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Der Wölfe-Talk

21.07.2011 - 12:58 Uhr
Der Wölfe-Talk |#221
15.09.2011 - 07:45 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat von Matuzalem:
Zitat von Kaestorfer:
Tada,

wieder da aus der Türkei! Für's erste Mal Türkei mit einiger Skepsis ganz i.o. :o :D

Einmal Türkei...immer Türkei ;)
Man kennt es schon.


Gut wenn es Kaestorfer gefallen hat, bei mir ist allerdings folgendes zugetroffen:
Einmal Türkei, nie mehr Türkei.


Eine Woche Istanbul war bei mir damals keine Erholung sondern Stress pur ... umgeben von lauter Sackgängern die einem ständig was verkaufen wollten und irgendwelchen Verbrechern die immer Geld tauschen wollten. :D


Dann war's wohl die falsche Seite der Türkei, die du da besucht hast. Fahr mal weiter südlich! ;) :cool

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Vamonos ...

#19 Na, na na na na - Junior Malanda, Malanda! Junior Malanda! #19 Never forget! 10.01.15 #19

Persönliches Highlight: DFB Pokalsieg live 2015
Der Wölfe-Talk |#222
15.09.2011 - 20:40 Uhr
Warum sind wir eigentlich der einzige Verein in Deutschland, der international nie nach BeNeLux darf ? Ich würde so gerne ein Auswärtsspiel in Amsterdam, Lüttich, Enschede, Alkmaar oder Anderlecht (Brüssel) haben, aber leider gehen diese Traumlose ziemlich treffsicher und immer nach Hamburg, Bremen, Hannover und Co. . :/:

Ich meine, die Auswärtsfahrt nach Manchester war wohl kaum zu toppen, aber ich bin ein großer Fan der Architektur der BeNeLux-Stadien (besonders Lüttich oder Anderlecht) und dorthin könnten auch viele jüngere Fans finanziell und zeitlich relativ problemlos mitreisen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fortyfiveWOB am 15.09.2011 um 20:41 Uhr bearbeitet
Der Wölfe-Talk |#223
15.09.2011 - 20:57 Uhr
Zitat von fortyfiveWOB:
Warum sind wir eigentlich der einzige Verein in Deutschland, der international nie nach BeNeLux darf ? Ich würde so gerne ein Auswärtsspiel in Amsterdam, Lüttich, Enschede, Alkmaar oder Anderlecht (Brüssel) haben, aber leider gehen diese Traumlose ziemlich treffsicher und immer nach Hamburg, Bremen, Hannover und Co. . :/:

Ich meine, die Auswärtsfahrt nach Manchester war wohl kaum zu toppen, aber ich bin ein großer Fan der Architektur der BeNeLux-Stadien (besonders Lüttich oder Anderlecht) und dorthin könnten auch viele jüngere Fans finanziell und zeitlich relativ problemlos mitreisen.


Interessanter Punkt. Da war ich auch noch nicht als Fan, aber in Amsterdam als Urlauber. Das hat mir sehr gut gefallen! Stadt und Stadion sind wirklich top! Das Stadion jedenfalls von außen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von derspielmacher am 15.09.2011 um 21:07 Uhr bearbeitet
Der Wölfe-Talk |#224
18.09.2011 - 23:57 Uhr
Haben wir eigentlich keine begabten Musiker? :D .. Mir ist vorhin mal so aufgefallen, dass quasi alle Vereine vereinsbezogen Lieder haben .. wieso haben wir sowas nicht? :D .. Hätte man mal mehr zu singen auf der Zugfahrt zum Auswärtsspiel ;)

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VfL Wolfsburg & Tottenham Hotspur
Der Wölfe-Talk |#225
19.09.2011 - 10:49 Uhr
Noch ein kleiner Nachtrag zum Spiel gegen Schalke

http://www.youtube.com/watch?v=AVtVsoWxqZY

;)

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| Dabei seit 21.06.2004 | Usernummer: 2391 | N°1 FC Bayern München | N°2 VfL Wolfsburg |

°°° Der Dumme ist hinterher klüger als der Schlaue vorher °°°
Der Wölfe-Talk |#226
23.09.2011 - 16:45 Uhr
Vorweg: Mir ist leider kein anderer passender Thread begegnet, in dem ich folgenden Post veröffentlichen könnte, doch wollte ich auch bezüglich der Wolfsburger Fankultur in eurem Forum einen neuen Thread eröffnen.




Was bedeutet Fan-Sein eigentlich heutzutage? Ist es die Liebe zum Verein, die schon genügt, um sich als Fan von diesem zu bezeichnen? Oder stimmt doch die Ansicht vieler Extremfanaten und Ultras, die der Meinung sind, dass ein gewisser Zeitaufwand und ein hohes Engagement Grundlage für eine wahre Anhängerschaft seien?

Ich, für meinen Teil, bin der Ansicht, und aus diesem Grund schreibe ich hier, dass wahre Treue, wahre Liebe zum Verein und wahre Fankultur an den momentanen Wolfsburger Anhängern, welche den Verein und die Mannschaft auch in solch einer schwierigen Zeit unterstützen, zu sehen ist.

Sicherlich gibt es Vereine, die momentan noch weiter von den Erwartungen der Anhänger und der Öffentlichkeit entfernt liegen (Beispiel Hamburger SV) und obgleich immer noch fanatisch unterstützt werden. Ich möchte letztere Fans nicht schmählern, ihnen gebührt eindeutig Respekt, doch wird, ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, die Liebe zum Verein in schweren Zeiten noch stärker ausgeprägt, sofern die Phase denn einmal überwunden werden sollte.

Das, was zur Zeit an Wolfsburger Anhängern fasziniert, ist nicht nur, dass sie trotz der schwachen Leistung den Verein unterstützen, vielmehr ist es, dass die Identifikation mit dem Verein scheinbar aus Sicht des Vorstandes, in Personifizierung einer Person, mit seiner Transfer- und generellen Politik verhindert werden soll. Wenn ich mich frage, ob ich meinen Verein oder die Spieler meines Vereins als Mannschaft liebe und unterstütze, ist das für mich eine sehr schwierige Frage. Ich wüsste nicht, ob ich meinen Verein unterstützen könnte, wenn plötzlich andere, mit dem Verein vorher nie in Verbindung gebrachte und dennoch der Gesellschaft bekannte 11 Männer auf dem Rasen das Trikot meines Vereins tragen würden.
Zugespitzt formuliert ist aber genau letzteres in Wolfsburg der Fall. Von Identifikation mit der Mannschaft kann in der norddeutschen VW-Stadt nicht die Rede sein. Sollte es also zur Identifikation in irgendeiner Weise kommen, so muss eindeutig eine Identifikation mit dem Verein vorliegen.

Und genau das ist es doch, die Liebe zum Verein scheint ist Wolfsburg mit den jetzigen treuen, wahren und geduldigen Fans in Zeiten des Chaos (Umbruch wäre ein viel zu harmloses Wort) gezeigt und bewiesen zu sein. Wer als Wolfsburger jetzt noch in der Lage ist, zu seinem Verein zu halten, hat für mich seine Liebe zum Verein bewiesen. Er darf somit als Paradebeispiel für den "wahren Fan" gelten, über den sich schon so viele Leute Gedanken gemacht haben. Weiter Zeitaufwand oder jegliches Engagement in beliebigen Organisationen ist nicht mehr notwendig, die Liebe zum Verein ist für mich bewiesen.

Ich möchte denen, die sich jetzt angesprochen fühlen, meinen höchsten Respekt aussprechen und jenen Mut zusprechen. Ich gestehe ehrlich , dass ich dem VFL Wolfsburg noch nie Glück gewünscht habe, doch diesen Fans möchte ich Glück wünschen und hoffe, dass diese Fans den Mut und die Kraft aufbringen können, diese sehr schwierige Phase mit einer Unmenge von Spielern im Kader, einer aus meiner Sicht inkompetenten und verrückten Führung und dem sportlichen Misserfolg überstehen werden.
Der Wölfe-Talk |#227
23.09.2011 - 17:01 Uhr
Zitat von Auguszt:
Vorweg: Mir ist leider kein anderer passender Thread begegnet, in dem ich folgenden Post veröffentlichen könnte, doch wollte ich auch bezüglich der Wolfsburger Fankultur in eurem Forum einen neuen Thread eröffnen.




Was bedeutet Fan-Sein eigentlich heutzutage? Ist es die Liebe zum Verein, die schon genügt, um sich als Fan von diesem zu bezeichnen? Oder stimmt doch die Ansicht vieler Extremfanaten und Ultras, die der Meinung sind, dass ein gewisser Zeitaufwand und ein hohes Engagement Grundlage für eine wahre Anhängerschaft seien?

Ich, für meinen Teil, bin der Ansicht, und aus diesem Grund schreibe ich hier, dass wahre Treue, wahre Liebe zum Verein und wahre Fankultur an den momentanen Wolfsburger Anhängern, welche den Verein und die Mannschaft auch in solch einer schwierigen Zeit unterstützen, zu sehen ist.

Sicherlich gibt es Vereine, die momentan noch weiter von den Erwartungen der Anhänger und der Öffentlichkeit entfernt liegen (Beispiel Hamburger SV) und obgleich immer noch fanatisch unterstützt werden. Ich möchte letztere Fans nicht schmählern, ihnen gebührt eindeutig Respekt, doch wird, ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, die Liebe zum Verein in schweren Zeiten noch stärker ausgeprägt, sofern die Phase denn einmal überwunden werden sollte.

Das, was zur Zeit an Wolfsburger Anhängern fasziniert, ist nicht nur, dass sie trotz der schwachen Leistung den Verein unterstützen, vielmehr ist es, dass die Identifikation mit dem Verein scheinbar aus Sicht des Vorstandes, in Personifizierung einer Person, mit seiner Transfer- und generellen Politik verhindert werden soll. Wenn ich mich frage, ob ich meinen Verein oder die Spieler meines Vereins als Mannschaft liebe und unterstütze, ist das für mich eine sehr schwierige Frage. Ich wüsste nicht, ob ich meinen Verein unterstützen könnte, wenn plötzlich andere, mit dem Verein vorher nie in Verbindung gebrachte und dennoch der Gesellschaft bekannte 11 Männer auf dem Rasen das Trikot meines Vereins tragen würden.
Zugespitzt formuliert ist aber genau letzteres in Wolfsburg der Fall. Von Identifikation mit der Mannschaft kann in der norddeutschen VW-Stadt nicht die Rede sein. Sollte es also zur Identifikation in irgendeiner Weise kommen, so muss eindeutig eine Identifikation mit dem Verein vorliegen.

Und genau das ist es doch, die Liebe zum Verein scheint ist Wolfsburg mit den jetzigen treuen, wahren und geduldigen Fans in Zeiten des Chaos (Umbruch wäre ein viel zu harmloses Wort) gezeigt und bewiesen zu sein. Wer als Wolfsburger jetzt noch in der Lage ist, zu seinem Verein zu halten, hat für mich seine Liebe zum Verein bewiesen. Er darf somit als Paradebeispiel für den "wahren Fan" gelten, über den sich schon so viele Leute Gedanken gemacht haben. Weiter Zeitaufwand oder jegliches Engagement in beliebigen Organisationen ist nicht mehr notwendig, die Liebe zum Verein ist für mich bewiesen.

Ich möchte denen, die sich jetzt angesprochen fühlen, meinen höchsten Respekt aussprechen und jenen Mut zusprechen. Ich gestehe ehrlich , dass ich dem VFL Wolfsburg noch nie Glück gewünscht habe, doch diesen Fans möchte ich Glück wünschen und hoffe, dass diese Fans den Mut und die Kraft aufbringen können, diese sehr schwierige Phase mit einer Unmenge von Spielern im Kader, einer aus meiner Sicht inkompetenten und verrückten Führung und dem sportlichen Misserfolg überstehen werden.


Danke ! Ein sehr schöner Beitrag, dem ich gerne zustimme. :)

Ich denke auch, dass das Fansein in schlechteren Zeiten am besten zum Vorschein kommt. Mir gefällt der Beitrag besonders deshalb, weil nicht wieder "Verein mit unterdurchschnittlich vielen Fans" mit "Verein mit schlechten, weniger emotionalen Fans" gleichgesetzt wird. Dies ist nämlich oft der Fall. Nur weil es nicht so viele Gleichgesinnte gibt, ist man selbst nicht weniger emotional. Und einfacher wird das Fansein damit auch nicht.
Der Wölfe-Talk |#228
23.09.2011 - 17:07 Uhr
Sehr schön geschrieben.

Aber für mich ist es schwer umzusetzen.

Ich weiß noch wie ich, keine 10 Jahre alt, Sonntags mich auf DSF die 2. Bundesliga Berichterstattung freute. Dabei prüfte ich nicht etwa das Ergebnis vorher im Videotext, nein, ich drückte in der Zusammenfassung die Daumen und glaubte daran so Präger, Dammeier, Keller, Reich und co. dazu bewegen zu können erfolgreich für den VfL zu spielen, wenn ich nicht vorher nachsah.
Es folgten Stadionbesuche und alles was dazu gehörte und so entwickelte sich über Jahre eine Liebe zum Verein, die selbst in der totalen Isolation bei der Bundeswehr in Baden-Württemberg dieser Liebe nichts anhaben konnte, als ich ohne Internet und etlichen Wochenendaufenthalten von der Welt abgeschnitten war.
Selbst letzte Saison kullerten die Freudentränen, als Mandzukic das 2:1 in Hoffenheim erzielte.
Aber diese Saison ist dermaßen ernüchternd ... ich verspüre nur noch Sarkasmus wenn ich an Hleb, Kyrgiakos, Salihamidzic, ... denke, vor allem da ich die Gründe für das alles vor der Sommerperiode erfahren habe.
Ich persönlich habe das Gefühl verloren, was ich in den letzten 15 Jahren empfunden habe, wenn der VfL siegte oder unterlag.

•     •     •

VfL: Per aspera ad astra
Der Wölfe-Talk |#229
23.09.2011 - 17:14 Uhr
Zitat von Frisbee:
Sehr schön geschrieben.

Aber für mich ist es schwer umzusetzen.

Ich weiß noch wie ich, keine 10 Jahre alt, Sonntags mich auf DSF die 2. Bundesliga Berichterstattung freute. Dabei prüfte ich nicht etwa das Ergebnis vorher im Videotext, nein, ich drückte in der Zusammenfassung die Daumen und glaubte daran so Präger, Dammeier, Keller, Reich und co. dazu bewegen zu können erfolgreich für den VfL zu spielen, wenn ich nicht vorher nachsah.
Es folgten Stadionbesuche und alles was dazu gehörte und so entwickelte sich über Jahre eine Liebe zum Verein, die selbst in der totalen Isolation bei der Bundeswehr in Baden-Württemberg dieser Liebe nichts anhaben konnte, als ich ohne Internet und etlichen Wochenendaufenthalten von der Welt abgeschnitten war.
Selbst letzte Saison kullerten die Freudentränen, als Mandzukic das 2:1 in Hoffenheim erzielte.
Aber diese Saison ist dermaßen ernüchternd ... ich verspüre nur noch Sarkasmus wenn ich an Hleb, Kyrgiakos, Salihamidzic, ... denke, vor allem da ich die Gründe für das alles vor der Sommerperiode erfahren habe.
Ich persönlich habe das Gefühl verloren, was ich in den letzten 15 Jahren empfunden habe, wenn der VfL siegte oder unterlag.


Bei mir ist es eher das Gegenteil.
Na klar, ich bin zwar erst 15 Jahre alt, kann deswegen auch nicht großartig viel über die Vergangenheit des Vereines erzählen - aber gerade in den letzten 1,2 Jahren ist mein Gefühl, meine Liebe zu diesem Verein noch viel größer geworden.

Fan wurde ich in der 1. Amtszeit Magath's. Dann gabs im 2. Jahr den Meistertitel, ich habe mich natürlich rieseg gefreut, war ein paar mal im Stadion, hab die Stadt besucht etc.
Doch gerade durch die letzten schweren Saisons bin ich noch mehr zum Verein gekommen. Ich zittere und fühle noch mehr mit bei den Spielen.

Auch diese Saison ist es ähnlich wie in der letzten Saison. Bei jedem Spiel sitze ich vorm Fernseher und zittere mit, bin 90 Min. angespannt. Deswegen schreibe ich z.b. auch während des Spiels hier nichts, da ich einfach auf das Spiel achten muss.

Es mag etwas komisch klingen, aber gerade wegen der "negativ" Ereignisse bin ich noch näher an den Verein herrangerückt.
Der Wölfe-Talk |#230
23.09.2011 - 17:29 Uhr
Zitat von AgainstAllOdds:
Zitat von Frisbee:
Sehr schön geschrieben.

Aber für mich ist es schwer umzusetzen.

Ich weiß noch wie ich, keine 10 Jahre alt, Sonntags mich auf DSF die 2. Bundesliga Berichterstattung freute. Dabei prüfte ich nicht etwa das Ergebnis vorher im Videotext, nein, ich drückte in der Zusammenfassung die Daumen und glaubte daran so Präger, Dammeier, Keller, Reich und co. dazu bewegen zu können erfolgreich für den VfL zu spielen, wenn ich nicht vorher nachsah.
Es folgten Stadionbesuche und alles was dazu gehörte und so entwickelte sich über Jahre eine Liebe zum Verein, die selbst in der totalen Isolation bei der Bundeswehr in Baden-Württemberg dieser Liebe nichts anhaben konnte, als ich ohne Internet und etlichen Wochenendaufenthalten von der Welt abgeschnitten war.
Selbst letzte Saison kullerten die Freudentränen, als Mandzukic das 2:1 in Hoffenheim erzielte.
Aber diese Saison ist dermaßen ernüchternd ... ich verspüre nur noch Sarkasmus wenn ich an Hleb, Kyrgiakos, Salihamidzic, ... denke, vor allem da ich die Gründe für das alles vor der Sommerperiode erfahren habe.
Ich persönlich habe das Gefühl verloren, was ich in den letzten 15 Jahren empfunden habe, wenn der VfL siegte oder unterlag.


Bei mir ist es eher das Gegenteil.
Na klar, ich bin zwar erst 15 Jahre alt, kann deswegen auch nicht großartig viel über die Vergangenheit des Vereines erzählen - aber gerade in den letzten 1,2 Jahren ist mein Gefühl, meine Liebe zu diesem Verein noch viel größer geworden.

Fan wurde ich in der 1. Amtszeit Magath's. Dann gabs im 2. Jahr den Meistertitel, ich habe mich natürlich rieseg gefreut, war ein paar mal im Stadion, hab die Stadt besucht etc.
Doch gerade durch die letzten schweren Saisons bin ich noch mehr zum Verein gekommen. Ich zittere und fühle noch mehr mit bei den Spielen.

Auch diese Saison ist es ähnlich wie in der letzten Saison. Bei jedem Spiel sitze ich vorm Fernseher und zittere mit, bin 90 Min. angespannt. Deswegen schreibe ich z.b. auch während des Spiels hier nichts, da ich einfach auf das Spiel achten muss.

Es mag etwas komisch klingen, aber gerade wegen der "negativ" Ereignisse bin ich noch näher an den Verein herrangerückt.


Negativ-Ereignisse hatte man als VfL-Fan schon immer mal erleben müssen, nicht immer liefs wie unter Wolf, es gab auch die Zeiten von Auge und Fach. Aber das ich diese Saison dermaßen ernüchtert erlebe hätte ich mir nie träumen lassen.

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VfL: Per aspera ad astra
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