| Geburtsdatum | 28.12.1974 |
|---|---|
| Alter | 51 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportlicher Leiter |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Weinzierl ehem. Trainer
26.04.2021 - 14:16 Uhr
20.05.2022 - 15:22 Uhr
Zitat von BCAler
Soviel zu den Gerüchten mit Hoffenheim:
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/fussball-hoffenheim-stellt-klar-kein-kontakt-mit-ex-fca-trainer-weinzierl-id62746831.html?wt_mc=redaktion.schnittstelle.facebook.fca&fbclid=IwAR3vA0fxWBX8MVTB85EV1zMPynO515jR4PZ64_Bx2fk_xB0uVzSHzzDHQsg
Hoffenheim stellt klar: Kein Kontakt mit Ex-FCA-Trainer Weinzierl
Die wären ja schön dumm gewesen, wenn sie sich den Weinzierl angetan hätten!

Zitat von Lechschwoob
Kurze Anmerkung:
Reuter hat Weinzierl (beim ersten mal) nicht geholt!
Weinzierl war schon da, als Reuter kam!
Ich weiß, dann fällt Deine Analyse noch schlimmer aus, aber das ist nunmal so!
Kurze Anmerkung:
Reuter hat Weinzierl (beim ersten mal) nicht geholt!
Weinzierl war schon da, als Reuter kam!
Ich weiß, dann fällt Deine Analyse noch schlimmer aus, aber das ist nunmal so!

Soviel zu den Gerüchten mit Hoffenheim:
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/fussball-hoffenheim-stellt-klar-kein-kontakt-mit-ex-fca-trainer-weinzierl-id62746831.html?wt_mc=redaktion.schnittstelle.facebook.fca&fbclid=IwAR3vA0fxWBX8MVTB85EV1zMPynO515jR4PZ64_Bx2fk_xB0uVzSHzzDHQsg
Hoffenheim stellt klar: Kein Kontakt mit Ex-FCA-Trainer Weinzierl
Markus Weinzierl wird nach seinem Abschied beim FCA definitiv nicht Trainer der TSG Hoffenheim werden. Das gab der Bundesligist bekannt.
Es wäre eine dicke Überraschung am Trainermarkt gewesen: Angeblich sollte Markus Weinzierl der Favorit auf die Nachfolge von Sebastian Hoeneß als neuer Coach der TSG Hoffenheim gewesen sein.
Einem Bericht zufolge soll Weinzierl, der sich in Augsburg mit Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter überworfen hat, sogar schon am Trainingsgelände gesichtet worden sein. Nun steht fest: Weinzierl wird nicht Trainer der TSG werden.
Es wäre eine dicke Überraschung am Trainermarkt gewesen: Angeblich sollte Markus Weinzierl der Favorit auf die Nachfolge von Sebastian Hoeneß als neuer Coach der TSG Hoffenheim gewesen sein.
Einem Bericht zufolge soll Weinzierl, der sich in Augsburg mit Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter überworfen hat, sogar schon am Trainingsgelände gesichtet worden sein. Nun steht fest: Weinzierl wird nicht Trainer der TSG werden.
Die wären ja schön dumm gewesen, wenn sie sich den Weinzierl angetan hätten!


Weinzierl wird wenn überhaupt bei einem verzweifelten Klub im Abstiegskampf nochmal als Feuerwehrmann geholt, aber selbst dafür qualifiziert ihn wenig. In der Saison 20/21 hat man den Klassenerhalt im Endspurt nicht MW, sondern Florian Kohfeldt zu verdanken und hätte es zu 100% auch mit dem hier gescholtenen Heiko Herrlich geschafft, das Spiel gegen die völlig verunsicherten Bremer zu gewinnen.
20.05.2022 - 16:14 Uhr
Nein Wilfried 1907 hätte man mit den gescholtenen Herrlich gegen bremen nicht gewonnen. War gut das Fca Weinzierl geholt hat.
20.05.2022 - 16:48 Uhr
Zitat von GT-Master
Nein Wilfried 1907 hätte man mit den gescholtenen Herrlich gegen bremen nicht gewonnen. War gut das Fca Weinzierl geholt hat.
Werder Bremen hat sich an diesem Tag selbst geschlagen. Nein Wilfried 1907 hätte man mit den gescholtenen Herrlich gegen bremen nicht gewonnen. War gut das Fca Weinzierl geholt hat.
20.05.2022 - 17:07 Uhr
Zitat von luxxy
Dafür, dass das Anfang April klar war, klang das aber anders...
Zitat von Hiesiger
Natürlich wurde vorher gesprochen. Es war doch bereits spätestens Anfang April klar, dass Weinzierl bei uns keinen neuen Vertrag bekommt. Wenn ein Trainer mit einem endeten Vertrag keine klaren Statements (wir gehen mit Weinzierl auch in die 2. Liga, trennen uns in bestem...., usw) bekommt, dann ist auch Weinzierl klar was die Stunde geschlagen hat.
Natürlich wurde vorher gesprochen. Es war doch bereits spätestens Anfang April klar, dass Weinzierl bei uns keinen neuen Vertrag bekommt. Wenn ein Trainer mit einem endeten Vertrag keine klaren Statements (wir gehen mit Weinzierl auch in die 2. Liga, trennen uns in bestem...., usw) bekommt, dann ist auch Weinzierl klar was die Stunde geschlagen hat.
Dafür, dass das Anfang April klar war, klang das aber anders...
Warum haben sie es dann nicht getan ? Weil auf das Wort von Reuter kein Verlas ist !
Dass wir uns recht verstehen, ich bewerte damit nicht das Wirken von Weinzierl, und die Trauer über seinen Verlust hält sich in überschaubare Größen. Ich bekam als ehemals grosser Fan von ihm diese Saison ernste Bedenken ob er der richtige Trainer ist.
Ich hab's in einem anderen thread hier schon im April geschrieben, dass m.M.n. die Trennung von Weinzierl, schon fest steht, nachdem zu diesem Zeitpunkt noch nichts (ausser Reuters lauwarmes Gesappel) geschah.
Es ist ein Unterschied z.B. zu Hütter, der ja einen Vertrag über die Saison hinaus hatte, wenn man sich nach der Saison zusammen setzt. Weinzierls Vertrag endet hingegen am 30.6.
Nun hat Weinzierl die Trennung vollzogen (über den Stil mag man streiten) nachdem Reuter nicht den Ar... in der Hose hatte. Schau mir mol, welchen Spezi Reuter heuer aus dem Hut zaubert.
20.05.2022 - 17:50 Uhr
Zitat von Hiesiger
Warum haben sie es dann nicht getan ? Weil auf das Wort von Reuter kein Verlas ist !
Warum haben sie es dann nicht getan ? Weil auf das Wort von Reuter kein Verlas ist !
Als Weinzierl vor etwas mehr als einem Jahr kam, hat man von Anfang an gesagt, dass man sich nach dieser Saison zusammen setzt. Hofmann, Reuter und auch Weinzierl haben das mehrfach gesagt. Und in dem verlinkten Artikel steht das nochmal drin. Auf welches Wort soll denn bitte kein Verlass sein?
Weinzierl hat übrigens 2015 in der Sommerpause nochmal seinen Vertrag verlängert, von langfristiger Zusammenarbeit gesprochen, usw. um dann noch während der Saison mit Schalke zu verhandeln und um von Augsburg mit allen Mitteln loszukommen. Insofern find ich es schon recht geschichtsvergessen, wenn man Reuter hier Wortbruch unterstellt und Weinzierl als den armen Musterprofi darstellt...
20.05.2022 - 18:02 Uhr
Zitat von Lechschwoob
Kurze Anmerkung:
Reuter hat Weinzierl (beim ersten mal) nicht geholt!
Weinzierl war schon da, als Reuter kam!
Ich weiß, dann fällt Deine Analyse noch schlimmer aus, aber das ist nunmal so!
Zitat von Nordhaus1
Da kann ich nur zu 100% zustimmen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie oft man hier doch einer Vielzahl von Nutzern die immer gleiche Geschichte verkaufen kann und die das dann immer wieder glauben.
Als Baum gegangen wurde, hatten wir laut Reuter einen sehr guten Kader - Schuld war nur der Trainer, der nicht genug aus diesem Kader herausgeholt hat.
Als Schmidt gegangen wurde, hatten wir laut Reuter einen sehr guten Kader - Schuld war nur der Trainer, der nicht genug aus diesem Kader herausgeholt hat.
Als Herrlich gegangen wurde, hatte wir laut Reuter einen sehr guten Kader - Schuld war nur der Trainer, der nicht genug aus diesem Kader herausgeholt hat.
Und nun wird mit Weinzierl gar nicht gesprochen, weil wir einen richtig guten Kader haben - und nur der Trainer nicht gut genug war, um aus dem Kader genug rauszuholen.
Ich weiß nicht, wie es sein kann, dass da einigen offenbar gar nichts merkwürdig vorkommt.
Eigentlich müssten alle diejenigen, die ebenfalls der Meinung sind, dass der Kader in all den Jahren besser gewesen ist als man gezeigt hat und der Trainer die Mannschaft nicht richtig eingestellt hat oder was auch immer, hier am allerlautesten die Entlassung von Reuter fordern. Denn immerhin zeichnet der ja für die Trainerauswahl verantwortlich. Nehmen wir noch den Unfall Schuster mit hinzu, hat Reuter also im Grunde nur beim ersten Engagement von Weinzierl mal einen guten Griff getan und danach nur noch unfähigste Leute verpflichtet, die aus diesem ach so guten Kader nie was raus geholt haben - die letzten vier Platzierungen in der Liga 15,15,13,14.
Ist das gute Arbeit?
Im Prinzip gibt es nur zwei Möglichkeiten: Der Kader war immer besser als die Platzierung und als es die Spiele vermuten lassen - dann waren die Trainer unfähig - Reuter muss gehen, weil er keine guten Trainer verpflichten kann.
Oder (was ich persönlich glaube), der Kader war bei weitem nicht so gut, wie der Sportdirektor ihn gemacht hat - und hier erstaunlich viele glauben und die Trainer haben aus dem Kader das Optimum rausgeholt. Tja dann hat der Sportdirektor seine Arbeit auch nicht gut gemacht.
Das Schlimmste ist für mich aber nicht, dass Reuter fehlerhaft arbeitet - Fehler macht jeder. Aber er leugnet sie konstant. Warum stellt er sich nicht hin und räumt ein, dass der Kader an der ein oder anderen Stelle nicht gut zusammengestellt ist? Warum räumt er nicht ein, dass es ein Fehler war, dass man sich nicht vor dem Ende der Saison mit dem Trainer zusammengesetzt hat, um zu schauen, ob es weitergeht?
Nein, er behauptet weiterhin, der Kader (und damit seine Arbeit) wäre richtig gut (so wie er vor der Saison den Brüller gebracht hat, dass ja Viele im Kader auf der 10 spielen könnten, "Gruezo z.B,") und er ist doch tatsächlich "überrascht" darüber, dass sich ein Trainer für Gespräche über eine Vertragsverlängerung nicht gerne bis nach dem letzten Spieltag hinhalten lässt - denn ER hat ja wie immer alles richtig gemacht - genau wie früher als er zunächst Giefer fürs Tor verpflichtet hat und dann vor der nächsten Saison dazu in der Lage war, rechtzeitig einen bundesligatauglichen Torwart zu holen, so dass er im Panikmodus den notenschlechtesten Keeper der ersten französischen Liga für 7,5 Mio Euro (!!!) holen musste - zu diesem unnötigen Torwartgemurkse habe ich bis heute noch kein Wort der Selbstkritik von Reuter gehört.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Reuter uns erhalten bleibt. Immerhin ist er ja bei der Mannschaft beliebt und sorgt für ein gutes Arbeitsklima, in dem jeder seine optimale Leistung abrufen kann - oder auch nicht
.
Zitat von lapfi
...
Eben, und wenn man die Leistung von MW objektiv betrachtet, dann hat er aus diesem überschaubaren Kader mehr als ordentliche performance rausgeholt.
....
...
Eben, und wenn man die Leistung von MW objektiv betrachtet, dann hat er aus diesem überschaubaren Kader mehr als ordentliche performance rausgeholt.
....
Da kann ich nur zu 100% zustimmen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie oft man hier doch einer Vielzahl von Nutzern die immer gleiche Geschichte verkaufen kann und die das dann immer wieder glauben.
Als Baum gegangen wurde, hatten wir laut Reuter einen sehr guten Kader - Schuld war nur der Trainer, der nicht genug aus diesem Kader herausgeholt hat.
Als Schmidt gegangen wurde, hatten wir laut Reuter einen sehr guten Kader - Schuld war nur der Trainer, der nicht genug aus diesem Kader herausgeholt hat.
Als Herrlich gegangen wurde, hatte wir laut Reuter einen sehr guten Kader - Schuld war nur der Trainer, der nicht genug aus diesem Kader herausgeholt hat.
Und nun wird mit Weinzierl gar nicht gesprochen, weil wir einen richtig guten Kader haben - und nur der Trainer nicht gut genug war, um aus dem Kader genug rauszuholen.
Ich weiß nicht, wie es sein kann, dass da einigen offenbar gar nichts merkwürdig vorkommt.
Eigentlich müssten alle diejenigen, die ebenfalls der Meinung sind, dass der Kader in all den Jahren besser gewesen ist als man gezeigt hat und der Trainer die Mannschaft nicht richtig eingestellt hat oder was auch immer, hier am allerlautesten die Entlassung von Reuter fordern. Denn immerhin zeichnet der ja für die Trainerauswahl verantwortlich. Nehmen wir noch den Unfall Schuster mit hinzu, hat Reuter also im Grunde nur beim ersten Engagement von Weinzierl mal einen guten Griff getan und danach nur noch unfähigste Leute verpflichtet, die aus diesem ach so guten Kader nie was raus geholt haben - die letzten vier Platzierungen in der Liga 15,15,13,14.
Ist das gute Arbeit?
Im Prinzip gibt es nur zwei Möglichkeiten: Der Kader war immer besser als die Platzierung und als es die Spiele vermuten lassen - dann waren die Trainer unfähig - Reuter muss gehen, weil er keine guten Trainer verpflichten kann.
Oder (was ich persönlich glaube), der Kader war bei weitem nicht so gut, wie der Sportdirektor ihn gemacht hat - und hier erstaunlich viele glauben und die Trainer haben aus dem Kader das Optimum rausgeholt. Tja dann hat der Sportdirektor seine Arbeit auch nicht gut gemacht.
Das Schlimmste ist für mich aber nicht, dass Reuter fehlerhaft arbeitet - Fehler macht jeder. Aber er leugnet sie konstant. Warum stellt er sich nicht hin und räumt ein, dass der Kader an der ein oder anderen Stelle nicht gut zusammengestellt ist? Warum räumt er nicht ein, dass es ein Fehler war, dass man sich nicht vor dem Ende der Saison mit dem Trainer zusammengesetzt hat, um zu schauen, ob es weitergeht?
Nein, er behauptet weiterhin, der Kader (und damit seine Arbeit) wäre richtig gut (so wie er vor der Saison den Brüller gebracht hat, dass ja Viele im Kader auf der 10 spielen könnten, "Gruezo z.B,") und er ist doch tatsächlich "überrascht" darüber, dass sich ein Trainer für Gespräche über eine Vertragsverlängerung nicht gerne bis nach dem letzten Spieltag hinhalten lässt - denn ER hat ja wie immer alles richtig gemacht - genau wie früher als er zunächst Giefer fürs Tor verpflichtet hat und dann vor der nächsten Saison dazu in der Lage war, rechtzeitig einen bundesligatauglichen Torwart zu holen, so dass er im Panikmodus den notenschlechtesten Keeper der ersten französischen Liga für 7,5 Mio Euro (!!!) holen musste - zu diesem unnötigen Torwartgemurkse habe ich bis heute noch kein Wort der Selbstkritik von Reuter gehört.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Reuter uns erhalten bleibt. Immerhin ist er ja bei der Mannschaft beliebt und sorgt für ein gutes Arbeitsklima, in dem jeder seine optimale Leistung abrufen kann - oder auch nicht
.Kurze Anmerkung:
Reuter hat Weinzierl (beim ersten mal) nicht geholt!
Weinzierl war schon da, als Reuter kam!
Ich weiß, dann fällt Deine Analyse noch schlimmer aus, aber das ist nunmal so!

Danke! Ich neige ja bekanntermaßen häufig dazu, Reuters segenreiches Wirken zu positiv zu sehen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordhaus1 am 20.05.2022 um 18:09 Uhr bearbeitet
20.05.2022 - 23:07 Uhr
@luxxy
Na gut luxxy, ich bekenne mich dann als "geschichtsvergessen".
Wichtig ist ja dass du auch wieder mitdiskutieren. Ich finde nämlich deine Meinung in der Tat wertig. Und man kann sich darauf verlassen, dass du regelmäßig als "Advocatus Diaboli" in Erscheinung trittst wenns um Reuter geht.
Gestattet mir aber, dass ich meine Meinung über diesen Herrn -woher die gründet, würde hier zu weit führen- weiter pflege.
Wenn du übrigens in meinem Beitrag einen Hinweis auf den "Musterprofi Weinzierl" findest, solltest du ihn vielleicht nochmal lesen.
Na gut luxxy, ich bekenne mich dann als "geschichtsvergessen".
Wichtig ist ja dass du auch wieder mitdiskutieren. Ich finde nämlich deine Meinung in der Tat wertig. Und man kann sich darauf verlassen, dass du regelmäßig als "Advocatus Diaboli" in Erscheinung trittst wenns um Reuter geht.
Gestattet mir aber, dass ich meine Meinung über diesen Herrn -woher die gründet, würde hier zu weit führen- weiter pflege.
Wenn du übrigens in meinem Beitrag einen Hinweis auf den "Musterprofi Weinzierl" findest, solltest du ihn vielleicht nochmal lesen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hiesiger am 20.05.2022 um 23:12 Uhr bearbeitet
21.05.2022 - 00:14 Uhr
@Hiesiger deine Meinung sei dir unbenommen. Wenn wir hier alle die selbe Meinung hätten, könnten wir uns das Diskutieren sparen.
Mir kommt nur in der ganzen Situationen die allgemeine Bewertung der handelnden Personen über einen längeren Zeitraum zu kurz. Schlicht und ergreifend, weil ich weg von diesem Denken von Trainer zu Trainer weg will. Ein Verein wie unserer muss einen langfristigen Plan haben und so sollten auch Entscheidungen hier bewertet werden
Ich für meinen Teil finde, dass man grundlegende Unterschiede sieht. Weinzierl war hier schon mal und ist nach Verlängerung seines Vertrages bei der ersten konkreten Möglichkeit genau so schnell wieder weg gewesen. Ich nehm Weinzierl deshalb diese Aussagen von einer längerfristigen Beschäftigung und dem „was aufbauen“ nur schwer ab. Davon wusste er halt 2016 ganz schnell auch nix mehr.
Ströll und Reuter, die beileibe auch ihre Fehler haben und sicherlich nicht mit allen Entscheidungen richtig lagen, sind Augsburg, waren damals schon Augsburg und bleiben das auch. Denen unterstelle ich, dass sie Entscheidungen im besten Sinne des Vereins zu treffen versuchen. Ja, da gibt es Kompetenzgerangel und interne Differenzen, aber denen geht es um den Verein.
Weinzierl hat halt schon mal gezeigt, dass es ihm irgendwann auch ganz schnell nur um ihn geht. Das kann ein Trainer machen, aber dann sollte man sich solche Bekenntnisse sparen. Wenn man als Trainer mal um nen Titel mitspielen will, darf man nicht bei einem Club wie Augsburg bleiben. Das ist auch völlig legitim, wenn man der Karriere den Vorzug gibt.
Am Samstag hat man aber meiner Meinung nach gesehen, wie Weinzierl reagiert, wenn man seine Personalie im Sinne des Vereins bewerten will und ihm nicht dieses bedingungslose Vertrauen entgegenbringt, dass man mal hatte. Und dazu hätte eine nüchterne Analyse nach der Saison, mit welchem Ergebnis auch immer, beigetragen. Ich hätte mir persönlich auch sehr gut vorstellen können, dass dir im Sinne Weinzierls ausgegangen wäre. Der Analyse ist Weinzierl zuvor gekommen, weil er wollte, dass es wieder um ihn geht.
Mir kommt nur in der ganzen Situationen die allgemeine Bewertung der handelnden Personen über einen längeren Zeitraum zu kurz. Schlicht und ergreifend, weil ich weg von diesem Denken von Trainer zu Trainer weg will. Ein Verein wie unserer muss einen langfristigen Plan haben und so sollten auch Entscheidungen hier bewertet werden
Ich für meinen Teil finde, dass man grundlegende Unterschiede sieht. Weinzierl war hier schon mal und ist nach Verlängerung seines Vertrages bei der ersten konkreten Möglichkeit genau so schnell wieder weg gewesen. Ich nehm Weinzierl deshalb diese Aussagen von einer längerfristigen Beschäftigung und dem „was aufbauen“ nur schwer ab. Davon wusste er halt 2016 ganz schnell auch nix mehr.
Ströll und Reuter, die beileibe auch ihre Fehler haben und sicherlich nicht mit allen Entscheidungen richtig lagen, sind Augsburg, waren damals schon Augsburg und bleiben das auch. Denen unterstelle ich, dass sie Entscheidungen im besten Sinne des Vereins zu treffen versuchen. Ja, da gibt es Kompetenzgerangel und interne Differenzen, aber denen geht es um den Verein.
Weinzierl hat halt schon mal gezeigt, dass es ihm irgendwann auch ganz schnell nur um ihn geht. Das kann ein Trainer machen, aber dann sollte man sich solche Bekenntnisse sparen. Wenn man als Trainer mal um nen Titel mitspielen will, darf man nicht bei einem Club wie Augsburg bleiben. Das ist auch völlig legitim, wenn man der Karriere den Vorzug gibt.
Am Samstag hat man aber meiner Meinung nach gesehen, wie Weinzierl reagiert, wenn man seine Personalie im Sinne des Vereins bewerten will und ihm nicht dieses bedingungslose Vertrauen entgegenbringt, dass man mal hatte. Und dazu hätte eine nüchterne Analyse nach der Saison, mit welchem Ergebnis auch immer, beigetragen. Ich hätte mir persönlich auch sehr gut vorstellen können, dass dir im Sinne Weinzierls ausgegangen wäre. Der Analyse ist Weinzierl zuvor gekommen, weil er wollte, dass es wieder um ihn geht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von luxxy am 21.05.2022 um 00:17 Uhr bearbeitet
21.05.2022 - 07:43 Uhr
Zitat von luxxy
Als Weinzierl vor etwas mehr als einem Jahr kam, hat man von Anfang an gesagt, dass man sich nach dieser Saison zusammen setzt. Hofmann, Reuter und auch Weinzierl haben das mehrfach gesagt. Und in dem verlinkten Artikel steht das nochmal drin. Auf welches Wort soll denn bitte kein Verlass sein?
Weinzierl hat übrigens 2015 in der Sommerpause nochmal seinen Vertrag verlängert, von langfristiger Zusammenarbeit gesprochen, usw. um dann noch während der Saison mit Schalke zu verhandeln und um von Augsburg mit allen Mitteln loszukommen. Insofern find ich es schon recht geschichtsvergessen, wenn man Reuter hier Wortbruch unterstellt und Weinzierl als den armen Musterprofi darstellt...
Zitat von Hiesiger
Warum haben sie es dann nicht getan ? Weil auf das Wort von Reuter kein Verlas ist !
Warum haben sie es dann nicht getan ? Weil auf das Wort von Reuter kein Verlas ist !
Als Weinzierl vor etwas mehr als einem Jahr kam, hat man von Anfang an gesagt, dass man sich nach dieser Saison zusammen setzt. Hofmann, Reuter und auch Weinzierl haben das mehrfach gesagt. Und in dem verlinkten Artikel steht das nochmal drin. Auf welches Wort soll denn bitte kein Verlass sein?
Weinzierl hat übrigens 2015 in der Sommerpause nochmal seinen Vertrag verlängert, von langfristiger Zusammenarbeit gesprochen, usw. um dann noch während der Saison mit Schalke zu verhandeln und um von Augsburg mit allen Mitteln loszukommen. Insofern find ich es schon recht geschichtsvergessen, wenn man Reuter hier Wortbruch unterstellt und Weinzierl als den armen Musterprofi darstellt...
Ohne irgendeinem etwas unterstellen zu wollen, aber Reuter verlängert gerne noch Verträge um dann zu versuchen, ob er nicht noch mehr verlangen kann. Vielleicht wurde Weinzierl aber wie auch vielen Spielern gesagt, klar, wenn ein Angebot kommt, dann besteht die Möglichkeit sich zu verbessern.
Zitat von luxxy
Ströll und Reuter, die beileibe auch ihre Fehler haben und sicherlich nicht mit allen Entscheidungen richtig lagen, sind Augsburg, waren damals schon Augsburg und bleiben das auch. Denen unterstelle ich, dass sie Entscheidungen im besten Sinne des Vereins zu treffen versuchen. Ja, da gibt es Kompetenzgerangel und interne Differenzen, aber denen geht es um den Verein.
Ströll und Reuter, die beileibe auch ihre Fehler haben und sicherlich nicht mit allen Entscheidungen richtig lagen, sind Augsburg, waren damals schon Augsburg und bleiben das auch. Denen unterstelle ich, dass sie Entscheidungen im besten Sinne des Vereins zu treffen versuchen. Ja, da gibt es Kompetenzgerangel und interne Differenzen, aber denen geht es um den Verein.
Ich bin nicht pro Weinzierl, garantiert aber auch nicht pro Reuter. Denn ob es wirklich so ist, dass er immer nur im Sinne des Vereins handelt, bezweifle ich sehr stark. Viel zu viele falsche Trainer, keine wirklichen top Transfers die letzten Jahre, zu viel Geld verpulvert und vor allem nie neue Ziele. Ich habe ab und zu den Eindruck, ihm reicht es vollkommen aus in der BL zu bleiben. MMn wäre es aber gerade aus Fansicht auch mal schön, um Platz 9-12 mit zu spielen statt immer nur Abstiegskampf. Aber dies wird nun in der 12. Saison noch schwieriger, wie es diese war. Und wenn sich nicht bald alle am Riemen reißen und aus den Pötten kommen, dann wird dies immer unwahrscheinlicher, denn von der gezeigten Leistung, nicht nur letztes Jahr sondern auch die 2 -3 Jahre davor, haben wir spielerisch leider nichts mehr in der BL zu suchen!!!
21.05.2022 - 11:37 Uhr
Guten Morgen !
Ich bin mir persönlich nicht wirklich sicher, dass Reuter den Abgang von Weinzierl schon seit zig Wochen fest in den Blick genommen hat. Denn wenn es so wäre, sollte er doch so langsam mal dazu in der Lage sein, den neuen Trainer zu präsentieren. Bei uns ruht der See während andere Mannschaften ihre Saisonplanungen schon fleißig voran treiben (es mag auch daran liegen, dass wir den von @luxxy in seinem Beitrag weiter oben zurecht geforderten langfristigen Plan nicht haben und auch kein von u.a. @Lechschwoob präferiertes durchgängig gültiges Konzept - beides hätte mMn übrigens vom Sportdirektor erstellt werden müssen). Deshalb können wir nicht ohne Rücksicht auf einen neuen Trainer Spieler holen, die ins "FCA Konzept" passen, das auch der neue Trainer verinnerlichen muss sondern wir müssen mit neuen Spielern immer warten, bis der neue Trainer seine Spielidee erklärt hat.
In der aktuellen Lage führt das aber dazu, dass wir einen Fehlstart in die neue Saison hinlegen, wenn wir nicht bald mal anfangen.
Ich habe so ein bisschen den Verdacht (Spekulation!), dass die Idee, sich von Weinzierl zu trennen endgültig erst in den letzten Wochen gereift ist. Weinzierl hat in der PK vor dem Spiel und in dem entsprechenden Kickerartikel doch recht offensiv gefordert, den Kader zu verstärken (der Hinweis war ja, dass Entwicklung auch was kostet) und ich meine mich daran zu erinnern, dass er an dem Samstag auch gemeint hatte, dass man seitens des Vereins, trotz Klassenerhalt nicht so zufrieden wäre.
Für mich klingt das sehr nach unterschiedlicher Auffassung hinsichtlich der Kaderqualität und dementsprechend auch nach unterschiedlichen Vorstellungen, was in der Transferperiode zu geschehen hat. Reuter hat ja mMn sehr bewusst den Kontrapunkt gesetzt und darauf hingewiesen, dass der Kader "richtig gut" wäre und man mehr aus ihm hätte rausholen können, während Weinzierl wohl der Auffassung war, dass mit diesem Kader der Nichtabstieg schon das Optimum gewesen ist und "Weiterentwicklung" eben mit neuen Spielern einhergehen müsste (und wenn wir schon beim Spekulieren sind - vielleicht hat ja auch Weinzierl vor der Saison einen RA wie Doan und einen Spieler fürs ZM gefordert und diese genausowenig bekommen wie in der Winterpause den Spieler fürs ZM - für mich die wahrscheinlichere Konstellation als die, dass Reuter mit aller Kraft versucht hätte, diese Spieler zu holen, aber leider nicht erfolgreich war). Diese zu Tage tretenden Gegensätze hinsichtlich Kaderquailität dürften mMn den Bruch zwischen Reuter und Weinzierl begründet haben - und dieser hat sich immer weiter ausgeweitet, bis es dann irgendwann mal zu viel wurde..
Dass ich persönlich hinsichtlich der Qualität der Spieler als Ganzes die Auffassung von Weinzierl teile, ist ja bekannt. Egal ob in guter Absicht (@luxxy ) oder mindestens auch geprägt durch persönlichen Ehrgeiz, die Ergebnisse der Arbeit von Reuter sind in meinen Augen schlicht und ergreifend schlecht - das betrifft sowohl die Trainerauswahl als auch die Tatsache, dass man sich sportlich nicht weiterentwickelt (und das obwohl unterm Strich (also schon saldiert mit Verkäufen) in den letzten vier Jahren 28 Mio Euro für neue Spieler ausgegeben worden sind) und natürlich betrifft diese Kritik auch das fehlende Gesamtkonzept.
Jeder Vorstand, der in einem Unternehmen solch eine mangelhafte Arbeit vorweist, fliegt achtkant aus dem Unternehmen. Mich erstaunt es, dass die Mitglieder der Investoren GmbH und der von ihnen installierte Aufsichtsrat der KGaA da so geduldig sind - aber das ist ja wieder ein anderes Thema.
Ich bin mir persönlich nicht wirklich sicher, dass Reuter den Abgang von Weinzierl schon seit zig Wochen fest in den Blick genommen hat. Denn wenn es so wäre, sollte er doch so langsam mal dazu in der Lage sein, den neuen Trainer zu präsentieren. Bei uns ruht der See während andere Mannschaften ihre Saisonplanungen schon fleißig voran treiben (es mag auch daran liegen, dass wir den von @luxxy in seinem Beitrag weiter oben zurecht geforderten langfristigen Plan nicht haben und auch kein von u.a. @Lechschwoob präferiertes durchgängig gültiges Konzept - beides hätte mMn übrigens vom Sportdirektor erstellt werden müssen). Deshalb können wir nicht ohne Rücksicht auf einen neuen Trainer Spieler holen, die ins "FCA Konzept" passen, das auch der neue Trainer verinnerlichen muss sondern wir müssen mit neuen Spielern immer warten, bis der neue Trainer seine Spielidee erklärt hat.
In der aktuellen Lage führt das aber dazu, dass wir einen Fehlstart in die neue Saison hinlegen, wenn wir nicht bald mal anfangen.
Ich habe so ein bisschen den Verdacht (Spekulation!), dass die Idee, sich von Weinzierl zu trennen endgültig erst in den letzten Wochen gereift ist. Weinzierl hat in der PK vor dem Spiel und in dem entsprechenden Kickerartikel doch recht offensiv gefordert, den Kader zu verstärken (der Hinweis war ja, dass Entwicklung auch was kostet) und ich meine mich daran zu erinnern, dass er an dem Samstag auch gemeint hatte, dass man seitens des Vereins, trotz Klassenerhalt nicht so zufrieden wäre.
Für mich klingt das sehr nach unterschiedlicher Auffassung hinsichtlich der Kaderqualität und dementsprechend auch nach unterschiedlichen Vorstellungen, was in der Transferperiode zu geschehen hat. Reuter hat ja mMn sehr bewusst den Kontrapunkt gesetzt und darauf hingewiesen, dass der Kader "richtig gut" wäre und man mehr aus ihm hätte rausholen können, während Weinzierl wohl der Auffassung war, dass mit diesem Kader der Nichtabstieg schon das Optimum gewesen ist und "Weiterentwicklung" eben mit neuen Spielern einhergehen müsste (und wenn wir schon beim Spekulieren sind - vielleicht hat ja auch Weinzierl vor der Saison einen RA wie Doan und einen Spieler fürs ZM gefordert und diese genausowenig bekommen wie in der Winterpause den Spieler fürs ZM - für mich die wahrscheinlichere Konstellation als die, dass Reuter mit aller Kraft versucht hätte, diese Spieler zu holen, aber leider nicht erfolgreich war). Diese zu Tage tretenden Gegensätze hinsichtlich Kaderquailität dürften mMn den Bruch zwischen Reuter und Weinzierl begründet haben - und dieser hat sich immer weiter ausgeweitet, bis es dann irgendwann mal zu viel wurde..
Dass ich persönlich hinsichtlich der Qualität der Spieler als Ganzes die Auffassung von Weinzierl teile, ist ja bekannt. Egal ob in guter Absicht (@luxxy ) oder mindestens auch geprägt durch persönlichen Ehrgeiz, die Ergebnisse der Arbeit von Reuter sind in meinen Augen schlicht und ergreifend schlecht - das betrifft sowohl die Trainerauswahl als auch die Tatsache, dass man sich sportlich nicht weiterentwickelt (und das obwohl unterm Strich (also schon saldiert mit Verkäufen) in den letzten vier Jahren 28 Mio Euro für neue Spieler ausgegeben worden sind) und natürlich betrifft diese Kritik auch das fehlende Gesamtkonzept.
Jeder Vorstand, der in einem Unternehmen solch eine mangelhafte Arbeit vorweist, fliegt achtkant aus dem Unternehmen. Mich erstaunt es, dass die Mitglieder der Investoren GmbH und der von ihnen installierte Aufsichtsrat der KGaA da so geduldig sind - aber das ist ja wieder ein anderes Thema.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordhaus1 am 21.05.2022 um 11:40 Uhr bearbeitet
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