| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
07.11.2014 - 13:00 Uhr
Ein Trainerwechsel wäre meiner Meinung nach die schlechteste Lösung überhaupt. Mal ehrlich, was habt ihr denn erwartet? Klar hat die Mannschaft Qualität, aber der Umbruch war letztendlich dann doch enorm groß. Dazu kommt eben noch, dass ein Stocker erst langsam an die Mannschaft herangeführt wurde und wir leider immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben. Im Grunde genommen war doch von Anfang an klar, dass wir eine sehr schwierige Saison erleben werden und es hauptsächlich um den Klassenerhalt geht. Solange sich die Mannschaft noch nicht eingespielt hat, werden wir uns auch nicht groß von den Abstiegsrängen befreien können.
Vor der Saison haben so viele User noch behauptet zu wissen, dass es nur um den Klassenerhalt gehen wird - kaum bewahrheitet es sich, schon sägen genug Leute wieder an Luhukays Stuhl. Dabei ist nach dem dann doch heftigen Umbruch, der Verletzungssorgen und der Tatsache, dass wir zwei Jahre nach dem Aufstieg noch längst kein gefestigter Bundesligist sind, eben nicht mehr drin. In Zukunft bestimmt, in dieser Saison sollte man "irgendwie" den Abstieg vermeiden.
Ich bin auch nicht gerade zufrieden mit den Leistungen der Mannschaft - gerade auswärts. Und ja, in Auswärtsspielen muss sich einiges ändern, gerade was das Zweikampfverhalten angeht. Im Abstiegskampf sollte man jedoch auch keinen attraktiven Fußball erwarten - im Gegenteil. Da sind viele Rückschläge nunmal vorprogrammiert.
Ich halte es auch für überflüssig, über eine Trainerentlassung zu diskutieren - manche fordern diese ja regelrecht. Dass Preetz derart am Trainer festhält und ihm sein Vertrauen ausspricht, halte ich sogar für eine sehr positive Entwicklung bei Hertha BSC. Man erspart sich den blinden Aktionismus (ja, das wäre es für mich, selbst wenn die Mannschaft im gesamten Jahr 2014 schlecht und nicht erfolgreich spielt) und behält die Ruhe. So etwas kann ich nur befürworten!
Vor der Saison haben so viele User noch behauptet zu wissen, dass es nur um den Klassenerhalt gehen wird - kaum bewahrheitet es sich, schon sägen genug Leute wieder an Luhukays Stuhl. Dabei ist nach dem dann doch heftigen Umbruch, der Verletzungssorgen und der Tatsache, dass wir zwei Jahre nach dem Aufstieg noch längst kein gefestigter Bundesligist sind, eben nicht mehr drin. In Zukunft bestimmt, in dieser Saison sollte man "irgendwie" den Abstieg vermeiden.
Ich bin auch nicht gerade zufrieden mit den Leistungen der Mannschaft - gerade auswärts. Und ja, in Auswärtsspielen muss sich einiges ändern, gerade was das Zweikampfverhalten angeht. Im Abstiegskampf sollte man jedoch auch keinen attraktiven Fußball erwarten - im Gegenteil. Da sind viele Rückschläge nunmal vorprogrammiert.
Ich halte es auch für überflüssig, über eine Trainerentlassung zu diskutieren - manche fordern diese ja regelrecht. Dass Preetz derart am Trainer festhält und ihm sein Vertrauen ausspricht, halte ich sogar für eine sehr positive Entwicklung bei Hertha BSC. Man erspart sich den blinden Aktionismus (ja, das wäre es für mich, selbst wenn die Mannschaft im gesamten Jahr 2014 schlecht und nicht erfolgreich spielt) und behält die Ruhe. So etwas kann ich nur befürworten!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fussballclown am 07.11.2014 um 13:02 Uhr bearbeitet
07.11.2014 - 13:45 Uhr
Zitat von Fussballclown
Ein Trainerwechsel wäre meiner Meinung nach die schlechteste Lösung überhaupt. Mal ehrlich, was habt ihr denn erwartet? Klar hat die Mannschaft Qualität, aber der Umbruch war letztendlich dann doch enorm groß. Dazu kommt eben noch, dass ein Stocker erst langsam an die Mannschaft herangeführt wurde und wir leider immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben. Im Grunde genommen war doch von Anfang an klar, dass wir eine sehr schwierige Saison erleben werden und es hauptsächlich um den Klassenerhalt geht. Solange sich die Mannschaft noch nicht eingespielt hat, werden wir uns auch nicht groß von den Abstiegsrängen befreien können.
Vor der Saison haben so viele User noch behauptet zu wissen, dass es nur um den Klassenerhalt gehen wird - kaum bewahrheitet es sich, schon sägen genug Leute wieder an Luhukays Stuhl. Dabei ist nach dem dann doch heftigen Umbruch, der Verletzungssorgen und der Tatsache, dass wir zwei Jahre nach dem Aufstieg noch längst kein gefestigter Bundesligist sind, eben nicht mehr drin. In Zukunft bestimmt, in dieser Saison sollte man "irgendwie" den Abstieg vermeiden.
Ich bin auch nicht gerade zufrieden mit den Leistungen der Mannschaft - gerade auswärts. Und ja, in Auswärtsspielen muss sich einiges ändern, gerade was das Zweikampfverhalten angeht. Im Abstiegskampf sollte man jedoch auch keinen attraktiven Fußball erwarten - im Gegenteil. Da sind viele Rückschläge nunmal vorprogrammiert.
Ich halte es auch für überflüssig, über eine Trainerentlassung zu diskutieren - manche fordern diese ja regelrecht. Dass Preetz derart am Trainer festhält und ihm sein Vertrauen ausspricht, halte ich sogar für eine sehr positive Entwicklung bei Hertha BSC. Man erspart sich den blinden Aktionismus (ja, das wäre es für mich, selbst wenn die Mannschaft im gesamten Jahr 2014 schlecht und nicht erfolgreich spielt) und behält die Ruhe. So etwas kann ich nur befürworten!
Ein Trainerwechsel wäre meiner Meinung nach die schlechteste Lösung überhaupt. Mal ehrlich, was habt ihr denn erwartet? Klar hat die Mannschaft Qualität, aber der Umbruch war letztendlich dann doch enorm groß. Dazu kommt eben noch, dass ein Stocker erst langsam an die Mannschaft herangeführt wurde und wir leider immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben. Im Grunde genommen war doch von Anfang an klar, dass wir eine sehr schwierige Saison erleben werden und es hauptsächlich um den Klassenerhalt geht. Solange sich die Mannschaft noch nicht eingespielt hat, werden wir uns auch nicht groß von den Abstiegsrängen befreien können.
Vor der Saison haben so viele User noch behauptet zu wissen, dass es nur um den Klassenerhalt gehen wird - kaum bewahrheitet es sich, schon sägen genug Leute wieder an Luhukays Stuhl. Dabei ist nach dem dann doch heftigen Umbruch, der Verletzungssorgen und der Tatsache, dass wir zwei Jahre nach dem Aufstieg noch längst kein gefestigter Bundesligist sind, eben nicht mehr drin. In Zukunft bestimmt, in dieser Saison sollte man "irgendwie" den Abstieg vermeiden.
Ich bin auch nicht gerade zufrieden mit den Leistungen der Mannschaft - gerade auswärts. Und ja, in Auswärtsspielen muss sich einiges ändern, gerade was das Zweikampfverhalten angeht. Im Abstiegskampf sollte man jedoch auch keinen attraktiven Fußball erwarten - im Gegenteil. Da sind viele Rückschläge nunmal vorprogrammiert.
Ich halte es auch für überflüssig, über eine Trainerentlassung zu diskutieren - manche fordern diese ja regelrecht. Dass Preetz derart am Trainer festhält und ihm sein Vertrauen ausspricht, halte ich sogar für eine sehr positive Entwicklung bei Hertha BSC. Man erspart sich den blinden Aktionismus (ja, das wäre es für mich, selbst wenn die Mannschaft im gesamten Jahr 2014 schlecht und nicht erfolgreich spielt) und behält die Ruhe. So etwas kann ich nur befürworten!
Danke Fußballclown.
Sehe ich genauso.
Und ehrlich gesagt, drei schlechtere Mannschaften als Hertha werden sich schon finden lassen.
Geduld ist hier gefragt.
Und na klar, auch ich wünsche mir einen Sieg gegen Hannover, damit sich das alles mal wieder beruhigt.
09.12.2014 - 11:12 Uhr
http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/mutig-hertha-verzichtet-auf-winter-verstaerkung
Damit schein wieder einmal klar zu sein:
Der Manager verlässt sich auf den Trainer, der wiederum glaubt alles richtig zu machen.
Folglich kein neuer Trainer und keine neuen Spieler. Die dramatische Statistik des Jahres 2014 (letzte Rückrunde und diese Hinrunde) werden galant ignoriert und wir machen einfach mal so weiter wie bisher!
Ich behaupte mal daran wird sich wohl leider auch nichts ändern, wenn wir zu Weihnachten auf einem Abstiegsplatz stehen. Wenn man bedenkt wieviel Geld Hertha allein aus den Transferüberschüssen gemacht hat (gar nicht zu sprechen von der Finanzspritze des Investors) dann ist das schon erstaunlich. Bin mal gespannt ob das KKR alles noch gefällt...
Damit schein wieder einmal klar zu sein:
Der Manager verlässt sich auf den Trainer, der wiederum glaubt alles richtig zu machen.
Folglich kein neuer Trainer und keine neuen Spieler. Die dramatische Statistik des Jahres 2014 (letzte Rückrunde und diese Hinrunde) werden galant ignoriert und wir machen einfach mal so weiter wie bisher!
Ich behaupte mal daran wird sich wohl leider auch nichts ändern, wenn wir zu Weihnachten auf einem Abstiegsplatz stehen. Wenn man bedenkt wieviel Geld Hertha allein aus den Transferüberschüssen gemacht hat (gar nicht zu sprechen von der Finanzspritze des Investors) dann ist das schon erstaunlich. Bin mal gespannt ob das KKR alles noch gefällt...
09.12.2014 - 11:40 Uhr
Ich weiss ja nicht, was er an diesen kleinen Möchtegern(trainer) gefressen hat.
Selbst MP muss es doch auffallen, das im Jahre 2014 nichts, aber auch garnichts mehr lief. Letzte Rückrunde von den Punkten aus der überragenden Vorrunde (ge)überlebt. Pokal - wie immer.
2. Runde war Schluss.
Nach dem 14. ST. der jetzigen Vorrunde - siehe Rückrunde der Vorsaison.
JL hat seine Spielerwünsche erfüllt bekommen, nichts läuft.
Da muss sich doch endlich mal der sportliche Geschäftsführer hinterfragen: Ist das noch der Trainer, der uns in der 2. Liga noch helfen konnte? Erreicht er noch die Mannschaft? Warum wird ständig das System und Spieler ausgetauscht? Warum hat die Mannschaft so schlechte Zweikampf-, Ballbesitz- und Laufwerte? Warum gibt es plötzlich so viel muskelverletzte Spieler? Wird falsch trainiert? Hat er überhaupt noch ein Konzept, um die sportliche Misere in den Griff zu bekommen? Sind seine ausflüchtigen Antworten auf Pressefragen ein Zeichen von Hilfslosigkeit? Sollte ich nicht vor der Winterpause die Reissleine ziehen und mich nach einem neuen Trainer umsehen, der der Mannschaft neue Wege und Inhalte vermitteln kann?
Das sind einige wichtige Fragen, die sich MP JETZT stellen sollte und nicht erst wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Dann ist es wieder zu spät, um evtl. aus eigener Kraft den Abstieg zu verhindern. Danach sieht es nämlich verdammt aus. Ich male mal bewusst schwarz, denn die letzten Abstiege begannen ähnlich.
Langzeitverletzte Spieler als Begründung dieser Talfahrt herzuholen, werden von mir nicht akzeptiert. Die haben andere Vereine auch.
Selbst MP muss es doch auffallen, das im Jahre 2014 nichts, aber auch garnichts mehr lief. Letzte Rückrunde von den Punkten aus der überragenden Vorrunde (ge)überlebt. Pokal - wie immer.
2. Runde war Schluss. Nach dem 14. ST. der jetzigen Vorrunde - siehe Rückrunde der Vorsaison.
JL hat seine Spielerwünsche erfüllt bekommen, nichts läuft.
Da muss sich doch endlich mal der sportliche Geschäftsführer hinterfragen: Ist das noch der Trainer, der uns in der 2. Liga noch helfen konnte? Erreicht er noch die Mannschaft? Warum wird ständig das System und Spieler ausgetauscht? Warum hat die Mannschaft so schlechte Zweikampf-, Ballbesitz- und Laufwerte? Warum gibt es plötzlich so viel muskelverletzte Spieler? Wird falsch trainiert? Hat er überhaupt noch ein Konzept, um die sportliche Misere in den Griff zu bekommen? Sind seine ausflüchtigen Antworten auf Pressefragen ein Zeichen von Hilfslosigkeit? Sollte ich nicht vor der Winterpause die Reissleine ziehen und mich nach einem neuen Trainer umsehen, der der Mannschaft neue Wege und Inhalte vermitteln kann?
Das sind einige wichtige Fragen, die sich MP JETZT stellen sollte und nicht erst wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Dann ist es wieder zu spät, um evtl. aus eigener Kraft den Abstieg zu verhindern. Danach sieht es nämlich verdammt aus. Ich male mal bewusst schwarz, denn die letzten Abstiege begannen ähnlich.
Langzeitverletzte Spieler als Begründung dieser Talfahrt herzuholen, werden von mir nicht akzeptiert. Die haben andere Vereine auch.
09.12.2014 - 16:43 Uhr
Quelle: herthabsc.de
Berlin - Pal Dardai bleibt neben seiner Tätigkeit bei Hertha BSC bis Ende November 2015 ungarischer Nationaltrainer. Darauf einigte sich Hertha BSC mit dem ungarischen Fußballverband. Der Ungar wird weiterhin die U15 des Vereins trainieren. "Hertha BSC ist und bleibt meine Nummer 1. Ich bin meinem Verein sehr dankbar für die Möglichkeit, die ungarische Nationalmannschaft während der gesamten EM-Qualifikation für die Euro 2016 betreuen zu dürfen", freut sich die Hertha-Legende.
"Pal Dardai wird wie bisher seiner Tätigkeit im Nachwuchsbereich von Hertha BSC nachgehen und hier auch im kommenden Sommer seine Fußballlehrer-Ausbildung beenden. Wir wünschen ihm und der ungarischen Nationalmannschaft viel Erfolg für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele", sagt Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC.
"Pal Dardai wird wie bisher seiner Tätigkeit im Nachwuchsbereich von Hertha BSC nachgehen und hier auch im kommenden Sommer seine Fußballlehrer-Ausbildung beenden. Wir wünschen ihm und der ungarischen Nationalmannschaft viel Erfolg für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele", sagt Michael Preetz, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC.
damit wiederspricht sich preetz selbst, von ein paar wochen hat er noch gesagt es gäbe keine möglichkeit dieses engagement zu verlängern. schade auch somit fällt eine interne variante als neuer trainer weg, bliebe nur noch covic.
09.12.2014 - 23:22 Uhr
Dass wir im Winter keine neuen Spieler holen finde ich erstmal sinnvoll. Die Qualität ist im Kader vorhanden, nicht ohne Grund wurden hier die Transfers um Kalou und Stocker z.B. abgefeiert. Es laufen derzeit einige andere Dinge schief und man hat das Gefühl, dass gerade der Coach sein Ablaufdatum einfach erreicht hat. Luhukay wirkt auf mich in seinen Aussagen nicht mehr so ehrgeizig und entschlossen wie noch im letzten Jahr. Die komischen Personalentscheidungen tun ihr übriges.
Preetz werfe ich vor, dass er es in seiner Amtszeit nicht schafft dem Verein eine klare Philosophie aufzuerlegen. Es wurde immer davon geredet, dass man die Früchte der Akademie endlich sinnvoll ernten will, aber derzeit hat man das Gefühl, dass unter der derzeitigen sportlichen Leitung das Gegenteil der Fall ist. Mit Mukthar hat man einen Rohdiamanten im Kader, der nun "zur Strafe" seinen Vertrag bis mindestens zum Winter noch in Berlin verweilen muss. Dazu gesellen sich Syhre und Andrich, die zwar Profiverträge bekamen, aber keine Perspektive im Team haben. Ab und an darf der eine oder andere Youngster mal mittrainieren und das wird auch groß propagiert, man hat aber nicht das Gefühl, dass man wirklich langfristig auf diese Jungs setzen wird. Ich denke auch das ist ein Grund, der mittlerweile gegen Luhukay spricht, so leid es mir für unseren Holländer tut.
Ich bin Preetz immer noch nicht wohlgesonnen, so gut er auch bei Spielerverkäufen verhandeln kann und auch gute Transfers getätigt hat. Ich traue ihm nicht zu Hertha positiv zu prägen. Ich habe viel mehr die Vermutung, dass bei einer Demission von Luhukay ein Ante Covic erstmal machen darf und sollte er scheitern, dann holt man sich einen Jens Keller, Mike Büskens oder ein ähnliches Kaliber ins Boot. Irgendeiner mit Bundesligaerfahrung eben.
Das was Heidel gesagt hat in Verbindung mit dem neuen Trainer ist einfach genau das, was ich vermisse bei vielen Vereinen, auch bei unserem. Beim HSV werden halbjährlich Trainer mit unterschiedlichen Spielphilosophien geholt und der Trainer muss auf einen Kader zurückgreifen, der von etlichen Trainern und Sportdirektoren zusammengestellt wurden. Das ist eben der Grund, warum es beim HSV nicht lief. Wir müssen dort hinkommen und nicht irgendeinen Coach holen. Ich hoffe, dass wir bei einer eventuellen Demission Luhukays dann auch über den Tellerand bzw. den freien Trainermarkt hinwegschauen. Was wäre mit Trainern aus dem Ausland, was gibt es in der 2. Liga an unentdeckten Talenten, die aus unserem eigentlich recht offensiv aufgestellten Kader eine offensiv spielende Mannschaft machen kann?
Ich hab einfach die Hoffnung, dass wir den Turnaround packen, leider habe ich den Glauben verloren, dass Luhukay diesen wirklich langfristig packt. Daher sollten wir uns zum Winter neu orientieren, auch wenn ich Kontinuität auf dem Trainerposten befürworte, aber Jos scheint sich abgenutzt zu haben und auch das Team wirkt nicht so leidenschaftlich und ehrgeizig wie noch in der Hinrunde in der letzten Saison, oder auch in der 2. Liga.
Preetz werfe ich vor, dass er es in seiner Amtszeit nicht schafft dem Verein eine klare Philosophie aufzuerlegen. Es wurde immer davon geredet, dass man die Früchte der Akademie endlich sinnvoll ernten will, aber derzeit hat man das Gefühl, dass unter der derzeitigen sportlichen Leitung das Gegenteil der Fall ist. Mit Mukthar hat man einen Rohdiamanten im Kader, der nun "zur Strafe" seinen Vertrag bis mindestens zum Winter noch in Berlin verweilen muss. Dazu gesellen sich Syhre und Andrich, die zwar Profiverträge bekamen, aber keine Perspektive im Team haben. Ab und an darf der eine oder andere Youngster mal mittrainieren und das wird auch groß propagiert, man hat aber nicht das Gefühl, dass man wirklich langfristig auf diese Jungs setzen wird. Ich denke auch das ist ein Grund, der mittlerweile gegen Luhukay spricht, so leid es mir für unseren Holländer tut.
Ich bin Preetz immer noch nicht wohlgesonnen, so gut er auch bei Spielerverkäufen verhandeln kann und auch gute Transfers getätigt hat. Ich traue ihm nicht zu Hertha positiv zu prägen. Ich habe viel mehr die Vermutung, dass bei einer Demission von Luhukay ein Ante Covic erstmal machen darf und sollte er scheitern, dann holt man sich einen Jens Keller, Mike Büskens oder ein ähnliches Kaliber ins Boot. Irgendeiner mit Bundesligaerfahrung eben.
Zitat von usernick
Die Mainzer hatten sich nach dem Ende der Zusammenarbeit mit dem weiterhin vertraglich gebundenen Tuchel auf die Suche nach einem Trainer begeben, "der zu unserer Vereinsphilosophie passen muss. Der Verein wird nie mehr für einen Trainer seine Philosophie verändern", erklärte Heidel.
Die Mainzer hatten sich nach dem Ende der Zusammenarbeit mit dem weiterhin vertraglich gebundenen Tuchel auf die Suche nach einem Trainer begeben, "der zu unserer Vereinsphilosophie passen muss. Der Verein wird nie mehr für einen Trainer seine Philosophie verändern", erklärte Heidel.
Das was Heidel gesagt hat in Verbindung mit dem neuen Trainer ist einfach genau das, was ich vermisse bei vielen Vereinen, auch bei unserem. Beim HSV werden halbjährlich Trainer mit unterschiedlichen Spielphilosophien geholt und der Trainer muss auf einen Kader zurückgreifen, der von etlichen Trainern und Sportdirektoren zusammengestellt wurden. Das ist eben der Grund, warum es beim HSV nicht lief. Wir müssen dort hinkommen und nicht irgendeinen Coach holen. Ich hoffe, dass wir bei einer eventuellen Demission Luhukays dann auch über den Tellerand bzw. den freien Trainermarkt hinwegschauen. Was wäre mit Trainern aus dem Ausland, was gibt es in der 2. Liga an unentdeckten Talenten, die aus unserem eigentlich recht offensiv aufgestellten Kader eine offensiv spielende Mannschaft machen kann?
Ich hab einfach die Hoffnung, dass wir den Turnaround packen, leider habe ich den Glauben verloren, dass Luhukay diesen wirklich langfristig packt. Daher sollten wir uns zum Winter neu orientieren, auch wenn ich Kontinuität auf dem Trainerposten befürworte, aber Jos scheint sich abgenutzt zu haben und auch das Team wirkt nicht so leidenschaftlich und ehrgeizig wie noch in der Hinrunde in der letzten Saison, oder auch in der 2. Liga.
10.12.2014 - 15:31 Uhr
Zitat von Stuermerscout
Dass wir im Winter keine neuen Spieler holen finde ich erstmal sinnvoll. Die Qualität ist im Kader vorhanden, nicht ohne Grund wurden hier die Transfers um Kalou und Stocker z.B. abgefeiert. Es laufen derzeit einige andere Dinge schief und man hat das Gefühl, dass gerade der Coach sein Ablaufdatum einfach erreicht hat. Luhukay wirkt auf mich in seinen Aussagen nicht mehr so ehrgeizig und entschlossen wie noch im letzten Jahr. Die komischen Personalentscheidungen tun ihr übriges.
Preetz werfe ich vor, dass er es in seiner Amtszeit nicht schafft dem Verein eine klare Philosophie aufzuerlegen. Es wurde immer davon geredet, dass man die Früchte der Akademie endlich sinnvoll ernten will, aber derzeit hat man das Gefühl, dass unter der derzeitigen sportlichen Leitung das Gegenteil der Fall ist. Mit Mukthar hat man einen Rohdiamanten im Kader, der nun "zur Strafe" seinen Vertrag bis mindestens zum Winter noch in Berlin verweilen muss. Dazu gesellen sich Syhre und Andrich, die zwar Profiverträge bekamen, aber keine Perspektive im Team haben. Ab und an darf der eine oder andere Youngster mal mittrainieren und das wird auch groß propagiert, man hat aber nicht das Gefühl, dass man wirklich langfristig auf diese Jungs setzen wird. Ich denke auch das ist ein Grund, der mittlerweile gegen Luhukay spricht, so leid es mir für unseren Holländer tut.
Ich bin Preetz immer noch nicht wohlgesonnen, so gut er auch bei Spielerverkäufen verhandeln kann und auch gute Transfers getätigt hat. Ich traue ihm nicht zu Hertha positiv zu prägen. Ich habe viel mehr die Vermutung, dass bei einer Demission von Luhukay ein Ante Covic erstmal machen darf und sollte er scheitern, dann holt man sich einen Jens Keller, Mike Büskens oder ein ähnliches Kaliber ins Boot. Irgendeiner mit Bundesligaerfahrung eben.
Das was Heidel gesagt hat in Verbindung mit dem neuen Trainer ist einfach genau das, was ich vermisse bei vielen Vereinen, auch bei unserem. Beim HSV werden halbjährlich Trainer mit unterschiedlichen Spielphilosophien geholt und der Trainer muss auf einen Kader zurückgreifen, der von etlichen Trainern und Sportdirektoren zusammengestellt wurden. Das ist eben der Grund, warum es beim HSV nicht lief. Wir müssen dort hinkommen und nicht irgendeinen Coach holen. Ich hoffe, dass wir bei einer eventuellen Demission Luhukays dann auch über den Tellerand bzw. den freien Trainermarkt hinwegschauen. Was wäre mit Trainern aus dem Ausland, was gibt es in der 2. Liga an unentdeckten Talenten, die aus unserem eigentlich recht offensiv aufgestellten Kader eine offensiv spielende Mannschaft machen kann?
Ich hab einfach die Hoffnung, dass wir den Turnaround packen, leider habe ich den Glauben verloren, dass Luhukay diesen wirklich langfristig packt. Daher sollten wir uns zum Winter neu orientieren, auch wenn ich Kontinuität auf dem Trainerposten befürworte, aber Jos scheint sich abgenutzt zu haben und auch das Team wirkt nicht so leidenschaftlich und ehrgeizig wie noch in der Hinrunde in der letzten Saison, oder auch in der 2. Liga.
Dass wir im Winter keine neuen Spieler holen finde ich erstmal sinnvoll. Die Qualität ist im Kader vorhanden, nicht ohne Grund wurden hier die Transfers um Kalou und Stocker z.B. abgefeiert. Es laufen derzeit einige andere Dinge schief und man hat das Gefühl, dass gerade der Coach sein Ablaufdatum einfach erreicht hat. Luhukay wirkt auf mich in seinen Aussagen nicht mehr so ehrgeizig und entschlossen wie noch im letzten Jahr. Die komischen Personalentscheidungen tun ihr übriges.
Preetz werfe ich vor, dass er es in seiner Amtszeit nicht schafft dem Verein eine klare Philosophie aufzuerlegen. Es wurde immer davon geredet, dass man die Früchte der Akademie endlich sinnvoll ernten will, aber derzeit hat man das Gefühl, dass unter der derzeitigen sportlichen Leitung das Gegenteil der Fall ist. Mit Mukthar hat man einen Rohdiamanten im Kader, der nun "zur Strafe" seinen Vertrag bis mindestens zum Winter noch in Berlin verweilen muss. Dazu gesellen sich Syhre und Andrich, die zwar Profiverträge bekamen, aber keine Perspektive im Team haben. Ab und an darf der eine oder andere Youngster mal mittrainieren und das wird auch groß propagiert, man hat aber nicht das Gefühl, dass man wirklich langfristig auf diese Jungs setzen wird. Ich denke auch das ist ein Grund, der mittlerweile gegen Luhukay spricht, so leid es mir für unseren Holländer tut.
Ich bin Preetz immer noch nicht wohlgesonnen, so gut er auch bei Spielerverkäufen verhandeln kann und auch gute Transfers getätigt hat. Ich traue ihm nicht zu Hertha positiv zu prägen. Ich habe viel mehr die Vermutung, dass bei einer Demission von Luhukay ein Ante Covic erstmal machen darf und sollte er scheitern, dann holt man sich einen Jens Keller, Mike Büskens oder ein ähnliches Kaliber ins Boot. Irgendeiner mit Bundesligaerfahrung eben.
Zitat von usernick
Die Mainzer hatten sich nach dem Ende der Zusammenarbeit mit dem weiterhin vertraglich gebundenen Tuchel auf die Suche nach einem Trainer begeben, "der zu unserer Vereinsphilosophie passen muss. Der Verein wird nie mehr für einen Trainer seine Philosophie verändern", erklärte Heidel.
Die Mainzer hatten sich nach dem Ende der Zusammenarbeit mit dem weiterhin vertraglich gebundenen Tuchel auf die Suche nach einem Trainer begeben, "der zu unserer Vereinsphilosophie passen muss. Der Verein wird nie mehr für einen Trainer seine Philosophie verändern", erklärte Heidel.
Das was Heidel gesagt hat in Verbindung mit dem neuen Trainer ist einfach genau das, was ich vermisse bei vielen Vereinen, auch bei unserem. Beim HSV werden halbjährlich Trainer mit unterschiedlichen Spielphilosophien geholt und der Trainer muss auf einen Kader zurückgreifen, der von etlichen Trainern und Sportdirektoren zusammengestellt wurden. Das ist eben der Grund, warum es beim HSV nicht lief. Wir müssen dort hinkommen und nicht irgendeinen Coach holen. Ich hoffe, dass wir bei einer eventuellen Demission Luhukays dann auch über den Tellerand bzw. den freien Trainermarkt hinwegschauen. Was wäre mit Trainern aus dem Ausland, was gibt es in der 2. Liga an unentdeckten Talenten, die aus unserem eigentlich recht offensiv aufgestellten Kader eine offensiv spielende Mannschaft machen kann?
Ich hab einfach die Hoffnung, dass wir den Turnaround packen, leider habe ich den Glauben verloren, dass Luhukay diesen wirklich langfristig packt. Daher sollten wir uns zum Winter neu orientieren, auch wenn ich Kontinuität auf dem Trainerposten befürworte, aber Jos scheint sich abgenutzt zu haben und auch das Team wirkt nicht so leidenschaftlich und ehrgeizig wie noch in der Hinrunde in der letzten Saison, oder auch in der 2. Liga.
Demission...Tolles Wort! (Musste ich erstmal googeln
). Also ich sehe Preetz' Arbeit was die Philosophie des Vereins angeht ebenfalls kritisch. Ich würde mir auch wünschen, dass wir ein Verein mit Konzept wären z.B. à la Amsterdam. Allein schon die Indentifikation mit dem Verein würde dadurch dabei helfen auch mal Durststrecken im Fußballalltag besser zu verkraften und frustfreier den Verein zu betrachten. Allerdings kann ich Preetz auch in gewisser Weise verstehen. Er wählt halt den vermeintlich einfacheren Weg, indem er dem Großteil der Fans gibt, was diese verlangen. Einen Trainer mit Bundesligaerfahrung! Und da er, für das möglicherweise verfrühte feuern von Trainern, in der Vergangenheit ordentliche Schelten hat einstecken müssen, hält er jetzt halt einfach am aktuellen Trainer fest. Das ist keine Lösung die dem Verein unbedingt gut tut, aber es ist eine die seinen Hintergrund hat. Möglicherweise ist es sogar die populistischste Lösung. Ich vertrete aber auch die Meinung, dass man in der Position, in der Preetz sich befindet, auch unangenehme Entscheidungen fällen können muss...
10.12.2014 - 16:17 Uhr
Ein Jens Keller wäre hier doch schon im Vorfeld verbrannt, wenn er denn käme. Den Vergleich zu Skibbe spare ich mir mal ;)
Favre wurde damals doch auch relativ gefeiert, als Hoeneß ihn an Land gezogen hat. Bei unbekannten Trainern sind die Vorurteile vielleicht etwas geringer, da man nur spärliche Informationen hat und es geht kein seufzen durch die Ostkurve wenn hier ein gescheiterter Trainer aufkreuzt. Auch würde ich eine "unbekannte" oder bundesligaunerfahrene Lösung präferieren, da der Kader an sich auch extrem erfahren ist, wenn man sich die Vita von Kalou, Heitinga oder Skjelbred ansieht.
Zu dem Aspekt er geht den einfachen Weg: klar geht er den zum Teil. Gerade nach außen gibt er sich doch arg als Förderer der Jugend, indem er Schulz und Brooks erwähnt und die Trainingsgäste werden auch per Bericht erwähnt und mit Beyer wurde ein Interview geführt. Wie der Status quo ist, darüber haben wir schon gesprochen. Dennoch machen die oben genannten Aktionen auf viele vielleicht Eindruck und der Druck aus der Kurve oder den Medien ist nicht vorhanden. In Stuttgart hat man in der letzten Saison enormen Druck auf Labbadia gemacht, weil der keine Talente spielen ließ und das wäre bei uns vielleicht auch mal sinnvoll. Man hat das Gefühl Preetz holt lieber einen Spieler mit 5 Bundesligaspielen anstatt einem Youngster den Kaderplatz zu geben. Das Gefühl hatte ich z.b. Bei dem Transfer von Torun vor einigen Jahren. Da müssen wir einfach mutiger werden, wobei eine einheitliche Spielidee, die von der U17 bis zu den Profis durchgezogen wird, dafür extrem wertvoll ist. Niemand verlangt von Preetz dass er hier reihenweise Talente herausbringt, aber ich denke wir haben hier zumindest den einen oder anderen passablen Bundesligaprofi nicht rausgebracht.
Favre wurde damals doch auch relativ gefeiert, als Hoeneß ihn an Land gezogen hat. Bei unbekannten Trainern sind die Vorurteile vielleicht etwas geringer, da man nur spärliche Informationen hat und es geht kein seufzen durch die Ostkurve wenn hier ein gescheiterter Trainer aufkreuzt. Auch würde ich eine "unbekannte" oder bundesligaunerfahrene Lösung präferieren, da der Kader an sich auch extrem erfahren ist, wenn man sich die Vita von Kalou, Heitinga oder Skjelbred ansieht.
Zu dem Aspekt er geht den einfachen Weg: klar geht er den zum Teil. Gerade nach außen gibt er sich doch arg als Förderer der Jugend, indem er Schulz und Brooks erwähnt und die Trainingsgäste werden auch per Bericht erwähnt und mit Beyer wurde ein Interview geführt. Wie der Status quo ist, darüber haben wir schon gesprochen. Dennoch machen die oben genannten Aktionen auf viele vielleicht Eindruck und der Druck aus der Kurve oder den Medien ist nicht vorhanden. In Stuttgart hat man in der letzten Saison enormen Druck auf Labbadia gemacht, weil der keine Talente spielen ließ und das wäre bei uns vielleicht auch mal sinnvoll. Man hat das Gefühl Preetz holt lieber einen Spieler mit 5 Bundesligaspielen anstatt einem Youngster den Kaderplatz zu geben. Das Gefühl hatte ich z.b. Bei dem Transfer von Torun vor einigen Jahren. Da müssen wir einfach mutiger werden, wobei eine einheitliche Spielidee, die von der U17 bis zu den Profis durchgezogen wird, dafür extrem wertvoll ist. Niemand verlangt von Preetz dass er hier reihenweise Talente herausbringt, aber ich denke wir haben hier zumindest den einen oder anderen passablen Bundesligaprofi nicht rausgebracht.
10.12.2014 - 18:13 Uhr
Zitat von Stuermerscout
Ein Jens Keller wäre hier doch schon im Vorfeld verbrannt, wenn er denn käme. Den Vergleich zu Skibbe spare ich mir mal ;)
Favre wurde damals doch auch relativ gefeiert, als Hoeneß ihn an Land gezogen hat. Bei unbekannten Trainern sind die Vorurteile vielleicht etwas geringer, da man nur spärliche Informationen hat und es geht kein seufzen durch die Ostkurve wenn hier ein gescheiterter Trainer aufkreuzt. Auch würde ich eine "unbekannte" oder bundesligaunerfahrene Lösung präferieren, da der Kader an sich auch extrem erfahren ist, wenn man sich die Vita von Kalou, Heitinga oder Skjelbred ansieht.
Zu dem Aspekt er geht den einfachen Weg: klar geht er den zum Teil. Gerade nach außen gibt er sich doch arg als Förderer der Jugend, indem er Schulz und Brooks erwähnt und die Trainingsgäste werden auch per Bericht erwähnt und mit Beyer wurde ein Interview geführt. Wie der Status quo ist, darüber haben wir schon gesprochen. Dennoch machen die oben genannten Aktionen auf viele vielleicht Eindruck und der Druck aus der Kurve oder den Medien ist nicht vorhanden. In Stuttgart hat man in der letzten Saison enormen Druck auf Labbadia gemacht, weil der keine Talente spielen ließ und das wäre bei uns vielleicht auch mal sinnvoll. Man hat das Gefühl Preetz holt lieber einen Spieler mit 5 Bundesligaspielen anstatt einem Youngster den Kaderplatz zu geben. Das Gefühl hatte ich z.b. Bei dem Transfer von Torun vor einigen Jahren. Da müssen wir einfach mutiger werden, wobei eine einheitliche Spielidee, die von der U17 bis zu den Profis durchgezogen wird, dafür extrem wertvoll ist. Niemand verlangt von Preetz dass er hier reihenweise Talente herausbringt, aber ich denke wir haben hier zumindest den einen oder anderen passablen Bundesligaprofi nicht rausgebracht.
Ein Jens Keller wäre hier doch schon im Vorfeld verbrannt, wenn er denn käme. Den Vergleich zu Skibbe spare ich mir mal ;)
Favre wurde damals doch auch relativ gefeiert, als Hoeneß ihn an Land gezogen hat. Bei unbekannten Trainern sind die Vorurteile vielleicht etwas geringer, da man nur spärliche Informationen hat und es geht kein seufzen durch die Ostkurve wenn hier ein gescheiterter Trainer aufkreuzt. Auch würde ich eine "unbekannte" oder bundesligaunerfahrene Lösung präferieren, da der Kader an sich auch extrem erfahren ist, wenn man sich die Vita von Kalou, Heitinga oder Skjelbred ansieht.
Zu dem Aspekt er geht den einfachen Weg: klar geht er den zum Teil. Gerade nach außen gibt er sich doch arg als Förderer der Jugend, indem er Schulz und Brooks erwähnt und die Trainingsgäste werden auch per Bericht erwähnt und mit Beyer wurde ein Interview geführt. Wie der Status quo ist, darüber haben wir schon gesprochen. Dennoch machen die oben genannten Aktionen auf viele vielleicht Eindruck und der Druck aus der Kurve oder den Medien ist nicht vorhanden. In Stuttgart hat man in der letzten Saison enormen Druck auf Labbadia gemacht, weil der keine Talente spielen ließ und das wäre bei uns vielleicht auch mal sinnvoll. Man hat das Gefühl Preetz holt lieber einen Spieler mit 5 Bundesligaspielen anstatt einem Youngster den Kaderplatz zu geben. Das Gefühl hatte ich z.b. Bei dem Transfer von Torun vor einigen Jahren. Da müssen wir einfach mutiger werden, wobei eine einheitliche Spielidee, die von der U17 bis zu den Profis durchgezogen wird, dafür extrem wertvoll ist. Niemand verlangt von Preetz dass er hier reihenweise Talente herausbringt, aber ich denke wir haben hier zumindest den einen oder anderen passablen Bundesligaprofi nicht rausgebracht.
So gerne ich mich ja jeder Kritik an Preetz anschliesse - weil ich ihn einfach per se für eine Fehlbesetzung halte - hier muss ich Dir widersprechen: nicht der sportliche Leiter vergibt die Kaderplätze, sondern der jeweilige Trainer, und genau den (und das ist meine Kritik) will Preetz trotz grandioser Erfolglosigkeit halten. Und unser Trainer, der ja angeblich alle Spieler besser macht, steht halt nicht auf Herthas junge Talente, sondern holt lieber Leute mit durchwachsener Statistik und/oder vorangegangener Saisonleistung und setzt sie den Talenten vor die Nase. Und bevorzugt dabei leider solche, mit denen er früher schon zusammengearbeitet hat!
Und welcher Druck soll hier denn noch kommen, wenn man ihn (Preetz) zweimal ohne Konsequenzen hat absteigen lassen. Er wird auch einen dritten Abstieg unbeschadet überstehen solange er die Rückendeckung vom Präsidenten hat. Und dann kommen immer die gleichen dummen Argumente: es geht halt in Berlin nicht besser, wir haben kein Geld usw. Und wenn dann wirklich mal Feuer unter dem Dach ist dann lassen sich die Clubmitglieder mit "der Fahne pur" abspeisen anstatt zu rebellieren. Leider läuft das so bei der Hertha.
Für mich ein gutes Beispiel wie man mit frischen neuen Leuten einen völlig verkrusteten Laden aufräumen kann ist derzeit der 1. FC Köln.
10.12.2014 - 18:54 Uhr
#Konzept
Das wird bei Hertha nicht und bei keinem anderen Verein so funktionieren wie bei Barcelona und Ajax. Ein solches Konzept wird nicht auf dem Papier entworfen und mal eben umgesetzt, sondern es dauert viele Jahre. Der Grundstein wird nicht in der U-17 gesetzt. Es beginnt schon viel früher. Diese Zeit und die Geduld zehn Jahre oder mehr zu warten, hat und bekommt man nicht mehr im Fußball.
Ein Konzept hat auch nicht nur Vorteile, sondern Nachteile. Der Fußball ändert sich rasend. Vor 15 Jahren wurde noch mit Libero gespielt, zu Zeit mit 4er Abwehrkette, aber der Trend könnte zur 3er Kette gegen. Hätte man damals ein Konzept mit Libero gewählt, würde die ganze Generation und Brooks und Schulz umsonst ausgebildet, oder mitten in der Ausbildung umgeschult werden müssen. Auch mit einem Konzept, hätte man Spieler zukaufen müssen.
Barcelona darf auch nicht als Maßstab gelten. Die hatten ein paar brutal starke Jahr, aber zu Zeit stagnieren die wieder und ich möchte nicht wissen, wo Barcelona Stadt wenn Xavi, Messi, Busquets und Iniesta zusammen den Takt angeben.
Das wird bei Hertha nicht und bei keinem anderen Verein so funktionieren wie bei Barcelona und Ajax. Ein solches Konzept wird nicht auf dem Papier entworfen und mal eben umgesetzt, sondern es dauert viele Jahre. Der Grundstein wird nicht in der U-17 gesetzt. Es beginnt schon viel früher. Diese Zeit und die Geduld zehn Jahre oder mehr zu warten, hat und bekommt man nicht mehr im Fußball.
Ein Konzept hat auch nicht nur Vorteile, sondern Nachteile. Der Fußball ändert sich rasend. Vor 15 Jahren wurde noch mit Libero gespielt, zu Zeit mit 4er Abwehrkette, aber der Trend könnte zur 3er Kette gegen. Hätte man damals ein Konzept mit Libero gewählt, würde die ganze Generation und Brooks und Schulz umsonst ausgebildet, oder mitten in der Ausbildung umgeschult werden müssen. Auch mit einem Konzept, hätte man Spieler zukaufen müssen.
Barcelona darf auch nicht als Maßstab gelten. Die hatten ein paar brutal starke Jahr, aber zu Zeit stagnieren die wieder und ich möchte nicht wissen, wo Barcelona Stadt wenn Xavi, Messi, Busquets und Iniesta zusammen den Takt angeben.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 

