| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
11.08.2022 - 10:44 Uhr
Zitat von Ferdinandinho
Kann ja sein, dass dir das als Auflistung nicht reicht. Beschäftigt man sich etwas mehr mit den Konstrukten dahinter, wird aber vieles klarer.
Sicher hängt bei 96 vieles negatives mit Kind zusammen. Ich will ihn auch gar nicht groß in Schutz nehmen.
Das 50+1 aber von allen lupenrein eingehalten wird und die gleichen Voraussetzungen für alle gelten, ist leider nicht die Wahrheit und tatsächlich eher absurd.
Das der Fußball in der Frage eine einheitliche Lösung schafft, ist für mich überfällig. Wenn man sich trotzdem dagegenstellen möchte, auch wenn die Regel gekippt wird ist ja in Ordnung.
Das dies aber auf alle Profivereine zutrifft und alle dies so handhaben, ist halt ein Märchen.
Kann ja sein, dass dir das als Auflistung nicht reicht. Beschäftigt man sich etwas mehr mit den Konstrukten dahinter, wird aber vieles klarer.
Sicher hängt bei 96 vieles negatives mit Kind zusammen. Ich will ihn auch gar nicht groß in Schutz nehmen.
Das 50+1 aber von allen lupenrein eingehalten wird und die gleichen Voraussetzungen für alle gelten, ist leider nicht die Wahrheit und tatsächlich eher absurd.
Das der Fußball in der Frage eine einheitliche Lösung schafft, ist für mich überfällig. Wenn man sich trotzdem dagegenstellen möchte, auch wenn die Regel gekippt wird ist ja in Ordnung.
Das dies aber auf alle Profivereine zutrifft und alle dies so handhaben, ist halt ein Märchen.
Ein ganz schön fadenscheiniger Beitrag für jemanden der hier in aller Regelmäßigkeit andere dazu auffordert, ihre Aussagen mit Quellen zu belegen oder ihnen direkt die Qualifikation zur Teilnahme an der Diskussion abspricht.
Würden diese Vereine 50+1 nicht einhalten, hätten sie sicher keine Lizenz erhalten. Andererseits kann ich auch den Sinn der Diskussion nicht ganz nachvollziehen – wenn andere Klubs sich nicht an 50+1 halten, müssen wir das auch nicht? Zwei mal Unrecht ergibt Recht? Oder was ist die Argumentation hier?
11.08.2022 - 11:09 Uhr
Zitat von BlackT
Ein ganz schön fadenscheiniger Beitrag für jemanden der hier in aller Regelmäßigkeit andere dazu auffordert, ihre Aussagen mit Quellen zu belegen oder ihnen direkt die Qualifikation zur Teilnahme an der Diskussion abspricht.
Würden diese Vereine 50+1 nicht einhalten, hätten sie sicher keine Lizenz erhalten.
Andererseits kann ich auch den Sinn der Diskussion nicht ganz nachvollziehen – wenn andere Klubs sich nicht an 50+1 halten, müssen wir das auch nicht? Zwei mal Unrecht ergibt Recht? Oder was ist die Argumentation hier?
Zitat von Ferdinandinho
Kann ja sein, dass dir das als Auflistung nicht reicht. Beschäftigt man sich etwas mehr mit den Konstrukten dahinter, wird aber vieles klarer.
Sicher hängt bei 96 vieles negatives mit Kind zusammen. Ich will ihn auch gar nicht groß in Schutz nehmen.
Das 50+1 aber von allen lupenrein eingehalten wird und die gleichen Voraussetzungen für alle gelten, ist leider nicht die Wahrheit und tatsächlich eher absurd.
Das der Fußball in der Frage eine einheitliche Lösung schafft, ist für mich überfällig. Wenn man sich trotzdem dagegenstellen möchte, auch wenn die Regel gekippt wird ist ja in Ordnung.
Das dies aber auf alle Profivereine zutrifft und alle dies so handhaben, ist halt ein Märchen.
Kann ja sein, dass dir das als Auflistung nicht reicht. Beschäftigt man sich etwas mehr mit den Konstrukten dahinter, wird aber vieles klarer.
Sicher hängt bei 96 vieles negatives mit Kind zusammen. Ich will ihn auch gar nicht groß in Schutz nehmen.
Das 50+1 aber von allen lupenrein eingehalten wird und die gleichen Voraussetzungen für alle gelten, ist leider nicht die Wahrheit und tatsächlich eher absurd.
Das der Fußball in der Frage eine einheitliche Lösung schafft, ist für mich überfällig. Wenn man sich trotzdem dagegenstellen möchte, auch wenn die Regel gekippt wird ist ja in Ordnung.
Das dies aber auf alle Profivereine zutrifft und alle dies so handhaben, ist halt ein Märchen.
Ein ganz schön fadenscheiniger Beitrag für jemanden der hier in aller Regelmäßigkeit andere dazu auffordert, ihre Aussagen mit Quellen zu belegen oder ihnen direkt die Qualifikation zur Teilnahme an der Diskussion abspricht.
Würden diese Vereine 50+1 nicht einhalten, hätten sie sicher keine Lizenz erhalten. Andererseits kann ich auch den Sinn der Diskussion nicht ganz nachvollziehen – wenn andere Klubs sich nicht an 50+1 halten, müssen wir das auch nicht? Zwei mal Unrecht ergibt Recht? Oder was ist die Argumentation hier?
Die Argumentation lautet, wie jetzt schon häufiger geschrieben, gleiches Recht für alle und um nichts anderes geht es mir. Was man dann mit diesem Recht anfängt, kann ja jedem Verein selbst überlassen sein.
Und Fadenscheinig ist an der Argumentation halt gar nichts, außer, man sieht was man sehen möchte.
11.08.2022 - 11:55 Uhr
Zitat von Ferdinandinho
Kann ja sein, dass dir das als Auflistung nicht reicht. Beschäftigt man sich etwas mehr mit den Konstrukten dahinter, wird aber vieles klarer.
Zitat von SergioPinto96
Korrigier mich, falls du einen anderen Post meinst. Wenn du deine Auflistung auf Seite 736 meinst, wundert mich das aber sehr. Denn gepostet hast du dort lediglich, dass andere Vereine zahlungskräftige Sponsoren haben. Einen Nachweis, dass die 50+1 Regel umgangen wird, hast du nicht geliefert. Über Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und (mit Abstrichen) Leipzig müssen wir uns sicherlich nicht unterhalten. Aber diese Sätze sind doch wohl eindeutig keine tragfähigen Argumente, um eine Umgehung der 50+1 Regel darzulegen:
Du differenzierst hier nicht zwischen Investments, Sponsoring und der Übernahme von Kontrolle über das Profifußballunternehmen. Genau diese Kontrolle ist aber zentraler Kern der 50+1 Regel. Insofern taugt die Auflistung nicht als Nachweis, dass von Vereinen der ersten beiden Profiligen (mit Ausnahme von Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim und mit Abstrichen Leipzig) die Regel umgangen wird. Lustigerweise hast du mit deiner Auflistung sogar dem User @H96KGaA Recht gegeben: Offensichtlich gibt es sehr wohl verschiedene Modelle, in denen zahlungskräftige Sponsoren oder Investoren bereit sind, Geld zur Verfügung zu stellen, ohne die alleinige Kontrolle über die Verwendung darüber zu erhalten. Das steht deutlich im Widerspruch zu dem, was Kind stets als eines der Hauptargumente gegen die 50+1 Regel ins Feld geführt hat. Angesichts dessen, dass andere Vereine sich auch unter Berücksichtigung der 50+1 Regel sportlich und wirtschaftlich deutlich weiterentwickelt haben, sind da mMn kritische Nachfragen sehr angebracht.
Ich hätte ja meine eigene Theorie, wieso niemand in welcher Funktion auch immer in den letzten 5 Jahren nennenswerte Summen in 96 investiert hat bzw. hätte. Da gehts aber weniger um die 50+1 Regel, sondern um die auf allen Ebenen desaströse Führung von 96 unter Geschäftsführer Kind. Aber das wurde hier auch schon oft diskutiert.
Zitat von Ferdinandinho
Hab ich vor ein paar Seiten gepostet
Zitat von SergioPinto96
Welche Clubs - abgesehen von den beschriebenen Ausnahmeregelungen um Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim und den die Regel umgehenden Leipziger - hebeln die 50+1 Regel denn (regelmäßig) aus bzw wo besteht die Regel denn nur offiziell auf dem Papier?
Zitat von Ferdinandinho
Du hast die gesamte Argumentation nicht verstanden
Es geht nicht darum, dass 50+1 auf dem Papier offiziell von so vielen Vereinen eingehalten wird. Es geht darum, wie die Realität aussieht und diese Regel eben regelmäßig von verschiedensten Clubs ausgehebelt wird.
Zitat von H96KGaA
Fakt (und ja, ganz bewußt FAKT) ist, daß außer den Werksklubs (genehmigte Ausnahme) und Hoffenheim (genehmigte Ausnahme) alle Lizenznehmer der DFL-Ligen "50+1" einhalten (.. müssen).
Weil ohne 50+1 keine Lizenz ... bzw. Lizenzentzug.
(auch Leipzig hält 50+1 ein, wenn auch mit einem diskussionswürdigen Vereinsmodell .. aber es gilt 50+1)
Und Fakt ist auch (und ja, ganz bewußt FAKT), daß "50+1" pauschal nichts damit zu tun hat, ob der jeweilige Mutterverein noch 100% oder nur noch "0%" (Beispiel Hannover) an einer ausgegliederten Unternehmung hält, in welcher der Profifußball stattfindet und die dann auch der entsprechende Lizenznehmer ist.
"50+1" ist (vereinfacht gesagt) ein Synonym dafür, daß trotzdem der jeweilige Mutterverein immer noch "das letzte Wort" hat. Faktisch wird das z.B. über eine zwischengeschaltete Unternehmung mit entsprechendem Weisungsrecht sichergestellt (Beispiel H96: die Management GmbH), bei der dann der Mutterverein mindestens 51% (Beispiel H96: 100%) hält. Andere Klubs haben das anders geregelt, das Ergebnis ist aber das gleiche.
"Seltsam" ist doch, daß viele (nicht alle, Beispiel 1860 München) Klubs und besonders die dortigen Investoren mit dem 50+1 Modell sehr zufrieden sind, sich weiterentwickeln, neue Investoren finden, neue Sponsoren finden usw. usw.
Obwohl das nach Aussage von Martin Kind und seiner Anhänger*innen doch gar nicht möglich sein kann, und deshalb unbedingt zumindest bei H96 die "50+1" Regel fallen muss.
Ich halte diese Meinung weiterhin für nicht stichhaltig, und selbst in einer Diskussion mit Martin Kind konnte dieser nicht schlüssig darlegen, warum sich andere Bundesligisten in den letzten 10 Jahren kontinuierlich unter bewußter Beachtung von "50+1" wirtschaftlich und sportlich etabliert haben, während eben H96 einen stetigen Abwärtstrend hat(te).
Was übrigens auch Martin Kind durchaus eingesteht.
Letztendlich geht es Martin Kind (auch das war Thema) um die Niederlage bei der DFL wegen der nicht genehmigten Ausnahme von "50+1" für ihn persönlich.
Aus seiner Sicht schmerzt das. Auch wenn ich bekanntlich kein Freund von seinem Wirken als GF der KGaA (und vorher als Vereinspräsident, zumindest die letzten 10 Jahre) bin, kann ich das auf der persönlichen Ebene nachvollziehen.
Jedoch hat aus meiner Sicht Martin Kind eben keinerlei Ansprüche erworben, die über 50+1 hinausgehen. Wer das anders sieht: ok. Die DFL hat es zumindest eben auch so gesehen wie die Mehrheit der e.V. Mitglieder (und ich sage inzwischen: auch die Mehrheit der H96 Fans sieht es so).
Daher werde ich mich weiterhin (in meiner Freizeit) engagieren und gerne dafür einstehen und auch alle unterstützen, daß bei H96 (und im deutschen Profifußball)"50+1" eingehalten wird und darüber speziell in Hannover auch weiterhin der Gesamtverein am Profifußball beteiligt ist. H96 ist größer als drei Geschäftsleute.
Im übrigen bin ich auch überzeugt davon, daß dies der sportlichen Entwicklung bei H96 eine neue positive Entwicklung geben wird, wenn Martin Kind weniger Einfluß auf das operative Geschehen haben wird.
(Böse Zungen würden auch sagen, schlechter kann es kaum werden ... aber ich bin keine böse Zunge).
Fakt (und ja, ganz bewußt FAKT) ist, daß außer den Werksklubs (genehmigte Ausnahme) und Hoffenheim (genehmigte Ausnahme) alle Lizenznehmer der DFL-Ligen "50+1" einhalten (.. müssen).
Weil ohne 50+1 keine Lizenz ... bzw. Lizenzentzug.
(auch Leipzig hält 50+1 ein, wenn auch mit einem diskussionswürdigen Vereinsmodell .. aber es gilt 50+1)
Und Fakt ist auch (und ja, ganz bewußt FAKT), daß "50+1" pauschal nichts damit zu tun hat, ob der jeweilige Mutterverein noch 100% oder nur noch "0%" (Beispiel Hannover) an einer ausgegliederten Unternehmung hält, in welcher der Profifußball stattfindet und die dann auch der entsprechende Lizenznehmer ist.
"50+1" ist (vereinfacht gesagt) ein Synonym dafür, daß trotzdem der jeweilige Mutterverein immer noch "das letzte Wort" hat. Faktisch wird das z.B. über eine zwischengeschaltete Unternehmung mit entsprechendem Weisungsrecht sichergestellt (Beispiel H96: die Management GmbH), bei der dann der Mutterverein mindestens 51% (Beispiel H96: 100%) hält. Andere Klubs haben das anders geregelt, das Ergebnis ist aber das gleiche.
"Seltsam" ist doch, daß viele (nicht alle, Beispiel 1860 München) Klubs und besonders die dortigen Investoren mit dem 50+1 Modell sehr zufrieden sind, sich weiterentwickeln, neue Investoren finden, neue Sponsoren finden usw. usw.
Obwohl das nach Aussage von Martin Kind und seiner Anhänger*innen doch gar nicht möglich sein kann, und deshalb unbedingt zumindest bei H96 die "50+1" Regel fallen muss.
Ich halte diese Meinung weiterhin für nicht stichhaltig, und selbst in einer Diskussion mit Martin Kind konnte dieser nicht schlüssig darlegen, warum sich andere Bundesligisten in den letzten 10 Jahren kontinuierlich unter bewußter Beachtung von "50+1" wirtschaftlich und sportlich etabliert haben, während eben H96 einen stetigen Abwärtstrend hat(te).
Was übrigens auch Martin Kind durchaus eingesteht.
Letztendlich geht es Martin Kind (auch das war Thema) um die Niederlage bei der DFL wegen der nicht genehmigten Ausnahme von "50+1" für ihn persönlich.
Aus seiner Sicht schmerzt das. Auch wenn ich bekanntlich kein Freund von seinem Wirken als GF der KGaA (und vorher als Vereinspräsident, zumindest die letzten 10 Jahre) bin, kann ich das auf der persönlichen Ebene nachvollziehen.
Jedoch hat aus meiner Sicht Martin Kind eben keinerlei Ansprüche erworben, die über 50+1 hinausgehen. Wer das anders sieht: ok. Die DFL hat es zumindest eben auch so gesehen wie die Mehrheit der e.V. Mitglieder (und ich sage inzwischen: auch die Mehrheit der H96 Fans sieht es so).
Daher werde ich mich weiterhin (in meiner Freizeit) engagieren und gerne dafür einstehen und auch alle unterstützen, daß bei H96 (und im deutschen Profifußball)"50+1" eingehalten wird und darüber speziell in Hannover auch weiterhin der Gesamtverein am Profifußball beteiligt ist. H96 ist größer als drei Geschäftsleute.
Im übrigen bin ich auch überzeugt davon, daß dies der sportlichen Entwicklung bei H96 eine neue positive Entwicklung geben wird, wenn Martin Kind weniger Einfluß auf das operative Geschehen haben wird.
(Böse Zungen würden auch sagen, schlechter kann es kaum werden ... aber ich bin keine böse Zunge).
Du hast die gesamte Argumentation nicht verstanden
Es geht nicht darum, dass 50+1 auf dem Papier offiziell von so vielen Vereinen eingehalten wird. Es geht darum, wie die Realität aussieht und diese Regel eben regelmäßig von verschiedensten Clubs ausgehebelt wird.
Welche Clubs - abgesehen von den beschriebenen Ausnahmeregelungen um Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim und den die Regel umgehenden Leipziger - hebeln die 50+1 Regel denn (regelmäßig) aus bzw wo besteht die Regel denn nur offiziell auf dem Papier?
Hab ich vor ein paar Seiten gepostet
Korrigier mich, falls du einen anderen Post meinst. Wenn du deine Auflistung auf Seite 736 meinst, wundert mich das aber sehr. Denn gepostet hast du dort lediglich, dass andere Vereine zahlungskräftige Sponsoren haben. Einen Nachweis, dass die 50+1 Regel umgangen wird, hast du nicht geliefert. Über Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und (mit Abstrichen) Leipzig müssen wir uns sicherlich nicht unterhalten. Aber diese Sätze sind doch wohl eindeutig keine tragfähigen Argumente, um eine Umgehung der 50+1 Regel darzulegen:
Zitat von Ferdinandinho
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Zitat von Ferdinandinho
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Zitat von Ferdinandinho
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Zitat von Ferdinandinho
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Du differenzierst hier nicht zwischen Investments, Sponsoring und der Übernahme von Kontrolle über das Profifußballunternehmen. Genau diese Kontrolle ist aber zentraler Kern der 50+1 Regel. Insofern taugt die Auflistung nicht als Nachweis, dass von Vereinen der ersten beiden Profiligen (mit Ausnahme von Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim und mit Abstrichen Leipzig) die Regel umgangen wird. Lustigerweise hast du mit deiner Auflistung sogar dem User @H96KGaA Recht gegeben: Offensichtlich gibt es sehr wohl verschiedene Modelle, in denen zahlungskräftige Sponsoren oder Investoren bereit sind, Geld zur Verfügung zu stellen, ohne die alleinige Kontrolle über die Verwendung darüber zu erhalten. Das steht deutlich im Widerspruch zu dem, was Kind stets als eines der Hauptargumente gegen die 50+1 Regel ins Feld geführt hat. Angesichts dessen, dass andere Vereine sich auch unter Berücksichtigung der 50+1 Regel sportlich und wirtschaftlich deutlich weiterentwickelt haben, sind da mMn kritische Nachfragen sehr angebracht.
Ich hätte ja meine eigene Theorie, wieso niemand in welcher Funktion auch immer in den letzten 5 Jahren nennenswerte Summen in 96 investiert hat bzw. hätte. Da gehts aber weniger um die 50+1 Regel, sondern um die auf allen Ebenen desaströse Führung von 96 unter Geschäftsführer Kind. Aber das wurde hier auch schon oft diskutiert.
Kann ja sein, dass dir das als Auflistung nicht reicht. Beschäftigt man sich etwas mehr mit den Konstrukten dahinter, wird aber vieles klarer.
Dann ergänze doch gerne deine Auflistung und schaffe Klarheit: Inwiefern umgeht z.B. der FC Bayern die 50+1 Regel, wo doch Adidas, Audi und Allianz jeweils lediglich 8,x Prozent Anteile erworben haben? Und was ist mit dem BVB, wo die Geschäftsführung des Profifußballs aus einer Gesellschaft bestimmt wird, die zu 100% dem e.V. gehört? Inwiefern hat der Daimler Konzern Kontrolle über die Geschicke des VfB Stuttgart bzw. deren Geschäftsführung? Das gleiche gilt für die Hertha, Union oder Schalke. Da würden mich ein paar Fakten interessieren. So liest es sich als eine Auflistung von Vereinen, die in der Tat finanziell durch Sponsoren oder Investoren unterstützt wurden. Das allein macht aber noch keine Umgehung der 50+1 Regel aus. Und das ist ein ziemlich wichtiger Punkt, da dieser Gesamtaspekt eine zentrale Rolle in der Argumentation von Kind gespielt hat.
11.08.2022 - 12:06 Uhr
Zitat von SergioPinto96
Dann ergänze doch gerne deine Auflistung und schaffe Klarheit: Inwiefern umgeht z.B. der FC Bayern die 50+1 Regel, wo doch Adidas, Audi und Allianz jeweils lediglich 8,x Prozent Anteile erworben haben? Und was ist mit dem BVB, wo die Geschäftsführung des Profifußballs aus einer Gesellschaft bestimmt wird, die zu 100% dem e.V. gehört? Inwiefern hat der Daimler Konzern Kontrolle über die Geschicke des VfB Stuttgart bzw. deren Geschäftsführung? Das gleiche gilt für die Hertha, Union oder Schalke. Da würden mich ein paar Fakten interessieren. So liest es sich als eine Auflistung von Vereinen, die in der Tat finanziell durch Sponsoren oder Investoren unterstützt wurden. Das allein macht aber noch keine Umgehung der 50+1 Regel aus. Und das ist ein ziemlich wichtiger Punkt, da dieser Gesamtaspekt eine zentrale Rolle in der Argumentation von Kind gespielt hat.
Dann ergänze doch gerne deine Auflistung und schaffe Klarheit: Inwiefern umgeht z.B. der FC Bayern die 50+1 Regel, wo doch Adidas, Audi und Allianz jeweils lediglich 8,x Prozent Anteile erworben haben? Und was ist mit dem BVB, wo die Geschäftsführung des Profifußballs aus einer Gesellschaft bestimmt wird, die zu 100% dem e.V. gehört? Inwiefern hat der Daimler Konzern Kontrolle über die Geschicke des VfB Stuttgart bzw. deren Geschäftsführung? Das gleiche gilt für die Hertha, Union oder Schalke. Da würden mich ein paar Fakten interessieren. So liest es sich als eine Auflistung von Vereinen, die in der Tat finanziell durch Sponsoren oder Investoren unterstützt wurden. Das allein macht aber noch keine Umgehung der 50+1 Regel aus. Und das ist ein ziemlich wichtiger Punkt, da dieser Gesamtaspekt eine zentrale Rolle in der Argumentation von Kind gespielt hat.
Ich bin in der Argumentation bei dir und denke auch, dass er da schlichtweg nicht differenziert.
Wenn allerdings das Argument ist "gleiches Recht für alle", dann reichen schon Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg als Begründung aus und man müsste sich gar nicht mehr mit den anderen Vereinen beschäftigen, die auch nicht gegen 50+1 verstoßen.
11.08.2022 - 15:41 Uhr
Zitat von SergioPinto96
Korrigier mich, falls du einen anderen Post meinst. Wenn du deine Auflistung auf Seite 736 meinst, wundert mich das aber sehr. Denn gepostet hast du dort lediglich, dass andere Vereine zahlungskräftige Sponsoren haben. Einen Nachweis, dass die 50+1 Regel umgangen wird, hast du nicht geliefert. Über Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und (mit Abstrichen) Leipzig müssen wir uns sicherlich nicht unterhalten. Aber diese Sätze sind doch wohl eindeutig keine tragfähigen Argumente, um eine Umgehung der 50+1 Regel darzulegen:
Du differenzierst hier nicht zwischen Investments, Sponsoring und der Übernahme von Kontrolle über das Profifußballunternehmen. Genau diese Kontrolle ist aber zentraler Kern der 50+1 Regel. Insofern taugt die Auflistung nicht als Nachweis, dass von Vereinen der ersten beiden Profiligen (mit Ausnahme von Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim und mit Abstrichen Leipzig) die Regel umgangen wird. Lustigerweise hast du mit deiner Auflistung sogar dem User @H96KGaA Recht gegeben: Offensichtlich gibt es sehr wohl verschiedene Modelle, in denen zahlungskräftige Sponsoren oder Investoren bereit sind, Geld zur Verfügung zu stellen, ohne die alleinige Kontrolle über die Verwendung darüber zu erhalten. Das steht deutlich im Widerspruch zu dem, was Kind stets als eines der Hauptargumente gegen die 50+1 Regel ins Feld geführt hat. Angesichts dessen, dass andere Vereine sich auch unter Berücksichtigung der 50+1 Regel sportlich und wirtschaftlich deutlich weiterentwickelt haben, sind da mMn kritische Nachfragen sehr angebracht.
Ich hätte ja meine eigene Theorie, wieso niemand in welcher Funktion auch immer in den letzten 5 Jahren nennenswerte Summen in 96 investiert hat bzw. hätte. Da gehts aber weniger um die 50+1 Regel, sondern um die auf allen Ebenen desaströse Führung von 96 unter Geschäftsführer Kind. Aber das wurde hier auch schon oft diskutiert.
Zitat von Ferdinandinho
Hab ich vor ein paar Seiten gepostet
Zitat von SergioPinto96
Welche Clubs - abgesehen von den beschriebenen Ausnahmeregelungen um Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim und den die Regel umgehenden Leipziger - hebeln die 50+1 Regel denn (regelmäßig) aus bzw wo besteht die Regel denn nur offiziell auf dem Papier?
Zitat von Ferdinandinho
Du hast die gesamte Argumentation nicht verstanden
Es geht nicht darum, dass 50+1 auf dem Papier offiziell von so vielen Vereinen eingehalten wird. Es geht darum, wie die Realität aussieht und diese Regel eben regelmäßig von verschiedensten Clubs ausgehebelt wird.
Zitat von H96KGaA
Fakt (und ja, ganz bewußt FAKT) ist, daß außer den Werksklubs (genehmigte Ausnahme) und Hoffenheim (genehmigte Ausnahme) alle Lizenznehmer der DFL-Ligen "50+1" einhalten (.. müssen).
Weil ohne 50+1 keine Lizenz ... bzw. Lizenzentzug.
(auch Leipzig hält 50+1 ein, wenn auch mit einem diskussionswürdigen Vereinsmodell .. aber es gilt 50+1)
Und Fakt ist auch (und ja, ganz bewußt FAKT), daß "50+1" pauschal nichts damit zu tun hat, ob der jeweilige Mutterverein noch 100% oder nur noch "0%" (Beispiel Hannover) an einer ausgegliederten Unternehmung hält, in welcher der Profifußball stattfindet und die dann auch der entsprechende Lizenznehmer ist.
"50+1" ist (vereinfacht gesagt) ein Synonym dafür, daß trotzdem der jeweilige Mutterverein immer noch "das letzte Wort" hat. Faktisch wird das z.B. über eine zwischengeschaltete Unternehmung mit entsprechendem Weisungsrecht sichergestellt (Beispiel H96: die Management GmbH), bei der dann der Mutterverein mindestens 51% (Beispiel H96: 100%) hält. Andere Klubs haben das anders geregelt, das Ergebnis ist aber das gleiche.
"Seltsam" ist doch, daß viele (nicht alle, Beispiel 1860 München) Klubs und besonders die dortigen Investoren mit dem 50+1 Modell sehr zufrieden sind, sich weiterentwickeln, neue Investoren finden, neue Sponsoren finden usw. usw.
Obwohl das nach Aussage von Martin Kind und seiner Anhänger*innen doch gar nicht möglich sein kann, und deshalb unbedingt zumindest bei H96 die "50+1" Regel fallen muss.
Ich halte diese Meinung weiterhin für nicht stichhaltig, und selbst in einer Diskussion mit Martin Kind konnte dieser nicht schlüssig darlegen, warum sich andere Bundesligisten in den letzten 10 Jahren kontinuierlich unter bewußter Beachtung von "50+1" wirtschaftlich und sportlich etabliert haben, während eben H96 einen stetigen Abwärtstrend hat(te).
Was übrigens auch Martin Kind durchaus eingesteht.
Letztendlich geht es Martin Kind (auch das war Thema) um die Niederlage bei der DFL wegen der nicht genehmigten Ausnahme von "50+1" für ihn persönlich.
Aus seiner Sicht schmerzt das. Auch wenn ich bekanntlich kein Freund von seinem Wirken als GF der KGaA (und vorher als Vereinspräsident, zumindest die letzten 10 Jahre) bin, kann ich das auf der persönlichen Ebene nachvollziehen.
Jedoch hat aus meiner Sicht Martin Kind eben keinerlei Ansprüche erworben, die über 50+1 hinausgehen. Wer das anders sieht: ok. Die DFL hat es zumindest eben auch so gesehen wie die Mehrheit der e.V. Mitglieder (und ich sage inzwischen: auch die Mehrheit der H96 Fans sieht es so).
Daher werde ich mich weiterhin (in meiner Freizeit) engagieren und gerne dafür einstehen und auch alle unterstützen, daß bei H96 (und im deutschen Profifußball)"50+1" eingehalten wird und darüber speziell in Hannover auch weiterhin der Gesamtverein am Profifußball beteiligt ist. H96 ist größer als drei Geschäftsleute.
Im übrigen bin ich auch überzeugt davon, daß dies der sportlichen Entwicklung bei H96 eine neue positive Entwicklung geben wird, wenn Martin Kind weniger Einfluß auf das operative Geschehen haben wird.
(Böse Zungen würden auch sagen, schlechter kann es kaum werden ... aber ich bin keine böse Zunge).
Fakt (und ja, ganz bewußt FAKT) ist, daß außer den Werksklubs (genehmigte Ausnahme) und Hoffenheim (genehmigte Ausnahme) alle Lizenznehmer der DFL-Ligen "50+1" einhalten (.. müssen).
Weil ohne 50+1 keine Lizenz ... bzw. Lizenzentzug.
(auch Leipzig hält 50+1 ein, wenn auch mit einem diskussionswürdigen Vereinsmodell .. aber es gilt 50+1)
Und Fakt ist auch (und ja, ganz bewußt FAKT), daß "50+1" pauschal nichts damit zu tun hat, ob der jeweilige Mutterverein noch 100% oder nur noch "0%" (Beispiel Hannover) an einer ausgegliederten Unternehmung hält, in welcher der Profifußball stattfindet und die dann auch der entsprechende Lizenznehmer ist.
"50+1" ist (vereinfacht gesagt) ein Synonym dafür, daß trotzdem der jeweilige Mutterverein immer noch "das letzte Wort" hat. Faktisch wird das z.B. über eine zwischengeschaltete Unternehmung mit entsprechendem Weisungsrecht sichergestellt (Beispiel H96: die Management GmbH), bei der dann der Mutterverein mindestens 51% (Beispiel H96: 100%) hält. Andere Klubs haben das anders geregelt, das Ergebnis ist aber das gleiche.
"Seltsam" ist doch, daß viele (nicht alle, Beispiel 1860 München) Klubs und besonders die dortigen Investoren mit dem 50+1 Modell sehr zufrieden sind, sich weiterentwickeln, neue Investoren finden, neue Sponsoren finden usw. usw.
Obwohl das nach Aussage von Martin Kind und seiner Anhänger*innen doch gar nicht möglich sein kann, und deshalb unbedingt zumindest bei H96 die "50+1" Regel fallen muss.
Ich halte diese Meinung weiterhin für nicht stichhaltig, und selbst in einer Diskussion mit Martin Kind konnte dieser nicht schlüssig darlegen, warum sich andere Bundesligisten in den letzten 10 Jahren kontinuierlich unter bewußter Beachtung von "50+1" wirtschaftlich und sportlich etabliert haben, während eben H96 einen stetigen Abwärtstrend hat(te).
Was übrigens auch Martin Kind durchaus eingesteht.
Letztendlich geht es Martin Kind (auch das war Thema) um die Niederlage bei der DFL wegen der nicht genehmigten Ausnahme von "50+1" für ihn persönlich.
Aus seiner Sicht schmerzt das. Auch wenn ich bekanntlich kein Freund von seinem Wirken als GF der KGaA (und vorher als Vereinspräsident, zumindest die letzten 10 Jahre) bin, kann ich das auf der persönlichen Ebene nachvollziehen.
Jedoch hat aus meiner Sicht Martin Kind eben keinerlei Ansprüche erworben, die über 50+1 hinausgehen. Wer das anders sieht: ok. Die DFL hat es zumindest eben auch so gesehen wie die Mehrheit der e.V. Mitglieder (und ich sage inzwischen: auch die Mehrheit der H96 Fans sieht es so).
Daher werde ich mich weiterhin (in meiner Freizeit) engagieren und gerne dafür einstehen und auch alle unterstützen, daß bei H96 (und im deutschen Profifußball)"50+1" eingehalten wird und darüber speziell in Hannover auch weiterhin der Gesamtverein am Profifußball beteiligt ist. H96 ist größer als drei Geschäftsleute.
Im übrigen bin ich auch überzeugt davon, daß dies der sportlichen Entwicklung bei H96 eine neue positive Entwicklung geben wird, wenn Martin Kind weniger Einfluß auf das operative Geschehen haben wird.
(Böse Zungen würden auch sagen, schlechter kann es kaum werden ... aber ich bin keine böse Zunge).
Du hast die gesamte Argumentation nicht verstanden
Es geht nicht darum, dass 50+1 auf dem Papier offiziell von so vielen Vereinen eingehalten wird. Es geht darum, wie die Realität aussieht und diese Regel eben regelmäßig von verschiedensten Clubs ausgehebelt wird.
Welche Clubs - abgesehen von den beschriebenen Ausnahmeregelungen um Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim und den die Regel umgehenden Leipziger - hebeln die 50+1 Regel denn (regelmäßig) aus bzw wo besteht die Regel denn nur offiziell auf dem Papier?
Hab ich vor ein paar Seiten gepostet
Korrigier mich, falls du einen anderen Post meinst. Wenn du deine Auflistung auf Seite 736 meinst, wundert mich das aber sehr. Denn gepostet hast du dort lediglich, dass andere Vereine zahlungskräftige Sponsoren haben. Einen Nachweis, dass die 50+1 Regel umgangen wird, hast du nicht geliefert. Über Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und (mit Abstrichen) Leipzig müssen wir uns sicherlich nicht unterhalten. Aber diese Sätze sind doch wohl eindeutig keine tragfähigen Argumente, um eine Umgehung der 50+1 Regel darzulegen:
Zitat von Ferdinandinho
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Zitat von Ferdinandinho
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Zitat von Ferdinandinho
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Zitat von Ferdinandinho
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Du differenzierst hier nicht zwischen Investments, Sponsoring und der Übernahme von Kontrolle über das Profifußballunternehmen. Genau diese Kontrolle ist aber zentraler Kern der 50+1 Regel. Insofern taugt die Auflistung nicht als Nachweis, dass von Vereinen der ersten beiden Profiligen (mit Ausnahme von Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim und mit Abstrichen Leipzig) die Regel umgangen wird. Lustigerweise hast du mit deiner Auflistung sogar dem User @H96KGaA Recht gegeben: Offensichtlich gibt es sehr wohl verschiedene Modelle, in denen zahlungskräftige Sponsoren oder Investoren bereit sind, Geld zur Verfügung zu stellen, ohne die alleinige Kontrolle über die Verwendung darüber zu erhalten. Das steht deutlich im Widerspruch zu dem, was Kind stets als eines der Hauptargumente gegen die 50+1 Regel ins Feld geführt hat. Angesichts dessen, dass andere Vereine sich auch unter Berücksichtigung der 50+1 Regel sportlich und wirtschaftlich deutlich weiterentwickelt haben, sind da mMn kritische Nachfragen sehr angebracht.
Ich hätte ja meine eigene Theorie, wieso niemand in welcher Funktion auch immer in den letzten 5 Jahren nennenswerte Summen in 96 investiert hat bzw. hätte. Da gehts aber weniger um die 50+1 Regel, sondern um die auf allen Ebenen desaströse Führung von 96 unter Geschäftsführer Kind. Aber das wurde hier auch schon oft diskutiert.
Einige User gefallen sich immer noch in der Verurteilung von MK , das ist in meinen Augen genau das Problem was der Verein hat.
In anderen Vereinen gibt es auch Leute wie MK und die treffen teilweise noch schlechtere Entscheidungen als MK aber trotzdem wird deshalb nicht gleich die Person an den Pranger gestellt oder der Verein in seiner gesamten Aufstellung gefährdet und in Frage gestellt.
Das Problem In Hannover ist durch 50+1 entstanden, in keinem anderen Profi Verein wurde dieses Thema wirklich zur Tagesordnung. Die Mitglieder sind in Hannover deshalb so rebellisch weil Kind für sich beansprucht hat die 50+1 für 96 aufzulösen. Das hat kein anderer Verein gemacht und deshalb gab es auch für die Mitglieder anderer Vereine keinen Grund sich real damit zu beschäftigen, denn Ihren Verein betraf es ja nicht.
MK hat nur versucht die rechtliche Seite prüfen zu lassen die Ihm aus seiner Sicht zustand, das hatte es so noch nicht gegeben und deshalb hatten viele eine Panik das der Verein verhökert wird, obwohl MK immer wieder betont hat das man den Hannover Weg gehen möchte bei dem vorrangig regionale Investoren bevorzugt werden.
Der e.V ist nie auf diese Absicht von MK eingegangen und hat das Bild vom bösen Investor aus Arabien oder Russland geschürt um sich die Mitglieder zu sichern die von diesem Vorgehen verunsichert wurden.
Hannover hat nie die Chance ergriffen aus dieser Situation das beste Ergebnis zu erzielen, von daher sind beide Seiten unfähig einen Verein zu führen.
In einem Verein gibt es immer unterschiedliche Auffassungen und der Vorstand hat trotz dieser Differenzen die Aufgabe im Sinne des Verein die beste Lösung zu finden, wenn er das über einen längeren Zeitraum nicht schafft ist er auch nicht fähig und muss abgesetzt werden.
11.08.2022 - 16:24 Uhr
Zitat von Alt-Linden
Einige User gefallen sich immer noch in der Verurteilung von MK , das ist in meinen Augen genau das Problem was der Verein hat.
In anderen Vereinen gibt es auch Leute wie MK und die treffen teilweise noch schlechtere Entscheidungen als MK aber trotzdem wird deshalb nicht gleich die Person an den Pranger gestellt oder der Verein in seiner gesamten Aufstellung gefährdet und in Frage gestellt.
Das Problem In Hannover ist durch 50+1 entstanden, in keinem anderen Profi Verein wurde dieses Thema wirklich zur Tagesordnung. Die Mitglieder sind in Hannover deshalb so rebellisch weil Kind für sich beansprucht hat die 50+1 für 96 aufzulösen. Das hat kein anderer Verein gemacht und deshalb gab es auch für die Mitglieder anderer Vereine keinen Grund sich real damit zu beschäftigen, denn Ihren Verein betraf es ja nicht.
Einige User gefallen sich immer noch in der Verurteilung von MK , das ist in meinen Augen genau das Problem was der Verein hat.
In anderen Vereinen gibt es auch Leute wie MK und die treffen teilweise noch schlechtere Entscheidungen als MK aber trotzdem wird deshalb nicht gleich die Person an den Pranger gestellt oder der Verein in seiner gesamten Aufstellung gefährdet und in Frage gestellt.
Das Problem In Hannover ist durch 50+1 entstanden, in keinem anderen Profi Verein wurde dieses Thema wirklich zur Tagesordnung. Die Mitglieder sind in Hannover deshalb so rebellisch weil Kind für sich beansprucht hat die 50+1 für 96 aufzulösen. Das hat kein anderer Verein gemacht und deshalb gab es auch für die Mitglieder anderer Vereine keinen Grund sich real damit zu beschäftigen, denn Ihren Verein betraf es ja nicht.
Dann ist doch aber das Problem nicht "durch 50+1 entstanden" sondern dadurch, dass "Kind für sich beansprucht hat die 50+1 für 96 aufzulösen". Das ist die Kausalität und die Ursache und nicht die Tatsache, dass die 50+1-Regel existiert und Gültigkeit hat.
Zitat von Alt-Linden
MK hat nur versucht die rechtliche Seite prüfen zu lassen die Ihm aus seiner Sicht zustand, das hatte es so noch nicht gegeben und deshalb hatten viele eine Panik das der Verein verhökert wird, obwohl MK immer wieder betont hat das man den Hannover Weg gehen möchte bei dem vorrangig regionale Investoren bevorzugt werden.
Der e.V ist nie auf diese Absicht von MK eingegangen und hat das Bild vom bösen Investor aus Arabien oder Russland geschürt um sich die Mitglieder zu sichern die von diesem Vorgehen verunsichert wurden.
Hannover hat nie die Chance ergriffen aus dieser Situation das beste Ergebnis zu erzielen, von daher sind beide Seiten unfähig einen Verein zu führen.
In einem Verein gibt es immer unterschiedliche Auffassungen und der Vorstand hat trotz dieser Differenzen die Aufgabe im Sinne des Verein die beste Lösung zu finden, wenn er das über einen längeren Zeitraum nicht schafft ist er auch nicht fähig und muss abgesetzt werden.
MK hat nur versucht die rechtliche Seite prüfen zu lassen die Ihm aus seiner Sicht zustand, das hatte es so noch nicht gegeben und deshalb hatten viele eine Panik das der Verein verhökert wird, obwohl MK immer wieder betont hat das man den Hannover Weg gehen möchte bei dem vorrangig regionale Investoren bevorzugt werden.
Der e.V ist nie auf diese Absicht von MK eingegangen und hat das Bild vom bösen Investor aus Arabien oder Russland geschürt um sich die Mitglieder zu sichern die von diesem Vorgehen verunsichert wurden.
Hannover hat nie die Chance ergriffen aus dieser Situation das beste Ergebnis zu erzielen, von daher sind beide Seiten unfähig einen Verein zu führen.
In einem Verein gibt es immer unterschiedliche Auffassungen und der Vorstand hat trotz dieser Differenzen die Aufgabe im Sinne des Verein die beste Lösung zu finden, wenn er das über einen längeren Zeitraum nicht schafft ist er auch nicht fähig und muss abgesetzt werden.
Dir ist bewusst und bekannt, dass du dem Zeitpunkt als Kind die rechtliche Prüfung angestoßen und eine Ausnahmeregel für 50+1 angestrebt hat (August 2017), er selber noch Präsident des e.V. war? Das entkräftet deine Argumentation in meinen Augen.
11.08.2022 - 16:35 Uhr
Zitat von Alt-Linden
(...)
Zitat von SergioPinto96
Korrigier mich, falls du einen anderen Post meinst. Wenn du deine Auflistung auf Seite 736 meinst, wundert mich das aber sehr. Denn gepostet hast du dort lediglich, dass andere Vereine zahlungskräftige Sponsoren haben. Einen Nachweis, dass die 50+1 Regel umgangen wird, hast du nicht geliefert. Über Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und (mit Abstrichen) Leipzig müssen wir uns sicherlich nicht unterhalten. Aber diese Sätze sind doch wohl eindeutig keine tragfähigen Argumente, um eine Umgehung der 50+1 Regel darzulegen:
Du differenzierst hier nicht zwischen Investments, Sponsoring und der Übernahme von Kontrolle über das Profifußballunternehmen. Genau diese Kontrolle ist aber zentraler Kern der 50+1 Regel. Insofern taugt die Auflistung nicht als Nachweis, dass von Vereinen der ersten beiden Profiligen (mit Ausnahme von Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim und mit Abstrichen Leipzig) die Regel umgangen wird. Lustigerweise hast du mit deiner Auflistung sogar dem User @H96KGaA Recht gegeben: Offensichtlich gibt es sehr wohl verschiedene Modelle, in denen zahlungskräftige Sponsoren oder Investoren bereit sind, Geld zur Verfügung zu stellen, ohne die alleinige Kontrolle über die Verwendung darüber zu erhalten. Das steht deutlich im Widerspruch zu dem, was Kind stets als eines der Hauptargumente gegen die 50+1 Regel ins Feld geführt hat. Angesichts dessen, dass andere Vereine sich auch unter Berücksichtigung der 50+1 Regel sportlich und wirtschaftlich deutlich weiterentwickelt haben, sind da mMn kritische Nachfragen sehr angebracht.
Ich hätte ja meine eigene Theorie, wieso niemand in welcher Funktion auch immer in den letzten 5 Jahren nennenswerte Summen in 96 investiert hat bzw. hätte. Da gehts aber weniger um die 50+1 Regel, sondern um die auf allen Ebenen desaströse Führung von 96 unter Geschäftsführer Kind. Aber das wurde hier auch schon oft diskutiert.
Korrigier mich, falls du einen anderen Post meinst. Wenn du deine Auflistung auf Seite 736 meinst, wundert mich das aber sehr. Denn gepostet hast du dort lediglich, dass andere Vereine zahlungskräftige Sponsoren haben. Einen Nachweis, dass die 50+1 Regel umgangen wird, hast du nicht geliefert. Über Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und (mit Abstrichen) Leipzig müssen wir uns sicherlich nicht unterhalten. Aber diese Sätze sind doch wohl eindeutig keine tragfähigen Argumente, um eine Umgehung der 50+1 Regel darzulegen:
Zitat von Ferdinandinho
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Zitat von Ferdinandinho
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Zitat von Ferdinandinho
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Zitat von Ferdinandinho
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Du differenzierst hier nicht zwischen Investments, Sponsoring und der Übernahme von Kontrolle über das Profifußballunternehmen. Genau diese Kontrolle ist aber zentraler Kern der 50+1 Regel. Insofern taugt die Auflistung nicht als Nachweis, dass von Vereinen der ersten beiden Profiligen (mit Ausnahme von Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim und mit Abstrichen Leipzig) die Regel umgangen wird. Lustigerweise hast du mit deiner Auflistung sogar dem User @H96KGaA Recht gegeben: Offensichtlich gibt es sehr wohl verschiedene Modelle, in denen zahlungskräftige Sponsoren oder Investoren bereit sind, Geld zur Verfügung zu stellen, ohne die alleinige Kontrolle über die Verwendung darüber zu erhalten. Das steht deutlich im Widerspruch zu dem, was Kind stets als eines der Hauptargumente gegen die 50+1 Regel ins Feld geführt hat. Angesichts dessen, dass andere Vereine sich auch unter Berücksichtigung der 50+1 Regel sportlich und wirtschaftlich deutlich weiterentwickelt haben, sind da mMn kritische Nachfragen sehr angebracht.
Ich hätte ja meine eigene Theorie, wieso niemand in welcher Funktion auch immer in den letzten 5 Jahren nennenswerte Summen in 96 investiert hat bzw. hätte. Da gehts aber weniger um die 50+1 Regel, sondern um die auf allen Ebenen desaströse Führung von 96 unter Geschäftsführer Kind. Aber das wurde hier auch schon oft diskutiert.
(...)
Du zitierst mich zwar, aber ich vermag nicht so recht erkennen, inwiefern dein Beitrag eine Antwort auf meinen darstellt, da ich nichts zu dem Thema geschrieben habe, was du hier anschneidest. Trotzdem gehe ich mal drauf ein:
Zitat von Alt-Linden
In anderen Vereinen gibt es auch Leute wie MK und die treffen teilweise noch schlechtere Entscheidungen als MK aber trotzdem wird deshalb nicht gleich die Person an den Pranger gestellt oder der Verein in seiner gesamten Aufstellung gefährdet und in Frage gestellt.
In anderen Vereinen gibt es auch Leute wie MK und die treffen teilweise noch schlechtere Entscheidungen als MK aber trotzdem wird deshalb nicht gleich die Person an den Pranger gestellt oder der Verein in seiner gesamten Aufstellung gefährdet und in Frage gestellt.
Auf welche Personen, die mindestens zeitweilig Geschäftsführer aller (!) Unternehmen eines Profifußballunternehmes sowie jahrelang Präsident des e.V. waren, trifft das was du schreibst denn z.B. zu? Ein Beispiel aus den 36 Klubs der ersten und zweiten Liga würde mir reichen.
Zitat von Alt-Linden
Das Problem In Hannover ist durch 50+1 entstanden, in keinem anderen Profi Verein wurde dieses Thema wirklich zur Tagesordnung.
Das Problem In Hannover ist durch 50+1 entstanden, in keinem anderen Profi Verein wurde dieses Thema wirklich zur Tagesordnung.
Ich denke aber zur Wahrheit gehört hier, dass - ohne Schuldzuweisung, weil man zu dem Thema nun auch unterschiedlicher Meinung sein kann - Martin Kind hier federführend ist. Nicht umsonst gilt er im deutschen Fußball wohl als DER Kritiker gegen die 50+1 Regel.
Zitat von Alt-Linden
Die Mitglieder sind in Hannover deshalb so rebellisch weil Kind für sich beansprucht hat die 50+1 für 96 aufzulösen.
Die Mitglieder sind in Hannover deshalb so rebellisch weil Kind für sich beansprucht hat die 50+1 für 96 aufzulösen.
Ich denke nicht, dass das der einzige Grund an der Kritik an Kind ist.
Zitat von Alt-Linden
MK hat nur versucht die rechtliche Seite prüfen zu lassen die Ihm aus seiner Sicht zustand, das hatte es so noch nicht gegeben
MK hat nur versucht die rechtliche Seite prüfen zu lassen die Ihm aus seiner Sicht zustand, das hatte es so noch nicht gegeben
Welchen Sachverhalt meinst du, in dem Kind die "rechtliche Seite" hat prüfen lassen? Meinst du den selbstverschuldet nicht gelungenen Antrag auf Übernahme des Vereins via Ausnahmeregelung? (Ernstgemeinte Frage, da ich wirklich nicht weiß, welche rechtliche Prüfung du meinst).
Zitat von Alt-Linden
Der e.V ist nie auf diese Absicht von MK eingegangen
Der e.V ist nie auf diese Absicht von MK eingegangen
Inwiefern hätte der e.V. denn auf die Absicht von MK eingehen können und welchen e.V. meinst du - den, den Kind bis 2018 selbst noch geführt hat oder den ab 2018?
Zitat von Alt-Linden
hat das Bild vom bösen Investor aus Arabien oder Russland geschürt
hat das Bild vom bösen Investor aus Arabien oder Russland geschürt
Da würde mich auch ein Beispiel sehr interessieren, weil ich mich nicht erinnern kann, dass das eine Rolle bei der Mitgliederversammlung von 2018 gespielt hat.
11.08.2022 - 16:41 Uhr
Zitat von Jernals
Ich bin in der Argumentation bei dir und denke auch, dass er da schlichtweg nicht differenziert.
Wenn allerdings das Argument ist "gleiches Recht für alle", dann reichen schon Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg als Begründung aus und man müsste sich gar nicht mehr mit den anderen Vereinen beschäftigen, die auch nicht gegen 50+1 verstoßen.
Zitat von SergioPinto96
Dann ergänze doch gerne deine Auflistung und schaffe Klarheit: Inwiefern umgeht z.B. der FC Bayern die 50+1 Regel, wo doch Adidas, Audi und Allianz jeweils lediglich 8,x Prozent Anteile erworben haben? Und was ist mit dem BVB, wo die Geschäftsführung des Profifußballs aus einer Gesellschaft bestimmt wird, die zu 100% dem e.V. gehört? Inwiefern hat der Daimler Konzern Kontrolle über die Geschicke des VfB Stuttgart bzw. deren Geschäftsführung? Das gleiche gilt für die Hertha, Union oder Schalke. Da würden mich ein paar Fakten interessieren. So liest es sich als eine Auflistung von Vereinen, die in der Tat finanziell durch Sponsoren oder Investoren unterstützt wurden. Das allein macht aber noch keine Umgehung der 50+1 Regel aus. Und das ist ein ziemlich wichtiger Punkt, da dieser Gesamtaspekt eine zentrale Rolle in der Argumentation von Kind gespielt hat.
Dann ergänze doch gerne deine Auflistung und schaffe Klarheit: Inwiefern umgeht z.B. der FC Bayern die 50+1 Regel, wo doch Adidas, Audi und Allianz jeweils lediglich 8,x Prozent Anteile erworben haben? Und was ist mit dem BVB, wo die Geschäftsführung des Profifußballs aus einer Gesellschaft bestimmt wird, die zu 100% dem e.V. gehört? Inwiefern hat der Daimler Konzern Kontrolle über die Geschicke des VfB Stuttgart bzw. deren Geschäftsführung? Das gleiche gilt für die Hertha, Union oder Schalke. Da würden mich ein paar Fakten interessieren. So liest es sich als eine Auflistung von Vereinen, die in der Tat finanziell durch Sponsoren oder Investoren unterstützt wurden. Das allein macht aber noch keine Umgehung der 50+1 Regel aus. Und das ist ein ziemlich wichtiger Punkt, da dieser Gesamtaspekt eine zentrale Rolle in der Argumentation von Kind gespielt hat.
Ich bin in der Argumentation bei dir und denke auch, dass er da schlichtweg nicht differenziert.
Wenn allerdings das Argument ist "gleiches Recht für alle", dann reichen schon Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg als Begründung aus und man müsste sich gar nicht mehr mit den anderen Vereinen beschäftigen, die auch nicht gegen 50+1 verstoßen.
Hier zu differenzieren ist aber sehr wichtig, weil es ja ein Unterschied ist, ob es 3 Ausnahmen von der Regel gibt, oder die Regel - wie suggeriert wurde - ohnehin nur auf dem Papier besteht und (übertrieben) quasi von allen Bundesligaklubs umgangen wird. Natürlich kann man und sollte auch über die Ausnahmen Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg sprechen. Von Interesse ist doch hier aber: Diverse Klubs haben sich wirtschaftlich gut weiterentwickelt und sind offensichtlich attraktiv für Sponsoren und Investoren; und das eben, ohne die Kontrolle über das Profifußballunternehmen zu gewinnen. Das hat @H96KGaA auch berechtigterweise angeführt. Und das steht eben ganz erheblich im Widerspruch zu der Hauptargumentation von Martin Kind und auch Dirk Rossmann.
11.08.2022 - 17:06 Uhr
Huhu - bin mal wieder aus dem Urlaub da
Einen Vorteil hat es ja gehabt das ich einige Tage nur mitgelesen habe, für mich wird ein Muster deutlich und zeigt meiner "Meinung" nach nicht nur das Problem im Forum sondern auch im Streit um Hannover 96 auf.
Es wird ständig nur die Schuldfrage gestellt - es werden Fehler beim Gegenüber gesucht und eigene Versäumnisse heruntergespielt.
Um die eigene Meinung zum Thema zu untemrauern werden Unterstellungen hervorgeholt und Themen im eigenen Interesse umgedichtet.
Allerdings ist im Forum klar zu erkennen, das dieses nicht paralel passiert, sondern die Anti Kind Seite dieses Muster treibt.
Bei 96 ist das nichts anderes - es gibt zwei Fronten.
Die Fronten unterstellen der anderen Seite irgendwelche Dinge und behaupten für sich die Weisheit gefressen zu haben.
Es wird über Schuld und Versäumniss gesprochen und dabei der eigene Spiegel links liegen gelassen. Aber viel schlimmer - der Blick in die Zukunft wird vollständig ausgeblendet und so mit Schwung in den Abgrund gefahren.
Auch hier (und das ist meine Meinung) ist das eindeutig getrieben vom e.V.
Kind - hatte den Blick in die Zukunft zuletzt wiergewonnen, nach dem um die Entscheidung 50+1 ein Loch zu erkennen war und viele Fehler gemacht wurden - das weiß Kind allerdings durchaus selber. Hat Er in den letzten beiden Jahren wieder die Zügel in die Hand genommen und gute Entscheidungen getroffen. Das sich diese erst noch bestätigen müssen ist klar, aber der Weg passt.
Kind hat uns uns gut (ja sportlich noch nicht) neu ausgerichtet und auch Visionen für die Nachfolge seiner Person gehabt.
Der e.V welcher vom Block gekapert wurde (das darf man natürlich dabei nicht übersehen) sieht nicht im Ansatz was eine gute Vereinsführung bedeutet und schon gar nicht wie das Geschäft Fußball funktioniert (meine Meinung).
Und dieser e.V. - der einen so tiefen Graben in den Verein getrieben hat, null entwickelt hat, keine Visonen hat und nur das Wort Blockade kennt, beansprucht für sich die Zukunft Fußball in Hannover gestalten zu können!?
Sorry - das ist einfach nur witzig!
Einfach eine Frage beantworten - was wäre denn für den Fan schlechter geworden - hätte Kind 50+1 gekippt, wo wäre der Nachteil?
Ist es das Wert gewesen - ein solches Chaos nach Hannover zu tragen? Obwohl in 2/3 aller Vereine schon lange der Verein nicht mehr mit der Profiabteilung "zu tun hat"?
Dafür also Hannover 96 dermaßen schaden (Fanboykott - Stimmung gegen Kind - die Mannschaft darunter leiden lassen - Image bis hin zur Abberufung die vom ersten Tag an das ziel von Kramer war!
Traurig !
Jeder der jetzt sagt - Kind seine Zeit als GF ist abgelaufen (ja das ist biologisch richtig und das hat Kind selber gesagt) er möge einfach aufgeben, versteht nicht wie ein Geschäftsmann oder auch ambitionierter Mensch funktioniert.
Kind sieht doch genau wie mieserabel der e.V. geführt wird und denen soll er die Macht über den von ihm erfolgreich aufgebauten Fußball in Hannover geben und somit auch über sein Investment entscheiden lassen?
Sorry - das ist einfach nur witzig!
Ihr braucht nicht auf "erfolgreich" rum reiten - ja wir sind mit dem aktuellen Potenzial und der Infrastruktur und den Mitteln als erfolgreich zu betiteln, so ist meine "Meinung".
Leider glaube ich nicht, das wir aus der Nummer wieder raus kommen.
Wie sollen diese Gräben so gekittet werden - das eine produktive Arbeit e.V. und Kapitalseite möglich ist!?
Kramer wird nicht erkennnen, das er zusammen kommen muss um Fußball 96 zu retten und Kind scheint nun dermaßen angepisst zu sein, das ich ihm jede Reaktion zutraue, auch Reaktionen die das Ende von 96 im Profifussball bedeuten.
Schade - eigentlich wäre es einfach Kramer undKind treten gemeinsam zurück - es wird ein GF gefunden der zu beiden Seiten steht (Hecking!?) und fertig.
Einen Vorteil hat es ja gehabt das ich einige Tage nur mitgelesen habe, für mich wird ein Muster deutlich und zeigt meiner "Meinung" nach nicht nur das Problem im Forum sondern auch im Streit um Hannover 96 auf.
Es wird ständig nur die Schuldfrage gestellt - es werden Fehler beim Gegenüber gesucht und eigene Versäumnisse heruntergespielt.
Um die eigene Meinung zum Thema zu untemrauern werden Unterstellungen hervorgeholt und Themen im eigenen Interesse umgedichtet.
Allerdings ist im Forum klar zu erkennen, das dieses nicht paralel passiert, sondern die Anti Kind Seite dieses Muster treibt.
Bei 96 ist das nichts anderes - es gibt zwei Fronten.
Die Fronten unterstellen der anderen Seite irgendwelche Dinge und behaupten für sich die Weisheit gefressen zu haben.
Es wird über Schuld und Versäumniss gesprochen und dabei der eigene Spiegel links liegen gelassen. Aber viel schlimmer - der Blick in die Zukunft wird vollständig ausgeblendet und so mit Schwung in den Abgrund gefahren.
Auch hier (und das ist meine Meinung) ist das eindeutig getrieben vom e.V.
Kind - hatte den Blick in die Zukunft zuletzt wiergewonnen, nach dem um die Entscheidung 50+1 ein Loch zu erkennen war und viele Fehler gemacht wurden - das weiß Kind allerdings durchaus selber. Hat Er in den letzten beiden Jahren wieder die Zügel in die Hand genommen und gute Entscheidungen getroffen. Das sich diese erst noch bestätigen müssen ist klar, aber der Weg passt.
Kind hat uns uns gut (ja sportlich noch nicht) neu ausgerichtet und auch Visionen für die Nachfolge seiner Person gehabt.
Der e.V welcher vom Block gekapert wurde (das darf man natürlich dabei nicht übersehen) sieht nicht im Ansatz was eine gute Vereinsführung bedeutet und schon gar nicht wie das Geschäft Fußball funktioniert (meine Meinung).
Und dieser e.V. - der einen so tiefen Graben in den Verein getrieben hat, null entwickelt hat, keine Visonen hat und nur das Wort Blockade kennt, beansprucht für sich die Zukunft Fußball in Hannover gestalten zu können!?
Sorry - das ist einfach nur witzig!
Einfach eine Frage beantworten - was wäre denn für den Fan schlechter geworden - hätte Kind 50+1 gekippt, wo wäre der Nachteil?
Ist es das Wert gewesen - ein solches Chaos nach Hannover zu tragen? Obwohl in 2/3 aller Vereine schon lange der Verein nicht mehr mit der Profiabteilung "zu tun hat"?
Dafür also Hannover 96 dermaßen schaden (Fanboykott - Stimmung gegen Kind - die Mannschaft darunter leiden lassen - Image bis hin zur Abberufung die vom ersten Tag an das ziel von Kramer war!
Traurig !
Jeder der jetzt sagt - Kind seine Zeit als GF ist abgelaufen (ja das ist biologisch richtig und das hat Kind selber gesagt) er möge einfach aufgeben, versteht nicht wie ein Geschäftsmann oder auch ambitionierter Mensch funktioniert.
Kind sieht doch genau wie mieserabel der e.V. geführt wird und denen soll er die Macht über den von ihm erfolgreich aufgebauten Fußball in Hannover geben und somit auch über sein Investment entscheiden lassen?
Sorry - das ist einfach nur witzig!
Ihr braucht nicht auf "erfolgreich" rum reiten - ja wir sind mit dem aktuellen Potenzial und der Infrastruktur und den Mitteln als erfolgreich zu betiteln, so ist meine "Meinung".
Leider glaube ich nicht, das wir aus der Nummer wieder raus kommen.
Wie sollen diese Gräben so gekittet werden - das eine produktive Arbeit e.V. und Kapitalseite möglich ist!?
Kramer wird nicht erkennnen, das er zusammen kommen muss um Fußball 96 zu retten und Kind scheint nun dermaßen angepisst zu sein, das ich ihm jede Reaktion zutraue, auch Reaktionen die das Ende von 96 im Profifussball bedeuten.
Schade - eigentlich wäre es einfach Kramer undKind treten gemeinsam zurück - es wird ein GF gefunden der zu beiden Seiten steht (Hecking!?) und fertig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0815 am 11.08.2022 um 17:12 Uhr bearbeitet
11.08.2022 - 17:31 Uhr
Zitat von t0815
Es wird ständig nur die Schuldfrage gestellt - es werden Fehler beim Gegenüber gesucht und eigene Versäumnisse heruntergespielt. (...) Allerdings ist im Forum klar zu erkennen, das dieses nicht paralel passiert, sondern die Anti Kind Seite dieses Muster treibt.
Es wird ständig nur die Schuldfrage gestellt - es werden Fehler beim Gegenüber gesucht und eigene Versäumnisse heruntergespielt. (...) Allerdings ist im Forum klar zu erkennen, das dieses nicht paralel passiert, sondern die Anti Kind Seite dieses Muster treibt.
Dir scheint nichtmal die Ironie von dem was du schreibst bewusst zu sein, oder?
Zitat von t0815
Einfach eine Frage beantworten - was wäre denn für den Fan schlechter geworden - hätte Kind 50+1 gekippt, wo wäre der Nachteil?
Ist es das Wert gewesen - ein solches Chaos nach Hannover zu tragen? Obwohl in 2/3 aller Vereine schon lange der Verein nicht mehr mit der Profiabteilung "zu tun hat"?
Einfach eine Frage beantworten - was wäre denn für den Fan schlechter geworden - hätte Kind 50+1 gekippt, wo wäre der Nachteil?
Ist es das Wert gewesen - ein solches Chaos nach Hannover zu tragen? Obwohl in 2/3 aller Vereine schon lange der Verein nicht mehr mit der Profiabteilung "zu tun hat"?
Den Zusammenhang hätte ich gerne erklärt. Was hat denn die aktuelle Situation mit der Kippung oder Aushebelung der 50+1 Regel durch Kind zu tun? Meinst du den Versuch, die Ausnahmegenehmigung zu erwirken? Oder was meinst du? Denn nach meinem Verständnis war es schon lange vom Tisch, dass Kind die 50+1 Regel kippt. Insofern sehe ich auch den Zusammenhang zum aktuellen Thema nicht. Wäre gespannt auf deine Erklärung.
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