| Geburtsdatum | 30.07.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Jürgen Klinsmann
27.11.2019 - 10:12 Uhr
12.02.2020 - 20:56 Uhr
Zitat von Ron-D
Herzlich Willkommen in Deutschland, herzlich Willkommen in der Fußball Bundesliga.
Glaubst du das ist nur bei uns so?
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Herzlich Willkommen in Deutschland, herzlich Willkommen in der Fußball Bundesliga.
Glaubst du das ist nur bei uns so?
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Naja,
sehe ich ehrlich gesagt nicht ganz so wie Du...
Was wäre denn daran falsch, wenn Klinsi mehr Macht bekommen hätte, wäre es falsch wenn sich endlich einmal etwas, und ganz besonders die Machtverhältnisse bei Hertha verschoben hätten???
Ich denke nicht, ganz ehrlich die letzten 10 Jahre unter Preetz, was haben wir denn da gerissen. Müdes, mittelmäßiges gekicke und gekurke. Graue Maus Image, Zuschauerschwund, Mitgliederzahlen die stagnieren, kein wirklicher Fortschritt!
Es geht Herrn Preetz doch offensichtlich nur um seine Macht, und die Machterhaltung aber nicht um eine wirklich positive Entwicklung bei Hertha.
Ich verbinde mit Ihm nur weiteren Stillstand, und weiteres Mittelmaß.
Wenn das Dein Anspruch weiterhin ist, soll gut sein.
12.02.2020 - 21:00 Uhr
Zitat von Ron-D
Herzlich Willkommen in Deutschland, herzlich Willkommen in der Fußball Bundesliga.
Glaubst du das ist nur bei uns so?
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Zitat von TrueBlue85
Einmal abgesehen von der fehlenden Kompetenzaufteilung und den damit einhergehenden Theorien einer gescheiterten Machtübernahme Klinsmanns, über die hier spekuliert wird, gibt es ja noch den zweiten großen Punkt den Klinsmann hier anspricht und der aus meiner Sicht hier in der Diskussion ein wenig untergeht:
Er verdeutlicht ja ganz klar, die Rolle die Preetz im Mannschaftsinternen Bereich einnimmt. Und meine Lesart ist, dass es dabei nicht nur um den Fakt geht, dass er auf der Bank sitzt sondern Klinsmann lässt hier mMn Einflussnahme im engsten sportlich-operativen „mannschaftsintimen“ Bereich in der Kabine durchklingen. Er nennt die Kabine, den Bus und eben die Bank.
Natürlich kann man nur spekulieren, aber man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass es nicht das erste Mal ist, dass derartiges mit Preetz in Verbindung gebracht wird. Ich erinnere mich z.B. an den Konflikt den er sich mit Dardai und der Mannschaft eingebrockt hat, als es um die Solidaritätsbekundungen zu Keuter ging.
Sollte da etwas dran sein, wäre das schon grenzwertig. Einflussnahme und Ansprache in der Kabine sollte dem Trainer unterliegen, wenn ich mir vorstelle, dass da ständig der Manager dazwischen funkt wäre ich als Trainer auch nicht erfreut.
Aber wie gesagt: wir können nur spekulieren. Bin gespannt auf die Darstellung der Sachverhalte morgen in der PK und ob auf Klinsis heutige Aussagen eingegangen/reagiert wird.
Einmal abgesehen von der fehlenden Kompetenzaufteilung und den damit einhergehenden Theorien einer gescheiterten Machtübernahme Klinsmanns, über die hier spekuliert wird, gibt es ja noch den zweiten großen Punkt den Klinsmann hier anspricht und der aus meiner Sicht hier in der Diskussion ein wenig untergeht:
Er verdeutlicht ja ganz klar, die Rolle die Preetz im Mannschaftsinternen Bereich einnimmt. Und meine Lesart ist, dass es dabei nicht nur um den Fakt geht, dass er auf der Bank sitzt sondern Klinsmann lässt hier mMn Einflussnahme im engsten sportlich-operativen „mannschaftsintimen“ Bereich in der Kabine durchklingen. Er nennt die Kabine, den Bus und eben die Bank.
Natürlich kann man nur spekulieren, aber man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass es nicht das erste Mal ist, dass derartiges mit Preetz in Verbindung gebracht wird. Ich erinnere mich z.B. an den Konflikt den er sich mit Dardai und der Mannschaft eingebrockt hat, als es um die Solidaritätsbekundungen zu Keuter ging.
Sollte da etwas dran sein, wäre das schon grenzwertig. Einflussnahme und Ansprache in der Kabine sollte dem Trainer unterliegen, wenn ich mir vorstelle, dass da ständig der Manager dazwischen funkt wäre ich als Trainer auch nicht erfreut.
Aber wie gesagt: wir können nur spekulieren. Bin gespannt auf die Darstellung der Sachverhalte morgen in der PK und ob auf Klinsis heutige Aussagen eingegangen/reagiert wird.
Herzlich Willkommen in Deutschland, herzlich Willkommen in der Fußball Bundesliga.
Glaubst du das ist nur bei uns so?
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Natürlich bin ich ebenfalls froh, dass der Lange dem Maier Transfer einen Riegel vorgeschoben hat. Um derartige Dinge ging es mir gar nicht, sondern eben um ein eventuelles Einwirken während Mannschaftsbesprechungen und der konkreten Prozesse während des Spieltagablaufs. Sprich dem engen Band zwischen Trainer und Mannschaft und dass eine Einmischung dann ggf. auch nachteilig auf die Fokussierung der Spieler wirkt. Es war nicht als Kritik an dem Handeln von Michael Preetz in seiner eigentlichen Rolle gemeint - im Gegenteil: da bin ich sehr froh, dass er als "Bremser" einen Gegenpol zu den regelmäßig öffentlich getätigten Big City Club und CL Äußerungen inmitten des Abstiegkampfs gebildet hat.
12.02.2020 - 21:18 Uhr
Zitat von ocoburg
Naja,
sehe ich ehrlich gesagt nicht ganz so wie Du...
Was wäre denn daran falsch, wenn Klinsi mehr Macht bekommen hätte, wäre es falsch wenn sich endlich einmal etwas, und ganz besonders die Machtverhältnisse bei Hertha verschoben hätten???
Ich denke nicht, ganz ehrlich die letzten 10 Jahre unter Preetz, was haben wir denn da gerissen. Müdes, mittelmäßiges gekicke und gekurke. Graue Maus Image, Zuschauerschwund, Mitgliederzahlen die stagnieren, kein wirklicher Fortschritt!
Es geht Herrn Preetz doch offensichtlich nur um seine Macht, und die Machterhaltung aber nicht um eine wirklich positive Entwicklung bei Hertha.
Ich verbinde mit Ihm nur weiteren Stillstand, und weiteres Mittelmaß.
Wenn das Dein Anspruch weiterhin ist, soll gut sein.
Zitat von Ron-D
Herzlich Willkommen in Deutschland, herzlich Willkommen in der Fußball Bundesliga.
Glaubst du das ist nur bei uns so?
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Herzlich Willkommen in Deutschland, herzlich Willkommen in der Fußball Bundesliga.
Glaubst du das ist nur bei uns so?
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Naja,
sehe ich ehrlich gesagt nicht ganz so wie Du...
Was wäre denn daran falsch, wenn Klinsi mehr Macht bekommen hätte, wäre es falsch wenn sich endlich einmal etwas, und ganz besonders die Machtverhältnisse bei Hertha verschoben hätten???
Ich denke nicht, ganz ehrlich die letzten 10 Jahre unter Preetz, was haben wir denn da gerissen. Müdes, mittelmäßiges gekicke und gekurke. Graue Maus Image, Zuschauerschwund, Mitgliederzahlen die stagnieren, kein wirklicher Fortschritt!
Es geht Herrn Preetz doch offensichtlich nur um seine Macht, und die Machterhaltung aber nicht um eine wirklich positive Entwicklung bei Hertha.
Ich verbinde mit Ihm nur weiteren Stillstand, und weiteres Mittelmaß.
Wenn das Dein Anspruch weiterhin ist, soll gut sein.
Ich hätte massive Bauchschmerzen gehabt, da Klinsmann bisher keinen Nachweis erbracht hat, dass er Sportmanager und Trainer kann. Und als Versuchskaninchen ist mir mein Verein dann doch zu schade. Über Preetz lässt sich natürlich immer trefflich streiten, über Klinsmann definitiv nicht (mehr).
12.02.2020 - 21:23 Uhr
Zitat von Herthubal
Ich finde es ehrlich gesagt sehr Schade wie es gelaufen ist.
Hertha und Klinsmann das passte doch. Er hat ja selber gesagt, dass er in dem Trainingslager hochmotiviert war hier was aufzubauen und das ihm die Arbeit bis dahin sehr viel Spaß gemacht hat und er deshalb das Gefühl hatte länger hier arbeiten zu wollen.
Wenn er dort dann eine nüchterne Abfuhr von Gegenbauer und Preetz kassierte, kann man doch menschlich nachvollziehen, dass das so einen Visionär und Sanguiniker runterzieht, erst recht wenn es dann in der Folge häufiger bei seinen Ideen zu solchen Reibereien kam. Wer weiß was da so war. Vielleicht würden die meisten hier im Forum seine Forderungen sogar begrüßen.
Reinstes Gedankenspiel mal von mir: Vielleicht wollte er mehr Kreativität, nen 10er oder Außenbahnspieler, wie wir es immer fordern. Dann wurde aber Tousard für nächstes Jahr verpflichtet. In der Folge sieht er die schlechten Spiele in der Rückrunde und denkt sich spätestens nach Mainz: "Hätten wir mal die Positionen verstärkt die ich wollte. Da fehlt es jetzt an allen Ecken und Enden. Und es wird immer schlechter. So kann es nicht weiter gehen wenn die Kompetenzen nicht klar geregelt sind. So kann ich nicht hier helfen...."
Ich kann mir auch vorstellen, dass es nicht einfach ist mit Gegenbauer und Preetz enthusiastisch Ziele voranzubringen. Das merkte man ja schon immer auf den PK's mit Klinsmann und Preetz.
Nicht falsch verstehen: Preetz ist Herthaner und ich schätze ihn überaus. Aber Preetz und Gegenbauer passen halt eher zu einer grauen Maus. Und ich hatte gehofft mit Klinsmann ändert sich das jetzt endlich.
Ich denke wenn man das mit der klaren Kompetenzteilung geregelt bekommen hätte und Klinsmann langfristig hätte binden können, so wie er es selbst wollte, hätte unsere graue Maus wirklich in den nächsten Jahren erstrahlen können.
Aber jetzt ist mein Gefühl das gleiche wie vor 11 Jahren. Damals hatte ich auch diese Aufbruchstimmung unter Favre und dachte jetzt entwickelt sich endlich was. Als er dann entlassen wurde ahnte mir böses.
Seid 2009/2010 ist es doch Jahr für Jahr kaum zu ertragen, dass man ausgerechnet Hertha-Fan ist. Aber mit Klinsmann kam doch eine riesige Aufbruchstimmung, 11 Jahre hat es gedauert! Ich hab das schlechte Gefühl das wir wieder 11 Jahre warten können.
Ich verstehe nicht wieso einige nun dauernd so abwertende Begriffe vom Stapel lassen müssen und Klinsmann als Blender oder Möchtegern-Diktator bezeichnen müssen.
Er wollte eine klare Kompetenztrennung. In anderen Vereinen läuft es auch so, auch hier in Deutschland z.B. mit Rangnick bei RB. Und diese Projekte laufen gut. Also was ist daran das Problem?
Ich glaube nicht das Klinsmann die Hertha-Fans blenden wollte oder was auch immer. Die Aktion gestern war leider eine Kurzschlussreaktion nach einer schlaflosen Nacht und dem miesesten Spiel unter Klinsmann. So was passiert, ist aber echt blöd und schade wie ich finde.
Klinsmann ist noch in der nähe von Berlin. Am liebsten sich an nen grünen Tisch setzen, nochmal aussprechen und die ganze Sache rückgängig machen. Vergeben und vergessen
So und jetzt zerreißt mich
.
Ich finde es ehrlich gesagt sehr Schade wie es gelaufen ist.
Hertha und Klinsmann das passte doch. Er hat ja selber gesagt, dass er in dem Trainingslager hochmotiviert war hier was aufzubauen und das ihm die Arbeit bis dahin sehr viel Spaß gemacht hat und er deshalb das Gefühl hatte länger hier arbeiten zu wollen.
Wenn er dort dann eine nüchterne Abfuhr von Gegenbauer und Preetz kassierte, kann man doch menschlich nachvollziehen, dass das so einen Visionär und Sanguiniker runterzieht, erst recht wenn es dann in der Folge häufiger bei seinen Ideen zu solchen Reibereien kam. Wer weiß was da so war. Vielleicht würden die meisten hier im Forum seine Forderungen sogar begrüßen.
Reinstes Gedankenspiel mal von mir: Vielleicht wollte er mehr Kreativität, nen 10er oder Außenbahnspieler, wie wir es immer fordern. Dann wurde aber Tousard für nächstes Jahr verpflichtet. In der Folge sieht er die schlechten Spiele in der Rückrunde und denkt sich spätestens nach Mainz: "Hätten wir mal die Positionen verstärkt die ich wollte. Da fehlt es jetzt an allen Ecken und Enden. Und es wird immer schlechter. So kann es nicht weiter gehen wenn die Kompetenzen nicht klar geregelt sind. So kann ich nicht hier helfen...."
Ich kann mir auch vorstellen, dass es nicht einfach ist mit Gegenbauer und Preetz enthusiastisch Ziele voranzubringen. Das merkte man ja schon immer auf den PK's mit Klinsmann und Preetz.
Nicht falsch verstehen: Preetz ist Herthaner und ich schätze ihn überaus. Aber Preetz und Gegenbauer passen halt eher zu einer grauen Maus. Und ich hatte gehofft mit Klinsmann ändert sich das jetzt endlich.
Ich denke wenn man das mit der klaren Kompetenzteilung geregelt bekommen hätte und Klinsmann langfristig hätte binden können, so wie er es selbst wollte, hätte unsere graue Maus wirklich in den nächsten Jahren erstrahlen können.
Aber jetzt ist mein Gefühl das gleiche wie vor 11 Jahren. Damals hatte ich auch diese Aufbruchstimmung unter Favre und dachte jetzt entwickelt sich endlich was. Als er dann entlassen wurde ahnte mir böses.
Seid 2009/2010 ist es doch Jahr für Jahr kaum zu ertragen, dass man ausgerechnet Hertha-Fan ist. Aber mit Klinsmann kam doch eine riesige Aufbruchstimmung, 11 Jahre hat es gedauert! Ich hab das schlechte Gefühl das wir wieder 11 Jahre warten können.
Ich verstehe nicht wieso einige nun dauernd so abwertende Begriffe vom Stapel lassen müssen und Klinsmann als Blender oder Möchtegern-Diktator bezeichnen müssen.
Er wollte eine klare Kompetenztrennung. In anderen Vereinen läuft es auch so, auch hier in Deutschland z.B. mit Rangnick bei RB. Und diese Projekte laufen gut. Also was ist daran das Problem?
Ich glaube nicht das Klinsmann die Hertha-Fans blenden wollte oder was auch immer. Die Aktion gestern war leider eine Kurzschlussreaktion nach einer schlaflosen Nacht und dem miesesten Spiel unter Klinsmann. So was passiert, ist aber echt blöd und schade wie ich finde.
Klinsmann ist noch in der nähe von Berlin. Am liebsten sich an nen grünen Tisch setzen, nochmal aussprechen und die ganze Sache rückgängig machen. Vergeben und vergessen

So und jetzt zerreißt mich
.Ganz im Gegenteil, ich werde dich nicht zerreißen!
Ich finde deine Worte sehr vernünftig und gut. Setzt euch an den Tisch, klärt die Kompetenzen und handelt modern und gemeinsam!!!
12.02.2020 - 21:26 Uhr
Zitat von Basti77
Was du sicherlich beweisen kannst. Was kommt als nächstes, dass Preetz Maier zur Bild geschickt hat???
Es gibt hier auch Insider, die durchaus richtig liegen. Schon mal daran gedacht, dass nicht Preetz und Gegenbauer dafür verantwortlich sind, was in der Bild landet?
Ansonsten sind solche haltlosen Unterstellungen eventuell auch einfach strafrechtlich relevant. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch nicht für Leute, die viele Kommentare schreiben.
Preetz hat hier zum Glück das einzig richtige gemacht und Klinsmann richtiger Weise in die Schranken gewiesen.
Zitat von physsus
Die Bild ist die Hofpresse von Hertha.
Alles was von der Bild kommt, kommt direkt von Preetz und Gegenbauer. Daher sollte die Intention der Bild verständlich sein.
Die Bild ist die Hofpresse von Hertha.
Alles was von der Bild kommt, kommt direkt von Preetz und Gegenbauer. Daher sollte die Intention der Bild verständlich sein.
Was du sicherlich beweisen kannst. Was kommt als nächstes, dass Preetz Maier zur Bild geschickt hat???
Es gibt hier auch Insider, die durchaus richtig liegen. Schon mal daran gedacht, dass nicht Preetz und Gegenbauer dafür verantwortlich sind, was in der Bild landet?
Ansonsten sind solche haltlosen Unterstellungen eventuell auch einfach strafrechtlich relevant. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch nicht für Leute, die viele Kommentare schreiben.
Preetz hat hier zum Glück das einzig richtige gemacht und Klinsmann richtiger Weise in die Schranken gewiesen.
3 Säulenstrategie? Schon mal gehört?
12.02.2020 - 21:27 Uhr
Wenn man die gesamte Videobotschaft gesehen hat, nennt Jürgen eine Reihe von Faktoren, die letzten Endes zu den entscheidenden atmosphärischen Störungen geführt haben:
-Die vermeintlichen Überlappungen bzw. Vermengungen von Kompetenzen und Verantwortlichkeiten. Dieses interne Aufreiben habe ihn unheimlich genervt. Es hat ihn wohl u.a. irritiert, dass Preetz mit auf der Bank saß, nah am Team sein wollte und wiederholt eine eigene Einordnung der Spiele und der sportlichen Lage vornahm. Die Transfers (zumindest die Zugänge) hat er hingegen explizit gelobt und auch gönnerisch anerkannt, DAS könne der Michael wirklich gut. Allerdings könnte die Causa Maier in diesem Kontext auch auf Differenzen in der Kaderplanung hindeuten (Arne sagte sinngemäß, man spreche hier nicht mit einer Zunge).
Ich persönlich finde, dass Herr Preetz sich immer sehr angemessen und seriös sowie eher zurückhaltend über die Arbeit der Trainer geäußert hat und dass Herr Klinsmann das auch vorher hätte wissen können.
-Der unfertige Vertrag und die unklare Perspektive bzw. allgemein fehlendes Vertrauen. Klinsmann habe Euphorie entwickelt und sich dann doch ein längeres und größeres Engagement vorstellen können. Dass man in den 10 Wochen nie eine scharfe Neueinteilung der Kompetenzen (im Sinne Klinsmanns!) festgezurrt habe und dies angeblich ganz bewusst, hat ihn wohl irritiert. Er wollte sein dynamisch-flexibles, grenzensprengendes Mindset durchsetzen und war über fehlendes Entgegenkommen irritiert.
Auch hier muss man mE klar sagen, dass er sich unter den entsprechenden Vorzeichen zu dem Engagement bereit erklärt (laut eigener Wortwahl "committed") hat.
-Die mediale Resonanz auf die Sache mit dem Trainerschein, die angebliche Abschaffung des öffentlichen Trainings und des Mainzdebakels hat ihn genervt.
Subjektiv mag all das nachvollziehbar sein und für einen emotionalen Typen wie ihn ist so etwas subjektiv dann wohl unerträglich. Allerdings kann sein Trainerstab, das Team oder der allgemeine Fan nichts dafür und Preetz und Co haben weder irgendwelche falschen Versprechungen gemacht, noch irgendeine Kontrolle über die Medien. Besonders krass finde ich, dass Jürgen selbst Preis gibt, dass letztlich die vergangenen paar Wochen entscheidend waren und das Mainzspiel das letzte Zünglein an der Wage gewesen sei (begünstigt durch das stressige Himmelfahrtskommando sowie fehlenden Schlaf und Urlaub).
Zur Einordnung: Ein Dárdai hat nach ähnlich kurzer Bedenkzeit ein kader- und punktetechnisch noch viel kritischeres Himmelfahrtskommando übernommen, es 4,5 Jahre mit Preetz und den durchaus ungeliebten Medien ausgehalten, einzelne Spieler und den Kader fast ohne Mittel aufgebaut und trotz zunehmender Müdigkeit noch einmal eine gesamte Saison durchgehalten, damit der Nachfolger im Sommer geordnet übernehmen konnte. Ein krasserer gegenseitiger Antitypus als Klinsmann und Dárdai ist eigentlich kaum vorstellbar. Dárdai hat Buzzwords wie "Commitment" wohlgemerkt nie in den Mund genommen aber er hat sie vorgelebt. In meiner Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen habe ich mich lange blenden lassen und sogar begonnen, Pál Dárdai weniger zu vermissen. Man, habe ich mich getäuscht. Da muss ich ganz demütig sagen, dass ich Dárdai bei allem glühenden Respekt und Wertschätzung vielleicht sogar noch zu wenig gewürdigt habe.
Ob Dárdai jetzt noch einmal bereit wäre und Preetz ihn überhaupt fragt, kann ich nicht beurteilen. Falls er es täte und Hertha noch einmal retten würde, wäre er noch mehr Vereinslegende als ohnehin schon (und Grujic, Maier, Duda, Stark, Kalou, Ibisevic etc. spielten bei ihm alle deutlich besser als unter Covic und Klinsmann, sodass ich es ihm zutrauen würde). Eigentlich wäre es DIE stimmige Fortsetzung in diesem seifenoperwürdigen Narrativ.
-Die vermeintlichen Überlappungen bzw. Vermengungen von Kompetenzen und Verantwortlichkeiten. Dieses interne Aufreiben habe ihn unheimlich genervt. Es hat ihn wohl u.a. irritiert, dass Preetz mit auf der Bank saß, nah am Team sein wollte und wiederholt eine eigene Einordnung der Spiele und der sportlichen Lage vornahm. Die Transfers (zumindest die Zugänge) hat er hingegen explizit gelobt und auch gönnerisch anerkannt, DAS könne der Michael wirklich gut. Allerdings könnte die Causa Maier in diesem Kontext auch auf Differenzen in der Kaderplanung hindeuten (Arne sagte sinngemäß, man spreche hier nicht mit einer Zunge).
Ich persönlich finde, dass Herr Preetz sich immer sehr angemessen und seriös sowie eher zurückhaltend über die Arbeit der Trainer geäußert hat und dass Herr Klinsmann das auch vorher hätte wissen können.
-Der unfertige Vertrag und die unklare Perspektive bzw. allgemein fehlendes Vertrauen. Klinsmann habe Euphorie entwickelt und sich dann doch ein längeres und größeres Engagement vorstellen können. Dass man in den 10 Wochen nie eine scharfe Neueinteilung der Kompetenzen (im Sinne Klinsmanns!) festgezurrt habe und dies angeblich ganz bewusst, hat ihn wohl irritiert. Er wollte sein dynamisch-flexibles, grenzensprengendes Mindset durchsetzen und war über fehlendes Entgegenkommen irritiert.
Auch hier muss man mE klar sagen, dass er sich unter den entsprechenden Vorzeichen zu dem Engagement bereit erklärt (laut eigener Wortwahl "committed") hat.
-Die mediale Resonanz auf die Sache mit dem Trainerschein, die angebliche Abschaffung des öffentlichen Trainings und des Mainzdebakels hat ihn genervt.
Subjektiv mag all das nachvollziehbar sein und für einen emotionalen Typen wie ihn ist so etwas subjektiv dann wohl unerträglich. Allerdings kann sein Trainerstab, das Team oder der allgemeine Fan nichts dafür und Preetz und Co haben weder irgendwelche falschen Versprechungen gemacht, noch irgendeine Kontrolle über die Medien. Besonders krass finde ich, dass Jürgen selbst Preis gibt, dass letztlich die vergangenen paar Wochen entscheidend waren und das Mainzspiel das letzte Zünglein an der Wage gewesen sei (begünstigt durch das stressige Himmelfahrtskommando sowie fehlenden Schlaf und Urlaub).
Zur Einordnung: Ein Dárdai hat nach ähnlich kurzer Bedenkzeit ein kader- und punktetechnisch noch viel kritischeres Himmelfahrtskommando übernommen, es 4,5 Jahre mit Preetz und den durchaus ungeliebten Medien ausgehalten, einzelne Spieler und den Kader fast ohne Mittel aufgebaut und trotz zunehmender Müdigkeit noch einmal eine gesamte Saison durchgehalten, damit der Nachfolger im Sommer geordnet übernehmen konnte. Ein krasserer gegenseitiger Antitypus als Klinsmann und Dárdai ist eigentlich kaum vorstellbar. Dárdai hat Buzzwords wie "Commitment" wohlgemerkt nie in den Mund genommen aber er hat sie vorgelebt. In meiner Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen habe ich mich lange blenden lassen und sogar begonnen, Pál Dárdai weniger zu vermissen. Man, habe ich mich getäuscht. Da muss ich ganz demütig sagen, dass ich Dárdai bei allem glühenden Respekt und Wertschätzung vielleicht sogar noch zu wenig gewürdigt habe.
Ob Dárdai jetzt noch einmal bereit wäre und Preetz ihn überhaupt fragt, kann ich nicht beurteilen. Falls er es täte und Hertha noch einmal retten würde, wäre er noch mehr Vereinslegende als ohnehin schon (und Grujic, Maier, Duda, Stark, Kalou, Ibisevic etc. spielten bei ihm alle deutlich besser als unter Covic und Klinsmann, sodass ich es ihm zutrauen würde). Eigentlich wäre es DIE stimmige Fortsetzung in diesem seifenoperwürdigen Narrativ.
12.02.2020 - 21:29 Uhr
Zitat von TrueBlue85
Natürlich bin ich ebenfalls froh, dass der Lange dem Maier Transfer einen Riegel vorgeschoben hat. Um derartige Dinge ging es mir gar nicht, sondern eben um ein eventuelles Einwirken während Mannschaftsbesprechungen und der konkreten Prozesse während des Spieltagablaufs. Sprich dem engen Band zwischen Trainer und Mannschaft und dass eine Einmischung dann ggf. auch nachteilig auf die Fokussierung der Spieler wirkt. Es war nicht als Kritik an dem Handeln von Michael Preetz in seiner eigentlichen Rolle gemeint - im Gegenteil: da bin ich sehr froh, dass er als "Bremser" einen Gegenpol zu den regelmäßig öffentlich getätigten Big City Club und CL Äußerungen inmitten des Abstiegkampfs gebildet hat.
Zitat von Ron-D
Herzlich Willkommen in Deutschland, herzlich Willkommen in der Fußball Bundesliga.
Glaubst du das ist nur bei uns so?
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Zitat von TrueBlue85
Einmal abgesehen von der fehlenden Kompetenzaufteilung und den damit einhergehenden Theorien einer gescheiterten Machtübernahme Klinsmanns, über die hier spekuliert wird, gibt es ja noch den zweiten großen Punkt den Klinsmann hier anspricht und der aus meiner Sicht hier in der Diskussion ein wenig untergeht:
Er verdeutlicht ja ganz klar, die Rolle die Preetz im Mannschaftsinternen Bereich einnimmt. Und meine Lesart ist, dass es dabei nicht nur um den Fakt geht, dass er auf der Bank sitzt sondern Klinsmann lässt hier mMn Einflussnahme im engsten sportlich-operativen „mannschaftsintimen“ Bereich in der Kabine durchklingen. Er nennt die Kabine, den Bus und eben die Bank.
Natürlich kann man nur spekulieren, aber man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass es nicht das erste Mal ist, dass derartiges mit Preetz in Verbindung gebracht wird. Ich erinnere mich z.B. an den Konflikt den er sich mit Dardai und der Mannschaft eingebrockt hat, als es um die Solidaritätsbekundungen zu Keuter ging.
Sollte da etwas dran sein, wäre das schon grenzwertig. Einflussnahme und Ansprache in der Kabine sollte dem Trainer unterliegen, wenn ich mir vorstelle, dass da ständig der Manager dazwischen funkt wäre ich als Trainer auch nicht erfreut.
Aber wie gesagt: wir können nur spekulieren. Bin gespannt auf die Darstellung der Sachverhalte morgen in der PK und ob auf Klinsis heutige Aussagen eingegangen/reagiert wird.
Einmal abgesehen von der fehlenden Kompetenzaufteilung und den damit einhergehenden Theorien einer gescheiterten Machtübernahme Klinsmanns, über die hier spekuliert wird, gibt es ja noch den zweiten großen Punkt den Klinsmann hier anspricht und der aus meiner Sicht hier in der Diskussion ein wenig untergeht:
Er verdeutlicht ja ganz klar, die Rolle die Preetz im Mannschaftsinternen Bereich einnimmt. Und meine Lesart ist, dass es dabei nicht nur um den Fakt geht, dass er auf der Bank sitzt sondern Klinsmann lässt hier mMn Einflussnahme im engsten sportlich-operativen „mannschaftsintimen“ Bereich in der Kabine durchklingen. Er nennt die Kabine, den Bus und eben die Bank.
Natürlich kann man nur spekulieren, aber man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass es nicht das erste Mal ist, dass derartiges mit Preetz in Verbindung gebracht wird. Ich erinnere mich z.B. an den Konflikt den er sich mit Dardai und der Mannschaft eingebrockt hat, als es um die Solidaritätsbekundungen zu Keuter ging.
Sollte da etwas dran sein, wäre das schon grenzwertig. Einflussnahme und Ansprache in der Kabine sollte dem Trainer unterliegen, wenn ich mir vorstelle, dass da ständig der Manager dazwischen funkt wäre ich als Trainer auch nicht erfreut.
Aber wie gesagt: wir können nur spekulieren. Bin gespannt auf die Darstellung der Sachverhalte morgen in der PK und ob auf Klinsis heutige Aussagen eingegangen/reagiert wird.
Herzlich Willkommen in Deutschland, herzlich Willkommen in der Fußball Bundesliga.
Glaubst du das ist nur bei uns so?
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Natürlich bin ich ebenfalls froh, dass der Lange dem Maier Transfer einen Riegel vorgeschoben hat. Um derartige Dinge ging es mir gar nicht, sondern eben um ein eventuelles Einwirken während Mannschaftsbesprechungen und der konkreten Prozesse während des Spieltagablaufs. Sprich dem engen Band zwischen Trainer und Mannschaft und dass eine Einmischung dann ggf. auch nachteilig auf die Fokussierung der Spieler wirkt. Es war nicht als Kritik an dem Handeln von Michael Preetz in seiner eigentlichen Rolle gemeint - im Gegenteil: da bin ich sehr froh, dass er als "Bremser" einen Gegenpol zu den regelmäßig öffentlich getätigten Big City Club und CL Äußerungen inmitten des Abstiegkampfs gebildet hat.
Wenn die Behauptungen von Jürgen Klinsmann stimmen, dass sich unser Geschäftsführer Sport bei Mannschaftsbesprechungen, Spieltagsabläufen etc. - sprich Belange, die eigentlich in das Aufgabengebiet des Trainers fallen - eingemischt und immer wieder seinen Senf dazu abgegeben hat, dann ist das ja schon ein Fall von untergraben der Autorität des Trainers.
Dies zeugt von geringer Wertschätzung dem Trainer gegenüber und erzeugt bei dem ein oder anderen Spieler das Bild, dass man auf das was der Trainer sagt/macht und tut - jetzt mal hart formuliert - sch..... kann/soll.
Und das geht gar nicht.
12.02.2020 - 21:30 Uhr
Zitat von physsus
Und ich wäre dankbar dafür gewesen, wenn da jemand nein gesagt hätte, als Preetz Leute wie Skibbe, Babbel oder Covic etc. angeschleppt hat.
Man kann es auch von zwei Seiten betrachten zum Wohle des Vereins.
Zitat von Ron-D
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Ich denke, wenn ein Arne Maier von Klinsmann gesagt bekommt, dass er gehen kann, wenn er das möchte, dann bin ich froh, dass Preetz da ist und die Sache verhindert hat. Hätte Klinsmann alleinige Entscheidungsgewalt, dann gute Nacht Hertha
Und ich wäre dankbar dafür gewesen, wenn da jemand nein gesagt hätte, als Preetz Leute wie Skibbe, Babbel oder Covic etc. angeschleppt hat.
Man kann es auch von zwei Seiten betrachten zum Wohle des Vereins.
Da wäre ich auch sehr dankbar gewesen!
12.02.2020 - 21:34 Uhr
Zitat von Flascheleer
Wenn man die gesamte Videobotschaft gesehen hat, nennt Jürgen eine Reihe von Faktoren, die letzten Endes zu den entscheidenden atmosphärischen Störungen geführt haben:
-Die vermeintlichen Überlappungen bzw. Vermengungen von Kompetenzen und Verantwortlichkeiten. Dieses interne Aufreiben habe ihn unheimlich genervt. Es hat ihn wohl u.a. irritiert, dass Preetz mit auf der Bank saß, nah am Team sein wollte und wiederholt eine eigene Einordnung der Spiele und der sportlichen Lage vornahm. Die Transfers (zumindest die Zugänge) hat er hingegen explizit gelobt und auch gönnerisch anerkannt, DAS könne der Michael wirklich gut. Allerdings könnte die Causa Maier in diesem Kontext auch auf Differenzen in der Kaderplanung hindeuten (Arne sagte sinngemäß, man spreche hier nicht mit einer Zunge).
Ich persönlich finde, dass Herr Preetz sich immer sehr angemessen und seriös sowie eher zurückhaltend über die Arbeit der Trainer geäußert hat und dass Herr Klinsmann das auch vorher hätte wissen können.
-Der unfertige Vertrag und die unklare Perspektive bzw. allgemein fehlendes Vertrauen. Klinsmann habe Euphorie entwickelt und sich dann doch ein längeres und größeres Engagement vorstellen können. Dass man in den 10 Wochen nie eine scharfe Neueinteilung der Kompetenzen (im Sinne Klinsmanns!) festgezurrt habe und dies angeblich ganz bewusst, hat ihn wohl irritiert. Er wollte sein dynamisch-flexibles, grenzensprengendes Mindset durchsetzen und war über fehlendes Entgegenkommen irritiert.
Auch hier muss man mE klar sagen, dass er sich unter den entsprechenden Vorzeichen zu dem Engagement bereit erklärt (laut eigener Wortwahl "committed") hat.
-Die mediale Resonanz auf die Sache mit dem Trainerschein, die angebliche Abschaffung des öffentlichen Trainings und des Mainzdebakels hat ihn genervt.
Subjektiv mag all das nachvollziehbar sein und für einen emotionalen Typen wie ihn ist so etwas subjektiv dann wohl unerträglich. Allerdings kann sein Trainerstab, das Team oder der allgemeine Fan nichts dafür und Preetz und Co haben weder irgendwelche falschen Versprechungen gemacht, noch irgendeine Kontrolle über die Medien. Besonders krass finde ich, dass Jürgen selbst Preis gibt, dass letztlich die vergangenen paar Wochen entscheidend waren und das Mainzspiel das letzte Zünglein an der Wage gewesen sei (begünstigt durch das stressige Himmelfahrtskommando sowie fehlenden Schlaf und Urlaub).
Zur Einordnung: Ein Dárdai hat nach ähnlich kurzer Bedenkzeit ein kader- und punktetechnisch noch viel kritischeres Himmelfahrtskommando übernommen, es 4,5 Jahre mit Preetz und den durchaus ungeliebten Medien ausgehalten, einzelne Spieler und den Kader fast ohne Mittel aufgebaut und trotz zunehmender Müdigkeit noch einmal eine gesamte Saison durchgehalten, damit der Nachfolger im Sommer geordnet übernehmen konnte. Ein krasserer gegenseitiger Antitypus als Klinsmann und Dárdai ist eigentlich kaum vorstellbar. Dárdai hat Buzzwords wie "Commitment" wohlgemerkt nie in den Mund genommen aber er hat sie vorgelebt. In meiner Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen habe ich mich lange blenden lassen und sogar begonnen, Pál Dárdai weniger zu vermissen. Man, habe ich mich getäuscht. Da muss ich ganz demütig sagen, dass ich Dárdai bei allem glühenden Respekt und Wertschätzung vielleicht sogar noch zu wenig gewürdigt habe.
Ob Dárdai jetzt noch einmal bereit wäre und Preetz ihn überhaupt fragt, kann ich nicht beurteilen. Falls er es täte und Hertha noch einmal retten würde, wäre er noch mehr Vereinslegende als ohnehin schon (und Grujic, Maier, Duda, Stark, Kalou, Ibisevic etc. spielten bei ihm alle deutlich besser als unter Covic und Klinsmann, sodass ich es ihm zutrauen würde). Eigentlich wäre es DIE stimmige Fortsetzung in diesem seifenoperwürdigen Narrativ.
Wenn man die gesamte Videobotschaft gesehen hat, nennt Jürgen eine Reihe von Faktoren, die letzten Endes zu den entscheidenden atmosphärischen Störungen geführt haben:
-Die vermeintlichen Überlappungen bzw. Vermengungen von Kompetenzen und Verantwortlichkeiten. Dieses interne Aufreiben habe ihn unheimlich genervt. Es hat ihn wohl u.a. irritiert, dass Preetz mit auf der Bank saß, nah am Team sein wollte und wiederholt eine eigene Einordnung der Spiele und der sportlichen Lage vornahm. Die Transfers (zumindest die Zugänge) hat er hingegen explizit gelobt und auch gönnerisch anerkannt, DAS könne der Michael wirklich gut. Allerdings könnte die Causa Maier in diesem Kontext auch auf Differenzen in der Kaderplanung hindeuten (Arne sagte sinngemäß, man spreche hier nicht mit einer Zunge).
Ich persönlich finde, dass Herr Preetz sich immer sehr angemessen und seriös sowie eher zurückhaltend über die Arbeit der Trainer geäußert hat und dass Herr Klinsmann das auch vorher hätte wissen können.
-Der unfertige Vertrag und die unklare Perspektive bzw. allgemein fehlendes Vertrauen. Klinsmann habe Euphorie entwickelt und sich dann doch ein längeres und größeres Engagement vorstellen können. Dass man in den 10 Wochen nie eine scharfe Neueinteilung der Kompetenzen (im Sinne Klinsmanns!) festgezurrt habe und dies angeblich ganz bewusst, hat ihn wohl irritiert. Er wollte sein dynamisch-flexibles, grenzensprengendes Mindset durchsetzen und war über fehlendes Entgegenkommen irritiert.
Auch hier muss man mE klar sagen, dass er sich unter den entsprechenden Vorzeichen zu dem Engagement bereit erklärt (laut eigener Wortwahl "committed") hat.
-Die mediale Resonanz auf die Sache mit dem Trainerschein, die angebliche Abschaffung des öffentlichen Trainings und des Mainzdebakels hat ihn genervt.
Subjektiv mag all das nachvollziehbar sein und für einen emotionalen Typen wie ihn ist so etwas subjektiv dann wohl unerträglich. Allerdings kann sein Trainerstab, das Team oder der allgemeine Fan nichts dafür und Preetz und Co haben weder irgendwelche falschen Versprechungen gemacht, noch irgendeine Kontrolle über die Medien. Besonders krass finde ich, dass Jürgen selbst Preis gibt, dass letztlich die vergangenen paar Wochen entscheidend waren und das Mainzspiel das letzte Zünglein an der Wage gewesen sei (begünstigt durch das stressige Himmelfahrtskommando sowie fehlenden Schlaf und Urlaub).
Zur Einordnung: Ein Dárdai hat nach ähnlich kurzer Bedenkzeit ein kader- und punktetechnisch noch viel kritischeres Himmelfahrtskommando übernommen, es 4,5 Jahre mit Preetz und den durchaus ungeliebten Medien ausgehalten, einzelne Spieler und den Kader fast ohne Mittel aufgebaut und trotz zunehmender Müdigkeit noch einmal eine gesamte Saison durchgehalten, damit der Nachfolger im Sommer geordnet übernehmen konnte. Ein krasserer gegenseitiger Antitypus als Klinsmann und Dárdai ist eigentlich kaum vorstellbar. Dárdai hat Buzzwords wie "Commitment" wohlgemerkt nie in den Mund genommen aber er hat sie vorgelebt. In meiner Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen habe ich mich lange blenden lassen und sogar begonnen, Pál Dárdai weniger zu vermissen. Man, habe ich mich getäuscht. Da muss ich ganz demütig sagen, dass ich Dárdai bei allem glühenden Respekt und Wertschätzung vielleicht sogar noch zu wenig gewürdigt habe.
Ob Dárdai jetzt noch einmal bereit wäre und Preetz ihn überhaupt fragt, kann ich nicht beurteilen. Falls er es täte und Hertha noch einmal retten würde, wäre er noch mehr Vereinslegende als ohnehin schon (und Grujic, Maier, Duda, Stark, Kalou, Ibisevic etc. spielten bei ihm alle deutlich besser als unter Covic und Klinsmann, sodass ich es ihm zutrauen würde). Eigentlich wäre es DIE stimmige Fortsetzung in diesem seifenoperwürdigen Narrativ.
Ich gebe dir in allem vollkommen recht. Und dazu kommt noch folgendes: Selbst wenn alles so katastrophal schlimm ist und Klinsmann wegen dieser riesen Menge unüberwindbarer Probleme sich jeden Abend in den Schlaf heult, hat er die verdammte Pflicht, mit allen erst mal die Probleme zu besprechen (das mag geschehen sein, vielleicht hat er ja Preetz mal gefragt, ob er nicht woanders sitzen kann) und dann vor allem alle im Verein zuerst zu informieren, bevor man das einfach mal veröffentlicht. Das ist einfach nur das letzte. Das gibt er zwar jetzt in der Videobotschact auch ein Stück weit zu, verbindet das aber sofort mit Kritik. So anch dem Motto, stimmt schon, war unglücklich von mir, aber der Preetz ist halt auch einfach eine Pfeife. Da stellt sich mir nur eine Frage: Für wen hält der Kerl sich, sich so was rauszunehmen?
12.02.2020 - 21:38 Uhr
Alle an einen Tisch, notfalls vor die Tür gehen und sich aussprechen. Oftmals klappt es dann viel besser als vorher!
Ich wette Klinsi kann das. Der Micha und der Werner auch?
Vermutlich eher nicht
Schade!
Vielleicht kann Lars vermitteln?
Ich wette Klinsi kann das. Der Micha und der Werner auch?
Vermutlich eher nicht
Schade!
Vielleicht kann Lars vermitteln?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kraule am 12.02.2020 um 21:41 Uhr bearbeitet
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