| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
08.10.2020 - 18:09 Uhr
Zitat von Soki1072
Und bitte denkt über diesen Aspekt nach:
Der relevante Erfolg für Hertha und die Bindung in diese Stadt ist nicht die EL - das haben wir doch gesehen!
Das ist die CL oder irgendein Titel, aber wer bitte sieht das kommen in den nächsten 2/3 Jahren? Also ich nicht...
Und es ist bei Hertha und Berlin anders als in Frankfurt, Köln, Hamburg usw.... das hat viele Gründe, aber es ist nun mal so und das kann man doch nicht ignorieren. Es hilft nur noch CL oder Titel in dieser Stadt, für alles andere ist der Zug abgefahren.
Also MUSS doch Image ein ganz wesentlicher Punkt sein und da ist mir das was hier von Preetz kommt seit dem Windhorst Einstieg ist einfach viel zu dünn - wir geben über 100 Millionen aus in 12 Monaten - tauschen praktisch die komplette Startelf und unser Ziel ist das selbe wie davor??
Das ist eben Marketing von der schlechtesten Seite in dieser Stadt - auch wenn ich damit dem Unternehmen unrecht tue, aber so eine Aussage ist für mich irgendwie TEDI!
Und bitte denkt über diesen Aspekt nach:
Der relevante Erfolg für Hertha und die Bindung in diese Stadt ist nicht die EL - das haben wir doch gesehen!
Das ist die CL oder irgendein Titel, aber wer bitte sieht das kommen in den nächsten 2/3 Jahren? Also ich nicht...
Und es ist bei Hertha und Berlin anders als in Frankfurt, Köln, Hamburg usw.... das hat viele Gründe, aber es ist nun mal so und das kann man doch nicht ignorieren. Es hilft nur noch CL oder Titel in dieser Stadt, für alles andere ist der Zug abgefahren.
Also MUSS doch Image ein ganz wesentlicher Punkt sein und da ist mir das was hier von Preetz kommt seit dem Windhorst Einstieg ist einfach viel zu dünn - wir geben über 100 Millionen aus in 12 Monaten - tauschen praktisch die komplette Startelf und unser Ziel ist das selbe wie davor??
Das ist eben Marketing von der schlechtesten Seite in dieser Stadt - auch wenn ich damit dem Unternehmen unrecht tue, aber so eine Aussage ist für mich irgendwie TEDI!
Der Weg zu einem besseren Image führt über sportlichen Erfolg (wie du erkennst) nicht über große Sprüche.
Wenn die Mannschaft genug Qualität hat wird Sie sich unabhängig von den Formulierungen des Managers in der Liga durchsetzen. Sollte Sie keine Top Saison abliefern (wovon man ausgehen darf) muss Preetz sich zumindest nicht für die Kommunikation rechtfertigen.
Bremen hatte letztes Jahr auch ganz tolle Ziele, sprach von Europa League. Ist nicht so als ob das deren Mannschaft besonders beflügelt hätte.
Im Verein wird man wissen das es nicht so weiter gehen kann wie bisher, selbst hier wurde ja bereits verständlich aufgeschlüsselt das die Zahlen tief rot sind, dazu Corona, es gibt genug Probleme zu bewältigen. Da muss man nicht auch noch Nebenkriegsschauplätze in der Presse aufmachen.
08.10.2020 - 19:27 Uhr
Ich will nicht wissen, wie sauer hier einige wären, wenn unser Langer gegen alle Vernunft am Deadlineday nur so mit dem Geld rumgekloppt hätte, und lauter "gestandene Spieler" aus dem obersten Regal mit Gehältern oberhalb von 6 Mio angeheuert hätte, inklusive entsprechend fetten Ablösen.
Kann man natürlich machen, so in etwa genau 1 Mal, würde ich schätzen, wozu gibt es Kredit-Konstruktionen? Nur vier von solchen Spielern, und wir fahren damit das HSV-Modell bzw. das Modell, an dem Schalke gerade sehr deutlich zu knappsen hat. Wenn das gut geht, bist du einige Jahre lang der strahlende Hoene.., äh, Held. Aber irgendwann verlässt dich der Erfolg dann wieder, und du steht da mit einem für deine Verhältnisse zu teuren Kader, und der Verein ist dann jahrelang gezwungen, eine bittere Durststrecke zu überstehen, eine Situation, aus der du dich dann nur durch äußerstes Transferglück und Erfolgen bei der Jugendarbeit bereien kannst.
Ich halte Hertha keinewegs für einen reichen Verein. Wir hatten zuletzt ziemlich heftige Halbjahresdefizite (-30 Mio Euro!), und unser Spielerkader dürfte heute im Vergleich nicht viel günstiger sein. Mit anderen Worten, da ist jetzt (!) schon relativ viel Risiko dabei, und wäre ich Windhorst, so würde ich nicht wollen, dass das Geld jetzt einfach mal ganz fix in den nächsten beiden Jahren verbrannt wird. Ich erinnere da einfach mal an die Situation des BVB nach seinem Börsengang:
Exkurs BVB - und sein Umgang mit den Börsen-Millionen:
----------------------------------------------------------------------------
Der BVB holte sich sofort sauteure, "gestandene Spieler", und warf mit dem Geld nur so um sich, beginnend mit der Saison 00/01. Null Vorsicht, basta, "wir greifen an!". Immerhin hatte man netto ca. 130 Millionen zur Hand, das war damals viel Geld, und ab ging die wilde Fahrt! Rosický, Koller, Amoroso, Ewerthon! Oliseh, Frings, Kehl, Heinrich! Evanilson holte man sich für teures Geld plus Leihgebühren zurück. Das Geld floss in Strömen, allein für diese Spieler hat man 96 Mio Euro von den verfügbaren 130 Mio ausgegeben, von den üppigen Gehälter gar nicht erst zu sprechen.
Drei Jahre später ging Amoroso ohne jeden Transfer-Ertrag, aber mit genauester Kenntnis der Dortmunder Gastwirtschaften. Zuvor gelang ihm eine ziemlich famose erste Saison mit 24 Scorern in der Liga. In seiner zweiten Saison waren es noch 10 Scorer und Disziplinprobleme schlugen durch. In der dritten Saison begnügte er sich mit 330 Spielminuten im Ligabetrieb, aber da war er dann schon 30 Jahre alt und fand den Streit mit seinem Trainer mit Abstand interessanter als seine Leistungen auf dem Platz.
Einer der besten Stürmer der Welt! So hieß es, und niemand kann behaupten, dass sich der BVB in der Zeit seines Reichtums lumpen ließ. Spätestens ab der Saison 04/05 war der BVB dann ein Sarnierungsfall und entwickelte sich in Richtung unteres Ligamittelfeld, zuletzt unter Thomas Doll.
Was ist denn dann das Erfolgsgeheimnis des BVB?
------------------------------------------------------------------
Der Glücksfall kam dann in der Saison 08/09 in Gestalt eines der weltbesten Trainers, Jürgen Klopp, der den Sarnierungsfall in "wahre Liebe" und in der Folge in einen Meisterschaftsaspiranten verwandelte, inklusive zweier deutscher Meisterschaften.
Die vorherige Geldausgeberei ging nur knapp gut. Sehr knapp! Ich wollte da einfach mal daran erinnern. Die geheime Superwaffe in den guten Jahren unter Klopp war neben dem überragenden Trainerteam die Talententwicklung. Später dann, nach Klopp, verwandelte sich der BVB in eine sagenhafte Geldmaschine, weil das Talentscouting und die Talententwicklung immer sensationeller verlief.
BVB-Gewinne mit Talenten:
-------------------------------------
Mkhitaryan! 15 Mio Gewinn. Gündogan! 21,5 Mio Gewinn. Hummels! 30 Mio Gewinn. Dembele! 115 Mio Gewinn. Aubamejang! 50 Mio Gewinn. Pulisic! 64 Mio Gewinn. Mit Bruun-Larsen, Weigl und Diallo erzielte man dann noch einm 30,5 Mio Euro Transfer-Gewinn. In der Summe erwirtschaftee der BVB damit einen Netto-Mittelzufluss in Höhe von 300 Mio Euro (deutlich mehr als mit dem Börsengang), und steht heute als Magnet für junge, hochtalentierte Spieler da. Der Kaderwert ist beinahe als astronomisch einzustufen und die Gehälter dieses sehr hochwertigen Kaders können dank der quasi gesicherten Champions-League-Teilnahme auch bezahlt werden.
Dazu kommt auch noch eine Riesen-Pipeline hochkarätigster Talente, mindestens zu nennen wären hier Sancho, Reinier, Haalandt, Reyna, Bellingham, Moukoko, Zagadou, Morey, von denen einige bereits volle Ligareife haben, und einige davon sogar die Anlagen zu künftigen Weltstars. Alleine die BVB-Talente dürften locker 300 Mio Euro wert sein. Dazu kommen Balerdi, Gomez und Pherai, Bynoe-Gittens, Raschl. Evtl. kann man auch Unbehaun dazu rechnen. Eine richtig tolle Ausgangslage, nach einer sehr wechselvollen Geschichte eines Vereins, die in den letzten 10 Jahren eine einzige Erfolgsgeschichte war. Nur, dahin kommt man eben nicht, indem man alles verfügbare Geld bevorzugt in "gestandene Profis" steckt - und binnen von drei Jahren vollständig verbrennt, um im Anschluss auf einem viel zu teuren Kader zu köcheln.
So viel sollte hier deutlich geworden sein.
Und trotzdem kalkuliert der BVB in der Coronakrise mit aktuell 70 Mio Euro Verlust! Der BVB kann sich das leisten, wir könnten das nicht. Darum finde ich die Vorwürfe gegen Preetz, dass er nicht risikofreudiger agiert hätte, pardon, ziemlich daneben.
Kann man natürlich machen, so in etwa genau 1 Mal, würde ich schätzen, wozu gibt es Kredit-Konstruktionen? Nur vier von solchen Spielern, und wir fahren damit das HSV-Modell bzw. das Modell, an dem Schalke gerade sehr deutlich zu knappsen hat. Wenn das gut geht, bist du einige Jahre lang der strahlende Hoene.., äh, Held. Aber irgendwann verlässt dich der Erfolg dann wieder, und du steht da mit einem für deine Verhältnisse zu teuren Kader, und der Verein ist dann jahrelang gezwungen, eine bittere Durststrecke zu überstehen, eine Situation, aus der du dich dann nur durch äußerstes Transferglück und Erfolgen bei der Jugendarbeit bereien kannst.
Ich halte Hertha keinewegs für einen reichen Verein. Wir hatten zuletzt ziemlich heftige Halbjahresdefizite (-30 Mio Euro!), und unser Spielerkader dürfte heute im Vergleich nicht viel günstiger sein. Mit anderen Worten, da ist jetzt (!) schon relativ viel Risiko dabei, und wäre ich Windhorst, so würde ich nicht wollen, dass das Geld jetzt einfach mal ganz fix in den nächsten beiden Jahren verbrannt wird. Ich erinnere da einfach mal an die Situation des BVB nach seinem Börsengang:
Exkurs BVB - und sein Umgang mit den Börsen-Millionen:
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Der BVB holte sich sofort sauteure, "gestandene Spieler", und warf mit dem Geld nur so um sich, beginnend mit der Saison 00/01. Null Vorsicht, basta, "wir greifen an!". Immerhin hatte man netto ca. 130 Millionen zur Hand, das war damals viel Geld, und ab ging die wilde Fahrt! Rosický, Koller, Amoroso, Ewerthon! Oliseh, Frings, Kehl, Heinrich! Evanilson holte man sich für teures Geld plus Leihgebühren zurück. Das Geld floss in Strömen, allein für diese Spieler hat man 96 Mio Euro von den verfügbaren 130 Mio ausgegeben, von den üppigen Gehälter gar nicht erst zu sprechen.
Drei Jahre später ging Amoroso ohne jeden Transfer-Ertrag, aber mit genauester Kenntnis der Dortmunder Gastwirtschaften. Zuvor gelang ihm eine ziemlich famose erste Saison mit 24 Scorern in der Liga. In seiner zweiten Saison waren es noch 10 Scorer und Disziplinprobleme schlugen durch. In der dritten Saison begnügte er sich mit 330 Spielminuten im Ligabetrieb, aber da war er dann schon 30 Jahre alt und fand den Streit mit seinem Trainer mit Abstand interessanter als seine Leistungen auf dem Platz.
Einer der besten Stürmer der Welt! So hieß es, und niemand kann behaupten, dass sich der BVB in der Zeit seines Reichtums lumpen ließ. Spätestens ab der Saison 04/05 war der BVB dann ein Sarnierungsfall und entwickelte sich in Richtung unteres Ligamittelfeld, zuletzt unter Thomas Doll.
Was ist denn dann das Erfolgsgeheimnis des BVB?
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Der Glücksfall kam dann in der Saison 08/09 in Gestalt eines der weltbesten Trainers, Jürgen Klopp, der den Sarnierungsfall in "wahre Liebe" und in der Folge in einen Meisterschaftsaspiranten verwandelte, inklusive zweier deutscher Meisterschaften.
Die vorherige Geldausgeberei ging nur knapp gut. Sehr knapp! Ich wollte da einfach mal daran erinnern. Die geheime Superwaffe in den guten Jahren unter Klopp war neben dem überragenden Trainerteam die Talententwicklung. Später dann, nach Klopp, verwandelte sich der BVB in eine sagenhafte Geldmaschine, weil das Talentscouting und die Talententwicklung immer sensationeller verlief.
BVB-Gewinne mit Talenten:
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Mkhitaryan! 15 Mio Gewinn. Gündogan! 21,5 Mio Gewinn. Hummels! 30 Mio Gewinn. Dembele! 115 Mio Gewinn. Aubamejang! 50 Mio Gewinn. Pulisic! 64 Mio Gewinn. Mit Bruun-Larsen, Weigl und Diallo erzielte man dann noch einm 30,5 Mio Euro Transfer-Gewinn. In der Summe erwirtschaftee der BVB damit einen Netto-Mittelzufluss in Höhe von 300 Mio Euro (deutlich mehr als mit dem Börsengang), und steht heute als Magnet für junge, hochtalentierte Spieler da. Der Kaderwert ist beinahe als astronomisch einzustufen und die Gehälter dieses sehr hochwertigen Kaders können dank der quasi gesicherten Champions-League-Teilnahme auch bezahlt werden.
Dazu kommt auch noch eine Riesen-Pipeline hochkarätigster Talente, mindestens zu nennen wären hier Sancho, Reinier, Haalandt, Reyna, Bellingham, Moukoko, Zagadou, Morey, von denen einige bereits volle Ligareife haben, und einige davon sogar die Anlagen zu künftigen Weltstars. Alleine die BVB-Talente dürften locker 300 Mio Euro wert sein. Dazu kommen Balerdi, Gomez und Pherai, Bynoe-Gittens, Raschl. Evtl. kann man auch Unbehaun dazu rechnen. Eine richtig tolle Ausgangslage, nach einer sehr wechselvollen Geschichte eines Vereins, die in den letzten 10 Jahren eine einzige Erfolgsgeschichte war. Nur, dahin kommt man eben nicht, indem man alles verfügbare Geld bevorzugt in "gestandene Profis" steckt - und binnen von drei Jahren vollständig verbrennt, um im Anschluss auf einem viel zu teuren Kader zu köcheln.
So viel sollte hier deutlich geworden sein.
Und trotzdem kalkuliert der BVB in der Coronakrise mit aktuell 70 Mio Euro Verlust! Der BVB kann sich das leisten, wir könnten das nicht. Darum finde ich die Vorwürfe gegen Preetz, dass er nicht risikofreudiger agiert hätte, pardon, ziemlich daneben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KonProg am 08.10.2020 um 19:32 Uhr bearbeitet
08.10.2020 - 20:26 Uhr
Zitat von KonProg
Ich will nicht wissen, wie sauer hier einige wären, wenn unser Langer gegen alle Vernunft am Deadlineday nur so mit dem Geld rumgekloppt hätte, und lauter "gestandene Spieler" aus dem obersten Regal mit Gehältern oberhalb von 6 Mio angeheuert hätte, inklusive entsprechend fetten Ablösen.
Kann man natürlich machen, so in etwa genau 1 Mal, würde ich schätzen, wozu gibt es Kredit-Konstruktionen? Nur vier von solchen Spielern, und wir fahren damit das HSV-Modell bzw. das Modell, an dem Schalke gerade sehr deutlich zu knappsen hat. Wenn das gut geht, bist du einige Jahre lang der strahlende Hoene.., äh, Held. Aber irgendwann verlässt dich der Erfolg dann wieder, und du steht da mit einem für deine Verhältnisse zu teuren Kader, und der Verein ist dann jahrelang gezwungen, eine bittere Durststrecke zu überstehen, eine Situation, aus der du dich dann nur durch äußerstes Transferglück und Erfolgen bei der Jugendarbeit bereien kannst.
Ich halte Hertha keinewegs für einen reichen Verein. Wir hatten zuletzt ziemlich heftige Halbjahresdefizite (-30 Mio Euro!), und unser Spielerkader dürfte heute im Vergleich nicht viel günstiger sein. Mit anderen Worten, da ist jetzt (!) schon relativ viel Risiko dabei, und wäre ich Windhorst, so würde ich nicht wollen, dass das Geld jetzt einfach mal ganz fix in den nächsten beiden Jahren verbrannt wird. Ich erinnere da einfach mal an die Situation des BVB nach seinem Börsengang:
Exkurs BVB - und sein Umgang mit den Börsen-Millionen:
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Der BVB holte sich sofort sauteure, "gestandene Spieler", und warf mit dem Geld nur so um sich, beginnend mit der Saison 00/01. Null Vorsicht, basta, "wir greifen an!". Immerhin hatte man netto ca. 130 Millionen zur Hand, das war damals viel Geld, und ab ging die wilde Fahrt! Rosický, Koller, Amoroso, Ewerthon! Oliseh, Frings, Kehl, Heinrich! Evanilson holte man sich für teures Geld plus Leihgebühren zurück. Das Geld floss in Strömen, allein für diese Spieler hat man 96 Mio Euro von den verfügbaren 130 Mio ausgegeben, von den üppigen Gehälter gar nicht erst zu sprechen.
Drei Jahre später ging Amoroso ohne jeden Transfer-Ertrag, aber mit genauester Kenntnis der Dortmunder Gastwirtschaften. Zuvor gelang ihm eine ziemlich famose erste Saison mit 24 Scorern in der Liga. In seiner zweiten Saison waren es noch 10 Scorer und Disziplinprobleme schlugen durch. In der dritten Saison begnügte er sich mit 330 Spielminuten im Ligabetrieb, aber da war er dann schon 30 Jahre alt und fand den Streit mit seinem Trainer mit Abstand interessanter als seine Leistungen auf dem Platz.
Einer der besten Stürmer der Welt! So hieß es, und niemand kann behaupten, dass sich der BVB in der Zeit seines Reichtums lumpen ließ. Spätestens ab der Saison 04/05 war der BVB dann ein Sarnierungsfall und entwickelte sich in Richtung unteres Ligamittelfeld, zuletzt unter Thomas Doll.
Was ist denn dann das Erfolgsgeheimnis des BVB?
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Der Glücksfall kam dann in der Saison 08/09 in Gestalt eines der weltbesten Trainers, Jürgen Klopp, der den Sarnierungsfall in "wahre Liebe" und in der Folge in einen Meisterschaftsaspiranten verwandelte, inklusive zweier deutscher Meisterschaften.
Die vorherige Geldausgeberei ging nur knapp gut. Sehr knapp! Ich wollte da einfach mal daran erinnern. Die geheime Superwaffe in den guten Jahren unter Klopp war neben dem überragenden Trainerteam die Talententwicklung. Später dann, nach Klopp, verwandelte sich der BVB in eine sagenhafte Geldmaschine, weil das Talentscouting und die Talententwicklung immer sensationeller verlief.
BVB-Gewinne mit Talenten:
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Mkhitaryan! 15 Mio Gewinn. Gündogan! 21,5 Mio Gewinn. Hummels! 30 Mio Gewinn. Dembele! 115 Mio Gewinn. Aubamejang! 50 Mio Gewinn. Pulisic! 64 Mio Gewinn. Mit Bruun-Larsen, Weigl und Diallo erzielte man dann noch einm 30,5 Mio Euro Transfer-Gewinn. In der Summe erwirtschaftee der BVB damit einen Netto-Mittelzufluss in Höhe von 300 Mio Euro (deutlich mehr als mit dem Börsengang), und steht heute als Magnet für junge, hochtalentierte Spieler da. Der Kaderwert ist beinahe als astronomisch einzustufen und die Gehälter dieses sehr hochwertigen Kaders können dank der quasi gesicherten Champions-League-Teilnahme auch bezahlt werden.
Dazu kommt auch noch eine Riesen-Pipeline hochkarätigster Talente, mindestens zu nennen wären hier Sancho, Reinier, Haalandt, Reyna, Bellingham, Moukoko, Zagadou, Morey, von denen einige bereits volle Ligareife haben, und einige davon sogar die Anlagen zu künftigen Weltstars. Alleine die BVB-Talente dürften locker 300 Mio Euro wert sein. Dazu kommen Balerdi, Gomez und Pherai, Bynoe-Gittens, Raschl. Evtl. kann man auch Unbehaun dazu rechnen. Eine richtig tolle Ausgangslage, nach einer sehr wechselvollen Geschichte eines Vereins, die in den letzten 10 Jahren eine einzige Erfolgsgeschichte war. Nur, dahin kommt man eben nicht, indem man alles verfügbare Geld bevorzugt in "gestandene Profis" steckt - und binnen von drei Jahren vollständig verbrennt, um im Anschluss auf einem viel zu teuren Kader zu köcheln.
So viel sollte hier deutlich geworden sein.
Und trotzdem kalkuliert der BVB in der Coronakrise mit aktuell 70 Mio Euro Verlust! Der BVB kann sich das leisten, wir könnten das nicht. Darum finde ich die Vorwürfe gegen Preetz, dass er nicht risikofreudiger agiert hätte, pardon, ziemlich daneben.
Ich will nicht wissen, wie sauer hier einige wären, wenn unser Langer gegen alle Vernunft am Deadlineday nur so mit dem Geld rumgekloppt hätte, und lauter "gestandene Spieler" aus dem obersten Regal mit Gehältern oberhalb von 6 Mio angeheuert hätte, inklusive entsprechend fetten Ablösen.
Kann man natürlich machen, so in etwa genau 1 Mal, würde ich schätzen, wozu gibt es Kredit-Konstruktionen? Nur vier von solchen Spielern, und wir fahren damit das HSV-Modell bzw. das Modell, an dem Schalke gerade sehr deutlich zu knappsen hat. Wenn das gut geht, bist du einige Jahre lang der strahlende Hoene.., äh, Held. Aber irgendwann verlässt dich der Erfolg dann wieder, und du steht da mit einem für deine Verhältnisse zu teuren Kader, und der Verein ist dann jahrelang gezwungen, eine bittere Durststrecke zu überstehen, eine Situation, aus der du dich dann nur durch äußerstes Transferglück und Erfolgen bei der Jugendarbeit bereien kannst.
Ich halte Hertha keinewegs für einen reichen Verein. Wir hatten zuletzt ziemlich heftige Halbjahresdefizite (-30 Mio Euro!), und unser Spielerkader dürfte heute im Vergleich nicht viel günstiger sein. Mit anderen Worten, da ist jetzt (!) schon relativ viel Risiko dabei, und wäre ich Windhorst, so würde ich nicht wollen, dass das Geld jetzt einfach mal ganz fix in den nächsten beiden Jahren verbrannt wird. Ich erinnere da einfach mal an die Situation des BVB nach seinem Börsengang:
Exkurs BVB - und sein Umgang mit den Börsen-Millionen:
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Der BVB holte sich sofort sauteure, "gestandene Spieler", und warf mit dem Geld nur so um sich, beginnend mit der Saison 00/01. Null Vorsicht, basta, "wir greifen an!". Immerhin hatte man netto ca. 130 Millionen zur Hand, das war damals viel Geld, und ab ging die wilde Fahrt! Rosický, Koller, Amoroso, Ewerthon! Oliseh, Frings, Kehl, Heinrich! Evanilson holte man sich für teures Geld plus Leihgebühren zurück. Das Geld floss in Strömen, allein für diese Spieler hat man 96 Mio Euro von den verfügbaren 130 Mio ausgegeben, von den üppigen Gehälter gar nicht erst zu sprechen.
Drei Jahre später ging Amoroso ohne jeden Transfer-Ertrag, aber mit genauester Kenntnis der Dortmunder Gastwirtschaften. Zuvor gelang ihm eine ziemlich famose erste Saison mit 24 Scorern in der Liga. In seiner zweiten Saison waren es noch 10 Scorer und Disziplinprobleme schlugen durch. In der dritten Saison begnügte er sich mit 330 Spielminuten im Ligabetrieb, aber da war er dann schon 30 Jahre alt und fand den Streit mit seinem Trainer mit Abstand interessanter als seine Leistungen auf dem Platz.
Einer der besten Stürmer der Welt! So hieß es, und niemand kann behaupten, dass sich der BVB in der Zeit seines Reichtums lumpen ließ. Spätestens ab der Saison 04/05 war der BVB dann ein Sarnierungsfall und entwickelte sich in Richtung unteres Ligamittelfeld, zuletzt unter Thomas Doll.
Was ist denn dann das Erfolgsgeheimnis des BVB?
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Der Glücksfall kam dann in der Saison 08/09 in Gestalt eines der weltbesten Trainers, Jürgen Klopp, der den Sarnierungsfall in "wahre Liebe" und in der Folge in einen Meisterschaftsaspiranten verwandelte, inklusive zweier deutscher Meisterschaften.
Die vorherige Geldausgeberei ging nur knapp gut. Sehr knapp! Ich wollte da einfach mal daran erinnern. Die geheime Superwaffe in den guten Jahren unter Klopp war neben dem überragenden Trainerteam die Talententwicklung. Später dann, nach Klopp, verwandelte sich der BVB in eine sagenhafte Geldmaschine, weil das Talentscouting und die Talententwicklung immer sensationeller verlief.
BVB-Gewinne mit Talenten:
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Mkhitaryan! 15 Mio Gewinn. Gündogan! 21,5 Mio Gewinn. Hummels! 30 Mio Gewinn. Dembele! 115 Mio Gewinn. Aubamejang! 50 Mio Gewinn. Pulisic! 64 Mio Gewinn. Mit Bruun-Larsen, Weigl und Diallo erzielte man dann noch einm 30,5 Mio Euro Transfer-Gewinn. In der Summe erwirtschaftee der BVB damit einen Netto-Mittelzufluss in Höhe von 300 Mio Euro (deutlich mehr als mit dem Börsengang), und steht heute als Magnet für junge, hochtalentierte Spieler da. Der Kaderwert ist beinahe als astronomisch einzustufen und die Gehälter dieses sehr hochwertigen Kaders können dank der quasi gesicherten Champions-League-Teilnahme auch bezahlt werden.
Dazu kommt auch noch eine Riesen-Pipeline hochkarätigster Talente, mindestens zu nennen wären hier Sancho, Reinier, Haalandt, Reyna, Bellingham, Moukoko, Zagadou, Morey, von denen einige bereits volle Ligareife haben, und einige davon sogar die Anlagen zu künftigen Weltstars. Alleine die BVB-Talente dürften locker 300 Mio Euro wert sein. Dazu kommen Balerdi, Gomez und Pherai, Bynoe-Gittens, Raschl. Evtl. kann man auch Unbehaun dazu rechnen. Eine richtig tolle Ausgangslage, nach einer sehr wechselvollen Geschichte eines Vereins, die in den letzten 10 Jahren eine einzige Erfolgsgeschichte war. Nur, dahin kommt man eben nicht, indem man alles verfügbare Geld bevorzugt in "gestandene Profis" steckt - und binnen von drei Jahren vollständig verbrennt, um im Anschluss auf einem viel zu teuren Kader zu köcheln.
So viel sollte hier deutlich geworden sein.
Und trotzdem kalkuliert der BVB in der Coronakrise mit aktuell 70 Mio Euro Verlust! Der BVB kann sich das leisten, wir könnten das nicht. Darum finde ich die Vorwürfe gegen Preetz, dass er nicht risikofreudiger agiert hätte, pardon, ziemlich daneben.
Schön wenn man mal in diesem Thread nicht nur Mist und rumgejammere liest, hatte in letzter Zeit gar keine Lust mehr hier reinzuschauen um mir den zigtausendsten Beitrag reinzuziehen der davon handelt was für eine Graupe dieser Michael ist.
Im Grunde hast du ja schon alles gesagt und da geh ich vollkommen mit, Herr Preetz könnte sich das alles soviel einfacher machen in dem er irgendeinen Berater die geforderten 5 Mio Bonuszahlungen in den Allerwertesten bläst, getreu dem Motto sche*ẞ drauf was mit der Hertha in paar Jahren ist ich stell jetzt den Pöbel ruhig und steh als super mega Manager da.
Aber Gottseidank tut er das nicht und geht besinnen mit dem Geld um das gerade jetzt in dieser Corona verseuchten Situation ziemlich sicher noch Gold wert sein wird.
Und hey in paar Wochen gibt es die nächste Möglichkeit auf Shoppingtour zu gehen, also warum zum Teufel sollte man sich jetzt so über den Tisch ziehen lassen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marcolinho44 am 08.10.2020 um 20:30 Uhr bearbeitet
08.10.2020 - 20:48 Uhr
Zitat von KonProg
Ich will nicht wissen, wie sauer hier einige wären, wenn unser Langer gegen alle Vernunft am Deadlineday nur so mit dem Geld rumgekloppt hätte, und lauter "gestandene Spieler" aus dem obersten Regal mit Gehältern oberhalb von 6 Mio angeheuert hätte, inklusive entsprechend fetten Ablösen.
...
Ich will nicht wissen, wie sauer hier einige wären, wenn unser Langer gegen alle Vernunft am Deadlineday nur so mit dem Geld rumgekloppt hätte, und lauter "gestandene Spieler" aus dem obersten Regal mit Gehältern oberhalb von 6 Mio angeheuert hätte, inklusive entsprechend fetten Ablösen.
...
Zwischen "ich kauf wie die Bayern" und "ich hole Löwen zurück" gibt es noch eine riesige Grauzone. Wenn ihr die Kritik nicht hören wollt - hört weg. Aber immer mit schwarz/weiß-Polemik reagieren bringt uns auch kein Stück voran. Der Großteil der Kritik ist fundiert und niemand fordert den ganz großen Kracher.
08.10.2020 - 20:52 Uhr
Zitat von Marcolinho44
Schön wenn man mal in diesem Thread nicht nur Mist und rumgejammere liest, hatte in letzter Zeit gar keine Lust mehr hier reinzuschauen um mir den zigtausendsten Beitrag reinzuziehen der davon handelt was für eine Graupe dieser Michael ist.
Im Grunde hast du ja schon alles gesagt und da geh ich vollkommen mit, Herr Preetz könnte sich das alles soviel einfacher machen in dem er irgendeinen Berater die geforderten 5 Mio Bonuszahlungen in den Allerwertesten bläst, getreu dem Motto sche*ẞ drauf was mit der Hertha in paar Jahren ist ich stell jetzt den Pöbel ruhig und steh als super mega Manager da.
Aber Gottseidank tut er das nicht und geht besinnen mit dem Geld um das gerade jetzt in dieser Corona verseuchten Situation ziemlich sicher noch Gold wert sein wird.
Und hey in paar Wochen gibt es die nächste Möglichkeit auf Shoppingtour zu gehen, also warum zum Teufel sollte man sich jetzt so über den Tisch ziehen lassen?
Schön wenn man mal in diesem Thread nicht nur Mist und rumgejammere liest, hatte in letzter Zeit gar keine Lust mehr hier reinzuschauen um mir den zigtausendsten Beitrag reinzuziehen der davon handelt was für eine Graupe dieser Michael ist.
Im Grunde hast du ja schon alles gesagt und da geh ich vollkommen mit, Herr Preetz könnte sich das alles soviel einfacher machen in dem er irgendeinen Berater die geforderten 5 Mio Bonuszahlungen in den Allerwertesten bläst, getreu dem Motto sche*ẞ drauf was mit der Hertha in paar Jahren ist ich stell jetzt den Pöbel ruhig und steh als super mega Manager da.
Aber Gottseidank tut er das nicht und geht besinnen mit dem Geld um das gerade jetzt in dieser Corona verseuchten Situation ziemlich sicher noch Gold wert sein wird.
Und hey in paar Wochen gibt es die nächste Möglichkeit auf Shoppingtour zu gehen, also warum zum Teufel sollte man sich jetzt so über den Tisch ziehen lassen?
Es ging nur in den letzten Beiträgen gar nicht darum, dass Preetz nicht die ganze Kohle auf einmal rausgehauen hat, was ich übrigens sehr begrüße und wofür man ihn auch durchaus loben sollte. Natürlich soll verantwortungsvoll mit dem Geld umgegangen werden. Gerade in einer Zeit wie wir sie jetzt haben.
Es geht mehr darum, mal ein neues Anspruchsdenken im Verein zu etablieren, weg von „wir wollen uns etablieren“, „wir wollen demütig sein, dass wir in der ersten Liga spielen“ und „wir wollen ranrücken an die internationalen Plätze“, ganz einfach weil der Kader viel mehr als das hergibt. Was für ein Ziel ist denn realistisch wenn man sechster in der Marktwert Tabelle ist, wenn nicht „Angriff auf Europa“?
Einfach mal ein klares und ambitioniertes Ziel formulieren, das man übrigens so oder so zeitnah erreichen sollte, weil man sich andernfalls weder die Gehälter leisten können wird, noch die Spieler halten wird, wenn das Geld erstmal aufgebraucht ist. Ich verstehe einfach nicht, warum das in diesem Verein nicht möglich ist. Ist das wirklich eine Art der Jobabsicherung falls man mal wieder scheitert?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von flonaldinho10 am 08.10.2020 um 21:08 Uhr bearbeitet
08.10.2020 - 21:01 Uhr
Zitat von Leni08
Arsenals wollte keine Kaufoption in der leihe. Außerdem wäre die Kaufoption eh zu hoch für uns. Guendouzi hat Vertrag bis 2022, wenn er sich bei uns wohl fühlt und diese saison außerordentlich gut endet mit EL (traumhaft natürlich CL) könnte man dann noch nächste Saison versuchen ihn loszueisen. Also so schlimm ist die leihe ohne etwas nicht.
Zitat von Kraule
Guendouzi = Leihe ohne KO
Für mich ist das kein Transfer. Heißt, so gut ich diesen Spieler auch finde, es ist eben nur eine Leihe ohne KO.
Leider.
Zitat von RoronoaZoro
Ich finde auch, dass die Winter-Transferperiode die letzte Bewährungsprobe für Preetz sein sollte. Bei mir hat er sich den Kredit noch nicht gänzlich verspielt (Alderete und Guendouzi sind für mich ansprechende Transfers), aber wenn er es im Winter wieder nicht schafft die Planstellen offensiver Flügelspieler, Aussenverteidiger und ggf. ZM sinnvoll zu besetzten kann man ihm wirklich nicht mehr helfen.
Sollte er dann zusätzlich wieder mit der Corona-Ausrede (wie jetzt schon) ankommen, die hier auch von anderen Usern in Bezug auf die Hertha sinnvoll widerlegt wurde, zeigt das, dass der Verein diese historische Chance durch seine übervorsichtige, fast feige Art der Ambitionslosigkeit ungenutzt verstreichen lässt.
Einer seiner wenigen Pluspunkte in dieser Transferperiode ist mMn, dass Götze nicht fixiert wurde (obwohl das zT bestimmt auch Labbadias Verdienst war). Viele Befürworter des Götze Transfers gaben teilweise offen zu, dass sie ihn nicht wegen seiner Leistung geholt hätten, sondern mehr oder weniger nur, um das Image der Hertha zu stärken.
Das wäre mMn verheerend!
Das wäre der falsche Weg und man sollte sich da an RB orientieren (auch wenn das viele nicht hören wollen), aber die sind jetzt auch international im Scheinwerferlicht und zwar nicht durch einen künstlich inszenierten Medientransfer, sondern durch ihre herausragende Transferarbeit und Spielphilosophie.
Wie beim Fitnesstraining bringen zwar Steroide (Götze) kurzzeitigen Erfolg (Medieninteresse),haben aber langfristig negative Nebenwirkungen und natürliche harte Arbeit ( z.B. durch Cunha-Transfers) ist langfristig am Erfolgreichsten.
Auf Labbadia lasse ich nichts kommen, der spricht im Gegensatz zu Preetz seine Unzufriedenheit klar an und hat Ambitionen.
Ohnehin ist er einfach ein guter Trainer, was das Beispiel Wolfsburg zeigt, die er mit dem schlechtesten Kader seit der Meisterschaft und doppelter Relegation ins internationale Geschäft geführt hat.
Ich finde auch, dass die Winter-Transferperiode die letzte Bewährungsprobe für Preetz sein sollte. Bei mir hat er sich den Kredit noch nicht gänzlich verspielt (Alderete und Guendouzi sind für mich ansprechende Transfers), aber wenn er es im Winter wieder nicht schafft die Planstellen offensiver Flügelspieler, Aussenverteidiger und ggf. ZM sinnvoll zu besetzten kann man ihm wirklich nicht mehr helfen.
Sollte er dann zusätzlich wieder mit der Corona-Ausrede (wie jetzt schon) ankommen, die hier auch von anderen Usern in Bezug auf die Hertha sinnvoll widerlegt wurde, zeigt das, dass der Verein diese historische Chance durch seine übervorsichtige, fast feige Art der Ambitionslosigkeit ungenutzt verstreichen lässt.
Einer seiner wenigen Pluspunkte in dieser Transferperiode ist mMn, dass Götze nicht fixiert wurde (obwohl das zT bestimmt auch Labbadias Verdienst war). Viele Befürworter des Götze Transfers gaben teilweise offen zu, dass sie ihn nicht wegen seiner Leistung geholt hätten, sondern mehr oder weniger nur, um das Image der Hertha zu stärken.
Das wäre mMn verheerend!
Das wäre der falsche Weg und man sollte sich da an RB orientieren (auch wenn das viele nicht hören wollen), aber die sind jetzt auch international im Scheinwerferlicht und zwar nicht durch einen künstlich inszenierten Medientransfer, sondern durch ihre herausragende Transferarbeit und Spielphilosophie.
Wie beim Fitnesstraining bringen zwar Steroide (Götze) kurzzeitigen Erfolg (Medieninteresse),haben aber langfristig negative Nebenwirkungen und natürliche harte Arbeit ( z.B. durch Cunha-Transfers) ist langfristig am Erfolgreichsten.
Auf Labbadia lasse ich nichts kommen, der spricht im Gegensatz zu Preetz seine Unzufriedenheit klar an und hat Ambitionen.
Ohnehin ist er einfach ein guter Trainer, was das Beispiel Wolfsburg zeigt, die er mit dem schlechtesten Kader seit der Meisterschaft und doppelter Relegation ins internationale Geschäft geführt hat.
Guendouzi = Leihe ohne KO
Für mich ist das kein Transfer. Heißt, so gut ich diesen Spieler auch finde, es ist eben nur eine Leihe ohne KO.
Leider.
Arsenals wollte keine Kaufoption in der leihe. Außerdem wäre die Kaufoption eh zu hoch für uns. Guendouzi hat Vertrag bis 2022, wenn er sich bei uns wohl fühlt und diese saison außerordentlich gut endet mit EL (traumhaft natürlich CL) könnte man dann noch nächste Saison versuchen ihn loszueisen. Also so schlimm ist die leihe ohne etwas nicht.
Nicht nur Arsenal wollte keine KO einbauen. Es lag vor allem an der Spielerseite die keine KO wollte. Mit KO wäre Hertha für ihn überhaupt kein Thema gewesen...
08.10.2020 - 21:07 Uhr
Zitat von Memrys
Nicht nur Arsenal wollte keine KO einbauen. Es lag vor allem an der Spielerseite die keine KO wollte. Mit KO wäre Hertha für ihn überhaupt kein Thema gewesen...
Zitat von Leni08
Arsenals wollte keine Kaufoption in der leihe. Außerdem wäre die Kaufoption eh zu hoch für uns. Guendouzi hat Vertrag bis 2022, wenn er sich bei uns wohl fühlt und diese saison außerordentlich gut endet mit EL (traumhaft natürlich CL) könnte man dann noch nächste Saison versuchen ihn loszueisen. Also so schlimm ist die leihe ohne etwas nicht.
Zitat von Kraule
Guendouzi = Leihe ohne KO
Für mich ist das kein Transfer. Heißt, so gut ich diesen Spieler auch finde, es ist eben nur eine Leihe ohne KO.
Leider.
Zitat von RoronoaZoro
Ich finde auch, dass die Winter-Transferperiode die letzte Bewährungsprobe für Preetz sein sollte. Bei mir hat er sich den Kredit noch nicht gänzlich verspielt (Alderete und Guendouzi sind für mich ansprechende Transfers), aber wenn er es im Winter wieder nicht schafft die Planstellen offensiver Flügelspieler, Aussenverteidiger und ggf. ZM sinnvoll zu besetzten kann man ihm wirklich nicht mehr helfen.
Sollte er dann zusätzlich wieder mit der Corona-Ausrede (wie jetzt schon) ankommen, die hier auch von anderen Usern in Bezug auf die Hertha sinnvoll widerlegt wurde, zeigt das, dass der Verein diese historische Chance durch seine übervorsichtige, fast feige Art der Ambitionslosigkeit ungenutzt verstreichen lässt.
Einer seiner wenigen Pluspunkte in dieser Transferperiode ist mMn, dass Götze nicht fixiert wurde (obwohl das zT bestimmt auch Labbadias Verdienst war). Viele Befürworter des Götze Transfers gaben teilweise offen zu, dass sie ihn nicht wegen seiner Leistung geholt hätten, sondern mehr oder weniger nur, um das Image der Hertha zu stärken.
Das wäre mMn verheerend!
Das wäre der falsche Weg und man sollte sich da an RB orientieren (auch wenn das viele nicht hören wollen), aber die sind jetzt auch international im Scheinwerferlicht und zwar nicht durch einen künstlich inszenierten Medientransfer, sondern durch ihre herausragende Transferarbeit und Spielphilosophie.
Wie beim Fitnesstraining bringen zwar Steroide (Götze) kurzzeitigen Erfolg (Medieninteresse),haben aber langfristig negative Nebenwirkungen und natürliche harte Arbeit ( z.B. durch Cunha-Transfers) ist langfristig am Erfolgreichsten.
Auf Labbadia lasse ich nichts kommen, der spricht im Gegensatz zu Preetz seine Unzufriedenheit klar an und hat Ambitionen.
Ohnehin ist er einfach ein guter Trainer, was das Beispiel Wolfsburg zeigt, die er mit dem schlechtesten Kader seit der Meisterschaft und doppelter Relegation ins internationale Geschäft geführt hat.
Ich finde auch, dass die Winter-Transferperiode die letzte Bewährungsprobe für Preetz sein sollte. Bei mir hat er sich den Kredit noch nicht gänzlich verspielt (Alderete und Guendouzi sind für mich ansprechende Transfers), aber wenn er es im Winter wieder nicht schafft die Planstellen offensiver Flügelspieler, Aussenverteidiger und ggf. ZM sinnvoll zu besetzten kann man ihm wirklich nicht mehr helfen.
Sollte er dann zusätzlich wieder mit der Corona-Ausrede (wie jetzt schon) ankommen, die hier auch von anderen Usern in Bezug auf die Hertha sinnvoll widerlegt wurde, zeigt das, dass der Verein diese historische Chance durch seine übervorsichtige, fast feige Art der Ambitionslosigkeit ungenutzt verstreichen lässt.
Einer seiner wenigen Pluspunkte in dieser Transferperiode ist mMn, dass Götze nicht fixiert wurde (obwohl das zT bestimmt auch Labbadias Verdienst war). Viele Befürworter des Götze Transfers gaben teilweise offen zu, dass sie ihn nicht wegen seiner Leistung geholt hätten, sondern mehr oder weniger nur, um das Image der Hertha zu stärken.
Das wäre mMn verheerend!
Das wäre der falsche Weg und man sollte sich da an RB orientieren (auch wenn das viele nicht hören wollen), aber die sind jetzt auch international im Scheinwerferlicht und zwar nicht durch einen künstlich inszenierten Medientransfer, sondern durch ihre herausragende Transferarbeit und Spielphilosophie.
Wie beim Fitnesstraining bringen zwar Steroide (Götze) kurzzeitigen Erfolg (Medieninteresse),haben aber langfristig negative Nebenwirkungen und natürliche harte Arbeit ( z.B. durch Cunha-Transfers) ist langfristig am Erfolgreichsten.
Auf Labbadia lasse ich nichts kommen, der spricht im Gegensatz zu Preetz seine Unzufriedenheit klar an und hat Ambitionen.
Ohnehin ist er einfach ein guter Trainer, was das Beispiel Wolfsburg zeigt, die er mit dem schlechtesten Kader seit der Meisterschaft und doppelter Relegation ins internationale Geschäft geführt hat.
Guendouzi = Leihe ohne KO
Für mich ist das kein Transfer. Heißt, so gut ich diesen Spieler auch finde, es ist eben nur eine Leihe ohne KO.
Leider.
Arsenals wollte keine Kaufoption in der leihe. Außerdem wäre die Kaufoption eh zu hoch für uns. Guendouzi hat Vertrag bis 2022, wenn er sich bei uns wohl fühlt und diese saison außerordentlich gut endet mit EL (traumhaft natürlich CL) könnte man dann noch nächste Saison versuchen ihn loszueisen. Also so schlimm ist die leihe ohne etwas nicht.
Nicht nur Arsenal wollte keine KO einbauen. Es lag vor allem an der Spielerseite die keine KO wollte. Mit KO wäre Hertha für ihn überhaupt kein Thema gewesen...
Und das weißt du genau woher? Ist der Matteo ein guter Kumpel von dir oder bist du beratend für ihn tätig? Man muss doch nicht immer jeder dahergeschriebenen Mist irgendeiner Zeitung als die absolute Wahrheit verkaufen. Es gibt so viel widersprüchliche Meldungen bzgl. Gehaltsübernahme, Leihgebühr bla bla und niemand weiß den tatsächlichen Grund warum man uns keine KO eingeräumt hat. Wenn wir eine hätten und der Spieler keinen Bock hat hier zu spielen bringt sie uns auch nichts. Von daher sind das alles nur Mutmaßungen die man nicht als Fakt verkaufen muss.
08.10.2020 - 23:08 Uhr
Zitat von Pepinhooo
Und das weißt du genau woher? Ist der Matteo ein guter Kumpel von dir oder bist du beratend für ihn tätig? Man muss doch nicht immer jeder dahergeschriebenen Mist irgendeiner Zeitung als die absolute Wahrheit verkaufen. Es gibt so viel widersprüchliche Meldungen bzgl. Gehaltsübernahme, Leihgebühr bla bla und niemand weiß den tatsächlichen Grund warum man uns keine KO eingeräumt hat. Wenn wir eine hätten und der Spieler keinen Bock hat hier zu spielen bringt sie uns auch nichts. Von daher sind das alles nur Mutmaßungen die man nicht als Fakt verkaufen muss.
Zitat von Memrys
Nicht nur Arsenal wollte keine KO einbauen. Es lag vor allem an der Spielerseite die keine KO wollte. Mit KO wäre Hertha für ihn überhaupt kein Thema gewesen...
Zitat von Leni08
Arsenals wollte keine Kaufoption in der leihe. Außerdem wäre die Kaufoption eh zu hoch für uns. Guendouzi hat Vertrag bis 2022, wenn er sich bei uns wohl fühlt und diese saison außerordentlich gut endet mit EL (traumhaft natürlich CL) könnte man dann noch nächste Saison versuchen ihn loszueisen. Also so schlimm ist die leihe ohne etwas nicht.
Zitat von Kraule
Guendouzi = Leihe ohne KO
Für mich ist das kein Transfer. Heißt, so gut ich diesen Spieler auch finde, es ist eben nur eine Leihe ohne KO.
Leider.
Zitat von RoronoaZoro
Ich finde auch, dass die Winter-Transferperiode die letzte Bewährungsprobe für Preetz sein sollte. Bei mir hat er sich den Kredit noch nicht gänzlich verspielt (Alderete und Guendouzi sind für mich ansprechende Transfers), aber wenn er es im Winter wieder nicht schafft die Planstellen offensiver Flügelspieler, Aussenverteidiger und ggf. ZM sinnvoll zu besetzten kann man ihm wirklich nicht mehr helfen.
Sollte er dann zusätzlich wieder mit der Corona-Ausrede (wie jetzt schon) ankommen, die hier auch von anderen Usern in Bezug auf die Hertha sinnvoll widerlegt wurde, zeigt das, dass der Verein diese historische Chance durch seine übervorsichtige, fast feige Art der Ambitionslosigkeit ungenutzt verstreichen lässt.
Einer seiner wenigen Pluspunkte in dieser Transferperiode ist mMn, dass Götze nicht fixiert wurde (obwohl das zT bestimmt auch Labbadias Verdienst war). Viele Befürworter des Götze Transfers gaben teilweise offen zu, dass sie ihn nicht wegen seiner Leistung geholt hätten, sondern mehr oder weniger nur, um das Image der Hertha zu stärken.
Das wäre mMn verheerend!
Das wäre der falsche Weg und man sollte sich da an RB orientieren (auch wenn das viele nicht hören wollen), aber die sind jetzt auch international im Scheinwerferlicht und zwar nicht durch einen künstlich inszenierten Medientransfer, sondern durch ihre herausragende Transferarbeit und Spielphilosophie.
Wie beim Fitnesstraining bringen zwar Steroide (Götze) kurzzeitigen Erfolg (Medieninteresse),haben aber langfristig negative Nebenwirkungen und natürliche harte Arbeit ( z.B. durch Cunha-Transfers) ist langfristig am Erfolgreichsten.
Auf Labbadia lasse ich nichts kommen, der spricht im Gegensatz zu Preetz seine Unzufriedenheit klar an und hat Ambitionen.
Ohnehin ist er einfach ein guter Trainer, was das Beispiel Wolfsburg zeigt, die er mit dem schlechtesten Kader seit der Meisterschaft und doppelter Relegation ins internationale Geschäft geführt hat.
Ich finde auch, dass die Winter-Transferperiode die letzte Bewährungsprobe für Preetz sein sollte. Bei mir hat er sich den Kredit noch nicht gänzlich verspielt (Alderete und Guendouzi sind für mich ansprechende Transfers), aber wenn er es im Winter wieder nicht schafft die Planstellen offensiver Flügelspieler, Aussenverteidiger und ggf. ZM sinnvoll zu besetzten kann man ihm wirklich nicht mehr helfen.
Sollte er dann zusätzlich wieder mit der Corona-Ausrede (wie jetzt schon) ankommen, die hier auch von anderen Usern in Bezug auf die Hertha sinnvoll widerlegt wurde, zeigt das, dass der Verein diese historische Chance durch seine übervorsichtige, fast feige Art der Ambitionslosigkeit ungenutzt verstreichen lässt.
Einer seiner wenigen Pluspunkte in dieser Transferperiode ist mMn, dass Götze nicht fixiert wurde (obwohl das zT bestimmt auch Labbadias Verdienst war). Viele Befürworter des Götze Transfers gaben teilweise offen zu, dass sie ihn nicht wegen seiner Leistung geholt hätten, sondern mehr oder weniger nur, um das Image der Hertha zu stärken.
Das wäre mMn verheerend!
Das wäre der falsche Weg und man sollte sich da an RB orientieren (auch wenn das viele nicht hören wollen), aber die sind jetzt auch international im Scheinwerferlicht und zwar nicht durch einen künstlich inszenierten Medientransfer, sondern durch ihre herausragende Transferarbeit und Spielphilosophie.
Wie beim Fitnesstraining bringen zwar Steroide (Götze) kurzzeitigen Erfolg (Medieninteresse),haben aber langfristig negative Nebenwirkungen und natürliche harte Arbeit ( z.B. durch Cunha-Transfers) ist langfristig am Erfolgreichsten.
Auf Labbadia lasse ich nichts kommen, der spricht im Gegensatz zu Preetz seine Unzufriedenheit klar an und hat Ambitionen.
Ohnehin ist er einfach ein guter Trainer, was das Beispiel Wolfsburg zeigt, die er mit dem schlechtesten Kader seit der Meisterschaft und doppelter Relegation ins internationale Geschäft geführt hat.
Guendouzi = Leihe ohne KO
Für mich ist das kein Transfer. Heißt, so gut ich diesen Spieler auch finde, es ist eben nur eine Leihe ohne KO.
Leider.
Arsenals wollte keine Kaufoption in der leihe. Außerdem wäre die Kaufoption eh zu hoch für uns. Guendouzi hat Vertrag bis 2022, wenn er sich bei uns wohl fühlt und diese saison außerordentlich gut endet mit EL (traumhaft natürlich CL) könnte man dann noch nächste Saison versuchen ihn loszueisen. Also so schlimm ist die leihe ohne etwas nicht.
Nicht nur Arsenal wollte keine KO einbauen. Es lag vor allem an der Spielerseite die keine KO wollte. Mit KO wäre Hertha für ihn überhaupt kein Thema gewesen...
Und das weißt du genau woher? Ist der Matteo ein guter Kumpel von dir oder bist du beratend für ihn tätig? Man muss doch nicht immer jeder dahergeschriebenen Mist irgendeiner Zeitung als die absolute Wahrheit verkaufen. Es gibt so viel widersprüchliche Meldungen bzgl. Gehaltsübernahme, Leihgebühr bla bla und niemand weiß den tatsächlichen Grund warum man uns keine KO eingeräumt hat. Wenn wir eine hätten und der Spieler keinen Bock hat hier zu spielen bringt sie uns auch nichts. Von daher sind das alles nur Mutmaßungen die man nicht als Fakt verkaufen muss.
Ich habe mir mal so Einiges angeschaut, was man so an Videos über ihn findet auf youtube - sind schon ein paar Interviews dabei, vieles auf Französisch, aber das versteh' ich ja zum Glück
Man bekommt schon klar und deutlich den Eindruck, dass der Junge wirklich sehr ambitioniert ist und hoch, sehr hoch hinaus will. Das wird schon deutlich, dass er bei uns nicht mehr Zeit verbringen wird und im nächsten Sommer wieder weg ist - jedenfalls wenn es nach ihm geht.
Was allerdings auch deutlich wird, ist das Arsenal sein Traumverein ist seit Jugendzeiten - in dem Punkt ist er dann auch etwas sentimental, wie mir scheint. Mit Arteta scheint er es sich gründlich verscherzt zu haben, allerdings wird der natürlich bereit sein, ihn zurück zu nehmen, wenn Mateo sich ein Jahr lang hier wirklich reinhaut und es keine Negativschlagzeilen oder Skandale gibt.
Das ist dann, denke ich, auch das für Hertha beste Szenario: dass Mateo genau das klar ist, und dass er unbedingt zurück will und sich deshalb ordentlich reinhaut und keine Speränzchen macht. Das weniger gute Szenario wäre: sein Temperament, seine sehr starke Überzeugung von sich selbst und seine Neigung zur Konfrontation mit Autoritäten gehen mit ihm durch und er eckt auch hier mit den Vorgesetzten an - dann dürfte er bei Arsenal keine zweite Chance bekommen (jedenfalls nicht unter Arteta), und es allmählich auch woanders schwer haben... das könnte dann eine Chance für Hertha sein, wobei man ihn in dem Falle ja dann auch gar nicht mehr wirklich will...
Fazit: ich persönlich glaube, eine richtig gute Saison ist alles, was wir realistischerweise erhoffen können - insofern ist es tatsächlich relativ Banane, ob wir nun die KO haben oder nicht. Und na klar, das weiß MP, und nur deshalb hat er den Deal so gemacht.
08.10.2020 - 23:33 Uhr
Ihn überhaupt erst für Hertha überzeugen zu können, ist für mich eine Sensation.
Wenn er bei uns wieder in die Spur kommt, dann könnte das für Hertha zum Dosenöffner für Spieler dieser Güteklasse werden.
Auf jeden Fall macht es uns auch international interessanter.
An seiner spielerischen Klasse habe ich nicht den geringsten Zweifel, sein Temperament, ja, das ist das Thema.
Glücklichweise werden Spieler ja oft reifer mit jedem Jahr, kann man nur hoffen, dass das auch auf ihn zutrifft.
Labbadias ruhige, sachliche Art wird ihm auch sehr gut tun, das kann ich mir vorstellen.
Auf jeden Fall traumhaft ihn hier zu haben.
Gefällt mir besser als die Vorstellung, dass man sich bei der Personalie JRA hätte aus der Reserve locken lassen.
Jetzt haben wir imo den besseren Spieler ohne das Lyon uns auf der Nase herumgetanzt ist.
Ich denke, er wird aus dem Stand eine unheimliche Verstärkung sein, er muss sich nur im Griff haben.
Wenn er bei uns wieder in die Spur kommt, dann könnte das für Hertha zum Dosenöffner für Spieler dieser Güteklasse werden.
Auf jeden Fall macht es uns auch international interessanter.
An seiner spielerischen Klasse habe ich nicht den geringsten Zweifel, sein Temperament, ja, das ist das Thema.
Glücklichweise werden Spieler ja oft reifer mit jedem Jahr, kann man nur hoffen, dass das auch auf ihn zutrifft.
Labbadias ruhige, sachliche Art wird ihm auch sehr gut tun, das kann ich mir vorstellen.
Auf jeden Fall traumhaft ihn hier zu haben.
Gefällt mir besser als die Vorstellung, dass man sich bei der Personalie JRA hätte aus der Reserve locken lassen.
Jetzt haben wir imo den besseren Spieler ohne das Lyon uns auf der Nase herumgetanzt ist.
Ich denke, er wird aus dem Stand eine unheimliche Verstärkung sein, er muss sich nur im Griff haben.
09.10.2020 - 06:13 Uhr
Zitat von Birbman
Der Weg zu einem besseren Image führt über sportlichen Erfolg (wie du erkennst) nicht über große Sprüche.
Wenn die Mannschaft genug Qualität hat wird Sie sich unabhängig von den Formulierungen des Managers in der Liga durchsetzen. Sollte Sie keine Top Saison abliefern (wovon man ausgehen darf) muss Preetz sich zumindest nicht für die Kommunikation rechtfertigen.
Bremen hatte letztes Jahr auch ganz tolle Ziele, sprach von Europa League. Ist nicht so als ob das deren Mannschaft besonders beflügelt hätte.
Im Verein wird man wissen das es nicht so weiter gehen kann wie bisher, selbst hier wurde ja bereits verständlich aufgeschlüsselt das die Zahlen tief rot sind, dazu Corona, es gibt genug Probleme zu bewältigen. Da muss man nicht auch noch Nebenkriegsschauplätze in der Presse aufmachen.
Zitat von Soki1072
Und bitte denkt über diesen Aspekt nach:
Der relevante Erfolg für Hertha und die Bindung in diese Stadt ist nicht die EL - das haben wir doch gesehen!
Das ist die CL oder irgendein Titel, aber wer bitte sieht das kommen in den nächsten 2/3 Jahren? Also ich nicht...
Und es ist bei Hertha und Berlin anders als in Frankfurt, Köln, Hamburg usw.... das hat viele Gründe, aber es ist nun mal so und das kann man doch nicht ignorieren. Es hilft nur noch CL oder Titel in dieser Stadt, für alles andere ist der Zug abgefahren.
Also MUSS doch Image ein ganz wesentlicher Punkt sein und da ist mir das was hier von Preetz kommt seit dem Windhorst Einstieg ist einfach viel zu dünn - wir geben über 100 Millionen aus in 12 Monaten - tauschen praktisch die komplette Startelf und unser Ziel ist das selbe wie davor??
Das ist eben Marketing von der schlechtesten Seite in dieser Stadt - auch wenn ich damit dem Unternehmen unrecht tue, aber so eine Aussage ist für mich irgendwie TEDI!
Und bitte denkt über diesen Aspekt nach:
Der relevante Erfolg für Hertha und die Bindung in diese Stadt ist nicht die EL - das haben wir doch gesehen!
Das ist die CL oder irgendein Titel, aber wer bitte sieht das kommen in den nächsten 2/3 Jahren? Also ich nicht...
Und es ist bei Hertha und Berlin anders als in Frankfurt, Köln, Hamburg usw.... das hat viele Gründe, aber es ist nun mal so und das kann man doch nicht ignorieren. Es hilft nur noch CL oder Titel in dieser Stadt, für alles andere ist der Zug abgefahren.
Also MUSS doch Image ein ganz wesentlicher Punkt sein und da ist mir das was hier von Preetz kommt seit dem Windhorst Einstieg ist einfach viel zu dünn - wir geben über 100 Millionen aus in 12 Monaten - tauschen praktisch die komplette Startelf und unser Ziel ist das selbe wie davor??
Das ist eben Marketing von der schlechtesten Seite in dieser Stadt - auch wenn ich damit dem Unternehmen unrecht tue, aber so eine Aussage ist für mich irgendwie TEDI!
Der Weg zu einem besseren Image führt über sportlichen Erfolg (wie du erkennst) nicht über große Sprüche.
Wenn die Mannschaft genug Qualität hat wird Sie sich unabhängig von den Formulierungen des Managers in der Liga durchsetzen. Sollte Sie keine Top Saison abliefern (wovon man ausgehen darf) muss Preetz sich zumindest nicht für die Kommunikation rechtfertigen.
Bremen hatte letztes Jahr auch ganz tolle Ziele, sprach von Europa League. Ist nicht so als ob das deren Mannschaft besonders beflügelt hätte.
Im Verein wird man wissen das es nicht so weiter gehen kann wie bisher, selbst hier wurde ja bereits verständlich aufgeschlüsselt das die Zahlen tief rot sind, dazu Corona, es gibt genug Probleme zu bewältigen. Da muss man nicht auch noch Nebenkriegsschauplätze in der Presse aufmachen.
Und das bringt den Verein wie genau jetzt weiter?
Ich stelle die steile These auf, dass wir aufpassen müssen, selbst in dieser Stadt die Nummer eins zu bleiben und ich stelle dazu die These auf, dass wir es in der Gunst des "neutralen" Zuschauers in dieser Stadt schon nicht mehr sind.
Und genau das hat nur ganz begrenzt mit sportlichen Erfolg zu tun, sondern primär mit Charisma. Und so sehr ich Preetz wegen seiner Vernunft mag, so sehr hat er genau das nicht und steht damit als "Gesicht" dieses Vereins exemplarisch für das Grundproblem.
Ich sage nicht Preetz muss weg, aber das Denken von "wir wollen mal schauen wie es läuft" muss weg, zumindest was die PR angeht, denn nochmal unser Ziel 2018: Wir wollen uns einstellig etablieren - über 100 Millionen Euro später und nach dem Austausch von 10 Startelfspielern später: "unser Ziel ist es, uns an Platz sieben ran zu robben".......ernsthaft? Das ist unser Marketing?
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