| Geburtsdatum | 30.07.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Jürgen Klinsmann
27.11.2019 - 10:12 Uhr
24.01.2020 - 11:54 Uhr
Zitat von DenizBSC
Zu der Frage ob man jemanden an vorderster Front braucht: da sehe ich Klinsmann eigentlich total drin, ehrlich gesagt sehe ich Klinsmann als den perfekten Mann um Sprüche zu klopfen, das Trainerding ist jetzt so eine Sache die er mitnimmt. “Klinsmann beerbt Preetz“ wäre eine Schlagzeile die ich mir zur neuen Saison vorstellen kann.
Zu der Frage ob man jemanden an vorderster Front braucht: da sehe ich Klinsmann eigentlich total drin, ehrlich gesagt sehe ich Klinsmann als den perfekten Mann um Sprüche zu klopfen, das Trainerding ist jetzt so eine Sache die er mitnimmt. “Klinsmann beerbt Preetz“ wäre eine Schlagzeile die ich mir zur neuen Saison vorstellen kann.
Ich mir nicht so wirklich - unabhängig von Preetz.
Klinsmann hat natürlich eine phänomenale Außendarstellung bei der öffentlichen Kommunikation und den Umgang mit Medien. Dazu ist er ein Visionär, der keine Denkverbote kennt und alles gegebene hinterfragt.
Ich weiß aber nicht, ob ihm das Tagesgeschäft als Geschäftsführer liegt und er sich so ein Posten für sich überhaupt wünscht. Am Ende ist das viel Büroarbeit und auseinandersetzen mit täglich anfallenden Dingen.
Vor kurzem hatten wir ja hier schon die Diskussion, wie es mit ihm weiter gehen könnte.
Für mich gibt es da folgende Varianten, die ich mir aktuell vorstellen kann:
1A - er kehrt in die USA zurück und nimmt seinen ursprünglichen Posten im Aufsichtsrat ein.
1B - er kehrt in die USA zurück, bekleidet aber gleichzeitig einen Posten als Angestellter wie "Markenbotschafter und Internationalisierungsbeauftragter für (Nord-)Amerika".
Ist also dort aktiv für Hertha unterwegs, macht Werbung, erschließt Sponsoren, handelt Kooperationen aus und so weiter.
2A - er bleibt in Berlin und trainiert das Team über den Sommer hinaus.
2B - er bleibt in Berlin und wird so eine Art Manager/Leiter für langfristige Strategie und Ausrichtung und für die Außendarstellung.
Quasi ein neuer Posten, der ein Mix aus Teilbereichen von Preetz' und Keuter's jetzigen Aufgaben beinhaltet.
25.01.2020 - 20:52 Uhr
Nach 7 Spielen unter Klinsmann steht nun eine ausgeglichene Statistik von 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen. Hierbei kann festgehalten werden, dass das Unentschieden in Frankfurt noch glücklich war und die Niederlagen gegen Dortmund und Bayern waren! Dabei hätte das Dortmundspiel auch durchaus anders enden können.
Bei allem "Schlechten" was das Herthaspiel aktuell ausmacht muss festgehalten werden, dass Klinsmann von möglichen 21 Punkten immerhin 11 Puntke holte und das gegen auf dem Papier stärkere Mansnchaften wie Frankfurt, Dormund, Leverkusen, Gladbach, Bayern, Wolfsburg und gegen unbequeme Freiburger!
Ich bin aktuell auch der Meinung das Spiel ist wirklich nicht schön anzuschauen und es gibt enorm viel Arbeit und Raum für Verbesserungen - aktuell ist es jedoch wichtiger zu punkten und im Hintergrund einen sinnvollen Plan zu entwickeln und diesen dann zu fördern. Solange die Punktausbeute stimmt ist alles in Ordnung!
Bei allem "Schlechten" was das Herthaspiel aktuell ausmacht muss festgehalten werden, dass Klinsmann von möglichen 21 Punkten immerhin 11 Puntke holte und das gegen auf dem Papier stärkere Mansnchaften wie Frankfurt, Dormund, Leverkusen, Gladbach, Bayern, Wolfsburg und gegen unbequeme Freiburger!
Ich bin aktuell auch der Meinung das Spiel ist wirklich nicht schön anzuschauen und es gibt enorm viel Arbeit und Raum für Verbesserungen - aktuell ist es jedoch wichtiger zu punkten und im Hintergrund einen sinnvollen Plan zu entwickeln und diesen dann zu fördern. Solange die Punktausbeute stimmt ist alles in Ordnung!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerTHaner91 am 25.01.2020 um 20:52 Uhr bearbeitet
25.01.2020 - 21:12 Uhr
Da kann ich nur einhaken und zustimmen. Man wird in dieser restlichen Saison, bezogen auf unsere Spielweise, aus einem hässlichen Entlein kein Schwan mehr machen. Das ist auch Klinsi bewusst.
Der Sieg war heute auch für die Moral echt wichtig, nach einem Rückstand in der 60. Minute das Ding noch zu drehen. Sowas kann auch nochmal zusätzlich etwas frei setzen. Wichtig ist halt, dass auch dabei was rumkommt, was Klinsi so verbal raushaut. Und das klappt aktuell mehr, als es nicht hinhaut. Ausreißer nach oben und auch nach unten, leistungstechnisch, wird es noch zu Genüge geben in den restlichen 15 Spielen. Jedenfalls konnte man heute sehen, dass die 0:4 Klatsche gegen die Bayern nicht groß eine Rolle gespielt hat, so wie es Jürgen sagte, nachdem Bayern-Spiel.
Jetzt kommen mit Schalke und Mainz 2 Heimspiele. Ich hoffe, dass Klinsi und sein Staff die Jungs top einstellen und wir 4 Punkte holen.
Der Sieg war heute auch für die Moral echt wichtig, nach einem Rückstand in der 60. Minute das Ding noch zu drehen. Sowas kann auch nochmal zusätzlich etwas frei setzen. Wichtig ist halt, dass auch dabei was rumkommt, was Klinsi so verbal raushaut. Und das klappt aktuell mehr, als es nicht hinhaut. Ausreißer nach oben und auch nach unten, leistungstechnisch, wird es noch zu Genüge geben in den restlichen 15 Spielen. Jedenfalls konnte man heute sehen, dass die 0:4 Klatsche gegen die Bayern nicht groß eine Rolle gespielt hat, so wie es Jürgen sagte, nachdem Bayern-Spiel.
Jetzt kommen mit Schalke und Mainz 2 Heimspiele. Ich hoffe, dass Klinsi und sein Staff die Jungs top einstellen und wir 4 Punkte holen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla89 am 25.01.2020 um 21:16 Uhr bearbeitet
25.01.2020 - 23:42 Uhr
Zitat von HerTHaner91
Nach 7 Spielen unter Klinsmann steht nun eine ausgeglichene Statistik von 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen.
Nach 7 Spielen unter Klinsmann steht nun eine ausgeglichene Statistik von 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen.
Insgesamt stimme ich Dir fast komplett zu aber diese Aussage ist mE eine klare Untertreibung. Wie Du richtig schreibst, haben wir bislang vorwiegend gegen formstarke Gegner gespielt und dazu noch mit einer zunächst komplett verunsicherten Mannschaft. Da sind knapp 1,6 Punkte pro Spiel mE keine ausgeglichene Bilanz, sondern eher eine verdammt starke. Wo ich wiederum zustimmen kann: Es wirkt irgendwie auch etwas glücklich. Daher kann ich auch noch nicht richtig aufatmen. Trotzdem würde ich sagen, dass Klinsmann scheinbar genau der richtige Mann ist und bisher mehr als ordentlich liefert.
26.01.2020 - 00:15 Uhr
Irgendwie war’s ja auch damals bei der WM so, dass Erfolg und Selbstvertrauen mit Klinsmann kamen, ohne dass man genau sagen konnte, wieso. Er muss das eine oder andere richtig machen, oder zumindest einen gesunden Schwung mitbringen, der einer verunsicherten Mannschaft erstmal hilft.
Als US-Trainer war er mäßig erfolgreich, bei Bayern eher gar nicht. Da war die Ausgangslage aber auch nicht prekär, sondern es ging darum, mehr als 100% des normalen Potential zu erreichen. Wofür man wahrscheinlich einen hoch kompetenten Trainer braucht, während Klinsmann eher mit seiner positiven Ausstrahlung und dem Aufbrechen von kaputten Verhaltensmustern das existierende Potential ausschöpft.
Als US-Trainer war er mäßig erfolgreich, bei Bayern eher gar nicht. Da war die Ausgangslage aber auch nicht prekär, sondern es ging darum, mehr als 100% des normalen Potential zu erreichen. Wofür man wahrscheinlich einen hoch kompetenten Trainer braucht, während Klinsmann eher mit seiner positiven Ausstrahlung und dem Aufbrechen von kaputten Verhaltensmustern das existierende Potential ausschöpft.
Zitat von Flascheleer
Insgesamt stimme ich Dir fast komplett zu aber diese Aussage ist mE eine klare Untertreibung. Wie Du richtig schreibst, haben wir bislang vorwiegend gegen formstarke Gegner gespielt und dazu noch mit einer zunächst komplett verunsicherten Mannschaft. Da sind knapp 1,6 Punkte pro Spiel mE keine ausgeglichene Bilanz, sondern eher eine verdammt starke. Wo ich wiederum zustimmen kann: Es wirkt irgendwie auch etwas glücklich. Daher kann ich auch noch nicht richtig aufatmen. Trotzdem würde ich sagen, dass Klinsmann scheinbar genau der richtige Mann ist und bisher mehr als ordentlich liefert.
Zitat von HerTHaner91
Nach 7 Spielen unter Klinsmann steht nun eine ausgeglichene Statistik von 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen.
Nach 7 Spielen unter Klinsmann steht nun eine ausgeglichene Statistik von 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen.
Insgesamt stimme ich Dir fast komplett zu aber diese Aussage ist mE eine klare Untertreibung. Wie Du richtig schreibst, haben wir bislang vorwiegend gegen formstarke Gegner gespielt und dazu noch mit einer zunächst komplett verunsicherten Mannschaft. Da sind knapp 1,6 Punkte pro Spiel mE keine ausgeglichene Bilanz, sondern eher eine verdammt starke. Wo ich wiederum zustimmen kann: Es wirkt irgendwie auch etwas glücklich. Daher kann ich auch noch nicht richtig aufatmen. Trotzdem würde ich sagen, dass Klinsmann scheinbar genau der richtige Mann ist und bisher mehr als ordentlich liefert.
26.01.2020 - 16:12 Uhr
Zitat von Flascheleer
Insgesamt stimme ich Dir fast komplett zu aber diese Aussage ist mE eine klare Untertreibung. Wie Du richtig schreibst, haben wir bislang vorwiegend gegen formstarke Gegner gespielt und dazu noch mit einer zunächst komplett verunsicherten Mannschaft. Da sind knapp 1,6 Punkte pro Spiel mE keine ausgeglichene Bilanz, sondern eher eine verdammt starke. Wo ich wiederum zustimmen kann: Es wirkt irgendwie auch etwas glücklich. Daher kann ich auch noch nicht richtig aufatmen. Trotzdem würde ich sagen, dass Klinsmann scheinbar genau der richtige Mann ist und bisher mehr als ordentlich liefert.
Zitat von HerTHaner91
Nach 7 Spielen unter Klinsmann steht nun eine ausgeglichene Statistik von 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen.
Nach 7 Spielen unter Klinsmann steht nun eine ausgeglichene Statistik von 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen.
Insgesamt stimme ich Dir fast komplett zu aber diese Aussage ist mE eine klare Untertreibung. Wie Du richtig schreibst, haben wir bislang vorwiegend gegen formstarke Gegner gespielt und dazu noch mit einer zunächst komplett verunsicherten Mannschaft. Da sind knapp 1,6 Punkte pro Spiel mE keine ausgeglichene Bilanz, sondern eher eine verdammt starke. Wo ich wiederum zustimmen kann: Es wirkt irgendwie auch etwas glücklich. Daher kann ich auch noch nicht richtig aufatmen. Trotzdem würde ich sagen, dass Klinsmann scheinbar genau der richtige Mann ist und bisher mehr als ordentlich liefert.
Kann mich nahezu anschließen. Und ein wenig Glück gehört immer dazu, denn unter Covic hat mir dieser Aspekt definitiv gefehlt. Ich bin mir sicher, dass wir unter den damaligen Umständen das Ding hergeschenkt hätte (m.E.). Es wirkte alles total unglücklich und behäbig und noch mehr verunsichert (v.A. wenn ich an die Spiele gegen Mainz und Wolfsburg denke). Für mehr als das Wort "bemüht" hat es nicht gereicht. Klinsmann & Nouri haben es geschafft eine gewisse Stabilität reinzubringen. Das ist und wahr höchstwahrscheinlich die Priorität. Die Mannschaft kann kicken und hat Potenzial für größeres als Abstiegskampf, nur muss sich das Selbstverständnis erarbeitet werden und hierfür können dreckige Siege Gold wert sein. Jürgen Klinsmann scheint einen Hebel gefunden zu haben, nur muss man auf sowas aufbauen, oder punktuell nachbessern um Fortschritte zu erzielen. Spannend werden die direkten Duelle mit den Nachbarn. Hoffentlich haben die Männer genug Mentalität geimpft bekommen.
Zudem glaube, dass Klinsmann & Team der Mannschaft extrem gut tut und das nicht nur in Sachen Mentalität. Klinsmann lenkt den ganzen medialen Druck auf sich, sodass die Mannschaft in ruhe arbeiten kann! Das sollte nicht vernachlässigt werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Furios am 26.01.2020 um 16:15 Uhr bearbeitet
28.01.2020 - 17:52 Uhr
Zitat von Pal1975
Leider sehe ich unter Klinsmann keine große Entwicklung der Mannschaft und frage mich ernsthaft was ist seine Spielphilosophie?
Das Spiel nach vorne ist grauenhaft und ich frage mich wieso sieht das keiner und ändert es. In Wolfsburg war man nicht einmal in der Lage in 45 Minuten einmal auf das gegnerische Tor zu schießen. Wenn du kaum Torchancen erspielst dann läufst du in Gefahr das Spiel zu verlieren und das ist doch völlig unnötig. Du kannst dir nicht in jedem Spiel ein Unentschieden ermauern, wenn man nicht gerade Glück hat wie in Wolfsburg. Nur darf man auch nicht vergessen, da kommen noch Mannschaften die kennen Abstiegskampf und die lassen sich davon nicht beeindrucken. Mannschaften wie Union, Bremen, Paderborn, Mainz, Düsseldorf, Köln und Augsburg. Denen darfst du nicht das Spiel überlassen und unsere Qualität sollte doch deutlich besser sein, aber auch da werden wir aus unserem Mittelfeld kaum Akzente sehen, wie zuletzt. Das finde ich sehr schade, denn die Truppe kann viel mehr, aber Klinsmann hat kein Konzept und kann es nicht abrufen außer diesen Angsthasen Fußball und Mauern. Das ganze sieht sehr planlos aus und was ist, wenn gerade gegen die o.g. Mannschaften die Punkte ausbleiben, weil man nichts für das Spiel nach vorne investiert. Ich hoffe das Ganze fliegt uns hier wirklich nicht um die Ohren und ab dem Sommer haben wir einen richtig guten Trainer und ein Team was die Handschrift des Trainers deutlich trägt und einen gewissen Erfolg mitbringt.
Leider sehe ich unter Klinsmann keine große Entwicklung der Mannschaft und frage mich ernsthaft was ist seine Spielphilosophie?
Das Spiel nach vorne ist grauenhaft und ich frage mich wieso sieht das keiner und ändert es. In Wolfsburg war man nicht einmal in der Lage in 45 Minuten einmal auf das gegnerische Tor zu schießen. Wenn du kaum Torchancen erspielst dann läufst du in Gefahr das Spiel zu verlieren und das ist doch völlig unnötig. Du kannst dir nicht in jedem Spiel ein Unentschieden ermauern, wenn man nicht gerade Glück hat wie in Wolfsburg. Nur darf man auch nicht vergessen, da kommen noch Mannschaften die kennen Abstiegskampf und die lassen sich davon nicht beeindrucken. Mannschaften wie Union, Bremen, Paderborn, Mainz, Düsseldorf, Köln und Augsburg. Denen darfst du nicht das Spiel überlassen und unsere Qualität sollte doch deutlich besser sein, aber auch da werden wir aus unserem Mittelfeld kaum Akzente sehen, wie zuletzt. Das finde ich sehr schade, denn die Truppe kann viel mehr, aber Klinsmann hat kein Konzept und kann es nicht abrufen außer diesen Angsthasen Fußball und Mauern. Das ganze sieht sehr planlos aus und was ist, wenn gerade gegen die o.g. Mannschaften die Punkte ausbleiben, weil man nichts für das Spiel nach vorne investiert. Ich hoffe das Ganze fliegt uns hier wirklich nicht um die Ohren und ab dem Sommer haben wir einen richtig guten Trainer und ein Team was die Handschrift des Trainers deutlich trägt und einen gewissen Erfolg mitbringt.
Der Fußball von Klinsi und seinem Stab ist nicht schön, aber erfolgreich. Klinsi ist jetzt seit sieben Spielen hier und weist da einen Punkteschnitt von 1,6 pro Spiel auf. Wohlgemerkt nur gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (zähle Wolfsburg dazu, da die punktgleich mit Rang 9 sind). Damit landest du am Ende einer Saison immer in Europa. Nur um mal zu verdeutlichen, was Klinsi und sein Stab aus dieser total verunsicherten Mannschaft rausgeholt haben.
Punkte sind das Einzige, was zurzeit zählt, da ist nichts mit Schönspielerei und das wurde von Anfang an so kommuniziert. Klinsmann zu unterstellen, dass er kein Konzept hätte, zeugt wirklich von, sorry für die Worte, ziemlicher Ahnungslosigkeit. Dir bringt es im Abstiegskampf nichts, wenn du ein tolles Offensivkonzept hast, aber hinten den größten verunsicherten Hühnerhaufen ohne Defensivkonzept rumrennen hast. Einfach mal nach Bremen schauen. Der Garant im Abstiegskampf ist nun mal ein stabiles Defensivkonzept und das hat Klinsi geschafft zu etablieren. Fünf Euro ins Phasenschwein, aber wenn hinten die Null steht, hast du einen Punkt sicher. Gegen Frankfurt, Freiburg, Leverkusen, Gladbach und eigentlich auch Wolfsburg (Gruß an den Schiri) hat man aus dem Spiel heraus nicht ein einziges Tor zugelassen und die Teams haben nicht gerade eine schwache Offensive. Wenn man gegen diese Teams schon keine großen Probleme hat die Null zu halten, wird es gegen die Teams aus dem Keller auch machbar sein. Jedes Spiel ohne Gegentor ist ein weiterer Punkt gegen den Abstieg und vorne muss man diese Saison halt auf die individuelle Klasse bauen, die jederzeit für einen Treffer gut ist. Mehr geht diese Saison nicht mehr, nachdem Covic leider mehr oder weniger alles eingerissen hat.
28.01.2020 - 21:25 Uhr
Zitat von ColeWorld
Der Fußball von Klinsi und seinem Stab ist nicht schön, aber erfolgreich. Klinsi ist jetzt seit sieben Spielen hier und weist da einen Punkteschnitt von 1,6 pro Spiel auf. Wohlgemerkt nur gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (zähle Wolfsburg dazu, da die punktgleich mit Rang 9 sind). Damit landest du am Ende einer Saison immer in Europa. Nur um mal zu verdeutlichen, was Klinsi und sein Stab aus dieser total verunsicherten Mannschaft rausgeholt haben.
Punkte sind das Einzige, was zurzeit zählt, da ist nichts mit Schönspielerei und das wurde von Anfang an so kommuniziert. Klinsmann zu unterstellen, dass er kein Konzept hätte, zeugt wirklich von, sorry für die Worte, ziemlicher Ahnungslosigkeit. Dir bringt es im Abstiegskampf nichts, wenn du ein tolles Offensivkonzept hast, aber hinten den größten verunsicherten Hühnerhaufen ohne Defensivkonzept rumrennen hast. Einfach mal nach Bremen schauen. Der Garant im Abstiegskampf ist nun mal ein stabiles Defensivkonzept und das hat Klinsi geschafft zu etablieren. Fünf Euro ins Phasenschwein, aber wenn hinten die Null steht, hast du einen Punkt sicher. Gegen Frankfurt, Freiburg, Leverkusen, Gladbach und eigentlich auch Wolfsburg (Gruß an den Schiri) hat man aus dem Spiel heraus nicht ein einziges Tor zugelassen und die Teams haben nicht gerade eine schwache Offensive. Wenn man gegen diese Teams schon keine großen Probleme hat die Null zu halten, wird es gegen die Teams aus dem Keller auch machbar sein. Jedes Spiel ohne Gegentor ist ein weiterer Punkt gegen den Abstieg und vorne muss man diese Saison halt auf die individuelle Klasse bauen, die jederzeit für einen Treffer gut ist. Mehr geht diese Saison nicht mehr, nachdem Covic leider mehr oder weniger alles eingerissen hat.
Zitat von Pal1975
Leider sehe ich unter Klinsmann keine große Entwicklung der Mannschaft und frage mich ernsthaft was ist seine Spielphilosophie?
Das Spiel nach vorne ist grauenhaft und ich frage mich wieso sieht das keiner und ändert es. In Wolfsburg war man nicht einmal in der Lage in 45 Minuten einmal auf das gegnerische Tor zu schießen. Wenn du kaum Torchancen erspielst dann läufst du in Gefahr das Spiel zu verlieren und das ist doch völlig unnötig. Du kannst dir nicht in jedem Spiel ein Unentschieden ermauern, wenn man nicht gerade Glück hat wie in Wolfsburg. Nur darf man auch nicht vergessen, da kommen noch Mannschaften die kennen Abstiegskampf und die lassen sich davon nicht beeindrucken. Mannschaften wie Union, Bremen, Paderborn, Mainz, Düsseldorf, Köln und Augsburg. Denen darfst du nicht das Spiel überlassen und unsere Qualität sollte doch deutlich besser sein, aber auch da werden wir aus unserem Mittelfeld kaum Akzente sehen, wie zuletzt. Das finde ich sehr schade, denn die Truppe kann viel mehr, aber Klinsmann hat kein Konzept und kann es nicht abrufen außer diesen Angsthasen Fußball und Mauern. Das ganze sieht sehr planlos aus und was ist, wenn gerade gegen die o.g. Mannschaften die Punkte ausbleiben, weil man nichts für das Spiel nach vorne investiert. Ich hoffe das Ganze fliegt uns hier wirklich nicht um die Ohren und ab dem Sommer haben wir einen richtig guten Trainer und ein Team was die Handschrift des Trainers deutlich trägt und einen gewissen Erfolg mitbringt.
Leider sehe ich unter Klinsmann keine große Entwicklung der Mannschaft und frage mich ernsthaft was ist seine Spielphilosophie?
Das Spiel nach vorne ist grauenhaft und ich frage mich wieso sieht das keiner und ändert es. In Wolfsburg war man nicht einmal in der Lage in 45 Minuten einmal auf das gegnerische Tor zu schießen. Wenn du kaum Torchancen erspielst dann läufst du in Gefahr das Spiel zu verlieren und das ist doch völlig unnötig. Du kannst dir nicht in jedem Spiel ein Unentschieden ermauern, wenn man nicht gerade Glück hat wie in Wolfsburg. Nur darf man auch nicht vergessen, da kommen noch Mannschaften die kennen Abstiegskampf und die lassen sich davon nicht beeindrucken. Mannschaften wie Union, Bremen, Paderborn, Mainz, Düsseldorf, Köln und Augsburg. Denen darfst du nicht das Spiel überlassen und unsere Qualität sollte doch deutlich besser sein, aber auch da werden wir aus unserem Mittelfeld kaum Akzente sehen, wie zuletzt. Das finde ich sehr schade, denn die Truppe kann viel mehr, aber Klinsmann hat kein Konzept und kann es nicht abrufen außer diesen Angsthasen Fußball und Mauern. Das ganze sieht sehr planlos aus und was ist, wenn gerade gegen die o.g. Mannschaften die Punkte ausbleiben, weil man nichts für das Spiel nach vorne investiert. Ich hoffe das Ganze fliegt uns hier wirklich nicht um die Ohren und ab dem Sommer haben wir einen richtig guten Trainer und ein Team was die Handschrift des Trainers deutlich trägt und einen gewissen Erfolg mitbringt.
Der Fußball von Klinsi und seinem Stab ist nicht schön, aber erfolgreich. Klinsi ist jetzt seit sieben Spielen hier und weist da einen Punkteschnitt von 1,6 pro Spiel auf. Wohlgemerkt nur gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (zähle Wolfsburg dazu, da die punktgleich mit Rang 9 sind). Damit landest du am Ende einer Saison immer in Europa. Nur um mal zu verdeutlichen, was Klinsi und sein Stab aus dieser total verunsicherten Mannschaft rausgeholt haben.
Punkte sind das Einzige, was zurzeit zählt, da ist nichts mit Schönspielerei und das wurde von Anfang an so kommuniziert. Klinsmann zu unterstellen, dass er kein Konzept hätte, zeugt wirklich von, sorry für die Worte, ziemlicher Ahnungslosigkeit. Dir bringt es im Abstiegskampf nichts, wenn du ein tolles Offensivkonzept hast, aber hinten den größten verunsicherten Hühnerhaufen ohne Defensivkonzept rumrennen hast. Einfach mal nach Bremen schauen. Der Garant im Abstiegskampf ist nun mal ein stabiles Defensivkonzept und das hat Klinsi geschafft zu etablieren. Fünf Euro ins Phasenschwein, aber wenn hinten die Null steht, hast du einen Punkt sicher. Gegen Frankfurt, Freiburg, Leverkusen, Gladbach und eigentlich auch Wolfsburg (Gruß an den Schiri) hat man aus dem Spiel heraus nicht ein einziges Tor zugelassen und die Teams haben nicht gerade eine schwache Offensive. Wenn man gegen diese Teams schon keine großen Probleme hat die Null zu halten, wird es gegen die Teams aus dem Keller auch machbar sein. Jedes Spiel ohne Gegentor ist ein weiterer Punkt gegen den Abstieg und vorne muss man diese Saison halt auf die individuelle Klasse bauen, die jederzeit für einen Treffer gut ist. Mehr geht diese Saison nicht mehr, nachdem Covic leider mehr oder weniger alles eingerissen hat.
Sehr gut geantwortet endlich jemand der versteht was der Klinsmann vor hat
28.01.2020 - 22:25 Uhr
Jetzt, wo es ans Eingemachte geht, wird die Rolle von Klinsmann mE immer deutlicher (auch wenn von außen einiges schwer einzuschätzen und zu bewerten bleibt).
Aber Klinsmann hat bislang beide seine zentralen Ankündigungen in sehr kurzer Zeit umgesetzt:
1) Fokus auf Punkte und hierfür zunächst primär auf defensive Stabilität (Dárdai 2.0)
2) Kaderbereinigung/ -optimierung und (nicht explizit gesagt aber mE deutlich erkennbar) Abbau von Privilegien und Wohlfühloasen bzw. Komfortzonen
Kurz (da redundant) zu Punkt 1: Den Erfolg kann man objektiv nicht in Frage stellen - auch wenn ich dabei bleibe, dass man trotz Siegermentalität auch einiges Glück hatte. Und dieser Erfolg gibt Klinsmann zugleich überhaupt erst das nötige Standing für den wohl nicht groß leichteren...
...Punkt 2: Wie einige in der unglaublich kontroversen Diskussion richtig schreiben, waren wir lange ein unglaublich harmonischer Verein. Niemand wollte freiwillig hier weg und fast jeder Neuankömmling fügte sich gleich großartig ein. Das hatte natürlich einige tolle Aspekte. Allerdings sagte etwa Dárdai selbst oft genug, dass die Mannschaft in den Spielen zu brav und zudem mental nicht wirklich optimal eingestellt sei. Zudem war er mE auch schon mal etwas härter unterwegs als Preetz (hat Luckassen viel schneller abgeschrieben, hat mehrere Spieler öffentlich auch mal kritisiert bzw. weniger schmeichelhaft eingeordnet). Ausgemistet wurde faktisch
aber trotzdem nur zögerlich. Covic fand dann einen riesigen Kader vor und traute sich zunächst auch gar nicht, irgendwen auszusortieren (die Vorbereitung war eigentlich schon durch, bis das Team überwiegend feststand). Klinsmann hat diesen Faktor nachträglich sogar als kriegsentscheidend für Covics Scheitern bezeichnet und damit einen fast schon etwas mehr als impliziten Vorwurf an Herrn Preetz ausgesprochen.
Eigentlich ist ein temporär wirkender Mann mit hoher Reputation UND bislang nachweisbaren Erfolgen genau der Richtige für diese naturgemäß unappetitliche Aufgabe. Ob er dabei im einzelnen richtig vorgeht, kann man aktuell aber nur schwer (ich behaupte sogar: noch gar nicht) seriös einordnen. Dass man etwa Löwen mit KO verliehen hat, schmeckt mir erst einmal auch nicht. Dass man Maier offenbar verunsichert hat, ist mindestens ein unerfreulicher Kollateralschaden (aber vielleicht renkt sich das im Laufe der Rückrunde wieder ein). So oder so spürt man aber deutlich, dass jetzt jeder und alles zunehmend am Ergebnis gemessen wird (ein sensibler Duda fiel schnell durchs Raster - durch störrisches Auftreten teils aber unausweichlich - und auch Selke oder Plattenhardt hat es trotz anfänglich langem Vertrauen zuletzt erwischt). Das tut weh, kann aber auch einen Wachstumsschmerz darstellen. Natürlich darf man gerne auch mal skeptisch darauf schauen aber zugleich würde ich Klinsmann auch nicht unterschätzen oder vorschnell verurteilen. Ob es wirklich zu viel Aktionismus oder gar mehr Schaden als Fortschritt gibt, sieht man dann erst, wenn sich die Staubwolke etwas legen konnte.
Aber Klinsmann hat bislang beide seine zentralen Ankündigungen in sehr kurzer Zeit umgesetzt:
1) Fokus auf Punkte und hierfür zunächst primär auf defensive Stabilität (Dárdai 2.0)
2) Kaderbereinigung/ -optimierung und (nicht explizit gesagt aber mE deutlich erkennbar) Abbau von Privilegien und Wohlfühloasen bzw. Komfortzonen
Kurz (da redundant) zu Punkt 1: Den Erfolg kann man objektiv nicht in Frage stellen - auch wenn ich dabei bleibe, dass man trotz Siegermentalität auch einiges Glück hatte. Und dieser Erfolg gibt Klinsmann zugleich überhaupt erst das nötige Standing für den wohl nicht groß leichteren...
...Punkt 2: Wie einige in der unglaublich kontroversen Diskussion richtig schreiben, waren wir lange ein unglaublich harmonischer Verein. Niemand wollte freiwillig hier weg und fast jeder Neuankömmling fügte sich gleich großartig ein. Das hatte natürlich einige tolle Aspekte. Allerdings sagte etwa Dárdai selbst oft genug, dass die Mannschaft in den Spielen zu brav und zudem mental nicht wirklich optimal eingestellt sei. Zudem war er mE auch schon mal etwas härter unterwegs als Preetz (hat Luckassen viel schneller abgeschrieben, hat mehrere Spieler öffentlich auch mal kritisiert bzw. weniger schmeichelhaft eingeordnet). Ausgemistet wurde faktisch
aber trotzdem nur zögerlich. Covic fand dann einen riesigen Kader vor und traute sich zunächst auch gar nicht, irgendwen auszusortieren (die Vorbereitung war eigentlich schon durch, bis das Team überwiegend feststand). Klinsmann hat diesen Faktor nachträglich sogar als kriegsentscheidend für Covics Scheitern bezeichnet und damit einen fast schon etwas mehr als impliziten Vorwurf an Herrn Preetz ausgesprochen.
Eigentlich ist ein temporär wirkender Mann mit hoher Reputation UND bislang nachweisbaren Erfolgen genau der Richtige für diese naturgemäß unappetitliche Aufgabe. Ob er dabei im einzelnen richtig vorgeht, kann man aktuell aber nur schwer (ich behaupte sogar: noch gar nicht) seriös einordnen. Dass man etwa Löwen mit KO verliehen hat, schmeckt mir erst einmal auch nicht. Dass man Maier offenbar verunsichert hat, ist mindestens ein unerfreulicher Kollateralschaden (aber vielleicht renkt sich das im Laufe der Rückrunde wieder ein). So oder so spürt man aber deutlich, dass jetzt jeder und alles zunehmend am Ergebnis gemessen wird (ein sensibler Duda fiel schnell durchs Raster - durch störrisches Auftreten teils aber unausweichlich - und auch Selke oder Plattenhardt hat es trotz anfänglich langem Vertrauen zuletzt erwischt). Das tut weh, kann aber auch einen Wachstumsschmerz darstellen. Natürlich darf man gerne auch mal skeptisch darauf schauen aber zugleich würde ich Klinsmann auch nicht unterschätzen oder vorschnell verurteilen. Ob es wirklich zu viel Aktionismus oder gar mehr Schaden als Fortschritt gibt, sieht man dann erst, wenn sich die Staubwolke etwas legen konnte.
28.01.2020 - 22:40 Uhr
Zitat von Flascheleer
Jetzt, wo es ans Eingemachte geht, wird die Rolle von Klinsmann mE immer deutlicher (auch wenn von außen einiges schwer einzuschätzen und zu bewerten bleibt).
Aber Klinsmann hat bislang beide seine zentralen Ankündigungen in sehr kurzer Zeit umgesetzt:
1) Fokus auf Punkte und hierfür zunächst primär auf defensive Stabilität (Dárdai 2.0)
2) Kaderbereinigung/ -optimierung und (nicht explizit gesagt aber mE deutlich erkennbar) Abbau von Privilegien und Wohlfühloasen bzw. Komfortzonen
Kurz (da redundant) zu Punkt 1: Den Erfolg kann man objektiv nicht in Frage stellen - auch wenn ich dabei bleibe, dass man trotz Siegermentalität auch einiges Glück hatte. Und dieser Erfolg gibt Klinsmann zugleich überhaupt erst das nötige Standing für den wohl nicht groß leichteren...
...Punkt 2: Wie einige in der unglaublich kontroversen Diskussion richtig schreiben, waren wir lange ein unglaublich harmonischer Verein. Niemand wollte freiwillig hier weg und fast jeder Neuankömmling fügte sich gleich großartig ein. Das hatte natürlich einige tolle Aspekte. Allerdings sagte etwa Dárdai selbst oft genug, dass die Mannschaft in den Spielen zu brav und zudem mental nicht wirklich optimal eingestellt sei. Zudem war er mE auch schon mal etwas härter unterwegs als Preetz (hat Luckassen viel schneller abgeschrieben, hat mehrere Spieler öffentlich auch mal kritisiert bzw. weniger schmeichelhaft eingeordnet). Ausgemistet wurde faktisch
aber trotzdem nur zögerlich. Covic fand dann einen riesigen Kader vor und traute sich zunächst auch gar nicht, irgendwen auszusortieren (die Vorbereitung war eigentlich schon durch, bis das Team überwiegend feststand). Klinsmann hat diesen Faktor nachträglich sogar als kriegsentscheidend für Covics Scheitern bezeichnet und damit einen fast schon etwas mehr als impliziten Vorwurf an Herrn Preetz ausgesprochen.
Eigentlich ist ein temporär wirkender Mann mit hoher Reputation UND bislang nachweisbaren Erfolgen genau der Richtige für diese naturgemäß unappetitliche Aufgabe. Ob er dabei im einzelnen richtig vorgeht, kann man aktuell aber nur schwer (ich behaupte sogar: noch gar nicht) seriös einordnen. Dass man etwa Löwen mit KO verliehen hat, schmeckt mir erst einmal auch nicht. Dass man Maier offenbar verunsichert hat, ist mindestens ein unerfreulicher Kollateralschaden (aber vielleicht renkt sich das im Laufe der Rückrunde wieder ein). So oder so spürt man aber deutlich, dass jetzt jeder und alles zunehmend am Ergebnis gemessen wird (ein sensibler Duda fiel schnell durchs Raster - durch störrisches Auftreten teils aber unausweichlich - und auch Selke oder Plattenhardt hat es trotz anfänglich langem Vertrauen zuletzt erwischt). Das tut weh, kann aber auch einen Wachstumsschmerz darstellen. Natürlich darf man gerne auch mal skeptisch darauf schauen aber zugleich würde ich Klinsmann auch nicht unterschätzen oder vorschnell verurteilen. Ob es wirklich zu viel Aktionismus oder gar mehr Schaden als Fortschritt gibt, sieht man dann erst, wenn sich die Staubwolke etwas legen konnte.
Jetzt, wo es ans Eingemachte geht, wird die Rolle von Klinsmann mE immer deutlicher (auch wenn von außen einiges schwer einzuschätzen und zu bewerten bleibt).
Aber Klinsmann hat bislang beide seine zentralen Ankündigungen in sehr kurzer Zeit umgesetzt:
1) Fokus auf Punkte und hierfür zunächst primär auf defensive Stabilität (Dárdai 2.0)
2) Kaderbereinigung/ -optimierung und (nicht explizit gesagt aber mE deutlich erkennbar) Abbau von Privilegien und Wohlfühloasen bzw. Komfortzonen
Kurz (da redundant) zu Punkt 1: Den Erfolg kann man objektiv nicht in Frage stellen - auch wenn ich dabei bleibe, dass man trotz Siegermentalität auch einiges Glück hatte. Und dieser Erfolg gibt Klinsmann zugleich überhaupt erst das nötige Standing für den wohl nicht groß leichteren...
...Punkt 2: Wie einige in der unglaublich kontroversen Diskussion richtig schreiben, waren wir lange ein unglaublich harmonischer Verein. Niemand wollte freiwillig hier weg und fast jeder Neuankömmling fügte sich gleich großartig ein. Das hatte natürlich einige tolle Aspekte. Allerdings sagte etwa Dárdai selbst oft genug, dass die Mannschaft in den Spielen zu brav und zudem mental nicht wirklich optimal eingestellt sei. Zudem war er mE auch schon mal etwas härter unterwegs als Preetz (hat Luckassen viel schneller abgeschrieben, hat mehrere Spieler öffentlich auch mal kritisiert bzw. weniger schmeichelhaft eingeordnet). Ausgemistet wurde faktisch
aber trotzdem nur zögerlich. Covic fand dann einen riesigen Kader vor und traute sich zunächst auch gar nicht, irgendwen auszusortieren (die Vorbereitung war eigentlich schon durch, bis das Team überwiegend feststand). Klinsmann hat diesen Faktor nachträglich sogar als kriegsentscheidend für Covics Scheitern bezeichnet und damit einen fast schon etwas mehr als impliziten Vorwurf an Herrn Preetz ausgesprochen.
Eigentlich ist ein temporär wirkender Mann mit hoher Reputation UND bislang nachweisbaren Erfolgen genau der Richtige für diese naturgemäß unappetitliche Aufgabe. Ob er dabei im einzelnen richtig vorgeht, kann man aktuell aber nur schwer (ich behaupte sogar: noch gar nicht) seriös einordnen. Dass man etwa Löwen mit KO verliehen hat, schmeckt mir erst einmal auch nicht. Dass man Maier offenbar verunsichert hat, ist mindestens ein unerfreulicher Kollateralschaden (aber vielleicht renkt sich das im Laufe der Rückrunde wieder ein). So oder so spürt man aber deutlich, dass jetzt jeder und alles zunehmend am Ergebnis gemessen wird (ein sensibler Duda fiel schnell durchs Raster - durch störrisches Auftreten teils aber unausweichlich - und auch Selke oder Plattenhardt hat es trotz anfänglich langem Vertrauen zuletzt erwischt). Das tut weh, kann aber auch einen Wachstumsschmerz darstellen. Natürlich darf man gerne auch mal skeptisch darauf schauen aber zugleich würde ich Klinsmann auch nicht unterschätzen oder vorschnell verurteilen. Ob es wirklich zu viel Aktionismus oder gar mehr Schaden als Fortschritt gibt, sieht man dann erst, wenn sich die Staubwolke etwas legen konnte.
Kann man so unterschreiben. Klinsmann ist hier um dem Verein endlich eine Siegermentalität einzuimpfen. Das ist gut und richtig. Allerdings sind das Verhalten von Maier und die deutlichen Worte von (einem frustrierten) Kalou Anzeichen dafür das man sich Sorgen machen darf ob Klinsmann nicht etwas zu Radikal, wenn auch grinsend, vorgeht.
"Ich habe so etwas noch nie erlebt. Nicht mal beim großen FC Chelsea"
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