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Patrick Ebert II

20.09.2009 - 23:45 Uhr
Patrick Ebert II |#571
10.03.2010 - 15:25 Uhr
Zitat von ChbKing:
Zitat von OpusLuciferi:


Natürlich ist sie das. Genau so wie deine, dass man ihm die Leistungen immernoch hochhalten müsse. Oder behauptest du das Gegenteil!?


Was meinst du mit hochhalten?
Wie ich schon schrieb, will ich nur, dass seine Leistungen angemessen gewürdigt werden. Denn manch einer stellt Ebert hier als kompletten Vollversager hin.


Seine Leistungen sind eben in manchen Augen nicht der ewigen Würdigung wert. So schwer ist das doch nicht zu begreifen.

Zitat von ChbKing:
Zitat
Ebert hat letzte Saison hier einiges zählbares vorzuweisen gehabt, aber das heißt nicht, dass das ein anderer Spieler nicht auch geleistet hätte (mglw. sogar noch zeitgleich dabei Defensivarbeit verrichtend).


Das habe ich ja auch nie behauptet. Die Frage ist nur WER auf dieser Position die gleichen Leistungen gebracht hätte.
Bei Lukas wissen wir das nicht, da er dort kaum gespielt hat.


Das ist nicht die Frage. Ebert ist in meinen Augen ein austauschbarer Teil im Team des letzten Jahres gewesen - genau wie Stein. Positionsbedingt sprang bei Ebert lediglich mehr "zählbares" raus.

Zitat von ChbKing:
Zitat
Fans von anderen Vereinen sind für mich übrigens so ziemlich der am wenigsten relevante Maßstab überhaupt. Würdest du dich gerne von einem studierten Chirugen operieren lassen oder von jemandem, der mal sporadisch bei OPs zugeguckt hat?


Tut mir leid, aber das ist ein unsinniger Vergleich.Zwei völlig verschiedene Gebiete.


Das war eine Analogie. Die Erklärung findest du in dem Teil meines Posts, den du so großzügig nicht mitzitiert hast...

Zitat von ChbKing:
Zitat
...haarsträubenden Ballverluste, das Stehenbleiben nach solchen, die immergleichen "Tricks", die Flanken mit einer Streuung, dass sich einem die Fußnägel hochkräuseln, etc.


Stehenbleiben konnte ich bei Ebert nur relativ selten beobachten.
Der Kampf wurde doch sogar von Kritikern nachgesagt.
Tricks, die auch oft genug erfolgreich waren. Er ist mit Raffel der einzige, der sich auch mal gegen mehr als nur einen Gegenspieler erfolgreich durchsetzen kann/konnte.
Flanken, die oft genug ungenutzt blieben, da die Abnehmer in der Mitte fehlten, vergisst du bei deiner Aufzälhung. ;)


Es geht hier um Ebert. Dadurch dass kein Abnehmer für Flanken in unserem Mittelsturm steht, macht es ihn nur noch entbehrlicher für uns. Selbst WENN seine Flanken überwiegend brauchbar WÄREN.

Und ist dir das im Ernst noch nie aufgefallen? Dieses genervte Stehenbleiben nach einem nicht geglückten Dribbling? Nun, mir schon. Es ist natürlich richtig, dass er eine solide Grundtechnik hat. Diese hat sich aber seit ein paar Jahren kaum verändert. Jeder Bundesligaverteidiger, der schon einmal gegen ihn gespielt hat (und die werden jedes Jahr mehr) weiß, worauf er sich einzustellen hat.

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Patrick Ebert II |#572
10.03.2010 - 15:27 Uhr
Zitat von SerbCon:
Welchem Umstand diese generelle Negativbetrachtung Eberts auch geschuldet ist, ich kann sie in dieser eindimensionalen Betrachtungsweise einfach nicht teilen...

Viele User scheinen sich dieser Tage vor allem von seinen sehr schlechten Auftritten inspiriert zu fühlen und blenden dabei jedwede positiven Eindrücke, die er im Laufe der letzten Saison zeigte, gänzlich aus.

Aus einer starken Defensive heraus, kann Ebert ein sehr wertvoller Spieler sein und ich glaube kaum, dass er nach einem Wechsel in der Bedeutungslosigkeit versinken wird. Ich bin der festen ÜBerzeugung, dass Ebert gerade nicht an sein Limit stößt, sondern schlichtweg an den in ihn gehegten Erwartungen, an der sportlichen Gesamtsituation und vor allem an seinen privaten Problemen scheitert. iPilatusweg 30shalb so schlecht zu machen, kann ich nicht nachvollziehen...


Schade das du nach den von verschiedenen Usern gelieferten, differenzierte Betrachtungen so deinen Post eröffnest. Da fragt man sich wen du damit meinst oder was genau du damit bezweckst. ... "generelle Negativbetrachtung" :rolleyes Gerade das wurde doch erörtert und negiert.

Niemand sagt er "verschwinde in der Bedeutungslosigkeit" - wer gibt schon Millionen aus um einen bedeutungslosen Spieler zu kaufen? Es wurde resümiert das seine Fähigkeiten nicht einzigartig sind und er im Normalfall ersetzbar ist. Da er auch in unserem Spezialfall schon diszipliniert wurde und man das überlebt hat ist davon auszugehen das dies auch woanders so sein wird (siehe genannte Vereine). Alternative: Ebert reisst sich einfach mal am Riehmen.

Das Ebert seit der Zeit X an (übersteigerten?) Erwartungen scheitert ist gewiss nicht so denn derzeit würde schon eine gewisse "Normalform" jegliche Erwartung (der meisten hier) übererfüllen und viele zu Begeisterungsstürmen und Lobeshymnen auf das Talent aus der Region hinreissen.

Was ich nicht verstehe ist die Unterstellung man würde ihm was Schlechtes wollen. Erkläre das doch lieber mal. Meinst du wir wollen die Ablöse drücken oder Ebert hat uns in der Schule die Stulle weggenommen?

Ich finde es absurd seine eigene Einschätzung dadurch abheben zu wollen das man selbst "alles total positiv sieht" und die bösen Anderen den Spieler (des eigenen Vereins) schlecht machen wollen. Man kann sich durchaus kritisch zu Umständen äussern die zum Einen durch Ebert selbst vermeidbar wären und zum Anderen auch objektiv nicht positiv bewertet werden können weil sie es einfach nicht sind.

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Patrick Ebert II |#573
10.03.2010 - 15:31 Uhr
Zitat von ChbKing:
Zitat von randberliner:
Das ist doch jetzt aber arg subjektiv... ;)


Was genau? :)


Irgendwie manchmal immer allgemein Alles... da schliesse ich mich, Andere und dich nicht aus. :D ;) Wir sprechen doch ganz nett darüber...

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +
Patrick Ebert II |#574
10.03.2010 - 16:01 Uhr
Zitat von ChbKing:
Zitat von SAMsg:

Das mag sein, da gebe ich dir recht - bei Ebert achtet man genau auf jeden Pass, den er spielt. Nur hast du dich mal gefragt, warum dies so ist? Er spielt ja nicht mehr oder weniger Fehlpässe, weil mehr oder weniger genau hingeschaut wird ;).


Ich habe mich das gefragt und bin dabei auf eine plausible Antwort gekommen. So manch einer hat halt was gegen die Person Ebert.
Ebert wird einfach stärker kritisiert als jeder andere. Egal ob sie schlechter spielen oder nicht.

Das mag bei verschiedenen Usern so sein - bei mir ist es nicht der Fall. Ich beurteile jeden Spieler rein nach dem, was er spielt, nach seinen Fähigkeiten/Qualitäten.

Zitat von ChbKing:

Zitat
Seine Fehlpässe entstehen ja oft nichtmal, weil er ein Risiko eingeht, sondern weil er den Ball schlichtweg dumm und falsch spielt.


Ist nicht jeder Fehlpass dumm gespielt? Egal ob vom Intellektuellen Lustenberger oder vom hirnlosen Ebert?

Natürlich ist jeder Fehlpass einer zu viel. Ob von Lustenberger oder von Ebert gespielt. Mir ist auch bewusst, dass ein OM mehr Risikopässe spielen muss, als ein ZM/DM - bei Ebert stört mich primär sein schwaches Passspiel bei den "einfachen Bällen".

Und ich pflichte dir bei - die Diskussion erachte ich als sehr angenehm. Genau wies in meinen Augen sein soll... :)
Patrick Ebert II |#575
10.03.2010 - 16:01 Uhr
Zitat von ChbKing:
Zitat von OpusLuciferi:

Das ist nicht die Frage. Ebert ist in meinen Augen ein austauschbarer Teil im Team des letzten Jahres gewesen - genau wie Stein. Positionsbedingt sprang bei Ebert lediglich mehr "zählbares" raus.


Was ist dann die Frage? Du sagst Ebert war austauschbar, dann ist die naheliegende Frage durch wen er hätte ersetzt werden sollen.


Mir driftet das zu sehr in den Konjunktiv ab, anstatt Eberts Status Quo zu betrachten, aber gut. Piszczek wäre eben so jemand gewesen. Vielleicht hätte er ein paar Vorlagen weniger geleistet, dafür aber eben defensiv sichrerer gestanden. Das ist auch immer eine Frage, welche Anforderungen man an diese Position stellt. Ich persönlich bezog mich mit der "Ersetzbarkeit" darauf, dass wenn man Ebert für Summe X verauft hätte, man einen mindestens gleichwertigen, wenn nicht besseren, Ersatz hätte verpflichten können.

Zitat von ChbKing:
Zitat

Das war eine Analogie. Die Erklärung findest du in dem Teil meines Posts, den du so großzügig nicht mitzitiert hast...


Ich habe diesen Teil nicht mitzitiert damit andere User nicht jedes Wort 2mal lesen müssen.


Legitim, aber dann stelle nicht den Teil meines Posts infrage, der durch den ausgelassenen Teil erklärt wird. Spielt ja auch zum Thema keine Rolle, ich wollte nur klargestellt haben, dass der wichtige Teil des Posts eben nicht der Chirurgen-Vergleich war, sondern das intensive Beschäftigen mit einem Thema vs. auswärtige Gelegenheitsuser.

Zitat von ChbKing:
Zitat
Es geht hier um Ebert.


Richtig, aber wenn ich mich recht entsinne, warst du es, der Raffael in die Diskussion mit einbezog.


Richtig, als Vergleich zu Ebert und warum der eine kritischer gesehen wird als der andere. Du hingegen hast das Fehlen von geeigneten Mitspielern bemängelt, durch die Ebert angeblich besser aussehen würde. Das ist für die Diskussion kontraproduktiv, weil es sich eben nicht auf Eberts Fähigkeiten, sondern auf die hypothetischen der anderen bezieht. Und überhaupt: Die gleiche "Ausrede" gilt dann ja wohl für Raffael gleichermaßen.

Zitat von ChbKing:
Zitat
Und ist dir das im Ernst noch nie aufgefallen? Dieses genervte Stehenbleiben nach einem nicht geglückten Dribbling? Nun, mir schon.


Ist mir aufgefallen. Und es war, wie ich auch schon anmerkte, selten.
Bei 8 von 10 Bällen ist er aber hinterhergerannt und hat versucht den Ball mit allen Mitteln zu erKÄMPFEN.


...und das legen ihm dann viele als kämpferische Spielweise aus :) Es ist aber unökonomisch wie ein besessener zu rennen, nachdem man den Ball verloren hat. Da muss man an anderer Stelle ansetzen. Dem Ballverlust z. B.

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Patrick Ebert II |#576
10.03.2010 - 16:17 Uhr
Zitat von OpusLuciferi:
Ich persönlich bezog mich mit der "Ersetzbarkeit" darauf, dass wenn man Ebert für Summe X verauft hätte, man einen mindestens gleichwertigen, wenn nicht besseren, Ersatz hätte verpflichten können.


Bei der Aussage wäre ich vorsichtig. Schließlich hat man es noch nicht mal geschafft einen Fathi für üppige 4 Mio. € oder gar einen durchschnittlichen Chahed zu ersetzen.
(Beide wurden im übrigen zu ihrer Zeit bei Hertha von den Fans auch sehr kritisch betrachtet, womit man bei einer Analogie zu Ebert wären)


Zitat

...und das legen ihm dann viele als kämpferische Spielweise aus :) Es ist aber unökonomisch wie ein besessener zu rennen, nachdem man den Ball verloren hat. Da muss man an anderer Stelle ansetzen. Dem Ballverlust z. B.


Genau auf solche Aussagen zielt ChbKing´s Argumentation wohl und die sehe ich auch so. Ebert ist ohne Frage ein Spieler, dem man einige Defizite vorhalten muss! Das er eine absolut miese Saison spielt, darüber müssen wir sicherlich auch nicht streiten.
Aber aus irgendwelchen Gründen wird er darüber hinaus noch kritischer betrachtet, so dass das selbst gute Eigenschaften in seinem Spiel sogar noch negativ ausgelegt werden.
Setzt er nach einem Fehler nach -> warum hat er den Fehler nicht vermieden.
Erzielt er in einer Saison x Vorlagen -> warum hat er nicht x+y Vorlagen erzielt.
Läuft er über das Wasser -> warum kann er nicht schwimmen. ;)
Patrick Ebert II |#577
10.03.2010 - 16:36 Uhr
Zitat von Spaetzle:

Bei der Aussage wäre ich vorsichtig. Schließlich hat man es noch nicht mal geschafft einen Fathi für üppige 4 Mio. € oder gar einen durchschnittlichen Chahed zu ersetzen.
(Beide wurden im übrigen zu ihrer Zeit bei Hertha von den Fans auch sehr kritisch betrachtet, womit man bei einer Analogie zu Ebert wären)

Das sehe ich anders. Wenn man mal die Erfolgsrechnungen der vergangenen 2 Jahre anschaut, erkennt man, dass immer ein Transfergewinn erwirtschaftet wurde. Die Ausgaben für Transfers waren immer kleiner als die Einnahmen. Fathi wurde nicht wirklich ersetzt. Nie. Dafür fehlte es wahrscheinlich an Optionen - und an Geld. Das tönt zwar blöd, denn die 4 Mio. waren ja da. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass diese 4 Mio. reinvestiert werden konnten.

Chahed wurde gleichwertig ersetzt.

Zitat von Spaetzle:

Zitat

...und das legen ihm dann viele als kämpferische Spielweise aus :) Es ist aber unökonomisch wie ein besessener zu rennen, nachdem man den Ball verloren hat. Da muss man an anderer Stelle ansetzen. Dem Ballverlust z. B.


Genau auf solche Aussagen zielt ChbKing´s Argumentation wohl und die sehe ich auch so. Ebert ist ohne Frage ein Spieler, dem man einige Defizite vorhalten muss! Das er eine absolut miese Saison spielt, darüber müssen wir sicherlich auch nicht streiten.
Aber aus irgendwelchen Gründen wird er darüber hinaus noch kritischer betrachtet, so dass das selbst gute Eigenschaften in seinem Spiel sogar noch negativ ausgelegt werden.
Setzt er nach einem Fehler nach -> warum hat er den Fehler nicht vermieden.
Erzielt er in einer Saison x Vorlagen -> warum hat er nicht x+y Vorlagen erzielt.
Läuft er über das Wasser -> warum kann er nicht schwimmen. ;)

Die Gefahr besteht tatsächlich, dass man bei Spielern, die speziell im Blickpunkt sind, alles etwas zu schlecht sieht. Gleichzeitig behandelt man Spieler, die einem sympathisch sind, eher zu gut. :)

Mir fehlt bei Ebert sowas wie ein positiver Trend. Es herrscht seit LFs Amtsantritt absoluter Stillstand, was seine fussballerische Entwicklung angeht. Jeder kann mal ausser Form sein. Bereits in der vergangenen Saison hab ich ihn sehr oft kritisiert (genauso übrigens wie Friedrich ;)).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SAMsg am 10.03.2010 um 16:36 Uhr bearbeitet
Patrick Ebert II |#578
10.03.2010 - 16:40 Uhr
@ Spaetzle

1. Woran machst du die "sehr kritische" Betrachtung Eberts eigentlich fest? Die User die sich im Moment äussern haben doch klar und auf Nachfrage umrissen worin sie genau das Problem bei Ebert sehen?

Im Grund ist es ein einfacher Mechanismus - gerade in letzter Zeit - Ebert spielt schlecht (du sagst es selbst) er wird kritisiert was widerum diejenigen auf den Plan ruft die das per Statistik aus der letzten Saison wiederlegen wollen. Folgt man dieser Theorie fragt man sich warum spielt er nicht in der ersten11?

Ich verstehe diese alergische Reaktion "man kritisiere Ebert" mehr als andere nicht.

Ebert steht/stand allgemein mehr im Rampenlicht als andere - übrigens auch weil er mehr gespielt hat als Andere. ... UND eben auch wg. seiner Eskapaden neben dem Platz.

Das alles ergibt ein tendenziell eher kritikwürdiges Bild als ein lobenswertes, wie man all den "nicht positiven" Argumenten stets seine "kämpferische Spielweise" entgegenhalten kann erschliesst sich mir auch nicht. Ich empfinde eher das als eindimensional als die Kritik - denn die ist durchaus differenziert, wiederholt sich allerdings auch wegen des Realitätsbezugs.

An dieser Stelle behaupte ich dieses K(r)ampf-Argument bei anderen gar nicht bzw. ebenso wenig als "Ausrede" zählen würde...

Was den Ersatz mHv. Einnahmen angeht: die Fähigkeit geeignete Spieler zu verpflicheten hat doch überhaupt nichts mit der Person Ebert zu tun. Natürlich ist es möglich einen Ersatz für Ebert bei einer entsprechenden Ablsöe zu finden. Auch bei Fathi und Chahed war der Grossteil der Kritik berechtigt wie auch deren weiterer Werdegang untermalt. Die beiden Beispiele stützen für mich in keiner Weise deine Theorie.

Dementgegen stand/steht die Idee ein regionales Talent zu behalten um ihm eine Chance zu geben. Dies hat Ebert nur 'bedingt' mit Lesitung zurückgezahlt, btw. würde er sonst derart in der Kritik stehen?

Ich bitte darum realistisch zu bleiben. Mehreren Usern die fast deckungsgleiche, begründete Meinungen vertreten persönliche Aversionen zu unterstellen ist übertrieben und lenkt doch sehr vom Kernthema ab. Gegenteilig wäre es leicht möglich von Ebert-Groupies zu sprechen. :rolleyes

edit:

Hoppla 2tes vergessen...

2. ist schon in 1tens mit drin... und fragt nach den unkritisch betrachteten Spielern im Vgl. zu Ebert.

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +

Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 10.03.2010 um 16:44 Uhr bearbeitet
Patrick Ebert II |#579
10.03.2010 - 16:47 Uhr
Zitat von Spaetzle:
Zitat von OpusLuciferi:
Ich persönlich bezog mich mit der "Ersetzbarkeit" darauf, dass wenn man Ebert für Summe X verauft hätte, man einen mindestens gleichwertigen, wenn nicht besseren, Ersatz hätte verpflichten können.


Bei der Aussage wäre ich vorsichtig. Schließlich hat man es noch nicht mal geschafft einen Fathi für üppige 4 Mio. € oder gar einen durchschnittlichen Chahed zu ersetzen.
(Beide wurden im übrigen zu ihrer Zeit bei Hertha von den Fans auch sehr kritisch betrachtet, womit man bei einer Analogie zu Ebert wären)


Das hat man aber meiner Meinung nach nicht mal wirklich versucht. Die Saison 07/08 ist meiner Meinung nach sowieso eine sehr intransparente was Zu- und Abgänge angeht. Es wurden mit Einnahmen (so um die 10 Mio) aus dem SportFive-Deal geplant, dazu kamen Ablösen wie z. B. von Boateng, aber im Endeffekt wurde sehr viel weniger ausgegeben, als erwartet wurde. Objektiv festhalten können wir nur eins: Es sind keine 4 Mio in einen neuen Linksverteidiger geflossen. Meine Hypothese sieht da ja etwas anderes vor ;) Für Chahed wurde jemand verpflichtet, bei dem man gleichzeitig noch Gehalt sparen konnte. Auch da war ein Qualitätsabfall absehbar oder zumindest wahrscheinlich.

Zitat von Spaetzle:
Zitat

...und das legen ihm dann viele als kämpferische Spielweise aus :) Es ist aber unökonomisch wie ein besessener zu rennen, nachdem man den Ball verloren hat. Da muss man an anderer Stelle ansetzen. Dem Ballverlust z. B.


Genau auf solche Aussagen zielt ChbKing´s Argumentation wohl und die sehe ich auch so. Ebert ist ohne Frage ein Spieler, dem man einige Defizite vorhalten muss! Das er eine absolut miese Saison spielt, darüber müssen wir sicherlich auch nicht streiten.
Aber aus irgendwelchen Gründen wird er darüber hinaus noch kritischer betrachtet, so dass das selbst gute Eigenschaften in seinem Spiel sogar noch negativ ausgelegt werden.
Setzt er nach einem Fehler nach -> warum hat er den Fehler nicht vermieden.
Erzielt er in einer Saison x Vorlagen -> warum hat er nicht x+y Vorlagen erzielt.
Läuft er über das Wasser -> warum kann er nicht schwimmen. ;)


Aber das sind doch Dinge, die ich ihm z. B. gar nicht ankreide. Er hat relativ viele Scorerpunkte in der letzten Saison erzielt und ich habe nie gesagt, dass das zu wenig war. Ich sage lediglich, dass sein guter Eindruck, den er sich durch positive Aktionen erarbeitet, immer wieder durch Fehlleistungen wettgemacht, wenn nicht sogar übertroffen wird. Wenn er für jede Torvorlage 2 Ballverluste zu verzeichnen hat, die zum Gegentor führen, dann macht das aus ihm nunmal einen schlechten Spieler. Der letzte Satz war eine Übertreibung, genau wie das mit dem über's Wasser laufen ;) Aber es geht dann eben um Fehler im Spielaufbau, Passungenauigkeit, etc. pp., all das, was ich weiter oben schon angeführt habe.

Für einige fallen diese Unzulänglichkeiten eben nicht so stark ins Gewicht wie seine guten Aktionen. Für mich allerdings schon. Wenn das für dich heißt, dass ich ihn kritischer sehe als andere, dann kann das schon sein. Aber ich verwahre mich dagegen, dass das unbegründet und nicht nachvollziehbar ist. Es ist eben eine Frage der Perspektive und hat nichts mit persönlichen Abneigungen gegen den Spieler Ebert zu tun (von dem ich vor ein paar Jahren noch eher angetan war).

Edith fragt gerade, wen ich denn eigentlich überhaupt weniger kritisch als Ebert betrachte.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von OpusLuciferi am 10.03.2010 um 16:59 Uhr bearbeitet
Patrick Ebert II |#580
10.03.2010 - 18:33 Uhr
Zitat von randberliner:
@ Spaetzle

1. Woran machst du die "sehr kritische" Betrachtung Eberts eigentlich fest? Die User die sich im Moment äussern haben doch klar und auf Nachfrage umrissen worin sie genau das Problem bei Ebert sehen?


siehe meinen vorangegangenen Beitrag, wo ich darauf eingegangen bin, dass selbst positive Aspekte an seinem Spiel ins Negative verkehrt werden.

Die kritische Betrachtung Ebert lässt sich auch mit einem Vergleich untermalen, nämlich mit Cicero.
- Sie haben eine ähnliche Leistungskurve, nämlich beide stark abfallend.
- Ihre Scorerleistungen sind vergleichbar ( Cicero: 54 Spiele, 16 Scorerpunkte => 0,29 Ebert: 81 S, 20 SP =>0,25)
- bei beiden gibt es an ihrer professionellen Einstellung einiges zu bemängeln.

Und bist du der Meinung, dass die beiden gleich kritisch betrachtet werden?
Ich fand es bloß auffällig, dass in der selben Woche über Ebert kontrovers diskutiert wurde, obwohl er gar nicht spielte und zu ihm nichts nennenswertes berichtet wurde. Wohingegen es von Cicero mehrere Interviews mit merkwürdigen Thesen gab, die die User aber nicht wirklich gestört haben.
Ich möchte damit nicht den Groll von Ebert auf Cicero lenken, vielmehr fand ich es einfach bezeichnend für meine These.
Da spielt sicherlich die Sympathie/ Antipathie, wie von Samsg erwähnt, eine große Rolle in der Bewertung.

Zitat
Im Grund ist es ein einfacher Mechanismus - gerade in letzter Zeit - Ebert spielt schlecht (du sagst es selbst) er wird kritisiert was widerum diejenigen auf den Plan ruft die das per Statistik aus der letzten Saison wiederlegen wollen. Folgt man dieser Theorie fragt man sich warum spielt er nicht in der ersten11?


Gerade in letzter Zeit spielt Ebert aus Verletzungsgründen gar nicht.

Zitat

An dieser Stelle behaupte ich dieses K(r)ampf-Argument bei anderen gar nicht bzw. ebenso wenig als "Ausrede" zählen würde...


Bei anderen wird das Fehlen von Kampf noch nicht mal thematisiert, sondern einfach hingenommen. Eventuell weil man von den Spielern im Gegensatz zu Ebert auch weniger erwartet.

Zitat
Was den Ersatz mHv. Einnahmen angeht: die Fähigkeit geeignete Spieler zu verpflicheten hat doch überhaupt nichts mit der Person Ebert zu tun. Natürlich ist es möglich einen Ersatz für Ebert bei einer entsprechenden Ablsöe zu finden. Auch bei Fathi und Chahed war der Grossteil der Kritik berechtigt wie auch deren weiterer Werdegang untermalt. Die beiden Beispiele stützen für mich in keiner Weise deine Theorie.


Was interessiert mich, deren weitere Karrieren. Fakt ist, dass die Spieler in ihrer Zeit bei Hertha sich stärker präsentiert haben als diejenigen, welche heute bzw. in jüngster Vergangenheit die Positionen besetzt haben.
Und es gab zu beiden Spielern haargenau die selben Aussagen von Usern, dass es kein Problem wäre stärkeren Ersatz zu finden. In der Theorie mag, dass stimmen. In der Realität aber....


Zitat
Ich bitte darum realistisch zu bleiben. Mehreren Usern die fast deckungsgleiche, begründete Meinungen vertreten persönliche Aversionen zu unterstellen ist übertrieben und lenkt doch sehr vom Kernthema ab. Gegenteilig wäre es leicht möglich von Ebert-Groupies zu sprechen. :rolleyes


Erklär mir mal bitte, was an meinen Aussagen unrealistisch sind? Nur weil viele User das gleiche sagen (wobei einige dieses auch sehr Stammtisch-like oder sogar polemisch tun/ du bist damit nicht gemeint), muss es nicht die 100% Wahrheit sagen.
Im übrigen habe auch gar nicht den ganzen Usern eine persönlich Aversion unterstellt, sondern eine besonders (über-)kritische Sichtweise, die sich Ebert sicherlich auch eigener Schuld durch seine Eskapaden neben dem Platz zuschreiben muss.



Fang auf jeden Fall bitte nicht mit dieser scheiß Schubladen-Einteilung an: "Ebert-Groupies"
Nur weil etwas bei einer Person kritisiert bzw. etwas positiv hervorhebt, gehört man weder in die eine oder andere Schublade.
Diesen Denken hat schon bei Favre für viel zu viel Probleme gesorgt.
Das muss wirklich nicht sein.
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