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Daniel Bauer [Cheftrainer]

20.12.2025 - 21:09 Uhr
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#61
22.02.2026 - 06:34 Uhr
Zitat von FlashWOB
Zitat von DoppelWobber

Ich denke du missverstehst was ich mir wünsche. Mir geht es nicht um blumige Worte oder ein schönes Konzeptpapier. Es geht mir darum, dass wir weniger abhängig von den Entscheidungen einzelner Personen sind. Sondern der Verein eine Philosophie festlegt, welche unabhängig von den Personen umgesetzt wird. Das kann gerne in die Richtung gehen, was PC beschrieben hat. Wichtig ist aber, dass es umgesetzt wird. Es braucht klare Vorgaben und Richtlinien, wie wir unsere Jugend einbauen, wie wir unseren Kader aufbauen und welche Transfers wir tätigen. Auch eine gemeinsame Identität wäre wichtig, damit jedem klar ist mit welchem Ziel wir in die Saison starten und wo langfristig die Reise hingehen soll.
All das haben wir nicht. Es wurde einmal schön erklärt und seit dem nichts unternommen, was in diese Richtung geht. Deswegen ist es auch falsch zu behaupten wir hätten eine Philosophie.


Ich verstehe, was du dir wünschst. Und ich halte den Wunsch sogar für nachvollziehbar. Mein Punkt ist nur: Genau dieser Ansatz wurde bei uns bereits versucht - mit Leitbild, klar formulierten Begriffen und einer beschriebenen Spielidee. Ganz besonders jetzt. Wir erleben die Auswirkungen live.

Das Problem ist nicht, dass man so etwas nicht aufschreiben kann. Ein Leitbild zu formulieren ist keine Kunst. Das Problem ist, dass es dadurch noch nicht funktioniert.

Du beschreibst ein System, das weniger von einzelnen Personen abhängt. In der Praxis muss aber auch so ein System zunächst von den richtigen Personen aufgebaut, getragen und durchgesetzt werden. Genau dort liegt im Profifußball meist die eigentliche Schwierigkeit. Der Engpass ist das Personal, nicht das Konzept.

Top-Performer benötigen keine klaren Vorgaben und Richtlinien. Und schon gar nicht durch Leute erstellt, die keine Top-Performer sind. Klare Vorgaben und Richtlinien sind dafür da, dass das Mittelmaß und darunter ein Mindestniveau erreicht. Mit personellem Mittelmaß und darunter ist man aber auch mit klaren Vorgaben und Richtlinien im Profifußball nicht erfolgreich.

Anders gesagt: Fußballvereine tun sich schon schwer genug damit, überhaupt dauerhaft erfolgreiche Schlüsselpersonen zu finden. Wenn man zusätzlich verlangt, dass diese auch noch perfekt zu einer bereits formulierten, in der Praxis aber noch unbewiesenen Philosophie passen, wird die Trefferquote deutlich kleiner.

Wir haben es nicht geschafft, Simonis rechtzeitig durch einen kompetenten Trainer abzulösen. Wir haben keinen gefunden. Es passte keiner. Deshalb stehen wir nun mit einem U19-Trainer auf Lehrgang da.

Übrigens: Für problematisch halte ich eine Definition, nach der nur eine funktionierende Philosophie überhaupt als Philosophie gelten darf. Denn dann hat bei Misserfolg plötzlich niemand eine Philosophie - und bei Erfolg hatte man rückblickend immer eine. Das ist als Argument zu zirkulär. Tatsache ist, dass bei uns mittels Konzept und Philosophie gearbeitet wird. Und wenn die Resultate beweisen, dass der Ansatz grundsätzlich falsch ist, dann sollte man das zur Kenntnis nehmen und nicht einfach Wörter umdefinieren.

Die entscheidende Frage bleibt für mich: Wie macht man eine noch nicht funktionierende Philosophie funktionsfähig? Durch ein Papier allein sicher nicht. Sondern durch Personen, die sportlich liefern, Entscheidungen treffen, Rückschläge überstehen und aus einem Anspruch Schritt für Schritt eine belastbare Praxis machen.

Warum dann überhaupt die Philosophie vorne an stellen und nicht die Auswahl von kompetenten Personal?

Ich komme ja aus der Wirtschaft und finde den Gedanken spannend, dass irgendwer Steve Jobs, Mark Zuckerberg oder Elon Musk zum Start klare Vorgaben, Richtlinien und Philosophie an die Hand gegeben hätte, an denen sie sich hätten halten müssen. Apple, Meta und Tesla hätte es nie gegeben. Nicht einmal ansatzweise.


Eine Welt ohne Apple, Meta & Tesla wäre sicherlich eine bessere Welt, aber das nur am Randegrins

Ich definiere ja nicht ob die Philosophie funktioniert oder nicht. Aber wenn wir bspw. PC Worte hernehmen, dann wurde davon nichts umgesetzt. Es war einzig eine PK in welcher er seine Ideen ausgeführt hat. Das ist weder Konzept, noch Philosophie, dass sind einfach nur Worthülsen.

Ich bin jetzt auch nicht der Meinung, das wir zwingend eine Philosophie brauchen um erfolgreich zu sein. Ein neuer GF, bspw. Rosen, könnte schon ausreichen. Es braucht ja vermutlich erstmal nur eine Kaderplanung die etwas langfristiger ausgerichtet ist und wir spielen zeitnah zumindest wieder International.

Das Problem was ich dann langfristig sehe, was passiert wenn diese Person dann den Verein verlässt oder es plötzlich nicht mehr läuft. In der Vergangenheit ist dann immer alles aufgebaute wieder zusammengefallen.
Deshalb würde ich mir einen tiefergreifenden Ansatz wünschen, der uns langfristig eine Richtung und klare Ziele vorgibt, an denen alle arbeiten können.
Auch bei der Kaderplanung braucht es einfach diese Langfristigkeit und zudem klare finanzielle Schranken, damit wir aufhören so sinnlos Geld zu verbrennen.
In einem solchen Rahmen können sich die Entscheider doch frei ausleben, aber eine langfristige Kaderplanung ist das mindeste was ich erwarte.

Ich glaube nicht, dass es irgendwann einen solchen Ansatz bei uns geben wir, alleine schon aus dem Grund das VW wie ein Wirtschaftsunternehmen denkt und der AR von Fußball nicht viel versteht.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#62
22.02.2026 - 07:48 Uhr
Zitat von DoppelWobber

Ich definiere ja nicht ob die Philosophie funktioniert oder nicht. Aber wenn wir bspw. PC Worte hernehmen, dann wurde davon nichts umgesetzt. Es war einzig eine PK in welcher er seine Ideen ausgeführt hat. Das ist weder Konzept, noch Philosophie, dass sind einfach nur Worthülsen.


Es war doch nicht nur eine PK. Er wurde damit ausgeschrieben, hat sich damit beworben und wurde damit eingestellt. Du solltest in Betracht ziehen, dass es am Ansatz liegt, wenn ein solcher nicht funktioniert.

Zitat von DoppelWobber
Ich bin jetzt auch nicht der Meinung, das wir zwingend eine Philosophie brauchen um erfolgreich zu sein. Ein neuer GF, bspw. Rosen, könnte schon ausreichen. Es braucht ja vermutlich erstmal nur eine Kaderplanung die etwas langfristiger ausgerichtet ist und wir spielen zeitnah zumindest wieder International.


Und ich sage auch, dass eine Philosophie hilfreich wäre. Hilfreich, aber nicht notwendig. Sie kommt eben nur nicht dadurch zustande, dass man sich im AR eine Philosophie einfallen lässt (oder eine Beratung mit der Erstellung beauftragt), dann der AR einen dazu passenden GF Sport einstellt, der einen dazu passenden Sportdirektor einstellt, der einen dazu passenden Trainer einstellt. Das wäre die Umsetzung Deiner Sicht. Da fallen mir reihenweise Gründe bei uns ein, warum das bei uns nicht funktionieren kann.

Zitat von DoppelWobber
Das Problem was ich dann langfristig sehe, was passiert wenn diese Person dann den Verein verlässt oder es plötzlich nicht mehr läuft. In der Vergangenheit ist dann immer alles aufgebaute wieder zusammengefallen.


Zunächst wären erfolgreiche Personen wie Magath, Allofs, Hecking, Labbadia etc. für uns deutlich länger haltbar gewesen. An dem Punkt, wo der Erfolg eine Delle bekommt, da liegt die Chance für Nachhaltigkeit. Nicht bevor irgendwer irgendwas geleistet hat.

Zitat von DoppelWobber
Deshalb würde ich mir einen tiefergreifenden Ansatz wünschen, der uns langfristig eine Richtung und klare Ziele vorgibt, an denen alle arbeiten können.
Auch bei der Kaderplanung braucht es einfach diese Langfristigkeit und zudem klare finanzielle Schranken, damit wir aufhören so sinnlos Geld zu verbrennen.
In einem solchen Rahmen können sich die Entscheider doch frei ausleben, aber eine langfristige Kaderplanung ist das mindeste was ich erwarte.


Wir steigen diese Saison sehr wahrscheinlich wegen dieses Ansatzes ab. Immerhin ist man da mal den Vorstellungen vieler Fans gefolgt. Das ist im Fußball allerdings meistens schlecht.

Magath hatte den Fans zu viel Macht. Hecking und Allofs waren nicht mehr gut genug. Und Labbadia lässt Rumpelfussball spielen. Aus dieser Arroganz heraus wollte man den großen Wurf - und ist direkt in der Sch… gelandet.

Zitat von DoppelWobber
Ich glaube nicht, dass es irgendwann einen solchen Ansatz bei uns geben wir, alleine schon aus dem Grund das VW wie ein Wirtschaftsunternehmen denkt und der AR von Fußball nicht viel versteht.


Dein Ansatz wurde 1:1 mit Christiansen versucht und ist krachend gescheitert. Das war vorhersehbar. Hier hat der AR nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen gedacht und es war auch kein unternehmerisch denkender Mensch im AR, sondern ausschließlich Verwalter unterschiedlicher Fallhöhe.

Ich hoffe, dass wir diesen Ansatz nie wieder bei uns sehen werden.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#63
22.02.2026 - 08:15 Uhr
Ein Trainer der nicht einmal einen Punkteschnitt vom 1 hat der von 13 Spielen grade mal 3 Siege einfährt muss man freistellen.
Worauf wartet man da?
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#64
22.02.2026 - 08:28 Uhr
Zitat von FlashWOB
Zitat von DoppelWobber

Ich definiere ja nicht ob die Philosophie funktioniert oder nicht. Aber wenn wir bspw. PC Worte hernehmen, dann wurde davon nichts umgesetzt. Es war einzig eine PK in welcher er seine Ideen ausgeführt hat. Das ist weder Konzept, noch Philosophie, dass sind einfach nur Worthülsen.


Es war doch nicht nur eine PK. Er wurde damit ausgeschrieben, hat sich damit beworben und wurde damit eingestellt. Du solltest in Betracht ziehen, dass es am Ansatz liegt, wenn ein solcher nicht funktioniert.

Zitat von DoppelWobber

Ich bin jetzt auch nicht der Meinung, das wir zwingend eine Philosophie brauchen um erfolgreich zu sein. Ein neuer GF, bspw. Rosen, könnte schon ausreichen. Es braucht ja vermutlich erstmal nur eine Kaderplanung die etwas langfristiger ausgerichtet ist und wir spielen zeitnah zumindest wieder International.


Und ich sage auch, dass eine Philosophie hilfreich wäre. Hilfreich, aber nicht notwendig. Sie kommt eben nur nicht dadurch zustande, dass man sich im AR eine Philosophie einfallen lässt (oder eine Beratung mit der Erstellung beauftragt), dann der AR einen dazu passenden GF Sport einstellt, der einen dazu passenden Sportdirektor einstellt, der einen dazu passenden Trainer einstellt. Das wäre die Umsetzung Deiner Sicht. Da fallen mir reihenweise Gründe bei uns ein, warum das bei uns nicht funktionieren kann.

Zitat von DoppelWobber

Das Problem was ich dann langfristig sehe, was passiert wenn diese Person dann den Verein verlässt oder es plötzlich nicht mehr läuft. In der Vergangenheit ist dann immer alles aufgebaute wieder zusammengefallen.


Zunächst wären erfolgreiche Personen wie Magath, Allofs, Hecking, Labbadia etc. für uns deutlich länger haltbar gewesen. An dem Punkt, wo der Erfolg eine Delle bekommt, da liegt die Chance für Nachhaltigkeit. Nicht bevor irgendwer irgendwas geleistet hat.

Zitat von DoppelWobber

Deshalb würde ich mir einen tiefergreifenden Ansatz wünschen, der uns langfristig eine Richtung und klare Ziele vorgibt, an denen alle arbeiten können.
Auch bei der Kaderplanung braucht es einfach diese Langfristigkeit und zudem klare finanzielle Schranken, damit wir aufhören so sinnlos Geld zu verbrennen.
In einem solchen Rahmen können sich die Entscheider doch frei ausleben, aber eine langfristige Kaderplanung ist das mindeste was ich erwarte.


Wir steigen diese Saison sehr wahrscheinlich wegen dieses Ansatzes ab. Immerhin ist man da mal den Vorstellungen vieler Fans gefolgt. Das ist im Fußball allerdings meistens schlecht.

Magath hatte den Fans zu viel Macht. Hecking und Allofs waren nicht mehr gut genug. Und Labbadia lässt Rumpelfussball spielen. Aus dieser Arroganz heraus wollte man den großen Wurf - und ist direkt in der Sch… gelandet.

Zitat von DoppelWobber

Ich glaube nicht, dass es irgendwann einen solchen Ansatz bei uns geben wir, alleine schon aus dem Grund das VW wie ein Wirtschaftsunternehmen denkt und der AR von Fußball nicht viel versteht.


Dein Ansatz wurde 1:1 mit Christiansen versucht und ist krachend gescheitert. Das war vorhersehbar. Hier hat der AR nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen gedacht und es war auch kein unternehmerisch denkender Mensch im AR, sondern ausschließlich Verwalter unterschiedlicher Fallhöhe.

Ich hoffe, dass wir diesen Ansatz nie wieder bei uns sehen werden.


Noch ein letztes Mal, dann lass ich es(grins):

Die Meinung, dass wir aktuell eine Philosophie haben hast du denke ich relativ exklusiv.
Der Ansatz den ich mir wünsche kann auch scheitern. Eine langfristige Kaderplanung, einbauen der Jugend, usw. Das alles sind Aspekte die nicht automatisch Erfolg bringen.
Wir haben aber nichts davon. Nur weil man PC mit der Idee einer Philosophie eingestellt hat, heißt das nicht automatisch das wir eine haben.

Deshalb ein letztes Mal: Ich wünsche mir eine umgesetzte, langfristig ausgerichtet und finanziell nachhaltige Philosophie. Sowas hatten wir noch nie und haben wir aktuell erst Recht nicht.
Wenn du diesbezüglich anderer Meinung bist, kann ich dagegen wenig sagen. Ich denke damit stehst du aber relativ alleine da. Falls noch jemand anders deine Meinung teilt, kann ich auch gerne nochmal weiter ausholen. Dir habe ich denke ich oft genug erklärt was ich mir wünsche und wieso ich deine Meinung nicht teile.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#65
22.02.2026 - 10:04 Uhr
Zitat von McCafe
Ein Trainer der nicht einmal einen Punkteschnitt vom 1 hat der von 13 Spielen grade mal 3 Siege einfährt muss man freistellen.
Worauf wartet man da?



Das Schema in Wolfsburg ist seit ewigen Zeiten immer das Gleiche. Hier wird traditionell nur in 2 Fällen gehandelt:

- man steht auf einem Abstiegsplatz

- der Pöbel (Fans) fordert öffentlich eine Entlassung


Da Bauer in großen Teilen der Fanszene aber als Heiliger gesehen wird, weil es ja so romantisch ist, dass er aus dem Verein kommt, ist da bisher nichts passiert und wird vermutlich so schnell auch nicht. Gerade den Ultras geht es teilweise weniger um den Verein. Die würden teilweise wahrscheinlich auch nen Abstieg in Kauf nehmen.
Auf dem Abstiegsplatz stehen wir auch (noch) nicht. Heute Abend könnte es aber zumindest der Relegationsplatz sein. Ob das schon reicht? Fraglich.



In diesem Verein wurde noch nie agiert. Es wird immer erst reagiert, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Auch deswegen wäre ein Abstieg so verdient wie nie zuvor.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#66
22.02.2026 - 10:22 Uhr
Vielleicht ist es ja Teil des Konzepts, nach 29 Jahren Bundesliga in diesem Sommer runterzugehen...Es ist unglaublich, dass es in Wolfsburg anscheinend keinerlei Erfolgsdruck mehr gibt. Das war mal anders.

Es wirkt, also würde der Downfall des VfL niemanden im Klub so wirklich interessieren, ein paar Spieler ausgenommen. Schlimm finde ich auch, dass aus der Fanszene seit Ewigkeiten nichts mehr kommt. Kein Druck, kein gar nichts. Auch das war nicht immer so.

Man muss jetzt Tabula Rasa machen, ansonsten geht das mit dem Klassenerhalt diesmal wirklich schief. PC ist im Sommer sowieso Geschichte. Es kann nicht sein, dass der Mann jetzt über Sein oder Nichtsein entscheidet. Man muss sofort einen erfahrenen Trainer verpflichten, der weiß, an welchen Stellschrauben jetzt gedreht werden muss, um den Abstieg zu verhindern. Bauer hatte im Dezember das Momentum auf seiner Seite und wurde befördert. Seitdem gab es einen einzigen (glücklichen) Last Minute-Sieg gegen St. Pauli. Ansonsten nur Desaster. Die Anzahl an späten Gegentoren ist unfassbar, ich bin mir zu 100% sicher, dass das in der Bundesligageschichte seinesgleichen sucht.

Ich würde sogar in Erwägung ziehen, Felix Magath bis Saisonende auf die Trainerbank zu setzen. Labbadia würde es vermutlich nur machen, wenn man ihm einen Vertrag bis 2027 anbietet. Eine weitere Option wäre Friedhelm Funkel. Ich glaube, der würde nicht ablehnen.

Im Sommer könnte man versuchen, mit Roger Schmidt plus neuem GF Sport neu zu starten. Wieder mal.

Aber erstmal muss man aufwachen. In der aktuellen Konstellation gehts diesmal in Liga 2. Nicht mal in den beiden Relegationsjahren unter Rebbe, habe ich jemals an einen Abstieg geglaubt. Ich habe hier damals jeden User, der vom bevorstehenden Abstieg geredet hat, geradezu angegriffen. Dieses mal fühlt es sich anders an.

2026/27 wäre die 30. Bundesligaspielzeit des VfL. Man kann das Ding noch retten, darf aber keine Zeit mehr verlieren.

Mein Gefühl sagt mir: Man wird das Stuttgartspiel noch abwarten. Erst danach wird etwas passieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 22.02.2026 um 10:24 Uhr bearbeitet
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#67
22.02.2026 - 11:28 Uhr
Moin moin in den nicht ganz so hohen Norden.

Von Außen betrachtet liegen hier mMn mehrere Dinge auf dem Tisch.

1. Der Trainer.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es bei euch nicht am Trainer liegt.
Hasenhütl (nachweislich guter Traianer), Simonis (talentierter Trainer), Bauer (talentierter Nachwuchstrainer mit Stallgeruch)... Jeder für sich hat gewisse Referenzen und jeder hat einen anderen Ansatz, der nicht funktioniert hat.

Eine Gemeinsnamkeit haben aber alle 3: Alle haben +/- das selbe Gerüst um Arnold, Gerhardt, Grabara, Vavro usw zur Verfügung.

Wobei das stimmt nicht einmal. Unter Hasenhütl wurde man mit gerade einmal 43 Punkten 11.
Dann verlor man mit Baku nochmal richtig Qualität auf der einen Seite und verpflichtete auf der anderene Seite hauptsächlich sehr junge Talente und Spieler mit langer Verletzungs- oder Krankheitshistorie.

Der "Toptransnfer" Souza ist für mich exemplarisch weil hier viel Geld für einen mMn maximal limitierten Spieler ausgegeben wurde.

Ergo von 68 Mio Euro wurden ca 23 für das Bedienen für Kaufoptionen bezahlt, 21 für Wintertransfers von Talenten, denene man Eingewöhnungszeit geben muss, 15 für einen schlecht gescouteten unterdurchschnittlichen 6er und 1,5 Mio Leihgebühr für einen halben Sportinvaliden.

Sprich ein Kader, der letzte Saison nicht gut performt hat, nochmal mMn geschwächt wurde performt schlechter als letzte Saison. Das sist für mich nicht verwunderlich.

2 Punkt, die einheitliche Philosophie.
Das hört man bei so vielen Vereinen von den Fans, aber viele wissen glaube ich nicht was für ein Aufwandt im. Profisport damit einhergeht.

Man gibt von oben die Prämisse aus, in welche fußballerische Marschrichtung es gehen soll. Nehmen wir jetzt nur mal exemplarisch Tiki Taka, weil man es daran gut beschreiben kann.
Also der VFL möchte Tiki Taka spielen lassen. Was bedeutet das? Für die erste Mannschaft braucht es einen Trainer, der diese Art von Fußball versteht und spieler, die die Taktik sowohl verstehen, als auch das technische Rüstzeug mitbringen.
Was ist wichtig für Tiki Taka: ganz vereinfacht gesprochen, ein unfassbabr starkes Spiel ohne Ball. Sprich sich immer anbieten, jeder will den Ball, jeder weiß in welche Räume er laufen muss. Der Ballführende Spieler muss parallel 2,3 oder sogar 4 Anspielstationen haben. Dazu die Technik und Präzision un die Pässe mit 1 oder 2 Ballkontakten zum Mitspieler, selbst unter Druck, zu spielen.
Ich traue das den wenigisten deutschen Trainern zu, weil es hier immer nur "Spiel gegen den Ball" und nicht "Spiel mit dem Ball heißt". Sprich das Trainerscouting muss stark sein und darauf aufbauend das Spielerscouting. Wenn man sich jetzt Transfers wie Souza anschaut, dann lässt es nicht nur an der allgemeinen Qualität eures Scoutings zweifeln, sondern auch dass man nach speziellen Eigenschaften, die e s dafür braucht zu suchen.

Sprich das Scouting müsste bei euch auch auf links gedreht werden.

Dann geht es weiter. Man möchte, dass sich das durch den ganzen Verein zieht. Sprich man müsste die Nachwuchstrainer in diese Richtung stark Fortbilden und/oder wieder extern nach diesen Trainerprofilen suchen. Daraufhin müssen die Nachwuchsspieler auch in das neue System eingeführt werden.

Solch eine Transformation kann Jahre brauchen. Man kann nicht sagen "Hey wir wollen uns neu erfinden, oh 2 Jahre später merkt man davon noch nicht viel, beenden wir das mal"...

Ich glaube, auf Management Ebene läuft bei euch sehr viel falsch. Aber die Konzeptfrage würde ich noch nicht abhaken, da so etwas lange brauchen kann.

Wie gesagt, zu allererst liegen eure Probleme mMn eher am Kader, denn am Trainer. Klalr könnte man versuchen die letzte Patrone "Trainerwechsel" zu verschießen. Aber ich glaube nicht, dass der viel mehr bei euch rausholen kann.

Im Sommer sollte der rKakder einmal komplett auf links gedreht werden und man sollte sich auf ein System festlegen und nach Bedarf kaufen.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#68
22.02.2026 - 12:27 Uhr
Zitat von Pottinho
Moin moin in den nicht ganz so hohen Norden.

Von Außen betrachtet liegen hier mMn mehrere Dinge auf dem Tisch.

1. Der Trainer.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es bei euch nicht am Trainer liegt.
Hasenhütl (nachweislich guter Traianer), Simonis (talentierter Trainer), Bauer (talentierter Nachwuchstrainer mit Stallgeruch)... Jeder für sich hat gewisse Referenzen und jeder hat einen anderen Ansatz, der nicht funktioniert hat.

Eine Gemeinsnamkeit haben aber alle 3: Alle haben +/- das selbe Gerüst um Arnold, Gerhardt, Grabara, Vavro usw zur Verfügung.

Wobei das stimmt nicht einmal. Unter Hasenhütl wurde man mit gerade einmal 43 Punkten 11.
Dann verlor man mit Baku nochmal richtig Qualität auf der einen Seite und verpflichtete auf der anderene Seite hauptsächlich sehr junge Talente und Spieler mit langer Verletzungs- oder Krankheitshistorie.

Der "Toptransnfer" Souza ist für mich exemplarisch weil hier viel Geld für einen mMn maximal limitierten Spieler ausgegeben wurde.

Ergo von 68 Mio Euro wurden ca 23 für das Bedienen für Kaufoptionen bezahlt, 21 für Wintertransfers von Talenten, denene man Eingewöhnungszeit geben muss, 15 für einen schlecht gescouteten unterdurchschnittlichen 6er und 1,5 Mio Leihgebühr für einen halben Sportinvaliden.

Sprich ein Kader, der letzte Saison nicht gut performt hat, nochmal mMn geschwächt wurde performt schlechter als letzte Saison. Das sist für mich nicht verwunderlich.

2 Punkt, die einheitliche Philosophie.
Das hört man bei so vielen Vereinen von den Fans, aber viele wissen glaube ich nicht was für ein Aufwandt im. Profisport damit einhergeht.

Man gibt von oben die Prämisse aus, in welche fußballerische Marschrichtung es gehen soll. Nehmen wir jetzt nur mal exemplarisch Tiki Taka, weil man es daran gut beschreiben kann.
Also der VFL möchte Tiki Taka spielen lassen. Was bedeutet das? Für die erste Mannschaft braucht es einen Trainer, der diese Art von Fußball versteht und spieler, die die Taktik sowohl verstehen, als auch das technische Rüstzeug mitbringen.
Was ist wichtig für Tiki Taka: ganz vereinfacht gesprochen, ein unfassbabr starkes Spiel ohne Ball. Sprich sich immer anbieten, jeder will den Ball, jeder weiß in welche Räume er laufen muss. Der Ballführende Spieler muss parallel 2,3 oder sogar 4 Anspielstationen haben. Dazu die Technik und Präzision un die Pässe mit 1 oder 2 Ballkontakten zum Mitspieler, selbst unter Druck, zu spielen.
Ich traue das den wenigisten deutschen Trainern zu, weil es hier immer nur "Spiel gegen den Ball" und nicht "Spiel mit dem Ball heißt". Sprich das Trainerscouting muss stark sein und darauf aufbauend das Spielerscouting. Wenn man sich jetzt Transfers wie Souza anschaut, dann lässt es nicht nur an der allgemeinen Qualität eures Scoutings zweifeln, sondern auch dass man nach speziellen Eigenschaften, die e s dafür braucht zu suchen.

Sprich das Scouting müsste bei euch auch auf links gedreht werden.

Dann geht es weiter. Man möchte, dass sich das durch den ganzen Verein zieht. Sprich man müsste die Nachwuchstrainer in diese Richtung stark Fortbilden und/oder wieder extern nach diesen Trainerprofilen suchen. Daraufhin müssen die Nachwuchsspieler auch in das neue System eingeführt werden.

Solch eine Transformation kann Jahre brauchen. Man kann nicht sagen "Hey wir wollen uns neu erfinden, oh 2 Jahre später merkt man davon noch nicht viel, beenden wir das mal"...

Ich glaube, auf Management Ebene läuft bei euch sehr viel falsch. Aber die Konzeptfrage würde ich noch nicht abhaken, da so etwas lange brauchen kann.

Wie gesagt, zu allererst liegen eure Probleme mMn eher am Kader, denn am Trainer. Klalr könnte man versuchen die letzte Patrone "Trainerwechsel" zu verschießen. Aber ich glaube nicht, dass der viel mehr bei euch rausholen kann.

Im Sommer sollte der rKakder einmal komplett auf links gedreht werden und man sollte sich auf ein System festlegen und nach Bedarf kaufen.


Ich stimme voll zu, dass unser Kader nicht gut zusammengestellt wurde und für eine Gute Platzierung so absolut nicht konkurrenzfähig ist.
Trotzdem sollte die individuelle Qualität für den Klassenerhalt reichen und Bauer selbst hat gezeigt, dass man mit diesem Kader guten und erfolgreichen Fußball spielen kann.
Doch seine Leistung ist in den letztn Wochen schlicht und ergreifend sehr schlecht und der Trend mit wenigen Ausnahmen klar negativ. Ein Trainerwechsel ist unvermeidbar, weil wir ansonsten wirklich Gefahr laufen abzusteigen.

Der neue Trainer sollte ein Feuerwehrmann mit Fokus auf der Defensive sein. Idealerweise lässt er auch gerne 3er Kette spielen. Magath & Labbadia würde ich aus unterschiedlichen Gründen kategorisch ablehnen. Thomas Reis ist evtl. der Beste verfügbare Kandidat, wobei auf ihn keines meiner Kriterien zutreffen würde.
Ich bin gespannt wer kommt und vor allem wann es soweit sein wird. Aktuell scheint man ja noch nicht handeln zu wollen.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#69
22.02.2026 - 16:18 Uhr
Hart aber verdient. 2:3, Augsburg gewinnt.

Ich verstehe es nicht.
Wir haben eine Verteidigung die schneller untergeht als ein Stein im Wasser, logische Konsequenz man verstärkt sich in der Verteidigung im Winter, wenn auch wie gewohnt am Deadlineday.
Man raubt dem FC Basel eine ihrer Säulen der Verteidigung, einen der überall Defensiv spielen kann, seit dem geht es dem FC sehr schlecht Defensiv gesehen was aber auch an anderen Aspekten hängt.
Nun hat man einen Spieler der Eingespielt, voll im Saft und willig auf eine neue Aufgabe ist und lässt ihn gegen Dortmund 90min auf der Bank. Bringt ihn gegen Leipzig in der 90 +5!!!min als Stürmer und gegen Augsburg durfte der Gute das erste Mal "Minuten" auf seiner Position als IV sammeln. Er wurde in der 90+5min eingewechselt.

Aber Jenz und Vavro, beide die Kirschen auf unserer Torte aktuell, sind die für Bauer total Logische Abwehr.
Jenz in diesem Fall sogar Offiziell als "Abwehrboss" Betitelt.

Also wie gewohnt Defensiv ins Spielgegangen. Ich sage mal es war Überraschend für jeden Fußballentfernten Zuschauer das der VFL nichts Offensiv geschissen bekommen hat als lange Bälle. Wie man als Trainerteam das vor dem Spiel nicht hat kommen sehen versteh ich nicht. Halbzeit. Anschließend gabs die mittlerweile gewohnten "Ernsten Worte" in der Kabine und wir haben einen VFL gesehen der jetzt nach vorn spielt, für ganze 5-10min? Dann kamen die ersten Einwechslungen. Ich meine, nach 65min kann man ja das ERSTE MAL WECHSELN wenn man ein ABSOLUT schlechtes Spiel spielt. Und schau mit einem Flügelspieler auf dem Flügel spielt es sich tatsächlich besser. Und dann? Abstinenz. Die sowieso Bröcklige Abwehr die mehr mit Glück als mit Können bis zur 82min nur 1 Gegentor bekommen hat bekommt den nächsten Dämpfer. Amoura der bis zum eigenen 16er als Stürmer mit verteidigt hat muss runter. Jetzt kommt Pejcinovic der ein komplett anderes Profil ist, anstatt jetzt auf 5-er Kette zu gehen... , und dazu unser 3.Wechsel im Spiel. In der 82min. Naja 87min Augsburg 2:2. Naja 90+4min Augsburg 3:2. Jetzt kann man auch mal die Abwehr umstellen, nochmal den Adjetey nh JUUUUUUUUUUTE Minute geben und der BÖÖÖRGER kriegt auch +1 für die Stats.

Das meine Damen und Herren nennt man CINEMA, aber nicht Fußballverein.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#70
22.02.2026 - 17:20 Uhr
Warum fragt ihr nicht bei thomas reis an oder roger schmidt?
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