| Geburtsdatum | 08.02.1966 |
|---|---|
| Alter | 60 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Bruno Labbadia
09.04.2020 - 06:57 Uhr
18.10.2020 - 12:34 Uhr
Zitat von MISTER-MINISTER
Anscheinend kann Preetz mit Trainern nicht richtig harmonieren oder er stimmt sich nicht richtig mit ihnen ab.
Es kann doch echt nicht sein, dass sich unser Kader anscheinend trotz Geld verschlechtert hat.
Dardai schien der einzige gewesen zu sein der halbwegs mit Preetz über einen längeren Zeitraum überhaupt klar gekommen ist.
Ich halte Labbadia eigentlich nach wie vor für einen guten Trainer aber irgendwas stimmt bei uns Mal wieder gewaltig nicht.
Anscheinend kann Preetz mit Trainern nicht richtig harmonieren oder er stimmt sich nicht richtig mit ihnen ab.
Es kann doch echt nicht sein, dass sich unser Kader anscheinend trotz Geld verschlechtert hat.
Dardai schien der einzige gewesen zu sein der halbwegs mit Preetz über einen längeren Zeitraum überhaupt klar gekommen ist.
Ich halte Labbadia eigentlich nach wie vor für einen guten Trainer aber irgendwas stimmt bei uns Mal wieder gewaltig nicht.
Bei Preetz muß man trotz einiger guter Transfers von ihm schon langsam hinterfragen, ob da wirklich eine konkrete Idee und ein Konzept dahinter steckt ?
Gib es eine bestimmte Vorstellung, wie man Fussball spielen lassen und welche Spielphilosophie Hertha in Zukunft verfolgen will ?
Sitzen da Bruno Labbadia, die Scouts mit Herrn Preetz und anderen Fachleuten an einem Tisch und arbeiten bzw. tüfteln das dann auch akribisch aus ? Gibt es hier echtes Teamwork ?
Bei den vielen Millionen, die da verpulvert werden sollen, setze ich so etwas schon voraus, schließlich soll Hertha kein Fass ohne Boden werden.
Ich will, dass hier nachhaltig und mit Konzept gearbeitet wird und nicht aus einer Laune heraus.
Wenn ich das im Kopf habe und ein richtiges Konzept erarbeitet habe, dann kaufe ich mir die richtigen Spielertypen zusammen. Die Transfers werden dabei nicht erst in den letzten 4 Wochen oder am letzten Tag einer Transferperiode, sondern schon viele Monate vorher, vielleicht sogar 1 bis 2 Jahre vorher eingeleitet.
Ich weiß nicht, ob mit Herrn Peetz so etwas überhaupt in einem Team gemeinsam umgesetzt und erarbeitet werden kann ?
Ist Preetz zu echter Teamarbeit überhaupt fähig ?
18.10.2020 - 12:42 Uhr
Bei seinem Antritt ist der Mann vor positiver Energie fast geplatzt. Ein paar Monate später guckt er auf PK's als würde er gleich mit Flaschen schmeißen. Dazu die Ergebnisse. Das wird wieder eine Übergangssaison, dass Bruno diese als Hertha Trainer überlebt bezweifle ich persönlich.
Was wohl dafür sorgen wird, dass der Lars über kurz oder lang auch den Michael beseitigt. Anders kann man sich das eigentlich nicht mehr vorstellen wenn sich die roten Fahnen nicht in Luft auflösen gegen Leipzig und Konsorten.
Was wohl dafür sorgen wird, dass der Lars über kurz oder lang auch den Michael beseitigt. Anders kann man sich das eigentlich nicht mehr vorstellen wenn sich die roten Fahnen nicht in Luft auflösen gegen Leipzig und Konsorten.
18.10.2020 - 12:48 Uhr
Zitat von ColeWorld
Das Ding ist ja, dass es es kein Geheimnis ist, das Dardai und Preetz miteinander auch gar nicht klar kamen. Dardai hat vieles aus Liebe zum Verein mitgetragen
Zitat von MISTER-MINISTER
Anscheinend kann Preetz mit Trainern nicht richtig harmonieren oder er stimmt sich nicht richtig mit ihnen ab.
Es kann doch echt nicht sein, dass sich unser Kader anscheinend trotz Geld verschlechtert hat.
Dardai schien der einzige gewesen zu sein der halbwegs mit Preetz über einen längeren Zeitraum überhaupt klar gekommen ist.
Ich halte Labbadia eigentlich nach wie vor für einen guten Trainer aber irgendwas stimmt bei uns Mal wieder gewaltig nicht.
Anscheinend kann Preetz mit Trainern nicht richtig harmonieren oder er stimmt sich nicht richtig mit ihnen ab.
Es kann doch echt nicht sein, dass sich unser Kader anscheinend trotz Geld verschlechtert hat.
Dardai schien der einzige gewesen zu sein der halbwegs mit Preetz über einen längeren Zeitraum überhaupt klar gekommen ist.
Ich halte Labbadia eigentlich nach wie vor für einen guten Trainer aber irgendwas stimmt bei uns Mal wieder gewaltig nicht.
Das Ding ist ja, dass es es kein Geheimnis ist, das Dardai und Preetz miteinander auch gar nicht klar kamen. Dardai hat vieles aus Liebe zum Verein mitgetragen
Preetz ist vor allem ein Machtmensch. Das strahlt er halt auch aus jeder Faser seines Körpers aus und lässt das dem Gegenüber auch spüren. Das wirkt dann halt auf einige abschreckend.
Es ist wie eine unsichtbare Mauer um ihn. Man kommt nicht wirklich ran an ihn, weil er halt auch sehr verschlossen ist. So wirkt er zumindest auf mich.
Ich komme persönlich mit solchen Machtmenschen gar nicht gut aus. Kann mir vorstellen, dass da auch Bruno Labbadia so seine Schwierigkeiten mit hat, da er ja ein offener Typ ist.
Ich weiß gar nicht, wie man mit einem so liebenswerten Gefühlsmenschen wie Pal Dardai nicht auskommen kann ? Als Spieler hätte ich für Pal Gras gefressen und auf dem Platz alles gegeben.
Für mich war er sowieso der beste Trainer der letzten Jahre.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Moishele am 18.10.2020 um 12:50 Uhr bearbeitet
18.10.2020 - 13:26 Uhr
Ich hab mir die PK nach dem Stuttgart-Spiel jetzt auch Mal angeschaut und alles, was BL da von sich gibt, wirkt sehr nüchtern und plausibel...
Was einen eher besorgt ist, dass die Spieler trotz Einstellung auf konkrete Situationen wie die zum 1:0 nicht in der Lage sind, diese Situation im Spiel zu erkennen und richtig zu lösen. Das grenzt an Dummheit.
Das Problem des fehlenden Leaders haben wir hoffentlich mit Tousart gelöst, wobei das Zeit benötigt.
Wenn Mittelstädt sich im Trainingsspiel als guter DM zeigt und wir dort aktuell keine ordentliche Alternative haben, die was mit dem Ball anfangen kann, ist das schon nachvollziehbar, ihn aufzustellen. Aus Fansicht wirkt das immer grotesk, aber es ist eigentlich sehr plausibel. Denn welcher Eindruck ist aktueller als das gegenwärtige Trainingsgeschehen.
Was Leckie anbelangt, besteht bei ihm ja immer wieder die Hoffnung, dass er mit seinem Arbeitertum der Mannschaft helfen könnte. Lukebakio wurde die letzten Spiele meistens von allen Usern verrissen und wäre mir vom Marktwert die bessere Option.
Ich muss sagen, dass ich das Gefühl habe, dass jeder Spieler spürt, dass er teilweise nicht erwünscht ist oder zeitnah ersetzt wird. Dies ist zu großen Teilen dem lange aufgeschobenen Umbruch geschuldet, der ein Hierarchievakuum verursacht hat, aber auch eine der Nachwehen der letzten zwölf Monate (Klinsmann...). Wenn man nicht das Gefühl hat, der Vorgesetzte baut auf einen, sondern hält einen notgedrungen, ist das ein mentales Problem sondergleichen.
Ich bin weiterhin stark dafür, dass BL hier weitermachen muss. Er kann der richtige Trainer sein und muss aber unbehelligt von Preetz arbeiten können. Außerdem muss der Kader nach seinen Vorstellungen umgebaut werden. D.h. Piatek und Lukebakio müssen gehen und ordentlich ersetzt werden.
Was einen eher besorgt ist, dass die Spieler trotz Einstellung auf konkrete Situationen wie die zum 1:0 nicht in der Lage sind, diese Situation im Spiel zu erkennen und richtig zu lösen. Das grenzt an Dummheit.
Das Problem des fehlenden Leaders haben wir hoffentlich mit Tousart gelöst, wobei das Zeit benötigt.
Wenn Mittelstädt sich im Trainingsspiel als guter DM zeigt und wir dort aktuell keine ordentliche Alternative haben, die was mit dem Ball anfangen kann, ist das schon nachvollziehbar, ihn aufzustellen. Aus Fansicht wirkt das immer grotesk, aber es ist eigentlich sehr plausibel. Denn welcher Eindruck ist aktueller als das gegenwärtige Trainingsgeschehen.
Was Leckie anbelangt, besteht bei ihm ja immer wieder die Hoffnung, dass er mit seinem Arbeitertum der Mannschaft helfen könnte. Lukebakio wurde die letzten Spiele meistens von allen Usern verrissen und wäre mir vom Marktwert die bessere Option.
Ich muss sagen, dass ich das Gefühl habe, dass jeder Spieler spürt, dass er teilweise nicht erwünscht ist oder zeitnah ersetzt wird. Dies ist zu großen Teilen dem lange aufgeschobenen Umbruch geschuldet, der ein Hierarchievakuum verursacht hat, aber auch eine der Nachwehen der letzten zwölf Monate (Klinsmann...). Wenn man nicht das Gefühl hat, der Vorgesetzte baut auf einen, sondern hält einen notgedrungen, ist das ein mentales Problem sondergleichen.
Ich bin weiterhin stark dafür, dass BL hier weitermachen muss. Er kann der richtige Trainer sein und muss aber unbehelligt von Preetz arbeiten können. Außerdem muss der Kader nach seinen Vorstellungen umgebaut werden. D.h. Piatek und Lukebakio müssen gehen und ordentlich ersetzt werden.
18.10.2020 - 13:33 Uhr
Zitat von Moishele
Bei Preetz muß man trotz einiger guter Transfers von ihm schon langsam hinterfragen, ob da wirklich eine konkrete Idee und ein Konzept dahinter steckt ?
Gib es eine bestimmte Vorstellung, wie man Fussball spielen lassen und welche Spielphilosophie Hertha in Zukunft verfolgen will ?
Sitzen da Bruno Labbadia, die Scouts mit Herrn Preetz und anderen Fachleuten an einem Tisch und arbeiten bzw. tüfteln das dann auch akribisch aus ? Gibt es hier echtes Teamwork ?
Bei den vielen Millionen, die da verpulvert werden sollen, setze ich so etwas schon voraus, schließlich soll Hertha kein Fass ohne Boden werden.
Ich will, dass hier nachhaltig und mit Konzept gearbeitet wird und nicht aus einer Laune heraus.
Wenn ich das im Kopf habe und ein richtiges Konzept erarbeitet habe, dann kaufe ich mir die richtigen Spielertypen zusammen. Die Transfers werden dabei nicht erst in den letzten 4 Wochen oder am letzten Tag einer Transferperiode, sondern schon viele Monate vorher, vielleicht sogar 1 bis 2 Jahre vorher eingeleitet.
Ich weiß nicht, ob mit Herrn Peetz so etwas überhaupt in einem Team gemeinsam umgesetzt und erarbeitet werden kann ?
Ist Preetz zu echter Teamarbeit überhaupt fähig ?
Zitat von MISTER-MINISTER
Anscheinend kann Preetz mit Trainern nicht richtig harmonieren oder er stimmt sich nicht richtig mit ihnen ab.
Es kann doch echt nicht sein, dass sich unser Kader anscheinend trotz Geld verschlechtert hat.
Dardai schien der einzige gewesen zu sein der halbwegs mit Preetz über einen längeren Zeitraum überhaupt klar gekommen ist.
Ich halte Labbadia eigentlich nach wie vor für einen guten Trainer aber irgendwas stimmt bei uns Mal wieder gewaltig nicht.
Anscheinend kann Preetz mit Trainern nicht richtig harmonieren oder er stimmt sich nicht richtig mit ihnen ab.
Es kann doch echt nicht sein, dass sich unser Kader anscheinend trotz Geld verschlechtert hat.
Dardai schien der einzige gewesen zu sein der halbwegs mit Preetz über einen längeren Zeitraum überhaupt klar gekommen ist.
Ich halte Labbadia eigentlich nach wie vor für einen guten Trainer aber irgendwas stimmt bei uns Mal wieder gewaltig nicht.
Bei Preetz muß man trotz einiger guter Transfers von ihm schon langsam hinterfragen, ob da wirklich eine konkrete Idee und ein Konzept dahinter steckt ?
Gib es eine bestimmte Vorstellung, wie man Fussball spielen lassen und welche Spielphilosophie Hertha in Zukunft verfolgen will ?
Sitzen da Bruno Labbadia, die Scouts mit Herrn Preetz und anderen Fachleuten an einem Tisch und arbeiten bzw. tüfteln das dann auch akribisch aus ? Gibt es hier echtes Teamwork ?
Bei den vielen Millionen, die da verpulvert werden sollen, setze ich so etwas schon voraus, schließlich soll Hertha kein Fass ohne Boden werden.
Ich will, dass hier nachhaltig und mit Konzept gearbeitet wird und nicht aus einer Laune heraus.
Wenn ich das im Kopf habe und ein richtiges Konzept erarbeitet habe, dann kaufe ich mir die richtigen Spielertypen zusammen. Die Transfers werden dabei nicht erst in den letzten 4 Wochen oder am letzten Tag einer Transferperiode, sondern schon viele Monate vorher, vielleicht sogar 1 bis 2 Jahre vorher eingeleitet.
Ich weiß nicht, ob mit Herrn Peetz so etwas überhaupt in einem Team gemeinsam umgesetzt und erarbeitet werden kann ?
Ist Preetz zu echter Teamarbeit überhaupt fähig ?
Ich glaube schon, dass ein Konzept (auch hinter dieser Transferperiode) steckt und gesteckt hat. Ich glaube, dass der Kader aktuelle aussieht wie er aussieht liegt einfach daran, dass essentielle Transfers nicht funktioniert haben.
Dass wir z.b. einen Córdoba hier haben, dafür aber die Verstärkungen im Mittelfeld und auch auf den Außen nicht, war sicher kein Schnellschuss sondern der Situation geschuldet, dass recht kurzfristig noch sicher geglaubte Transfers sich zerschlagen haben.
Bei dem einen ist der Bruder unerwartet gierig oder der Friseurtermin wichtiger, bei einem anderen macht ein Konkurrent ernst und finalisiert einen Transfer auf einmal schneller. Wenn man davon noch zwei mögliche weitere Fehlschläge hat, die man nicht mehr korrigieren kann, weil vielleicht alles darauf hindeutete, dass der Spieler unterschreibt, hat man auf einmal einen ergänzten Kader der aber unausgewogen erscheint.
Wenn wir einen JRA und einen Götze (bspw.) noch zu aktuellen Truppe hier hätten, würde der Kader nicht mehr nur halbherzig wirken (dann könnte man sicher noch immer über ihn diskutieren) aber man hätte deutlich weniger das Gefühl, hier passt nichts zusammen.
Im Ergebnis will ich nur sagen, dass zwei solche „Fehlschläge“ einen Kader schon etwas merkwürdig anmuten lassen können, obwohl man vielleicht einen klaren Plan verfolgt hat.
18.10.2020 - 13:38 Uhr
Als erstes würde ich mir wünschen, dass Preetz auf der Tribüne sitzt!
Die Bezugspersonen der Mannschaft sollten BL und seiner Position geschuldet, Arne sein.
Nur so, kann meiner Meinung nach, Preetz seinen Kopf retten. Was er von mir aus nicht muss aber den sportlichen Schaden könnte das schon mal ein wenig mindern.
Die Bezugspersonen der Mannschaft sollten BL und seiner Position geschuldet, Arne sein.
Nur so, kann meiner Meinung nach, Preetz seinen Kopf retten. Was er von mir aus nicht muss aber den sportlichen Schaden könnte das schon mal ein wenig mindern.
18.10.2020 - 13:48 Uhr
Zitat von MBerlin
Die angeführten Punkte kann ich alle nachvollziehen und sehe sie auch ähnlich. Dennoch kann das meiner Meinung nach nicht alles erklären bzw. entschuldigen, was wir gestern zu sehen (oder halt auch nicht) bekommen haben.
Die Aufstellung gestern war in vielen Punkten einfach Mist und das aus mehreren Gründen.
Zum einen verstehe ich nicht, warum man Maxi ins Mittelfeld auf einen Position zieht, für die man einen Löwen auf der Bank hat (den man extra zurück geholt hat), der die Position deutlich besser kennt als ein Maxi.
Warum man einen Pekarik aufstellt der gefühlte 300 Minuten in sechs Tagen gespielt hat, wenn ein Zeefuik auf der Bank sitzt. Ähnliches gilt für Darida, der auch einiges gespielt hat.
Wenn man sich dann anschaut, dass Córdoba gefühlte 30 Stunden vor Anpfiff noch im Flugzeug saß, er aber einem Piatek vorgezogen wird, dann kann ich das auch nicht nachvollziehen (ein Piatek vermutlich noch viel weniger).
Die Krone des nichtnachvollziehbaren ist dann allerdings die Aktion mit Leckie. Da sollten Lukebakio und Ngankam eigentlich vorher Berücksichtigung finden. Wer spielt? Leckie. Wie lange? Eine Halbzeit, um dann für Lukebakio rauszugehen. Das ist für mich eine Fehlleistung des Trainers, die es nicht gebraucht hätte. Da waren eigentlich einige Auswechslungen zur Halbzeit schon vorprogrammiert, die es nicht gebraucht hätte, wenn die frischeren Spieler (und die besseren) in der Startelf gestanden hätten.
Kein Trainer ist unfehlbar aber solch ein vercoachtes Spiel sollte man sich nicht öfter leisten, wenn man nicht künstlich unter Druck geraten will als Trainer.
Ob Bruno die schlechte Laune wegen Interna oder der allgemeinen Coronasituation hat, kann ich nicht beurteilen. Ich finde nur, egal was der Hintergrund ist, man darf sich das nicht so anmerken lassen und in die Öffentlichkeit tragen. Das öffnet Tür und Tor für Spekulationen aller Art.
Ich hoffe, er bekommt nochmal die Kurve. Dass er was kann steht außer Frage und den Bruno aus seiner Anfangszeit bei uns, den traue ich eine Menge zu.
Zitat von Moishele
Mein Eindruck ist auch der, dass Bruno Labbadia mit extrem schwierigen Bedingungen zu kämpfen hat. Das muß man ihm schon zugestehen, dass er es in dieser Umbruchphase unter den schwierigen Corona- und Transferbedingungen nicht leicht hat.
Hertha hat es da wirklich nicht leicht erwischt. Es könnte sogar demnächst wie in Israel ein zweiter Lockdown drohen ? Dass Labbadia die schwierigen Rahmenbedingungen zusetzen, kann ich absolut nachvollziehen.
Ausserdem gibt es in meinen Augen an einigen wichtigen Positionen in der Mannschaft noch Verbesserungsbedarf.
Jetzt muß er halt schauen, wie er mit den vorhandenen Spielern die Mannschaft bis zum kommenden Transferfenster stabilisieren kann. Vor allem müssen jetzt Punkte her und die Defensive muß wieder stabiler stehen.
Zitat von Aleks18
Erstmal möchte ich vorneweg erwähnen, dass ich weder ein Labbadia-Freund noch Labbadia-Hater bin.
Mir missfällt die momentane spielerische Leistung der Mannschaft auch ungemein. Aber die Diskussionen sind zwar nett aber kratzen nur an den oberflächlichen Problemen der momentanen Situation.
Ich trainiere seit ca. 4 Jahren eine Herrenmannschaft und habe zuvor selbst über 30 Jahre selbst aktiv gespielt. Wenn man ein Spielstil einer Mannschaft ändern möchte und braucht man passendes Personal. Da Hertha zwar etwas Geld hat, jedoch nicht wie Beispielsweise in den Größenordnungen von den Vereinen von irgendwelchen Ölmilliardären der PL, geht die Entwicklung nur über maximal talentierte Spieler und Entwicklung von vorhandenem Personal.
Dazu benötigt man jedoch Zeit.
Betrachten wir mal die Zeit von Bruno.
Er hat zu einer Zeit begonnen, wo zu erst kein Vollkontakt gespielt werden durfte.
Die erhoffte Zeit einer Vorbereitung war zu dieser Saison ja wohl auch nicht wie die vorherigen. Die Zugänge haben die Vorbereitungszeit die dieses Mal auch nur sehr wenig Vorbereitungsspiele beinhaltete nicht mal dabei.
Man benötigt für das etablieren eines Spielstils beziehungsweise eines neuen Systems diverse Vorbereitungsspiele. Dabei sollten dann möglichst auch alle Neuzugänge von Anfang dabei sein. Dafür kann man ja wohl Bruno nicht verantwortlich machen.
Jetzt hatten wir wieder Länderspielpause wo der Großteil der Mannschaft wieder in the Road war, also wie soll man da die Mannschaft bitte formen? So können sich definitiv weder Automatismen im Spielaufbau noch bei den Laufwegen einstellen.
Der gute Bruno wird im übrigen alleine deswegen schon nicht erfreut dreingucken, weil man als Trainer meist selbst ungeduldig ist und man einen Fortschritt sehen will. Die Erwartungshaltung der Medien oder Fans ist momentan durch die von mir zuvor beschriebenen Fakten einfach überzogen. Alleine der von außen hereingetragene Druck bezüglich des Trainers ist in meinen Augen einfach völlig daneben und zeugt eher von Unkenntnis. Die herangeführten Äußerungen und Interpretationen von Gesichtsausdrücken hat hier schon von was von Glaskugellesen auf irgendwelchen Jahrmärkten.
Die Situation nach dem vierten Spieltag ist nicht wirklich optimal aber Veränderung benötigt Zeit. Die nächste Möglichkeit adäquates Personal zu besorgen, was man bis jetzt nicht bekommen hat, wird man im nächsten Transferfenster wieder erhalten. Da kann man MP nur mehr Glück bei den Anfragen wünschen. Das ist hier übrigens die Realität und kein Managerspiel. Für mein Empfinden haben die hier in den Foren so einige verloren.
Erstmal möchte ich vorneweg erwähnen, dass ich weder ein Labbadia-Freund noch Labbadia-Hater bin.
Mir missfällt die momentane spielerische Leistung der Mannschaft auch ungemein. Aber die Diskussionen sind zwar nett aber kratzen nur an den oberflächlichen Problemen der momentanen Situation.
Ich trainiere seit ca. 4 Jahren eine Herrenmannschaft und habe zuvor selbst über 30 Jahre selbst aktiv gespielt. Wenn man ein Spielstil einer Mannschaft ändern möchte und braucht man passendes Personal. Da Hertha zwar etwas Geld hat, jedoch nicht wie Beispielsweise in den Größenordnungen von den Vereinen von irgendwelchen Ölmilliardären der PL, geht die Entwicklung nur über maximal talentierte Spieler und Entwicklung von vorhandenem Personal.
Dazu benötigt man jedoch Zeit.
Betrachten wir mal die Zeit von Bruno.
Er hat zu einer Zeit begonnen, wo zu erst kein Vollkontakt gespielt werden durfte.
Die erhoffte Zeit einer Vorbereitung war zu dieser Saison ja wohl auch nicht wie die vorherigen. Die Zugänge haben die Vorbereitungszeit die dieses Mal auch nur sehr wenig Vorbereitungsspiele beinhaltete nicht mal dabei.
Man benötigt für das etablieren eines Spielstils beziehungsweise eines neuen Systems diverse Vorbereitungsspiele. Dabei sollten dann möglichst auch alle Neuzugänge von Anfang dabei sein. Dafür kann man ja wohl Bruno nicht verantwortlich machen.
Jetzt hatten wir wieder Länderspielpause wo der Großteil der Mannschaft wieder in the Road war, also wie soll man da die Mannschaft bitte formen? So können sich definitiv weder Automatismen im Spielaufbau noch bei den Laufwegen einstellen.
Der gute Bruno wird im übrigen alleine deswegen schon nicht erfreut dreingucken, weil man als Trainer meist selbst ungeduldig ist und man einen Fortschritt sehen will. Die Erwartungshaltung der Medien oder Fans ist momentan durch die von mir zuvor beschriebenen Fakten einfach überzogen. Alleine der von außen hereingetragene Druck bezüglich des Trainers ist in meinen Augen einfach völlig daneben und zeugt eher von Unkenntnis. Die herangeführten Äußerungen und Interpretationen von Gesichtsausdrücken hat hier schon von was von Glaskugellesen auf irgendwelchen Jahrmärkten.
Die Situation nach dem vierten Spieltag ist nicht wirklich optimal aber Veränderung benötigt Zeit. Die nächste Möglichkeit adäquates Personal zu besorgen, was man bis jetzt nicht bekommen hat, wird man im nächsten Transferfenster wieder erhalten. Da kann man MP nur mehr Glück bei den Anfragen wünschen. Das ist hier übrigens die Realität und kein Managerspiel. Für mein Empfinden haben die hier in den Foren so einige verloren.
Mein Eindruck ist auch der, dass Bruno Labbadia mit extrem schwierigen Bedingungen zu kämpfen hat. Das muß man ihm schon zugestehen, dass er es in dieser Umbruchphase unter den schwierigen Corona- und Transferbedingungen nicht leicht hat.
Hertha hat es da wirklich nicht leicht erwischt. Es könnte sogar demnächst wie in Israel ein zweiter Lockdown drohen ? Dass Labbadia die schwierigen Rahmenbedingungen zusetzen, kann ich absolut nachvollziehen.
Ausserdem gibt es in meinen Augen an einigen wichtigen Positionen in der Mannschaft noch Verbesserungsbedarf.
Jetzt muß er halt schauen, wie er mit den vorhandenen Spielern die Mannschaft bis zum kommenden Transferfenster stabilisieren kann. Vor allem müssen jetzt Punkte her und die Defensive muß wieder stabiler stehen.
Die angeführten Punkte kann ich alle nachvollziehen und sehe sie auch ähnlich. Dennoch kann das meiner Meinung nach nicht alles erklären bzw. entschuldigen, was wir gestern zu sehen (oder halt auch nicht) bekommen haben.
Die Aufstellung gestern war in vielen Punkten einfach Mist und das aus mehreren Gründen.
Zum einen verstehe ich nicht, warum man Maxi ins Mittelfeld auf einen Position zieht, für die man einen Löwen auf der Bank hat (den man extra zurück geholt hat), der die Position deutlich besser kennt als ein Maxi.
Warum man einen Pekarik aufstellt der gefühlte 300 Minuten in sechs Tagen gespielt hat, wenn ein Zeefuik auf der Bank sitzt. Ähnliches gilt für Darida, der auch einiges gespielt hat.
Wenn man sich dann anschaut, dass Córdoba gefühlte 30 Stunden vor Anpfiff noch im Flugzeug saß, er aber einem Piatek vorgezogen wird, dann kann ich das auch nicht nachvollziehen (ein Piatek vermutlich noch viel weniger).
Die Krone des nichtnachvollziehbaren ist dann allerdings die Aktion mit Leckie. Da sollten Lukebakio und Ngankam eigentlich vorher Berücksichtigung finden. Wer spielt? Leckie. Wie lange? Eine Halbzeit, um dann für Lukebakio rauszugehen. Das ist für mich eine Fehlleistung des Trainers, die es nicht gebraucht hätte. Da waren eigentlich einige Auswechslungen zur Halbzeit schon vorprogrammiert, die es nicht gebraucht hätte, wenn die frischeren Spieler (und die besseren) in der Startelf gestanden hätten.
Kein Trainer ist unfehlbar aber solch ein vercoachtes Spiel sollte man sich nicht öfter leisten, wenn man nicht künstlich unter Druck geraten will als Trainer.
Ob Bruno die schlechte Laune wegen Interna oder der allgemeinen Coronasituation hat, kann ich nicht beurteilen. Ich finde nur, egal was der Hintergrund ist, man darf sich das nicht so anmerken lassen und in die Öffentlichkeit tragen. Das öffnet Tür und Tor für Spekulationen aller Art.
Ich hoffe, er bekommt nochmal die Kurve. Dass er was kann steht außer Frage und den Bruno aus seiner Anfangszeit bei uns, den traue ich eine Menge zu.
Die Aufstellung habe ich auch nicht verstanden.
Leckie ist ein Spieler für die zweite Liga und die RV sowie LV Positionen sind keine echten Verstärkungen, die ein Spiel von hinten kreativ offensiv ankurbeln können. Deshalb sehe ich da auch absoluten Handlungsbedarf. Wenn Netz das Potential dazu hat, sollte man es mit ihm mal probieren.
Ngankam würde ich auch eine Chance geben. In ihm ist Feuer und er brennt vor Spiellust. Das habe ich gleich an ihm gemerkt. Das verschafft dann auch eine Aufbruchsstimmung und wäre ein Zeichen an die gesamte Mannschaft.
Nur gemeinsam kann man jetzt noch den Kopf aus der Schlinge ziehen.
Boyota und Stark müssen hart an sich arbeiten, damit die Schusseligkeiten in Zukunft aufhören und sie einfach auch ruhiger in ihrem Spiel werden. Dann werden sie auch wieder ihre Souveränität am Ball zurückgewinnen und das Selbstvertrauen sowie das Wissen um die eigene Stärke wird zurückkehren.
Bei Mittelstädt ist auch viel Luft nach oben. Es muß doch Möglichkeiten in der Schulung geben, dass er sein Spiel weiter verbessern kann ? Mittelstädt stagniert mir in letzter Zeit bei seinen Leistungen.
Löwen passt da besser ins Mittelfeld hinein. Er hat mir eigentlich schon gut im Januar gefallen, bevor er nach Augsburg ging.
Im Mittelfeld müssen wir einfach bissiger und griffiger werden. Vielleicht geht es ja mit Löwen ? Stark ist mir im Moment zu unruhig am Ball. Stark hat sich leider zurückentwickelt. Es muß doch Möglichkeiten schon im Training geben, dass er sein Spiel effektiv verbessern kann ?
Wichtig ist halt, dass der Trainer die Mannschaft erreichen kann und alle an einem Strang jetzt ziehen.
Ich halte die jetzige Situation für brandgefährlich, da wir in den kommenden Spielen in einen Abwärtsstrudel hineingeraten könnten ?
Das Spiel gegen Stuttgart war für mich eine Art Wegmarke. Dort sollte sich zeigen, wie weit wir wirklich sind.
Das Spiel gegen Stuttgart gestern hat bei mir jetzt eine Alarmstimmung ausgelöst, weil ich kaum Fortschritte in unserem Spiel sehe.
Da scheint wirklich etwas nicht mehr zu stimmen ?
Wo ist die Aufbruchstimmung und die positive Energie, die die ganze Mannschaft mitreißen kann ?
Die Totengräberstimmung bringt uns kein Stück weiter. Wir müssen uns jetzt also alle selber gemeinsam aus diesem Sumpf ziehen.
18.10.2020 - 14:11 Uhr
Die Niederlage gegen Stuttgart geht eindeutig hauptsächlich auf seine Kappe. Ich bin wirklich enttäuscht, hätte ihm nicht zugetraut so eine Aufstellung zu fabrizieren. Mich würde schon interessieren, wie er seinen Eigenanteil an der Schlappe gegen den VFB selbst sieht. Hoffentlich bleibt es bei einer einmaligen so desolaten Fehlleistung.
18.10.2020 - 14:54 Uhr
Zitat von joth8
Die Niederlage gegen Stuttgart geht eindeutig hauptsächlich auf seine Kappe. Ich bin wirklich enttäuscht, hätte ihm nicht zugetraut so eine Aufstellung zu fabrizieren. Mich würde schon interessieren, wie er seinen Eigenanteil an der Schlappe gegen den VFB selbst sieht. Hoffentlich bleibt es bei einer einmaligen so desolaten Fehlleistung.
Die Niederlage gegen Stuttgart geht eindeutig hauptsächlich auf seine Kappe. Ich bin wirklich enttäuscht, hätte ihm nicht zugetraut so eine Aufstellung zu fabrizieren. Mich würde schon interessieren, wie er seinen Eigenanteil an der Schlappe gegen den VFB selbst sieht. Hoffentlich bleibt es bei einer einmaligen so desolaten Fehlleistung.
Das war ja leider keine einmalige fehlleistung. Nicht das erste mal.
18.10.2020 - 14:56 Uhr
Zitat von Moishele
Die Aufstellung habe ich auch nicht verstanden.
Leckie ist ein Spieler für die zweite Liga und die RV sowie LV Positionen sind keine echten Verstärkungen, die ein Spiel von hinten kreativ offensiv ankurbeln können. Deshalb sehe ich da auch absoluten Handlungsbedarf. Wenn Netz das Potential dazu hat, sollte man es mit ihm mal probieren.
Ngankam würde ich auch eine Chance geben. In ihm ist Feuer und er brennt vor Spiellust. Das habe ich gleich an ihm gemerkt. Das verschafft dann auch eine Aufbruchsstimmung und wäre ein Zeichen an die gesamte Mannschaft.
Nur gemeinsam kann man jetzt noch den Kopf aus der Schlinge ziehen.
Boyota und Stark müssen hart an sich arbeiten, damit die Schusseligkeiten in Zukunft aufhören und sie einfach auch ruhiger in ihrem Spiel werden. Dann werden sie auch wieder ihre Souveränität am Ball zurückgewinnen und das Selbstvertrauen sowie das Wissen um die eigene Stärke wird zurückkehren.
Bei Mittelstädt ist auch viel Luft nach oben. Es muß doch Möglichkeiten in der Schulung geben, dass er sein Spiel weiter verbessern kann ? Mittelstädt stagniert mir in letzter Zeit bei seinen Leistungen.
Löwen passt da besser ins Mittelfeld hinein. Er hat mir eigentlich schon gut im Januar gefallen, bevor er nach Augsburg ging.
Im Mittelfeld müssen wir einfach bissiger und griffiger werden. Vielleicht geht es ja mit Löwen ? Stark ist mir im Moment zu unruhig am Ball. Stark hat sich leider zurückentwickelt. Es muß doch Möglichkeiten schon im Training geben, dass er sein Spiel effektiv verbessern kann ?
Wichtig ist halt, dass der Trainer die Mannschaft erreichen kann und alle an einem Strang jetzt ziehen.
Ich halte die jetzige Situation für brandgefährlich, da wir in den kommenden Spielen in einen Abwärtsstrudel hineingeraten könnten ?
Das Spiel gegen Stuttgart war für mich eine Art Wegmarke. Dort sollte sich zeigen, wie weit wir wirklich sind.
Das Spiel gegen Stuttgart gestern hat bei mir jetzt eine Alarmstimmung ausgelöst, weil ich kaum Fortschritte in unserem Spiel sehe.
Da scheint wirklich etwas nicht mehr zu stimmen ?
Wo ist die Aufbruchstimmung und die positive Energie, die die ganze Mannschaft mitreißen kann ?
Die Totengräberstimmung bringt uns kein Stück weiter. Wir müssen uns jetzt also alle selber gemeinsam aus diesem Sumpf ziehen.
Zitat von MBerlin
Die angeführten Punkte kann ich alle nachvollziehen und sehe sie auch ähnlich. Dennoch kann das meiner Meinung nach nicht alles erklären bzw. entschuldigen, was wir gestern zu sehen (oder halt auch nicht) bekommen haben.
Die Aufstellung gestern war in vielen Punkten einfach Mist und das aus mehreren Gründen.
Zum einen verstehe ich nicht, warum man Maxi ins Mittelfeld auf einen Position zieht, für die man einen Löwen auf der Bank hat (den man extra zurück geholt hat), der die Position deutlich besser kennt als ein Maxi.
Warum man einen Pekarik aufstellt der gefühlte 300 Minuten in sechs Tagen gespielt hat, wenn ein Zeefuik auf der Bank sitzt. Ähnliches gilt für Darida, der auch einiges gespielt hat.
Wenn man sich dann anschaut, dass Córdoba gefühlte 30 Stunden vor Anpfiff noch im Flugzeug saß, er aber einem Piatek vorgezogen wird, dann kann ich das auch nicht nachvollziehen (ein Piatek vermutlich noch viel weniger).
Die Krone des nichtnachvollziehbaren ist dann allerdings die Aktion mit Leckie. Da sollten Lukebakio und Ngankam eigentlich vorher Berücksichtigung finden. Wer spielt? Leckie. Wie lange? Eine Halbzeit, um dann für Lukebakio rauszugehen. Das ist für mich eine Fehlleistung des Trainers, die es nicht gebraucht hätte. Da waren eigentlich einige Auswechslungen zur Halbzeit schon vorprogrammiert, die es nicht gebraucht hätte, wenn die frischeren Spieler (und die besseren) in der Startelf gestanden hätten.
Kein Trainer ist unfehlbar aber solch ein vercoachtes Spiel sollte man sich nicht öfter leisten, wenn man nicht künstlich unter Druck geraten will als Trainer.
Ob Bruno die schlechte Laune wegen Interna oder der allgemeinen Coronasituation hat, kann ich nicht beurteilen. Ich finde nur, egal was der Hintergrund ist, man darf sich das nicht so anmerken lassen und in die Öffentlichkeit tragen. Das öffnet Tür und Tor für Spekulationen aller Art.
Ich hoffe, er bekommt nochmal die Kurve. Dass er was kann steht außer Frage und den Bruno aus seiner Anfangszeit bei uns, den traue ich eine Menge zu.
Zitat von Moishele
Mein Eindruck ist auch der, dass Bruno Labbadia mit extrem schwierigen Bedingungen zu kämpfen hat. Das muß man ihm schon zugestehen, dass er es in dieser Umbruchphase unter den schwierigen Corona- und Transferbedingungen nicht leicht hat.
Hertha hat es da wirklich nicht leicht erwischt. Es könnte sogar demnächst wie in Israel ein zweiter Lockdown drohen ? Dass Labbadia die schwierigen Rahmenbedingungen zusetzen, kann ich absolut nachvollziehen.
Ausserdem gibt es in meinen Augen an einigen wichtigen Positionen in der Mannschaft noch Verbesserungsbedarf.
Jetzt muß er halt schauen, wie er mit den vorhandenen Spielern die Mannschaft bis zum kommenden Transferfenster stabilisieren kann. Vor allem müssen jetzt Punkte her und die Defensive muß wieder stabiler stehen.
Zitat von Aleks18
Erstmal möchte ich vorneweg erwähnen, dass ich weder ein Labbadia-Freund noch Labbadia-Hater bin.
Mir missfällt die momentane spielerische Leistung der Mannschaft auch ungemein. Aber die Diskussionen sind zwar nett aber kratzen nur an den oberflächlichen Problemen der momentanen Situation.
Ich trainiere seit ca. 4 Jahren eine Herrenmannschaft und habe zuvor selbst über 30 Jahre selbst aktiv gespielt. Wenn man ein Spielstil einer Mannschaft ändern möchte und braucht man passendes Personal. Da Hertha zwar etwas Geld hat, jedoch nicht wie Beispielsweise in den Größenordnungen von den Vereinen von irgendwelchen Ölmilliardären der PL, geht die Entwicklung nur über maximal talentierte Spieler und Entwicklung von vorhandenem Personal.
Dazu benötigt man jedoch Zeit.
Betrachten wir mal die Zeit von Bruno.
Er hat zu einer Zeit begonnen, wo zu erst kein Vollkontakt gespielt werden durfte.
Die erhoffte Zeit einer Vorbereitung war zu dieser Saison ja wohl auch nicht wie die vorherigen. Die Zugänge haben die Vorbereitungszeit die dieses Mal auch nur sehr wenig Vorbereitungsspiele beinhaltete nicht mal dabei.
Man benötigt für das etablieren eines Spielstils beziehungsweise eines neuen Systems diverse Vorbereitungsspiele. Dabei sollten dann möglichst auch alle Neuzugänge von Anfang dabei sein. Dafür kann man ja wohl Bruno nicht verantwortlich machen.
Jetzt hatten wir wieder Länderspielpause wo der Großteil der Mannschaft wieder in the Road war, also wie soll man da die Mannschaft bitte formen? So können sich definitiv weder Automatismen im Spielaufbau noch bei den Laufwegen einstellen.
Der gute Bruno wird im übrigen alleine deswegen schon nicht erfreut dreingucken, weil man als Trainer meist selbst ungeduldig ist und man einen Fortschritt sehen will. Die Erwartungshaltung der Medien oder Fans ist momentan durch die von mir zuvor beschriebenen Fakten einfach überzogen. Alleine der von außen hereingetragene Druck bezüglich des Trainers ist in meinen Augen einfach völlig daneben und zeugt eher von Unkenntnis. Die herangeführten Äußerungen und Interpretationen von Gesichtsausdrücken hat hier schon von was von Glaskugellesen auf irgendwelchen Jahrmärkten.
Die Situation nach dem vierten Spieltag ist nicht wirklich optimal aber Veränderung benötigt Zeit. Die nächste Möglichkeit adäquates Personal zu besorgen, was man bis jetzt nicht bekommen hat, wird man im nächsten Transferfenster wieder erhalten. Da kann man MP nur mehr Glück bei den Anfragen wünschen. Das ist hier übrigens die Realität und kein Managerspiel. Für mein Empfinden haben die hier in den Foren so einige verloren.
Erstmal möchte ich vorneweg erwähnen, dass ich weder ein Labbadia-Freund noch Labbadia-Hater bin.
Mir missfällt die momentane spielerische Leistung der Mannschaft auch ungemein. Aber die Diskussionen sind zwar nett aber kratzen nur an den oberflächlichen Problemen der momentanen Situation.
Ich trainiere seit ca. 4 Jahren eine Herrenmannschaft und habe zuvor selbst über 30 Jahre selbst aktiv gespielt. Wenn man ein Spielstil einer Mannschaft ändern möchte und braucht man passendes Personal. Da Hertha zwar etwas Geld hat, jedoch nicht wie Beispielsweise in den Größenordnungen von den Vereinen von irgendwelchen Ölmilliardären der PL, geht die Entwicklung nur über maximal talentierte Spieler und Entwicklung von vorhandenem Personal.
Dazu benötigt man jedoch Zeit.
Betrachten wir mal die Zeit von Bruno.
Er hat zu einer Zeit begonnen, wo zu erst kein Vollkontakt gespielt werden durfte.
Die erhoffte Zeit einer Vorbereitung war zu dieser Saison ja wohl auch nicht wie die vorherigen. Die Zugänge haben die Vorbereitungszeit die dieses Mal auch nur sehr wenig Vorbereitungsspiele beinhaltete nicht mal dabei.
Man benötigt für das etablieren eines Spielstils beziehungsweise eines neuen Systems diverse Vorbereitungsspiele. Dabei sollten dann möglichst auch alle Neuzugänge von Anfang dabei sein. Dafür kann man ja wohl Bruno nicht verantwortlich machen.
Jetzt hatten wir wieder Länderspielpause wo der Großteil der Mannschaft wieder in the Road war, also wie soll man da die Mannschaft bitte formen? So können sich definitiv weder Automatismen im Spielaufbau noch bei den Laufwegen einstellen.
Der gute Bruno wird im übrigen alleine deswegen schon nicht erfreut dreingucken, weil man als Trainer meist selbst ungeduldig ist und man einen Fortschritt sehen will. Die Erwartungshaltung der Medien oder Fans ist momentan durch die von mir zuvor beschriebenen Fakten einfach überzogen. Alleine der von außen hereingetragene Druck bezüglich des Trainers ist in meinen Augen einfach völlig daneben und zeugt eher von Unkenntnis. Die herangeführten Äußerungen und Interpretationen von Gesichtsausdrücken hat hier schon von was von Glaskugellesen auf irgendwelchen Jahrmärkten.
Die Situation nach dem vierten Spieltag ist nicht wirklich optimal aber Veränderung benötigt Zeit. Die nächste Möglichkeit adäquates Personal zu besorgen, was man bis jetzt nicht bekommen hat, wird man im nächsten Transferfenster wieder erhalten. Da kann man MP nur mehr Glück bei den Anfragen wünschen. Das ist hier übrigens die Realität und kein Managerspiel. Für mein Empfinden haben die hier in den Foren so einige verloren.
Mein Eindruck ist auch der, dass Bruno Labbadia mit extrem schwierigen Bedingungen zu kämpfen hat. Das muß man ihm schon zugestehen, dass er es in dieser Umbruchphase unter den schwierigen Corona- und Transferbedingungen nicht leicht hat.
Hertha hat es da wirklich nicht leicht erwischt. Es könnte sogar demnächst wie in Israel ein zweiter Lockdown drohen ? Dass Labbadia die schwierigen Rahmenbedingungen zusetzen, kann ich absolut nachvollziehen.
Ausserdem gibt es in meinen Augen an einigen wichtigen Positionen in der Mannschaft noch Verbesserungsbedarf.
Jetzt muß er halt schauen, wie er mit den vorhandenen Spielern die Mannschaft bis zum kommenden Transferfenster stabilisieren kann. Vor allem müssen jetzt Punkte her und die Defensive muß wieder stabiler stehen.
Die angeführten Punkte kann ich alle nachvollziehen und sehe sie auch ähnlich. Dennoch kann das meiner Meinung nach nicht alles erklären bzw. entschuldigen, was wir gestern zu sehen (oder halt auch nicht) bekommen haben.
Die Aufstellung gestern war in vielen Punkten einfach Mist und das aus mehreren Gründen.
Zum einen verstehe ich nicht, warum man Maxi ins Mittelfeld auf einen Position zieht, für die man einen Löwen auf der Bank hat (den man extra zurück geholt hat), der die Position deutlich besser kennt als ein Maxi.
Warum man einen Pekarik aufstellt der gefühlte 300 Minuten in sechs Tagen gespielt hat, wenn ein Zeefuik auf der Bank sitzt. Ähnliches gilt für Darida, der auch einiges gespielt hat.
Wenn man sich dann anschaut, dass Córdoba gefühlte 30 Stunden vor Anpfiff noch im Flugzeug saß, er aber einem Piatek vorgezogen wird, dann kann ich das auch nicht nachvollziehen (ein Piatek vermutlich noch viel weniger).
Die Krone des nichtnachvollziehbaren ist dann allerdings die Aktion mit Leckie. Da sollten Lukebakio und Ngankam eigentlich vorher Berücksichtigung finden. Wer spielt? Leckie. Wie lange? Eine Halbzeit, um dann für Lukebakio rauszugehen. Das ist für mich eine Fehlleistung des Trainers, die es nicht gebraucht hätte. Da waren eigentlich einige Auswechslungen zur Halbzeit schon vorprogrammiert, die es nicht gebraucht hätte, wenn die frischeren Spieler (und die besseren) in der Startelf gestanden hätten.
Kein Trainer ist unfehlbar aber solch ein vercoachtes Spiel sollte man sich nicht öfter leisten, wenn man nicht künstlich unter Druck geraten will als Trainer.
Ob Bruno die schlechte Laune wegen Interna oder der allgemeinen Coronasituation hat, kann ich nicht beurteilen. Ich finde nur, egal was der Hintergrund ist, man darf sich das nicht so anmerken lassen und in die Öffentlichkeit tragen. Das öffnet Tür und Tor für Spekulationen aller Art.
Ich hoffe, er bekommt nochmal die Kurve. Dass er was kann steht außer Frage und den Bruno aus seiner Anfangszeit bei uns, den traue ich eine Menge zu.
Die Aufstellung habe ich auch nicht verstanden.
Leckie ist ein Spieler für die zweite Liga und die RV sowie LV Positionen sind keine echten Verstärkungen, die ein Spiel von hinten kreativ offensiv ankurbeln können. Deshalb sehe ich da auch absoluten Handlungsbedarf. Wenn Netz das Potential dazu hat, sollte man es mit ihm mal probieren.
Ngankam würde ich auch eine Chance geben. In ihm ist Feuer und er brennt vor Spiellust. Das habe ich gleich an ihm gemerkt. Das verschafft dann auch eine Aufbruchsstimmung und wäre ein Zeichen an die gesamte Mannschaft.
Nur gemeinsam kann man jetzt noch den Kopf aus der Schlinge ziehen.
Boyota und Stark müssen hart an sich arbeiten, damit die Schusseligkeiten in Zukunft aufhören und sie einfach auch ruhiger in ihrem Spiel werden. Dann werden sie auch wieder ihre Souveränität am Ball zurückgewinnen und das Selbstvertrauen sowie das Wissen um die eigene Stärke wird zurückkehren.
Bei Mittelstädt ist auch viel Luft nach oben. Es muß doch Möglichkeiten in der Schulung geben, dass er sein Spiel weiter verbessern kann ? Mittelstädt stagniert mir in letzter Zeit bei seinen Leistungen.
Löwen passt da besser ins Mittelfeld hinein. Er hat mir eigentlich schon gut im Januar gefallen, bevor er nach Augsburg ging.
Im Mittelfeld müssen wir einfach bissiger und griffiger werden. Vielleicht geht es ja mit Löwen ? Stark ist mir im Moment zu unruhig am Ball. Stark hat sich leider zurückentwickelt. Es muß doch Möglichkeiten schon im Training geben, dass er sein Spiel effektiv verbessern kann ?
Wichtig ist halt, dass der Trainer die Mannschaft erreichen kann und alle an einem Strang jetzt ziehen.
Ich halte die jetzige Situation für brandgefährlich, da wir in den kommenden Spielen in einen Abwärtsstrudel hineingeraten könnten ?
Das Spiel gegen Stuttgart war für mich eine Art Wegmarke. Dort sollte sich zeigen, wie weit wir wirklich sind.
Das Spiel gegen Stuttgart gestern hat bei mir jetzt eine Alarmstimmung ausgelöst, weil ich kaum Fortschritte in unserem Spiel sehe.
Da scheint wirklich etwas nicht mehr zu stimmen ?
Wo ist die Aufbruchstimmung und die positive Energie, die die ganze Mannschaft mitreißen kann ?
Die Totengräberstimmung bringt uns kein Stück weiter. Wir müssen uns jetzt also alle selber gemeinsam aus diesem Sumpf ziehen.
Mein Text sollte ja auch nicht eine pauschale Entschuldigung für Bruno sein und ihn von allen Fehlern freisprechen.
Es bleibt aber grundlegend festzustellen, dass der Trainer bisher wenig Zeit hatte mit der Kompletten Mannschaft etwas im Bezug auf seine Spielphilosophie
einzustudieren oder Automatismen zu festigen.
Es krank nach wie vor an den teilweise völlig orientierungslosen Spielern die von Herrn Covic und im Anschluss vom Völlig selbstüberschätzten Jürgen bearbeitet wurden. Da konnte er nur partiell etwas durch die fehlende Zeit verändern.
Ein Boyata ist im Spielaufbau im größten Teil des Spiels auf sich alleine gestellt, weil er mit Herrn Stark einen völlig überforderten Spieler neben sich der seit gefühlten 1 1/5 Jahren nach seiner vorm sucht und dadurch fast ausschließlich Querpässe auf ihn zurück spielt. Die beiden Aussenverteidiger sind im Grunde genommen die nächsten armen Würste, wenn sie im Ballbesitz sind da unsere Mittelfeldspieler auf den Aussenbahnen gefühlt zu selten Bewegen oder mal nach innen ziehen und fasst ausschließlich nur sich im 1 gegen 1 verlieren und ein Hinterlaufen im seltensten Fall als mögliches Anspiel sehen.
Daher bleiben auch für unsere IV‘s häufig nur lange Diagonale Bälle in die Spitze übrig.
Insgesamt bewegt sich die Mannschaft ohne Ball zu schlecht. Die einfachsten fußballerischen Grundlagen wie Kreuzen und Hinterlaufen werden nicht mehr genutzt. Unsere Einzelkönner wie Cunha oder Luke verlieren sich ständig in ihren Dribblings um etwas überraschendes zu kreieren sind dabei aber, weil sie ihre Nebenleute nicht nutzen zu berechenbar.
Laufen kann der Trainer nie für seine Spieler.
Das einzige was man Bruno anlasten kann ist, dass er bisher keine Änderung im Kopf der Spieler erwirkt hat, jedoch muss man ihm zu Gute halten, dass er dafür bisher wenig Zeit hatte.
Ich hoffe das sich einige Spieler jetzt endlich mal auf die grundlegenden Sachen des Fußballspielens besinnen und ihren Fokus mal von sich selbst auf die Mannschaft legen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre schon, wenn Sie Bock entwickeln für den anderen in der Mannschaft zu laufen und den Nebenmann im System mit ihren Aktionen glänzen zu lassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aleks18 am 18.10.2020 um 15:23 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 