| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
09.10.2020 - 09:48 Uhr
Auch wenn ich nicht immer glücklich über manche Moves des Langen war und bin muss ich in dieser Transferphase mal eine kleine Lanze für ihn brechen.
Die Transfers in dieser Periode sind gut. Wir haben uns alle durch die fette Kohle von LW verblenden lassen und manche geglaubt, dass hier nun die Salahs und Trent-Alexander Arnolds aufschlagen. Da bin ich dann froh dass der Micha dort einen Weitblick hat und vernünftig wirtschaften möchte und an weitere Auswirkungen denkt, die passieren können, wie, dass die Saison noch abgebrochen werden kann oder die restliche Saison weiter ohne Fans gespielt werden muss, was wiederum riesen Millionenlöcher reißt. Dazu ist es halt nun mal so, dass nicht jeder Spieler auch automatisch zu uns kommen will und wird, den wir haben möchten. Nebst haben wir nun jetzt das Prädikat des millionenschweren Investorenvereins. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen und die obere Etage eine neue Strategie fahren, wie man Spieler höheren Regals zu uns bekommt, zumal wir bisher leider noch keine Perspektive aufweisen können, die heißt, wir spielen nächstes Jahr und übernächstes Jahr international.
Von daher finde ich die getätigten Transfers um Cordoba, der nun sofort eingeschlagen hat, Zeefuik, wo man merkt, dass er in die Mannschaft passt, Schwolow als neue Nummer 1, Alderete, der absolut ein Update zu Rekik ist und Guendozui, der ein Dosenöffner dafür sein kann, dass demnächst weitere Spieler, seiner Kategorie zu uns kommen, insgesamt gelungen. Nur die Rückholaktion von Löwen finde ich eher eine weder Fisch noch Fleisch-Aktion.
Mit Arne Friedrich und Carsten Schmidt hat Micha nun auch 2 Leute um ihn herum, die definitiv nicht immer einer Meinung sein werden und die Arbeit von ihm kritisch hinterfragen werden. Das zeigt, dass man da alte Strukturen endlich mal ein wenig aufbricht, ohne jetzt zu fordern, Preetz rauszuhauen, weil ich finde, hat er das in den verrückten Zeiten aktuell ganz gut gemanagt.
Die Transfers in dieser Periode sind gut. Wir haben uns alle durch die fette Kohle von LW verblenden lassen und manche geglaubt, dass hier nun die Salahs und Trent-Alexander Arnolds aufschlagen. Da bin ich dann froh dass der Micha dort einen Weitblick hat und vernünftig wirtschaften möchte und an weitere Auswirkungen denkt, die passieren können, wie, dass die Saison noch abgebrochen werden kann oder die restliche Saison weiter ohne Fans gespielt werden muss, was wiederum riesen Millionenlöcher reißt. Dazu ist es halt nun mal so, dass nicht jeder Spieler auch automatisch zu uns kommen will und wird, den wir haben möchten. Nebst haben wir nun jetzt das Prädikat des millionenschweren Investorenvereins. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen und die obere Etage eine neue Strategie fahren, wie man Spieler höheren Regals zu uns bekommt, zumal wir bisher leider noch keine Perspektive aufweisen können, die heißt, wir spielen nächstes Jahr und übernächstes Jahr international.
Von daher finde ich die getätigten Transfers um Cordoba, der nun sofort eingeschlagen hat, Zeefuik, wo man merkt, dass er in die Mannschaft passt, Schwolow als neue Nummer 1, Alderete, der absolut ein Update zu Rekik ist und Guendozui, der ein Dosenöffner dafür sein kann, dass demnächst weitere Spieler, seiner Kategorie zu uns kommen, insgesamt gelungen. Nur die Rückholaktion von Löwen finde ich eher eine weder Fisch noch Fleisch-Aktion.
Mit Arne Friedrich und Carsten Schmidt hat Micha nun auch 2 Leute um ihn herum, die definitiv nicht immer einer Meinung sein werden und die Arbeit von ihm kritisch hinterfragen werden. Das zeigt, dass man da alte Strukturen endlich mal ein wenig aufbricht, ohne jetzt zu fordern, Preetz rauszuhauen, weil ich finde, hat er das in den verrückten Zeiten aktuell ganz gut gemanagt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla89 am 09.10.2020 um 09:55 Uhr bearbeitet
09.10.2020 - 11:04 Uhr
Zitat von Kalla89
Auch wenn ich nicht immer glücklich über manche Moves des Langen war und bin muss ich in dieser Transferphase mal eine kleine Lanze für ihn brechen.
Die Transfers in dieser Periode sind gut. Wir haben uns alle durch die fette Kohle von LW verblenden lassen und manche geglaubt, dass hier nun die Salahs und Trent-Alexander Arnolds aufschlagen. Da bin ich dann froh dass der Micha dort einen Weitblick hat und vernünftig wirtschaften möchte und an weitere Auswirkungen denkt, die passieren können, wie, dass die Saison noch abgebrochen werden kann oder die restliche Saison weiter ohne Fans gespielt werden muss, was wiederum riesen Millionenlöcher reißt. Dazu ist es halt nun mal so, dass nicht jeder Spieler auch automatisch zu uns kommen will und wird, den wir haben möchten. Nebst haben wir nun jetzt das Prädikat des millionenschweren Investorenvereins. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen und die obere Etage eine neue Strategie fahren, wie man Spieler höheren Regals zu uns bekommt, zumal wir bisher leider noch keine Perspektive aufweisen können, die heißt, wir spielen nächstes Jahr und übernächstes Jahr international.
Auch wenn ich nicht immer glücklich über manche Moves des Langen war und bin muss ich in dieser Transferphase mal eine kleine Lanze für ihn brechen.
Die Transfers in dieser Periode sind gut. Wir haben uns alle durch die fette Kohle von LW verblenden lassen und manche geglaubt, dass hier nun die Salahs und Trent-Alexander Arnolds aufschlagen. Da bin ich dann froh dass der Micha dort einen Weitblick hat und vernünftig wirtschaften möchte und an weitere Auswirkungen denkt, die passieren können, wie, dass die Saison noch abgebrochen werden kann oder die restliche Saison weiter ohne Fans gespielt werden muss, was wiederum riesen Millionenlöcher reißt. Dazu ist es halt nun mal so, dass nicht jeder Spieler auch automatisch zu uns kommen will und wird, den wir haben möchten. Nebst haben wir nun jetzt das Prädikat des millionenschweren Investorenvereins. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen und die obere Etage eine neue Strategie fahren, wie man Spieler höheren Regals zu uns bekommt, zumal wir bisher leider noch keine Perspektive aufweisen können, die heißt, wir spielen nächstes Jahr und übernächstes Jahr international.
Hast du wirklich geglaubt, dass Superstars an Land gezogen werden? Ich glaube, dann bist du mit dieser Meinung ziemlich allein gewesen. Das kann man so wirklich nicht stehen lassen. Auch deine Meinung bezüglich Preetz wirtschaftlicher Absichten. Das war doch schlussendlich nur seine Ausrede. Hätte ein JRA zu uns gewollt, wären große Summen geflossen. Manchmal find ich's wirklich zum schmunzeln, wie schnell sie manche Leute von irgendwelchem Presse-Bla-Bla beeinflussen lassen.
Zitat von Kalla89
Von daher finde ich die getätigten Transfers um Cordoba, der nun sofort eingeschlagen hat, Zeefuik, wo man merkt, dass er in die Mannschaft passt, Schwolow als neue Nummer 1, Alderete, der absolut ein Update zu Rekik ist und Guendozui, der ein Dosenöffner dafür sein kann, dass demnächst weitere Spieler, seiner Kategorie zu uns kommen, insgesamt gelungen. Nur die Rückholaktion von Löwen finde ich eher eine weder Fisch noch Fleisch-Aktion.
Von daher finde ich die getätigten Transfers um Cordoba, der nun sofort eingeschlagen hat, Zeefuik, wo man merkt, dass er in die Mannschaft passt, Schwolow als neue Nummer 1, Alderete, der absolut ein Update zu Rekik ist und Guendozui, der ein Dosenöffner dafür sein kann, dass demnächst weitere Spieler, seiner Kategorie zu uns kommen, insgesamt gelungen. Nur die Rückholaktion von Löwen finde ich eher eine weder Fisch noch Fleisch-Aktion.
Man kann diese Transfer durchaus als gelungen ansehen. Trotzdem wurde die bekannten Lücken (Torgefährlicher ZM und ein Flügelspieler) nicht wirklich geschlossen.
Zitat von Kalla89
Mit Arne Friedrich und Carsten Schmidt hat Micha nun auch 2 Leute um ihn herum, die definitiv nicht immer einer Meinung sein werden und die Arbeit von ihm kritisch hinterfragen werden. Das zeigt, dass man da alte Strukturen endlich mal ein wenig aufbricht, ohne jetzt zu fordern, Preetz rauszuhauen, weil ich finde, hat er das in den verrückten Zeiten aktuell ganz gut gemanagt.
Mit Arne Friedrich und Carsten Schmidt hat Micha nun auch 2 Leute um ihn herum, die definitiv nicht immer einer Meinung sein werden und die Arbeit von ihm kritisch hinterfragen werden. Das zeigt, dass man da alte Strukturen endlich mal ein wenig aufbricht, ohne jetzt zu fordern, Preetz rauszuhauen, weil ich finde, hat er das in den verrückten Zeiten aktuell ganz gut gemanagt.
Mit Friedrich und Schmidt ist Preetz vor allem eines geworden: Ersetzbar. Diese Saison geht es um seinen Job. Ich gehe davon aus, dass das Wintertransferfenster seine letzte Bewehrungsprobe wird und er sich nur wird halten können, wenn wir die EL erreichen. Schafft er das nicht, wird man sich denke ich beitseitig im Guten trennen.
09.10.2020 - 11:10 Uhr
Zitat von Kalla89
Auch wenn ich nicht immer glücklich über manche Moves des Langen war und bin muss ich in dieser Transferphase mal eine kleine Lanze für ihn brechen.
Die Transfers in dieser Periode sind gut. Wir haben uns alle durch die fette Kohle von LW verblenden lassen und manche geglaubt, dass hier nun die Salahs und Trent-Alexander Arnolds aufschlagen. Da bin ich dann froh dass der Micha dort einen Weitblick hat und vernünftig wirtschaften möchte und an weitere Auswirkungen denkt, die passieren können, wie, dass die Saison noch abgebrochen werden kann oder die restliche Saison weiter ohne Fans gespielt werden muss, was wiederum riesen Millionenlöcher reißt. Dazu ist es halt nun mal so, dass nicht jeder Spieler auch automatisch zu uns kommen will und wird, den wir haben möchten. Nebst haben wir nun jetzt das Prädikat des millionenschweren Investorenvereins. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen und die obere Etage eine neue Strategie fahren, wie man Spieler höheren Regals zu uns bekommt, zumal wir bisher leider noch keine Perspektive aufweisen können, die heißt, wir spielen nächstes Jahr und übernächstes Jahr international.
Von daher finde ich die getätigten Transfers um Cordoba, der nun sofort eingeschlagen hat, Zeefuik, wo man merkt, dass er in die Mannschaft passt, Schwolow als neue Nummer 1, Alderete, der absolut ein Update zu Rekik ist und Guendozui, der ein Dosenöffner dafür sein kann, dass demnächst weitere Spieler, seiner Kategorie zu uns kommen, insgesamt gelungen. Nur die Rückholaktion von Löwen finde ich eher eine weder Fisch noch Fleisch-Aktion.
Mit Arne Friedrich und Carsten Schmidt hat Micha nun auch 2 Leute um ihn herum, die definitiv nicht immer einer Meinung sein werden und die Arbeit von ihm kritisch hinterfragen werden. Das zeigt, dass man da alte Strukturen endlich mal ein wenig aufbricht, ohne jetzt zu fordern, Preetz rauszuhauen, weil ich finde, hat er das in den verrückten Zeiten aktuell ganz gut gemanagt.
Auch wenn ich nicht immer glücklich über manche Moves des Langen war und bin muss ich in dieser Transferphase mal eine kleine Lanze für ihn brechen.
Die Transfers in dieser Periode sind gut. Wir haben uns alle durch die fette Kohle von LW verblenden lassen und manche geglaubt, dass hier nun die Salahs und Trent-Alexander Arnolds aufschlagen. Da bin ich dann froh dass der Micha dort einen Weitblick hat und vernünftig wirtschaften möchte und an weitere Auswirkungen denkt, die passieren können, wie, dass die Saison noch abgebrochen werden kann oder die restliche Saison weiter ohne Fans gespielt werden muss, was wiederum riesen Millionenlöcher reißt. Dazu ist es halt nun mal so, dass nicht jeder Spieler auch automatisch zu uns kommen will und wird, den wir haben möchten. Nebst haben wir nun jetzt das Prädikat des millionenschweren Investorenvereins. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen und die obere Etage eine neue Strategie fahren, wie man Spieler höheren Regals zu uns bekommt, zumal wir bisher leider noch keine Perspektive aufweisen können, die heißt, wir spielen nächstes Jahr und übernächstes Jahr international.
Von daher finde ich die getätigten Transfers um Cordoba, der nun sofort eingeschlagen hat, Zeefuik, wo man merkt, dass er in die Mannschaft passt, Schwolow als neue Nummer 1, Alderete, der absolut ein Update zu Rekik ist und Guendozui, der ein Dosenöffner dafür sein kann, dass demnächst weitere Spieler, seiner Kategorie zu uns kommen, insgesamt gelungen. Nur die Rückholaktion von Löwen finde ich eher eine weder Fisch noch Fleisch-Aktion.
Mit Arne Friedrich und Carsten Schmidt hat Micha nun auch 2 Leute um ihn herum, die definitiv nicht immer einer Meinung sein werden und die Arbeit von ihm kritisch hinterfragen werden. Das zeigt, dass man da alte Strukturen endlich mal ein wenig aufbricht, ohne jetzt zu fordern, Preetz rauszuhauen, weil ich finde, hat er das in den verrückten Zeiten aktuell ganz gut gemanagt.
Die entscheidende Frage ist aber.... ist BL auch zufrieden?
Er ist in einer Zeit zu Hertha gekommen als nur sehr wenige Trainer Bock auf Hertha hatten. Könnte es sein, dass man man ihm ganz andere Spieler in Aussicht gestellt hat?
Das Bild, welches die Beiden auf der PK vor Bayern abgegeben haben, könnte dafür sprechen.
Wenn BL zufrieden ist und die Aussagen von Preetz verständnisvoll akzeptieren kann.... dann ist alles schick. Intern... zumindest....
09.10.2020 - 11:20 Uhr
Zitat von Price
Mit Friedrich und Schmidt ist Preetz vor allem eines geworden: Ersetzbar. Diese Saison geht es um seinen Job. Ich gehe davon aus, dass das Wintertransferfenster seine letzte Bewehrungsprobe wird und er sich nur wird halten können, wenn wir die EL erreichen. Schafft er das nicht, wird man sich denke ich beitseitig im Guten trennen.
Mit Friedrich und Schmidt ist Preetz vor allem eines geworden: Ersetzbar. Diese Saison geht es um seinen Job. Ich gehe davon aus, dass das Wintertransferfenster seine letzte Bewehrungsprobe wird und er sich nur wird halten können, wenn wir die EL erreichen. Schafft er das nicht, wird man sich denke ich beitseitig im Guten trennen.
Das halte ich für ein Gerücht.
Gibt es denn irgendwelche Anzeichen, dass bei Hertha irgendjemand mit MP unzufrieden ist? Da kann man das hier im Forum so oft schreiben wie man will aber ich glaube dass Preetz weit entfernt davon ist, dass es um seinen Job geht. Ich denke er hat einen großen Rückhalt im Verein und so schnell wird dieser auch nicht erschüttert werden können. Schon gar nicht durch eine schwierige Corona-Transferphase die Hertha besser absolviert hat als die meisten Vereine in der Bundesliga. Da muss schon eine existenzielle Krise her (zb Abstieg) damit man auf dieser Position an eine Veränderung nachdenkt. Zumal es irgendwie auch etwas von Selbstzerstörung hätte, jetzt oder in naher Zukunft ohne Not den Manager zu wechseln. Das wäre ein Erdbeben sondergleichen, das wesentlich nachhaltiger schädlich wäre als zb. die Klinsmann-Flucht. Ich traue unserem Verein ja einiges zu. Aber das nun wirklich nicht.
09.10.2020 - 11:30 Uhr
Zitat von Schmuddelmike
Das halte ich für ein Gerücht.
Gibt es denn irgendwelche Anzeichen, dass bei Hertha irgendjemand mit MP unzufrieden ist? Da kann man das hier im Forum so oft schreiben wie man will aber ich glaube dass Preetz weit entfernt davon ist, dass es um seinen Job geht. Ich denke er hat einen großen Rückhalt im Verein und so schnell wird dieser auch nicht erschüttert werden können. Schon gar nicht durch eine schwierige Corona-Transferphase die Hertha besser absolviert hat als die meisten Vereine in der Bundesliga. Da muss schon eine existenzielle Krise her (zb Abstieg) damit man auf dieser Position an eine Veränderung nachdenkt. Zumal es irgendwie auch etwas von Selbstzerstörung hätte, jetzt oder in naher Zukunft ohne Not den Manager zu wechseln. Das wäre ein Erdbeben sondergleichen, das wesentlich nachhaltiger schädlich wäre als zb. die Klinsmann-Flucht. Ich traue unserem Verein ja einiges zu. Aber das nun wirklich nicht.
Zitat von Price
Mit Friedrich und Schmidt ist Preetz vor allem eines geworden: Ersetzbar. Diese Saison geht es um seinen Job. Ich gehe davon aus, dass das Wintertransferfenster seine letzte Bewehrungsprobe wird und er sich nur wird halten können, wenn wir die EL erreichen. Schafft er das nicht, wird man sich denke ich beitseitig im Guten trennen.
Mit Friedrich und Schmidt ist Preetz vor allem eines geworden: Ersetzbar. Diese Saison geht es um seinen Job. Ich gehe davon aus, dass das Wintertransferfenster seine letzte Bewehrungsprobe wird und er sich nur wird halten können, wenn wir die EL erreichen. Schafft er das nicht, wird man sich denke ich beitseitig im Guten trennen.
Das halte ich für ein Gerücht.
Gibt es denn irgendwelche Anzeichen, dass bei Hertha irgendjemand mit MP unzufrieden ist? Da kann man das hier im Forum so oft schreiben wie man will aber ich glaube dass Preetz weit entfernt davon ist, dass es um seinen Job geht. Ich denke er hat einen großen Rückhalt im Verein und so schnell wird dieser auch nicht erschüttert werden können. Schon gar nicht durch eine schwierige Corona-Transferphase die Hertha besser absolviert hat als die meisten Vereine in der Bundesliga. Da muss schon eine existenzielle Krise her (zb Abstieg) damit man auf dieser Position an eine Veränderung nachdenkt. Zumal es irgendwie auch etwas von Selbstzerstörung hätte, jetzt oder in naher Zukunft ohne Not den Manager zu wechseln. Das wäre ein Erdbeben sondergleichen, das wesentlich nachhaltiger schädlich wäre als zb. die Klinsmann-Flucht. Ich traue unserem Verein ja einiges zu. Aber das nun wirklich nicht.
Ich finde die Anzeichen extrem deutlich und sie tragen den Namen Friedrich und Schmidt. Windhorst wird kein sonderlich gutes Bild von Preetz haben, da er sich sicherlich eng mit Klinsmann über ihn ausgetauscht hat. Und ja, Klinsmann ist hier unrühmlich davon gestürmt. Trotzdem hatte er mit vielen Einschätzungen vollkommen Recht.
Das zweite Anzeichen ist der logische Menschenverstand. Wir haben nun enormen Erfolgsdruck. Das ist ein völlig neues Gefühl für diesen Verein. Auch wenn Preetz seine Taktik der schwammigen Ziele weiterfährt, wird man intern als auch extern ganz genau wissen, dass wir mit dem aktuellen Kader nahezu dazu verdammt sind in die EL zu kommen. Ansonsten rennen uns die Spieler weg. Schaffen wir das nicht, wird es hier zu einem Machtkampf kommen, den Preetz aktuell kaum noch gewinnen kann. Selbst Gegenbauer wird dann keine Argumente mehr haben.
Jeder, der sich mit Firmenstrukturen auskennt, weiß worauf es aktuell hinausläuft. Wenn sich Macht verteilt, gibt es niemanden mehr, der sicher im Sattel sitzt. Früher war diese Macht nur auf Gegenbauer und Preetz konzentriert. Nun sind 2 weitere Personen dazugekommen (Windhorst und Schmidt, die unbeeinflusst von den Interessen der beiden Hertha-Ikonen sind).
Die Formel ist einfach: tritt Erfolg ein, wird Preetz bleiben. Bleibt er aus, wird er gehen. Windhorst sitzt bei einem Showdown am längeren Hebel.
09.10.2020 - 11:38 Uhr
Und was bringt uns das?
A) Wir leben in Coronazeiten und doch recht viele Clubs werden da noch in Probleme rutschen. Vielleicht schon im nächsten Transferfenster können wir das dann ausnutzen. Steigen werden die Preise jedenfalls nicht.
B) Wir halten unser Geld zusammen und unser Pulver trocken. Wir bleiben aktionsfähig.
C) Nehmen wir mal an, wir hätten uns erfolgreich Jeff Reine-Adélaïde für 30 Mio geangelt, sowie Götze. JRA wäre nur mit halbem Herzen hier (knapp überredet und schnell wieder unzufrieden sozusagen), liefert schlechte Leistungnen und wird in einem Jahr mit 15 Mio Euro Verlust wieder abgegeben. Götze fehlt fast jede Belastbarkeit für ein pressingintensives Mittelfeldspiel, und seine berühmten Läufe finden einfach nicht statt. Schmort dann für 6 Mio Gehalt auf der Ersatzbank, und zwar gleich drei Jahre lang. Das Szenario ist zugegeben schon etwas dunkel, aber nicht so völlig abseitig - und würde auf reichlich Unruhe im Kader sowie einen ertraglosen Verlust in Höhe von 38 Mio einher gehen.
D) Der Ist-Zustand ist im Vergleich zum Szenario oben mindestens 25 Mio günstiger, eventuell sogar 30 Mio günstiger. Guendouzi hat gute Aussichten, imho, besser abzuliefern als Reine-Adélaïde - und Guendouzi ist zugleich der spektakulärere Spieler, der für die Zuschauer eine attraktive Spielweise verspricht.
E) In der nächsten Saison können wir uns derartige Spieler deutlich günstiger leisten. Wenn es gut läuft, kommt Arne im nächsten Sommer mit neuem Selbstbewusstsein und deutlich verstärkt zu uns, und auch Löwen schafft dank der erhaltenen Spielzeit und Förderung endlich den Durchbruch in die Liga, und verstärkt uns deshalb. Im Vergleich zum "Jetzt Geld raushauen"-Szenario stehen wir im nächsten Sommer also sogar stärker da und mit deutlich mehr Handlungsmöglichkeiten.
F) Wir haben eine Glückssträhne: Die Saison beenden wir auf Platz 4, gegen alle Unkenrufe, und Arne wird in der Saison 21/22 "unser Havertz" - mit dem Unterschied, dass er hier bleibt und bei uns in der Champions League spielt! Cunha avanciert auch dank bester Leistungen im brasilianischen Nationalteam zum Weltstar, Cordoba verblüfft die ganze Liga, Piatek kommt ins Rollen, quasi im Windschatten. Die ganze Republik kann den Namen "Ngamkam" flüssig aussprechen. Für unsere Abwehr bürgert sich der Name "Berliner Mauer" ein, Torunarigha wird ins Nationalteam berufen, und zu unserer Überraschung, Mittelstädt auch, der sich beständig weiter entwickelt hat und von unseren Fans "Flankengott" geheißen wird. Es macht sich in der Stadt eine echte Hertha-Begeisterung breit, Corona wurde mit vereinigten Kräften endgültig besiegt, und nicht nur Windhorst grinst wie ein Honigkuchenpferd. Ehemalige Preetz-Kritiker laufen voller Überzeugung mit einem Preetz-Trikot durch die Gegend, die Zukunft sieht strahlend aus, Luca Netz bekommt trotz starker Konkurrenz Einsatzminuten, und Samardzic kommt reumütig, aber mit deutich stabileren Körper zu uns zurück, indem er sich von RB wieder weg streikt.
G) Genug der Märchenstunde - nicht alles wird glücken, nicht alles wird scheitern. Entscheidend aber ist, dass wir uns unsere Handlungsfähigkeit erhalten.
A) Wir leben in Coronazeiten und doch recht viele Clubs werden da noch in Probleme rutschen. Vielleicht schon im nächsten Transferfenster können wir das dann ausnutzen. Steigen werden die Preise jedenfalls nicht.
B) Wir halten unser Geld zusammen und unser Pulver trocken. Wir bleiben aktionsfähig.
C) Nehmen wir mal an, wir hätten uns erfolgreich Jeff Reine-Adélaïde für 30 Mio geangelt, sowie Götze. JRA wäre nur mit halbem Herzen hier (knapp überredet und schnell wieder unzufrieden sozusagen), liefert schlechte Leistungnen und wird in einem Jahr mit 15 Mio Euro Verlust wieder abgegeben. Götze fehlt fast jede Belastbarkeit für ein pressingintensives Mittelfeldspiel, und seine berühmten Läufe finden einfach nicht statt. Schmort dann für 6 Mio Gehalt auf der Ersatzbank, und zwar gleich drei Jahre lang. Das Szenario ist zugegeben schon etwas dunkel, aber nicht so völlig abseitig - und würde auf reichlich Unruhe im Kader sowie einen ertraglosen Verlust in Höhe von 38 Mio einher gehen.
D) Der Ist-Zustand ist im Vergleich zum Szenario oben mindestens 25 Mio günstiger, eventuell sogar 30 Mio günstiger. Guendouzi hat gute Aussichten, imho, besser abzuliefern als Reine-Adélaïde - und Guendouzi ist zugleich der spektakulärere Spieler, der für die Zuschauer eine attraktive Spielweise verspricht.
E) In der nächsten Saison können wir uns derartige Spieler deutlich günstiger leisten. Wenn es gut läuft, kommt Arne im nächsten Sommer mit neuem Selbstbewusstsein und deutlich verstärkt zu uns, und auch Löwen schafft dank der erhaltenen Spielzeit und Förderung endlich den Durchbruch in die Liga, und verstärkt uns deshalb. Im Vergleich zum "Jetzt Geld raushauen"-Szenario stehen wir im nächsten Sommer also sogar stärker da und mit deutlich mehr Handlungsmöglichkeiten.
F) Wir haben eine Glückssträhne: Die Saison beenden wir auf Platz 4, gegen alle Unkenrufe, und Arne wird in der Saison 21/22 "unser Havertz" - mit dem Unterschied, dass er hier bleibt und bei uns in der Champions League spielt! Cunha avanciert auch dank bester Leistungen im brasilianischen Nationalteam zum Weltstar, Cordoba verblüfft die ganze Liga, Piatek kommt ins Rollen, quasi im Windschatten. Die ganze Republik kann den Namen "Ngamkam" flüssig aussprechen. Für unsere Abwehr bürgert sich der Name "Berliner Mauer" ein, Torunarigha wird ins Nationalteam berufen, und zu unserer Überraschung, Mittelstädt auch, der sich beständig weiter entwickelt hat und von unseren Fans "Flankengott" geheißen wird. Es macht sich in der Stadt eine echte Hertha-Begeisterung breit, Corona wurde mit vereinigten Kräften endgültig besiegt, und nicht nur Windhorst grinst wie ein Honigkuchenpferd. Ehemalige Preetz-Kritiker laufen voller Überzeugung mit einem Preetz-Trikot durch die Gegend, die Zukunft sieht strahlend aus, Luca Netz bekommt trotz starker Konkurrenz Einsatzminuten, und Samardzic kommt reumütig, aber mit deutich stabileren Körper zu uns zurück, indem er sich von RB wieder weg streikt.
G) Genug der Märchenstunde - nicht alles wird glücken, nicht alles wird scheitern. Entscheidend aber ist, dass wir uns unsere Handlungsfähigkeit erhalten.
09.10.2020 - 12:21 Uhr
Zitat von KonProg
Und was bringt uns das?
C) Nehmen wir mal an, wir hätten uns erfolgreich Jeff Reine-Adélaïde für 30 Mio geangelt, sowie Götze. JRA wäre nur mit halbem Herzen hier (knapp überredet und schnell wieder unzufrieden sozusagen), liefert schlechte Leistungnen und wird in einem Jahr mit 15 Mio Euro Verlust wieder abgegeben. Götze fehlt fast jede Belastbarkeit für ein pressingintensives Mittelfeldspiel, und seine berühmten Läufe finden einfach nicht statt. Schmort dann für 6 Mio Gehalt auf der Ersatzbank, und zwar gleich drei Jahre lang. Das Szenario ist zugegeben schon etwas dunkel, aber nicht so völlig abseitig - und würde auf reichlich Unruhe im Kader sowie einen ertraglosen Verlust in Höhe von 38 Mio einher gehen.
Und was bringt uns das?
C) Nehmen wir mal an, wir hätten uns erfolgreich Jeff Reine-Adélaïde für 30 Mio geangelt, sowie Götze. JRA wäre nur mit halbem Herzen hier (knapp überredet und schnell wieder unzufrieden sozusagen), liefert schlechte Leistungnen und wird in einem Jahr mit 15 Mio Euro Verlust wieder abgegeben. Götze fehlt fast jede Belastbarkeit für ein pressingintensives Mittelfeldspiel, und seine berühmten Läufe finden einfach nicht statt. Schmort dann für 6 Mio Gehalt auf der Ersatzbank, und zwar gleich drei Jahre lang. Das Szenario ist zugegeben schon etwas dunkel, aber nicht so völlig abseitig - und würde auf reichlich Unruhe im Kader sowie einen ertraglosen Verlust in Höhe von 38 Mio einher gehen.
Der Fehler war, sich wochenlang mit einem Spieler zu beschäftigen und um seine Gunst zu betteln, der NIE ernsthaft Lust hatte zu uns zu wechseln. Bei Götze gehe ich jede Wette ein, dass er hier wäre, hätte ihm BL eine positive Perspektive versichern können. Konnte er aber nicht, weil er Zweifel an Götze hat(te).
Gendouzi ist eine Notlösung, nicht qualitativ, sondern was die mittel- und langfristige Perspektive betrifft. Man verlagert sein Problem auf nächsten Sommer und sucht dann aufs Neue. Schlimm genug wenn er, was wir uns ja alle irgendwie wünschen, so einschlägt wie einst Grujic zu Beginn oder eben Cunha, nur damit nächstes Jahr unser Herzstück wieder rausgerissen wird und wir noch nicht einmal einen müden Cent dafür sehen. Oder es sich zu einer elenden Hängepartie wie mit Grujic entwickelt.
Man hat außerdem die Marktdynamik vollkommen falsch eingeschätzt und es reicht nicht, jetzt auf andere Vereine zu verweisen, die es ebenfalls schwer hatten. Ich finde es übrigens richtig, keine Paniktransfers zu tätigen und das Geld lieber beisammen zu halten. Aber es ist mehr als offensichtlich, dass man sich selbst als Verein überschätzt hat und die falschen, weil unrealistischen Spieler im Blick hatte.
Und genau deshalb ist die Transferperiode maximal solide. Im Winter muss nachgelegt werden und zwar auch auf Positionen wie der von Gendouzi, denn sonst... nächstes Jahr ist EM (so Gott will) und die Spieler werden erst nach dem Turnier verpflichtet, die richtig Potenzial haben. Was das fürs eigene Geld (teuer, Konkurrenz) und vor allem für die Perspektive Hertha (Hertha? Bietet sich mir nix besseres?) bedeutet, sollte wohl jedem klar sein.
09.10.2020 - 12:29 Uhr
Zitat von KonProg
D) Der Ist-Zustand ist im Vergleich zum Szenario oben mindestens 25 Mio günstiger, eventuell sogar 30 Mio günstiger. Guendouzi hat gute Aussichten, imho, besser abzuliefern als Reine-Adélaïde - und Guendouzi ist zugleich der spektakulärere Spieler, der für die Zuschauer eine attraktive Spielweise verspricht.
D) Der Ist-Zustand ist im Vergleich zum Szenario oben mindestens 25 Mio günstiger, eventuell sogar 30 Mio günstiger. Guendouzi hat gute Aussichten, imho, besser abzuliefern als Reine-Adélaïde - und Guendouzi ist zugleich der spektakulärere Spieler, der für die Zuschauer eine attraktive Spielweise verspricht.
Denkfehler deinerseits, weil Labbadia eher den Spielertyp JRA/Götze präferiert hat und nicht Guendouzi.
Damit ist es Labbadia nicht möglich, taktisch so flexibel spielen zu lassen, wie er es seit Monaten geplant hat. Ohne Grund wird der Trainer die jetzige Transferperiode nicht als unzureichend eingestuft haben.
Dass Guendouzi zu dem bestehenden Spielermaterial (Darida, Löwen, Maier) eine Verstärkung darstellt, ist hier nebensächlich in Bezug auf unsere Transferziele.
Deine restlichen Punkten sind rein spekulativ.
09.10.2020 - 13:09 Uhr
Zitat von Price
Ich finde die Anzeichen extrem deutlich und sie tragen den Namen Friedrich und Schmidt. Windhorst wird kein sonderlich gutes Bild von Preetz haben, da er sich sicherlich eng mit Klinsmann über ihn ausgetauscht hat. Und ja, Klinsmann ist hier unrühmlich davon gestürmt. Trotzdem hatte er mit vielen Einschätzungen vollkommen Recht.
Das zweite Anzeichen ist der logische Menschenverstand. Wir haben nun enormen Erfolgsdruck. Das ist ein völlig neues Gefühl für diesen Verein. Auch wenn Preetz seine Taktik der schwammigen Ziele weiterfährt, wird man intern als auch extern ganz genau wissen, dass wir mit dem aktuellen Kader nahezu dazu verdammt sind in die EL zu kommen. Ansonsten rennen uns die Spieler weg. Schaffen wir das nicht, wird es hier zu einem Machtkampf kommen, den Preetz aktuell kaum noch gewinnen kann. Selbst Gegenbauer wird dann keine Argumente mehr haben.
Jeder, der sich mit Firmenstrukturen auskennt, weiß worauf es aktuell hinausläuft. Wenn sich Macht verteilt, gibt es niemanden mehr, der sicher im Sattel sitzt. Früher war diese Macht nur auf Gegenbauer und Preetz konzentriert. Nun sind 2 weitere Personen dazugekommen (Windhorst und Schmidt, die unbeeinflusst von den Interessen der beiden Hertha-Ikonen sind).
Die Formel ist einfach: tritt Erfolg ein, wird Preetz bleiben. Bleibt er aus, wird er gehen. Windhorst sitzt bei einem Showdown am längeren Hebel.
Zitat von Schmuddelmike
Das halte ich für ein Gerücht.
Gibt es denn irgendwelche Anzeichen, dass bei Hertha irgendjemand mit MP unzufrieden ist? Da kann man das hier im Forum so oft schreiben wie man will aber ich glaube dass Preetz weit entfernt davon ist, dass es um seinen Job geht. Ich denke er hat einen großen Rückhalt im Verein und so schnell wird dieser auch nicht erschüttert werden können. Schon gar nicht durch eine schwierige Corona-Transferphase die Hertha besser absolviert hat als die meisten Vereine in der Bundesliga. Da muss schon eine existenzielle Krise her (zb Abstieg) damit man auf dieser Position an eine Veränderung nachdenkt. Zumal es irgendwie auch etwas von Selbstzerstörung hätte, jetzt oder in naher Zukunft ohne Not den Manager zu wechseln. Das wäre ein Erdbeben sondergleichen, das wesentlich nachhaltiger schädlich wäre als zb. die Klinsmann-Flucht. Ich traue unserem Verein ja einiges zu. Aber das nun wirklich nicht.
Zitat von Price
Mit Friedrich und Schmidt ist Preetz vor allem eines geworden: Ersetzbar. Diese Saison geht es um seinen Job. Ich gehe davon aus, dass das Wintertransferfenster seine letzte Bewehrungsprobe wird und er sich nur wird halten können, wenn wir die EL erreichen. Schafft er das nicht, wird man sich denke ich beitseitig im Guten trennen.
Mit Friedrich und Schmidt ist Preetz vor allem eines geworden: Ersetzbar. Diese Saison geht es um seinen Job. Ich gehe davon aus, dass das Wintertransferfenster seine letzte Bewehrungsprobe wird und er sich nur wird halten können, wenn wir die EL erreichen. Schafft er das nicht, wird man sich denke ich beitseitig im Guten trennen.
Das halte ich für ein Gerücht.
Gibt es denn irgendwelche Anzeichen, dass bei Hertha irgendjemand mit MP unzufrieden ist? Da kann man das hier im Forum so oft schreiben wie man will aber ich glaube dass Preetz weit entfernt davon ist, dass es um seinen Job geht. Ich denke er hat einen großen Rückhalt im Verein und so schnell wird dieser auch nicht erschüttert werden können. Schon gar nicht durch eine schwierige Corona-Transferphase die Hertha besser absolviert hat als die meisten Vereine in der Bundesliga. Da muss schon eine existenzielle Krise her (zb Abstieg) damit man auf dieser Position an eine Veränderung nachdenkt. Zumal es irgendwie auch etwas von Selbstzerstörung hätte, jetzt oder in naher Zukunft ohne Not den Manager zu wechseln. Das wäre ein Erdbeben sondergleichen, das wesentlich nachhaltiger schädlich wäre als zb. die Klinsmann-Flucht. Ich traue unserem Verein ja einiges zu. Aber das nun wirklich nicht.
Ich finde die Anzeichen extrem deutlich und sie tragen den Namen Friedrich und Schmidt. Windhorst wird kein sonderlich gutes Bild von Preetz haben, da er sich sicherlich eng mit Klinsmann über ihn ausgetauscht hat. Und ja, Klinsmann ist hier unrühmlich davon gestürmt. Trotzdem hatte er mit vielen Einschätzungen vollkommen Recht.
Das zweite Anzeichen ist der logische Menschenverstand. Wir haben nun enormen Erfolgsdruck. Das ist ein völlig neues Gefühl für diesen Verein. Auch wenn Preetz seine Taktik der schwammigen Ziele weiterfährt, wird man intern als auch extern ganz genau wissen, dass wir mit dem aktuellen Kader nahezu dazu verdammt sind in die EL zu kommen. Ansonsten rennen uns die Spieler weg. Schaffen wir das nicht, wird es hier zu einem Machtkampf kommen, den Preetz aktuell kaum noch gewinnen kann. Selbst Gegenbauer wird dann keine Argumente mehr haben.
Jeder, der sich mit Firmenstrukturen auskennt, weiß worauf es aktuell hinausläuft. Wenn sich Macht verteilt, gibt es niemanden mehr, der sicher im Sattel sitzt. Früher war diese Macht nur auf Gegenbauer und Preetz konzentriert. Nun sind 2 weitere Personen dazugekommen (Windhorst und Schmidt, die unbeeinflusst von den Interessen der beiden Hertha-Ikonen sind).
Die Formel ist einfach: tritt Erfolg ein, wird Preetz bleiben. Bleibt er aus, wird er gehen. Windhorst sitzt bei einem Showdown am längeren Hebel.
Ich finde es doch recht merkwürdig, dass einige immer noch davon ausgehen, dass strukturelle Veränderungen und Personalentscheidungen im Vorstand nur ad hoc passieren. Die Vorstellung eines "Showdowns" zwischen den Beteiligten halte ich fast schon für weltfremd.
An eine Entlassung von Preetz glaube ich auch nicht und deine Argumente sind auch äußerst dünn. Wer sich mit Firmenstrukturen auskennt, der weiß, dass der Erfolg eines Unternehmens bei komplexer werdenden Anforderungen nur durch eine breitere Verteilung von Kompetenzen gesichert werden kann.
Zitat von Carsten Schmidt
"Michael Preetz ist der Fachmann. Ich will verstehen, was wir tun. Ich werde Coach sein, mir Kenntnisse aneignen und in der Geschäftsführung die Möglichkeiten erörtern. Aber Michael Preetz hat die Richtlinienkompetenz in seinem Bereich. Ich komme nun mal nicht aus dem Sport. Aber ich bin auch nicht kenntnislos. Insofern bin ich eine gute Ergänzung mit einer eigenen Sichtweise.
Ich sehe mich nicht als Solist, sondern als absoluten Teamplayer. Und das wird man auch spüren."
https://www.kicker.de/herthas-neuer-starker-mann-schmidt-ich-sehe-mich-nicht-als-solist-784934/artikel
"Michael Preetz ist der Fachmann. Ich will verstehen, was wir tun. Ich werde Coach sein, mir Kenntnisse aneignen und in der Geschäftsführung die Möglichkeiten erörtern. Aber Michael Preetz hat die Richtlinienkompetenz in seinem Bereich. Ich komme nun mal nicht aus dem Sport. Aber ich bin auch nicht kenntnislos. Insofern bin ich eine gute Ergänzung mit einer eigenen Sichtweise.
Ich sehe mich nicht als Solist, sondern als absoluten Teamplayer. Und das wird man auch spüren."
https://www.kicker.de/herthas-neuer-starker-mann-schmidt-ich-sehe-mich-nicht-als-solist-784934/artikel
Klingt für mich auch nicht nach Verdrängung. Das Argument die Personalien Friedrich und Schmidt würden die Macht Gegenbauers und Preetz' beschneiden, halte ich aus zwei Gründen für widersinnig. Erstens, sind doch beide erst durch das Zutun von Preetz und Gegenbauer in diese Positionen gekommen. Schmidt wurde vom Personalausschuss (Gegenbauer, Vizepräsident Thorsten Manske, Präsidiumsmitglied Norbert Sauer) in Absprache mit dem Aufsichtsrat angestellt. Friedrich wurde zwar von Klinsmann installiert, aber doch erst von Preetz zum Sportdirektor befördert. Wäre das tatsächlich nur ein profanes Machtspielchen, dann würde das aus Sicht der Machthaber überhaupt keinen Sinn machen am eigenen Stuhl zu sägen.
Zweitens wäre es doch wieder den gesunden Menschenverstand sich jetzt eine Baustelle in der sportlichen Leitung aufzumachen, obwohl man gerade breitere und tragfähigere Strukturen geschaffen hat. Es ist doch jetzt genau das passiert, was viele im Grunde seit dem ersten Abstieg fordern: Dass Preetz kompetente Leute an die Seite gestellt bekommt, die genau jene Bereiche abdecken, die nicht zu seinen Stärken zählen, vor allem die Außendarstellung. Zumal es ja aktuell noch eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Ausnahmesituation gibt und sicherlich kein Unternehmen sich ohne Not eine solche Baustelle aufmacht.
Das schlechte Bild, das Windhorst von Preetz haben soll, ist reine Spekulation. Noch merkwürdiger ist die Annahme er würde die Kritik Klinsmanns teilen, der ihn nicht nur enttäuscht, sondern ihn, wie den gesamten Verein, öffentlich bloß gestellt hat. Welche Teile der Kritik Klinsmanns überhaupt diskutabel sind, steht nochmal auf einem anderen Blatt.
Dass die aktuellen finanziellen Möglichkeiten, die daraus entstandenen Ansprüche was die Aufwertung des Kaders und die sportlichen Ziele angeht mit der Realität noch nicht in Einklang zu bringen sind, mag stimmen. Aber das alleine auf die Personalie Preetz zu fokussieren und zu erwarten, dass eine Veränderung an der Stelle in Aussicht wäre oder direkt zu mehr Erfolg führen würde, halte ich doch für recht naiv.
Aktuell dürften wir in den Strukturen des operativen Geschäfts so gut aufgestellt sein, wie seit Jahren nicht mehr. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man hier organisch versucht einen generationellen Wechsel hinzubekommen. Preetz ist jetzt 53, Gegenbauer ist 70 Jahre alt. Die werden auch altersbedingt mehr und mehr Kompetenzen abgeben. Preetz war ja auch 6 Jahre Assistent der Geschäftsleitung. Arne Friedrich ist seit 3 Monaten (!) Sportdirektor. Mit der Zeit wird Preetz Friedrich einfach immer mehr Kompetenzen zugestehen, schon allein weil er nicht mehr alles leisten kann oder will. Aber ich glaube, dass das ein Übergangsprozess wird der Jahre dauert und nicht nach einer Saison abgeschlossen sein wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alpenbombe am 09.10.2020 um 13:12 Uhr bearbeitet
09.10.2020 - 13:34 Uhr
Ich denke Preetz hat die richtige Strategie gewählt, um im Amt zu bleiben. Denn so wie die Dinge laufen, werden entweder einige Vereine diese Spielzeit finanziell nicht überstehen, oder die Möglichkeit eines Saisonabbruchs beendet jegliche Diskussion.
Wie auch immer es läuft, die vorsichtige, zurückhaltende Vorgehensweise von Preetz wird bei der Mehrheit der Verantwortlichen Sinn machen. Da können einige User hier sich die Finger am Gegenteil wund schreiben. Das bringt nichts.
Wie auch immer es läuft, die vorsichtige, zurückhaltende Vorgehensweise von Preetz wird bei der Mehrheit der Verantwortlichen Sinn machen. Da können einige User hier sich die Finger am Gegenteil wund schreiben. Das bringt nichts.
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