| Geburtsdatum | 01.04.1971 |
|---|---|
| Alter | 55 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Christian Titz [Trainer]
15.06.2025 - 12:19 Uhr
25.03.2026 - 15:30 Uhr
Mit Stammplatz Garantie hat das nichts zu tun. Aber selbstverständlich erklärst du einem Spieler seine Rolle und Bedeutung..
Hierbei kann es dann schon zu Missverständnissen oder Veränderungen kommen.
Hierbei kann es dann schon zu Missverständnissen oder Veränderungen kommen.
25.03.2026 - 15:38 Uhr
Zitat von TSV9609
Mit Stammplatz Garantie hat das nichts zu tun. Aber selbstverständlich erklärst du einem Spieler seine Rolle und Bedeutung..
Hierbei kann es dann schon zu Missverständnissen oder Veränderungen kommen.
Mit Stammplatz Garantie hat das nichts zu tun. Aber selbstverständlich erklärst du einem Spieler seine Rolle und Bedeutung..
Hierbei kann es dann schon zu Missverständnissen oder Veränderungen kommen.
Ich weiß schon, wie du das meinst - grundsätzlich muss sich Rolle und Bedeutung einfach auch entwickeln.
Natürlich kann man sagen, dass ein Weißhaupt Potenzial hat klarer Stammspieler zu sein - aber das muss er selbst dann liefern.
Die Ausrede (hat Weißhaupt auch nicht gebracht): „Da wurde mir was anderes versprochen“ - ist halt eben das: eine Ausrede
26.03.2026 - 11:43 Uhr
Ich hab etwas abgewartet nachdem es im JS Thread darum ging ob der Titz Fußball mit vergleichsweise niedriger Kaderqualität in der Ersten Liga der richtige Ansatz wäre.
Ich erlaube es mir mal als Externer die Initiative zu ergreifen und hier darauf einzugehen.
Zu meiner Verwunderung waren relativ viele der Ansicht der einwegs genannten These.
Ich für meinem Teil sehe das gänzlich anders und würde sogar soweit gehen, dass es die einzige Chance ist für Vereine wie Düsseldorf, Hannover aber auch Nürnberg und co. irgendwie und irgendwann nochmal die Schere zur Bundesliga zu schließen.
Doch wie komme ich darauf ?
Ich persöhnlich halte Transfergewinne für einen deutlich Attraktiveren Faktor Werte zu generieren als blanke Jahre der Bundesliga Zugehörigkeit. Damit einhergehend entwickeln sich Marktwerte von Spielern vor allem dann gut, wenn sie in einem mutigen aktiven Spielansatz zu überzeugen wissen. Eben jenes Fundament was Titz einer jeden Mannschaft gibt.
Natürlich hatte der VFB trotz erreichen der Rellegation auf Tabellenplatz 16 einst ganz andere finanziellen Vorraussetzungen. Doch der Aufschwung den der VFB in den von Hoeneß veranlassten System genommen hat, ist meines erachtens ausschließlich auf dessen Mut zurück zu führen.
Oder um ein negativ Beispiel zu nennen. Bochum hat sich 3 Jahre erstklassig gehalten. Mit über weiten Strecken destruktiven Fußball. Kaum bis keinen Jungen Spielern, hauptsächlich wurden ablösefreie Oldies verpflichtet und ich habe bereits jetzt schon nicht mehr das Gefühl, dass die 3 Jahre in Liga 1 den VFL nachhaltig näher an die Etablierrung in die Bulli gebracht haben.
Vondaher bin ich der festen Überzeugung das der Mut der Verzweiflung, wenn er von kompetenten Leuten umgesetzt wird. Die größt mögliche Chance ist die Vereine wie ihr oder wir haben. Gerade deshalb glaube ich das Titz auch bei einem Aufstieg, dass beste Los ist, dass euch passieren kann.
Spielst du in der Bulli ängstllich und nur mit der Prämisse nicht absteigen zu wollen. Holt das Schicksal dich ein. Durch den Mutigen Ansatz generiert man jedoch in kurzer Zeit so viel mehr Transferüberschüsse, das man meines erachtens Jahre der Entwicklung finanzieller Natur überspringen kann. Sollte das einem 2-3 Jahre in Folge gelingen.
Ich erlaube es mir mal als Externer die Initiative zu ergreifen und hier darauf einzugehen.
Zu meiner Verwunderung waren relativ viele der Ansicht der einwegs genannten These.
Ich für meinem Teil sehe das gänzlich anders und würde sogar soweit gehen, dass es die einzige Chance ist für Vereine wie Düsseldorf, Hannover aber auch Nürnberg und co. irgendwie und irgendwann nochmal die Schere zur Bundesliga zu schließen.
Doch wie komme ich darauf ?
Ich persöhnlich halte Transfergewinne für einen deutlich Attraktiveren Faktor Werte zu generieren als blanke Jahre der Bundesliga Zugehörigkeit. Damit einhergehend entwickeln sich Marktwerte von Spielern vor allem dann gut, wenn sie in einem mutigen aktiven Spielansatz zu überzeugen wissen. Eben jenes Fundament was Titz einer jeden Mannschaft gibt.
Natürlich hatte der VFB trotz erreichen der Rellegation auf Tabellenplatz 16 einst ganz andere finanziellen Vorraussetzungen. Doch der Aufschwung den der VFB in den von Hoeneß veranlassten System genommen hat, ist meines erachtens ausschließlich auf dessen Mut zurück zu führen.
Oder um ein negativ Beispiel zu nennen. Bochum hat sich 3 Jahre erstklassig gehalten. Mit über weiten Strecken destruktiven Fußball. Kaum bis keinen Jungen Spielern, hauptsächlich wurden ablösefreie Oldies verpflichtet und ich habe bereits jetzt schon nicht mehr das Gefühl, dass die 3 Jahre in Liga 1 den VFL nachhaltig näher an die Etablierrung in die Bulli gebracht haben.
Vondaher bin ich der festen Überzeugung das der Mut der Verzweiflung, wenn er von kompetenten Leuten umgesetzt wird. Die größt mögliche Chance ist die Vereine wie ihr oder wir haben. Gerade deshalb glaube ich das Titz auch bei einem Aufstieg, dass beste Los ist, dass euch passieren kann.
Spielst du in der Bulli ängstllich und nur mit der Prämisse nicht absteigen zu wollen. Holt das Schicksal dich ein. Durch den Mutigen Ansatz generiert man jedoch in kurzer Zeit so viel mehr Transferüberschüsse, das man meines erachtens Jahre der Entwicklung finanzieller Natur überspringen kann. Sollte das einem 2-3 Jahre in Folge gelingen.
27.03.2026 - 12:42 Uhr
Schöner Beitrag von dir und auch nett, dass du hier mal vorbeischaust. Um auf ein paar Dinge einzugehen:
Interessante Perspektive. Damit müsste ich mich mal näher auseinandersetzen, ob so eine Schlussfolgerung in Regelmäßigkeit zutrifft. Spontan musste ich an einen Vergleich zwischen Titz bei Magdeburg und Leitl bei uns denken. Da dürfte das eher nicht hinkommen.
Der Fussball unter Hoeneß ist für mich nicht vergleichbar mit dem Titz Fussball. Das System beim VfB ist flexibler. Da reicht ein Blick in die Statistiken, wie oft Hoeneß die Startformation umstellt und auf die Gegner und den eigenen Game-Plan anpasst. Auch während des Spiels sind häufig Anpassungen zu beobachten. Das System besteht nicht nur aus eigener Dominanz, oder falls das nicht klappt - lange Bälle. Im Spielaufbau sucht Stuttgart fast immer die spielerische Lösung- auch bei Gegnerdruck. Es sind dann nicht nur die finanziellen Vorteile des VfB oder nur „Mut“ - es ist auch die Stärke und Flexibilität des Systems und nicht zuletzt eine Qualitätsfrage der Spieler. Das geht natürlich mit den Finanzen einher.
Der VfB hatte beim Fast-Abstieg Qualität auf dem Platz. Gespielt wurde die Relegation gegen den HSV, der unter Tim Walter ein ähnliches, und für mich ähnlich eindimensionales, System wie Titz gespielt hat. Das Ergebnis ist bekannt. Der HSV wurde regelrecht auseinander genommen. Die Qualität vom HSV damals schätze ich höher als bei uns ein.
Spätestens da war den Sportdirektoren in der Bundesliga wohl klar, dass Walter kein Kandidat für die Bundesliga ist. Es hat glaube ich seine Gründe, warum Titz oder Walter trotz guter Arbeit bei ihren Stationen (HSV und Magdeburg) keine Beförderung in die höhere Spielklasse erhalten haben, während zB Hürzeler nach kurzer Zeit von der 2.LIga zu einem renommierten Verein in die Premier League wechselte. Das war starker Fussball von St.Pauli - mit Tiefgang. Was haben die auf dem Platz rotiert und verschoben, ein Rädchen griff ins andere und sie hatten immer Lösungen - egal was die Gegner versucht haben. Eine tolle Symbiose aus Offensive und Defensive. Für mich einer der stärksten Aufsteiger der letzten Jahre.
Wenn wir uns die letzten Vereine angucken die sich in der Bundesliga etablieren konnten und dafür eine aktuelle Ligazugehörigkeit von 5 - 15 Jahren als Basis nehmen. Das sind Stuttgart, Frankfurt, Union, RB Leipzig, Freiburg und Augsburg. Richtig neu bzw ohne längere Pause (was ja auf uns, euch oder Nürnberg zutreffen würde) sind eigentlich nur RB Leipzig, Union und Augsburg. Über RB brauchen wir denke ich nicht reden. Das ist schöner Fussball - allerdings mit viel Geld unterfüttert, starkem Scouting und jahrelanger Qualität auf dem Platz und der Trainerbank. Bleiben Union und Augsburg: Ohne denen zu nahe treten zu wollen: Mutig etabliert haben die sich eher nicht.
Daher bleibt die Frage: Welcher Neuling oder Wiederkehrer konnte sich zuletzt mit „vergleichsweise niedriger Qualität“ und mutigem Fussball in der Bundesliga etablieren? Mir fällt keiner ein. Ich stimme dir aber absolut zu, dass es für uns und vergleichbare Vereine brutal schwer werden wird sich länger in der Bundesliga zu halten und die Schere zu schließen. Einem HSV mag das gelingen. In Hamburg sind aber auch schon wieder andere Rahmenbedingungen vorhanden und aktuell spielen die ja nicht den flotten Fussball - sie überzeugen eher mit einem gesunden Mittelweg, taktischer Disziplin, Konter-Fussball und guten qualitativen Einzelspielern. Das sehe ich dann eher als Blaupause. Problem für uns und andere: Das müssten wir finanziell erstmal in der 1. Saison stemmen. Einen erfolgreichen Titz Kader für die Bundesliga sehe ich da allerdings nochmal teurer.
Was mir bei der Diskussion noch wichtig ist zu betonen: Ich möchte mich nicht als Titz-Gegner verstanden wissen. Ich mag ihn. Ich mag auch den Fussball. Nichts lieber würde ich als wieder mit 96 in die Bundesliga aufsteigen und hätte auch nichts dagegen nächstes Jahr einen neuen Anlauf mit Titz in der 2. Liga zu unternehmen. Zweifeln tue ich nur, ähnlich wie Schmadtke, an einem Klassenerhalt ohne größere Investitionen bei diesem System. Gerne liege ich da falsch und sehe meine Meinung auch nicht als gegeben an.
Zitat von IDerHorst
Ich persöhnlich halte Transfergewinne für einen deutlich Attraktiveren Faktor Werte zu generieren als blanke Jahre der Bundesliga Zugehörigkeit. Damit einhergehend entwickeln sich Marktwerte von Spielern vor allem dann gut, wenn sie in einem mutigen aktiven Spielansatz zu überzeugen wissen. Eben jenes Fundament was Titz einer jeden Mannschaft gibt.
Ich persöhnlich halte Transfergewinne für einen deutlich Attraktiveren Faktor Werte zu generieren als blanke Jahre der Bundesliga Zugehörigkeit. Damit einhergehend entwickeln sich Marktwerte von Spielern vor allem dann gut, wenn sie in einem mutigen aktiven Spielansatz zu überzeugen wissen. Eben jenes Fundament was Titz einer jeden Mannschaft gibt.
Interessante Perspektive. Damit müsste ich mich mal näher auseinandersetzen, ob so eine Schlussfolgerung in Regelmäßigkeit zutrifft. Spontan musste ich an einen Vergleich zwischen Titz bei Magdeburg und Leitl bei uns denken. Da dürfte das eher nicht hinkommen.
Zitat von IDerHorst
Natürlich hatte der VFB trotz erreichen der Rellegation auf Tabellenplatz 16 einst ganz andere finanziellen Vorraussetzungen. Doch der Aufschwung den der VFB in den von Hoeneß veranlassten System genommen hat, ist meines erachtens ausschließlich auf dessen Mut zurück zu führen.
Natürlich hatte der VFB trotz erreichen der Rellegation auf Tabellenplatz 16 einst ganz andere finanziellen Vorraussetzungen. Doch der Aufschwung den der VFB in den von Hoeneß veranlassten System genommen hat, ist meines erachtens ausschließlich auf dessen Mut zurück zu führen.
Der Fussball unter Hoeneß ist für mich nicht vergleichbar mit dem Titz Fussball. Das System beim VfB ist flexibler. Da reicht ein Blick in die Statistiken, wie oft Hoeneß die Startformation umstellt und auf die Gegner und den eigenen Game-Plan anpasst. Auch während des Spiels sind häufig Anpassungen zu beobachten. Das System besteht nicht nur aus eigener Dominanz, oder falls das nicht klappt - lange Bälle. Im Spielaufbau sucht Stuttgart fast immer die spielerische Lösung- auch bei Gegnerdruck. Es sind dann nicht nur die finanziellen Vorteile des VfB oder nur „Mut“ - es ist auch die Stärke und Flexibilität des Systems und nicht zuletzt eine Qualitätsfrage der Spieler. Das geht natürlich mit den Finanzen einher.
Der VfB hatte beim Fast-Abstieg Qualität auf dem Platz. Gespielt wurde die Relegation gegen den HSV, der unter Tim Walter ein ähnliches, und für mich ähnlich eindimensionales, System wie Titz gespielt hat. Das Ergebnis ist bekannt. Der HSV wurde regelrecht auseinander genommen. Die Qualität vom HSV damals schätze ich höher als bei uns ein.
Spätestens da war den Sportdirektoren in der Bundesliga wohl klar, dass Walter kein Kandidat für die Bundesliga ist. Es hat glaube ich seine Gründe, warum Titz oder Walter trotz guter Arbeit bei ihren Stationen (HSV und Magdeburg) keine Beförderung in die höhere Spielklasse erhalten haben, während zB Hürzeler nach kurzer Zeit von der 2.LIga zu einem renommierten Verein in die Premier League wechselte. Das war starker Fussball von St.Pauli - mit Tiefgang. Was haben die auf dem Platz rotiert und verschoben, ein Rädchen griff ins andere und sie hatten immer Lösungen - egal was die Gegner versucht haben. Eine tolle Symbiose aus Offensive und Defensive. Für mich einer der stärksten Aufsteiger der letzten Jahre.
Zitat von IDerHorst
Vondaher bin ich der festen Überzeugung das der Mut der Verzweiflung, wenn er von kompetenten Leuten umgesetzt wird. Die größt mögliche Chance ist die Vereine wie ihr oder wir haben. Gerade deshalb glaube ich das Titz auch bei einem Aufstieg, dass beste Los ist, dass euch passieren kann.
Spielst du in der Bulli ängstllich und nur mit der Prämisse nicht absteigen zu wollen. Holt das Schicksal dich ein. Durch den Mutigen Ansatz generiert man jedoch in kurzer Zeit so viel mehr Transferüberschüsse, das man meines erachtens Jahre der Entwicklung finanzieller Natur überspringen kann. Sollte das einem 2-3 Jahre in Folge gelingen.
Vondaher bin ich der festen Überzeugung das der Mut der Verzweiflung, wenn er von kompetenten Leuten umgesetzt wird. Die größt mögliche Chance ist die Vereine wie ihr oder wir haben. Gerade deshalb glaube ich das Titz auch bei einem Aufstieg, dass beste Los ist, dass euch passieren kann.
Spielst du in der Bulli ängstllich und nur mit der Prämisse nicht absteigen zu wollen. Holt das Schicksal dich ein. Durch den Mutigen Ansatz generiert man jedoch in kurzer Zeit so viel mehr Transferüberschüsse, das man meines erachtens Jahre der Entwicklung finanzieller Natur überspringen kann. Sollte das einem 2-3 Jahre in Folge gelingen.
Wenn wir uns die letzten Vereine angucken die sich in der Bundesliga etablieren konnten und dafür eine aktuelle Ligazugehörigkeit von 5 - 15 Jahren als Basis nehmen. Das sind Stuttgart, Frankfurt, Union, RB Leipzig, Freiburg und Augsburg. Richtig neu bzw ohne längere Pause (was ja auf uns, euch oder Nürnberg zutreffen würde) sind eigentlich nur RB Leipzig, Union und Augsburg. Über RB brauchen wir denke ich nicht reden. Das ist schöner Fussball - allerdings mit viel Geld unterfüttert, starkem Scouting und jahrelanger Qualität auf dem Platz und der Trainerbank. Bleiben Union und Augsburg: Ohne denen zu nahe treten zu wollen: Mutig etabliert haben die sich eher nicht.
Daher bleibt die Frage: Welcher Neuling oder Wiederkehrer konnte sich zuletzt mit „vergleichsweise niedriger Qualität“ und mutigem Fussball in der Bundesliga etablieren? Mir fällt keiner ein. Ich stimme dir aber absolut zu, dass es für uns und vergleichbare Vereine brutal schwer werden wird sich länger in der Bundesliga zu halten und die Schere zu schließen. Einem HSV mag das gelingen. In Hamburg sind aber auch schon wieder andere Rahmenbedingungen vorhanden und aktuell spielen die ja nicht den flotten Fussball - sie überzeugen eher mit einem gesunden Mittelweg, taktischer Disziplin, Konter-Fussball und guten qualitativen Einzelspielern. Das sehe ich dann eher als Blaupause. Problem für uns und andere: Das müssten wir finanziell erstmal in der 1. Saison stemmen. Einen erfolgreichen Titz Kader für die Bundesliga sehe ich da allerdings nochmal teurer.
Was mir bei der Diskussion noch wichtig ist zu betonen: Ich möchte mich nicht als Titz-Gegner verstanden wissen. Ich mag ihn. Ich mag auch den Fussball. Nichts lieber würde ich als wieder mit 96 in die Bundesliga aufsteigen und hätte auch nichts dagegen nächstes Jahr einen neuen Anlauf mit Titz in der 2. Liga zu unternehmen. Zweifeln tue ich nur, ähnlich wie Schmadtke, an einem Klassenerhalt ohne größere Investitionen bei diesem System. Gerne liege ich da falsch und sehe meine Meinung auch nicht als gegeben an.
28.03.2026 - 20:05 Uhr
Zitat von SummerOf96
Schöner Beitrag von dir und auch nett, dass du hier mal vorbeischaust. Um auf ein paar Dinge einzugehen:
Interessante Perspektive. Damit müsste ich mich mal näher auseinandersetzen, ob so eine Schlussfolgerung in Regelmäßigkeit zutrifft. Spontan musste ich an einen Vergleich zwischen Titz bei Magdeburg und Leitl bei uns denken. Da dürfte das eher nicht hinkommen.
Der Fussball unter Hoeneß ist für mich nicht vergleichbar mit dem Titz Fussball. Das System beim VfB ist flexibler. Da reicht ein Blick in die Statistiken, wie oft Hoeneß die Startformation umstellt und auf die Gegner und den eigenen Game-Plan anpasst. Auch während des Spiels sind häufig Anpassungen zu beobachten. Das System besteht nicht nur aus eigener Dominanz, oder falls das nicht klappt - lange Bälle. Im Spielaufbau sucht Stuttgart fast immer die spielerische Lösung- auch bei Gegnerdruck. Es sind dann nicht nur die finanziellen Vorteile des VfB oder nur „Mut“ - es ist auch die Stärke und Flexibilität des Systems und nicht zuletzt eine Qualitätsfrage der Spieler. Das geht natürlich mit den Finanzen einher.
Der VfB hatte beim Fast-Abstieg Qualität auf dem Platz. Gespielt wurde die Relegation gegen den HSV, der unter Tim Walter ein ähnliches, und für mich ähnlich eindimensionales, System wie Titz gespielt hat. Das Ergebnis ist bekannt. Der HSV wurde regelrecht auseinander genommen. Die Qualität vom HSV damals schätze ich höher als bei uns ein.
Spätestens da war den Sportdirektoren in der Bundesliga wohl klar, dass Walter kein Kandidat für die Bundesliga ist. Es hat glaube ich seine Gründe, warum Titz oder Walter trotz guter Arbeit bei ihren Stationen (HSV und Magdeburg) keine Beförderung in die höhere Spielklasse erhalten haben, während zB Hürzeler nach kurzer Zeit von der 2.LIga zu einem renommierten Verein in die Premier League wechselte. Das war starker Fussball von St.Pauli - mit Tiefgang. Was haben die auf dem Platz rotiert und verschoben, ein Rädchen griff ins andere und sie hatten immer Lösungen - egal was die Gegner versucht haben. Eine tolle Symbiose aus Offensive und Defensive. Für mich einer der stärksten Aufsteiger der letzten Jahre.
Schöner Beitrag von dir und auch nett, dass du hier mal vorbeischaust. Um auf ein paar Dinge einzugehen:
Zitat von IDerHorst
Ich persöhnlich halte Transfergewinne für einen deutlich Attraktiveren Faktor Werte zu generieren als blanke Jahre der Bundesliga Zugehörigkeit. Damit einhergehend entwickeln sich Marktwerte von Spielern vor allem dann gut, wenn sie in einem mutigen aktiven Spielansatz zu überzeugen wissen. Eben jenes Fundament was Titz einer jeden Mannschaft gibt.
Ich persöhnlich halte Transfergewinne für einen deutlich Attraktiveren Faktor Werte zu generieren als blanke Jahre der Bundesliga Zugehörigkeit. Damit einhergehend entwickeln sich Marktwerte von Spielern vor allem dann gut, wenn sie in einem mutigen aktiven Spielansatz zu überzeugen wissen. Eben jenes Fundament was Titz einer jeden Mannschaft gibt.
Interessante Perspektive. Damit müsste ich mich mal näher auseinandersetzen, ob so eine Schlussfolgerung in Regelmäßigkeit zutrifft. Spontan musste ich an einen Vergleich zwischen Titz bei Magdeburg und Leitl bei uns denken. Da dürfte das eher nicht hinkommen.
Zitat von IDerHorst
Natürlich hatte der VFB trotz erreichen der Rellegation auf Tabellenplatz 16 einst ganz andere finanziellen Vorraussetzungen. Doch der Aufschwung den der VFB in den von Hoeneß veranlassten System genommen hat, ist meines erachtens ausschließlich auf dessen Mut zurück zu führen.
Natürlich hatte der VFB trotz erreichen der Rellegation auf Tabellenplatz 16 einst ganz andere finanziellen Vorraussetzungen. Doch der Aufschwung den der VFB in den von Hoeneß veranlassten System genommen hat, ist meines erachtens ausschließlich auf dessen Mut zurück zu führen.
Der Fussball unter Hoeneß ist für mich nicht vergleichbar mit dem Titz Fussball. Das System beim VfB ist flexibler. Da reicht ein Blick in die Statistiken, wie oft Hoeneß die Startformation umstellt und auf die Gegner und den eigenen Game-Plan anpasst. Auch während des Spiels sind häufig Anpassungen zu beobachten. Das System besteht nicht nur aus eigener Dominanz, oder falls das nicht klappt - lange Bälle. Im Spielaufbau sucht Stuttgart fast immer die spielerische Lösung- auch bei Gegnerdruck. Es sind dann nicht nur die finanziellen Vorteile des VfB oder nur „Mut“ - es ist auch die Stärke und Flexibilität des Systems und nicht zuletzt eine Qualitätsfrage der Spieler. Das geht natürlich mit den Finanzen einher.
Der VfB hatte beim Fast-Abstieg Qualität auf dem Platz. Gespielt wurde die Relegation gegen den HSV, der unter Tim Walter ein ähnliches, und für mich ähnlich eindimensionales, System wie Titz gespielt hat. Das Ergebnis ist bekannt. Der HSV wurde regelrecht auseinander genommen. Die Qualität vom HSV damals schätze ich höher als bei uns ein.
Spätestens da war den Sportdirektoren in der Bundesliga wohl klar, dass Walter kein Kandidat für die Bundesliga ist. Es hat glaube ich seine Gründe, warum Titz oder Walter trotz guter Arbeit bei ihren Stationen (HSV und Magdeburg) keine Beförderung in die höhere Spielklasse erhalten haben, während zB Hürzeler nach kurzer Zeit von der 2.LIga zu einem renommierten Verein in die Premier League wechselte. Das war starker Fussball von St.Pauli - mit Tiefgang. Was haben die auf dem Platz rotiert und verschoben, ein Rädchen griff ins andere und sie hatten immer Lösungen - egal was die Gegner versucht haben. Eine tolle Symbiose aus Offensive und Defensive. Für mich einer der stärksten Aufsteiger der letzten Jahre.
Ich fasse die ersten 2 Aussagen mal zusammen. Ich seh das gar nicht mal so Detailversessen. Sprich ich unterscheide mehr in destruktiv und konstruktiv und kategorisiere dementsprechend ein. Das es innerhalb dieser Bereiche natürlich Qualitätsunterschiede bei den Trainern gibt steht außer Frage. Natürlich kann in dem Kontext ein extrem "guter" Trainer mit destruktiven Ansatz einen extrem "schlechten" Trainer mit konstruktiven Ansatz outperformen. Meine These oder Behauptung wäre/ist allerdings nimmt Trainer mit vergleichbarer "Qualität" aus beiden "Schubladen", dann behaupte ich ist der konstruktive Ansatz immer der finanziell Attraktivere und damit einhergend der nachhaltig bessere.
Allerdings birgt der konstruktive Ansatz natürlich nicht nur Vorteile. Die Halbwertszeit im Erfolgsfall bei Spielern und Trainern ist vermutlich deutlich geringer. Sprich der Leistungsdruck Qualitativ gleichwertigen oder besseren Ersatz zu finden ist deutlich höher. Dementsprechend hat man natürlich eine andere Fallhöhe, schlechte Entscheidungen schlagen vermutlich auch mehr ins Gewicht.
Ein weiteres Defizit könnte die Verfügbarkeit bzw. der Markt sein. So könnte man die These in den Raum werfen das gute bzw. ausreichend gute Trainer mit konstruktiven Ansatz gefragter sind als jene mit destruktiven. Ergo wäre es leichter gute destruktive Trainer zu bekommen als gleichwertige konstriv Trainer.
Zitat von IDerHorst
Vondaher bin ich der festen Überzeugung das der Mut der Verzweiflung, wenn er von kompetenten Leuten umgesetzt wird. Die größt mögliche Chance ist die Vereine wie ihr oder wir haben. Gerade deshalb glaube ich das Titz auch bei einem Aufstieg, dass beste Los ist, dass euch passieren kann.
Spielst du in der Bulli ängstllich und nur mit der Prämisse nicht absteigen zu wollen. Holt das Schicksal dich ein. Durch den Mutigen Ansatz generiert man jedoch in kurzer Zeit so viel mehr Transferüberschüsse, das man meines erachtens Jahre der Entwicklung finanzieller Natur überspringen kann. Sollte das einem 2-3 Jahre in Folge gelingen.
Vondaher bin ich der festen Überzeugung das der Mut der Verzweiflung, wenn er von kompetenten Leuten umgesetzt wird. Die größt mögliche Chance ist die Vereine wie ihr oder wir haben. Gerade deshalb glaube ich das Titz auch bei einem Aufstieg, dass beste Los ist, dass euch passieren kann.
Spielst du in der Bulli ängstllich und nur mit der Prämisse nicht absteigen zu wollen. Holt das Schicksal dich ein. Durch den Mutigen Ansatz generiert man jedoch in kurzer Zeit so viel mehr Transferüberschüsse, das man meines erachtens Jahre der Entwicklung finanzieller Natur überspringen kann. Sollte das einem 2-3 Jahre in Folge gelingen.
Zitat von SummerOf96
Wenn wir uns die letzten Vereine angucken die sich in der Bundesliga etablieren konnten und dafür eine aktuelle Ligazugehörigkeit von 5 - 15 Jahren als Basis nehmen. Das sind Stuttgart, Frankfurt, Union, RB Leipzig, Freiburg und Augsburg. Richtig neu bzw ohne längere Pause (was ja auf uns, euch oder Nürnberg zutreffen würde) sind eigentlich nur RB Leipzig, Union und Augsburg. Über RB brauchen wir denke ich nicht reden. Das ist schöner Fussball - allerdings mit viel Geld unterfüttert, starkem Scouting und jahrelanger Qualität auf dem Platz und der Trainerbank. Bleiben Union und Augsburg: Ohne denen zu nahe treten zu wollen: Mutig etabliert haben die sich eher nicht.
Daher bleibt die Frage: Welcher Neuling oder Wiederkehrer konnte sich zuletzt mit „vergleichsweise niedriger Qualität“ und mutigem Fussball in der Bundesliga etablieren? Mir fällt keiner ein. Ich stimme dir aber absolut zu, dass es für uns und vergleichbare Vereine brutal schwer werden wird sich länger in der Bundesliga zu halten und die Schere zu schließen. Einem HSV mag das gelingen. In Hamburg sind aber auch schon wieder andere Rahmenbedingungen vorhanden und aktuell spielen die ja nicht den flotten Fussball - sie überzeugen eher mit einem gesunden Mittelweg, taktischer Disziplin, Konter-Fussball und guten qualitativen Einzelspielern. Das sehe ich dann eher als Blaupause. Problem für uns und andere: Das müssten wir finanziell erstmal in der 1. Saison stemmen. Einen erfolgreichen Titz Kader für die Bundesliga sehe ich da allerdings nochmal teurer.
Was mir bei der Diskussion noch wichtig ist zu betonen: Ich möchte mich nicht als Titz-Gegner verstanden wissen. Ich mag ihn. Ich mag auch den Fussball. Nichts lieber würde ich als wieder mit 96 in die Bundesliga aufsteigen und hätte auch nichts dagegen nächstes Jahr einen neuen Anlauf mit Titz in der 2. Liga zu unternehmen. Zweifeln tue ich nur, ähnlich wie Schmadtke, an einem Klassenerhalt ohne größere Investitionen bei diesem System. Gerne liege ich da falsch und sehe meine Meinung auch nicht als gegeben an.
Wenn wir uns die letzten Vereine angucken die sich in der Bundesliga etablieren konnten und dafür eine aktuelle Ligazugehörigkeit von 5 - 15 Jahren als Basis nehmen. Das sind Stuttgart, Frankfurt, Union, RB Leipzig, Freiburg und Augsburg. Richtig neu bzw ohne längere Pause (was ja auf uns, euch oder Nürnberg zutreffen würde) sind eigentlich nur RB Leipzig, Union und Augsburg. Über RB brauchen wir denke ich nicht reden. Das ist schöner Fussball - allerdings mit viel Geld unterfüttert, starkem Scouting und jahrelanger Qualität auf dem Platz und der Trainerbank. Bleiben Union und Augsburg: Ohne denen zu nahe treten zu wollen: Mutig etabliert haben die sich eher nicht.
Daher bleibt die Frage: Welcher Neuling oder Wiederkehrer konnte sich zuletzt mit „vergleichsweise niedriger Qualität“ und mutigem Fussball in der Bundesliga etablieren? Mir fällt keiner ein. Ich stimme dir aber absolut zu, dass es für uns und vergleichbare Vereine brutal schwer werden wird sich länger in der Bundesliga zu halten und die Schere zu schließen. Einem HSV mag das gelingen. In Hamburg sind aber auch schon wieder andere Rahmenbedingungen vorhanden und aktuell spielen die ja nicht den flotten Fussball - sie überzeugen eher mit einem gesunden Mittelweg, taktischer Disziplin, Konter-Fussball und guten qualitativen Einzelspielern. Das sehe ich dann eher als Blaupause. Problem für uns und andere: Das müssten wir finanziell erstmal in der 1. Saison stemmen. Einen erfolgreichen Titz Kader für die Bundesliga sehe ich da allerdings nochmal teurer.
Was mir bei der Diskussion noch wichtig ist zu betonen: Ich möchte mich nicht als Titz-Gegner verstanden wissen. Ich mag ihn. Ich mag auch den Fussball. Nichts lieber würde ich als wieder mit 96 in die Bundesliga aufsteigen und hätte auch nichts dagegen nächstes Jahr einen neuen Anlauf mit Titz in der 2. Liga zu unternehmen. Zweifeln tue ich nur, ähnlich wie Schmadtke, an einem Klassenerhalt ohne größere Investitionen bei diesem System. Gerne liege ich da falsch und sehe meine Meinung auch nicht als gegeben an.
Bei dem Punkt hast du mich mit meiner These natürlich an den Eiern 😆
Aber auch hier hab ich natürlich ein paar Thesen die zusammen kommen.
Beginnen wir mit der Frage wann ist ein Erstligist wirklich etabliert ?
In erster Linie ist es eine Frage der Definition, wann ein Verein etablierter Bundesligist ist.
Eventuell stehe ich mit meiner Definition etwas exklusiv da, denn ich breche es letzendlich nicht nur auf die reine Ligazugehörigkeit in Jahren runter. Sondern ziehe noch die finanziellen Mittel hinzu. Gerade über letzters kann man sich streiten wie man das Gewichten möchte und was da alles runter fällt. Nimmt man allerdings den Gesamtmarktert eines Vereins als Referenz hat man denke ich einen guten Anhalttspunkt.
Will heißen, meines erachtens bin ich nur dann etablierter Erstligist, wenn ich nicht nur Summe X an Jahren in der ersten Liga bin. Sondern auch die finanzielle "Macht" habe bei einem Abstieg aus der Ersten Liga einen signifikaten Vorteil in der zweiten Liga zu haben. Signifikant bedeutet für mich einen Vorteil der länger alls nur 1 Jahr wehrt.
Werden wir konkreter und greifen ein paar Beispiele auf. Bochum spielte von 71/72 bis 09/1034 Jahre Erstklassig, nur 5 Jahre Zweitklassig. Selbst in den 14 Jahren vor dem "Downfalll" waren es noch 11 Jahre Bulli und 3 Jahre Zweiteliga.
Auch ihr (H96) wart von 02/03 bis 18/19, 16 von 17 Jahren im Oberhaus.
Genauso ist derzeit zb. Mainz 05, 17 Jahre am Stück Erstligist.
Alle 3 genannten Beispiele sind/waren/wären rein auf die Ligazugehörigkeit reduziert über diese Zeiträume etablierte Erstlligisten. Keiner dieser Veine war finanziell aber jeh so gut betucht um "problemlos" 2-3 Jahre im Unterhaus wegstecken zu können. Für diese Vereine ist ein Abstieg schlichtweg ein ganz anderes Risiko als es das für S04, dem HSV oder dem VFB wäre.
Solange dieses Abstiegsrisiko so groß ist, bin ich dann wirklich etablierter Erstligist ?
Die letzten 2 Vereine denen man nachsagen könnte das sie sich in Liga 1 etabliert haben sind Union und Augsburg. Beide mit einem destruktiven Ansatz, da stimme ich dir zu. Meinne Frage wäre in dem Kontext nur wieder wie Nachhaltig ist diese Etablierung oder ist sie ? Oder ist sie zynisch gesagt nur eine Illusion ?
Nun sind 2 Vereine auch eine wahnsinnig kleine sample Size um Rückschlüsse darüber zu ziehen, ob der destruktive Ansatz nun wirklich der Way to Go ist. Deswegen bin ich gewillt Vereine hinzu zu nehmen die sich deutlich unproportional gut im Ligavergleich entwickelt haben. Dabei meine ich keine Konstant/Homog schleichende Entwicklung wie in Freiburg. Sondern nennen wir es recht explosive Erfolgsgeschichten.
Einst Wolfsburg unter Magath, B04 unter Alonso, BVB mit Kloppo, Hoffenheim mit Nagelsmann aktuell gehts mit Ilzer in eine ähnlliche Richtung, Frankfurt mit nun diversen Trainern.
Was all diese Erfolgsgeschichten eint, ist meines erachtens der konstruktive Ansatz Spiele mit Ball und nicht gegen den Ball entscheiden zu wollen. Natürlich gab es auch destruktive Ausreißer, doch die bleiben meist dann auch Ausreißer ohne großen nachhaltigen Einfluss. Siehe Unions Top Jahr mit Urs Fischer. Da leben die Vereine/Mannschaften oftmals von gnadenloser Überperformance.
Dabei ist der entscheide Unterschied für mich vorallem die Transferüberschüsse die damit einhergehen.
Unions Rekordabgänge Awoniyi 20,5mio, Hollerbach 10 mio, dass ist alles nach 7 Jahren Oberhaus.
Mainz 5 Verkäufe ü 15 mio darunter ironischer weise 2 IVs aber Rekordverkauf Grunda der vom Profil eigentlich in eine andere Richtung geht.
Augsburg 2 Verkäufe ü 15 mio.
Böse Zungen würden behaupten, dass Nürnberg da in Liga 2 fast mithalten kann.
Wenn du die Schere zum Bundesligamittelmaß schließen willst, dann musst du deutlich mehr tun als nur Bundesliga zu spielen. Auch für Mainz und co wird die Schere nach oben immer größer. Der Unterschied zu uns ist, dass es die Kohle in der ersten Liga etwas entschleunigt. Das reicht meines erachtens aber nicht um dich davor zu schützen. Deswegen bleibt meine These viele destruktive Bulli Jahre (Quantität) sind deutlich weniger Wert als wenige konstruktive Bulli Jahre (Qualität). Die Entwicklung die ein Verein nimmt ist deutlich antiproportional und damit meines erachtens der einzige Hebel um in Versuchung zu kommen wieder Anschluss zu finden. Mal ganz davon abgesehen das die Reputation und Attraktivität für Talente auch deutlich zunimmt.
Nichts desto trotz glaube ich wie Eingangs schonmal aufgegriffen, dass der konstruktive Ansatz der deutlich schwierigere und Anspruchsvollere ist. Für mich aber irgendwie Alternativlos.
Natürlich kann man wie Schmadke der Meinung sein, dass es für solch einen Spielansatz mehr finanzielle Mittel bräuchte. Doch wie lange willst du dich mit destruktien Fußball in Liga 1 halten müssen um diese finanziellen Vorraussetzungen zu schaffen. Braucht es 5 Jahre ? Wie wahrscheinlich ist es diese in der Liga zu bleiben um in Versuchung zu kommen darauf aufzubauen ? Oder setz ich dann lieber doch alles auf eine Karte und nutz direkt die gunst der Stunde nach Aufstieg.
Zum Schluss kann man natürlich auch nooch darüber debattieren ob Titz ausreichend Qualität für solch ein Projekt mit sich bringt oder nicht. Ich traue es ihm zu. Auch wenn ich mich wenig mit Alternativen Personalien bislang auseinander gesetzt habe. Sollte eine Erfolgsversprechendere Personalie für solch einen Weg auf dem Markt sein, wäre es eventuell nochmal eine andere Situation.
So ich hoffe ich konnte meine Gedankengänge ausreichend skizzieren um sie nachvollziehbar zu machen.
Dem ganzen liegt natürlich keine Studie zugrunde. Es ist meine rein Subjektive Sichtweise, die muss und soll auch nicht für jeden gelten. Falls ich an der ein oder anderen Stelle den Eindruck erweckt habe meine Gedanken jemanden aufzwingen zu wollen bitte ich das zu entschuldigen.
02.04.2026 - 09:08 Uhr
Happy Birthday Christian, alles Gute und Liebe zum Geburtstag. Ich hoffe, du bleibst uns lange erhalten und die Mannschaft schenkt dir am Wochenende 3 Punkte.⚫️⚪️🟢
22.04.2026 - 17:10 Uhr
Christian Titz im internen YouTube-Interview über das Saisonfinale und die KSC-Partie
27.04.2026 - 22:26 Uhr
Titz auf der PK:
„Wir haben uns natürlich auch was überlegt: du kommst auf diese guten Außenverteidiger und der Gegner rechnet immer damit, dass du innen vorbeigehst. Wir haben es aber über außen versucht und da ist Mustafa stark. Und dann können wir auch mit den Eingaben hinter die Kette spielen und das hat er heute gut gelöst. Und dann ist er auch noch eine Option während dem Spiel, das hatten wir auch die Woche über trainiert, dass du ihn auch auf die Neun bringen kannst.
Und für uns war schon klar, dass wir trotzdem im Laufe des Spiels die Flügel wieder breit besetzen werden mit Eins-gegen-Eins-Spielern, weil wir wussten, wir treffen auf einen Gegner... ihm wird’s weh tun, wenn du Spieler bringst, die sprinten, die Eins gegen Eins gehen. Und das muss man einfach sagen: das hat heute schon das Spiel verändert.
Wir hätten auch so noch die ein oder andere Idee gehab, aber konnten wir dann nicht machen, weil der Gegner seinerseits gute Spieler vorne reingebracht hat.“
Mal kurz ein paar positive Worte zu Titz, um den Leuten die ihn ja doch häufiger mal kritisch gesehen haben in den Kopf zu setzen, das nicht alles so negativ ist.
Wir brauchen hier ein wenig mehr gute Stimmung und Laune!
Im Vergleich zu Leitl, hat man wirklich das Gefühl, das Titz akribisch arbeitet. Immer einen Plan hat, genau weiß was er will und benötigt.
Ich bin echt froh Das wir ihn haben. Am Anfang hieß es, es spielt zu offensiv und die Defensive sei dadurch vernachlässigt und schlecht. Jetzt sind wir die beste Auswärtsmannschaft, beste Rückrundenmannschaft UND haben die beste Defensive der Rückrunde!
Die Spiele sind Nicht mehr ganz so ansehnlich und ein Feuerwerk wie in der Hinrunde, dafür hab ich das gefühl, das man effektiver geworden ist und die Ergebnisse einfach passen.
Auch die Aussagen zum Anfang der Rückrunde, Titz hätte seine Lieblingsspieler kann ich nicht ganz nachvollziehen .
Ghita wurde bei keinen guten Leistungen durch Allgeier ersetzt, der das aktuell super macht.
Bundu war Anfang der Rückrunde nicht gut, woraufhin er zurecht etwas außen vor war. Jetzt zeigen Weißhaupt (kaum Leistung) und Saad (mäßige Leistung) und Bundu hat sich zurück gekämpft und wird auch eingesetzt.
Ähnliches zu Oudenne, der jetzt regelmäßig spielt, obwohl am Anfang der Saison Matsuda häufig als Titz Liebling genannt wurde.
Also alles im allen, finde ich schon das Titz sich sehr gut angepasst hat und auch ingame/gegnerspezifisch Änderungen vornehmen kann.
„Wir haben uns natürlich auch was überlegt: du kommst auf diese guten Außenverteidiger und der Gegner rechnet immer damit, dass du innen vorbeigehst. Wir haben es aber über außen versucht und da ist Mustafa stark. Und dann können wir auch mit den Eingaben hinter die Kette spielen und das hat er heute gut gelöst. Und dann ist er auch noch eine Option während dem Spiel, das hatten wir auch die Woche über trainiert, dass du ihn auch auf die Neun bringen kannst.
Und für uns war schon klar, dass wir trotzdem im Laufe des Spiels die Flügel wieder breit besetzen werden mit Eins-gegen-Eins-Spielern, weil wir wussten, wir treffen auf einen Gegner... ihm wird’s weh tun, wenn du Spieler bringst, die sprinten, die Eins gegen Eins gehen. Und das muss man einfach sagen: das hat heute schon das Spiel verändert.
Wir hätten auch so noch die ein oder andere Idee gehab, aber konnten wir dann nicht machen, weil der Gegner seinerseits gute Spieler vorne reingebracht hat.“
Mal kurz ein paar positive Worte zu Titz, um den Leuten die ihn ja doch häufiger mal kritisch gesehen haben in den Kopf zu setzen, das nicht alles so negativ ist.
Wir brauchen hier ein wenig mehr gute Stimmung und Laune!
Im Vergleich zu Leitl, hat man wirklich das Gefühl, das Titz akribisch arbeitet. Immer einen Plan hat, genau weiß was er will und benötigt.
Ich bin echt froh Das wir ihn haben. Am Anfang hieß es, es spielt zu offensiv und die Defensive sei dadurch vernachlässigt und schlecht. Jetzt sind wir die beste Auswärtsmannschaft, beste Rückrundenmannschaft UND haben die beste Defensive der Rückrunde!
Die Spiele sind Nicht mehr ganz so ansehnlich und ein Feuerwerk wie in der Hinrunde, dafür hab ich das gefühl, das man effektiver geworden ist und die Ergebnisse einfach passen.
Auch die Aussagen zum Anfang der Rückrunde, Titz hätte seine Lieblingsspieler kann ich nicht ganz nachvollziehen .
Ghita wurde bei keinen guten Leistungen durch Allgeier ersetzt, der das aktuell super macht.
Bundu war Anfang der Rückrunde nicht gut, woraufhin er zurecht etwas außen vor war. Jetzt zeigen Weißhaupt (kaum Leistung) und Saad (mäßige Leistung) und Bundu hat sich zurück gekämpft und wird auch eingesetzt.
Ähnliches zu Oudenne, der jetzt regelmäßig spielt, obwohl am Anfang der Saison Matsuda häufig als Titz Liebling genannt wurde.
Also alles im allen, finde ich schon das Titz sich sehr gut angepasst hat und auch ingame/gegnerspezifisch Änderungen vornehmen kann.
11.05.2026 - 13:23 Uhr
Zitat von OnlyH96
Ich zweifle es nicht nur an dieser Entscheidung an. Da sind Beispiele wie Okon der statt Ghita startet und Yokota der trotz schlechten Spiele immer und immer wieder zu viel Spielzeit bekommt.
Zitat von Arekon96
Ich sehe hier überhaupt keinen Zusammenhang. Die Hinrunde haben wir zu wenig Scorer über die Flügel geholt, deshalb kamen Saad und Weißhaupt. Gindorf ist und war nie ein Flügelstürmer, sondern ist als OM/HS erfolgreich. Er hätte in erster Linie mit Aseko konkurriert, der so gut ist, dass der FC Bayern ihn zurück will. Vielleicht wäre er auch mit Pichler und Källman in Konkurrenz getreten, aber letzterer hat in der Hinrunde 10 Tore gemacht. Da war schlicht kein Bedarf, selbst wenn man Gindorf auf dieser Position sieht.
Mit Taibi und Thordarson stehen außerdem zwei weitere Alternativen zur Verfügung, die im Laufe der Rückrunde aufgeblüht sind und in direkter Konkurrenz mit Gindorf gestanden hätten. Für mich bekräftigt das eher die Einschätzung des Trainerteams, dass man die Leihe nicht abgebrochen hat.
Wegen dieser Personalentscheidung das Leistungsprinzip anzuzweifeln, finde ich etwas sehr konstruiert.
Trotzdem lässt sich nicht bestreiten, dass er uns als Elfer-Joker vielleicht den ein oder anderen Punkt gerettet hätte. Würde mich freuen, wenn er noch bei uns durchstartet.
Ich sehe hier überhaupt keinen Zusammenhang. Die Hinrunde haben wir zu wenig Scorer über die Flügel geholt, deshalb kamen Saad und Weißhaupt. Gindorf ist und war nie ein Flügelstürmer, sondern ist als OM/HS erfolgreich. Er hätte in erster Linie mit Aseko konkurriert, der so gut ist, dass der FC Bayern ihn zurück will. Vielleicht wäre er auch mit Pichler und Källman in Konkurrenz getreten, aber letzterer hat in der Hinrunde 10 Tore gemacht. Da war schlicht kein Bedarf, selbst wenn man Gindorf auf dieser Position sieht.
Mit Taibi und Thordarson stehen außerdem zwei weitere Alternativen zur Verfügung, die im Laufe der Rückrunde aufgeblüht sind und in direkter Konkurrenz mit Gindorf gestanden hätten. Für mich bekräftigt das eher die Einschätzung des Trainerteams, dass man die Leihe nicht abgebrochen hat.
Wegen dieser Personalentscheidung das Leistungsprinzip anzuzweifeln, finde ich etwas sehr konstruiert.
Trotzdem lässt sich nicht bestreiten, dass er uns als Elfer-Joker vielleicht den ein oder anderen Punkt gerettet hätte. Würde mich freuen, wenn er noch bei uns durchstartet.
Ich zweifle es nicht nur an dieser Entscheidung an. Da sind Beispiele wie Okon der statt Ghita startet und Yokota der trotz schlechten Spiele immer und immer wieder zu viel Spielzeit bekommt.
Das kann ich deutlich eher nachvollziehen. Titz ist da so ziemlich das komplette Gegenteil von Leitl:
Leitl ist Pragmatiker und stellt so auf, egal wie das dann aussieht oder wie der langfristige Plan ist. Titz ist Konzepttrainer und folgt diesem Konzept, egal was drum herum passiert.
Wenn ein spielstarker ZIV gebraucht wird und Tomiak sowie Nawrocki fehlen, wird eben Leopold da eingesetzt zum Beispiel. Wenn er schnelle Innenverteidiger auf den Halbpositionen braucht, dann spielen halt Okon und Allgeier und wenn er einen Inversen RA braucht, dann spielt Yokota - unabhängig von Leistungsschwankungen.
Den Fußball an die Form einzelner Spieler anzupassen, kommt für ihn nicht in Frage.
Mich nervt das zwar oft (gerade bei Blank lange) aber der Erfolg gibt ihm recht:
- Sowohl die Tabellenplatzierung als auch der Punkteschnitt ist das beste, was wir seit dem Abstieg 2019 erreicht haben - unabhängig vom Spiel gegen Nürnberg.
- Diverse Spieler haben ihren Marktwert vervielfacht, auch unabhängig vom Aufstieg läuft also die Wertschöpfung.
- Abgesehen davon macht der Fußball auch noch Spaß
Wenn Yokota dich das nächste mal frustriert, denk einfach an an das gefürchtete Offensivtrio Nielsen, Voglsammer und Rochelt, denen wir letzte Saison viel zugucken durften.
Hilft
17.05.2026 - 20:09 Uhr
Weiß gar nicht ob ich mich über die Saison freuen soll, oder enttäuscht über Titz bin…
Immer und immer wieder die selben Fehler gemacht, die man auch dem Trainer ankreiden kann.
Auch verstehe ich nicht, weshalb man einen Källman verpflichtet, der anscheinend nicht der Typ ist, mit dem Titz was anfangen kann. Das wird doch vorher besprochen.
Auch ein Weißhaupt, Saad etc. unnötig verpflichtet.
Vielleicht holt man diesen Sommer auch Spieler, die zu dem Titz System passen…
Immer und immer wieder die selben Fehler gemacht, die man auch dem Trainer ankreiden kann.
Auch verstehe ich nicht, weshalb man einen Källman verpflichtet, der anscheinend nicht der Typ ist, mit dem Titz was anfangen kann. Das wird doch vorher besprochen.
Auch ein Weißhaupt, Saad etc. unnötig verpflichtet.
Vielleicht holt man diesen Sommer auch Spieler, die zu dem Titz System passen…
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