Kaderplanung
30.04.2012 - 13:40 Uhr
08.06.2026 - 16:45 Uhr
Zitat von Toto-BSC
Ohne irgendjemanden freisprechen zu wollen, kann man doch nicht ernsthaft ignorieren, dass zuvor ueber 400 (!!!) Mio verballert wurden und der Verein fast tot war. Das macht man nicht einfach mal in 1-2 Saison wieder gut. Und einen Weber mit seinen limitierten Qualitaeten muss man halt akzeptieren, da sich das doch sonst niemand antun wollte nach dem Desaster, welches zuvor fabriziert wurde. Verrueckt, wie schnell so etwas vergessen wird. Nochmal 400 Mio verbrannt mit folgendem Fast-Komplett-Abstzurz. Ich glaube, dass viele aufgrund der Riesensumme das nicht richtig einordnen koennen.
Zitat von MrVlado
Genau, stimmt so ja auch nicht wirklich, weil ja zumindest Weber die Ausgaben der letzten Jahre mitzuverantworten hat.
Zitat von Rumkugel
Naja, da können wir uns aber auch bei den aktuellen "Machern" bedanken. Immer schön auf die Vorgänger alles zu schieben ist da viel zu einfach gedacht.
Zitat von Toto-BSC
Ich bin froh, wenn die WM losgeht. Dann geht hier der Blutdruck im Thread hoffentlich etwas runter. Es war doch klar, dass das wieder mal ein ganz langer und schwerer Transfersommer wird fuer uns. Wie schon gesagt wurde, solange keiner geht, kommt auch keiner. Man wird mit Sicherheit schon mit einigen Spielern gesprochen haben und evtl sogar muendliche Einigungen haben, aber bei uns sieht es nun mal leider so aus, dass wir erst abgeben muessen, bevor wir verpflichten koennen. Leider wird man dadurch evtl auch die eine oder andere Chance verpassen, weil ein Spieler nicht ewig warten will oder ein anderer Verein dazwischen graetscht, aber dafuer koennen wir uns bei den Machern der Vergangenheit bedanken. Am Ende werden wir schon eine Mannschaft zusammen bekommen fuer die naechste Saison. Ich konzentriere mich aber jetzt erst mal auf die WM, auch um einfach mal etwas Abstand vom meistens frustrierenden Hertha Kosmus zu bekommen.
Ich bin froh, wenn die WM losgeht. Dann geht hier der Blutdruck im Thread hoffentlich etwas runter. Es war doch klar, dass das wieder mal ein ganz langer und schwerer Transfersommer wird fuer uns. Wie schon gesagt wurde, solange keiner geht, kommt auch keiner. Man wird mit Sicherheit schon mit einigen Spielern gesprochen haben und evtl sogar muendliche Einigungen haben, aber bei uns sieht es nun mal leider so aus, dass wir erst abgeben muessen, bevor wir verpflichten koennen. Leider wird man dadurch evtl auch die eine oder andere Chance verpassen, weil ein Spieler nicht ewig warten will oder ein anderer Verein dazwischen graetscht, aber dafuer koennen wir uns bei den Machern der Vergangenheit bedanken. Am Ende werden wir schon eine Mannschaft zusammen bekommen fuer die naechste Saison. Ich konzentriere mich aber jetzt erst mal auf die WM, auch um einfach mal etwas Abstand vom meistens frustrierenden Hertha Kosmus zu bekommen.
Naja, da können wir uns aber auch bei den aktuellen "Machern" bedanken. Immer schön auf die Vorgänger alles zu schieben ist da viel zu einfach gedacht.
Genau, stimmt so ja auch nicht wirklich, weil ja zumindest Weber die Ausgaben der letzten Jahre mitzuverantworten hat.
Ohne irgendjemanden freisprechen zu wollen, kann man doch nicht ernsthaft ignorieren, dass zuvor ueber 400 (!!!) Mio verballert wurden und der Verein fast tot war. Das macht man nicht einfach mal in 1-2 Saison wieder gut. Und einen Weber mit seinen limitierten Qualitaeten muss man halt akzeptieren, da sich das doch sonst niemand antun wollte nach dem Desaster, welches zuvor fabriziert wurde. Verrueckt, wie schnell so etwas vergessen wird. Nochmal 400 Mio verbrannt mit folgendem Fast-Komplett-Abstzurz. Ich glaube, dass viele aufgrund der Riesensumme das nicht richtig einordnen koennen.
Ich habe nur eine Frage:
Woher weißt du, dass Weber der Einzige war und von den eventuellen anderen Optionen, die einzige und beste Lösung war.
08.06.2026 - 17:02 Uhr
Zitat von Kraule
Ich habe nur eine Frage:
Woher weißt du, dass Weber der Einzige war und von den eventuellen anderen Optionen, die einzige und beste Lösung war.
Zitat von Toto-BSC
Ohne irgendjemanden freisprechen zu wollen, kann man doch nicht ernsthaft ignorieren, dass zuvor ueber 400 (!!!) Mio verballert wurden und der Verein fast tot war. Das macht man nicht einfach mal in 1-2 Saison wieder gut. Und einen Weber mit seinen limitierten Qualitaeten muss man halt akzeptieren, da sich das doch sonst niemand antun wollte nach dem Desaster, welches zuvor fabriziert wurde. Verrueckt, wie schnell so etwas vergessen wird. Nochmal 400 Mio verbrannt mit folgendem Fast-Komplett-Abstzurz. Ich glaube, dass viele aufgrund der Riesensumme das nicht richtig einordnen koennen.
Zitat von MrVlado
Genau, stimmt so ja auch nicht wirklich, weil ja zumindest Weber die Ausgaben der letzten Jahre mitzuverantworten hat.
Zitat von Rumkugel
Naja, da können wir uns aber auch bei den aktuellen "Machern" bedanken. Immer schön auf die Vorgänger alles zu schieben ist da viel zu einfach gedacht.
Zitat von Toto-BSC
Ich bin froh, wenn die WM losgeht. Dann geht hier der Blutdruck im Thread hoffentlich etwas runter. Es war doch klar, dass das wieder mal ein ganz langer und schwerer Transfersommer wird fuer uns. Wie schon gesagt wurde, solange keiner geht, kommt auch keiner. Man wird mit Sicherheit schon mit einigen Spielern gesprochen haben und evtl sogar muendliche Einigungen haben, aber bei uns sieht es nun mal leider so aus, dass wir erst abgeben muessen, bevor wir verpflichten koennen. Leider wird man dadurch evtl auch die eine oder andere Chance verpassen, weil ein Spieler nicht ewig warten will oder ein anderer Verein dazwischen graetscht, aber dafuer koennen wir uns bei den Machern der Vergangenheit bedanken. Am Ende werden wir schon eine Mannschaft zusammen bekommen fuer die naechste Saison. Ich konzentriere mich aber jetzt erst mal auf die WM, auch um einfach mal etwas Abstand vom meistens frustrierenden Hertha Kosmus zu bekommen.
Ich bin froh, wenn die WM losgeht. Dann geht hier der Blutdruck im Thread hoffentlich etwas runter. Es war doch klar, dass das wieder mal ein ganz langer und schwerer Transfersommer wird fuer uns. Wie schon gesagt wurde, solange keiner geht, kommt auch keiner. Man wird mit Sicherheit schon mit einigen Spielern gesprochen haben und evtl sogar muendliche Einigungen haben, aber bei uns sieht es nun mal leider so aus, dass wir erst abgeben muessen, bevor wir verpflichten koennen. Leider wird man dadurch evtl auch die eine oder andere Chance verpassen, weil ein Spieler nicht ewig warten will oder ein anderer Verein dazwischen graetscht, aber dafuer koennen wir uns bei den Machern der Vergangenheit bedanken. Am Ende werden wir schon eine Mannschaft zusammen bekommen fuer die naechste Saison. Ich konzentriere mich aber jetzt erst mal auf die WM, auch um einfach mal etwas Abstand vom meistens frustrierenden Hertha Kosmus zu bekommen.
Naja, da können wir uns aber auch bei den aktuellen "Machern" bedanken. Immer schön auf die Vorgänger alles zu schieben ist da viel zu einfach gedacht.
Genau, stimmt so ja auch nicht wirklich, weil ja zumindest Weber die Ausgaben der letzten Jahre mitzuverantworten hat.
Ohne irgendjemanden freisprechen zu wollen, kann man doch nicht ernsthaft ignorieren, dass zuvor ueber 400 (!!!) Mio verballert wurden und der Verein fast tot war. Das macht man nicht einfach mal in 1-2 Saison wieder gut. Und einen Weber mit seinen limitierten Qualitaeten muss man halt akzeptieren, da sich das doch sonst niemand antun wollte nach dem Desaster, welches zuvor fabriziert wurde. Verrueckt, wie schnell so etwas vergessen wird. Nochmal 400 Mio verbrannt mit folgendem Fast-Komplett-Abstzurz. Ich glaube, dass viele aufgrund der Riesensumme das nicht richtig einordnen koennen.
Ich habe nur eine Frage:
Woher weißt du, dass Weber der Einzige war und von den eventuellen anderen Optionen, die einzige und beste Lösung war.
Komische Frage und es ist mir auch egal. Er ist der, den wir bekommen haben/konnten. Augenscheinlich hat er es nicht geschafft, innerhalb von 2-3 Jahren den Turnaround vom Fast-Untergang zum Wiederaufstieg zu vollbringen. Kann jetzt jeder davon halten, was er will. Das Kind ist aber vorher in den Brunnen gefallen und haette auch gut und gerne das Ende des Vereins bedeuten koennen. Dabei belasse ich es jetzt.
Wie gesagt zur Kaderplanung, es ist alles andere als ueberraschend, dass noch nichts passiert ist. Wer keine Geduld hat oder nicht verstehen moechte, dass es aktuell einfach nicht anders geht als zu warten, bis Spieler abgegeben werden, wird einen frustrierenden Sommer verbringen.
08.06.2026 - 17:33 Uhr
Zitat von Kraule
Es ist richtig, dass der T-Markt offiziell erst ab 1.7. öffnet.
In Vorplanung sollte man dennoch sein!...
Könnte man nicht sogar vor dem 1.7.: Es ist richtig, dass der T-Markt offiziell erst ab 1.7. öffnet.
In Vorplanung sollte man dennoch sein!...
- Spieler unter Vertrag nehmen
- Spieler vorstellen
- Spieler am Training ab 29.6. teilnehmen lassen (wenn man 2 Tage Gastspielgenehmigung raushandelt oder der Spieler eh frei war, ansonsten kommt der am 1.7. rein)
Der Termin 1.7. ist doch lediglich der Start der Registrierung bei der DFL, oder, und keine T-Markt Eröffnung ?
08.06.2026 - 20:52 Uhr
Zitat von Pal1975
Es ist schon ein graus, dass man immer hinterher hinkt und nicht mal in der Lage ist vor die Lage zu kommen. Man ist weiterhin handlungsunfähig und kann dem treibend er Konkurrenz nur zuschauen und wundert sich am Ende, warum der eine oder andere gute Spieler uns wieder einmal durch die Lappen gegangen ist.
Das muss sich schleunigst ändern, denn so wird man kaum Schnäppchen mit Qualität bekommen.
Es ist schon ein graus, dass man immer hinterher hinkt und nicht mal in der Lage ist vor die Lage zu kommen. Man ist weiterhin handlungsunfähig und kann dem treibend er Konkurrenz nur zuschauen und wundert sich am Ende, warum der eine oder andere gute Spieler uns wieder einmal durch die Lappen gegangen ist.
Das muss sich schleunigst ändern, denn so wird man kaum Schnäppchen mit Qualität bekommen.
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
08.06.2026 - 21:40 Uhr
Zitat von zizouBSC
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
08.06.2026 - 22:16 Uhr
Zitat von denncic
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
Zitat von zizouBSC
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
Jetzt wo du es sagst, macht es natürlich Sinn. Kann sehr gut sein, dass wirklich alle wissen, was der andere will oder die Berater ohnehin ihre Spieler aktiv überall anbieten.
Aber es gibt ja auch immer wieder Fälle, in denen Spieler eine Präferenz für einen bestimmten Verein haben oder Vereine frühzeitig Gespräche führen, z.B. Brekalo und Dzeko, die jeweils auf uns bzw Schalke zugegangen sind oder auch z.B. Tanaka. Dass er am Ende für vergleichsweise wenig Kohle zu Schalke geht, obwohl er bestimmt auch für andere Vereine interessant gewesen sein dürfte, beweist auch, dass vielleicht nicht immer nur das höchste Gebot entscheidet sondern auch das persönliche Gespräch zwischen Spieler und Verein. Vielleicht wollte er zu Schalke, vielleicht war Schalke am schnellsten oder am überzeugendsten, no idea.
Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass es vereinzelt Spieler gibt, die sich eher in Richtung Hertha orientieren und bereit sind zu warten, bis sich die finanzielle Situation geklärt hat. In so einem Fall könnte zusätzliche Öffentlichkeit vll das Risiko erhöhen, dass weitere Interessenten aufspringen und der Spieler es sich doch anders überlegt. Glaub nicht dass das ein riesiger Faktor ist, aber who knows.
Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel rein. Danke jedenfalls für deine Einordnung, ist auf jeden Fall naheliegend was du sagst.
08.06.2026 - 22:36 Uhr
Zitat von zizouBSC
Jetzt wo du es sagst, macht es natürlich Sinn. Kann sehr gut sein, dass wirklich alle wissen, was der andere will oder die Berater ohnehin ihre Spieler aktiv überall anbieten.
Aber es gibt ja auch immer wieder Fälle, in denen Spieler eine Präferenz für einen bestimmten Verein haben oder Vereine frühzeitig Gespräche führen, z.B. Brekalo und Dzeko, die jeweils auf uns bzw Schalke zugegangen sind oder auch z.B. Tanaka. Dass er am Ende für vergleichsweise wenig Kohle zu Schalke geht, obwohl er bestimmt auch für andere Vereine interessant gewesen sein dürfte, beweist auch, dass vielleicht nicht immer nur das höchste Gebot entscheidet sondern auch das persönliche Gespräch zwischen Spieler und Verein. Vielleicht wollte er zu Schalke, vielleicht war Schalke am schnellsten oder am überzeugendsten, no idea.
Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass es vereinzelt Spieler gibt, die sich eher in Richtung Hertha orientieren und bereit sind zu warten, bis sich die finanzielle Situation geklärt hat. In so einem Fall könnte zusätzliche Öffentlichkeit vll das Risiko erhöhen, dass weitere Interessenten aufspringen und der Spieler es sich doch anders überlegt. Glaub nicht dass das ein riesiger Faktor ist, aber who knows.
Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel rein. Danke jedenfalls für deine Einordnung, ist auf jeden Fall naheliegend was du sagst.
Zitat von denncic
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
Zitat von zizouBSC
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
Jetzt wo du es sagst, macht es natürlich Sinn. Kann sehr gut sein, dass wirklich alle wissen, was der andere will oder die Berater ohnehin ihre Spieler aktiv überall anbieten.
Aber es gibt ja auch immer wieder Fälle, in denen Spieler eine Präferenz für einen bestimmten Verein haben oder Vereine frühzeitig Gespräche führen, z.B. Brekalo und Dzeko, die jeweils auf uns bzw Schalke zugegangen sind oder auch z.B. Tanaka. Dass er am Ende für vergleichsweise wenig Kohle zu Schalke geht, obwohl er bestimmt auch für andere Vereine interessant gewesen sein dürfte, beweist auch, dass vielleicht nicht immer nur das höchste Gebot entscheidet sondern auch das persönliche Gespräch zwischen Spieler und Verein. Vielleicht wollte er zu Schalke, vielleicht war Schalke am schnellsten oder am überzeugendsten, no idea.
Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass es vereinzelt Spieler gibt, die sich eher in Richtung Hertha orientieren und bereit sind zu warten, bis sich die finanzielle Situation geklärt hat. In so einem Fall könnte zusätzliche Öffentlichkeit vll das Risiko erhöhen, dass weitere Interessenten aufspringen und der Spieler es sich doch anders überlegt. Glaub nicht dass das ein riesiger Faktor ist, aber who knows.
Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel rein. Danke jedenfalls für deine Einordnung, ist auf jeden Fall naheliegend was du sagst.
Ja die Spieler gibt es in jedem Fall auch die wegen dem Trainer, privaten Geschäftsfeldern, Freunden, Familie, Stadt, Stimmung etc. einen bestimmten Verein bevorzugen und dafür gerne auch bereit sind etwas zu warten oder grundsätzlich nur zu diesem Verein wollen.
Als Profi wäre ich dennoch von meinem Berater enttäuscht, wenn er parallel nicht trotzdem für einen Plan B oder C sorgen würde.
08.06.2026 - 22:46 Uhr
Zitat von -I892-
- Spieler unter Vertrag nehmen
- Spieler vorstellen
- Spieler am Training ab 29.6. teilnehmen lassen (wenn man 2 Tage Gastspielgenehmigung raushandelt oder der Spieler eh frei war, ansonsten kommt der am 1.7. rein)
Der Termin 1.7. ist doch lediglich der Start der Registrierung bei der DFL, oder, und keine T-Markt Eröffnung ?
Zitat von Kraule
Es ist richtig, dass der T-Markt offiziell erst ab 1.7. öffnet.
In Vorplanung sollte man dennoch sein!...
Könnte man nicht sogar vor dem 1.7.: Es ist richtig, dass der T-Markt offiziell erst ab 1.7. öffnet.
In Vorplanung sollte man dennoch sein!...
- Spieler unter Vertrag nehmen
- Spieler vorstellen
- Spieler am Training ab 29.6. teilnehmen lassen (wenn man 2 Tage Gastspielgenehmigung raushandelt oder der Spieler eh frei war, ansonsten kommt der am 1.7. rein)
Der Termin 1.7. ist doch lediglich der Start der Registrierung bei der DFL, oder, und keine T-Markt Eröffnung ?
Nichts anderes habe ich mit meinem Kommentar ausgedrückt.
Der ist länger als die zwei von dir kommentierten Zeilen 😉
09.06.2026 - 07:04 Uhr
Zitat von denncic
Ja die Spieler gibt es in jedem Fall auch die wegen dem Trainer, privaten Geschäftsfeldern, Freunden, Familie, Stadt, Stimmung etc. einen bestimmten Verein bevorzugen und dafür gerne auch bereit sind etwas zu warten oder grundsätzlich nur zu diesem Verein wollen.
Als Profi wäre ich dennoch von meinem Berater enttäuscht, wenn er parallel nicht trotzdem für einen Plan B oder C sorgen würde.
Zitat von zizouBSC
Jetzt wo du es sagst, macht es natürlich Sinn. Kann sehr gut sein, dass wirklich alle wissen, was der andere will oder die Berater ohnehin ihre Spieler aktiv überall anbieten.
Aber es gibt ja auch immer wieder Fälle, in denen Spieler eine Präferenz für einen bestimmten Verein haben oder Vereine frühzeitig Gespräche führen, z.B. Brekalo und Dzeko, die jeweils auf uns bzw Schalke zugegangen sind oder auch z.B. Tanaka. Dass er am Ende für vergleichsweise wenig Kohle zu Schalke geht, obwohl er bestimmt auch für andere Vereine interessant gewesen sein dürfte, beweist auch, dass vielleicht nicht immer nur das höchste Gebot entscheidet sondern auch das persönliche Gespräch zwischen Spieler und Verein. Vielleicht wollte er zu Schalke, vielleicht war Schalke am schnellsten oder am überzeugendsten, no idea.
Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass es vereinzelt Spieler gibt, die sich eher in Richtung Hertha orientieren und bereit sind zu warten, bis sich die finanzielle Situation geklärt hat. In so einem Fall könnte zusätzliche Öffentlichkeit vll das Risiko erhöhen, dass weitere Interessenten aufspringen und der Spieler es sich doch anders überlegt. Glaub nicht dass das ein riesiger Faktor ist, aber who knows.
Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel rein. Danke jedenfalls für deine Einordnung, ist auf jeden Fall naheliegend was du sagst.
Zitat von denncic
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
Zitat von zizouBSC
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
Jetzt wo du es sagst, macht es natürlich Sinn. Kann sehr gut sein, dass wirklich alle wissen, was der andere will oder die Berater ohnehin ihre Spieler aktiv überall anbieten.
Aber es gibt ja auch immer wieder Fälle, in denen Spieler eine Präferenz für einen bestimmten Verein haben oder Vereine frühzeitig Gespräche führen, z.B. Brekalo und Dzeko, die jeweils auf uns bzw Schalke zugegangen sind oder auch z.B. Tanaka. Dass er am Ende für vergleichsweise wenig Kohle zu Schalke geht, obwohl er bestimmt auch für andere Vereine interessant gewesen sein dürfte, beweist auch, dass vielleicht nicht immer nur das höchste Gebot entscheidet sondern auch das persönliche Gespräch zwischen Spieler und Verein. Vielleicht wollte er zu Schalke, vielleicht war Schalke am schnellsten oder am überzeugendsten, no idea.
Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass es vereinzelt Spieler gibt, die sich eher in Richtung Hertha orientieren und bereit sind zu warten, bis sich die finanzielle Situation geklärt hat. In so einem Fall könnte zusätzliche Öffentlichkeit vll das Risiko erhöhen, dass weitere Interessenten aufspringen und der Spieler es sich doch anders überlegt. Glaub nicht dass das ein riesiger Faktor ist, aber who knows.
Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel rein. Danke jedenfalls für deine Einordnung, ist auf jeden Fall naheliegend was du sagst.
Ja die Spieler gibt es in jedem Fall auch die wegen dem Trainer, privaten Geschäftsfeldern, Freunden, Familie, Stadt, Stimmung etc. einen bestimmten Verein bevorzugen und dafür gerne auch bereit sind etwas zu warten oder grundsätzlich nur zu diesem Verein wollen.
Als Profi wäre ich dennoch von meinem Berater enttäuscht, wenn er parallel nicht trotzdem für einen Plan B oder C sorgen würde.
Das ist es doch , Spieler . Berater haben ein Plan B, C Vereine sollten das auch haben.
Problem ist doch wenn sowas an die Öffentlichkeit kommt kann es ein Druck ausüben von den keiner was hat . Oder sogar eigentlich gar nicht so heiß war .
Evtl sogar negativ aufgenommen wird von den Fans .
Wir können uns sicher sein, das Hertha im Austausch mit Spielern sein wird und auch dort wissen wird wie weit die Gespräche mit anderen Vereinen sind.
So wie möglich neue Spieler wissen wie weit der Stand bei Hertha ist .
Sollten sich da Entscheidung abzeichnen wird es wohl auch schnell
Entscheidung geben .
Ich persönlich bleibe ruhig da mir nur wichtig wäre das zum Traningslager Start die Mannschaft soweit steht
09.06.2026 - 08:35 Uhr
Zitat von 1892Blau-Weiss
Das ist es doch , Spieler . Berater haben ein Plan B, C Vereine sollten das auch haben.
Problem ist doch wenn sowas an die Öffentlichkeit kommt kann es ein Druck ausüben von den keiner was hat . Oder sogar eigentlich gar nicht so heiß war .
Evtl sogar negativ aufgenommen wird von den Fans .
Wir können uns sicher sein, das Hertha im Austausch mit Spielern sein wird und auch dort wissen wird wie weit die Gespräche mit anderen Vereinen sind.
So wie möglich neue Spieler wissen wie weit der Stand bei Hertha ist .
Sollten sich da Entscheidung abzeichnen wird es wohl auch schnell
Entscheidung geben .
Ich persönlich bleibe ruhig da mir nur wichtig wäre das zum Traningslager Start die Mannschaft soweit steht
Zitat von denncic
Ja die Spieler gibt es in jedem Fall auch die wegen dem Trainer, privaten Geschäftsfeldern, Freunden, Familie, Stadt, Stimmung etc. einen bestimmten Verein bevorzugen und dafür gerne auch bereit sind etwas zu warten oder grundsätzlich nur zu diesem Verein wollen.
Als Profi wäre ich dennoch von meinem Berater enttäuscht, wenn er parallel nicht trotzdem für einen Plan B oder C sorgen würde.
Zitat von zizouBSC
Jetzt wo du es sagst, macht es natürlich Sinn. Kann sehr gut sein, dass wirklich alle wissen, was der andere will oder die Berater ohnehin ihre Spieler aktiv überall anbieten.
Aber es gibt ja auch immer wieder Fälle, in denen Spieler eine Präferenz für einen bestimmten Verein haben oder Vereine frühzeitig Gespräche führen, z.B. Brekalo und Dzeko, die jeweils auf uns bzw Schalke zugegangen sind oder auch z.B. Tanaka. Dass er am Ende für vergleichsweise wenig Kohle zu Schalke geht, obwohl er bestimmt auch für andere Vereine interessant gewesen sein dürfte, beweist auch, dass vielleicht nicht immer nur das höchste Gebot entscheidet sondern auch das persönliche Gespräch zwischen Spieler und Verein. Vielleicht wollte er zu Schalke, vielleicht war Schalke am schnellsten oder am überzeugendsten, no idea.
Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass es vereinzelt Spieler gibt, die sich eher in Richtung Hertha orientieren und bereit sind zu warten, bis sich die finanzielle Situation geklärt hat. In so einem Fall könnte zusätzliche Öffentlichkeit vll das Risiko erhöhen, dass weitere Interessenten aufspringen und der Spieler es sich doch anders überlegt. Glaub nicht dass das ein riesiger Faktor ist, aber who knows.
Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel rein. Danke jedenfalls für deine Einordnung, ist auf jeden Fall naheliegend was du sagst.
Zitat von denncic
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
Zitat von zizouBSC
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Puh Junge, ich glaube du brauchst (genau wie wir alle aktuell) einfach ein bisschen Abstand von Hertha, sonst wird man ja verrückt mit der Hertha-Leidensgeschichte 😄🤪
Woher kommt denn eigentlich die Gewissheit, dass Hertha abgesehen von der generell miesen Arbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde, handlungsunfähig ist? Weil Anfang Juni noch keine Transfers verkündet wurden?
Ich sehe das ehrlich gesagt trotz meines Hertha-Ab ***** s gerade etwas anders.
1. Lizenz unter Auflagen
Auffällig ist doch , wie zurückhaltend Hertha beim Thema Lizenz kommuniziert hat.
Hertha BSC verzichtete dagegen auf konkrete Aussagen, ob der Zweitligist die Lizenz von der DFL unter Auflagen erhalten habe. In einem Statement auf der vereinseigenen Homepage hieß es lediglich, dass man "die Bedingung zum Nachweis der finanziellen Kriterien" erfüllt habe.
Eine Anfrage von rbb24 an Hertha BSC zu potenziellen Lizensierungsauflagen seitens der DFL ließ der Verein bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Natürlich wissen wir nicht, ob es tatsächlich Auflagen gibt. Aber so wie ich Hertha kenne, hätte man garantiert dick aufgetragen wenn man eine Lizenz ohne Auflagen gekriegt hätte.
Deshalb halte ich es zumindest für möglich, dass Hertha bis zur Nachlizenzierung im Herbst noch bestimmte Ziele erfüllen muss. Und falls das so ist, wäre es aus meiner Sicht komplett logisch, erstmal die finanzielle Seite zu klären, bevor man neue Verpflichtungen eingeht.
Wir reden hier schließlich nicht über einen Kreisligisten, sondern über einen Verein mit zig Millionen Umsatz, laufenden Verlusten und einer DFL, die inzwischen deutlich genauer hinschaut als noch vor ein paar Jahren.
2. DFL- Nachlizenzierung
Im Herbst müssen die Clubs für die dann laufende Spielzeit 2026/27 satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dokumentieren.
Bis zum Herbst muss Hertha safe irgendwelche Auflagen erfüllen. Da man das schlecht während der Saison noch machen kann, wird das vermutlich primär nach Ende der Transferphase stattfinden. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, wenn man zunächst Klarheit über Verkäufe und Einnahmen haben möchte.
Nehmen wir mal Eichhorn.
Wenn intern mit einem Verkauf gerechnet wird und der am Ende doch nicht kommt, fehlt plötzlich ein ordentlicher Betrag in der Planung. So ein Risiko versucht man doch zu vermeiden ansonsten wäre das absolut fahrlässig.
3. DFL Kaderkostenregel ab 26/27
Dazu kommt noch die neue Kaderkostenregel:
Zentrales Element ist die Kaderkostenregel, die ab der Saison 2026/27 schrittweise eingeführt und ab der Saison 2028/29 vollständig umgesetzt wird. Diese Regelung orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien und sieht vor, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Clubs betragen dürfen.
Wir hatten zuletzt rund 46 Millionen Euro Personalaufwand und gleichzeitig wieder einen deutlichen Verlust. Dazu kommen Schuldenabbau, Eigenkapitalthematik und die allgemeinen DFL-Vorgaben.
Es wäre doch verrückt, wenn Hertha aktuell völlig frei und ohne Rücksicht auf irgendwelche Kennzahlen einkaufen könnte.
Und darum finde ich die Erwartung etwas irritierend, dass man jetzt einfach losrennt und Spieler verpflichtet. Zu dein Einnahmen gehören ja auch explizit Transfererlöse, d.h. Hertha MUSS Transfereinnahmen generieren um dieses Ziel zu erfüllen, sonst sind wir am ***** .
4. Timing
Nehmen wir mal an, Hertha verpflichtet heute irgendeinen soliden Drittligaspieler.
Vier Wochen später geht noch ein weiterer Leistungsträger, plötzlich ist deutlich mehr Geld da und man hätte auf derselben Position vielleicht eine bessere Lösung bekommen.
Für mich ergibt es deutlich mehr Sinn, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten, solange die finanzielle Lage noch nicht vollständig geklärt ist.
Und ganz ehrlich: Ich habe lieber einen Monat länger Geduld, als wieder den nächsten Lucoqui-Transfer zu erleben, bei dem man schnell jemanden holt und nen Monat nach Saisonstart feststellt, dass er sportlich überhaupt keine Rolle spielt.
Und noch eine Sache: Hertha will primär ablösefreie Spieler oder Leihspieler kaufen. Große Handgelder werden auch nicht mehr fliessen. Wenn du also als Verein weißt, dass du dich eher im unteren Regal bedienen wirst und dabei versuchst Spieler zu holen, die dich verstärken - würdest du das an die große Glocke hängen? Ich definitiv nicht. Sonst stehen plötzlich Hannover, Paderborn, St. Pauli, Heidenheim oder andere Vereine vor der Tür und treiben den Preis hoch oder schnappen dir den Spieler weg.
Also ist es doch vollkommen in Ordnung, dass der Verein versucht, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Natürlich wird man schon Kontakt mit Spielern aufnehmen, aber solange man nicht handlungsfähig ist, wird man eben warten und versuchen das so geheim wie möglich zu halten um nicht unnötig Konkurrenz aufmerksam zu machen.
5. Vielleicht sollten wir einfach mal zwei Gänge runter schalten
Die Saison ist gerade vorbei, WM fängt jetzt erstmal an, verträge laufen aus, AK´s müssen bis zu nem Stichtag bedient werden und alle die nicht bei der WM dabei sind, haben Urlaub.
Deshalb würde ich mit den Mistgabeln noch ein paar Wochen warten. Wenn wir Ende Juli hier sitzen, 25 Millionen eingenommen wurden und immer noch nichts passiert ist, kann man ja gerne die Beteiligten in Grund und Boden kritisieren.
Aber Anfang Juni schon wieder den Untergang auszurufen, weil andere Vereine ihre ersten Transfers verkünden, obwohl jeder weiß, dass wir erstmal Kohle einnehmen müssen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Klar ist es scheiße, dass wir finanziell aktuell handlungsunfähig sind bis irgendwelche Spieler gehen, aber das wussten wir doch alle schon seit März. Warum sich jetzt immer noch darüber aufregen?
Verständlich und nachvollziehbar formulierte und dezidierte Meinung, bei der ich wirklich nur an einer Stelle gerne einhaken würde.
Wenn Vereine wie Hannover und Paderborn erst auf starke Spieler aufmerksam werden würden, wenn wir Verhandlungen mit diesen verkünden, dann wäre in unserem Scouting schon viel positives passiert. Aktuell glaube ich aber noch, dass eher wir so manchen guten Spieler erst dann feststellen, wenn er im Anflug auf Paderborn oder zb. Hannover ist.
Weiterhin halte ich es für relativ gutgläubig, wenn man meint, da wisse ein Verein nicht, was der andere tut. Das Fussballnetzwerk ist durch Bekanntschaften unter Funktionären und Spielern sowie durch Berater und mitunter auch durch Journalisten so vernetzt, dass sicherlich für uns Fans diverse Transfers überraschend kommen, in der Bubble jedoch, dass dann nicht viele überraschen dürfte.
Ich traue Herthas sportlicher Führung mittlerweile viel enttäuschendes zu, aber wie man mit dem Berater am Tisch sitzt und bittet, dass der Berater Hannover nichts von Herthas Interesse erzählt, damit Hannover bloß kein besseres Gebot abgibt, halte ich dann dennoch für abwegig. Weiterhin spräche das dann auch für einen sehr schlechten Berater, wenn er bewusst Angebote und Nachfrage kleinhält und somit auch das Salär und sonstige Vergütungen für seinen Klienten. Zumal ein Spieler grundsätzlich auch nicht nur einem einzelnen Vereinen angeboten wird und demnächst ablösefreie, zweitligaerprobte Spieler vom Verein aus sicher nicht nur in Herthas Büros diskutiert werden dürften.
Jetzt wo du es sagst, macht es natürlich Sinn. Kann sehr gut sein, dass wirklich alle wissen, was der andere will oder die Berater ohnehin ihre Spieler aktiv überall anbieten.
Aber es gibt ja auch immer wieder Fälle, in denen Spieler eine Präferenz für einen bestimmten Verein haben oder Vereine frühzeitig Gespräche führen, z.B. Brekalo und Dzeko, die jeweils auf uns bzw Schalke zugegangen sind oder auch z.B. Tanaka. Dass er am Ende für vergleichsweise wenig Kohle zu Schalke geht, obwohl er bestimmt auch für andere Vereine interessant gewesen sein dürfte, beweist auch, dass vielleicht nicht immer nur das höchste Gebot entscheidet sondern auch das persönliche Gespräch zwischen Spieler und Verein. Vielleicht wollte er zu Schalke, vielleicht war Schalke am schnellsten oder am überzeugendsten, no idea.
Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass es vereinzelt Spieler gibt, die sich eher in Richtung Hertha orientieren und bereit sind zu warten, bis sich die finanzielle Situation geklärt hat. In so einem Fall könnte zusätzliche Öffentlichkeit vll das Risiko erhöhen, dass weitere Interessenten aufspringen und der Spieler es sich doch anders überlegt. Glaub nicht dass das ein riesiger Faktor ist, aber who knows.
Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel rein. Danke jedenfalls für deine Einordnung, ist auf jeden Fall naheliegend was du sagst.
Ja die Spieler gibt es in jedem Fall auch die wegen dem Trainer, privaten Geschäftsfeldern, Freunden, Familie, Stadt, Stimmung etc. einen bestimmten Verein bevorzugen und dafür gerne auch bereit sind etwas zu warten oder grundsätzlich nur zu diesem Verein wollen.
Als Profi wäre ich dennoch von meinem Berater enttäuscht, wenn er parallel nicht trotzdem für einen Plan B oder C sorgen würde.
Das ist es doch , Spieler . Berater haben ein Plan B, C Vereine sollten das auch haben.
Problem ist doch wenn sowas an die Öffentlichkeit kommt kann es ein Druck ausüben von den keiner was hat . Oder sogar eigentlich gar nicht so heiß war .
Evtl sogar negativ aufgenommen wird von den Fans .
Wir können uns sicher sein, das Hertha im Austausch mit Spielern sein wird und auch dort wissen wird wie weit die Gespräche mit anderen Vereinen sind.
So wie möglich neue Spieler wissen wie weit der Stand bei Hertha ist .
Sollten sich da Entscheidung abzeichnen wird es wohl auch schnell
Entscheidung geben .
Ich persönlich bleibe ruhig da mir nur wichtig wäre das zum Traningslager Start die Mannschaft soweit steht
Ich persönlich sehe das aktuell auch extrem entspannt. Wozu denn auch am 09.06.2026 in Panik verfallen?
Wie schon geschrieben wurde, haben wir mit großer Sicherheit Auflagen. Für die Lizenz ins Risiko gehen, wäre doch nun wirklich richtig schlecht - verantwortungslos.
Ich würde auch erst handeln, wenn meine Auflagen erledigt sind - wie auch immer sie aussehen mögen.
Es ist ja nicht so, als hätte man nicht einen nahezu vollständigen Kader unter Vertrag.
Einfach entspannt bleiben und hoffen, dass sich die einzelnen Domino-Steine bewegen. Vorwürfe Richtung Führung sind in diesem Moment....naja Blödsinn aus meiner Sicht.
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