Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Ich glaube, man muss die geschilderten Vorfälle differenziert sehen.
Ich würde eher vermuten, dass das keine direkten Personen aus der Ultraszene waren, sondern halbstarke Mitläufer, die gewisse Vorstellungen (bspw. unerwünschtes Filmen/Fotografieren) adaptieren und über deren Durchsetzung ein gewisses Zugehörigkeits- und Stärkegefühl erreichen wollen. Gerade beim Thema Sitzplätze in Auswärtsblocken hatte ich in der Vergangenheit auch zwei Mal einen identischen Vorfall. Das wurde mir aber durch (erkennbare) Gruppenmitglieder völlig respektvoll erklärt und um Verständnis gebeten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass @Herthin0 im Gästeblock inmitten einer kompakt stehenden Ultragruppe stand und dort ein Video aufnehmen wollte. Das klingt für mich eher nach einem "edlen Ritter", der hinter ihm stehend für die Hinterköpfe aus den vorderen Reihen Partei ergreifen wollte.
Unangenehme Vorfälle hatte ich bei Heim- und Auswärtsspielen wenn dann tatsächlich eher mit der oben beschriebenen Personengruppe. Aus meiner Sicht liegt das daran, dass Fanszenen durch Social Media deutlich nahbarer geworden sind und viele jüngere Leute gerne dazugehören würden. Zudem hat in meiner Wahrnehmung auch der Alkoholkomsum beim Fußball (oder zumindest bei Hertha) extrem zugenommen, wodurch auch die Hemmschwelle im Umgang mit anderen gesunken ist. Auch die allgemeine gesellschaftliche Verrohung macht vor dem Fußball sicherlich nicht Halt.
Vollidi**en gibt es überall, aber meine Erfahrungen mit den tatsächlichen Ultragruppen (und nicht deren Möchtegern-Nachwuchs) bei Heim- und Auswärtsspielen war bislang immer ziemlich angenehm. Das war immer Kommunikation auf Augenhöhe und ohne (erkennbaren) Einfluss irgendwelcher Rauschmittel.
Die Beobachtung, dass der Umgang unter den Fans an sich deutlich unangenehmer geworden ist, teile ich aber.
Ich würde eher vermuten, dass das keine direkten Personen aus der Ultraszene waren, sondern halbstarke Mitläufer, die gewisse Vorstellungen (bspw. unerwünschtes Filmen/Fotografieren) adaptieren und über deren Durchsetzung ein gewisses Zugehörigkeits- und Stärkegefühl erreichen wollen. Gerade beim Thema Sitzplätze in Auswärtsblocken hatte ich in der Vergangenheit auch zwei Mal einen identischen Vorfall. Das wurde mir aber durch (erkennbare) Gruppenmitglieder völlig respektvoll erklärt und um Verständnis gebeten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass @Herthin0 im Gästeblock inmitten einer kompakt stehenden Ultragruppe stand und dort ein Video aufnehmen wollte. Das klingt für mich eher nach einem "edlen Ritter", der hinter ihm stehend für die Hinterköpfe aus den vorderen Reihen Partei ergreifen wollte.
Unangenehme Vorfälle hatte ich bei Heim- und Auswärtsspielen wenn dann tatsächlich eher mit der oben beschriebenen Personengruppe. Aus meiner Sicht liegt das daran, dass Fanszenen durch Social Media deutlich nahbarer geworden sind und viele jüngere Leute gerne dazugehören würden. Zudem hat in meiner Wahrnehmung auch der Alkoholkomsum beim Fußball (oder zumindest bei Hertha) extrem zugenommen, wodurch auch die Hemmschwelle im Umgang mit anderen gesunken ist. Auch die allgemeine gesellschaftliche Verrohung macht vor dem Fußball sicherlich nicht Halt.
Vollidi**en gibt es überall, aber meine Erfahrungen mit den tatsächlichen Ultragruppen (und nicht deren Möchtegern-Nachwuchs) bei Heim- und Auswärtsspielen war bislang immer ziemlich angenehm. Das war immer Kommunikation auf Augenhöhe und ohne (erkennbaren) Einfluss irgendwelcher Rauschmittel.
Die Beobachtung, dass der Umgang unter den Fans an sich deutlich unangenehmer geworden ist, teile ich aber.
Leider bleibt festzustellen, dass der Fußball, so sehr es die Melkenden auch gerne anders hätten (Infantil und Co) , grundsätzlich ein Sport der „einfachen“ Menschen bleibt und die Spitze von den sehr „einfachen“ zudem noch, obwohl in der Minderheit, das Regime übernehmen wollen.
Ich bitte darum nicht missverstanden zu werden. Aber wer gegen andere ***** en ( Spiel gegen Dresden ) wie bekloppt aufeinander zu rennt um sich zu prügeln und sich dann vor der Polizei erfolgreich in der Ostkurve versteckt….. die kann ich leider nicht anders bezeichnen.
Ich bitte darum nicht missverstanden zu werden. Aber wer gegen andere ***** en ( Spiel gegen Dresden ) wie bekloppt aufeinander zu rennt um sich zu prügeln und sich dann vor der Polizei erfolgreich in der Ostkurve versteckt….. die kann ich leider nicht anders bezeichnen.
Es ist jedenfalls spannend, dass der Mopo-Artikel u.a. auch die Stimmungsmache gegen die hybride MV durch besagte ultra-nahe Kreise auf der Geschäftsstelle thematisierte - und kurz darauf kommt dieses Schreiben "der Ostkurve", das dem Vernehmen nach wohl auch ausgerechnet von den Harlekins stammen soll.
Dass gemäßigte Mitglieder wie jetzt geschildert eingeschüchtert und aus dem Verein gedrängt werden, deckt sich zudem mindestens vom Vorgehen her mit den vorgeworfenen Umgang bei Mitarbeitergesprächen.
Alles keine handfesten Beweise, zumal es ja auch völlig verschiedene Personen ohne direkten Bezug gewesen sein können. Aber leider sind auch solche Mitläufer und Trittbrettfahrer ein häufigeres Phänomen, wenn autoritäre oder mobbingähnliche Strukturen und Vorgehensweisen in der Führung praktiziert werden.
Von daher ist es einerseits richtig, dass man die Themen jeweils differenziert betrachten muss - und auch nicht untereinander zu stark vermischen sollte. Ich werde aber leider auch nicht das Gefühl los, dass mit dem Einzug von Ultras auf der Geschäftsstelle keine nachhaltige Versöhnung verschiedener Lager erreicht, sondern potentiell eher ein grundsätzliches Problem geschaffen wurde/ worden sein könnte.
Dass gemäßigte Mitglieder wie jetzt geschildert eingeschüchtert und aus dem Verein gedrängt werden, deckt sich zudem mindestens vom Vorgehen her mit den vorgeworfenen Umgang bei Mitarbeitergesprächen.
Alles keine handfesten Beweise, zumal es ja auch völlig verschiedene Personen ohne direkten Bezug gewesen sein können. Aber leider sind auch solche Mitläufer und Trittbrettfahrer ein häufigeres Phänomen, wenn autoritäre oder mobbingähnliche Strukturen und Vorgehensweisen in der Führung praktiziert werden.
Von daher ist es einerseits richtig, dass man die Themen jeweils differenziert betrachten muss - und auch nicht untereinander zu stark vermischen sollte. Ich werde aber leider auch nicht das Gefühl los, dass mit dem Einzug von Ultras auf der Geschäftsstelle keine nachhaltige Versöhnung verschiedener Lager erreicht, sondern potentiell eher ein grundsätzliches Problem geschaffen wurde/ worden sein könnte.
Zitat von Spreedampfer92
Es ist jedenfalls spannend, dass der Mopo-Artikel u.a. auch die Stimmungsmache gegen die hybride MV durch besagte ultra-nahe Kreise auf der Geschäftsstelle thematisierte - und kurz darauf kommt dieses Schreiben "der Ostkurve", das dem Vernehmen nach wohl auch ausgerechnet von den Harlekins stammen soll.
Dass gemäßigte Mitglieder wie jetzt geschildert eingeschüchtert und aus dem Verein gedrängt werden, deckt sich zudem mindestens vom Vorgehen her mit den vorgeworfenen Umgang bei Mitarbeitergesprächen.
Alles keine handfesten Beweise, zumal es ja auch völlig verschiedene Personen ohne direkten Bezug gewesen sein können. Aber leider sind auch solche Mitläufer und Trittbrettfahrer ein häufigeres Phänomen, wenn autoritäre oder mobbingähnliche Strukturen und Vorgehensweisen in der Führung praktiziert werden.
Von daher ist es einerseits richtig, dass man die Themen jeweils differenziert betrachten muss - und auch nicht untereinander zu stark vermischen sollte. Ich werde aber leider auch nicht das Gefühl los, dass mit dem Einzug von Ultras auf der Geschäftsstelle keine nachhaltige Versöhnung verschiedener Lager erreicht, sondern potentiell eher ein grundsätzliches Problem geschaffen wurde/ worden sein könnte.
Es ist jedenfalls spannend, dass der Mopo-Artikel u.a. auch die Stimmungsmache gegen die hybride MV durch besagte ultra-nahe Kreise auf der Geschäftsstelle thematisierte - und kurz darauf kommt dieses Schreiben "der Ostkurve", das dem Vernehmen nach wohl auch ausgerechnet von den Harlekins stammen soll.
Dass gemäßigte Mitglieder wie jetzt geschildert eingeschüchtert und aus dem Verein gedrängt werden, deckt sich zudem mindestens vom Vorgehen her mit den vorgeworfenen Umgang bei Mitarbeitergesprächen.
Alles keine handfesten Beweise, zumal es ja auch völlig verschiedene Personen ohne direkten Bezug gewesen sein können. Aber leider sind auch solche Mitläufer und Trittbrettfahrer ein häufigeres Phänomen, wenn autoritäre oder mobbingähnliche Strukturen und Vorgehensweisen in der Führung praktiziert werden.
Von daher ist es einerseits richtig, dass man die Themen jeweils differenziert betrachten muss - und auch nicht untereinander zu stark vermischen sollte. Ich werde aber leider auch nicht das Gefühl los, dass mit dem Einzug von Ultras auf der Geschäftsstelle keine nachhaltige Versöhnung verschiedener Lager erreicht, sondern potentiell eher ein grundsätzliches Problem geschaffen wurde/ worden sein könnte.
Davon kann man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ausgehen.
Zitat von Herthin0
Ich möchte mal ein paar Eindrücke schildern und euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt bei euren letzten Stadionbesuchen, oder ob ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt bin. Der Beitrag könnte jetzt etwas negativer rüberkommen, als er gemeint ist. Ich versuche es mal so neutral wie möglich zu schreiben, da ich trotzdem immer noch gerne ins Stadion gehe und mich kleinere Zwischenfälle davon nicht abhalten können.
Auswärts in Hannover (letzte Saison): Meine Freundin und ich hatten 2 Sitzer, weil die Stehplätze zu schnell vergriffen waren. Wir waren frühzeitig im Stadion, was auch sinnvoll war, da Hertha echt viele Fans mitgebracht hat. Bei unseren Plätzen angekommen saß bereits eine Gruppe auf unseren Plätzen und sprach von freier Platzwahl, was uns dann genervt hat, aber wir hatten keine Lust uns mit denen auseinanderzusetzen, da diese schon eine aggressive Grundstimmung an den Tag legten. Wir saßen dann 3 Reihen weiter, wo natürlich auch eine Gruppe zu uns kam und auf ihre Plätze gepocht hat. Also haben wir uns nochmal umgesetzt und dann saßen wir leider vor einem betrunkenen Fan, der nicht mehr richtig sprechen konnte und uns schon beim Aufwärmen sein Bier über den Kopf gekippt hat. Da war der Tag schon 30 Minuten vor Anpfiff gelaufen.
Auswärts Schalke: Ich mache immer ein kurzes Video von der Stimmung für Social Media (kleines Ritual von mir), wobei ich mehr Richtung Spielfeld filme und vielleicht ein paar Hinterköpfe mit auf dem Video habe. Auf einmal habe ich eine Hand im Gesicht (kein Schlag, eher ein kleiner Wischer, als nichts wildes) und drehe mich um, bevor mich da ein Fan anmotzt und meinte dass ich niemals den Block filmen soll. Hab ihm versucht zu erklären was meine Intention war, aber als ich seine blutige Hand gesehen habe, habe ich dann lieber den Block gewechselt.
Auswärts Münster: Exakt das gleiche Vorgehen wie beim Schalke Spiel, nur mit einer anderen Person, die mich angemacht hat. Leider auch immer mit aggressiver Grundhaltung und nicht in einem vernünftigen Dialog.
Heimspiel Dresden: Meine Freundin und ich sind in der Ostkurve ziemlich weit nach oben gegangen, da wir es bevorzugen im etwas ruhigeren Teil zu stehen. Wir singen sehr gerne mit, aber nehmen uns (jeder für sich) auch mal Pausen raus, da wir auch konzentriert das Spiel verfolgen. Auch hier wurden wir von einer Gruppe angemacht, dass wir mitmachen sollen und sonst gehen können, wobei um uns herum wirklich einige so angefeuert haben wie wir (also mal mitmachen, mal nicht). Witzigerweise hat die Gruppe, die uns angemacht hat, selber eher einen 75% Support geliefert.
All die Zwischenfälle nerven natürlich enorm, zumal es ja auch in den Öffis, oder generell im Block immer wieder betrunkene und beleidigende Fans gibt, die wohl jeder Verein hat. Über diese kann ich auch noch hinwegsehen, aber diese "direkten" Zwischenfälle haben sich zuletzt gehäuft und deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Wichtig zu betonen ist, dass es natürlich auch Spiele ohne Zwischenfälle gibt, ich habe hier nur die negativen Beispiele aufgezählt.
Ich möchte mal ein paar Eindrücke schildern und euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt bei euren letzten Stadionbesuchen, oder ob ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt bin. Der Beitrag könnte jetzt etwas negativer rüberkommen, als er gemeint ist. Ich versuche es mal so neutral wie möglich zu schreiben, da ich trotzdem immer noch gerne ins Stadion gehe und mich kleinere Zwischenfälle davon nicht abhalten können.
Auswärts in Hannover (letzte Saison): Meine Freundin und ich hatten 2 Sitzer, weil die Stehplätze zu schnell vergriffen waren. Wir waren frühzeitig im Stadion, was auch sinnvoll war, da Hertha echt viele Fans mitgebracht hat. Bei unseren Plätzen angekommen saß bereits eine Gruppe auf unseren Plätzen und sprach von freier Platzwahl, was uns dann genervt hat, aber wir hatten keine Lust uns mit denen auseinanderzusetzen, da diese schon eine aggressive Grundstimmung an den Tag legten. Wir saßen dann 3 Reihen weiter, wo natürlich auch eine Gruppe zu uns kam und auf ihre Plätze gepocht hat. Also haben wir uns nochmal umgesetzt und dann saßen wir leider vor einem betrunkenen Fan, der nicht mehr richtig sprechen konnte und uns schon beim Aufwärmen sein Bier über den Kopf gekippt hat. Da war der Tag schon 30 Minuten vor Anpfiff gelaufen.
Auswärts Schalke: Ich mache immer ein kurzes Video von der Stimmung für Social Media (kleines Ritual von mir), wobei ich mehr Richtung Spielfeld filme und vielleicht ein paar Hinterköpfe mit auf dem Video habe. Auf einmal habe ich eine Hand im Gesicht (kein Schlag, eher ein kleiner Wischer, als nichts wildes) und drehe mich um, bevor mich da ein Fan anmotzt und meinte dass ich niemals den Block filmen soll. Hab ihm versucht zu erklären was meine Intention war, aber als ich seine blutige Hand gesehen habe, habe ich dann lieber den Block gewechselt.
Auswärts Münster: Exakt das gleiche Vorgehen wie beim Schalke Spiel, nur mit einer anderen Person, die mich angemacht hat. Leider auch immer mit aggressiver Grundhaltung und nicht in einem vernünftigen Dialog.
Heimspiel Dresden: Meine Freundin und ich sind in der Ostkurve ziemlich weit nach oben gegangen, da wir es bevorzugen im etwas ruhigeren Teil zu stehen. Wir singen sehr gerne mit, aber nehmen uns (jeder für sich) auch mal Pausen raus, da wir auch konzentriert das Spiel verfolgen. Auch hier wurden wir von einer Gruppe angemacht, dass wir mitmachen sollen und sonst gehen können, wobei um uns herum wirklich einige so angefeuert haben wie wir (also mal mitmachen, mal nicht). Witzigerweise hat die Gruppe, die uns angemacht hat, selber eher einen 75% Support geliefert.
All die Zwischenfälle nerven natürlich enorm, zumal es ja auch in den Öffis, oder generell im Block immer wieder betrunkene und beleidigende Fans gibt, die wohl jeder Verein hat. Über diese kann ich auch noch hinwegsehen, aber diese "direkten" Zwischenfälle haben sich zuletzt gehäuft und deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Wichtig zu betonen ist, dass es natürlich auch Spiele ohne Zwischenfälle gibt, ich habe hier nur die negativen Beispiele aufgezählt.
Habe letztes Jahr in Hannover ähnliche Erfahrungen gemacht. Unsere Sitzplätze wurden von Leuten beschlagnahmt und uns wurde gedroht, sodass wir auf der Treppe stehen musste. Im Laufe des Spiels sind sie dann über den Zaun geklettert. Eine ältere Frau, die ebenfalls direkt an der Treppe saß, ging kurz auf Toilette und als sie wieder kam, war ihr Platz ebenfalls weg und es hieß nur Pech gehabt.
In Leverkusen habe ich als Minderjähriger mal fast aufs Maul bekommen, weil ich bei meinem ersten Besuch im Gästeblock zu weit unten stand. Ist aber schon über zehn Jahre her.
Aber ich kann dir sagen, dass es nicht nur bei uns im Block teilweise so zugeht. Bin jedes Spiel auf der Alm und habe da von Leuten, die auf der Süd den Oberrang (also dort wo die Ultras stehen) meiden, schon ähnliche Geschichten gehört. In Hannover gab es beim Auswärtsspiel von Arminia wohl ebenfalls unschöne Szenen mit Menschen mit Behinderung. Das ist kein Hertha spezifisches Problem, sondern ein generelles in der deutschen Ultraszene.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ColeWorld am 03.11.2025 um 23:13 Uhr bearbeitet Zitat von ColeWorld
Habe letztes Jahr in Hannover ähnliche Erfahrungen gemacht. Unsere Sitzplätze wurden von Leuten beschlagnahmt und uns wurde gedroht, sodass wir auf der Treppe stehen musste. Im Laufe des Spiels sind sie dann über den Zaun geklettert. Eine ältere Frau, die ebenfalls direkt an der Treppe saß, ging kurz auf Toilette und als sie wieder kam, war ihr Platz ebenfalls weg und es hieß nur Pech gehabt.
In Leverkusen habe ich als Minderjähriger mal fast aufs Maul bekommen, weil ich bei meinem ersten Besuch im Gästeblock zu weit unten stand. Ist aber schon über zehn Jahre her.
Aber ich kann dir sagen, dass es nicht nur bei uns im Block teilweise so zugeht. Bin jedes Spiel auf der Alm und habe da von Leuten, die auf der Süd den Oberrang (also dort wo die Ultras stehen) meiden, schon ähnliche Geschichten gehört. In Hannover gab es beim Auswärtsspiel von Arminia wohl ebenfalls unschöne Szenen mit Menschen mit Behinderung. Das ist kein Hertha spezifisches Problem, sondern ein generelles in der deutschen Ultraszene.
Zitat von Herthin0
Ich möchte mal ein paar Eindrücke schildern und euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt bei euren letzten Stadionbesuchen, oder ob ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt bin. Der Beitrag könnte jetzt etwas negativer rüberkommen, als er gemeint ist. Ich versuche es mal so neutral wie möglich zu schreiben, da ich trotzdem immer noch gerne ins Stadion gehe und mich kleinere Zwischenfälle davon nicht abhalten können.
Auswärts in Hannover (letzte Saison): Meine Freundin und ich hatten 2 Sitzer, weil die Stehplätze zu schnell vergriffen waren. Wir waren frühzeitig im Stadion, was auch sinnvoll war, da Hertha echt viele Fans mitgebracht hat. Bei unseren Plätzen angekommen saß bereits eine Gruppe auf unseren Plätzen und sprach von freier Platzwahl, was uns dann genervt hat, aber wir hatten keine Lust uns mit denen auseinanderzusetzen, da diese schon eine aggressive Grundstimmung an den Tag legten. Wir saßen dann 3 Reihen weiter, wo natürlich auch eine Gruppe zu uns kam und auf ihre Plätze gepocht hat. Also haben wir uns nochmal umgesetzt und dann saßen wir leider vor einem betrunkenen Fan, der nicht mehr richtig sprechen konnte und uns schon beim Aufwärmen sein Bier über den Kopf gekippt hat. Da war der Tag schon 30 Minuten vor Anpfiff gelaufen.
Auswärts Schalke: Ich mache immer ein kurzes Video von der Stimmung für Social Media (kleines Ritual von mir), wobei ich mehr Richtung Spielfeld filme und vielleicht ein paar Hinterköpfe mit auf dem Video habe. Auf einmal habe ich eine Hand im Gesicht (kein Schlag, eher ein kleiner Wischer, als nichts wildes) und drehe mich um, bevor mich da ein Fan anmotzt und meinte dass ich niemals den Block filmen soll. Hab ihm versucht zu erklären was meine Intention war, aber als ich seine blutige Hand gesehen habe, habe ich dann lieber den Block gewechselt.
Auswärts Münster: Exakt das gleiche Vorgehen wie beim Schalke Spiel, nur mit einer anderen Person, die mich angemacht hat. Leider auch immer mit aggressiver Grundhaltung und nicht in einem vernünftigen Dialog.
Heimspiel Dresden: Meine Freundin und ich sind in der Ostkurve ziemlich weit nach oben gegangen, da wir es bevorzugen im etwas ruhigeren Teil zu stehen. Wir singen sehr gerne mit, aber nehmen uns (jeder für sich) auch mal Pausen raus, da wir auch konzentriert das Spiel verfolgen. Auch hier wurden wir von einer Gruppe angemacht, dass wir mitmachen sollen und sonst gehen können, wobei um uns herum wirklich einige so angefeuert haben wie wir (also mal mitmachen, mal nicht). Witzigerweise hat die Gruppe, die uns angemacht hat, selber eher einen 75% Support geliefert.
All die Zwischenfälle nerven natürlich enorm, zumal es ja auch in den Öffis, oder generell im Block immer wieder betrunkene und beleidigende Fans gibt, die wohl jeder Verein hat. Über diese kann ich auch noch hinwegsehen, aber diese "direkten" Zwischenfälle haben sich zuletzt gehäuft und deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Wichtig zu betonen ist, dass es natürlich auch Spiele ohne Zwischenfälle gibt, ich habe hier nur die negativen Beispiele aufgezählt.
Ich möchte mal ein paar Eindrücke schildern und euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt bei euren letzten Stadionbesuchen, oder ob ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt bin. Der Beitrag könnte jetzt etwas negativer rüberkommen, als er gemeint ist. Ich versuche es mal so neutral wie möglich zu schreiben, da ich trotzdem immer noch gerne ins Stadion gehe und mich kleinere Zwischenfälle davon nicht abhalten können.
Auswärts in Hannover (letzte Saison): Meine Freundin und ich hatten 2 Sitzer, weil die Stehplätze zu schnell vergriffen waren. Wir waren frühzeitig im Stadion, was auch sinnvoll war, da Hertha echt viele Fans mitgebracht hat. Bei unseren Plätzen angekommen saß bereits eine Gruppe auf unseren Plätzen und sprach von freier Platzwahl, was uns dann genervt hat, aber wir hatten keine Lust uns mit denen auseinanderzusetzen, da diese schon eine aggressive Grundstimmung an den Tag legten. Wir saßen dann 3 Reihen weiter, wo natürlich auch eine Gruppe zu uns kam und auf ihre Plätze gepocht hat. Also haben wir uns nochmal umgesetzt und dann saßen wir leider vor einem betrunkenen Fan, der nicht mehr richtig sprechen konnte und uns schon beim Aufwärmen sein Bier über den Kopf gekippt hat. Da war der Tag schon 30 Minuten vor Anpfiff gelaufen.
Auswärts Schalke: Ich mache immer ein kurzes Video von der Stimmung für Social Media (kleines Ritual von mir), wobei ich mehr Richtung Spielfeld filme und vielleicht ein paar Hinterköpfe mit auf dem Video habe. Auf einmal habe ich eine Hand im Gesicht (kein Schlag, eher ein kleiner Wischer, als nichts wildes) und drehe mich um, bevor mich da ein Fan anmotzt und meinte dass ich niemals den Block filmen soll. Hab ihm versucht zu erklären was meine Intention war, aber als ich seine blutige Hand gesehen habe, habe ich dann lieber den Block gewechselt.
Auswärts Münster: Exakt das gleiche Vorgehen wie beim Schalke Spiel, nur mit einer anderen Person, die mich angemacht hat. Leider auch immer mit aggressiver Grundhaltung und nicht in einem vernünftigen Dialog.
Heimspiel Dresden: Meine Freundin und ich sind in der Ostkurve ziemlich weit nach oben gegangen, da wir es bevorzugen im etwas ruhigeren Teil zu stehen. Wir singen sehr gerne mit, aber nehmen uns (jeder für sich) auch mal Pausen raus, da wir auch konzentriert das Spiel verfolgen. Auch hier wurden wir von einer Gruppe angemacht, dass wir mitmachen sollen und sonst gehen können, wobei um uns herum wirklich einige so angefeuert haben wie wir (also mal mitmachen, mal nicht). Witzigerweise hat die Gruppe, die uns angemacht hat, selber eher einen 75% Support geliefert.
All die Zwischenfälle nerven natürlich enorm, zumal es ja auch in den Öffis, oder generell im Block immer wieder betrunkene und beleidigende Fans gibt, die wohl jeder Verein hat. Über diese kann ich auch noch hinwegsehen, aber diese "direkten" Zwischenfälle haben sich zuletzt gehäuft und deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Wichtig zu betonen ist, dass es natürlich auch Spiele ohne Zwischenfälle gibt, ich habe hier nur die negativen Beispiele aufgezählt.
Habe letztes Jahr in Hannover ähnliche Erfahrungen gemacht. Unsere Sitzplätze wurden von Leuten beschlagnahmt und uns wurde gedroht, sodass wir auf der Treppe stehen musste. Im Laufe des Spiels sind sie dann über den Zaun geklettert. Eine ältere Frau, die ebenfalls direkt an der Treppe saß, ging kurz auf Toilette und als sie wieder kam, war ihr Platz ebenfalls weg und es hieß nur Pech gehabt.
In Leverkusen habe ich als Minderjähriger mal fast aufs Maul bekommen, weil ich bei meinem ersten Besuch im Gästeblock zu weit unten stand. Ist aber schon über zehn Jahre her.
Aber ich kann dir sagen, dass es nicht nur bei uns im Block teilweise so zugeht. Bin jedes Spiel auf der Alm und habe da von Leuten, die auf der Süd den Oberrang (also dort wo die Ultras stehen) meiden, schon ähnliche Geschichten gehört. In Hannover gab es beim Auswärtsspiel von Arminia wohl ebenfalls unschöne Szenen mit Menschen mit Behinderung. Das ist kein Hertha spezifisches Problem, sondern ein generelles in der deutschen Ultraszene.
Gehe mit euren Erfahrungen und Aussagen mit.
Ist auch der Grund, warum ich seit Jahren aus der Ostkurve raus bin. Dieses Proletengetue und das Herausnehmen von Privilegien, wie immer in der ersten Reihen stehen und teilweise einfach Sitzplätze wegnehmen obwohl diese klar käuflich erworben wurden. Bin nur wenige Male mit der aktiven Szene aneinenander geraten, aber wenn dann habe ich denen ordentlich die Meinung gegeigt.
Versteht mich nicht falsch. Hertha wärmt und auch andere Aktionen sind z.T. wirklich tolle Projekte und super auch für die Außenwirkung des Vereins. Sie reißen sich das bloß immer wieder mit ihrem unerschütterlichen, traditionellen Weltbild ein.
Dazu noch dieser absurde Polizei-Hass, keinerlei Selbstreflektion und komplette Selbstüberschätzung.
Sobald Menschen im Kollektiv agieren denken sie meist, sie sind unaufhaltbar und dürfen sich alles erlauben.
Zitat von DerBeutler
Gehe mit euren Erfahrungen und Aussagen mit.
Ist auch der Grund, warum ich seit Jahren aus der Ostkurve raus bin. Dieses Proletengetue und das Herausnehmen von Privilegien, wie immer in der ersten Reihen stehen und teilweise einfach Sitzplätze wegnehmen obwohl diese klar käuflich erworben wurden. Bin nur wenige Male mit der aktiven Szene aneinenander geraten, aber wenn dann habe ich denen ordentlich die Meinung gegeigt.
Versteht mich nicht falsch. Hertha wärmt und auch andere Aktionen sind z.T. wirklich tolle Projekte und super auch für die Außenwirkung des Vereins. Sie reißen sich das bloß immer wieder mit ihrem unerschütterlichen, traditionellen Weltbild ein.
Dazu noch dieser absurde Polizei-Hass, keinerlei Selbstreflektion und komplette Selbstüberschätzung.
Sobald Menschen im Kollektiv agieren denken sie meist, sie sind unaufhaltbar und dürfen sich alles erlauben.
Zitat von ColeWorld
Habe letztes Jahr in Hannover ähnliche Erfahrungen gemacht. Unsere Sitzplätze wurden von Leuten beschlagnahmt und uns wurde gedroht, sodass wir auf der Treppe stehen musste. Im Laufe des Spiels sind sie dann über den Zaun geklettert. Eine ältere Frau, die ebenfalls direkt an der Treppe saß, ging kurz auf Toilette und als sie wieder kam, war ihr Platz ebenfalls weg und es hieß nur Pech gehabt.
In Leverkusen habe ich als Minderjähriger mal fast aufs Maul bekommen, weil ich bei meinem ersten Besuch im Gästeblock zu weit unten stand. Ist aber schon über zehn Jahre her.
Aber ich kann dir sagen, dass es nicht nur bei uns im Block teilweise so zugeht. Bin jedes Spiel auf der Alm und habe da von Leuten, die auf der Süd den Oberrang (also dort wo die Ultras stehen) meiden, schon ähnliche Geschichten gehört. In Hannover gab es beim Auswärtsspiel von Arminia wohl ebenfalls unschöne Szenen mit Menschen mit Behinderung. Das ist kein Hertha spezifisches Problem, sondern ein generelles in der deutschen Ultraszene.
Zitat von Herthin0
Ich möchte mal ein paar Eindrücke schildern und euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt bei euren letzten Stadionbesuchen, oder ob ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt bin. Der Beitrag könnte jetzt etwas negativer rüberkommen, als er gemeint ist. Ich versuche es mal so neutral wie möglich zu schreiben, da ich trotzdem immer noch gerne ins Stadion gehe und mich kleinere Zwischenfälle davon nicht abhalten können.
Auswärts in Hannover (letzte Saison): Meine Freundin und ich hatten 2 Sitzer, weil die Stehplätze zu schnell vergriffen waren. Wir waren frühzeitig im Stadion, was auch sinnvoll war, da Hertha echt viele Fans mitgebracht hat. Bei unseren Plätzen angekommen saß bereits eine Gruppe auf unseren Plätzen und sprach von freier Platzwahl, was uns dann genervt hat, aber wir hatten keine Lust uns mit denen auseinanderzusetzen, da diese schon eine aggressive Grundstimmung an den Tag legten. Wir saßen dann 3 Reihen weiter, wo natürlich auch eine Gruppe zu uns kam und auf ihre Plätze gepocht hat. Also haben wir uns nochmal umgesetzt und dann saßen wir leider vor einem betrunkenen Fan, der nicht mehr richtig sprechen konnte und uns schon beim Aufwärmen sein Bier über den Kopf gekippt hat. Da war der Tag schon 30 Minuten vor Anpfiff gelaufen.
Auswärts Schalke: Ich mache immer ein kurzes Video von der Stimmung für Social Media (kleines Ritual von mir), wobei ich mehr Richtung Spielfeld filme und vielleicht ein paar Hinterköpfe mit auf dem Video habe. Auf einmal habe ich eine Hand im Gesicht (kein Schlag, eher ein kleiner Wischer, als nichts wildes) und drehe mich um, bevor mich da ein Fan anmotzt und meinte dass ich niemals den Block filmen soll. Hab ihm versucht zu erklären was meine Intention war, aber als ich seine blutige Hand gesehen habe, habe ich dann lieber den Block gewechselt.
Auswärts Münster: Exakt das gleiche Vorgehen wie beim Schalke Spiel, nur mit einer anderen Person, die mich angemacht hat. Leider auch immer mit aggressiver Grundhaltung und nicht in einem vernünftigen Dialog.
Heimspiel Dresden: Meine Freundin und ich sind in der Ostkurve ziemlich weit nach oben gegangen, da wir es bevorzugen im etwas ruhigeren Teil zu stehen. Wir singen sehr gerne mit, aber nehmen uns (jeder für sich) auch mal Pausen raus, da wir auch konzentriert das Spiel verfolgen. Auch hier wurden wir von einer Gruppe angemacht, dass wir mitmachen sollen und sonst gehen können, wobei um uns herum wirklich einige so angefeuert haben wie wir (also mal mitmachen, mal nicht). Witzigerweise hat die Gruppe, die uns angemacht hat, selber eher einen 75% Support geliefert.
All die Zwischenfälle nerven natürlich enorm, zumal es ja auch in den Öffis, oder generell im Block immer wieder betrunkene und beleidigende Fans gibt, die wohl jeder Verein hat. Über diese kann ich auch noch hinwegsehen, aber diese "direkten" Zwischenfälle haben sich zuletzt gehäuft und deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Wichtig zu betonen ist, dass es natürlich auch Spiele ohne Zwischenfälle gibt, ich habe hier nur die negativen Beispiele aufgezählt.
Ich möchte mal ein paar Eindrücke schildern und euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt bei euren letzten Stadionbesuchen, oder ob ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt bin. Der Beitrag könnte jetzt etwas negativer rüberkommen, als er gemeint ist. Ich versuche es mal so neutral wie möglich zu schreiben, da ich trotzdem immer noch gerne ins Stadion gehe und mich kleinere Zwischenfälle davon nicht abhalten können.
Auswärts in Hannover (letzte Saison): Meine Freundin und ich hatten 2 Sitzer, weil die Stehplätze zu schnell vergriffen waren. Wir waren frühzeitig im Stadion, was auch sinnvoll war, da Hertha echt viele Fans mitgebracht hat. Bei unseren Plätzen angekommen saß bereits eine Gruppe auf unseren Plätzen und sprach von freier Platzwahl, was uns dann genervt hat, aber wir hatten keine Lust uns mit denen auseinanderzusetzen, da diese schon eine aggressive Grundstimmung an den Tag legten. Wir saßen dann 3 Reihen weiter, wo natürlich auch eine Gruppe zu uns kam und auf ihre Plätze gepocht hat. Also haben wir uns nochmal umgesetzt und dann saßen wir leider vor einem betrunkenen Fan, der nicht mehr richtig sprechen konnte und uns schon beim Aufwärmen sein Bier über den Kopf gekippt hat. Da war der Tag schon 30 Minuten vor Anpfiff gelaufen.
Auswärts Schalke: Ich mache immer ein kurzes Video von der Stimmung für Social Media (kleines Ritual von mir), wobei ich mehr Richtung Spielfeld filme und vielleicht ein paar Hinterköpfe mit auf dem Video habe. Auf einmal habe ich eine Hand im Gesicht (kein Schlag, eher ein kleiner Wischer, als nichts wildes) und drehe mich um, bevor mich da ein Fan anmotzt und meinte dass ich niemals den Block filmen soll. Hab ihm versucht zu erklären was meine Intention war, aber als ich seine blutige Hand gesehen habe, habe ich dann lieber den Block gewechselt.
Auswärts Münster: Exakt das gleiche Vorgehen wie beim Schalke Spiel, nur mit einer anderen Person, die mich angemacht hat. Leider auch immer mit aggressiver Grundhaltung und nicht in einem vernünftigen Dialog.
Heimspiel Dresden: Meine Freundin und ich sind in der Ostkurve ziemlich weit nach oben gegangen, da wir es bevorzugen im etwas ruhigeren Teil zu stehen. Wir singen sehr gerne mit, aber nehmen uns (jeder für sich) auch mal Pausen raus, da wir auch konzentriert das Spiel verfolgen. Auch hier wurden wir von einer Gruppe angemacht, dass wir mitmachen sollen und sonst gehen können, wobei um uns herum wirklich einige so angefeuert haben wie wir (also mal mitmachen, mal nicht). Witzigerweise hat die Gruppe, die uns angemacht hat, selber eher einen 75% Support geliefert.
All die Zwischenfälle nerven natürlich enorm, zumal es ja auch in den Öffis, oder generell im Block immer wieder betrunkene und beleidigende Fans gibt, die wohl jeder Verein hat. Über diese kann ich auch noch hinwegsehen, aber diese "direkten" Zwischenfälle haben sich zuletzt gehäuft und deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Wichtig zu betonen ist, dass es natürlich auch Spiele ohne Zwischenfälle gibt, ich habe hier nur die negativen Beispiele aufgezählt.
Habe letztes Jahr in Hannover ähnliche Erfahrungen gemacht. Unsere Sitzplätze wurden von Leuten beschlagnahmt und uns wurde gedroht, sodass wir auf der Treppe stehen musste. Im Laufe des Spiels sind sie dann über den Zaun geklettert. Eine ältere Frau, die ebenfalls direkt an der Treppe saß, ging kurz auf Toilette und als sie wieder kam, war ihr Platz ebenfalls weg und es hieß nur Pech gehabt.
In Leverkusen habe ich als Minderjähriger mal fast aufs Maul bekommen, weil ich bei meinem ersten Besuch im Gästeblock zu weit unten stand. Ist aber schon über zehn Jahre her.
Aber ich kann dir sagen, dass es nicht nur bei uns im Block teilweise so zugeht. Bin jedes Spiel auf der Alm und habe da von Leuten, die auf der Süd den Oberrang (also dort wo die Ultras stehen) meiden, schon ähnliche Geschichten gehört. In Hannover gab es beim Auswärtsspiel von Arminia wohl ebenfalls unschöne Szenen mit Menschen mit Behinderung. Das ist kein Hertha spezifisches Problem, sondern ein generelles in der deutschen Ultraszene.
Gehe mit euren Erfahrungen und Aussagen mit.
Ist auch der Grund, warum ich seit Jahren aus der Ostkurve raus bin. Dieses Proletengetue und das Herausnehmen von Privilegien, wie immer in der ersten Reihen stehen und teilweise einfach Sitzplätze wegnehmen obwohl diese klar käuflich erworben wurden. Bin nur wenige Male mit der aktiven Szene aneinenander geraten, aber wenn dann habe ich denen ordentlich die Meinung gegeigt.
Versteht mich nicht falsch. Hertha wärmt und auch andere Aktionen sind z.T. wirklich tolle Projekte und super auch für die Außenwirkung des Vereins. Sie reißen sich das bloß immer wieder mit ihrem unerschütterlichen, traditionellen Weltbild ein.
Dazu noch dieser absurde Polizei-Hass, keinerlei Selbstreflektion und komplette Selbstüberschätzung.
Sobald Menschen im Kollektiv agieren denken sie meist, sie sind unaufhaltbar und dürfen sich alles erlauben.
Kann ich bestätigen. Manche Herren aus der Ostkurve stellen sich auch ungern an. Als ich brav mich zum Bier angestellt habe sind sie einfach ganz nach vorne und haben sich vor den Ersten gestellt. Als er was sagen wollte hat man einfach nur das Zeichen für "Maul halten" gemacht sich groß gemacht und dann war derjenige stumm gestellt. Ebenso ein Grund, warum ich die Ostkurve oft kritisch sehe. Auch beim Spiel gegen Union ist man durch die neutralen Blöcke gelaufen und hat teils Familien, Frauen und Kindern gedroht und sie gezwungen ihre Fan-Utensilien abzunehmen.
Zitat von Zelryz89
Kann ich bestätigen. Manche Herren aus der Ostkurve stellen sich auch ungern an. Als ich brav mich zum Bier angestellt habe sind sie einfach ganz nach vorne und haben sich vor den Ersten gestellt. Als er was sagen wollte hat man einfach nur das Zeichen für "Maul halten" gemacht sich groß gemacht und dann war derjenige stumm gestellt. Ebenso ein Grund, warum ich die Ostkurve oft kritisch sehe. Auch beim Spiel gegen Union ist man durch die neutralen Blöcke gelaufen und hat teils Familien, Frauen und Kindern gedroht und sie gezwungen ihre Fan-Utensilien abzunehmen.
Zitat von DerBeutler
Gehe mit euren Erfahrungen und Aussagen mit.
Ist auch der Grund, warum ich seit Jahren aus der Ostkurve raus bin. Dieses Proletengetue und das Herausnehmen von Privilegien, wie immer in der ersten Reihen stehen und teilweise einfach Sitzplätze wegnehmen obwohl diese klar käuflich erworben wurden. Bin nur wenige Male mit der aktiven Szene aneinenander geraten, aber wenn dann habe ich denen ordentlich die Meinung gegeigt.
Versteht mich nicht falsch. Hertha wärmt und auch andere Aktionen sind z.T. wirklich tolle Projekte und super auch für die Außenwirkung des Vereins. Sie reißen sich das bloß immer wieder mit ihrem unerschütterlichen, traditionellen Weltbild ein.
Dazu noch dieser absurde Polizei-Hass, keinerlei Selbstreflektion und komplette Selbstüberschätzung.
Sobald Menschen im Kollektiv agieren denken sie meist, sie sind unaufhaltbar und dürfen sich alles erlauben.
Zitat von ColeWorld
Habe letztes Jahr in Hannover ähnliche Erfahrungen gemacht. Unsere Sitzplätze wurden von Leuten beschlagnahmt und uns wurde gedroht, sodass wir auf der Treppe stehen musste. Im Laufe des Spiels sind sie dann über den Zaun geklettert. Eine ältere Frau, die ebenfalls direkt an der Treppe saß, ging kurz auf Toilette und als sie wieder kam, war ihr Platz ebenfalls weg und es hieß nur Pech gehabt.
In Leverkusen habe ich als Minderjähriger mal fast aufs Maul bekommen, weil ich bei meinem ersten Besuch im Gästeblock zu weit unten stand. Ist aber schon über zehn Jahre her.
Aber ich kann dir sagen, dass es nicht nur bei uns im Block teilweise so zugeht. Bin jedes Spiel auf der Alm und habe da von Leuten, die auf der Süd den Oberrang (also dort wo die Ultras stehen) meiden, schon ähnliche Geschichten gehört. In Hannover gab es beim Auswärtsspiel von Arminia wohl ebenfalls unschöne Szenen mit Menschen mit Behinderung. Das ist kein Hertha spezifisches Problem, sondern ein generelles in der deutschen Ultraszene.
Zitat von Herthin0
Ich möchte mal ein paar Eindrücke schildern und euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt bei euren letzten Stadionbesuchen, oder ob ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt bin. Der Beitrag könnte jetzt etwas negativer rüberkommen, als er gemeint ist. Ich versuche es mal so neutral wie möglich zu schreiben, da ich trotzdem immer noch gerne ins Stadion gehe und mich kleinere Zwischenfälle davon nicht abhalten können.
Auswärts in Hannover (letzte Saison): Meine Freundin und ich hatten 2 Sitzer, weil die Stehplätze zu schnell vergriffen waren. Wir waren frühzeitig im Stadion, was auch sinnvoll war, da Hertha echt viele Fans mitgebracht hat. Bei unseren Plätzen angekommen saß bereits eine Gruppe auf unseren Plätzen und sprach von freier Platzwahl, was uns dann genervt hat, aber wir hatten keine Lust uns mit denen auseinanderzusetzen, da diese schon eine aggressive Grundstimmung an den Tag legten. Wir saßen dann 3 Reihen weiter, wo natürlich auch eine Gruppe zu uns kam und auf ihre Plätze gepocht hat. Also haben wir uns nochmal umgesetzt und dann saßen wir leider vor einem betrunkenen Fan, der nicht mehr richtig sprechen konnte und uns schon beim Aufwärmen sein Bier über den Kopf gekippt hat. Da war der Tag schon 30 Minuten vor Anpfiff gelaufen.
Auswärts Schalke: Ich mache immer ein kurzes Video von der Stimmung für Social Media (kleines Ritual von mir), wobei ich mehr Richtung Spielfeld filme und vielleicht ein paar Hinterköpfe mit auf dem Video habe. Auf einmal habe ich eine Hand im Gesicht (kein Schlag, eher ein kleiner Wischer, als nichts wildes) und drehe mich um, bevor mich da ein Fan anmotzt und meinte dass ich niemals den Block filmen soll. Hab ihm versucht zu erklären was meine Intention war, aber als ich seine blutige Hand gesehen habe, habe ich dann lieber den Block gewechselt.
Auswärts Münster: Exakt das gleiche Vorgehen wie beim Schalke Spiel, nur mit einer anderen Person, die mich angemacht hat. Leider auch immer mit aggressiver Grundhaltung und nicht in einem vernünftigen Dialog.
Heimspiel Dresden: Meine Freundin und ich sind in der Ostkurve ziemlich weit nach oben gegangen, da wir es bevorzugen im etwas ruhigeren Teil zu stehen. Wir singen sehr gerne mit, aber nehmen uns (jeder für sich) auch mal Pausen raus, da wir auch konzentriert das Spiel verfolgen. Auch hier wurden wir von einer Gruppe angemacht, dass wir mitmachen sollen und sonst gehen können, wobei um uns herum wirklich einige so angefeuert haben wie wir (also mal mitmachen, mal nicht). Witzigerweise hat die Gruppe, die uns angemacht hat, selber eher einen 75% Support geliefert.
All die Zwischenfälle nerven natürlich enorm, zumal es ja auch in den Öffis, oder generell im Block immer wieder betrunkene und beleidigende Fans gibt, die wohl jeder Verein hat. Über diese kann ich auch noch hinwegsehen, aber diese "direkten" Zwischenfälle haben sich zuletzt gehäuft und deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Wichtig zu betonen ist, dass es natürlich auch Spiele ohne Zwischenfälle gibt, ich habe hier nur die negativen Beispiele aufgezählt.
Ich möchte mal ein paar Eindrücke schildern und euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt bei euren letzten Stadionbesuchen, oder ob ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt bin. Der Beitrag könnte jetzt etwas negativer rüberkommen, als er gemeint ist. Ich versuche es mal so neutral wie möglich zu schreiben, da ich trotzdem immer noch gerne ins Stadion gehe und mich kleinere Zwischenfälle davon nicht abhalten können.
Auswärts in Hannover (letzte Saison): Meine Freundin und ich hatten 2 Sitzer, weil die Stehplätze zu schnell vergriffen waren. Wir waren frühzeitig im Stadion, was auch sinnvoll war, da Hertha echt viele Fans mitgebracht hat. Bei unseren Plätzen angekommen saß bereits eine Gruppe auf unseren Plätzen und sprach von freier Platzwahl, was uns dann genervt hat, aber wir hatten keine Lust uns mit denen auseinanderzusetzen, da diese schon eine aggressive Grundstimmung an den Tag legten. Wir saßen dann 3 Reihen weiter, wo natürlich auch eine Gruppe zu uns kam und auf ihre Plätze gepocht hat. Also haben wir uns nochmal umgesetzt und dann saßen wir leider vor einem betrunkenen Fan, der nicht mehr richtig sprechen konnte und uns schon beim Aufwärmen sein Bier über den Kopf gekippt hat. Da war der Tag schon 30 Minuten vor Anpfiff gelaufen.
Auswärts Schalke: Ich mache immer ein kurzes Video von der Stimmung für Social Media (kleines Ritual von mir), wobei ich mehr Richtung Spielfeld filme und vielleicht ein paar Hinterköpfe mit auf dem Video habe. Auf einmal habe ich eine Hand im Gesicht (kein Schlag, eher ein kleiner Wischer, als nichts wildes) und drehe mich um, bevor mich da ein Fan anmotzt und meinte dass ich niemals den Block filmen soll. Hab ihm versucht zu erklären was meine Intention war, aber als ich seine blutige Hand gesehen habe, habe ich dann lieber den Block gewechselt.
Auswärts Münster: Exakt das gleiche Vorgehen wie beim Schalke Spiel, nur mit einer anderen Person, die mich angemacht hat. Leider auch immer mit aggressiver Grundhaltung und nicht in einem vernünftigen Dialog.
Heimspiel Dresden: Meine Freundin und ich sind in der Ostkurve ziemlich weit nach oben gegangen, da wir es bevorzugen im etwas ruhigeren Teil zu stehen. Wir singen sehr gerne mit, aber nehmen uns (jeder für sich) auch mal Pausen raus, da wir auch konzentriert das Spiel verfolgen. Auch hier wurden wir von einer Gruppe angemacht, dass wir mitmachen sollen und sonst gehen können, wobei um uns herum wirklich einige so angefeuert haben wie wir (also mal mitmachen, mal nicht). Witzigerweise hat die Gruppe, die uns angemacht hat, selber eher einen 75% Support geliefert.
All die Zwischenfälle nerven natürlich enorm, zumal es ja auch in den Öffis, oder generell im Block immer wieder betrunkene und beleidigende Fans gibt, die wohl jeder Verein hat. Über diese kann ich auch noch hinwegsehen, aber diese "direkten" Zwischenfälle haben sich zuletzt gehäuft und deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Wichtig zu betonen ist, dass es natürlich auch Spiele ohne Zwischenfälle gibt, ich habe hier nur die negativen Beispiele aufgezählt.
Habe letztes Jahr in Hannover ähnliche Erfahrungen gemacht. Unsere Sitzplätze wurden von Leuten beschlagnahmt und uns wurde gedroht, sodass wir auf der Treppe stehen musste. Im Laufe des Spiels sind sie dann über den Zaun geklettert. Eine ältere Frau, die ebenfalls direkt an der Treppe saß, ging kurz auf Toilette und als sie wieder kam, war ihr Platz ebenfalls weg und es hieß nur Pech gehabt.
In Leverkusen habe ich als Minderjähriger mal fast aufs Maul bekommen, weil ich bei meinem ersten Besuch im Gästeblock zu weit unten stand. Ist aber schon über zehn Jahre her.
Aber ich kann dir sagen, dass es nicht nur bei uns im Block teilweise so zugeht. Bin jedes Spiel auf der Alm und habe da von Leuten, die auf der Süd den Oberrang (also dort wo die Ultras stehen) meiden, schon ähnliche Geschichten gehört. In Hannover gab es beim Auswärtsspiel von Arminia wohl ebenfalls unschöne Szenen mit Menschen mit Behinderung. Das ist kein Hertha spezifisches Problem, sondern ein generelles in der deutschen Ultraszene.
Gehe mit euren Erfahrungen und Aussagen mit.
Ist auch der Grund, warum ich seit Jahren aus der Ostkurve raus bin. Dieses Proletengetue und das Herausnehmen von Privilegien, wie immer in der ersten Reihen stehen und teilweise einfach Sitzplätze wegnehmen obwohl diese klar käuflich erworben wurden. Bin nur wenige Male mit der aktiven Szene aneinenander geraten, aber wenn dann habe ich denen ordentlich die Meinung gegeigt.
Versteht mich nicht falsch. Hertha wärmt und auch andere Aktionen sind z.T. wirklich tolle Projekte und super auch für die Außenwirkung des Vereins. Sie reißen sich das bloß immer wieder mit ihrem unerschütterlichen, traditionellen Weltbild ein.
Dazu noch dieser absurde Polizei-Hass, keinerlei Selbstreflektion und komplette Selbstüberschätzung.
Sobald Menschen im Kollektiv agieren denken sie meist, sie sind unaufhaltbar und dürfen sich alles erlauben.
Kann ich bestätigen. Manche Herren aus der Ostkurve stellen sich auch ungern an. Als ich brav mich zum Bier angestellt habe sind sie einfach ganz nach vorne und haben sich vor den Ersten gestellt. Als er was sagen wollte hat man einfach nur das Zeichen für "Maul halten" gemacht sich groß gemacht und dann war derjenige stumm gestellt. Ebenso ein Grund, warum ich die Ostkurve oft kritisch sehe. Auch beim Spiel gegen Union ist man durch die neutralen Blöcke gelaufen und hat teils Familien, Frauen und Kindern gedroht und sie gezwungen ihre Fan-Utensilien abzunehmen.
Reservierte Auswärtssitzplätze werden grundsätzlich nicht akzeptiert. Man beschlossen das im Block freie Platzwahl herrscht, außer Gruppen sind selbst betroffen.
Das ist gerade Auswärts ein immer größeres Problem. Mit auch meinem typischen Video hatte ich noch nie Probleme.
Es gab Zeiten (ganz lange her) wo ein Stadionbesuch unangenehm werden konnte, darauf folgten Zeiten wo das fast schon ein Familienfest war und das droht im Moment wieder zu kippen.
Meine Frau sagte vor dem Dresden Spiel noch, was das für eine Veranstaltung wäre, wo sie sich sorgt, dass ihre Männer gesund nach Hause kommen.
Da es unweigerlich diskutiert wird, bitte die Vorkommnisse rund um den Polizeieinsatz und den Stimmungsboykott hier besprechen.
Ich finde es ist schwer, sich aus der Ferne ein Urteil zu bilden. Grundlos wird die Polizei nicht eskaliert haben - in der SZ ist zu lesen, dass vermummte (übrigens verboten) Fans die Polizisten vor dem Stadioneingang der Ostkurve mit Absperrgittern und Schlagwerkzeugen attackiert hätten und diese dann zum Eigenschutz sowie dem Schutz von Unbeteiligten Pfefferspray gegen diese Gruppe eingesetzt hätten.
Waren die Angriffe der Fans wirklich so dramatisch? Hat die Polizei überreagiert und einige Beamte es ausgenutzt, einen Vorwand zu haben? Beides leider absolut vorstellbar.
Aber klar ist: wer einfach nur zum Spiel geht um die Mannschaft anzufeuern, gerät für gewöhnlich nicht in solch eine Situation (außer wrong place wrong time, aber dafür muss ja schon eine Eskalation stattfinden).
Und für mich zeigt das einfach mal wieder, dass es der Fanszene eben nur in zweiter Linie um die Mannschaft geht - in erster Linie geht es immer nur um sie selbst, die eigene Inszenierung, das Ausleben von Macht und Stärke in der Gruppe. Das finde ich einfach nur jämmerlich.
Ich finde es ist schwer, sich aus der Ferne ein Urteil zu bilden. Grundlos wird die Polizei nicht eskaliert haben - in der SZ ist zu lesen, dass vermummte (übrigens verboten) Fans die Polizisten vor dem Stadioneingang der Ostkurve mit Absperrgittern und Schlagwerkzeugen attackiert hätten und diese dann zum Eigenschutz sowie dem Schutz von Unbeteiligten Pfefferspray gegen diese Gruppe eingesetzt hätten.
Waren die Angriffe der Fans wirklich so dramatisch? Hat die Polizei überreagiert und einige Beamte es ausgenutzt, einen Vorwand zu haben? Beides leider absolut vorstellbar.
Aber klar ist: wer einfach nur zum Spiel geht um die Mannschaft anzufeuern, gerät für gewöhnlich nicht in solch eine Situation (außer wrong place wrong time, aber dafür muss ja schon eine Eskalation stattfinden).
Und für mich zeigt das einfach mal wieder, dass es der Fanszene eben nur in zweiter Linie um die Mannschaft geht - in erster Linie geht es immer nur um sie selbst, die eigene Inszenierung, das Ausleben von Macht und Stärke in der Gruppe. Das finde ich einfach nur jämmerlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bschuss am 17.01.2026 um 23:02 Uhr bearbeitet Zitat von bschuss
Da es unweigerlich diskutiert wird, bitte die Vorkommnisse rund um den Polizeieinsatz und den Stimmungsboykott hier besprechen.
Ich finde es ist schwer, sich aus der Ferne ein Urteil zu bilden. Grundlos wird die Polizei nicht eskaliert haben - in der SZ ist zu lesen, dass vermummte (übrigens verboten) Fans die Polizisten vor dem Stadioneingang der Ostkurve mit Absperrgittern und Schlagwerkzeugen attackiert hätten und diese dann zum Eigenschutz sowie dem Schutz von Unbeteiligten Pfefferspray gegen diese Gruppe eingesetzt hätten.
Waren die Angriffe der Fans wirklich so dramatisch? Hat die Polizei überreagiert und einige Beamte es ausgenutzt, einen Vorwand zu haben? Beides leider absolut vorstellbar.
Aber klar ist: wer einfach nur zum Spiel geht um die Mannschaft anzufeuern, gerät für gewöhnlich nicht in solch eine Situation (außer wrong place wrong time, aber dafür muss ja schon eine Eskalation stattfinden).
Und für mich zeigt das einfach mal wieder, dass es der Fanszene eben nur in zweiter Linie um die Mannschaft geht - in erster Linie geht es immer nur um sie selbst, die eigene Inszenierung, das Ausleben von Macht und Stärke in der Gruppe. Das finde ich einfach nur jämmerlich.
Da es unweigerlich diskutiert wird, bitte die Vorkommnisse rund um den Polizeieinsatz und den Stimmungsboykott hier besprechen.
Ich finde es ist schwer, sich aus der Ferne ein Urteil zu bilden. Grundlos wird die Polizei nicht eskaliert haben - in der SZ ist zu lesen, dass vermummte (übrigens verboten) Fans die Polizisten vor dem Stadioneingang der Ostkurve mit Absperrgittern und Schlagwerkzeugen attackiert hätten und diese dann zum Eigenschutz sowie dem Schutz von Unbeteiligten Pfefferspray gegen diese Gruppe eingesetzt hätten.
Waren die Angriffe der Fans wirklich so dramatisch? Hat die Polizei überreagiert und einige Beamte es ausgenutzt, einen Vorwand zu haben? Beides leider absolut vorstellbar.
Aber klar ist: wer einfach nur zum Spiel geht um die Mannschaft anzufeuern, gerät für gewöhnlich nicht in solch eine Situation (außer wrong place wrong time, aber dafür muss ja schon eine Eskalation stattfinden).
Und für mich zeigt das einfach mal wieder, dass es der Fanszene eben nur in zweiter Linie um die Mannschaft geht - in erster Linie geht es immer nur um sie selbst, die eigene Inszenierung, das Ausleben von Macht und Stärke in der Gruppe. Das finde ich einfach nur jämmerlich.
Die Frage ist doch auch, bzw. finde ich es sogar etwas bedenklich das die eine Seite (Fanhilfe) sich klar positioniert, nicht nur zum Vorfall heute sondern generell ist das ja nur in eine Richtung.
Die Seite der Polizei legt offen was aus ihrer Sicht vorgefallen ist, ist dies findet keinerlei Ansatz bei der Fanhilfe, ebenso gibt es keine Videos oder Bildmaterial die die Schilderungen der Fanhilfe in Bezug auf Willkür und Grundlosigkeit bestätigen.
Die Frage die ich mir eben stelle ist was die Polizei da überhaupt am Eingang der Ostkurve gemacht hat, was führte zu diesem vermeintlichen Angriff der besagten Personen?
Bleibt abzuwarten was bzw. Wie welches Statement von Hertha dazu kommt.
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