Diskussionsthemen Dynamo Dresden
25.02.2011 - 10:29 Uhr
17.03.2015 - 10:12 Uhr
Ein Trainer, der überlegt, bevor er antwortet, ist oberlehrerhaft? Selbst wenn Böger irgendwelche Marotten hättte, kann man sich nicht einfach den Anweisungen seines Chefs widersetzen oder diese ignorieren. Ist im normalen Arbeitsalltag schließlich auch nicht der Fall.
Klar ist Ibrahimovics Verhalten nicht in Ordnung, aber seine Leistungen auf dem Platz sind so vorbildhaft, dass kein Trainer der Welt (Ausnahme Guardiola) auf ihn verzichten würde, was man über egal welchen unserer Spieler nicht behaupten kann.
Aber klar, lassen wir die Spieler ruhig machen.
-Pacult spricht ihnen zu wenig - weg mit dem
-Jansen labert zu viel, -weg mit dem
-Böger zu belehrend, - weg mit dem.
Ganz ehrlich so gehts nicht.
Und das ausgerechnet Peter Nemeth, bei dem die Spieler momentan nicht mal wissen auf welcher Position sie spielen dies hinbiegen soll, danach siehts absolut nicht aus.
Klar ist Ibrahimovics Verhalten nicht in Ordnung, aber seine Leistungen auf dem Platz sind so vorbildhaft, dass kein Trainer der Welt (Ausnahme Guardiola) auf ihn verzichten würde, was man über egal welchen unserer Spieler nicht behaupten kann.
Aber klar, lassen wir die Spieler ruhig machen.
-Pacult spricht ihnen zu wenig - weg mit dem
-Jansen labert zu viel, -weg mit dem
-Böger zu belehrend, - weg mit dem.
Ganz ehrlich so gehts nicht.
Und das ausgerechnet Peter Nemeth, bei dem die Spieler momentan nicht mal wissen auf welcher Position sie spielen dies hinbiegen soll, danach siehts absolut nicht aus.
17.03.2015 - 10:14 Uhr
Da würde ich sogar mal den Geyer als Co Trainer befürworten.
Aber das ist wieder der Punkt wo ich schon mal angesetzt habe: in einem gewissen Bereich sind die Spieler gefordert, bzw. dran schuld.
Aber das ist wieder der Punkt wo ich schon mal angesetzt habe: in einem gewissen Bereich sind die Spieler gefordert, bzw. dran schuld.
17.03.2015 - 10:20 Uhr
Zitat von Brandinger
Der Peter wird das hoffentlich wieder hinbiegen und alle wieder in die Spur bringen. Ich traue es ihm zu.
Der Peter wird das hoffentlich wieder hinbiegen und alle wieder in die Spur bringen. Ich traue es ihm zu.
Der Peter , der Peter trallallallalla . Der Peter lässt gerade mit Dynamo Dresden die größte Grütze zusammen spielen die ich seit langer Zeit gesehen habe . Mit Sicherheit hat er am Saisonende abgefrühstückt .
Nun stellt sich natürlich die Frage , wie kann man das am besten auch noch dem Böger anlasten , Mensch die müssten doch jetzt zumindest wieder Lust auf Fußball haben wie noch nie , wo doch jetzt der Tyrann nicht mehr da ist . Aber Pustekuchen , es ist noch um vieles mieser wie unter Böger !
17.03.2015 - 10:48 Uhr
Noch eine kurze Ergänzung zu Ibrahimovic:
Er macht ne ganze Menge neben dem Platz und seine verbalen Entgleisungen wie zuletzt entschuldigt er ebenfalls.
Ibrahimovic ist wie er ist, ein Spieler an dem sich die Geister scheiden.
Das aus der SZ klingt eher nach besserwisserischen Halbstars, welche ihren VORGESETZTEN nicht ernst nehmen.
Hier wäre im übrigen auch der Arbeitgeber gefordert.
Er macht ne ganze Menge neben dem Platz und seine verbalen Entgleisungen wie zuletzt entschuldigt er ebenfalls.
Ibrahimovic ist wie er ist, ein Spieler an dem sich die Geister scheiden.
Das aus der SZ klingt eher nach besserwisserischen Halbstars, welche ihren VORGESETZTEN nicht ernst nehmen.
Hier wäre im übrigen auch der Arbeitgeber gefordert.
17.03.2015 - 11:09 Uhr
Zitat von Sgdfanatic
Ein Trainer, der überlegt, bevor er antwortet, ist oberlehrerhaft? Selbst wenn Böger irgendwelche Marotten hätte, kann man sich nicht einfach den Anweisungen seines Chefs widersetzen oder diese ignorieren. Ist im normalen Arbeitsalltag schließlich auch nicht der Fall.
Ein Trainer, der überlegt, bevor er antwortet, ist oberlehrerhaft? Selbst wenn Böger irgendwelche Marotten hätte, kann man sich nicht einfach den Anweisungen seines Chefs widersetzen oder diese ignorieren. Ist im normalen Arbeitsalltag schließlich auch nicht der Fall.
Aber wenn dein Vorgesetzter ein Spinner ist, der dich nicht ernst nimmt und immer alles besser weiß als du, wirst du wohl kaum mit Freude zur Arbeit gehen und Motivation an den Tag legen.
Böger hat die Spieler behandelt wie B-Jugendliche. Dazu muss man nun wahrlich kein Hellseher sein. Und das fanden sie blöd, weil sie gern ernstgenommen und als mündige Erwachsenen behandelt werden wollten. Alles andere ist doch Schwachsinn.
Klar ist Ibrahimovics Verhalten nicht in Ordnung, aber seine Leistungen auf dem Platz sind so vorbildhaft, dass kein Trainer der Welt (Ausnahme Guardiola) auf ihn verzichten würde, was man über egal welchen unserer Spieler nicht behaupten kann.
Er hat auch auf dem Platz genügend Ausraster. Ist ein Spinner, der sein Benehmen eventuell durch seine Leistungen aufwiegen kann. Mehr nicht.
Zitat von Sgdfanatic
Aber klar, lassen wir die Spieler ruhig machen.
-Pacult spricht ihnen zu wenig - weg mit dem
-Jansen labert zu viel, -weg mit dem
-Böger zu belehrend, - weg mit dem.
Ganz ehrlich so gehts nicht.
Aber klar, lassen wir die Spieler ruhig machen.
-Pacult spricht ihnen zu wenig - weg mit dem
-Jansen labert zu viel, -weg mit dem
-Böger zu belehrend, - weg mit dem.
Ganz ehrlich so gehts nicht.
Ganz ehrlich, das ist Blödsinn. Schon allein deshalb, weil es sich um völlig andere Spieler handelt. Der Einzige, der unter allen drei Trainer im Team war, ist Christian Fiél - ein Schelm, wer böses dabei denkt...
Zitat von Sgdfanatic
Und das ausgerechnet Peter Nemeth, bei dem die Spieler momentan nicht mal wissen auf welcher Position sie spielen dies hinbiegen soll, danach siehts absolut nicht aus.
Und das ausgerechnet Peter Nemeth, bei dem die Spieler momentan nicht mal wissen auf welcher Position sie spielen dies hinbiegen soll, danach siehts absolut nicht aus.
Ja, warum denn nicht?! Er hatte eben erst mal andere Baustellen abzuarbeiten - Disziplin, Respekt, ... Außerdem ist er viel zu kurz an Bord, um irgendetwas über seine Arbeit sagen zu können. Was die Aufstellung angeht, bleibt ihm nichts anderes übrig als zu improvisieren. Er muss ja ständig auf irgendeinen Spieler verzichten.
Außerdem geht es darum, die Jungs insgesamt wieder in die Spur zu bringen. Was das mit der Aufstellung zu tun hat, weißt nur du allein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Brandinger am 17.03.2015 um 11:11 Uhr bearbeitet
17.03.2015 - 11:15 Uhr
Zitat von Traumtor_71
Der Peter , der Peter trallallallalla . Der Peter lässt gerade mit Dynamo Dresden die größte Grütze zusammen spielen die ich seit langer Zeit gesehen habe . Mit Sicherheit hat er am Saisonende abgefrühstückt .
Nun stellt sich natürlich die Frage , wie kann man das am besten auch noch dem Böger anlasten , Mensch die müssten doch jetzt zumindest wieder Lust auf Fußball haben wie noch nie , wo doch jetzt der Tyrann nicht mehr da ist . Aber Pustekuchen , es ist noch um vieles mieser wie unter Böger !
Zitat von Brandinger
Der Peter wird das hoffentlich wieder hinbiegen und alle wieder in die Spur bringen. Ich traue es ihm zu.
Der Peter wird das hoffentlich wieder hinbiegen und alle wieder in die Spur bringen. Ich traue es ihm zu.
Der Peter , der Peter trallallallalla . Der Peter lässt gerade mit Dynamo Dresden die größte Grütze zusammen spielen die ich seit langer Zeit gesehen habe . Mit Sicherheit hat er am Saisonende abgefrühstückt .
Nun stellt sich natürlich die Frage , wie kann man das am besten auch noch dem Böger anlasten , Mensch die müssten doch jetzt zumindest wieder Lust auf Fußball haben wie noch nie , wo doch jetzt der Tyrann nicht mehr da ist . Aber Pustekuchen , es ist noch um vieles mieser wie unter Böger !
Da unterliegst du einer Täuschung. Die Mannschaft spielt Grütze zusammen. Ich glaube, es ist unfair das jetzt Németh anzulasten. Das Kind war bereits in den Brunnen gefallen und es wäre unter Böger sicher auch nicht besser geworden.
Die Mannschaft hat mit anderen Problemen zu kämpfen. Das ist aber alles lang und breit erklärt und diskutiert worden.
Böger ist schließlich nicht aufgrund der Ergebnisse entlassen worden. Das ist nun oft genug beleuchtet worden. Man kann natürlich auch weiterhin bei seiner eingefahrenen Meinung bleiben, dass unter Böger als gut und seit dem Wechsel alles schlecht ist. Trifft zwar nicht zu. Aber wenn es besser gefällt, bitte schön...
17.03.2015 - 11:40 Uhr
Es ist erstaunlich, was hier für Insider-Wissen im Umlauf ist.
Das Einzige, was wir Fans nach Interviews und Zeitungsartikeln als Außenstehende inzwichen sagen können ist Folgendes:
Vor der Saison wurde beschlossen, mit einem Psychologen und einem Fitnesstrainer das Team individuell auf Vordermann zu bringen. Beides wurde von Böger nicht wirklich forciert, sondern eher abgelehnt. Hinzu kam die sportliche Talfahrt und somit Meinungsverschiedenheiten zwischen Minge und Böger.
Dass Stefan Böger die Spieler wie B-Jugendliche behandelt hätte, ist mir komplett neu. Wie kommt es zu so einer Behauptung? Hat das die Mannschaft geflüstert oder Ralf Minge persönlich?
So und jetzt zu Nemeth: Mal abgesehen davon, dass er jede Woche eifrig rotiert. Es mag ja sein, dass sich die Mannschaft momentan in einem furchtbaren Abwärtstrend befindet und auch das Selbstvertrauen entschwindet, aber eines ist auf dem Platz für jedermann sichtbar.
Es gibt bei uns kein erkennbares Spielsystem. Weder gibt es einen gescheiten Spielaufbau noch erkennbare Positionen. Tobias Müller gegen Großaspach spielt irgendwo im Nirgendwo, aber weder im Sturmzentrum noch auf dem Flügel, noch sonstwo.
Gegen Wehen und Großaspach stürzt Hefele vorn im Sturm rum, obwohl er als Abwehrchef nach hinten gehört. Gegen Mainz wird Sabah als Torjäger eingewechselt. Gegen Großaspach kommt Kreuzer fürs linke Mittelfeld und stürzt anschließend vorn im Sturmzentrum rum. Wiegers geht mit nach vorne und fängt an der Mittelinie an zu dribbeln als Torwart! Also bei aller Liebe, aber wenn das die Taktik ist, die Nemeth vorgibt, dann wäre das ein Armutszeugnis. Wenn die Mannschaft dies von selbst entscheidet, noch schlimmer.
Das Einzige, was wir Fans nach Interviews und Zeitungsartikeln als Außenstehende inzwichen sagen können ist Folgendes:
Vor der Saison wurde beschlossen, mit einem Psychologen und einem Fitnesstrainer das Team individuell auf Vordermann zu bringen. Beides wurde von Böger nicht wirklich forciert, sondern eher abgelehnt. Hinzu kam die sportliche Talfahrt und somit Meinungsverschiedenheiten zwischen Minge und Böger.
Dass Stefan Böger die Spieler wie B-Jugendliche behandelt hätte, ist mir komplett neu. Wie kommt es zu so einer Behauptung? Hat das die Mannschaft geflüstert oder Ralf Minge persönlich?
So und jetzt zu Nemeth: Mal abgesehen davon, dass er jede Woche eifrig rotiert. Es mag ja sein, dass sich die Mannschaft momentan in einem furchtbaren Abwärtstrend befindet und auch das Selbstvertrauen entschwindet, aber eines ist auf dem Platz für jedermann sichtbar.
Es gibt bei uns kein erkennbares Spielsystem. Weder gibt es einen gescheiten Spielaufbau noch erkennbare Positionen. Tobias Müller gegen Großaspach spielt irgendwo im Nirgendwo, aber weder im Sturmzentrum noch auf dem Flügel, noch sonstwo.
Gegen Wehen und Großaspach stürzt Hefele vorn im Sturm rum, obwohl er als Abwehrchef nach hinten gehört. Gegen Mainz wird Sabah als Torjäger eingewechselt. Gegen Großaspach kommt Kreuzer fürs linke Mittelfeld und stürzt anschließend vorn im Sturmzentrum rum. Wiegers geht mit nach vorne und fängt an der Mittelinie an zu dribbeln als Torwart! Also bei aller Liebe, aber wenn das die Taktik ist, die Nemeth vorgibt, dann wäre das ein Armutszeugnis. Wenn die Mannschaft dies von selbst entscheidet, noch schlimmer.
17.03.2015 - 14:13 Uhr
Zitat von Sgdfanatic
... eines ist auf dem Platz für jedermann sichtbar.
Es gibt bei uns kein erkennbares Spielsystem. Weder gibt es einen gescheiten Spielaufbau noch erkennbare Positionen. Tobias Müller gegen Großaspach spielt irgendwo im Nirgendwo, aber weder im Sturmzentrum noch auf dem Flügel, noch sonstwo.
Gegen Wehen und Großaspach stürzt Hefele vorn im Sturm rum, obwohl er als Abwehrchef nach hinten gehört. Gegen Mainz wird Sabah als Torjäger eingewechselt. Gegen Großaspach kommt Kreuzer fürs linke Mittelfeld und stürzt anschließend vorn im Sturmzentrum rum. Wiegers geht mit nach vorne und fängt an der Mittelinie an zu dribbeln als Torwart! Also bei aller Liebe, aber wenn das die Taktik ist, die Nemeth vorgibt, dann wäre das ein Armutszeugnis. Wenn die Mannschaft dies von selbst entscheidet, noch schlimmer.
... eines ist auf dem Platz für jedermann sichtbar.
Es gibt bei uns kein erkennbares Spielsystem. Weder gibt es einen gescheiten Spielaufbau noch erkennbare Positionen. Tobias Müller gegen Großaspach spielt irgendwo im Nirgendwo, aber weder im Sturmzentrum noch auf dem Flügel, noch sonstwo.
Gegen Wehen und Großaspach stürzt Hefele vorn im Sturm rum, obwohl er als Abwehrchef nach hinten gehört. Gegen Mainz wird Sabah als Torjäger eingewechselt. Gegen Großaspach kommt Kreuzer fürs linke Mittelfeld und stürzt anschließend vorn im Sturmzentrum rum. Wiegers geht mit nach vorne und fängt an der Mittelinie an zu dribbeln als Torwart! Also bei aller Liebe, aber wenn das die Taktik ist, die Nemeth vorgibt, dann wäre das ein Armutszeugnis. Wenn die Mannschaft dies von selbst entscheidet, noch schlimmer.
Bei der Diskussion, inwieweit ein Spielsystem fehlt, sollten wir nicht nur über den Einfluss des Trainers sprechen, sondern auch die miesen Trainingsbedingungen im Blick behalten. Abgesehen von der schlechten Qualität der Trainingswiese –von Rasen mag man kaum sprechen- hat der Platz ja noch nicht einmal die richtigen Abmaße von 105 x 68 m. Wie will man da ein Spielsystem einstudieren, welches sich am WE auf einen Platz mit richtigen Abmaßen reproduzieren lässt? Ich glaube, es war Thorsten Schulz, der letzte Saison sagte, dass Flanken, die im Training beim Mitspieler landen, im Wettkampf mehrere Meter zu kurz geraten. Einfach deshalb, weil der Trainingsplatz schmaler als die üblichen 68m ist. Das Problem betrifft nicht nur Flanken, sondern vor allem auch die Abstände der Mitspieler untereinander. Was auf dem Trainingsplatz kompakt wirkt, erweist sich im Spiel als löchrig. Man mag jetzt einwenden, dass Dynamo in den 70-ern unter noch mieseren Bedingungen einen viel gepflegteren und vor allem äußerst erfolgreichen Ball spielte. Aber das Problem liegt nicht daran, dass bei Dynamo die Trainingsbedingungen seit Jahren unverändert schlecht sind, sondern dass sie sich bei der Konkurrenz flächendeckend entscheidend verbessert haben. Früher trainierten alle unter gleich schlechten Bedingungen. Vielleicht waren andere Vereine sogar noch schlechter dran als Dynamo damals. Heute haben die meisten Profivereine Trainingsplätze, die ganzjährig deutlich besser sind als unser Acker im RHS und um Lichtjahre besser als das, was wir Trainingsplatz nennen. Die Konkurrenz hat die infrastrukturellen Voraussetzungen, um wirklich ein System einzustudieren und dieses im Idealfall ab der C-Jugend von allen Großfeldmannschaften spielen zu lassen. Wir haben also im sportlichen Bereich einen gravierenden und konstanten Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Und je länger eine Saison dauert und je mehr in den Mannschaften die Automatismen greifen sollten, desto deutlicher dürfte dieser Nachteil im Verlaufe jeder Saison zu Buche schlagen.
Um infrastrukturell mit der Konkurrenz mithalten zu können, wird es also höchste Zeit für ein neues Trainingsgelände. Sobald das Kölmeldarlehen geklärt ist, MUSS dies das nächste Projekt sein. Und es bleibt zu hoffen, dass beim sportlich Notwendigen keine Rücksicht auf romantische Befindlichkeiten, wie z.B., dass Dynamo an die Lennestraße gehöre und nichts auf verhasstem DSC-Gebiet zu suchen habe, genommen wird.
17.03.2015 - 14:58 Uhr
Zitat von Sgdfanatic
Es ist erstaunlich, was hier für Insider-Wissen im Umlauf ist.
Das Einzige, was wir Fans nach Interviews und Zeitungsartikeln als Außenstehende inzwischen sagen können ist Folgendes:
Vor der Saison wurde beschlossen, mit einem Psychologen und einem Fitnesstrainer das Team individuell auf Vordermann zu bringen. Beides wurde von Böger nicht wirklich forciert, sondern eher abgelehnt. Hinzu kam die sportliche Talfahrt und somit Meinungsverschiedenheiten zwischen Minge und Böger.Dass Stefan Böger die Spieler wie B-Jugendliche behandelt hätte, ist mir komplett neu. Wie kommt es zu so einer Behauptung? Hat das die Mannschaft geflüstert oder Ralf Minge persönlich?
Es ist erstaunlich, was hier für Insider-Wissen im Umlauf ist.
Das Einzige, was wir Fans nach Interviews und Zeitungsartikeln als Außenstehende inzwischen sagen können ist Folgendes:
Vor der Saison wurde beschlossen, mit einem Psychologen und einem Fitnesstrainer das Team individuell auf Vordermann zu bringen. Beides wurde von Böger nicht wirklich forciert, sondern eher abgelehnt. Hinzu kam die sportliche Talfahrt und somit Meinungsverschiedenheiten zwischen Minge und Böger.Dass Stefan Böger die Spieler wie B-Jugendliche behandelt hätte, ist mir komplett neu. Wie kommt es zu so einer Behauptung? Hat das die Mannschaft geflüstert oder Ralf Minge persönlich?
Naja, Insiderwissen... Wer Böger bei PKs und rundherum richtig zugehört und hier im Forum bei dem einen oder anderen User mitgelesen hat, der wirklich näher dran ist, der konnte schon zu dem Schluß kommen, dass Böger die Spieler bevormundet und ihnen vorschreiben will, ob sie z.B. eine Mütze tragen oder nicht. So wie es ein Jugendtrainer eben gern macht, wenn die Rasselbande mal wieder am Rad dreht.
Zitat von Sgdfanatic
So und jetzt zu Nemeth: Mal abgesehen davon, dass er jede Woche eifrig rotiert. Es mag ja sein, dass sich die Mannschaft momentan in einem furchtbaren Abwärtstrend befindet und auch das Selbstvertrauen entschwindet, aber eines ist auf dem Platz für jedermann sichtbar.
Es gibt bei uns kein erkennbares Spielsystem. Weder gibt es einen gescheiten Spielaufbau noch erkennbare Positionen. Tobias Müller gegen Großaspach spielt irgendwo im Nirgendwo, aber weder im Sturmzentrum noch auf dem Flügel, noch sonstwo.
Gegen Wehen und Großaspach stürzt Hefele vorn im Sturm rum, obwohl er als Abwehrchef nach hinten gehört. Gegen Mainz wird Sabah als Torjäger eingewechselt. Gegen Großaspach kommt Kreuzer fürs linke Mittelfeld und stürzt anschließend vorn im Sturmzentrum rum. Wiegers geht mit nach vorne und fängt an der Mittelinie an zu dribbeln als Torwart! Also bei aller Liebe, aber wenn das die Taktik ist, die Németh vorgibt, dann wäre das ein Armutszeugnis. Wenn die Mannschaft dies von selbst entscheidet, noch schlimmer.
So und jetzt zu Nemeth: Mal abgesehen davon, dass er jede Woche eifrig rotiert. Es mag ja sein, dass sich die Mannschaft momentan in einem furchtbaren Abwärtstrend befindet und auch das Selbstvertrauen entschwindet, aber eines ist auf dem Platz für jedermann sichtbar.
Es gibt bei uns kein erkennbares Spielsystem. Weder gibt es einen gescheiten Spielaufbau noch erkennbare Positionen. Tobias Müller gegen Großaspach spielt irgendwo im Nirgendwo, aber weder im Sturmzentrum noch auf dem Flügel, noch sonstwo.
Gegen Wehen und Großaspach stürzt Hefele vorn im Sturm rum, obwohl er als Abwehrchef nach hinten gehört. Gegen Mainz wird Sabah als Torjäger eingewechselt. Gegen Großaspach kommt Kreuzer fürs linke Mittelfeld und stürzt anschließend vorn im Sturmzentrum rum. Wiegers geht mit nach vorne und fängt an der Mittelinie an zu dribbeln als Torwart! Also bei aller Liebe, aber wenn das die Taktik ist, die Németh vorgibt, dann wäre das ein Armutszeugnis. Wenn die Mannschaft dies von selbst entscheidet, noch schlimmer.
Ergo?! Was ist deine Schlußfolgerung? Ist das mehr als heiße Luft?
Rotation ist in dieser Situation völlig normal. Alle Spieler müssen sich neu anbieten. Außerdem fallen immer wieder wichtige Stützen der Mannschaft aus. Németh muss also improvisieren. Und das seit dem ersten Tag, den er bei Dynamo ist.
Das die Taktik und das Spielsystem von Németh anders aussieht, siehst du schon allein an der Reaktion nach den Spielen. Die Mannschaft setzt die Vorgaben einfach nicht um.
Die Frage lautet also letztendlich: "Kann Peter Németh den Abwärtstrend stoppen?" Und für eine Antwort auf diese Frage ist es einfach viel zu früh. Das kann der geneigte Leser auch hier http://dresden.sportbuzzer.de/magazin/der-kredit-ist-aufgebraucht/7370 noch mal nachvollziehen.
17.03.2015 - 15:09 Uhr
Zitat von DERTUTNIX
Bei der Diskussion, inwieweit ein Spielsystem fehlt, sollten wir nicht nur über den Einfluss des Trainers sprechen, sondern auch die miesen Trainingsbedingungen im Blick behalten. Abgesehen von der schlechten Qualität der Trainingswiese –von Rasen mag man kaum sprechen- hat der Platz ja noch nicht einmal die richtigen Abmaße von 105 x 68 m. Wie will man da ein Spielsystem einstudieren, welches sich am WE auf einen Platz mit richtigen Abmaßen reproduzieren lässt? Ich glaube, es war Thorsten Schulz, der letzte Saison sagte, dass Flanken, die im Training beim Mitspieler landen, im Wettkampf mehrere Meter zu kurz geraten. Einfach deshalb, weil der Trainingsplatz schmaler als die üblichen 68m ist. Das Problem betrifft nicht nur Flanken, sondern vor allem auch die Abstände der Mitspieler untereinander. Was auf dem Trainingsplatz kompakt wirkt, erweist sich im Spiel als löchrig. Man mag jetzt einwenden, dass Dynamo in den 70-ern unter noch mieseren Bedingungen einen viel gepflegteren und vor allem äußerst erfolgreichen Ball spielte. Aber das Problem liegt nicht daran, dass bei Dynamo die Trainingsbedingungen seit Jahren unverändert schlecht sind, sondern dass sie sich bei der Konkurrenz flächendeckend entscheidend verbessert haben. Früher trainierten alle unter gleich schlechten Bedingungen. Vielleicht waren andere Vereine sogar noch schlechter dran als Dynamo damals. Heute haben die meisten Profivereine Trainingsplätze, die ganzjährig deutlich besser sind als unser Acker im RHS und um Lichtjahre besser als das, was wir Trainingsplatz nennen. Die Konkurrenz hat die infrastrukturellen Voraussetzungen, um wirklich ein System einzustudieren und dieses im Idealfall ab der C-Jugend von allen Großfeldmannschaften spielen zu lassen. Wir haben also im sportlichen Bereich einen gravierenden und konstanten Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Und je länger eine Saison dauert und je mehr in den Mannschaften die Automatismen greifen sollten, desto deutlicher dürfte dieser Nachteil im Verlaufe jeder Saison zu Buche schlagen.
Um infrastrukturell mit der Konkurrenz mithalten zu können, wird es also höchste Zeit für ein neues Trainingsgelände. Sobald das Kölmeldarlehen geklärt ist, MUSS dies das nächste Projekt sein. Und es bleibt zu hoffen, dass beim sportlich Notwendigen keine Rücksicht auf romantische Befindlichkeiten, wie z.B., dass Dynamo an die Lennestraße gehöre und nichts auf verhasstem DSC-Gebiet zu suchen habe, genommen wird.
Bei der Diskussion, inwieweit ein Spielsystem fehlt, sollten wir nicht nur über den Einfluss des Trainers sprechen, sondern auch die miesen Trainingsbedingungen im Blick behalten. Abgesehen von der schlechten Qualität der Trainingswiese –von Rasen mag man kaum sprechen- hat der Platz ja noch nicht einmal die richtigen Abmaße von 105 x 68 m. Wie will man da ein Spielsystem einstudieren, welches sich am WE auf einen Platz mit richtigen Abmaßen reproduzieren lässt? Ich glaube, es war Thorsten Schulz, der letzte Saison sagte, dass Flanken, die im Training beim Mitspieler landen, im Wettkampf mehrere Meter zu kurz geraten. Einfach deshalb, weil der Trainingsplatz schmaler als die üblichen 68m ist. Das Problem betrifft nicht nur Flanken, sondern vor allem auch die Abstände der Mitspieler untereinander. Was auf dem Trainingsplatz kompakt wirkt, erweist sich im Spiel als löchrig. Man mag jetzt einwenden, dass Dynamo in den 70-ern unter noch mieseren Bedingungen einen viel gepflegteren und vor allem äußerst erfolgreichen Ball spielte. Aber das Problem liegt nicht daran, dass bei Dynamo die Trainingsbedingungen seit Jahren unverändert schlecht sind, sondern dass sie sich bei der Konkurrenz flächendeckend entscheidend verbessert haben. Früher trainierten alle unter gleich schlechten Bedingungen. Vielleicht waren andere Vereine sogar noch schlechter dran als Dynamo damals. Heute haben die meisten Profivereine Trainingsplätze, die ganzjährig deutlich besser sind als unser Acker im RHS und um Lichtjahre besser als das, was wir Trainingsplatz nennen. Die Konkurrenz hat die infrastrukturellen Voraussetzungen, um wirklich ein System einzustudieren und dieses im Idealfall ab der C-Jugend von allen Großfeldmannschaften spielen zu lassen. Wir haben also im sportlichen Bereich einen gravierenden und konstanten Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Und je länger eine Saison dauert und je mehr in den Mannschaften die Automatismen greifen sollten, desto deutlicher dürfte dieser Nachteil im Verlaufe jeder Saison zu Buche schlagen.
Um infrastrukturell mit der Konkurrenz mithalten zu können, wird es also höchste Zeit für ein neues Trainingsgelände. Sobald das Kölmeldarlehen geklärt ist, MUSS dies das nächste Projekt sein. Und es bleibt zu hoffen, dass beim sportlich Notwendigen keine Rücksicht auf romantische Befindlichkeiten, wie z.B., dass Dynamo an die Lennestraße gehöre und nichts auf verhasstem DSC-Gebiet zu suchen habe, genommen wird.
Leider kann ich den Beitrag nicht offiziell bewerten. Deshalb an dieser Stelle Daumen hoch.
Es mag sich ein bißchen nach Entschuldigung anhören. Letztendlich ist es aber ein wesentlicher Teil des Problems.
Natürlich wird jeder Spieler, der gern für Dynamo spielen würde, erstmal sagen, dass er mit den Bedingungen schon zurecht kommt und das man trotzdem alles gibt. Das ist in den meisten Fällen auch so, wenn es gut läuft. Aber wenn sich dann der erste Spieler auf dem Acker schwer verletzt (z.B. Tobias Kempe), dann werden alle vorsichtiger. Kommt dann noch Erfolglosigkeit dazu, wird es nicht besser. Du hast das ja immer im Hinterkopf - die anderen können viel besser trainieren, müssen nicht von Pontius zu Pilatus fahren, und und und. Das drückt doch auf's Gemüt. Jeder erwartet an seinem Arbeitsplatz vernünftige Bedingungen. Und der Arbeitsplatz eines Fußball-Profis ist wo?! Genau! Auf dem Trainingsplatz und nicht am Wochenende im Stadion - auch wenn das hier mancher anders sieht.
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