| Geburtsdatum | 28.12.1974 |
|---|---|
| Alter | 51 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportlicher Leiter |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Weinzierl ehem. Trainer
26.04.2021 - 14:16 Uhr
16.05.2022 - 13:38 Uhr
Zitat von Schwolbakini
Zudem hat Weinzierl im Gegensatz zu seinen Vorgängern zumindest einen Hauch von spielerischen Ansätzen in seiner Philosophie gezeigt. Da hätte ich wirklich gerne gesehen ob er da nochmal was entwickeln kann, zumal die Mannschaft mit dem Trainer nicht so unzufrieden wirkt, wie es die Vereinsführung anscheinend ist. Ich denke das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer ist das wichtigste für nachhaltigen Erfolg. Das sieht man ja in Köln, Mainz oder Freiburg. Die Jungs würden für Baumgart, Svensson oder Streich alles machen, weil sie ein vertrauensvolles Verhältnis haben. Und wenn man den Bericht liest, haben unsere Jungs ein besseres Verhältnis als sie es zu, sagen wir mal Herrlich hatten.
So einen Trainer, der die Manschaft mitreißt und sie dazu bringt, seiner Philosophie zu vertrauen ist nicht einfach zu finden. Und wenn ich da schon wieder Namen wie Labbadia lese, habe ich wenig zuversicht, dass wir uns so einen Trainer angeln, der auch etwas entwickeln kann. Da wäre mir dann doch ein eher unerfahrener wie Maaßen lieber, von dem ich glaube, dass er so ein Feuer entfachen kann. Er scheint ja aber lieber in Dortmund bleiben zu wollen.
Weinzierl hätte vermutlich schon was bewirken können, wenn man ihn denn gelassen hätte.
Zudem hat Weinzierl im Gegensatz zu seinen Vorgängern zumindest einen Hauch von spielerischen Ansätzen in seiner Philosophie gezeigt. Da hätte ich wirklich gerne gesehen ob er da nochmal was entwickeln kann, zumal die Mannschaft mit dem Trainer nicht so unzufrieden wirkt, wie es die Vereinsführung anscheinend ist. Ich denke das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer ist das wichtigste für nachhaltigen Erfolg. Das sieht man ja in Köln, Mainz oder Freiburg. Die Jungs würden für Baumgart, Svensson oder Streich alles machen, weil sie ein vertrauensvolles Verhältnis haben. Und wenn man den Bericht liest, haben unsere Jungs ein besseres Verhältnis als sie es zu, sagen wir mal Herrlich hatten.
So einen Trainer, der die Manschaft mitreißt und sie dazu bringt, seiner Philosophie zu vertrauen ist nicht einfach zu finden. Und wenn ich da schon wieder Namen wie Labbadia lese, habe ich wenig zuversicht, dass wir uns so einen Trainer angeln, der auch etwas entwickeln kann. Da wäre mir dann doch ein eher unerfahrener wie Maaßen lieber, von dem ich glaube, dass er so ein Feuer entfachen kann. Er scheint ja aber lieber in Dortmund bleiben zu wollen.
Weinzierl hätte vermutlich schon was bewirken können, wenn man ihn denn gelassen hätte.
Weinzierl Fußball ist für mich eindeutig, hoch auf die Flügel und hoffen wir kommen durch zum Tor.
Sowas würde ich nicht als spielerisches Mittel bezeichnen sondern als Notnagel in Sachen Taktik.
So gern ich Weinzierl mag, bin ich noch hin und her gerissen bezüglich seines Verlustes, das drum herum mal unbeachtet.
Ich hoffe die Verantwortlichen finden einen Trainer der auch mal Bock hat sich Taktiken einfallen zu lassen die nicht auf hoch und weit beruhen.
Bin gespannt wann und wer als Nachfolger auserkoren wird.
18.05.2022 - 11:19 Uhr
Zum Thema Markus Weinzierl möchte ich gerne etwas aufgreifen, was Maik Rosner heute in sueddeutsche.de schreibt:
Der Link: https://www.sueddeutsche.de/sport/philipp-lahm-fc-bayern-ernaehrung-gesundheit-fitness-tipps-1.5586558
"Horcht man in den Verein hinein, fallen die Erzählungen sehr unterschiedlich aus, abhängig davon, mit wem man spricht. Als gesichert darf gelten, dass es zwischen Hofmann und Reuter mehrmals zu Differenzen gekommen war, in denen es auch um Kompetenz- und Machtfragen ging. Zugleich weichen manche Erzählungen teils deutlich von der Darstellung ab, wonach Reuter allein dafür verantwortlich gewesen sein soll, dass sich Weinzierl bei der Frage nach einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hingehalten fühlte. Vielmehr habe auch Hofmann wegen der Inkonstanz der Mannschaft mehrfach darauf gedrängt, die Vertragsgespräche zu vertagen, heißt es. Überdies sollen es Weinzierls bisherige Assistenten durchaus kritisch sehen, dass ihr Chef kurz nach Hofmanns Rücktritt recht spontan hingeworfen und damit auch ihre Zukunft im Verein gefährdet hat. Ob und wie es mit Weinzierls bisherigem Stab weitergeht, entscheidet nun auch der künftige Trainer."
Zunächst war ich schockiert, als ich davon hörte, dass Markus Weinzierl keine Gespräche mehr über einen weiteren Vertrag führen möchte und dies mit Reuters Hinhaltetaktik begründete. Ich fand aber auch, dass er sich ziemlich viel herausnahm mit der Art und Weise, wie er das noch am Samstag öffentlich im Fernsehen begründete.
Schließlich war der FC Augsburg die erste Trainerstation in der Bundesliga nach seiner Tätigkeit bei Regensburg in der 3. Liga. Bei genauer Betrachtung im Nachhinein war dies auch seine einzig richtig erfolgreiche Station in der Liga. Es folgte seine vorzeitige Freigabe zum Glamour-Verein Schalke 04, wo er gerade ein Jahr mit mäßigem Erfolg tätig war. Hinzu kam dann nur noch eine einzige Station beim VfB Stuttgart vom 09.10.2018 bis zur vorzeitigen Trennung am 20.04.2019 nach einer Klatsche beim FCA, wonach der VfB schon ziemlich abgeschlagen auf Platz 16 lag. Danach war Markus Weinzierl bis zum Amtsantritt am 26.04.2021 ziemlich genau 2 Jahre ohne Trainer-Job.
Ich finde, dass ein Trainer, der nach 2 Jahren ohne Trainer-Job wieder die Gelegenheit bekommt ins Bundesliga-Geschäft einzusteigen, auch etwas Dankbarkeit oder zumindest Geduld aufbringen sollte. Ich stehe eher an der Seite von Stefan Reuter, was die Beurteilung dieser Saison anbelangt. Diese hätte durchaus erfolgreicher verlaufen können im Hinblick auf den vorhandenen Spielerkader, der bisher so namhaft noch nie war. Besonders enttäuschend war für mich die Endphase der Saison.
Es kann zugegebenermaßen dauern, bis ein Fußball-Team Konstanz zeigen kann. Zugute halten muss man auch, dass zeitweise Verletzungen den Kader ziemlich dezimierten. Für die Endphase traf dies aber doch nicht mehr zu. Aber auch da gab es angesichts der Tabellensituation bedenklich uninspirierte Auftritte der Mannschaft, die selbst mich ins Grübeln brachten, ob dieser Trainer noch der richtige Mann am richtigen Ort ist. Diese Inkonstanz der Mannschaft gerade in der wichtigsten Phase der Saison war erschreckend.
Dass nun Markus Weinzierl sich rühmt, er habe den FCA fünfmal in der Liga gehalten, kann ich unter diesen Umständen eher nicht nachvollziehen. Wenn man ganz ehrlich ist, hat der FCA die Chance, vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern, mindestens zweimal fahrlässig vergeben. Der letztlich doch souveräne Klassenerhalt in dieser Saison beruht zum Großteil darauf, dass die Konkurrenten teilweise noch schlechter performten als der FCA.
Unter diesen Umständen finde ich den Egotrip von Markus Weinzierl am Samstag völlig daneben. Ganz abgesehen davon lässt er sein Trainerteam in einer völlig ungewissen Situation zurück. Er bringt sein Trainerteam in eine Situation, die seiner eigenen sehr sehr ähnlich ist: Sie wissen jetzt auch nicht mehr, wie es weitergeht!
Wenn ein namhafter und bisher erfolgreicher Bundesligatrainer in dieser Situation so reagiert hätte, hätte ich dafür schon Verständnis gehabt. Aber ist Markus Weinzierl bei seiner Vita als Bundesligatrainer ein namhafter und erfolgreicher Bundesligatrainer? Ich denke eher nicht. Ich finde seine Reaktion vom Samstag, die möglicherweise aus seiner Selbstüberschätzung heraus erfolgte, maßlos überzogen!
Der Link: https://www.sueddeutsche.de/sport/philipp-lahm-fc-bayern-ernaehrung-gesundheit-fitness-tipps-1.5586558
"Horcht man in den Verein hinein, fallen die Erzählungen sehr unterschiedlich aus, abhängig davon, mit wem man spricht. Als gesichert darf gelten, dass es zwischen Hofmann und Reuter mehrmals zu Differenzen gekommen war, in denen es auch um Kompetenz- und Machtfragen ging. Zugleich weichen manche Erzählungen teils deutlich von der Darstellung ab, wonach Reuter allein dafür verantwortlich gewesen sein soll, dass sich Weinzierl bei der Frage nach einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hingehalten fühlte. Vielmehr habe auch Hofmann wegen der Inkonstanz der Mannschaft mehrfach darauf gedrängt, die Vertragsgespräche zu vertagen, heißt es. Überdies sollen es Weinzierls bisherige Assistenten durchaus kritisch sehen, dass ihr Chef kurz nach Hofmanns Rücktritt recht spontan hingeworfen und damit auch ihre Zukunft im Verein gefährdet hat. Ob und wie es mit Weinzierls bisherigem Stab weitergeht, entscheidet nun auch der künftige Trainer."
Zunächst war ich schockiert, als ich davon hörte, dass Markus Weinzierl keine Gespräche mehr über einen weiteren Vertrag führen möchte und dies mit Reuters Hinhaltetaktik begründete. Ich fand aber auch, dass er sich ziemlich viel herausnahm mit der Art und Weise, wie er das noch am Samstag öffentlich im Fernsehen begründete.
Schließlich war der FC Augsburg die erste Trainerstation in der Bundesliga nach seiner Tätigkeit bei Regensburg in der 3. Liga. Bei genauer Betrachtung im Nachhinein war dies auch seine einzig richtig erfolgreiche Station in der Liga. Es folgte seine vorzeitige Freigabe zum Glamour-Verein Schalke 04, wo er gerade ein Jahr mit mäßigem Erfolg tätig war. Hinzu kam dann nur noch eine einzige Station beim VfB Stuttgart vom 09.10.2018 bis zur vorzeitigen Trennung am 20.04.2019 nach einer Klatsche beim FCA, wonach der VfB schon ziemlich abgeschlagen auf Platz 16 lag. Danach war Markus Weinzierl bis zum Amtsantritt am 26.04.2021 ziemlich genau 2 Jahre ohne Trainer-Job.
Ich finde, dass ein Trainer, der nach 2 Jahren ohne Trainer-Job wieder die Gelegenheit bekommt ins Bundesliga-Geschäft einzusteigen, auch etwas Dankbarkeit oder zumindest Geduld aufbringen sollte. Ich stehe eher an der Seite von Stefan Reuter, was die Beurteilung dieser Saison anbelangt. Diese hätte durchaus erfolgreicher verlaufen können im Hinblick auf den vorhandenen Spielerkader, der bisher so namhaft noch nie war. Besonders enttäuschend war für mich die Endphase der Saison.
Es kann zugegebenermaßen dauern, bis ein Fußball-Team Konstanz zeigen kann. Zugute halten muss man auch, dass zeitweise Verletzungen den Kader ziemlich dezimierten. Für die Endphase traf dies aber doch nicht mehr zu. Aber auch da gab es angesichts der Tabellensituation bedenklich uninspirierte Auftritte der Mannschaft, die selbst mich ins Grübeln brachten, ob dieser Trainer noch der richtige Mann am richtigen Ort ist. Diese Inkonstanz der Mannschaft gerade in der wichtigsten Phase der Saison war erschreckend.
Dass nun Markus Weinzierl sich rühmt, er habe den FCA fünfmal in der Liga gehalten, kann ich unter diesen Umständen eher nicht nachvollziehen. Wenn man ganz ehrlich ist, hat der FCA die Chance, vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern, mindestens zweimal fahrlässig vergeben. Der letztlich doch souveräne Klassenerhalt in dieser Saison beruht zum Großteil darauf, dass die Konkurrenten teilweise noch schlechter performten als der FCA.
Unter diesen Umständen finde ich den Egotrip von Markus Weinzierl am Samstag völlig daneben. Ganz abgesehen davon lässt er sein Trainerteam in einer völlig ungewissen Situation zurück. Er bringt sein Trainerteam in eine Situation, die seiner eigenen sehr sehr ähnlich ist: Sie wissen jetzt auch nicht mehr, wie es weitergeht!
Wenn ein namhafter und bisher erfolgreicher Bundesligatrainer in dieser Situation so reagiert hätte, hätte ich dafür schon Verständnis gehabt. Aber ist Markus Weinzierl bei seiner Vita als Bundesligatrainer ein namhafter und erfolgreicher Bundesligatrainer? Ich denke eher nicht. Ich finde seine Reaktion vom Samstag, die möglicherweise aus seiner Selbstüberschätzung heraus erfolgte, maßlos überzogen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von honky am 18.05.2022 um 11:24 Uhr bearbeitet
18.05.2022 - 11:35 Uhr
Zitat von honky
Zum Thema Markus Weinzierl möchte ich gerne etwas aufgreifen, was Maik Rosner heute in sueddeutsche.de schreibt:
Der Link: https://www.sueddeutsche.de/sport/philipp-lahm-fc-bayern-ernaehrung-gesundheit-fitness-tipps-1.5586558
"Horcht man in den Verein hinein, fallen die Erzählungen sehr unterschiedlich aus, abhängig davon, mit wem man spricht. Als gesichert darf gelten, dass es zwischen Hofmann und Reuter mehrmals zu Differenzen gekommen war, in denen es auch um Kompetenz- und Machtfragen ging. Zugleich weichen manche Erzählungen teils deutlich von der Darstellung ab, wonach Reuter allein dafür verantwortlich gewesen sein soll, dass sich Weinzierl bei der Frage nach einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hingehalten fühlte. Vielmehr habe auch Hofmann wegen der Inkonstanz der Mannschaft mehrfach darauf gedrängt, die Vertragsgespräche zu vertagen, heißt es. Überdies sollen es Weinzierls bisherige Assistenten durchaus kritisch sehen, dass ihr Chef kurz nach Hofmanns Rücktritt recht spontan hingeworfen und damit auch ihre Zukunft im Verein gefährdet hat. Ob und wie es mit Weinzierls bisherigem Stab weitergeht, entscheidet nun auch der künftige Trainer."
Zunächst war ich schockiert, als ich davon hörte, dass Markus Weinzierl keine Gespräche mehr über einen weiteren Vertrag führen möchte und dies mit Reuters Hinhaltetaktik begründete. Ich fand aber auch, dass er sich ziemlich viel herausnahm mit der Art und Weise, wie er das noch am Samstag öffentlich im Fernsehen begründete.
Schließlich war der FC Augsburg die erste Trainerstation in der Bundesliga nach seiner Tätigkeit bei Regensburg in der 3. Liga. Bei genauer Betrachtung im Nachhinein war dies auch seine einzig richtig erfolgreiche Station in der Liga. Es folgte seine vorzeitige Freigabe zum Glamour-Verein Schalke 04, wo er gerade ein Jahr mit mäßigem Erfolg tätig war. Hinzu kam dann nur noch eine einzige Station beim VfB Stuttgart vom 09.10.2018 bis zur vorzeitigen Trennung am 20.04.2019 nach einer Klatsche beim FCA, wonach der VfB schon ziemlich abgeschlagen auf Platz 16 lag. Danach war Markus Weinzierl bis zum Amtsantritt am 26.04.2021 ziemlich genau 2 Jahre ohne Trainer-Job.
Ich finde, dass ein Trainer, der nach 2 Jahren ohne Trainer-Job wieder die Gelegenheit bekommt ins Bundesliga-Geschäft einzusteigen, auch etwas Dankbarkeit oder zumindest Geduld aufbringen sollte. Ich stehe eher an der Seite von Stefan Reuter, was die Beurteilung dieser Saison anbelangt. Diese hätte durchaus erfolgreicher verlaufen können im Hinblick auf den vorhandenen Spielerkader, der bisher so namhaft noch nie war. Besonders enttäuschend war für mich die Endphase der Saison.
Es kann zugegebenermaßen dauern, bis ein Fußball-Team Konstanz zeigen kann. Zugute halten muss man auch, dass zeitweise Verletzungen den Kader ziemlich dezimierten. Für die Endphase traf dies aber doch nicht mehr zu. Aber auch da gab es angesichts der Tabellensituation bedenklich uninspirierte Auftritte der Mannschaft, die selbst mich ins Grübeln brachten, ob dieser Trainer noch der richtige Mann am richtigen Ort ist. Diese Inkonstanz der Mannschaft gerade in der wichtigsten Phase der Saison war erschreckend.
Dass nun Markus Weinzierl sich rühmt, er habe den FCA fünfmal in der Liga gehalten, kann ich unter diesen Umständen eher nicht nachvollziehen. Wenn man ganz ehrlich ist, hat der FCA die Chance, vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern, mindestens zweimal fahrlässig vergeben. Der letztlich doch souveräne Klassenerhalt in dieser Saison beruht zum Großteil darauf, dass die Konkurrenten teilweise noch schlechter performten als der FCA.
Unter diesen Umständen finde ich den Egotrip von Markus Weinzierl am Samstag völlig daneben. Ganz abgesehen davon lässt er sein Trainerteam in einer völlig ungewissen Situation zurück. Er bringt sein Trainerteam in eine Situation, die seiner eigenen sehr sehr ähnlich ist: Sie wissen jetzt auch nicht mehr, wie es weitergeht!
Wenn ein namhafter und bisher erfolgreicher Bundesligatrainer in dieser Situation so reagiert hätte, hätte ich dafür schon Verständnis gehabt. Aber ist Markus Weinzierl bei seiner Vita als Bundesligatrainer ein namhafter und erfolgreicher Bundesligatrainer? Ich denke eher nicht. Ich finde seine Reaktion vom Samstag, die möglicherweise aus seiner Selbstüberschätzung heraus erfolgte, maßlos überzogen!
Zum Thema Markus Weinzierl möchte ich gerne etwas aufgreifen, was Maik Rosner heute in sueddeutsche.de schreibt:
Der Link: https://www.sueddeutsche.de/sport/philipp-lahm-fc-bayern-ernaehrung-gesundheit-fitness-tipps-1.5586558
"Horcht man in den Verein hinein, fallen die Erzählungen sehr unterschiedlich aus, abhängig davon, mit wem man spricht. Als gesichert darf gelten, dass es zwischen Hofmann und Reuter mehrmals zu Differenzen gekommen war, in denen es auch um Kompetenz- und Machtfragen ging. Zugleich weichen manche Erzählungen teils deutlich von der Darstellung ab, wonach Reuter allein dafür verantwortlich gewesen sein soll, dass sich Weinzierl bei der Frage nach einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hingehalten fühlte. Vielmehr habe auch Hofmann wegen der Inkonstanz der Mannschaft mehrfach darauf gedrängt, die Vertragsgespräche zu vertagen, heißt es. Überdies sollen es Weinzierls bisherige Assistenten durchaus kritisch sehen, dass ihr Chef kurz nach Hofmanns Rücktritt recht spontan hingeworfen und damit auch ihre Zukunft im Verein gefährdet hat. Ob und wie es mit Weinzierls bisherigem Stab weitergeht, entscheidet nun auch der künftige Trainer."
Zunächst war ich schockiert, als ich davon hörte, dass Markus Weinzierl keine Gespräche mehr über einen weiteren Vertrag führen möchte und dies mit Reuters Hinhaltetaktik begründete. Ich fand aber auch, dass er sich ziemlich viel herausnahm mit der Art und Weise, wie er das noch am Samstag öffentlich im Fernsehen begründete.
Schließlich war der FC Augsburg die erste Trainerstation in der Bundesliga nach seiner Tätigkeit bei Regensburg in der 3. Liga. Bei genauer Betrachtung im Nachhinein war dies auch seine einzig richtig erfolgreiche Station in der Liga. Es folgte seine vorzeitige Freigabe zum Glamour-Verein Schalke 04, wo er gerade ein Jahr mit mäßigem Erfolg tätig war. Hinzu kam dann nur noch eine einzige Station beim VfB Stuttgart vom 09.10.2018 bis zur vorzeitigen Trennung am 20.04.2019 nach einer Klatsche beim FCA, wonach der VfB schon ziemlich abgeschlagen auf Platz 16 lag. Danach war Markus Weinzierl bis zum Amtsantritt am 26.04.2021 ziemlich genau 2 Jahre ohne Trainer-Job.
Ich finde, dass ein Trainer, der nach 2 Jahren ohne Trainer-Job wieder die Gelegenheit bekommt ins Bundesliga-Geschäft einzusteigen, auch etwas Dankbarkeit oder zumindest Geduld aufbringen sollte. Ich stehe eher an der Seite von Stefan Reuter, was die Beurteilung dieser Saison anbelangt. Diese hätte durchaus erfolgreicher verlaufen können im Hinblick auf den vorhandenen Spielerkader, der bisher so namhaft noch nie war. Besonders enttäuschend war für mich die Endphase der Saison.
Es kann zugegebenermaßen dauern, bis ein Fußball-Team Konstanz zeigen kann. Zugute halten muss man auch, dass zeitweise Verletzungen den Kader ziemlich dezimierten. Für die Endphase traf dies aber doch nicht mehr zu. Aber auch da gab es angesichts der Tabellensituation bedenklich uninspirierte Auftritte der Mannschaft, die selbst mich ins Grübeln brachten, ob dieser Trainer noch der richtige Mann am richtigen Ort ist. Diese Inkonstanz der Mannschaft gerade in der wichtigsten Phase der Saison war erschreckend.
Dass nun Markus Weinzierl sich rühmt, er habe den FCA fünfmal in der Liga gehalten, kann ich unter diesen Umständen eher nicht nachvollziehen. Wenn man ganz ehrlich ist, hat der FCA die Chance, vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern, mindestens zweimal fahrlässig vergeben. Der letztlich doch souveräne Klassenerhalt in dieser Saison beruht zum Großteil darauf, dass die Konkurrenten teilweise noch schlechter performten als der FCA.
Unter diesen Umständen finde ich den Egotrip von Markus Weinzierl am Samstag völlig daneben. Ganz abgesehen davon lässt er sein Trainerteam in einer völlig ungewissen Situation zurück. Er bringt sein Trainerteam in eine Situation, die seiner eigenen sehr sehr ähnlich ist: Sie wissen jetzt auch nicht mehr, wie es weitergeht!
Wenn ein namhafter und bisher erfolgreicher Bundesligatrainer in dieser Situation so reagiert hätte, hätte ich dafür schon Verständnis gehabt. Aber ist Markus Weinzierl bei seiner Vita als Bundesligatrainer ein namhafter und erfolgreicher Bundesligatrainer? Ich denke eher nicht. Ich finde seine Reaktion vom Samstag, die möglicherweise aus seiner Selbstüberschätzung heraus erfolgte, maßlos überzogen!
Ganz meine Worte,
Deinen sehr guten Beitrag unterschreibe ich sofort.
Und all die Leute, die sich so stark für Weinzierl machen und nur in Reuter den Unhold und Zerstörer des FCA sehen, sollten sich auch mal Gedanken machen (Das hast Du ja gut beschrieben) was nun mit dem Rest -Trainern-Team und nicht nur den nicht gewürdigten und geehrten Spielern passiert, denn Denen hat er durch seinen "Ego-Trip" am Samstag, (im Moment jedenfalls) ihren Job geraubt, nur um ein kurzes Vergnügen (einen Pyrrhus-Sieg) Medienwirksam über Reuter zu erlangen!

Der dürfte ihm aber auf Dauer noch ganz schwer im Magen liegen und das völlig zurecht.
18.05.2022 - 13:54 Uhr
Also laut der BILD ist Weinzierl wohl ein heißer Kandidat auf den Trainerstuhl in Hoffenheim
18.05.2022 - 14:45 Uhr
Zitat von Falamir
Also laut der BILD ist Weinzierl wohl ein heißer Kandidat auf den Trainerstuhl in Hoffenheim
Also laut der BILD ist Weinzierl wohl ein heißer Kandidat auf den Trainerstuhl in Hoffenheim
Das ist wirklich absurd.. Klar Weinzierl hatte hier nicht die besten Arbeitsbedingungen, aber der Fußball und die Ergebnisse haben wirklich zu Wünschen gelassen. Dazu seine miese Bilanz außerhalb Augsburgs.. Und jetzt soll er Hoffenheim nach Europa führen?!
Ich hätte nicht gedacht, dass er so schnell einen neuen Verein in der Bundesliga findet!
18.05.2022 - 15:03 Uhr
Zitat von smeed
Das ist wirklich absurd.. Klar Weinzierl hatte hier nicht die besten Arbeitsbedingungen, aber der Fußball und die Ergebnisse haben wirklich zu Wünschen gelassen. Dazu seine miese Bilanz außerhalb Augsburgs.. Und jetzt soll er Hoffenheim nach Europa führen?!
Ich hätte nicht gedacht, dass er so schnell einen neuen Verein in der Bundesliga findet!
Zitat von Falamir
Also laut der BILD ist Weinzierl wohl ein heißer Kandidat auf den Trainerstuhl in Hoffenheim
Also laut der BILD ist Weinzierl wohl ein heißer Kandidat auf den Trainerstuhl in Hoffenheim
Das ist wirklich absurd.. Klar Weinzierl hatte hier nicht die besten Arbeitsbedingungen, aber der Fußball und die Ergebnisse haben wirklich zu Wünschen gelassen. Dazu seine miese Bilanz außerhalb Augsburgs.. Und jetzt soll er Hoffenheim nach Europa führen?!
Ich hätte nicht gedacht, dass er so schnell einen neuen Verein in der Bundesliga findet!
Dem Gerücht geb ich zwar annähernd 0%, aber falls es doch so kommen sollte, kann man wohl davon ausgehen, dass es erste Gespräche bereits vor letztem Samstag gab
18.05.2022 - 15:04 Uhr
Vielleicht ist Hoffenheim eben schon vor diesem Spiel mit Ihm in Kontakt gewesen und er versucht jetzt Reuter den schwarzen Peter zuzuschieben..
19.05.2022 - 13:17 Uhr
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/fc-augsburg-fca-fanclubs-kritisieren-vorgehensweise-der-weinzierl-trennung-id62711771.html?wt_mc=redaktion.autored.newsletter.&wt_cc1=text&wt_cc2=ressort-morearticles
Wer es denn lesen kann, ist wieder ein + plus-Artikel
Dass im Artikel natürlich auch auf Stefan Reuter eingedroschen wird, wegen der zur Verfügung stellenden Qualität der Mannschaft, sehe ich da doch mehr Trainer Markus Weinzierl in der Pflicht für Konstanz in der Mannschaft zu sorgen! Denn sooo schlecht war das "Spieler-Material" über das der Trainer verfügen konnte (abgesehen von den Langzeitverletzten Finnbogason, Moravek und zum Teil auch Stammspieler wie Uduokhai) nun wirklich nicht. Da ja dahinter reichlich Ersatz zur Verfügung stand, wie z.B Winther, der trotz guter Leistungen in den Vorbereitungsspielen, kaum Berücksichtigung erfuhr. Auch mit den Einsätzen bzw. Auswechselungen von Maier wurde sehr fahrlässig von ihm umgegangen, da wurden immer alte Spieler wie Calliguiri vorgezogen.
Mit der Jugend hat es eben Weinzierl scheinbar nicht so sehr dazu auch das Beispiel, Günther und Civeja, ja und auch Pepi in "Zeichen" also am Auswahl-Material lag es bestimmt nicht, alles das, was Reuter zur Verfügung gestellt hatte, schlecht zu reden!
Über seien Defizite mit dem Austausch mit Trainer und Spielern, kann ich nicht mitreden, weil ich kein Insider bin, wie wahrscheinlich viele Andere die sich den Mund zerreißen, auch nicht.
Wer es denn lesen kann, ist wieder ein + plus-Artikel
PLUS Der Zeitpunkt des Abschieds von Trainer Weinzierl überrascht die Fanvertreter, die Trennung an sich sehen sie zwiegespalten. Kritik gibt es für die Unbeständigkeit.
Fabian Kapfer ist freier Mitarbeiter der Donauwörther Zeitung und der Augsburger Allgemeinen.
VON
FABIAN KAPFER
Es sind turbulente Tage für den FC Augsburg. Zwar schaffte es der Bundesligist wieder mal, die Klasse zu halten. Allerdings steht der Verein seit vergangenem Wochenende ohne Präsident und Cheftrainer da. Die Mitglieder von FCA-Fanclubs sehen die vergangene Spielzeit und den Weggang des Trainers mit gemischten Gefühlen.
Fabian Kapfer ist freier Mitarbeiter der Donauwörther Zeitung und der Augsburger Allgemeinen.
VON
FABIAN KAPFER
Es sind turbulente Tage für den FC Augsburg. Zwar schaffte es der Bundesligist wieder mal, die Klasse zu halten. Allerdings steht der Verein seit vergangenem Wochenende ohne Präsident und Cheftrainer da. Die Mitglieder von FCA-Fanclubs sehen die vergangene Spielzeit und den Weggang des Trainers mit gemischten Gefühlen.
Dass im Artikel natürlich auch auf Stefan Reuter eingedroschen wird, wegen der zur Verfügung stellenden Qualität der Mannschaft, sehe ich da doch mehr Trainer Markus Weinzierl in der Pflicht für Konstanz in der Mannschaft zu sorgen! Denn sooo schlecht war das "Spieler-Material" über das der Trainer verfügen konnte (abgesehen von den Langzeitverletzten Finnbogason, Moravek und zum Teil auch Stammspieler wie Uduokhai) nun wirklich nicht. Da ja dahinter reichlich Ersatz zur Verfügung stand, wie z.B Winther, der trotz guter Leistungen in den Vorbereitungsspielen, kaum Berücksichtigung erfuhr. Auch mit den Einsätzen bzw. Auswechselungen von Maier wurde sehr fahrlässig von ihm umgegangen, da wurden immer alte Spieler wie Calliguiri vorgezogen.
Mit der Jugend hat es eben Weinzierl scheinbar nicht so sehr dazu auch das Beispiel, Günther und Civeja, ja und auch Pepi in "Zeichen" also am Auswahl-Material lag es bestimmt nicht, alles das, was Reuter zur Verfügung gestellt hatte, schlecht zu reden!

Über seien Defizite mit dem Austausch mit Trainer und Spielern, kann ich nicht mitreden, weil ich kein Insider bin, wie wahrscheinlich viele Andere die sich den Mund zerreißen, auch nicht.
19.05.2022 - 14:35 Uhr
Zitat von BCAler
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/fc-augsburg-fca-fanclubs-kritisieren-vorgehensweise-der-weinzierl-trennung-id62711771.html?wt_mc=redaktion.autored.newsletter.&wt_cc1=text&wt_cc2=ressort-morearticles
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Dass im Artikel natürlich auch auf Stefan Reuter eingedroschen wird, wegen der zur Verfügung stellenden Qualität der Mannschaft, sehe ich da doch mehr Trainer Markus Weinzierl in der Pflicht für Konstanz in der Mannschaft zu sorgen! Denn sooo schlecht war das "Spieler-Material" über das der Trainer verfügen konnte (abgesehen von den Langzeitverletzten Finnbogason, Moravek und zum Teil auch Stammspieler wie Uduokhai) nun wirklich nicht. Da ja dahinter reichlich Ersatz zur Verfügung stand, wie z.B Winther, der trotz guter Leistungen in den Vorbereitungsspielen, kaum Berücksichtigung erfuhr. Auch mit den Einsätzen bzw. Auswechselungen von Maier wurde sehr fahrlässig von ihm umgegangen, da wurden immer alte Spieler wie Calliguiri vorgezogen.
Mit der Jugend hat es eben Weinzierl scheinbar nicht so sehr dazu auch das Beispiel, Günther und Civeja, ja und auch Pepi in "Zeichen" also am Auswahl-Material lag es bestimmt nicht, alles das, was Reuter zur Verfügung gestellt hatte, schlecht zu reden!
Über seien Defizite mit dem Austausch mit Trainer und Spielern, kann ich nicht mitreden, weil ich kein Insider bin, wie wahrscheinlich viele Andere die sich den Mund zerreißen, auch nicht.
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/fc-augsburg-fca-fanclubs-kritisieren-vorgehensweise-der-weinzierl-trennung-id62711771.html?wt_mc=redaktion.autored.newsletter.&wt_cc1=text&wt_cc2=ressort-morearticles
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PLUS Der Zeitpunkt des Abschieds von Trainer Weinzierl überrascht die Fanvertreter, die Trennung an sich sehen sie zwiegespalten. Kritik gibt es für die Unbeständigkeit.
Fabian Kapfer ist freier Mitarbeiter der Donauwörther Zeitung und der Augsburger Allgemeinen.
VON
FABIAN KAPFER
Es sind turbulente Tage für den FC Augsburg. Zwar schaffte es der Bundesligist wieder mal, die Klasse zu halten. Allerdings steht der Verein seit vergangenem Wochenende ohne Präsident und Cheftrainer da. Die Mitglieder von FCA-Fanclubs sehen die vergangene Spielzeit und den Weggang des Trainers mit gemischten Gefühlen.
Fabian Kapfer ist freier Mitarbeiter der Donauwörther Zeitung und der Augsburger Allgemeinen.
VON
FABIAN KAPFER
Es sind turbulente Tage für den FC Augsburg. Zwar schaffte es der Bundesligist wieder mal, die Klasse zu halten. Allerdings steht der Verein seit vergangenem Wochenende ohne Präsident und Cheftrainer da. Die Mitglieder von FCA-Fanclubs sehen die vergangene Spielzeit und den Weggang des Trainers mit gemischten Gefühlen.
Dass im Artikel natürlich auch auf Stefan Reuter eingedroschen wird, wegen der zur Verfügung stellenden Qualität der Mannschaft, sehe ich da doch mehr Trainer Markus Weinzierl in der Pflicht für Konstanz in der Mannschaft zu sorgen! Denn sooo schlecht war das "Spieler-Material" über das der Trainer verfügen konnte (abgesehen von den Langzeitverletzten Finnbogason, Moravek und zum Teil auch Stammspieler wie Uduokhai) nun wirklich nicht. Da ja dahinter reichlich Ersatz zur Verfügung stand, wie z.B Winther, der trotz guter Leistungen in den Vorbereitungsspielen, kaum Berücksichtigung erfuhr. Auch mit den Einsätzen bzw. Auswechselungen von Maier wurde sehr fahrlässig von ihm umgegangen, da wurden immer alte Spieler wie Calliguiri vorgezogen.
Mit der Jugend hat es eben Weinzierl scheinbar nicht so sehr dazu auch das Beispiel, Günther und Civeja, ja und auch Pepi in "Zeichen" also am Auswahl-Material lag es bestimmt nicht, alles das, was Reuter zur Verfügung gestellt hatte, schlecht zu reden!

Über seien Defizite mit dem Austausch mit Trainer und Spielern, kann ich nicht mitreden, weil ich kein Insider bin, wie wahrscheinlich viele Andere die sich den Mund zerreißen, auch nicht.

Vielleicht wird ja nur deshalb so auf Stefan Reuter "eingedroschen" weil das Spielermaterial eben doch nicht durchgängig "richtig gut" war.
Welche Granaten hat Weinzierl denn konkret nicht hinreichend beachtet? Und jetzt komm mir nicht mit Pepi, der in seinen Einsätzen nicht ansatzweise gezeigt hat, dass die Bundesliga nicht zu hoch für ihn ist oder Günter, der sicher auch noch seine Zeit braucht.
Wen konkret hätte Weinzierl denn bringen sollen, der unser Spiel besser gemacht hätte?
19.05.2022 - 15:02 Uhr
Zitat von Nordhaus1
Vielleicht wird ja nur deshalb so auf Stefan Reuter "eingedroschen" weil das Spielermaterial eben doch nicht durchgängig "richtig gut" war.
Welche Granaten hat Weinzierl denn konkret nicht hinreichend beachtet? Und jetzt komm mir nicht mit Pepi, der in seinen Einsätzen nicht ansatzweise gezeigt hat, dass die Bundesliga nicht zu hoch für ihn ist oder Günter, der sicher auch noch seine Zeit braucht.
Wen konkret hätte Weinzierl denn bringen sollen, der unser Spiel besser gemacht hätte?
Zitat von BCAler
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/fc-augsburg-fca-fanclubs-kritisieren-vorgehensweise-der-weinzierl-trennung-id62711771.html?wt_mc=redaktion.autored.newsletter.&wt_cc1=text&wt_cc2=ressort-morearticles
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Dass im Artikel natürlich auch auf Stefan Reuter eingedroschen wird, wegen der zur Verfügung stellenden Qualität der Mannschaft, sehe ich da doch mehr Trainer Markus Weinzierl in der Pflicht für Konstanz in der Mannschaft zu sorgen! Denn sooo schlecht war das "Spieler-Material" über das der Trainer verfügen konnte (abgesehen von den Langzeitverletzten Finnbogason, Moravek und zum Teil auch Stammspieler wie Uduokhai) nun wirklich nicht. Da ja dahinter reichlich Ersatz zur Verfügung stand, wie z.B Winther, der trotz guter Leistungen in den Vorbereitungsspielen, kaum Berücksichtigung erfuhr. Auch mit den Einsätzen bzw. Auswechselungen von Maier wurde sehr fahrlässig von ihm umgegangen, da wurden immer alte Spieler wie Calliguiri vorgezogen.
Mit der Jugend hat es eben Weinzierl scheinbar nicht so sehr dazu auch das Beispiel, Günther und Civeja, ja und auch Pepi in "Zeichen" also am Auswahl-Material lag es bestimmt nicht, alles das, was Reuter zur Verfügung gestellt hatte, schlecht zu reden!
Über seien Defizite mit dem Austausch mit Trainer und Spielern, kann ich nicht mitreden, weil ich kein Insider bin, wie wahrscheinlich viele Andere die sich den Mund zerreißen, auch nicht.
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VON
FABIAN KAPFER
Es sind turbulente Tage für den FC Augsburg. Zwar schaffte es der Bundesligist wieder mal, die Klasse zu halten. Allerdings steht der Verein seit vergangenem Wochenende ohne Präsident und Cheftrainer da. Die Mitglieder von FCA-Fanclubs sehen die vergangene Spielzeit und den Weggang des Trainers mit gemischten Gefühlen.
Fabian Kapfer ist freier Mitarbeiter der Donauwörther Zeitung und der Augsburger Allgemeinen.
VON
FABIAN KAPFER
Es sind turbulente Tage für den FC Augsburg. Zwar schaffte es der Bundesligist wieder mal, die Klasse zu halten. Allerdings steht der Verein seit vergangenem Wochenende ohne Präsident und Cheftrainer da. Die Mitglieder von FCA-Fanclubs sehen die vergangene Spielzeit und den Weggang des Trainers mit gemischten Gefühlen.
Dass im Artikel natürlich auch auf Stefan Reuter eingedroschen wird, wegen der zur Verfügung stellenden Qualität der Mannschaft, sehe ich da doch mehr Trainer Markus Weinzierl in der Pflicht für Konstanz in der Mannschaft zu sorgen! Denn sooo schlecht war das "Spieler-Material" über das der Trainer verfügen konnte (abgesehen von den Langzeitverletzten Finnbogason, Moravek und zum Teil auch Stammspieler wie Uduokhai) nun wirklich nicht. Da ja dahinter reichlich Ersatz zur Verfügung stand, wie z.B Winther, der trotz guter Leistungen in den Vorbereitungsspielen, kaum Berücksichtigung erfuhr. Auch mit den Einsätzen bzw. Auswechselungen von Maier wurde sehr fahrlässig von ihm umgegangen, da wurden immer alte Spieler wie Calliguiri vorgezogen.
Mit der Jugend hat es eben Weinzierl scheinbar nicht so sehr dazu auch das Beispiel, Günther und Civeja, ja und auch Pepi in "Zeichen" also am Auswahl-Material lag es bestimmt nicht, alles das, was Reuter zur Verfügung gestellt hatte, schlecht zu reden!

Über seien Defizite mit dem Austausch mit Trainer und Spielern, kann ich nicht mitreden, weil ich kein Insider bin, wie wahrscheinlich viele Andere die sich den Mund zerreißen, auch nicht.

Vielleicht wird ja nur deshalb so auf Stefan Reuter "eingedroschen" weil das Spielermaterial eben doch nicht durchgängig "richtig gut" war.
Welche Granaten hat Weinzierl denn konkret nicht hinreichend beachtet? Und jetzt komm mir nicht mit Pepi, der in seinen Einsätzen nicht ansatzweise gezeigt hat, dass die Bundesliga nicht zu hoch für ihn ist oder Günter, der sicher auch noch seine Zeit braucht.
Wen konkret hätte Weinzierl denn bringen sollen, der unser Spiel besser gemacht hätte?
Wer richtig lesen kann, ist meist im Vorteil, eben z.B. bei Maier gravierende Fehler gemacht, habe ich geschrieben, bei Calliguiri und Dorsch anscheinend nicht bemerkt und abgestellt dass sie sich zuviel verdribbeln, statt früher abzuspielen. Vargas ist unter ihm deutlich schwächer geworden, auch Giekie. Besser nur Gregerl und Oxford, aber bei dem hat man es zuvor schon bemerkt. Ein Trainer muss einem Spieler seine Fehler aufzeigen und versuchen diese abzustellen, hatte Weinzierl anscheinend nicht drauf.
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