| Geburtsdatum | 30.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | --- |
| Akt. Verein | --- |
Kay Bernstein [✝]
26.06.2022 - 16:26 Uhr
16.01.2024 - 21:15 Uhr
Herzliches Beileid an seiner Familie! Was für eine Schocknachricht muss das sein.
16.01.2024 - 21:18 Uhr
Herzliches Beileid der Familie, Verwandten, Freunden, Wegbegleitern und Hertha!
Es ist und bleibt eine schockierende Nachricht, und dass weit über Vereinsfarben hinaus….
Es ist und bleibt eine schockierende Nachricht, und dass weit über Vereinsfarben hinaus….
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrCube am 16.01.2024 um 21:21 Uhr bearbeitet
16.01.2024 - 21:26 Uhr
Das war heute wirklich eine sehr schockierende Nachricht. Seinen Angehörigen, insbesondere seiner Frau und seiner Tochter, gilt mein herzliches Beileid.
Auch wenn ich vereinspolitisch nicht immer mit seiner Linie übereingestimmt habe, ist es ein Jammer, dass er seine Mission hier nicht mehr fortführen kann. Er hat definitiv einen großen Zusammenhalt unter den Fans geschaffen und dafür gesorgt, dass sich viele wieder gerne mit Hertha identifizieren.
Auch wenn ich vereinspolitisch nicht immer mit seiner Linie übereingestimmt habe, ist es ein Jammer, dass er seine Mission hier nicht mehr fortführen kann. Er hat definitiv einen großen Zusammenhalt unter den Fans geschaffen und dafür gesorgt, dass sich viele wieder gerne mit Hertha identifizieren.
16.01.2024 - 22:44 Uhr
Ich muss ehrlich sein, ich bin immer noch schockiert und das ist keine Plattitüde.
Ich saß heute in der U7 und als ich das las, habe ich eine Träne verdrückt, was mich wirklich wunderte, da ich normalerweise solche Vorfälle versuche relativ gefasst zu nehmen, auch weil ich in einem Sektor arbeite, der mit dem Leidensdruck von Menschen ( im Verbund mit ihren Schicksalen) zu tun hat.
Wenn man bisschen Lebenserfahrung gesammelt hat , dann war Kay - so wie ich ihn aus der Ferne beobachten durfte - positiv anders: Selbstreflektiert , kein vorgefertigtes blabla , redete auch mal über seine Gefühle und man nahm ihm ab , dass er Hertha liebt. Guckt euch mal an , was sonst für allglatte vorgefertigte Manager rumlaufen?
Es fing gerade erst an. Ich sprach heute mit meinem Bruder , der ebenfalls schockiert ist. Wir haben gegen den HSV im Pokal mal richtig auf den Putz gehauen und saßen in der Nähe der Ehrentribüne. Im Elfmeterschießen beobachteten wir Kay, guckten hoch zu ihm , wie er da sitzend fiebernd, seinen Kopf in seine Hände vergrab, weil es so spannend war.
So jung , als Vater zwei Töchter. Ich bin weiterhin zutiefst traurig. Ich hätte ihm gerne mal spontan gesagt , dass er ein toller Typ ist.
Ich saß heute in der U7 und als ich das las, habe ich eine Träne verdrückt, was mich wirklich wunderte, da ich normalerweise solche Vorfälle versuche relativ gefasst zu nehmen, auch weil ich in einem Sektor arbeite, der mit dem Leidensdruck von Menschen ( im Verbund mit ihren Schicksalen) zu tun hat.
Wenn man bisschen Lebenserfahrung gesammelt hat , dann war Kay - so wie ich ihn aus der Ferne beobachten durfte - positiv anders: Selbstreflektiert , kein vorgefertigtes blabla , redete auch mal über seine Gefühle und man nahm ihm ab , dass er Hertha liebt. Guckt euch mal an , was sonst für allglatte vorgefertigte Manager rumlaufen?
Es fing gerade erst an. Ich sprach heute mit meinem Bruder , der ebenfalls schockiert ist. Wir haben gegen den HSV im Pokal mal richtig auf den Putz gehauen und saßen in der Nähe der Ehrentribüne. Im Elfmeterschießen beobachteten wir Kay, guckten hoch zu ihm , wie er da sitzend fiebernd, seinen Kopf in seine Hände vergrab, weil es so spannend war.
So jung , als Vater zwei Töchter. Ich bin weiterhin zutiefst traurig. Ich hätte ihm gerne mal spontan gesagt , dass er ein toller Typ ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Flashnike am 16.01.2024 um 23:04 Uhr bearbeitet
16.01.2024 - 23:06 Uhr
Absolut unfassbar. Bin immer noch tief geschockt und wünsche inbesondere seiner Familie viel Kraft in diesen schweren Stunden. Da ich über den Menschen Kay nicht viel sagen kann, möchte ich als Nachruf nur ein, zwei Sätze über seine Arbeit als Präsident bei Hertha verlieren.
Auch wenn ich inhaltlich hin und wieder nicht mit den Entscheidungen des Präsidiums einverstanden war , wird er mir als Herthaner in Gedächtnis bleiben, dem das Schicksal des Vereins viel Antrieb gegeben hat und der einen Großteil seines Lebens der Vereinsliebe zur Alten Dame gewidmet hat. Allein das nötigt mir schon sehr viel Respekt ab, allerdings hat er auch unbestritten die Distanz zwischen Fans und Verein verringert und den Verein durch eine schwere Zeit getragen und trug einen großen Teil dazu bei, dass man wieder von der Hertha-Familie spricht und nicht vom Chaos-Club Hertha. Das kann ich ihm gar nicht hoch genug anrechnen und dafür wird er stets meine Dankbarkeit haben.
Mehr fällt mir gerade nicht ein, außer dass ich zutiefst hoffe, dass die nächsten Tage und Wochen von Zusammenhalt, Nachsicht, Nächstenliebe und Füreinander im Verein als auch im Umgang mit diesem Schicksalsschlag geprägt sind und nicht von pietätlosen Opportunisten als Chance wahrgenommen wird um sich schon mal für die Nachfolge zu positionieren.
Ruhe in Frieden, Kay.
Auch wenn ich inhaltlich hin und wieder nicht mit den Entscheidungen des Präsidiums einverstanden war , wird er mir als Herthaner in Gedächtnis bleiben, dem das Schicksal des Vereins viel Antrieb gegeben hat und der einen Großteil seines Lebens der Vereinsliebe zur Alten Dame gewidmet hat. Allein das nötigt mir schon sehr viel Respekt ab, allerdings hat er auch unbestritten die Distanz zwischen Fans und Verein verringert und den Verein durch eine schwere Zeit getragen und trug einen großen Teil dazu bei, dass man wieder von der Hertha-Familie spricht und nicht vom Chaos-Club Hertha. Das kann ich ihm gar nicht hoch genug anrechnen und dafür wird er stets meine Dankbarkeit haben.
Mehr fällt mir gerade nicht ein, außer dass ich zutiefst hoffe, dass die nächsten Tage und Wochen von Zusammenhalt, Nachsicht, Nächstenliebe und Füreinander im Verein als auch im Umgang mit diesem Schicksalsschlag geprägt sind und nicht von pietätlosen Opportunisten als Chance wahrgenommen wird um sich schon mal für die Nachfolge zu positionieren.
Ruhe in Frieden, Kay.
16.01.2024 - 23:36 Uhr
Sehr traurige Nachricht. Mein Beileid für die Familie, Freunde, Fans und den Club.
Ich fand ihn anders, anders gut. Besonders bei Hertha.
Macht mit seinen Ideen weiter und lasst das Stadion am Wochenende strahlen.
Ich fand ihn anders, anders gut. Besonders bei Hertha.
Macht mit seinen Ideen weiter und lasst das Stadion am Wochenende strahlen.
17.01.2024 - 00:26 Uhr
Kay war genau das was es gebraucht hat, um diesen Verein zu retten in allen Belangen.. auch wenn ich etwas kritisch war und vieles nicht verstanden habe, war es genau dieser Weg der dem Verein wieder eine Seele gegeben hat. Es hätte keinen besseren geben können, weil Ergebnisse nicht immer das wichtigste sind, sondern das Gefühl für einen Verein das über allem steht. Kay ist der Grund, warum man wieder gerne ins Stadion geht. Es gibt nichts was ich mir mehr Wünsche für ihn, als dass Hertha seine sportlichen Träume erfüllt. Der Berliner Weg ist sein Weg und das wird er für immer bleiben. Das ist alles unfassbar schrecklich momentan. Ich hoffe, dass der Verein, die Mannschaft und Fans jetzt noch näher zusammenkommen und ihm somit ein gerechtes Denkmal setzen. Wenn nicht jetzt, wann dann..
Ha Ho He!
Ha Ho He!
17.01.2024 - 08:04 Uhr
Eine sehr traurige Nachricht.
Ruhe in Frieden Kay
und danke für alles, was du für diesen Verein getan hast!
Ruhe in Frieden Kay
und danke für alles, was du für diesen Verein getan hast!
17.01.2024 - 08:29 Uhr
Mal schauen, ob ich ansatzweise das in Worte packen kann, was mir seit gestern durch den Kopf geht.
Zu aller erst tut es mir unfassbar Leid für seine Familie, seine Angehörigen sowie seine Freunde und Bekannte. In diesem Alter und auf diese Art und Weise von der Erde zu gehen, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Dass das Ganze offenbar auch noch an dem Geburtstag seiner kleinen Tochter passiert ist, macht es für mich eigentlich nur noch unerträglicher.
Unabhängig davon, ob er mein favorisierte Präsidentschaftskandidat war oder ob jede seiner Entscheidungen nachvollziehbar war, hat er es dennoch geschafft, in dieser kurzen Zeit seine Spuren in unserem Verein zu hinterlassen. Dass wir nach den katastrophalen letzten Jahren und dem erwartbaren Abstieg nun doch so etwas wie Aufbruchsstimmung verspüren, enorme Mitgliederzuwächse verzeichnen und uns wieder Stück für Stück mehr mit Hertha BSC identifizieren können, ist zum großen Teil auch sein Verdienst. Er hat es geschafft, diesen zerstrittenen und von Eigeninteressen durchtriebenen Verein wieder zu versöhnen und zu einen. Der Ausruf des "Berliner Wegs" war zwar einerseits vermutlich auch die einzige Option, aber gleichzeitig hat er damit wieder einen Strohhalm geschaffen, an den man sich klammern kann. Der einen wieder auf bessere und erfolgreichere Zeiten hoffen lässt. Der dazu beiträgt, dass unser Verein wieder als solcher wahrgenommen wird und nicht als die Chaostruppe aus der Hauptstadt. Ich hätte ihm nichts mehr gewünscht, als die Früchte seiner Arbeit zu ernten, vielleicht den Weg ins Pokalfinale mitzuerleben, vielleicht den Aufstieg mit dieser Mannschaft zu feiern. Ich zumindest bin ihm unfassbar dankbar, dass er diesen Verein trotz aller Widrigkeiten wieder in halbwegs ruhigere Gewässer geführt hat und wieviel Arbeit und Energie er dafür investiert hat.
Abschließend möchte ich noch aus seinen Wünschen für 2024 wiedergeben, welche er zu Silvester bei Twitter kommuniziert hat: "Mein Wunsch für 2024: Lasst uns diese Gemeinschaft pflegen und stärken, um daraus Kraft zu gewinnen, die uns nicht nur träumen, sondern auch Ziele erreichen lässt. Lass uns aber auch nicht müde werden, den Finger in die Wunde zu legen. Lasst uns den Mut haben, besser zu werden! Beherzigen wir das, blicken wir in eine Zukunft, in der wir alle mit Stolz die Hertha-Fahne auf der Brust tragen und uns als Teil des Ganzen fühlen können."
Ein letztes Ha Ho He - Ruhe in Frieden, Kay.
Zu aller erst tut es mir unfassbar Leid für seine Familie, seine Angehörigen sowie seine Freunde und Bekannte. In diesem Alter und auf diese Art und Weise von der Erde zu gehen, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Dass das Ganze offenbar auch noch an dem Geburtstag seiner kleinen Tochter passiert ist, macht es für mich eigentlich nur noch unerträglicher.
Unabhängig davon, ob er mein favorisierte Präsidentschaftskandidat war oder ob jede seiner Entscheidungen nachvollziehbar war, hat er es dennoch geschafft, in dieser kurzen Zeit seine Spuren in unserem Verein zu hinterlassen. Dass wir nach den katastrophalen letzten Jahren und dem erwartbaren Abstieg nun doch so etwas wie Aufbruchsstimmung verspüren, enorme Mitgliederzuwächse verzeichnen und uns wieder Stück für Stück mehr mit Hertha BSC identifizieren können, ist zum großen Teil auch sein Verdienst. Er hat es geschafft, diesen zerstrittenen und von Eigeninteressen durchtriebenen Verein wieder zu versöhnen und zu einen. Der Ausruf des "Berliner Wegs" war zwar einerseits vermutlich auch die einzige Option, aber gleichzeitig hat er damit wieder einen Strohhalm geschaffen, an den man sich klammern kann. Der einen wieder auf bessere und erfolgreichere Zeiten hoffen lässt. Der dazu beiträgt, dass unser Verein wieder als solcher wahrgenommen wird und nicht als die Chaostruppe aus der Hauptstadt. Ich hätte ihm nichts mehr gewünscht, als die Früchte seiner Arbeit zu ernten, vielleicht den Weg ins Pokalfinale mitzuerleben, vielleicht den Aufstieg mit dieser Mannschaft zu feiern. Ich zumindest bin ihm unfassbar dankbar, dass er diesen Verein trotz aller Widrigkeiten wieder in halbwegs ruhigere Gewässer geführt hat und wieviel Arbeit und Energie er dafür investiert hat.
Abschließend möchte ich noch aus seinen Wünschen für 2024 wiedergeben, welche er zu Silvester bei Twitter kommuniziert hat: "Mein Wunsch für 2024: Lasst uns diese Gemeinschaft pflegen und stärken, um daraus Kraft zu gewinnen, die uns nicht nur träumen, sondern auch Ziele erreichen lässt. Lass uns aber auch nicht müde werden, den Finger in die Wunde zu legen. Lasst uns den Mut haben, besser zu werden! Beherzigen wir das, blicken wir in eine Zukunft, in der wir alle mit Stolz die Hertha-Fahne auf der Brust tragen und uns als Teil des Ganzen fühlen können."
Ein letztes Ha Ho He - Ruhe in Frieden, Kay.
17.01.2024 - 09:47 Uhr
Auch ich möchte hier kurz noch kondolieren und allen Betroffenen, Angehörigen, Bekannten und allen Hertha-Freunden mein Mitgefühl aussprechen.
Ich bin etwa dasselbe Alter und eigentlich denkt man, da fängt das richtige Leben gerade erst an....
Blau-weiße Grüße aus KA
Ich bin etwa dasselbe Alter und eigentlich denkt man, da fängt das richtige Leben gerade erst an....
Blau-weiße Grüße aus KA
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