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Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden

22.02.2012 - 09:36 Uhr
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1001
06.09.2018 - 13:47 Uhr
Wegen Vereinslogo? Nie im Leben. Es ging um den Teammanager. Wenn ein Geschäftsführer ohne Zustimmung des Kontrollgremiums einen Vertrag abschließt, ist das eben ein Verstoß, der wie bei einem normalen Arbeitnehmer geahndet werden kann. Stuhlsäger im Ehrenrat? Das kommt der Sache sicher näher.
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1002
06.09.2018 - 16:31 Uhr
Zitat von Sokki68
Wegen Vereinslogo? Nie im Leben. Es ging um den Teammanager. Wenn ein Geschäftsführer ohne Zustimmung des Kontrollgremiums einen Vertrag abschließt, ist das eben ein Verstoß, der wie bei einem normalen Arbeitnehmer geahndet werden kann. Stuhlsäger im Ehrenrat? Das kommt der Sache sicher näher.


Und natürlich wird angesichts der Reputation, die Minge nach wie vor genießt, keiner offen sagen, dass er ihn absägen will. Aber Satzungsverstoß hin oder her, den hätte man auch anders ahnden können, wenn es denn sein muss. Die Beteiligten wussten, dass er die Brocken hinschmeißen würde, wenn das abgelehnt würde. Die Nummer dennoch in dieser Situation durchzuziehen und in Dixies Abwesenheit auf eine ablehnende Mehrheit zu zielen (was wäre eigentlich bei Gleichstand?), lässt den Vorsatz und die eigentliche Intention erkennen. Gar nicht auszudenken, was los wäre (und wir hier diskutieren würden), wenn es so gekommen wäre. RM ist mE der einzige in der GF, der wirklich unabhängig und deshalb frei in seinen Entscheidungen ist, was wohl manchem ein Dorn im Auge ist. Dass auch er Fehler macht, steht außer Frage. Aber ihn quasi gemeinsam mit Neuhaus vom Hof zu jagen, da muss einem das Kerngeschäft des Vereins schon ziemlich egal sein. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja bald bei der Abstimmung über den Trainer eine Neuauflage dieses Schmierstücks.
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1003
06.09.2018 - 17:24 Uhr
Zitat von linksverteidiger60
Zitat von Sokki68

Wegen Vereinslogo? Nie im Leben. Es ging um den Teammanager. Wenn ein Geschäftsführer ohne Zustimmung des Kontrollgremiums einen Vertrag abschließt, ist das eben ein Verstoß, der wie bei einem normalen Arbeitnehmer geahndet werden kann. Stuhlsäger im Ehrenrat? Das kommt der Sache sicher näher.


Und natürlich wird angesichts der Reputation, die Minge nach wie vor genießt, keiner offen sagen, dass er ihn absägen will. Aber Satzungsverstoß hin oder her, den hätte man auch anders ahnden können, wenn es denn sein muss. Die Beteiligten wussten, dass er die Brocken hinschmeißen würde, wenn das abgelehnt würde. Die Nummer dennoch in dieser Situation durchzuziehen und in Dixies Abwesenheit auf eine ablehnende Mehrheit zu zielen (was wäre eigentlich bei Gleichstand?), lässt den Vorsatz und die eigentliche Intention erkennen. Gar nicht auszudenken, was los wäre (und wir hier diskutieren würden), wenn es so gekommen wäre. RM ist mE der einzige in der GF, der wirklich unabhängig und deshalb frei in seinen Entscheidungen ist, was wohl manchem ein Dorn im Auge ist. Dass auch er Fehler macht, steht außer Frage. Aber ihn quasi gemeinsam mit Neuhaus vom Hof zu jagen, da muss einem das Kerngeschäft des Vereins schon ziemlich egal sein. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja bald bei der Abstimmung über den Trainer eine Neuauflage dieses Schmierstücks.


Das sehe ich total anders. Der Aufsichtsrat ist nach Handelgesetzbuch verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen nach Kenntnisnahme zu handeln. Ansonsten hätte der AR das Gehalt des Teammangers bis zu seiner Rente übernehmen müssen.

Jeder Geschäftsführer seit Köster musste mal ein Nein des AR einstecken. Das ist überhaupt kein Problem und gehört zum Job. Der AR handelt im Auftrag der Mitgliederversammlung und darf sich niemals in seinen Entscheidungen erpressen lassen. Ansonsten kann man den Laden dichtmachen.
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1004
06.09.2018 - 18:11 Uhr
Ergänzung:
Hat Ralf Minge den Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er zurücktritt? Kann ich mir nicht vorstellen. Übrigens der Ehrenrat liest ebenfalls Zeitung und ist verpflichtet bei jedem Satzungsverstoß ein Ehrenratsverfahren einzuleiten. Da wird Meister Rasel einen entsprechenden Hinweis gegeben haben. Auch kein Stuhlsägen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nickelodeon am 06.09.2018 um 18:16 Uhr bearbeitet
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1005
06.09.2018 - 19:07 Uhr
Der Ehrenrat ist eben nicht die Vereinspolizei. Er wird nicht selbst tätig, oder ermittelt aus Spaß, sondern ist auf Anträge von Außen angewiesen. Steht so in der Satzung.

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SG Dynamo Dresden

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Grandepunto am 06.09.2018 um 19:08 Uhr bearbeitet
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1006
06.09.2018 - 19:22 Uhr
Zitat von Grandepunto
Der Ehrenrat ist eben nicht die Vereinspolizei. Er wird nicht selbst tätig, oder ermittelt aus Spaß, sondern ist auf Anträge von Außen angewiesen. Steht so in der Satzung.


“Demokratie ist schön und gut im Staat, aber im Büro ist das natürlich tödlich“ (Bernd Stromberg, Manager)

Ersetze Büro mit Profiverein! Sorry, aber bei so komplexen Strukturen sieht doch keiner mehr durch. Würde mich nicht wundern, wenn es den Beteiligten in den Gremien genau so geht. Kein Wunder, dass Entscheidungen so lange dauern...
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1007
06.09.2018 - 19:41 Uhr
Zitat von Dynamo-Hurra
Zitat von Grandepunto

Der Ehrenrat ist eben nicht die Vereinspolizei. Er wird nicht selbst tätig, oder ermittelt aus Spaß, sondern ist auf Anträge von Außen angewiesen. Steht so in der Satzung.


“Demokratie ist schön und gut im Staat, aber im Büro ist das natürlich tödlich“ (Bernd Stromberg, Manager)

Ersetze Büro mit Profiverein! Sorry, aber bei so komplexen Strukturen sieht doch keiner mehr durch. Würde mich nicht wundern, wenn es den Beteiligten in den Gremien genau so geht. Kein Wunder, dass Entscheidungen so lange dauern...


Wir wollen es doch so... würde mir auch lieber verschlankte Strukturen wünschen....
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1008
06.09.2018 - 20:40 Uhr
Zitat von Nickelodeon
Zitat von linksverteidiger60

Zitat von Sokki68

Wegen Vereinslogo? Nie im Leben. Es ging um den Teammanager. Wenn ein Geschäftsführer ohne Zustimmung des Kontrollgremiums einen Vertrag abschließt, ist das eben ein Verstoß, der wie bei einem normalen Arbeitnehmer geahndet werden kann. Stuhlsäger im Ehrenrat? Das kommt der Sache sicher näher.


Und natürlich wird angesichts der Reputation, die Minge nach wie vor genießt, keiner offen sagen, dass er ihn absägen will. Aber Satzungsverstoß hin oder her, den hätte man auch anders ahnden können, wenn es denn sein muss. Die Beteiligten wussten, dass er die Brocken hinschmeißen würde, wenn das abgelehnt würde. Die Nummer dennoch in dieser Situation durchzuziehen und in Dixies Abwesenheit auf eine ablehnende Mehrheit zu zielen (was wäre eigentlich bei Gleichstand?), lässt den Vorsatz und die eigentliche Intention erkennen. Gar nicht auszudenken, was los wäre (und wir hier diskutieren würden), wenn es so gekommen wäre. RM ist mE der einzige in der GF, der wirklich unabhängig und deshalb frei in seinen Entscheidungen ist, was wohl manchem ein Dorn im Auge ist. Dass auch er Fehler macht, steht außer Frage. Aber ihn quasi gemeinsam mit Neuhaus vom Hof zu jagen, da muss einem das Kerngeschäft des Vereins schon ziemlich egal sein. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja bald bei der Abstimmung über den Trainer eine Neuauflage dieses Schmierstücks.


Das sehe ich total anders. Der Aufsichtsrat ist nach Handelgesetzbuch verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen nach Kenntnisnahme zu handeln. Ansonsten hätte der AR das Gehalt des Teammangers bis zu seiner Rente übernehmen müssen.

Jeder Geschäftsführer seit Köster musste mal ein Nein des AR einstecken. Das ist überhaupt kein Problem und gehört zum Job. Der AR handelt im Auftrag der Mitgliederversammlung und darf sich niemals in seinen Entscheidungen erpressen lassen. Ansonsten kann man den Laden dichtmachen.


Da bin ich aber froh, dass eine Mehrheit des AR das anders gesehen hat. Netter Versuch, @Nickelodeon, dem miesen Spiel ein rechtliches Mäntelchen umzuhängen und gleich auch noch die Mär vom armen AR aufzuwärmen, der dann Gehälter übernehmen muss. Es ist ganz bestimmt nicht im Auftrag der Mitgliederversammlung, die Mannschaft ohne Teammanager zu lassen und dem Sport-GF damit quasi seine rechte Hand in den Organisationsfragen zu amputieren. Wenn es darum gegangen wäre, der Gesetzlichkeit Genüge zu tun, hätte ein einfaches Umlaufverfahren, wie es sonst durchaus praktiziert wird, vollkommen diesen Zweck erfüllt.

Doch deine Zeilen führen zu einem tieferliegenden Problem, der Frage des Verständnisses und Selbstverständnisses der Gremien. Zum ER wurde schon was geschrieben, deshalb kann ich mich auf den AR beschränken. Der AR hat eben gerade nicht die Aufgabe, sich in die operative Arbeit der GF einzumischen, sondern er muss Rechtsgeschäfte ab einer bestimmten Laufzeit und mit einer bestimmten finanziellen Auswirkung bewerten. Dabei geht es aber nicht um die Eignung von Personen für bestimmte Aufgaben, sondern eben um die rechtliche Statthaftigkeit und Ordnungsmäßigkeit sowie die finanzielle Tragbarkeit.

Im konkreten Fall dürfte die Position des Teammanagers im Stellenplan mit einem bestimmten Gehaltsrahmen, einer Aufgabenbeschreibung und einer Festlegung von Weisungsbefugnissen/Unterstellungsverhältnissen festgehalten sein. Die konkrete Stellenbesetzung obliegt eindeutig der GF. Insofern hätte es eines neuerlichen Beschlusses des AR überhaupt nicht bedurft, es sei denn, eines der im Stellenplan beschriebenen Kriterien wäre im Vertrag verändert worden. Ob das so war, weiß ich nicht. Ebenso wenig, ob es im Verein einen Stellenplan gibt, was man aber bei einem Unternehmen mit 30 Mio. Umsatz doch voraussetzen sollte. Natürlich kann man den Arbeitsvertrag zur Besetzung der Stelle auch als zustimmungspflichtiges Rechtsgeschäft sehen, wenn man die Satzung eng auslegt. Aber sofern die Kriterien der Stelle eingehalten worden sind, wäre das entsprechend den in der Satzung festgelegten Aufgaben des AR ein formaler Akt gewesen. Allenfalls die Vertragslaufzeit wäre vielleicht zu beanstanden gewesen, sofern da ein Rahmen üblich oder festgelegt und im konkreten Fall überschritten worden sei.

Die ablehnenden Stimmen im AR und die auf Ablehnung drängenden anderen Gremienmitglieder wollten somit direkt in die operative Arbeit des Sport-GF eingreifen, durchaus im Wissen, dass RM dies nicht hinnehmen würde.
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1009
06.09.2018 - 21:41 Uhr
Es gibt im aktuellen Stellenplan nur einen Teammanager. Auf der Homepage lese ich Kristian Walter und Martin Börner.
Das ist aber total unerherblich. Rein rechtlich wurde ein neuer Vertrag geschlossen. Dieser ist laut Satzung zustimmungspflichtig.

Die Stühle der Geschäftsführer sind meineswissens nicht in Gefahr.

Vielleicht sollten die Mitarbeiter auf der Geschäftstelle mal aufhören an Stühlen zu sägen. Der AR wird von der MV bestellt und die Geschäftsführer vom AR und nicht von einzelnen Mitarbeitern in der Geschäftstelle.
Linksverteidiger bist Du einer dieser Mitarbeiter? Klingt für mich so.

Zum Ehrenrat:

Auszug aus der Satzung:

§ 35 Rechts- und Verfahrensordnung
(1)
Der Ehrenrat wird von Amts wegen tätig, wenn er von Satzungsverstößen sowie von vereinsschädigendem Verhalten Kenntnis erlangt.
Im Übrigen wird der Ehrenrat nur auf Antrag eines Betroffenen tätig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nickelodeon am 06.09.2018 um 22:06 Uhr bearbeitet
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1010
06.09.2018 - 22:46 Uhr
Ich finde es nicht fair, dass jetzt Dr. Rasel und der Ehrenrat allgemein der schwarze Peter zugeschoben wird, weil ein leitender Mitarbeiter "Mist" gebaut hat, Alleingänge werden halt ungern gesehen.

•     •     •

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Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kermit_der_Frosch am 06.09.2018 um 22:56 Uhr bearbeitet
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