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Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden

22.02.2012 - 09:36 Uhr
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1111
11.02.2019 - 18:21 Uhr
Zitat von black-yellow
Zitat von MeinGottWaltraud

Nur mal so als Idee: Wenn das alles stimmt, was verschiedene (durchaus lesenswerte) User in diversen Threads hier zu den Themen Trainer, Trainerwechsel, Abnutzungserscheinungen und Vereinsphilosophie so posten, warum verfolgt man dann nicht einfach mal einen wirklich neuen, möglicherweise viel nachhaltigeren Ansatz. Was ich damit meine?

So gut wie jeder Verein wechselt doch die Trainer, die über kurz (oder manchmal auch etwas länger) nicht mehr funktionieren... im Sinne von "der Erfolg bleibt aus" oder "die Ergebnisse stimmen nicht mehr". Die Gründe dafür sind meist komplett verschieden. Die Konsequenzen aber bleiben stets dieselben. Das nennt man dann "die Mechanismen des Geschäfts". Andere "normale" Mitarbeiter, die mal eine Pause brauchen oder die Chance sich selbst in Ruhe zu reflektieren, schickt man zur Kur, auf Weiterbildung oder gönnt ihnen ein Sabbatical. Bei Trainern und vor allem Cheftrainern reicht die Phantasie aber hartnäckig nur zu "hire and fire". Dabei stehen auf der Payroll im Schnitt sowieso zwei (und bei besonders "lebendigen" Klubs auch schon mal mehr) Cheftrainer. Manchmal kommen dazu sogar noch deren komplette Betreuerstäbe. Ist das nachhaltig? Ist das alternativlos? Reden wir hier von Naturgesetzen? Lässt sich das Problem nicht vlt. auch anders lösen?

Ein Modell, bei dem zwei Cheftrainer jeweils samt eines Assistenten langfristig beschäftigt sind, sich aber regel- und turnusmäßig als amtierende Cheftrainer ablösen, fände ich mal eine spannende Alternative. In Krisenzeiten kann man den Wechsel auch schon mal vorziehen. Oder wenn's zu gut läuft, eben auch mal um ein Jahr nach hinten verschieben. Alles immer in bestem Einvernehmen und mit der zeitlich absehbaren Perspektive. So kann jeder planen und sich arrangieren... der Verein und die Trainer. Außerdem könnten ausgewiesene Fachleute (die normalerweise passen wie "Arsch auf Eimer") danit enger an den Verein, seine Ziele und den Weg dahin gebunden werden und hätten obendrein die Chance, zwischendurch auch mal Luft zu holen oder sich planvoll und mit dem Verein abgestimmt fortzubilden. Solche Leute wie z.B. UN dauerhaft zu verlieren (die ganz offensichtlich nur mal durchschnaufen mussten und eine Sicht von außen auf sich selbst brauchten, um dann wieder prächtig zu performen), ist doch traurig und gewiss nicht nachhaltig.

Der Verein könnte in Abstimmung mit allen Beteiligten sogar viel gezielter vorausplanen, wie und wo sich der gerade pausierende Cheftrainer neuen Input holen könnte und welche externen Einflüsse zu studieren gewünscht sind. Strategische Akzente in der Trainerfortbildung und letztlich (wenn die dann später ins Trainig einfließen) in der Weiterentwicklung der 1. Mannschaft zu setzen, fiele um ein Vielfaches leichter. Und mir fielen noch diverse weitere Vorteile ein.

Doch ich höre an der Stelle mal auf und frage in die Runde: Müssen wir die altbackenen "Mechanismen des Geschäfts" immer weiter sklavisch fortführen? Oder könnte ein "wirkliches Anderssein" (nicht nur als plumper Marketing-Spruch, sondern als gelebtes Handeln) hier am Ende nicht viel mehr bewirken?



interessanter ansatz
die frage ist nur, wollen beide trainer das volle gehalt, oder teilen sie sich dieses nach einsatzzeiten/arbeitsstunden
ein volles gehalt funktioniert imho nicht bei dynamo, sicher kann man jetzt sagen, wir haben schon so oft 2 trainer bezahlen müssen, das war aber zeitlich begrenzt
mit der hälfte oder wie bei altersteilzeit ca. 70 % der nettobezüge wird sich kein trainer abfinden wollen, da wird es schwer, solche trainer zu finden, die dann auch noch die dynamische philosophie vertreten sollen


MeinGottdie Waltraud will uns nur verarschen - hat am Ende - völlig bewußt - nur vergessen, den Zwinker-Smily drunter zu setzen. Ach nee, das macht sie ja nie...
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1112
11.02.2019 - 19:22 Uhr
Zitat von MeinGottWaltraud

Nur mal so als Idee: Wenn das alles stimmt, was verschiedene (durchaus lesenswerte) User in diversen Threads hier zu den Themen Trainer, Trainerwechsel, Abnutzungserscheinungen und Vereinsphilosophie so posten, warum verfolgt man dann nicht einfach mal einen wirklich neuen, möglicherweise viel nachhaltigeren Ansatz. Was ich damit meine?

So gut wie jeder Verein wechselt doch die Trainer, die über kurz (oder manchmal auch etwas länger) nicht mehr funktionieren... im Sinne von "der Erfolg bleibt aus" oder "die Ergebnisse stimmen nicht mehr". Die Gründe dafür sind meist komplett verschieden. Die Konsequenzen aber bleiben stets dieselben. Das nennt man dann "die Mechanismen des Geschäfts". Andere "normale" Mitarbeiter, die mal eine Pause brauchen oder die Chance sich selbst in Ruhe zu reflektieren, schickt man zur Kur, auf Weiterbildung oder gönnt ihnen ein Sabbatical. Bei Trainern und vor allem Cheftrainern reicht die Phantasie aber hartnäckig nur zu "hire and fire". Dabei stehen auf der Payroll im Schnitt sowieso zwei (und bei besonders "lebendigen" Klubs auch schon mal mehr) Cheftrainer. Manchmal kommen dazu sogar noch deren komplette Betreuerstäbe. Ist das nachhaltig? Ist das alternativlos? Reden wir hier von Naturgesetzen? Lässt sich das Problem nicht vlt. auch anders lösen?

Ein Modell, bei dem zwei Cheftrainer jeweils samt eines Assistenten langfristig beschäftigt sind, sich aber regel- und turnusmäßig als amtierende Cheftrainer ablösen, fände ich mal eine spannende Alternative. In Krisenzeiten kann man den Wechsel auch schon mal vorziehen. Oder wenn's zu gut läuft, eben auch mal um ein Jahr nach hinten verschieben. Alles immer in bestem Einvernehmen und mit der zeitlich absehbaren Perspektive. So kann jeder planen und sich arrangieren... der Verein und die Trainer. Außerdem könnten ausgewiesene Fachleute (die normalerweise passen wie "Arsch auf Eimer") danit enger an den Verein, seine Ziele und den Weg dahin gebunden werden und hätten obendrein die Chance, zwischendurch auch mal Luft zu holen oder sich planvoll und mit dem Verein abgestimmt fortzubilden. Solche Leute wie z.B. UN dauerhaft zu verlieren (die ganz offensichtlich nur mal durchschnaufen mussten und eine Sicht von außen auf sich selbst brauchten, um dann wieder prächtig zu performen), ist doch traurig und gewiss nicht nachhaltig.

Der Verein könnte in Abstimmung mit allen Beteiligten sogar viel gezielter vorausplanen, wie und wo sich der gerade pausierende Cheftrainer neuen Input holen könnte und welche externen Einflüsse zu studieren gewünscht sind. Strategische Akzente in der Trainerfortbildung und letztlich (wenn die dann später ins Trainig einfließen) in der Weiterentwicklung der 1. Mannschaft zu setzen, fiele um ein Vielfaches leichter. Und mir fielen noch diverse weitere Vorteile ein.

Doch ich höre an der Stelle mal auf und frage in die Runde: Müssen wir die altbackenen "Mechanismen des Geschäfts" immer weiter sklavisch fortführen? Oder könnte ein "wirkliches Anderssein" (nicht nur als plumper Marketing-Spruch, sondern als gelebtes Handeln) hier am Ende nicht viel mehr bewirken?


Liebtraude*r Walli.
Schön mal wieder von dir zu lesen!stark
Ich finde durchaus, dass du mit deinem Beitrag - mal so gänzlich abseits des Mainstreams und der allgemeinen eher eindimensionalen Fandenke formuliert, Chapeau dafür stark - weitere innovative Gedankenansätze an die Runde weitergegeben hast.

Welche ich durchaus diskutabel finde.

Nagut, ich warte dennoch erstmal ab, wie sich das Trainsharing heut Abend so entwickelt, mit dem ja bereits vollzogenen timegesharedten temporären Übungsleiterwechsel heute auf der ihnen zugewiesenen Hamburger Hafenbank. Der Bank auf der in "Hamburg meine Perle" vor die Säue geworfen werden könnte. Ok, nicht meine angetraute Holde Perle. Nicht das sie noch mitliest.

Und werde erst danach überlegen, welche Schlüsse man daraus ziehen könnte oder zumindest sollte.

Ich hoffe man liest sich demnächst mal wieder etwas häufiger, liebe*r Waltraut.
Und übrigens, für dich nur kurz zur Erläuterung für meine doch etwas persönliche Ansprache am Anfang. Ich habe mir mich daher für Walli entschieden, weil Wali dann doch eher ...........

Nagut, andererseits schreibe mich vermutlich eh grad um Kopf und Kragen. es mag aber auch an meinem musikalischen Spielvorprogramm liegen, welches ich mir grad gönne und The Sound of Madness lautet.

•     •     •


In Gedanken bei dem tapfereren Volk der Ukraine!!

Slawa Ukrajini

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 11.02.2019 um 19:41 Uhr bearbeitet
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1113
11.02.2019 - 19:52 Uhr
Eigentlich ne perfekte Idee von Waltraud, ich würde es nur ein wenig ummodeln.
Ein Trainer Typ UN und einer Typ Ede.
Der Rest ergibt sich von selbst.
Wenn alles normal läuft reicht die Drohung auf Typ Ede umzuschwenken. cool
Wenn nicht, darf Ede Typ mal kurz ran bis die Jungs nach Typ UN betteln. zwinker

•     •     •

Die meisten Menschen sind wirklich sehr tolerant...
bis einer kommt der anders denkt!
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1114
11.02.2019 - 21:38 Uhr
Zwei Cheftrainer, gute Idee, wenn es aufgeht, warum nicht?, Waldtraut. Was machen wir aber, wenn beide nicht die Erwartungen der dynamischen Fanscene erfüllen?
Dann bezahlen wir 4 in einer Saison. Und schon wieder haben wir mindestens ein klitzekleines Problemchen mehr.

Dann bin ich für noch mehr Innovation. French-Connection hatten wir - wir sollten das arabische Modell wählen.
A- Woche, B- Woche, C-Woche, D-Woche, manch einer hat 4 Frauen, wir 4 Cheftrainer. Dresden ist anders!Cool
Auf geht`s!
Ich weiß auch schon wen wir nehmen, A-Woche: D. Riedel, B-Woche: K. Sammer, C-Woche: H.Kreische, D-Woche: geht nicht, wurde abgehängt.silent

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 11.02.2019 um 22:00 Uhr bearbeitet
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1115
12.02.2019 - 00:22 Uhr
Zitat von Bummelzug
Eigentlich ne perfekte Idee von Waltraud, ich würde es nur ein wenig ummodeln.
Ein Trainer Typ UN und einer Typ Ede.
Der Rest ergibt sich von selbst.
Wenn alles normal läuft reicht die Drohung auf Typ Ede umzuschwenken. cool
Wenn nicht, darf Ede Typ mal kurz ran bis die Jungs nach Typ UN betteln. zwinker

Schöne Erweiterung Bummelzug. So weit wollte ich noch gar nicht gehen. Aber natürlich können/sollten beide Trainer durchaus verschiedene Typen sein. Das hat noch nicht mal unbedingt was mit "Drohung" zu tun. Eher würde ich von wechselnder Reizsetzung sprechen. Könnte durchaus ein weiterer Vorteil sein.

Und nach Adlershof schicke ich ganz herzliche und etwas nachdenkliche Grüße mit den Worten von olle Aurel :"Die Seele hat die Farben deiner Gedanken" oder noch etwas deutlicher: "Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt! Suche von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann, wie eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest." Ist lieb gemeint.

•     •     •

☆ Love Dynamo ☆
"Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch." (Stefan Effenberg)
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1116
12.02.2019 - 07:26 Uhr
Ich hoffe, Waltraut, wir lesen Dich jetzt wieder ab und zu. Ich habe mich jedenfalls gefreut, Dich zu lesen. Fehlt eigentlich nur noch Abbel. Angesichts seiner Posts käme zusätzliche Freude auf.
An dem Spruch des Herren Aurel ist durchaus etwas dran. An dem von Mephisto aber ebenfalls (Ich bin die Kraft......)

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 12.02.2019 um 07:33 Uhr bearbeitet
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1117
21.02.2019 - 10:02 Uhr
Ich ziehs mal hier rüber, wo es m.E. besser passt, als in den Spielerthread vom Moussa.
Zitat von Bummelzug
Zitat von black-yellow

man sollte überhaupt mal die medizinische abteilung hinterfragen, es kann doch nicht sein, dass hier mehrere fehldiagnosen gestellt wurden, bzw. die wahren beschwerden einiger spieler nicht oder zu spät erkannt wurden

Ach Quatsch, alles normal. Das kommt halt einfach vor.

Das zumindest ist die Meinung der gehobeneren Schreiber hier.

•     •     •

#wirhabeneinentraum

-= Wo wir sind, ist „Dynamoland“ =-
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1118
21.02.2019 - 10:54 Uhr
Zitat von MarCop73
Ich ziehs mal hier rüber, wo es m.E. besser passt, als in den Spielerthread vom Moussa.
Zitat von Bummelzug

Zitat von black-yellow

man sollte überhaupt mal die medizinische abteilung hinterfragen, es kann doch nicht sein, dass hier mehrere fehldiagnosen gestellt wurden, bzw. die wahren beschwerden einiger spieler nicht oder zu spät erkannt wurden

Ach Quatsch, alles normal. Das kommt halt einfach vor.

Das zumindest ist die Meinung der gehobeneren Schreiber hier.

Ich halte die medizinische Abteilung bei Dynamo für kompetent.

Ich vermute allerdings einen klassischen Konflikt zwischen kurzfristigen (Verfügbarkeit der Spieler) und langfristigen Zielen (Gesundheit der Spieler). Im Zweifelsfall werden (nicht nur bei Dynamo) die Spieler "fit" gespritzt bzw. Medikamente verordnet, das heißt die Schmerz-Symptome werden unterdrückt.

Dass vereinsunabhängige Ärzte und Physiotherapeuten, die nicht diesen Zielkonflikt haben, zu anderen Diagnosen und Empfehlungen kommen, ist deshalb für mich folgerichtig.
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1119
21.02.2019 - 10:55 Uhr
Also wenn man mal so die jüngere Vergangenheit Revue passieren lässt, scheinen sich die vermeintlichen Fehldiagnosen ja tatsächlich zu häufen.
  • Möschl: muskuläre Probleme im Oberschenkel -> Sehnenriss
  • Hartmann: Einblutung im Rippenbereich -> Rippenbruch
  • Kreuzer: Adduktorenbeschwerden -> Leistenbruch
  • Hartmann: Oberschenkelzerrung -> Teilsehnenriss

Vor diesem Hintergrund würde ich @black-yellow beipflichten, dass man hier durchaus auch mal die Arbeitsweise der medizinischen Abteilung überprüfen sollte.

Wobei ich als völliger medizinischer Laie, wohl als erstes bei den Erstdiagnosen ansetzen würde.
Wer stellt diese ?
Ist derjenige dafür ausreichend qualifiziert ?
Wird dabei immer mit der nötigen Sorgfalt vorgegangen oder eher nach dem Prinzip: "Wird schon nich so schlimm sein. Bissl Eis draufpacken und gut ists." ?

•     •     •

#wirhabeneinentraum

-= Wo wir sind, ist „Dynamoland“ =-
Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden |#1120
23.02.2019 - 18:40 Uhr
Was macht eigentlich unser Teampsychologe seit Herbst 2018?

•     •     •

Die meisten Menschen sind wirklich sehr tolerant...
bis einer kommt der anders denkt!
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