Hannover 96 Hannover 96
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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#6881
31.07.2022 - 16:41 Uhr
Amat victoria curam heißt es glaube ich.
Da hier ja in Frage gestellt wurde was mit den, bisher noch nicht bewiesenen, Vergehen aus 2019 ist.
Ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass man bewusst gewartet und Beweise gesammelt hat um Letztendlich ein Muster bei den Vertragsbrüchen aufzuzeigen und nachzuweisen. Weder ist man dazu verpflichtet Verfehlungen sofort vor Gericht zu bringen, noch verjährt der Vorfall dadurch innerhalb weniger Monate oder Jahre. Für Vertragsbruch gilt nach meinen Informationen (ich bin aber kein Jurist) auch die Verjährungsfrist von 20 Jahren. Ich gehe auch stark davon aus, dass man die Kapitalseite regelmäßig aufgefordert hat entsprechenden Zahlungen nachzukommen.

Wenn das alles so stimmt wie es dem Schreiben zu entnehmen ist und es sogar noch mehr "valide Munition" gibt... Na dann gute Nacht MK.

Für mich ist, sollte sich das ganze bewahrheiten, dann die Kapitalgeberseite an sich samt dem Krebsgeschwürorganigram nicht mehr haltbar. Allerdings gibt es hier keinen easy exit!! Das ganze riecht eher nach einer "mehrjährigen Paartherapie" die notwendig sein wird um das ganze zu "reparieren". rolleyes am einfachsten wären vermutlich neue Gesellschafter, wir sind hier aber nicht bei wünsch dir was...

•     •     •

-Maradonna good, Pele Better, George Best
-A wise man once said, surprising your opponent is the
key to surprising them. That wise man was Zlatan
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Adebayo Akinfenwa
-In Salzburg nur die Austria
Martin Kind |#6882
31.07.2022 - 16:42 Uhr
Zitat von Alt-Linden
Zitat von Saufnase

Zitat von richie96

Hier kannst du die "vermeintlichen Gründe" nachlesen

Wobei es zwischen den Zeilen gelesen, mir so vorkommt als, wenn der Verein dringend Geld benötigt.

@hanycap: danke für die Quelle. Kannst/darfst du sagen wo diese herkommen? Die Gründe verwundern mich ziemlich, das sie doch teilweise von den bisher bekannten Gründen abweichen.

Zu den jetzt genannten Gründen lässt sich zumindest festhalten, dass diese keinen direkten Bezug zu der Tätigkeit von MK als GF der Management GmbH oder der KGaA haben. Dennoch können diese Gründe tatsächlich einen gewichtigen Grund für eine Abberufung darstellen. Auch die Privatperson MK darf keine Handlungen vornehmen, welche den Gesellschafter einer GmbH für welche er als GF tätig ist, negative Auswirkungen hat. Auch in diesen Fällen kann es dem Gesellschafter unzumutbar sein mit dem GF weiterhin zusammen zu arbeiten.

Ob die jetzt genannten Gründe hierfür ausreichen und sich der e.V. durch dieses Handeln einen gefallen tut, ist aber mehr als fraglich. Bei den genannten ausstehenden Zahlungen, hätte der e.V., sofern die Ansprüche rechtssicher sind, diese auf einem anderen Wege einfordern können. Durch die Abberufung von MK wird die Kapitalseite jetzt sicherlich nicht motiviert die Zahlungen zu leisten. Der e.V. wird daher noch weitere Schritte gegen die Kapitalseite einleiten müssen, um ihre Forderungen geltend zu machen. Es ist somit leider mit einer weiteren Verhärtung der Fronten zu rechnen.

Darüber hinaus liegen die genannten Gründe teilweise bereits um einige Zeit zurück. Hier wird es schwer für den e.V. die Abberufung ohne Beteiligung des Aufsichtsrates zu begründen. Alle Gründe lagen schließlich weit vor Mittwoch vor.
Ich muss daher Handycap zustimmen, dass es sich so anhört als wenn der e.V. Geld benötigt. Und anscheinend ist dies so dringend der Fall, dass man durch eine Kurzschlusshandlung versucht den letzten Strohhalm zu ziehen.

Es bleibt spannend....


Ob der e.V. Geld benötigt oder nicht ist doch vollkommen irrelevant.
Das Geld wurde dem e.V. vertraglich zugesagt und ist somit zu zahlen.
Wenn ich jemandem Geld schulde zahle ich es ihm, unabhängig davon ob er das Geld "braucht" oder nicht.


Da ist die Stammtischlogik wieder durchgekommen, natürlich müssen Zahlungen erfolgen wenn diese vereinbart sind, aber ist es dann die richtige Maßnahme den GF einer Gesellscht zu kündigen die dafür garnicht zuständig ist.

Für mich ist die Begründung nicht zwingend mit der sofortigen Absetzung des GF gerechtfertigt. Ich kann mir vorstellen das ein Gericht das auch so sieht, sondern als geeignete Maßnahme das Einfordern der ausstehenden Beträge vorrangig als Aufgabe des e.V sieht.
Wenn du die Stellungnahme vom Vorstand richtig oder überhaupt gelesen haben solltest wurde vermerkt das eben nicht alle Gründe aufgeführt werden können da es sich um ein Eilverfahren handelt.Also von daher cool bleiben und abwarten und nicht philosophieren ob der eine oder andere Vorwurf für eine Kündigung reicht! Cool
Martin Kind |#6883
31.07.2022 - 16:57 Uhr
Martin Kind reagiert auf Vorwürfe des e. V. von Hannover 96: „Das sind doch Nebenkriegsschauplätze“

Ausführlich hat der Vorstand des e. V. am Sonntag Stellung zum Machtkampf bei Hannover 96 und zu der Abberufung von Martin Kind als Geschäftsführer bezogen. Dieser hat darauf seinerseits schnell reagiert. Er spricht von „Nebenkriegsschauplätzen“ und kündigt „die richtigen Zahlen“ an.

31.07.2022, 16:00 Uhr

Hannover. Im Machtkampf bei Hannover 96 hat sich der Vorstand des Muttervereins am Sonntagmittag an Mitglieder und Öffentlichkeit gewandt. Es geht um die Abberufung von Martin Kind als Geschäftsführer der Management GmbH. So habe der 78-Jährige die Liquidität des e. V. geschädigt sowie die Einhaltung der 50+1-Regelung in Hannover und in dessen Folge sogar die Lizenz für die Profimannschaft gefährdet.

Und das seien noch nicht einmal die "wichtigen Gründe" für die Abberufung Kinds. Diese könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benennen, schrieb der e.V., da Kind durch seine Anwälte eine einstweilige Verfügung gegen die Abberufung beantragt hat.

Kind kündigt andere Zahlen an
„Das sind doch Nebenkriegsschauplätze, die angeblich so wichtigen Gründe nennen sie ja nicht“, reagierte Kind auf die Stellungnahme des Vorstands des Muttervereins. Er kündigte am frühen Sonntagnachmittag an: „Wir werden uns morgen dazu äußern und die richtigen Zahlen ins Netz stellen.“

Von Redaktion
Martin Kind |#6884
31.07.2022 - 17:18 Uhr
Zitat von Joewah

...
Wie schnell könnten hier denn Kind und Rossmann ihre Kohle rausziehen, im Fall der Fälle? Darlehen sind vertraglich so geregelt, dass sie keine Probleme verursachen können? In welchen Bereichen könnten die beiden so richtig garstig und bockig reagieren? Im Fall der Fälle!
Und könnte dann der e.V. das auffangen, ohne aufs Glatteis zu geraten? Ist das abgesichert, von vorne bis hinten? Oder nimmt man ein finanzielles Risiko in Kauf, mit all dessen Konsequenzen, für diese Sache. Ich finde den Hintergrund der Frage von @diablo696 durchaus wichtig und nicht so lustig wie du ihn offenbar aufgenommen hast.


Dann versuche ich es mal mit Antworten aus meiner Sicht:
1. Deine Fragen sind schon mal etwas anderes als die Behauptung des Users, der e.V. wolle bzw. könne die Geschäftsleute = Kapitaleite rausschmeißen > d.h. der e.V. würde an der Stelle aktiv

> Du sprichst davon, daß die Geschäftsleute ihre Darlehen könnten > d.h. die Kapitalseite wird aktiv

Der Unterschied ist klar, oder?
Und ersteres halte ich persönlich für weder machbar noch aktuell ein Thema. Meine Meinung. Begründet. Kann man aber auch anders sehen.

2. Ob die Handelnden im e.V. "alles" durchgespielt haben > ich weiß es nicht

3. ich kann nur versuchen, wie ich ansatzweise die Lage "finanziell" sehe (und das ist hier alles Freizeit ... es ist mir zwar nicht egal, was da passiert, aber ich bin in keinster Weise davon abhängig ... insofern analysiere ich das auch nicht so, als wenn dafür ein Beratungsmandat hätte ...)

Zu den Darlehen:
das sind grundsätzlich Gesellschafterdarlehen, welche die H96 S&S (also die Kapitalseite) ihrer eigenen 100% Tochter H96 KGaA gegeben haben. Es gibt (glaube ich) auch noch Darlehen der Arena an die KGaA, aber die lassen wir mal außen vor. Jetzt können die Geschäftsleute im Rahmen des rechtlich möglichen ihre eigenen Darlehen an ihre eigene Tochter natürlich kündigen. Wenn das die eigene Tochter dann aber in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringt, wirft das wiederum 2 Fragen auf:
1. Ist das sinnvoll aus Sicht der Geschäftsleute/Kapitalseite?
2. Gesellschafterdarlehen unterliegen eigenen gesetzlichen Rückzahlungsbestimmungen. Lassen sich im Internet finden. Vereinfacht gesagt: die eigenen Gesellschafter werden nicht ausbezahlt, wenn dies das betreffende Unternehmen in die Insolvenz bringt. Ebenso werden Gesellschafterdarlehen im Falle einer Insolvenz zuletzt bedient. Was einen wieder zu Punkt 1 bringt.

Aber spielen wir das mal durch:
Nehmen wir mal, an die Kapitalseite handelt jetzt irrational und läßt die KGaA insolvent gehen (angenommen, das wäre möglich).
1. ich halte irrationales Vorgehen bei Kind, Roßmann und Baum gleichzeitig für nahezu ausgeschlossen.
2. aber nehmen wir wirklich mal an, Kind, Roßmann und Baum suchen keine neuen Abnehmer für ihre Anteile, sondern sagen: wir machen den Laden zu
> dann geht die KGaA in die Insolvenz
> der Insolvenzverwalter stellt aber fest, daß durchaus noch Werte wie Spielerwerte, Immobilien, und vor allem ein laufender Geschäftsbetrieb vorhanden sind
> er bietet die KGaA am Markt an

> und ohne daß Kind, Baum, Roßmann irgendein Mitspracherecht hätten, würden ein oder mehrere Investoren für die Summe X die KGaA vom Insolvenzverwalter übernehmen (vielleicht mit dem e.V. zusammen) ...der Insolvenzverwalter bedient mit Summe X soweit möglich noch vorhandene Darlehen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Dritten (die gibt es auch noch) und die bisherigen Gesellschafter sehen (sehr wahrscheinlich) überhaupt nichts mehr von ihren Darlehen. Und sind raus. Fast komplett (bis auf die Arena GmbH und theoretische Rechte, die mit der S&S verbunden sind .. .das die in einem solchen Szenario aber noch werthaltig, daran habe ich meine Zweifel).
Aber zur Arena: als erstes würde der Insolvenzverwalter wahrscheinlich den für die KGaA sehr nachteiligen Mietvertrag mit der Arena kündigen, was er fristlos machen kann.
Und neu verhandeln, zu garantiert besseren Konditionen für die KGaA.

allgemein: ich bin überzeugt davon, daß die KGaA bzw. eine "neue Profifußballgesellschaft" bei H96 vom Start weg betriebswirtschaftlich besser aufgestellt wäre als in der bisherigen Abhängigkeit durch das H96 Konstrukt, in dem die KGaA für Leistungen an die Kapitalseite zahlen muss, wofür andere Klubs von deren Gesellschaftern bzw. verbundenen Unternehmen sogar Geld erhalten (Stichwort Markenrechte, Ticketing, usw.).

All dies betrifft den e.V. erstmal nicht.
Im Gegenteil: in diesem Szenario hat der e.V. sogar mehr Chancen als Risiken, sich auch wieder selber an der Profifussballgesellschaft beteiligen zu können.

Denn: wegen 50+1 müßte sich jeder neue Investor (und der Insolvenzverwalter) mit dem e.V. arrangieren und diesen mit ins Boot holen.
Übrigens auch ein Grund, warum viele Leute so für 50+1 gekämpft haben, um H96 nicht von irrationalen Geschäftsleuten abhängig zu machen.
Man weiß nie, was so pasiert.

Fazit:
aus diesen Gründen bin ich davon überzeugt, daß die Kapitalseite nicht irrational handeln wird und ihre Darlehen aus der S&S an die eigene KGaA kündigen wird (wenn es überhaupt möglich ist).

2. Thema sind die im "H96 Vertrag" vereinbarten Zahlungen der S&S an den e.V.
> nun, wie heute bekannt geworden ist, wurden diese Zahlungen ja auch bisher nicht oder verspätet oder verringert oder wie auch immer geleistet.
> insofern hat sich da die Situation durch die Abberufung von MK nicht verschlechtert

> inwieweit sie sich verbessern wird, muss sich zeigen; Ansätze dafür werden in den neuen Verhandlungen vorhanden sein; auch da spielt das Thema 50+1 eine Rolle ...

Aber: ist wie immer nur meine Meinung ...

... und ich würde mich auf den Austausch von Fachargumenten freuen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von H96KGaA am 31.07.2022 um 17:32 Uhr bearbeitet
Martin Kind |#6885
31.07.2022 - 22:03 Uhr
Du warst doch auch der User, der neulich allgemein das Wort "hetzen" im Kontext derer benutzte, die MK kritisch sehen, richtig?
Und die e.V. Mitglieder für ... was war es ... dämlich? Unfähig?, die MK Machenschaften nicht sofort durchschaut hatten?
Der aber selber nach eigener Auskunft das Konstrukt nicht verstanden hatte und deshalb hier nachfragte?

Und jetzt sind wir schon bei "bullshit", wenn jemand (ich) eine andere Meinung hat.
Ok, dann wäre das Diskussionsniveau Deinerseits schon mal bestimmt.
Auf das ich aber nicht heruntergehen werde.
Deswegen hetze Du mal schön alleine für Dich.

Für alle Interessierten noch der Lesetipp:
Was bezgl. dem Heimfall der Markenrechte wie auch der Bundesligalizenz und (wenn ich recht erinnere) noch ein paar anderer Dinge im Falle einer Insolvenz der KGaA so im H96 Konstrukt und auch mit dem e.V. geregelt ist. Ja, da wird man tief recherchieren müssen ...oder den hetzerischen User fragen, der scheint das zu wissen.

Wobei ... sobald da ein Insolvenzverwalter mitmischt (und das in einem prominenten Fall), wäre ich persönlich zurückhaltend, welche Absprachen aus der Vergangenheit der so anerkennt Und wäre auch nicht sicher, ob ein Insolvenzverwalter nicht auch manches Geschäft, das MK als e.V. Präsident mit sich selbst bzw. der KGaA bzw. der S&S gemacht hat, überprüft. Besonders, wenn ein Insolvenzverwalter meint, damit etwas für seine Masse herausholen zu können bzw. das insolvente Unternehmen aus der Insolvenz herausführen zu können. Aber was weiß ich denn schon. Könnte auch Insolvenz in Eigenverwaltung sein ... oder ... oder.

Daß ich im übrigen fett geschrieben hatte, daß ich den Fall einer Insolvenz der KGaA für nach meinem Ermessen aktuell ausgeschlossen halte und das ganze nur auf ausdrückliche Nachfrage skizziert habe ... ach geschenkt.
Martin Kind |#6886
31.07.2022 - 23:27 Uhr
Zitat von H96KGaA

Und jetzt sind wir schon bei "bullshit", wenn jemand (ich) eine andere Meinung hat.
Ok, dann wäre das Diskussionsniveau Deinerseits schon mal bestimmt.


Eine Behauptung aufstellen und diese, nachdem man diese mit objektiven Begründungen als falsch dargelegt hat, als Meinung deklarieren. Witzig. ugly
Vielleicht guckst du dir erst einmal an, was genau eine Meinung ist und was z.B. eine Behauptung. Denn du vertrittst hier nicht deine Meinung, sondern teilst unentwegt Falschinformationen. Das kannst du gerne mit deinen Kameraden in deiner Telegramgruppe machen, gehört hier allerdings nicht her.

Und wenn du schonmal dabei bist nachzugucken, was überhaupt eine Meinung ist und was nicht (und glaub mir, das solltest du unbedingt), nimm dir nochmal die zwei Minuten und schlag gleich noch einmal "daß" nach.

Obwohl, machen wir uns nichts vor. Als würde sich jemand ändern und selbstkritisch hinterfragen, der augenscheinlich noch in 1996 hängengeblieben ist.


Zitat von H96KGaA
Was bezgl. dem Heimfall der Markenrechte ... im Falle einer Insolvenz der KGaA so im H96 Konstrukt und auch mit dem e.V. geregelt ist. Ja, da wird man tief recherchieren müssen ...oder den hetzerischen User fragen, der scheint das zu wissen.


Wenn er also der hetzerische User ist, wer bist du dann? Das Falschmeldungs-Mitglied? ugly

Zitat von H96KGaA
Wobei ... sobald da ein Insolvenzverwalter mitmischt (und das in einem prominenten Fall), wäre ich persönlich zurückhaltend, welche Absprachen aus der Vergangenheit der so anerkennt Und wäre auch nicht sicher, ob ein Insolvenzverwalter nicht auch manches Geschäft, das MK als e.V. Präsident mit sich selbst bzw. der KGaA bzw. der S&S gemacht hat, überprüft.


Was glaubst du denn bitte was Insolvenzverwalter sind? Auch die müssen sich an geltendes Recht halten. Die Markenrechte hat Kind 1998 erworben. Das war vor 24 Jahren (oder für dich, in zwei Jahren). Da wird sich gar nichts mehr ändern.
Martin Kind |#6887
01.08.2022 - 11:20 Uhr
Thema Markenrechte:
Sachverhalt 1:
Um den Rückerwerb durch den Verein im Anschluss an die Sanierung abzusichern, vereinbarte man damals vertraglich eine Rückkaufoption zu den Konditionen des Verkaufs. Klingt erstmal gut. Und der damalige Vorstandsvorsitzende, Martin Kind, zeigte sich auch gerne aufrichtig, indem er stets, zuletzt noch auf der Mitgliederversammlung des Vereins am 27. April 2017, freimütig erklärte, dass der Verein diese Option jederzeit ziehen könne. Das Rückkaufsrecht des Vereins hatte Martin Kind in der Vergangenheit mehrfach öffentlich betont.


Sachverhalt 2:
"Dieses Rückkaufsrecht ist zwar 1998 beim Verkauf der Markenrechte vertraglich vereinbart worden, ist dann aber 1999 im Zuge der Ausgliederung des Profifußballs aus dem Verein auf die Hannover 96 GmbH & Co. KGaA übergegangen. Aber auch dort besteht es seit dem Abschluss des Grundlagenvertrages 2014 nicht mehr.”

Quelle:
https://proverein1896.de/2017/12/faktencheck-markenrechte/
Wie auch immer man nun die 2. Sachverhalt im Kontext des 1. beurteilt: nix 1996, 1998 ... sondern 2014 und 2017 sind hier relevante Jahreszahlen.
Mal abgesehen davon, daß es inzwischen eine neue gemeinsame "Markenrechte GmbH" gibt.

Aber mag nun an dem Beispiel jede*r Interessierte selber beurteilen, wer sich bemüht, anhand von Fakten zu argumentieren. Und wer nur persönlich werden kann.

Zum Rest Deines Beitrags schweige ich.
Martin Kind |#6888
01.08.2022 - 11:24 Uhr
Zitat von handycap
Zitat von SaschaHSV96

Zitat von handycap

Zitat von SaschaHSV96

Zitat von kn0xv1lle

Zitat von SaschaHSV96

Zitat von BTSVTIPO

Braunschweigs Geschäftsführer Sport wirbt allerdings nicht allein um Ujah. Nach Informationen unserer Zeitung soll sich nicht nur ein Klub aus Neuseeland, sondern auch der niedersächsische Nachbar aus Hannover um den Nigerianer bemühen. Vorteil Eintracht: Bei 96 steht seit dem Aus von Martin Kind dieser Tage noch infrage, wer die Geschäfte führt – und eben die Verhandlungen.
Hallo ungeliebter Nachbar. Ihr habt wohl auch Interesse an Ujah, aber laut BZ haben wir gerade die Nase vorn, weil ihr andere Probleme habt. ugly

Man sieht sich im September. zwinker
Noch ein Grund mehr warum sich die Sache gelohnt hat! daumen-hoch
PS: Lässt sich ja leider nicht vermeiden! Cool


Wer die Verhandlungen führt ? Wohl Markus Mann mit Staff. Sehe aber auch nicht warum man an Ujah interessiert sein sollte. Solange nicht noch ein Stürmer geht. Dazu hat er keine großartige Spielpraxis nach langer Verletzung und ist bereits 31 Jahre alt.
Spricht jetzt nicht gerade für den eingeschlagenen Weg und würde auch nichts ins Konzept passen.
Natürlich würde Mann die Verhandlungen führen.Nur einen Vertrag kann er nicht abschließen.Dafür wird die Unterschrift des GF benötigt den wir momentan nicht haben.


Und warum sollte M. Kind das nicht machen? Und jetzt sag nicht weil er kein GF mehr ist, denn das muss ein Gericht erst klären. Aber ich bin ansonsten bei dir, Ujah ist vermutlich nicht der Spieler der uns wirklich helfen kann.
Er wurde vom AR abberufen und ist damit vorerst handlungsunfähig.Ob die Abberufung rechtens war werden die Gerichte prüfen.Aber bis dahin ist er halt abberufen!Ist wie bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber.Wenn ich entlassen bin bin ich nicht mehr Angestellter der Firma.Es sei denn ein Arbeitsgericht entscheidet anders.


Nein so einfach wie du dir das vorstellst ist es in so einem Fall sicherlich nicht. Zumal es sich hierbei um überschneidenden Firmen handelt, wenn du als Jurist mit dem nötigen Einblick das so klar sagen kannst dann solltest du vielleicht Nestlers Arbeit übernehmen. Zwinkernd
Ich hoffe, dass diese Situation möglichst schnell geklärt wird. Nun ist das "Kind" schon in den Brunnen gefallen, d.h. jetzt ist es mir auch egal, ob noch der letzte heile Teller im Schrank zu Bruch geht, solange das alles bald ein Ende hat. Am liebsten wäre mir, wenn alle, die in den letzten 5-7 Jahren eine Führungsposition im Verein hatten (und ich meine jetzt nicht Angestellte wie Manager oder Trainer) den Verein verlassen.
Kind, Schatto, Kramer, Nestler, Linke und, und, und. Der Verein ist seit Jahren so zerstritten und voll von Missgunst, Vereinsmeierei, und Lügen, dass es einfach kein Spaß mehr macht sich länger als 90 Spielminuten mit Hannover 96 zu beschäftigen.
Und wir beide sind da doch ein gutes Beispiel, statt Aufwärtsfahrten zu planen, diskutieren wir über Probleme, die keiner von uns beiden zu verantworten hat. Und eigentlich wollen wir beiden nur einen Verein, hinter dem wir stehen können und der schönen Fußball spielt (wenn möglich erfolgreich.)
Na dann schiesse ich den Ball mal zurück!Wer sagt denn das MK noch GF ist?Konnte ich nirgends lesen!Nur das er abberufen ist.Wäre denn ein Vertrag mit einem Spieler rechtskräftig wenn das Gericht die Abberufung bestätigt?
Deinen letzten Absatz gebe ich dir teilweise Recht!Man sollte abwarten was aus der ganzen Sache wird.Denn sollte sich das alles bewahrheiten ist dem AR nichts vorzuwerfen sondern man sollte ihm dankbar sein das er das aufgeklärt hat bzw die richtigen Entscheidungen getroffen hat!Ich finde man sollte denen jetzt auch die Chance geben alles aufzuklären um dann eine vernünftige Lösung zu präsentieren!So fair müsste man jetzt sein!Denn die Sache mit Kind wird immer erdrückender.Und dabei ist noch nicht einmal alles an die Öffentlichkeit gekommen.Ich bin jedenfalls gespannt.
Martin Kind |#6889
01.08.2022 - 11:34 Uhr
Zitat von SaschaHSV96
Na dann schiesse ich den Ball mal zurück!Wer sagt denn das MK noch GF ist?Konnte ich nirgends lesen!Nur das er abberufen ist.Wäre denn ein Vertrag mit einem Spieler rechtskräftig wenn das Gericht die Abberufung bestätigt?


Ich bin kein Jurist, aber ich gehe davon aus, wenn M. Kind jetzt als GF fungiert einen Vertrag unterschreibt und sich hinterher rausstellt, dass er damit seine Kompetenzen überschritten hat könnten die Vertragsparteien sicherlich auf Auflösung klagen und würden dann ggf., sogar recht bekommen. Aber warum sollte man das machen, um den anderen einen auszuwischen oder um den Verein zu schaden?

Zitat von SaschaHSV96
Deinen letzten Absatz gebe ich dir teilweise Recht!Man sollte abwarten was aus der ganzen Sache wird.Denn sollte sich das alles bewahrheiten ist dem AR nichts vorzuwerfen sondern man sollte ihm dankbar sein das er das aufgeklärt hat bzw die richtigen Entscheidungen getroffen hat!Ich finde man sollte denen jetzt auch die Chance geben alles aufzuklären um dann eine vernünftige Lösung zu präsentieren!So fair müsste man jetzt sein!Denn die Sache mit Kind wird immer erdrückender.Und dabei ist noch nicht einmal alles an die Öffentlichkeit gekommen.Ich bin jedenfalls gespannt.


Natürlich möchte man das es aufgeklärt wird, aber auch nach dieser Aufklärung, egal ob Kind sich was zuschulden hat kommen lassen, oder nicht, möchte ich weder ihn noch Kramer und noch viel weniger Nestler mehr sehen.

•     •     •

Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
Martin Kind |#6890
01.08.2022 - 11:56 Uhr
Abseits der juristischen Ebene stelle ich die allgemeine Frage in den Raum:

ist hier ein User*in, welche*r der Meinung ist, Martin Kind als (Mehrheits-) Gesellschafter eines Unternehmens würde ein solches Verhalten seines angestellten Geschäftsführers ihm gegenüber tolerieren, wie es gestern vom e.V. dokumentiert wurde?
Stichworte Nichterscheinen trotz Einladung, nicht nachkommen von Informationspflichten, usw. , um nur die "einfachen" Dinge zu nennen. Martin Kinds Reaktion, wenn ihm sein Geschäftsführer nachträglich Rechnungen präsentieren würde, ist nochmals ein eigenes Thema.

Wenn ja: gerne melden, und bitte mit Begründung, warum Martin Kind das tolerieren würde.

Und wenn ein Martin Kind eines solches Verhalten nicht tolerieren würde:
Wieso sollte dies der e.V. (weiterhin) tun?
Auch vor dem Hintergrund, daß es nicht um punktuelles, sondern offenbar strukturelles Verhalten über einen langen Zeitraum geht.
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