte der e.V., sofern die Ansprüche rechtssicher sind, diese auf einem anderen Wege einfordern können. Durch die Abberufung von MK wird die Kapitalseite jetzt sicherlich nicht motiviert die Zahlungen zu leisten. Der e.V. wird daher noch weitere Schritte gegen die Kapitalseite einleiten müssen, um ihre Forderungen geltend zu machen. Es ist somit leider mit einer weiteren Verhärtung der Fronten zu rechnen.
Darüber hinaus liegen die genannten Gründe teilweise bereits um einige Zeit zurück. Hier wird es schwer für den e.V. die Abberufung ohne Beteiligung des Aufsichtsrates zu begründen. Alle Gründe lagen schließlich weit vor Mittwoch vor.
Ich muss daher Handycap zustimmen, dass es sich so anhört als wenn der e.V. Geld benötigt. Und anscheinend ist dies so dringend der Fall, dass man durch eine Kurzschlusshandlung versucht den letzten Strohhalm zu ziehen.
Es bleibt spannend....
Ob der e.V. Geld benötigt oder nicht ist doch vollkommen irrelevant.
Das Geld wurde dem e.V. vertraglich zugesagt und ist somit zu zahlen.
Wenn ich jemandem Geld schulde zahle ich es ihm, unabhängig davon ob er das Geld "braucht" oder nicht.
Da ist die Stammtischlogik wieder durchgekommen, natürlich müssen Zahlungen erfolgen wenn diese vereinbart sind, aber ist es dann die richtige Maßnahme den GF einer Gesellscht zu kündigen die dafür garnicht zuständig ist.
Für mich ist die Begründung nicht zwingend mit der sofortigen Absetzung des GF gerechtfertigt. Ich kann mir vorstellen das ein Gericht das auch so sieht, sondern als geeignete Maßnahme das Einfordern der ausstehenden Beträge vorrangig als Aufgabe des e.V sieht.
31.07.2022 - 16:34 Uhr
Kind hat sich in der NP zu der Mail des e.V. geäußert:
"Das sind doch Nebenkriegsschauplätze, die angeblich so wichtigen Gründe nennen sie ja nicht“, reagierte Kind auf die Stellungnahme des Vorstands des Muttervereins. Er kündigte am frühen Sonntagnachmittag an: „Wir werden uns morgen dazu äußern und die richtigen Zahlen ins Netz stellen."
Link: https://www.neuepresse.de/sport/regional/martin-kind-reagiert-auf-vorwuerfe-des-e-v-von-96-nebenkriegsschauplaetze-XJAYYDDJKAXOIQPTSGFRZ6K4H4.html
"Das sind doch Nebenkriegsschauplätze, die angeblich so wichtigen Gründe nennen sie ja nicht“, reagierte Kind auf die Stellungnahme des Vorstands des Muttervereins. Er kündigte am frühen Sonntagnachmittag an: „Wir werden uns morgen dazu äußern und die richtigen Zahlen ins Netz stellen."
Link: https://www.neuepresse.de/sport/regional/martin-kind-reagiert-auf-vorwuerfe-des-e-v-von-96-nebenkriegsschauplaetze-XJAYYDDJKAXOIQPTSGFRZ6K4H4.html
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