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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#4801
11.01.2021 - 14:33 Uhr
So, ich möchte auch mal meinen Senf zur aktuellen Situation abgeben. Ich denke es passt ganz gut in dem Thread von Michael Preetz, weil er sozusagen der Hauptverantwortliche des sportlichen Erfolges/Nichterfolges der letzten 10 Jahre ist. Die Trainer wechselten öfter- Preetz blieb eine Konstante.

Zum Hintergrund, ich bin schon Hertha-Fan oder Hertha-Symphatisant seit ungefähr Anfang der 90er Jahre, wo ich noch im Teeneger-Alter irgendwie von diesem Klub fasziniert war, der seine Heimspiele 500km weit weg absolvierte. Ich bin also alles andere als ein Erfolgsfan, was man auch leicht daran erkennen kann, dass ich Fortuna sehr zugetan bin, da ich in Düsseldorf aufgewachsen bin.

Jetzt mal zu Preetz und der sportlichen Entwicklung der letzten Dekade. Preetz steht bei vielen Fans in der Kritik, und das schon seit Jahren. Meiner Meinung nach hat man ihm die 2 Abstiege sehr übel genommen und die Umstände, die dazu geführt haben, ziemlich ignoriert. Zum einen die finanziellen Möglichkeiten in der Vergangenheit, als die Champions League nicht mehr erreicht wurde, was Hoeneß damals zu verantworten hatte, weil er einfach zu hoch gepokert hatte. Details dazu erspare ich mir, ich glaube man kann einfach sagen, dass er mit dem dauerhaften Erfolg kalkuliert hat und entsprechend so den Klub auch finanziell in eine Schieflage gebracht hat, nachdem der Erfolg ausblieb (keine CL-Teilnahme, etc.).

Preetz hat das meiner Meinung nach trotz dieser „Altlasten“ ziemlich gut gemacht, auch wenn natürlich die Abstiege wehtaten. Aber man kam immer direkt wieder zurück aus der 2. Liga. In den letzten Jahren bis zum Einstieg von KKR waren wir tatsächlich ein wenig eine graue Maus der Liga, in der aber mehr Potenzial steckte. Trotzdem war es meiner Meinung nach sehr schwierig, dieses Potenzial auch auszuschöpfen. Da möchte ich Preetz keinen Strick daraus drehen. Er hat das ordentlich, teilweise sehr ordentlich auf dem Transfermarkt gemacht und wir waren über Jahre (unter anderem auch wegen Dardai) ein etablierter Klub in der Liga.

Jetzt haben wir seit dem Investor-Einstieg eine völlig andere Gegebenheit. Der Druck ist größer, es wird mehr erwartet, es wird gefordert und erwartet das Hertha den nächsten Schritt macht (von den Fans, den Medien, vom Investor natürlich auch). Und da sind wir jetzt bei einem ganz spannenden Thema. Kann man sich Erfolg erkaufen im Bundesliga-Fußball oder im Fußball global? Meine Antwort lautet: Jein.

Ich hatte eine sehr gute wissenschaftliche Abhandlung in einem Youtube-Video gesehen, die den Effekt von Geldmittel auf den Erfolg eines Fußballklubs belichtet hatte. Ich habe den Link leider nicht zur Hand. Es ging auch um Wahrscheinlichkeiten im Fußball und auch der Tatsache, dass Bayern so oft hintereinander Meister wurde und ob das jetzt ein Dauerzustand wird, weil sie einfach finanziell zu weit entfernt sind von den anderen.

Die Essenz aus dieser Abhandlung war. Man kann sich Erfolg kaufen – aber nur mit sehr großen finanziellen Mitteln. Also in der Größenordnung der Bayern oder auch Dortmund, als sie zur Aktiengesellschaft wurden. Leipzig möchte ich mal ausklammern, weil dort zwar das Geld vorhanden war, aber sie auch irgendwie (zwar sehr schnell), aber trotzdem da reingewachsen sind durch die ganzen Aufstiege. Und Rangnick hat einen überragenden Job gemacht.

In der Abhandlung hieß es, dass man mit zum Beispiel 50 oder 100 oder 150 Millionen € aus dem Stand nicht direkt zu den Top-Klubs aufschließen kann, weil die schon zu weit entfernt sind.
Dieses Geld müsste über ein paar Jahre hinweg jedes Mal in einer Transferperiode aufgebracht werden, damit dann nach 2-3 Jahren tatsächlich ein Erfolg (ziemlich sicher) erkauft werden könnte mit zum Beispiel einer Champions League-Teilnahme.

Von daher ist es leicht zu sagen, wir haben die meisten Ausgaben gehabt, also muss jetzt auch zwingend direkt der Erfolg kommen.

Auf der anderen Seite soll das hier kein Pro-Preetz Beitrag werden. Ich mag ihn, auch weil er eine Düsseldorfer Vergangenheit hat und Rekordtorschütze ist von Hertha. Aber das spielt jetzt keine Rolle. Preetz muss jetzt einfach beweisen, dass er es auch drauf hat, den nächsten Schritt zu gehen und mit diesen finanziellen Mitteln die zur Verfügung stehen tatsächlich den Erfolg „einkaufen“ kann, was viele von ihm erwarten.

Ich denke er weiß am besten, das er jetzt unter starkem Erfolgsdruck steht. Also werden jetzt mit ziemlicher Sicherheit sogar 2 ziemlich große Transfers erfolgen im Winter und man wird dann sehen, wohin die Reise geht.

Ich denke dieses Mal wird man ihm einen Tabellenplatz um Platz 10 noch „verzeihen“, aber nächste Saison nicht mehr. Davon mal abgesehen, dass wir in Köln und gegen Hoffenheim 4 Punkte holen müssen, damit wir ganz normal über Mittelmaß reden und nicht über schlimmeres. Sollten nämlich diese beiden Spiele noch in den Sand gesetzt werden, dann kann sich das alles personell auch etwas schneller entwickeln, als man aktuell denkt.

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HA - HO - HE + 95 ÒLE
Michael Preetz |#4802
11.01.2021 - 14:37 Uhr
Fundstück bei FB... dem NICHTS hinzuzufügen ist:

Ein Geschäftsführer Sport, der vor ca. zwei Jahren grundlos einen Trainer ersetzt, welcher trotz minimalem Budget den Verein dauerhaft im Mittelfeld der Bundesliga etabliert. Neu kommt nach langer Suche und diversen gehandelten Namen mit Ante Covic der Trainer der U23, für den der Job die erste Profistation darstellt und der schnell hilflos und überfordert wirkt.

Dieser wiederum wird Monate später von Jürgen Klinsmann abgelöst, einem Visionär und Reformator. Über ein Jahrzehnt nicht in der Bundesliga tätig, wirbelt er alles durcheinander, bringt jedoch wenig voran und verschwindet plötzlich nach wenigen Wochen in einer Nacht- und Nebelaktion.
Für wenige Spiele wird mit Nouri der Assistent Klinsmanns installiert, der ebenso Erfolg- wie profillos ist. Während des ersten Lockdowns übernimmt der einzig erfahrene Trainer, der zu jenem Zeitpunkt zu haben ist - Bruno Labbadia. Diesem wird im Sommer 2020 für viel Geld ein bunt zusammengewürfelter Kader zur Verfügung gestellt.

Sportlicher Erfolg stellt sich hingegen nicht ein - im Gegenteil: Man wandelt zwischen Mittelfeld und unterem Tabellendrittel, blamiert sich teilweise bis auf die Knochen (Pokalaus und Niederlagen gegen Freiburg oder Bielefeld) und lässt kein Konzept erkennen, wie es aufwärts gehen soll.
Daneben geht es weder in der Stadionfrage signifikant voran, noch ist man ewig in der Lage einen neuen Hauptsponsor zu präsentieren. Letzterer wird dann zum Jahreswechsel zwar gefunden, allerdings nur als Notlösung bis zum Saisonende und zu weitaus ungünstigeren Konditionen, als man sich das nach dem TEDI-Ausstieg ausgemalt haben dürfte.

Ein Trainer, der zwar im schicken Mantel modisch überzeugt, aber kein sportliches Konzept erkennen lässt. Lustlose Vorstellungen wechseln sich mit halbwegs engagierten Auftritten ab.
Kontinuität liegt nur darin, unkonstant zu spielen. Es fehlt letztlich an allem, was im Fußball Erfolg ausmacht: Konzentration, Geschwindigkeit, Kreativität, Aggressivität, Laufstärke, vertikalem Spiel in die Tiefe, Überraschungsmomente. Er hält trotz Formschwäche an Spielern (Lukebakio) fest, belebende Elemente (Dilrosun) erhalten hingegen wenig Spielzeit.

Eine Abwehr, die sich - teilweise verletzungsbedingt - nicht einspielen kann und fehleranfällig ist. Außenverteidiger, die nach vorne (Ausnahme: Der beinahe ausgemusterte Pekarik) nichts zustande bringen und in der Defensive dilettantisch agieren. Beispiel: Plattenhardt, vor zwei Jahren noch im WM-Kader, ist völlig von der Rolle. Ein Mittelstädt stagniert seit Jahren und ein Zeefuik fällt bislang nur durch kurze Stutzen und seine Ampelkarte in Leipzig auf.

Ein Mittelfeld, das ausschließlich aus defensiv ausgerichteten Sechsern besteht und weder einen Spielmacher, noch ein effizientes Flügelspiel aufweist. Folge: Es läuft alles durch die Mitte, man zieht gegnerische Defensivreihen nicht auseinander und entwickelt kaum Torgefahr. Der 25 Millionen Euro teure Rekordeinkauf Tousart ist positiv umschrieben unauffällig und ohne Bindung. Man könnte auch sagen, ein Fremdkörper. Der einzige Lichtblick der bisherigen Hinrunde, Matteo Guendouzi, ist höchstwahrscheinlich im Sommer weg. Beinahe amüsant, wäre es nicht so traurig. Man stelle sich vor, wir hätten in den letzten Spielen auch noch auf ihn als ordnende Hand verzichten müssen.

Und letztlich Stürmer, die infolge dessen komplett in der Luft hängen und auf wenige Einzelaktionen eines Cunhas angewiesen sind.

Fazit: Nie war man so weit entfernt vom selbsternannten Prädikat "Big City Club", wie aktuell. Die Punkteausbeute ist angesichts der finanziellen Möglichkeiten und im Vergleich zu deutlich weniger liquideren Klubs wie Stuttgart, Augsburg, Freiburg und vor allem Union ein Desaster. Letztere führen uns Woche für Woche vor Augen, was man mit Grundtugenden wie Einsatzwillen und Laufbereitschaft sowie einem funktionierenden System erreichen kann.
In keiner anderen Branche, in keinem Unternehmen würden Verantwortliche mit einer solch katastrophalen Bilanz ohne wirkliche Konsequenzen weiter wurschteln dürfen.

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TM V4... nein Danke !!
Michael Preetz |#4803
11.01.2021 - 14:57 Uhr
Viele richtige und wahre Ansätze, aber auch leider viele falsche Aussagen, die solche Statements/Einschätzungen mMn immer extrem abwerten. Ich bevorzuge es dann doch, dass sich sachlich auf die tatsächlich Preetz zuzuschreibenden Fehlentwicklungen konzentriert wird, anstatt ihm alle negativen Dinge im Umfeld des Vereins in die Schuhe zu schieben.
Michael Preetz |#4804
11.01.2021 - 16:12 Uhr
Ich habe hier im Forum ueber das letzte Jahrzehnt viele Beitraege geschrieben, mir ueber Aufstellungen und Transfers Gedanken gemacht und immer fleissig mitgelesen. Warum? Weil mir der Verein sehr viel bedeutet, seit meiner Kindheit in den 80ern eine Konstante in meinem Leben ist, mich der Verein und dieses Forum trotz komplett anderen Wohnortes mit meiner Heimat verbinden, es mir spass macht und weil ich immer gehofft habe, dass es vielleicht irgendwann sportlich besser laeuft.

Ich kann und will aber einfach nicht mehr. Ich schreibe hier kaum noch Beitraege, habe keine Lust mehr, mir ueber irgendwelche Aufstellungen den Kopf zu zerbrechen, habe von den letzten drei Spielen eins gar nicht gesehen und die anderen beiden eher nebenbei und hoffe mittlerweile zum ersten mal in meinem Leben auf Niederlagen meines Vereins. Weil ich eine Memme bin oder weil ich kein richtiger Fan bin? Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Ich habe einfach die Schnauze voll, habe die Lust verloren, will meine Zeit nicht mehr fuer diese sportliche Fehlleistung verschwenden und kann mich mit diesem Versagen nicht identifizieren. Und mit dem Stichwort Versagen komme ich dem Punkt, weshalb ich diesen Post verfasse.

Michael Preetz

Ich kann und will diesen Verein nicht mehr mit Preetz als sportlichen Leiter sehen. Wir haben durch die Windhorst Investition eine Chance bekommen, die ein Verein evtl. nur einmal in seiner Existenz bekommt. Eine einmalige Chance, die ueber die Entwicklung des Vereins ueber die naechsten Jahrzehnte entscheiden kann. Diese Chance soll von einem sportlichen Leiter genutzt werden, mit dem wir zweimal abgestiegen sind, der mehr Trainer als Spielzeiten unter sich vorzuweisen hat, unter dem unzaehlige Spieler und Trainer im Groll gegangen sind und unter dem in kuerzester Zeit unglaubliche 130 Mio. Euro ausgegeben wurden, um mit mickrigen 4 Siegen aus 16 Spielen auf dem 12. Tabellenplatz zu stehen.

Ich moechte das wiederholen, weil mir damit viel zu nonchalant umgegangen wird. Wir haben 130 (!!!) Mio Euro ausgegeben. Es gab Zeiten, in denen wir nichtmal 1 Mio ausgeben konnten und uns Zeiten herbeigesehnt haben, wo zumindest etwas mehr Kapital verfuegbar waere. Von 130 Mio haette von uns niemand zu traeumen gewagt. Und nun hat man unglaubliche 130 Mio verballert und man nimmt einfach hin, dass es trotzdem nicht besser laeuft.

Preetz erinnert mich an einen zwanghaften Spielsuechtigen, der insgeheim eigentlich weiss, dass er nicht die Faehigkeiten besitzt, erfolgreich zu sein, sich dies aber nicht eingestehen will und weiterhin auf Teufel komm raus versucht, die Kurve zu bekommen. Der Schaden, der nebenbei angestellt wird, wird dabei in Kauf genommen. Dehalb kann ich es auch nicht mehr hoeren, wenn geschrieben oder gesagt wird, dass Preetz zumindest deshalb eine Daseinsberechtigung besitzt, da er ein echter Herthaner ist. Meiner Meinung nach stimmt nicht mal das. Preetz ist ein purer Egoist, der weiss, dass er bei keinem anderen Verein mit soviel Potential solch eine Posistion bekommen wird, weshalb er sich an seine Position klammert und eher das sportliche Versagen des Vereins in Kauf nimmt als sich einzugestehen, dass er fuer die aktuelle, einmalige Chance zu limitiert ist. Deshalb ist er fuer mich auch kein echter Herthaner und nebenbei schon gar kein Berliner. Er hat die Stadt mMn bis heute nicht verstanden, was auch ein Grund ist, weshalb der Verein staendig mit der Basis aneckt.

Selbst, wenn man von diesen Punkten absehen wuerde oder sie nicht akzeptiert, muss man sehen, dass er nicht in der Lage ist, einen strukturierten Kader zu planen, der homogen zusammengesetzt wurde. Wir haben Positionen, die doppelt und dreifach besetzt sind, waehrend einige Positionen gar nicht oder nur mangelhaft besetzt sind. Es fehlt jegliche Struktur und Planung. Am Wochenende sassen 40 Mio. Euro auf der Bank, die gerade erst vor kurzem geholt wurden und auf dem Platz standen bei allem Respekt Spieler wie Pekarik, Stark und Plattenhardt. Wenn man diese einmalige finanzielle Gelegenheit hat und Spieler fuer 40 Mio. verpflichtet, um diese auf die Bank zu setzen und weiterhin Spieler wie Pekarik, Stark und Plattehardt gleichzeitig aufs Feld schickt, hat man versagt und es sollte Konsequenzen geben.
Zusaetlich schafft er es durch diese Inkompetenz logischerweise nicht, seine Kaderplanung mit der Verpflichtung von Trainern in Einklang zu bringen, weshalb er wie gesagt mehr Trainer als Spielzeiten vorzuweisen hat. Man kann natuerlich jeden Trainer inklusive Bruno Labbadia kritisieren, aber der gemeinsame Nenner ist und bleibt Michael Preetz. Deshalb ist es mir auch aktuell egal, ob Labbadia bleibt oder geht, obwohl ich von ihm mittlerweile nicht mehr viel halte, da es mit dem naechsten Trainer unter Preetz nicht anders aussehen wuerde. Solange Preetz das Sagen hat, braucht man auch keinen neuen Trainer verpflichten. Ein neuer Trainer kann kommen, wenn wir einen neuen GfS haben und dieser sein Konzept und seine Vision fuer den Verein hat, um dies mit dem passenden Trainer in Einklang zu bringen.
Damit komme ich zu einem weiteren Grund fuer das Versagen von Preetz, welches zu seiner sofortigen Entlassung fuehren sollte. Seine Menschenfuehrung. Unter Preetz als sportlichem Leiter, der somit Verantwortlich fuer diese Aufgabenfeld ist und deshalb zwangslaeufig Rechenschaft abzulegen haben sollte, sind mittlerweile unzaehlige Trainer und Spieler im Zorn oder aufgrund fehlender Unterstuetzung gegangen und wie oben schon geschrieben ist Preetz hier der gemeinsame Nenner. Der Verein macht einen guten Job, wenn es darum geht, nach einer abermaligen dreckigen Trennung der anderen Person den schwarzen Peter zuzuschieben, aber irgendwann erkennt auch der Duemmste, dass es hier ein Muster gibt.

Dass Preetz weiterhin im Amt bleiben darf und nichtmal grossartig oeffentlich in Frage gestellt wird, ist fuer mich kaum nachvollziehbar. Ich kann mir dass nur insofern erklaeren, dass der Verein die Presse mittlerweile so mundtot gemacht hat, dass niemand mehr wagt, kritisch zu sein, dass das Interesse in Berlin am heimischen Fussballklub generell wesentlich geringer ist als in fast allen anderen Staedten in Deutschland, weshalb es wenig Feuer von der Basis gibt und dass die leeren Stadien wegen Corona dafuer sorgen, dass die Fans seinen Rauswurf nichtmal oeffentlich fordern koennen. Was wuerde ich dafuer geben, bei den Heimspielen von Spiel zu Spiel grosse Plakate zu sehen, die Preetz Rauswurf fordern. Dass es bei der Vetternwirtschaft im Verein ohne extremen oeffentlichen Druck keinen Preetz Rauswurf geben wird, ist mittlerweile den meisten klar.

Damit dies hier kein Roman wird, wenn es nicht schon einer ist. Bis Preetz gehen muss, werde ich immer weniger Interesse an den Spielen haben. Ich moechte nicht absteigen, aber mir ist jede Niederlage recht, die den Rauswurf von Preetz wahrscheinlicher macht. Deshalb war mir die Niederlage gegen Bielefeld auch lieber als ein glueckliches Unentschieden. Deshalb lande ich auch lieber auch Tabellenplatz 15 als auf Tabllenplatz 10. Mir ist mittlerweile fast alles recht, was uns von Preetz erloest und mein Interesse an Hertha wieder erstaerken laesst. Nicht, weil ich kein echter Fan bin, sondern weil ich diesen Verein liebe.

•     •     •

**************Hertha BSC***************Clemson Tigers********

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 11.01.2021 um 16:21 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4805
11.01.2021 - 16:25 Uhr
Zitat von Toto-BSC
Ich habe hier im Forum ueber das letzte Jahrzehnt viele Beitraege geschrieben, mir ueber Aufstellungen und Transfers Gedanken gemacht und immer fleissig mitgelesen. Warum? Weil mir der Verein sehr viel bedeutet, seit meiner Kindheit in den 80ern eine Konstante in meinem Leben ist, mich der Verein und dieses Forum trotz komplett anderen Wohnortes mit meiner Heimat verbinden, es mir spass macht und weil ich immer gehofft habe, dass es vielleicht irgendwann sportlich besser laeuft.

Ich kann und will aber einfach nicht mehr. Ich schreibe hier kaum noch Beitraege, habe keine Lust mehr, mir ueber irgendwelche Aufstellungen den Kopf zu zerbrechen, habe von den letzten drei Spielen eins gar nicht gesehen und die anderen beiden eher nebenbei und hoffe mittlerweile zum ersten mal in meinem Leben auf Niederlagen meines Vereins. Weil ich eine Memme bin oder weil ich kein richtiger Fan bin? Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Ich habe einfach die Schnauze voll, habe die Lust verloren, will meine Zeit nicht mehr fuer diese sportliche Fehlleistung verschwenden und kann mich mit diesem Versagen nicht identifizieren. Und mit dem Stichwort Versagen komme ich dem Punkt, weshalb ich diesen Post verfasse.

Michael Preetz

Ich kann und will diesen Verein nicht mehr mit Preetz als sportlichen Leiter sehen. Wir haben durch die Windhorst Investition eine Chance bekommen, die ein Verein evtl. nur einmal in seiner Existenz bekommt. Eine einmalige Chance, die ueber die Entwicklung des Vereins ueber die naechsten Jahrzehnte entscheiden kann. Diese Chance soll von einem sportlichen Leiter genutzt werden, mit dem wir zweimal abgestiegen sind, der mehr Trainer als Spielzeiten unter sich vorzuweisen hat, unter dem unzaehlige Spieler und Trainer im Groll gegangen sind und unter dem in kuerzester Zeit unglaubliche 130 Mio. Euro ausgegeben wurden, um mit mickrigen 4 Siegen aus 16 Spielen auf dem 12. Tabellenplatz zu stehen.

Ich moechte das wiederholen, weil mir damit viel zu nonchalant umgegangen wird. Wir haben 130 (!!!) Mio Euro ausgegeben. Es gab Zeiten, in denen wir nichtmal 1 Mio ausgeben konnten und uns Zeiten herbeigesehnt haben, wo zumindest etwas mehr Kapital verfuegbar waere. Von 130 Mio haette von uns niemand zu traeumen gewagt. Und nun hat man unglaubliche 130 Mio verballert und man nimmt einfach hin, dass es trotzdem nicht besser laeuft.

Preetz erinnert mich an einen zwanghaften Spielsuechtigen, der insgeheim eigentlich weiss, dass er nicht die Faehigkeiten besitzt, erfolgreich zu sein, sich dies aber nicht eingestehen will und weiterhin auf Teufel komm raus versucht, die Kurve zu bekommen. Der Schaden, der nebenbei angestellt wird, wird dabei in Kauf genommen. Dehalb kann ich es auch nicht mehr hoeren, wenn geschrieben oder gesagt wird, dass Preetz zumindest deshalb eine Daseinsberechtigung besitzt, da er ein echter Herthaner ist. Meiner Meinung nach stimmt nicht mal das. Preetz ist ein purer Egoist, der weiss, dass er bei keinem anderen Verein mit soviel Potential solch eine Posistion bekommen wird, weshalb er sich an seine Position klammert und eher das sportliche Versagen des Vereins in Kauf nimmt als sich einzugestehen, dass er fuer die aktuelle, einmalige Chance zu limitiert ist. Deshalb ist er fuer mich auch kein echter Herthaner und nebenbei schon gar kein Berliner. Er hat die Stadt mMn bis heute nicht verstanden, was auch ein Grund ist, weshalb der Verein staendig mit der Basis aneckt.

Selbst, wenn man von diesen Punkten absehen wuerde oder sie nicht akzeptiert, muss man sehen, dass er nicht in der Lage ist, einen strukturierten Kader zu planen, der homogen zusammengesetzt wurde. Wir haben Positionen, die doppelt und dreifach besetzt sind, waehrend einige Positionen gar nicht oder nur mangelhaft besetzt sind. Es fehlt jegliche Struktur und Planung. Am Wochenende sassen 40 Mio. Euro auf der Bank, die gerade erst vor kurzem geholt wurden und auf dem Platz standen bei allem Respekt Spieler wie Pekarik, Stark und Plattenhardt. Wenn man diese einmalige finanzielle Gelegenheit hat und Spieler fuer 40 Mio. verpflichtet, um diese auf die Bank zu setzen und weiterhin Spieler wie Pekarik, Stark und Plattehardt gleichzeitig aufs Feld schickt, hat man versagt und es sollte Konsequenzen geben.
Zusaetlich schafft er es durch diese Inkompetenz logischerweise nicht, seine Kaderplanung mit der Verpflichtung von Trainern in Einklang zu bringen, weshalb er wie gesagt mehr Trainer als Spielzeiten vorzuweisen hat. Man kann natuerlich jeden Trainer inklusive Bruno Labbadia kritisieren, aber der gemeinsame Nenner ist und bleibt Michael Preetz. Deshalb ist es mir auch aktuell egal, ob Labbadia bleibt oder geht, obwohl ich von ihm mittlerweile nicht mehr viel halte, da es mit dem naechsten Trainer unter Preetz nicht anders aussehen wuerde. Solange Preetz das Sagen hat, braucht man auch keinen neuen Trainer verpflichten. Ein neuer Trainer kann kommen, wenn wir einen neuen GfS haben und dieser sein Konzept und seine Vision fuer den Verein hat, um dies mit dem passenden Trainer in Einklang zu bringen.
Damit komme ich zu einem weiteren Grund fuer das Versagen von Preetz, welches zu seiner sofortigen Entlassung fuehren sollte. Seine Menschenfuehrung. Unter Preetz als sportlichem Leiter, der somit Verantwortlich fuer diese Aufgabenfeld ist und deshalb zwangslaeufig Rechenschaft abzulegen haben sollte, sind mittlerweile unzaehlige Trainer und Spieler im Zorn oder aufgrund fehlender Unterstuetzung gegangen und wie oben schon geschrieben ist Preetz hier der gemeinsame Nenner. Der Verein macht einen guten Job, wenn es darum geht, nach einer abermaligen dreckigen Trennung der anderen Person den schwarzen Peter zuzuschieben, aber irgendwann erkennt auch der Duemmste, dass es hier ein Muster gibt.

Dass Preetz weiterhin im Amt bleiben darf und nichtmal grossartig oeffentlich in Frage gestellt wird, ist fuer mich kaum nachvollziehbar. Ich kann mir dass nur insofern erklaeren, dass der Verein die Presse mittlerweile so mundtot gemacht hat, dass niemand mehr wagt, kritisch zu sein, dass das Interesse in Berlin am heimischen Fussballklub generell wesentlich geringer ist als in fast allen anderen Staedten in Deutschland, weshalb es wenig Feuer von der Basis gibt und dass die leeren Stadien wegen Corona dafuer sorgen, dass die Fans seinen Rauswurf nichtmal oeffentlich fordern koennen. Was wuerde ich dafuer geben, bei den Heimspielen von Spiel zu Spiel grosse Plakate zu sehen, die Preetz Rauswurf fordern.

Damit dies hier kein Roman wird, wenn es nicht schon einer ist. Bis Preetz gehen muss, werde ich immer weniger Interesse an den Spielen haben. Ich moechte nicht absteigen, aber mir ist jede Niederlage recht, die den Rauswurf von Preetz wahrscheinlicher macht. Deshalb war mir die Niederlage gegen Bielefeld auch lieber als ein glueckliches Unentschieden. Deshalb lande ich auch lieber auch Tabellenplatz 15 als auf Tabllenplatz 9. Mir ist mittlerweile fast alles recht, was uns von Preetz erloest und mein Interesse an Hertha wieder erstaerken laesst. Nicht, weil ich kein echter Fan bin, sondern weil ich diesen Verein liebe.


Das, was du beschreibst, ist wohl dem größten Teil der Fans aus dem Herzen geschrieben daumen-hoch
Aufgrund der Tatsache, dass der Verein hier ohne Sachverstand geführt wird, haben einige im Freundeskreis ihre Mitgliedschaft gekündigt.
Das sind langjährige Fans, die die Faxen dicke haben, wie der Verein aufgestellt ist. Tenor von vielen: stümperhaftes geldverbrennen ohne Ziel.

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Es geht immer weiter!
Michael Preetz |#4806
11.01.2021 - 16:36 Uhr
@Toto-BSC

1:1 meine Gefühlswelt.

Ich vergleiche die Situation in meinem Freundeskreis gerne mit einem Halbzeit-Spiel, bei dem mein Bruder die Chance auf eine lebenslange Rente für all seine Familienmitglieder hat, wenn er den Ball einfach nur aus 11 Metern ins leere Tor schießt. Das Problem: Mein Bruder hat sich davor so sehr besoffen, dass er ohne Hilfe sofort umfällt. Du stehst daneben, schaust zu, schämst dich in Grund und Boden und willst einfach nur noch nach Hause.

Dit is mene Hertha, wa?
Michael Preetz |#4807
11.01.2021 - 16:49 Uhr
@Toto-BSC

Ich kann dich gut verstehen und gehe mit vielem mit. Jedoch tue ich mich schwer, dem Verein Niederlagen zu wünschen, erst recht nicht gegen die direkte Konkurrenz. Wir sind bereits zweimal mit einem viel zu guten Kader unter Preetz abgestiegen und da bin ich ein gebrandmarktes Kind.
Ansonsten hoffe ich, dass Preetz im Sommer ersetzt wird.

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Michael Preetz |#4808
11.01.2021 - 16:49 Uhr


Lieber Herr Stargard,

ich bin nicht sicher, ob dies das richtige "Forum" ist, um vereinspolitische Aktivitäten und damit Agitation zu bewerben - aber das ist nicht meine Baustelle...

Es gab von Ihnen vor Kurzem doch schon mal eine solche Petition mit insgesamt gut 1500 Unterzeichnenden. Wollen Sie jetzt so oft Petitionen einreichen, bis es passt?

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Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden
Michael Preetz |#4809
11.01.2021 - 16:54 Uhr
Zitat von Toto-BSC
Ich habe hier im Forum ueber das letzte Jahrzehnt viele Beitraege geschrieben, mir ueber Aufstellungen und Transfers Gedanken gemacht und immer fleissig mitgelesen. Warum? Weil mir der Verein sehr viel bedeutet, seit meiner Kindheit in den 80ern eine Konstante in meinem Leben ist, mich der Verein und dieses Forum trotz komplett anderen Wohnortes mit meiner Heimat verbinden, es mir spass macht und weil ich immer gehofft habe, dass es vielleicht irgendwann sportlich besser laeuft.

Ich kann und will aber einfach nicht mehr. Ich schreibe hier kaum noch Beitraege, habe keine Lust mehr, mir ueber irgendwelche Aufstellungen den Kopf zu zerbrechen, habe von den letzten drei Spielen eins gar nicht gesehen und die anderen beiden eher nebenbei und hoffe mittlerweile zum ersten mal in meinem Leben auf Niederlagen meines Vereins. Weil ich eine Memme bin oder weil ich kein richtiger Fan bin? Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Ich habe einfach die Schnauze voll, habe die Lust verloren, will meine Zeit nicht mehr fuer diese sportliche Fehlleistung verschwenden und kann mich mit diesem Versagen nicht identifizieren. Und mit dem Stichwort Versagen komme ich dem Punkt, weshalb ich diesen Post verfasse.

Michael Preetz

Ich kann und will diesen Verein nicht mehr mit Preetz als sportlichen Leiter sehen. Wir haben durch die Windhorst Investition eine Chance bekommen, die ein Verein evtl. nur einmal in seiner Existenz bekommt. Eine einmalige Chance, die ueber die Entwicklung des Vereins ueber die naechsten Jahrzehnte entscheiden kann. Diese Chance soll von einem sportlichen Leiter genutzt werden, mit dem wir zweimal abgestiegen sind, der mehr Trainer als Spielzeiten unter sich vorzuweisen hat, unter dem unzaehlige Spieler und Trainer im Groll gegangen sind und unter dem in kuerzester Zeit unglaubliche 130 Mio. Euro ausgegeben wurden, um mit mickrigen 4 Siegen aus 16 Spielen auf dem 12. Tabellenplatz zu stehen.

Ich moechte das wiederholen, weil mir damit viel zu nonchalant umgegangen wird. Wir haben 130 (!!!) Mio Euro ausgegeben. Es gab Zeiten, in denen wir nichtmal 1 Mio ausgeben konnten und uns Zeiten herbeigesehnt haben, wo zumindest etwas mehr Kapital verfuegbar waere. Von 130 Mio haette von uns niemand zu traeumen gewagt. Und nun hat man unglaubliche 130 Mio verballert und man nimmt einfach hin, dass es trotzdem nicht besser laeuft.

Preetz erinnert mich an einen zwanghaften Spielsuechtigen, der insgeheim eigentlich weiss, dass er nicht die Faehigkeiten besitzt, erfolgreich zu sein, sich dies aber nicht eingestehen will und weiterhin auf Teufel komm raus versucht, die Kurve zu bekommen. Der Schaden, der nebenbei angestellt wird, wird dabei in Kauf genommen. Dehalb kann ich es auch nicht mehr hoeren, wenn geschrieben oder gesagt wird, dass Preetz zumindest deshalb eine Daseinsberechtigung besitzt, da er ein echter Herthaner ist. Meiner Meinung nach stimmt nicht mal das. Preetz ist ein purer Egoist, der weiss, dass er bei keinem anderen Verein mit soviel Potential solch eine Posistion bekommen wird, weshalb er sich an seine Position klammert und eher das sportliche Versagen des Vereins in Kauf nimmt als sich einzugestehen, dass er fuer die aktuelle, einmalige Chance zu limitiert ist. Deshalb ist er fuer mich auch kein echter Herthaner und nebenbei schon gar kein Berliner. Er hat die Stadt mMn bis heute nicht verstanden, was auch ein Grund ist, weshalb der Verein staendig mit der Basis aneckt.

Selbst, wenn man von diesen Punkten absehen wuerde oder sie nicht akzeptiert, muss man sehen, dass er nicht in der Lage ist, einen strukturierten Kader zu planen, der homogen zusammengesetzt wurde. Wir haben Positionen, die doppelt und dreifach besetzt sind, waehrend einige Positionen gar nicht oder nur mangelhaft besetzt sind. Es fehlt jegliche Struktur und Planung. Am Wochenende sassen 40 Mio. Euro auf der Bank, die gerade erst vor kurzem geholt wurden und auf dem Platz standen bei allem Respekt Spieler wie Pekarik, Stark und Plattenhardt. Wenn man diese einmalige finanzielle Gelegenheit hat und Spieler fuer 40 Mio. verpflichtet, um diese auf die Bank zu setzen und weiterhin Spieler wie Pekarik, Stark und Plattehardt gleichzeitig aufs Feld schickt, hat man versagt und es sollte Konsequenzen geben.
Zusaetlich schafft er es durch diese Inkompetenz logischerweise nicht, seine Kaderplanung mit der Verpflichtung von Trainern in Einklang zu bringen, weshalb er wie gesagt mehr Trainer als Spielzeiten vorzuweisen hat. Man kann natuerlich jeden Trainer inklusive Bruno Labbadia kritisieren, aber der gemeinsame Nenner ist und bleibt Michael Preetz. Deshalb ist es mir auch aktuell egal, ob Labbadia bleibt oder geht, obwohl ich von ihm mittlerweile nicht mehr viel halte, da es mit dem naechsten Trainer unter Preetz nicht anders aussehen wuerde. Solange Preetz das Sagen hat, braucht man auch keinen neuen Trainer verpflichten. Ein neuer Trainer kann kommen, wenn wir einen neuen GfS haben und dieser sein Konzept und seine Vision fuer den Verein hat, um dies mit dem passenden Trainer in Einklang zu bringen.
Damit komme ich zu einem weiteren Grund fuer das Versagen von Preetz, welches zu seiner sofortigen Entlassung fuehren sollte. Seine Menschenfuehrung. Unter Preetz als sportlichem Leiter, der somit Verantwortlich fuer diese Aufgabenfeld ist und deshalb zwangslaeufig Rechenschaft abzulegen haben sollte, sind mittlerweile unzaehlige Trainer und Spieler im Zorn oder aufgrund fehlender Unterstuetzung gegangen und wie oben schon geschrieben ist Preetz hier der gemeinsame Nenner. Der Verein macht einen guten Job, wenn es darum geht, nach einer abermaligen dreckigen Trennung der anderen Person den schwarzen Peter zuzuschieben, aber irgendwann erkennt auch der Duemmste, dass es hier ein Muster gibt.

Dass Preetz weiterhin im Amt bleiben darf und nichtmal grossartig oeffentlich in Frage gestellt wird, ist fuer mich kaum nachvollziehbar. Ich kann mir dass nur insofern erklaeren, dass der Verein die Presse mittlerweile so mundtot gemacht hat, dass niemand mehr wagt, kritisch zu sein, dass das Interesse in Berlin am heimischen Fussballklub generell wesentlich geringer ist als in fast allen anderen Staedten in Deutschland, weshalb es wenig Feuer von der Basis gibt und dass die leeren Stadien wegen Corona dafuer sorgen, dass die Fans seinen Rauswurf nichtmal oeffentlich fordern koennen. Was wuerde ich dafuer geben, bei den Heimspielen von Spiel zu Spiel grosse Plakate zu sehen, die Preetz Rauswurf fordern. Dass es bei der Vetternwirtschaft im Verein ohne extremen oeffentlichen Druck keinen Preetz Rauswurf geben wird, ist mittlerweile den meisten klar.

Damit dies hier kein Roman wird, wenn es nicht schon einer ist. Bis Preetz gehen muss, werde ich immer weniger Interesse an den Spielen haben. Ich moechte nicht absteigen, aber mir ist jede Niederlage recht, die den Rauswurf von Preetz wahrscheinlicher macht. Deshalb war mir die Niederlage gegen Bielefeld auch lieber als ein glueckliches Unentschieden. Deshalb lande ich auch lieber auch Tabellenplatz 15 als auf Tabllenplatz 10. Mir ist mittlerweile fast alles recht, was uns von Preetz erloest und mein Interesse an Hertha wieder erstaerken laesst. Nicht, weil ich kein echter Fan bin, sondern weil ich diesen Verein liebe.


daumen-hoch
Michael Preetz |#4810
11.01.2021 - 16:57 Uhr
Zitat von physsus

@Toto-BSC

Ich kann dich gut verstehen und gehe mit vielem mit. Jedoch tue ich mich schwer, dem Verein Niederlagen zu wünschen, erst recht nicht gegen die direkte Konkurrenz. Wir sind bereits zweimal mit einem viel zu guten Kader unter Preetz abgestiegen und da bin ich ein gebrandmarktes Kind.
Ansonsten hoffe ich, dass Preetz im Sommer ersetzt wird.


Du und ich sind ja hier schon lange dabei. Wir beide wissen voneinander, wie sehr uns der Verein uns am Herzen liegt. Deshalb wirst du verstehen, wie schwer es mir faellt, auf Niederlagen zu hoffen. Mir faellt einfach nichts besseres ein, um von Preetz erloest zu werden, denn an eine positive Wende unter ihm glaube ich nicht. Erfolgloses Mittelmass reicht da nicht. Und ich hatte ja geschrieben. "Ich moechte nicht absteigen, aber mir ist jede Niederlage recht, die den Rauswurf von Preetz wahrscheinlicher macht".

Lieber jetzt noch einmal mit Ach und Krach 14. oder 15. werden, Preetz in die Wueste schicken und danach hoffentlich in eine erfolgreiche Zukunft, als mit Preetz die naechsten 5 Jahre 11. zu werden und nebenbei die komplette Investor Kohle fuers Mittelmass zu verschwenden, um danach wieder abzusacken.

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**************Hertha BSC***************Clemson Tigers********

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 11.01.2021 um 16:59 Uhr bearbeitet
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