Sportpark Unterhaching
21.06.2017 - 09:57 Uhr
29.10.2025 - 13:24 Uhr
Ja gut, aber das ist ja ein anderes Problem, wo die Gemeinde nicht anders kann. Kuck mal den Bericht neulich von Quer zur Schule in Starnberg. ***** ing Rich Starnberg ist halt nicht so reich, weil da zwar die reichen wohnen, aber keine Steuern bezahlen. Also nichtmal Geld für den Heizungstausch der Schule da. Die Kommunale Verteilung sorgt ja überall dafür, dass die Städte klamm sind.
Aber ja, oft denkt man halt, dass die Stadträte wenn man die Interviews so ließt den Verein eher als Firma, als Sozialarbeiter sehen. Ersteres ist die Herrenmannschaft natürlich schon, darunter ist der Verein aber klar das andere. Und in jeder Wald- und Wiesengemeinde zahlt der Ort ja auch den Sportplatz und alle notwendigen Ausgaben wie Flutlicht und mäht den Rasen jede Woche.
Natürlich kann das auch nicht die Aufgabe der Kommune sein, dann hier Profifußball versteckt quer zu finanzieren, aber aktuell haben wir ja keinen Profifußball.
Aber ja, oft denkt man halt, dass die Stadträte wenn man die Interviews so ließt den Verein eher als Firma, als Sozialarbeiter sehen. Ersteres ist die Herrenmannschaft natürlich schon, darunter ist der Verein aber klar das andere. Und in jeder Wald- und Wiesengemeinde zahlt der Ort ja auch den Sportplatz und alle notwendigen Ausgaben wie Flutlicht und mäht den Rasen jede Woche.
Natürlich kann das auch nicht die Aufgabe der Kommune sein, dann hier Profifußball versteckt quer zu finanzieren, aber aktuell haben wir ja keinen Profifußball.
29.10.2025 - 13:28 Uhr
Zitat von Nordlicht-UHG
Ich sehe in dem Zusammenhang die Rolle der Gemeinde sehr kritisch. Die Spvgg war und ist immer noch mit Abstrichen ein überregionales Aushängeschild Unterhachings. Jetzt meistbietend die Heimspielstätte (=Seele des Vereinslebens) für ein paar Millionen zu verhökern, spricht nicht gerade für eine besondere Beziehung der Politik mit Club und der nicht unbeträchtlichen lokalen Anhängerschaft. Dieses geschieht nicht in strukturschwachen Gebieten im Osten oder Westen, sondern in einer der wohlhabensten Regionen der Republik. Es ist schon krass.
Ich sehe in dem Zusammenhang die Rolle der Gemeinde sehr kritisch. Die Spvgg war und ist immer noch mit Abstrichen ein überregionales Aushängeschild Unterhachings. Jetzt meistbietend die Heimspielstätte (=Seele des Vereinslebens) für ein paar Millionen zu verhökern, spricht nicht gerade für eine besondere Beziehung der Politik mit Club und der nicht unbeträchtlichen lokalen Anhängerschaft. Dieses geschieht nicht in strukturschwachen Gebieten im Osten oder Westen, sondern in einer der wohlhabensten Regionen der Republik. Es ist schon krass.
Sehr treffend formuliert.
29.10.2025 - 17:38 Uhr
Die Beziehung mit der Gemeinde ist ja nicht seit gestern schwierig.
Die Schuld wird wohl auf beiden Seiten sitzen.
Die Gemeinde ist seit Jahren nicht auf Rosen gebettet, man muesste ja schon Anteile der Geo Thermie an die Gemeinde Gruenwald verkaufen um die Insolvenz zu vermeiden.
Soweit ich mich errinern kann war der Verkauf des Sportparks auch schon im Gemeindehaushalt budgetiert. Die Gemeinde braucht halt dringend Einnahmen.
Die SpVgg kriegt den Kaufpreis nicht gestemmt und somit (nehme ich an) hat man dann die Bayern mit ins Boot geholt.
Wie das zukuenftige Layout vom Sportpark aussehen wird, darauf kann man gespannt sein.
Ich hoffe, dass noch ein bisser’l Haching Vibes verbleiben, bin aber mittlerweile der festen Ueberzeugung, dass der Manni diese Situation nicht alleine meistern kann und insofern eine Beteiligung von Bayern uns, zumindest finanziell, helfen kann.
Die Schuld wird wohl auf beiden Seiten sitzen.
Die Gemeinde ist seit Jahren nicht auf Rosen gebettet, man muesste ja schon Anteile der Geo Thermie an die Gemeinde Gruenwald verkaufen um die Insolvenz zu vermeiden.
Soweit ich mich errinern kann war der Verkauf des Sportparks auch schon im Gemeindehaushalt budgetiert. Die Gemeinde braucht halt dringend Einnahmen.
Die SpVgg kriegt den Kaufpreis nicht gestemmt und somit (nehme ich an) hat man dann die Bayern mit ins Boot geholt.
Wie das zukuenftige Layout vom Sportpark aussehen wird, darauf kann man gespannt sein.
Ich hoffe, dass noch ein bisser’l Haching Vibes verbleiben, bin aber mittlerweile der festen Ueberzeugung, dass der Manni diese Situation nicht alleine meistern kann und insofern eine Beteiligung von Bayern uns, zumindest finanziell, helfen kann.
29.10.2025 - 18:35 Uhr
Zitat von Nordlicht-UHG
Ich sehe in dem Zusammenhang die Rolle der Gemeinde sehr kritisch. Die Spvgg war und ist immer noch mit Abstrichen ein überregionales Aushängeschild Unterhachings. Jetzt meistbietend die Heimspielstätte (=Seele des Vereinslebens) für ein paar Millionen zu verhökern, spricht nicht gerade für eine besondere Beziehung der Politik mit Club und der nicht unbeträchtlichen lokalen Anhängerschaft. Dieses geschieht nicht in strukturschwachen Gebieten im Osten oder Westen, sondern in einer der wohlhabensten Regionen der Republik. Es ist schon krass.
Ich sehe in dem Zusammenhang die Rolle der Gemeinde sehr kritisch. Die Spvgg war und ist immer noch mit Abstrichen ein überregionales Aushängeschild Unterhachings. Jetzt meistbietend die Heimspielstätte (=Seele des Vereinslebens) für ein paar Millionen zu verhökern, spricht nicht gerade für eine besondere Beziehung der Politik mit Club und der nicht unbeträchtlichen lokalen Anhängerschaft. Dieses geschieht nicht in strukturschwachen Gebieten im Osten oder Westen, sondern in einer der wohlhabensten Regionen der Republik. Es ist schon krass.
Nennen wir es beim Namen:
Das Stadion wurde unter der Regentschaft der CSU (damaliger Bürgermeister und Präsident der SpVgg Engelbert Kupka) geplant und gebaut.
Der jetzige Bürgermeister ist nicht von der CSU...
Es ist ganz vereinfacht gesagt, eine Feststellung.
29.10.2025 - 19:42 Uhr
Ja, wie immer im Leben hat alles zwei Seiten. Unter Kupka gab's enormen Rückenwind - man stelle sich heute mal vor, eine 20.000-Einwohner-Gemeinde würde einem Verein zwischen Amateur- und Profifußball ein Stadion mit 10.000 Plätzen und gewissem architektonischen Anspruch hinstellen. Die letzten Jahre war's das Gegenteil...
...wobei ich da jetzt kein schwarz-rotes Retourkutschen-Game sehen würde. Und auch keine generelle Sportfeindlichkeit der SPD. Irgendwer hat sich irgendwann bei der mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinde verdaddelt (da bin ich jetzt nicht genug in der Gemeindepolitik, um Schuldige zu benennen). Klar haben's alle Kommunen schwer, aber Unterhaching sollte schon ordentliche Gewerbesteuereinnahmen haben. Panzer ist Fußball mindestens ziemlich egal - insofern handelt er subjektiv folgerichtig. Und die Leute haben ihn und diesen Kurs eben gewählt.
Eine gute Frage bleibt eigentlich nur, ob die Gemeinde tatsächlich die gesamten Verkaufs-Einnahmen beanspruchen kann, wenn der Verein viele der Ausbauten und Renovierungen übernommen hat. Aber vermutlich lässt man das letztlich für den lieben Frieden ruhen. Zur Wahrheit gehört - soweit ich das sehe - auch, dass die SpVgg jahrzehntelang eher keine Pacht in realistischer Höhe gezahlt hat, oder?
Letztlich, ums mal ganz hart runterzukochen: Die SpVgg hatte gerade in den 80ern zu einem rückblickend strategisch geschickten Zeitpunkt (als Profifußball mit vergleichsweise kleinen Mäzenaten-Mitteln zu bewerkstelligen war) ein finanzielles und politisches Momentum, in den 90ern kam mit dem Gespann Hartmann-Köstner ein Glücksfall in Kaderplanung und Training hinzu.
Die Bundesligaphase war dann ein historischer Sonderfall zum vielleicht letzten möglichen Zeitpunkt. Leider ist es nicht geglückt, darauf strategisch aufzubauen. Dazu kamen dann ein paar böse Fehlentscheidungen (Copado...) - und um dann noch das Ruder rumzureißen, hätte es Glück gebraucht. Ein paar Mal war's recht nahe dran (08/09, oder der Moment in der Coronapause 19/20).
Manni Schwabl war in der Situation mit Börsengang, Weiterverkaufsbeteiligungen und Co. schon vergleichsweise kreativ und gewieft. Aber vermutlich auch nicht strukturiert und diszipliniert genug, um gezielt etwas aufzubauen, statt ein paar teure Aufwärtshoppser in den finanziellen, sportlichen, organisatorischen Niedergang einzuflechten.
Und so stehen wir jetzt halt, wo wir stehen. Vielleicht kann man Wunder nicht komplett ausschließen (z.B. wenn Adeyemi, Heide, Keller, Krattenmacher irgendwann für dreistellige Millionensummen durch den Weltfußball transferiert werden sollten). Ganz gut finde ich auch die Rolle von Kainz/Aufsichtsrat als Spar-Mahner. Aber mal ganz nüchtern: Wenn kein Großsponsor und/oder Mäzen vom Baum fallen (was in den vergangenen 25 Jahren auf vielversprechenderer Basis schon nicht passiert) ist, dann fehlt mir die Fantasie, wie man mit Millionenschulden, flauer Normalo-Sponsorenlandschaft und für Profifußball unterdurchschnittlichen Zuschauerzahlen das Projekt samt NLZ auf eine planbar gesunde Profi-Basis stellen sollte.
Schade, gab ja z.B. bei der Zuschauerentwicklung und im Jugendbereich vielversprechende Entwicklungen. Aber akut würd ich sagen: In einem realistisch-nüchternen Szenario kommen wir mit dauerhaftem RL-Fußball noch gut weg.
Ob man dabei erleichtert sein sollte, dass der FC Bayern wenigstens das Stadion instand hält (statt dass irgendwann die Ost in sich zusammenfällt und das Westdach durchfault), oder ob mir Bayern-Wappen am Stadion den letzten Spaß an der Sache verhageln, da bin ich mir noch nicht ganz sicher.
...wobei ich da jetzt kein schwarz-rotes Retourkutschen-Game sehen würde. Und auch keine generelle Sportfeindlichkeit der SPD. Irgendwer hat sich irgendwann bei der mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinde verdaddelt (da bin ich jetzt nicht genug in der Gemeindepolitik, um Schuldige zu benennen). Klar haben's alle Kommunen schwer, aber Unterhaching sollte schon ordentliche Gewerbesteuereinnahmen haben. Panzer ist Fußball mindestens ziemlich egal - insofern handelt er subjektiv folgerichtig. Und die Leute haben ihn und diesen Kurs eben gewählt.
Eine gute Frage bleibt eigentlich nur, ob die Gemeinde tatsächlich die gesamten Verkaufs-Einnahmen beanspruchen kann, wenn der Verein viele der Ausbauten und Renovierungen übernommen hat. Aber vermutlich lässt man das letztlich für den lieben Frieden ruhen. Zur Wahrheit gehört - soweit ich das sehe - auch, dass die SpVgg jahrzehntelang eher keine Pacht in realistischer Höhe gezahlt hat, oder?
Letztlich, ums mal ganz hart runterzukochen: Die SpVgg hatte gerade in den 80ern zu einem rückblickend strategisch geschickten Zeitpunkt (als Profifußball mit vergleichsweise kleinen Mäzenaten-Mitteln zu bewerkstelligen war) ein finanzielles und politisches Momentum, in den 90ern kam mit dem Gespann Hartmann-Köstner ein Glücksfall in Kaderplanung und Training hinzu.
Die Bundesligaphase war dann ein historischer Sonderfall zum vielleicht letzten möglichen Zeitpunkt. Leider ist es nicht geglückt, darauf strategisch aufzubauen. Dazu kamen dann ein paar böse Fehlentscheidungen (Copado...) - und um dann noch das Ruder rumzureißen, hätte es Glück gebraucht. Ein paar Mal war's recht nahe dran (08/09, oder der Moment in der Coronapause 19/20).
Manni Schwabl war in der Situation mit Börsengang, Weiterverkaufsbeteiligungen und Co. schon vergleichsweise kreativ und gewieft. Aber vermutlich auch nicht strukturiert und diszipliniert genug, um gezielt etwas aufzubauen, statt ein paar teure Aufwärtshoppser in den finanziellen, sportlichen, organisatorischen Niedergang einzuflechten.
Und so stehen wir jetzt halt, wo wir stehen. Vielleicht kann man Wunder nicht komplett ausschließen (z.B. wenn Adeyemi, Heide, Keller, Krattenmacher irgendwann für dreistellige Millionensummen durch den Weltfußball transferiert werden sollten). Ganz gut finde ich auch die Rolle von Kainz/Aufsichtsrat als Spar-Mahner. Aber mal ganz nüchtern: Wenn kein Großsponsor und/oder Mäzen vom Baum fallen (was in den vergangenen 25 Jahren auf vielversprechenderer Basis schon nicht passiert) ist, dann fehlt mir die Fantasie, wie man mit Millionenschulden, flauer Normalo-Sponsorenlandschaft und für Profifußball unterdurchschnittlichen Zuschauerzahlen das Projekt samt NLZ auf eine planbar gesunde Profi-Basis stellen sollte.
Schade, gab ja z.B. bei der Zuschauerentwicklung und im Jugendbereich vielversprechende Entwicklungen. Aber akut würd ich sagen: In einem realistisch-nüchternen Szenario kommen wir mit dauerhaftem RL-Fußball noch gut weg.
Ob man dabei erleichtert sein sollte, dass der FC Bayern wenigstens das Stadion instand hält (statt dass irgendwann die Ost in sich zusammenfällt und das Westdach durchfault), oder ob mir Bayern-Wappen am Stadion den letzten Spaß an der Sache verhageln, da bin ich mir noch nicht ganz sicher.
29.10.2025 - 19:44 Uhr
Der Kicker hat heute auch nochmal einen Artikel zu der Thematik veröffentlicht. Anscheinend wurde auch der Kauf des Grünwalders in Betracht gezogen, das wäre dann eine heftige Demütigung gewesen, angeblich bevorzugt man den Sportpark, weil der in einem besseren Zustand wäre. Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Auch würde erwähnt, dass am Sonntag Jahreshauptversammlung bei den Bayern ist und da das Thema diskutiert werden könnte.
Auch würde erwähnt, dass am Sonntag Jahreshauptversammlung bei den Bayern ist und da das Thema diskutiert werden könnte.
29.10.2025 - 19:49 Uhr
...hab ich auch gelesen. Wilde These mit dem Grünwalder. Da würd ich ehrlich gesagt bezweifeln, dass die Stadt das Stadion dem FC Bayern verkaufen würde. Zum einen: Sportstättenmangel. Zum anderen könnte man damit echt nicht ganz unrelevante Wählerschichten auf Jahrzehnte hinaus verprellen.
Das mit dem Zustand scheint mir aber auch banane. Das sind beides Bruchbuden, aber rein subjektiv scheint mir das Grünwalder in einem allgemein solide-verkehrssicheren Zustand. Der Sportpark... nun ja. Er hat halt ne Videoanzeigetafel, das VIP-Haus und eine nicht komplett skurrile Pressetribüne. Über alles weitere würde ich den Mantel des Schweigens decken. 🤪
Das mit dem Zustand scheint mir aber auch banane. Das sind beides Bruchbuden, aber rein subjektiv scheint mir das Grünwalder in einem allgemein solide-verkehrssicheren Zustand. Der Sportpark... nun ja. Er hat halt ne Videoanzeigetafel, das VIP-Haus und eine nicht komplett skurrile Pressetribüne. Über alles weitere würde ich den Mantel des Schweigens decken. 🤪
29.10.2025 - 20:56 Uhr
Lieber VorstadtFlo,
du hast zu allen deinen Punkten irgendwie recht, machst es dir aber doch ein bisschen leicht wie ich meine. Wie ich schon mal anmerkte, wir leben in einer der wirtschaftlich blühendsten Regionen Europas mit u.a. einer ganzen Reihe an Finanzdienstleistern.
Und so sponsert eine Ur-Münchener aber nur mittelgroße Versicherung seit einigen Jahren den FC Augsburg mit Millionenbeträgen. Eine andere Münchener Versicherung, noch ein bisschen kleiner wie ich vermute, versorgt unsre Freunde aus Giesing ebenfalls seit Jahren. Unserem Management aber ist es nicht gelungen einen potenten Sponsor oder besser einen strategischen Partner zu finden. Seit über 10 Jahren nicht. Und komm mir jetzt bitte nicht mit dem Argument, dass unser Verein nicht attraktiv genug sei. Und auch nicht mit dem Argument, irgendwelche beauftragte Marketingfirmen hätten es auch nicht geschafft. Strategische Partner lassen sich nicht mit 08/15-Marketing-Aktionen ködern. Dazu bedarf es ein bisschen mehr und genau dazu war unser Management nie im Stande. Man hat sich an Träumereien ergötzt und die Löcher mithilfe braver Freunde gestopft.
Wir haben einen charakterlich einwandfreien, in einigen Belangen auch fähigen Präsidenten. Aber was seine kaufmännischen und operativen Fähigkeiten betrifft einen Versager.
Meine Frau, selbst mehr als 10 Jahre lang bei jedem Heimspiel und unzählig vielen Auswärtsspielen dabei hat heute von "Entwurzelung" gesprochen. Das trifft auch meine Empfindung.
du hast zu allen deinen Punkten irgendwie recht, machst es dir aber doch ein bisschen leicht wie ich meine. Wie ich schon mal anmerkte, wir leben in einer der wirtschaftlich blühendsten Regionen Europas mit u.a. einer ganzen Reihe an Finanzdienstleistern.
Und so sponsert eine Ur-Münchener aber nur mittelgroße Versicherung seit einigen Jahren den FC Augsburg mit Millionenbeträgen. Eine andere Münchener Versicherung, noch ein bisschen kleiner wie ich vermute, versorgt unsre Freunde aus Giesing ebenfalls seit Jahren. Unserem Management aber ist es nicht gelungen einen potenten Sponsor oder besser einen strategischen Partner zu finden. Seit über 10 Jahren nicht. Und komm mir jetzt bitte nicht mit dem Argument, dass unser Verein nicht attraktiv genug sei. Und auch nicht mit dem Argument, irgendwelche beauftragte Marketingfirmen hätten es auch nicht geschafft. Strategische Partner lassen sich nicht mit 08/15-Marketing-Aktionen ködern. Dazu bedarf es ein bisschen mehr und genau dazu war unser Management nie im Stande. Man hat sich an Träumereien ergötzt und die Löcher mithilfe braver Freunde gestopft.
Wir haben einen charakterlich einwandfreien, in einigen Belangen auch fähigen Präsidenten. Aber was seine kaufmännischen und operativen Fähigkeiten betrifft einen Versager.
Meine Frau, selbst mehr als 10 Jahre lang bei jedem Heimspiel und unzählig vielen Auswärtsspielen dabei hat heute von "Entwurzelung" gesprochen. Das trifft auch meine Empfindung.
29.10.2025 - 21:21 Uhr
Naja, als wir noch Bundesligafußball in Haching sahen, hatten wir auch eine Versicherung mit spendabler Haltung. Und du kannst uns halt weder mit Augsburg noch mit dem Nachbarn aus Giesing vergleichen mit der Anziehungskraft. Einmal Bundesliga und einmal x-fach größere Fanbase. Da machst du dir es auch sehr leicht mit der pauschalen Aussage, dass wir etwas nicht schaffen, was andere schon gemacht haben.
Wir hatten es mal und wir sind eben mit weitem Abstand nicht die. Und der Verlust unserer Versicherung ist ja auch nicht auf aktuellem Mist gewachsen. Da wird sich der ein oder andere noch erinnern wie wir uns die Haare rauften, als man Generali relativ lapidar und kommentarlos hat auslaufen lassen.
Wir hatten es mal und wir sind eben mit weitem Abstand nicht die. Und der Verlust unserer Versicherung ist ja auch nicht auf aktuellem Mist gewachsen. Da wird sich der ein oder andere noch erinnern wie wir uns die Haare rauften, als man Generali relativ lapidar und kommentarlos hat auslaufen lassen.
29.10.2025 - 22:41 Uhr
Auch ich habe den Eindruck, egal was zwischen Verein und Gemeinde passiert ist, dass die Gemeinde sehr undankbar ist, was der Verein für die Gemeinde getan hat. Fürs Image, für die Gesellschaft und für die Jugend. Zudem kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Infos über das Bayern Interesse wieder aus dem Rathaus durchgesickert sind, was sogar strafrechtlich relevant wäre.
Mein Wunsch wäre nur, als absolute schadensbegrenzung, dass der SpVgg bei Verkauf ein lebenslanges Nutzungsrecht der Trainingsplätze und des Stadions eingeräumt wird.
Was dann mit dem Biergarten etc. passiert, wird man sehen. Das Logos und sitzschalen verschwinden und es erkennbar den Charakter des „eigenen“ Stadions verliert sollte klar sein
Mein Wunsch wäre nur, als absolute schadensbegrenzung, dass der SpVgg bei Verkauf ein lebenslanges Nutzungsrecht der Trainingsplätze und des Stadions eingeräumt wird.
Was dann mit dem Biergarten etc. passiert, wird man sehen. Das Logos und sitzschalen verschwinden und es erkennbar den Charakter des „eigenen“ Stadions verliert sollte klar sein
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