Hannover 96 Hannover 96
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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#781
20.11.2014 - 10:53 Uhr
Ist es nicht so, dass, selbst wenn es 5000 oder gar 10000 wären, die Gruppe im Verhältnis zu allen Anhängern von Hannover 96 immer noch "klein" bliebe? Sicherlich setzt sich außerhalb dieser Gruppen wahrscheinlich nur ein kleiner Prozentsatz direkt mit den Vorkommnissen rund um die Ultras und Martin Kind auseinander, aber die Gruppe, die Kind lieber heute als morgen nicht mehr als Präsident von Hannover 96 haben möchte, ist doch eindeutig in der Minderheit. Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht theoretisch Recht haben könnten, macht ihre "Anliegen" aber unbedeutender, als das für die Personen selbst wahrscheinlich den Anschein haben mag.

Martin Kind freut sich sicherlich über gute Stimmung im Stadion. Er mag es wahrscheinlich auch, wenn Leute auf ihn zu kommen und sich darüber freuen, wie toll seine Hörgeräte funktionieren. Viel wichtiger ist ihm aber, dass überhaupt Leute Karten kaufen und ins Stadion kommen - denn das generiert dem Verein Einnahmen. Den direkten Zusammenhang zwischen guter Stimmung ("Hexenkessel") und der Heimstärke mag es vielleicht in den Augen mancher geben, allerdings scheint er aufgrund der aktuell erneut präsentierten Heimstärke wahrscheinlich ebenfalls etwas geringer zu sein als von einigen angenommen. Sieht ein Unternehmer und pragmatisch denkender Mensch wie Kind dann, dass das Stadion auch ohne einige Leute voll ist und die Mannschaft trotzdem zu Hause nahezu jeden Gegner schlagen kann, dann erhöht das natürlich nicht unbedingt die Gesprächsbereitschaft, weil die Notwendigkeit fehlt, sich mit solch "unbequemen" Themen auseinander zu setzen.

Was hier bereits mehrfach angesprochen wurde, sehe ich absolut genau so. Es gibt Ultra-Gruppierungen, die sich der unseren anschließen und Kind nicht mehr haben wollen. Und es gibt den Großteil der Fußballfans in Deutschland, denen Kind aufgrund seines Kampfes gegen 50+1 ein Dorn im Auge ist. Ein Teil davon weiß nicht mal, dass er bereits einen für seinen Verein hervorragenden Kompromiss hat schließen können und freut sich eher, dass er jetzt "Ruhe gibt". Das stellt uns aber nicht in eine Ecke mit Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen oder Leipzig, sondern festigt Kinds Image als knallharter, gut kalkulierender Geschäftsmann. Uli Hoeneß hat ja einst gesagt, dass man nach Verhandlungen mit Martin Kind gucken müsse, ob man noch alle Finger an der Hand habe - das trifft es meiner Meinung nach ganz gut. Kämpft er auf der Seite, die man ebenfalls unterstützt, ist er hilfreich. Als "Feind" würde ich ihn allerdings ebenso ungern haben wie Sergio Pinto als Gegenspieler.

•     •     •

„Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung."

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jernals am 20.11.2014 um 10:56 Uhr bearbeitet
Martin Kind |#782
20.11.2014 - 12:01 Uhr
Respekt für deinen toll und sachlich geschriebenen Beitrag
Martin Kind |#783
20.11.2014 - 22:34 Uhr
Ja, das finde ich auch, toller Beitrag.

Nun warten wir also alle wieder auf den Punkt, an dem die Diskussion von vorne beginnt, bis man dann nach drei Seiten wieder an der gleichen Stelle ankommt. Und täglich grüßt das Murmeltier.
Martin Kind |#784
27.11.2014 - 14:17 Uhr
Man merkt es seit einigen Jahren immer stärker: Geld regiert die Welt!
Die großen Vereine werden immer stärker und die kleineren Vereine haben kaum eine Chance bei dem Wettbewerbsdruck mitzuhalten. Noch vor einigen Jahren war es so, dass wir gegen Bayern immer eine Chance hatten und auch das ein oder andere Spiel gewonnen haben. Aber diese Zeiten sind momentan leider vorbei. Es wurde der Bundesliga ja immer nachgesagt, dass alles möglich ist und der letzte gegen den ersten gewinnen kann.
Das ist jetzt nicht mehr möglich. Und wenn kleinere Vereine irgendwann höhere Ziele haben als das stetige graue MIttelfeld, dann wird man nicht drumherum kommen, sich Investoren zu suchen.
Ich gehe sogar soweit, dass ich sagen würde, dass wir in 15-20 Jahren Verhältnisse wie in England haben könnten.
Ich persönlich fände das aber gar nicht so schlecht. Sicher, das was als Traditionsklub erschaffen wurde, wird durch Investoren einfach mal über den Haufen geworfen, aber dafür würde es sportlich enorm nah oben gehen.
Und es mag ja Leute geben, die den Traditionsclub im Vordergrund sehen... Ich persönlich bin vollkommen auf den sportlichen Erfolg der Mannschaft fixiert und auf nichts anderes. Mich interessieren weder die bekloppten, die "Kind muss weg" schreien, noch die Ultras für die alles außer Fußball wichtig ist.
Und dieser Erfolgsweg kann ab einem gewissen Level nur noch durch hohe Geldbeträge fortgesetzt werden, denn sonst stagniert es irgendwann.
Wie Kind schon sagt: Investitionen sind mit Zielen verbunden, das kann man aber auch umdrehen: Ziele sind mit Investionen verbunden, ich denke, dann wird es nochmal klarer.

Ich bin ganz klar einer von denen die sagen: Geld schießt Tore!

Man kann vielleicht mal Glück haben und ein verstecktes Talent verpflichten wie z.B. es bei Kagawa der Fall war, aber das wars dann auch. Auf Dauer geht es nur über Transfers wie Joselu.
Martin Kind |#785
27.11.2014 - 17:28 Uhr
Zitat von UnChandal96
Man merkt es seit einigen Jahren immer stärker: Geld regiert die Welt!
Die großen Vereine werden immer stärker und die kleineren Vereine haben kaum eine Chance bei dem Wettbewerbsdruck mitzuhalten. Noch vor einigen Jahren war es so, dass wir gegen Bayern immer eine Chance hatten und auch das ein oder andere Spiel gewonnen haben. Aber diese Zeiten sind momentan leider vorbei. Es wurde der Bundesliga ja immer nachgesagt, dass alles möglich ist und der letzte gegen den ersten gewinnen kann.
Das ist jetzt nicht mehr möglich. Und wenn kleinere Vereine irgendwann höhere Ziele haben als das stetige graue MIttelfeld, dann wird man nicht drumherum kommen, sich Investoren zu suchen.
Ich gehe sogar soweit, dass ich sagen würde, dass wir in 15-20 Jahren Verhältnisse wie in England haben könnten.
Ich persönlich fände das aber gar nicht so schlecht. Sicher, das was als Traditionsklub erschaffen wurde, wird durch Investoren einfach mal über den Haufen geworfen, aber dafür würde es sportlich enorm nah oben gehen.
Und es mag ja Leute geben, die den Traditionsclub im Vordergrund sehen... Ich persönlich bin vollkommen auf den sportlichen Erfolg der Mannschaft fixiert und auf nichts anderes. Mich interessieren weder die bekloppten, die "Kind muss weg" schreien, noch die Ultras für die alles außer Fußball wichtig ist.
Und dieser Erfolgsweg kann ab einem gewissen Level nur noch durch hohe Geldbeträge fortgesetzt werden, denn sonst stagniert es irgendwann.
Wie Kind schon sagt: Investitionen sind mit Zielen verbunden, das kann man aber auch umdrehen: Ziele sind mit Investionen verbunden, ich denke, dann wird es nochmal klarer.
Ich bin ganz klar einer von denen die sagen: Geld schießt Tore!
Man kann vielleicht mal Glück haben und ein verstecktes Talent verpflichten wie z.B. es bei Kagawa der Fall war, aber das wars dann auch. Auf Dauer geht es nur über Transfers wie Joselu.


Muss ich als Traditionsbewusster einfach gegen halten. Die Bundesliga ist sehr ausgeglichen mMn. Gut, grenzen wir die Bayern mal aus, kann jeder gegen jeden gewinnen. Bestes Bsp. zZ wohl Paderborn. Aber auch andere vermeintlich "kleine" Vereine haben fuer ordentlich Wirbel gesorgt in der Vergangenheit.
Nein zu Investoren! Sportlichen Erfolg soll durch gute Arbeit belohnt werden und nicht durch einen batzen voll Geld. Sport ist und bleibt und soll auch weiterhin "nur" Sport bleiben!
Leider ist es auch richtig, dass die Bundesliga gezwungen ist, Investoren zuzulassen, um international konkurrenzfaehig zu bleiben. Und hier liegt der Hund begraben. In der BPL zB wird nur mit Geld so um sich geschmissen. Das muss aufhoeren. Im Fussball muessen weltweit Regeln eingefuehrt werden wie: Obergrenze fuer Abloesesummen, Obergrenze der Spielergehaelter.
Alles ueberschuessiges Geld wird gespendet fuer einen guten Zweck. Sport, der Fussball, soll Leute zusammenbringen, Freude bereiten, Emotionen freisetzen und NICHT als Geschaeft benutzt werden.
Leider ist es aber so, dass die maechtigen Maenner im Fussball maechtiges Geld verdienen, wieso sollten sie daran was aendern? Bestes, vielleicht aktuellstes Bsp: jetzt wird diskutiert, ob in der 1. Bundesliga auch am Montag gespielt werden soll.
Wird da an die Fans gedacht? Nein, ganz sicher nicht, es wird nur an Geld gedacht und nicht an all die vielen Fans die Fussball zu das gemacht haben, was es eigentlich ist/war(?): Ein atemberaubendes Spiel!

"Mich interessieren weder die bekloppten, die "Kind muss weg" schreien, noch die Ultras für die alles außer Fußball wichtig ist."
Und zu diesem Satz von dir sag ich jetzt einfach mal gar nichts. rolleyes

•     •     •

SALIF SANÉ #5
Martin Kind |#786
27.11.2014 - 17:50 Uhr
Sehr guter Artikel von Jernals!
Ich hätte auch gern noch mehr Stimmung im Stadion. Es wird aber auch schon besser. Gegen Frankfurt und Leverkusen war schon mehr Stimmung im Stadion als zu Anfang der Saison.
Auf jeden Fall gehöre ich auch zu denen, die sich die "Stimmung" in der Endphase der letzten Saison nicht zurückwünschen. Trotz guter Leistungen gegen den HSV und gegen Freiburg kam von den "Ultras" keine Unterstützung, sondern wie auch vereinzelt gegen Leverkusen stupide "Kind muss weg"-Rufe.
Insofern ziehe ich die jetzige Situation vor.
Es ist wohl auch ein bisschen eine Mär, dass die Mannschaftsleistung von der Zuschauerunterstützung abhängt.Sicherlich beflügelt es eine Mannschaft, wenn sie unterstützt wird, wobei "Kind muss weg"-Rufe oder "Tod und Hass dem BTSV" bestimmt nicht dazugehören.
Ich denke es ist eine Frage der Zeit, dass wir auch ohne die Ultras wieder Stimmung ins Stadion bekommen. Eine Sternstunde war diesbezüglich das Heimspiel gegen Sevilla, wo die Ultras auch nicht zur überragenden Stimmung notwendig waren.
Außerdem ist es es halt leider so, dass Geld - erfreulicherweise nicht überall - aber in vielen Bereichen die Welt regiert. Was nützt es einem Verein, wenn wie bei Union Berlin die Stimmung gut ist, aber z.B. dadurch, dass das Stadion zum großen Teil aus Stehplätzen besteht, keine ausreichenden Einnahmen generiert werden können?
Dann lieber ein Mix wie bei Borussia Dortmund, wo die Stehplatztribüne sicherlich auch in Zukunft Kult sein wird, aber eben auch der kaufmännische Aspekt nicht vernachlässigt wird.
Ich denke genauso etwas schwebt Martin Kind vor, obwohl er natürlich durch seine polterige Art manches verbaut. Andererseits wenn man eben sieht, welchen Schaden die Ultras 96 schon bereitet haben, kann man ihm auch nicht verdenken, dass er diesbezüglich nicht mehr sehr kompromissbereit ist.
Martin Kind |#787
27.11.2014 - 19:15 Uhr
Zitat von hanno96
Sehr guter Artikel von Jernals!
Ich hätte auch gern noch mehr Stimmung im Stadion. Es wird aber auch schon besser. Gegen Frankfurt und Leverkusen war schon mehr Stimmung im Stadion als zu Anfang der Saison.
Auf jeden Fall gehöre ich auch zu denen, die sich die "Stimmung" in der Endphase der letzten Saison nicht zurückwünschen. Trotz guter Leistungen gegen den HSV und gegen Freiburg kam von den "Ultras" keine Unterstützung, sondern wie auch vereinzelt gegen Leverkusen stupide "Kind muss weg"-Rufe.
Insofern ziehe ich die jetzige Situation vor.
Es ist wohl auch ein bisschen eine Mär, dass die Mannschaftsleistung von der Zuschauerunterstützung abhängt.Sicherlich beflügelt es eine Mannschaft, wenn sie unterstützt wird, wobei "Kind muss weg"-Rufe oder "Tod und Hass dem BTSV" bestimmt nicht dazugehören.
Ich denke es ist eine Frage der Zeit, dass wir auch ohne die Ultras wieder Stimmung ins Stadion bekommen. Eine Sternstunde war diesbezüglich das Heimspiel gegen Sevilla, wo die Ultras auch nicht zur überragenden Stimmung notwendig waren.
Außerdem ist es es halt leider so, dass Geld - erfreulicherweise nicht überall - aber in vielen Bereichen die Welt regiert. Was nützt es einem Verein, wenn wie bei Union Berlin die Stimmung gut ist, aber z.B. dadurch, dass das Stadion zum großen Teil aus Stehplätzen besteht, keine ausreichenden Einnahmen generiert werden können?
Dann lieber ein Mix wie bei Borussia Dortmund, wo die Stehplatztribüne sicherlich auch in Zukunft Kult sein wird, aber eben auch der kaufmännische Aspekt nicht vernachlässigt wird.
Ich denke genauso etwas schwebt Martin Kind vor, obwohl er natürlich durch seine polterige Art manches verbaut. Andererseits wenn man eben sieht, welchen Schaden die Ultras 96 schon bereitet haben, kann man ihm auch nicht verdenken, dass er diesbezüglich nicht mehr sehr kompromissbereit ist.


MK wird ja oft die Ahnung vom Fussball abgesprochen. Aber wer heute in der ersten oder zweiten Liga eine Rolle spielen will, muss in erster Linie Ahnung vom Geschäft haben, nicht vom Fussball. Das Gegenteil behaupten nur die, die meinen, den Begriff "Fußballkultur" für sich gepachtet zu haben, denen, den es auch egal ist, ob man in drei Klassen tiefer spielt. "Kultur" ist etwas, das sich entwickelt. Und es geht eben nicht mehr darum - wie vielleicht bis in die 90er Jahre - jahrzehntelang die gleichen Parolen zu brüllen, Feindschaften zu schüren oder sich selbst darzustellen. Es geht darum, aus dem "Familenevent Bundesligaspieltag" das Maximum an Ertrag rauszuholen. Und selbst dann ist der Fussball ein Geschäft, mit dem sich selbst mit viel Aufwand und Risiko schwierig Geld verdienen lässt. Auch die, die Sitzplätze haben, sind Fans, auch wenn Sie nicht schreien, hüpfen oder Fahnen schwenken. Es gibt keine Fans erster und zweiter Klasse. Und wenn es welche zweiter Klasse gibt, dann die, die dem Verein durch ihr Verhalten schaden.

Ich kann nur hoffen, dass MK nach seinem Abtritt auch weiterhin die Fäden in der Hand hält. An den Gegebenheiten wird sich jedenfalls nichts zu Gunsten derer ändern, die zur Zeit nicht kommen, Sie hoffen ja, dass dann alles "besser" wird. Aber es werden mindestens die gleichen Regeln gelten, wie zur Zeit auch.

Ich hoffe nur, dass MK die Zeit nutzt und jemanden aufbaut, der seine Schuhgröße hat.
Martin Kind |#788
27.11.2014 - 19:50 Uhr
Zitat von last_minute
Zitat von UnChandal96
Man merkt es seit einigen Jahren immer stärker: Geld regiert die Welt!
Die großen Vereine werden immer stärker und die kleineren Vereine haben kaum eine Chance bei dem Wettbewerbsdruck mitzuhalten. Noch vor einigen Jahren war es so, dass wir gegen Bayern immer eine Chance hatten und auch das ein oder andere Spiel gewonnen haben. Aber diese Zeiten sind momentan leider vorbei. Es wurde der Bundesliga ja immer nachgesagt, dass alles möglich ist und der letzte gegen den ersten gewinnen kann.
Das ist jetzt nicht mehr möglich. Und wenn kleinere Vereine irgendwann höhere Ziele haben als das stetige graue MIttelfeld, dann wird man nicht drumherum kommen, sich Investoren zu suchen.
Ich gehe sogar soweit, dass ich sagen würde, dass wir in 15-20 Jahren Verhältnisse wie in England haben könnten.
Ich persönlich fände das aber gar nicht so schlecht. Sicher, das was als Traditionsklub erschaffen wurde, wird durch Investoren einfach mal über den Haufen geworfen, aber dafür würde es sportlich enorm nah oben gehen.
Und es mag ja Leute geben, die den Traditionsclub im Vordergrund sehen... Ich persönlich bin vollkommen auf den sportlichen Erfolg der Mannschaft fixiert und auf nichts anderes. Mich interessieren weder die bekloppten, die "Kind muss weg" schreien, noch die Ultras für die alles außer Fußball wichtig ist.
Und dieser Erfolgsweg kann ab einem gewissen Level nur noch durch hohe Geldbeträge fortgesetzt werden, denn sonst stagniert es irgendwann.
Wie Kind schon sagt: Investitionen sind mit Zielen verbunden, das kann man aber auch umdrehen: Ziele sind mit Investionen verbunden, ich denke, dann wird es nochmal klarer.
Ich bin ganz klar einer von denen die sagen: Geld schießt Tore!
Man kann vielleicht mal Glück haben und ein verstecktes Talent verpflichten wie z.B. es bei Kagawa der Fall war, aber das wars dann auch. Auf Dauer geht es nur über Transfers wie Joselu.


Muss ich als Traditionsbewusster einfach gegen halten. Die Bundesliga ist sehr ausgeglichen mMn. Gut, grenzen wir die Bayern mal aus, kann jeder gegen jeden gewinnen. Bestes Bsp. zZ wohl Paderborn. Aber auch andere vermeintlich "kleine" Vereine haben fuer ordentlich Wirbel gesorgt in der Vergangenheit.
Nein zu Investoren! Sportlichen Erfolg soll durch gute Arbeit belohnt werden und nicht durch einen batzen voll Geld. Sport ist und bleibt und soll auch weiterhin "nur" Sport bleiben!
Leider ist es auch richtig, dass die Bundesliga gezwungen ist, Investoren zuzulassen, um international konkurrenzfaehig zu bleiben. Und hier liegt der Hund begraben. In der BPL zB wird nur mit Geld so um sich geschmissen. Das muss aufhoeren. Im Fussball muessen weltweit Regeln eingefuehrt werden wie: Obergrenze fuer Abloesesummen, Obergrenze der Spielergehaelter.
Alles ueberschuessiges Geld wird gespendet fuer einen guten Zweck. Sport, der Fussball, soll Leute zusammenbringen, Freude bereiten, Emotionen freisetzen und NICHT als Geschaeft benutzt werden.
Leider ist es aber so, dass die maechtigen Maenner im Fussball maechtiges Geld verdienen, wieso sollten sie daran was aendern? Bestes, vielleicht aktuellstes Bsp: jetzt wird diskutiert, ob in der 1. Bundesliga auch am Montag gespielt werden soll.
Wird da an die Fans gedacht? Nein, ganz sicher nicht, es wird nur an Geld gedacht und nicht an all die vielen Fans die Fussball zu das gemacht haben, was es eigentlich ist/war(?): Ein atemberaubendes Spiel!

"Mich interessieren weder die bekloppten, die "Kind muss weg" schreien, noch die Ultras für die alles außer Fußball wichtig ist."
Und zu diesem Satz von dir sag ich jetzt einfach mal gar nichts. rolleyes


Im Fussball muessen weltweit Regeln eingefuehrt werden wie: Obergrenze fuer Abloesesummen, Obergrenze der Spielergehaelter.
Alles ueberschuessiges Geld wird gespendet fuer einen guten Zweck. Sport, der Fussball, soll Leute zusammenbringen, Freude bereiten, Emotionen freisetzen und NICHT als Geschaeft benutzt werden.

Und zu diesen Satz sage ich mal lieber gar nichts...

Komm mal runter von deiner Wunschwolke der Träumer

•     •     •

the sameprocedure as last season? - the same procedure as every season!
Martin Kind |#789
27.11.2014 - 21:24 Uhr
Zitat von Raffnicks
Zitat von last_minute
Zitat von UnChandal96
Man merkt es seit einigen Jahren immer stärker: Geld regiert die Welt!
Die großen Vereine werden immer stärker und die kleineren Vereine haben kaum eine Chance bei dem Wettbewerbsdruck mitzuhalten. Noch vor einigen Jahren war es so, dass wir gegen Bayern immer eine Chance hatten und auch das ein oder andere Spiel gewonnen haben. Aber diese Zeiten sind momentan leider vorbei. Es wurde der Bundesliga ja immer nachgesagt, dass alles möglich ist und der letzte gegen den ersten gewinnen kann.
Das ist jetzt nicht mehr möglich. Und wenn kleinere Vereine irgendwann höhere Ziele haben als das stetige graue MIttelfeld, dann wird man nicht drumherum kommen, sich Investoren zu suchen.
Ich gehe sogar soweit, dass ich sagen würde, dass wir in 15-20 Jahren Verhältnisse wie in England haben könnten.
Ich persönlich fände das aber gar nicht so schlecht. Sicher, das was als Traditionsklub erschaffen wurde, wird durch Investoren einfach mal über den Haufen geworfen, aber dafür würde es sportlich enorm nah oben gehen.
Und es mag ja Leute geben, die den Traditionsclub im Vordergrund sehen... Ich persönlich bin vollkommen auf den sportlichen Erfolg der Mannschaft fixiert und auf nichts anderes. Mich interessieren weder die bekloppten, die "Kind muss weg" schreien, noch die Ultras für die alles außer Fußball wichtig ist.
Und dieser Erfolgsweg kann ab einem gewissen Level nur noch durch hohe Geldbeträge fortgesetzt werden, denn sonst stagniert es irgendwann.
Wie Kind schon sagt: Investitionen sind mit Zielen verbunden, das kann man aber auch umdrehen: Ziele sind mit Investionen verbunden, ich denke, dann wird es nochmal klarer.
Ich bin ganz klar einer von denen die sagen: Geld schießt Tore!
Man kann vielleicht mal Glück haben und ein verstecktes Talent verpflichten wie z.B. es bei Kagawa der Fall war, aber das wars dann auch. Auf Dauer geht es nur über Transfers wie Joselu.


Muss ich als Traditionsbewusster einfach gegen halten. Die Bundesliga ist sehr ausgeglichen mMn. Gut, grenzen wir die Bayern mal aus, kann jeder gegen jeden gewinnen. Bestes Bsp. zZ wohl Paderborn. Aber auch andere vermeintlich "kleine" Vereine haben fuer ordentlich Wirbel gesorgt in der Vergangenheit.
Nein zu Investoren! Sportlichen Erfolg soll durch gute Arbeit belohnt werden und nicht durch einen batzen voll Geld. Sport ist und bleibt und soll auch weiterhin "nur" Sport bleiben!
Leider ist es auch richtig, dass die Bundesliga gezwungen ist, Investoren zuzulassen, um international konkurrenzfaehig zu bleiben. Und hier liegt der Hund begraben. In der BPL zB wird nur mit Geld so um sich geschmissen. Das muss aufhoeren. Im Fussball muessen weltweit Regeln eingefuehrt werden wie: Obergrenze fuer Abloesesummen, Obergrenze der Spielergehaelter.
Alles ueberschuessiges Geld wird gespendet fuer einen guten Zweck. Sport, der Fussball, soll Leute zusammenbringen, Freude bereiten, Emotionen freisetzen und NICHT als Geschaeft benutzt werden.
Leider ist es aber so, dass die maechtigen Maenner im Fussball maechtiges Geld verdienen, wieso sollten sie daran was aendern? Bestes, vielleicht aktuellstes Bsp: jetzt wird diskutiert, ob in der 1. Bundesliga auch am Montag gespielt werden soll.
Wird da an die Fans gedacht? Nein, ganz sicher nicht, es wird nur an Geld gedacht und nicht an all die vielen Fans die Fussball zu das gemacht haben, was es eigentlich ist/war(?): Ein atemberaubendes Spiel!

"Mich interessieren weder die bekloppten, die "Kind muss weg" schreien, noch die Ultras für die alles außer Fußball wichtig ist."
Und zu diesem Satz von dir sag ich jetzt einfach mal gar nichts. rolleyes


Im Fussball muessen weltweit Regeln eingefuehrt werden wie: Obergrenze fuer Abloesesummen, Obergrenze der Spielergehaelter.
Alles ueberschuessiges Geld wird gespendet fuer einen guten Zweck. Sport, der Fussball, soll Leute zusammenbringen, Freude bereiten, Emotionen freisetzen und NICHT als Geschaeft benutzt werden.
Und zu diesen Satz sage ich mal lieber gar nichts...
Komm mal runter von deiner Wunschwolke der Träumer


Moin Raffnicks, so schwer kann vernünftiges zitieren doch nicht sein oder?

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Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
Martin Kind |#790
27.11.2014 - 22:28 Uhr
@raffnicks
schade, haette mir etwas mehr gewuenscht als deine paar Worte. Ich glaub aber an dich und bin der Ueberzeugung: das kannst du besser!
Warum denkst du ich waere ein Traeumer? Ich mach mir Gedanken ueber die Ligen und wie man mMn den Fussball wieder in die richtige Bahnen lenken kann.
Gehaltsobergrenze und eine Obergrenze fuer die Abloese der Spieler. Heisst im Umkehrschluss fuer mich: Mehr Identifikation der Spieler zum Verein in dem sie spielen und zum anderen bessere Chancen fuer die "kleineren" Clubs und Traditionsvereine. Die Ligen in Europa wuerden noch spannender, da ausgeglichener. Clubs wie RB Leipzig wuerde es nicht mehr geben oder es ganz schwer haben.

Wenn ich aufgrund meiner Gedanken als "Traeumer" hingestellt werde, gibt es wohl sehr viele Fussballfans die ebenso Traeumer sind. Ich bin nicht der erste der ueber diese Obergrenzen nachdenkt und diese auch gutheisst.

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SALIF SANÉ #5
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