Das Weserstadion
25.06.2012 - 19:55 Uhr
05.06.2019 - 16:07 Uhr
Zitat von Zypo1987
Werder muss hier den Spagat zwischen (Neo)liberalen Sponsoren (direkte Einnahmen) und einer sozialen Einstellung (PR) machen. Der Verein in seiner Größe und seinen Mitgliedern selbst wird von einer möglichst wirtschaftsliberalen Politik eher profitieren, als von einer möglichst sozialen. Wenn ein Filbry sich mit einem Geschäftsführer von Wohninvest unterhält, dann unterhalten sich in erster Linie 2 Geschäftsleute, keine Sozialarbeiter.
Ich bin nicht gutmütig genug, um zu glauben, dass soziales Arrangement von großen Firmen, wie Fußballvereinen, über reine, eigennützige PR hinaus geht.
Um so zu denken, muss man die Praxis von Wohninvest nicht gut heißen. Allerdings würde vielen Fans ein wenig Realismus auch nicht schaden. Kein einziger Bundesligist hat einen Sponsor, den man nicht bedenkenlos als Kapitalisten bezeichnen könnte. Und selbst die meisten sozialen Einrichtungen leben nur, weil die Kapitalisten Ihnen Geld zuschieben, um damit Ihren eigenen Umsatz, durch positive PR anzukurbeln.
Das ist ein Kreislauf den du nicht durchbrechen kannst, ohne dabei unsere Marktwirtschaft radikal umzukrempeln.
Zitat von Vela7
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
Zitat von TheSuperdude
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Zitat von Steinkogler
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
Werder muss hier den Spagat zwischen (Neo)liberalen Sponsoren (direkte Einnahmen) und einer sozialen Einstellung (PR) machen. Der Verein in seiner Größe und seinen Mitgliedern selbst wird von einer möglichst wirtschaftsliberalen Politik eher profitieren, als von einer möglichst sozialen. Wenn ein Filbry sich mit einem Geschäftsführer von Wohninvest unterhält, dann unterhalten sich in erster Linie 2 Geschäftsleute, keine Sozialarbeiter.
Ich bin nicht gutmütig genug, um zu glauben, dass soziales Arrangement von großen Firmen, wie Fußballvereinen, über reine, eigennützige PR hinaus geht.
Um so zu denken, muss man die Praxis von Wohninvest nicht gut heißen. Allerdings würde vielen Fans ein wenig Realismus auch nicht schaden. Kein einziger Bundesligist hat einen Sponsor, den man nicht bedenkenlos als Kapitalisten bezeichnen könnte. Und selbst die meisten sozialen Einrichtungen leben nur, weil die Kapitalisten Ihnen Geld zuschieben, um damit Ihren eigenen Umsatz, durch positive PR anzukurbeln.
Das ist ein Kreislauf den du nicht durchbrechen kannst, ohne dabei unsere Marktwirtschaft radikal umzukrempeln.
Sorry, ist mir zu unkomplett und viel zu einfach erklärt oder eben gar nicht einfach zu erklären. Die aktuelle Wohnmisere jetzt praktisch ausschließlich der Immobilienwelt in die Schuhe zu schieben ist falsch, unfair und nicht differenziert. Der Zuzug von mehreren Millionen Menschen seit 2015 hat die Wohnungskrise hauptursächlich verschärft. Ich weiß, das will keiner hören, gehört aber bei der Problembeschreibung ganz eindeutig dazu, vor allem weil es ja wieder passieren kann und Deutschland ganz klar ein Einwanderungsland geworden ist. Ohne politische Agitation oder Konnotation ist das erstmal ganz wichtig festzuhalten. Zumal die zugereisten Menschen dann auch noch um die Wohnungen im unteren Mietspiegel konkurrieren. Dafür kann die Wohnungswirtschaft gar nichts, dafür können alle Menschen die es betrifft natürlich auch nichts. Das ist aber deshalb wichtig festzuhalten, weil Afrika bevölkerungstechnisch explodiert und die Migration nach Europa ein ganz wichtiges Ventil sein wird. Eine Realität, die weder ausgeblendet noch missbraucht werden darf. Keiner will eine Festung Europa, aber auch keiner will Trabantenstädte und Banlieus in jeder Vor- und Zwischenstadt.
Man muss sich vorbereiten, wir brauchen gewaltige Bauanreize. Die gibt es politisch aber viel zu wenig, im Gegenteil, dafür Auflagen ohne Ende und Enteignungsfantasien von Kinderpolitikern aus dem Sandkasten. Hier brauchen wir mehr Wettbewerb = Mehr Wohnungen. Also keine Gesetz wie die Mietpreisbremse, die wohl gemeint ist, aber nichts bringt, außer dem Gegenteil. Blablabla usw. und sofort. Ist mir ein wichtiges Thema, ganz klar. Schlaubergervorträge bringen uns hierbei nicht weiter.
Politik baut ganz sicher keine Wohnungen, das machen nur diese „dummen“ Privaten und Wohnbauunternehmen. Je mehr Wettbewerb hier desto besser. Je höher das Angebot an Wohnung, desto günstiger der Preis. Simpel und das einzige was funktionieren wird. Wir brauchen nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr. Dagegen kann man gern anschreiben so viel man will, aber was will man dem schon entgegensetzen? Planwirtschaft?
Richtig ist auch, es gibt „schwarze Schafe“, wie die von Vela beschriebenen, kann man nicht abstreiten, dieses „wirtschaften“ ist aktuell für wahr kontraproduktiv, aber dennoch meistens legal. Es gibt aber auch viele andere, die sozial oder fair vermieten, wahrscheinlich sogar die aller meisten. Pauschalisieren taugt einfach nichts. Auch wenn es vielleicht ins politische Weltbild passt, sorry Vela und Quote, ich weiß ja wo Eure Herzen schlagen und ich schätze Eure Beiträge i. d. R. immer sehr!
Fickler hatte übrigens ein Verfahren wegen Untreue am laufen, das er noch wegen seinen Tätigkeiten als Beschäftigter bei der Sparkasse an den Hacken hatte. Das hatte mit der Wohninvest rein gar nichts zu tun und kann denen auch nicht angelastet werden. Aber genau das hat Vela in seinem dritten Absatz gewollt, oder ungewollt, keine Ahnung, zum Ausdruck gebracht. So finde ich das nicht okay, das sind dann quasi auch FakeNews, die wohninvest etwas ankreiden, wo sie gar nichts mit zu tun haben. Zudem ist Fickler, der heisst wirklich so, auch gar nicht mehr GF bei Wohninvest angestellt. CEO ist wieder Dingsbums Panzer, der das Unternehmen auch gegründet hat.
Just a few Cents zu dem Thema. Ich weiß Leute, um solch komplexen Themen gerecht zu werden, bedarf es mehr als 3- oder 4-Absätzer in solchen Foren, wo es doch eigentlich um etwas ganz anderes gehen sollte. Ich wollte aber auch andere wichtige Dinge dazu beitragen.
Interessant ist die im Internet letzte zugängliche Bilanz der Wohninvest (2016). Praktisch kein Eigenkapital. Bläst das Unternehmen in eine riesen Blase, die irgendwann platzt? Für die Weser Stadion GmbH will ich es jedenfalls nicht hoffen.
P.s.: Grundsätzlich bin ich gegen jeden staatlichen Zwang. Aber man sollte Supermärkte wie Aldi, Lidl und Penny usw. verpflichten, nur noch 3 – 4 stöckig zu bauen. Die Supermärkte verbrauchen so viel Platz, da kann man auch gut in die Höhe bauen. Zweitens stehen die Parkplätze auch oft halbleer, womit das Parkproblem auch gleich gelöst wäre… Aber was weiß ich schon…
05.06.2019 - 16:56 Uhr
Zitat von TheSuperdude
Sorry, ist mir zu unkomplett und viel zu einfach erklärt oder eben gar nicht einfach zu erklären. Die aktuelle Wohnmisere jetzt praktisch ausschließlich der Immobilienwelt in die Schuhe zu schieben ist falsch, unfair und nicht differenziert. Der Zuzug von mehreren Millionen Menschen seit 2015 hat die Wohnungskrise hauptursächlich verschärft. Ich weiß, das will keiner hören, gehört aber bei der Problembeschreibung ganz eindeutig dazu, vor allem weil es ja wieder passieren kann und Deutschland ganz klar ein Einwanderungsland geworden ist. Ohne politische Agitation oder Konnotation ist das erstmal ganz wichtig festzuhalten. Zumal die zugereisten Menschen dann auch noch um die Wohnungen im unteren Mietspiegel konkurrieren. Dafür kann die Wohnungswirtschaft gar nichts, dafür können alle Menschen die es betrifft natürlich auch nichts. Das ist aber deshalb wichtig festzuhalten, weil Afrika bevölkerungstechnisch explodiert und die Migration nach Europa ein ganz wichtiges Ventil sein wird. Eine Realität, die weder ausgeblendet noch missbraucht werden darf. Keiner will eine Festung Europa, aber auch keiner will Trabantenstädte und Banlieus in jeder Vor- und Zwischenstadt.
Man muss sich vorbereiten, wir brauchen gewaltige Bauanreize. Die gibt es politisch aber viel zu wenig, im Gegenteil, dafür Auflagen ohne Ende und Enteignungsfantasien von Kinderpolitikern aus dem Sandkasten. Hier brauchen wir mehr Wettbewerb = Mehr Wohnungen. Also keine Gesetz wie die Mietpreisbremse, die wohl gemeint ist, aber nichts bringt, außer dem Gegenteil. Blablabla usw. und sofort. Ist mir ein wichtiges Thema, ganz klar. Schlaubergervorträge bringen uns hierbei nicht weiter.
Politik baut ganz sicher keine Wohnungen, das machen nur diese „dummen“ Privaten und Wohnbauunternehmen. Je mehr Wettbewerb hier desto besser. Je höher das Angebot an Wohnung, desto günstiger der Preis. Simpel und das einzige was funktionieren wird. Wir brauchen nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr. Dagegen kann man gern anschreiben so viel man will, aber was will man dem schon entgegensetzen? Planwirtschaft?
Richtig ist auch, es gibt „schwarze Schafe“, wie die von Vela beschriebenen, kann man nicht abstreiten, dieses „wirtschaften“ ist aktuell für wahr kontraproduktiv, aber dennoch meistens legal. Es gibt aber auch viele andere, die sozial oder fair vermieten, wahrscheinlich sogar die aller meisten. Pauschalisieren taugt einfach nichts. Auch wenn es vielleicht ins politische Weltbild passt, sorry Vela und Quote, ich weiß ja wo Eure Herzen schlagen und ich schätze Eure Beiträge i. d. R. immer sehr!
Fickler hatte übrigens ein Verfahren wegen Untreue am laufen, das er noch wegen seinen Tätigkeiten als Beschäftigter bei der Sparkasse an den Hacken hatte. Das hatte mit der Wohninvest rein gar nichts zu tun und kann denen auch nicht angelastet werden. Aber genau das hat Vela in seinem dritten Absatz gewollt, oder ungewollt, keine Ahnung, zum Ausdruck gebracht. So finde ich das nicht okay, das sind dann quasi auch FakeNews, die wohninvest etwas ankreiden, wo sie gar nichts mit zu tun haben. Zudem ist Fickler, der heisst wirklich so, auch gar nicht mehr GF bei Wohninvest angestellt. CEO ist wieder Dingsbums Panzer, der das Unternehmen auch gegründet hat.
Just a few Cents zu dem Thema. Ich weiß Leute, um solch komplexen Themen gerecht zu werden, bedarf es mehr als 3- oder 4-Absätzer in solchen Foren, wo es doch eigentlich um etwas ganz anderes gehen sollte. Ich wollte aber auch andere wichtige Dinge dazu beitragen.
Interessant ist die im Internet letzte zugängliche Bilanz der Wohninvest (2016). Praktisch kein Eigenkapital. Bläst das Unternehmen in eine riesen Blase, die irgendwann platzt? Für die Weser Stadion GmbH will ich es jedenfalls nicht hoffen.
P.s.: Grundsätzlich bin ich gegen jeden staatlichen Zwang. Aber man sollte Supermärkte wie Aldi, Lidl und Penny usw. verpflichten, nur noch 3 – 4 stöckig zu bauen. Die Supermärkte verbrauchen so viel Platz, da kann man auch gut in die Höhe bauen. Zweitens stehen die Parkplätze auch oft halbleer, womit das Parkproblem auch gleich gelöst wäre… Aber was weiß ich schon…
Zitat von Zypo1987
Werder muss hier den Spagat zwischen (Neo)liberalen Sponsoren (direkte Einnahmen) und einer sozialen Einstellung (PR) machen. Der Verein in seiner Größe und seinen Mitgliedern selbst wird von einer möglichst wirtschaftsliberalen Politik eher profitieren, als von einer möglichst sozialen. Wenn ein Filbry sich mit einem Geschäftsführer von Wohninvest unterhält, dann unterhalten sich in erster Linie 2 Geschäftsleute, keine Sozialarbeiter.
Ich bin nicht gutmütig genug, um zu glauben, dass soziales Arrangement von großen Firmen, wie Fußballvereinen, über reine, eigennützige PR hinaus geht.
Um so zu denken, muss man die Praxis von Wohninvest nicht gut heißen. Allerdings würde vielen Fans ein wenig Realismus auch nicht schaden. Kein einziger Bundesligist hat einen Sponsor, den man nicht bedenkenlos als Kapitalisten bezeichnen könnte. Und selbst die meisten sozialen Einrichtungen leben nur, weil die Kapitalisten Ihnen Geld zuschieben, um damit Ihren eigenen Umsatz, durch positive PR anzukurbeln.
Das ist ein Kreislauf den du nicht durchbrechen kannst, ohne dabei unsere Marktwirtschaft radikal umzukrempeln.
Zitat von Vela7
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
Zitat von TheSuperdude
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Zitat von Steinkogler
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
Werder muss hier den Spagat zwischen (Neo)liberalen Sponsoren (direkte Einnahmen) und einer sozialen Einstellung (PR) machen. Der Verein in seiner Größe und seinen Mitgliedern selbst wird von einer möglichst wirtschaftsliberalen Politik eher profitieren, als von einer möglichst sozialen. Wenn ein Filbry sich mit einem Geschäftsführer von Wohninvest unterhält, dann unterhalten sich in erster Linie 2 Geschäftsleute, keine Sozialarbeiter.
Ich bin nicht gutmütig genug, um zu glauben, dass soziales Arrangement von großen Firmen, wie Fußballvereinen, über reine, eigennützige PR hinaus geht.
Um so zu denken, muss man die Praxis von Wohninvest nicht gut heißen. Allerdings würde vielen Fans ein wenig Realismus auch nicht schaden. Kein einziger Bundesligist hat einen Sponsor, den man nicht bedenkenlos als Kapitalisten bezeichnen könnte. Und selbst die meisten sozialen Einrichtungen leben nur, weil die Kapitalisten Ihnen Geld zuschieben, um damit Ihren eigenen Umsatz, durch positive PR anzukurbeln.
Das ist ein Kreislauf den du nicht durchbrechen kannst, ohne dabei unsere Marktwirtschaft radikal umzukrempeln.
Sorry, ist mir zu unkomplett und viel zu einfach erklärt oder eben gar nicht einfach zu erklären. Die aktuelle Wohnmisere jetzt praktisch ausschließlich der Immobilienwelt in die Schuhe zu schieben ist falsch, unfair und nicht differenziert. Der Zuzug von mehreren Millionen Menschen seit 2015 hat die Wohnungskrise hauptursächlich verschärft. Ich weiß, das will keiner hören, gehört aber bei der Problembeschreibung ganz eindeutig dazu, vor allem weil es ja wieder passieren kann und Deutschland ganz klar ein Einwanderungsland geworden ist. Ohne politische Agitation oder Konnotation ist das erstmal ganz wichtig festzuhalten. Zumal die zugereisten Menschen dann auch noch um die Wohnungen im unteren Mietspiegel konkurrieren. Dafür kann die Wohnungswirtschaft gar nichts, dafür können alle Menschen die es betrifft natürlich auch nichts. Das ist aber deshalb wichtig festzuhalten, weil Afrika bevölkerungstechnisch explodiert und die Migration nach Europa ein ganz wichtiges Ventil sein wird. Eine Realität, die weder ausgeblendet noch missbraucht werden darf. Keiner will eine Festung Europa, aber auch keiner will Trabantenstädte und Banlieus in jeder Vor- und Zwischenstadt.
Man muss sich vorbereiten, wir brauchen gewaltige Bauanreize. Die gibt es politisch aber viel zu wenig, im Gegenteil, dafür Auflagen ohne Ende und Enteignungsfantasien von Kinderpolitikern aus dem Sandkasten. Hier brauchen wir mehr Wettbewerb = Mehr Wohnungen. Also keine Gesetz wie die Mietpreisbremse, die wohl gemeint ist, aber nichts bringt, außer dem Gegenteil. Blablabla usw. und sofort. Ist mir ein wichtiges Thema, ganz klar. Schlaubergervorträge bringen uns hierbei nicht weiter.
Politik baut ganz sicher keine Wohnungen, das machen nur diese „dummen“ Privaten und Wohnbauunternehmen. Je mehr Wettbewerb hier desto besser. Je höher das Angebot an Wohnung, desto günstiger der Preis. Simpel und das einzige was funktionieren wird. Wir brauchen nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr. Dagegen kann man gern anschreiben so viel man will, aber was will man dem schon entgegensetzen? Planwirtschaft?
Richtig ist auch, es gibt „schwarze Schafe“, wie die von Vela beschriebenen, kann man nicht abstreiten, dieses „wirtschaften“ ist aktuell für wahr kontraproduktiv, aber dennoch meistens legal. Es gibt aber auch viele andere, die sozial oder fair vermieten, wahrscheinlich sogar die aller meisten. Pauschalisieren taugt einfach nichts. Auch wenn es vielleicht ins politische Weltbild passt, sorry Vela und Quote, ich weiß ja wo Eure Herzen schlagen und ich schätze Eure Beiträge i. d. R. immer sehr!
Fickler hatte übrigens ein Verfahren wegen Untreue am laufen, das er noch wegen seinen Tätigkeiten als Beschäftigter bei der Sparkasse an den Hacken hatte. Das hatte mit der Wohninvest rein gar nichts zu tun und kann denen auch nicht angelastet werden. Aber genau das hat Vela in seinem dritten Absatz gewollt, oder ungewollt, keine Ahnung, zum Ausdruck gebracht. So finde ich das nicht okay, das sind dann quasi auch FakeNews, die wohninvest etwas ankreiden, wo sie gar nichts mit zu tun haben. Zudem ist Fickler, der heisst wirklich so, auch gar nicht mehr GF bei Wohninvest angestellt. CEO ist wieder Dingsbums Panzer, der das Unternehmen auch gegründet hat.
Just a few Cents zu dem Thema. Ich weiß Leute, um solch komplexen Themen gerecht zu werden, bedarf es mehr als 3- oder 4-Absätzer in solchen Foren, wo es doch eigentlich um etwas ganz anderes gehen sollte. Ich wollte aber auch andere wichtige Dinge dazu beitragen.
Interessant ist die im Internet letzte zugängliche Bilanz der Wohninvest (2016). Praktisch kein Eigenkapital. Bläst das Unternehmen in eine riesen Blase, die irgendwann platzt? Für die Weser Stadion GmbH will ich es jedenfalls nicht hoffen.
P.s.: Grundsätzlich bin ich gegen jeden staatlichen Zwang. Aber man sollte Supermärkte wie Aldi, Lidl und Penny usw. verpflichten, nur noch 3 – 4 stöckig zu bauen. Die Supermärkte verbrauchen so viel Platz, da kann man auch gut in die Höhe bauen. Zweitens stehen die Parkplätze auch oft halbleer, womit das Parkproblem auch gleich gelöst wäre… Aber was weiß ich schon…
Zum Thema "mehr Kapitalismus" hier mal ein Link für dich. Heute bei zeit-online erschienen:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-04/kapitalismus-demokratie-ungleichheit-globalisierung
Wenn die Welt etwas nicht braucht ist es noch mehr Kapitalismus.
Ich bin mir fast sicher, dass es nicht Flüchtlinge sind, die die schicken luxus-sanierten Wohnungen bzw. Gewerbegebäude beziehen, für die Normalos aus der Bude geschmissen wurden. Das war doch Kern der Kritik.
Aber prinzipiell hast du Recht. Das Thema ist tatsächlich ein wenig zu komplex um es mal schnell im TM-Forum abzuhandeln
05.06.2019 - 18:32 Uhr
Klar ist das Image des Vereins nach Außen sehr Wichtig..
Aber ich fand nicht, das z,B das Image von Werder bzgl Wiesenhof gelitten hat..
Klar freue ich mich, wenn Werder einen Sponsor findet, der nur Fairtrade, Gute Löhne und von mir aus vegan ist, solange der Schotter stimmt..
Zuerst dachte ich bei der Wohninvest Sache, Och nö.. dann, 3 Mio sind auch zu wenig, aber mehr bekommen nur die Topvereine.. (Vielleicht wäre 5 jahre erstmal gut gewesen)
Die Werder Bremen GmbH &Co Kg wird in den nächsten 10 Jahren 3 Mio p.A weniger in das Stadion stecken müssen 3 Mio hört sich wenig an, sind aber fast 5% des Umsatzes. Für ein Unternehmen kaum abschlagbar.
Zudem muss man auch eines bedenken, EWE war ein Genialer Schachzug seitens Werder, die haben die Millionen weiter gezahlt, und auf die Rechte verzichtet.. So einen wirst du aber nicht mehr finden, Werder hat nun seinem Stadion einen Vorname gegeben, Das "Weserstadion" wird behalten, und der Vorname nur Ofiziell genannt.
Ich finde, hier hat man eine Mischung gefunden zwischen Sponsor Verein und Unternehmen die man Akzeptieren kann ..
Aber ich fand nicht, das z,B das Image von Werder bzgl Wiesenhof gelitten hat..
Klar freue ich mich, wenn Werder einen Sponsor findet, der nur Fairtrade, Gute Löhne und von mir aus vegan ist, solange der Schotter stimmt..
Zuerst dachte ich bei der Wohninvest Sache, Och nö.. dann, 3 Mio sind auch zu wenig, aber mehr bekommen nur die Topvereine.. (Vielleicht wäre 5 jahre erstmal gut gewesen)
Die Werder Bremen GmbH &Co Kg wird in den nächsten 10 Jahren 3 Mio p.A weniger in das Stadion stecken müssen 3 Mio hört sich wenig an, sind aber fast 5% des Umsatzes. Für ein Unternehmen kaum abschlagbar.
Zudem muss man auch eines bedenken, EWE war ein Genialer Schachzug seitens Werder, die haben die Millionen weiter gezahlt, und auf die Rechte verzichtet.. So einen wirst du aber nicht mehr finden, Werder hat nun seinem Stadion einen Vorname gegeben, Das "Weserstadion" wird behalten, und der Vorname nur Ofiziell genannt.
Ich finde, hier hat man eine Mischung gefunden zwischen Sponsor Verein und Unternehmen die man Akzeptieren kann ..
06.06.2019 - 08:03 Uhr
Zitat von TheSuperdude
Sorry, ist mir zu unkomplett und viel zu einfach erklärt oder eben gar nicht einfach zu erklären. Die aktuelle Wohnmisere jetzt praktisch ausschließlich der Immobilienwelt in die Schuhe zu schieben ist falsch, unfair und nicht differenziert. Der Zuzug von mehreren Millionen Menschen seit 2015 hat die Wohnungskrise hauptursächlich verschärft. Ich weiß, das will keiner hören, gehört aber bei der Problembeschreibung ganz eindeutig dazu, vor allem weil es ja wieder passieren kann und Deutschland ganz klar ein Einwanderungsland geworden ist. Ohne politische Agitation oder Konnotation ist das erstmal ganz wichtig festzuhalten. Zumal die zugereisten Menschen dann auch noch um die Wohnungen im unteren Mietspiegel konkurrieren. Dafür kann die Wohnungswirtschaft gar nichts, dafür können alle Menschen die es betrifft natürlich auch nichts. Das ist aber deshalb wichtig festzuhalten, weil Afrika bevölkerungstechnisch explodiert und die Migration nach Europa ein ganz wichtiges Ventil sein wird. Eine Realität, die weder ausgeblendet noch missbraucht werden darf. Keiner will eine Festung Europa, aber auch keiner will Trabantenstädte und Banlieus in jeder Vor- und Zwischenstadt.
Man muss sich vorbereiten, wir brauchen gewaltige Bauanreize. Die gibt es politisch aber viel zu wenig, im Gegenteil, dafür Auflagen ohne Ende und Enteignungsfantasien von Kinderpolitikern aus dem Sandkasten. Hier brauchen wir mehr Wettbewerb = Mehr Wohnungen. Also keine Gesetz wie die Mietpreisbremse, die wohl gemeint ist, aber nichts bringt, außer dem Gegenteil. Blablabla usw. und sofort. Ist mir ein wichtiges Thema, ganz klar. Schlaubergervorträge bringen uns hierbei nicht weiter.
Politik baut ganz sicher keine Wohnungen, das machen nur diese „dummen“ Privaten und Wohnbauunternehmen. Je mehr Wettbewerb hier desto besser. Je höher das Angebot an Wohnung, desto günstiger der Preis. Simpel und das einzige was funktionieren wird. Wir brauchen nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr. Dagegen kann man gern anschreiben so viel man will, aber was will man dem schon entgegensetzen? Planwirtschaft?
Richtig ist auch, es gibt „schwarze Schafe“, wie die von Vela beschriebenen, kann man nicht abstreiten, dieses „wirtschaften“ ist aktuell für wahr kontraproduktiv, aber dennoch meistens legal. Es gibt aber auch viele andere, die sozial oder fair vermieten, wahrscheinlich sogar die aller meisten. Pauschalisieren taugt einfach nichts. Auch wenn es vielleicht ins politische Weltbild passt, sorry Vela und Quote, ich weiß ja wo Eure Herzen schlagen und ich schätze Eure Beiträge i. d. R. immer sehr!
Fickler hatte übrigens ein Verfahren wegen Untreue am laufen, das er noch wegen seinen Tätigkeiten als Beschäftigter bei der Sparkasse an den Hacken hatte. Das hatte mit der Wohninvest rein gar nichts zu tun und kann denen auch nicht angelastet werden. Aber genau das hat Vela in seinem dritten Absatz gewollt, oder ungewollt, keine Ahnung, zum Ausdruck gebracht. So finde ich das nicht okay, das sind dann quasi auch FakeNews, die wohninvest etwas ankreiden, wo sie gar nichts mit zu tun haben. Zudem ist Fickler, der heisst wirklich so, auch gar nicht mehr GF bei Wohninvest angestellt. CEO ist wieder Dingsbums Panzer, der das Unternehmen auch gegründet hat.
Just a few Cents zu dem Thema. Ich weiß Leute, um solch komplexen Themen gerecht zu werden, bedarf es mehr als 3- oder 4-Absätzer in solchen Foren, wo es doch eigentlich um etwas ganz anderes gehen sollte. Ich wollte aber auch andere wichtige Dinge dazu beitragen.
Interessant ist die im Internet letzte zugängliche Bilanz der Wohninvest (2016). Praktisch kein Eigenkapital. Bläst das Unternehmen in eine riesen Blase, die irgendwann platzt? Für die Weser Stadion GmbH will ich es jedenfalls nicht hoffen.
P.s.: Grundsätzlich bin ich gegen jeden staatlichen Zwang. Aber man sollte Supermärkte wie Aldi, Lidl und Penny usw. verpflichten, nur noch 3 – 4 stöckig zu bauen. Die Supermärkte verbrauchen so viel Platz, da kann man auch gut in die Höhe bauen. Zweitens stehen die Parkplätze auch oft halbleer, womit das Parkproblem auch gleich gelöst wäre… Aber was weiß ich schon…
Zitat von Zypo1987
Werder muss hier den Spagat zwischen (Neo)liberalen Sponsoren (direkte Einnahmen) und einer sozialen Einstellung (PR) machen. Der Verein in seiner Größe und seinen Mitgliedern selbst wird von einer möglichst wirtschaftsliberalen Politik eher profitieren, als von einer möglichst sozialen. Wenn ein Filbry sich mit einem Geschäftsführer von Wohninvest unterhält, dann unterhalten sich in erster Linie 2 Geschäftsleute, keine Sozialarbeiter.
Ich bin nicht gutmütig genug, um zu glauben, dass soziales Arrangement von großen Firmen, wie Fußballvereinen, über reine, eigennützige PR hinaus geht.
Um so zu denken, muss man die Praxis von Wohninvest nicht gut heißen. Allerdings würde vielen Fans ein wenig Realismus auch nicht schaden. Kein einziger Bundesligist hat einen Sponsor, den man nicht bedenkenlos als Kapitalisten bezeichnen könnte. Und selbst die meisten sozialen Einrichtungen leben nur, weil die Kapitalisten Ihnen Geld zuschieben, um damit Ihren eigenen Umsatz, durch positive PR anzukurbeln.
Das ist ein Kreislauf den du nicht durchbrechen kannst, ohne dabei unsere Marktwirtschaft radikal umzukrempeln.
Zitat von Vela7
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
Zitat von TheSuperdude
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Zitat von Steinkogler
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Industrielle Hühnermörder auf der Brust, umstrittene Immobilienhaie im Stadionnamen... ich muß schon sagen: für eine rotgrün regierte Stadt ist das schon bemerkenswert.
Rot-Grün wurde vor 1,5 Wochen in Bremen abgewählt. Ist das dann jetzt okay, so?
Erläutere mir mal bitte, was bei Wohninvest umstritten ist? Oder dubios? Oder sind neuerdings alle die was mit Immobilien machen nach Geschäftsführern, Polizisten und Bankern nun die nächsten Superschurken??
Das ist recht einfach erklärt:
In allen Städten ist die Wohnungssituation das größte Problem, die Preise sind explodiert und in den Großstädten werden ganze Straßen ausgetauscht. Dies erfolgt überwiegend durch Immobilienfirmen, die Wohnblöcke von privat kaufen, diese so luxuriös wie möglich renovieren und dann völlig überteuert - teilweise bewusst illegal und darauf setzend, dass die neuen Mieter nicht klagen bzw. es ihnen aufgrund des Einkommens egal ist - vermietet. So steigt der Mietspiegel, der dann wiederum als Argument für Mieterhöhungen bestehender Mietverträge genutzt werden kann, sodass sich die bisherigen Mieter eine neue, günstigere Bleibe suchen müssen. Sobald sie die Wohnung verlassen haben wird diese dann genauso renoviert, wie die vorherigen Wohnungen.
Wohninvest hat nun ca. 20% Privatwohnungen im Portfolio, was auf den ersten Blick nicht so dramatisch ist. Was hier jedoch zum Tragen kommt ist die Tatsache, dass Wohninvest zum einen Wohnungen aufkauft und diese dann in schnieke Gewerbeimmobilien umwandelt, sprich dem Wohnungsmarkt noch mehr Wohnungen entzieht. In Stuttgart oder Berlin kann dann die Investmentfirma ein tolles Loft-Büro in der Innenstadt oder im hippen Kiez haben. Dazu kauft Wohninvest Bauland auf und behält es erstmal als Wertanlage bzw. nutzt den Kaufpreis als Abschreibung. Wenn dann gebaut wird, sind es zum einen oftmals Gewerbeimmobilien oder aber wieder völlig überteuerte Wohnungen.
Last but not least sollte man sich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Bernd Fickler, beschäftigen. Das ist genau die Art von Banker, der aus der letzten Finanzkrise nichts gelernt hat.
Schlussendlich ist das Verhalten von Wohninvest politisch legitimiert, keine Frage. Es ist jedoch ein brennendes, gesellschaftliches Problem in Deutschland und Werder Bremen steht eigentlich dafür, eine politisch soziale Haltung einzunehmen. Wohninvest als Sponsor ist, um es mal so auszudrücken, der größtmögliche Kapitalist unter den Sponsoren.
Werder muss hier den Spagat zwischen (Neo)liberalen Sponsoren (direkte Einnahmen) und einer sozialen Einstellung (PR) machen. Der Verein in seiner Größe und seinen Mitgliedern selbst wird von einer möglichst wirtschaftsliberalen Politik eher profitieren, als von einer möglichst sozialen. Wenn ein Filbry sich mit einem Geschäftsführer von Wohninvest unterhält, dann unterhalten sich in erster Linie 2 Geschäftsleute, keine Sozialarbeiter.
Ich bin nicht gutmütig genug, um zu glauben, dass soziales Arrangement von großen Firmen, wie Fußballvereinen, über reine, eigennützige PR hinaus geht.
Um so zu denken, muss man die Praxis von Wohninvest nicht gut heißen. Allerdings würde vielen Fans ein wenig Realismus auch nicht schaden. Kein einziger Bundesligist hat einen Sponsor, den man nicht bedenkenlos als Kapitalisten bezeichnen könnte. Und selbst die meisten sozialen Einrichtungen leben nur, weil die Kapitalisten Ihnen Geld zuschieben, um damit Ihren eigenen Umsatz, durch positive PR anzukurbeln.
Das ist ein Kreislauf den du nicht durchbrechen kannst, ohne dabei unsere Marktwirtschaft radikal umzukrempeln.
Sorry, ist mir zu unkomplett und viel zu einfach erklärt oder eben gar nicht einfach zu erklären. Die aktuelle Wohnmisere jetzt praktisch ausschließlich der Immobilienwelt in die Schuhe zu schieben ist falsch, unfair und nicht differenziert. Der Zuzug von mehreren Millionen Menschen seit 2015 hat die Wohnungskrise hauptursächlich verschärft. Ich weiß, das will keiner hören, gehört aber bei der Problembeschreibung ganz eindeutig dazu, vor allem weil es ja wieder passieren kann und Deutschland ganz klar ein Einwanderungsland geworden ist. Ohne politische Agitation oder Konnotation ist das erstmal ganz wichtig festzuhalten. Zumal die zugereisten Menschen dann auch noch um die Wohnungen im unteren Mietspiegel konkurrieren. Dafür kann die Wohnungswirtschaft gar nichts, dafür können alle Menschen die es betrifft natürlich auch nichts. Das ist aber deshalb wichtig festzuhalten, weil Afrika bevölkerungstechnisch explodiert und die Migration nach Europa ein ganz wichtiges Ventil sein wird. Eine Realität, die weder ausgeblendet noch missbraucht werden darf. Keiner will eine Festung Europa, aber auch keiner will Trabantenstädte und Banlieus in jeder Vor- und Zwischenstadt.
Man muss sich vorbereiten, wir brauchen gewaltige Bauanreize. Die gibt es politisch aber viel zu wenig, im Gegenteil, dafür Auflagen ohne Ende und Enteignungsfantasien von Kinderpolitikern aus dem Sandkasten. Hier brauchen wir mehr Wettbewerb = Mehr Wohnungen. Also keine Gesetz wie die Mietpreisbremse, die wohl gemeint ist, aber nichts bringt, außer dem Gegenteil. Blablabla usw. und sofort. Ist mir ein wichtiges Thema, ganz klar. Schlaubergervorträge bringen uns hierbei nicht weiter.
Politik baut ganz sicher keine Wohnungen, das machen nur diese „dummen“ Privaten und Wohnbauunternehmen. Je mehr Wettbewerb hier desto besser. Je höher das Angebot an Wohnung, desto günstiger der Preis. Simpel und das einzige was funktionieren wird. Wir brauchen nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr. Dagegen kann man gern anschreiben so viel man will, aber was will man dem schon entgegensetzen? Planwirtschaft?
Richtig ist auch, es gibt „schwarze Schafe“, wie die von Vela beschriebenen, kann man nicht abstreiten, dieses „wirtschaften“ ist aktuell für wahr kontraproduktiv, aber dennoch meistens legal. Es gibt aber auch viele andere, die sozial oder fair vermieten, wahrscheinlich sogar die aller meisten. Pauschalisieren taugt einfach nichts. Auch wenn es vielleicht ins politische Weltbild passt, sorry Vela und Quote, ich weiß ja wo Eure Herzen schlagen und ich schätze Eure Beiträge i. d. R. immer sehr!
Fickler hatte übrigens ein Verfahren wegen Untreue am laufen, das er noch wegen seinen Tätigkeiten als Beschäftigter bei der Sparkasse an den Hacken hatte. Das hatte mit der Wohninvest rein gar nichts zu tun und kann denen auch nicht angelastet werden. Aber genau das hat Vela in seinem dritten Absatz gewollt, oder ungewollt, keine Ahnung, zum Ausdruck gebracht. So finde ich das nicht okay, das sind dann quasi auch FakeNews, die wohninvest etwas ankreiden, wo sie gar nichts mit zu tun haben. Zudem ist Fickler, der heisst wirklich so, auch gar nicht mehr GF bei Wohninvest angestellt. CEO ist wieder Dingsbums Panzer, der das Unternehmen auch gegründet hat.
Just a few Cents zu dem Thema. Ich weiß Leute, um solch komplexen Themen gerecht zu werden, bedarf es mehr als 3- oder 4-Absätzer in solchen Foren, wo es doch eigentlich um etwas ganz anderes gehen sollte. Ich wollte aber auch andere wichtige Dinge dazu beitragen.
Interessant ist die im Internet letzte zugängliche Bilanz der Wohninvest (2016). Praktisch kein Eigenkapital. Bläst das Unternehmen in eine riesen Blase, die irgendwann platzt? Für die Weser Stadion GmbH will ich es jedenfalls nicht hoffen.
P.s.: Grundsätzlich bin ich gegen jeden staatlichen Zwang. Aber man sollte Supermärkte wie Aldi, Lidl und Penny usw. verpflichten, nur noch 3 – 4 stöckig zu bauen. Die Supermärkte verbrauchen so viel Platz, da kann man auch gut in die Höhe bauen. Zweitens stehen die Parkplätze auch oft halbleer, womit das Parkproblem auch gleich gelöst wäre… Aber was weiß ich schon…
Würde ich soweit auch unterschreiben.
Das Thema ist unbequem, gerade weil es geradezu auffordert, auch politisch unbequeme Themen zu besetzen. In Deutschland ist eine politisch wirklich unbequeme Diskussion allerdings völlig verbrannt. Hier prallen dann 2 ideologische Fronten aufeinander, die sich gegenseitig sofort beschimpfen, beleidigen und im schlimmsten Fall sogar bekämpfen. Alles Gemäßigte wird seit Jahren dazwischen aufgerieben.
Ich würde auch vorschlagen das Thema hier nicht zuweit zu treiben. Ich habe noch keine Internetplattform gesehen, in der politische Themen tatsächlich sinnvoll, mit zwei unterschiedlichen Meinungen ausdiskutiert werden.
06.06.2019 - 08:41 Uhr
Zitat von TheSuperdude
Sorry, ist mir zu unkomplett und viel zu einfach erklärt oder eben gar nicht einfach zu erklären. Die aktuelle Wohnmisere jetzt praktisch ausschließlich der Immobilienwelt in die Schuhe zu schieben ist falsch, unfair und nicht differenziert. Der Zuzug von mehreren Millionen Menschen seit 2015 hat die Wohnungskrise hauptursächlich verschärft. Ich weiß, das will keiner hören, gehört aber bei der Problembeschreibung ganz eindeutig dazu, vor allem weil es ja wieder passieren kann und Deutschland ganz klar ein Einwanderungsland geworden ist. Ohne politische Agitation oder Konnotation ist das erstmal ganz wichtig festzuhalten. Zumal die zugereisten Menschen dann auch noch um die Wohnungen im unteren Mietspiegel konkurrieren. Dafür kann die Wohnungswirtschaft gar nichts, dafür können alle Menschen die es betrifft natürlich auch nichts. Das ist aber deshalb wichtig festzuhalten, weil Afrika bevölkerungstechnisch explodiert und die Migration nach Europa ein ganz wichtiges Ventil sein wird. Eine Realität, die weder ausgeblendet noch missbraucht werden darf. Keiner will eine Festung Europa, aber auch keiner will Trabantenstädte und Banlieus in jeder Vor- und Zwischenstadt.
Man muss sich vorbereiten, wir brauchen gewaltige Bauanreize. Die gibt es politisch aber viel zu wenig, im Gegenteil, dafür Auflagen ohne Ende und Enteignungsfantasien von Kinderpolitikern aus dem Sandkasten. Hier brauchen wir mehr Wettbewerb = Mehr Wohnungen. Also keine Gesetz wie die Mietpreisbremse, die wohl gemeint ist, aber nichts bringt, außer dem Gegenteil. Blablabla usw. und sofort. Ist mir ein wichtiges Thema, ganz klar. Schlaubergervorträge bringen uns hierbei nicht weiter.
Politik baut ganz sicher keine Wohnungen, das machen nur diese „dummen“ Privaten und Wohnbauunternehmen. Je mehr Wettbewerb hier desto besser. Je höher das Angebot an Wohnung, desto günstiger der Preis. Simpel und das einzige was funktionieren wird. Wir brauchen nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr. Dagegen kann man gern anschreiben so viel man will, aber was will man dem schon entgegensetzen? Planwirtschaft?
Richtig ist auch, es gibt „schwarze Schafe“, wie die von Vela beschriebenen, kann man nicht abstreiten, dieses „wirtschaften“ ist aktuell für wahr kontraproduktiv, aber dennoch meistens legal. Es gibt aber auch viele andere, die sozial oder fair vermieten, wahrscheinlich sogar die aller meisten. Pauschalisieren taugt einfach nichts. Auch wenn es vielleicht ins politische Weltbild passt, sorry Vela und Quote, ich weiß ja wo Eure Herzen schlagen und ich schätze Eure Beiträge i. d. R. immer sehr!
Fickler hatte übrigens ein Verfahren wegen Untreue am laufen, das er noch wegen seinen Tätigkeiten als Beschäftigter bei der Sparkasse an den Hacken hatte. Das hatte mit der Wohninvest rein gar nichts zu tun und kann denen auch nicht angelastet werden. Aber genau das hat Vela in seinem dritten Absatz gewollt, oder ungewollt, keine Ahnung, zum Ausdruck gebracht. So finde ich das nicht okay, das sind dann quasi auch FakeNews, die wohninvest etwas ankreiden, wo sie gar nichts mit zu tun haben. Zudem ist Fickler, der heisst wirklich so, auch gar nicht mehr GF bei Wohninvest angestellt. CEO ist wieder Dingsbums Panzer, der das Unternehmen auch gegründet hat.
Just a few Cents zu dem Thema. Ich weiß Leute, um solch komplexen Themen gerecht zu werden, bedarf es mehr als 3- oder 4-Absätzer in solchen Foren, wo es doch eigentlich um etwas ganz anderes gehen sollte. Ich wollte aber auch andere wichtige Dinge dazu beitragen.
Interessant ist die im Internet letzte zugängliche Bilanz der Wohninvest (2016). Praktisch kein Eigenkapital. Bläst das Unternehmen in eine riesen Blase, die irgendwann platzt? Für die Weser Stadion GmbH will ich es jedenfalls nicht hoffen.
P.s.: Grundsätzlich bin ich gegen jeden staatlichen Zwang. Aber man sollte Supermärkte wie Aldi, Lidl und Penny usw. verpflichten, nur noch 3 – 4 stöckig zu bauen. Die Supermärkte verbrauchen so viel Platz, da kann man auch gut in die Höhe bauen. Zweitens stehen die Parkplätze auch oft halbleer, womit das Parkproblem auch gleich gelöst wäre… Aber was weiß ich schon…
Sorry, ist mir zu unkomplett und viel zu einfach erklärt oder eben gar nicht einfach zu erklären. Die aktuelle Wohnmisere jetzt praktisch ausschließlich der Immobilienwelt in die Schuhe zu schieben ist falsch, unfair und nicht differenziert. Der Zuzug von mehreren Millionen Menschen seit 2015 hat die Wohnungskrise hauptursächlich verschärft. Ich weiß, das will keiner hören, gehört aber bei der Problembeschreibung ganz eindeutig dazu, vor allem weil es ja wieder passieren kann und Deutschland ganz klar ein Einwanderungsland geworden ist. Ohne politische Agitation oder Konnotation ist das erstmal ganz wichtig festzuhalten. Zumal die zugereisten Menschen dann auch noch um die Wohnungen im unteren Mietspiegel konkurrieren. Dafür kann die Wohnungswirtschaft gar nichts, dafür können alle Menschen die es betrifft natürlich auch nichts. Das ist aber deshalb wichtig festzuhalten, weil Afrika bevölkerungstechnisch explodiert und die Migration nach Europa ein ganz wichtiges Ventil sein wird. Eine Realität, die weder ausgeblendet noch missbraucht werden darf. Keiner will eine Festung Europa, aber auch keiner will Trabantenstädte und Banlieus in jeder Vor- und Zwischenstadt.
Man muss sich vorbereiten, wir brauchen gewaltige Bauanreize. Die gibt es politisch aber viel zu wenig, im Gegenteil, dafür Auflagen ohne Ende und Enteignungsfantasien von Kinderpolitikern aus dem Sandkasten. Hier brauchen wir mehr Wettbewerb = Mehr Wohnungen. Also keine Gesetz wie die Mietpreisbremse, die wohl gemeint ist, aber nichts bringt, außer dem Gegenteil. Blablabla usw. und sofort. Ist mir ein wichtiges Thema, ganz klar. Schlaubergervorträge bringen uns hierbei nicht weiter.
Politik baut ganz sicher keine Wohnungen, das machen nur diese „dummen“ Privaten und Wohnbauunternehmen. Je mehr Wettbewerb hier desto besser. Je höher das Angebot an Wohnung, desto günstiger der Preis. Simpel und das einzige was funktionieren wird. Wir brauchen nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr. Dagegen kann man gern anschreiben so viel man will, aber was will man dem schon entgegensetzen? Planwirtschaft?
Richtig ist auch, es gibt „schwarze Schafe“, wie die von Vela beschriebenen, kann man nicht abstreiten, dieses „wirtschaften“ ist aktuell für wahr kontraproduktiv, aber dennoch meistens legal. Es gibt aber auch viele andere, die sozial oder fair vermieten, wahrscheinlich sogar die aller meisten. Pauschalisieren taugt einfach nichts. Auch wenn es vielleicht ins politische Weltbild passt, sorry Vela und Quote, ich weiß ja wo Eure Herzen schlagen und ich schätze Eure Beiträge i. d. R. immer sehr!
Fickler hatte übrigens ein Verfahren wegen Untreue am laufen, das er noch wegen seinen Tätigkeiten als Beschäftigter bei der Sparkasse an den Hacken hatte. Das hatte mit der Wohninvest rein gar nichts zu tun und kann denen auch nicht angelastet werden. Aber genau das hat Vela in seinem dritten Absatz gewollt, oder ungewollt, keine Ahnung, zum Ausdruck gebracht. So finde ich das nicht okay, das sind dann quasi auch FakeNews, die wohninvest etwas ankreiden, wo sie gar nichts mit zu tun haben. Zudem ist Fickler, der heisst wirklich so, auch gar nicht mehr GF bei Wohninvest angestellt. CEO ist wieder Dingsbums Panzer, der das Unternehmen auch gegründet hat.
Just a few Cents zu dem Thema. Ich weiß Leute, um solch komplexen Themen gerecht zu werden, bedarf es mehr als 3- oder 4-Absätzer in solchen Foren, wo es doch eigentlich um etwas ganz anderes gehen sollte. Ich wollte aber auch andere wichtige Dinge dazu beitragen.
Interessant ist die im Internet letzte zugängliche Bilanz der Wohninvest (2016). Praktisch kein Eigenkapital. Bläst das Unternehmen in eine riesen Blase, die irgendwann platzt? Für die Weser Stadion GmbH will ich es jedenfalls nicht hoffen.
P.s.: Grundsätzlich bin ich gegen jeden staatlichen Zwang. Aber man sollte Supermärkte wie Aldi, Lidl und Penny usw. verpflichten, nur noch 3 – 4 stöckig zu bauen. Die Supermärkte verbrauchen so viel Platz, da kann man auch gut in die Höhe bauen. Zweitens stehen die Parkplätze auch oft halbleer, womit das Parkproblem auch gleich gelöst wäre… Aber was weiß ich schon…
Puh. Ja, eine gewisse andere Seite bringst du schon rein, die man durchaus mit beleuchten muss, aber stellst du dich schützend vor Aspekte, die in meinen Augen nicht schützenswert sind. Hier müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu sehr in die politische Richtung abdriften, denn das ist hier ja nicht gewünscht.
Die Wohnungsmiserie mit den Flüchtlingsbewegung ab 2015 zu begründen, ist nicht richtig. Die Zugezogenen haben maximal eine Entwicklung, die schon weit vor dem Jahr 2015 begann, verstärkt. Wenn überhaupt verstärkt dieser Umstand das Argument, dass solche auf reinen Profit ausgelegte Unternehmen im Wohnungsmarkt ein großes Problem sind. Unter dem Strich, das nehme ich als Fazit nun bewusst ganz nach oben, ist die Politik das Problem, denn die schafft es nicht, die auch von dir geforderten Reize zu setzen. Eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft, die keine Plattenbauten, sondern städtische Wohnanlagen mit Parks usw. baut, wäre eine pragmatische und ohne Probleme zu realisierende Lösung, sodass eben nicht alles auf die private Hand gesetzt werden muss. Was die Enteignungsdebatte angeht, so drehen einige Politiker völlig frei. in meinen Augen muss das ein Verhandlungsargument sein, um die andere Seite an den Verhandlungstisch zu bekommen und eine Veränderung einzuläuten. Zu tatsächlichen Enteignungen wird es nicht kommen, denn wie beim Bau der Autobahnen, wo die Enteignung einfach nur ein "Drohmittel ist, kann und sollte auch bei diesem Thema agiert werden. Beim Straßenbau ist der Aufschrei dann aber nicht so groß, ist klar. Der Markt regelt nicht alles zumindest nicht so, dass die Menschen fair miteinander leben können. Wir schröpfen den Planeten permanent und müssen andere Messparameter bzgl. der Wirtschaft dringend hinzufügen. Im Kern sind wir klar einer Meinung, dass eben die Politik die Schuld trägt. Ich wollte in meinen vorherigen Beiträgen jedoch nicht diese Schleife auch noch mit aufnehmen, sonst kommt schnell die Poltikschelte.
Kurz zu Fickler: Der wurde von der Sparkasse entlassen, weil die Anklage ins Haus flatterte und noch bevor überhaupt irgendetwas klar war bzw. sich die Anklage gar erledigt hatte, wurde er schon als GF bei Wohninvest eingestellt. Das ist genau die Art von Machenschaften und Deals, die man als Wirtschaft der alten weißen Männer bezeichnet, sorry. Ich arbeite selbst in der Wirtschaft und habe sogar eine Banklehre absolviert, deshalb kann ich in meinen Augen sehr gut einschätzen, dass genau diese Art des Handelns ein riesengroßes Kernproblem der Wirtschaft und Gesellschaft darstellt. Um den Bogen wieder zurückzuschlagen: Wohninvest hat insofern etwas mit Fickler zu tun, als dass sie ihn ohne weiteres eingestellt haben und das als GF mit einer laufenden Anklage wegen Untreue am Hals. Das ist, so blöd es klingt, genau die Schublade, die einem als erstes in den Kopf kommt.
Last but not least möchte ich nochmal betonen, dass wir grundsätzlich den Kern des Problems identisch einordnen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vela7 am 06.06.2019 um 08:42 Uhr bearbeitet
06.06.2019 - 15:59 Uhr
Historische Einmaligkeit
(Noch nie wurde unser Weser-Stadion umbenannt)
Diese historische Einmaligkeit muss eine spürbare Nachhaltigkeit erzeugen.
Liga Konstellation
(Noch nie gab es so eine Konstellation der Liga)
Schalke
Muss sich erstmal von der letzten Saison erholen. Ist jetzt nicht so stark, wie es höchstwahrscheinlich wieder werden wird.
HSV
Stuttgart
Beide in Liga 2!
Sobald diese wieder in der 1. Bundesliga spielen wird es für uns noch schwieriger ins 1. Tabellen-Drittel zu kommen. Wenn die beiden wieder 1. Liga spielen werden sie bestimmt über finanzielle Möglichkeiten verfügen können, die mindestens so gut sind wie die, die wir zur Zeit haben.
Wir müssen daher diesen Zeit-Vorsprung nutzen und uns für finanzstarke Sponsoren interessanter machen und diese so schnell wie möglich für uns gewinnen.
Warum uns keine finanzstarken Partner zur Seite stehen wollen = Keine Ahnung = ist mir sehr schleierhaft = Ist das nicht der Job von Filbry? Vor langer Zeit hieß es wenn der Lemke nicht mehr da ist, dann werden finanzstarke Partner kommen!
Mit unserem Verein stehen wir in den meisten Ratings / Umfragen usw. steht’s im 1. Drittel der Budesliga, darüberhinaus sind wir zur Zeit sogar noch international bekannt.
Unsere Vereinsführung rund um die Personen Bode, Schaaf, Baumann schaffen einen gigantischen Beitrag zum aktuellen Leistungsbild der Mannschaft. Wo ist die Leistung der Finanz-Verantwortlichen zu erkennen?
Wir haben jetzt die Chance oben auf Dauer wieder mitzumischen
Wenn wir jetzt nicht bald an die internationalen Fleischtöpfe kommen, dann wird das wohl auf lange Dauer auch nur mit sehr viel Glück für hin und wieder ausnahmsweise mal was.
Lange genug haben wir finanzielle-Defensive gespielt, im Sport muss man zur gegebener Zeit aber auch mal Risiko, sprich in die finanzielle-Offensive gehen!!!
Das wollen wir von unseren Spielern auf dem Feld schließlich auch. Was sollen die denn bitte von dieser ewigen Angst vor Risiken halten?
Darf es nicht einmal erlaubt sein, wenigstens kontrollierte-finanzielle-Offensive, nach historischer Stadion-Umbenennung, einmal zu verlangen?
Gezielte Investitionen in die jetzige Mannschaft können einen Effekt auslösen der folgende Dynamik erzeugt:
Internationale Spiele und dadurch:
Mehreinnahmen im Speziellen durch mehr Spiele im Stadion! Im Wohninvest Weser-Stadion
Die Marktwerte der Spieler steigern sich deutlich schneller durch internationale Erfahrung. Wir werden dadurch besser und zu höheren Kursen Spieler verkaufen.
TV-Einnahmen, Sponsoring, weitere starke Finanz-Partner und dadurch:
Investitionen in die Infrastruktur rund um das Wohninvest Weser-Stadion, welche eine noch effizientere Jugend-Arbeit nach sich zieht und uns unsere Unabhängigkeit auf lange Sicht sicher macht.
(Noch nie wurde unser Weser-Stadion umbenannt)
Diese historische Einmaligkeit muss eine spürbare Nachhaltigkeit erzeugen.
Liga Konstellation
(Noch nie gab es so eine Konstellation der Liga)
Schalke
Muss sich erstmal von der letzten Saison erholen. Ist jetzt nicht so stark, wie es höchstwahrscheinlich wieder werden wird.
HSV
Stuttgart
Beide in Liga 2!
Sobald diese wieder in der 1. Bundesliga spielen wird es für uns noch schwieriger ins 1. Tabellen-Drittel zu kommen. Wenn die beiden wieder 1. Liga spielen werden sie bestimmt über finanzielle Möglichkeiten verfügen können, die mindestens so gut sind wie die, die wir zur Zeit haben.
Wir müssen daher diesen Zeit-Vorsprung nutzen und uns für finanzstarke Sponsoren interessanter machen und diese so schnell wie möglich für uns gewinnen.
Warum uns keine finanzstarken Partner zur Seite stehen wollen = Keine Ahnung = ist mir sehr schleierhaft = Ist das nicht der Job von Filbry? Vor langer Zeit hieß es wenn der Lemke nicht mehr da ist, dann werden finanzstarke Partner kommen!
Mit unserem Verein stehen wir in den meisten Ratings / Umfragen usw. steht’s im 1. Drittel der Budesliga, darüberhinaus sind wir zur Zeit sogar noch international bekannt.
Unsere Vereinsführung rund um die Personen Bode, Schaaf, Baumann schaffen einen gigantischen Beitrag zum aktuellen Leistungsbild der Mannschaft. Wo ist die Leistung der Finanz-Verantwortlichen zu erkennen?
Wir haben jetzt die Chance oben auf Dauer wieder mitzumischen
Wenn wir jetzt nicht bald an die internationalen Fleischtöpfe kommen, dann wird das wohl auf lange Dauer auch nur mit sehr viel Glück für hin und wieder ausnahmsweise mal was.
Lange genug haben wir finanzielle-Defensive gespielt, im Sport muss man zur gegebener Zeit aber auch mal Risiko, sprich in die finanzielle-Offensive gehen!!!
Das wollen wir von unseren Spielern auf dem Feld schließlich auch. Was sollen die denn bitte von dieser ewigen Angst vor Risiken halten?
Darf es nicht einmal erlaubt sein, wenigstens kontrollierte-finanzielle-Offensive, nach historischer Stadion-Umbenennung, einmal zu verlangen?
Gezielte Investitionen in die jetzige Mannschaft können einen Effekt auslösen der folgende Dynamik erzeugt:
Internationale Spiele und dadurch:
Mehreinnahmen im Speziellen durch mehr Spiele im Stadion! Im Wohninvest Weser-Stadion
Die Marktwerte der Spieler steigern sich deutlich schneller durch internationale Erfahrung. Wir werden dadurch besser und zu höheren Kursen Spieler verkaufen.
TV-Einnahmen, Sponsoring, weitere starke Finanz-Partner und dadurch:
Investitionen in die Infrastruktur rund um das Wohninvest Weser-Stadion, welche eine noch effizientere Jugend-Arbeit nach sich zieht und uns unsere Unabhängigkeit auf lange Sicht sicher macht.
06.06.2019 - 18:09 Uhr
Zitat von WerderHoern
Historische Einmaligkeit
(Noch nie wurde unser Weser-Stadion umbenannt)
Diese historische Einmaligkeit muss eine spürbare Nachhaltigkeit erzeugen.
Liga Konstellation
(Noch nie gab es so eine Konstellation der Liga)
Schalke
Muss sich erstmal von der letzten Saison erholen. Ist jetzt nicht so stark, wie es höchstwahrscheinlich wieder werden wird.
HSV
Stuttgart
Beide in Liga 2!
Sobald diese wieder in der 1. Bundesliga spielen wird es für uns noch schwieriger ins 1. Tabellen-Drittel zu kommen. Wenn die beiden wieder 1. Liga spielen werden sie bestimmt über finanzielle Möglichkeiten verfügen können, die mindestens so gut sind wie die, die wir zur Zeit haben.
Wir müssen daher diesen Zeit-Vorsprung nutzen und uns für finanzstarke Sponsoren interessanter machen und diese so schnell wie möglich für uns gewinnen.
Warum uns keine finanzstarken Partner zur Seite stehen wollen = Keine Ahnung = ist mir sehr schleierhaft = Ist das nicht der Job von Filbry? Vor langer Zeit hieß es wenn der Lemke nicht mehr da ist, dann werden finanzstarke Partner kommen!
Mit unserem Verein stehen wir in den meisten Ratings / Umfragen usw. steht’s im 1. Drittel der Budesliga, darüberhinaus sind wir zur Zeit sogar noch international bekannt.
Unsere Vereinsführung rund um die Personen Bode, Schaaf, Baumann schaffen einen gigantischen Beitrag zum aktuellen Leistungsbild der Mannschaft. Wo ist die Leistung der Finanz-Verantwortlichen zu erkennen?
Wir haben jetzt die Chance oben auf Dauer wieder mitzumischen
Wenn wir jetzt nicht bald an die internationalen Fleischtöpfe kommen, dann wird das wohl auf lange Dauer auch nur mit sehr viel Glück für hin und wieder ausnahmsweise mal was.
Lange genug haben wir finanzielle-Defensive gespielt, im Sport muss man zur gegebener Zeit aber auch mal Risiko, sprich in die finanzielle-Offensive gehen!!!
Das wollen wir von unseren Spielern auf dem Feld schließlich auch. Was sollen die denn bitte von dieser ewigen Angst vor Risiken halten?
Darf es nicht einmal erlaubt sein, wenigstens kontrollierte-finanzielle-Offensive, nach historischer Stadion-Umbenennung, einmal zu verlangen?
Gezielte Investitionen in die jetzige Mannschaft können einen Effekt auslösen der folgende Dynamik erzeugt:
Internationale Spiele und dadurch:
Mehreinnahmen im Speziellen durch mehr Spiele im Stadion! Im Wohninvest Weser-Stadion
Die Marktwerte der Spieler steigern sich deutlich schneller durch internationale Erfahrung. Wir werden dadurch besser und zu höheren Kursen Spieler verkaufen.
TV-Einnahmen, Sponsoring, weitere starke Finanz-Partner und dadurch:
Investitionen in die Infrastruktur rund um das Wohninvest Weser-Stadion, welche eine noch effizientere Jugend-Arbeit nach sich zieht und uns unsere Unabhängigkeit auf lange Sicht sicher macht.
Historische Einmaligkeit
(Noch nie wurde unser Weser-Stadion umbenannt)
Diese historische Einmaligkeit muss eine spürbare Nachhaltigkeit erzeugen.
Liga Konstellation
(Noch nie gab es so eine Konstellation der Liga)
Schalke
Muss sich erstmal von der letzten Saison erholen. Ist jetzt nicht so stark, wie es höchstwahrscheinlich wieder werden wird.
HSV
Stuttgart
Beide in Liga 2!
Sobald diese wieder in der 1. Bundesliga spielen wird es für uns noch schwieriger ins 1. Tabellen-Drittel zu kommen. Wenn die beiden wieder 1. Liga spielen werden sie bestimmt über finanzielle Möglichkeiten verfügen können, die mindestens so gut sind wie die, die wir zur Zeit haben.
Wir müssen daher diesen Zeit-Vorsprung nutzen und uns für finanzstarke Sponsoren interessanter machen und diese so schnell wie möglich für uns gewinnen.
Warum uns keine finanzstarken Partner zur Seite stehen wollen = Keine Ahnung = ist mir sehr schleierhaft = Ist das nicht der Job von Filbry? Vor langer Zeit hieß es wenn der Lemke nicht mehr da ist, dann werden finanzstarke Partner kommen!
Mit unserem Verein stehen wir in den meisten Ratings / Umfragen usw. steht’s im 1. Drittel der Budesliga, darüberhinaus sind wir zur Zeit sogar noch international bekannt.
Unsere Vereinsführung rund um die Personen Bode, Schaaf, Baumann schaffen einen gigantischen Beitrag zum aktuellen Leistungsbild der Mannschaft. Wo ist die Leistung der Finanz-Verantwortlichen zu erkennen?
Wir haben jetzt die Chance oben auf Dauer wieder mitzumischen
Wenn wir jetzt nicht bald an die internationalen Fleischtöpfe kommen, dann wird das wohl auf lange Dauer auch nur mit sehr viel Glück für hin und wieder ausnahmsweise mal was.
Lange genug haben wir finanzielle-Defensive gespielt, im Sport muss man zur gegebener Zeit aber auch mal Risiko, sprich in die finanzielle-Offensive gehen!!!
Das wollen wir von unseren Spielern auf dem Feld schließlich auch. Was sollen die denn bitte von dieser ewigen Angst vor Risiken halten?
Darf es nicht einmal erlaubt sein, wenigstens kontrollierte-finanzielle-Offensive, nach historischer Stadion-Umbenennung, einmal zu verlangen?
Gezielte Investitionen in die jetzige Mannschaft können einen Effekt auslösen der folgende Dynamik erzeugt:
Internationale Spiele und dadurch:
Mehreinnahmen im Speziellen durch mehr Spiele im Stadion! Im Wohninvest Weser-Stadion
Die Marktwerte der Spieler steigern sich deutlich schneller durch internationale Erfahrung. Wir werden dadurch besser und zu höheren Kursen Spieler verkaufen.
TV-Einnahmen, Sponsoring, weitere starke Finanz-Partner und dadurch:
Investitionen in die Infrastruktur rund um das Wohninvest Weser-Stadion, welche eine noch effizientere Jugend-Arbeit nach sich zieht und uns unsere Unabhängigkeit auf lange Sicht sicher macht.
Gebe dir da grundsätzlich recht. Wenn ich es richtig verstanden habe, meinst du, dass wir das Geld für den Stadionnamen in die Mannschaft stecken richtig ?
Zum Teil wäre, dass wirklich nicht dumm. Aber wir haben bzw die Stadion Gesellschaft hat 70 Mio Verbindlichkeiten durch die Umbauten und wenn ich es richtig gelesen habe vor ein paar Monaten, bedarf es in Zukunft einen weiteren Umbau, in der Nähe der Ostkurve. Wurde ja auch spekuliert, ob man dann ne Grüne Wand baut, es ging aber glaube ich hauptsächlich um Auflagen (Sicherheit, Brandschutz usw).
Wenn wir die 30 Mio, jetzt für den Sportlichen Erfolg ausgeben würden, dann ist das Geld, was uns sofort fehlen würde, wenn der Sportliche Erfolg ausbleiben würde.
Wenn die Verbindlichkeiten allerdings gegen 0 gehen ... dann hätte das viel größere Vorteile !
Wir hätten auf Ewigkeiten, keine Lizenz Probleme, da das Stadion so einen hohen Wert hat, dass alle Probleme immer damit begründet, keine Auflageprobleme mehr wären.
Gleichzeitig wird der dringend NOTWENDIGE!!! Bau des neuen Nachwuchsleistungszentrums und der Ausbau der Traningsanlagen viel Geld benötigen, meine was von 30 Mio gelesen zu haben und bei sowas, kann es schnell passieren, dass es aufeinmal doch 40 oder so werden.
Dazu kommt auch noch, die eventuellen Polizei Kosten, die vielleicht irgendwann mal auf uns zu kommen werden. Ich bete immer noch, dass das ganze abgewendet wird... aber Abwarten und Tee trinken.
Das macht :
70 Mio Verbindlichkeiten - Alt Stadionumbau
+30+ Mio NLZ + Traningsanlagen
+??? Neuer Stadionumbau
+ Polizeikosten 3 Mio Jährlich??
Wenn man sich das alles mal anschaut und grob durchrechnet, dann sollte logisch sein, warum wir uns mit dem Namen Wohninvest - Weserstadion anfreunden sollten und bsp. nicht zu der Demo am Montag gehen sollten.
Das ist Geld, was absolut DRINGEND benötigt wird, um die Sportliche sowie Infrastrukturelle Entwicklung nicht zu gefährden !!! Mir wäre es sogar lieber, man hätte noch 1-1,5 Mio mehr rausgeholt und das ganze gleich auf 20 Jahre gesetzt.
Der aktuelle Sportliche Erfolg sowie unser Kader mit Spielern, die alle tolle Marktwerte besitzen, ist der einzige Grund, weshalb man jetzt vernünftig in die anderen Themen investieren kann. Man möge sich mal vorstellen, wir hätten die ganzen Infrastrukturellen Neuerungen + Umbauten und Co vor 3-4 Jahren vor gehabt... Tief im Abstiegskampf, Konsolidierungskurs, kaum Spieler mit hohen Marktwerten, kein gutes Kadergerüst....
Deswegen... jeder der das hier liest, sollte den neuen Namen nicht unbedingt akzeptieren, aber zumindest tolerieren !! Bin selber auch traurig, dass nicht so ein geiler Deal ohne Namensänderung zu stande kam, aber der Schritt ist mehr als notwendig für die langfristige Sicherheit und Entwicklung unseres Vereins, bei dem es aktuell ja gut aussieht !
06.06.2019 - 18:34 Uhr
Wohninvest hat bei Google noch 1,7 Sterne
06.06.2019 - 18:56 Uhr
Zitat von cedrik13
Gebe dir da grundsätzlich recht. Wenn ich es richtig verstanden habe, meinst du, dass wir das Geld für den Stadionnamen in die Mannschaft stecken richtig ?
Zum Teil wäre, dass wirklich nicht dumm. Aber wir haben bzw die Stadion Gesellschaft hat 70 Mio Verbindlichkeiten durch die Umbauten und wenn ich es richtig gelesen habe vor ein paar Monaten, bedarf es in Zukunft einen weiteren Umbau, in der Nähe der Ostkurve. Wurde ja auch spekuliert, ob man dann ne Grüne Wand baut, es ging aber glaube ich hauptsächlich um Auflagen (Sicherheit, Brandschutz usw).
Wenn wir die 30 Mio, jetzt für den Sportlichen Erfolg ausgeben würden, dann ist das Geld, was uns sofort fehlen würde, wenn der Sportliche Erfolg ausbleiben würde.
Wenn die Verbindlichkeiten allerdings gegen 0 gehen ... dann hätte das viel größere Vorteile !
Wir hätten auf Ewigkeiten, keine Lizenz Probleme, da das Stadion so einen hohen Wert hat, dass alle Probleme immer damit begründet, keine Auflageprobleme mehr wären.
Gleichzeitig wird der dringend NOTWENDIGE!!! Bau des neuen Nachwuchsleistungszentrums und der Ausbau der Traningsanlagen viel Geld benötigen, meine was von 30 Mio gelesen zu haben und bei sowas, kann es schnell passieren, dass es aufeinmal doch 40 oder so werden.
Dazu kommt auch noch, die eventuellen Polizei Kosten, die vielleicht irgendwann mal auf uns zu kommen werden. Ich bete immer noch, dass das ganze abgewendet wird... aber Abwarten und Tee trinken.
Das macht :
70 Mio Verbindlichkeiten - Alt Stadionumbau
+30+ Mio NLZ + Traningsanlagen
+??? Neuer Stadionumbau
+ Polizeikosten 3 Mio Jährlich??
Wenn man sich das alles mal anschaut und grob durchrechnet, dann sollte logisch sein, warum wir uns mit dem Namen Wohninvest - Weserstadion anfreunden sollten und bsp. nicht zu der Demo am Montag gehen sollten.
Das ist Geld, was absolut DRINGEND benötigt wird, um die Sportliche sowie Infrastrukturelle Entwicklung nicht zu gefährden !!! Mir wäre es sogar lieber, man hätte noch 1-1,5 Mio mehr rausgeholt und das ganze gleich auf 20 Jahre gesetzt.
Der aktuelle Sportliche Erfolg sowie unser Kader mit Spielern, die alle tolle Marktwerte besitzen, ist der einzige Grund, weshalb man jetzt vernünftig in die anderen Themen investieren kann. Man möge sich mal vorstellen, wir hätten die ganzen Infrastrukturellen Neuerungen + Umbauten und Co vor 3-4 Jahren vor gehabt... Tief im Abstiegskampf, Konsolidierungskurs, kaum Spieler mit hohen Marktwerten, kein gutes Kadergerüst....
Deswegen... jeder der das hier liest, sollte den neuen Namen nicht unbedingt akzeptieren, aber zumindest tolerieren !! Bin selber auch traurig, dass nicht so ein geiler Deal ohne Namensänderung zu stande kam, aber der Schritt ist mehr als notwendig für die langfristige Sicherheit und Entwicklung unseres Vereins, bei dem es aktuell ja gut aussieht !
Gebe dir da grundsätzlich recht. Wenn ich es richtig verstanden habe, meinst du, dass wir das Geld für den Stadionnamen in die Mannschaft stecken richtig ?
Zum Teil wäre, dass wirklich nicht dumm. Aber wir haben bzw die Stadion Gesellschaft hat 70 Mio Verbindlichkeiten durch die Umbauten und wenn ich es richtig gelesen habe vor ein paar Monaten, bedarf es in Zukunft einen weiteren Umbau, in der Nähe der Ostkurve. Wurde ja auch spekuliert, ob man dann ne Grüne Wand baut, es ging aber glaube ich hauptsächlich um Auflagen (Sicherheit, Brandschutz usw).
Wenn wir die 30 Mio, jetzt für den Sportlichen Erfolg ausgeben würden, dann ist das Geld, was uns sofort fehlen würde, wenn der Sportliche Erfolg ausbleiben würde.
Wenn die Verbindlichkeiten allerdings gegen 0 gehen ... dann hätte das viel größere Vorteile !
Wir hätten auf Ewigkeiten, keine Lizenz Probleme, da das Stadion so einen hohen Wert hat, dass alle Probleme immer damit begründet, keine Auflageprobleme mehr wären.
Gleichzeitig wird der dringend NOTWENDIGE!!! Bau des neuen Nachwuchsleistungszentrums und der Ausbau der Traningsanlagen viel Geld benötigen, meine was von 30 Mio gelesen zu haben und bei sowas, kann es schnell passieren, dass es aufeinmal doch 40 oder so werden.
Dazu kommt auch noch, die eventuellen Polizei Kosten, die vielleicht irgendwann mal auf uns zu kommen werden. Ich bete immer noch, dass das ganze abgewendet wird... aber Abwarten und Tee trinken.
Das macht :
70 Mio Verbindlichkeiten - Alt Stadionumbau
+30+ Mio NLZ + Traningsanlagen
+??? Neuer Stadionumbau
+ Polizeikosten 3 Mio Jährlich??
Wenn man sich das alles mal anschaut und grob durchrechnet, dann sollte logisch sein, warum wir uns mit dem Namen Wohninvest - Weserstadion anfreunden sollten und bsp. nicht zu der Demo am Montag gehen sollten.
Das ist Geld, was absolut DRINGEND benötigt wird, um die Sportliche sowie Infrastrukturelle Entwicklung nicht zu gefährden !!! Mir wäre es sogar lieber, man hätte noch 1-1,5 Mio mehr rausgeholt und das ganze gleich auf 20 Jahre gesetzt.
Der aktuelle Sportliche Erfolg sowie unser Kader mit Spielern, die alle tolle Marktwerte besitzen, ist der einzige Grund, weshalb man jetzt vernünftig in die anderen Themen investieren kann. Man möge sich mal vorstellen, wir hätten die ganzen Infrastrukturellen Neuerungen + Umbauten und Co vor 3-4 Jahren vor gehabt... Tief im Abstiegskampf, Konsolidierungskurs, kaum Spieler mit hohen Marktwerten, kein gutes Kadergerüst....
Deswegen... jeder der das hier liest, sollte den neuen Namen nicht unbedingt akzeptieren, aber zumindest tolerieren !! Bin selber auch traurig, dass nicht so ein geiler Deal ohne Namensänderung zu stande kam, aber der Schritt ist mehr als notwendig für die langfristige Sicherheit und Entwicklung unseres Vereins, bei dem es aktuell ja gut aussieht !
Wir haben eine sehr große Übereinstimmung.
Gut das du die geplante Demo am Montag ansprichst. So eine Aktion ist in unserer Situation nur kontraproduktiv und schreckt weitere mögliche Sponsoren ab.
Wohninvest steht in ihrem Wettbewerb auch anderen Konkurrenten gegenüber, die 1. nicht unbedingt seriöser sind und 2. sich ein Arrangement bei uns im Traum nicht einmal vorstellen können.
Mir persönlich fehlen da die Details um mir eine rationale Meinung bilden zu können. Wenn ich wüsste, dass Wohninvest wirklich der allerschlimmste Anbieter in dieser Branche ist, dann würde ich zur Demo gehen. Mein Wissen reicht dazu aber nicht.
Außerdem vertraue ich da auf unsere Hauptverantwortlichen Entscheidungsträger insbesondere auf Marco Bode.
Mit deinen Finanzierungs-Kennzahlen zum Stadion wirst du wohl richtig liegen und du hast auch Recht damit, dass wir wie bisher sehr umsichtig damit umgehen sollen. Deine Beschreibung zur Entwicklung unseres Vereins in den letzten Jahren trifft bestimmt nicht nur meinen Nerv, sondern den von uns meisten Werderanern, wir sind jetzt am Zug!
Wir können, wenn wir wollen. Und nicht das wir volles Risiko gehen sollen. Sondern:
KONTROLLIERTE-finanzielle-OFFENSIVE
Es ist ja eh versprochen worden einen geeigneten Spieler für den Abgang von Max Kurse zu holen.
Es drängelt sich sonst immer mehr die Frage auf: Warum, wenn an dem Wohninvest-Deal schon verhandelt wurde, hat man nicht mit ihm verlängert.
Ein zweiter zusätzlicher Spieler, zum Beispiel für die 6 ist auch aus Sicherheitsgründen notwendig. Stellen wir uns nur mal vor auch Sahin verletzt sich innerhalb der nächsten Spielzeit
Die Liga-Konstellation wie sie in der kommenden Saison ist, wird es so bestimmt, so schnell nicht wieder geben.
In eine gut laufende Sache (Werder in der Jetzt-Verfassung) sollte investiert werden. Keine Investition bedeutet Stillstand und Stillstand bedeutet im Zweifel auch Untergang.
Daher:
Ich bin nicht für das volle Risiko.
Aber für die:
KONTROLLIERTE - finanzielle - OFFENSIVE
06.06.2019 - 18:58 Uhr
Zitat von WerderHoern
Historische Einmaligkeit
(Noch nie wurde unser Weser-Stadion umbenannt)
Diese historische Einmaligkeit muss eine spürbare Nachhaltigkeit erzeugen.
Liga Konstellation
(Noch nie gab es so eine Konstellation der Liga)
Schalke
Muss sich erstmal von der letzten Saison erholen. Ist jetzt nicht so stark, wie es höchstwahrscheinlich wieder werden wird.
HSV
Stuttgart
Beide in Liga 2!
Sobald diese wieder in der 1. Bundesliga spielen wird es für uns noch schwieriger ins 1. Tabellen-Drittel zu kommen. Wenn die beiden wieder 1. Liga spielen werden sie bestimmt über finanzielle Möglichkeiten verfügen können, die mindestens so gut sind wie die, die wir zur Zeit haben.
Wir müssen daher diesen Zeit-Vorsprung nutzen und uns für finanzstarke Sponsoren interessanter machen und diese so schnell wie möglich für uns gewinnen.
Warum uns keine finanzstarken Partner zur Seite stehen wollen = Keine Ahnung = ist mir sehr schleierhaft = Ist das nicht der Job von Filbry? Vor langer Zeit hieß es wenn der Lemke nicht mehr da ist, dann werden finanzstarke Partner kommen!
Mit unserem Verein stehen wir in den meisten Ratings / Umfragen usw. steht’s im 1. Drittel der Budesliga, darüberhinaus sind wir zur Zeit sogar noch international bekannt.
Unsere Vereinsführung rund um die Personen Bode, Schaaf, Baumann schaffen einen gigantischen Beitrag zum aktuellen Leistungsbild der Mannschaft. Wo ist die Leistung der Finanz-Verantwortlichen zu erkennen?
Wir haben jetzt die Chance oben auf Dauer wieder mitzumischen
Wenn wir jetzt nicht bald an die internationalen Fleischtöpfe kommen, dann wird das wohl auf lange Dauer auch nur mit sehr viel Glück für hin und wieder ausnahmsweise mal was.
Lange genug haben wir finanzielle-Defensive gespielt, im Sport muss man zur gegebener Zeit aber auch mal Risiko, sprich in die finanzielle-Offensive gehen!!!
Das wollen wir von unseren Spielern auf dem Feld schließlich auch. Was sollen die denn bitte von dieser ewigen Angst vor Risiken halten?
Darf es nicht einmal erlaubt sein, wenigstens kontrollierte-finanzielle-Offensive, nach historischer Stadion-Umbenennung, einmal zu verlangen?
Gezielte Investitionen in die jetzige Mannschaft können einen Effekt auslösen der folgende Dynamik erzeugt:
Internationale Spiele und dadurch:
Mehreinnahmen im Speziellen durch mehr Spiele im Stadion! Im Wohninvest Weser-Stadion
Die Marktwerte der Spieler steigern sich deutlich schneller durch internationale Erfahrung. Wir werden dadurch besser und zu höheren Kursen Spieler verkaufen.
TV-Einnahmen, Sponsoring, weitere starke Finanz-Partner und dadurch:
Investitionen in die Infrastruktur rund um das Wohninvest Weser-Stadion, welche eine noch effizientere Jugend-Arbeit nach sich zieht und uns unsere Unabhängigkeit auf lange Sicht sicher macht.
Historische Einmaligkeit
(Noch nie wurde unser Weser-Stadion umbenannt)
Diese historische Einmaligkeit muss eine spürbare Nachhaltigkeit erzeugen.
Liga Konstellation
(Noch nie gab es so eine Konstellation der Liga)
Schalke
Muss sich erstmal von der letzten Saison erholen. Ist jetzt nicht so stark, wie es höchstwahrscheinlich wieder werden wird.
HSV
Stuttgart
Beide in Liga 2!
Sobald diese wieder in der 1. Bundesliga spielen wird es für uns noch schwieriger ins 1. Tabellen-Drittel zu kommen. Wenn die beiden wieder 1. Liga spielen werden sie bestimmt über finanzielle Möglichkeiten verfügen können, die mindestens so gut sind wie die, die wir zur Zeit haben.
Wir müssen daher diesen Zeit-Vorsprung nutzen und uns für finanzstarke Sponsoren interessanter machen und diese so schnell wie möglich für uns gewinnen.
Warum uns keine finanzstarken Partner zur Seite stehen wollen = Keine Ahnung = ist mir sehr schleierhaft = Ist das nicht der Job von Filbry? Vor langer Zeit hieß es wenn der Lemke nicht mehr da ist, dann werden finanzstarke Partner kommen!
Mit unserem Verein stehen wir in den meisten Ratings / Umfragen usw. steht’s im 1. Drittel der Budesliga, darüberhinaus sind wir zur Zeit sogar noch international bekannt.
Unsere Vereinsführung rund um die Personen Bode, Schaaf, Baumann schaffen einen gigantischen Beitrag zum aktuellen Leistungsbild der Mannschaft. Wo ist die Leistung der Finanz-Verantwortlichen zu erkennen?
Wir haben jetzt die Chance oben auf Dauer wieder mitzumischen
Wenn wir jetzt nicht bald an die internationalen Fleischtöpfe kommen, dann wird das wohl auf lange Dauer auch nur mit sehr viel Glück für hin und wieder ausnahmsweise mal was.
Lange genug haben wir finanzielle-Defensive gespielt, im Sport muss man zur gegebener Zeit aber auch mal Risiko, sprich in die finanzielle-Offensive gehen!!!
Das wollen wir von unseren Spielern auf dem Feld schließlich auch. Was sollen die denn bitte von dieser ewigen Angst vor Risiken halten?
Darf es nicht einmal erlaubt sein, wenigstens kontrollierte-finanzielle-Offensive, nach historischer Stadion-Umbenennung, einmal zu verlangen?
Gezielte Investitionen in die jetzige Mannschaft können einen Effekt auslösen der folgende Dynamik erzeugt:
Internationale Spiele und dadurch:
Mehreinnahmen im Speziellen durch mehr Spiele im Stadion! Im Wohninvest Weser-Stadion
Die Marktwerte der Spieler steigern sich deutlich schneller durch internationale Erfahrung. Wir werden dadurch besser und zu höheren Kursen Spieler verkaufen.
TV-Einnahmen, Sponsoring, weitere starke Finanz-Partner und dadurch:
Investitionen in die Infrastruktur rund um das Wohninvest Weser-Stadion, welche eine noch effizientere Jugend-Arbeit nach sich zieht und uns unsere Unabhängigkeit auf lange Sicht sicher macht.
Das Geld was Wohninvest für den Stadionnamen zahlt ist gut verhandelt. Nur wenige BuLi-Clubs bekommen mehr für den Namen. Der Deal mit Wiesenhof ist finanziell auch absolut in Ordnung. Auch da bekommen nur wenige Clubs mehr als wir.
Ansonsten ist es halt schwer in Bremen große Investoren oder Sponsoren an Land zu ziehen. Bremen selbst ist im Verhältnis zu vielen anderen Bundesligastandorten eher "strukturschwach" und das Umland gibt auch nicht wirklich viel her.
HSV und Stuttgart haben finanziell ganz andere Voraussetzungen, sind aber trotzdem abgestiegen, das ist kein Argument. Im übrigen finde ich nicht, dass man mehr Geld ausgeben sollte als man hat. Wenn es sportlich nicht klappt, geht die Geschichte ganz schnell nach hinten los. Und irgendwie haben wir grade unsere finanziell extrem schwierige Zeit hinter uns gelassen. Muss man eigentlich nicht nochmal haben.
Und zur vorangegangen Diskussion um die Sponsoren Wiesenhof und Wohninvest und ob die zu Werder passen...
Ich glaube, dass so gut wie alle Unternehmen die es sich leisten können einen Bundesligisten für Trikotwerbung zu bezahlen in irgendeiner Weise irgendwelchen "Dreck am Stecken" haben. Vielleicht spekulieren sie nicht auf dem Wohnungsmarkt, dafür lassen sie vielleicht unter unmenschlichen Bedingungen in Billiglohnländern produzieren, Haben Werkverträge mit rumänischen Arbeiterbeschaffern oder verdienen anderweitig Geld auf Kosten anderer.
Alles was noch irgendetwas mit Fussballromantik zu tun hat, ist das, was 90 Minuten lang auf dem Platz passiert. Alles andere ist knallhartes Business und da muss man (auch Werder) schauen wo man bleibt.
Entweder man geht mit der Zeit ... oder man geht mit der Zeit.
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