Das Weserstadion
25.06.2012 - 19:55 Uhr
04.06.2019 - 16:53 Uhr
Zitat von Steinkogler
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
04.06.2019 - 18:15 Uhr
Wer von euch Kritikern war denn schon mal auf der Internetseite von Wiesenhof und wer war dann mal zu einer Besichtigung dort?
Und wie kann man Trikot mit Stadion verwechseln?
Und die anderen Vereine haben zu 100 % „saubere Sponsoren“
Was mir nicht passt:
Die Folge des Ganzen, wenn unser Verein wirklich für wirklich keinen spürbaren Impuls unsere einmalige Marke: WESER STADION verkauft.
Kein spürbarer Impuls:
Ein spürbarer Impuls durch den Verkauf wird nur dann erwirkt, wenn er wirklich die Wahrscheinlichkeit (zum Beispiel durch sehr gute Spieler-Käufe) deutlich erhöht, im nächsten Jahr international zu sein.
Dadurch hätten wir dann eine starke Steigerung der Spieler-Marktwerte, entsprechend effektivere Verkäufe und Einnahmen durch bessere Auslastung unseres meinetwegen dann „Wohninvest Weser Stadion‘s“ ...
Das wäre ein Impuls dafür müsste jeder Werder-Fan sein.
Schließlich gehören wir nicht ins untere Tabellen-Drittel, auch nicht mit unserem Kader-Marktwert.
Wenn nicht jetzt, wann sollen wir mal wieder angreifen?
Ich will nicht bis 2070 warten, bis ich unseren Verein wieder da sehe wo er tatsächlich hingehört.
Und wie kann man Trikot mit Stadion verwechseln?
Und die anderen Vereine haben zu 100 % „saubere Sponsoren“
Was mir nicht passt:
Die Folge des Ganzen, wenn unser Verein wirklich für wirklich keinen spürbaren Impuls unsere einmalige Marke: WESER STADION verkauft.
Kein spürbarer Impuls:
Ein spürbarer Impuls durch den Verkauf wird nur dann erwirkt, wenn er wirklich die Wahrscheinlichkeit (zum Beispiel durch sehr gute Spieler-Käufe) deutlich erhöht, im nächsten Jahr international zu sein.
Dadurch hätten wir dann eine starke Steigerung der Spieler-Marktwerte, entsprechend effektivere Verkäufe und Einnahmen durch bessere Auslastung unseres meinetwegen dann „Wohninvest Weser Stadion‘s“ ...
Das wäre ein Impuls dafür müsste jeder Werder-Fan sein.
Schließlich gehören wir nicht ins untere Tabellen-Drittel, auch nicht mit unserem Kader-Marktwert.
Wenn nicht jetzt, wann sollen wir mal wieder angreifen?
Ich will nicht bis 2070 warten, bis ich unseren Verein wieder da sehe wo er tatsächlich hingehört.
04.06.2019 - 19:27 Uhr
Zitat von WerderHoern
Wer von euch Kritikern war denn schon mal auf der Internetseite von Wiesenhof und wer war dann mal zu einer Besichtigung dort?
Und wie kann man Trikot mit Stadion verwechseln?
Und die anderen Vereine haben zu 100 % „saubere Sponsoren“
Was mir nicht passt:
Die Folge des Ganzen, wenn unser Verein wirklich für wirklich keinen spürbaren Impuls unsere einmalige Marke: WESER STADION verkauft.
Kein spürbarer Impuls:
Ein spürbarer Impuls durch den Verkauf wird nur dann erwirkt, wenn er wirklich die Wahrscheinlichkeit (zum Beispiel durch sehr gute Spieler-Käufe) deutlich erhöht, im nächsten Jahr international zu sein.
Dadurch hätten wir dann eine starke Steigerung der Spieler-Marktwerte, entsprechend effektivere Verkäufe und Einnahmen durch bessere Auslastung unseres meinetwegen dann „Wohninvest Weser Stadion‘s“ ...
Das wäre ein Impuls dafür müsste jeder Werder-Fan sein.
Schließlich gehören wir nicht ins untere Tabellen-Drittel, auch nicht mit unserem Kader-Marktwert.
Wenn nicht jetzt, wann sollen wir mal wieder angreifen?
Ich will nicht bis 2070 warten, bis ich unseren Verein wieder da sehe wo er tatsächlich hingehört.
Wer von euch Kritikern war denn schon mal auf der Internetseite von Wiesenhof und wer war dann mal zu einer Besichtigung dort?
Und wie kann man Trikot mit Stadion verwechseln?
Und die anderen Vereine haben zu 100 % „saubere Sponsoren“
Was mir nicht passt:
Die Folge des Ganzen, wenn unser Verein wirklich für wirklich keinen spürbaren Impuls unsere einmalige Marke: WESER STADION verkauft.
Kein spürbarer Impuls:
Ein spürbarer Impuls durch den Verkauf wird nur dann erwirkt, wenn er wirklich die Wahrscheinlichkeit (zum Beispiel durch sehr gute Spieler-Käufe) deutlich erhöht, im nächsten Jahr international zu sein.
Dadurch hätten wir dann eine starke Steigerung der Spieler-Marktwerte, entsprechend effektivere Verkäufe und Einnahmen durch bessere Auslastung unseres meinetwegen dann „Wohninvest Weser Stadion‘s“ ...
Das wäre ein Impuls dafür müsste jeder Werder-Fan sein.
Schließlich gehören wir nicht ins untere Tabellen-Drittel, auch nicht mit unserem Kader-Marktwert.
Wenn nicht jetzt, wann sollen wir mal wieder angreifen?
Ich will nicht bis 2070 warten, bis ich unseren Verein wieder da sehe wo er tatsächlich hingehört.
Naja, saubere Sponsoren haben die anderen auch nicht( VW, ok den haben wir auch, Audi etc...) .
Fakt ist, dass für den damaligen Stadionumbau eine Deckungslücke von 3 Mio jährlich entstanden ist. Wärst du bereit ca 35 Prozent mehr für deine Karten zu bezahlen?
Wenn durch diese Deckungslücke ein Vertag von ich sag mal Maxi Eggestein nicht verlängert werden könnte und der dann für n Appel und n Ei nach Hoffenheim wechselt, wie groß wäre der Aufschrei?
30 Mio entspricht 2 mal den Kauf von Davy Klaassen
Zum Thema Wiesenhof: wenn ihr euren Grill anschmeisst, glaubt ihr euer Fleisch kommt nur von glücklichen Weidetieren bayerischer Almen? Ich kenne viele Leute die sagen, sie lehnen Wiesenhof ab und treffe sie anschließend in großen deutschen Discountern Fleisch kaufen.
05.06.2019 - 10:32 Uhr
Zitat von TheSuperdude
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Zitat von Steinkogler
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
05.06.2019 - 11:19 Uhr
Schade, dass wir das Stadion schon selbst saniert haben. Was man sich da hätte sparen können
Aber wartet mal ab, bis Wohninvest dann Werder aus dem Stadion wirft und nach neuen potenteren Mietern sucht..
Ja, ähm, Wohninvest, kenn ich nicht, will ich nicht kennen, aber ist bestimmt nicht geil.
Danke @Vela7 für den lehrreichen Beitrag. Ich mein, jeder weiß ungefähr, was da falsch läuft, aber du hast es schön und selbst für Laien wie mich nachvollziehbar auf den Punkt gebracht. Wenn's nicht so'n bescheidenes Thema wäre, gäbe es auch mehr als nur eine positive Bewertung
Aber wartet mal ab, bis Wohninvest dann Werder aus dem Stadion wirft und nach neuen potenteren Mietern sucht..
Ja, ähm, Wohninvest, kenn ich nicht, will ich nicht kennen, aber ist bestimmt nicht geil.
Danke @Vela7 für den lehrreichen Beitrag. Ich mein, jeder weiß ungefähr, was da falsch läuft, aber du hast es schön und selbst für Laien wie mich nachvollziehbar auf den Punkt gebracht. Wenn's nicht so'n bescheidenes Thema wäre, gäbe es auch mehr als nur eine positive Bewertung
05.06.2019 - 12:50 Uhr
Zitat von Vela7
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
Zitat von TheSuperdude
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Zitat von Steinkogler
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
Werder muss hier den Spagat zwischen (Neo)liberalen Sponsoren (direkte Einnahmen) und einer sozialen Einstellung (PR) machen. Der Verein in seiner Größe und seinen Mitgliedern selbst wird von einer möglichst wirtschaftsliberalen Politik eher profitieren, als von einer möglichst sozialen. Wenn ein Filbry sich mit einem Geschäftsführer von Wohninvest unterhält, dann unterhalten sich in erster Linie 2 Geschäftsleute, keine Sozialarbeiter.
Ich bin nicht gutmütig genug, um zu glauben, dass soziales Arrangement von großen Firmen, wie Fußballvereinen, über reine, eigennützige PR hinaus geht.
Um so zu denken, muss man die Praxis von Wohninvest nicht gut heißen. Allerdings würde vielen Fans ein wenig Realismus auch nicht schaden. Kein einziger Bundesligist hat einen Sponsor, den man nicht bedenkenlos als Kapitalisten bezeichnen könnte. Und selbst die meisten sozialen Einrichtungen leben nur, weil die Kapitalisten Ihnen Geld zuschieben, um damit Ihren eigenen Umsatz, durch positive PR anzukurbeln.
Das ist ein Kreislauf den du nicht durchbrechen kannst, ohne dabei unsere Marktwirtschaft radikal umzukrempeln.
05.06.2019 - 13:17 Uhr
Das Problem ist, dass der Wohnungsmarkt alle Menschen unmittelbar trifft. In meinen Augen kann und sollte ein Verein wie Werder Bremen da klar ablehnen und höflich darauf verweisen, dass man aufgrund der eigenen Standards eine Zusammenarbeit ausschließt. Beim Thema Sponsoren ist Werder aber echt naiv unterwegs:
Wiesenhof mitten in einem gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit beim Fleischverzehr sowie klar vorhandener schlechter PR bzw. einem schlechten Image des Unternehmens.
Wohninvest genau dann, wenn die Wohnungsnot neben dem Klimawandel sowie der Digitalisierung DAS gesellschaftliche Thema ist. Auch hier wieder ein schlechter Ruf und ein vorprogrammierter Shitstorm.
Wenn man wollte, könnte man auch noch die Targobank zur Zeiten der Finanzkrise oder b-win als das Tippen in Deutschland abseits von Lotto noch verboten war, nennen.
All das führt für mich zu der Frage: Gibt es bei Werder kein CSR sowie keinen Mitarbeiter, der genau das analysiert? In diesem Zusammenhang muss sich Werder halt leider den Vorwurf der "alten weiße Männer Wirtschaft" gefallen lassen. Es macht den Eindruck, als wäre man eben nur von Zahlen getrieben und lasse gewisse Aspekte unter den Tisch fallen oder hat sie, was genauso Banane wäre, erst gar nicht auf dem Schirm. Ich persönlich habe mehr vom SVW erwartet und muss diese Haltung wohl überdenken.
Wiesenhof mitten in einem gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit beim Fleischverzehr sowie klar vorhandener schlechter PR bzw. einem schlechten Image des Unternehmens.
Wohninvest genau dann, wenn die Wohnungsnot neben dem Klimawandel sowie der Digitalisierung DAS gesellschaftliche Thema ist. Auch hier wieder ein schlechter Ruf und ein vorprogrammierter Shitstorm.
Wenn man wollte, könnte man auch noch die Targobank zur Zeiten der Finanzkrise oder b-win als das Tippen in Deutschland abseits von Lotto noch verboten war, nennen.
All das führt für mich zu der Frage: Gibt es bei Werder kein CSR sowie keinen Mitarbeiter, der genau das analysiert? In diesem Zusammenhang muss sich Werder halt leider den Vorwurf der "alten weiße Männer Wirtschaft" gefallen lassen. Es macht den Eindruck, als wäre man eben nur von Zahlen getrieben und lasse gewisse Aspekte unter den Tisch fallen oder hat sie, was genauso Banane wäre, erst gar nicht auf dem Schirm. Ich persönlich habe mehr vom SVW erwartet und muss diese Haltung wohl überdenken.
05.06.2019 - 13:34 Uhr
Danke @Vela-7
Beides gute Beiträge, schließe mich da total an.
Ich war irgendwo immer Stolz auf meinen Herzensverein, dass dieser so sozial engagiert ist. Im Übrigen bekam ich schon sehr oft dafür positives Feedback, teils auch von Fußball-Laien, was Werder doch für ein toller Verein ist. Mit solchen Sponsoren macht man sich aber das eigene Image kaputt.
Wobei ich zur Thematik sagen muss, nur ein Umdenken sowohl politisch als auch in der Bevölkerung führt zu Veränderungen. Sowohl im Thema Nachhaltigkeit (food) oder im Mietwahnsinn.
Vielleicht regt aber gerade ein solches ins Schaufenster stellen auch dazu an weiter darüber zu diskutieren und positive Lösungen zu finden? könnte aber auch mehr Wunschdenken meierseits sein
Beides gute Beiträge, schließe mich da total an.
Ich war irgendwo immer Stolz auf meinen Herzensverein, dass dieser so sozial engagiert ist. Im Übrigen bekam ich schon sehr oft dafür positives Feedback, teils auch von Fußball-Laien, was Werder doch für ein toller Verein ist. Mit solchen Sponsoren macht man sich aber das eigene Image kaputt.
Wobei ich zur Thematik sagen muss, nur ein Umdenken sowohl politisch als auch in der Bevölkerung führt zu Veränderungen. Sowohl im Thema Nachhaltigkeit (food) oder im Mietwahnsinn.
Vielleicht regt aber gerade ein solches ins Schaufenster stellen auch dazu an weiter darüber zu diskutieren und positive Lösungen zu finden? könnte aber auch mehr Wunschdenken meierseits sein
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hollinho am 05.06.2019 um 13:37 Uhr bearbeitet
05.06.2019 - 13:43 Uhr
Zitat von Vela7
Das Problem ist, dass der Wohnungsmarkt alle Menschen unmittelbar trifft. In meinen Augen kann und sollte ein Verein wie Werder Bremen da klar ablehnen und höflich darauf verweisen, dass man aufgrund der eigenen Standards eine Zusammenarbeit ausschließt. Beim Thema Sponsoren ist Werder aber echt naiv unterwegs:
Wiesenhof mitten in einem gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit beim Fleischverzehr sowie klar vorhandener schlechter PR bzw. einem schlechten Image des Unternehmens.
Wohninvest genau dann, wenn die Wohnungsnot neben dem Klimawandel sowie der Digitalisierung DAS gesellschaftliche Thema ist. Auch hier wieder ein schlechter Ruf und ein vorprogrammierter Shitstorm.
Wenn man wollte, könnte man auch noch die Targobank zur Zeiten der Finanzkrise oder b-win als das Tippen in Deutschland abseits von Lotto noch verboten war, nennen.
All das führt für mich zu der Frage: Gibt es bei Werder kein CSR sowie keinen Mitarbeiter, der genau das analysiert? In diesem Zusammenhang muss sich Werder halt leider den Vorwurf der "alten weiße Männer Wirtschaft" gefallen lassen. Es macht den Eindruck, als wäre man eben nur von Zahlen getrieben und lasse gewisse Aspekte unter den Tisch fallen oder hat sie, was genauso Banane wäre, erst gar nicht auf dem Schirm. Ich persönlich habe mehr vom SVW erwartet und muss diese Haltung wohl überdenken.
Das Problem ist, dass der Wohnungsmarkt alle Menschen unmittelbar trifft. In meinen Augen kann und sollte ein Verein wie Werder Bremen da klar ablehnen und höflich darauf verweisen, dass man aufgrund der eigenen Standards eine Zusammenarbeit ausschließt. Beim Thema Sponsoren ist Werder aber echt naiv unterwegs:
Wiesenhof mitten in einem gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit beim Fleischverzehr sowie klar vorhandener schlechter PR bzw. einem schlechten Image des Unternehmens.
Wohninvest genau dann, wenn die Wohnungsnot neben dem Klimawandel sowie der Digitalisierung DAS gesellschaftliche Thema ist. Auch hier wieder ein schlechter Ruf und ein vorprogrammierter Shitstorm.
Wenn man wollte, könnte man auch noch die Targobank zur Zeiten der Finanzkrise oder b-win als das Tippen in Deutschland abseits von Lotto noch verboten war, nennen.
All das führt für mich zu der Frage: Gibt es bei Werder kein CSR sowie keinen Mitarbeiter, der genau das analysiert? In diesem Zusammenhang muss sich Werder halt leider den Vorwurf der "alten weiße Männer Wirtschaft" gefallen lassen. Es macht den Eindruck, als wäre man eben nur von Zahlen getrieben und lasse gewisse Aspekte unter den Tisch fallen oder hat sie, was genauso Banane wäre, erst gar nicht auf dem Schirm. Ich persönlich habe mehr vom SVW erwartet und muss diese Haltung wohl überdenken.
Ich bin was Wohninvest angeht komplett bei dir. Ich befürchte das alles hat auch bei Werder jemand analysiert und ist zu dem Schluss gekommen: Nach einem kurzen Aufschrei wird sich die Situation beruhigen und alles ist gut. Ich befürchte, dass das am Ende auch so aufgehen wird denn: Mit Fan-Liebe kann man das machen.
Ich will das jetzt garnet weiter ausführen. Es gibt viele Beispiele, wo die Fan-Liebe über alle Maße kommerzialisiert wurde.
Fügt man deiner Auflistung noch KIK hinzu bekommt man wirklich Haarausfall bei Bremens Sponsorenwahl.
Wie du lieber @Vela-7 habe auch ich mehr erwartet.
Bis dann im Wohninvest-Weserstadion! Juhhuuuuuu
05.06.2019 - 14:57 Uhr
@FredBull
Wir sind da anscheinend einer Meinung.
Ich persönlich werde meine "Liebe" zum Verein jetzt nun auch nicht begraben, werde aber halt darauf hinweisen, dass Werder nicht so sozial ist, wie man es gerne wäre, sondern diesen Status bei gewissen monetären Entscheidungen unterordnet.
Wir sind da anscheinend einer Meinung.
Ich persönlich werde meine "Liebe" zum Verein jetzt nun auch nicht begraben, werde aber halt darauf hinweisen, dass Werder nicht so sozial ist, wie man es gerne wäre, sondern diesen Status bei gewissen monetären Entscheidungen unterordnet.
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