Hertha BSC Hertha BSC
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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#4661
22.12.2020 - 19:10 Uhr
Zitat von physsus
Analog zu Mainz würde ich gerne sowas mal lesen:

„Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, ist mir nicht leicht gefallen. Hertha BSC, der Verein, die Mannschaft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Stadt sind mir in den vergangenen Jahren ans Herz gewachsen, das legt man nicht so einfach ab. Allerdings muss ich für meine Arbeit und für meinen Einsatz zu 100 Prozent hinter dem stehen, was ich mache. Ich hatte nun das Gefühl, dass es für den Verein und für mich besser ist, den Weg frei zu machen, so dass sich Hertha BSC insgesamt neu aufstellen kann. Das ist keine Entscheidung gegen den Verein oder einzelne Personen, aber eine Entscheidung aus meiner persönlichen Überzeugung. Wenn alle gemeinsam füreinander arbeiten wird Hertha die Klasse halten, davon bin ich fest überzeugt und nur darum geht es“, sagte Preetz.


So stellt man sich das vor, wenn man sich selbst hinterfragt und es ehrlich mit seinem Verein hält und nicht an seinem Stuhl festgewachsen ist. daumen-hoch

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Es geht immer weiter!
Michael Preetz |#4662
22.12.2020 - 19:30 Uhr
Seit Jahr und Tag, hat Herr Preetz, der Hertha geschadet. Allein schon seine Einkaufspolitik hinterlässt den Eindruck, dass er Jenseits von Gut und Böse angesiedelt ist. Die Höchstleistung aber, war die Leihe von Gendouzi. Nichts gegen Gendouzi als Spieler, um Gottes Willen, wenn er in eine Mannschaft eingebunden wird, die Spaß am Fußball hat und den auch Taktisch, bei einem Trainer ausleben kann, der dieses Charisma mitbringt, dann ist er ein Spieler, der allen sehr viel Freude bereiten wird. Nein, es geht allein schon um die Konditionen, die da durchgesickert sind. Da fragt man sich, ob Herr Preetz privat, auch so mit seinem Geld umgeht? Allein beim Thema Gehalt und K.O., ist nichts da und das macht dieses Geschäft nur interessant, wenn Gendouzi, Hertha sofort und eklatant weiterhelfen kann. Da aber bei Hertha, für mich, keinerlei Mannschaftsgefüge auf dem Platz zu erspüren ist, da verpufft auch jegliche Freude an dem Können, dieses wirklich tollen Spielers.

Für mich stellt sich der Sachverhalt momentan so dar, dass sämtliche Spieler, bei denen man weiß, was sie eigentlich im stande sind zu leisten und demnach die Aktiva, der Profi-Abt. von Hertha sind, steht jetzt relativ wenig zu Buche und es hält sich bei mir das Gefühl, dass Einige, wenn nicht mehr, schon mit dem Kopf ganz woanders sind, denn der Anspruch, den man im Funktionärsbereich bei Hertha hat, wird immer mit der Realität auf dem Platz kollidieren, solange Michael Preetz sich weiterhin als Mr.Hertha produzieren kann.

Machen wir uns nichts vor, als Jürgen Klinsmann, Hertha panikartig den Rücken zugewandt hat, hat der Verein weitaus mehr Verlust gemacht, als 20 Millionen € an Sponsorengeldern, denn der Name Klinsmann stand immer für Fußballsachverstand, Charisma und Spaß und wofür steht jetzt der Name Michael Preetz? Das kann sich jeder, der nicht nur in diesen Tagen blau-weiß schwitzt, selbst beantworten!

Hahohe

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Freude und Leidenschaft, das ist Fußball und nicht Neid und Gehetze.
Nicht Politik, oder Hass! Sym-bzw.Antipathie wird es immer geben, aber es sollte in einem gewissen Rahmen bleiben, sowie Leistung auch anerkannt werden. Was auf Hertha eingedroschen wird, hat teilweise eine neue Qualität bekommen, aber es ist ja der Grundtenor im Fanbereich geworden, sich jemanden (Verein) rauszusuchen und ab geht die wilde Fahrt, hinter der meist Neid steht.
Sieht man ganz gut beim Thema RB Leipzig.
Michael Preetz |#4663
22.12.2020 - 21:06 Uhr
Zitat von canaris
Seit Jahr und Tag, hat Herr Preetz, der Hertha geschadet. Allein schon seine Einkaufspolitik hinterlässt den Eindruck, dass er Jenseits von Gut und Böse angesiedelt ist. Die Höchstleistung aber, war die Leihe von Gendouzi. Nichts gegen Gendouzi als Spieler, um Gottes Willen, wenn er in eine Mannschaft eingebunden wird, die Spaß am Fußball hat und den auch Taktisch, bei einem Trainer ausleben kann, der dieses Charisma mitbringt, dann ist er ein Spieler, der allen sehr viel Freude bereiten wird. Nein, es geht allein schon um die Konditionen, die da durchgesickert sind. Da fragt man sich, ob Herr Preetz privat, auch so mit seinem Geld umgeht? Allein beim Thema Gehalt und K.O., ist nichts da und das macht dieses Geschäft nur interessant, wenn Gendouzi, Hertha sofort und eklatant weiterhelfen kann. Da aber bei Hertha, für mich, keinerlei Mannschaftsgefüge auf dem Platz zu erspüren ist, da verpufft auch jegliche Freude an dem Können, dieses wirklich tollen Spielers.

Für mich stellt sich der Sachverhalt momentan so dar, dass sämtliche Spieler, bei denen man weiß, was sie eigentlich im stande sind zu leisten und demnach die Aktiva, der Profi-Abt. von Hertha sind, steht jetzt relativ wenig zu Buche und es hält sich bei mir das Gefühl, dass Einige, wenn nicht mehr, schon mit dem Kopf ganz woanders sind, denn der Anspruch, den man im Funktionärsbereich bei Hertha hat, wird immer mit der Realität auf dem Platz kollidieren, solange Michael Preetz sich weiterhin als Mr.Hertha produzieren kann.

Machen wir uns nichts vor, als Jürgen Klinsmann, Hertha panikartig den Rücken zugewandt hat, hat der Verein weitaus mehr Verlust gemacht, als 20 Millionen € an Sponsorengeldern, denn der Name Klinsmann stand immer für Fußballsachverstand, Charisma und Spaß und wofür steht jetzt der Name Michael Preetz? Das kann sich jeder, der nicht nur in diesen Tagen blau-weiß schwitzt, selbst beantworten!

Hahohe


Sehr guter Beitrag.
Michael Preetz |#4664
22.12.2020 - 21:47 Uhr
Zitat von vanscap
Zitat von bsc1882

Zitat von ColeWorld

Zitat von Prince_2013

Zitat von xLusica92x

Wie sieht es denn mit einem potentiellen Nachfolger aus? Wer wäre denn überhaupt zu haben? Ich finde das noch undurchsichtiger als auf dem Trainermarkt zu entscheiden, wer gute Arbeit leistete und wer einfach nur ein gutes Team um sich hat/hatte. Jetzt mal abgesehen von Rangnick. Man bräuchte da ja schon ein paar Alternativen bevor man Preetz rauswirft.

Spontan würde mir nur ein Heidel einfallen. Leistete in Mainz tolle Arbeit, scheiterte aber sehr auf Schalke. Kann er mit Geld nicht umgehen? Oder war das Kind schon in den Brunnen gefallen als er ankam? Ihm wurde ja auch vorgeworfen einen schlecht ausbalancierten Kader zusammengestellt zu haben.

Kauft man jemanden aus dem Ausland oder der 2ten Liga aus dem Vertrag raus? Doch wer würde das für eine akzeptable Summe machen, so kurz vor der Öffnung des Transferfensters?

Ist ein bisschen wie auf dem Trainermarkt. Die guten wird man erst im Sommer bekommen können. Daher sollte man da wenn man Labbadia rauswerfen möchte eher jemand für die nächsten 6 Monate als Interimslösung holen und nicht wieder eine halbgare Lösung mit einem 1,5 Jahres Vertrag ausstatten nur um dann nächstes Jahr wieder vor dem selben Problem zu stehen. Außer natürlich der Wunschtrainer ist frei und verfügbar, aber das ist mit dem Blick auf die möglichen Kandidaten eher unwahrscheinlich

Ist denn Heidel so sehr auf Schalke gescheitert ? Immerhin konnte sich der Verein unter seiner Führung bei der Konkurenz um Bayern, BVB, Leipzig, Gladbach, Leverkusen etc. für die Champions League qualifizieren..
Neben Heidel, sollte man auf jeden Fall die Mühen in Rangnick und Bobic intensivieren, da müsste man dann halt eine Ablösesumme an Frankfurt zahlen, wenn dieser überzeugt werden kann.

Schau dir mal an, wie viel Geld heidel bei Schalke mit Transfers verbrannt hat. Ob er das hier besser machen würde?


Ich denke Heidel und Preetz haben durchaus Gemeinsamkeiten. In einem halbwegs ruhigen Umfeld mit begrenzten finanziellen Mitteln können sie gute, wertsteigernde Transfers tätigen, sobald aber der mediale Druck, die Erwartungshaltung und die finanziellen Voraussetzungen ansteigen reicht es nicht für den nächsten Schritt. Der nächste Schuss, sofern es diesen geben wird, muss sitzen, und den traue ich Heidel, ebensowenig wie Preetz, schlicht und einfach nicht zu. Es scheint ja ohnehin so zu sein, dass Heidel bald wieder in Mainz aufschlägt.


Wobei man Heidel zugute halten muss, dass er selbst erkannt hat, dass es nicht mehr läuft und dann freiwillig gegangen ist. Etwas, was man von Micha nun wirklich nicht erwarten kann.


Das halte ich leider auch für ausgeschlossen. Ich möchte ihm da nicht einmal Selbstsucht anheften, vielleicht ist es nach all den Jahren auch ein Stück weit Betriebsblindheit.
Michael Preetz |#4665
22.12.2020 - 21:51 Uhr
Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.

Ja, es wurde viel Geld verblasen und das macht mich auch sauer, aber vergesst bitte nicht wo wir herkommen. Der Kader wurde auch aus meiner Sicht wirklich suboptimal zusammengestellt. Jeder einzelne Spieler für sich genommen hat seine Qualität, aber zusammengenommen kommen da gar nicht mal so viele funktionierende Spielsysteme bei raus.

Dennoch, das Hauptproblem liegt mMn an der Taktik bzw. der Aufstellung, wo wir bei Labbadia wären. Er versucht der Mannschaft ein nicht passendes System aufzuzwingen. Zudem kommen fragwürdige Aufstellungen und Einwechselungen. Das geht vermutlich auch den Spielern so, die genauso wie wir verzweifeln.

Vermutlich geht es auch Preetz so. Das Verhältnis zwischen MP und BL scheint mehr als angekratzt.

Ich bin dafür, dass Preetz immer einen Platz bei Hertha haben sollte, aber ich bin mir inzwischen nicht mehr so sicher, ob es der aktuelle sein muss.

Mein Vorschlag: Preetz ersetzt Gegenbauer und Rangnick ersetzt Preetz. Da heben alle was davon.
Michael Preetz |#4666
22.12.2020 - 22:16 Uhr
Zitat von pipo27
Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.

Ja, es wurde viel Geld verblasen und das macht mich auch sauer, aber vergesst bitte nicht wo wir herkommen. Der Kader wurde auch aus meiner Sicht wirklich suboptimal zusammengestellt. Jeder einzelne Spieler für sich genommen hat seine Qualität, aber zusammengenommen kommen da gar nicht mal so viele funktionierende Spielsysteme bei raus.

Dennoch, das Hauptproblem liegt mMn an der Taktik bzw. der Aufstellung, wo wir bei Labbadia wären. Er versucht der Mannschaft ein nicht passendes System aufzuzwingen. Zudem kommen fragwürdige Aufstellungen und Einwechselungen. Das geht vermutlich auch den Spielern so, die genauso wie wir verzweifeln.

Vermutlich geht es auch Preetz so. Das Verhältnis zwischen MP und BL scheint mehr als angekratzt.

Ich bin dafür, dass Preetz immer einen Platz bei Hertha haben sollte, aber ich bin mir inzwischen nicht mehr so sicher, ob es der aktuelle sein muss.

Mein Vorschlag: Preetz ersetzt Gegenbauer und Rangnick ersetzt Preetz. Da heben alle was davon.


Das ist nicht dein Ernst das du Preetz zum Präsidenten machen willst oder?
Michael Preetz |#4667
22.12.2020 - 22:19 Uhr
Mein größtes Problem mit Michael Preetz ist, dass er dauerhaft Unruhe in den Verein bringt. Er hat sich in seiner Laufbahn mit massenhaft Trainern überworfen, was nicht selten in medialen Schlammschlachten (Babbel, Klinsmann, ehrlich gesagt auch Favre) endete. Dazu kommt dann sowas wie die Aktion, als er die Mannschaft zu etwas animieren wollte und Dardai sich vor das Team stellen musste. Er wirkt einfach wie ein absoluter Ego-Player, der immer sein Ding durchboxen will, egal wer da vor ihm steht. Da ähnelt er Klinsmann enorm und deshalb konnten die beiden sich auch nicht riechen.

Ein egoistischer Alpha-Typ ohne Charisma, der keine großen Erfolge als Manager vorweisen kann und gleichzeitig 2 mal mit dem Verein abgestiegen ist. Dazu verschleiß von vielen Trainern, dauerhafte Unruhe in und um den Verein, etc.

Das Zeugnis wäre mit "ausreichend" noch sehr nett. Egal ob er ein paar gute Transfers für wenig Geld getätigt hat, das haben ehrlich gesagt fast alle anderen Manager der Bundesliga auch. Baumann hat auch einen Rashica oder Augustinsson oder Sargent geholt. In Mainz spielen auch Quaison und Mateta, sogar Schalke hat mit Serdar, Harit oder McKennie gute Griffe gelandet.

Nach 11 Jahren kann man mit Sicherheit sagen, dass Preetz ein unterdurchschnittlicher Erstliga-Manager ist, dem es an sozialen Kompetenzen im Umgang mit und bei der Auswahl von Trainern fehlt. Das ist einfach zu wenig für einen Big-City-Club.
Michael Preetz |#4668
22.12.2020 - 22:37 Uhr
Zitat von pipo27
Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.


Das sehe ich genauso. Ich bin seit Sonntag zwar auch dafür, dass Preetz seinen Hut nehmen sollte. Trotzdem bleibe ich dabei, dass er in den vergangenen 11 Jahren nicht alles schlecht gemacht hat und er für zwei Abstiege nicht allein verantwortlich war. Nur ganz kurz dazu: Sein Start 2009 nach der Hoeneß-Ära war natürlich denkbar ungünstig, als es zunächst einmal galt, einen 7-Mio.-Euro Transferüberschuss zu erwirtschaften, um die Lizenz zu sichern. Nach dem Weggang der drei Leistungsträger Simunic, Pantelic und Woronin glich seine Aufgabe, ohne Geld eine konkurrenzfähige Truppe zu basteln, fast einer Herkules-Aufgabe. Der zweite Abstieg war das Ergebnis des Knatsches zwischen ihm und Babbel, wobei nachdem, was man so gehört hat, Babbel einen gehörigen Anteil hatte. Dass es danach unglückliche Trainer-Entscheidungen gab, passiert nunmal, wenn man unter Zeitdruck einen neuen Coach braucht. Hätte Widmayr damals bis zum Saisonende weiter gemacht, wären wir wohl drin geblieben. Nur Skibbe war für mich ein Griff ins Klo mit Ansage. Luhukay zu holen war damals goldrichtig, Dardai hat ja ebenfalls funktioniert und in dieser Ära hat man vieles richtig gemacht.

Zitat von pipo27

Ja, es wurde viel Geld verblasen und das macht mich auch sauer, aber vergesst bitte nicht wo wir herkommen. Der Kader wurde auch aus meiner Sicht wirklich suboptimal zusammengestellt. Jeder einzelne Spieler für sich genommen hat seine Qualität, aber zusammengenommen kommen da gar nicht mal so viele funktionierende Spielsysteme bei raus.


Deswegen würde ein Trainerwechsel für mich nur wenig ändern. Der Neue hat vielleicht andere Vorstellungen als Bruno und kann dann (als Beispiel) mit Cordoba, Dilrosun oder Cunha nix anfangen. Ich habe den Eindruck, unser Kader kann von jedem System so ein bißchen, aber nix vernünftig.

Zitat von pipo27
Dennoch, das Hauptproblem liegt mMn an der Taktik bzw. der Aufstellung, wo wir bei Labbadia wären. Er versucht der Mannschaft ein nicht passendes System aufzuzwingen. Zudem kommen fragwürdige Aufstellungen und Einwechselungen. Das geht vermutlich auch den Spielern so, die genauso wie wir verzweifeln.


Naja, Labbadia hat jetzt das Problem, dass er für zwei Ziele geholt wurde: Mission 1 war das kurzfristige Ziel Klassenerhalt in der letzten Saison. Da musste er mit den Spielern arbeiten, die der Kader hergab und da war die Spielweise auch komplett wurscht. Die Punkte haben gezählt und da war eine pragmatische Herangehensweise gefragt. Das hat Bruno auch mit Bravour gelöst. Mission 2 ist nun, dass man dem Team ein offensiv attraktives Spiel beibringt, wofür Bruno eben eine genaue Vorstellung hat und dafür entsprechende Spieler braucht. Wenn man sich den Kader so anschaut: Welchen Spieler hat man denn auf seinen Wunsch hin groß verpflichtet? Das können ja nur die aus dem Sommer-Transferfenster sein. Schwolow (eher der Wunsch des TW-Trainers) erfüllt seine Aufgabe, vor allem weil man einen mitspielenden TW haben wollte. Zeefuik hat noch Probleme, was auch okay ist für so einen jungen Spieler, der zum ersten Mal ins Ausland gewechselt ist. Cordoba war ganz sicher Bruno´s Wunsch, zumindest der Stürmertyp. Der hat ja bisher auch halbwegs funkioniert. Guendouzi passt ebenfalls. Mit Cunha hat Bruno einen weiteren Wunschspieler, der schon vorher da war. Ich stütze mich da mal auf Aussagen von ihm. Als er in Wolfsburg war, hätte er ihn liebend gerne verpflichtet. Ansonsten hat er einige teure Spieler im Kader, mit denen er irgendwie klarkommen muss, die aber nicht in sein Konzept passen (Piatek, Ascacibar) oder einfach noch nicht vollständig integriert sind (Tousart).
Michael Preetz |#4669
22.12.2020 - 22:43 Uhr
Zitat von Hertha1977

Nur ganz kurz dazu: Sein Start 2009 nach der Hoeneß-Ära war natürlich denkbar ungünstig, als es zunächst einmal galt, einen 7-Mio.-Euro Transferüberschuss zu erwirtschaften, um die Lizenz zu sichern. Nach dem Weggang der drei Leistungsträger Simunic, Pantelic und Woronin glich seine Aufgabe, ohne Geld eine konkurrenzfähige Truppe zu basteln, fast einer Herkules-Aufgabe.

Das ist doch Unsinn. Preetz hat im Sommer mit jedem Spielertransfer ins Klo gegriffen. Wären Gekas und Hubnik im Sommer schon gekommen, wäre man drin geblieben. Außerdem hat er durch seinen absolut miserablen Transfersommer auch Favre weggejagt.

Auch so war der Kader viel zu gut um abzusteigen mit Leuten wie Friedrich, Kacar, Cicero, Raffael, Ramos, Drobny und Ebert. Der Abstieg geht doch hauptsächlich auf die Kappe von Preetz, auch wenn man wegen Hoeneß die drei Spieler nicht halten konnte.
Michael Preetz |#4670
22.12.2020 - 22:59 Uhr
Zitat von ColeWorld
Zitat von Hertha1977

Nur ganz kurz dazu: Sein Start 2009 nach der Hoeneß-Ära war natürlich denkbar ungünstig, als es zunächst einmal galt, einen 7-Mio.-Euro Transferüberschuss zu erwirtschaften, um die Lizenz zu sichern. Nach dem Weggang der drei Leistungsträger Simunic, Pantelic und Woronin glich seine Aufgabe, ohne Geld eine konkurrenzfähige Truppe zu basteln, fast einer Herkules-Aufgabe.

Das ist doch Unsinn. Preetz hat im Sommer mit jedem Spielertransfer ins Klo gegriffen. Wären Gekas und Hubnik im Sommer schon gekommen, wäre man drin geblieben. Außerdem hat er durch seinen absolut miserablen Transfersommer auch Favre weggejagt.

Auch so war der Kader viel zu gut um abzusteigen mit Leuten wie Friedrich, Kacar, Cicero, Raffael, Ramos, Drobny und Ebert. Der Abstieg geht doch hauptsächlich auf die Kappe von Preetz, auch wenn man wegen Hoeneß die drei Spieler nicht halten konnte.


Preetz hatte im Sommer 2009 kein Geld, um shoppen zu gehen! Deswegen hat man Leute wie Janker (ablösefrei) geholt, der Simunic ersetzen sollte. Das einzige, was man Preetz vorwerfen kann, dass er König Artur nochmal geholt hat, obwohl er vorher bei uns schon kläglich gescheitert ist. Ansonsten ist es natürlich heute schwer zu beurteilen, welche (besseren) Möglichkeiten Preetz gehabt hätte. Das sagt sich so einfach, hätte er mal den Hubnik und Gekas geholt... Weißt Du, ob man sie hätte im Sommer bekommen können? Erst später, als man sich über die Quali-Runde für den UEFA-Pokal qualifiziert hatte und somit Zusatzeinnahmen hatte, konnte man nochmal Geld ausgeben. Dafür hat man u.a. Ramos geholt, der unterm Strich nun alles andere als ein Fehleinkauf war.

Wenn der Kader ansonsten viel zu gut war, um abzusteigen, warum hat dann der ach so tolle Favre die Ergebnisse nicht geliefert? Soweit ich mich erinnern kann, wurde er auch entlassen und ist nicht von selbst gegangen...
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